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Berichten van 5 oktober 2018 tot 6 oktober 2018

Dolce far niente, Theodor Fontane, Victor Vroomkoning, Ulrike Ulrich, Yaşar Kemal, Heinrich Federer, Maria Dąbrowska

 

Dolce far niente

 

 

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Golden Autumn, Sillery door Robert Pilot, 1931

 

 

Herbst

O du wunderschöner Herbst,
Wie du die Blätter golden färbst,
Deiner reinen Luft so klar und still,
Noch einmal ich mich freuen will.

Ich geh den Wald, den Weiher entlang;
Es schweigt das Leben, es schweigt Gesang,
Ich hemme den Schritt, ich hemme den Lauf
Erinnerungen ziehen herauf.

Erinnerungen sehen mich an,
Haben es wohl auch sonst getan.
Nur eins hält nicht mehr damit Schritt.
Lachende Zukunft geht nicht mehr mit.

Vergangenheit hält mich in ihrem Bann,
Vergangenheit hat mir's angetan;
Den Blick in den Herbst, den hab ich frei,
Den Blick in den Herbst. Aber der Mai?

 

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Theodor Fontane (30 december 1819 – 20 september 1898)
Neuruppin, de geboorteplaats van Theodor Fontane

 

 

De Nederlandse dichter Victor Vroomkoning (pseudoniem van Walter van de Laar) werd geboren op 6 oktober 1938 in Boxtel. Zie ook alle tags voor Victor Vroomkoning op dit blog.

 

Kijken

Een stip. Een veraf schip schatje
want zeeën leer je gauw.

Tot stip ophoudt met stip te zijn,
leger was geen horizon.
Je haalt er nu de kijker bij.

En inderdaad, je krijgt gelijk
een schip veel groter dan een stip
zal het niet zijn.

Tot die opnieuw verdwijnt.

 

 

Visioen

Droomverloren ging ik door de nacht.
In de kamer van mijn ouders kwam ik
tot mijzelf. Onder bundels maanlicht
lagen zij er stralend bij.

Zij verjongden tot voorouderlijke
geliefden. Vader naderde de jongeman
die boven hem met moeder trouwde.

Zijn vingers haakten in haar
ongebonden haren. Rond haar mond
spraken plooien van geluk.
Rimpels had zij uit haar hoofd gelegd.

In vroege albums lag zij zo te dromen,
haar ogen half naar vader open
als die foto's van haar nam.

 

 

Toedracht

De dolverliefde man
die aan de slootkant
om een meisje draait

is niemand minder dan
mijn vader die vandaag
mijn leven in haar maakt.

Moeder, die wel op haar
klompen aan voelt waar
al dat gedoe op uitloopt,

dobbert dichter naar de sloot.
Haar hoofd kan daar vol
rimpels stromen. Haar spiegel-

beeld gaat door de knieën.
Kijk haar onderlijfje
boven komen drijven.

 

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Victor Vroomkoning (Boxtel, 6 oktober 1938) 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Ulrike Ulrich werd geboren in op 6 oktober 1968 in Düsseldorf. Zie ook alle tags voor Ulrike Ulrich op dit blog.

Uit: Draussen um diese Zeit

“In der vorletzten Nacht hat Hanna, die seit zwei Jahren Agnesstrasse Ecke Elsastrasse wohnt, von Schildkröten geträumt, die auf Bäumen sitzen, von einem Schildkrötenhaus hat sie geträumt, da saßen sie auf den Bäumen - und Hanna in ihrem Traum hat gewusst, dass die Schildkröten fliegen können. Und wenn sie jetzt Elsa anschaut, wie sie quer über die Panzer der beiden größten Tiere liegt, die Arme und Beine von sich streckt und sie gleichmäßig in der Luft bewegt, während sich ihr eigener kleiner Panzer langsam, aber sicher in ein Federkleid verwandelt, fragt sich Hanna, ob es nicht tatsächlich fliegende Schildkröten gibt, so wie es doch auch fliegende Fische gibt und fliegende Hunde. Wenn er heute wiederkommt, denkt sie, könnte sie ihm von diesem Traum erzählen, es ist lange her, dass sie jemandem einen Traum erzählt hat, vielleicht wäre es zu persönlich. Wenn er heute wiederkommt, könnte sie ihn auf Elsas Federpanzer aufmerksam machen und behaupten, dass das Tier erst vorhin eine Runde über dem Palmenhaus gedreht und mit einer gekonnten Landung auf dem Wasser aufgesetzt habe. Sie könnte herumspinnen und er würde etwas dazu erfinden, so wie beim letzten Mal, als sie auch plötzlich angefangen hatten, sich absurde Dinge auszumalen, sie hatte mit einem fremden Mann auf dieser Bank gesessen und laut gelacht, und es war ihr nicht peinlich gewesen. Drei Wochen ist das her und sieben, seit sie ihm zum ersten Mal begegnet ist. Jetzt bewegt sich eine der beiden Großen, ganz wenig nur, und Elsa purzelt ins Wasser, aber sie klettert sofort zurück, benutzt den Panzer der niedrigeren Ida als Stufe und schon ist sie zurück an ihrem Platz. Auch darüber haben sie gesprochen, über das Aufeinanderstapeln, er hat gefragt, ob sie wisse, dass diese Schildkrötengruppe im letzten Jahr die Schweizer Meisterschaft im Pyramidenbauen gewonnen habe. Es sind tatsächlich fünfzehn, perfekt für eine fünfstöckige Pyramide. Sie hat ihm dann offenbart, wie sie, als sie mit dem Leichtathletikverein an der Nordsee war, und zuoberst bei einer vierstöckigen Pyramide kniete, wie sie damals, obwohl unten Sand war, einen Moment lang gedacht hatte, sie würde sich den Hals brechen.”

 

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Ulrike Ulrich (Düsseldorf, 6 oktober 1968)

 

 

De Turkse schrijver Yaşar Kemal werd geboren op 6 oktober 1923 als Kemal Sadik Gökçeli in Hemite. Zie ook alle tags voor Yaşar Kemal op dit blog.

Uit: Memed mein Falke (Vertaald door Horst Wilfrid Brands)

“Die Hänge des Taurusgebirges steigen von der weiß schäumenden Mittelmeerküste ganz allmählich bis zu den Höhen der Taurusgipfel an. Über dem Mittelmeer kann man immer weiße Wolken sehen, die, aufeinandergetürmt, dahintreiben. Das Küstenland ist so glatt und ebenmäßig, dass man glauben könnte, es sei mit einer Glanzschicht überzogen. Sein Lehmboden lässt einen an Fleisch denken. Auf Stunden ins Landesinnere hinein riecht es hier nach Meer, nach der Schärfe des Salzes. Hinter den flachen Äckern mit ihrem von Furchen durchzogenen Lehm beginnt das Röhricht der Çukurova, bedeckt mit unentwirrbar ineinander verfilztem Gestrüpp, mit Brombeeren, Wildreben und Schilf – eine dunkelgrüne Hölle, ohne Anfang und Ende, dunkler und wilder noch als Urwald.
Ein Stück weiter landeinwärts, zur Rechten Anavarza, zur Linken Osmaniye, auf dem Weg nach Islahije, kommt man in eine weite Sumpflandschaft. Hier brodelt es im Sommer ringsumher, wenn die Sümpfe kochen und der widerwärtige Geruch von verfaultem Schilf, Kraut und Holz, der Fäulnisgestank des Bodens jedermann fernhält. Das klare Wasser, das im Sommer von den Sumpfpflanzen und vom Schilf verborgen wird, glänzt und glitzert im Winter wie ein Spiegel. Jenseits der Sumpfgebiete gelangt man wieder auf bebautes Land, auf fetten, warmen Boden. Ein Land, das vor Fruchtbarkeit glänzt, das für seine Saat vierzig- bis fünfzigfachen Ertrag zurückgibt.
Aber wenn man die sanften, myrtenduftenden Hügel hinter sich zurückgelassen hat, schrickt man jäh vor den Felsen zusammen, die sich plötzlich vor einem auftürmen. Mit den Felsen beginnt das Reich der Kiefern, deren Harz in kristallenen Tropfen an den Stämmen entlang zur Erde sickert. Die Ebenen, die sich hinter den Kiefern erstrecken, haben kargen Boden, der nichts trägt … Von hier aus sind die Taurushöhen mit ihren Schneegipfeln zum Greifen nahe.”

 

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Yaşar Kemal (6 oktober 1923 – 28 februari 2015)

 

 

De Zwitserse dichter, schrijver en priester Heinrich Federer werd geboren op 6 oktober 1866 in Brienz. Zie ook alle tags voor Heinrich Federer op dit blog.

Uit: Das letzte Stündlein des Papstes Innocenz des Dritten

»Herre Papst, so meine ich’s: Darf ich eine Familie gründen aus lauter Freiern? Aber nicht aus Freiern um adelige Töchter oder um Bischofsmützen oder um Baronate! Ach nein, aus Freiern um die schöne, reine, selige Frau Armut. Dürfen wir vom Almosen leben? Und daneben wie die Vögel und die Eichhörnchen im Walde hausen, die bequeme liebe Erde zu Stuhl und Tisch und Bett und Studierpult und Futterplatz nehmen? und das Summen und Brummen der Tierlein zur Musik und das Wasser zum Spiel? Und dürfen wir uns so sorgenlos der Natur und ihres Bauherrn freuen? Und weil ganz gewiss so eine Armut allein der wahre Reichtum ist: dürfen wir unser köstliches Freiertum auch andern predigen? etwa den Schwitzenden und den Belasteten? den Verdrossenen und den Geizhälsen und den Schlemmern? Damit alle einfach werden? Denn einfach sein, ist wie das Evangelium sein, ist selig sein. Dürfen wir, Herre Papst, sag, dürfen wir?«
Das sang und drang in des Heiligen Vaters Herz wie mit Vogelstimmen. Es war vor wenigen Jahren. Wie gut weiss er es noch! Und wie sieht er noch immer deutlich jenen blassen, jungen sonnigen Mönch in der staubigen Kutte mit seinen zwitschernden Gesellen vor ihm stehen und so fröhlich betteln, als hätte er den blauen Himmel im Auge und einen Engel auf der Zunge.
»Aber ihr fallet den Menschen zur Last mit euerem Betteln und leidet dann Not und haltet es nicht lange aus!«
»Lasset uns nur machen, Herre Papst, es wird schon gehen. Wenn es den unwissenden Vögeln gelingt, so einem Spatz und Gimpel sogar, warum nicht auch uns schlau-einfältigen Geschöpfen?«
Da liess Innocenz sie gewähren. Und als die Mindern Brüder mit ihrem herrlichen Wald– und Harzgeruch aus dem Marmorsaal des Lateran hinausgesprungen waren und nur noch ein leises blaues Wolkendüftlein von ihnen an der Diele hing und still verschwebte: da fühlte der Heilige Vater zum erstenmal wieder, seit er die weisse Papstseide trug, dass es noch Grösseres gibt als die grelle Glorie seiner Regierung: Einfachheit der Seele, Franzens, des heiligen Habenichts, Einfachheit.
Jetzt aus all der verschachtelten und verwinkelten Krämerwelt hinaus in die Nähe des Todes gerückt, fühlt er wie Heimweh einen Hauch dieser Einfachheit über sich kommen. Sehnsüchtig blickt er über die Bettpfosten am Fussende hinaus und hinüber nach Assisi, wo der Heilige nun schon jahrelang mit den Vögeln und Füchsen und Jüngern lebt und wirkt, der Adam einer neuen Schöpfung.
Wenn doch jetzt dieser arme Franz da wäre und zu ihm ein Wort vom Frieden der Seele reden wollte, jetzt in diesen paar so wichtigen letzten Minuten!”

 

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Heinrich Federer (6 oktober 1866 – 29 april 1928)
Cover

 

De Poolse schrijfster Maria Dąbrowska werd geboren op 6 oktober 1889 in Russów bij Kalisz. Zie ook alle tags voor Maria Dąbrowska op dit blog.

Uit: Nights and Days (Vertaald door Christine A. Brown)

“They read together Buckle's History of Civilization in England and Huxley'sThe Physical Basis of Life,discussed Darwin's theory, played Chopin's revolutionary etude, his 'insurrectionist' prelude and Sonata Pathetique of Beethoven; they sang Mickiewicz's ballads and such songs as "Rise up, o eagle, from your wounds and shackles," "Hide away mother, my gowns, pearls, rose wreaths," "Why is the heart sad," etc., took long promenades in the moonlight on the river bank and in the park, danced until the small hours, went boating in the country near Kaliniec and, under Daniel's leadership organized botanic expeditions. In the summer, the same manner of spending the time was transferred to the country estate of the councillor Joachim, who gladly gathered around him both his poor relations and their socially and intellectually distinguished friends.
At that time, Miss Barbara took a strong liking to the diversity of life and to mental entertainment, whose contagious gaiety she took to be the essence of her own nature. She felt then herself to be happy and joyful, especially when the guests included a certain Mr. Józef Toliboski, a young lawyer of small but shapely proportions, the dark-haired owner of a black beard and fair eyes, cold and steely in color but in expression, fiery and caressing. He seemed to be taking a great interest in the younger Miss Ostrzenski. They had never been alone with each other, but in every gathering he was always near her.
One day during a country excursion, the whole company was resting on a hill by the river. Part of the riverbed at that place was overgrown with the blossoming water lilies which Miss Barbara liked very much.
'What a pity,' she said, 'that one cannot pick them.'
Józef Toliboski glanced at her and, saying nothing, as if it were not a coquettish prank but an austere proof of his readiness to do anything, proceeded into the river just as he was and, immersing himself up to his shoulders, came back with his arms full of heavy white flowers. Those on the riverbank cracked jokes during the whole time, roaring with laughter, and Miss Barbara cried. After this event she was even more happy when Mr. Józef was among the invited crowd.”

 

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Maria Dąbrowska (6 oktober 1889 – 19 mei 1965)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 6e oktober ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:43 Reageer op dit bericht

Ludwig Begley, Horst Bingel, Peter Gosse, Lennart van Nieuwenhuijzen, Hendrik Groen

De Amerikaanse schrijver Louis Begley werd geboren als Ludwig Beglejter op 6 oktober 1933 in Stryj (toen Polen, tegenwoordig Oekraïne). Zie ook alle tags voor Louis Begley op dit blog.

Uit: Kill and Be Killed

“Solitude, the charm of Torcello, the island in the Lagoon of Venice on which I had taken refuge after I left New York City, almost daily contemplation in the basilica of the great mosaic of the Last Judgment, and, above all, time had done their work. The wound caused by Kerry’s leaving me closed, but a blush of shame still came over my face when I recalled her parting words: I can’t stand the way you smell when you touch me, you smell of blood. But the wound and the hurt were slowly becoming an attenuated memory, like the recollection of my beautiful mother’s struggle with cancer and her long agony. For all the sorrow, I remained unable to muster any remorse for the way I killed Slobo. Yes, I had watched him bleed, and yes, I had made sure, before I called 911, that he had bled enough for the chances of his being alive and receiving a transfusion when the ambulance brought him from Sag Harbor to the hospital in Southampton to be nil. But the son of a bitch had tortured and killed my beloved uncle Harry, and tortured and killed his beautiful cat, whom I also loved. Was I to hand over that contract killer, wanted by Interpol and who knows how many other police forces, to the Suffolk County D.A. so he could plea-bargain his way to a twelve-, fifteen-year sentence? Never. I’d made no secret of my intention to kill Slobo. A tough, bright, big-time litigator like Kerry, with prosecutorial experience, should have found a way to let me know that if I didn’t play the game according to Hoyle she’d dump me, that self-defense, to which she allowed I was entitled in a confrontation with Slobo, meant only what New York law provided, using no more force than a reasonable man would think was reasonably needed. How was I to understand this new—it had to be new—squeamishness and sanctimony? I smelled of blood!”

 

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Louis Begley (Stryj, 6 oktober 1933)

 

 

De Duitse dichter, schrijver, graficus en uitgever Horst Bingel werd geboren in Korbach op 6 oktober 1933. Zie ook alle tags voor Horst Bingel op dit blog.

 

Steine

Unter dem Strom lebst du, sing' nicht, du hältst, schläfst
du?
Die Tage, dein Tedeum fliegt, vorbei, im Feuer, bleibst
du,
du häkelst noch, du, stets im Garn, siehst ein Gemäuer
jetzt,
setzt Stein auf Stein, schwörst ein den Namen,
Erinnerung.
 

Unter dem Strom stirbst du, dein Sog, stößt an, du nicht?
Die Tage, in der Waage Licht, gebannt, aufgespießt, im
Staub,
du spinnst dich ein, nur Wasser trägt, du packst dich fest,
im Netz,
klopfst Stein um Stein, kerbst ein den Namen,
Erinnerung.
 

Unter dem Strom bleibst du, du singst, im Holz, auf Grund?
Die Tage, auf ewig im Flug, nichts steht, geronnen, im
Sand,
du schläfst fest, die Erde wächst, Kamele, im Horizont,
du sitzt im Stein, stets Dünen atmen,
Erinnerung.

 

 

In dieser Stunde

Heute redet einer, 
er sah zu, 
wie sie einen Menschen 
mordeten.

Er spricht 
wie gestern. 
Niemand, 
der Einhalt gebietet.

In diesem Moment 
werden Würfel gezählt. 
Niemand 
erfährt den Ausgang 
des Spiels.

 

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Horst Bingel (6 oktober 1933 – 14 april 2008)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en essayist Peter Gosse werd geboren in Leipzig op 6 oktober 1938. Zie ook alle tags voor Peter Gosse op dit blog.

 

Wer weiß, wer es war,
sie zog sich am Fels hoch.

Und als der Adler, gegen den nichts zu machen ist,
dann vorbei war für heute,
zog sie sich ganz hin zu Prometheus.

An den Rücken gebunden, hatte sie Bretter mitgebracht
(So wie man Astholz mitnimmt zum Nachbarberg Elbrus
um im Stahlbau Prijut oben Kascha zu kochen.)

Aus diesen Brettern also hämmerte sie, was weiß ich wie,
eine Rampe in die Wand,
und stehend dann und selbstverständlich
sah sie ihm in die Augen und machte sich bloß.

Die Füße nur, hinter Prometheus’ Armschelln gespannt,
wurden gefühllos,
und die Rückenhaut trieb sie voll Splitter.

Die Felswand hinunter, sah sie dann,
würde es schwer sein.
Doch unten braute inzwischen was Warmes.
Und nur ab und an schrie ins Kissen
Der, den sie liebt.

 

 

Hamlet

Statt Vaters sitzt dei Mörder auf dem Throne.
Das sieht der Prinz; kein pubertäres Flennen.
Er wird in Töters Eis sein Eisen rennen.
Nur mag sein Dänemark die neue Krone!

Was Hamlet wünscht, scheint Dänemark beschieden.
Besetzt' den Thron ein Teufel. doch ein Gott
besitzt ihn. Was tun? Hier mit dem Schafott
ungut erreichtem, doch erreichtem Frieden?

Ja. Denn vom Mittel ist der Zweck besudelt.
(Zwar ist auch Ursupators Frieden Frieden.)
Der Fortschritt schreitet, und das Spurblut strudelt.

Wir sehen Hamlet wägen. Wägen? Schaudern
(Tat Untat. Untat Tat), ein scharfes Sieden.
Solange Hamlet ganz ist, muß er zaudern.

 

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Peter Gosse (Leipzig, 6 oktober 1938)
Portret door Sighard Gille, 2015

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse dichter Lennart van Nieuwenhuijzen werd in 1991 geboren in Rotterdam. Hij schrijft iedere week poëzie op zondag op de website ThePostOnline. Zie ook alle tags voor Lennart van Nieuwenhuijzen op dit blog.

 

Stem

Ik ben mijn heftig reageren
op jouw stem gaan controleren
want belofte maakte schuld:
ik heb genoeg de tijd genomen
voor onmogelijke dromen
telkens weer als mijn gedachten
met jouw lachen werd gevuld.

 

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Lennart van Nieuwenhuijzen (Rotterdam, 1991)

 

 

]De Nederlandse schrijver Hendrik Groen (pseudoniem van Peter de Smet) werd geboren in Amsterdam-Noord in 1930. Zie ook alle tags voor Hendrik Groen op dit blog.

Uit: Pogingen iets van het leven te maken: het geheime dagboek van Hendrik Groen, 83 1/4 jaar

“Donderdag 3 januari
Evert was enthousiast maar wilde niet garanderen dat hij langer zou leven dan ik. Hij had ook een paar bedenkingen. De eerste was dat hij na de voordracht uit mijn dagboek waarschijnlijk uit moest zien naar een andere aanleunwoning. De tweede zorg was de staat van zijn kunstgebit. Dat laatste had te maken met een onzorgvuldige biljartstoot van Vermeteren. Sinds hij staar heeft aan zijn rechteroog moet Vermeteren geholpen worden bij het mikken. Evert, nooit de beroerdste, had achter hem gestaan om aanwijzingen te geven, neus op keuhoogte. 'Iets naar links en een beetje diep raken en...' en voor hij klaar was had Vermeteren met de achterkant van zijn keu het gebit van Evert doormidden geramd. Carambole!
Evert loopt erbij of hij aan het wisselen is. Hij is nauwelijks te verstaan omdat hij zo slist. Dat gebit moet gerepareerd worden voor hij kan voorlezen aan mijn baar. Maar, het zal nondedju niet, de kunstgebittenreparateur heeft een burn-out. Twee ton per jaar, een pracht van een assistente, drie keer per jaar naar Hawai en toch overspannen; hoe is het mogelijk. Misschien somber geworden van al die valse oude tanden waar de etensresten soms zo lang tussen zaten dat er maden aangetroffen zijn. Bij wijze van spreken.
De oliebollen die ze beneden in de conversatieruimte serveren, hebben ze dit jaar uit de kringloopwinkel gehaald. Gistermorgen nam ik uit beleefdheid een bol, en daar heb ik twintig minuten over gedaan, met daarbij de aantekening dat ik ook nog een losse veter heb moeten voorwenden om onder tafel het laatste stuk bol in mijn sok te kunnen stoppen.
Vandaar dat er nog schalen vol stonden. Normaal is alles wat hier gratis is binnen een mum van tijd op.”

 

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Hendrik Groen (Amsterdam-Noord, 1930)
Scene uit de tv-serie met Kees Hulst (Hendrik Groen) en André van Duin (Evert Duiker), 2017



Geschreven door Romenu om 11:42 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Friedrich Hebbel, Václav Havel, Roberto Juarroz, K.L. Poll, Flann O’Brien, Sven Cooremans

 

Dolce far niente

 

 

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In het Abramtsevo park door Ilya Ostroukhov, 1885

 

 

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

 

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Friedrich Hebbel (18 maart 1813 – 13 december 1863)
Het Hebbelhaus (museum) in Wesselburen, de geboorteplaats van Friedrich Hebbel

 

 

De Tsjechische schrijver en politicus Václav Havel werd op 5 oktober 1936 in Praag geboren. Zie ook alle tags voor Václav Havel op dit blog.

Uit:The Power of the Powerless (Vertaald door Paul Wilson)

“Even this very superficial overview should make it clear that the system in which we live has very little in common with a classical dictatorship. In the first place, our system is not limited in a local, geographical sense; rather it holds sway over a huge power bloc controlled by one of the two superpowers. And although it quite naturally exhibits a number of local and historical variations, the range of these variations is fundamentally circumscribed by a single, unifying framework throughout the power bloc. Not only is the dictatorship everywhere based on the same principles and structured in the same way (that is, in the way evolved by the ruling superpower), but each country has been completely penetrated by a network of manipulatory instruments controlled by the superpower centre and totally subordinated to its interests. In the stalemated world of nuclear parity, of course, that circumstance endows the system with an unprecedented degree of external stability compared with classical dictatorships. Many local crises which, in an isolated state, would lead to a change in the system, can be resolved through direct intervention by the armed forces of the rest of the bloc. In the second place, if a feature of classical dictatorships is their lack of historical roots (frequently they appear to be no more than historical freaks, the fortuitous consequence of fortuitous social processes or of human and mob tendencies), the same cannot be said so facilely about our system. For even though our dictatorship has long since alienated itself completely from the social movements that gave birth to it, the authenticity of these movements (and I am thinking of the proletarian and socialist movements of the nineteenth century) give it undeniable historicity. These origins provided a solid foundation of sorts on which it could build until it became the utterly new social and political reality it is today, which has become so inextricably a part of the structure of the modern world. A feature of those historical origins was the 'correct understanding' of social conflicts in the period from which those original movements emerged.”

 

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Václav Havel (5 oktober 1936 – 18 december 2011)
Cover van de Tsjechische uitgave 

 

 

De Argentijnse dichter, essayist en literatuurwetenschapper Roberto Juarroz werd geboren in Coronel Dorrego op 5 oktober 1925. Zie ook alle tags voor Roberto Juarroz op dit blog.

 

IV, 44

Een enkele keer herlees ik mezelf.
Als ik dat doe,
lijkt mij wie dat schreef
achterop te zijn geraakt,
wie weet om te wachten tot ik terugkeer
of om van ver naar ons te kijken,
of daarna een dwarsweg te zijn ingeslagen
om verder weer bij ons te komen.

Jezelf herlezen is vaag vermoeden
dat het leven dat voorbij ging
elders op ons wacht,
tegendraads als een verloren zoon
die op de drempel staat te wachten
op de onwaarschijnlijke terugkomst van zijn vader.

Achter elk voorheen geschreven woord
doemen, als een stiekem volkje, alle woorden op
die wij niet opschrijven konden.
Daarom vindt wie zichzelf herleest,
veeleer dan de visioenen die wij waren,
de visioenen die vruchteloos aanspraak op ons maakten
maar met zonderlinge aandrang aanwezig bleven
als algen die zich hebben vastgezet
op wat wij halvelings begrijpend hebben vergaard.

Was de tijd niet opgebruikt,
dan loonde het misschien de moeite jezelf te herlezen
alleen al om die aankleefsels

 

 

Eighth.2

Words too fall to the ground,
like birds suddenly driven crazy
by their own movements,
like objects that suddenly lose their balance,
like men who stumble even when there's no obstacle,
like dolls estranged by their own rigidity.

Then, the words themselves build a stairway
from the ground,
to climb up to human discourse,
to its stutter
or final sentence.

But some words remain forever fallen.
And sometimes we find such words
in an almost larval mimesis,
as if they knew someone were going to come
gather them up and build a new language,
a language made up entirely of fallen words.

 

 

Vertaald door Mariolein Sabarte Belacortu

 

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Roberto Juarroz (5 oktober 1925 – 31 maart 1995)

 

 

De Amerikaanse dichter en criticus John Taggart werd geboren op 5 oktober 1942 in Guthrie Center, Iowa. Zie ook alle tags voor John Taggart op dit blog.

 

Precious Lord

2
The first time Mahalia does it as one interconnected phrase
she does it as three in one three words in one phrase
three in one: “take-en-n—my-ah-aah—ha-an-nd”
Mahalia does it in the same year in 1956 the same year as Aretha
same but different the second time it is more aggressive
it’s more aggressive: “take-ake my-ah han-and”
Mahalia was a big fine woman Mahalia was denuded
she sang “Precious Lord” at the funeral of Martin Luther King
Aretha sang “Precious Lord” at the funeral of Mahalia.

Thomas Dorsey met Mahalia met her for the first time in 1928
it was in 1928 that Georgia Tom moaned with Ma Rainey
he moaned with Ma Rainey he moaned and he groaned with Ma Rainey
he met Mahalia and he taught her how to moan
“you teach them how to say their words in a moanful way”
to say their words how to say his words
Mahalia was a big fine woman Mahalia was denuded
Dorsey knew the heavier the voice the better the singer

 

3
Al Green has a softened voice he has a voice made softened
he was made to sing softened by Willie Mitchell in 1972
softened and softened and softened
Al Green became Rev. Al Green of the Full Gospel Tabernacle in 1980
a tabernacle is a fixed or movable habitation
habitation where you stay together with the lord
Al Green has a softened voice he has a voice made softened
he was made to sing softened on “Let’s Stay Together”
in 1982 he was made to sing softened on “Precious Lord.”

Photograph of Thomas Dorsey photograph of a smooth operator
photograph of Georgia Tom photo of a smooth operator
the photo smoothed out retouched softened
one side of the face completely light one side of the face all dark
one side merges into the light smoothed out softened
one side merges into the dark smoothed out made softened
in the photograph a smooth operator is lighting a cigarette
slender fingers hold a matchbox hold a match
slender fingers hold a softened flame against the softened dark.

 

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John Taggart (Guthrie Center, 5 oktober 1942)

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en journalist K. L. Poll, (volledige naam Kornelis Lubbertus Poll) werd geboren in Dordrecht op 5 oktober 1927. Zie ook alle tags voor K. L. Poll op dit blog.

Uit: Het Meer van de Ondank. Een tijdgedicht

Oktober

4
Ik ben, zei Helmut Schmidt,
een oude man, een groot deel
van het leven ligt achter me.
Als ik terugkijk, en vergelijk,
als ik me afvraag
welke stemming nu overheerst,
is dat geen angst
voor het lot van de wereld.

Carl Friedrich von Weiszäcker:
stemmingen zijn moeilijk ontwarbare gehelen,
het gaat om argumenten.
Voor mij blijft de vraag,
kunnen mensen de sprong maken
naar een cultuur zonder oorlog?
Die cultuur heeft nog niet bestaan.
Vergissingen kunnen wij ons niet veroorloven.
Het verlangen naar hegemonie blijft.
Wij behoren niet tot wat de biologen noemen
de fehlerfreundliche organismen.

Gezien en gehoord,
in Rettenbach, Midden-Europa:
twee wijze Duitse politici.

 

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K.L. Poll (5 oktober 1927 – 14 november 1990) 
Helmut Schmidt

 

 

De Ierse schrijver Flann O’Brien werd geboren op 5 oktober 1911 in Strabane, County Tyrone. Zie ook alle tags voor Flann O’Brien op dit blog.

Uit: At Swim-Two-Birds

“My uncle drained away the remainder of his tea and arranged his cup and saucer in the centre of his bacon plate in a token that his meal was at an end. He then blessed himself and sat for a time drawing air into his mouth with a hissing sound in an attempt to extract foodstuff from the crevices of his dentures. Subsequently he pursed his mouth and swallowed something. A boy of your age, he said at last, who gives himself up to the sin of sloth - what in God's name is going to happen to him when he goes out to face the world? Boys but I often wonder what the world is coming to, I do indeed. Tell me this, do you ever open a book at all? I open several books every day, I answered. You open your granny, said my uncle. 0 I know the game you are at above in your bedroom. I am not as stupid as I look. I'll warrant you that. He got up from the table and went out to the hall, sending back his voice to annoy me in his absence. Tell me this, did you press my Sunday trousers? I forgot, I said. What? I forgot, I shouted. Well that is very nice, he called, very nice indeed. Oh, trust you to forget. God look down on us and pity us this night and day. Will you forget again today? No, I answered. As he opened the hall-door, he was saying to himself in a low tone: Lord save us! The slam of the door released me from my anger. I finished my collation and retired to my bedroom, standing for a time at the window and observing the street-scene arranged below me that morning. Rain was coming softly from the low sky. I lit my cigarette and then took my letter from my pocket, opened it and read it.
Mail from V. Wright, Wyvern Cottage, Newmarket, Suffolk. V. Wright, the backer's friend. Dear Friend and member. Thanks for your faith in me, it is very comforting to know that I have clients who are sportsmen who do not lose heart when the luck is 'the wrong way'. Bounty Queen was indeed a great disappointment tho' many were of opinion that she had dead-heated with the leaders but more of that anon. Considering I have been posting information from the same address since 1926, anybody leaving me now because of bad luck would indeed be a 'puzzler'. You had the losers why not 'row in' and make a packet over the winners that are now our due. So much for the past, now for the future. SENSATIONAL NEWS has reached me that certain interests have planned a gigantic coup involving a certain animal who has been saved for the past month. INFORMATION from the RIGHT QUARTER notifies me that a sum of £5,000 at least will be wagered. The animal in question will be slipped at the right moment with the right man up and there will be a GOLDEN OPPORTUNITY to all who act `pronto' and give their bookmaker the shock of his life. To all my friends forwarding 6d. and two S.A.E.'s I will present this THREE-STAR CAST-IRON PLUNGER and we will have the win of our lives and all the bad luck forgotten. We will feel 'bucked' when this animal flashes past the post at a fancy price.”

 

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Flann O’Brien (5 oktober 1911 – 1 april 1966)
Portret door Micheál Ó'Nualláin, 1957

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Vlaamse dichter en psycholoog Sven Cooremans werd geboren in Rumst 1970. Zie ook alle tags voor Sven Cooremans op dit blog.

 

Een mens hult een steen in het zachte

Een mens hult een steen in het zachte
binnen van een brood en wacht op de meeuwen,
de mouwen, de huid en het hart van de haas
gestroopt. Er ligt verf op de vensterbank
waar mijn ellebogen rusten. Op de velden
staat een scary man. Roerloos maakt hij
dag na dag een bootleg van het ruisen
van een zonevreemde pijn. In de kamer
bedekken schetsen de perenhouten vloer,
zwijgt mijn vrouw een tijd en met haar tong
langs haar lippen zwijgt mijn vrouw een tijd
voor ze toegeeft (ik heb dit uit liefde gedaan)
en het bed en haar stilte halfdonker maakt.

 

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Sven Cooremans (Rumst, 1970)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e oktober ook mijn blog van 5 oktober 2017 en eveneens mijn blog van 5 oktober 2014 deel 2.

Geschreven door Romenu om 16:50 Reageer op dit bericht

Jeroen Olyslaegers

De Vlaamse schrijver en columnist Jeroen Olyslaegers werd geboren in Mortsel op 5 oktober 1967. Zie ook alle tags voor Jeroen Olyslaegers op dit blog.

Uit: WIL

“De gelauwerde kunstenaar, de man die zijn volk ooit zangles gaf, en daar in brons vereeuwigd stond, keek dus uit over een waterbassin waar vooral zatlappen in pisten. Dat beeld is verhuisd, het zogenaamd zwemdok is afgebroken en dat grand hotel waar ook nog tijdens de Tweede Wereldoorlog chique Duitse officieren een aperitief dronken met hun lief... daar staat nu een monster in beton hoog te torenen boven niks in het bijzonder. Was het dan vroeger beter, bompa? Ik hoor het u al denken en trouwens, mochten we elkaar nog zien, mocht de familie die ik mee geschapen heb en die nu niets met mij te maken wil hebben dat toelaten, dan ben ik er al even zeker van dat gij me met 'opa' zou aanspreken. Het woord 'bompa' sterft immers uit. Maar vroeger was het uiteraard niet beter. Het was gewoon even erg. Verbeelding is alles. In den beginnewas er niet het woord en al zeker niet van God. In den beginne was er de verbeelding van het donkere, vergeet dat niet. In het midden van de straat stop ik even. Twee grote zwarte banieren hangen aan een gebouw dat niet meer bestaat. Op elk ervan staan twee runen als bliksemschichten. Ik sta voor het hoofdkwartier van de ss Vlaanderen. Die uniformen, daar werden wij als flik zot van. Een kameraad kreeg de wind van voren omdat hij niet salueerde voor een snoeshaan in zwart. Het was zelfs geen Duitser, ook al had hij duidelijk liever het levenslicht gezien in pakweg BimBamBeieren. Patsers. Zoveel verschillende uniformen... een mens geraakte er gewoonweg niet uit. Wanneer salueren en wanneer niet? Ik zweer u dat ik vaak op mijn tanden moest bijten. Sommige van die aanstellers hadden nul respect, voor zulk volk had ik daar evengoed in mijn pure kunnen staan. Aan het einde van de straat sla ik rechts af. Het moet ongeveer vier uur 's nachts zijn. Nog steeds absolute stilte, nog steeds sneeuw die valt en geen kat te bespeuren. Soit, op een drugsverslaafde na die mij om een euro vraagt. Kus mijn gat, zeg ik. Zeg ouwe, wauwelt hij. Ik kijk diep in zijn roodomrande ogen en zeg dat ik nu al zijn ziel aan het vreten ben als een hellehond vol lintworm en dat hij moet maken dat hij weg komt vooraleer hij helemaal van mij is. Zulke gasten legt uw stamvader tussen zijn boterham, weet ge dat? Ge gelooft me niet? Dat komt nog, wie weet: helaas zelfs. Tour de horizon. Rechts van mij, aan het uiteinde van de Keyserlei, staat de spoorkathedraal die Middenstatie heet, maar die niemand nog zo noemt. Aan mijn linkerkant, op de hoek van de Keyserlei en de Frankrijklei, zit café Atlantic, met daarboven Hotel Weber, het hoofdkwartier van de Feldkommandatur.”

 

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Jeroen Olyslaegers (Mortsel, 5 oktober 1967)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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