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Elias Canetti, Max Dauthendey, Jovica Tasevski – Eternijan, Annette Pehnt

De Duitstalige schrijver Elias Canetti werd geboren op 25 juli 1905 in Russe in Bulgarije. Zie ook mijn blog van 25 juli 2010 en eveneens alle tags voor Elias Canetti op dit blog.

 

Uit: Die gerettete Zunge

 

„Sie las mir einen Satz Deutsch vor und ließ mich ihn wiederholen. Da ihr meine Aussprache missfiel, wiederholte ich ihn ein paar Mal, bis er ihr erträglich schien. Das geschah aber nicht oft, denn sie verhöhnte mich für meine Aussprache, und da ich um nichts in der Welt ihren Hohn ertrug, gab ich mir Mühe und sprach es bald richtig. Dann erst sagte sie mir, was der Satz auf englisch bedeute. Das aber wiederholte sie nie, das musste ich mir sofort ein für allemal merken. ... Sie entließ mich, sagte: "Wiederhole dir das für dich. Morgen machen wir weiter." Sie behielt das Buch, und ich war ratlos mir selber überlassen. ... Wenn sie besonders ungeduldig wurde, schlug sie die Hände über dem Kopf zusammen und rief: "Ich habe einen Idioten zum Sohn!" ... oder "Dein Vater hat doch auch deutsch gekonnt, was würde dein Vater dazu sagen!" ... Sie achtete nicht darauf, dass ich vor Kummer wenig aß. Den Terror, in dem ich lebte, hielt sie für pädagogisch.“

(…)

 

„Ob wir es wahrhaben wollten oder nicht, solange wir zusammenlebten, waren wir einander Rechenschaft schuldig. Jeder wusste nicht nur, was der andere tat, jeder spürte auch die Gedanken des anderen, und was das Glück und die Dichte dieses Verständnisses ausmachte, war auch seine Tyrannei.“

 

 


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Elias Canetti (25 juli 1905 - 14 augustus 1994)  

 

 

 

 

De Duitse dichter en schilder Max Dauthendey werd geboren op 25 juli 1867 in Würzburg. Zie ook mijn blog van 25 juli 2007 en ook mijn blog van 25 juli 2008 en ook mijn blog van 25 juli 2009 en ook mijn blog van 25 juli 2010

 

 

Sommer, der so fröhlich war

 

Sommer der so fröhlich war,

Er entlässt der Vögel Schaar,

Tausend Stare weiter ziehn,

Tausend Lieder jetzt entfliehn.

 

Auf der Wiese,  die verblüht,

Noch der Himmel einsam glüht,   

Wie die Sehnsucht, die nie stirbt

Und um neue Lieder wirbt.

 

Sitzt  das Herz am rechten Fleck,

Fällt's nicht wie ein Herbstblatt weg. 

Wechselt auch der Baum sein Kleid,

Lieb kennt keine Jahreszeit. 

 

 

 

Jetzt ist es Herbst

 

Jetzt ist es Herbst,

Die Welt ward weit,

Die Berge öffnen ihre Arme

Und reichen dir Unendlichkeit.

Kein Wunsch, kein Wuchs ist mehr im Laub,

Die Bäume sehen in den Staub,

Sie lauschen auf den Schritt der Zeit.

 

Jetzt ist es Herbst,

das Herz ward weit.

Das Herz, das viel gewandert ist,

Das sich verjüngt mit Lust und List,

Das Herz muss gleich den Bäumen lauschen

Und Blicke mit dem Staube tauschen.

Es hat geküsst, ahnt seine Frist,

Das Laub fällt hin, das Herz vergisst.

 

 

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Max Dauthendey (25 juli 1867 – 29 augustus 1918)

Portret door Heinrich Kiefer

 

 

 

 

De Macedonische dichter Jovica Tasevski – Eternijan werd geboren op 25 juli 1976 in Skopje. Zie ook mijn blog van 25 juli 2009 en ook mijn blog van 25 juli 2010

 

 

Feast

Insane darkness insatiable darkness
casts its black anchor into the cold sea
and spreads out in gruesome waves
then, as an endless vibration
fells marble pillars,
gnaws shapes
mutes kingdoms
tears the clouds
blankets the East
blatantly snatches
light's sidereal milk
and everything goes down the tubes
insatiable darkness
ugly darkness
insane darkness
immense darkness
infinite

 

 

Vertaald door Marija Girevska

 

 

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Jovica Tasevski – Eternijan (Skopje, 25 juli 1976)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Annette Pehnt werd geboren op 25 juli 1967 in Keulen. Zie ook mijn blog van 25 juli 2007  en ook mijn blog van 25 juli 2008 en ook mijn blog van 25 juli 2009 en ook mijn blog van 25 juli 2010

 

Uit: Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen,...

 

„Mein Name ist Simone Saalfeld, und ich bin heute Ihre Zugbegleiterin. Mein Name ist Susanne Sieler. Mein Name: Heute ist mein Name Salomé Santrac, und ich begleite Sie auf Ihrer Fahrt von Zürich nach Hamburg. Ich weiß, mein Name ist ungewöhnlich, und dennoch stehe ich Ihnen bei Fragen stets zur Verfügung. Auch sonst, wenn Sie Bedürfnisse haben, wenden Sie sich doch einfach an mich und mein Team. Vielleicht haben Sie Durst oder Hunger oder andere einfache Bedürfnisse, dann kann ich Ihre Wünsche vielleicht sogar an Ihrem Platz erfüllen, erst recht, wenn Sie in der ersten Klasse dürsten oder hungern, erstklassiger Durst wird sehr schnell gestillt, auch der Hunger, wenn es sich um

Hunger der harmloseren Art handelt, kann im Handumdrehen aus der Welt geschafft werden, guten Morgen, Fahrkarten bitte, ich muss das sagen, auch wenn Sie wissen, warum ich auf Sie zukomme, trotz der Geschwindigkeit halte ich mich nicht an den Sitzen fest, sondern eile freihändig und lächelnd auf Sie zu, mein Satz für Sie, und während Sie nach dem Ticket suchen, bleibe ich kurz bei Ihnen stehen, halte mich nun doch mit einer Hand fest, während wir über die Weichen hinter Basel fahren, und werfe einen Blick in das sanft gekrümmte Fenster, mit der Hand fahre ich mir rasch durch die Haare, die etwas strähnig sind und vorne angeknabbert aussehen, obwohl ich weiß, dass es darauf nicht ankommt.“

 

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Annette Pehnt (Keulen, 25 juli 1967)



Zie voor nog meer schrijvers van de 25e juli ook
mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:50 Reageer op dit bericht
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Ottokar Kernstock, Sytze van der Zee, Albert Knapp, Kazim Ali, Louise Boege

De Oostenrijkse dichter, priester en Augustijner Koorheer Ottokar Kernstock werd geboren op 25 juli 1848 in Marburg an der Drau. Zie ook mijn blog van 25 juli 2007 en ook mijn blog van 25 juli 2009 en ook mijn blog van 25 juli 2010

 

 

Im Dichterheim

 

Es wanderten durch den rauschenden Tann

Drei Mädel, flink wie die Wiesel,

Den Bergpfad zur ragenden Feste hinan

Die Ilse, die Gretel, die Lisel.

 

Sie rasteten unter dem Lindengeäst,

Durchs Burgtor sind sie gezogen.

Sie fanden des Singvogels heimliches Nest,

Doch der Sänger war ausgeflogen.

 

Ihr lieblichen Wanderer macht euch nichts draus,

Weil heute im Hause ich fehle!

In meinen Liedern bin ich zu Haus,

Im Sange wohnt meine Seele.

 

Dort habt ihr manch trauliches Stündlein geweilt

Beim Dichter, dem Bringer des Schönen.

Habt Wonne und Wehmut mit mir geteilt,

Mein Lächeln und meine Tränen.

 
Ergründet habt ihr mein innerstes Sein

Und meine Sendung gesegnet -

So wurde ich euer, so wurdet ihr mein,

Obgleich wir uns niemals begegnet.

 

Und kommt jetzt das Herbsten und kommt das Verblüh’n,

Ich weiß doch, trotz Blättergeriesel

Bleibt mir ein herziges Kleeblatt grün:

Die Ilse, die Gretel, die Lisel.

 

 

 

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Ottokar Kernstock (25 juli 1848 – 5 november 1928)

Bronzen medaille uit 1928

 

 

 

 

De Nederlandse journalist en schrijver Sytze van der Zee werd geboren op 25 juli 1939 in Hilversum. Zie ook mijn blog van 25 juli 2009 en ook mijn blog van 25 juli 2010

 

Uit: Meneer Van der Zee, wat is dat zielig voor u

 

„Ineens onderbreekt hij zichzelf en vraagt mij waar mijn belangstelling voor de oorlog vandaan komt. Ik geef hem het antwoord dat ik vroeger ook altijd gaf. Dat ik de oorlog ook nog even heb meegemaakt en dat ik me er al jong in heb verdiept en dat die interesse gewoon is gebleven. Totdat ik me realiseer dat dit antwoord niet goed genoeg is. Zeker niet tegenover een man die zoveel heeft meegemaakt, zelf onderduiker is geweest, talrijke familieleden in de Duitse vernietigingskampen heeft verloren. En ik vertel hem dat mijn vader lid van de NSB is geweest en dat ik het allemaal wil weten. Waarom hij die stap heeft gedaan die ons zoveel onheil heeft gebracht. Dat ik me daarom ook in de opkomst van het nationaal-socialisme, de jodenvervolging heb verdiept.
En terwijl ik dit allemaal zeg, schiet door me heen dat de man me voor hetzelfde geld kan verzoeken zijn huis te verlaten. Toen mijn boek
Potgieterlaan 7
net was verschenen, belde me een Joodse vrouw die me op de televisie had gezien. Ze vertelde dat ze nooit eerder met een zoon of een dochter van een NSB’er had gesproken. Haar vader had haar dat als kind verboden en daar had ze zich altijd aan gehouden.
Als ik denk voldoende uitleg te hebben gegeven over mijn drijfveren, zwijg ik. Er valt een stilte. De man kijkt me peinzend voor hij zegt: ‘Meneer Van der Zee, wat is dat zielig voor u.’ En hij schudt het hoofd. ‘Wat is dát zielig!’

 

 

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Sytze van der Zee (Hilversum, 25 juli 1939)

 

 

 

 

De Duitse dominee en dichter Albert Knapp werd geboren op 25 juli 1798 in Tübingen. Zie ook mijn blog van 25 juli 2007 en ook mijn blog van 25 juli 2009 en ook mijn blog van 25 juli 2010

 

 

Die Wolkenlilie

 

Wie silbern dort am reinsten Himmel bin

Das lichte Streifgewölk zur Höhe steigt!

Ein Bläterpaar, ein Stengel mittendrinn,

Darauf sich eins Lilie lieblich neigt.

 

Vielfältiges Gebild der Himmelsflur,

Wie wechselst du buntwollig die Gestalt!

Wie viele Formen sind durch den Azur

Als Seelenbilder schon dahingewallt!

 

Doch mir kein schön'res. — Wenn das Weltgericht

Ferndonnernd uns im Nachtgewölle naht, —

Wie, oder wenn die Lämmerwolke spricht:

Du Lamm des Hirten, wandle seinen Pfad!

 

Wenn hoch des Abends Purpursaum erglüht

Und an der Ewigkeiten Sabbath mahnt:

Die zarte Lilie, die dort oben blüht,

Zeigt doch das Lieblichste, was ich geahnt.

 

In unermessner Tiefe wurzelt still

Der sanfte Geist, und duftet mild und rein,

Und hebt sich doch, weil Er nur Eines will,

In aller Himmel Höhe weit hinein.

 

Sein Kleid ist Unschuld, und sein Blätterpaar

Heißt Lieb' und Demuth;  satt der Farben wählt Er

Licht zum Schmucke, blüht unwandelbar,

Den Lilien des Himmels zugezählt.

 

 

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Albert Knapp (25 juli 1798 – 18 juni 1864)

Tübingen

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en essayist Kazim Ali werd geboren op 6 april 1971 in Croydon, Engeland. Zie ook mijn blog van 6 april 2011.

 

 

Goya’s New York

 

I want to go home
The streets are flooded
Up to the car windows
I want to drown
Drown every day of my life

 

Paintings I thought were beautiful
Were of devastation
I want to be torn to pieces

 

The loneliness of the man
In the painting about the execution
He is looking
Nobody else is looking

 

 

 

Dry Dock

 

Reading the paper backward
A mountain won’t come apart in your hands
The nature of stone, queer and quibbling

 

Sailboat in anxious wind
Frigate caught in arctic ice
Me between matter and spirit

 

Ship in ice
Ship in a bottle built there
Dry dock: a place I will never go

 

 

 

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Kazim Ali (Croydon, 6 april 1971)

 

 

 

 

De Duitse dichteres Louise Boege werd geboren in 1985 in Würzburg. Zie ook mijn blog van 25 juli 2010

 

 

dame

 

es muss doch ein buch geben
welches sie anbeten jeder hat das
darauf spräche eine solche dame wohl nichts
sie flatterte zaghaft mit dem lid klappklapp
macht der schmetterling vor dem fenster
und was wenn nicht

sie kann sich aber zusammennehmen
wenn sie nichts zu lesen hat und flugzeuge
im himmel herumflögen ganz
dicht am ohr entlang

manche kanten sind in ihren tagen
nicht immer ist alles leicht
von der seele gar nicht zu reden
es wird spät
kein anruf kein blitz in der nacht
flugzeuge

sie löst einen gutschein ein gähnt
mit der hand vor dem mund und lächelt
die stille ist eine stille
daneben kommt ein geräusch
und aus einem buch ein gebet

 

 

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Louise Boege (Würzburg, 1985)

Geschreven door Romenu om 18:44 Reageer op dit bericht

Robert Graves, Johan Andreas der Mouw, Banana Yoshimoto, Rosemarie Schuder

De Engelse dichter en schrijver Robert Graves werd geboren in Londen (Wimbledon) op 24 juli 1895. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007 en ook mijn blog van 24 juli 2008 en ook mijn blog van 24 juli 2009 en ook mijn blog van 24 juli 2010.

 

 

The Naked And The Nude

 

For me, the naked and the nude

(By lexicographers construed

As synonyms that should express

The same deficiency of dress
Or shelter) stand as wide apart

As love from lies, or truth from art.

 

Lovers without reproach will gaze

On bodies naked and ablaze;

The Hippocratic eye will see

In nakedness, anatomy;

And naked shines the Goddess when

She mounts her lion among men.

 

The nude are bold, the nude are sly

To hold each treasonable eye.

While draping by a showman's trick

Their dishabille in rhetoric,

They grin a mock-religious grin

Of scorn at those of naked skin.

 

The naked, therefore, who compete

Against the nude may know defeat;

Yet when they both together tread

The briary pastures of the dead,

By Gorgons with long whips pursued,

How naked go the sometime nude!

 

 

 

Symptoms of Love

 

Love is universal migraine,

A bright stain on the vision

Blotting out reason.

 

Symptoms of true love

Are leanness, jealousy,

Laggard dawns;

 

Are omens and nightmares -

Listening for a knock,

Waiting for a sign:

 

For a touch of her fingers

In a darkened room,

For a searching look.

 

Take courage, lover!

Could you endure such pain

At any hand but hers?

 

 

 

Smoke-Rings

 

BOY

 

Most venerable and learned sir,

Tall and true Philosopher,

These rings of smoke you blow all day

With such deep thought, what sense have they?

 

PHILOSOPHER

 

Small friend, with prayer and meditation

I make an image of Creation.

And if your mind is working nimble

Straightway you’ll recognize a symbol

Of the endless and eternal ring

Of God, who girdles everything—

God, who in His own form and plan

Moulds the fugitive life of man.

These vaporous toys you watch me make,

That shoot ahead, pause, turn and break—

Some glide far out like sailing ships,

Some weak ones fail me at my lips.

He who ringed His awe in smoke,

When He led forth His captive folk,

In like manner, East, West, North, and South,

Blows us ring-wise from His mouth.

 

 

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Robert Graves (24 juli 1895 - 7 december 1985)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter Johan Andreas dèr Mouw (Adwaita) werd  geboren op 24 juli 1863 in Westervoort Zie ook mijn blog van 24 juli 2010 en eveneens alle tags voor Johan Andreas dèr Mouw op dit blog.

 

 

Soms vraag ik nuchter

 

I

 

Soms vraag ik nuchter: Is 't misschien een waan,

Wanneer ik denk, ik ben Brahman's profeet -?

Herleeft in mij, zonder dat 'k zelf het weet,

Een zon- en regentov'rende shamaan?

 

Of doe ik aan mystiek, noem 'k mij brahmaan,

Omdat het literair staat en gekleed?

En preek ik koketterend van mijn leed,

Omdat het hoort bij 't dichterlijk bestaan?

 

Dat 'k zelf dit vraag, is dat al geen bewijs?

Ja, zeg ik daarom, dat 'k oud ben en grijs,

Opdat 't zal schijnen: Wat hij zegt, is waar?

 

Of knaagt de twijfel na mijn wetenschap

Hong'rig 't geloof stuk in mijn dichterschap? -

Ik meende altijd, ik was geen huichelaar.

 

 

 

Soms vraag ik nuchter

 

II

 

'K dacht vaak te drijven in de Brahmanzee:

Maar was 't geen plasje, dat herinn'ring liet

Aan wat 'k gelezen had? Of was 't verdriet,

Dat schijngeluk zocht, toen me 't echte ontglee?

 

Vraagt nu: 'Ben ik 't?' 't verstand, dat mij verried?

Is deze twijfel mijn Gethsemané?

IN DEN BEGINNE WAS BRAHMAN'S IDEE -

Lama Sabachtani - Of is Hij niet?

 

Maar toen 'k een kind was, zag 'k de Grote Beer:

Was dat gevoel niet echt? - Ik weet 't niet meer.

Zei grootmoe niet, dat God 't sterrengewelf

 

Geschapen had - ORION! - O, daar is 't,

Daar is 't! Nu weet 'k weer, wat ik altijd wist:

Ja, Ja, Ja, Ja: Ik ben het wereld-Zelf.

 

 

 

'k Zie nu al

 

'k Zie nu al hoe 'k, als jij gestorven bent,

Zal zitten, kijkend naar je stil gezicht;

Wel vol verleden, toch pijnlijk verlicht,

Dat jij ten minste geen verdriet meer kent.

 

Mijn handen zullen, vroeger lang gewend,

Van zelf aaien je haar, waar levend ligt,

Als vroeger, nog het diep glanzende licht,

Dat uit de dood mij jouw vergeving zendt.

 

't Is alles tevergeefs: nu weet ik al,

Dat 'k dan, mijn hartje, niet begrijpen zal,

Hoe 'k jou geen liefde gaf, mijzelf geen rust;

 

Zelfkwellend zal 'k je, herrezen, zien staan,

Jong, als toen ik 't geluk voorbij liet gaan,

Die ene nacht, toen 'k je niet heb gekust.

 

 

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Johan Andreas dèr Mouw (24 juli 1863 – 8 juli 1919)

 

 

 

 

De Japanse schrijfster Banana Yoshimoto werd geboren op 24 juli 1964 inTokyo. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007  en ook mijn blog van 24 juli 2008 en ook mijn blog van 24 juli 2009 en ook mijn blog van 24 juli 2010.

 

Uit: Federkleid (Vertaald door Thomas Eggenberg)

 

„Ich begegnete ihm wieder, als ich eines Nachts ziellos durch die Straßen streifte.

Ich hatte schlecht geträumt und war schwitzend und mit zusammengepreßten Zähnen aufgewacht.

Die Kartonkisten umzingelten mich im Mondschein wie Grabsteine. Ich schnappte nach Lu∫ und richtete mich auf. Am Fußende schlummerte zusammengerollt die Katze. Die Decke war schwer

und mein Körper heiß, im Zimmer jedoch war es eiskalt. Ich stellte den Ofen an und kochte mir einen

Tee.

Obwohl ich nichts Schlechtes getan hatte, fühlte ich mich wie eine Schuldige.

Obwohl niemand gestorben war, fühlte ich mich, als hätte ich jemanden verloren. Durch das kleine Fenster schaute ich zum Mond hinauf. Er war da, wie immer. Der gleiche Mond, den ich so oft mit meinem Geliebten angeschaut hatte. Aber jetzt war ich allein in diesem jämmerlichen Verschlag, irgendwo in der Provinz, ohne richtige Arbeit, ohne irgend etwas … Es gab Momente, in denen ich das als befreiend empfand, aber es waren schmerzliche Momente. Wo war bloß mein Leben? Wo gehörte ich hin? Jedesmal, wenn mir die Frage durch den Kopf geisterte, verspürte ich ein he∫iges Verlangen nach jener Zeit, die mir alles bedeutet hatte. Gäbe es nur ein Zurück!

Schon wieder begannen sich meine Gedanken im Kreis zu drehen. Ich öΣnete das Fenster. Die klirrendkalte, frische Lu∫ strömte in meine Lungen – eine Luft, von der man in Tokyo nur träumen

konnte. Im Nu fühlte ich mich besser, als hätte sie meinen bösen Traum verscheucht und mich wieder

in die Gegenwart zurückgeholt.“

 

 

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Banana Yoshimoto (Tokyo, 24 juli 1964)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Rosemarie Schuder werd geboren op 24 juli 1928 in Jena. Zie ook mijn blog van 24 juli 2009 en ook mijn blog van 24 juli 2010.

 

Uit: Hochverrat oder: Seltsame Wege zu Ferdinand Freiligrath

 

„Der Präsident des Schwurgerichts, Ritter von Mücke, wollte sich den Abend nicht verderben lassen: "Wir haben einen anstrengenden Prozesstag hinter uns. Lassen wir die alten Geschichten ruhen. Wir müssen nach vorne schauen. Wir hatten heute genug zu tun mit dem Heraufbeschwören des Christlichen durch den angeklagten Wilhelm Liebknecht."

Nein, es war wirklich kein glücklicher Einfall des Staatsanwalts Carl Theodor Hoffmann gewesen, gleich zu Beginn des heutigen vierten Verhandlungstags zu konstatieren, das gestern verlesene "Kommunistische Manifest" sei unter den Papieren von Wilhelm Liebknecht gefunden worden. Natürlich hatte er, von Mücke, unverzüglich den Schlussruf: Proletarier aller Länder, vereinigt euch, als anstössig erklären müssen. Und folgerichtig kam auch Liebknechts Erwiderung, was dieser Satz bedeute: "Ihr Arbeiter in Süd und Ost, in Ost und West, auf dem ganzen Erdenrund, Ihr alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ihr Elenden und Ausgestossenen, für die kein Platz ist am Tische der Gesellschaft, die Ihr im Schweisse Eures Angesichts die Reichtümer schafft, die andere geniessen, erkennt, dass trotz der Grenzpfähle, die Euch trennen, Eure Sache überall dieselbe ist, dass überall Eure Not denselben Ursachen entspringt.“

Nein, er hatte ihn nicht unterbrochen, doch selten hatte er sich so unbehaglich gefühlt wie bei diesen von Wilhelm Liebknecht vorgetragenen Passagen aus dem Bericht über den Kongress der Internationalen Arbeiter-Assoziation in Basel. Immer wieder musste er dagegen ankämpfen, dass seine Gedanken nicht abschweiften und zu den Orten in dieser Stadt wanderten, die er liebte.“

 

 

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Rosemarie Schuder (Jena,  24 juli 1928)




Zie voor nog schrijvers van de 24e juli ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:12 Reageer op dit bericht

Katia Mann, Junichirō Tanizaki, Frank Wedekind, Hermann Kasack

De Duitse schrijversvrouw Katia Mann, steun en toeverlaat van de Duitse schrijver Thomas Mann, werd geboren als Katharina Pringsheim op 24 juli 1883 in Feldafing. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007 en ook mijn blog van 24 juli 2008 en ook mijn blog van 24 juli 2009 en ook mijn blog van 24 juli 2010.

 

Uit: Katia Mann: Meine ungeschriebenen Memoiren

 

“Der Boykott der Nazis war schon 1930 offenkundig, und seine Unbeliebtheit in diesen Kreisen hatte Thomas Mann schon damals augenscheinlich dokumentiert bekommen.
Er hielt im Oktober 1930 im Berliner Beethovensaal einen Vortrag namens "Deutsche Ansprache. Ein Appell an die Vernunft". Er war eigens hingefahren, um auf dieser Veranstaltng vor den Nazis zu warnen und gegen sie aufzutreten. Der Abend ist mir, mit all dem Aufruhr und all der Aufregung, die er beschwor, unvergeßlich. Von einem wohlmeinenden Publikum war der Saal halb ausverkauft, oben auf der Galerie jedoch saß Herr Arnolt Bronnen mit einigen anderen Gesinnungsgenossen, Pro-Nazi, aggressiv, und sie hätten am liebsten die Ansprache gesprengt. Sie haben furchtbaren Krach gemacht, Thomas Mann immer wieder unterbrochen und: Unsinn! Schluß! und ähnliches von der Galerie gerufen, daß mein Mann für eine Weile zu sprechen aufhören mußte. Es herrschte große Aufregung im Saal.
Da drehte sich das gesamte Publikum gegen die Galerie und rief: Wir wollen Thomas Mann hören. Ruhe da oben!
Es ging daraufhin ziemlich ungestört weiter. Ich saß in der ersten Reihe, auf dem Podium saß Frau Fischer, und Frau Fischer flüsterte immer: Recht bald Schluß machen. Möglichst bald Schluß machen! Aber mein Mann ließ sich gar nicht stören und führte den Vortrag vollständig zu Ende.
Dann kam Bruno Walter zu uns in das Künstlerzimmer und sagte: Wissen Sie, ich würde jetzt nicht die Haupttreppe hinuntergehen. Da kann man nicht wissen, was passiert. Ich bin ja hier zu Hause, im Beethovensaal. Ich führe Sie auf der Hintertreppe hinunter. So geschah es denn auch. Über die Hintertreppe und einige Verbindungsgänge gelangten wir ins Freie, und Bruno Walter führte uns zu seinem Wagen, den er in einem Hof abgestellt hatte, und brachte uns sicher fort.”

 

 

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Katia Mann (24 juli 1883 – 25 april 1980)

Thomas en Katia Mann

 

 

 

De Japanse schrijver Junichirō Tanizaki werd geboren in Tokio op 24 juli 1886. Zie ook mijn blog van 24 juli 2009 en ook mijn blog van 24 juli 2010.

 

 Uit: In Praise of Shadows (Vertaald door Thomas Harper en Edward Seidensticker)

 

“Whenever I see the alcove of a tastefully built Japanese room, I marvel at our comprehension of the secrets of shadows, our sensitive use of shadow and light…. The “mysterious Orient” of which Westerners speak probably refers to the uncanny silence of these dark places. And even we as children would feel an inexpressible chill as we peered into the depths of an alcove to which the sunlight had never penetrated. Where lies the key to this mystery? Ultimately it is the magic of shadows.”

(…)

 

“But what produces such differences in taste? In my opinion it is this: we Orientals tend to seek our satisfactions in whatever surroundings we happen to find ourselves, to content ourselves with things as they are; and so darkness causes us no discontent, we resign ourselves to it as inevitable. If light is scarce then light is scarce; we will immerse ourselves in the darkness and there discover its own particular beauty. But the progressive Westerner is determined always to better his lot. From candle to oil lamp, oil lamp to gaslight, gaslight to electric light—his quest for a brighter light never ceases, he spares no pains to eradicate even the minutest shadow.”

 

 

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Junichirō Tanizaki (24 juli 1886 – 30 juli 1965)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en acteur Frank Wedekind werd geboren in Hannover op 24 juli 1864. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007 en ook mijn blog van 24 juli 2008 en ook mijn blog van 24 juli 2009 en ook mijn blog van 24 juli 2010.

 

 

Sommer - Konfession

 

Freudig schwör'  ich es mit jedem Schwure

Vor der Allmacht,  die mich züchtigen kann:

Wie viel lieber wär'  ich eine Hure 

Als an Ruhm und Glück der reichste Mann! 

 

Welt,  in mir ging dir ein Weib verloren,

Abgeklärt und jeder Hemmung bar.  

Wer war für den Liebesmarkt geboren

So wie ich dafür geboren war?

 

Lebt'  ich nicht der Liebe treu ergeben  

Wie es andre ihrem Handwerk sind?

Liebt'  ich nur ein einzig Mal im Leben

Irgendein bestimmtes Menschenkind?

 

Lieben?  -  Nein,  das bringt kein Glück auf Erden.

Lieben bringt Entwürdigung und Neid.

Heiß und oft und stark geliebt zu werden,

Das heißt Leben,  das ist Seligkeit!

 

Oder sollte Schamgefühl mich hindern,  

Wenn sich erste Jugendkraft verliert, 

Jeden noch so seltnen Schmerz zu lindern,

Den verwegne Phantasie gebiert?

 

Schamgefühl?  -  Ich hab es oft empfunden;

Schamgefühl nach mancher edlen Tat; 

Schamgefühl vor Klagen und vor Wunden; 

Scham, wenn endlich sich Belohnung naht.

 

Aber Schamgefühl des Körpers wegen, 

Der mit Wonnen überreich begabt?  

Solch ein Undank hat mir fern gelegen,

Seit mich einst der erste Kuss gelabt!

 

Und ein Leib, vom Scheitel bis zur Sohle

Allerwärts als Hochgenuss begehrt...

Welchem reinern, köstlichern Idole

Nachzustreben, ist dies Dasein wert?

 

Wenn der Knie leiseste Bewegung

Kraft erzeugend wirkt wie Feuersglut,

Und die Kraft,  aus wonniger Erregung,

Sich zu überbieten, nicht mehr ruht;

 

Immer unverwüstlicher und süßer,

Immer klarer im Genuss geschaut,

Dass es statt vor Ohnmacht dem Genießer

Nur vor seiner Riesenstärke graut... 

 

Welt, wenn ich von solchem Zauber träume,

Dann zerstiebt zu nichts,  was ich getan;  

Dann preis'  ich das Dasein und ich bäume

Zu den Sternen mich vor Größenwahn!  

 

Unrecht wär's,  wollt'  ich der Welt verhehlen,

Was mein Innerstes so wild entflammt,   

Denn vom Beifall vieler braver Seelen 

Frag' ich mich umsonst, woraus er stammt.  

 

 

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Frank Wedekind (24 juli 1864 - 9 maart 1918)

In 1883 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Hermann Kasack werd geboren op 24 juli 1896 in Potsdam. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007 en ook mijn blog van 24 juli 2010.

 

Uit: Mechanischer Doppelgänger

 

„Ein Herr wünscht Sie zu sprechen", meldete die Sekretärin. Ich las auf der Besuchskarte: Tobias Hull, D. A. – Keine Vorstellung. Auf meinen fragenden Blick: „Ein Herr in den besten Jahren, elegant." Anscheinend ein Ausländer. Immer diese Störungen. Irgendein Vertreter. Oder? Was weiß man. – „Ich lasse bitten."

Herr Tobias Hull tritt mit vorsichtigen Schritten ein. Er setzt Fuß vor Fuß, als fürchte er, zu stark aufzutreten. Ob er leidend ist? Ich schätze sein Alter auf Mitte vierzig. Eine große Freundlichkeit strahlt aus seinem glatt rasierten, nicht unsympathischen Gesicht. Sehr korrekt angezogen, beinahe zu exakt in seinen verbindlichen Bewegungen, scheint mir. Nun, man wird sehen. Mit der Hand zum Sessel weisend:

„Was verschafft mir die Ehre Ihres Besuches?"

„Oh! Ich wollte mich Ihnen nur vorstellen."

„Sehr angenehm", sagte ich.

„Oh! Sie verstehen!" Dieses mit einem leicht jaulenden Ton vorgebrachte Oh! ist unnachahmlich. Seine müde, etwas monotone Stimme hat einen kleinen fremden Akzent. Er sieht mich mit freundlicher Erwartung an.

Über das Benehmen seines Besuches doch ein wenig erstaunt, wiederhole ich:

„Sehr angenehm. Aber darf ich Sie fragen –"

Da werde ich sogleich mit einem Oh! unterbrochen: „Bitte fragen Sie mich nicht." Und dann beginnt er, seine Geschichte zu erzählen, die er anscheinend schon hundertmal vorgebracht hat: „Ich bin nämlich ausgestopft!" „Aber – erlauben Sie mal!"

Das eigentümliche Wesen, das mich überlegen fixiert, beachtet den Einwurf nicht, sondern fährt unbeirrt fort: „Erschrecken Sie nicht, weil ich eine Art Automat bin, eine Maschine in Menschenform, ein Ersatz sozusagen, Mr. Tobias Hull existiert wirklich. Der Chef einer großen Fabrik zur Herstellung von mechanischen Doppelgängern. Ich bin, wie sagt man, sein Projekt, ja, Agent in Propaganda. Ich kann Ihnen natürlich meinen Mechanismus im Einzelnen nicht erklären – Sie verstehen: Fabrikationsgeheimnis!

 

 

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Hermann Kasack (24 juli 1896 – 10 januari 1966)

Hier met vlinderdas op een vergadering van het Pen-Zentrum Deutschland, 1949

Geschreven door Romenu om 19:05 Reageer op dit bericht

Alexandre Dumas père, E. F. Benson, Betje Wolff, Willie Verhegghe

De Franse dramaturg en schrijver Alexandre Dumas père werd geboren in (Villers-Cotterêts (Aisne) op 24 juli 1802. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007  en ook mijn blog van 24 juli 2008 en ook mijn blog van 24 juli 2009 en ook mijn blog van 24 juli 2010.

 

Uit: The Three Musketeers (Vertaald door William Barrow)

 

“In those times panics were common, and few days passed without some city or other registering in its archives an event of this kind. There were nobles, who made war against each other; there was the king, who made war against the cardinal; there was Spain, which made war against the king. Then, in addition to these concealed or public, secret or open wars, there were robbers, mendicants, Huguenots, wolves, and scoundrels, who made war upon everybody. The citizens always took up arms readily against thieves, wolves or scoundrels, often against nobles or Huguenots, sometimes against the king, but never against cardinal or Spain. It resulted, then, from this habit that on the said first Monday of April, 1625, the citizens, on hearing the clamor, and seeing neither the red-and-yellow standard nor the livery of the Duc de Richelieu, rushed toward the hostel of the Jolly Miller. When arrived there, the cause of the hubbub was apparent to all.

A young man--we can sketch his portrait at a dash. Imagine to yourself a Don Quixote of eighteen; a Don Quixote without his corselet, without his coat of mail, without his cuisses; a Don Quixote clothed in a woolen doublet, the blue color of which had faded into a nameless shade between lees of wine and a heavenly azure; face long and brown; high cheek bones, a sign of sagacity; the maxillary muscles enormously developed, an infallible sign by which a Gascon may always be detected, even without his cap--and our young man wore a cap set off with a sort of feather; the eye open and intelligent; the nose hooked, but finely chiseled. Too big for a youth, too small for a grown man, an experienced eye might have taken him for a farmer’s son upon a journey had it not been for the long sword which, dangling from a leather baldric, hit against the calves of its owner as he walked, and against the rough side of his steed when he was on horseback.”

 

 

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Alexandre Dumas père (24 juli 1802 - 5 december 1870)

Portret door Ernestine Philippain

 

 

 

 

De Engelse schrijver E. F. Benson werd geboren in Berkshire op 24 juli 1867. Zie ook mijn blog van 24 juli 2009 en ook mijn blog van 24 juli 2010.

 

Uit: Trouble for Lucia

 

"Those are trophies of yours at Grebe, then," said Miss Leg. "I consider tiger shooting a manly pursuit. That's what I mean by sport, taking your life in your hand instead of sitting in an armchair and firing into flocks of hand-reared pheasants. That kind of 'sportsman' doesn't even load his own gun, I believe. Butchers and poulterers; that's what I called thim in one of my books."

"Withering! Scathing!" cried Elizabeth. "And how well deserved. Benjy gave such a wonderful lecture here the other day about his hairbreadth escapes. You could have heard a pin drop."

"Ah, that's an old story now," said Benjy. "My shikari days are over. And there's not a man in Tilling who's even seen a tiger except through the bars at the Zoo. Georgie Pillson, for instance--"

"Whom I presented to you at tea yesterday, Miss Leg," put in Elizabeth. "Husband of our dear Mayor. Pointed beard. Sketches quite prettily, and does exquisite needlework. My wicked Benjy once dubbed him Miss Milliner Michael-Angelo."

 

 

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E. F. Benson (24 juli 1867 – 29 februari 1940)

 

 

 


De Nederlandse schrijfster
Betje Wolff (eig. Elizabeth Bekker) werd geboren in Vlissingen op 24 juli 1738. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007 en ook mijn blog van 24 juli 2008 en ook mijn blog van 24 juli 2009 en ook mijn blog van 24 juli 2010.

 

  

De eerlyke bedelaar

Wys: Ce n'est que dans le retraite.

 

Wensch ik beedelend te leven?

Neen zo laag ben ik nog niet!

Schoon gy my hier beedlen ziet,

Schoon ik smeek, wilt my wat geven,

Dank ik voor die gift met smart:

Zy doet my zeer aan 't eerlyk hart.

 

Mogt ik voor myn kostje wroeten,

Slooven, wurmen, dag en nagt!

'k Heb de luiheid steeds veracht,

Dit zou nog myn ramp verzoeten!

‘Werkt dan’, roept er een vergramt,

Goed, myn vriend; maar ik ben verlamt!

 

 

 

De verstandige aandoening.

Wys: Contente, je chante.

 

'k Ontdek wat, en is dat

Niet iets schoons, en een schat?

Ik lees iets, 't geen ik bevat.

Deez schoone Roman is

Voor my ook gewis

Geschreven,

Gegeven,

Op dat ik in 't weldoen niet mis.

Een kind geeft zyn goedje,

Aan een zieklyk bloedje,

En schreit om 't geen hy verricht.

Wat is het verhe ...... ven,

Ach, hoe behaagt my deeze pligt!

 

 

 

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Betje Wolff (24 juli 1738 - 5 november 1804)

Beeld van Aagje Deken en Betje Wolff door Hans Bayens, Nes aan de Amstel

 

 

 

 

En bij het slotakkoord van de Tour de France:

 

De Belgische dichter en schrijver Willie Verhegghe werd op 22 juni 1947 te Denderleeuw geboren. Zie ook mijn blog van 22 juni 2011.

 

 

Maître Mart Smeets

 

Koers en woordsouplesse zitten bij hem ingebakken,
er draaien duizend wielen in zijn grijzend hoofd en
in de hitte van de Tour glinsteren zijn ogen
als wentelende spaken onder een Pyreneeënzon.

 

Hij is een te hoge boom in deze Lage Landen,
alle wind van Holland waait hem tegemoet
en zit hem zelfs op de huid tot ver over de grenzen.
Maar niets kan deze Gulliver doen buigen.

 

Mart haalt uit renners wat veel anderen
zelfs niet vermoeden dat het er is:
een stuk ziel, een flard verdriet en pijn
maar ook de torenhoge jubel om de zege.

 

Ik ken zijn bewondering voor Lance,
daarin zijn wij onbuigzame brothers in arms,
laatst stonden we in Lugano nog zij aan zij en
stralend naar de zich opwarmende Boss te kijken.

 

Kijk ook hoe hij tussen de renners wandelt,
neen: schrijdt, als opgepoetste spiegel van zijn klasse.
In deze man zit zowaar de grandeur van grote wijnen,
spreken doet hij steeds met zilver in de woorden.

 

Of hij hanteert het discrete goud van de stilte
wanneer ware emoties op zijn lippen bloeien
en hij plots een man wordt van vlees en bloed.
Met als het even kan een zingende Dalida op de schoot.

 



 

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Willie Verhegghe (Denderleeuw, 22 juni 1947)

Hier met Mart Smeets (links)

Geschreven door Romenu om 19:00 Reageer op dit bericht

Frans Erens, Thea Dorn, Lisa Alther, Irina Liebmann, Kai Meyer

De Nederlandse schrijver Frans Erens werd geboren op 23 juli 1857 in Schaesberg. Zie ook mijn blog van 23 juli 2007 en ook mijn blog van 23 juli 2008 en ook mijn blog van 23 juli 2009 en ook mijn blog van 23 juli 2010.

 

Uit: Vervlogen jaren

 

Jongensjaren

Mijn ouderlijk huis stond aan den weg, die loopt van Heerlen over Nieuwenhagen door Waubach naar de Duitsche grens, waarvan de afstand tot bij ons maar een halfuur was. Tegenover ons aan de andere zijde van den weg was een hooge haag van beukenhout, stokken, die over de honderd jaar oud waren en waaronder kippen hun eieren legden. Naast het huis was een langwerpige poel, waaruit het water voor het vee werd gehaald, beschaduwd door een reusachtigen kastanje, een paar oude knotwilgen en eenige kwetsenboomen. Daarnaast stond een hooge plataan, waarvan ik het omhakken nooit zal vergeten door het gekraak en den smak, waarmee hij op den grond viel. Vóór het huis stonden twee zware lindeboomen in waaiervorm. Zij moeten wel zeer oud zijn geweest; als kind heb ik daar nooit aan gedacht, maar in latere jaren heb ik ze geschat op ongeveer driehonderd jaar.

Een man en zijn vrouw, afkomstig uit Zaandam, die in Indië geld hadden verdiend, waren in de achttiende eeuw daar gaan rentenieren. Zij hadden er het woonhuis laten bouwen en waarschijnlijk hetgeen zij op die plaats vonden, laten afbreken. Zekerheid daaromtrent heb ik uit de traditie niet kunnen achterhalen, maar de twee groote lindeboomen wijzen er op dat er reeds vroeger op die plaats een huis moet hebben gestaan. Volgens de traditie zouden die twee Zaanlanders Schrek hebben geheeten en ik heb altijd hooren vertellen, dat zij Zondagsmiddags op een bank vóór het huis zaten thee te drinken, waarbij de man een lange Goudsche pijp rookte en de vrouw thee schonk met een mooie zijden japon aan. De herinnering aan de thee en de Goudsche pijp was bewaard gebleven, omdat in die streken deze twee dingen in dien tijd onbekend waren.

Het Zaanlandsche echtpaar was te vroeg gaan rentenieren en er kwam voor hen een moment, dat zij hun huis niet konden blijven bewonen. Het werd door mijn grootvader gekocht en mijn grootmoeder heeft mij verteld, dat de Schrekken, zooals ze bij ons werden genoemd, daarna in een klein huisje waren gaan wonen opzij van onze wei en dat zij er zoo slecht aan toe waren geweest, dat zij hun iederen dag het eten had laten brengen, zoolang zij nog hadden geleefd.“

 

 

 

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Frans Erens (23 juli 1857– 5 december 1936)

In 1931

 

 

 

De Duitse schrijfster en televisiepresentatrice Thea Dorn (peudoniem van Christiane Scherer) werd geboren op 23 juli 1970 in Offenbach am Main. Zie ook mijn blog van 23 juli 2008 en ook mijn blog van 23 juli 2009 en ook mijn blog van 23 juli 2010.

 

Uit: Ach, Harmonistan

 

„In einer gemeinsamen Presseerklärung haben das Museum Ludwig in Köln und die Pinakothek der Moderne in München bekannt gegeben, dass sie die Werke des Malers Jörg Immendorff aus ihren Sammlungen entfernen werden. Man wolle keine Kunst ausstellen, die unter dem Einfluss verbotener Substanzen wie Kokain entstanden sei.
Diese Meldung erscheint Ihnen bizarr? Sie ist erfunden.
Nicht erfunden hingegen ist die Meldung, dass der belgische Radstar Tom Boonen von der diesjährigen Tour de France ausgeladen wurde, weil er bei einer Trainingskontrolle positiv auf Kokain getestet worden war.
Sicher besteht ein Unterschied zwischen einem Maler, der zum weißen Pulver greift, um seinem von einer tödlichen Nervenkrankheit gezeichneten Körper Kreativität zu entlocken, und einem kraftstrotzenden Radrennfahrer, der hin und wieder eine Linie zieht, um letzte Reserven zu mobilisieren. Aber worin besteht der Unterschied genau?
Warum fühlt sich der Sportzuschauer »betrogen«, wenn er erfährt, dass sein Idol gedopt hat, wohingegen kein halbwegs ernsthafter Kunstfreund dem Meister die Gunst entziehen würde, nur weil dieser kifft und kokst, um sich auf Touren zu halten? Warum haben sich die meisten Fans »enttäuscht« von Jan Ullrich abgewandt, als bekannt wurde, dass dieser Kunde des spanischen Eigenblutdoktors Eufemiano Fuentes gewesen ist, während Pete Dohertys Fangemeinde mit jeder Entziehungskur, die der Rocker abbricht, wächst? Eine wesentliche Differenz liegt darin, dass der Künstler schon immer den Ruf des Lasterhaften genoss, wohingegen wir uns unsere Sportler so durch und durch rein wünschen, wie es die glatten Oberflächen der antiken Speer- und Diskuswerfer suggerieren.“

  

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Thea Dorn (Offenbach am Main, 23 juli 1970)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Irina Liebmann werd geboren op 23 juli 1943 in Moskou. Zie ook mijn blog van 23 juli 2009 en ook mijn blog van 23 juli 2010.

 

Uit: Wäre es schön? Es wäre schön!

 

„Es ist gewagt, über seinen Vater zu schreiben, wenn man sechzig ist, aber vorher ist es mir nicht eingefallen. Da wollte ich ein eigenes Leben führen, selbst gebaut und selbst verantwortet,

und nicht die Tochter eines berühmten Mannes sein, nur das nicht!

Es ist ein sogenanntes emanzipiertes Leben geworden, aber nun, wo ich auf Eigenes zurückblicken könnte, sehe ich zu ihm. Mehr noch – alles, was ich geschrieben habe, die Bücher, die Dramen, die Lieder mit ihren unterschiedlichen Themen erscheinen mir wie Stückchen, abgebrochen von dem Ganzen, das ich ausgelassen habe, und in der Mitte davon steht er.

Das ist natürlich auch das Bild eines psychischen Schadens: Vaterkomplex. Auch deswegen, weil ich davon immer wusste, unterließ ich es, sein Leben in meiner Arbeit zu beschreiben, ich führte auch gern einen anderen Namen, aber manchmal erwähnte ich ihn imGespräch, undwenn dann ein in der jüngsten deutschen Geschichte gebildeter Mensch gerade dabeistand, dann kam dieses: »Ach!«

Und sofort war er wieder da, dieser Mann, den eine Zeit lang alle gekannt hatten und über den sie nichts wussten oder zu wenig, der aber Beunruhigung hinterlassen hatte, eine Spur in der Luft sozusagen, die nur langsam verebbte. Aber tat sie das überhaupt?

Bei einem meiner letzten Umzüge geriet mir wieder ein Kinderbild in die Hände: Ich selber im Sommerkleid, etwa vier Jahre alt. Dieses Foto steckte in einem ordentlichen Passepartout, Seidenpapier war drubergelegt und hinten auf der Pappe ein Stempel der Fotografin: EVA KEMLEIN PRESSEFOTOS.

Da ich oft umzog, war mir der Name der Fotografin mit den Jahren gelaufig, also horte ich hin, als einmal im Radio ein Gesprach mit ihr angekundigt wurde. Sie lebt noch, dachte ich, es gibt sie also wirklich. Ich suchte den Namen im Telefonbuch und fand ihn. Rief sie an und sie war da. Wir verabredeten einen Besuch.“

 

 

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Irina Liebmann (Moskou, 23 juli 1943)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Lisa Alther werd geboren op 23 juli 1944 in Kingsport, Tennessee. Zie ook mijn blog van 23 juli 2009 en ook mijn blog van 23 juli 2010.

 

Uit: Kinfolks: Falling Off the Family Tree

 

„Many people are born believing they know who they are. They're Irish or Jewish or African-American or whatever. But some of us with culturally or ethnically mixed backgrounds don't share that enviable luxury.

My mother was a New Yorker and my father a Virginian, and the Civil War was reenacted daily in our house and in my head. My Tennessee playmates used to insist that Yankees were rude, and my New York cousins insisted that southerners were stupid. I knew I was neither, but I had no idea what I might be instead. Hybrids have no communal templates to guide them in defining themselves.

In my life since, I've often lain awake at night trying to figure out how to fool the members of some clique into believing that I'm one of them. For a long time I lived with one foot in the PTA and the other in Provincetown. I also moved to several different cities, hoping to find a homeland. But each time I discovered that joining one group required denying my allegiances to other groups. In Boston, New York, and Vermont, I pretended not to hear the slurs against the South. And in London and Paris, I remained silent during anti-American rants.

But I have gradually become grateful for this chronic identity crisis because it has fostered my career. Everything I've ever written has been an attempt to work out who I am, not only culturally but also sexually, politically, and spiritually.“

 

 

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Lisa Alther (Kingsport, 23 juli 1944)





 

De Duitse schrijver Kai Meyer werd geboren op 23 juli 1969 in Lübeck. . Zie ook mijn blog van 23 juli 2007 en ook mijn blog van 23 juli 2008 en ook mijn blog van 23 juli 2009 en ook mijn blog van 23 juli 2010.

 

Uit: Die Wellenläufer

 

“Bis zu dem gegnerischen Schiff, einem spanischen Dreimaster mit zwei Kanonendecks und dreimal so vielen Geschützen wie auf der Mageren Maddy, waren es noch fünfzig Schritt. Die Galeone war rundherum mit prachtvollen Verzierungen geschmückt, geschnitzten Gesichtern, die dann und wann wie vorwitzige Fabelwesen durch die Rauchwände lugten. Manche wirkten selbst auf die Entfernung so echt, dass sie jeden Augenblick zum Leben erwachen mochten. Die Beiboote des Spaniers befanden sich an den Seiten des Rumpfes; eines war von den Kugeln der Maddy gestreift worden, ein Teil der Aufhängung war zerfetzt, und nun schaukelte das kleine Boot bei jeder Erschütterung gegen den mächtigen Rumpf und erzeugte dunkle, hohle Laute.

Die Strömung war auf Jollys Seite und trieb sie während ihres Laufs noch schneller auf die Galeone zu. Jolly musste nur einen Fuß auf das Wasser setzen, um zu spüren, in welche Richtung sich die See bewegte, manchmal gar, ob hinterm Horizont Unwetter aufzogen oder Stürme tobten. Nie im Leben hätte sie sich vorstellen können, längere Zeit an Land zu verbringen. Sie brauchte die Vertrautheit des Ozeans, das Gefühl des bodenlosen Abgrunds unter ihren Füßen. So wie andere in großen Höhen Schwindel packte, so wurde Jolly von Panik ergriffen, wenn sie sich allzu weit vom Meer und seiner tosenden Brandung entfernte.

Inzwischen lief sie ein wenig geduckt, auch wenn auf dem Deck des Spaniers noch niemand auf sie aufmerksam geworden war. Sonderbarerweise entdeckte sie hinter den gedrechselten Geländern der Reling keine Menschenseele. Eine Galeone wie diese trug mindestens zweihundert Mann an Bord, und alle mussten damit rechnen, dass die Piraten von der Mageren Maddy versuchen würden, das spanische Schiff zu entern. Warum also zeigte sich niemand an Deck ? Normalerweise hätte Captain Bannon, der Anführer der Freibeuter und Jollys bester Freund, sich von einem Schiff wie diesem fern gehalten: zu groß, zu stark, zu schwer bewaffnet. Ganz zu schweigen davon, dass auf der Mageren Maddy gerade einmal siebzig Piraten Platz fanden und sie den Spaniern im Kampf Mann gegen Mann zahlenmäßig weit unterlegen waren.”

 

 

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Kai Meyer (Lübeck, 23 juli 1969)



Zie voor nog meer schrijvers van de 23e juli ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:52 Reageer op dit bericht

Hubert Selby jr., Raymond Chandler, Matthias Spiegel, Thomas Frahm, Jean Nelissen

De Amerikaanse schrijver Hubert Selby jr. werd op 23 juli 1928 in Brooklyn, New York geboren. Zie ook mijn blog van 23 juli 2007 en ook mijn blog van 23 juli 2008 en ook mijn blog van 23 juli 2009 en ook mijn blog van 23 juli 2010.

 

Uit: Last Exit to Brooklyn

 

“... She didn't need any goddamn skell to buy her a drink. She could get anything she wanted in Willies. She had her kicks. Shed go back to Willies where what she said goes. That was the joint. There was always somebody in there with money. No bums like these cruds. Did they think shed let any goddamn bum in her pants and play with her tits for a few bucks. Shit! She could get a seamans whole payoff just sittin in Willies. ...“
(...)

“... Afterwards the kids who were watching and waiting to take a turn took out their disappointment on Tralala and tore her clothes to small scraps put out a few cigarettes on her nipples pissed on her jerked off on her jammed a broomstick up her snatch then bored they left her lying amongst the broken bottles rusty cans and rubble of the lot and Jack and Fred and Ruthy and Annie stumbled into a cab still laughing and they leaned toward the window as they passed the lot and got a good look at Tralala lying naked covered with blood urine and semen and a small blot forming on the seat between her legs as blood seeped from her crotch and Ruth and Annie happy and completely relaxed now that they were on their way downtown.“

 

 

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Hubert Selby jr. (23 juli 1928 – 26 april 2004)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Raymond Thornton Chandler werd geboren in Chicago op 23 juli 1888. Zie ook mijn blog van 23 juli 2007 en ook mijn blog van 23 juli 2009 en ook mijn blog van 23 juli 2010.

 

Uit: The Big Sleep

 

„There were French doors at the back of the hall, beyond them a wide sweep of emerald grass to a white garage, in front of which a slim dark young chauffeur in shiny black leggings was dusting a maroon Packard convertible. Beyond the garage were some decorative trees trimmed as carefully as poodle dogs. Beyond them a large greenhouse with a domed roof. Then more trees and beyond everything the solid, uneven, comfortable line of the foothills.

On the east side of the hall, a free staircase, tile-paved, rose to a gallery with a wrought-iron railing and another piece of stained-glass romance. Large hard chairs with rounded red plush seats were backed into the vacant spaces of the wall round about. They didn't look as if anybody had ever sat in them. In the middle of the west wall there was a big empty fireplace with a brass screen in four hinged panels, and over the fireplace a marble mantel with cupids at the corners. Above the mantel there was a large oil portrait, and above the portrait two bullet-torn or moth-eaten cavalry pennants crossed in a glass frame. The portrait was a stiffly posed job of an officer in full regimentals of about the time of the Mexican war. The officer had a neat black imperial, black moustachios, hot hard coal-black eyes, and the general look of a man it would pay to get along with. I thought this might be General Sternwood's grandfather. It could hardly be the General himself, even though I had heard he was pretty far gone in years to have a couple of daughters still in the dangerous twenties.

I was still staring at the hot black eyes when a door opened far back under the stairs. It wasn't the butler coming back. It was a girl.“

 

 

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Raymond Chandler (23 juli 1888 – 26 maart 1959)

 

 

 


Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Duitse schrijver Matthias Spiegel werd geboren in 1970 in Bad Dürkheim / Pfalz en woont tegenwoordig in Kaiserslautern. Na zijn opleiding tot leraar in Ludwigshafen am Rhein maakte hij uitgebreide reizen naar Zuidoost-Azië en Latijns-Amerika. Sinds 2004, schrijft hij korte verhalen en verhalen. Zijn werk is verschenen in diverse literaire tijdschriften. In 2008 verscheen de roman „Die Unbeugsamen“.

 

Uit: Die Klette

 

“Die Leute, mit denen ich sprach, sagten es sei heißer als in Havanna. Dazu diese Schwüle.

Ich atmete Wasser statt Luft. Und im Parque de Céspedes den Duft billigen Parfüms, den die Señoritas verströmten. Frauen jeden Alters. Aufgereiht wie eine Perlenkette. Schwarze und Mulattinnen mit ausladenden Hintern, manche herausgeputzt wie beim Karneval. Kaum hatte ich eine abgewimmelt, kam die nächste auf mich zu. Mit säuselnder Stimme und Gesten, die keinen Zweifel ließen.

Vor dem Hotel Casa Grande heftete sich ein Kerl an meine Fersen. Er war vielleicht Ende zwanzig. Er trug Jeans und, soweit ich aus den Augenwinkeln sehen konnte, ein weißes T-Shirt mit einer Aufschrift. An einer Kreuzung blieb ich stehen. Ich drehte mich um. Mein Verfolger nahm seine Sonnenbrille ab, und setzte ein Lächeln auf.

"Brauchen Sie einen Führer, Señor?"

"Nein", sagte ich mit fester Stimme.

"Sie werden keinen besseren finden", sagte er, "fragen Sie die Leute nach Ernesto, die werden es Ihnen schon sagen."

Ich wollte zum Meer. Es konnte nicht weit sein. Die Luft roch salzig und am Himmel glaubte ich einen Schwarm Möwen gesehen zu haben. Ich kam an Bretterbuden vorbei, in denen Salsa und Merengue lief. Die Musik plärrte aus Megaphonen. Die Händler hatten sie mit ihren Kassettenrekordern verdrahtet. Der Lärm war kaum auszuhalten. Ich musste mich schreiend verständigen.

"Diese hier?"

"Nein, die andere."

"Welche? Die hier?"

"Ja, diese."

Ich gab dem Händler das Geld für die Kassette. Ernesto wartete am Straßenrand. Er ließ mich nicht aus den Augen. Als ich weiterging, trottete er wie ein Hund hinterher. Der Strand war fast menschenleer. Eine Gruppe Kinder bewarf sich gegenseitig mit Algen. Als ihre Mütter dazwischen gingen, wurden sie selbst zur Zielscheibe.”

 

 

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Matthias Spiegel (Bad Dürkheim, 1970)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, uitgever en vertaler Thomas Frahm werd geboren in 1961 in Homberg. Hij woont sinds de vroege jaren 2000 in Bulgarije. Thomas Frahm studeerde geografie, stedenbouw en filosofie aan de universiteit van Bonn. Zijn eerste poëziebundels werden gepubliceerd in 1987 en 1991 bij de Verlag Irene Kuron, een uitgeverij van wetenschappelijke en culturele publicaties in Bonn. Frahm begon rond 1993 in Sankt Augustin bij Bonn een uitgeverij, de Avlos-Verlag. De kleine uitgeverij richt zich in het bijzonder op interculturele literatuur (migranten literatuur), literaire werken van schrijvers en dichters uit de Balkan, met name Bulgarije, evenals "regionale literatuur" uit de regio Niederrhein. Sinds 2000 werkt Frahm als freelance schrijver. Hij publiceert verhalen, essays en poëzie.

 

Uit: Schafskäse aus Kuhmilch. Eine Heimfahrt

 

„Unser Bus stand schon geschlagene acht Stunden in der Warteschlange vor der Zollbaracke. Genug Zeit, um rauchend zuzusehen, wie sich Kleinbusse, Reisebusse, T.I.R.-Transporter und Personenkraftwagen im schmutziggrauen Asphaltstrom der Grenzstation Kalotina im Takt des Schlagbaums langsam voranwälzten. Die Luft war diesig. Alles schien bloß ein Film zu sein, gedreht auf einem viel zu lichtempfindlichen Zelluloidband, so dass die Bilder körnig ausflockten. Vielleicht hatte ich auch nur vor lauter Angst, der Bus könnte ohne mich abfahren, zu wenig geschlafen. Diese Nervosität kannte ich aus Deutschland nicht. Damit hatte ich mich in Bulgarien angesteckt, wo das Leben eines Menschen nicht von einem Terminplan abhing, sondern von dem Verhältnis zwischen mehreren, so dass kein Termin wirklich feststand. Es roch nach Benzin und Kohlensäure, so, als würde es bald schneien. Links befanden sich die Buden mit der zollfreien Ware, den Dixi-Toilettenhäuschen und der Trinkhalle, an der es Kaffee, Snacks und Zeitungen gab, rechts begrenzte ein Maschendrahtzaun den Grenzkontrollpunkt. Dahinter lag ein Grünstreifen, von dem ich nicht wusste, ob er schon zu Serbien gehörte oder noch bulgarisch war. Ich fühlte mich wie eine hastig hingepfuschte Übersetzung – schlecht. Komisch, jetzt schon nach Deutschland abfahren zu müssen, bevor ich innerlich richtig in Bulgarien angekommen war. Ich hätte nicht sagen können, ob es nun eine Hin- oder eine Rückfahrt war.
In einem der Busse vor uns hatte offenbar ein Fahrergespann Mitleid mit mir und half mir dabei, nicht so rasch Abschied nehmen zu müssen: Sie hatten den Whisky oder die Zigaretten für die Zöllner vergessen, die die Abwicklung der Formalitäten zuverlässig beschleunigten. Die Beamten verstanden den Wink und reagierten sensibel. Sie schauten zum Ende der Busschlange, wo ich gequält von einem Fuß auf den anderen trat, und ordneten an: „Alle Reisenden aussteigen, bitte!“ Die Reisenden stiegen aus. „Bitte öffne mal den Gepäckraum!“ (Man kennt sich, man duzt sich.)“

 

 

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Thomas Frahm (Homberg, 1961)

 

 

 

 

En bij het slotweekend van de Tour de France:

 

 

De Nederlandse sportjournalist en schrijver Jean Nelissen werd geboren in Geleen op 2 juni 1936.

Zie ook mijn blog van 2 juni 2011.

 

Uit: Een bewogen dag in 1968: ‘Papa heeft de Tour gewonnen’

 

“Maastricht, 25 juli. Het is 21 juli 1968, een zondag in Parijs. Bij het krieken van de dag klimt het licht traag omhoog langs de Arc de Triomphe, de Eiffeltoren, de Obelisk op de Place de la Concorde, het Louvre, de Notre Dame, de Sacré Coeur en het Grand Palais. Ik word met een onbestendig gevoel wakker in het Marignan, Avenue Franklin D. Roosevelt, op twee passen van de Champs Elysées. Hartje Parijs.

De avond ervoor heb ik met twee Nederlandse collega’s vlakbij gedineerd in Fouquets, de huiskamer van Parijs op de hoek van de Champs en de Avenue George V. In het toegangspad naar het restaurant met z'n twee verdiepingen hebben ooit Gracia van Monaco, Sophia Loren, Marilyn Monroe en Edith Piaf hun handdrukken achterlaten. Het is een beroemde plek in Parijs. In het George V heb ik koningin Beatrix in een hoekje van Le Galerie met zijn 18de-eeuwse stijlvolle interieur geheel alleen en heel bescheiden een kopje thee zien drinken.

Het is 1968, de Nederlandse journalistieke presentie in de Tour is minimaal en wij vormen met z'n drieën de helft van de in de Tour aanwezige Nederlandse journalisten. We bestellen een sabayon à la truffe blanche d’Álba en daarna een grote geroosterde turbot getrancheerd aux epices, dus met speciale kruiden. En we drinken een fles Chapoutel en ten slotte koffie en cognac. We praten onophoudelijk over Jan Janssen, die in een werkelijk unieke uitgangspositie Parijs heeft bereikt, 32 jaar nadat de eerste Nederlandse wielrenners in de Tour hun opwachting maakten.

Het is mijn tweede Tour. Een jaar eerder, bij mijn debuut, rijd ik met mijn Volkswagentje op de Ventoux langs de stervende Tom Simpson, die met zijn hoofd op de rotsen ligt en die ik ’s ochtends bij de start in het bloedhete Marseille om negen uur bij het zich nimmer te definiëren fenomeen dat wij toeval noemen als laatste journalist heb geïnterviewd. En dan nu de hectiek, die enorme opwinding rond Jan Janssen.”

 

 

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Jean Nelissen (2 juni 1936 - 1 september 2010)

Geschreven door Romenu om 18:45 Reageer op dit bericht

Arno Geiger, Tom Robbins, Stephen Vincent Benét, Maria Janitschek

De Oostenrijkse schrijver Arno Geiger werd geboren op 22 juli 1968 in Bregenz, Vorarlberg. Zie ook mijn blog van 22 juli 2007 en ook mijn blog van 22 juli 2008 en ook mijn blog van 22 juli 2009 en ook mijn blog van 22 juli 2010.

 

Uit: Der alte König in seinem Exil

 

„Das gemeinschaftliche Versagen am Anfang lag hinter uns, und die unangenehmen Erinnerungen verloren rasch an Schärfe, denn wir gingen jetzt behutsamer mit dem Vater um, außerdem hielt uns der Alltag mit immer neuen Überraschungen auf Trab. Wir schauten damals wenig zurück und viel nach vorn, denn die Krankheit stellte uns vor ständig neue Herausforderungen. Wir waren Neulinge und versuchten die ohnehin unsichere Herrschaft über unser aller Leben aufrechtzuerhalten – auf der Grundlage von fehlendem Wissen und fehlender Kompetenz.
Der Vater ging viel auf Wanderschaft, meistens zu meinem älteren Bruder Peter, der schräg vis-à-vis wohnt und drei Töchter hat. Doch immer öfter gingen die Ausflüge über den gewohnten Radius hinaus, manchmal mitten in der Nacht, nur unzureichend bekleidet, ängstlicher Blick. Zwischendurch war der Vater nicht auffindbar, weil er sich in eines der Kinderzimmer verirrt und dort in ein Bett gelegt
hatte, manchmal stöberte er in den Schränken und wunderte sich, wenn ihm Werners Hosen nicht passten. Irgendwann beschrifteten wir seine Tür mit August und sperrten die Zimmer daneben zu.
Oft war sein Schädel blutig oder er kam mit aufgeschlagenen Knien zurück, weil er auf dem Weg hinunter zu seinem Elternhaus über den steilen und stellenweise verwachsenen Bühel gestürzt war. Einmal drang er in sein Elternhaus ein und stand plötzlich bei der Schwägerin im ersten Stock und erkundigte sich nach dem Bruder Erich.
Noch in meiner Kindheit war der Riegel an der Tür durch ein Loch im Holz, in das man den Zeigefinger führte, leicht zu öffnen gewesen. Der Vater hatte es bestimmt mehrfach probiert, nicht wissend, dass der Mechanismus nicht mehr griff. Die Vergeblichkeit seiner Versuche muss ihn vollends verunsichert haben, so dass er sich entschloss, die Tür aufzubrechen.“

 

 

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Arno Geiger (Bregenz, 22 juli 1968)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Tom Robbins werd geboren op 22 juli 1936 in  Blowing Rock, North Carolina. Zie ook mijn blog van 22 juli 2007 en ook mijn blog van 22 juli 2008 en ook mijn blog van 22 juli 2009 en ook mijn blog van 22 juli 2010.
 

Uit: Still Life with Woodpecker

 

„If this typewriter can't do it, then fuck it, it can't be done.

This is the all-new Remington SL3, the machine that answers the question, "Which is harder, trying to read The Brothers Karamazov while listening to Stevie Wonder records or hunting for Easter eggs on a typewriter keyboard?" This is the cherry on top of the cowgirl. The burger served by the genius waitress. The Empress card.

I sense that the novel of my dreams is in the Remington SL3--although it writes much faster than I can spell. And no matter that my typing finger was pinched last week by a giant land crab. This baby speaks electric Shakespeare at the slightest provocation and will rap out a page and a half if you just look at it hard.

"What are you looking for in a typewriter?" the salesman asked.

"Something more than words, " I replied. "Crystals. I want to send my reader armloads of crystals, some of which are the colors of orchids and peonies, some of which pick up radio signals from a secret city that is half Paris and half Coney Island."

He recommended the Remington SL3.

My old typewriter was named Olivetti. I know an extraordinary juggler named Olivetti. No relation. There is, however, a similarity between juggling and composing on my typewriter. The trick is, when you spill something, make it look like part of the act.

I have in my cupboard, under lock and key, the last bottle of Anais Nin (green label) to be smuggled out of Punta del Visionario before the revolution. Tonight, I'll pull the cork. I'll inject 10 cc. into a ripe lime, the way natives do. I'll suck. And begin--

If this typewriter can't do it, I'll swear it can't be done.“

 

 

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Tom Robbins (Blowing Rock, 22 juli 1936)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Stephen Vincent Benét werd geboren op 22 juli 1898 in Bethlehem, Pennsylvania. Zie ook mijn blog van 22 juli 2007 en ook mijn blog van 22 juli 2008 en ook mijn blog van 22 juli 2009 en ook mijn blog van 22 juli 2010..

 

 

Portrait Of A Boy

 

After the whipping he crawled into bed,

Accepting the harsh fact with no great weeping.

How funny uncle's hat had looked striped red!

He chuckled silently. The moon came, sweeping

A black, frayed rag of tattered cloud before

In scorning; very pure and pale she seemed,

Flooding his bed with radiance. On the floor

Fat motes danced. He sobbed, closed his eyes and dreamed.

 

Warm sands flowed round him. Blurts of crimson light

Splashed the white grains like blood. Pas the cave's mouth

Shone with a large, fierce splendor, wildly bright,

The crooked constellations of the South;

Here the Cross swung; and there, affronting Mars,

The Centaur stormed aside a froth of stars.

Within, great casks, like wattled aldermen,

Sighed of enormous feasts, and cloth of gold

Glowed on the walls like hot desire. Again,

Beside webbed purples from some galleon's hold,

A black chest bore the skull and bones in white

Above a scrawled "Gunpowder!" By the flames,

Decked out in crimson, gemmed with syenite,

Hailing their fellows with outrageous names,

The pirates sat and diced. Their eyes were moons.

"Doubloons!" they said. The words crashed gold. "Doubloons!"

 

 

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Stephen Vincent Benét (22 juli 1898 – 13 maart 1943)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Maria Janitschek (geb. Tölk) werd geboren op 22 juli 1859 in Mödling bij Wenen. Zie ook mijn blog van 22 juli 2007 en ook mijn blog van 22 juli 2008 en ook mijn blog van 22 juli 2009 en ook mijn blog van 22 juli 2010..

 

Uit: In Schönheit

 

“Sie war schön wie das Mondlicht, das auf einem stillen Teich spielt. Man sprach leiser in ihrer Gegenwart und dämpfte seine lebhaften Gebärden.

 

Sie hiess Liane von Immen, und niemand konnte ihr beweisen, dass sie nicht so hiess, denn niemand hatte ihren Taufschein gesehen. Sie besass nicht die plumpe Berühmtheit, durch ein Buch, das sie geschrieben, oder einen neumodischen Kleiderschnitt, den sie erdacht, im Meyer oder Brockhaus mitsamt der Angabe ihres Lebensalters der Welt vorgestellt zu werden. Sie blieb ein Geheimnis. Nur denen, die ihr wert waren, offenbarte sie sich in einer wunderbaren lichtblauen Nacht. Sie führte eine alte Frau bei sich, die sie bediente und die irr war. Sie war wirklich irr. Berühmte, nüchterne Nervenärzte hatten es bestätigt. Irgend etwas im Leben hatte sie um den Verstand gebracht. Liane erzählte, dass sie entfernt verwandt mit ihr wäre und sie schon vor ihrer Geistesverdüsterung bei sich gehabt hätte. Die letztere zeigte sich vornehmlich darin, dass die alte Frau beständig abgerissenes, zusammenhangloses Zeug vor sich hin schwatzte. Übles fügte sie keiner Seele zu. Im Gegenteil. Sie [155] sorgte mütterlich für Liane und war Tag und Nacht zu ihrem Dienst bereit. Verschiedene Leute behaupteten, dass sie durchaus keine Verwandte von Liane wäre, dass diese sie aus andern Gründen bei sich hatte.

Lianens Äusseres besass viel Anmut.

Sie war hoch, schlank; die rote Haarfarbe, die bereits Fünfzig-Pfennig-Dirnen trugen, trug sie nicht mehr. Ihr stand die weisse Farbe besser zu Gesicht. Dichte, schneeweisse Haarwellen hoben den zarten Rosenton ihres Fleisches und machten ihre grossen, dunklen Augen doppelt geheimnisvoll.

Sie trug nur weisse Gewänder. Da ihre Gemächer mit dunklen Tapeten geschmückt [156] waren, Ebenholzmöbel und Teppiche in den mattesten Farben ihre Ausstattung bildeten, so war sie das einzig Helle in dieser dämmerhaften Umgebung. Sie glitt wie ein silberner, schlanker Strahl in der milden Nacht dieser Gemächer dahin. Abends wurden hohe Stehlampen angezündet, deren Licht purpurne Seidenschirme milderten.“

 

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Maria Janitschek (22 juli 1859 – 28 april 1927)
Cover luisterboek



Zie voor nog meer schrijvers van de 22e juli ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:12 Reageer op dit bericht

Oskar Maria Graf, Emma Lazarus, Per Hojholt, Jakob Lorber

De Duitse schrijver Oskar Maria Graf werd geboren op 22 juli 1894 in Berg am Starnberger See. Zie ook mijn blog van 22 juli 2007 en ook mijn blog van 22 juli 2009 en ook mijn blog van 22 juli 2010.

 

Uit: Das Leben meiner Mutter

 

„Sie hieß Theres Heimrath oder vielmehr Resl, wie man sie in gewohntem Dialekt nannte, und war die vierte von neun Geschwistern. Zwei davon waren, kaum halbjährig, gestorben, bevor sie zur Welt gekommen war, und wiederum zwei, darunter der einzige Sohn, starben, als sie noch nicht zur Schule ging. Man schrieb den 1. November 1857. Am Nachmittag dieses Allerheiligentages, da die Leute nach altem Brauch im Gottesacker des nahen Pfarrdorfes Aufkirchen die Gräber ihrer Verstorbenen aufsuchten, erblickte sie das Licht des Tages. Ihre Mutter soll, so wird erzählt, schon in den Wehen gelegen haben, als der Bauer und die Dienstboten das Haus verließen. Die religiöse Pflicht erschien

ihnen wichtiger als bedrängte Mutterschaft und Kindsgeburt. Niemand war in der Ehekammer als die einjährige Genovev, die plappernd auf dem Boden herumkroch, manchmal ans Bett der Mutter kam, deren heiße, verkrampfte Hände betastete, verwundert aufschaute, erschreckt von den wimmernden Wehlauten der Gebärenden, zu weinen anfing und wieder wegtappte. Zwischen Tod und Leben schwebend, betete die Heimrathin in ihrem Schmerz und überstand alles. Erst beim Hereinbruch der

Dunkelheit kamen die Ihrigen zurück und fanden neben der erschöpften Mutter das neugeborene, schreiende Kind. Die kleine Genovev hatte sich unter einer Bettstatt verkrochen.

Vielleicht war die Nachwirkung all dieser Umstände der Grund, weshalb der Tod im Leben der Resl, wie im Leben aller durchaus gesunden Menschen, eine so beherrschende Rolle spielte. Sie fürchtete ihn als Kind ebenso wie als Greisin, und sie empfand ihn, wenn er nicht sie und die Ihren bedrohte, stets als den großen gerechten Ausgleicher, der den Armen auslöscht und auch nicht halt macht vor Glanz und Reichtum, vor Macht und Größe.“

 

 

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Oskar Maria Graf (22 juli 1894 - 28 juni 1967)

Portret door Walter Schulz-Matan, 1927

 

 



De Amerikaanse dichteres
Emma Lazarus werd geboren op 22 juli 1849 in New York. Zie ook mijn blog van 22 juli 2010 en eveneens alle tags voor Emma Lazarus op dit blog.

 

 

Morning 

 

Gray-vested Dawn, with flameless, tranquil eye,

Cool hands, and dewy lips, is in the sky,

A sober nun, with starry rosary.

 

With eyes downcast and with uplifted palm,

She seems to whisper now her silent psalm;

Beneath her gaze the sleeping earth is calm.

 

Her prayer is ended, and she riseth slow,

And o'er the hills she quietly doth go,

Noiseless and gentle as the midnight snow.

 

Then suddenly the pale-east blushes red,

The flowers to see upraise a sleepy head,

The rosy colors deepen, grow, and spread.

 

A cool breeze whispers: 'She is coming now!'

And then the radiant colors burn and glow,

The white cast blushes over cheek and brow,

 

And glorious on the hills the Morning stands,

Her saffron hair back-blown from rosy bands,

And light and joy and fragrance in her hands.

 

Her foot has touched the hill-tops, and they shine;

She comes,— the willow rustles and the pine;

She smiles upon the fields a smile divine,

 

And all the earth smiles back; from mount to vale,

From oak to shuddering grass, from glen to dale,

Wet fields and flowers and glistening brooks cry 'Hail!' 

 

 

 

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Emma Lazarus (22 juli 1849 – 19 november 1887)

Cover biografie 

 

 

 


De Deense dichter en schrijver
Per Højholt werd geboren op 22 juli 1928 in Esbjerg. Zie ook mijn blog van 22 juli 2007 en ook mijn blog van 22 juli 2008 en ook mijn blog van 22 juli 2009 en ook mijn blog van 22 juli 2010

 

Uit: Praksis, 8: Album, tumul

 

„22. Anyone who frequents the dikes of western Jutland will be familiar with the occasional pools that stare up like empty pupils into the vast sky from just inside the dike. The grass reaches all the way down to the gaping darkness. The skies of western Jutland have no truer observers. Even in mid-winter these stagnant waters are so late to form ice that for a long time they simply remain, deep black, absorbing snow. One can dream of disappearing in such a gaze, which pays one no heed.


28. The Caucasian radish was the size of a turnip, though round. It had hardly any top and was the same colour as the moon. One night in the 12th week after Midsummer, it pushed itself out of the ground and lay there.“

 

 

Vertaald door Martin Aitken

 

 

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Per Højholt (22 juli 1928 – 16 oktober 2004)

 

 



De Oostenrijkse mysticus, musicus en schrijver Jakob Lorber werd geboren in Kaniža bijŠentilj, dat tegenwoordig deel uitmaakt van Slovenië, op 22 juli 1800. Zie ook mijn blog van 22 juli 2007 en ook mijn blog van 22 juli 2009  en ook mijn blog van 22 juli 2010

 

Uit: Kindheit und Jugend Jesu

 

„Die Hirten aber waren mit diesem Bescheide zufrieden und fragten den Joseph nicht weiter und a gingen von dannen und brachten der Maria allerlei Stärkungen zum Opfer.

   Als die Sonne aber schon eine Stunde der Erde geleuchtet hatte, da fragte Joseph die Wehmutter:

   »Höre mich an, du meine Freundin und Schwester aus Abraham, Isaak und Jakob! Siehe, mich drückt die Beschreibung ganz gewaltig, und ich wünsche nichts sehnlicher, als sie hinter mir zu haben.

    Ich aber weiß nicht, wo in der Stadt sie gehalten wird; laß daher die Salome hier bei der Maria, mich aber führe mit meinen Söhnen hin zu dem römischen Hauptmann, der da die Beschreibung führt:

    Vielleicht werden wir sogleich vernommen werden, so wir sicher die ersten dort sein werden.«

    Und die Wehmutter sagte zum Joseph: »Gnadenvoller Mann, höre mich an! Der Hauptmann Kornelius aus Rom wohnt in meinem Hause, das schier eines der ersten ist in der Stadt;

    und hat daselbst auch seine Amtsstube. Er ist zwar ein Heide, aber sonst ein guter und rechtlicher Mensch; ich will hingehen und ihm alles anzeigen bis auf das Wunder, und ich meine, die Sache wird abgetan sein.«

   Dieser Antrag gefiel dem Joseph wohl, da er ohnehin eine große Scheu vor den Römern, besonders aber vor der Beschreibung hatte; er bat daher obendrauf noch die Wehmutter, solches zu tun.

   Und die Wehmutter ging und fand den Kornelius, der noch sehr jung war und am Morgen gerne lang schlief, noch im Bette und gab ihm alles kund, was da notwendig war.

   Kornelius aber stand sogleich auf, warf seine Toga um und sprach zu seiner Hausherrin: »Weib, ich glaube dir alles; aber ich will dennoch selbst mit dir hingehen, denn ich fühle einen starken Drang dazu!

   Es ist nach deiner Erzählung nicht weit von hier, und so werde ich zur rechten Zeit noch am Arbeitstische sein! Führe mich also nur gleich hin!«

 

 

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Jakob Lorber (22 juli 1800 - 24 augustus 1864)

Gedenkplaat aan zijn woonhuis in Graz

 

Geschreven door Romenu om 19:07 Reageer op dit bericht

Ernest Hemingway, Belcampo, Hart Crane, Mohammed Dib

De Amerikaanse schrijver Ernest Hemingway werd geboren op 21 juli 1899 in Oak Park, Illinois. Zie ook mijn blog van 21 juli 2010 en eveneens alle tags voor Ernest Hemingway op dit blog.

 

Uit: Green Hills Of Africa

 

„Every morning now it took the heavy, woolly sky an hour or so longer to clear and you could feel the rains coming, as they moved steadily north, as surely as though you watched them on a chart.
Now it is pleasant to hunt something that you want very much over a long period of time, being outwitted, outmanoeuvred, and failing at the end of each day, but having the hunt and knowing every time you are out that, sooner or later, your luck will change and that you will get the chance that you are seeking. But it is not pleasant to have a time limit by which you must get your kudu or perhaps never get it, nor even see one. It is not the way hunting should be. It is too much like those boys who used to be sent to Paris with two years in which to make good as writers or painters, after which, if they had not made good, they could go home and into their fathers' businesses. The way to hunt is for as long as you live against as long as there is such and such an animal; just as the way to paint is as long as there is you and colours and canvas, and to write as long as you can live and there is pencil and paper or ink or any machine to do it with, or anything you care to write about, and you feel a fool, and you are a fool, to do it any other way“.

 

 

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Ernest Hemingway (21 juli 1899 – 2 juli 1961)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Belcampo werd in Naarden geboren op 21 juli 1902 als Herman Pieter Schönfeld Wichers. Zie ook mijn blog van 21 juli 2010 en eveneens alle tags voor Belcampo op dit blog.

 

Uit:  Het grote gebeuren

 

„De sluier boven ons werd steeds dichter en opeens weerklonk het, zoo machtig alsof de zon tot luidspreker geworden was en in het zuiverste Nederlandsch: Siddert gij zondaars! Houdt U gereed, gij die rein zijt!
Dit was het sein tot groote manoeuvres, want nauwelijks waren deze klanken weggestorven of, ik zou zeggen, recht boven de molen van Rosman opende zich in de sluier een groot vierkant luik en daardoorheen was het of ik in een brandende oven keek, zoo'n felle wemeling van rood en geel en blauw was daar. Uit het gat kwamen vlammetjes naar beneden dansen, zich losmakend van 't vuur, neen, het zijn geen vlammen, het zijn rozen, losse rozen en guirlandes van rozen en in losse blaadjes uiteenvallende rozen, steeds komen ze lager, al die neerdwarrelende rozen zijn samen als een hangende pilaar van levend licht. Als ze nog dichterbij komen zijn het eerder blaadjes van appel- en perebloesem en verspreiden ze zich zoo talrijk als bij een rukwind in een bloeiende boomgaard.
Maar ook dat zijn het niet, het zijn engelen, drommen engelen met loswapperende rokken, met zachte, spitse vleugels en haren van donkergoud, die tuimelend op Rijssen afkomen en maar heel af en toe een wiekslag doen.
En terwijl ik er een volg, die afdwaalt in haar vlucht, zie ik opeens, meer naar 't Oosten een tweede gat, waardoor 't naar binnen stort, maar hier geen vlammend licht of rozeblaren, veel eerder koffiedik, dat uit een tuit stroomt, een dikke straal van drab, die zich naar beneden oplost in glinsterende zwartigheid en nog dichter bij in sprinkhanen en duivels, schorpioenen en monsterlijke torren, bepantserde gediertes met in handen en pooten of als een uitgroeisel aan zich vast stroppen en sabels, ladders en eierklutsers, pieken en bootshaken en geweldige blikopeners, een hellebaard voor zich uit of een zaag onder zich door.“

 

 

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Belcampo (21 juli 1902 – 2 januari 1990)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter Hart Crane werd geboren op 21 juli 1899 in Garrettsville, Ohio. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007 en ook mijn blog van 21 juli 2008 en ook mijn blog van 21 juli 2009 en ook mijn blog van 21 juli 2010

 

 

Carmen De Boheme

 

Sinuously winding through the room

On smokey tongues of sweetened cigarettes, --

Plaintive yet proud the cello tones resume

The andante of smooth hopes and lost regrets.

 

Bright peacocks drink from flame-pots by the wall,

Just as absinthe-sipping women shiver through

With shimmering blue from the bowl in Circe's hall.

Their brown eyes blacken, and the blue drop hue.

 

The andante quivers with crescendo's start,

And dies on fire's birth in each man's heart.

The tapestry betrays a finger through

The slit, soft-pulling; -- -- -- and music follows cue.

 

There is a sweep, -- a shattering, -- a choir

Disquieting of barbarous fantasy.

The pulse is in the ears, the heart is higher,

And stretches up through mortal eyes to see.

 

Carmen! Akimbo arms and smouldering eyes; --

Carmen! Bestirring hope and lipping eyes; --

Carmen whirls, and music swirls and dips.

"Carmen!," comes awed from wine-hot lips.

 

Finale leaves in silence to replume

Bent wings, and Carmen with her flaunts through the gloom

Of whispering tapestry, brown with old fringe: --

The winers leave too, and the small lamps twinge.

 

Morning: and through the foggy city gate

A gypsy wagon wiggles, striving straight.

And some dream still of Carmen's mystic face, --

Yellow, pallid, like ancient lace.

 

 

 

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Hart Crane (21 juli 1899 – 26 april 1932)

 

 

 

 

De Algerijnse schrijver Mohammed Dib werd geboren op 21 juli 1920 in Tlemcen, een stad in het noordoosten van Algerije. Zie ook mijn blog van 21 juli 2009 en ook mijn blog van 21 juli 2010

 

Uit: La Grande Maison

 

- Et moi, que vas-t-il me rester ? Vous voulez que je vous donne tout ? Chaque matin invariablement, il racontait après s’être empiffré ce qu’il avait mangé la veille. Et, à la récréation de l’après-midi, son repas du jours. Il n’était question que de quartiers de mouton rôtis au four, de poulet, de couscous au beurre et au sucre, de gâteaux aux amandes et au miel dont on avait jamais entendu les noms : cela pouvait-il être vrai ? Il n’exagérait peut-être pas cet imbécile !… Les enfants, devant toutes ces victuailles qui hantaient ses discours, ébahis, demeuraient l’air perdu. Et lui, récitait toujours l’incroyable litanie des mets qu’il avait dégustés. Tous les yeux, levés vers lui le scrutaient bizarrement. Quelqu’un, haletant, hasardait : - Tu as mangé tout seul un morceau de viande grand comme ça ? - J’ai mangé un morceau de viande grand comme ça.

- Et des pruneaux ? - Et des pruneaux - Et de l’omelette aux pommes de terre ?

- Et de l’omelette aux pommes de terre. - Et des petits pois à la viande ? - Et des petits pois à la viande. Et des bananes. Celui qui avait posé ses questions se taisait.

- Et des bananes ? (…) A peine s’emboîtèrent-ils dans leurs pupitres que le maître, d’une voix claironnante, respirer, les élèves se transformaient en de merveilleux santons. Mais en dépit de leur immobilité et de leur application, il flottait une joie légère, aérienne, dansante comme une lumière. M. Hassan, satisfait, marcha jusqu’à son bureau, ou il feuilleta un gros cahier. Il proclama :

- La Patrie. L’indifférence accueillit cette nouvelle. On ne comprit pas. Le mot, campé en l’air, se balançait. - Qui d’entre vous sait ce que veut dire : Patrie ? Quelques remous troublèrent le calme de la classe. La baguette claqua sur un des pupitres, ramenant l’ordre. Les élèvent cherchèrent autour d’eux, leurs regards se promenèrent entre les tables, sur les murs, à travers les fenêtres, ai plafond, sur la figure du maître ; il apparut avec évidence qu’elle n’était pas là. Patrie n’était pas dans la classe. Les élèves se dévisagèrent certains se plaçaient hors du débat et patiente benoîtement.

 

 

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Mohammed Dib (21 juli 1920 – 2 mei 2003)



Zie voor nog meer schrijvers van de 21 juli ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 13:20 Reageer op dit bericht

Hans Fallada, Brigitte Reimann, Anton Schnack, Matthew Prior

De Duitse schrijver Hans Fallada (eig. Rudolf Ditzen) werd geboren in Greifswald op 21 juli 1893 als de zoon van een jurist. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007 en ook mijn blog van 21 juli 2008 en ook mijn blog van 21 juli 2009. en ook mijn blog van 21 juli 2010

 

Uit: Bauern, Bonzen und Bomben

 

„Ecke Calvin- und Propstenstraße stoßen die Gärten vom Engroskaufmann Manzow und dem Produktenhändler Meisel zusammen. Beide sind demokratische Stadtverordnete. Manzow sogar – infolge eines Abkommens mit der SPD – Stadtverordnetenvorsteher, während Meisel der Hansdampf in allen Gassen ist, das kommunale Nachrichtenbüro von Altholm.
Es ist ein schöner Julivormittag, nicht zu warm, ein kühler Wind geht von der See und frischt die Sonne auf, bewegt die Blätter des Gartens, in dem Manzow sich ergeht. Er ist eben aus dem Bett gekrochen, hat eine Kanne schwarzen Kaffee getrunken und versucht jetzt, mit viel Priem den Geschmack von der gestrigen Sauferei aus dem Munde zu kriegen.
Manzow hat in Altholm zwei Spitznamen: »der weiße Neger « und »der Kinderfreund«. Weißer Neger wegen seines Gesichtes, das mit den aufgeworfenen Lippen, der fliehenden Stirn, dem krausen schwarzen Haar viel Negerhaftes hat, Kinderfreund darum, weil …
Gewohnheitsmäßig späht er über die Zäune in die Nachbargärten, trotzdem er weiß, daß die Mütter ihren Kindern streng verboten haben, im Garten ihr Geschäftchen zu verrichten, überhaupt in die Nähe des Manzowschen Zaunes zu kommen. Es könnte doch mal sein, daß so eine süße kleine Krabbe von acht oder zehn Jahren …
Es ist aber nur der Fraktionskollege Meisel, Herr über ein vierstöckiges Lagerhaus und siebzig Lumpensammler, den er erblickt.
»Morgen, Franz.«
»Morgen, Emil.«

»Gestern noch lange geblieben?«
»Bis fünf. Irgend so ein dämlicher Stadtpolizist wollte um drei Polizeistunde bieten. Ich hab ihm was gepfiffen.«

 

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Hans Fallada (21 juli 1893 – 5 februari 1947)

 

 

 

 

De schrijfster Brigitte Reimann werd op 21 juli 1933 vlakbij Maagdenburg geboren en groeide op in de DDR. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007  en ook mijn blog van 21 juli 2008.en ook mijn blog van 21 juli 2009 en ook mijn blog van 21 juli 2010

 

Uit: Jede Sorte von Glück

 

„Mahlow, 10. 1. [70]
Meine lieben Eltern, seit gestern bin ich also hier (der Verlag hat mir einen Wagen geschickt), und vorläufig fühle ich mich todunglücklich und komme mir wie eine Witwe vor. Schon wenn man gefragt wird, wer im Notfall zu verständigen ist … Da fällt einem wieder ein, daß man keinen Mann mehr hat. Ich habe eure Adresse angegeben.
Na, vielleicht werde ich mich nach ein paar Tagen eingewöhnen. Aber wenn es mir zu öde ist, oder wenn ich die strenge Ordnung nicht mehr ertragen kann, dann reiße ich aus, mit oder ohne Genehmigung des Arztes. Ich bin einfach kein Kur-Mensch, viel zu ungeduldig, und überhaupt ist Arbeit die beste Medizin. Zeit zur Arbeit ist hier ja auch, aber so ohne eine einzige Zigarette – um Gotteswillen! Die passen auf wie die Schießhunde, und ich fühle mich schon richtig krank […].
Und ausgerechnet an dem Tag, als das Telegramm von Mahlow kam, habe ich einen Auftrag vom »Sonntag« angenommen, über Prof. Henselmann zu schreiben. Am 20. 1. muß ich abliefern. Aber erstmal schreiben …Seid froh, daß ihr nie Raucher wart – ohne Spaß: es ist eine richtige harte Strafe, wenn einem von einem Tag zum anderen die Zigaretten entzogen werden. Außerdem habe ich natürlich wieder die ganze Nacht von Jon geträumt. Heute nachmittag gehe ich mal ein bißchen spazieren.
Der Wald hier ringsum ist wirklich sehr schön. Vielleicht kommt Christa Wolf heute noch vorbei (sie wohnt ja ziemlich in der Nähe, in Kleinmachnow); sie sagte gestern abend am Telefon, die ersten Tage in der Klinik wären ihr auch immer sehr schwer gefallen. Na also, und das ist eine so vernünftige und ruhige Frau, die nicht so leicht heult wie eure Tochter. Die Leute hier sind sehr nett – ich meine die Schwestern und der Stationsarzt […].“

 

 

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Brigitte Reimann (21 juli 1939 – 20 februari 1973)

In 1962 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Anton Schnack werd geboren op 21 juli 1892 in Rieneck. Zie ook mijn blog van 21 juli 2009 en ook mijn blog van 21 juli 2010

 

 

Was traurig macht (fragment)

 

Weinende Kinder machen traurig.

Eine kleine, schillernde Vogelleiche in einer Gartenecke finden,

Über die ein früher Herbst gefallen ist.

Überhaupt der Herbst macht traurig. So, wenn sich der Schritt eines geliebten

und feinen Menschen in der grauen Regennacht verliert.

Und wochenlang wird man wieder allein sein.

 

Ein altes Schloß , das niemand bewohnt. Von den Wänden fällt der Stuck;

und in einem morschen Fensterholz

fast unlesbare Schriftzeichen lesen: “Ich liebe dich, Aißee!”

 

Nach Jahren einen Brief des toten Vaters finden.

Was steht da? “daß du das getan hast, mein Sohn, hat mir viele

schlaflose Nächte gebracht.” Was war es nur?

Schulden, ein schlechtes Zeugnis, eine verworrene Liebesgeschichte,

eine Lüge, ein dummer Bubenstreich?

Ach, das Gedächtnis weiß es nicht mehr,

aber der Vater hat darunter gelitten.

 

Ein zoologischer Garten. Die Unruhe des Tigers macht traurig.

Immer auf und ab an der Barriere der eisernen Gitterstäbe.

Sein funkelndes Auge, sein furchtbarer Zorn,

sein schmerzlicher Tierschrei, die bodenlose Ohnmacht seiner Pranken,

sein irrsinniger Kreislauf: unbeschreiblich macht dies traurig.

 

 

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Anton Schnack ( 21 juli 1892 – 26 september 1973)

 

 

 

 

De Engelse schrijver en diplomaat Matthew Prior werd geboren in Wimborne Minster, East Dorset, op 21 juli 1664. Zie ook mijn blog van 21 juli 2009 en ook mijn blog van 21 juli 2010

 

 

A Simile

 

Dear Thomas, didst thou never pop
Thy head into a tin-man's shop?
There, Thomas, didst thou never see
('Tis but by way of simile)
A squirrel spend his little rage
In jumping round a rolling cage?
The cage, as either side turn'd up,
Striking a ring of bells a-top?--

Mov'd in the orb, pleas'd with the chimes,
The foolish creature thinks he climbs:
But here or there, turn wood or wire,
He never gets two inches higher.

So fares it with those merry blades,
That frisk it under Pindus' shades.
In noble songs, and lofty odes,
They tread on stars, and talk with gods;
Still dancing in an airy round,
Still pleas'd with their own verses' sound;
Brought back, how fast soe'er they go,
Always aspiring, always low.

 

 

 

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Matthew Prior (21 juli 1664 – 18 september 1721)

Portret door Simon Belle

Geschreven door Romenu om 13:13 Reageer op dit bericht

Hans Lodeizen, Uwe Johnson, Simin Behbahāni

De Nederlandse dichter Hans Lodeizen werd geboren op 20 juli 1924 in Naarden. Zie ook mijn blog van 20 juli 2010 en eveneens alle tags voor Hans Lodeizen op dit blog.

 

 

je hebt me alleen gelaten

 

je hebt me alleen gelaten
maar ik heb het je al vergeven

want ik weet dat je nog ergens bent
vannacht nog, toen ik door de stad
dwaalde, zag ik je silhouet in het glas
van een badkamer

en gisteren hoorde ik je in het bos lachen
zie je, ik weet dat je er nog bent

laatst reed je me voorbij met vier
andere mensen in een oude auto
en ofschoon jij de enige was die
niet omkeek, wist ik toch dat jij
de enige was die mij herkende de enige die
zonder mij niet kan leven

en ik heb geglimlacht

ik was zeker dat je me niet verlaten zou
morgen misschien zul je terugkomen
of anders overmorgen of wie weet wel nooit

maar je kunt me niet verlaten

 

 

 

Hij die de wind

 

Hij die de wind
had na willen bootsen in haar
meest intieme bewegingen;
nu ligt hij als een steen
in de beek, zwijgend in het
spelende water.

Hij die zijn hand
wou laten regeren over de
dingen is moe, en een klacht
draagt hij op zijn hoofd als
een doornenkroon, maar hij lacht
in de herfstzon.

 

 

 

ik wou dat ik je ergens vinden kon

 

ik wou dat ik je ergens vinden kon
de nacht is uitgegaan als een kaars
de wind heeft haar uitgeblazen
waar komt de muziek vandaan?

de wereld heeft haar versierselen afgedaan
er is een kaal huis, red mij, kom;
ik wil niet alleen zijn

maar ik weet dat je nergens bent
alleen zal ik leven
alleen doodgaan.

 

 

 

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Hans Lodeizen (20 juli 1924 - 26 juli 1950)

Hier met zijn vader 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Uwe Johnson werd geboren op 20 juli 1934 in Cammin (tegenwoordig Kamień Pomorski, Polen). Zie ook mijn blog van 20 juli 2007 en ook mijn blog van 20 juli 2008 en ook mijn blog van 20 juli 2009 en ook mijn blog van 20 juli 2010

 

Uit: Jahrestage

 

„Lange Wellen treiben schräg gegen den Strand, wölben Buckel mit Muskelsträngen, heben zitternde Kämme, die im grünsten Stand kippen. Der straffe Überschlag, schon weißlich gestriemt, umwikkelt

einen runden Hohlraum Luft, der von der klaren Masse zerdrückt wird, als sei da ein Geheimnis gemacht und zerstört worden.

Die zerplatzende Woge stößt Kinder von den Füßen, wirbelt sie rundum, zerrt sie flach über den graupligen Grund. Jenseits der Brandung ziehen die Wellen die Schwimmende an ausgestreckten Händen über ihren Rücken. Der Wind ist flatterig, bei solchem drucklosen Wind ist die Ostsee in ein Plätschern ausgelaufen. Das Wort für die kurzen Wellen der Ostsee ist kabbelig gewesen.

Das Dorf liegt auf einer schmalen Nehrung vor der Küste New Jerseys, zwei Eisenbahnstunden südlich von New York. Die Gemeinde hat den breiten Sandstrand abgezäunt und verkauft Fremden

den Zutritt für vierzig Dollar je Saison, an den Eingängen lümmeln uniformierte Rentner und suchen die Kleidung der Badegäste nach den Erlaubnisplaketten ab. Offen ist der Atlantik für die Bewohner

der Strandvillen, die behäbig unter vielflächigen Schrägdächern sitzen, mit Veranden, doppelstöckigen Galerien, bunten Markisen, auf dem Felsdamm oberhalb der Hurrikangrenze. Die dunkelhäutige Dienerschaft des Ortes füllt eine eigene Kirche, aber Neger sollen hier nicht Häuser kaufen oder Wohnungen mieten oder liegen in dem weißen grobkörnigen Sand. Auch Juden sind hier nicht erwünscht. Sie ist nicht sicher, ob Juden vor 1933 noch mieten durften in dem Fischerdorf vor Jerichow, sie kann sich nicht erinnern an ein Verbotsschild aus den Jahren danach. Sie hat hier

einen Bungalow auf der Buchtseite von Freunden auf zehn Tage geliehen. Die Leute im Nachbarhaus nehmen die Post an und lesen die Ansichtenkarten, die das Kind aus dem Ferienlager an »dear Miss C.« schreibt, aber sie beharren auf der Anrede »Mrs. Cresspahl «, und mögen auch sie für eine Katholikin irischer Abstammung ansehen.

 

Ge-sine Cress-pa˚ l

ick peer di dine Hackn da˚ l“

 

 

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Uwe Johnson (20 juli 1934 – 24 februari 1984)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver, journalist, commentator, essayist en columnist Henk Hofland werd geboren in Rotterdam op 20 juli 1927. Zie ook mijn blog van 20 juli 2010

 

Uit: Tegels lichten

 

„Dit is de wordingsgeschiedenis van een verbazing; de verklaring waarom de meeste mensen, massa's en bewindvoerders, mij door brutale (onbeschaamde, naakte, grijnzende) domheid hoe langer hoe meer afschuw bezorgen, en waarom ik tegelijkertijd moedelozer word als ik denk dat ik er iets aan zou moeten of kunnen doen. Zonder iemand speciaal te beschuldigen, beweer ik dat mijn generatie (1927) misschien het slachtoffer is geworden van zijn voorbeeld. Opvoeden in het algemeen bestaat voor het grootste deel uit het dwangmatig, voor zover niet per ongeluk, geven van vage voorbeelden, die nog niet de goede hoeven te zijn. Zo ontvangt de mens het erfdeel der vaderen, maakt hij zich geëerbiedigde tradities eigen en zorgt dat opeenvolgende geslachten zelfbewust en op roem belust met hun hoofden tegen identieke muren lopen.

Als ik een schets schrijf van de generatie die mij mijn ‘essentiële waarden’ zonder boze opzet cadeau deed, dan is dat geen naturalistisch portret, maar mijn kijk van nu op hun vroegere inzichten, trauma's, definitieve beslissingen en andere historische momenten. Wat gereconstrueerd wordt is niet wat ze toen werkelijk waren, maar hoe ze als instrument van overlevering hebben dienstgedaan. Zoals later zal blijken is er een lachwekkende incongruentie tussen reconstructie en werkelijkheid, want wat ik bijvoorbeeld voor orkanen in hun levens heb aangezien blijkt bij hen alleen het verongelijkt gevoel te hebben veroorzaakt van iemand die op de tocht wordt gezet. De tocht zelf daartegen heeft hen zeer gealarmeerd.“

 

 

 

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Henk Hofland (Rotterdam, 20 juli 1927)

 

 

 

 

 

De Iraanse dichteres en schrijfster Simin Behbahāni werd geboren in Teheran op 20 juli 1927. Zie ook mijn blog van 20 juli 2009 en ook mijn blog van 20 juli 2010

 

 

Lied der Prostituierten

 

Gib mir die Make-up-Dose

damit ich meine Blässe farbenfroh mache.

Gib mir das Öl

damit ich mein Gesicht

verwelkt von meiner Traurigkeit

auffrische.

...

Gib mir die Spitze

damit ich in ihr meiner Nacktheit

mehr Geltung verschaffe

damit mein Kopf, meine Brust und mein Busen

mehr Begierde und Leidenschaft erwecken.

Gib mir den Kelch

damit ich mich betrinke

mein Elend belächle

und diesem traurigen Gesicht

eine frohe, verführerische Maske aufsetze.

...

Ich habe viele Bekannten

und bin doch einsam.

Von keiner dieser Bekanntschaften

ist Trost und Wohlwollen zu erwarten.

Sie reden viel von Mitgefühl

doch das verfliegt nach einer kurzen Weile.

...

Oh, wer klopft da an der Tür?

 

Mein Partner für den heutigen Abend kommt!

Ach, du Leid, verlass mein Herz

jetzt ist seine Freude an der Reihe.

Meine Lippen, ihr Lügner und Betrüger

verdeckt mein Leid mit einem Schleier

voller Geheimnisse.

Damit man mir paar Münzen mehr gibt

lacht, küsst, liebkost, ...

 

 

Vertaald door Afsane Bahar

 

 

 

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Simin Behbahāni (Teheran, 20 juli 1927)




Zie voor nog meer schrijvers van de 20e juli ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:53 Reageer op dit bericht

Francesco Petrarca, Maurice Gilliams, Erik Axel Karlfeldt

De Italiaanse dichter en schrijver Francesco Petrarca werd geboren in Arezzo op 20 juli 1304. Zie ook mijn blog van 20 juli 2007 en ook mijn blog van 20 juli 2008 en ook mijn blog van 20 juli 2009.en ook mijn blog van 20 juli 2010

 

 

Ist Liebe lauter nichts

 

Ist Liebe lauter nichts, wie dass sie mich entzündet?
Ist sie dann gleichwohl was, wem ist ihr Tun bewusst?
Ist sie auch recht und gut, wie bringt sie böse Lust?
Ist sie nicht gut, wie dass man Freud aus ihr empfindet?

Lieb ich gar williglich, wie dass ich Schmerzen trage?
Muss ich es tun, was hilfts, dass ich solch Trauren führ?
Tu ichs nicht gern, wer ists, der es befiehlet mir?
Tu ich s gern, warum, dass ich mich dann beklage?

Ich wanke wie das Gras, so von den kühlen Winden
Um Vesperzeit bald hin geneiget wird, bald her.
Ich walle wie ein Schiff, das in dem wilden Meer

Von Wellen umgejagd nicht kann zu Rande finden.
Ich weiß nicht was ich will, ich will nicht was ich weiß,
Im Sommer ist mir kalt, im Winter ist mir heiß.

 

 

Vertaald door Martin Opitz

 

 

 

 

Es hob mich der Gedanke in ihre Kreise

 

Es hob mich der Gedanke in ihre Kreise

Zu ihr nach der hier vergeblich geht mein Streben

Dort sah ich sie im dritten Himmel schweben...

Schön war sie wie nie doch in minder stolzer Weise.

 

Sie fasste mich bei der Hand und sagte leise:

„So michs nicht trügt werden hier vereint wir noch leben...

Ich bins die so große Kämpfe dir gegeben

Und die vor Abend beendete ihre Reise.

 

Mein Glück begreift kein menschlicher Verstand:

Dich allein erwart ich und meine schöne Hülle

Die da unten blieb – der Anfang deiner Liebe“

 

Ach warum schwieg sie und entzog sie ihre Hand?

Bei solcher liebreicher und keuscher Worte Fülle

War mir als ob ich in dem Himmel bliebe.

 

 

 

Vertaald door Stefan George

 

 

 

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Francesco Petrarca (20 juli 1304 – 19 juli 1374)

 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Maurice Gilliams werd geboren in Antwerpen op 20 juli 1900. Zie ook mijn blog van 20 juli 2008 en ook mijn blog van 20 juli 2009 en ook mijn blog van 20 juli 2010

 

 

Gedroomd geluk  

 

Gij proeft de weemoed niet van een dun Frans boek,

vóór ’t open venster en het regent zoet

op de blauwe denneboom. ’t Wordt avond,

en ik lees een weelde van de bladen

terwijl ik zwijg. – Gij wilt alleen met mij,

zoals het was in een oud liedekijn:

rijden over de heide. Ik blijf zwijgen,

omdat uw stem mij ongewoon gaat schijnen

en uw onrust in een kus zich wreekt:

‘blijf hier wonen.’ Maar een schamel poëet

heeft niet wat hij wil om boter te kopen,

en dan vervloeien gauw de liefdeswoorden.

-ik lees van een kind dat een zeepbel blies

om een kever: het dwaas en broos verdriet.

 

 

 

 

Winter te Schilde

 

Het is een vlakte waar geen moeders wonen;

Het sneeuwt en blinder zwellen de moerassen.

De stilte vriest aan ’t warhout der gewassen,

Langs donkre paden naar helle kerkhoven.

Maar wiegeliedren hoort men nergens ruisen,

Geen winteravondzangen brengen vrede.

De natte honden bassen aan hun keten;

De bruine ratten dringen in de huizen.

Daar rusten, donker-weg, de ronde broden,

Het karig voedsel voor de bittre dagen.

En alles wat een mensenziek kan klagen

Verkropt zij in der doden zoete namen.

 

 

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Maurice Gilliams (20 juli 1900 – 18 oktober 1982)

 

 

 

 

 

De Zweedse dichter Erik Axel Karlfeldt werd geboren op 20 juli 1864 in Folkärna. Zie ook mijn blog van 20 juli 2007 en ook mijn blog van 20 juli 2008 en ook mijn blog van 20 juli 2009 en ook mijn blog van 20 juli 2010

 

 

Wohl mir, nach all dem Spielen

 

Wohl mir, nach all dem Spielen, Schweifen:
du bist der Ernst, und du bist mein;
um unsere Liebe auszureifen,
braucht's keiner Sonne warmen Schein!
Hörst du die Winde heulen, pfeifen?
Hochzeitlich dringt's zu uns herein!
Wir lachen, wenn die Balken knarren,
denn unser Glück hat feste Sparren.

 

 

 

 

Dann zog er hinab ins Tal

Dann zog er hinab ins Tal
eine Vollmondnacht,
eine Goldmondnacht.
Die stumme Nachtigall
in seinem Herzen erwacht.
Er sagt zu der armen Gefangenen:
Flieg hinaus in den grünen Hain!
Ich bin voll von dem Neuen, dem Vergangenen,
ich bin jung von berauschender Pein.
Der Frühling aus fernen Weiten
stand wie neu erweckt am Hang,
und er sang wie in Nachtigallenzeiten
seines Herzens Überschwang.

 

 

 

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Erik Axel Karlfeldt (20 juli 1864 – 8 april 1931)

Portret door J A G Acke

Geschreven door Romenu om 19:52 Reageer op dit bericht

Cormac McCarthy, Pavel Kohout, Elfriede Kern, Thomas Berger, Thomas Lovell Beddoes, Lotte Ingrisch

De Amerikaanse schrijver Cormac McCarthy werd geboren op 20 juli 1933 in Providence, Rhode Island. Zie ook mijn blog van 20 juli 2007 en ook mijn blog van 20 juli 2008 en ook mijn blog van 20 juli 2009 en ook mijn blog van 20 juli 2010

Uit: Cities of The Plain

„Late that night lying in his bunk in the dark he heard the kitchen door close and heard the screendoor close after it. He lay there. Then he sat and swung his feet to the floor and got his boots and his jeans and pulled them on and put on his hat and walked out. The moon was almost full and it was cold and late and no smoke rose from the kitchen chimney. Mr Johnson was sitting on the back stoop in his duckingcoat smoking a cigarette. He looked up at John Grady and nodded. John Grady sat on the stoop beside him. What are you doin' out here without your hat? he said.

I don't know.

You all right?

Yeah. I'm all right. Sometimes you miss bein' outside at night. You want a cigarette?

No thanks.

Could you not sleep either?

No sir. I guess not.

How's them new horses?

I think he done all right.

Them was some boogerish colts I seen penned up in the corral.

I think he's goin' to sell off some of them.

Horsetradin', the old man said. He shook his head. He smoked.

Did you used to break horses, Mr Johnson?

Some. Mostly just what was required. I was never a twister in any sense of the word. I got hurt once pretty bad. You can get spooked and not know it. Just little things. You don't hardly even know it.

But you like to ride.

I do. Margaret could outride me two to one though. As good a woman with a horse as I ever saw. Way better'n me. Hard thing for a man to admit but it's the truth.

You worked for the Matadors didn't you?

Yep. I did.

How was that?

Hard work. That's how it was.

I guess that ain't changed.

Oh it probably has. Some. I was never in love with the cattle business. It's just the only one I ever knew.

He smoked.“



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Cormac McCarthy (Providence, 20 juli 1933)





De Tsjechische schrijver
Pavel Kohout werd geboren op 20 juli 1928 in Praag in wat toen nog Tsjecho-Slowakije werd genoemd. Zie ook mijn blog van 20 juli 2008 en ook mijn blog van 20 juli 2009 en ook mijn blog van 20 juli 2010

Uit: The Widow Killer (Vertaald door Neil Bernel)


„When the doorbell rang just after the siren, Elisabeth, baroness of Pomerania, was sure the caretaker had come to escort her down to the shelter; she donned the black fur coat she had just hung up, picked up her small emergency suitcase, unhooked the door chain, and realized that she had just let her murderer in.

Earlier, at the Vyšehrad cemetery, she had noticed a man with a bulging bag over his shoulder; it was common these days to see Czechs decorating the graves of their patron saints. His appearance reminded her of a repairman, and she could barely see him because his face was obscured by the sun. Now she saw eyes of glass: no color or expression. He calmly wedged a scuffed shoe into the crack; a lanky body bundled in a cotton jacket followed it through the door. And there, finally, she saw the long and strangely slim blade. A poultry knife! she thought.

The baroness knew she was going to die, but she did nothing to prevent it. She was the only occupant left on the top floor, and the roar of airplane motors would have drowned out her screams. Besides, she had no desire to live.

For a Catholic, suicide was unthinkable; divine punishment was the best she could hope for. This unjust war would only end when those who began it were destroyed. A Russian partisan had shot her husband; a Maquis had killed her son in Brittany. It seemed logical that now a man from the Czech Resistance had come for her.

The patrician house began to shake as the eerie ringing grew more and more insistent. With each approaching explosion the windowpanes, the chandelier crystals, and the goblets in the sideboard shuddered wildly.

Merciful God, Elisabeth of Pomerania prayed to herself, retreating into the salon as if he were her guest; a bomb, a knife—who cares, as long as it's quick!

Her killer's foot slammed the door shut behind him, while his free hand opened a satchel of straps.“




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Pavel Kohout (Praag, 20 juli 1928)




De Oostenrijkse schrijfster Elfriede Kern werd geboren op 20 juli 1950 in Bruck an der Mur. Zie ook mijn blog van 20 juli 2009 en ook mijn blog van 20 juli 2010


Uit: Tabula Rasa


„So ist eins zum anderen gekommen. Nach einiger Zeit st die jüngere Schwester weggegangen und ich habe das gutgeheißen. Sie hat loß ihre Haut retten wollen. Ich selbst habe alle Kontakte abgebrochen. Wie geht s Ihnen, haben die Leute gefragt, danke gut, hab ich gesagt und mich alsbald zum Gehen gewandt. Meine Tage und Nächte verlaufen jetzt vollkommen gleichförmig. Seit geraumer Zeit habe ich die Gewohnheit angenommen, nachts herumzustreifen und eines Tages ist mir der Hund zugelaufen. Da sind die Dinge in Gang gekommen. Es hat mir gefallen, daß ich einen Gefährten für meine nächtlichen Spaziergänge gehabt habe. Meine Gewohnheit, nachts herumzustreifen hat mit dem Hund weniger befremdlich gewirkt. Hunde brauchen Auslauf, das versteht jeder. Manchmal sind wir in den Stadtwald gegangen, manchmal haben wir den Fluß überquert und den Weg zur Grotte genommen.

Der Weg hat uns am Knabeninternat vorbeigeführt und ich habe jedesmal den Kopf gedreht und die Gesichter hinter den Fensterscheiben betrachtet. In diesem Haus drücken sich die Kinder nachts ihre Gesichter an den Scheibe platt, das hat mir zu denken gegeben. Hat man das Knabeninternat passiert, erreicht man einen Soldatenfriedhof, wo Tag und Nacht Lichter brennen. In der Folge stößt man auf eine steile Wiese und da, wo die Wiese an den allerdichtesten Wald grenzt, befindet sich eine Grotte mit einer lebensgroßen Heiligenfigur. Orte wie diesen gibt es nicht viele in unserer Stadt. Ich suche ihn regelmäßig auf und dort ist mir auch der Hund zugelaufen. Eines Tages hat es im Gebüsch geraschelt und ich habe erschreckt den Kopf gedreht. Anfangs habe ich nur einen schwarzen Schatten ausmachen können und weglaufen wollen. Ich habe auf meinen nächtlichen Streifzügen schon mehrere unangenehme Begegnungen gehabt und bin daher stets auf der Hut. Ich habe mich an den Rand der Grotte zurückgezogen und mich gänzlich still verhalten.“



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Elfriede Kern (Bruck an der Mur, 20 juli 1950)





De Amerikaanse schrijver
Thomas Louis Berger werd geboren op 20 juli 1924 in Cincinnati, Ohio. Zie ook mijn blog van 20 juli 2009
en ook mijn blog van 20 juli 2010


Uit: Best Friends

" As of September 2000, his best friend's ways with women were still a wonder to Sam Grandy, not because there could be any question of Roy Courtright's physical or personal charms, but rather because Sam's own temperament was such that he could not have pretended, let alone sustained, an intimate interest in more than one woman at a time.
"It wouldn't have anything to do with whether they believed me or not. I just can't handle distractions in emotional matters. Do you tell 'em all the same things Or if things are different in each case, how do you remember who's who or what's what "
"I don't have any trouble distinguishing one woman from the next," Roy assured him. "Think of your male friends: Do you forget their names, where they live, what their tastes and opinions are "
"You're not telling me there's no difference You don't change men friends once a month. You don't take them out, flatter them on their looks and clothes -- "
"Or go to bed with them," said Roy.
"You know what I mean."
"You can't get away from the idea that it's a sport for me to pursue females. Lust, not genuine emotion. If I go to bed with her, it's a conquest by your theory, another scalp on the belt." Roy quaffed some beer from a stein, a vessel he disliked using because of the lid that had to be thumb-blocked from falling against your cheek. "I just don't think that way. I've never raped anyone, and I'm not attracted to the underaged. I assume everybody else is an adult in full possession of her faculties."
"Since when," asked Sam, "is lust not a genuine emotion "
Roy sloshed the remaining beer in the stein, on the ceramic exterior of which appeared a pair of elks in glossy high relief. "Furthermore, I don't have carnal knowledge of every woman I eat dinner with, or want to, for that matter."
"Want to have dinner with, or want to boff.“





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Thomas Berger (Cincinnati, 20 juli 1924)





De Engelse dichter
Thomas Lovell Beddoes werd geboren op 20 juli 1803 in Clifton. Zie ook mijn blog van 30 juni 2007 en ook mijn blog van 30 juni 2008 en
ook mijn blog van 30 juni 2009 en ook mijn blog van 20 juli 2010


Song from the Ship

To sea, to sea! The calm is o'er;

The wanton water leaps in sport,

And rattles down the pebbly shore;

The dolphin wheels, the sea-cows snort,

And unseen Mermaids' pearly song

Comes bubbling up, the weeds among.

Fling broad the sail, dip deep the oar:

To sea, to sea! the calm is o'er.

To sea, to sea! our wide-winged bark

Shall billowy cleave its sunny way,

And with its shadow, fleet and dark,

Break the caved Tritons' azure day,

Like mighty eagle soaring light

O'er antelopes on Alpine height.

The anchor heaves, the ship swings free,

The sails swell full. To sea, to sea!



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Thomas Lovell Beddoes (20 juli 1803 – 26 januari 1849)

The Royal Promenade and Triangle, Clifton



Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 20 juli 2010.

De Oostenrijkse schrijfster Lotte Ingrisch (geb. Charlotte Gruber) werd geboren op 20 juli 1930 in Wenen. Zie ook mijn blog van 20 juli 2007.

Geschreven door Romenu om 19:52 Reageer op dit bericht

Anna Enquist, Gottfried Keller

De Nederlandse dichteres en schrijfster Anna Enquist werd geboren op 19 juli 1945 in Amsterdam als Christa Boer. Zie ook mijn blog van 19 juli 2010 en eveneens alle tags voor Anna Enquist op dit blog.

 

 

Stuwmeer

 

Toen de dam klaar was

begon het water te stijgen.

Kilte ving aan in de berg-

wand. De bomen begrepen

niet hoe zij stikten in wat

hen lief was. Vissen kwamen

te zwemmen in de wijngaard.

 

Schreeuwend breken mijn kinderen

het gladde watervlak. Ik wil

hen roepen: acht niet de pijn

van tekort, maar vrees de on-

keerbare kracht van teveel, hoor

mij, hoe ik roep, hoe ik keihard zwijg.

 

Zij maken fonteinen en regenbogen.

Zij lachen en luisteren niet, daar

aan de bovenkant van de diepte,

aan de overkant van de tijd.

 

 

 

Als water ben ik uitgestort

 

Dom water. Beukt en striemt de

pijlers van de brug die zwijgend

schrap staat tegen overgave. Eeuw

na eeuw is wat hij weet het binden

van twee oevers. Waakzaam, moe.

 

Weer ga ik door de oude stad, altijd

naar de rivier. Midscheeps posteer ik mij

in machteloze aandacht, blote hand

op steen. Ik brul met doorgesneden keel,

zonder geluid, van woede en verlies:

 

Al wat wij weten, hoe wij zijn, verdwijnt

als wind over het land. Herinnering

die even spartelt in het water en

verloren gaat. Grijsbruine golven die

hun naam niet zijn. De kamparts Tijd.

 

Rivier, stroom achterwaarts. Steen,

wordt weer vuur. Lucht om mij heen,

wordt lichaam dat mij draagt en

troost. Geheugen, val uiteen.

 

 

 

Ineens

 

Ineens was ik het vermogen

om warmte vast te houden

verloren. Nu de kinderen

het huis uit zijn, snoof ik,

ja ja. Ik kroop onder steeds

meer dekens. De kachel

loeide. De warmste van ons

tweeen kon mij niet meer

verhitten. Ik rilde en

huiverde alsof ik oog

in oog stond met de dood.

 

Wat ook zo was. De dood

en ik stonden op een dijk.

Tussen ons was niets dan

een aanzienlijke afstand.

 

 

 

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Anna Enquist (Amsterdam, 19 juli 1945)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Gottfried Keller werd geboren in Zürich op 19 juli 1819. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008 ook mijn blog van 19 juli 2009 en ook mijn blog van 19 juli 2010

 

Uit: Züricher Novellen

 

„Gegen das Ende der achtzehnhundertundzwanziger Jahre, als die Stadt Zürich mit weitläufigen Festungswerken umgeben war, erhob sich an einem hellen Sommermorgen mitten in derselben ein junger Mensch von seinem Lager, der wegen seines Heranwachsens von den Dienstboten des Hauses bereits Herr Jacques genannt und von den Hausfreunden einstweilen geihrzt wurde, da er für das Du sich als zu groß und für das Sie noch als zu unbeträchtlich darstellte.

Herrn Jacques' Morgengemüt war nicht so lachend wie der Himmel, denn er hatte eine unruhige Nacht zugebracht, voll schwieriger Gedanken und Zweifel über seine eigene Person, und diese Unruhe war geweckt worden durch den am Abend vorher in irgendeinem vorlauten Buche gelesenen Satz, daß es heutzutage keine ursprünglichen Menschen, keine Originale mehr gebe, sondern nur noch Dutzendleute und gleichmäßig abgedrehte Tausendspersonen. Mit Lesung dieses Satzes hatte er aber gleichzeitig entdeckt, daß die sanft aufregenden Gefühle, die er seit einiger Zeit in Schule und Haus und auf Spaziergängen verspürt, gar nichts anderes gewesen, als der unbewußte Trieb, ein Original zu sein oder eines zu werden, das heißt, sich über die runden Köpfe seiner guten Mitschüler zu erheben. Schon hatte sich in seinen Schulaufsätzen die kurze, dürftige Schreibweise ganz ordentlich zu bewegen und zu färben angefangen; schon brachte er hier und da, wo es angezeigt schien, ein kräftiges sic an und wurde deshalb von den Kameraden der Sikamber geheißen. Schon brauchte er Wendungen wie: »obgleich es scheinen möchte«, oder »nach meiner unmaßgeblichen Meinung«, oder »die Aurora dieser neuen Ära«, oder »gesagt, getan« und dergleichen. Ein historisches Aufsätzchen, in welchem er zwei entschieden einander entgegenwirkende Tatsachen rasch aufgezählt hatte, versah er sogar mit dem pomphaften Schlusse: »Man sieht, die Dinge standen so einfach nicht, wie es den Anschein haben mochte!«

 

 

 

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Gottfried Keller (19 juli 1819 – 15 juli 1890)

Portret door Arnold Böcklin, 1889 




Zie voor nog meer schrijvers van de 19e juli ook mijn vorige blog van vandaag en ook mijn eerste blog van vandaag.


Geschreven door Romenu om 19:30 Reageer op dit bericht

Miltos Sachtouris, Jean-Pierre Faye, Hermann Bahr, Robert Pinget

De Griekse dichter Miltos Sachtouris of Miltos Sahtouris werd geboren in Athene op 19 juli 1919. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008 en ook mijn blog van 19 juli 2009 en ook mijn blog van 19 juli 2010

 

 

 

The Canary

 

They placed him there where the wind blows most wild

they pledged him to the bitter frosts

they gave him a black garment

and a red tie

a sun pierced with a nail that would drip

black glasses

blood on top of the poison

a staff

and a canary

they placed him there where pain springs

they gave him to death

that he’d shine of silver

 

 

 

The Mirror

 

To Nora Anagnostaki

When my mirror turned

to the sky

there appeared

a moon half-devoured

by the flame

red ants

and a head beside it

burning too in the fiery rain

the head shone

gleamed

as the fire took hold and left it charred

and whispered:

The trees burn and are lost like hair

the angel vanishes with wings scorched

and pain

a dog with broken leg

remains

remains

 

 

 

Vertaald door David Connoly

 

 

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Miltos Sachtouris (19 juli 1919 – 29 maart 2005)






De Franse schrijver en filosoof Jean-Pierre Faye werd geboren in Parijs op 19 juli 1925. Zie ook mijn blog van 19 juli 2009 en ook mijn blog van 19 juli 2010

 

Uit: L’expérience narrative et ses transformations  

 

“L’expérience narrative ? C’est cela qui enveloppe  et vient coudre chaque instant, chaque emplacement,  chaque distraction même. Elle est la parole première qui apporte avec elle

la tâche dessinée au préalable par Héraclite : il faut  que « les hommes philosophes » soient « narrateurs de  beaucoup de choses ».

Ce qui importe est justement le dépliement de la  narration enveloppante. Elle parcourt l’expérience

quotidienne. Elle accompagne chaque geste et le geste  même s’inscrit dans son compte-rendu.

La philosophie est elle-même racontée – avant tout  par soi-même. Car elle est déjà pensée comme son  propre récit, ou sa fable. Et c’est à elle-même de lier  ce qui déjà la racontait, et comment lui, le philosophe,  y pensait…

Ici même, la relation du narré sur soi est appelée à  dessiner la mise en scène de son récit.

Mais là où lui, philosophe qui semble soudain naïf,  se trouvera captif soudain, prisonnier d’une vague

narrative plus violente et plus meurtrière que tout ce  qui a pu précéder, et en quoi lui-même va se fourvoyer  gravement, c’est lui, lui justement avec insistance, qui  va appeler, en guise d’interview-testament, à relire tout cela même qui lui est arrivé. Telle est la situation  énigmatique de la philosophie de Heidegger au cours  des années 1930-1940. Elle dessine une question qui

met en cause le lieu même de la philosophie."

 
 

 

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Jean-Pierre Faye (Parijs, 19 July 1925)

 

 

 

 

De Oostenrijkse toneelschrijver, romanschrijver, essayist, tijdschriftuitgever, journalist, theaterregisseur, dramaturg en theater-, kunst- en cultuurcriticus Hermann Bahr werd geboren op 19 juli 1863 in Linz. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008 en ook mijn blog van 19 juli 2009 en ook mijn blog van 19 juli 2010

 

Uit: Die Rahl

 

»Nein, ist es denn möglich? Der Herr Professor, wirklich! Nein!« Und verwundert, verwirrt, verlegen ließ Frau Marie den Professor ein. Und da saßen sie nun einander gegenüber, nach so vielen Jahren. Der Professor sagte: »Ich störe hoffentlich nicht?« Und dann, als sie ihm den Hut und den Stock nahm, sagte er: »O danke! O bitte! Bitte sehr!« Und dann sagte er noch, durch die helle Stube sehend: »Sie haben es hier sehr freundlich. Ja, das haben Sie immer verstanden.« Er kam ihr plötzlich sehr alt vor, so traurig klang es.

Ihre Stimme sagte noch immer: »Nein, welche Überraschung! Nein, das ist aber schön!« Doch ihre Gedanken eilten weit herum. Und plötzlich fiel ihr ein, wie seltsam es war. Sie erschrak. »Es ist doch um Gotteswillen nichts geschehen? Oder hat Franz –?«

»Nein,« sagte Samon. »Beruhigen Sie sich nur, Frau Heitlinger! Sie haben keinen Grund, sich aufzuregen, es ist nichts geschehen. Aber es handelt sich allerdings um Franz, über den ich gern einmal mit Ihnen sprechen möchte.« Sein Gesicht veränderte sich, er schob den Kopf vor, faltete die Stirne, warf die Lippen auf und indem er über die Brille weg, ein wenig blinzelnd, nach der Decke sah, schien er sich ihr zu erheben, zu entfernen. Und plötzlich begriff sie, daß ihn die Buben nicht mochten. Das war also der Herr Professor Samon!

»Also bitte!« sagte sie, ängstlich ungeduldig.

»Nun ja,« sagte Samon, indem er, über sie weg, in die Wand sah. »Ich habe ja im allgemeinen über Ihren Sohn Franz bisher niemals zu klagen gehabt. Bei einer gewissen flatterhaften Neigung, die Dinge leichter zu nehmen, als es seinem Alter ansteht, er ist ja immerhin schon über sechzehn, hat er bisher doch stets einen anerkennenswerten guten Willen gezeigt, er faßt leicht auf, das Gedächtnis ist willig und da ich ihn bisher auch allen Ermahnungen und Ratschlägen stets zugänglich fand, war kein Anlaß, an einer günstigen Entwicklung zu zweifeln, wie Sie dies wohl aus seinen Zeugnissen entnehmen konnten.«

 

 

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Hermann Bahr (19 juli 1863  - 15 januari 1934)
Portret door Emil Orlik, 1904


 

 


De Frans-Zwitserse schrijver Robert Pinget werd geboren op 19 juli 1919 in Genève. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008 en ook mijn blog van 19 juli 2009 en ook mijn blog van 19 juli 2010

 

Uit: Clope au dossier

 

„Que donc ça n’était pas une condition, on l’avait toujours connu seul séparé des siens trafiquant quoi dans cette baraque dangereuse du reste, le toit vous avez vu dans quel état. On finira par l’emmener. Mortin disait qu’il avait bien connu la mère qui donnait des signes de dérangement de la tête les derniers temps, il se souvenait avoir joué enfant dans leur jardin avec Clope donc et sa sœur qu’est-ce qu’elle est devenue on la disait mariée à un Espagnol fille difficile coléreuse, Clope au contraire très doux il collectionnait les papillons et les fleurs, le père était mort à quarante ans mais il y avait de l’argent, il ne doit plus rester grand-chose depuis la guerre du reste il a vendu son terrain du Plan àHottencourt. Ces types qui ne foutent rien dit Philippard pas étonnant que ça se porte au cerveau, c’est congénital dit Verveine, il voit encore deux ou trois personnes dit Mortin drôle de genre des artistes paraît-il mais en quoi, la bonne excuse pour arborer des tenues excentriques et tenir des propos, la femme parle comme un troupier je l’ai entendue elle dit toujours con c’est-il un langage de femme, une femme dit Philippard en effet je l’ai vue et deux hommes dimanche dernier dans cette petite voiture sale comme tout. Des amis d’enfance dit Verveine je le sais par le docteur. Des oies sauvages passaient au-dessusd’eux.“

 

 

 

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Robert Pinget (19 juli 1919 – 25 augustus 1997)

Geschreven door Romenu om 19:26 Reageer op dit bericht

A. J. Cronin, Heinrich Christian Boie, Dominic Moraes, Georg Diefenbach, Ferdinand Brunetière, Jean-Marie Déguignet

De Schotse schrijver Archibald Joseph Cronin werd geboren op 19 juli 1896 in Cardross, Dunbartonshire. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2009 en ook mijn blog van 19 juli 2010

 

Uit: A. J.  Cronin. The  Man Who Created Dr  Finlay (Biografie door Alan Savies)

 

It is necessary to go back to the generation of Cronin’s greatgrandparents to understand the man himself, as well as to appreciate the meaning of certain key references in some of his books and

unravel many of the claims made about his life and personality.

In the early- to mid-nineteenth century, the main characters in  the Cronin story were drawn to western Scotland from a wide  area of the british Isles – County Armagh in Ireland, Edinburgh  and berwick-upon-Tweed in England – eventually converging on  Glasgow, where the skilled and industrious could always find work.

As a result, Cronin’s genetic make-up was half Irish, three-eighths  Scottish and one-eighth English.

On the paternal side, his grandfather Owen and his grandmother  bridget (née McShane), both staunch Catholics and founders of the Scottish dynasty – if that is not too grand a term – were born

in Ireland in about 1826 and 1832 respectively. Owen Cronin’s origins have not been verified, since his parents never left Ireland.

However, his wife’s parents – McShane and Smith – are known to have hailed from Annaghmore in County Armagh. It is not known if Owen was from the same region, nor if he and bridget McShane knew each other before emigrating to Scotland. Owen’s surname, however, when he arrived in Scotland in about 1850, was Cronague, changed to Cronin in 1870. He married bridget

McShane in Eastwood, Renfrewshire, in January 1851.

Their first child, James, was born in Glasgow in about 1854, and sometime after that date, but before 1861, the Cronagues set up business in Alexandria, north of Dumbarton. Initially hawkers

– another name for rag-and-bone men – they were later described as “glass and china merchants” as they became more sophisticated and affluent.”

 

 

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A.
.J. Cronin (19 juli 1896 – 6 januari 1981)

 



 

De Duitse dichter en uitgever Heinrich Christian Boie werd geboren op 19 juli 1744 in Meldorf. Zie ook mijn blog van 19 juli 2009 en ook mijn blog van 19 juli 2010

 


An den Bach

 

Der du immerdar die Fläche

Dieser Auen strömst entlang,

Mich, du lieblichster der Bäche!

Zieht auch stets derselbe Hang.

 

Deines Murmelns sanfte Klage

Uebertäubt nicht diesen Raum;

Leise bricht, was ich ertrage,

Aus gespresstem Herzen kaum.

 

Rein von den Gewäßern allen

Rinnet deine Silberflut,

Doch nicht reiner kann sie wallen

Als in mir der Liebe Glut.

 

Stürme, die das Meer empören,

Halten deinen Lauf nicht auf;

Keines Schicksals Wetter stören

Meiner Liebe treuen Lauf.

 

Wandelt Sie durch diese Wildnis,

So wirfst du ihr Bild zurück;

In dem Herzen stets Ihr Bildnis

Trag ich und in ihm mein Glück.

 

Sichern Boden bis zum Grunde

Schaut in dir man allerwärts.

Mir auch schwebt das Herz im Munde

Und sie blickt mir gern ins Herz.

 

 

 

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Heinrich Christian Boie (19 juli 1744 – 3 maart 1806)



I wake and find myself in love:

And this one time I do not doubt.

I only fear, and wander out

To hold long parley with a dove.

 

The innocent and the guilty, met

Here in the garden, feel no fear.

But I'm afraid of you, my dear.

There was a reason: I forget.

 

And I by shyness am undone

And can't go out for fear I meet

My poems dancing down the street

Telling your name to everyone.

 

The lichen peels along the wall.

My conversation bores the dove.

He knows it all: that I'm in love

And you care much and not at all.

 

I shall stay here and keep my word.

Glumly I wait to marry dust.

It grieves me only that I must

Speak not to you, but to a bird.

 

 

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Dom Moraes (19 juli 1938 – 2 juni 2004)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Georg Anton Lorenz Diefenbach werd geboren op 19 juli 1806 in Ostheim, Hessen. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2010

 

Uit: Jacob Grimm und Lorenz Diefenbach im Briefwechel

 

“Diefenbach an Grimm. Laubach, ? Dez. 1835

 

Wolgeborener Herr!

Hochverehrtester Herr Professor!

 

Ew Wolgeboren wollen mir nicht als Anmaßung oder Zudringlichkeit auslegen, daß ich wage, dem Hohen Priester des Tempels, in

dessen Vorhofe ich diene, mit meinem kleinen Geschöpfe näher zu

treten. Ihre Forschungen und noch mehr Ihr frommer, milder Sinn

lehrten Sie ja längst, auch das Kleine nicht zu verachten; und

in jedem Individuum - Menschen oder Buche - wohnt ja doch ein

Punken der unendlichen Lebensgluth. Diese Gedanken geben mir den

Muth, auch für mich und mein Büchlein eine Stunde Ihrer unschätzbaren Zeit zu erbitten. Ich erlaube mir nur noch zu erwähnen,

daß ich die Lyrika) , mit der mein Schriftehen beginnt, von dem

philologischen Theile desselben fern zu halten gesucht habe. -

Noch bemerke ich, daß unsre hiesige - übrigens an 60,000

Bändeb) zählende - Bibliothek nichts Interessantes für Deutsche

Sprache darbietet, als etwa eine, zum Theile auf Pergament,

zum Theile auf Papier geschriebene Handschrift des Barlaam.

 

Mit herzlicher Verehrung zeichne ich mich

Ew Wolgeboren

Laubach in Ober-Hessen

gehorsamster Diener

Dr. Diefenbach”

 

 


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Lorenz Diefenbach (19 juli 1806 – 28 maart 1883)
Ostheim

 

 

 

De Franse schrijver en criticus Ferdinand Brunetière werd geboren op 19 juli 1849 in Toulon. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2010

 

Uit: La Poésie française du dix-neuvième siècle

 

„En réalité, c’est l’inspiration de deux grands prosateurs et d’une femme de génie qu’on rencontre quand on remonte aux origines de la poésie française au dix-neuvième siècle : l’auteur des Confessions, Jean-Jacques Rousseau ; celui du Génie du Christianisme, Chateaubriand ; et l’auteur trop souvent et injustement oublie du livre De l’Allemagne, Mme de Staël. Le premier avait émancipé le MOI de la longue contrainte ou l’avaient comme emprisonne, deux siècles durant, des habitudes littéraires fondées sur une conception essentiellement sociale de la littérature. Ni les Salons ni la Cour, qui faisaient et qui défaisaient alors les réputations, n’avaient admis, pendant deux cents ans, que l’on écrivit pour les entretenir de soi-même, de ses « affaires de cœur, » ou de famille. La permission n’en était donnée qu’aux auteurs de Mémoires ou de Correspondances, et à la condition d’être préalablement morts. J.-J. Rousseau, dont l’œuvre entière n’est qu’une confidence à peine dissimulée, vint changer tout cela, et ainsi rouvrir, de toutes les sources de la grande poésie, non pas peut-être la plus abondante, ni toujours, on le verra, la plus pure, mais, en tout cas, l’une des principales et des plus profondément cachées. Chateaubriand fit davantage encore. Voyageur, ― il rendit à une littérature devenue trop mondaine le sentiment de cette nature extérieure, mouvante, vivante et colorée, qu’elle avait, non pas précisément ignorée ni méconnue, dont elle avait même joui à Versailles ou à Fontainebleau, dans ses jardins à la française, mais qu’elle avait systématiquement subordonnée à l’observation de l’homme psychologique et moral.“

 

 

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Ferdinand Brunetière (19 juli 1849 – 9 december 1906)
I
n 1897




 

Uit : Mémoires d’un paysan bas-breton


 


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Jean-Marie Déguignet (19 juli 1834 – 29 augustus 1905)

Geschreven door Romenu om 19:12 Reageer op dit bericht

Simon Vinkenoog, Steffen Popp, Alicia Steimberg, Jevgeni Jevtoesjenko

De Nederlandse dichter en schrijver Simon Vinkenoog werd op 18 juli 1928 in Amsterdam geboren. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en eveneens mijn blog van 18 juli 2008 en ook mijn blog van 12 juli 2009 en ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

 

Ver als de horizon ben je

 

ver als de horizon ben je
in de glazen kist van het weer geborgen
beukend op de blikken deksels
van het najaar
ik zie de bliksem langs je lichaam trillen
en de regen loopt onrustig door je ogen

ik kan de afstand die mij van je scheidt
in lichtjaren tellen
en in de meter van het geluid
zoemen de seconden

mijn handen opnieuw in gebruik gesteld
sluiten het onweer in je borsten buiten

alleen de regen is thuis
op de platte daken van de nachten
zonder duizelingen

 

 

 

 

Het spiegelend evenbeeld

 

Wat is leven? Ogen die elkaar niet zien,
hout op hout de woede van het lichaam,
draaiend in het cirucusspel van heden.

Het is een straatnaam aan een huis,
de ogen rode tekens aan een voorhoofd,
terend op de gedachte aan gisteren:

'Ik loop in zoveel duisternis
dat ik blind ben van vragen.
's Nachts de koele mist van de liefde
bij dag de godsdienst van het ademhalen'.

Terend op een wanhoop die morgen is:
alleen met anderen die alleen zijn,
samen met de eigen stem, die niet klinkt
in een wankel en vermoeid bestaan
waar geen geluid meer doordringt.

En ik die dit leven niet ken
ik, een toerist in eigen land,
vreemde voeding in mijn cellen,
vreemde rook in mijn mond.

Ik loop langs alle wegen die mij dragen
en vraag, maar kan niet meer vragen,
Geef mij het einde, zodat ik mijzelf herken.

 

 

 

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Simon Vinkenoog (18 juli 1928 – 12 juli 2009)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Steffen Popp werd geboren op 18 juli 1978 in Greifswald.

 

 

Diese Erinnerung endet am Meer 

Du gehst im Salz spazieren, Seewind, Seeelefanten 
später vergaß ich die geheimen Namen der Brandung
– dein Tasten im Sand, gestorbenes Holz
was immer das Meer auswirft unter Witterungen
du bist hier nicht einfach ein Freund
eine Erinnerung aus meinem goldenen Album.

Was aus den Händen fällt wird den Strand bilden
Bewegungen verblassen, Gesten zerfließen im Dunkel
– Nacht öffnet noch einmal den Kosmos
die Sterne sind Kunstlicht, aber sie legen noch einmal
Blickachsen in deinen Kopf, der nicht da ist.

Du gehst davon mit seltenen Pflanzen, Steinen
führst die Schildkröte fort an einem blauen Faden
– ich kann nicht erkennen, ist es die Welt
in ihrem Sinken, die dieses Garn aus meiner Haut zieht
oder nur ein verlorener Dämon
ein Plastikreptil aus den Jahren der Kindheit.

 

 

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Steffen Popp (Greifswald, 18 juli 1978)

 

 

 

 

 

De Argentijnse schrijfster en vertaalster Alicia Steimberg werd geboren op 18 juli 1933 in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

Uit: La loca 101 (Vertaald door Phyllis Silverstein)

 

„I had a dog named Canela, but she died.

No. She didn't really die. She went to live out on the island of Tigre, because the Elders of the Co-op Association don't allow dogs in this building. "Look, I had a poodle," one of the old men informed me. "I had a poodle" (as though by being a poodle he was somehow more dog than Canela--the most you can say about her is that she's smart, black, and not very well trained) "and I had to kill him." Another of the Association's seniors, listening to all this, nodded his head in agreement. If the rules say "no dogs in the building," you grab your dog, kill him, and that's that.

   Fortunately, Lisanti lives on Tigre. Really lives there. He's no weekend tourist. He has that frame house with the roses, the wisteria, the oranges, the long-haired tabby cats dropping off grapevines and onto platters of food, the mosquito invasion at sundown, and the periodic floods. When the river is full, he also has the the moon in the water.

   I'm not going to talk about the ferns, the camellias, the wild strawberries, because then I'd never finish. I am going to talk about Lisanti though, and why we're lucky that he lives on Tigre. Lisanti is a gaucho queen. When he speaks you hear a blend of cowboy and senorita. He's friends with all the fags who spend their weekends in the house next door to ours, right between ours and Lisanti's. Their place is just adorable.“

 

 

 

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Alicia Steimberg (Buenos Aires, 18 juli 1933)

 

 

 

 

 

De Russische dichter Jevgeny Jevtoesjenko werd geboren in Zima in Irkutsk op 18 juli 1933. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2008 en ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

 

Being Late

 

Something dangerous is beginning:

I am coming late to my own self.

I made an appointment with my thoughts-

the thoughts were snatched from me.

I made an appointment with Faulkner-

but they made me go to a banquet.

I made an appointment with history,

but a grass-widow dragged me into bed.

Worse than barbed wire

are birthday parties, mine and others',

and roasted suckling pigs hold me

like a sprig of parsley between their teeth!

Led away for good

to a life absolutely not my own,

everything that I eat, eats me,

everything that I drink, drinks me.

I made an appointment with myself,

but they invite me to feast on my own spareribs.

I am garlanded from all sides

not by strings of bagels, but by the holes of bagels,

and I look like an anthology of zeros.

Life gets broken into hundreds of lifelets,

that exhaust and execute me.

In order to get through to myself

I had to smash my body against others',

and my fragments, my smithereens,

are trampled by the roaring crowd.

I am trying to glue myself together,

but my arms are still severed.

I'd write with my left leg,

but both the left and the right

have run off, in different directions.

I don't know- where is my body?

And soul? Did it really fly off,

without a murmured 'good-bye! '?

How do I break through to a faraway namesake,

waiting for me in the cold somewhere?

I've forgotten under which clock

I am waiting for myself.

For those who don't know who they are,

time does not exist.

No one is under the clock.

On the clock there is nothing.

I am late for my appointment

with me. There is no one.

Nothing but cigarette butts.

Only one flicker-

A lonely, dying, spark...

 

 

 

Vertaald door Albert C. Todd

 

 

 

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Jevgeni Jevtoesjenko
 (Zima, 18 juli 1933)

In 1971


Zie voor alle schrijvers van vandaag ook mijn blog van 18 juli 2010.


Zie voor nog meer schrijvers van de 18e juli ook mijn vorige blog van vandaag en eveens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:11 Reageer op dit bericht

William M. Thackeray, Nathalie Sarraute, Aad Nuis, Ludwig Harig, Jan Stanisław Skorupski

De Engelse schrijver William Makepeace Thackeray werd geboren in Calcutta op 18 juli 1811. Zie ook mijn blog van 18 juli 2009. en ook mijn blog van 18 juli 2008 ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2006.

 

Uit: George Cruikshank

 

“A ccusations of ingratitude, and just accusations no doubt, are made against every inhabitant of this wicked world, and the fact is, that a man who is ceaselessly engaged in its trouble and turmoil, borne hither and thither upon the fierce waves of the crowd, bustling, shifting, struggling to keep himself somewhat above water--fighting for reputation, or more likely for bread, and ceaselessly occupied to-day with plans for appeasing the eternal appetite of inevitable hunger to-morrow--a man in such straits has hardly time to think of anything but himself, and, as in a sinking ship, must make his own rush for the boats, and fight, struggle, and trample for safety. In the midst of such a combat as this, the "ingenious arts, which prevent the ferocity of the manners, and act upon them as an emollient" (as the philosophic bard remarks in the Latin Grammar) are likely to be jostled to death, and then forgotten. The world will allow no such compromises between it and that which does not belong to it--no two gods must we serve; but (as one has seen in some old portraits) the horrible glazed eyes of Necessity

are always fixed upon you; fly away as you will, black Care sits behind you, and with his ceaseless gloomy croaking drowns the voice of all more cheerful companions. Happy he whose fortune has placed him where there is calm a  nd plenty, and who has the wisdom not to give up his quiet in

quest of visionary gain.

Here is, no doubt, the reason why a man, after the period of his boyhood, or first youth, makes so few friends. Want and ambition (new acquaintances which are introduced to him along with his beard) thrust away all other society from him. Some old friends remain, it is true, but these are become as a habit--a part of your selfishness; and, for new ones, they are selfish as you are. Neither member of the new partnership has the capital of affection and kindly feeling, or can even afford the time that is requisite for the establishment of the new firm. Damp and chill the shades of the prison-house begin to close round us, and that "vision splendid" which has accompanied our steps in our journey daily farther from the east, fades away and dies into the light of common day.”

 

 

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William Makepeace Thackeray (18 juli 1811 – 24 december 1863)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Nathalie Sarraute werd geboren op 18 juli 1900 in Ivanova, Rusland. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2008 en ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

Uit: Pour un oui ou pour un non

 

“H.1 : Écoute, je voulais te demander... C'est un peu pour ça que je suis venu...je voudrais savoir... Que s'est-il passé? Qu'est-ce que tu as contre moi?
H.2 : Mais rien...Pourquoi?
H.1 : Oh, je ne sais pas... Il me semble que tu t'éloignes... tu ne me fais plus jamais signe... il faut toujours que ce soit moi...

(…)

 

H.2 : Eh bien... tu m'as dit il y a quelque temps... tu m'as dit... quand je me suis vanté de je ne sais plus quel succès... oui... dérisoire... quand je t'en ai parlé... tu m'as dit: "C'est bien... ça..."
H.1 : Répète-le, je t'en prie... j'ai dû mal entendre.
H.2, prenant courage : Tu m'as dit: "C'est bien... ça..." Juste avec ce suspens... cet accent...

(…)

 

H.1 : Écoute, dis-moi si je rêve... si je me trompe... Tu m'aurais fait part d'une réussite... quelle réussite d'ailleurs...
H.2 : Oh peu importe... une réussite quelconque...
H.1 : Et alors je t'aurais dit: "C'est bien, ça?"
H.2, soupire : Pas tout à fait ainsi... il y avait entre "C'est bien" et "ça" un intervalle plus grand: "C'est biiien... ça..." Un accent mis sur "bien"... un étirement: "biiien..." et un suspens avant que "ça" arrive... ce n'est pas sans importance.”

 

 

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Nathalie Sarraute (18 juli 1900 – 19 oktober 1999)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver, criticus en politicus Aad Nuis werd geboren op 18 juli 1933 in Sliedrecht. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 9 november 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

 

De bunker

 

Motregen aan zee, een koude morgen,
de grauwe kop van een bunker.

Telkens dat beeld in hetzelfde licht.
Nooit dichterbij of uit een andere hoek,
zonder verhaal, droom of herinnering.
Een teken? Maar waarvan? Hoe kom ik eraan?
Geluidloos duikt het op, achter iemand
met wie ik praat, of in de tuin
tussen bloemen, het bevriest de glimlach,
legt de hand stil op het papier,
verdwijnt weer snel en laat geen sporen na.

 

 

 

Biografie

 

We hadden een muis.
’s Nachts kwam hij ritselen in de papieren
zak vol hondenbrood die eens vergeten
op de keukenvloer was blijven staan.

Vanmorgen was de zak leeg.
Tussen de kruimels was hij blijven zitten.
Hij keek ons aan door de geknaagde gaten,
Zuchtte zwaar, was dood.

 

 

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Aad Nuis (18 juli 1933 - 8 november 2007)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ludwig Harig werd geboren op 18 juli 1927 in Sulzbach. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

Uit: Und wenn sie nicht gestorben sind

 

„Mein Gutenberg

Mit dem Kaleidoskop meiner Kinderzeit begann mein Besessensein für Verwandlungsspiele. Wunderbare, zauberhafte Welt in einer einzigen Röhre! Bei jeder Bewegung veränderte der Mosaikstern seine Gestalt und Farbenanordnung in unerschöpflicher Mannigfaltigkeit. Es war wunderbar, schöne Bilder zu schauen, ich konnte mich nicht satt sehen an diesem Wechselspiel der Formen und Farben. Was mich aber am meisten beeindruckte, war die stets neu entstehende Strahlensymmetrie, die bei der geringsten Erschütterung wieder zerfiel, um einer anderen Platz zu machen.

Ich kam in die Schule; an die Stelle des Kaleidoskops trat der Druckkasten, den Tante Erna mir zum Geburtstag schenkte. Mit den hölzernen Stäben, deren Oberseite zu einem Griff geformt, die Unterseite mit den Gummibuchstaben des Alphabets beklebt waren, schuf ich mir eine zweite Welt, eine Welt aus Wörtern. Jeden Buchstaben gab es einzeln, kein Buchstabe des Alphabets fehlte, doch es waren mehr e als u, mehr r als k, es waren mehr als sechsundzwanzig, aber nur ein einziges y in dem Kasten. Ich suchte mir Buchstaben für ein Wort zusammen, tränkte sie auf einem Stempelkissen mit Druckerschwärze und setzte sie nebeneinander auf ein Blatt Papier. So wie ich zuvor im Kaleidoskop die einzelnen Glassplitter zu immer neuen symmetrischen Bildern zusammenfallen

ließ, fügte ich nun die einzelnen Buchstaben zu immer neuen Wörtern zusammen. Jetzt aber herrschte nicht mehr der Zufall, jetzt regierte das planvolle Spiel.

Aus schon fix und fertigen konnte ich immer wieder neue Wörter bilden, ich zerlegte die zusammengefügten, brauchte die Buchstaben nur untereinander zu vertauschen und neu zu ordnen: Aus der Welt der Buchstaben entstand eine Welt aus Wörtern!“

 

 

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Ludwig Harig (Sulzbach 18 juli 1927)

 

 

 

 

De Poolse dichter, schrijver en essayist Jan Stanisław Skorupski werd geboren op 18 juli 1938 in Łosznióv in Podolië. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

 

Sonett mit dem geretteten Baum

null drei null drei null drei - das Datum
bleibt noch auf den Fotos vom Fenster
aus - neben dem Baum die Gespenster
betonieren die Wurzeln - Fatum!

wer hat erlaubt so was welches Amt?
ich habe sie schnell fotografiert
und an Grün Stadt Zürich denunziert
obwohl doch ich bin kein Denunziant

bald die gleichen Naturzerstörer
müssen den Platz ausbetonieren
kein Sieger und auch kein Verlierer

wenn schon dann gewonnen hat der Baum
er wird nun weiter imponieren
bei jedem Wetter schön wie ein Traum 

 

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Jan Stanisław Skorupski (Łosznióv, 18 juli 1938)



Zie voor alle schrijvers van vandaag ook mijn blog van 18 juli 2010.

Geschreven door Romenu om 19:11 Reageer op dit bericht

Ricarda Huch, Tristan Corbiere, Jan Gerhard Toonder, Josepha Mendels, Bobby Henderson

De Duitse dichteres en schrijfster Ricarda Huch werd op 18 juli 1864 in Braunschweig geboren. Zie ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

 

 

Wiedersehen

 

Aus der Trennung Schale
Trank ich tropfenweis den bittren Wein;
Ganz in einem Male
Soll das Wiedersehn genossen sein.

Gib mir beide Hände!
Aus dem nie erschöpften Überfluß
Unsrer Huld verschwende
Alle Zärtlichkeit in einem Kuß!

Hauche deine Seele
Tief in meines Busens Grund hinein;
Nicht im Wort erzähle:
Was du denkst, wird so im Fühlen mein.

 

 

 

 

Wie liebten wir so treu in jenen Tagen

 

Wie liebten wir so treu in jenen Tagen,
Fest wie die Sonne stand das Herz uns da.
Getrennt, wie hatten wir uns viel zu sagen,
Und sagten stets nur eines: Liebst Du? Ja!
O Liebe, kannst du wie ein Traum der Nächte
Vorübergehen, die du unendlich scheinst?
Mir ist, als ob er fernher mein gedächte

 

Und fragte: Liebst Du mich? Sag ja wie einst!

 

 

 

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Ricarda Huch (18 juli 1864 – 17 november 1947)

Portret door Martin Lauterburg, 1930

 

 

 

 

De Franse dichter Tristan Corbière werd geboren op 18 juli 1845 in Morlaix in de Bretagne. Zie ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

 

Paris nocturne

 

C'est la mer : - calme plat - et la grande marée,
Avec un grondement lointain, s'est retirée.
Le flot va revenir, se roulant dans son bruit.
Entendez-vous gratter les crabes de la nuit ?

C'est le Styx asséché : le chiffonnier Diogène,
La lanterne à la main, s'en vient errer sans gêne.
Le long du ruisseau noir, les poètes pervers
Pêchent : leur crâne creux leur sert de boîte à vers.

C'est le champ : pour glaner les impures charpies
S'abat le vol tournant des hideuses harpies.
Le lapin de gouttière, à l'affût des rongeurs
Fuit les fils de Bondy, nocturnes vendangeurs.

C'est la mort : la police gît. - En haut, l'amour
Fait la sieste en têtant la viande d'un bras lourd
Où le baiser éteint laisse sa plaque rouge.
L'heure est seule. - Ecoutez : ... pas un rêve ne bouge.

C'est la vie : écoutez : la source vive chante
L'éternelle chanson sur la terre gluante
D'un dieu marin tirant ses membres nus et verts
Sur le lit de la morgue... et les yeux grands ouverts !

 

 

 

Rondel

 

Il fait noir, enfant, voleur d'étincelles !
Il n'est plus de nuits, il n'est plus de jours ;
Dors... en attendant venir toutes celles
Qui disaient : Jamais ! Qui disaient : Toujours !

Entends-tu leurs pas ?... Ils ne sont pas lourds :
Oh ! les pieds légers ! - l'Amour a des ailes...
Il fait noir, enfant, voleur d'étincelles !
Entends-tu leurs voix ?... Les caveaux sont sourds.

Dors : il pèse peu, ton faix d'immortelles ;
Ils ne viendront pas, tes amis les ours,
Jeter leur pavé sur tes demoiselles...
Il fait noir, enfant, voleur d'étincelles !

 

 

 

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Tristan Corbière (18 juli 1845 – 1 maart 1875)

 

 

 

 

 

De Nederlandse romanschrijver en journalist Jan Gerhard Toonder werd geboren in Rotterdam op 18 juli 1914. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007.

 

 

De terugkeer

Er is een stem die nooit meer spreekt,
Die ene lach zal nooit meer klinken:
Zoals een glas maar één keer breekt,
Kun je die wijn maar één keer drinken.

Maar goede vrienden sterven niet
(alleen de slechte worden spoken) –
als scherpe troost in het verdriet
heb ik geliefden weer gesproken.

Men zegt nu wel: er is straks niks
Dan stof en as om in te wroeten
Na hun verdwijning op de Styx:
Maar heus, je zult hen weer ontmoeten

Je voelt hen dan weer naast je staan,
Ineens, het is niet uit te leggen:
Je weet dan, God weet waarvandaan,
Ook wat ze zouden doen of zeggen.

En of er hel en hemel zijn,
Dat kan op zo’n moment niet schelen:
Het helpt – soms prettig, soms met pijn –
Dat ze nog steeds je leven delen.

 

 

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Jan Gerhard Toonder (18 juli 1914 – 25 augustus 1992)

Hier in het midden, rechts Marten Toonder 

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Josepha Judica Mendels werd geboren op 18 juli 1902 te Groningen. Zie ook mijn blog van 18 juli 2006 en ook mijn blog van 18 juli 2007.

 

Uit: Joelika

 

‘Lieve, Lieve Heer, ik tutoyeer je in deze brief want ik veronderstel dat je nooit bent vergeten wat je mij heel lang geleden in vertrouwen hebt verteld.

Dat was op een nacht in de eerste wereldoorlog, de wapenstilstand naderde, het ging aan mij voorbij, ik was voor het eerst verliefd, echt verliefd, zo, dat ik er niet van slapen kon en toen kwam jij, waarom kwam je toch naar mij toe? Zag je misschien hoe ik in onbegrip leed? Je zei, en dat heb ik altijd onthouden, vergeef mij, een groot deel van de schepping is door mijn schuld een geweldige flop geworden.

Nee, flop heb je zeker niet gezegd, dat soepele woordje was nog niet aan de beurt, maar toen vond ik je al laf omdat je aan je eigen sof dacht terwijl je mij zag lijden’

(...)

 

 

‘Ach papa,’ zeg ik dan,... ‘hebt u er dan nooit eens aan gedacht dat ik het was die, en vanaf mijn vijfde jaar al, het glas wijn dat op de twee paasavonden voor de Messias wordt klaargezet om zijn dorst te lessen, opgedronken of leeggegooid had?’

‘Nooit,’ antwoordt hij, zichtbaar teleurgesteld, ‘werkelijk nooit, kind’

 

 

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Josepha Mendels (18 juli 1902 - 10 september 1995)

Hier met Simon Vinkenoog op het boekenbal van 1955 

 




De natuurkundige en schrijver Bobby Henderson werd geboren op 18 juli 1979 in Roseburg, Oregon. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007.

 

Uit: Open Letter To Kansas School Board

 

„Some find that hard to believe, so it may be helpful to tell you a little more about our beliefs. We have evidence that a Flying Spaghetti Monster created the universe. None of us, of course, were around to see it, but we have written accounts of it. We have several lengthy volumes explaining all details of His power. Also, you may be surprised to hear that there are over 10 million of us, and growing. We tend to be very secretive, as many people claim our beliefs are not substantiated by observable evidence.

What these people don’t understand is that He built the world to make us think the earth is older than it really is. For example, a scientist may perform a carbon-dating process on an artifact. He finds that approximately 75% of the Carbon-14 has decayed by electron emission to Nitrogen-14, and infers that this artifact is approximately 10,000 years old, as the half-life of Carbon-14 appears to be 5,730 years. But what our scientist does not realize is that every time he makes a measurement, the Flying Spaghetti Monster is there changing the results with His Noodly Appendage. We have numerous texts that describe in detail how this can be possible and the reasons why He does this. He is of course invisible and can pass through normal matter with ease.“

 

 

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Bobby Henderson (Roseburg, 18 juli 1979)

The Flying Spaghetti Monster Tornado


Zie voor alle schrijvers van vandaag ook mijn blog van 18 juli 2010.

Geschreven door Romenu om 19:10 Reageer op dit bericht

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