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Berichten van 17 augustus 2018 tot 18 augustus 2018

Mano Bouzamour, Marc Degens, Ulrich Woelk, Caroline Emcke, Nicole Krauss, Luciano de Crescenzo, Samar Yazbek, Idea Vilariño

 

Dolce far niente

 

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De Amsteldijk, 1918 door Martin Monnickendam
Vanuit het raam van zijn atelier aan de Lutmastraat schilderde Monnickendam de achtergevels van de huizen aan de Amsteldijk en de Tolstraat.

 

Uit: Bestsellerboy

“Opgroeien in zo’n buurt betekende dat je rond je twaalfde een bachelor in boeverij had. Je zag alles, hoorde de verhalen, leerde alles bij elkaar te liegen en vooral niemand te vertrouwen. Als je mij zou vragen of ik ooit iets heb geflikt, zou ik de politicistrategie aanhouden: glashard ontkennen en over een ander onderwerp beginnen.
Maar meestal voetbalden wij tot de avond viel, de straatlantaarns gelijktijdig aangingen en onze moeders ons naar binnen schreeuwden. De grote jongens bewogen niet. Ze kaartten tot die in de nacht onder het bankje met het gele afdakje, waarin alle bijnamen van de jongens uit de buurt met vlindermessen waren gekerfd terwijl ze red Label met cola uit witte plastic bekers dronken en hun hoofden op de beat van der zwartste gangsterrappers bounceten. Op het afdakje werden vredelievende leuzen gekalkt als VERBODEN VOOR JODEN en JODEN-DOM, CHRISTEN-DOM, MO-SLIM.

De drie gebroeders zagen het allemaal gebeuren. Een hoge wind blies van boven naar beneden op alle bladerpracht, waarna de bomen welwillend over het plein bogen, het ruisende geluid golfde over de Lutmastraat zo mijn oren in. Ik stelde mij de sterke wortels van de gebroeders voor, die als reuzenhanden met wijdverspreide vingers diep in de natte grond staken. Net zo diep als mijn gevoelens voor hen, dit plein en alles wat er gebeurd was op dit stukje speelplaats – de tijd had verdomd veel haast. De prachtige populieren waren de trouwe bewakers van mijn fijne jeugdherinneringen – die door alle jaren heen vast alleen maar onverschillige blikken vingen. Dat stak mij iedere dag. Dus iedere keer als ik ze zag, begroette ik ze met een eerbiedige hoofdbuiging, als goden die ik liefhad.”

 

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Mano Bouzamour (Amsterdam, 19 maart 1991)
De Lutmastraat in Amsterdam

 

 

De Duitse schrijver Marc Degens werd geboren op 18 augustus 1971 in Essen. Zie ook alle tags voor Marc Degens op dit blo

Uit: Fuckin Sushi

„ZURG: Hast du keine Probleme damit?
NINO: Die Jungs haben eher ein Problem mit mir.
ZURG: Wer komponiert eure Songs?
R@: Wir alle zusammen.
ZURG: Und wer schreibt eure Texte?
R@: Ich.
ZURG: Allein?
R@: Ja klar.
ZURG: Ich kannte bislang von euch nur Promi Shopping Queen, und das kennen ja auch die meisten. Ich finde den Text super, diese kranke Innensicht von diesem Mädchen. Wie bist du auf die Idee gekommen? Liest du viel?
R@: Klar. Ich gucke aber auch fern oder bin im Internet.
ZURG: Und was guckst du so?
R@: Alles Mögliche. Serien, Dokus, Topmodel.
ZURG: Warum singst du eigentlich auf Deutsch und nicht auf Englisch? Immerhin ist euer Bandname ja englisch. Ist das ein Statement?
R@: Ja, dafür, dass ich nicht so gut Englisch kann. Nein, Quatsch, kein Statement. Ich kann mich einfach auf Deutsch viel besser ausdrücken.
ZURG: Und damit habt ihr auch Riesenerfolg. Euer Video von Promi Shopping Queen wurde schon über 450.000-mal auf Youtube angeklickt.“

 

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Marc Degens (Essen,  18 augustus 1971)

 

 

De Duitse schrijver Ulrich Woelk werd geboren op 18 augustus 1960 in Beuel bij Bonn. Zie ook alle tags voor Ulrich Woelk op dit blog.

Uit: Nacht ohne Engel

“Eigentlich würde Vincent bei einer Fahrt vom südlichen Stadtrand in die Innenstadt mehr verdienen, aber er mag das alte Tegeler Terminal mit seiner Siebzigerjahre-Architektur und den Schleiern aus verwaschenem Grau auf dem Beton. Das Aufheulen der Triebwerke einer startenden Maschine dringt gedämpft ins Wageninnere, als er an den nummerierten Eingängen zu den Gates vorbeifährt. Ursprünglich sollte der Flugbetrieb hier schon eingestellt sein, aber die Fertigstellung des neuen Berliner Flughafens in Schönefeld zieht sich aufgrund von Problemen, von denen es immer wieder heißt, man habe sie im Griff, seit Jahren hin. Offenbar ist es doch nicht so leicht, das Alte so mir nichts, dir nichts durch etwas Neues zu ersetzen. Zugegebenermaßen, auch wenn ihn das manchmal nachdenklich stimmt, weil er befürchtet, es könnte mit seinem eigenen Alter zusammenhängen – er wird in ein paar Monaten fünfzig –, freut ihn das in diesem Fall.
Vincent lässt den Wagen am Taxistand an den Bordstein rollen und schaltet den Motor ab. Es ist acht Uhr morgens, seine übliche Zeit. Die Zahl der Reisenden, die aus dem Hauptgebäude kommen, schwankt im Rhythmus der landenden Maschinen. Als er einen Blick auf den nächstgelegenen Ausgang wirft, verlässt dort eine Frau das Gebäude. Ihre Augen brauchen ein paar Momente, um sich an die Helligkeit im Freien zu gewöhnen. In der kühlen und klaren Märzluft sind alle Farben sehr satt. Die Frau muss sich kurz orientieren, dann überquert sie die Straße und geht auf den Stand mit den wartenden Taxis zu. Dort verteilen sich die Ankommenden auf die Wagen, oder sie gehen weiter zu den privaten Parkplätzen im Zentrum des Terminals.
Mit den Jahren entwickelt man ein Gespür dafür, ob jemand ein Fahrgast ist oder nicht, und schließlich weiß Vincent, dass die Frau, die auf seinen Wagen zukommt, bei ihm einsteigen wird, da die Reihe nun an ihm ist. Er öffnet die Tür und steigt aus, um den Kofferraum zu öffnen. Die Sonne schwebt knapp über dem Beton des Hauptgebäudes. Ihre Strahlen hinterlassen auf der Haut, der Stirn und den Händen den Eindruck einer ersten leichten Wärme, eine Spur von Frühling.
Die Frau ist schlank und trägt eine sandfarbene, sehr gut geschnittene Wolljacke mit großem Kragen und großen marmorierten Knöpfen. Sie ist beruflich in Berlin, das weiß Vincent sofort. Sie zieht einen kleinen Trolley hinter sich her, und neben ihrer Handtasche hängt eine schmale schwarze Tasche im Format eines Netbooks von ihrer Schulter. Alssie ein paar Meter entfernt ist, nickt sie ihm zu.“

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Ulrich Woelk (Beuel, 18 augustus 1960)

 

 

De Duitse schrijfster en journaliste Caroline Emcke werd geboren op 18 augustus 1967 in Mülheim an der Ruhr. Zie ook alle tags voor Caroline Emcke op dit blog.

Uit: Wie wir begehren

„Für eine Raucherecke, wie es sie später geben sollte, waren wir zu jung oder zu wenig verwegen. Vielleicht hatten wir auch einfach zu wenig Phantasie, wie sich die Lust an der Grenzüberschreitung ausdrücken sollte.
Wir wollten nicht, weder Daniel noch ich. Etwas verstohlen schauten wir uns an. Wir kannten uns ja gar nicht. Von welcher Grundschule Daniel auf dieses Gymnasium gewechselt war, wusste ich nicht. Aber ich wusste, dass ich ihn noch nie zuvor gesehen hatte. Er hatte blonde Haare und weit auseinanderstehende grüne Augen. Er war ein bisschen größer als ich, aber nicht viel. Seine Schultern waren eckig. Die Arme etwas zu lang. Aber auch das ist mir damals bestimmt nicht aufgefallen. Schließlich war bei jedem von uns irgendetwas zu lang oder zu kurz, war jeder von uns irgendwie leicht daneben, und sei es nur, weil wir dachten, die anderen könnten das von uns denken. Daniel hatte eine angenehme Erscheinung. Es gab keinen Grund, warum er ausgewählt wurde in diesem Moment am ersten Schultag. Es war wahllos. Es traf einfach uns.
Ich wusste nicht richtig, was das sollte, warum wir uns denn schlagen sollten. Daniel hatte mir nichts getan. Es gab kein Motiv. Ich hatte mich schon oft gerauft. Schon an meinem ersten Tag im Kindergarten. An meinem ersten Tag in der Grundschule auch. Grundsätzlich sprach also nichts gegen eine Prügelei am ersten Tag auf dem Gymnasium. Ich habe einen älteren Bruder. Raufen gehörte zum gewöhnlichen Repertoire des Überlebens. Aber ich musste wütend sein über etwas, das der andere getan hatte, was ich gemein fand.“

 

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Caroline Emcke (Mülheim an der Ruhr, 18 augustus 1967)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Nicole Krauss werd geboren in New York op 18 augustus 1974. Zie ook alle tags voor Nicole Krauss op dit blog.

Uit: The History of Love

“After Mrs. Freid on the fourth floor died, and it took three days before anyone found her, Bruno and I got into the habit of checking on each other. We'd make little excuses—I ran out of toilet paper, I'd say when Bruno opened the door. A day would pass. There would be a knock on my door. I lost my TV Guide, he'd explain, and I'd go and find him mine, even though I knew his was right there where it always was on his couch. Once he came down on a Sunday afternoon. I need a cup of flour, he said. It was clumsy, but I couldn't help myself. You don't know how to cook. There was a moment of silence. Bruno looked me in the eye. What do you know, he said, I'm baking a cake.
When I came to America I knew hardly anyone, only a second cousin who was a locksmith, so I worked for him. If he had been a shoemaker I would have become a shoemaker; if he had shoveled s*** I, too, would have shoveled. But. He was a locksmith. He taught me the trade, and that's what I became. We had a little business together, and then one year he got TB, they had to cut his liver out and he got a 106 temperature and died, so I took it over. I sent his wife half the profits, even after she got married to a doctor and moved to Bay Side. I stayed in the business for over fifty years. It's not what I would have imagined for myself. And yet. The truth is I came to like it. I helped those in who were locked out, others I helped keep out what couldn't be let in, so that they could sleep without nightmares.
Then one day I was looking out the window. Maybe I was contemplating the sky. Put even a fool in front of the window and you'll get a Spinoza. The afternoon passed, darkness sifted down. I reached for the chain on the bulb and suddenly it was as if an elephant had stepped on my heart. I fell to my knees. I thought: I didn't live forever. A minute passed. Another minute. Another. I clawed at the floor, pulling myself along toward the phone.
Twenty-five percent of my heart muscle died. It took time to recover and I never went back to work. A year went by. I was aware of time passing for the sake of itself. I stared out the window. I watched fall turn into winter. Winter into spring. Some days Bruno came downstairs to sit with me. We've known each other since we were boys; we went to school together. He was one of my closest friends, with thick glasses, reddish hair that he hated, and a voice that cracked when he was emotional. I didn't know he was still alive and then one day I was walking down East Broadway and I heard his voice. I turned around. His back was to me, he was standing in front of the grocer's asking for the price of some fruit.”

 

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Nicole Krauss (New York, 18 augustus 1974)

 

 

De Italiaanse schrijver Luciano de Crescenzo werd geboren in Napels op 18 augustus 1928. Zie ook alle tags voor Luciano de Crescendo op dit blog.

Uit: Geschichte der griechischen Philosophie (Vertaald door Linde Birk)

»Von Lysias, dem Sohn des Kephalos, lieber Sokrates! Und ich mache mich auf zu einem Spaziergang außerhalb der Mauer; denn ich habe geraume Zeit dort verweilt – vom frühen Morgen an saß ich da. Ich folge dem Rat deines und meines Freundes Akumenos, wenn ich meine Spaziergänge an die frische Luft verlege; denn sie seien weniger ermüdend, sagt er, als in den Hallen der Gymnasien.«
So nämlich beginnt einer der schönsten Dialoge Platons: der Phaidros. Tatsache ist, dass diese Athener nichts Produktives machten: Sie gingen spazieren, schwatzten über Gott und die Welt, aber dass sie einmal einen Finger gerührt und etwas Praktisches zum Verkaufen oder Gebrauchen hergestellt hätten, keine Rede davon! Aber vergessen wir nicht, dass Athen damals 20000 Bürger hatte, auf die die stolze Zahl von 200000 Individuen zweiter Klasse, nämlich Sklaven und Metöken2, kamen. Genug Leute also, die die Arbeit machten und das Ganze in Gang hielten. Andererseits waren die Athener ja auch noch unberührt vom Konsumzwang, sie lebten genügsam und widmeten sich ganz den Freuden des Geistes und des Gespräches.
Aber zurück zur Philosophie und meinen Absichten.
Die Philosophie ist eine lebenswichtige Praxis, auch im Alltag sehr nützlich, leider aber wurde ihr Studium nie zwangsweise eingeführt wie etwa die allgemeine Wehrpflicht. Wenn es nach mir ginge, würde ich sie in den Lehrplan jeder Schule aufnehmen; doch fürchte ich, man sieht sie heute als eine überholte Materie an und will sie durch die modernen ›Human- und Sozialwissenschaften‹ ersetzen – {12}was ungefähr auf das Gleiche herauskommt, wie wenn man das Studium der Arithmetik abschaffte, nachdem die Grünkramhändler ja jetzt mit dem Computer rechnen.
Aber was ist das überhaupt, die Philosophie? Wenn das so schnell und einfach zu definieren wäre! Der Mensch hat die höchsten Gipfel der Kultur vor allem auf dem Weg über zwei Disziplinen erreicht: die Wissenschaft und die Religion. Während die Wissenschaft Naturerscheinungen mit Hilfe des Verstandes untersucht, forscht die Religion, um ein inneres Bedürfnis des Menschen zu befriedigen, nach etwas Absolutem, etwas, das über die rein sinnesmäßige und intellektuelle Erkenntnisfähigkeit hinausgeht.“

 

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Luciano de Crescenzo (Napels, 18 augustus 1928)

 

 

De Syrische schrijfster en journaliste Samar Yazbek werd geboren in Jableh op 18 augustus 1970. Zie ook alle tags voor Samar Yazbek op dit blog.

Uit: Schrei nach Freiheit. Bericht aus dem Inneren der syrischen Revolution (Vertaald door Larissa Bender)

„Bis zu jenem Augenblick glaubte ich noch, sie würden mich für lange Zeit ins Gefängnis stecken. Ich hatte begriffen, dass ihre Wut auf mich grenzenlos war. Ich vernahm das Geräusch seiner Schritte, spürte, wie er seine Hand ausstreckte und mich hochzog. Ich weiß nicht genau, wie er mich auf den Stuhl setzte, aber als ich aufrecht saß und meinen Kopf gerade halten konnte, hörte das Schaukeln in meinem Kopf auf. «Was für eine großartige Heldin!», lachte er. «Ein Schlag, und schon bist du hinüber!»
Ich öffnete die Augen. Ich weinte nicht. Ich wollte weinen, weil der Schlag demütigend gewesen war, aber ich würde ihn meine Tränen nicht sehen lassen. Ich starrte ihn an. Nachdem er mit den Fingern über meine Wange gestrichen hatte, sagte er: «Ist das nicht eine Schande, wenn so ein Engelsgesichtchen geschlagen wird?»
Er setzte sich wieder auf seinen Stuhl, dann hob er zu einem langen Vortrag über die Bande des Blutes und der Verwandtschaft an, über Familie, Verrat, Schande und die ganze Litanei, die ich seit Jahren zu hören bekomme. Als er fertig war, starrte ich immer noch auf seine Hand und seine Finger, die vermutlich ihre Spuren auf meiner Wange hinterlassen hatten, rote Spuren, die in den nächsten zwei Tagen blau anlaufen würden.
«Hat die Katze deine Zunge gefressen?», fragte er. «Deine lange Zunge, die man dir rausreißen muss?» Er schlug mich ein zweites Mal, diesmal weniger heftig. Ich erhob mich, zückte mein Messer und hielt es ihm vors Gesicht. Wenn er nicht aufhöre, mich zu schlagen, würde ich mir dieses Messer ins Herz stoßen, sagte ich zu ihm. Ich würde weder ihm noch jemand anderem erlauben, meine Würde zu verletzen. Wie vom Donner gerührt sprang er auf und glotzte auf das schwarze Messer. Er wich einige Schritte zurück, ich hatte den Knopf des Messers schon gedrückt, die Klinge war ausgeklappt, und ich zielte damit direkt auf mein Herz, dessen Schläge ich nun hören konnte.
Bleiernes Schweigen. Er war verblüfft, kam wieder auf mich zu, und ich trat einen Schritt zurück: «Nicht näher kommen!» Er blieb stehen, blickte mich erstaunt an, während ich ihm, ohne mit der Wimper zu zucken, in die Augen starrte. Ich schrie: «Was wollt ihr?» – «Wir haben Angst um dich. Du lässt dich von Salafisten verführen und du glaubst ihren Märchen.» – «Ich glaube niemandem. Ich bin immer wieder auf die Straßen gegangen und habe keine Salafisten gesehen. Aber ich habe gesehen, wie ihr die Leute schlagt und verhaftet und tötet.» – «Weil sie Salafisten sind.» – «Das stimmt nicht, ich weiß das, und ihr wisst das genauso.» –

 

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Samar Yazbek (Jableh, 18 augustus 1970)

 

 

De Uruguayaanse dichteres Idea Vilariño werd geboren op 18 augustus 1920 in Montevideo. Zie ook alle tags voor Idea Vilariño op dit blog.

 

Saying no....

Saying no
Saying no
tying me to the mast
but
wishing for the wind to knock it down
for the siren to rise up and with her teeth
cut the cords and drag me to the bottom
saying no no no
yet following her.




Love/El amor

A bird is singing to me
and I sing back to him
He twitters upon hearing me
And I twitter back
He injures me and I bleed on him
He smashes me
I break him
He tears me apart
I crush him
He helps me
I pick him up
All filled up with peace
with war
with hate and love
and once untied
his voice whines and I whine back
He laughs and I laugh back
He looks at me and I look at him
He talks to me and I talk to him
He loves me and I love him
- It's got nothing to do with love
we produce life -
and he asks me and I ask him
and he defeats me and I defeat him
and he completes me and I complete him.

 

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Idea Vilariño (18 augustus 1920 – 28 april 2009)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 18e augustus ook mijn blog van 18 augustus 2017 en ook mijn blog van 18 augustus 2016 en ook mijn blog van 18 augustus 2013 deel 1 en ook deel 2.

Geschreven door Romenu om 13:01 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Gerard den Brabander, Ted Hughes, V. S. Naipaul, Nis-Momme Stockmann, Jonathan Franzen, María Elena Cruz Varela, Jan Emmens, Hendrik de Vries

 

Dolce far niente

 

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Waterlooplein vanaf de Amstel door Bob Buys, 1946

 

 

Waterlooplein

Al wat er mijn gevoelens zijn
Ligt op dit ordeloze plein
te koop als rommel en oud roest,
als oud fornuis, finaal verwoest.
Maar, als ik weer beginnen moest,
zou ik opnieuw een dichter zijn,
maar niet meer met zo'n trotse mond,
meer een hyena of een hond...
Het volk, als ik het goed bekijk,
ligt aan mijn voeten als burger-lijk.

 

 

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Gerard den Brabander (3 juli 1900 – 4 februari 1968)
De markt in Den Haag, de geboorteplaats van Gerard den Brabander

 

 

De Engelse dichter en schrijver Ted Hughes werd geboren op 17 augustus 1930 in Mytholmroyd, Yorkshire. Zie ook alle tags voor Ted Hughes op dit blog.

 

After Lorca

The clock says “When will it be morning?”
The sun says “Noon hurt me.”
The river cries with its mouthful of mud
And the sea moves every way without moving.

Out of my ear grew a reed
Never touched by mouth.
Paper yellows, even without flame,
But in words carbon has already become diamond.

A supple river of mirrors I run on
Where great shadows rise to the glance,
Flowing all forward and bringing
The world through my reflection.

A voice like a ghost that is not
Rustle that dead in passage
Leaving the living chilled,
Wipe clear the pure glass of stone.

Wipe clear the pure stone of flesh.

 

 

The Ancient Heroes and the Bomber Pilot

With nothing to brag about but the size of their hearts,
Tearing boar-flesh and swilling ale,
A fermenting of huge-chested braggarts.

Got nowhere by sitting still
To hear some timorous poet enlarge heroisms,
To suffer their veins stiffle and swell —

Soon, far easier, imagination all flames,
In the white orbit of a sword,
Their chariot-wheels tumbling the necks of screams,

In a glory of hair and beard,
They thinned down their fat fulsome blood in war,
Replenish both bed and board,

Making their own good news, restuffing their dear
Fame with fresh sacks-full of heads,
Roaring, burdened, back over the wet moor.

When archaeologists dig their remainder out —
Bits of bone, rust —
The grandeur of their wars humbles my thought.

Even though I can boast
The enemy capital will jump to a fume
At a turn of my wrist

And the huge earth be shaken in its frame —
I am pale.
When I imagine one of those warriors in the room

And hear his heart-beat burl
The centuries are a stopped clock; my heart
Is cold and small.

 

 

Theology

“No, the serpent did not
Seduce Eve to the apple.
All that’s simply
Corruption of the facts.

Adam ate the apple.
Eve ate Adam.
The serpent ate Eve.
This is the dark intestine.

The serpent, meanwhile,
Sleeps his meal off in Paradise —
Smiling to hear
God’s querulous calling.”

 

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Ted Hughes (17 augustus 1930 – 28 oktober 1998)
Hier met dochter Frieda en zoon Nicholas, ca.1965 

 

 

De Britse schrijver Sir Vidiadhar Surajprasad Naipaul werd geboren op 17 augustus 1932 in Chaguanas, Trinidad en Tobago. Zie ook alle tags voor V. S. Naipaul op dit blog. V. S. Naupaul stierf op 11 augustus jongstleden op 85-jarige leeftijd.

Uit: A Bend In the River

`I had done a little acting at the university — that had begun with a walk-on part in a little film somebody had made about a boy and girl walking in a park. I fell in with the remnants of that group in London and began to do a certain amount of acting. Not in any important way. London is full of little theatrical groups. They write their own plays, and they get grants from firms and local councils here and there. A lot of them live on the dole. Sometimes I played English parts, but usually they wrote parts for me, so that as an actor I found myself being the kind of person I didn't want to be in real life. I played an Indian doctor visiting a dying working-class mother; I did another Indian doctor who had been charged with rape; I was a bus conductor no one wanted to work with. And so on. Once I did Romeo. Another time there was an idea of rewriting The Merchant of Venice as The Mahndi Banker, so that I could play Shylock. But it became too complicated. `It was a Bohemian life, and it was attractive at first. Then it became depressing. People dropped out and took jobs and you understood that they had had pretty solid connections all along. That was always a let-down, and there were times during those two years when I felt lost and had to fight hard to hold on to that mood that had come to me beside the river. Among all those nice people I was the only real drop-out. And I didn't want to be a drop-out at all. I'm not running these people down. They did what they could to make room for me, and that is more than any outsider can say for us. It's a difference in civilization. `I was taken one Sunday to lunch at the house of a friend of a friend. There was nothing Bohemian about the house or the lunch, and I discovered that I had been invited for the sake of one of the other guests. He was an American and he was interested in Africa. He spoke about Africa in an unusual way. He spoke of Africa as though Africa was a sick child and he was the parent. I later became very close to this man, but at that lunch he irritated me and I was rough with him. This was because I had never met that kind of person before. He had all this money to spend on Africa, and he desperately wanted to do the right thing. I suppose the idea of all that money going to waste made me unhappy. But he also had the simplest big-power ideas about the regeneration of Africa. `I told him that Africa wasn't going to be saved or won by promoting the poems of Yevtushenko or by telling the people about the wickedness of the Berlin Wall. He didn't look too surprised. He wanted to hear more, and I realized I had been invited to the lunch to say the things I had been saying. And it was there that I began to understand that everything which I had thought had made me powerless in the world had also made me of value, and that to the American I was of interest precisely because I was what I was, a man without a side.”

 

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V. S. Naipaul (17 augustus 1932 – 11 augustus 2018)

 

 

De Duitse schrijver en theatermaker Nis-Momme Stockmann werd geboren op 17 augustus 1981 in Wyk auf Föhr.Zie ook alle tags voor Nis-Momme Stockmann op dit blog

Uit: Der Fuchs

„Ich sah die Menschen auf den anderen Dächern in der Ferne fast unbeweglich verharren. Als hätten sie sich für ein präten­tiöses Kunstprojekt mit dem Titel «Unbegreiflich» für einen extrem gut ausgestatteten chinesischen Fotokünstler aufge­stellt. So standen wir, für einander nur Strichmännchen in der Ferne, alle zusammen auf unseren sauberen, stabilen Dächern.
– Gerettet und verloren zugleich –
Ich dachte an Katja (aber um sie machte ich mir keine Sorgen), ich dachte an Diego, an meinen Vater und am stärksten – was mich überraschte – an meinen Bruder. Ob er es wohl geschafft hatte? Reini hätte heute Morgen mit den paritätischen Werkstätten Kartoffeln ernten sollen. Er und die anderen Jungs «mit hohem Unterstützungsbedarf». Aber eigentlich war ich mir sicher, dass er okay war: Das Heim war das höchste Haus im Ort, und das Einzige, was Reini wirklich ausgezeichnet konnte, war schwimmen. Ich stellte mir vor, wie er prustend lange Bahnen zwischen den Häusern schwamm und den Leuten auf den Dächern sein käsiges «Reini grüüüßt» zurief.
Das Bier aus Dogges Notfallkiste war schon fast leer. Jütte kochte uns Dosenravioli auf einem kleinen blauen Gaskocher. Dogge zog seine riesigen Stiefel aus und hängte seine schwarzen Füße ins Wasser.
«Warum hast du eine Notfallkiste auf dem Dach?», fragte Jütte.
«War doch klar», sagte er mit träger Zunge.
«Was?»
«Das Ganze.»
Er griff in die Kiste und holte ein in einen erstaunlich soliden selbstgenähten Schoner eingeschlagenes Gewehr hervor.
«Du hast eine Waffe in der Kiste!?», fragte Jütte empört.
«Jep», sagte Dogge.
«Was willst du denn mit einer Waffe, verdammte Axt!»
«Schießen», sagte er, «und bei Gelegenheit angeben.»
«Ich glaub es nicht: eine Waffe, er hat eine Waffe auf dem Dach!»
Sie ging zur Kiste und wühlte eine Weile darin herum.“

 

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Nis-Momme Stockmann (Wyk, 17 augustus 1981)

 

 

De Amerikaanse schrijver en essayist Jonathan Franzen werd geboren op 17 augustus 1959 in Western Springs, Illinois. Zie ook alle tags voor Jonathan Franzen op dit blog.

Uit: Purity

“Renewable Solutions didn't make or build or even install things. Instead, depending on the regulatory weather (not climate but weather, for it changed seasonally and sometimes seemingly hourly), it "bundled," it "brokered," it "captured," it "surveyed," it "client-provided." In theory, this was all very worthy. America put too much carbon into the atmosphere, renewable energy could help with that, federal and state governments were forever devising new tax inducements, the utilities were indifferent-to-moderately-enthusiastic about greening their image, a gratifyingly non-negligible percentage of California households and businesses were willing to pay a premium for cleaner electricity, and this premium, multiplied by many thousands and added to the money flowing from Washington and Sacramento, minus the money that went to the companies that actually made or installed stuff, was enough to pay fifteen salaries at Renewable Solutions and placate its venture-capitalist backers. The buzzwords at the company were also good: collective, community, cooperative. And Pip wanted to do good, if only for lack of better ambitions. From her mother she'd learned the importance of leading a morally purposeful life, and from college she'd learned to feel worried and guilty about the country's unsustainable consumption patterns. Her problem at Renewable Solutions was that she could never quite figure out what she was selling, even when she was finding people to buy it, and no sooner had she finally begun to figure it out than she was asked to sell something else.
At first, and in hindsight least confusingly, she'd sold power-purchase agreements to small and midsize businesses, until a new state regulation put an end to the outrageous little cut that Renewable Solutions took of those. Then it was signing up households in potential renewable energy districts; each household earned Renewable Solutions a bounty paid by some shadowy third party or parties that had created an allegedly lucrative futures market.”

 

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Jonathan Franzen (Western Springs, 17 augustus 1959)

 

 

De Cubaanse dichteres María Elena Cruz Varela werd op 17 augustus 1953 geboren in Colón. Zie ook alle tags voor María Elena Cruz Varela op dit blog.

 

Gedicht van de slingeraar

Ik slinger stenen tegen het dove oor.
Het veranderlijke oor. Van beide werelden.
Dit is de eenzaamheid met haar geknetter.
Ik geef signalen naast de geduldige dwaas die op de heuvel ligt en met de arme gek die haar zorgen oplapt op een bank in het park.
Door de afgepeigerde vingers. Van de gebroken weefster. Druppelen de flarden.
De eindkroniek van de verlatenheid.
Ik zeg haar dat zij op me moet wachten.
Dit is niet het moment om te sterven in de verlepte schaduw van de populieren.
Ik slinger stenen tegen het dove oor.
Het bloedende oor. Van deze wereld.
Deze bolle wereld die zijn rug toekeert.
De plattegronden om uit het labyrint te ontsnappen, zijn weggeraakt.
Ik slinger stenen: ik ben de gekke vrouw in het park.
Ik ben de aftandse dwaas die op de heuvel ligt.
Ik ben het fatale lied voor Eleanor Rigby.
En ik ben de bloemlezing van allen die eenzaam sterven. Zonder door de tunnel te gaan.
Ik blijf stenen slingeren. Ik ben moe en ga door.
De gekke vrouw toont schaamteloos de tandenloze grijns van haar walging.
Zij draait haar tas binnenste buiten. Zij strooit stuk voor stuk haar handvol vergeten dingen uit.
Ik zeg haar dat zij op me moet wachten:
Dit is niet het moment om te sterven in de verlepte schaduw van de populieren.
Ik verdraag deze vrede als bij een drenkplaats niet. Noch de ronde schuld die aan de appelboom hangt.
Noch de pijl die op mijn hoofd wordt gericht.
Ik slinger stenen. Misschien vinden ze weerklank.
Misschien worden ze opgeslokt door de bodem.

 

Vertaald door Marjolein Sabarte

 

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María Elena Cruz Varela (Colón, 17 augustus 1953)

 

 

De Nederlandse dichter en kunsthistoricus Jan Ameling Emmens werd geboren in Rotterdam op 17 augustus 1924. Zie ook alle tags voor Jan Emmens op dit blog.

 

Vogel

De bomen kregen een betekenis
die zij nog zacht gebarend wilden weren,
maar 't noodlot was niet meer te keren;
een vogel streek klapwiekend in de wildernis
van takken neer en nu hij roerloos zit
(het licht wordt zo benauwend wit),
denk ik aan dood, verrotte geur van blaren,
hetzelfde zijn op steeds dezelfde plaats...
Hoe komt wie vliegt ooit tot bedaren,
en wie niet vliegt ooit van zijn plaats?

 

 

Voor de kade

Voor de kade wisselt een wolk meeuwen
als strooibiljetten op een sterke wind
van aanblik als 't verloop van eeuwen.
Het is windstil. De wind is een klein kind
dat met geluidjes brood staat uit te strooien.

Zijn tijd aan denken of aan doen vergooien
verschilt niet veel, 't is stenen toch voor brood.

Word liever kind: twee beentjes en wat rood;
het doet soms eeuwen inderhaast ontdooien.

 

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Jan Emmens (17 augustus 1924 – 12 december 1971)
Jan Emmens in 1947, getekend door Acket

 

 

De Nederlandse dichter en schilder Hendrik de Vries werd geboren in Groningen op 17 augustus 1896. Zie ook alle tags voor Hendrik de Vries op dit blog.

 

Zonsopgang

Augustustulpen geuren. 't Hemelruim is heet.
De pleinen openen plaveisels, wit en breed,
Met kroon-gebouwen.
In de kamersfeer, door lampen
Verweeld'rigd, krampt een pauweveer.
Fonteinen dampen.
De stralen waaieren en sneeuwen. Treinen razen.
Verwijderd aarzelt meeuwgekrijsch.
De strakke wazen
Der vleugeldeuren spiegelen verkeersgedrangen.

De schal der wereldstad, van zonnekoorts bevangen,
Verhevigt om het hart. Op zerk- en asphalt-vlakken
Verfellen reeksen glas. De nevelen verzwakken.

De vijvers breken door 't kastanjepark als linten.
De lanen ademen 't geluk der hyacinten.

 

 

Lief en vriendelijk toch van zon en maan

Lief en vriendelijk toch van zon en maan,
Overal met ons mee te gaan,
En dat bij deze winterkou;

Heel die lange lange stille laan
En zooveel sterren er achteraan!
Wij blijven staan - zij blijven staan.

Daar vallen vlinders, wit en blauw.
Waar komen die vandaan?

 

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Hendrik de Vries (17 augustus 1896 – 18 november 1989)
Standbeeld door Norman Burkett naast de Martinikerk in Groningen

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e augustus ook mijn blog van 17 augustus 2016 en ook mijn blog van 17 augustus 2014 deel 2.

Geschreven door Romenu om 13:45 Reageer op dit bericht

Wim Hijmans

 De Nederlandse dichter en journalist Wim Hijmans werd geboren in Groningen op 27 augustus 1926 in die te Groningen geboren in een milieu waar grote belangstelling bestond voor schilderkunst, muziek en literatuur. Zijn vader wasbibliothecaris van de Buma Bibliotheek in Leeuwarden.Wim Hijmans werd in de jaren dat hij de middelbare school in Leeuwarden bezocht, vooral geboeid door het werk van de dichters Leopold, Nijhoff, Marsman en Aafjes. Ook de poëzie van Jan Engelman maakte een diepe indruk op hem; in het bijzonder diens cantilene ‘Vera Janacopoulos’ met de beroemde beginregel ‘Ambrosia, wat vloeit mij aan?’ verrukte hem. Hijmans, die ervan droomde later schrijver te worden, was omstreeks 1940 bevriend geraakt met de drie jaar jongere Marten Brouwer, die ook grote belangstelling voor literatuur had. Hijmans was in 1944 medeoprichter van het literaire blad Podium geweest, maar dwaalde daarna steeds verder af van zijn literaire aspiraties. Toch gaf hij nog kort voor zijn dood aan familie en vrienden een in eigen beheer gemaakte dichtbundel uit, getiteld “Mijzelf teveel”. De bundel bevat 23 titelloze gedichten, kort en navrant, want Hijmans had een moeilijk leven achter de rug. Hij was getrouwd geweest met twee door een verblijf in Duitse concentratiekampen getraumatiseerde vrouwen, en hij raakte ook zelf in psychische nood. Hij voelde zich schuldig omdat hij maar in beperkte mate aan het verzet had deelgenomen. Hijmans verwerkte in “Mijzelf teveel” zijn ervaringen in een algemeen ziekenhuis waar hij aan een ernstige leverkwaal – gevolg van alcoholisme – werd behandeld, en in de kliniek van de omstreden psychiater Jan Bastiaans. In 1980 maakte hij zelf een eind aan zijn leven.

 

Zij liep alleen en zingend door het park
haar rode ochtendjas slordig gesloten,
op blote voeten door het natte gras
van deze vroege herfst – en geen die wist
waarom zij door de ruit der waakzaal was gesprongen.
Een zuster had het glas zorgvuldig weggeveegd,
twee broeders fietsten zoekende de paden.
Zij plukte paddenstoelen bij de bomen
en steeds nog zingend, maar al haast verstild.
Zij is vermoeid toen toch maar meegegaan,
Vragend waarom zij nog moest blijven leven.
Men had al hardboard voor het raam gedaan.

 

*

 

Er zullen weinigen dit huis verlaten
zonder te weten dat hun eenzaamheid
hun met het verder glijden van de jaren
zal overwoekeren tot de eeuwigheid.
Berustend of opstandig tot de dood
zullen zij wellicht schreien, wrokken, haten –
maar dan, terugziend op wat was, gelaten
zeggen: ik was te veel voor mij, mijzelf te groot.

 

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Wim Hijmans (17 augustus 1926 – 1980)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Deborah Feldman

De Amerikaanse schrijfster Deborah Feldman werd geboren op 17 augustus 1986 in de chassidische gemeenschap van Satmar in Williamsburg, Brooklyn, New York. Zie ook alle tags voor Deborah Feldman op dit blog.

Uit: Unorthodox

“Why would she marry a poor, ignorant man like Akiva in the first place? It couldn't be that he was good-looking, because then she wouldn't agree to his twelve-year trip. There has to be a reason, and if no one will tell me, then it's my job to find out. I purchased the Schottenstein translation of the Talmud last week at the Judaica store in Borough Park. The small shop was empty, lit only by the weak strands of sunlight filtering in through the grimy windows. The silver dust bunnies seemed suspended in the beams of light, floating slowly upward with the force of a weak draft from a heating vent. I hid in the shadows of the staggering bookshelves as I mumbled to the book-seller that the book was for my cousin, that I had been asked to purchase it. I wondered if my nervousness was evident; surely my deception was written on my forehead, just as Zeidy always warned me it would be. "Der ones shteit oif di shteren," Zeidy says. "No matter how convincingly you lie, your forehead gives you away." I imagine words etched into my skin, glowing like neon in the dark, my lanky brown bangs swept upward by a sudden breeze. There is only one man ever working in that tiny bookstore on New Utrecht Avenue, as I have gleaned from the many reconnaissance trips I have made. He is old, with shaky hands and eyes that blink unsteadily, and as he wrapped the large, ungainly book in brown paper, I couldn't quite believe I'd gotten away with it. Maybe this man couldn't read fore-heads, or I had succeeded in looking stupid, keeping my eyes flat and lifeless. He took my sixty dollars, most of it in singles and earned from babysitting jobs, counting it slowly before nodding his head. "It's gut," he said: I could go. I tried to exit the shop nonchalantly, and it was only once I was all the way down the block that I started skipping in uncontained joy. The illicit thrill of what I had just done made my knees tremble on the bus ride home to Williamsburg. Surely anyone could see the mischief I had been up to. The men sat in the front section of the bus, thankfully turned safely away from me, but the women with their kerchief-wrapped heads and thick stockings seemed to stare accusingly at me and the hefty parcel in my lap. Walking down Penn Street, I clutched the brown paper package to my chest, my legs jerky and electrified by a mixture of fear and triumph.”

 

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Deborah Feldman (New York, 17 augustus 1986)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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