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Berichten van 7 augustus 2019 tot 8 augustus 2019

Dolce far niente, Miriam Van hee, Jostein Gaarder, Klaus Ebner, Birgit Vanderbeke, Elis Juliana, Lotte Lentes

 

Dolce far niente

 

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Morning Walk door David Corbett, 2019

 

 

De zin van wandelen

je voelde het zweet op je wenkbrauwen
rusten, je keek waar je liep en het leek
alsof de aarde terugkeek, de stenen
de bladeren van vorig jaar wenkten
je eerst en weken dan weer, ze maakten
je dronken, je struikelde maar je bleef
overeind, je leefde gewaarschuwd
en je gedachten zweefden niet langer
maar ze bezonken

tegen een veld violetblauwe bloemen
ze roken naar fresia's, of nee seringen
ze roken naar vroeger, je jeugd,
je verlangen, je kende de weg niet
noch de bestemming
deze vreugde niet en deze bloemen

 

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Miriam Van hee (Gent, 16 augustus 1952)
Gent

 

 

De Noorse schrijver Jostein Gaarder werd geboren op 8 augustus 1952 in Oslo. Zie ook alle tags voor Jostein Gaarder op dit blog.

Uit: Ein treuer Freund (Vertaald door Gabriele Haefs)

„Mir gefällt der Blick auf das Straßenleben anderthalb Stockwerke unter mir. Die Entfernung ist so gering, dass ich den Vor übergehenden ziemlich nahe bin. Sogar Gerüche steigen zu mir hoch, denn auch Menschen riechen, vor allem an windstillen Sommertagen in engen Gassen. Zudem halten manche brennende Zigaretten in der Hand, und ich spüre den beißenden Rauch in der Nase. Ich befinde mich gerade so weit über der Straße, dass die Objekte meiner Aufmerksamkeit in der Regel nicht zu mir hochschauen, mich also auch nicht bemerken, besonders dann nicht, wenn ich halb versteckt hinter dem blauen, bei gelegentlichen Windstößen aus dem Fenster flatternden Vorhang stehe. Ich genieße es zu beobachten, ohne beobachtet zu werden. Dabei behalte ich auch die Segelboote weit draußen auf der glitzernden See im Auge; es ist die sanfte Brise von Westen, die hin und wieder den Vorhang des Nordfensters bewegt.
In der vergangenen halben Stunde habe ich drei weiße Segel gesehen. Es ist ein strahlend schöner Tag und, von den gelegentlichen Brisen abgesehen, nahezu windstill. Also nicht das allerbeste Segelwetter.
Es ist nicht nur Pfingsten. Es ist auch der 17. Mai, der norwegische Nationalfeiertag. Der Gedanke daran macht mich fast ein bisschen wehmütig, denn es ist, als hätte man Geburtstag und befände sich unter Fremden, die davon nichts wissen. Niemand gratuliert einem oder singt ein Geburtstagslied. Die norwegische Nationalhymne singt hier natürlich auch niemand, und ich habe keine einzige norwegische Flagge gesehen. Obwohl: Die Häkeldecke auf dem Hotelbett leuchtet so weiß wie der Glittertind, die Polstermöbel sind rot und die Vorhänge an den Fenstern blau – die norwegischen Farben. Mehr kann man nicht verlangen. Beachte bitte das Datum! Im Augenblick, da ich dies schreibe, ist seit unserer Begegnung in Arendal genau ein Monat vergangen. Ein paar Stunden später hast du auch Pelle kennengelernt. Ihr habt euch gut verstanden, anders kann man es nicht sagen.
Wir waren uns vorher nur ein einziges Mal begegnet, etwas mehr als ein Jahr zuvor, zwei Tage vor Heiligabend 2011; im Folgenden möchte ich versuchen, dir den Hintergrund dieser ersten Begegnung zu schildern. Ich tue es, weil du mich um eine Erklärung für mein damaliges Verhalten gebeten hast. Die werde ich nach bestem Wissen zu geben versuchen. Allerdings halte ich es in diesem Zusammenhang für angebracht, auch dir eine Frage zu stellen. Ich hatte mich blamiert, und du hast mich zurückgehalten, als ich aufspringen und davonlaufen wollte. Warum du das getan hast, ist für mich ein Rätsel, über das ich mir bis heute den Kopf zerbreche. Und es hat an jenem Nachmittag ja nicht nur mich überrascht, sondern offensichtlich alle, die mit uns am Tisch saßen. Ich bin mir sicher, viele von ihnen haben sich dieselben Fragen gestellt wie ich: Warum tut sie das? Warum lässt sie ihn – beziehungsweise mich – nicht laufen?“

 

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Jostein Gaarder (Oslo, 8 augustus 1952)

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver en vertaler Klaus Ebner werd geboren op 8 augustus 1964 in Wenen. Zie ook alle tags voor Klaus Ebner op dit blog.

Uit: Lose/Destinies (Vertaald door Anne Holcomb)

“Maybe he had not yet thought about it. It was not his fault that the entire table looked empty. The surface was smooth and polished, with no trace of dust at the edges. Max sat down, his arms lightly touching the wood, and closed his eyes. His nose was stopped up; small wonder with the constant draft blowing through the room. It was clear that he had not yet thought about the eraser.
The text almost covered the whole page. It was written in pencil, as if Max had foreseen the absurdity of it, the futility that now tormented his thoughts unbearably. Each stroke, each particle of each letter had to disappear, had to be taken back into himself and made totally unavailable to his mother. Max stood up, stepped behind the chair and surveyed the desk. Sometimes he simply overlooked the important things. Perhaps the eraser had fallen onto the floor. Max bent forward, but no, there was nothing to be seen. Disappointed, he sat down again. The whole paragraph had to be undone. He could not cross it out because that would not cancel it, and it could certainly never be unthought. Each sentence, quickly jotted down with a pencil, had to disappear. There was no alternative.
Max opened the uppermost drawer slowly, note quite looking directly at it. Then he closed it to the point where he could just see into it, feeling the shadow from inside the drawer spread across his back. He gazed intently downward, his facial muscles frozen in slack tension. With his free hand, Max touched his chin. He took a deep breath and rose from the chair, pushing it back with his legs. His nostrils twitched, but only a weak urge to sneeze remained. Max reached into the drawer with his whole arm, being careful not to bump against the wood. Then he stuck his head into the drawer. The light from outside cast a faint backdrop of illumination. Max drew his left leg into the drawer, and then his right one. Thus poised, he had the uncomfortable sensation of gravity no longer existing. The sudden cracking of wood quickly convinced him however that it did as the drawer broke loose from its track.
As the mother came into the room, she saw one of the drawers lying on the floor. She attributed the fact that it was moving back and forth to the draft that was once again blowing through the apartment. She stood without hesitation in front of the table, holding in her hands a sheet of paper written with a pencil, and read.”

 

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Klaus Ebner (Wenen, 8 augustus 1964)
Het Donaukanal in Wenen

 

 

De Duitse schrijfster Birgit Vanderbeke werd geboren op 8 augustus 1956 in Dahme. Zie ook alle tags voor Birgit Vanderbeke op dit blog.

Uit: Die Frau mit dem Hund

'tschuldigung, sagte das Ding. Es hatte eine klare, junge Stimme. Jule hielt in ihrer Bewegung inne, sah angestrengt ihre Wohnungstür an und dachte nach. Dann drehte sie sich langsam um. Oben schaute jetzt ein ungekämmter Kopf mit schwarzen Haaren aus dem Bündel heraus und sagte, 'tschuldigung, aber ich weiß nicht, wo ich hinsoll. In der bläulichen Treppenhausbeleuchtung sah Jule, dass das Graue einmal ein Mantel gewesen sein musste, ein sehr großer, uralter, doppelreihig geknöpfter Herrenmantel, in dem heute ein weibliches Wesen steckte. Aus dem Inneren des Mantels schnaufte es weiter. Das Wesen selbst schnaufte nicht, also musste da noch jemand im Mantel stecken. Jule schwieg. Das Wesen mit den wirren schwarzen Haaren schlug kurz den Mantel auseinander und sagte, ich und Zsazsa wissen nicht, wo wir hinsollen. Das ist ein Hund, sagte Jule entsetzt beim Anblick des schnaufenden Tiers. Zsazsa war ein Hund. Ja, sagte das Wesen, das ist mein Hund. Jule begriff auf der Stelle, dass dieses weibliche Wesen nicht aus dem siebten Distrikt und auch aus keinem der anderen Distrikte kommen konnte. Auf dem gesamten städtischen Gebiet waren Tiere nicht zugelassen. Hund, Katze, Maus, gesundheitlich ein Graus. Tiere gab es im Tierpark. Jule hatte sich einmal von Clemens dazu überreden lassen, ihre Freizeitsterne für eine Busfahrt in die Erlebnis-Arena zu nutzen. Alle schwärmten von dem magischen Wochenende mit Spiel, Sport und Spaß, und schließlich war sie Clemens zuliebe Autoscooter gefahren, hatte sich auf den Action Tower zerren lassen, in die Achterbahn, auf die gigantische Spiralrutsche, und zuletzt hatte auch ein Besuch im Tierpark auf dem Programm -gestanden, mit der Bäreninsel, den Flamingos, den Zebras, einem Giraffenhaus und dem Seelöwenbecken. Die Abteilung Antarktis war geschlossen gewesen, weil die Pinguine Malaria hatten. Wie auch immer. Tiere gab es im Tierpark. Und die Erlebnis-Arena war nicht Jules Sache. Dieses Wesen jedenfalls, das mitsamt seinem Hund vor Jule Tenbrocks Wohnung im Treppenhaus saß, konnte nicht von hier sein, es musste von draußen kommen. Draußen, dachte Jule. Draußen war Detroit. Sie spürte, wie sich bei diesem Gedanken das kalte Entsetzen in ihrem Inneren ausbreitete, vom Magen nach oben hochkroch, bis in die Brust, in den Hals. Draußen, das waren die ehemaligen Fabrikbezirke um die Stadt herum, die schon vor Jahrzehnten aufgegeben worden waren, stillgelegt, sich selbst überlassen.“

 

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Birgit Vanderbeke (Dahme, 8 augustus 1956)
Cover

 

 

De Antilliasanse dichter Elis Juliana werd op 8 augustus 1927 geboren op Curaçao. Zie ook alle tags voor Elis Juliana op dit blog.

 

Lady Bekita lifted up her skirt

Lady Bekita lifted up her skirt
And stalked into the ballroom
With a smile, with coquetry
With calculated steps
And complete body control
Bekita, Bekita,
Bekita, Bekita.
The gentlemen said:
This lady is just a pretty flower
filling the room with its perfume
smiling and showing her golden teeth
And swinging her red coral earrings
Bekita, Bekita,
Bekita, Bekita.
But when a gutsy old man
Dared to invite Bekita
To join him in the tumba,
He was flabbergasted
That such a delicate lady
Could sway her hips in total abandon:
Bekita, Bekita,
For whom did you take
Bekita, Bekita
Who did you think she was
Bekita, Bekita
Bekita, Bekita
Bekita, Bekita

 

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Elis Juliana (8 augustus 1927 – 23 juni 2013)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse schrijfster Lotte Lentes werd geboren in Trier in 1990. Lentes studeerde Nederlands in Nijmegen. Zie ook alle tags voor Lotte Lentes op dit blog. Zie ook alle tags voor Lotte Lentes op dit blog.

Uit: Walter

‘Voor uw stuitje,’ zei ze vriendelijk, ‘om op te zitten.’
Ze raakte de zijkant van zijn rechterbil aan en herhaalde de boodschap, overdreven articulerend. Waarom dacht iedereen toch dat hij doof was?
Hij nam de zwemband aan, voelde het klamme plastic, voelde dat het ding niet helemaal goed opgeblazen was en door de drankroes en het onbegrip heen, had hij plotseling kraakhelder zijn zoons voor zich gezien. Twee kinderen, amper zes, zeven jaar, hij wist het niet meer precies. Ze stonden aan de rand van het zwembad, allebei in een ander jaar, allebei in een ander zwembad, maar in zijn droezige herinnering zag hij ze naast elkaar, op dezelfde rand.
Hij zag zijn oudste, opgewonden en ongeduldig. De forse beentjes die onder zijn zwembroek vandaan staken, verraadden de atletische bouw die hij in zijn puberteit zou krijgen. De jongen sprong, bleef enkele seconden onder water en kwam proestend en lachend boven.
Zijn kleine broertje stond al die tijd als van steen op de rand. Zijn spillenbenen beefden, van de kou of van angst. Met zijn handje omklemde hij de rode zwemband om zijn middel. Hij kon niet geloven dat dit stukje plastic met die paar teugen lucht van papa hem van een onvermijdelijke verdrinkingsdood zou kunnen redden.
Op de dag van zijn negenentwintigste verjaardag, haalde de brandweer de jongste nog net levend uit zijn vuurrode Audi. Verkreukeld, als een bouwpakket. Walter was daar niet bij geweest, maar dacht zich dat aanblik de hele tijd te herinneren.”

 

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Lotte Lentes (Trier, 1990)

 

 

Zie voor meer schrijvers van de 8e augustus ook mijn blog van 8 augustus 2017 en ook mijn blog van 8 augustus 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 11:02 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Kat Clifford, John Birmingham, Cees Buddingh’, Diana Ozon

 

Dolce far niente

 

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The Raft door Daniel-Bennett Schwartz 1998

 

 

Lazy Summer Day

Lazy summer days
Hard labour has gone
No serving, no stress
Just rest!
A chance to dance
A chance to sing
With everything you've got
A chance to laugh 'til you're sore
With those who are close
Stroll down the silvery ground
Sparkling in the sun
Away to join the bustle
Of the busy city life
Await the smiles
And happy faces
The fun's about to begin
Alas the end of wait is near
So long stuck in that place
Locked with the false rays shining down
Behind the wall of coldness
Now out in the real
Soak it up
Soak everything in
Breakthrough the cloak
Open your heart
To that which is good
Let it all in
Don't give up
No-one else has
Look at them
All laughs
All smiles
All jokes and japes
And you
All alone
Join in
Feel good…
Feel good……
Why won't it work?
Where's the sunshine gone?
Why is it so dark?
It's so quiet
Am I even alive?
Do you see me?
Yes you do
Like many times before
Watch me walk
Into the deathly cold
Shuddering winds
Howling screams
Darkness
Take me once again
Cast my awful shadow
Blacken my soul
Work it in
Straight in my heart
Twist it
Push it in more
Make me want to die
Then leave me cold on the floor
Now do you see me?
Do you see behind the mask?
Do you see the pain?
Do you see the tears inside me?
Do you see me?

 

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Kat Clifford (Derby, 1989)
St Mary's Church, Derby, de geboorteplaats van Kat Clifford

 

 

De Australische schrijver John Birmingham werd geboren op 7 augustus 1964 in Liverpool, Engeland. Zie ook alle tags voor John Birmingham op dit blog.

Uit: On Father

“When a parent dies, for those left behind it can feel as though half of the sky has fallen. My father was the sheltering sky, and beneath his mild firmament no storm ever raged, no hard rain fell. His nature was as gentle as the fallen world is brutish. All of our lives, he was both a bastion against the trespasses of ill fate and the predations of the inimical. Shortly after three o'clock on Monday morning, June 19 2017, my father drew in his last breath and let go of his hold on the world.
He lay abed in the palliative care ward of a hospital overlooking the western reaches of the Brisbane River. My brother Andrew was with him, holding his hand. Our mother, his forever love, was there, too. I was laid out on a couch in a tearoom, harboured somewhere in the grey lands between exhausted sleep and the edge of wakefulness. It was a liminal place, somewhere to wait and hide from consciousness.
I had turned Andrew out of the tearoom an hour earlier, after many hours of our final vigil at my father's bed. He had been a long time dying. A cancer diagnosis more than five years ago; small skirmishes and border wars with lesser cancers in the years since. He'd fought the good fight, but in the end he succumbed to his nemesis, an aggressive, relentless angiosarcoma.
The cancer did not care that he was a good man, the best I've ever known. It did not care that he was loving and loved. It just took him, and with him went everything he ever was.
Everything he had done and seen and known. The notes he had plucked from a guitar as a younger man; silenced. The memory of running across a soccer pitch in a suburban club game, chasing a ball, while his children shouted from the sidelines; lost. Seven decades of memory and being in the world; vanished altogether like a dream.
"He's gone," my brother said.
He gently pushed open the door of the hospital tearoom, which was set aside each night for the family members of patients in the palliative care ward. A wedge of harsh white light from the fluorescents in the hall outside spilled through and my brother said quietly, "John, he's gone."
For a weird, contrary moment, it felt as though the foolish and precipitate act of opening that door had killed my father, as though we would still have him with us if only I'd been allowed to wait and hide in there forever.
But I suppose they'd have wanted the tearoom back eventually. Andrew and I returned to Dad's room, ghosting past other rooms where other sons and daughters, or brothers and sisters, or wives or husbands or friends, or perhaps a solitary nurse, completed the final days or hours of their own muted and impassive death watch.
It was striking, in a way, that quietude. All around us, human lives guttered out like candles burned down to the very nub, often ending in horrific pain, and some in terror of the great darkness about to envelop them. But all was hushed and measured. Nobody raged against the dying of the light. Mum was holding Dad's hand as we returned. She would hold on to him for a little while yet, talking to him, talking to herself.”

 

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John Birmingham (Liverpool, 7 augustus 1964)
Cover 

 

 

De Nederlandse dichter en prozaïst Cees Buddingh’ werd op 7 augustus 1918 geboren in Dordrecht. Zie ook alle tags voor Cees Budding’ op dit blog.

 

Die eerste nacht

Die eerste nacht, dat we door Londen reden!
't Bestond dus echt! Oxford Street, Regent's Street,
Marble Arch, Bayswater Road, Kensington Gardens:
't leek allemaal één lang vertrouwd gebied.

En toch ook zo onwezenlijk, alsof elk
moment de wekker ratelend af kon lopen,
en alles: huizen, mensen, lichtjes, pubs,
zich in een Dordtse ochtend op zou lossen.

Hier had ik dertig jaar lang van gedroomd.
Hier had in gedachten al honderdduizenden
voetstappen liggen. En nu was ik er.

De taxi zwenkte Gloucester Road op: hier
zat ik Kees Buddingh', zesenveertig jaar,
die morgen wakker zou worden op Devonshire Terrace.

 

 

Tal

Ik moest denken aan het antwoord dat Tal eens gaf toen men
hem vroeg of hij wel eens wat anders deed dan schaken
'Ja'. 'Wat dan?' - ‘Denken aan schaken.’
Die bezetenheid heb ik nooit kunnen opbrengen, zelfs niet voor
de poëzie.

 

 

Zeer vrij naar het Chinees

de zon komt op. de zon gaat onder.
langzaam telt de boer zijn kloten.

 

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Cees Buddingh’ (7 augustus 1918 – 24 november 1985)
Hier in 1942 in sanatorium Zonnegloren in Soest 

 

 

De Nederlandse dichteres Diana Ozon (pseudoniem van Diana Groenveld) werd geboren in Amsterdam op 7 augustus 1959. Zie ook alle tags voor Diana Ozon op dit blog.

 

De vreemde geur van halletjes

De geur bij mensen thuis
die aan vroeger herinnert
Geurige halletjes
Die geur herken ik altijd weer
Die hangt in hun jas, in alles
En allen hebben die mensen
het een of ander voorwerp
dat daar al eeuwen hangt

Een barometer
Een souvenir uit Nederlands-Indië
Een hoedenstand of kapstok
tafeltje om tas en handschoenen
op te leggen
Paraplubak
flesje, flessenrek, de mat
hondenriem, kinderlaarsjes
noem maar op
Van alles wat het bekijken waard is

'Mevrouw hebt u dit of dat
voor de zus of zo?'
'Ik zal even wat halen
wacht jij maar in mijn halletje'
En dan ruik ik het

Ik hoor de hond
achter de glazen tochtdeur blaffen
ben bang dat hij de deur open krijgt
door het glas springt en mij bijt
omdat ik in hun halletje sta

Ze vertrouwen me toch mooi die mensen
Ik kan 'm net zo goed
met een jas van de kapstok smeren
De galerij over spurten
en in zweet naar de uitgang zoeken

Ordinair gegil galmt van de gevels
Die mensen, termieten
in hun ingestorte betonhopen
ik ontvlucht ze
als een kleine miereneter
die fooitjes slurpt
en het geordend leven der slaapkolonie
in opperste opschuddding achterlaat

 

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Diana Ozon (Amsterdam, 7 augustus 1959)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 7e augustus ook mijn blog van 7 augustus 2017 en ook mijn blog van 7 augustus 2011 deel 1 en ook deel 2.

Geschreven door Romenu om 13:46 Reageer op dit bericht

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