Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
seniorennet.beseniorennet.be

Waldtraut Lewin, Roland Moed, Juan Marsé, Béla Zsolt

Waldtraut Lewin (Wernigerode, 8 januari 1937)









De Duitse schrijfster Waldtraut Lewin werd geboren op 8 januari 1937 in Wernigerode. Zie ook mijn blog van 8 januari 2007.

 

Uit: Drei Zeichen sind ein Wort

 

“Unerträglich heiß ist es heute Abend im Theater am Gendarmenmarkt. Letzte Vorstellung vor der Sommerpause. Vor vollem Haus, wie immer. Man gibt „Wilhelm Tell“ von Schiller.

Gerade hat es das erste Mal zum Ende der Pause geklingelt. Aber die Besucher begeben sich nur zögernd wieder zu ihren Plätzen. Draußen auf der Freitreppe, wo man in die laue Nacht hinaustreten konnte, und auf dem Platz davor, dem weiträumigen Gendarmenmarkt, ging doch wenigstens ein Lüftchen. Und auch jetzt noch unternimmt der eine oder der andere einen Abstecher zum Büfett im Foyer, um vor Beginn des letzten Aktes schnell ein Gläschen Kühles hinunterzustürzen.

Leonie Lasker kann so etwas nicht bezahlen. Das Geld reicht immer nur für den billigsten Platz, und darum muss sie sich jetzt auch sofort einen Weg bahnen durch die plaudernden Gruppen, die da noch auf den Gängen herumstehen. Sie muss nämlich nach ganz oben, wo sie einen Stehplatz hat. Einen guten Stehplatz. Und wenn sie die ganzen Treppen hoch ist bis zum Rang, klingelt es bestimmt schon zum letzten Mal.

Unten ist das Treppenhaus mit Marmor verkleidet und die Stufen sind mit rotem Teppich belegt. Je höher man kommt, desto schlichter wird es hier im Haus. Nur gestrichene Wände und nackte Stufen. Aber das ist für Leonie nicht wichtig. Hauptsache, sie ist drin in der Vorstellung und kann alles auf der Bühne ganz genau verfolgen. Von schlechten Plätzen kann sie ein Lied singen. Stehplätze, Sitze an der Seite, wo man nur unter den unmöglichsten Verrenkungen gerade mal einen Teil der Bühne sieht; manchmal gelingt es ihr auch, sich an den Schließerinnen vorbei zu schleichen und nach einem unbesetzten Sitz in einer Loge oder im Parkett Ausschau zu halten (immer in Gefahr, entdeckt und hinausbefördert zu werden).”

 

 

 

 

De Duitse schrijver, schilder en beeldhouwer Roland Moed werd geboren op 8 januari 1961 in  Frankfurt am Main. Hij studeerde van 1981 tot 1987 in Darmstadt beeldende kunsten en aansluitend germanistiek en psychologie aan de Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Zijn eerste werk ontstond onder de invloed van de „Nieuwe Wilden“. Vanaf 1992 begon hij prikkeldraad in zijn werk te integreren. Hij schreef zijn „Materialästhetik des Stacheldraht", begon lezingen te houden en exposeerde in Frankfurt am Main, Keulen, Berlijn, Basel en in Frankrijk, waar hij in 1994 ging wonen. In 2001 gaf Moed in Basel het interdisciplinaire kunst- en literatuurtijdschrift Enterview uit. Hier ook verscheen zijn dichtbundel Die Geste. In 2004 verhuisde hij naar Berlijn.

 

Uit: Zur Materialästhetik des Stacheldrahtes

 

“Der Stacheldraht markiert den Raum, durchschneidet die Luft und gibt das dahinter liegende frei, anstatt, wie eine Marmor – oder Bronzeskulptur, die Luft zu verdrängen und das dahinter liegende zu verbergen. Bei aller Durchlässigkeit ist der Stacheldraht von hoher Festigkeit. Dadurch entsteht bei einer Stacheldraht Plastik der Eindruck sie wäre in die Luft gezeichnet.
Diese Leichtigkeit, dem Boden entrückt, ist die Kehrseite der Aggressivität die das Material auf viele ausstrahlt. Ausgelöst durch die Stachel, an denen man sich offensichtlich verletzen kann.
Man kann sagen, dass der Stacheldraht in seinem Wesen ein „ ehrliches „ Material ist.
Seine Gefährlichkeit und Verletzungsgefahr sind offensichtlich. Stacheldraht verbirgt nicht.
Im Gegensatz zu seinem Nachfolger auf den Weiden: dem Elektrozaun, dessen dünne Drähte fast unsichtbar bleiben und eine leichte Berührung einen Stromschlag auslöst.
Dennoch bleibt der Stacheldraht ambivalent. Aufgeladen durch immer wieder kehrende Erinnerungen. Photos, Filme, Artikel, beleben das Symbol in unregelmäßigen Intervallen. Erinnerungen, die fest in der Vergangenheit verhaftet sind.  Erschwerend kommt hinzu, dass sich diese Kunstwerke einer Berührung entziehen. Sie entziehen sich dem Berührungsdrang, zu dem Skulpturen von Henry Moore, mit ihrer glatten Oberfläche förmlich einladen.
Mit einer Berührung wird die Verbindung körperlich hergestellt. Eine erlebbare, nachvollziehbare Verbindung. Die Berührung des Stacheldrahtes erfolgt mit Vorsicht – mit dem Bewusstsein, ein Kunstwerk zu berühren. Der wesentliche Kontakt mit einem Stacheldrahtobjekt beschränkt sich auf das Visuelle. Mit der Einschränkung, dass sich die Skulpturen mit dem leisesten Lufthauch in Bewegung setzen und sich die Umrisslinien ständig verändern und das Auge bemüht ist, die Gestalt als solche zu fixieren.
Hilfreich hierfür sind die Stachel, die dem Auge als
Haltepunkte dienen und die zudem der Skulptur Volumen verleihen, die Dreidimensionalität verstärken.“

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 8 januari 2007.

 

De Catalaanse schrijver Juan Marsé werd geboren op 8 januari 1933 in Barcelona.

 

De Hongaarse schrijver Béla Zsolt werd op 8 januari 1895 geboren in Komárom in het noorden van Hongarije.

 

Geschreven door Romenu om 20:41 Reageer op dit bericht
Reageer op dit bericht

Reageer op dit bericht

Een titel of je eigen website toevoegen

De blogger leest alles eerst na: je tekst verschijnt zodra die goedgekeurd is.

Nicholson Baker, Roland Topor, Helen Darville

Helen Darville (Brisbane, 7 januari 1971)











De Amerikaanse schrijver
Nicholson Baker werd geboren op 7 januari 1957 in Rochester.Zie ook mijn blog van 7 januari 2007.

 

Uit: A box of matches


„Good morning, it's January and it's 4:17 a.m., and I'm going to sit here in the dark. I'm in the living room in my blue bathrobe, with an armchair pulled up to the fireplace. There isn't much in the way of open flame at the moment because the underlayer of balled-up newspaper and paper-towel tubes has burned down and the wood hasn't fully caught yet. So what I'm looking at is an orangey ember-cavern that resembles a monster's sloppy mouth, filled with half-chewed, glowing bits of fire-meat. When it's very dark like this you lose your sense of scale. Sometimes I think I'm steering a space-plane into a gigantic fissure in a dark and remote planet. The planet's crust is beginning to break up, allowing an underground sea of lava to ooze out. Continents are tipping and foundering like melting icebergs, and I must fly in on my highly maneuverable rocket and save the colonists who are trapped there.

Last night my sleep was threatened by a toe-hole in my sock. I had known of the hole when I put the sock on in the morning—it was a white tube sock—but a hole seldom bothers me during the daytime. I can and do wear socks all day that have a monstrous rear-tear through which the entire heel projects like a dinner roll. But at night the edges of the hole come alive. I was reading my book of Robert Service poems last night around nine-thirty, when the hole's edge began tickling and pestering the skin of the two toes that projected through. I tried to retract the toes and use them to catch some of the edge of the sock's fabric, pulling it over the opening like a too-small blanket that has slid off the bed, but that didn't work—it seldom does. I knew that later on, after midnight, I would wake up and feel the coolness of the sheet on those two exposed toes, which would trouble me, even though that same coolness wouldn't trouble me if the entire foot was exposed. I would become wakeful as a result of the toe-hole, and I didn't want that, because I was starting a new regime of getting up at four in the morning.”

 

 

 

 

 

De Franse schrijver, illustrator, filmmaker en schilder Roland Topor werd geboren op 7 januari 1938 in Parijs. Zie ook mijn blog van 7 januari 2007.

 

 

 

 

 

Uit: Die Wahrheit über Max Lampin

 

»Max Lampin ist eigentlich klein, verglichen mit meinem Haß. Gut, er ist ein Scheißkerl, aber kein außergewöhnlicher. Es würde auch nichts ändern, wenn er ein kleiner Heiliger wäre. Warum also beschäftige ich mich so verbissen mit ihm? Ich will es Ihnen sagen. Wenn man wie ich alt, arm, krank, erniedrigt und beleidigt ist, hat man nicht mehr den Hochmut und die Lust, sich seine Feinde auszusuchen. Der erste beste genügt. Er ist gut gegen Gallensteine. Das ist die Hauptsache. Wenn er seine Dienste getan hat, sucht man sich den Nächsten. Wichtig ist nur, daß man nicht an seiner Wut krepiert.«

 

 

 

 

 

 

De Australische schrijfster en journaliste Helen Darville werd geboren op 7 januari 1971 en groeide op in Brisbane als dochter van Britse immigranten. In 1993 kreeg zij voor haar roman The Hand that Signed the Paper de Australian/Vogel Literary Award. Zij hadf het boek geschreven terwijl zij Engelse literatuur studeerde aan de universiteit van Queensland. Het boek verscheen onder het pseudoniem Helen Demidenko, de suggestie wekkend dat Darville het levensverhaal van haar eigen voorouders beschreef. Toen dat niet waar bleek te zijn leverde haar dat nogal wat kritiek en commentaar op. Nadat zij enkele jaren gewerkt had als lerares in het voortgezet onderwijs gaf zij het schrijven op en ging zij rechten studeren in Oxford. Darville levert nu regelmatig bijdragen aan de libertarische groeps-blog catallaxy files. Momenteel werkt zij ook aan een tweede boek.

 

Uit: The Hand that Signed the Paper

 

“As I drive down the Pacific Highway, the French are busy dropping bombs into the waters in which my nieces swim, the Americans and Iraqis are engaged in a bizarre competition to see who can destroy the world many times over most, and my uncle will soon be on trial for war crimes and crimes against humanity. I wonder casually, as I turn off the main road to fill up with petrol, if Eichmann had a daughter and is she felt the same way as I do now. It is an idle question, but I toy with it as the light and darkness at sunset plays over the glittering Ampol sign. This is one petrol station where they still serve you while you sit in your car. A pimply boy walks towards me across the asphalt and asks 'how much?' and I say 'twenty dollars'. I sit in the cockpit of my car, and look at my watch. The boy takes my keys. The key ring has a cheap plastic figurine of 'Expo Oz' attached. I've had it for four years, and Expo Oz's platypus bill has very little paint left on it.

Right now, I am missing my Set Theory and Logic lecture, and will soon miss my Modern Political Ideologies lecture. I left home earlier this morning, giving Cathe a week’s rent and telling her that I was ‘going to drive down the coast to see about my uncle’. Cathe -- and a few other of my close friends -- know that I am related to the Kovalenko who has recently been charged with war crimes. That in itself is no guarantee of a trial, but the fear is real. I have confirmed to Cathe that the charges are true, and that the family is in the process of engaging a lawyer “

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:32 Reageer op dit bericht

Kahlil Gibran, Anja Meulenbelt, Carl Sandburg, E. L. Doctorow , Willem Wilmink, Drie Koningen











De Libanese dichter en romanschrijver Khalil Gibran werd geboren op 6 januari 1883 in Bischarri. Zie ook mijn blog van 6 januari 2007.

 

Uit: The Prophet

 

„Then said Almitra Speak to us of Love.
And he raised his head and looked upon the people,and there fell a stillness upon them
And with a great voice he said:

When Love beckons to you, follow him,
Though his ways are hard and steep
And when his wings enfold you yield to him,
Though the sword hidden among his pinions may wound you.
And when he speaks to you believe in him,
Though his voice may shatter your dreams as the North wind lays waste the garden.
For even as love crowns you so shall he crucify you.
Even as he is for your growth so he is for your pruning
Even as he ascends to your height and caresses your tenderest branches that quiver in the sun,
So shall he descend to your roots and shake them in their clinging to the earth.
Like sheaves of corn he gathers you unto himself.
He threshes you to make you naked
He sifts you to free you from your husks.
He grinds you to whiteness.
He kneads you until you are pliant;
And then he assigns to you his sacred fire, that you may become sacred bread for God's sacred feast.
And these things shall love do unto you that you know the secrets of your heart,
And in that knowledge become a fragment of Life's Heart.
But if in your fear you would seek only love's peace and love's pleasure,
Then it is better for you that you cover your nakedness and pass out of Love's threshing floor,
Into the seasonless world where you shall laugh, but not all of your laughter, and weep, but not all of your tears.

For Love gives naught but itself and takes naught but from itself.
Love possesses not nor would it be possessed;
For Love is sufficient unto Love.

 

 

 


De Nederlandse schrijfster, publiciste, feministe en politica
Anja Meulenbelt werd geboren in Utrecht op 6 januari 1945.
Zie ook mijn blog van 6 januari 2007.

 

Uit: Opgesloten in de Gazastrook

 

“Op 6 mei vertrok ik naar Gaza, alvast vooruit op de ploeg die een paar dagen later zou komen. Ik had al gehoord dat er moeilijkheden waren bij Erez, de controlepost waar je de Gazastrook binnenkomt, en dat sommige mensen wel zes uur hadden moeten wachten voordat ze door werden gelaten. De aanleiding wisten we ook: dat er twee internationale vredesactivisten waren gedood in de Gazastrook, waaronder Rachel Corrie die door een bulldozer was platgewalst. We wisten dus dat het IDF, het Israëlische leger, er alles aan zou doen om vredesactivisten bij de grens tegen te houden. Daarnaast was er een zelfmoordaanslag in Israël gepleegd door twee mannen met een Brits paspoort, die voor de aanslag in Gaza waren geweest. We konden dus verwachten dat de toegangsprocedure voor Gaza zou worden verscherpt.

Ik hoefde maar één uur te wachten. Naast me stonden mensen al vele uren, en ook aan de andere kant van de glazen deur, waar de mensen voor de balie stonden die er uit moesten werd gezucht en gehangen. De absolute winnaar was iemand die er twaalf uur over had gedaan. Het werd ook meteen duidelijk dat het hier ging om een zwaar ontmoedigingsbeleid om te proberen Gaza in en uit te komen, want de dienstdoende jonge soldaat had mijn paspoort in vijftien minuten afgehandeld, bestempeld, me in de computer gecheckt, nog eens naar zijn superieur gebeld met mijn gegevens, en liet mijn paspoort vervolgens rustig drie kwartier liggen. Om het me vervolgens plotseling te geven, met het groene papiertje dat me de toegang tot Gaza verschafte. Het was een ervaring zoals de Palestijnen vaak meemaken, je bent geheel afhankelijk van de willekeur van de dienstdoende mensen, die toevallig een slechte bui kunnen hebben of jou niet aardig vinden.”

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 6 januari 2007.

 

De Amerikaanse dichter Carl Sandburg werd geboren op 6 januari 1878 in Galesburg, Illinois.

 

De Amerikaanse schrijver Edgar Laurence Doctorow werd geboren op 6 januari 1931 in New York.

 

 

 

 

En dan nog even dit: Bij het feest van Driekoningen

 

 

 

Drie arme koningen


Drie koningen moesten naar Bethlehem rijden,
hun karretje ging langs berg en dal.
Een ster in de nacht zou hen steeds begeleiden
tot aan dat kindje daarginds in de stal.
Ze gingen op reis, blijmoedig van hart,
twee waren er wit en een was er zwart.

Ze hadden voor 't kindje cadeaus meegenomen:
een had speculaas in de vorm van een pop,
de tweede was op de gedachte gekomen
van zeven kilo Engelse drop.
En de zwarte koning uit verre land
had heerljke rijst met kousenband.

Elke dag moesten die koningen eten,
want anders gingen die koningen dood.
Dus lieten ze bij alle woningen weten:
wij hebben behoefte aan melk en aan brood.
't Ging allemaal prima, tot in de woestijn,
waar bijzonder weinig woningen zijn.

Toen hebben ze stil bij elkander gezeten:
wat moesten ze doen? De pop en de drop
en de rijst met kousenband op gaan eten?
Jawel hoor, ze aten het allemaal op.
Kotsmisselijk zijn ze toen verder gegaan
tot waar de ster bleef stille staan.

'Maria! Wij hadden elk een cadeautje,
maar we aten het allemaal op ...'
En het Christuskind zat daar in zijn blootje
en vond het een prachtige mop.
Dat Christuskindje, zo klein en teer,
dat lachte toen voor de eerste keer.

Sindsdien zijn de moeders taarten gaan bakken
en in elke taart zit een boon.
Heeft er dan iemand zo'n boontje te pakken,
dan krijgt-ie een koningskroon.
En zo werd Filips koning van Spanje
en zo komen wij aan ons huis van Oranje.

 

 

 

Willem Wilmink
Geschreven door Romenu om 20:31 Reageer op dit bericht

Umberto Eco, Friedrich Dürrenmatt, Ngũgĩ wa Thiong'o, Yevgeni Popov

Umberto Eco (Allasandria, 5 januari 1932)










De Italiaanse schrijver
Umberto Eco werd geboren op 5 januari 1932 in Allasandria. Zie ook mijn blog van 5 januari 2007.

 

 

Uit: The Mysterious Flame of Queen Loana (Vertaald door Geoffrey Brock)

 

“1. The Cruelest Month

"And what's your name?"

"Wait, it's on the tip of my tongue."

That is how it all began.

I felt as if I had awoke from a long sleep, and yet I was still suspended in a milky gray. Or else I was not awake, but dreaming. It was a strange dream, void of images, crowded with sounds. As if I could not see, but could hear voices that were telling me what I should have been seeing. And they were telling me that I could not see anything yet, only a haziness along the canals where the landscape dissolved. Bruges, I said to myself, I was in Bruges. Had I ever been to Bruges the Dead? Where fog hovers between the towers like incense dreaming? A gray city, sad as a tombstone with chrysanthemums, where mist hangs over the fa¦ades like tapestries...

My soul was wiping the streetcar windows so it could drown in the moving fog of the headlamps. Fog, my uncontaminated sister...A thick, opaque fog, which enveloped the noises and called up shapeless phantoms...Finally I came to a vast chasm and could see a colossal figure, wrapped in a shroud, its face the immaculate whiteness of snow. My name is Arthur Gordon Pym.

I was chewing fog. Phantoms were passing, brushing me, melting. Distant bulbs glimmered like will-o'-the-wisps in a graveyard...

Someone is walking by my side, noiselessly, as if in bare feet, walking without heels, without shoes, without sandals. A patch of fog grazes my cheek, a band of drunks is shouting down there, down by the ferry. The ferry? It is not me talking, it is the voices.

The fog comes on little cat feet...There was a fog that seemed to have taken the world away.”

 

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Friedrich Dürrenmatt werd geboren op 5 januari 1921 in Konolfingen. Zie ook mijn blog van 5 januari 2007.

 

Uit: Pilatus

 

““Der Gott war nicht von großem Wuchs, und seine Gestalt war die eines unschein-
baren Menschen. Die Hände waren nach vorne gebunden und blau aufgetrieben. Die Kleider lagen ihm zerfetzt und schmutzig am Leib, so dass an vielen Stellen die Haut zu sehen war, über die rote Striemen liefen.
Er sah, daß diese Gestalt des Gottes die grausamste war, die den Menschen täuschen konnte, und daß es dem Gott nur in einem unvorstellbaren Hass hatte einfallen könne, in dieser niedrigen Maske zu erscheinen.”

 

 

 

 

De Keniase schrijver Ngũgĩ wa Thiong'o werd geboren op 5 januari 1938 in Kamiriithu, Limuru, Kenia. Zie ook mijn blog van 5 januari 2007.

 

 

Uit: Wizard of the Crow

“There were many theories about the strange illness of the second Ruler of the Free Republic of Aburiria, but the most frequent on people's lips were five.

The illness, so claimed the first, was born of anger that once welled up inside him; and he was so conscious of the danger it posed to his well-being that he tried all he could to rid himself of it by belching after every meal, sometimes counting from one to ten, and other times chanting ka ke ki ko ku aloud. Why these particular syllables, nobody could tell. Still, they conceded that the Ruler had a point. Just as offensive gases of the constipated need to be expelled, thus easing the burden on the tummy, anger in a person also needs a way out to ease the burden on the heart. This Ruler's anger, however, would not go away, and it continued simmering inside till it consumed his heart. This is believed to be the source of the Aburirian saying that ire is more corrosive than fire, for it once eroded the soul of a Ruler.

But when did this anger take root? When snakes first appeared on the national scene? When water in the bowels of the earth turned bitter? Or when he visited America and failed to land an interview with Global Network News on its famous program Meet the Global Mighty? It is said that when he was told that he could not be granted even a minute on the air, he could hardly believe his ears or even understand what they were talking about, knowing that in his country he was always on TV; his every moment--eating, shitting, sneezing, or blowing his nose--captured on camera. Even his yawns were news because, whether triggered by boredom, fatigue, hunger, or thirst, they were often followed by some national drama: his enemies were lashed in the public square with a sjambok, whole villages were blown to bits or people were pierced to death by a bows-and-arrows squad, their carcasses left in the open as food for hyenas and vultures.

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 5 januari 2007.

 

De Russische schrijver Yevgeni Anatoljewitsj Popov werd geboren op 5 januari 1946 in Krasnojarsk, Sibirië.

 

Geschreven door Romenu om 20:35 Reageer op dit bericht

Gao Xingjian, Rajvinder Singh, Svend Fleuron, Jacob Grimm

Gao Xingjian (Ganzhou, 4 januari 1940)












De Chinese schrijver
Gao Xingjian werd geboren op 4 januari 1940 in Ganzhou, in de provincie Jiangxi. Zie ook mijn blog van 4 januari 2007.

 

Uit: Soul Mountain

 

“The old bus is a city reject. After shaking in it for twelve hours on the potholed highway since early morning, you arrive in this mountain county town in the South.

In the bus station, which is littered with ice-block wrappers and sugar cane scraps, you stand with your backpack and a bag and look around for a while. People are getting off the bus or walking past, men humping sacks and women carrying babies. A crowd of youths, unhampered by sacks or baskets, have their hands free. They take sunflower seeds out of their pockets, toss them one at a time into their mouths and spit out the shells. With a loud crack the kernels are expertly eaten. To be leisurely and carefree is endemic to the place.

They are locals and life has made them like this, they have been here for many generations and you wouldn't need to go looking anywhere else for them. The earliest to leave the place travelled by river in black canopy boats and overland in hired carts, or by foot if they didn't have the money. Of course at that time there were no buses and no bus stations. Nowadays, as long as they are still able to travel, they flock back home, even from the other side of the Pacific, arriving in cars or big air-conditioned coaches. The rich, the famous and the nothing in particular all hurry back because they are getting old. After all, who doesn't love the home of their ancestors? They don't intend to stay so they walk around looking relaxed, talking and laughing loudly, and effusing fondness and affection for the place.”

 

 

 

 

De Indische schrijver Rajvinder Singh werd geboren op 4 januari 1956 in Kapurthala. Zie ook mijn blog van 4 januari 2007.

 

Anders sein

Anders sein
nicht nur anders
erscheinen

ein Begriff werden
nicht nur Synonym
oder Antonym sein

der Begriff spricht nur
indem er ent-spricht

so bin ich immer
und werde nicht
ein Fremdwort

unverzichtbar für die Sätze
Augenblick für Augenblick
die Zeit zu übersetzen.

 

 

 

 

Contre Descartes

Contre Descartes
Angetrieben von der Last
des Denkens, Fühlens
hinterlasse ich die Saat

abgleitend vom Hinterkopf
zum Boden meiner Sprache
ihre Fußstapfen, meine Gedichte

in der Bewegung stets
neigen sich nach vorn
auf dem Torso meiner Worte

ich fühle: also bin ich
auch verdammt
zu leiden

 

 

 

 

 

De Deense schrijver Svend Fleuron werd geboren op 4 januari 1874 op het landgoed Katrinedal. Na zijn schooltijd koos hij voor een officiersloopbaan. In 1921 nam hij afscheid van de militaire dienst en leefde hij als schrijver op zijn landgoed. In Denemarken en Duitsland gaf hij verschillende lezingen. Zonder de dieren de vermenselijken schreef hij moderne dierenromans.

 

 

Uit: Strix, Die Geschichte eines Uhus (Vertaald door Mathilde Mann)

 

„Winterleben im entlegenen Walde

 

Dahin sind die hellen Tage des Sommers mit goldener Sonne über reifendem Korn! Die Wälder sind verwelkt, das Laub ist abgefallen — alle die bunten Farben des Herbstes liegen bleich und zermürbt um die Wurzeln der Bäume. Nur das Moos schimmert, und die Beeren an der Eberesche sind hellwach!

Klare, kühle Morgen mit dünnem Eise und Nachtreif sind dunklem, regnerischem Tagesgrauen gewichen. Der Novembernebel hat schwer und drückend über einsamer Heide und steifen Wäldern gelegen und die Säfte des Lebens zur Ruhe gebracht. Jetzt hat sich der Winter gemeldet, jetzt ist der Frost gekommen!

Überall liegt Schnee.

In dem fernen Walde ist die Schlucht zwischen den hohen, steilen Hügeln, wo Strix jetzt wohnt, ein Wirrwarr von Faulbaum und Erle, von Birke und Geißblatt — und unter den ineinander gefilzten Zweigen fließen — schwarz und kalt — die grundquellreichen Wasser des öden Waldsees. Hier ist das Märchenland, von dem der Mensch fabelt!

Es schäumt da drinnen. Aus dem blanken, sturmblauen Osthimmel tritt der weiße Wintermond hervor, rund und klar. Im Westen glüht es. Der Horizont brennt mit hagebuttenrotem, goldgelb flammendem Schein ...

70 Strix ist noch nicht aus ihrem Tagschlummer auf dem Grunde ihres hohlen Baumes erwacht. Aber Taa, der Marder — ihr alter Erbfeind und schlimmster Nebenbuhler, der sich wie sie aus dem Hochwald hat zurückziehen müssen — ist schon auf Jagd aus.

Ihnen beiden ist es eine Zeitlang kümmerlich ergangen! In den dunklen Dezembernächten, während strömender, eiskalter Regen mit Sturmesgewalt über den Wald herabgeschleudert wurde und ihn durchnäßte und schwer zugänglich machte, hat sich alles Lebende unter Dach gehalten. Da haben sich die fleisch- und pflanzenfressenden Tiere in Kriegszustand befunden — und Strix und der Marder haben bittern Hunger gelitten.

 

 

 


Zie voor onderstaande schrijver
ook mijn blog van 4 januari 2007.

 

De Duitse jurist, taal- en letterkundige Jacob Ludwig Karl Grimm werd geboren in Hanau op 4 januari 1785.

 

Geschreven door Romenu om 20:22 Reageer op dit bericht

Jacob Balde, Cicero, J.R.R. Tolkien

J.R.R. Tolkien (3 januari 1892 – 2 september 1973)









De Duitse dichter en schrijver
Johann Jacob Balde S.J. werd geboren op 3 januari 1604 in Ensisheim in de Elzas. Zijn in het Neolatijn geschreven werken maaken van hem de „Duitse Horatius“, een titel die de dichter Sigmund von Birken hem verleende. In 1620 begon Balde aan de jezuïetenschool in Ensisheim een studie filosofie. Toen de Dertigjarige Oorlog in 1621 het bisdom Straatsburg bereikte vluchtte Balde naar Ingolstadt, waar hij filosofie en rechten studeerde. Van 1635 tot 1636 was hij professor voor rhetorica aan de gymnasia van München en Innsbruck, nadat hij in 1624 tot de orde van de Jezuïeten was toegetreden. In 1654 werd hij aan het hof van Pfalzgraf Philipp Wilhelm als biechtvader en predikant aangesteld in Neuburg an der Donau, waar hij in 1668 stierf.

 

 

Das Schachspiel

 

Warum schlagen wir noch Bücher und Blätter auf?
Alle Lehre Sokrats über die Nichtigkeit
Unsres Erdegedrängs lehret im Spiel uns hier
Ein mit Puppen besetztes Brett.

 

Siehst du, Freund, wie das Glück Würden und Ämter teilt?
Wie’s die Plätze bestimmt? Wie sie im Wechsel sind?
Freund, so spielen auch wir selber ein Spiel des Glücks,
Ungleich, aber im Ausgang gleich.

 

Mächtig steht ein Heer gegen das andere auf;
Hier Trojaner und hier tapferer Griechen Reih’n,
Stark mit Türmen verwacht. Mutige Ritter stehn
Bei den Türmen. Es schweigt das Heer.

 

Wartend schweiget das Feld: denn die Gebieter sind
Noch im Kampfe mit sich, sinnen Entwürfe. Furcht
Und die Ehre gebeut. Jetzo beginnt die Schlacht.
Arme Bauern, in euren Reih’n.

 

Schau, sie fallen dahin. Siehe, mit ihrem Blut
Wird der Lorbeer erkauft. Ihre Gefilde mäht,
Ihre Hütte beraubt jeder der Streitenden:
Sie nur haben die Schuld verübt.

 

Doch wer springet hervor? Listiger Springer, du ?
Aus der Mitte des Heers, über die Köpfe der
Kämpfer? Willst du zurück, Parther! Es hüte sïch
Vor dir Schwarzem das ganze Feld.

 

Und doch wünschet sich auch keiner den Tod von dir,
Narr und Läufer! Du hast eine beträchtliche
Zunft in unserer Welt; Narren und Läufern stehn
Häuser offen und Hof und Zelt.

 

Sieh, die Königin regt als Amazone sich,
Geht, wie ihr es beliebt; Damen ist viel erlaubt.
Vor ihr weichet hinweg Ritter und Elephant,
Bauer, Porus und Hannibal.

 

Alles weichet der Macht weiblicher Krieger, die
Viel begehren und viel wagen; sie kennen nicht
Das Zuviele. Die jetzt ihren Gemahl beschützt
Ist’s, die jetzo den Herrn verrät.

 

Schach dem Könige! Tritt, höchster Gebieter, selbst
Von dem Platze der Ruh! Traue die Majestät
Nicht Beamten allein, nicht der Gemahlin an!
Aber leider, es ist zu spät.

 

Schach dem Könige, Schach! - Siehe, geendet sind
Unsre Züge; du siehst Ritter und Bauer jetzt,
König, Springer und Narr hier in der Büchse Grab
Durch- und übereinander ruhn.

 

Also gehet die Welt: Liktor und Konsul geht
In die Büchse, der Held und der Besiegte.
Du vollführe dein Amt; spiele des Lebens Spiel,
Das ein Höherer durch dich spielt.


                                                                              

 

Vertaald door Johann Gottfried Herder

 

 

 

 

De Romeinse schrijver, redenaar, politicus, advocaat en filosoof Marcus Tullius Cicero werd geboren in Arpinum op 3 januari 106 v. Chr. Zie ook mijn blog van 3 januari 2007.

 

Uit: De Amicitia

 

“Wanneer ik zeer vaak nadenk over de vriendschap, schijnt het me gewoonlijk toe dat vooral dat moet overwogen worden of omwille van zwakheid en onvermogen vriendschap een streefdoel is om door het geven en nemen van verdiensten, datgene te ontvangen waartoe men zelf minder in staat is en dat men op zijn beurt geeft, dan wel of er niet een andere reden, ouder en mooier, bestaat meer eigen aan de natuur [van vriendschap] zelf. Genegenheid immers, waarnaar vriendschap genoemd is, is essentieel om welwillendheid samen te brengen. Want voordelen worden weliswaar vaak door hen, die onder het voorwendsel van vriendschap vereerd en hooggeacht worden, zolang het nodig is. In vriendschap is niets vals, niets geveinsd, want wat er ook is, het is echt en op vrijwillige basis.
Daarom lijkt vriendschap mij eerder ontstaan uit de natuur dan wel uit een tekort, meer uit een verlangen om zich geestelijk te binden met een zekere behoefte om te beminnen dan wel uit de gedachte hoeveel voordeel die relatie zal hebben. Van welke aard die band is, kan men zelfs bij bepaalde dieren opmerken, die vanuit zichzelf hun jongen zo beminnen, zolang het nodig is, en door hen zo bemind worden, zodat de affectie bij hen gemakkelijk te zien zou zijn. Dit gevoel is veel vanzelfsprekender bij de mensen, ten eerste uit deze bezorgdheid, die er tussen kinderen en ouders is, die niet gebroken kan worden tenzij door een afschuwelijke misdaad, vervolgens wanneer een gelijkaardig gevoel van genegenheid ontstaat, als we iemand ontmoet hebben, met wie we overeenkomen in levenswijze en karakter, omdat we in deze een licht van eerlijkheid en deugd schijnen te bemerken.”

 

 

 

 

De Engelse schrijver J.R.R. Tolkien werd geboren op 3 januari 1892 in Bloemfontein, Zuid-Afrika. Zie ook mijn blog van 3 januari 2007.

 

Uit: The Hobbit

 

“In a hole in the ground there lived a hobbit. Not a nasty, dirty, wet hole, filled with the ends of worms and an oozy smell, nor yet a dry, bare, sandy hole with nothing in it to sit down on or to eat: it was a hobbit-hole, and that means comfort.

It had a perfectly round door like a porthole, painted green, with a shiny yellow brass knob in the exact middle. The door opened on to a tube-shaped hall like a tunnel: a very comfortable tunnel without smoke, with panelled walls, and floors tiled and carpeted, provided with polished chairs, and lots and lots of pegs for hats and coats—the hobbit was fond of visitors. The tunnel wound on and on, going fairly but not quite straight into the side of the hill—The Hill, as all the people for many miles round called it—and many little round doors opened out of it, first on one side and then on another. No going upstairs for the hobbit: bedrooms, bathrooms, cellars, pantries (lots of these), wardrobes (he had whole rooms devoted to clothes), kitchens, dining-rooms, all were on the same floor, and indeed on the same passage. The best rooms were all on the left-hand side (going in), for these were the only ones to have windows, deep-set round windows looking over his garden, and meadows beyond, sloping down to the river.

 

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

Christopher Durang, Anton van Duinkerken, Isidoor Teirlinck, Gerhard Amanshauser

Anton van Duinkerken (2 januari 1903 - 27 juli 1968)

Portret door Theo Swagemakers.












De Amerikaanse toneelschrijver
Christopher Durang werd geboren op 2 januari 1949 in Montclair, New Jersey. Zie ook mijn blog van 2 januari 2007.

 

 

Uit: Laughing Wild

 

“WOMAN. And then the next night I dreamt that I killed Sally Jessy Raphael.

 

MAN. [from offstage] And now the Sally Jessy Raphael show! [The stage transforms itself into a talk show setting. In the New York production, a section of the supermarket aisle turned around revealing a blue carpet and a blue "interview" chair; behind it was just more of the supermarket cans, but all color-coordinated blue -- blue cans of soda, blue boxes of laundry detergent, etc. Thus the setting rather than being a literal talk show became a kind of crackpot "dream" talk show, mixing up the supermarket and the TV show. The Woman discovers a microphone and red-framed glasses, which she puts on]

 

WOMAN. Hello. Sally Jessy Raphael can't be here today because I killed her. My aggression finally got the better of me, but what can you expect living in New York? These are her red-framed glasses, however. Do you like me in them? Now when my eyes are bloodshot from weeping or from allergies, you won't be able to tell whether it's my eyes that are red or my glasses!

 

This isn't my first time before the cameras you know. The late Andy Warhol discovered me, and he said I should be as famous as Edie Sedgwick. That isn't very famous, of course, but those of you who follow the East Village scene and take drugs know who I mean. Ahahahahahahahahahahaa.

 

I hope you don't mind if I do that, but I'm hoping to make that my signature on the air rather than these fuckin' glasses. Ahahahaha.

 

Let's see. Sally Jessy Raphael used to say "troops" a lot. I'll try that. Hey, troops! How are you? Do you like my glasses? That way when my eyes are red, you can't tell if I've been crying or someone's punched me! Ahahahaha. Did I tell you about my father in the baked potato? I ate him. Now, troops, I don't mean sexually, I mean I ate him cannibalistically. Ahahahaha. Just kidding about that, troops, but know that my pain is sincere.”

 

 

 


De Nederlandse dichter, essayist, redenaar en literair-historicus
Anton van Duinkerken werd op 2 januari 1903 geboren in Bergen op Zoom.
Zie ook mijn blog van 2 januari 2007 en mijn blog van 26 december 2007.

 

De Wuivende

 

Mijn vrouw is de wuivende, die met haar zakdoek

in 't licht langs het korenveld gaat.

Zij zendt mij een uiterste teken van liefde

nu zij mij, gedwongen, verlaat.

 

Wie weet voor hoelang zij vertrekt? Ik blijf eenzaam

doch jubel slaat op in mijn bloed.

Ik voel mij niet langer gevangen; rondom mij

is alom haar wuivende groet.

 

Mijn God in de hemel, die 't ziet, en die weet

hoe ik nooit voor mijzelven iets vroeg

-Al wat Gij mij gaaft heb ik dankbaar aanvaard

en Gij gaaft mij geluk genoeg! -

 

Verhoor voor vandaag en de rest van mijn leven

één enkele bede van mij:

Dat altijd mijn vrouw als uw teken van liefde

voor mij deze wuivende zij.

 

Haar simpel bewegen der hand bij haar afscheid

zond mij het geheim tegemoet,

Waarom Gij uw engel zijn boodschap liet zeggen

beginnende met 'Wees Gegroet'!

 

Want al wat beweegt, hier op aarde, in de zee

langs uw heemlen vol heerlijkheid

Is niets dan een wuivende groet aan de ziel

om te zeggen hoe goed Gij zijt.

 

Wie God wil begrijpen die heeft niet genoeg

aan ons vorsende mensenverstand.

Hij zie naar het dansen van sterren en golven

en 't wuiven der dierbaarste hand.

 

Al wat ik geloof en belijd vat ik samen

in deze mijn opperste wet:

Mijn ziel zij een wuivende groet aan mijn God

want ik heb geen volmaakter gebed.

 

Mijn ziel zij een riet aan de stroom der genade

en een wuivende golfslag die spoelt,

Langs de zoelheid der kust, en een graanveld in de zon,

dat de tocht van de zomerwind voelt.

 

Mijn ziel zij gelijk aan de ziel van de vrouw

die mij toezond uw godlijke groet

Want zij is de wuivende, die Gij mij gaaft

en ik dank U, het leven is goed.

 

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver Isidoor Teirlinck werd geboren in Zegelsem op 2 januari 1851. Isidoor Teirlinck werd onder meer bekend door zijn boeken over folklore. Hij was gehuwd met Oda van Nieuwenhove en vader van Herman Teirlinck. Teirlinck ging naar school in Lier. Hij werd onderwijzer en gaf les in Serskamp, Drogenbos, Sint-Joost-ten-Node en vanaf 1875 was hij leraar in de wis- en natuurkunde te Brussel. Hij schreef veel samen met zijn zwager Reimond Stijns onder de naam Teirlinck-Stijns.

 

Uit: Arm Vlaanderen

 

“Was het geen echt lief dorpje - Voorde?

Zeer schilderachtig lag het in een klein dal, tusschen twee zacht klimmende heuvelen, die in den zomer met weelderige akkers en malsch geboomte bedekt waren. Boven den zuiderheuvel, welke de heele streek beheerschte, stond, slechts omringd door drie thuyaboomen, een reusachtig kruisbeeld, dat aan zonneschijn en regen, aan vorst en wind blootgesteld was. Voorbij het kristushout slingerde een landweg nederwaarts, liep nevens eenen overouden, prachtigen eik en verder langs het Meierboschje, leidde vóor eene groote boerenhoeve en bereikte de dorpsplaats langs de brug over de Keibeek bij den molen, waar het water in zilveren stralen op het log draaiende rad viel.

Het dorpje was niet groot. 't Kon ongeveer duizend inwoners tellen. De woningen besloegen, in eene enkele rij, gansch de noorderzijde der dorpsbaan; er rechtover, tusschen geboomte en struikgewas, klaterde lustig het beekje. De straat volgde getrouw door het groene dal, van het oosten naar het westen, den kleinen watervliet in al zijne grillige wendingen. Een wegel beklom den noorderheuvel, waarboven de houten molen zijne bruinroode zeilen, gewoonlijk traag, in den wind omdraaide. Op de dorpsbaan, niet ver van de brug, stond de kerk; er rond zag men het doodenplein, beplant met eene menigte zwarte, houten kruisen; er nevens, links, lag de oude smis, waar van 's morgens vroeg tot 's avonds laat de hamer op het aanbeeld klingelde.

 

Nu was het herfst.

De zon daalde lager aan de westerkim en wierp eenen valen, treurigen glans over het stille landschap. Overal schudd'en de boomen hunne gele bladeren af en het avondwindje, dat zich zachtjes verhief, ritselde geheimzinnig door loover en twijgen. Hier en daar stapten de paarden langzaam, met gebogen kop - hun slavenleven schier bewust - vóor den ploeg en trokken lange, rechte voren door de naakte velden.”

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 2 januari 2007

 

De Oostenrijkse schrijver Gerhard Amanshauser werd geboren op 2 januari 1928 in Salzburg.

 

Geschreven door Romenu om 19:21 Reageer op dit bericht

New Year's Morning (Helen Maria Hunt)












Aan alle bezoekers en mede-bloggers een gelukkig Nieuwjaar!

 

 

New Year's Morning

Only a night from old to new!
Only a night, and so much wrought!
The Old Year's heart all weary grew,
But said: "The New Year rest has brought
The Old Year's hopes its heart laid down,
As in a grave; but trusting, said:"
The blossoms of the New Year's crown
Bloom from the ashes of the dead."
The Old Year's heart was full of greed;
With selfishness it longed and ached,
And cried: "I have not half I need.
My thirst is bitter and unslaked.
But to the New Year's generous hand
All gifts in plenty shall return;
True love it shall understand;
By all y failures it shall learn.
I have been reckless; it shall be
Quiet and calm and pure of life.
I was a slave; it shall go free,
And find sweet pace where I leave strife."
Only a night from old to new!
Never a night such changes brought.
The Old Year had its work to do;
No New Year miracles are wrought.

Always a night from old to new!
Night and the healing balm of sleep!
Each morn is New Year's morn come true,
Morn of a festival to keep.
All nights are sacnavy nights to make
Confession and resolve and prayer;
All days are sacnavy days to wake
New gladness in the sunny air.
Only a night from old to new;
Only a sleep from night to morn.
The new is but the old come true;
Each sunrise sees a new year born.

 

 

 

Helen Maria Hunt

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van 1 januari mijn andere blog van vandaag.

 

Geschreven door Romenu om 17:07 Reageer op dit bericht

E. M. Forster, J.D. Salinger, Kristijonas Donelaitis, Johannes Kinker

Edward Morgan Forster (1 januari 1879 - 7 juni 1970)









De Engelse romanschrijver en essayist Edward Morgan Forster werd geboren op 1 januari 1879. Zie ook mijn blog van 1 januari 2007.

 

Uit: A Passage to India

 

“EXCEPT for the Marabar Caves -- and they are twenty miles off -- the city of Chandrapore presents nothing extraordinary. Edged rather than washed by the river Ganges, it trails for a couple of miles along the bank, scarcely distinguishable from the rubbish it deposits so freely. There are no bathing-steps on the river front, as the Ganges happens not to be holy here; indeed there is no river front, and bazaars shut out the wide and shifting panorama of the stream. The streets are mean, the temples ineffective, and though a few fine houses exist they are hidden away in gardens or down alleys whose filth deters all but the invited guest. Chandrapore was never large or beautiful, but two hundred years ago it lay on the road between Upper India, then imperial, and the sea, and the fine houses date from that period. The zest for decoration stopped in the eighteenth century, nor was it ever democratic. There is no painting and scarcely any carving in the bazaars. The very wood seems made of mud, the inhabitants of mud moving. So abased, so monotonous is everything that meets the eye, that when the Ganges comes down it might be expected to wash the excrescence back into the soil. Houses do fall, people are drowned and left rotting, but the general outline of the town persists, swelling here, shrinking there, like some low but indestructible form of life.

Inland, the prospect alters. There is an oval Maidan, and a long sallow hospital. Houses belonging to Eurasians stand on the high ground by the railway station. Beyond the railway -- which runs parallel to the river -- the land sinks, then rises again rather steeply. On the second rise is laid out the little civil station, and viewed hence Chandrapore appears to be a totally different place. It is a city of gardens. It is no city, but a forest sparsely scattered with huts. It is a tropical pleasaunce washed by a noble river. The toddy palms and neem trees and mangoes and pepul that were hidden behind the bazaars now become visible and in their turn hide the bazaars. They rise from the gardens where ancient tanks nourish them, they burst out of stifling purlieus and unconsidered temples. Seeking light and air, and endowed with more strength than man or his works, they soar above the lower deposit to greet one another with branches and beckoning leaves, and to build a city for the birds. Especially after the rains do they screen what passes below, but at all times, even when scorched or leafless, they glorify the city to the English people who inhabit the rise, so that new-comers cannot believe it to be as meagre as it is described, and have to be driven down to acquire disillusionment. As for the civil station itself, it provokes no emotion. It charms not; neither does it repel. It is sensibly planned, with a red-brick club on its brow, and farther back a grocer's and a cemetery, and the bungalows are disposed along roads that intersect at right angles. It has nothing hideous in it, and only the view is beautiful; it shares nothing with the city except the overarching sky.”

 

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Jerome David Salinger werd in New York geboren op 1 januari 1919. Zie ook mijn blog van 1 januari 2007.

 

Uit: The Catcher in the Rye

 

“'All right,' I said. But the trouble was, I couldn't concentrate. About all I could think of were those two nuns that went around collecting dough in those beat-up old straw baskets. Especially the one with the glasses with those iron rims. And this boy I knew at Elkton Hills. There was this one boy at Elkton Hills, named James Castle, that wouldn't take back something he said about this very conceited boy, Phil Stabile. James Castle called him a very conceited guy, and one of Stabile's lousy friends went and squealed on him to Stabile. So Stabile, with about six other dirty bastards, went down to James Castle's room and went in and locked the goddam door and tried to make him take back what he said, but he wouldn't do it. So they started in on him. I won't even tell you what they did to him - it's too repulsive - but he still wouldn't take it back, old James Castle. And you should've seen him. He was a skinny little weak-looking guy, with wrists about as big as pencils. Finally, what he did, instead of taking back what he said, he jumped out the window. I was in the shower and all, and even I could hear him land outside. But I just thought something fell out the window, a radio or a desk or something, not a boy or anything. Then I heard everybody running through the corridor and down the stairs, so I put on my bathrobe and I ran downstairs, too, and there was old James Castle laying right on the stone steps and all. He was dead, and his teeth, and blood, were all over the place, and nobody would even go near him. He had on this turtleneck sweater I'd lent him. All they did with the guys that were in the room with him was expel them. They didn't even go to gaol.  
That was about all I could think of, though. Those two nuns I saw at breakfast and this boy James Castle I knew at Elkton Hills. The funny part is, I hardly even know James Castle, if you want to know the truth. He was one of these very quiet guys. He was in my Maths class, but he was way over on the other side of the room, and he hardly ever got up to recite or go to the blackboard or anything. Some guys in school hardly ever get up to recite or go to the blackboard. I think the only time I ever even had a conversation with him was that time he asked me if he could borrow this turtleneck sweater I had. I damn near dropped dead when he asked me, I was so surprised and all. I remember I was brushing my teeth, in the can, when he asked me. He said his cousin was coming up to take him for a drive and all. I didn't even know he knew I had a turtleneck sweater. All I knew about him was that his name was always right ahead of me at roll call. Cabel, R., Cabel, W., Castle, Caulfield - I can still remember it. If you want to know the truth, I almost didn't lend him my sweater. Just because I didn't know him too well.”  
 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 1 januari 2007.

 

De Pruisische-Litouwse dichter Kristijonas Donelaitis werd geboren op 1 januari 1714 in Lasdinehlen bij Gumbinnen in het oostelijk deel van Oost-Pruisen.

 

De Nederlandse dichter, filosoof en advocaat Johannes Kinker werd geboren in Nieuwer-Amstel op 1 januari 1764.

 

Geschreven door Romenu om 16:52 1 reactie Reageer op dit bericht

Sylvesterabend (Annette von Droste-Hülshoff )















Fresco, 1246, in de aan de H. Silvester gewijde kapel van de kerk Quattro Coronati in Rome. Te zien is paus Silvester die door Constantijn de Grote in 314 in Rome wordt verwelkomd.

 

 

Alle bezoekers en mede-bloggers een aangename jaarwisseling en een gelukkig Nieuwjaar!

 

 

Sylvesterabend

 

Am letzten Tage des Jahres
Da dacht' ich wie Mancher todt,
Den ich bey seinem Beginne
Noch lustig gesehn und roth,
Wie Mancher am Sargesbaume
Gelacht unterm laubigen Zelt,
Und wie vielleicht auch der meine
Zur Stunde schon sey gefällt.

Wer wird dann meiner gedenken
Wenn ich nun gestorben bin?
Wohl wird man Thränen mir weihen,
Doch diese sind bald dahin!
Wohl wird man Lieder mir singen,
Doch diese verweht die Zeit!
Vielleicht einen Stein mir setzen,
Den bald der Winter verschneit!

Und wenn die Flocke zerronnen
Und kehrt der Nachtigall Schlag,
Dann blieb nur die heilige Messe
An meinem Gedächtnißtag,
Nur auf zerrissenem Blatte
Ein Lied von flüchtigem Stift,
Und mir zu Häupten die Decke
Mit mooszerfressener Schrift.

Wohl hab' ich viele Bekannte
Die gern mir öffnen ihr Haus,
Doch wenn die Thüre geschlossen,
Dann schaut man nimmer hinaus,
Dann haben sie einen Andern
An meiner Stelle erwählt,
Der ihnen singt meine Lieder
Und meine Geschichten erzählt.

Wohl hab' ich ehrliche Freunde,
Die geht es härter schon an;
Doch wenn die Kette zerrissen,
Man flickt sie so gut man kann;
Zwey Tage blieben sie düster,
- Sie meinten es ernst und treu -
Und giengen dann in die Oper
Am dritten Tage auf's neu.

Ich habe liebe Verwandte,
Die trugen im Herzen das Leid,
Allein wie dürfte verkümmern
Ein Leben, so Vielen geweiht?
Sie haben sich eben bezwungen,
Für andre Pflichten geschont,
Nur schweben wohl meine Züge
Zuweilen noch über den Mond.

Ich habe Brüder und Schwestern,
Da gieng in's Leben der Stich,
Da sind viel Thränen geflossen
Und viele Seufzer um mich;
O, hätten sie einsam gestanden,
Ich lebte im ewigen Licht!
Nun haben sie meines vergessen
Um ihres Kindes Gesicht.

Ich hab', ich hab' eine Mutter,
Der kehr' ich im Traum bey Nacht,
Die kann das Auge nicht schließen,
Bis mein sie betend gedacht;
Die sieht mich in jedem Grabe,
Die hört mich im Rauschen des Hains -
O, vergessen kann eine Mutter
Von zwanzig Kindern nicht eins!

 

 

 

 

Annette von Droste-Hülshoff

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van 31 december mijn andere blog van vandaag.

 

Geschreven door Romenu om 13:46 Reageer op dit bericht

Bastian Böttcher, Gottfried August Bürger, Irina Korschunow, Giovanni Pascoli

Bastian Böttcher (Bremen, 31 december 1974)







De Duitse dichter schrijver Bastian Böttcher werd op 31 december 1974 in Bremen geboren. Zie ook mijn blog van 31 december 2006.

 

 

Coolawinta

 

das war´n cooler wintertag!

Wir sind verreist in die vereiste weite

In verschneite entlegene gegenden

Durch die wir mit moonboots, skischuhen und schneestiefeln im

Tiefschnee stiefelten

Du schnieftest und schliefst dann mit pullmoll oder paroli

Im molligen wollpulli am bollerofen

Ich lag daneben mit rolli

Und frau hooles dicke schneedaunendecke

Hing über die hüttendecke

Wie´ ne Lawine kurz vorm absturz

Die rückkehr scheiterte. Wir schienen eingeschneit

Allein zu zweit weit und breit nur dunkelheit

Und im schneekleid funkelte unbewohnt der mond

Wenn´ s auf den klee schneit, glitzern alle eiskristalle ganz ungewohnt

Vom ofenfeuer blieb nur glut. Ich schob scheite nach

Funken flogen aus den lodernden flammen, fackeln flackerten

Schatten wackelten in den wellen deiner wolldecke

Der wasserkessel tütete. Ich schüttete´ ne tüte tee rein

Reichte dir ein´ becher. Und die hütte taute auf

Du schautest zu mir rauf ohne worte, wie die mit der yes torte

Vertrautest drauf, dass der schneesturm bald abflaute

Und das eis draußen abtaut

Während der winterwind die weißen wolken

Weich gegen die wand hauchte, graut draußen der tag

Und im bläulichen morgendlichen licht glich die gleiche gegend nun

Einem glitschigen rutschigen gletscher- fertig zur abfahrt!

Wir starteten die schlitterpartie, zersplitterten die eiszapfen

Und schnitten mit den schlittenkurven furchen in den schnee

Der bob schleuderte beim slalom aus den geschlängelten bahnen

Und überschlug sich im flug zum loop

Ich fing an zu zweifeln

Das war nicht wahr!

Wir war´ n wahnsinnig nah am nirvanar

Und schwebten schwerelos mit schwung in windgeschwindigkeit weiter

Huckel und hügel- die katapultierten unsere raumgleiter

Ins weltall und ins walhall überall war´ n wir traumreiter

Im durchgeklnallten überschall

Prallte ich mit geballter power gegen die schallmauer

Die welt wurde wieder grauer

Ich fiel im freien fall aus allen wolken in die daunen- und sprungfedern

In den´ ich auf dem rücken lag

Das war´ n cooler wintertag!

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gottfried August Bürger werd geboren op 31`december 1747 in Molmerswende. Zie ook mijn blog van 31 december 2006.

 

 

Winterlied

 

Der Winter hat mit kalter Hand
Die Pappel abgelaubt,
Und hat das grüne Maigewand
Der armen Flur geraubt;
Hat Blümchen, blau und rot und weiß,
Begraben unter Schnee und Eis.

 

Doch, liebe Blümchen, hoffet nicht
Von mir ein Sterbelied.
Ich weiß ein holdes Angesicht,
Worauf ihr alle blüht.
Blau ist des Augensternes Rund,
Die Stirne weiß, und rot der Mund.

 

Was kümmert mich die Nachtigall,
Im aufgeblühten Hain?
Mein Liebchen trillert hundertmal
So süß und silberrein;
Ihr Atem ist, wie Frühlingsluft,
Erfüllt mit Hyazinthenduft.

 

Voll für den Mund, und würzereich,
Und allerfrischend ist,
Der purpurroten Erdbeer gleich,
Der Kuß, den sie mir küßt.
O Mai, was frag ich viel nach dir?
Der Frühling lebt und webt in ihr.

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Irina Korschunow werd geboren op 31 december 1925 in Stendal in Sachsen-Anhalt. Haar moeder was Duits, haar vader Russisch. Door de afkomst van haar vader raaktse zij tijdens het nationaalsocialisme in een outsider positie. Na WO II studeerde zij germanistiek, Engels en sosiologie in Göttingen en München. Korschunow schreef talrijke romans en draaiboeken, en werd ook bekend als jeugdboekenschrijfster. Zij ontving diverse prijzen en woont tegenwoordig in München.

 

Uit: Das Luftkind

 

“Freda, die eigentlich Friederike hieß, Friederike von Rützow, war siebzehn, als sie in den Roggen geriet. Eine Katastrophe nannte es ihr Vater, doch des einen Eule ist des anderen Nachtigall, und Harro Hochberg, der damals noch mit seinen Rasseln und Klötzchen spielte, wird ihrem Fehltritt eines Tages seine Rettung verdanken. Zwei Geschichten, die eine hier, die andere dort, viel Zeit noch, bis beide sich mischen. Aber sie gehen aufeinander zu.

Es begann im Juli 1923, kurz vor der Ernte, der Roggen stand hoch. Gelber Roggen, wohin man sah, Klatschmohn und Kornblumen dazwischen, die Sommerfarben der Mark, und dass so etwas hier und in seiner Familie passieren könne, erklärte Herr von Rützow, liege an der Unordnung, die um sich greife nach dem verlorenen Krieg. Der Kaiser im Exil, das Reich zur Republik verludert, und nun dies.

»Und nun dies«, schrie er in seinem Zorn, der schnell hochschoss und wieder zusammenfiel, mankannte es und nahm es hin. Er war der Herr in Großmöllingen, alles seins, die Felder und Koppeln, die Scheunen und Remisen, das Schloss im Park, die niedrigen Katen an der Dorfstraße, eigentlich auch die Leute darin, obwohl jeder gehen konnte, falls es ihn juckte, nach Berlin oder Amerika. Die meisten jedoch blieben, wie ihre Väter und Großväter, weiterhin unter den Dächern des Herrn Baron, ein guter Herr im Allgemeinen, aufbrausend, aber gerecht und zugänglich für Sorgen und Nöte, wenn sie ihre Arbeit taten und den roten Agitatoren keine Chance gaben, die gewohnte Ordnung in Großmöllingendurcheinander zu bringen. Denn nur die Ordnung, so sein Credo, halte die Welt zusammen, im Großenwie im Kleinen. Und nun seine Tochter und dies. Gewalt, stammelte Freda und erzählte etwas von einem fremden Streuner, der sie in den Roggen gezerrt habe, lauter Lügen, Friedrich von Rützow glaubte kein einziges Wort. Doch weil der entschwundene Kindsvater als Ehemann ohnehin jenseitsjeder Debatte stand, sparte er sich die Mühe, hinter ihm her zu forschen, sondern tat das in solchen Fällen Übliche. Schweren Herzens, er liebte diese Tochter, wenn auch auf seine Weise, preußisch, doches gab nur den einen Weg, um das Schlimmste abzuwenden, und Freda fügte sich. Das Schlimmste, wird sie ihm irgendwann sagen, habe ihr seine Ordnung angetan. Aber noch senkte sie den Kopf und schwieg, was sonst auch nach den Jahren unter seiner Alleinherrschaft,immer nur du sollst, nie ich will.

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 31 december 2006.

 

De Italiaanse dichter Giovanni Pascoli werd geboren op 31 december 1855 in San Mauro di Romagna.

 

Geschreven door Romenu om 12:08 Reageer op dit bericht

Paul Bowles, Rudyard Kipling, Willy Spillebeen, Daniil Charms

Paul Bowles (30 december 1910 – 18 november 1999)







De Amerikaanse schrijver, dichter en componist Paul Bowles werd geboren in New York op 30 december 1910. Zie ook mijn blog van 30 december 2006.

 

Uit: The Sheltering Sky

 

“He awoke, opened his eyes. The room meant very little to him; he was too deeply immersed in the non-being from which he had just come. If he had not the energy to ascertain his position in time and space, he also lacked the desire. He was somewhere, he had come back through vast regions from nowhere; there was the certitude of an infinite sadness at the core of his consciousness, but the sadness was reassuring, because it alone was familiar. He needed no further consolation. In utter comfort, utter relaxation he lay absolutely still for a while, and then sank back into one of the light momentary sleeps that occur after a long, profound one. Suddenly he opened his eyes again and looked at the watch on his wrist. It was purely a reflex action, for when he saw the time he was only confused. He sat up, gazed around the tawdry room, put his hand to his forehead, and sighing deeply, fell back onto the bed. But now he was awake; in another few seconds he knew where he was, he knew that the time was late afternoon, and that he had been sleeping since lunch. In the next room he could hear his wife stepping about in her mules on the smooth tile floor, and this sound now comforted him, since he had reached another level of consciousness where the mere certitude of being alive was not sufficient. But how difficult it was to accept the high, narrow room with its beamed ceiling, the huge apathetic designs stenciled in indifferent colors around the walls, the closed window of red and orange glass. He yawned: there was no air in the room. Later he would climb down from the high bed and fling the window open, and at that moment he would remember his dream. For although he could not recall a detail of it, he knew he had dreamed. On the other side of the window there would be air, the roofs, the town, the sea. The evening wind would cool his face as he stood looking, and at that moment the dream would be there. Now he only could lie as he was, breathing slowly, almost ready to fall asleep again, paralyzed in the airless room, not waiting for twilight but staying as he was until it should come.

 

II

 

On the terrace of the Café d´Eckmühl-Noiseux a few Arabs sat drinking mineral water; only their fezzes of varying shades of red distinguished them from the rest of the population of the port. Their European clothes were worn and gray; it would have been hard to tell what the cut of any garment had been originally. The nearly naked shoe-shine boys squatted on their boxes looking down at the pavement, without the energy to wave away the flies that crawled over their faces. Inside the café the air was cooler but without movement, and it smelled of stale wine and urine.

At the table in the darkest corner sat three Americans: two young men and a girl. They conversed quietly, and in the manner of people who have all the time in the world for everything. One of the men, the thin one with a slightly wry, distraught face, was folding up some large multicolored maps he had spread out on the table a moment ago. His wife watched the meticulous movements he made with amusement and exasperation; maps bored her, and he was always consulting them. Even during the short periods when their lives were stationary, which had been few enough since their marriage twelve years ago, he had only to see a map to begin studying it passionately, and then, often as not, he would begin to plan some new, impossible trip which sometimes eventually became a reality. He did not think of himself as a tourist; he was a traveler. “

 

 

 

 

 

De Britse schrijver en dichter Joseph Rudyard Kipling werd geboren op 30 december 1865 in Bombay, India. Zie ook mijn blog van 30 december 2006.

 

Uit: Kim

 

“He stopped; for there shuffled round the corner, from the roaring Motee Bazar,16 such a man as Kim, who thought he knew all castes, had never seen. He was nearly six feet high, dressed in fold upon fold of dingy stuff like horse-blanketing, and not one fold of it could Kim refer to any known trade or profession. At his belt hung a long open-work iron pencase and a wooden rosary such as holy men wear. On his head was a gigantic sort of tam-o’-shanter. His face was yellow and wrinkled, like that of Fook Shing, the Chinese bootmaker in the bazar. His eyes turned up at the corners and looked like little slits of onyx.

“Who is that?” said Kim to his companions.

“Perhaps it is a man,” said Abdullah, finger in mouth, staring.

“Without doubt,” returned Kim; “but he is no man of India that I have ever seen.”

“A priest, perhaps,” said Chota Lal, spying the rosary. “See! He goes into the Wonder House!”

“Nay, nay,” said the policeman, shaking his head. “I do not understand your talk.” The constable spoke Punjabi. “Oh, The Friend of all the World, what does he say?”

“Send him hither,” said Kim, dropping from Zam-Zammah, flourishing his bare heels. “He is a foreigner, and thou art a buffalo.”

The man turned helplessly and drifted towards the boys. He was old, and his woollen gaberdine still reeked of the stinking artemisia of the mountain passes.

“O Children, what is that big house?” he said in very fair Urdu.

“The Ajaib-Gher, the Wonder House!” Kim gave him no title—such as Lala or Mian. He could not divine the man’s creed.

“Ah! The Wonder House! Can any enter?”

“It is written above the door—all can enter.”

“Without payment?”

“I go in and out. I am no banker,” laughed Kim.

“Alas! I am an old man. I did not know.” Then, fingering his rosary, he half turned to the Museum.

“What is your caste? Where is your house? Have you come far?” Kim asked.

“I came by Kulu—from beyond the Kailas—but what know you? From the hills where”—he sighed—“the air and water are fresh and cool.”

“Aha! Khitai (a Chinaman),” said Abdullah proudly. Fook Shing had once chased him out of his shop for spitting at the joss above the boots.

“Pahari (a hillman),” said little Chota Lal.

“Aye, child—a hillman from hills thou’lt never see. Didst hear of Bhotiyal (Tibet)? I am no Khitai, but a Bhotiya (Tibetan), since you must know—a lama—or, say a guru in your tongue.”

“A guru from Tibet,” said Kim. “I have not seen such a man. They be Hindus in Tibet, then?”

“We be followers of the Middle Way, living in peace in our lamasseries, and I go to see the Four Holy Places before I die. Now do you, who are children, know as much as I do who am old.” He smiled benignantly on the boys.



 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Willy Spillebeen werd geboren in Westrozebeke op 30 december 1932. Zie ook mijn blog van 30 december 2006.

 

 

Uit: De hel bestaat

 

“De eerste zonnestralen scheerden over de boomtoppen en kleurden de horizon. De hemel en de aarde wachtten ademloos. Die verwachting ging over op Thompson zelf. Binnenin hem was er een gevoel dat hij eerbied noemde. Stralend en vlammend verscheen de grote ronde zon boven de bossen. En meteen zong en zoemde en gonsde het hele woud. De brulapen krijsten tussen de puinen en zelfs dat klonk melodieuzer dan overdag. Thompson zonk op de knieën. Hij leefde al zoveel jaren onder de Indianen in Yucatan; op dit moment was hij een zonneaanbidder net als zij. Hij zat daar, met zijn gezicht naar de zon toegekeerd en in die oranje gloed blikkerde het hele landschap.”

 

 

 

 

De Russische dichter en schrijver Daniil Charms (pseudoniem van Daniil Ivanovitsj Joevatsjov) werd geboren in  Sint-Petersburg op 30 december 1905. Aan het eind van de jaren '20 startte hij met onder anderen Alexander Vvedensky de literaire beweging 'Oberioe',  'vereniging voor reële kunst'. Deze groepering maakte absurdistische werken en hield literaire avonden - met als hoogtepunt de avond 'Drie Linkse Uren' uit 1928. Met de opkomst van de Stalinterreur werd het voor niet-conformistische schrijvers steeds moeilijker om te overleven, en zo ook voor Charms. Oberioe verdween, en Charms werd in 1931 veroordeeld tot een verbanning naar Koersk, waarvandaan hij in 1933 terugkeerde naar zijn geboortestad. Daar legde hij zich, omdat zijn werk voor volwassenen onpublicabel was geworden onder Stalin, toe op kinderliteratuur. Uiteindelijk werd hij in 1941, tijdens het beleg van het inmiddels tot Leningrad omgedoopte Sint-Petersburg, gearresteerd en krankzinnig verklaard. Charms stierf begin 1942, vermoedelijk uitgehongerd, in een psychiatrische inrichting. Hij heeft geen graf.

 

Gebet vor dem Einschlafen

 

Am 28. März 1931 um 7 Uhr abends

 

Herr, mitten am hellichten Tage
ward ich befallen von der Faulheit.
Erlaube mir zu Bett zu gehen und zu schlafen Herr,
und bis ich einschlafe, wiege mich Herr
mit Deiner Kraft.
Vieles möchte ich wissen,
aber weder Menschen noch Bücher sagen es mir.
Nur Du erleuchte mich Herr
auf dem Wege meiner Verse.
Wecke mich stark zum Kampf mit den Bedeutungen,
schnell zum Führen der Wörter
und fleißig im Lobpreisen Deines Namens Herr in Ewigkeit.    

 

 

 

 

  Kleines Lied

 

Einst ging ein Mensch aus seinem Haus
in Mantel, Stock und Hut
     Lang ist der Weg
     lang ist der Weg
der vor ihm auf sich tut.

 

Er ging und ging geradeaus
und schaute nicht beiseit.
     Nicht schlief nicht trank
     nicht schlief nicht trank
er gestern, morgen, heut.

 

Und eines Tags im Morgengraun
stand er im dunklen Wald
     Und seit der Zeit
     und seit der Zeit
er für verschwunden galt.

 

Begegnet ihr ihm irgendwann
an irgend einer Stell
     dann sagt es uns
     dann sagt es uns
dann sagt es uns ganz schnell.

 

Geschreven door Romenu om 20:31 Reageer op dit bericht

William Gaddis, Brigitte Kronauer, Carmen Sylva

Brigitte Kronauer (Essen, 29 december 1940)







De Amerikaanse schrijver William Gaddis werd op 29 december 1922 geboren in New York. Zie ook mijn blog van 29 december 2006.

 

Uit: JR

 

„Yes no but of course in terms of the ongoing situation down to the bank the inferences of a story like this one are ahm…Yes the suggestion of ahm, of an overabundance of home improvement loans and mortgage risks calculated to undermine confidence in terms of the ahm, investment confidence on the part of investors that is to say which is hardly fair to…and yes well in the case of home mortgages like this which are insured by County Land and Title there should be no…no yes I know the premiums are high but of course the element of ahm…Yes no I wasn’t going to say risk of course but… “

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Brigitte Kronauer werd geboren op 29 december 1940 in Essen. Zie ook mijn blog van 29 december 2006.

 

Uit: Errötende Mörder

 

„Er, Jobst Böhme, sah durch einen Spalt auf die Straße, die von seinem Geschäft aus leicht bergab zum Marktplatz führte. Seine Mutter hatte ihn vor bald einundvierzig Jahren unehelich in größter Verlegenheit zur Welt gebracht, als kleines Mädchen aber einstmals fröhlich in den Trümmern des Zweiten Weltkriegs ›Soldat auf Urlaub‹ mit einem Stock als Gewehr über der Schulter und ›Heimkehr aus dem Krieg‹ mit demselben Stock als Krücke gespielt, alles ohne größere Unglücke. Ihr Vater war, wie dessen Bruder, in der Nähe von Stalingrad vermutlich erfroren, vergilbte Todesangst, Todesfälle, von denen die Eltern der beiden Söhne nichts erfahren hatten, da sie zuvor in den Bombardierungen des Ruhrgebiets um gekommen waren, verbrannt, erstickt oder von Steinen erschlagen. Man besaß darüber keine Information oder erinnerte sich nicht mehr.

Dem Urenkel dieser beiden, Jobst, gehörte im gut- und teilweise großbürgerlichen, etwas oberhalb des Stroms gelegenen Vorort einer norddeutschen Großstadt, in dem es seit einiger Zeit Mode oder gar Zwang geworden war, zu den Hochzeiten Feuerwerke zu veranstalten (»Feuerwerke am Fließband, es zischt und knallt das ganze Wochenende, sobald es dunkel wird. Die merken gar nicht, wie ordinär das ist«, lachte Jobst im privaten Kreis und schickte das Wort »großkotzig« etwas leiser hinterher), ein florierendes, nicht unelegantes Geschäft für Büroartikel und Anverwandtes. Da er durch Erbschaft Besitzer des Hauses war, mußte er keine ruinösen Mieterhöhungen befürchten. Ihn konnten die sich täglich vermehrenden Galgen der Immobilienfirmen, inzwischen fast vor jedem zweiten Haus und Gebäude, nicht schrecken.”

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Carmen Sylva werd geboren op 29 december 1843 in Neuwied als Pauline Elisabeth Ottilie Luise zu Wied. Ze was de dochter van de Duitse prins Hermann zu Wied en Marie van Nassau-Weilburg. Ze ontmoette in 1861 te Berlijn voor het eerst prins Karel van Hohenzollern-Sigmaringen, de latere vorst (1866) en koning (1881) Carol I van Roemenië. Op 15 november 1869 traden zij in het huwelijk en op 27 september 1870 beviel Elisabeth van haar enige kind, Maria, die echter reeds vier jaar later stierf. Als vorstin/koningin was zij vooral op sociaal en cultureel gebied actief, zo moedigde ze vrouweneducatie aan en stichtte verschillende liefdadigheidsorganisaties. Haar vertalingen uit het Roemeens droegen bij tot een beter begrip van Roemenië in het buitenland. Gedurende de Russisch-Turkse Oorlog van 1877/78 wijdde zij zich aan de verzorging van gewonden en stelde ze een orde in die dergelijk werk beloonde. Onder het pseudoniem Carmen Sylva schreef ze gedichten, vertellingen, sprookjes, romans en vertalingen (van o.a. Pierre Loti). Ze publiceerde in het Duits, Roemeens, Frans en Engels, terwijl in de meeste Europese talen - waaronder het Nederlands - vertalingen van haar werk verschenen. Vooral haar haar werk geïnspireerd op het landschap en de folklore van Roemenië genoot bekendheid. Haar aforismenbundel Les Pensées d'une reine (1882) werd in 1888 door de Académie française bekroond.

 

Aforismen:

 

Sei stolz und frei beim Fühlen und Denken:
Gott hat dir Herzensfreudigkeit gegeben,
um alles rings mit Fülle zu beleben
und Kraft genug, dein Erdenschiff zu lenken.

 

                          *

 

Der Sturm sprach einst: "Ich kenne
die Welt; denn ich zerpflücke sie."
Da sprach der Reif: "Ich kenne
die Welt; denn ich erdrücke sie."
Die Sonne lacht: "Ich kenne
sie besser; denn ich beglücke sie."

 

 

                         *

 

Ein Geheimnis ist wie ein Loch im Gewande. Je mehr man es zu verbergen sucht, desto mehr zeigt man es.

 

 

 

 

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Burkhard Spinnen, Conrad Busken Huet, Manuel Puig, Alfred Wolfenstein

Burkhard Spinnen (Mönchengladbach, 28 december 1956)







De Duitse schrijver Burkhard Spinnen werd geboren op 28 december 1956 in Mönchengladbach. Zie ook mijn blog van 28 december 2006.

 

Uit: Mehrkampf

 

„Gegen drei verlässt Farwick das Bürogebäude an der Stirnseite des Marktplatzes. Er bleibt stehen, mit etwas Abstand von der Tür. Ist es jetzt warm oder nicht? Den leichten Sommermantel trägt er über dem Arm. Mitte Mai, das heißt ja, man weiß nie so richtig, was tun. Manchmal fällt es ihm schwer, einfache Entscheidungen zu treffen.
Das Bürogebäude ist erst kürzlich fertig geworden. Es hat viel Aufsehen erregt. Sechzig Jahre nach Kriegsende ein Schritt über die historischen Baugrenzen; Leserbriefe und Proteste in jede erdenkliche Richtung. Die Männer, mit denen Farwick eben gesprochen hat, haben es ihm ausführlich erzählt. Der meiste Büroraum stehe allerdings leider noch leer. Ach?, hat Farwick gesagt. Das übliche Geplänkel vor solchen Gesprächen.
In den Platz hinein ist das Pflaster aufgebrochen. Hier liegt frische Erde in unregelmäßigen Haufen. Farwick macht einen Schritt zur Seite. Die Sorge, niemandem im Weg zu stehen, ist immer noch da. Wer ihn anrempelte, sprach ihn auch an. Er klemmt seine Tasche zwischen die Beine. Es ist nicht warm und nicht kalt. Egal, was er tut, es wird das Falsche sein.
Der Mantel ist zerknittert. Farwick hätte ihn gerne elegant über den Arm gelegt, aber da hing etwas zur falschen Seite herunter, und er traute sich nicht, die Sache in Ordnung zu bringen. Man ruiniert damit leicht seinen Abschied. Jetzt will er den Mantel anziehen, aber er kommt nicht voran, etwas steckt in sich selbst. Er hebt den linken Arm und schüttelt ihn, der Mantel soll ihm entgegenfallen.”

 

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Conrad Busken Huet werd geboren op 28 december 1826 in Den Haag, als zoon van een ambtenaar. Zie ook mijn blog van 28 december 2006.

 

Uit: Het land van Rembrandt

 

„Een overzicht van de muziek in Noord-Nederland zal eerst bij het behandelen van een volgend tijdperk kunnen gegeven worden.Wij bepalen ons tot een overzicht der letteren, en maken opmerkzaam dat van de 13de tot en met de 16de eeuw Noord- en Zuid-Nederland in het letterkundige één geweest zijn.

Er werden boeken geschreven, eerst in een taal die wij met de algemene naam van Middelnederlands aanduiden; daarna andere boeken in het bastaardidioom der rederijkers. De meeste en de beste dier werken zijn, geografisch gesproken van Vlaamse oorsprong. Doch er bestaat geen wezenlijk onderscheid tussen het Hollands van Stoke of Potter, en het Vlaams van Maerlant en Boendale; tussen een bladzijde proza van Ruysbroeck te Brussel en een van Mande te Zwolle of van Matthijssen in Den Briel; tussen een rederijkersspel uit Antwerpen en een rederijkersspel uit Rotterdam; tussen de taal van de Zuid-Nederlandse Van Meteren en de taal van de Noord-Nederlandse Bor.

De lotgevallen der kunst hebben op dit vloeien der zuidelijke en der noordelijke letteren in één bedding ons voorbereid. In het staatkundige zijn Vlaanderen en Holland somtijds vijanden geweest. Men kan zeggen dat de steden van het Noorden en de steden van het Zuiden elk haar eigen levensloop gehad hebben. Zonder de feiten geweld aan te doen, kon ik te dien aanzien in vroegere hoofdstukken het bestaan van een specifiek Noord-Nederlandse beschaving onderstellen.”

 

 

 

 

 

Voor onderstaande schrijvers zie ook mijn blog van 28 december 2006.

 

De Argentijnse schrijver Manuel Puig werd geboren op 28 december 1932 in General Villegas.

 

De Duitse dichter, toneelauteur en vertaler Alfred Wolfenstein werd geboren op 28 december 1883 in Halle.

 

Geschreven door Romenu om 20:28 Reageer op dit bericht

Markus Werner, Charles Olson, Carl Zuckmayer, Mirza Ghalib

Markus Werner (Eschlikon, 27 december 1944)







De Zwitserse schrijver Markus Werner werd geboren op 27 december 1944 in Eschlikon (Kanton Thurgau). Zie ook mijn blog van 27 december 2006.

 

Uit: Am Hang

 

„Alles dreht sich. Und alles dreht sich um ihn. Verrückterweise bin ich sogar versucht mir einzubilden, er schleiche in diesem Augenblick ums Haus – mit oder ohne Dolch. Dabei ist er ja abgereist, heißt es, und ich höre nur Grillen und aus der Ferne nächtliches Hundegebell. Da fährt man über Pfingsten ins Tessin, um sich in Ruhe zu vertiefen in die Geschichte des Scheidungsrechts, und dann kommt einem dieser Unbekannte in die Quere, dieser Loos, und bringt es fertig, mich so aufzuwühlen, daß alle Sammlung hin ist. Den Rest hat mir Eva gegeben, drüben in Cademario, heute, ich bin in ziemlicher Verwirrung hierher zurückgefahren und habe die Juristen-Zeitung angerufen beziehungsweise, da ja Pfingstsonntag ist, den Redaktor privat, um mitzuteilen, daß ich mich außerstande sähe, den Beitrag termingerecht abzuliefern. Eine akute, von Fieber begleitete Stirnhöhlenentzündung lege mich lahm, habe ich gesagt und mir während des kurzen Gesprächs mit Daumen und Zeigefinger die Nase zugehalten. Man höre förmlich, hat der Redaktor gesagt, wie bös es um mich stehe. Ja, eher bös. Zwar sind die Höhlen intakt, auch bin ich fieberfrei, und doch könnte ich das, was mir zusetzt, als eine Art Stirnfieber bezeichnen. Die Schläfen jedenfalls, auf die ich meine Finger presse, um den Tumult dahinter zu dämpfen, sind heiß, so als erzeugten die hektisch ums immer Gleiche kreisenden Gedanken Reibungswärme. Schlafen wär schön jetzt, Loos abschütteln, Loos’ Sätze, die wie Fusseln haften, aus dem Gehirn ausbürsten. Er selber hat zu mir gesagt: Vergessen Sie das Vergessen nicht, sonst werden Sie verrückt. – Er muß es wissen. Er sagte aber auch, freilich in einem anderen Zusammenhang, von allen Seuchen der Jetztzeit sei die Vergeßlichkeit die schleichendste und also schlimmste. Nun gut und so oder so, ich werde diesen Mann nicht los, indem ich mir befehle, nicht mehr an ihn zu denken. So würde er sich nur noch breiter machen und mein Bewußtsein noch irritierender verengen. Ich kenne das Phänomen, seit mich Andrea, es ist fünfzehn Jahre her und ich war zwanzig, wie einen Schirm hat stehenlassen. Inzwischen weiß ich eigentlich, wie man den Mechanismus unterläuft und wie mit einem Durcheinander von verfilzten Fäden methodisch zu verfahren wäre. Den Anfang suchen. Den Knäuel sorgsam entknoten, entwirren. Das Garn abwickeln, ohne Hast, und zugleich ordentlich und straff aufwickeln auf eine Spule. Leicht gesagt, nicht wahr, mein lieber Loos? Dir jedenfalls ist das gründlich mißlungen, falls du es überhaupt versucht hast. Hast du? Oder bist du mit deinem Knäuel, deinem Garn schon immer so – wie soll ich sagen – so wunderlich umgegangen wie auf der Bellevue-Terrasse? Am Freitag vor Pfingsten hat sich der Stau am Gotthard in Grenzen gehalten, ich bin schon gegen sechs hier angekommen, habe wie üblich zuerst den Wasserhaupthahn aufgedreht, die Sicherungsschalter gekippt, Boiler und Kühlschrank angestellt und mich dann kalt geduscht. Wie üblich habe ich die leeren Flaschen, die mein Anwaltskollege und Miteigentümer des Hauses an Ostern hier zurückgelassen hat, entsorgt. Ein Feuer im Kamin zu machen hat sich nicht aufgedrängt, der Juniabend war lau.”

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter Charles Olson werd geboren op 27 december 1910 in Worcester, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 27 december 2006.

 

 

MAXIMUSBRIEF # WAT DAN OOK

Er was eens een man die reisde door de wouden en
die in de verte hoorde het gedreun van stampende voeten
op de grond.  Hij ging op zoek naar de bron van dat
geluid en het duurde ruim een week voor hij erachter
kwam.  Het ging om een man en vrouw die dansten
rond een boom waarin een wasbeer was gekropen.
Door hun aanhoudend stampen hadden zij een
geul gegraven in de grond waarin zij tot aan
hun middel zakten.  Toen de man hen vroeg naar
de reden van dat vertoon, antwoordden ze dat ze
hongerig waren en probeerden door hun dans de
boom te doen omvallen om aldus de wasbeer te
kunnen vangen.

De man vertelde hun dat er nog een andere, betere
manier bestond om de boom te vellen, en hij toonde
hun hoe dat te doen.  Maar in ruil hiervoor eiste hij
de huid op van de wasbeer en kregen zij het vlees.
En zo gebeurde het en weg waren ze.

Op een andere plaats in het woud kwam hij een
andere man tegen die zijn huis op zijn hoofd droeg.
Hij voelde zich aanvankelijk niet op zijn gemak
bij die aanblik, maar de man zette het huis op
de grond en schudde hem de hand.  En terwijl
zij samen rookten en praatten, zag de man het
wasbeervel en vroeg waar hij dat vandaan had.
Hij vertelde hem alles over het dansende koppel.

Dat was blijkbaar genoeg om de andere op weg
te zetten, want hij bood hem van alles aan voor
de huid en offreerde hem tenslotte zelfs het huis.
Dat vond de eerste wel interessant zeker nadat
hij geconstateerd had dat het huis zoveel kamers
bevatte die alle goed gemeubileerd waren.  Maar,
merkte hij op, ik zal dat huis nooit kunnen dragen
zoals jij doet.  Jawel, zei de man, probeer het maar
gewoon en inderdaad hij ondervond dat hij het
kon daar het blijkbaar zo licht woog als een pluim.
Aldus vertrok hij met het huis op zijn hoofd tot
de nacht viel en hij aankwam bij een houten
richel vlakbij een heldere waterbron waar hij
besloot het huis neer te zetten.  Binnen stond
er een groot bed bedekt met een wit berenvel
en het was zeer zacht en uitgeput viel hij in
een diepe slaap.  ’s Ochtends zag het er nog
beter uit voor hem.  Aan de balken in het huis
hingen stukken hertenvlees, hammen, eenden,
manden met bessen en ahornsuiker, en toen hij
ernaar reikte, begon het vloerkleed zelf te smelten
in witte sneeuw en zijn armen veranderden in
vleugels en hij vloog op naar het voedsel en
het waren berkenbogen waaraan het hing en
hij was een patrijs en het was lente.

 

 

vertaald door Henri Thijs

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 27 december 2006.

 

De Duitse schrijver Carl Zuckmayer werd op 27 december 1896 geboren in Nackenheim am Rhein.

 

De Indische dichter Mirza Ghalib (eigenlijk Asadullah Baig Khan) werd geboren op 27 december 1796 in Agra.

 

Geschreven door Romenu om 20:30 Reageer op dit bericht

Stilte van Kerstmis (Anton van Duinkerken)









Aan alle bezoekers en mede-bloggers Prettige Kerstdagen!

 

 

Stilte van Kerstmis

 

't Laatste geluid op straat,
waarnaar ik luisterde,
viel stil.

 

De laatste vogelkeel, nu heel
de lucht verduisterde,
viel stil.

 

En in mijn hoofd elke gedachte,
in mijn hart ieder verlangen,
in mijn ziel
de twijfel of Gij met mij waart
of mij verliet,
viel stil.

 

Lang zocht ik in de stilte
naar de bron van mijn gezangen:
ik vond een kind, dat in de kribbe sliep
en ieder lied
viel stil.

 

 

 

Anton van Duinkerken

 

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van 26 december mijn andere blog van vandaag.

 

Geschreven door Romenu om 11:19 Reageer op dit bericht

Rainer Malkowski, Henry Miller, Julien Benda, Thomas Gray

Rainer Malkowski
(26 december 1939 – 1 september 2003)








De Duitse dichter Rainer Malkowski werd geboren op 26 december 1939 in Berlijn-Tempelhof. Zie ook mijn blog van 26 december 2006.

 

 

Ein Tag für Impressionisten

 

Ein Tag für Impressionisten
Auch nach drei Wochen
noch keine Spur von Langeweile
beim Anblick des Sees.
Das Wasser schmatzt am Ufer
mit ungestilltem Appetit.
Ein Tag für Impressionisten,
vielleicht etwas windig.
Der alte Mann auf der Bank
hält die flatternde Buchseite fest.
Nichts überschlagen.
Jedes Wort ist das gesuchte.
Eine Glocke buchstabiert die Mittagsstunde
ruhig und bestimmt ins Blaue.

 

 

 

 

Was ich unter anderem noch schreiben will:

 

Was ich unter anderem
noch schreiben will:
Einen schimmernden Vers
über einen Frauenschenkel.
Meinen Dank an einen Rock,
der wußte,
wann er sich zurückziehen muss.
Ein Spottlied
über alternde Männer,
die sich zum Narren machen.
Eine Verteidigungsrede
für jede Narrheit,
die das Leben ist.

 

 

 

Augenblick

Wie sicher die Fliege

sich durchs Zimmer bewegt,

jetzt

auf einem Blatt Papier sitzt,

von dem sie nicht weiß,

daß es ein Brief ist,

in dem ein Freund beiläufig

über die Fliegen im Sommer klagt,

und in derselben Sekunde,

in der sie wieder abhebt,

höre ich,

wie Klaus und Carla im Nebenzimmer

über das Universum sprechen.

 

 

 

 


De Amerikaanse schrijver
Henry Miller werd geboren op 26 december 1891 In New York. Zie ook mijn blog van 26 december 2006.

 

 

Uit: Sexus

 

“"If you persist in throttling your impulses you end by becoming a clot of phlegm. You finally spit out a gob which completely drains you and which you only realize years later was not a gob of spit but your inmost self. If you lose that you will always race through dark streets like a madman pursued by phantoms. You will always be able to say with perfect sincerity: "I don't know what I want to do in life." You can push yourself clean through the filament of life and come out at the wrong end of the telescope, seeing everything beyond you, out of grasp, and diabolically twisted. From then on the game's up. Whichever direction you take you will find yourself in a hall of mirrors; you will race like a madman, searching for an exit, to find that you are surrounded only by distorted images of your own sweet self. ...

 

The world would only begin to get something of value from me the moment I stopped being a serious member of society and became- myself. The State, the nation, the united nations of the world, were nothing but one great aggregation of individuals who repeated the mistakes of their forefathers. They were caught in the wheel from birth and they kept at it till death- and this treadmill they tried to dignify by calling it "life". If you asked anyone to explain or define life, what was the be-all and end-all, you got a blank look for an answer. Life was something which philosophers dealt with in books that no one read. Those in the thick of life, "the plugs in harness," had no time for such idle questions. "You've got to eat, haven't you.?" This query, which was supposed to be a stopgap, and which had already been answered, if not in the absolute negative at least in a disturbingly relative negative by those who knew, was a clue to all the other questions which followed in a veritable Euclidian suite. From the little reading I had done I had observed that the men who were most in life, who were molding life, who were life itself, ate little, slept little, owned nothing or little. They had no illusions about duty, or perpetuation of their kith and kin, or the preservation of the State. They were interested in truth and truth alone. They recognized only one kind of activity- creation. Nobody could command their services because they had of their own pledged themselves to give all. They gave gratuitously, because that is the only way to give. This was the way of life which appealed to me: it made sound sense. It was life- not the simulacrum which those about me worshipped. ...”

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 26 december 2006.

 

De Franse schrijver en filosoof Julien Benda werd geboren op 26 december 1867 in Parijs.

 

De Engelse dichter en geleerde Thomas Gray werd geboren op 26 december 1716 in Londen.
Geschreven door Romenu om 11:14 Reageer op dit bericht

Eeuwig verschiet (Gabriël Smit)










Aan alle bezoekers en mede-bloggers Prettige Kerstdagen!

 

 

 

Eeuwig verschiet

 

Een man, een vrouw, een kind,
simpeler kan het niet,
nacht, sneeuw en wind,
leven dat tóch begint,
leven en nieuw verschiet.

 

Een man, een vrouw, een kind
wonder dat eeuwig keert,
zorg die zich stil bezint,
liefde die overwint,
liefde die door niets gedeerd.

 

Een man, een vrouw, een kind
aarde´s diepste geluk,
ogen van tranen blind,
God die opnieuw begint,
sterk tegen alle druk.

 

Een man, een vrouw, een kind
inniger kan het niet,
God fluistert en troost en bindt,
liefde die altijd wint,
liefde; eeuwig verschiet.

 

 

 

 

Gabriël Smit

 

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van 25 december mijn andere blog van vandaag.

 

Geschreven door Romenu om 21:47 Reageer op dit bericht

Quentin Crisp, Carlos Castaneda, Alfred Kerr, Friedrich Wilhelm Weber

Quentin Crisp (25 december 1908 – 21 november 1999)







De Engelse schrijver, acteur en homoactivist Quentin Crisp werd geboren als Denis Charles Pratt op 25 december 1908 in Sutton, Surrey. Zie ook mijn blog van 25 december 2006.

 

 

DO YOU BELIEVE IN GOD

 

Well, now, the last time You-Know-Who was mentioned, I began by saying I wouldn't like to say anything that gave offense. And someone in the audience said, "Why stop now?" But his is still something that worries me, so if at any moment anyone finds anything I say offensive, they have only to jump up and down, make a scene, and we will stop.

I believe, like most people, not that of which logic can convince me but what my nature inclines me to believe. This is so of nearly everybody. I am unable to believe in a God susceptible to prayer as petition. It does not seem to me to be sufficiently humble to imagine that whatever force keeps the planets turning in the heavens is going to stop what it's doing to give me a bicycle with three speeds.

But if God is the universe that encloses the universe, or if God is the cell within the cell, or if God is the cause behind the cause, then this I accept absolutely. And if prayer is a way of aligning your body with the forces that flow through the universe, then prayer I accept. But there is a worrying aspect about the idea of God. Like witchcraft or the science of the zodiac or any of these other things, the burden is placed elsewhere. This is what I don't like.

You see, to me, you are the heroes of this hour. I do not think the earth was ever meant to be your home. I do not see the sky as a canopy held over your head by cherubs or see the earth as a carpet laid at your feet. You used to live an easy lying-down life in the sea. But your curiosity and your courage prompted you to lift your head out of the sea and gasp this fierce element in which we live. They are seated on Mars, with their little green arms folded, saying, "We can be reasonably certain there is no life on Earth because there the atmosphere is oxygen, which is so harsh that it corrupts metal." But you learned to breathe it. Furthermore, you crawled out of the sea, and you walked up and down the beach for centuries until your thighbones were thick enough to walk on land. It was a mistake, but you did it.

Once you have this view of your past—not that it was handed to you but that you did it—then your view of the future will change. This terror you have of the atom bomb will pass. Something will arise which will breathe radiation if you learned to breathe oxygen.

So you don't have to worry. Don't keep looking into the sky to see what is happening. Embrace the future. All you have to do about the future is what you did about the past. Rely on your curiosity and your courage and ride through the night."

 

 

 

 

 

 

De Amerikaans-Peruviaanse schrijver Carlos Castaneda werd geboren op 25 december 1925      in São Paulo, Brazilië (volgens hem zelf) of op 25 december 1919 in Cajamarca, Peru (volgens zijn immigratiepapieren). Zie ook mijn blog van 25 december 2006.

 

 

Uit: The Power of Silence

 

“At various times I've attempted to name my knowledge for your benefit. I've said that the most appropriate name is nagualism, but that that term is too obscure. Calling it simply "knowledge" makes it too vague, and to call it "witchcraft" is debasing. "The mastery of intent " is too abstract, and "the search for total freedom" too long and metaphorical. Finally, because I've been unable to find a more appropriate name, I've called it "sorcery," although I admit it is not really accurate.
      I've given you different definitions of sorcery, but I have always maintained that definitions change as knowledge increases. Now you are in a position to appreciate a clearer definition.

     
From where the average man stands, sorcery is nonsense or an ominous mystery beyond his reach. And he is right--not because this is an absolute fact, but because the average man lacks the energy to deal with sorcery.
      Human beings are born with a finite amount of energy, an energy that is systematically deployed, beginning at the moment of birth, in order that it may be used most advantageously by the modality of the time.
      The modality of the time is the precise bundle of energy fields being perceived. I believe man's perception has changed through the ages. The actual time decides the mode; the time decides which precise bundle of energy fields, out of an incalculable number, are to be used. And handling the modality of the time--those few, selected energy fields--takes all our available energy, leaving us nothing that would help us use any of the other energy fields.
      The average man, if he uses only the energy he has, can't perceive the worlds sorcerers do. To perceive them, sorcerers need to use a cluster of energy fields not ordinarily used. Naturally, if the average man is to perceive those worlds and understand sorcerers' perception he must use the same cluster they have used. And this is just not possible, because all his energy is already deployed.”

 

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 25 december 2006.

 

De Duitse schrijver, journalist en theatercriticus Alfred Kerr werd op 25 december 1867 in Breslau geboren.

 

De Duitse schrijver Friedrich Wilhelm Weber werd geboren op 25 decmber 1813 in Althausen

 

Geschreven door Romenu om 21:43 Reageer op dit bericht

Kerstnacht (Ida Gerhardt)








Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Prettig Kerstfeest!

 

 

Kerstnacht

 

Kerstnacht - het woord is als een lafenis,

een koele sneeuw, glanzend onder het zachte

stralen der sterren - op de landen is

het weerloos stil, een ongerept verwachten.

 

Kerstnacht - het eenzaam zwerven der gedachten

rondom het oud verhaal, het nimmer uit te spreken

verlangen naar het helder zingen in de nacht en het

opgaan van de ster, een lichtend teken.

 

Kerstnacht - het sneeuwt op uw geschonden aarde,

dun en versnuivend dekt een huivering

van ijle val, een lichte zuivering

het vragen, dat wij ongestild bewaarden.

 

 

 

Ida Gerhardt 

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van 24 december mijn andere blog van vandaag.

 

Geschreven door Romenu om 19:23 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten