Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
akke.beakke.be

Berichten van 16 maart 2018 tot 17 maart 2018

Siegfried Lenz, Thomas Melle, Rense Sinkgraven, Hafid Aggoune, Hans Wollschläger, William Ford Gibson

De Duitse schrijver Siegfried Lenz werd op 17 maart 1926 in Lyck, in de landstreek Masuren in Oostpruisen geboren. Zie ook alle tags voor Siegfried Lenz op dit blog.

Uit: Arnes Nachlaß

„Sie beauftragten mich, Arnes Nachlaß einzupakken. Einen ganzen Monat ließen sie verstreichen -einen Monat der Ratlosigkeit und der verzweifelten Hoffnung -, bis sie mich an einem Abend fragten, ob es nicht doch an der Zeit sei, seinen Nachlaß einzusammeln und zu verstauen, und so, wie meine Eltern das fragten, mußte ich es als Auftrag verstehen. ich versprach nichts; schweigend aß ich mein Abendbrot zu Ende, rauchte zum letzten Glas Bier eine Zigarette, dann stieg ich hinauf in mein Zimmer, das ich so lange mit Arne geteilt hatte, setzte mich auf seinen Hocker und brauchte eine Weile, ehe ich mich entschloß, sein ramponiertes Köfferchen vom benachbarten Boden zu holen und den Karton, den er damals mitbrachte. Ich hob den Deckel vom Karton, ich öffnete das Köfferchen, und während ich den Blick wandern ließ zu den offen daliegenden Sachen, die ihm gehörten, glaubte ich auf einmal, Arnes Anwesenheit zu spüren, und hatte das Gefühl, daß er mich, wie so manches Mal, dringend und fragend ansah. Vor mir lag seine finnische Grammatik - ich rührte sie nicht an; in Reichweite, als Heftbeschwerer, glänzte der von Schmutzfäden durchzogene kleine Messingbarren - ich nahm ihn nicht in die Hand; ich löste nicht die kolorierte Karte des Bottnischen Meerbusens von der Wand, die er in Augenhöhe angepinnt hatte, und ich scheute mich, das Brett mit den Schiffsknoten aufzunehmen und in den Kanon zu legen. Ach, Arne, an diesem Abend brachte ich es anfangs nicht fertig, deine Hinterlassenschaft einfach einzusammeln und still wegzuräumen und für unbestimmte Zeit in die ewige Dämmerung des Bodens zu verbannen. Zuviel kam da herauf und bot sich an, jedes Ding bezeugte etwas, gab etwas preis, wie von selbst stiftete es dazu an, Vergangen-heit zum Reden zu bringen. Ein Blick auf den kleinen, aus Holz geschnitzten und rotweiß gelackten Modell-Leuchtturm, und unwillkürlich belebte und vertiefte sich Erinnerung, ein Fenster öffnete sich, wieder herrschte Hafenwinter, ein verhangener Tag mit beißender Klammheit, der Tag, an dem Arne zu uns gebracht wurde. Wir aßen Birnen. An jenem Wintertag hingen wir erwartungsvoll am Fenster und aßen südafrikanische Tafelbirnen, die einer von Vaters Leuten in einem der Fruchtschuppen ergattert hatte, drüben im Freihafen. Kauend blickten wir auf den abschüssigen, unter Schnee liegenden Werftplatz, über den ausgetretene Wege hinliefen — von den Werkstätten zum Kontor, von den Schuppen zu den beiden Kränen —, schmutzige Wege, in denen Pfützen von Schmelzwasser schimmerten. Alles trug weiße Kappen: die verbrauchten Kolben und Wellen, die alten Anker und die ausgedienten Schiffsmasten und auch der Falltumn, in dem die Kugel herabsauste und den Schrott zu Barren zurechthämmerte, waren weiß bemützt.“

 

 2129568-45cfbde9ab3226ed64a21a3d1b3874e9.jpg
Siegfried Lenz (17 maart 1926 – 7 oktober 2014)
Cover

 

 

De Duitse schrijver Thomas Melle werd geboren op 17 maart 1975 in Bonn. Zie ook alle tags voor Thomas Melle op dit blog.

Uit: Sickster

„Doch die Nachträglichkeit ihrer Bemühungen war nicht zu übersehen. Die Feier stand in Konkurrenz zu der aufgestauten Vorfreude, die sie selbst verursacht hatte. Dies war ihr Tag, aber es war ein Tag wie eine vergangene Erinnerung an eine Zukunft, die sich jetzt in ihrer ganzen banalen Sensationslosigkeit zeigte. Es schien, als wären die scheidenden Schüler das letzte Mal zum Diktat gerufen worden, zum Diktat des Spaßes. Und sie gehorchten. Das echolose Schweigen der Stadt passte gut dazu.
Ein Knall, außen, und innen sofort ein Riss. Hendrik hatte früher Amseln und Spatzen im Garten seiner Eltern abgeschossen, mit einer Gaspistole, die er während der Internatszeit in seinem obersten Schrankfach versteckt hatte, aus Angst vor Razzien. Jetzt, beim Korso, sollte sie endlich wieder zum Einsatz kommen. Aber die Pistole hatte Ladehemmung. Nervös fuchtelte Hendrik an ihr herum, zeigte sie ungeduldig den teilnahmslosen Passanten, reckte sie in die Höhe, zielte auf die Sonne, drückte und zerrte am Abzug -nichts tat sich. Er fluchte. Magnus saß neben ihm, im Cabrio von Lutz, und war schon scharf betrunken vom Sekt. Er beobachtete, wie die Röte in Hendriks Gesicht mit jedem misslungenen Versuch eine Nuance dunkler wurde, während der Schweißfilm darüber immer heller glänzte. Hendrik fluchte und fingerte an der Waffe herum. Er wollte unbedingt derjenige sein, welcher diesen Startschuss ins Erwachsenenleben abgeben würde, stellvertretend für den ganzen Jahrgang. Die Häuserreihen zogen an ihnen vorbei, das Schwimmbad, die Rigal'sche Wiese, die Redoute, der Kurpark: altbekannte Plätze der Kindheit, jetzt entzaubert und profan. Alles dies wird bald verlassen sein, dachte Magnus und nahm einen weiteren Schluck vom abgestandenen Sekt. Plötzlich schnitt ein Schmerz durch sein Ohr, riss in einen Ort hinein, den er nie zuvor gespürt hatte.“

 

 2129568-de5718bca243432aaed5f4389223ae7a.jpg
Thomas Melle (Bonn, 17 maart 1975)

 

 

De Nederlandse dichter Rense Sinkgraven werd op 17 maart 1965 geboren in het Friese Sint Jacobiparochie. Zie ook alle tags voor Rense Sinkgravem op dit blog.

 

Bombloesem

Uitbottende bom
op fruitschaal
aarderond.
Lief en aaibaar
lig je hier
inktzwarte schil
oogappel
bommetje boem.

Zo vernietigend
als de oudste
geslachtsdaad.
Tijdklok klopt
een hart
in penis.
Elke tik
een tinteling
van atomen.

Besprenkeld met
wijwater of
gedrenkt in bloed
noem ik je
Bombloesem.
Draag vrucht!

 

 

Oostenwind

Wat jij zegt is waar.
Ik ben een minnaar van niks.
Een boerenjongen met
grove handen.
Liefde is voor feestdagen.

Trek voren in de klei.
Ik ben een boer van niks.
Oogst oostenwind, denk
er zeilen bij, een schip, orkaan.
Ver weg van jou.

 

 2129568-4c10368621c2b6e6746d721fc10f937c.jpg
Rense Sinkgraven (Sint Jacobiparochie, 17 maart 1965)

 

 

De Franse schrijver Hafid Aggoune werd geboren op 17 maart 1973 in Saint-Etienne. Zie ook alle tags voor Hafid Aggoune op dit blog.

Uit: Rêve 78

« Un livre ne prévient pas. Il arrive sans être désiré, un passé indéfini, un avenir infini. C’est le bouleversement.
Quand une personne vous sauve la vie, elle surgit comme une personnification anonyme du Destin. Elle vous tend la main et sauve votre vie avant de s’évanouir dans la nature.
Chaque mot écrit est une main qui me fait savoir que la vie est là. C’est mon souffle, ma respiration.
Chaque mot lu de certains écrivains a été cette main qui m’a éloigné du bord des gouffres.
(…)

Là-bas, je ne savais pas qui j’étais, d’où je venais, où j’allais. Je n’avais ni pays, ni père, ni mère, ni langue. Je n’étais plus français comme je n’étais plus kabyle, juif, andalou. Je n’étais plus le petit Hervé Babel. Je n’étais pas arabe. Mes origines se perdaient sur les sentiers étroits, mon sang coulait dans les ruelles sans que je reconnaisse les miens. J’étais l’enfant de nulle part, l’enfant de personne, une planète isolée, un vagabond sans misère à la recherche de son étoile.
(…)

Aujourd’hui, je sais qu’il y a des amours difficiles, comme hantés par le passé, et qu’il faut parfois savoir attendre l’aube des beaux jours, en silence, que la rosée vienne tout purifier, que le temps fasse son œuvre dans le cœur des fils et des pères.
Ecrire m’apprend à aimer vivre.
Ecrire m’empêche d’avoir peur de vivre.
Ecrire me soulève la poitrine comme si mon corps se situait en bord de mer, l’horizon à porter de regard, face à tous les possibles. »

 

 2129568-bc071e38728db3a2c9e3a2c748f78a22.jpg
Hafid Aggoune (Saint-Etienne, 17 maart 1973)

 

 

De Duitse schrijver, essayist, vertaler, uitgever, historicus, organist en muziekwetenschapper Hans Wollschläger werd geboren op 17 maart 1935 in Minden. Zie ook alle tags voor Hans Wolfschläger op dit blog.

Uit:Die bewaffneten Wallfahrten gen Jerusalem

"Trotz des ungeheuren Quellenmaterials - für keinen Abschnitt der mittelalterlichen Geschichte liegt ein ähnlich reicher Urkundenschatz vor -, trotz einer riesigen Sekundärliteratur auch begegnet man heute immer wieder noch jenem Phänomen, das als christliche Geschichtsschreibung hinreichend bezeichnet ist: einem verhornten Gemisch aus Retusche und gespielter Ahnungslosigkeit, das besonders in Schulbüchern, Nachschlagewerken und kurzinformierenden Darstellungen gedeiht. dass es sich bei dem, was vulgo ›Kreuzzüge‹ heißt, nicht gerade um ein metaphysisches Scheibenschießen gehandelt haben kann, auch nicht bloß um höhere Seeräuberei, wie Nietzsche sagte, wird vielleicht von manchem dabei trotzdem geahnt; - um was aber handelte es sich wirklich? Handelt es sich vielleicht wirklich um eine Folge des kirchlichen Aufschwungs und der religiösen Verinnerlichung, wie der ›dtv-Atlas zur Weltgeschichte‹ ahnungslos verbreitet? Handelt es sich wirklich um den großartigsten Ausdruck der Einheit des christlichen Abendlandes, wie der ›Ploetz‹ retuschiert? Handelt es sich, wie ich sage, am Ende um nichts Geringeres als eine Autodefinition des Kirchenchristentums selbst? Sie werden dieser Frage nicht ausweichen können, wenn Sie diese Darstellung gelesen haben.
(…)

Um was es sich handelt bei der Geschichte der Christlichen Kirche, bei dem durch sich selbst in seiner Geschichte definierten Christentum - Sie werden, was immer Ihr Glaube darüber sagen mag, am Ende einiges mehr darüber wissen."

 

 2129568-0ab5e1ae1f339bed2162dfd4b83ac445.jpg
Hans Wollschläger (17 maart 1935 – 19 mei 2007)
Cover

 

 

De Amerikaanse schrijver William Ford Gibson werd geboren in Conway (South Carolina) op 17 maart 1948. Zie ook alle tags voor William Ford Gibson op dit blog.

Uit: Pattern Recognition

“The switch on Damien's Italian floor lamp feels alien: a different click, designed to hold back a different voltage, foreign British electricity.
Standing now, stepping into her jeans, she straightens, shivering.
Mirror-world. The plugs on appliances are huge, triple-pronged, for a species of current that only powers electric chairs, in America. Cars are reversed, left to right, inside; telephone handsets have a different weight, a different balance; the covers of paperbacks look like Australian money.
Pupils contracted painfully against sun-bright halogen, she squints into an actual mirror, canted against a gray wall, awaiting hanging, wherein she sees a black-legged, disjointed puppet, sleep-hair poking up like a toilet brush. She grimaces at it, thinking for some reason of a boyfriend who'd insisted on comparing her to Helmut Newton's nude portrait of Jane Birkin.
In the kitchen she runs tap water through a German filter, into an Italian electric kettle. Fiddles with switches, one on the kettle, one on the plug, one on the socket. Blankly surveys the canary expanse of laminated cabinetry while it boils. Bag of some imported Californian tea substitute in a large white mug. Pouring boiling water.
In the flat's main room, she finds that Damien's faithful Cube is on, but sleeping, the night-light glow of its static switches pulsing gently. Damien's ambivalence toward design showing here: He won't allow decorators through the door unless they basically agree to not do that which they do, yet he holds on to this Mac for the way you can turn it upside down and remove its innards with a magic little aluminum handle. Like the sex of one of the robot girls in his video, now that she thinks of it.
She seats herself in his high-backed workstation chair and clicks the transparent mouse. Stutter of infrared on the pale wood of the long trestle table. The browser comes up. She types Fetish:Footage:Forum, which Damien, determined to avoid contamination, will never bookmark.”

 

 2129568-759f2702378f238f57dc789de30f8ead.jpg
William Ford Gibson (Conway, 17 maart 1948)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 17 maart 2007 en ook mijn blog van 17 maart 2008 en eveneens mijn blog van 17 maart 2009.

Geschreven door Romenu om 11:20 Reageer op dit bericht

Patrick Hamilton, Karl Gutzkow, Urmuz, Jean Ingelow, Ebenezer Elliott, Paul Green

De Engelse schrijver Patrick Hamilton werd geboren op 17 maart 1904 in Hassocks, Sussex. Zie ook alle tags voor Patrick Hamilton op dit blog.

Uit: Hangover Square

“What, then, had been happening in his head a few moments before —and in the long hours before that? What?... Well, never mind now. There was plenty of time to think about that when he had found a compartment. He must find an empty one so that he could be by himself. If he had any luck, he might be alone all the way to London — there oughtn't to be many people travelling on Boxing Day. He walked up to the far end of the train, and selected an empty compartment. As he turned the handle of this, the hissing of the engine abruptly stopped. The station seemed to reel at the impact of the sudden hush, and then, a moment later, began to carry on its activities again in a more subdued, in an almost furtive way. That, he realized, was exactly like what happened in his head — his head, that was to say, when it went the other way, the nasty way, the bad, dead way. It had just gone the right way, and he was back in life again. He put his suit-case on the rack, clicked it open, and stood on the seat to see if he had packed his yellow-covered The Bar 20 Rides Again. He had. It was on the top. It was wonderful how he did things when he didn't know what he was doing. (Or did he, at the time, in some way know what he was doing? Presumably he did.) Anyway, here was his Bar 20. He clicked the bag shut again, sat down, pulled his overcoat over his legs, put the book on his lap, and looked out of the window. He was back in life again. It was good to be back in life. And yet how quiet and dismal it was in this part of the world. The trolley was still being rolled about the platform at the barrier end of the station: two porters were shouting to each other in the distance; another porter came along trying all the doors, reaching and climactically trying his own handle, and fading away again in a series of receding jabs: he could hear two people talking to each other through the wooden walls of the train, two compartments away; and if he listened he could hear, through the open window, the rhythmic purring of the mud-coloured sea, which he could see from here a hundred yards or so beyond the concrete front which was so near the station as to seem to be almost part of it. Not a soul on the front. Cold and quiet. And the sea purred gently. Dismal, dismal, dismal. He listened to the gentle purring of the sea, and waited for the train to start, his red face and beer-shot eyes assuming an expression of innocent vacancy and misery. »

 

 2129561-cda82809f1280344a48e5daa49d82720.jpg
Patrick Hamilton (17 maart 1904 – 23 september 1962)
Scene uit de gelijknamige film uit 1945 met Laird Cregar als George Harvey Bone (rechts)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en journalist Karl Gutzkow werd geboren op 17 maart 1811 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Karl Gutzkow op dit blog.

Uit: Berlin. Panorama einer Residenzstadt

„Schinkel hat in seinen geistvoll geschriebenen Erläuterungen zu seinen Bauten auch alle die Umstände angeführt, die ihn bewogen, dem Schauspielhause seine jetzige Gestalt zu geben. Wenn an einem öffentlichen Gebäude die Fassade nicht einmal als Ein- und Ausgang benutzt wird, wenn man auf einer großen Freitreppe Gras wachsen sieht, so regt sich unwillkürlich das Gefühl, das Unbenutzte auch für eine Überladung zu halten. Doch mögen die Kenner über den äußern architektonischen Wert des Schauspielhauses entscheiden! Das Innere dieses Theaters, wiederum nicht ausgehend von der speziellen Ansicht Schinkels, hat ganz jenen gedrückten Miniatur- und Privatcharakter, den ein Haus, das früher Nationaltheater hieß, nicht haben sollte. Es wäre vielleicht nicht nötig gewesen, dies Theater größer, als für 1200 Menschen zu bauen; aber warum dieser wunderliche Charakter der Isolierung in der Anlage des Ganzen? Ein Rang ist dem andern unsichtbar. Das Parterre und die Parkettlogen sehen nichts von den Rängen. Man weiß an einer Stelle des Hauses nicht, ob es an der andern besetzt ist. Eine Übersicht des Ganzen ist nur auf dem Proszenium und Podium möglich, so daß man, um zu wissen, ob das Haus besetzt war, die Schauspieler fragen muß. Jedenfalls geht durch dieses Privatliche, das dem Hause aufgedrückt ist, zweierlei verloren. Einmal eine größere gesellschaftliche Annehmlichkeit. Da sich das ganze Publikum nicht beisammen sieht, da der eine dem Auge des andern entzogen ist, so fällt der Charakter einer geselligen Zusammenkunft, der so oft für eine schlechte Vorstellung Ersatz geben könnte, in diesem Theater gänzlich weg. Man kann Bruder und Schwester im Theater haben und sieht sie nicht. Das zweite Unangenehme dieser winkeligen Bauart ist, daß sich das Publikum nicht als solches bildet. Publikum heißt eine Masse, die sich ihrer Kraft ansichtig ist und das Bewußtsein einer Korporation dem Spiel gegenüber zu behaupten weiß. Wo man im Parterre nicht sehen kann, welche Mienen der zweite Rang macht, wo ein Besucher des Theaters nur immer auf den Rücken des andern angewiesen ist, da kann auch keine Totalität des Urteils stattfinden; jeder ist auf sich angewiesen und der Schauspieler bleibt ohne die richtige Würdigung seiner Leistung. Mir haben viele Schauspieler gesagt, daß Berlin kein Publikum mehr hat. Der Grund liegt darin, daß die Lokalität dieses Publikum verhindert, sich als solches kennenzulernen und auszubilden...“

 

 2129561-95d4b429cacd694ed43640d004b55a01.jpg
Karl Gutzkow (17 maart 1811 – 16 december 1878)
Het Schauspielhaus van Karl Friedrich Schinkel aan de Gendarmenmarkt in Berlijn, rond 1825 

 

 

De Roemeense schrijver en avantgardist Urmuz werd geboren op 17 maart 1883 in Curtea de Argeş. Zie ook alle tags voor Urmuz op dit blog.

Uit: Fuchsiada (Vertaald door Julian Semilian and Sanda Agalidi)

“During one of his days, Fuchs, having taken his umbrella to the repair shop, was forced to spend the night under the open sky.
The mysterious charm of the night with its harmonies, with those whispers, as though from another world, bestowing dreams and melancholy wonder, moved Fuchs such, that - in ecstatic transcendence - after pedaling his piano for three hours, without playing it, for fear of disturbing the silence of the night, he wound up, by grace of this bizarre mode of locomotion, in a gloomy neighborhood, in the direction of which, obeying a will not his own, he had been drawn to mysteriously - gossipy lips so spill it it was the same illustrious street which the good emperor Trajan, after the counsel of his father, Nerva, intimated to the naive shepherd Bucur to set down as the first, when he founded the city which now bears his name...
All at once, several terrestrial votaries of the Venerated One, humble servants at love's altar, vested in translucent alabaster, with incrimsoned lips and shadowy eyes, surrounded Fuchs from all directions. It was a splendid summer night. All about, song and glee, sweet whispers, harmony... The vestals of bliss greeted the artist with flowers, with towels artistically embroidered, with captivating kettles and bygone washbasins of brass brimming with aromatic water. Each shouted, louder than the other: "Darling Fuchs, give me your immaterial love!", "O, Fuchs, you are the only one who understands how to love us purely!"; and as though urged on by one and the same impulse, culminated in chorus: "Dear, dear Fuchs, play us a sonata!"...

 

 2129561-acf9d78246e0a1e6b8ae1fa1bb7607f1.jpg
Urmuz (17 maart 1883 – 23 novemmber 1923)
Cover

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Jean Ingelow werd geboren op 17 maart 1820 in Boston, Lincolnshire. Zie ook alle tags voor Jean Ingelow op dit blog.

 

A Winter Song

Came the dread Archer up yonder lawn —
Night is the time for the old to die —
But woe for an arrow that smote the fawn,
When the hind that was sick unscathed went by.

Father lay moaning, Her fault was sore
(Night is the time when the old must die),
Yet, ah to bless her, my child, once more,
For heart is failing: the end is nigh.

Daughter, my daughter, my girl, I cried
(Night is the time for the old to die)
Woe for the wish if till morn ye bide —
Dark was the welkin and wild the sky.

Heavily plunged from the roof the snow —
(Night is the time when the old will die),
She answered, My mother, 'tis well, I go.
Sparkled the north star, the wrack flew high.

First at his head, and last at his feet
(Night is the time when the old should die),
Kneeling I watched till his soul did fleet,
None else that loved him, none else were nigh.

I wept in the night as the desolate weep
(Night is the time for the old to die),
Cometh my daughter? the drifts are deep,
Across the cold hollows how white they lie.

I sought her afar through the spectral trees
(Night is the time when the old must die),
The fells were all muffled, the floods did freeze,
And a wrathful moon hung red in the sky.

By night I found her where pent waves steal
(Night is the time when the old should die),
But she lay stiff by the locked mill-wheel,
And the old stars lived in their homes on high.

 

 2129561-a9ac7556252746f5a8ce234fad2f6deb.jpg
Jean Ingelow (17 maart 1820 – 20 juli 1897)
Het Jean Ingelow House in Boston, Lincolnshire, gesloopt in 1960

 

 

De Engelse dichter Ebenezer Elliott werd geboren op 17 maart 1781 in Masborough, Yorkshire. Zie ook alle tags voor Ebenezer Elliott op dit blog.

 

In These Days . . .

In these days, every mother's son or daughter
Writes verse, which no one reads except the writer,
Although, uninked, the paper would be whiter,
And worth, per ream, a hare, when you have caught her.
Hundreds of unstaunched Shelleys daily water
Unanswering dust; a thousand Wordsworths scribble;
And twice a thousand Corn Law Rhymers dribble
Rhymed prose, unread. Hymners of fraud and slaughter,
By cant called other names, alone find buyers -
Who buy, but read not. 'What a loss in paper,'
Groans each immortal of the host of sighers!
'What profanation of the midnight taper
In expirations vile! But I write well,
And wisely print. Why don't my poems sell?'

 

 

The Village Patriarch

XII.
But much he dreads the town's distracting maze,
Where all, to him, is full of change and pain.
New streets invade the country; and he strays,
Lost in strange paths, still seeking, and in vain,
For ancient landmarks, or the lonely lane
Where oft he play'd at Crusoe, when a boy.
Fire vomits darkness, where his lime-trees grew;
Harsh grates the saw, where coo'd the wood-dove coy;
Tomb crowds on tomb, where violets droop'd in dew;
And, brighter than bright heaven, the speedwell blue
Cluster'd the bank, where now the town-bred boor
(Victim and wretch, whose children never smile,)
Insults the stranger, sightless, old, and poor,
On swill'd Saint Monday, with his cronies vile,
Drunk for the glory of the holy isle,
While pines his wife, and tells to none her woes!

 

 2129561-c28f9bd7d91990eaca9e3536bee79053.jpg
Ebenezer Elliott (17 maart 1781 – 1 december 1849)
Standbeeld in Sheffield

 

 

De Amerikaanse toneelschrijver Paul Green werd geboren op 17 maart 1894 in Lillington, North Carolina. Zie ook alle tags voor Paul Green op dit blog.

Uit: In Abraham's Bosom

“BUD: Tell 'bout the fiery furnace — [ jerking his thumb backward] musta meant these old turpentime woods.
LIJE: Yeh, yeh, and us the Hebrew chillun frying in the flame—while the sweat do roll. PUNY: That old Saddy night corn liquor frying in you. Hee-hee.
BUD: [roughly] Talk, talk, little man! [They stand fanning themselves. Puny gets down on his belly at the spring.]
PUNY: Mouth about to crack— can drink this spring dry.
LIJE: [slouching his heavy body toward the pool] Hunh, me too. That ax take water same like a sawmill.
[He gets down flat and drinks with the other. The water can be heard gluking over the cataracts of their Adam's apples. The younger Negro opens his torn and sleeveless undershirt and stands raking the sweat with curved hand from his powerful chest.]
BUD: [after a moment] Heigh, Puny, you'n Lije pull your guts out'n that mudhole and let the engineer take a drink. [With a sudden thought of devilment he steps quickly forward and cracks their heads together. Puny starts and falls face foremost in the spring. Lije, slow and stolid, saves himself; crawls slowly up on his haunches, and sits smiling good-naturedly, smacking his lips and sucking the water from the slender tails of his mustache.]
LIJE: [cleaning his muddy hands with a bunch of leaves] Nunh-unh, not this time, my boy.”

 

 2129561-5c5bee0d4ff3472d21f3202f14df7366.JPG
Paul Green (17 maart 1894 – 4 mei 1981)
Scene uit een opvoering in het Paul Green Theatre, Chapel Hill, North Carolina, 2016

 

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 17 maart 2007 en ook mijn blog van 17 maart 2008 en eveneens mijn blog van 17 maart 2009.

Geschreven door Romenu om 11:19 Reageer op dit bericht

Nic van Bruggen

De Vlaamse dichter, publicist, kunstcriticus, tekstschrijver en beeldend kunstenaar Nikolaas Jan Karel (Nic) van Bruggen werd geboren in Merksem op 17 maart 1938. Als grafisch kunstenaar gebruikte hij de naam Nikolaas. Van Bruggen was medeoprichter en redacteur van het Antwerpse avant-gardetijdschrift Frontaal (1957-1959). In 1962 verscheen zijn debuutbundel “Een kogel”. Daarin betrok hij verschillende kunstvormen in zijn poëzie: jazzgedichten, poëzie bij plastische kunst enz. Ondertussen schreef hij kunstkritieken voor onder meer De Nieuwe Gazet. In 1968 was hij medeoprichter, redacteur en later hoofdredacteur van het blad Partner (1968-1972). In 1972 richtte hij samen met Patrick Conrad de literaire salon Pink Poets (1972-1982) op, die zich met taalgerichte, neoromantische en experimentele poëzie afzette tegen het nieuw realisme. Hij was ook redacteur van Diogenes (1984 - 1992). Behalve poëzie schreef Van Bruggen ook verhalen, die gebundeld werden in “Muriels droom” (1969) en “Buitenspel wuift de grensrechter” (1978). Samen met Jetty Roels vervaardigde hij een ‘foto-poëzie-plaquette’, dansfoto's met gedichten, onder de titel “Spiersteen” (1979). Met de bundel “Tussen feestend volk” (1977) verwierf Van Bruggen de Poëzieprijs van De Vlaamse Gids. Zijn “Place des Vosges” (1981) werd bekroond met de prijs van de stad Brussel.

 

Ars Poetica

Ik ben een maker van punten en
Komma's. Mijn woorden staan daartussen.
Ik stamel poëzie naar het einde van
Mijn zinnen, wanneer ik smachtend zing
Aan de waanzin van dit bestaan.

Ik rijg prachtig dit alles vol zin aan
Mekaar, nagelaten als een slangevel
Voor de gelukkige vinders van zeldzaam
Wrakhout. Of een handgranaat.

Ik denk ook wel eens dat het anders is,
Maar dat hoef ik niet te schrijven.
Mijn potlood wordt te zacht dan.
En er is al verdriet genoeg op aarde.

 

 

Regen toen

Herinner je 't Vondelpark
en hoe de dagen kouder werden daar,
hoe vanuit de kamer naast het Leger
het station ging drijven op de Amstel
die wij blauw dachten.

Denk aan het vignet in Fodor
toen je zei: Een zoon.
En het regende buiten
om je glanzend lichaam.

 

 

Ik ben een maker van punten

Ik ben een maker van punten en
Komma’s. Mijn woorden staan daartussen.
Ik stamel poëzie naar het einde van
Mijn zinnen, wanneer ik smachtend zing
Aan de waanzin van dit bestaan.

Ik rijg prachtig dit alles vol zin aan
Mekaar, nagelaten als een slangenvel
Voor de gelukkige vinders van zeldzaam
Wrakhout. Of een handgranaat.

Ik denk ,ook wel eens dat het anders is,
Maar dat hoef ik niet te schrijven.
Mijn potlood wordt te zacht dan.
En er is al genoeg verdriet op aarde.

 

 2223339-6f6a1b3db35e0a52d2ca179edae7d2d8.jpg
Nic van Bruggen (17 maart 1938 – 14 juli 1991)
In 1976

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Marco Kamphuis

De Nederlandse schrijver Marco Kamphuis werd geboren in Uden op 17 maart 1966. Hij studeerde vanaf 1984 Nederlands en Algemene Literatuurwetenschap aan de Katholieke Universiteit Nijmegen en in Leuven. Tijdens zijn studietijd deed hij werkervaring op in een boekhandel. Na zijn afstuderen en een periode van werkloosheid ging hij aan de slag bij verschillende uitgeverijen. In 1996 publiceerde hij de roman “De medische encyclopedie”, die werd bekroond met de Debutantenprijs. In 1998 verscheen zijn tweede roman, “Tamara”. In 2001 publiceerde hij het “Succes”, in 2006 gevolgd door "Een rusteloos leven", in 2008 door “De prijs” en in 2012 door “Havik” dat Boek van de Maand bij DWDD was.In 2014 verscheen “Aurore”, een gothic novel over hysterie in het Parijs van 1880. Kamphuis recenseert ook boeken voor NRC Handelsblad.

Uit: Havik

“Iedereen moest een spreekbeurt houden. Er konden rare dingen gebeuren, tijdens zo’n spreekbeurt. Johnnie van den Biggelaar was onderuitgegaan. Hij was al lijkbleek toen hij voor de klas ging staan. ‘Waar gaat jouw spreekbeurt over,
Johnnie?’ vroeg meneer Van Stipriaan, die achter in de klas had plaatsgenomen om Johnnie ruim baan te geven.
Johnnie mompelde iets onverstaanbaars.
‘Waarover zeg je?’
‘Vissen!’
‘Goed, begin maar.’
‘De vis is...’ zei Johnnie luid. Dat hij beefde, konden we zien aan het blaadje in zijn handen. ‘... heeft kieuwen,’ liet hij er zachtjes op volgen – en toen was hij langzaam gaan hellen, om met een bons tegen de vlakte te gaan.
Jelle de Jong, die kortgeleden uit Friesland was gekomen en zich wat afzijdig hield, vertoonde geen spoor van zenuwen toen hij zijn plaats voor het schoolbord moest innemen. Hij legde zijn blaadje op het bureau van meneer Van Stipriaan en stak meteen van wal.
‘Handen uit je zakken,’ onderbrak meneer Van Stipriaan hem.
Jelle haalde zijn handen uit zijn zakken en liet ze slap langs zijn lichaam hangen. Hij begon opnieuw.
‘Misschien kun je je kauwgom uit je mond halen,’ zei meneer Van Stipriaan. ‘Het is maar een idee.’
Jelle staarde koeltjes de klas in. Zijn kaken bleven tergend langzaam malen. We wachtten ademloos totdat hij zijn rebellie zou opgeven en een hand naar zijn mond brengen. Toen kwamen zijn kaken tot rust en zagen we hem als een aalscholver slikken, waarna hij met een triomfantelijk lachje zijn
spreekbeurt hervatte.
We beloonden hem met een hoog cijfer. Na een spreekbeurt mocht iedereen namelijk kort zijn mening over de geleverde prestatie geven en zijn waardering in een cijfer uitdrukken.
Die cijfers werden op het schoolbord genoteerd en opgeteld, en het totaal werd gedeeld door het aantal leerlingen. Daarna volgde het oordeel van meneer Van Stipriaan, dat precies evenveel gewicht in de schaal legde als dat van de hele klas samen. Meneer Van Stipriaan vond Jelles spreekbeurt een zeven waard, de klas een acht, en met een zevenenhalf op zak slenterde Jelle weer naar zijn plaats”.

 

 2194323-59bda847b1f34709336f4761075a5e5e.jpg
Marco Kamphuis (Uden, 17 maart 1966)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Ida Gerhardt Poëzieprijs 2018 voor Menno Wigman

 

Ida Gerhardt Poëzieprijs 2018 voor Menno Wigman

 

De Ida Gerhardt Poëzieprijs 2018 is postuum toegekend aan dichter Menno Wigman, voor zijn bundel “Slordig met geluk”. Wigman overleed op 1 februari op 51-jarige leeftijd. Menno Wigman werd geboren in Beverwijk op 10 oktober 1966. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en ook mijn blog van 10 oktober 2008 en eveneens alle tags voor Menno Wigman op dit blog

 

Herostratos

Er tikken pissebedden in mijn hoofd.
Ze naaien mijn gedachten op.
Ik denk al dagen aan een daad, zo groot,
zo hevig en dramatisch dat mijn naam
in alle kranten komt te staan. 

Napoleon, las ik, was kleurenblind
en bloed was voor hem groen als gras.
En Nero, die bijziend was, hield het  spel
in zijn arena bij door een smaragd. 

Nu even stilstaan. Moet je horen: ik
ga straks de straat op, ik besta het, schiet
me leeg en verf de feeststad groen. 

Nog voor het eind van het festijn
zal ik de grootste zoekterm zijn. 

 

 

Vliegtuiggedachten

Het donker had mijn vaders kleren aan
toen ik vannacht een vliegtuig nam.
Ik ging gelaten de douane door
en zat vertreurd te staren door het raam.
Het donker, vader, had je kleren aan.

We stegen op. Een wolk, toen nog een wolk,
zo kwam je jaren na je dood weer door.
Ik vroeg me af waar je nu overnacht,
dacht aan je stem, ons huis, je hoofd en zag
een sneeuwwoestijn waar niemand woont.

Als ik me niet vergis, papa, bewaar
je zelf geen beeld meer van je dood.
Het donker heeft ook niet je kleren aan.
Al tien jaar ben je van je huid beroofd.
Ik zoek niet langer woorden voor vergaan.

 

 2130560-5200af4b9084769594b21d078f8d68d1.jpg
Menno Wigman (10 oktober 1966 – 1 februari 2018)
Cover

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

P.C. Hooft, Bredero, Dirk von Petersdorff, Zoë Jenny, Alice Hoffman, Hooshang Golshiri, Francisco Ayala, César Vallejo, Per Leo

De geschiedkundige, dichter en toneelschrijver Pieter Cornelisz. Hooft werd geboren in Amsterdam op 16 maart 1581. Zie ook alle tags voor P. C. Hooft op dit blog.

 

Zang

Rozemond, hoor je spelen noch zingen?
Zie de dageraad aan komen dringen,
Dartele duiven en zwanen en mussen
Zouden de vaak uit uw ogen wel kussen,
Zo ‘t u lustte de dode te ruimen
Om de lust van de levende pluimen.

Alle weiden, alle duinen en dalen,
Hunne aêm met verheugen ophalen,
't Heugelijk jaar met zijn vrolijke tijen,
Is rechtevoort op zijn kwikste te vrijen.
Kruien, bloemen en bomen veroveren,
En zich sieren met levende loveren.

‘t Welig vee op zijn grazige zoden,
O mijn min, ons te bruilofte noden.
Al haar gezicht, haar gebaar en haar spreken,
Lopen in ‘t end van de minnelijke treken.
Op, op, op, eer de zon in de dauw schijn’.
Laat ons alle gedierte te gauw zijn.

 

 

Zang (Klare, wat heeft er uw hartje verlept)

Klare, wat heeft er uw hartje verlept
Dat het verdriet uit vrolijkheid schept,
En altijd even benepen verdort,
Gelijk een bloempje, dat dauwetje schort?

Krielt het van vrijers niet om uw deur?
Moog je niet gaan te kust en te keur?
En doe je niet branden, en blaken, en braên
Al waar 't u op lust een lonkje te slaan?

Anders en speelt het windetje niet,
Op elzentakken, en leuterig riet,
Als: lustigjes, lustigjes. Lustigjes gaat
Het watertje waar 't tegen 't walletje slaat.

Ziet d'openhartige bloemetjes staan,
Die u tot alle blijgeestigheid raên.
Zelfs 't zonnetje wenst u wel beter te moe,
En werpt u een liefelijk ogelijn toe.

Maar zo ze niet, door al hun vermaan,
Steken met vreugd uw zinnetjes aan,
Zo zult gij maken aan 't schreien de bron,
De bomen, de bloemen, de zuivere zon.

 

 

Knip-zang
Toon: Laura zat laatst aan de Beck.

Rozemond die lag en sliep,
Blies Vyoolen uit haar lippen;
Pan die zag 't, en ylings liep
Zoetjes op haar borsje knippen;
Mids dat hy zijn duim liet slippen
Viel een Beez' van 't Moerelof;
Die 't recht op haar boezem mikte;
Dies hy riep (want hy verschrikte)
Ach, ach, ach! de speen is of.

 

 2129379-036cd8882b121caf2de635d33d7d4b2c.jpeg
Pieter Cornelisz. Hooft (16 maart 1581 – 21 mei 1647)
Beeld aan de Stadshouderkade in Amsterdam

 

 

De Nederlandse dichter en toneelschrijver Gerbrand Adriaensz. Bredero werd geboren op 16 maart 1585 in Amsterdam. Zie ook alle tags voor Bredero op dit blog.

 

Snachts rusten meest de dieren

Snachts rusten meest de dieren,
Ook mensen goed, en kwaad,
En mijn Lief goedertieren
Is in een stille staat:
Maar ik moet eenzaam zwieren,
En kruisen hier de straat.

Ik zie het zwerrick* drijven
Ik zie de klare* Maan,
Ik zie, dat ik moet blijven
Alleen mistroostig staan!
Ach lief, wilt mij gerijven*
Met troostelijk vermaan!

Och slaapt gij mijn behagen,
Dewijl ik doe mijn klacht?
Wat baat mij dan mijn klagen,
Nu gij de doven slacht*:
Ik zal 't geduldig dragen,
Ik wens u goede nacht.

Adieu Prinsesje jeugelijk
Mijn Vrou van mijn gemoed:
Adieu en droom geneugelijk
En slaap gerust en zoet:
Ach 't is mij zo onmeugelijk
Te rusten als gij doet.

 

 

Klinck-dicht

Ghy klaar beharssent Volck! en schrand're Jongelingen,
Beswangert met vernuft en met een kloecke geest,
Die, met een soeten smaack der Wijsen-boecken leest,
Waar door ghy licht bekomt de kennisse der dingen.

Ghy! die u Lesens-lust, kunt saaden, noch bedwingen
Door-siet dit Spiegel-boeck noyt meer in Duytsch geweest:
In 't welck, ick Leeke-broer, soo slecht als onbevreest,
Heb, met mijn boersche stem, de Fransche-maat gaan singen.

Ghy Rijmers, die met Rijm, mijn Rijmeryen prijst,
Ten Rijmt niet, dat ghy my, maar Telle danck bewijst1
Die 't Rijmeloos, my gaf, om Rijmen af te maaken.

Dees Rijmpjes soose zijn, die vindy hier gheprent:
Traach ben ick van begrijp, en arm van geest, ick kent:
Doch 't geen my Vrunt behaaght, dat sal mijn Vyant laaken.

 

 2129379-887ebf34a54d4b5706fc7e44f4c77f4a.jpg
Gerbrand Bredero (16 maart 1585 - 23 augustus 1618)
Cover biografie

 

 

De Duitse dichter, schrijver en literatuurwetenschapper Dirk von Petersdorff werd geboren op 16 maart 1966 in Kiel. Zie ook alle tags voor Dirk von Petersdorff op dit blog.

 

Man trifft sich im Flur

Mein Sohn trägt gelbe Shirts mit Zackenschrift,
wo Ritter ihre Laserschwerter heben
und eine Schlange einen Panther trifft —
das ist für mich vorbei in diesem Leben.
Doch bin ich im Besitz von frühen Siegen
als Fahrradfahrer, der dem Glück erlag,
denn sie, oh Gott, ist hinten aufgestiegen,
fasst meine Hüfte an, Elektroschlag.
Das steht dem Jungen alles noch bevor:
das feine, ungewisse Zukunfts-Brennen,
die heiße Röte bis hinauf zum Ohr
und Ungeduld, der Puls will immer rennen.
               Der Mann macht langsam die Krawatte frei,
               der Junge schiebt sein Mountainbike vorbei.

 

 

Morgens durch die Stadt

Du radelst leicht mit deinem Sohn im Sitz
und denkst: Lass ich mir bald die Nase glätten?,
und wetterleuchtet irgendwo ein Blitz,
erscheinen dir die frühen Liebesstätten.
Du hast es so gemocht, dies Blätterstrudeln,
so weiterfahren aus der Welt hinaus
mit Müdigkeit, in der Gedanken sprudeln,
dein Sohn ruft hinten plötzlich: «Aus die Maus.»
Denn frühcr wars ein Gleiten, wunderbar,
jetzt hörst du diesen deutschen Pop mit Wehmut
und drehst Figuren in dein weiches Haar
und schneidest auch dein Vollkornbrot mit Demut.
            Denn ob du richtigliegst, kannst du nicht wissen,
            nach Träumen riecht am Morgen oft das Kissen.

 

 2129379-210c74203bd957369b4d6c9cc2ef9032.jpg
Dirk von Petersdorff (Kiel, 16 maart 1966)

 

 

De Zwitserse schrijfster Zoë Jenny werd geboren op 16 maart 1974 in Basel. Zie ook alle tags voor Zoë Jenny op dit blog.

Uit: Spätestens morgen

“Sie warteten auf ihn in ihre Regenjacken gehüllt, die Kapuzen hochgezogen. Er freute sich darauf, den Tag mit den Kindern allein zu verbringen. Auf dem Weg zur Untergrundbahn ging er, eine Zigarette rauchend, einen Schritt hinter ihnen. Selwyn erzählte Tara auf-geregt etwas über ein neues Computerspiel. Tara nickte nachgiebig und legte plötzlich wie beschützend die Hand auf den Kopf ihres Bruders - eine Geste, die Mike seltsam berührte. Sie war zwei Jahre älter als Selwyn und immer ganz die große Schwester. In der Unter-grundbahn standen sie so dicht beisammen, dass er sei-nen Arm um sie legen konnte, während ihre Körper sich gleichzeitig im Rhythmus des Wagens wiegten. Drau-ßen schubste er sie durch das übliche Gedränge von Oxford Circus in die Regent Street Er behielt sie dabei vorsichtig im Auge, als ob er fürchtete, sie könnten in der Menschenmasse verschwinden und für immer verlorengehen. Ein Gedanke, der ihn mit Panik erfüllte.
Selbst an einem düsteren Tag wie heute wirkte der gro-ße Apple Store hell, die unzähligen Bildschirme leuch-teten wie kleine Sonnen. Tara und Selwyn rannten auf einen Computer zu und drückten sofort wild auf den Tasten herum. Karin würde überrascht sein, wenn die Kinder ihr am Abend den Computer zeigten. Er hatte ihr nichts über den Vorschuss gesagt, den er für sein neues Theaterstück bekommen hatte. Es war nicht nur ein Geschenk fiir die Kinder, es war ein Statement, ein Zeichen daftir, dass auch er etwas beisteuern konnte -und kein Parasit war. Schlimm genug, dass Karin das Geld verdiente und alles für ihn bezahlte. Zu Beginn war es zwar ganz angenehm gewesen, sich in ein ge-machtes Nest zu setzen, aber Mike fühlte sich zuneh-mend eingeengt, und die Abhängigkeit störte ihn.
Das junge Personal in Turnschuhen und umgelegten Headphones schwirrte mit einer Leichtigkeit durch das Geschäft, als gehörten sie allesamt einer anderen Spe-zies an. Eine junge Frau erklärte ihm ausführlich die Funktionen des Computers - die er sogleich alle wie-der vergaß, weil er fasziniert das Piercing in ihrer Zunge studierte, das jedes Mal aufblitzte, sobald sie den Mund öffnete - er fragte sich, wie es sich wohl anfühlte, sie zu küssen, bei dem Gedanken, mit der Zunge das Metall zu berühren, schauderte ihn. Die Verkäuferin lächelte die Kinder an, fragte nach ihren Namen und ihrem Alter. Die beiden zogen stets alle Aufmerksamkeit auf sich; wenn er mit ihnen unterwegs war, übersahen ihn deshalb die Frauen, gerade so, als ob er gar nicht existierte. Auch als er zahlte und den Computer ent-gegennahm, bedankte sich die Verkäuferin nicht etwa bei ihm, sondern bei den Kindern, winkte ihnen nach und wünschte ihnen viel Spaß mit dem weißen Gerät.“

 

 2129379-a37b9283e50e228db517276079fe591d.jpg
Zoë Jenny (Basel, 16 maart 1974)
Cover

 

 

De Amerikaanse schrijfster Alice Hoffman werd geboren op 16 maart 1952 in New York. Zie ook alle tags voor Alice Hoffman op dit blog.

Uit: De drie zusjes (Emmy van Beest en Josephine Ruitenberg)

“Het was april, en door het raam van hun hotelkamer keken de zusjes Story uit op een zonnig en groen New York. Die avond zouden hun grootouders in het Plaza Hotel hun gouden bruiloft vieren, en daarom deelden de meisjes er een kamer. Hun moeder vertrouwde hen volledig. Ze waren niet het soort tieners dat drank zou stelen uit de minibar om vervolgens dronken over de gang te zwalken, en uitgeteld op de grond of laveloos tegen een deurpost hangend zichzelf en hun familie te schande te maken. Ze zouden nooit uit het raam gaan hangen om sigarettenrook weg te wapperen of waterballonnen naar nietsvermoedende voorbijgangers te gooien. Het waren oppassende, mooie meisjes, welgemanierd en attent. De meeste mensen vonden het schitterend als ze ontdekten dat de meisjes een eigen, gezamenlijke taal hadden, met een aangename en zangerige klank. Wanneer ze met elkaar praatten klonken ze als vogels.
Elisabeth, de oudste, werd Elv genoemd en was vijftien. Meg was maar een jaar jonger en Claire was net twaalf geworden. Ze hadden alle drie lang donker haar en lichte ogen, een opvallende combinatie. Elv, een geoefend ballerina en volgens velen de mooiste, had de geheime wereld van de zusjes Story verzonnen. Meg las graag en had altijd een boek bij zich; ze liep vaak lezend naar school en was dan zo verdiept in haar lectuur dat ze soms struikelde in de vertrouwde straten. Claire was ijverig en zachtaardig, en probeerde nooit onder karweitjes uit te komen. Haar bed was al opgemaakt voordat haar zussen slaperig hun ogen opendeden. Ze harkte het grasveld aan, gaf de planten in de tuin water en ging altijd op tijd naar bed. Ze waren alle drie zelfstandig en praktisch ingesteld, modelleerlingen op wie iedere ouder trots kon zijn. Maar als hun moeder hen onderling druk hoorde praten in die taal die niemand anders verstond, als haar oog op landkaarten en tekeningen viel die haar niets zeiden, die een andere wereld beschreven, deden haar dochters haar denken aan wolken, ver weg en onbereikbaar.
Annie was vier jaar geleden gescheiden van hun vader, in de zomer van de zwamvlinders, toen alle bomen rond hun huis kaal waren gegeten door de rupsen. ’s Nachts hoorde je ze knagen. Overdag zag je het zilverkleurige spinsel van de cocons aan de daksparren van veranda’s en tussen verkeersborden hangen. Men zei dat er zware tijden zouden aanbreken voor de familie Story. Alan was directeur van een middelbare school en hij had het te druk om vaak langs te komen. De scheiding was zijn initiatief geweest, en daarna was hij min of meer verdwenen. Op zijn zevenenveertigste had hij zich ontpopt als een groot charmeur, of misschien waren er gewoon niet veel mannen van zijn leeftijd beschikbaar. Opeens was hij in trek.”

 2129379-2fc2e3bd551892e9057e4cc52064b307.jpg
Alice Hoffman (New York, 16 maart 1952)

 

 

De Iraanse schrijver Hooshang Golshiri werd geboren op 16 maart 1938 in Isfahan. Zie ook alle tags voor Hooshang Golshiri op dit blog.

Uit: Een kader voor het duister (Vertaald door Ahmad Miralai, Koeshar Parsi en Corine Wepster)

“Zo blijkt het steeds weer te zijn, zoals ik nu hier op dit balkon zit en uitkijk op een stil steegje en alleen maar lemen daken zie van een en dezelfde kleur, slechts onderbroken door het turquoise van de twaalfzijdige koepel van de Baba Esmail, en dan wordt het lente en dan komt Shirins briefkaart met een week of zelfs tien dagen vertraging. Ze is onze trouwdag nog altijd niet vergeten. En ieder jaar stuurt ze dezelfde kaart met groene dennebomen en een gele vlek op de plaats waar de zon moet staan, alsof ze er tien tegelijk heeft gekocht, of zelfs twintig, om het niet te vergeten, als ze althans zo lang nog leeft.
De kinderen, Maziar en Zohreh, schrijven ook maar twee brieven per jaar, nu allemaal in het Engels, en ieder jaar verontschuldigen ze zich ervoor dat ze het Perzisch vergeten.
Ik zelf stuur geen kaarten en schrijf ook geen brieven.
Ja, zo is het blijkbaar. Je zoekt naar iets maar je komt ergens anders uit, zoals aan het begin van de oorlog, toen je tijdens de verduistering buiten liep en op de tast je weg moest vinden langs de muur en het duister zo diep was dat je je erdoor voortgeleid voelde, of zoals toen we de kinderen gingen afhalen om een maandje allemaal bij elkaar te zijn en te kunnen uitleggen waarom we wilden scheiden en waarom ik terugging; maar nu ik eenmaal hier ben, nu zie ik altijd wanneer ik aan iets van daarginds word herinnerd of een brief krijg of zo'n standaard briefkaart, dezelfde straathoek voor me en de zon die groot maar koud is opgegaan boven zee en die de horizon aan de andere kant oranje-geel heeft gekleurd. Nee, van waar we liepen konden we de zon niet zien, alleen het oranje-geel van de horizon en toen ik weer keek was er niemand meer op straat of zelfs aan zee.”

 2129379-80abba45fec592b605a6c420a44a0d5a.jpg
Hooshang Golshiri (16 maart 1938 – 5 juni 2000)
Poster voor een conferentie

 

 

De Spaanse schrijver Francisco Ayala werd geboren op 16 maart 1906 in Granada. Zie ook alle tags voor Francisco Ayala op dit blog.

Uit: Wie Hunde sterben (Muertes de perro, vertaald door Erna Brandenberger)

„Ich will mich ans Werk machen, sobald die Welle von Gewalttaten, Ausschreitungen, Mord, Raub, Brandschatzung und sonstigen Missetaten abflaut, die unser Land seit dem Tod von Presidente Bocanegra(3) überzieht - und angesichts all dessen, was wir erdulden, weiß ich, nebenbei gesagt, noch nicht, ob man seinen Namen, wie viele von uns meinen, verdammen oder doch nicht eher als unerfüllte Hoffnung preisen und als mißlungenen Rettungsversuch für unser Vaterland beklagen soll. Vorläufig bringe ich einmal meine Papiere und meine Gedanken in Ordnung, treibe meine Arbeit voran und mache diesen Entwurf, um dann im Anschluß daran das versprochene Buch fertigzustellen. Während sich alle um mich herum im Gebrauch des Fleischermessers oder der Machete üben, wenn nicht gar der Pistole, bediene ich mich der Feder: mit nicht minder messerscharfem Vergnügen.

II
Jetzt erst kann ich mir erklären, war um im Kino, war um in der Literatur und in den historischen Berichten, ja sogar in den frei erfundenen Geschichten die Zeitzeugen für die Generation der Enkel zu lebendigen Bürgen werden und war um immer der falsche Eindruck von schwindelerregender Überstürzung entsteht, obwohl doch der Schrecken solcher Zeitläufte merkwürdigerweise
oft gerade in der Langsamkeit besteht, mit der sich die Geschehnisse unter der gespannten, gierigen Erwartung hinauszögern und die Minuten, die Stunden, Tage, Wochen, Monate sich bis ins Unerträgliche dehnen. Es kommt vor, daß der Erzähler, ohne es zu wollen, in seinem Bericht Morde auf Feuersbrünste häuft, Feuersbrünste auf Vergewaltigungen, Vergewaltigungen auf Raubzüge, und so türmt sich alles auf, wird ineinandergerührt, zusammengestaucht und verdichtet; dabei war es in Wirklichkeit ganz anders: Die Dinge entwickelten sich ganz ohne Lärm und Getöse, ohne Händel und Hader, vielmehr ganz schlicht und einfach, so daß vielleicht eines schönen Morgens gerade jemand mit dem Rasieren fertig ist und ein anderer Gast derselben Pension des Weges kommt und mit begreiflicher Erregtheit erzählt, Presidente Bocanegra sei heute früh tot in seinem Bett aufgefunden worden, nachdem er bis spät in die Nacht hinein an einem Staatsbankett im Palast teilgenommen habe.“

 

 2129379-bc93b7ad053fad3f947311fde4b0b2be.jpg
Francisco Ayala (16 maart 1906 – 3 november 2009)

 

 

De Peruaanse dichter César Vallejo werd geboren op 16 maart 1892 in Santiago de Chuco, Peru. Zie ook alle tags voor César Vallejo op dit blog.

 

The Big People

What time are the big people
going to come back?
Blind Santiago is striking six
and already it's very dark.

Mother said that she wouldn't be delayed.

Aguedita, Nativa, Miguel,
be careful of going over there, where
doubled-up griefs whimpering their memories
have just gone
toward the quiet poultry-yard, where
the hens are still getting settled,
who have been startled so much.

We'd better just stay here.
Mother said that she wouldn't be delayed.

And we shouldn't be sad. Let's go see
the boats—mine is prettier than anybody'sl—
we were playing with them the whole blessed day,
without fighting among ourselves, as it should be:
they stayed behind in the puddle, all ready,
loaded with pleasant things for tomorrow.

Let's wait like this, obedient
and helpless, for the homecoming, the apologies
of the big people, who are always the first
to abandon the rest of us in the house—
as if we couldn't get away too!

Aguedita, Nativa, Miguel?
I am calling, I am feeling around for you in the darkness.
Don't leave me behind by myself,
to be locked in all alone.

 

Vertaald door James Wright

 

 2129379-e285c1014d043df7a24438bb189d8f40.jpg
César Vallejo (16 maart 1892 – 15 april 1938)
Cover biografie

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Duitse schrijver Per Leo werd geboren in 1972 in Erlangen. Zie ook alle tags voor Per Leo op dit blog.

Uit: Flut und Boden

„Wenn mich nicht alles täuscht, war es das einzige Mal überhaupt, dass Großmutter aus der Zeit des Nationalsozialismus berichtete.
Es war aber nicht als historische Mitteilung gemeint, als sie mir erzählte, Großvater habe sie geheiratet, obwohl eine – nicht näher beschriebene – Prüfungskommission ihr die Ehetauglichkeit abgesprochen habe. Ariernachweis zwar tadellos, auch Schollenverhaftung traumhaft, Erscheinungsbild nordisch-fälisch wie aus dem Lehrbuch, gesund wie ein Bienenstock und so kräftig, dass ihr nach einem bei der Heuernte erlittenen Kreuzotternbiss nur etwas schwindlig geworden war. Hübsch war sie sowieso. Aber leider zu klein. Wenn ich mich richtig erinnere, hob sie zwei Arten der Treue hervor, die es Großvater erlaubt hatten, sich im März 1935 über dieses Urteil hinwegzusetzen: seine Treue zu ihr und die seiner Kameraden zu ihm. Tatsächlich erzählt diese Anekdote viel darüber, wie das Dritte Reich funktionierte. Wer etwas in die Waagschale zu werfen hatte, Geld, Einfluss, Freundschaft, seinen Körper oder andere Naturalien, dem konnte das Gesetz egal sein.
Was hatten die Einwohner Lothringens der SS zu bieten? Wie viele Francs, wie viele Schinken, wie viele Geschlechtsakte war die Bescheinigung eines nordischen Blutsanteils wert? Wir wissen es nicht und können nur vermuten, dass die erstaunlich hohe Eindeutschungsquote in den westlichen Annexionsgebieten nicht nur sachliche Gründe hatte. Als Führer im Rasseamt, der auch entsprechende Fortbildungskurse besucht hat, fordert man Friedrich Leo dort jedenfalls aus keinen anderen als sachlichen Gründen an. Er wird einer sogenannten Fliegenden Kommission zugewiesen, die das lothringische Hinterland durchkämmt, um die rassische Zusammensetzung der Bevölkerung zu kartieren und über Eindeutschungsanträge zu entscheiden. Diese Kommissionen bestehen aus Medizinern und Eignungsprüfern der SS. Während die Ärzte wiegen, messen, abhören, Krankheitsgeschichten erfragen, machen sich die Rasseexperten einen Eindruck von der Gesamterscheinung des examinierten Körpers. Praktisch heißt das, sie gleichen die in dem Standardwerk Rassenkunde Europas abgedruckten Menschenbilder mit der Wirklichkeit im deutschfranzösischen Grenzgebiet ab.”

 

 2129379-a4c4e3b0db53cc68dba83df967026351.jpg
Per Leo (Erlangen, 1972)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 16e maart ook mijn blog van 16 maart 2014 deel 1 en eveneens mijn blog van 16 maart 2014 deel 2.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 16 maart 2007 en ook mijn blog van 16 maart 2008 en eveneens mijn blog van 16 maart 2009.

Geschreven door Romenu om 18:11 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten