Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
akke.beakke.be

Berichten van 13 april 2019 tot 14 april 2019

Palmzondag (Willem de Mérode)

 

Bij Palmzondag

 

 2230739-fc27b04ca4161c75823816f9ffff81e2.jpg
De intocht van Christus in Jeruzalem door Félix Louis Leullier, ca. 1800

 

 

Palmzondag

Wat zou ik graag de palmen zwaaien,
Nu Gij uw hoofdstad binnenrijdt,
Den weg met voorjaarsbloei bezaaien,
Mijn mantel spreiden als tapijt.

Wat zou ik graag de kindren hooren:
De meisjes arm aan arm gereid,
De hooge schelle jongenskoren,
Vol eerbied en brutaal jolijt.

Is 't mij ontzegd tot U te komen
Als Gij straks binnen galoppeert,
Ik zie U in mijn wakkre droomen,
Ik hoor hoe alles jubileert.
Misschien dat Gij, hoe ik moog schromen,
Mijn zondig huis voor U begeert.

 

 2230739-3c432723706030f47269c824459c0992.jpg
Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)
De Andreaskerk in Spijk (Delfzijl), de geboorteplaats van Willem de Mérode

 

 

Zie voor de schrijvers van de 14e april ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:04 Reageer op dit bericht

Péter Esterházy, Alexandre Jardin, Tjitse Hofman, Landolf Scherzer, Charles Lewinsky, Roman Graf

De Hongaarse schrijver Graaf Péter Esterházy van Galántha werd geboren in Boedapest op 14 april 1950. Zie ook alle tags voor Péter Esterházy op dit blog.

Uit: Die Markus-Version

„Das ist der Beginn. Beten konnte ich früher als sprechen. Doch insgeheim konnte ich beides. Ich würde nicht sagen, dass ich schon im Bauch meiner Mutter gebetet habe, und ebenso wenig, dass ich sofort, von dem Moment an, als ich blutglitschig zwischen ihren dünnen, bebenden Schenkeln hindurch hierher, auf die Welt, kam, gebetet hätte. Geschwollen ausgedrückt könnte ich sagen, dass dieses zwischen den Beinen einsetzende Brabbeln das schönste, das eigentliche Gebet wäre, doch besser sage ich es nicht. Als man uns infolge der sogenannten »Aussiedlung« aus Budapest in ein nordungarisches Dorf abschob, wurden wir bei einem der wohlhabendsten Großbauern im Dorf, bei einem Kulaken, zwangseinquartiert. Uns war die Einstufung »Volksfeind« zuteilgeworden, und damit hatten wir mühelos die in Frage kommenden Konkurrenten, Offiziere, Fabrikanten, allerlei unterdrückerische Bourgeois, überholt. Lange Zeit wäre ich gern ein Bourgeois gewesen, das ist ein so geheimnisvolles Wort. Mich störte ein wenig, dass ich es nicht verstand, meinen Bruder störte es nicht. Es ist schön, sagte er und wiederholte es zischelnd, schschsch Bourgeois. Der Schluss wie ein Seufzer. Wir wurden in ein wenn auch großes Zimmer gepfercht, mein Vater, meine Mutter, mein großer Bruder und ich. Es hatte die Form eines regelmäßigen Quadrats, aus irgendeinem Grund verblüffte das uns alle. Und erfüllte uns alle mit Unruhe. Als wäre es ein Zeichen oder ein Wink. Aus welchem Grund, zu welchem Zweck, keiner ging dem nach. Fünfzig mal fünfzig Schritte, mit meinen ersten, watschelnden Schritten. Leichtes Schwanken, Taumeln, als wäre ich betrunken. Dabei war in diesem Zimmer immer nur mein Vater betrunken.
Es wurden vierzig weniger betrunkene Schritte, dann sogar dreißig. Ich zählte sie und dachte, also werden es auch zwanzig, zehn, einer. Auch null? Die Siebenmeilenstiefel; doch meistens war ich barfuß. Könnte ich jetzt dorthin gehen und stünde das Haus noch, bräuchte ich mit meinen schwerfälligen Schritten etwa neun. – Ein Fenster ist vorhanden, dennoch ist es, als gäbe es keines. Als wäre es geschlossen. Nur nachts habe ich das Gefühl, dass es sich einen Spaltbreit öffnet, von meinem Bett schräg nach oben. Doch dann sofort bis zu den Sternen. Über mir an der Wand hängt das Jesuskind. Es ähnelt mir. Pausbäckig, lächelnd, stark. Das Gesicht des Jesuskinds kommt mir vor, als wäre es in eine silberne Monstranz gefasst, als flögen aus dem glänzenden Köpfchen, das fast wie die Sonne aussieht, Strahlen durcheinander: Das wirkt wie Stärke. Nicht das über die Wiege sich beugende, müde triumphale Gesicht meiner Mutter, nicht das meines Vaters, der mich dem Zeugnis einer alten Fotografie zufolge von etwas weiter weg still gerührt betrachtet, noch nicht einmal die Brüste meiner Mutter, nun, die waren wirklich triumphal, nicht die sind meine ersten Erinnerungen, vielmehr dieses strahlende Jesuskind, das über mir hängend ständig da ist, mich betrachtet, lächelt.“

 

 2230738-b1aa46c2c20a94d18ba7e47976317f4d.jpg
Péter Esterházy (14 april 1950 – 14 juli 2016)
Cover

 

 

De Franse schrijver Alexandre Jardin werd geboren in Neuilly op 14 april 1965. Zie ook alle tags voor Alexandre Jardin op dit blog.

Uit: Des gens très bien

« Cette scène irréfutable, la voilà. 

Le matin de la rafle du Vél d'Hiv, le 16 juillet 1942, la chasse à l'homme juif est lancée depuis cinq heures du matin. Par ses fonctions, celui qu'on appellera plus tard le Nain Jaune connaît les grandes lignes de cette battue ; même si les détails lui demeurent sans doute opaques. Jardin n'est pas Bousquet, bien entendu, mais rien de ce qui se décide au plus haut niveau n'échappe à ses arbitrages, aux conseils aiguisés qu'il distille jour après jour à Laval. Il est son directeur de cabinet en titre, et sans doute l'un des décideurs les mieux informés de France. Les cris des mamans affolées retentissent dans les cages d'escalier des arrondissements parisiens. Les Juifs - déjà marqués d'une étoile jaune par le régime qu'il sert - sont arrachés, ahuris, de leur domicile par la police française, regroupés sous bonne garde dans des camps dits primaires ; avant d'être concentrés sans eau ni hygiène minimale à Drancy ou sous la grande verrière du Vélodrome d'Hiver de Paris. Un mètre carré par âme. Dans cette marmite de l'horreur, assoiffés et condamnés à des sanitaires bouchés, les captifs font déjà leurs déjections contre les murs. Des femmes à bout tentent de se jeter du haut des gradins. Des opérés de la veille, tirés de leur lit d'hôpital, subissent des hémorragies, des éventrements. On pourrit à l'étuvée. Et en silence ; car le régime piloté par le Nain Jaune garrotte la presse.
Tous ont cru que la France, c'était la protection.
Que l'impensable ne pouvait être pensé dans un cerveau français.
Que les Gaulois ne les livreraient jamais aux Germains.
Qu'un régime obsédé par la famille ne les séparerait pas de leurs enfants."

 

 2230738-9865755163f02f8228700521ed22242c.jpg
Alexandre Jardin (Neuilly, 14 april 1965)
Cover

 

 

De Nederlandse dichter Tjitse Hofman werd geboren in Assen op 14 april 1974. Zie ook alle tags voor Tjitse Hofman op dit blog.

 

Lepelaar

Bij de rietkraag
waar ik mijn vriend uitlaat
huppelen konijnen
in het licht

Drink ik
van de heren
uit volle borst
zing mijn avondlied

Hese kelen tranendal
zo scherp ik de nachtlamp aan
zo roer ik het avondmaal
zo zwengel ik af

Dwalen druppels
door het zwart.

 

 

Traum

Einfach so ein vages Zeichen
leuchtender Punkte in glasklarer Nacht
schwebend in Gedanken
verlasse ich ganz ohne Macht
den Erdenball ganz eben
Spielball von Energie, munter in der Kälte
litt ich vom Scheitel bis zum Zeh
Haut verschränkter Beine
fluchend wartend
bis mich das Schicksal
gierig hole
und sang
sang bis zum Beginn des Tages
wo ich im Sturz zu Grunde fiel
auf moosiges Gras
und die Morgensonne
wiedersah.

 

Vertaald door Jan Klug

 

 2230738-375a627898f87404599ca98e924e69b6.jpg
Tjitse Hofman (Assen, 14 april 1974)
Cover achterkant

 

 

De Duitse schrijver Landolf Scherzer werd geboren op 14 april 1941 in Dresden. Zie ook alle tags voor Landolf Scherzer op dit blog.

Uit: Der Rote

„Er grüßt und bleibt wartend stehen. Der Ministerpräsident trägt weder Jackett noch Hemd mit Schlips, sondern einen dunklen Rollkragenpullover. »Das ist mein Friseur-Pullover«, erklärt er. Außerdem hätte er anschließend ein Interview und einen Fototermin beim »Kinder-Spiegel«. Und dabei würde er im Pullover - ich weiß nicht mehr, ob er »geiler« oder »cooler« gesagt hat -, also er würde »mehr hermachen«! Der alte Herr steht behände auf und blickt zufrieden in den Spiegel. Als ich ihm sage, dass ich im Herbst seine Äpfel pflücken werde, damit er sie nicht vergraben muss, erklärt Bodo Ramelow sofort, dass es in Thüringen noch kleine Lohnmostereien gibt, dass Streuobstwiesen gefördert werden müssten, dass nicht-EU-gerechte Äpfel in den Dorfläden verkauft werden sollten, dass wieder Obst-Genossenschaften gegründet würden, dass alles, was in Thüringens Land-, Forst- und Gartenwirtschaft wächst, vermarktet ... Wertschöpfung ... Der Friseur weiß, wie der Ministerpräsident seine Haare tragen will. Es ist ein besonders kunstvoller Schnitt, den nur wenige beherrschen. Bodo Ramelow hatte einen dieser Haarkünstler in seiner Berliner Abgeordnetenzeit kennengelernt. »Vorher hatte man mir immer nur so 'nen Pisspottschnitt gemacht. Bei der neuen Methode, die aus Amerika kommt, wird erst millimetergenau die Kopfform analysiert, und dieser Form entsprechend schneidet man die Haare an den verschiedenen Stellen verschieden lang.« Nachdem er 2009 sein Bundestagsmandat abgegeben hatte und als Fraktionsvorsitzender in den Thüringer Landtag zurückgekommen war, suchte er lange im Internet, bis er auch in Erfurt jemanden fand, der diesen speziellen Schnitt kann. »David Liebmann macht das großartig.« Ich zeige Bodo Ramelow den Vorgänger Liebmanns, doch von Friseur Kleinekorte hat er noch nichts gehört. Dabei kennt sich der geborene Wessi mit der DDR-Literatur gut aus. Eines von drei Büchern, die er mit auf eine einsame Insel nehmen würde, wäre Stefan Heyms »Fünf Tage im Juni«. »Der Schluss des Buches ist wie ein Leitspruch für mein politisches Handeln geworden.« Zum ersten Mal bestaune ich sein phänomenales Gedächtnis, als er zitiert: »Wenn von Schuld die Rede ist, wer wird schon aufstehen und sagen: Auch ich war schuld. Wenn ihr alle Schuld aber nur beim Feind sucht, wie mächtig macht ihr damit den Feind?« Er schaut nicht in den Spiegel, während der Friseur die Haare sorgfältig mit dem Kamm aufstellt und stutzt. Ich nutze die Gelegenheit, um ihn zu fragen, was für ihn in den 25 Jahren, die er in Thüringen und Berlin verbracht hat, besonders wichtig war. Ich kann nicht so schnell mitschreiben, wie er sich erinnert. Er würde jede Ecke von Thüringen kennen, denn nach der Wende war er als Gewerkschafter überall unterwegs.“

 

 2230738-9a64aac4cb58aef776a303b193e1ff10.jpg
Landolf Scherzer (Dresden, 14 april 1941)
Cover

 

 

De Zwitserse schrijver en draaiboekauteur Charles Lewinsky werd geboren op 14 april 1946 in Zürich. Zie ook alle tags voor Charles Lewinsky op dit blog.

Uit: Kastelau

„Die wirkliche Erklärung für die abrupte Beendigung seines Vertrags fand ich im Thüringischen Staatsarchiv Greiz, wo die (nach einem Vernichtungsbefehl vom Februar 1945 sehr unvollständigen) Akten der obersten Polizeibehörde Gera aufbewahrt werden. Im handschriftlich geführten Journal vom November 1933 lässt sich unter dem 18. des Monats in der Rubrik «Festnahmen» der Name «Arnold, Walter» entziffern, mit dem Vermerk «wg. 175». Es kann sich hier nur um den berüchtigten Paragraphen 175 des deutschen Reichsstrafgesetzbuches handeln, der «die widernatürliche Unzucht, welche zwischen Personen männlichen Geschlechts oder von Menschen mit Tieren verübt wird» mit Gefängnis von sechs Monaten bis zu vier Jahren bedrohte. Walter Arnold kam also wegen homosexueller Handlungen in Konflikt mit den Behörden. Da keine Anklage erhoben wurde, müssen sich die entsprechenden Vorwürfe entweder als gegenstandslos erwiesen haben, oder aber – im Hinblick auf sein späteres Verhalten in ähnlichen Situationen dürfte das wahrscheinlicher sein – er fand einen diskreten Weg, um die Eröffnung eines Verfahrens zu vermeiden. Vielleicht hat er den Behörden jemand anderen ans Messer geliefert, jemanden, der für sie interessanter war. Auf jeden Fall muss es einen Deal mit den Behörden gegeben haben. Vermutlich war die vorzeitige und fristlose Beendigung seines Vertrags am lokalen Theater eine damit verbundene Bedingung. Für den weiteren Verlauf von Walter Arnolds Karriere blieb die Episode ohne negative Folgen. Bereits in der nächsten Spielzeit (1934/35) finden wir ihn als Ensemblemitglied am Hildesheimer Theater, wo er erstmals bedeutende Rollen wie den Grafen Wetter vom Strahl in Kleists Käthchen von Heilbronn spielt. Nur ein Jahr später ist er erster jugendlicher Held am privaten Leipziger Schauspielhaus (nicht zu verwechseln mit dem Städtischen Schauspiel). Seine Darstellung des Prinzen von Homburg – ebenfalls Kleist – wird in der Presse bejubelt und dürfte der Anlass für ein erstes Rollenangebot der UFA gewesen sein. Mit Der Klassenprimus (1936) gelang ihm dann auch im Film sehr schnell der Durchbruch.“

 

 2230738-90716091b44b9cbac363c06a2057d247.jpg
Charles Lewinsky (Zürich, 14 april 1946)
Cover

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Roman Graf werd geboren geboren op 14 april 1978 in Winterthur, Zwitserland. Zie ook alle tags voor Roman Graf op dit blog.

Uit Herr Blanc

“Herr Blanc schritt auf die Haltestelle zu und setzte sich auf die Bank, die an der Rückwand des Häuschens befestigt war. Während er auf den Bus wartete, dachte er an Cambridge zurück, wo er jetzt gerne hingefahren wäre, wenn er gekonnt hätte. Damals hatte er nach einer kurzen Eingewöhnungszeit eine deutsche Studentin mit dem Namen Heike kennengelernt, die sich in ihn verliebte. Er konnte auch heute noch mit Recht sagen, dass er dazu, zumindest am Anfang, kaum Wesentliches beigetragen hatte; er war sich vom ersten Moment an bewusst gewesen, dass eine Beziehung, im Ausland begonnen, keine große Zukunft versprach, es sei denn, die Frau wäre bereit gewesen, mit ihm in die Schweiz zu kommen – aber selbst dann hätte es noch vieles zu beachten gegeben.
Heike war dunkelhaarig und kleiner als viele der anderen Studentinnen, schlank, aber nicht mager, weshalb sie häufig einen Rock oder ein Kleid trug, das manchmal für seinen Geschmack ein wenig zu bunt und zu gewagt geschnitten, aber noch im Bereich des Anständigen war. Sie hatte ihm angegeben, und nach einigen Nachfragen seinerseits auch beteuert, dass sie aus einer adligen Familie stamme und ihre Mutter einen Teil ihrer Kindheit in einem böhmischen Schloss verbracht habe, und ihm war klar geworden, dass in diesem besonderen Fall ein extravaganter Kleidungsstil nicht unangemessen war. Natürlich war er zurückhaltend geblieben, hatte sich von der beteuerten, aber nie bewiesenen adligen Herkunft nicht blenden lassen, zumal er, als Schweizer, solange er betreffend seiner nicht sehr wohlhabenden Familie diskret blieb, angesehen war und sich vor niemandem verneigen musste.“

 

 2230738-506b9ee50d841b78da53edef587d65a5.jpg
Roman Graf (Winterthur, 14 april 1978)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:03 Reageer op dit bericht

Roberto Schopflocher, Martin Kessel, Helene Hübener, Gerhard Rohlfs, Gabriele Stötzer

De Duits-Argentijnse schrijver Robert Schopflocher werd geboren op 14 april 1923 in Fürth. Zie ook alle tags voor Roberto Schopflocher op dit blog.

Uit: Eine Kindheit

„Während ich die Augen schließe, regen sich die ersten Kindheitseindrücke: der süßliche Geruch des blühenden Flieders, der säuerliche Mief der Bierwirtschaften, die faulige Würze der frisch gedüngten Felder auf dem Weg nach Poppenreuth. Und die Gaumenfreuden der Laugenbrezeln, der Milchweck'n und Mohnbrötle, der Dampfnudeln mit Hiftmark, des Bitzelwassers mit Zitronengeschmack, des Ochsenmaulsalats. Und die Laute: das Bimmeln und Gequietsch der »Elektrischen«, die Kinderlieder, das im Chor skandierte kleine Einmaleins in der Schule. Hauffs Märchen, die Fürther Spielvereinigung und die Schwabsche Fassung der Heldensagen. Die Kopfhörerradios tauchen aus dem Museum meiner Erinnerung auf das »Panoptikum« im Ludwigsbahnhof mit seinen stereoskopischen Aufnahmen, und der Laternenmann, der abends die gasbetriebene Straßenbeleuchtung anzündet. Es war die Zeit des Rodelns, des Schlittschuhlaufens auf dem zugefrorenen Kanal, der Kärwah mit Brathering, Krachmandeln und dem Billigen Jakob, dem Sonntagsausflug zur Alten Veste ... Ich vergolde sie nicht, die Vergangenheit. Ein Grund zur Nostalgie liegt nicht vor. Die Kinder konnten damals noch an Halsbräune oder an Lungenentzündung stnben; eine Krebsdiagnose kam einem Todesurteil gleich. Die Kriegsversehrten schleppten sich auf Krücken durch die Straßen, und die Arbeitslosen schellten an de Haustür, um sich einen Teller warmer Suppe zu erbetteln. Das Wissen um Tod, Geldnot und Geschlecht wurde uns Kindern vorenthalten. Wir sammelten Brieftuarken und Zigarettenbilder, wir spielten mit dem auf Billionen lautenden Notgeld, jenem von de Inflation hinterlassenen Strandgut. Und während immer mehr Hakenkreuzfahnen blutrot an den Häusern hingen, während die ersten Kolonnen der Braunhemden und die letzten Sozialisten aufmarschierten, tuschelte man zu Hause von der Wirtschaftskrise, von Nazis, Kommunisten und von Notverordnungen. Wie stark die Kindheitseindrücke in mir verankert sind, erlebte ich, als ich im Jahre 1961 zum ersten Mal nach der ein Vierteljahrhundert zuvor erzwungenen Auswanderung nach Fürth zurückkam. Ich schlenderte durch die kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt, vorbei an den Häuserfassaden aus der Gründerzeit, vorbei an unserer früheren Wohnung, vorbei an der »Mai-Schule« und am Gymnasium. Ich ging im Stadtpark spazieren, auf dessen Bänken ich als Neunjähriger Karl May gelesen hatte.“

 

 2230736-37c5dc73494504f9f65eabb54eff4c95.jpg
Robert Schopflocher (14 april 1923 – 23 januari 2016)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Martin Kessel (pseud. Hans Brühl) werd geboren op 14 april 1901 in Plauen (Vogtland). ook alle tags voor Martin Kessel op dit blog.

 

Ab dafür

Signal, es blitzt ; der Zug rollt ab.
Hopp-hopp, mein Kind, o laß mich weinen!
Uns allen sind die Tage knapp,
Und niemals finden wir den einen.

Vor Sehnsucht krank und vor Verdruß
Möcht mancher sich im Sand verlieren,
Doch weil er da ist, muß er, muß,
Muß tanzen, sei s auf allen Vieren.

Durchs Blendwerk seines Hirns, betört,
Rennt unerbittlich bang die steile,
Von Aktien, die man läuten hört,
Von Unheil überfüllte Zeile.

Wem, wem doch, ist ein Schicksal wert,
Was es an uns verfehlt, zu büßen?
Hier wird das Leben ausgekehrt
Und totgetreten mit den Füßen.

Zum Wohl, und komm mir nicht zu nah
Ein Säugling weiß, es bleibt Schablone,
Was heut und was seit je geschah.
Hopp-hopp, mein Kind, es geht auch ohne.

 

 2230736-7a2140693f732bbcc9d420b3e73a614c.jpg
Martin Kessel (14 april 1901 – 14 april 1990)

 

 

De Duitse schrijfster Helene Hübener werd geboren op 14 april 1843 in Sternberg. Zie ook alle tags voor Helene Hübner op dit blog.

Uit: Reich in Gott

„Am Gittertor eines schönen Gartens, der ein apartes Vorstadthaus umgab, standen zwei eifrig miteinander plaudernde Schülerinnen; sie hatten Bücher im Arm und mochten an die fünfzehn sein. Sie waren Nachbarskinder und gingen oft den Schulweg ins Lyzeum gemeinsam. Sonst paßten sie wenig zueinander, sowohl nach Art als auch nach äußerer Lebensstellung. Die eine war reich, die andere lebte in bescheidenen Verhältnissen. Dunkeläugig mit schwarzem Zopf war Lisa, die Tochter des reichen Fabrikbesitzers Schwarz, während Maria, das einzige Kind des Doktor Ruben, ein Mädchen mit blauen Augen und blonden Zöpfen war.
»Der Shakespeare ist diesmal schwer zu übersetzen", meinte Lisa, »ich bringe es nicht zur Hälfte heraus, ich kann es einfach nicht und mache es nicht." »0 doch", antwortete Maria. »Wenn du zu mir kommen möchtest?" fügte sie mit schüchternem Ton hinzu, als wage sie nicht, diese Bitte auszusprechen. „Mein Vater hilft uns über die schwierigen Stellen hinweg; er kann uns alles gut erklären."
Lisa dachte ein Weilchen nach. Sollte sie, die reiche Fabrikantentochter, in das kleine Nachbarhaus gehen? Aber die Schularbeit leicht und ohne Mühe fertig zu bekommen, hatte doch Reiz. »Gut", sagte sie, „ich werde heute nachmittag um fünf Uhr kommen, bis dahin Lebewohl!" Sie klinkte das feine Gittertor auf und eilte über die Kieswege an den geschmackvollen Blumenbeeten und Sträuchern vorbei ins Haus.“

 

 2230736-41c1758b41eb25175b612916635c7418.jpg
Helene Hübener (14 april 1843 – 5 juni 1918)
Cover

 

 

De Duitse schrijver en Afrikareiziger Gerhard Rohlfs werd geboren op 14 april 1831 in Vegesack bij Bremen. Zie ook alle tags voor Gerhard Rohlfs op dit blog.

Uit: Mein erster Aufenthalt in Marokko und Reise südlich vom Atlas durch die Oasen Draa und Tafilet

„Gewiss ein Wagestück, unter solchen Umständen, mit solchen mehr als bescheidenen Mitteln in ein vollkommen fremdes Land eindringen zu wollen! Um so mehr, als ich von der arabischen Sprache nur die gewöhnlichsten Redensarten auswendig wusste und weit davon entfernt war, auch nur mangelhaft sprechen zu können. Allerdings hatte ich Eine Phrase gut auswendig gelernt, die Glaubensformel der Mohammedaner, welche, man kann es sagen, alleiniger Schlüssel zum Oeffnen dieser von so fanatischer Bevölkerung bewohnten Gegenden ist. Diese Glaubensformel - wer hätte sie nicht schon gehört oder gelesen - lautet: "Lah ilah il allah, Mohammed ressul ul Lah", ausser Gott kein Gott, Mohammed ist der Gesandte Gottes.
Mein Gefährte schien vollkommen überzeugt, ich sei zum Islam übergetreten, nur glaube ich, vermuthete er, ich sei heimlich entflohen aus irgend einem verborgenen unlauteren Grund, vielleicht dachte er auch, dass bei den Christen der Uebertritt von einer Religion, wie bei den Mohammedanern mit dem Tode bestraft würde; aber das schien ihm gewiss, dass mein Päckchen mit Wäsche gestohlen sei, vielleicht noch andere Sachen enthielte und ich mich damit aus dem Staube machen wolle. Natürlicherweise mussten ihm solche Gedanken kommen.- ein Marokkaner, wenn er auf Reisen geht, beschwert sich nie mit Wäsche zum Wechseln, und wenn es selbst der Sultan wäre.
Wir schlugen einen Weg ein, der in der Richtung nach Tetuan führte, weil mein Begleiter im "Djebel" (Gebirge) vorher einen Freund aufsuchen wollte, und bald genug hatten wir die nächste Umgegend Tangers verlassen. Der Weg war nicht belebt, denn es war nicht der nach Tetuan führende Karavanenweg. Aber wie entzückend war die Umgebung, und wenn auch die Pflanzenwelt nicht neu für mich war, wenn auch das Thierreich nördlich vom Atlas überhaupt wenig bietet, was nicht in den übrigen Ländern am Mittelmeerbecken zu finden ist, das schon Gesehene unter anderen Verhältnissen übt immer einen mächtigen Zauber aus.
Da sieht man die Wege bordirt von der Stachelfeige oder, wie der Marokkaner sagt: "Christenfeige, karmus nssara", von der langblättrigen Aloës, Lentisken- und Myrtengebüsch, Schlingpflanzen wuchern dazwischen. Der April ist für Marokko die Zeit, welche in Deutschland etwa dem Ende Mai und dem Anfang Juni entsprechen wurde. Die Pracht und Fülle der Natur hat nun keine Grenzen.“

 2230736-447605f7d2667e828e6798cc55bc6023.jpg
Gerhard Rohlfs (14 april 1831 – 2 juni 1896)
Cover

 

 

Zie voor onderstaande schrijfster ook mijn blog van 14 april 2018.

 

De Duitse dichteres en schrijfster Gabriele Stötzer werd geboren op 14 april 1953 in Emleben inThüringen in de toenmalige DDR. Zie ook alle tags voor Gabriele Stötzer op dit blog.

Geschreven door Romenu om 11:02 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, M. Vasalis, Nachoem Wijnberg, K. Michel, Alexander Münninghoff, Michel Faber

 

Dolce far niente

 

 2230446-1e6559da5d785b03a1232e108e9b1126.jpg
The Day Is Done door John Francis Murphy, 1887

 

 

Oud

Eén dans, één dans met sproeiende ogen,
gloeiende wangen, losse handen.
En dan opzij gaan staan. De bleke glimlach voelen,
die als een nevel op een avondwei
omhoog stijgt. Langzaamaan verkoelen
en merken dat de nevel sneeuw geworden is.
Dan wijze dingen denken, lachen, liegen,
winst maken uit het wezenlijk gemis?
Of plotseling weer het feest inspringen,
op stijve benen en met koude handen
dansen en vallen, overdekt met schande?
Het helpt niet. Houding is het leven niet,
onthouding evenmin. Zwijg en ga heen
en loop alleen zoals een oude wolf
en lik de laatste druppels uit de droge plassen.
Proef goed, het is uw heil en de grimassen
die gij moet trekken zijn vol herinnering
aan vroeger lachen. Met nog één druppel
loodzwaar bestaan, dat toekomst heet:
de laatste terug van onverdund en helend leed.

 

 2230446-7f6f3c75615915b10edf26cdb792653d.jpg
M. Vasalis (13 februari 1909 – 6 oktober 1998)
De Prinsessengracht in Den Haag, de geboorteplaats van M. Vasalis, in 1909

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Nachoem Mesoelam Wijnberg werd geboren in Amsterdam op 13 april 1961. Zie ook alle tags voor Nachoem Wijnberg op dit blog.

 

Vergeten te kijken naar de zon die ondergaat

Een zonnige middag, we kunnen naar buiten gaan, daar verliest
niemand iets aan.
Ik laat je eens straat zien waar ik als kind doorheen liep, er stonden
toen geen bomen of ze waren heel klein.
Toen ik een kind was maakte ik een hengel van een stok en een
touw en een gebogen spijker.
Ik bewoog de stok door het water en een vis bleef haken aan
de spijker.
ik rende huilend naar huis, de vis aan de stok in mijn hand,
de werkster nam die van mij aan.
Later zei zij mij dat ze de vis naar het water teruggebracht had.
We komen terug als het bijna donker is en doen niet verbaasd,
dat zou komedie zijn.

 

 

Tweede man

Als een man met een tweede man
in een trein gereisd heeft en die
tweede man sterft dan neemt de ander
de rest van zijn leven in ontvangst.

Hij stapt uit nadat de trein aangekomen
is en loopt met openhangende jas door
de koud nachtlucht naar de uiterste
en verboden zijkant van het station.

Van daaruit kijkt hij naar de rails
en de lichten en een locomotief die
los op de rails geparkeerd staat.

Groot en ondoorzichtig. Een man die
met een andere man, die stierf, samen
gereisd heeft is hem dit schuldig.

 

 

De wandeling

Ik loop met mijn zoon over straat
ik hoop dat ik niet sterf voordat hij volwassen is
hij weigert te zeggen of hij volwassen is
ik wil hem niet slaan of op een andere manier pijn doen

hoffelijkheid eist dat als wezens die voorgeven
aan ons verwant te zijn ons bezoeken
zij zich eerst aan ons uitleggen
ik wijs naar een vrouw en hij zegt dat hij geen vrouw is

hij zegt dat als een soort leger de stad binnen zou trekken
en hij neergeschoten zou worden zonder reden
dat ik dan dezelfde vragen aan een ander zou stellen
en dat hij zich niet kan voorstellen dat de ander zou slagen die te beantwoorden.

 

 2230446-0a1c71b7115d2c6163086d8393ab92d8.jpg
Nachoem Wijnberg (Amsterdam, 13 april 1961)

 

 

De Nederlandse dichter K. Michel werd geboren op 13 april 1958 in Tilburg. Zie ook alle tags voor K. Michel op dit blog.

 

Groet

Ik herinner me de plankenvloer
die kraakte, de eksters in de tuin
de ijsbloemen op het slaapkamerraam

dat je zei, in een vorig leven
was ik een aquarel, nee een witregel

dat het bizongras in de fles
zweefde als een zeepaardje

dat ik na het tellen tot honderd
ging zoeken, de laatste tree
miste in het donkere trappenhuis

dat de telefoonkaart vergeten
in de abri langs de weg bleef steken

dat in de hal van het vliegveld
de lucht plots massief werd
toen ik tegen een glazen wand op liep

Ja, het is reuze leuk om je te verstoppen
maar een ramp als je niet gevonden wordt.

 

 

Toespraak tot het plafond

ooit was de dolfijn een landdier
het wandelde rond en haalde adem
onder druk van de weersomstandigheden
werd de dolfijn in luttele millennia
richting het water gedreven
de eens volgroeide poten werden korter
en korter tot ze nagenoeg verdwenen
wat de dolfijn aan het bestaan
op het droge overhield waren de longen
evolutionair gezien is dat raar want
wat moet je daarmee onder water
vermoedelijk gaat het om een functie
die nuttig is zij het indirect - denk
bijv. aan lichaamshaar, blindedarm
staartbeentjes of in breder verband
het blijven voortbestaan van dichters -
misschien is het evolutionaire voordeel wel
dat het de dolfijn in staat stelt van tijd
tot tijd aan de opppervlakte te komen
boven het water uit te springen
en een blik te werpen op de blauwe
of sterren- of wolkenlucht
en de kust

 

 2230446-b82afb5477ecc49a32dd61199f150996.jpg
K. Michel (Tilburg, 13 april 1958)

 

 

De Nederlands schrijver en journalist Alexander Münninghoff werd geboren in Posen op 13 april 1944. Zie ook alle tags voor Alexander Münninghoff op dit blog.

Uit: De stamhouder

“Toen dokter Van Tilburg het onomstotelijke eindvonnis geveld had — 'Hij is dood, lieve mensen' —, zeeg mijn grootmoeder, zoals dat hoort bij Russische vrouwen, krampachtig snikkend bij de Oude Heer neer. Dat had ik wel min of meer verwacht; wat me echter verbaasde was dat mijn vader meteen naar het raam liep dat op de achtertuin uitkeek en de gordijnen, die de hele week dag en nacht gesloten waren geweest, opende, waarna Xeno, die achter hem aan was gekomen, ze in een vloeiende, naadloos aansluitende beweging weer sloot. Beide broers keken elkaar een paar tellen zwijgend aan, waarna ze naar het sterfbed terugkeerden en, Xeno aan het hoofdeind en mijn vader aan het voeteneind, zo ver mogelijk van elkaar af aan weerszijden ervan plaatsnamen. Dat beeld is me bijgebleven als een allegorie van de tweespalt die vanaf het doodsuur van Opa de relatie tussen mijn vader en mijn oom zou kenmerken; ook zag ik hierin het streven van Xeno aanschouwelijk gemaakt om de onbetwiste beheerder te worden van het erfgoed van de Oude Heer — zoals hij daar zat, met de handen gevouwen en zijn hoofd voorovergebogen en zo dicht mogelijk bij de lippen van de dode, leek het alsof hij hoopte nog een laatste ademtocht met een alleen voor hem bestemde boodschap op te vangen — terwijl het gedoe met de gordijnen ten slotte voor mij een teken was dat Xeno inderdaad iets te verbergen had en dat ook zo wilde houden. Iets waar mijn vader de voorafgaande weken in steeds nadrukkelijker bewoordingen over had gesproken: 'Die gaat ons allemaal belazeren als we niet oppassen.'
Dat waren natuurlijk woorden die uit achterdocht en afgunst ontsproten waren. Daar leek ook wel reden voor. Zeker in de laatste week voor Opa's dood had Xeno de regie der gebeurtenissen strak in eigen hand genomen. Hij had zijn vader opgehaald uit het ziekenhuis om hem op De Laan te laten sterven en hij had ervoor gezorgd dat een stoet notarissen, juristen, directeuren van Opa's bedrijven en adviseurs, met attachékoffers en stapels paperassen onder de arm, bij de Oude Heer thuis langskwam om afscheid te nemen, regelingen op papier te zetten en laatste instructies te ontvangen. Met drie kussens als ruggensteun lag de Oude Heer, gekoppeld aan een zuurstofcilinder, in het grote mahoniehouten bed waar ik vroeger nog wel eens op zondagochtend, samen met Frau Kochmann, het ontbijt mocht komen brengen, met een vertrokken gezicht en in ademnood verslagen aan te horen en oekazes uit te vaardigen.”

 

 2230446-203615243040511694ad13abdcbf32a6.jpg
Alexander Münninghoff (Posen, 13 april 1944)

 

 

De Schotse, Engelstalige schrijver van Nederlandse herkomst, Michel Faber werd geboren in Den Haag op 13 april 1960. Zie ook alle tags voor Michel Faber op dit blog.

Uit: The Crimson Petal and The White

“The main characters in this story, with whom you want to become intimate, are nowhere near here. They aren't expecting you; you mean nothing to them. If you think they're going to get out of their warm beds and travel miles to meet you, you are mistaken.
You may wonder, then: why did I bring you here? Why this delay in meeting the people you thought you were going to meet? The answer is simple: their servants wouldn't have let you in the door.
What you lack is the right connections, and that is what I've brought you here to make: connections. A person who is worth nothing must introduce you to a person worth next-to-nothing, and that person to another, and so on and so forth until finally you can step across the threshold, almost one of the family.
That is why I've brought you here to Church Lane, St Giles: I've found just the right person for you.
I must warn you, though, that I'm introducing you at the very bottom: the lowest of the low. The opulence of Bedford Square and the British Museum may be only a few hundred yards away, but New Oxford Street runs between there and here like a river too wide to swim, and you are on the wrong side. The Prince of Wales has never, I assure you, shaken the hand of any of the residents of this street, or even nodded in passing at anyone here, nor even, under cover of night, sampled the prostitutes. For although Church Lane has more whores living in it than almost any other street in London, they are not of the calibre suitable for gentlemen. To connoisseurs, a woman is more than a carcass after all, and you can't expect them to forgive the fact that the beds here are dirty, the décor is mean, the hearths are cold and there are no cabs waiting outside.”

 

 2230446-0d289f413c241f3f8b8c0ffd965d05dc.jpg
Michel Faber (Den Haag, 13 april 1960)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 13e april ook mijn blog van 13 april 2018 en ook mijn blog van 13 april 2014.



Geschreven door Romenu om 08:18 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten