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Berichten van 18 juli 2009 tot 19 juli 2009

Anna Enquist, Gottfried Keller, Miltos Sachtouris, Jean-Pierre Faye

De Nederlandse dichteres en schrijfster Anna Enquist werd geboren op 19 juli 1945 in Amsterdam als Christa Boer. Zie ook mijn blog van 19 juli 2006 en ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

Uit: Contrapunt

 

“De vrouw met het potlood hing over de tafel en las in een zakpartituur van de Goldbergvariaties. Het potlood was gemaakt van voornaam zwart hout. Er zat een zware zilveren dop op, waarin een puntenslijper verborgen was. Het potlood zweefde boven een leeg schrift. Naast de partituur lagen sigaretten en een aansteker. Een kleine metalen asbak, compact en glimmend geschenk van een vriend, stond op de tafel.

De vrouw heette simpelweg ‘vrouw’, misschien ‘moeder’. Er waren naamgevingsproblemen. Er waren veel problemen. In het bewustzijn van de vrouw lagen geheugenproblemen aan de oppervlakte. De aria die zij bekeek, het thema waarop Bach zijn Goldbergvariaties componeerde, deed de vrouw denken aan de periodes waarin zij deze muziek studeerde. Toen de kinderen klein waren. Daarvóór. Daarna. Op die herinneringen was zij niet uit. Op elk dijbeen een kind, en dan met de armen om de kinderlijven heen dat thema eruit zien te krijgen; de kleine zaal van het Concertgebouw in lopen, de pianist zien opkomen, ademloos wachten op het kale octaaf van de inzet – de elleboog van de dochter voelen: ‘Mama, dat is óns lied!’ Dat hoefde nu niet. Zij wilde louter aan de dochter denken. De dochter als baby, als meisje, als jonge vrouw.

De herinneringen verschrompelden tot grauwe gemeenplaatsen die niemand belangstelling zouden kunnen inboezemen. Zij zou over de dochter niets kunnen vertellen, zij kende de dochter niet. Schrijf dáár dan over, dacht ze woedend. Ook de omtrekkende beweging is beweging; ook het negatief toont een beeld. Of ook de stilte muziek is, wist ze zo net nog niet.”

 

 

 

 

 

Anna_Enquist
Anna Enquist (Amsterdam, 19 juli 1945)

 

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Gottfried Keller werd geboren in Zürich op 19 juli 1819. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

Uit: Die Leute von Seldwyla

 

“Seldwyla bedeutet nach der älteren Sprache einen wonnigen und sonnigen Ort, und so ist auch in der Tat die kleine Stadt dieses Namens gelegen irgendwo in der Schweiz. Sie steckt noch in den gleichen alten Ringmauern und Türmen wie vor dreihundert Jahren und ist also immer das gleiche Nest; die ursprüngliche tiefe Absicht dieser Anlage wird durch den Umstand erhärtet, daß die Gründer der Stadt dieselbe eine gute halbe Stunde von einem schiffbaren Flusse angepflanzt, zum deutlichen Zeichen, daß nichts daraus werden solle. Aber schön ist sie gelegen, mitten in grünen Bergen, die nach der Mittagseite zu offen sind, so daß wohl die Sonne hereinkam, aber kein rauhes Lüftchen. Deswegen gedeiht auch ein ziemlich guter Wein rings um die alte Stadtmauer, während höher hinauf an den Bergen unabsehbare Waldungen sich hinziehen, welche das Vermögen der Stadt ausmachen; denn dies ist das Wahrzeichen und sonderbare Schicksal derselben, daß die Gemeinde reich ist und die Bürgerschaft arm, und zwar so, daß kein Mensch zu Seldwyla etwas hat und niemand weiß, wovon sie seit Jahrhunderten eigentlich leben. Und sie leben sehr lustig und guter Dinge, halten die Gemütlichkeit für ihre besondere Kunst, und wenn sie irgendwo hinkommen, wo man anderes Holz brennt, so kritisieren sie zuerst die dortige Gemütlichkeit und meinen, ihnen tue es doch niemand zuvor in dieser Hantierung.

Der Kern und der Glanz des Volkes besteht aus den jungen Leuten von etwa zwanzig bis fünf-, sechsunddreißig Jahren, und diese sind es, welche den Ton angeben, die Stange halten und die Herrlichkeit von Seldwyla darstellen. Denn während dieses Alters üben sie das Geschäft, das Handwerk, den Vorteil oder was sie sonst gelernt haben, das heißt sie lassen, solange es geht, fremde Leute für sich arbeiten und benutzen ihre Profession zur Betreibung eines trefflichen Schuldenverkehrs, der eben die Grundlage der Macht, Herrlichkeit und Gemütlichkeit der Herren von Seldwyl bildet und mit einer ausgezeichneten Gegenseitigkeit und Verständnisinnigkeit gewahrt wird; aber wohlgemerkt, nur unter dieser Aristokratie der Jugend.“

 

 

 

 

gottfried_keller
Gottfried Keller (19 juli 1819 – 15 juli 1890)

Monument in Zürich

 

 

 

 

 

De Griekse dichter Miltos Sachtouris of Miltos Sahtouris werd geboren in Athene op 19 juli 1919. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

 

The Poet

When they find me on the cross of my death
the sky around will have reddened far beyond
there’ll be a suspicion of sea
and, from above, in a now terrifying darkness
a white bird will recite my songs.

 

 

 

Morning And Evening

In the morning
you see death
looking through the window
at the garden
the cruel bird
and the quiet cat
on the branch

passing
on the street outside
is the phantom-car
the supposed driver
the man with the broom
the gold teeth
laughs
and in the evening
at the cinema
you see
what you didn’t see in the morning
the joyful gardener
the real car
the kisses with the real couple

that death is not liked
by the cinema

 

 

 

Vertaald door David Connoly

 

 

 

 

saxtouris
Miltos Sachtouris (19 juli 1919 – 29 maart 2005)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en filosoof Jean-Pierre Faye werd geboren in Parijs op 19 juli 1925. Zijn bekendste wetenschappelijke werk is Langages totalitaires. Critique de la raison / économie narrative (1972), een analyse van de ideologische processen in het Duitsland van de Republiek van Weimar. Zijn literaire proza omvat voornamelijk verhalen, zoals La Cassure und Battement, die handelen over de Algerijnse oorlog. Voor zijn roman L'Écluse, over de koude oorlog, kreeg hij in 1964 de "Prix Renaudot".

 

Uit: La bataille de Léda

 

« Il se rappelle : Je voyais Léda manger des oeufs durs, elle les sortait deux par deux d'un petit sac à fermeture éclair.

À ce moment je ne savais pas son nom.

Ses cheveux tombent autour de ses yeux, nattés en tresses légères du côté gauche, libres du côté droit. À sa gauche, c'est-à-dire à droite en la regardant, le tissu des cheveux est tressé et en même temps rebelle, il s'échappe en boucles légères. À sa droite, donc à gauche en la regardant, l'échappée des boucles est plus libre.

Elle me croise dans le couloir d'avion, à la sortie, elle s'excuse au passage auprès d'un homme aux proportions gigantales, qui lui barrait le chemin.

Elle me dit très vite, dans un coup d'oeil : il est toxé, celui-là.

Sa place était là, à côté. »

 

 

 

 

JPFAYE
Jean-Pierre Faye (Parijs, 19 July 1925)

 

Geschreven door Romenu om 20:22 Reageer op dit bericht

Hermann Bahr, Robert Pinget, A. J. Cronin, Heinrich Christian Boie, Dominic Moraes, Jean-Marie Déguignet, Georg Diefenbach, Ferdinand Vincent-de-Paul Marie Brunetière

De Oostenrijkse toneelschrijver, romanschrijver, essayist, tijdschriftuitgever, journalist, theaterregisseur, dramaturg en theater-, kunst- en cultuurcriticus Hermann Bahr werd geboren op 19 juli 1863 in Linz. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

Uit: Trost in Goethe

 

Diese Schrift hat sich gewissermaßen selbst geschrieben. Es erging mir seltsam mit ihr. Ich hatte sie nicht vor und staune noch, wie sie mich auf einmal überkam.

Ich spreche seit Jahren gern in Danzig. Diese Menschen sind mir lieb geworden. Sie hören gut zu und bringen dem Redner etwas entgegen, das ihn produktiver macht, als er in gemeinen Stunden ist. Ihre Teilnahme steigert ihn, ihre Gunst holt alle Kraft aus ihm heraus, und indem er sie, so leicht sie sich bewegen, so gern sie sich verlocken lassen, dabei doch kritisch aufmerksam, ja beim ersten Anlaß gleich zum Spott bereit merkt, muß er auf der Hut sein, nimmt sich zusammen und übertrifft sich selbst. Es ist mir dort geschehen, daß ich bei Vorträgen, die mir längst geläufig, ja durch Übung und Gewohnheit schon fast mechanisch geworden waren, Wendungen, Einfälle, Lebendigkeiten fand, die ich mir gar nicht anmaßen durfte, sondern, fast mit Neid, eigentlich diesen Zuhörern und ihrer geheimnisvoll mich belebenden Kraft zusprechen mußte. Darum ist es mir auch, wenn ich einen Vortrag zum erstenmal halten soll, in Danzig am liebsten. Wenn ich nämlich über etwas zum erstenmal spreche, weiß ich zwar ein und aus, ich weiß, woher und wohin, ich weiß, was ich sagen will, und auch ungefähr wie, doch liegt das alles höchst ungewiß im Schatten, es ist noch ganz ungestalt, und gar nicht weiß ich, wieviel sich davon ergreifen, festhalten, gar aber formen lassen wird. Ich bin selber immer sehr neugierig. Wenn ich nämlich nichts sage, als was ich vom Anfang an sagen will, das genügt mir nicht, sondern es muß, indem ich spreche, noch etwas dazu kommen, was mich selber überrascht, ja mir oft im ersten Augenblick gar nicht recht geheuer ist, bis es sich dann auf einmal doch als eben das zu erkennen gibt, worauf ich insgeheim immer schon aus war; in guten Gesprächen geht's einem ja auch so: bloß dadurch, daß man einen Zuhörer hat, findet man dann, was man immer schon gesucht, aber vergeblich, solang man mit sich allein war. Nur muß der Zuhörer auch danach sein. In Danzig ist er es mir."

 

 

 

 

Bahr
Hermann Bahr (19 juli 1863  - 15 januari 1934)

Portret door Emil Orlik

 

 

 

 

 

De Frans-Zwitserse schrijver Robert Pinget werd geboren op 19 juli 1919 in Genève. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

Uit: Théo ou le temps neuf

 

“Mais tes livres c'est toujours les mêmes ils ont point de fleurs.

Je t'ai dit prends en d'autres, là sur la table tu vois, il y a des tas d'histoires, celle du café des illusions, celle des traîne-misère, celle du château et celle de l'étang aux nénuphars et celle du sentier dans le bois et celles des souterrains qui se creusent et celle du cimetière et celle de la lettre perdue et celle du tribunal et celle du roi déchu et celle du jardin aux orties et celle des innocents en promenade et celle du manuscrit plein de ratures et celle de l'alchimiste et celle de l'ennemi qui nous guette à tous les tournants et celle du vagabond dans les collines grises, des centaines d'histoires, des centaines qui nous rendent heureux quand on les a bien comprises. »

 

 

 

 

Pinget
Robert Pinget (19 juli 1919 – 25 augustus 1997)

 

 

 

 

 

De Schotse schrijver Archibald Joseph Cronin werd geboren op 19 juli 1896 in Cardross, Dunbartonshire. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

Uit: The Judas Tree

 

"Now he perceived how illusory his hopes had been, how all his imaginings had been falsely based on a romantic re-creation of the past. Had he actually expected, after thirty years, to find Mary as on the day he had abandoned her, sweet with the freshness of youth, tenderly passionate, still virginal? God knows he would have wished it so. But the miracle had not occurred and now, having heard the history of a woman who wept for him late and long, who married, though not for love, lost an invalid husband, who suffered hardships, ill-fortune, perhaps even poverty, yet sacrificed herself to bring up her daughter to a worthy profession - knowing all this, he had returned to reality, to the calm awareness that the Mary he would find at Markinch would be a middle-aged woman, with work-worn hands and tired, gentle eyes, bruised and defeated by the battle of live..."

 

 

 

 

cronin
A. J. Cronin (19 juli 1896 – 6 januari 1981)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en uitgever Heinrich Christian Boie werd geboren op 19 juli 1744 in Meldorf. Hij studeerde rechten in Jena en Göttingen. Daar begon hij in 1770samen met Friedrich Wilhelm Gotter de Göttinger Musenalmanach die hij van 1770 tot 1775 alleen uitgaf. In 1772 richtten  Johann Heinrich Voß, Johann Martin Miller, dessen Vetter Gottlieb Dieterich Miller, Ludwig Christoph Heinrich Hölty, Johann Friedrich Hahn und Johann Thomas Ludwig Wehrs de Göttinger Hainbund op. De Göttinger Musenalmanach werd de spreekbuis van deze vereniging.

 

 

An einen jungen Dichter

 

Verstecke dich und statt zu fliegen krieche!
So sprach mit Recht ein weiser alter Grieche,
Und traun! der Mann sah tief in unser Herz.
Des Bruders Glück ist seinem Bruder Schmerz;
Stets ungerecht, voll Neid ist unsre Seele,
Sie leidet, wenn geehrt ein andrer ist.
Verdiene Ruhm! Doch daß dir Glück nicht fehle,
So werde nicht genannt, eh du gestorben bist.

 

 

 

 

Aufrichtiges Geständniß

 

Herr Schlemm verkauft sein Haus, und spricht, er hab es satt.
Natürlich, denn man weiß daß ers gefreßen hat.

 

 

 

 

 

Boie
Heinrich Christian Boie (19 juli 1744 – 3 maart 1806)

Portret door Heinrich Friedrich Leopold Mathieu, 1773.

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

De Indiase dichter en schrijver Dominic Francis Moraes werd geboren op 19 juli 1938 in Bandra. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

De Franse schrijver en criticus Jean-Marie Déguignet werd geboren op 19 juli 1834 in Guengat. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

De Duitse dichter en schrijver Georg Anton Lorenz Diefenbach werd geboren op 19 juli 1806 in Ostheim, Hessen.

 

De Franse schrijver en criticus Ferdinand Vincent-de-Paul Marie Brunetière werd geboren op 19 juli 1849 in Toulon.


 

Geschreven door Romenu om 20:19 Reageer op dit bericht

Simon Vinkenoog, Alicia Steimberg, Jevgeni Jevtoesjenko, William Makepeace Thackeray, Nathalie Sarraute

De Nederlandse dichter en schrijver Simon Vinkenoog werd op 18 juli 1928 in Amsterdam geboren. Hij overleed op 12 juli jongstleden. Vandaag is Simon Vinkenoog begraven op begraafplaats St. Barbara in Amsterdam-West.  Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en eveneens mijn blog van 18 juli 2008 en ook mijn blog van 12 juli 2009.

 

 

 

Dichter onderweg

 

Herneem, o woord, uw hoge vlucht

de tijd wacht al een eeuwigheid.

Auto's roesten, stormen razen

en de huiselijke haard wordt bedreigd.

 

Hoor toe, o klank, onder uw voeten

het ritme van wielen op de rails,

met in uw geheugen de eigen stappen

op duizenden kilometers aardoppervlak.

 

O kom, geduld, laat uw ogen genieten

van het landschap dat zich uitspreidt

tussen stations en oases; enkele reis

hemel-op-aarde mensenrijk.

 

Behoud, o woord, uw kracht

als het water om uw voeten wast -

het werk is aan de werkelijkheid,

het leven neemt zichzelf ter harte.

 

 

 

 

Het gedicht

 

Het gedicht schrijft zichzelf:

het wiekt zich een recordvlucht door de tijd

het baant zich wrikkend een weg door tegemoetkomend verkeer

het zucht hardop, het gilt, huilt en fluistert-

 

het spreekt hardop,

het luistert en het doet soms alsof

alles kapot is

alles stuk slaat

alles verkeerd is

alles mis...

 

Het gedicht herneemt de ademhaling,

stuwt de bloedsomloop,

doet het hart slaan-

brengt geest en lichaam in beweging, leeft mee en leeft voort,

het slaat gaten in de herinnering

wiekt op

her stelt

slaat in

stemt toe

en in:

het gedicht.

Het gedicht is een wasdag, een afscheid,

een overstroming, een oponthoud, een deur dicht

die open waait, een zuiver weten dat

zonder het gedicht het leven niet is.

 

Zonder klanken op maat

gerangschikt in ritme of rijm

geen reden voor de pijn

geen echo aan het woord

geen zegen op het leven

geen ingang tot werkelijkheid.

 

Geen schilderkunst, geen voor-of nadenken,

geen verwondering, humor, gulle lach,

geboorteslag, stervensdag- zonder het gedicht.

 

Het broze, onaantastbare, beeldhouwwoordbericht,

bizonder gemengd nieuws, supervoorpaginaverhaal-

gekruid de dag, gepeperd de lessen, ontroerend de stem:

 

het gedicht: jij bent het

 

 

 

 

 

simon-vinkenoog
Simon Vinkenoog (18 juli 1928 – 12 juli 2009)

 

 

 

 

 

De Argentijnse schrijfster en vertaalster Alicia Steimberg werd geboren op 18 juli 1933 in Buenos Aires. In 1951 voltooide zij haar opleiding aan het Instituto Nacional del Profesorado in Buenos Aires, waarna zij bevoegd was onderwijs in vreemde talen te geven. Drie jaar later behaalde zij aan het zelfde instituut een graad voor Engels. In 1971 verscheen haar eerste roman Músicos y relojeros. Haar tweede roman La loca 101 volgde in 1973. In 1992 ontving Steimberg de gerenommeerde  Premio Planeta Biblioteca del Sur voor haar roman Cuando digo Magdalena. Zij werkte eveneens als vertaalster vanuit het Engels en geeft workshops schrijven.

 

Uit: Call Me Magdalena

 

“When you leave the main road you have to walk down a long dirt path to get to the entrance of Las Lilas. There's no gate: the wooden front door is tall and majestic, its topmost part safeguarded against furtive visitors by sharp little iron posts. On both sides of the door are walls whose uppermost portions are similarly protected. While the walls and door are almost impregnable, if you simply walk about fifty yards in either direction, you'll come upon a very thick, although not very tall, evergreen hedge. With the help of a machete, you can hack an opening in the hedge and pass through to the other side, or, by walking just a bit farther, the furtive visitor will discover that the evergreen hedge turns into a simple wire fence, not even barbed wire, that he can cross by placing one foot on the wire below and lifting up the wire on top with one hand. Once inside, the intruder will find himself in a cultivated field. He'll wend his way to the entry by sidling along close to the fence, and then next to the wall (since if he crosses the open field, his figure will be discernible from a distance).If the wheat is fully grown, he'll proceed waist-deep among the stalks. If he's not wearing boots, the thistles will prick him and he'll be exposed to snakebite, or he'll be covered by little red bugs that will torment him later on, because those red bugs get under your skin and you can get rid of them only by rubbing the affected part with soap, creating a layer of insulation that asphyxiates them.”

 

 

 

Steimberg

Alicia Steimberg (Buenos Aires, 18 juli 1933)

 

 

 

 

 

De Russische dichter Jevgeny Jevtoesjenko werd geboren in Zima in Irkutsk op 18 juli 1933. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2008

 

 

Don't Disappear 

 

Don't disappear.... By disappearing from me,

you will disappear from yourself,

betraying your own self forever,

and that will be the basest dishonesty.

 

Don't disappear.... To disappear is so easy.

It's impossible to resurrect one another.

Death drags down too deep.

Death even for a moment is too long.

 

Don't disappear.... Forget the third shadow.

In love there are only two. There are no thirds.

We both will be pure on Judgment Day,

when the trumpets call us to account.

 

Don't disappear.... We have redeemed sin.

We both are free of the law, we are sinless.

We are worthy together of the forgiveness of those

whom we have unintentionally wounded.

 

Don't disappear.... One can disappear in an instant,

but how could we meet later in the centuries ahead?

Is your double possible in the world,

and my double? Only barely in our children.

 

Don't disappear.... Give me your palm.

I am written on it-this I believe.

What makes one's last love terrible

is that it is not love, but fear of loss.

 

 

Vertaald door Antonina W. Bouis, Albert C. Todd en Yevgeny Yevtushenko

 

 

 

 

Yevgeny_Yevtushenko

Jevgeni Jevtoesjenko (Zima, 18 juli 1933)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijver William Makepeace Thackeray werd geboren in Calcutta op 18 juli 1811. Zie ook mijn blog van 18 juli 2008 ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2006.

 

Uit: Roundabout Papers

 

“As some bells in a church hard by are making a great holiday clanging in the summer afternoon, I am reminded somehow of a July day, a garden, and a great clanging of bells years and years ago, on the very day when George IV. was crowned. I remember a little boy lying in that garden reading his first novel. It was called the "Scottish Chiefs." The little boy (who is now ancient and not little) read this book in the summer-house of his great grandmamma. She was eighty years of age then. A most lovely and picturesque old lady, with a long tortoise-shell cane, with a little puff, or tour, of snow-white (or was it powdered?) hair under her cap, with the prettiest little black-velvet slippers and high heels you ever saw. She had a grandson, a lieutenant in the navy; son of her son, a captain in the navy; grandson of her husband, a captain in the navy. She lived for scores and scores of years in a dear little old Hampshire town inhabited by the wives, widows, daughters of navy captains, admirals, lieutenants. Dear me! Don't I remember Mrs. Duval, widow of Admiral Duval; and the Miss Dennets, at the Great House at the other end of the town, Admiral Dennet's daughters; and the Miss Barrys, the late Captain Barry's daughters; and the good old Miss Maskews, Admiral Maskew's daughter; and that dear little Miss Norval, and the kind Miss Bookers, one of whom married Captain, now Admiral Sir Henry Excellent, K.C.B.? Far, far away into the past I look and see the little town with its friendly glimmer. That town was so like a novel of Miss Austen's that I wonder was she born and bred there? No, we should have known, and the good old ladies would have pronounced her to be a little idle thing, occupied with her silly books and neglecting her housekeeping. There were other towns in England, no doubt, where dwelt the widows and wives of other navy captains; where they tattled, loved each other, and quarrelled; talked about Betty the maid, and her fine ribbons indeed! took their dish of tea at six, played at quadrille every night till ten, when there was a little bit of supper, after which Betty came with the lanthorn; and next day came, and next, and next, and so forth, until a day arrived when the lanthorn was out, when Betty came no more: all that little company sank to rest under the daisies, whither some folks will presently follow them. How did they live to be so old, those good people?.”

 

 

 

Thackeray

William Makepeace Thackeray (18 juli 1811 – 24 december 1863)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Nathalie Sarraute werd geboren op 18 juli 1900 in Ivanova, Rusland. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2008.

 

Uit: Tropismes

 

« ... deviendra grand, mais oui, le temps passe vite, ah, c'est une fois passé vingt ans que les années se mettent à courir plus vite, n'est-ce pas ? Eux aussi trouvaient cela ? et elle se tenait devant eux dans son ensemble noir qui allait avec tout, et puis, le noir, c'est bien vrai, fait toujours habillé... elle se tenait assise, les mains croisées sur son sac assorti, souriante, hochant la tête, apitoyée, oui, bien sûr, elle avait entendu raconter, elle savait comme l'agonie de leur grand-mère avait duré, c'est qu'elle était si forte, pensez donc, ils n'étaient pas comme nous, elle avait conservé toutes ses dents à son âge... Et Madeleine ? Son mari... Ah, les hommes, s'ils pouvaient mettre au monde des enfants, ils n'en auraient qu'un seul, bien sûr, ils ne recommenceraient pas deux fois, sa mère, la pauvre femme, le répétait toujours — Oh ! oh ! les pères, les fils, les mères ! — l'aînée était une fille, eux qui avaient voulu avoir un fils d'abord, non, non, c'était trop tôt, elle n'allait pas se lever déjà, partir, elle n'allait pas se séparer d'eux, elle allait rester là, près d'eux, tout près, le plus près possible, bien sûr, elle comprenait, c'est si gentil, un frère aîné, elle hochait la tête, elle souriait, oh, pas elle la première, oh, non, ils pouvaient être tout à fait rassurés, elle ne bougerait pas, oh, non, pas elle, elle ne pourrait jamais rompre cela tout à coup. Se taire ; les regarder ; et juste au beau milieu de la maladie de la grand-mère se dresser, et, faisant un trou énorme, s'échapper en heurtant les parois déchirées et courir en criant au milieu des maisons qui guettaient accroupies tout au long des rues grises, s'enfuir en enjambant les pieds des concierges qui prenaient le frais assises sur le seuil de leurs portes, courir la bouche tordue, hurlant des mots sans suite, tandis que les concierges lèveraient la tête au-dessus de leur tricot et que leurs maris abaisseraient leur journal sur leurs genoux et appuieraient le long de son dos, jusqu'à ce qu'elle tourne le coin de la rue, leur regard. »

 

 

nathalie-sarraute

Nathalie Sarraute (18 juli 1900 – 19 oktober 1999)




 

Geschreven door Romenu om 20:33 Reageer op dit bericht

Aad Nuis, Ludwig Harig, Jan Stanisław Skorupski, Ricarda Huch, Tristan Corbière, Jan Gerhard Toonder, Josepha Mendels, Bobby Hend

De Nederlandse schrijver, criticus en politicus Aad Nuis werd geboren op 18 juli 1933 in Sliedrecht. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 9 november 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2008.

 

Uit: Het huis van een zwerver

 

“Een jonge schilder laat zijn academie in de steek en trekt de wereld in, komt na omzwervingen in Parijs terecht, maakt naam. Hij schrijft ook gedichten en poëtische prozastukken, die hem beroemd maken, zij het alleen in zijn vaderland, omdat ze in de taal daarvan geschreven zijn. Op zijn vijfentwintigste krijgt hij er een grote prijs voor. Een rimpelloos succesverhaal - ware het niet dat Breytenbach uit Zuid-Afrika kwam, dat hij inmiddels getrouwd was met zijn Zuid-Vietnamese geliefde, dat hij niet samen met haar zijn geboorteland binnen mocht om de prijs in ontvangst te nemen. Dat was in 1964. Vanaf die tijd, en zeker nadat hij in 1975 tijdens een clandestien bezoek aan Zuid-Afrika was gearresteerd en voor zeven jaar in de gevangenis verdween, kent de wereld hem als publiek personage.

Hij heeft die rol met verve gespeeld, eigenzinnig en met zoveel openhartige kritiek naar alle kanten dat geen enkele politieke stroming of partij hem ooit lang heeft kunnen gebruiken als mascotte van het eigen gelijk. Zijn werk als kunstenaar lijkt evenwel in de schaduw te zijn gebleven van zijn publieke faam. Ik zou geen andere, nog levende schrijver weten die zo bekend is en toch door zo weinigen wordt gelezen.

Naar de reden daarvan hoeft niet ver te worden gezocht. De kern van zijn werk is poëzie en met die poëzie nauw verwant proza, niet makkelijker te lezen dan bijvoorbeeld Lucebert of Claus, en geschreven in het Afrikaans. Om het uit de eerste hand te kunnen ondergaan moet je dus niet alleen die taal goed kennen, maar ook enige kijk hebben op moderne poëzie. Om er bovendien van te houden moet je enige affiniteit bezitten met Breytenbachs visie op de wereld, die lijnrecht in strijd is met de ideologie die tot voor kort de heersende kaste in zijn land bijeenhield.”

 

 

 

 

Nuis
Aad Nuis (18 juli 1933 - 8 november 2007)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ludwig Harig werd geboren op 18 juli 1927 in Sulzbach. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007 en ook mijn blog van 18 juli 2008.

 

 

Vor dem Finale
Yokohama 2000

I
Es kommt, wie's kommen muß, wenn Glaube, Hoffnung, Liebe
sich anzuschicken droh'n, als Sinn des Spiels zu gelten -
statt Freiheit von Moral. Die Ethik muß man schelten,
die sich hervorgedrängt: Zum guten Schluß gibt's Hiebe.

Der Zufall herrscht im Spiel, Gedränge und Geschiebe,
herrscht Einfall des Genies, Gerechtigkeit herrscht selten.
Gebot und Anarchie: Dazwischen liegen Welten.
Im wahren Spiele herrscht die freie Kraft der Triebe.

So schließt sich folgenreich der dunkle Zauberkreis.
Der eine ist belehrt, er fügt sich dem Geheiß
der strengen Disziplin. Der andre ist spontaner.

Was wird das Endspiel sein? Ein hartes Arbeitsstück?
Ein Kunstwerk, filigran? Wem widerfährt das Glück,
dem braven deutschen Mann, dem kecken Brasilianer?

 

 

 

 

Harig_-Ludwig
Ludwig Harig (Sulzbach 18 juli 1927)

 

 

 

 

 

 

De Poolse dichter, schrijver en essayist Jan Stanisław Skorupski werd geboren op 18 juli 1938 in Łosznióv in Podolië. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007.

 

 

Unermesslich

Glück ist unermesslich
Ich kehrte zum Lächeln zurück
Die Fotografie des Krankenhausfensters
Duftet nach
Mai
Ein gelber Stein spielt mit dem Echo
Des Nachtigallenklangs
Die Schwestern sind barmherzig
Vor himmelblauer Anmut
Wird die Erde unter der Sünde
Zum Paradies
Wohl fault die böse Leber
Schon geht der Atem schwer
Die Schwestern sind mir treu

 

 

 

 

 

skoruprupski
Jan Stanisław Skorupski (Łosznióv, 18 juli 1938)

 

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Ricarda Huch werd op 18 juli 1864 in Braunschweig geboren. Zij studeerde geschiedenis, filosofie en filologie in Zürich waar in 1891 zij als eerste vrouw haar studie met een promotie afsloot. Onder het pseudoniem Richard Huch verscheen in hetzelfde jaar haar eerste dichtbundel. Verhalen, romans en theaterstukken volgden. Haar roman "Erinnerungen von Ludolf Ursleu dem Jüngeren" verscheen als eerste onder haar eigen naam. Tijdens WO I woonde zij in Zwitserland. Na de oorlog woonde zij in München waar zij in 1924 eresenator werd aan de Ludwig-Maximilians-Universität. In 1931 ontving zij de Goethe prijs van de stad Frankfurt.

 

 

Wie die zierlichen Schwalben sich rüsten

 

Wie die zierlichen Schwalben sich rüsten

Zum Fluge nach wärmeren Küsten!

Ich schau ihrem Schwarme nach

Und rüttle an meinem Gitter.

Kommt heim ihr im Lenzgewitter,

Baut, Vögel, an meinem Dach

Und sagt, was ihr draußen vernommen:

Will die Freiheit noch immer nicht kommen?

 

 

 

Geheimnis

 

Augen meiner Liebe, schöner See,

Schaut mich an, damit ich euch ergründe,

Daß mein Herz hinab als Taucher geh,

Suche, wo sich euer Glanz entzünde.

Schimmerst, Seele, du gleich einer bunten

Muschel? Glühst du als versenkter Hort?

Bist du eine Perle, die dort unten

Aufwärts singt ihr farbig Strahlenwort?

 

 

 

 

 

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Ricarda Huch (18 juli 1864 – 17 november 1947)

 

 

 

 

De Franse dichter Tristan Corbière werd geboren op 18 juli 1845 in Morlaix in de Bretagne. Zijn ontdekker was niemand minder dan Paul Verlaine die hem in 1883 als eerste Poète maudit prees.  De herontdekking van het werk van Corbière werd ingleid door het surrealisme rondom André Breton. Ook T.S. Eliot en Ezra Pound waardeerden zijn werk. Gedichten van hem werden verschillende keren op muziek gezet.

 

 

Bonsoir

 

Et vous viendrez alors, imbécile caillette,

Taper dans ce miroir clignant qui se paillette

D'un éclis d'or, accroc de l'astre jaune, éteint.

Vous verrez un bijou dans cet éclat de tain.

 

Vous viendrez à cet homme, à son reflet mièvre

Sans chaleur... Mais, au jour qu'il dardait la fièvre,

Vous n'avez rien senti, vous qui - midi passé -

Tombez dans ce rayon tombant qu'il a laissé.

 

Lui ne vous connaît plus, Vous, l'Ombre déjà vue,

Vous qu'il avait couchée en son ciel toute nue,

Quand il était un Dieu ! ... Tout cela - n'en faut plus. -

 

Croyez - Mais lui n'a plus ce mirage qui leurre.

Pleurez - Mais il n'a plus cette corde qui pleure.

Ses chants... - C'était d'un autre ; il ne les a pas lus.

 

 

 

 

Nature morte

 

Des coucous l'Angelus funèbre

A fait sursauter, à ténèbre,

Le coucou, pendule du vieux,

 

Et le chat-huant, sentinelle,

Dans sa carcasse à la chandelle

Qui flamboie à travers ses yeux.

 

- Ecoute se taire la chouette...

- Un cri de bois : C'est la brouette

De la Mort, le long du chemin ...

 

Et, d'un vol joyeux, la corneille

Fait le tour du toit où l'on veille

Le défunt qui s'en va demain.

 

 

 

 

 

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Tristan Corbière (18 juli 1845 – 1 maart 1875)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 18 juli 2007.

 

De Nederlandse romanschrijver en journalist Jan Gerhard Toonder werd geboren in Rotterdam op 18 juli 1914.

 

De Nederlandse schrijfster Josepha Judica Mendels werd geboren op 18 juli 1902 te Groningen. Zie ook mijn blog van 18 juli 2006.

 

De natuurkundige en schrijver Bobby Henderson werd geboren op 18 juli 1979 in Roseburg, Oregon.

 

Geschreven door Romenu om 20:20 Reageer op dit bericht

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