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Romenu

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Berichten van 29 augustus 2009 tot 30 augustus 2009

Charles Reznikoff, Gisela von Arnim, François Cheng

De Amerikaanse dichter Charles Reznikoff werd geboren op 30 augustus 1894 in New York als zoon van Russische immigranten. Hij begon al op jeugdige leeftijd te schrijven, gedichten onder de invloed van het imagisme; zijn proza laat de invloed van James Joyce zien. Zijn studie geschiedenis ruilde hij al snel in voor rechten en hij werd advocaat. Na slechts enkele weken gaf hij ook dit beroep weer op. Zijn werk drukte hij zelf en gaf hij ook zelf uit. Alleen om de verspreiding ervan bekommerde hij zich niet. Het grootste deel van zijn leven genoot zijn werk geen grote bekendheid. De Black Sparrow Press gaf kort na zijn dood echter al het meeste van zijn werk (opnieuw) uit.

 

 

Romance    

 

The troopers are riding, are riding by

the troopers are riding to kill and die

that a clean flag may cleanly fly.

 

They touch the dust in their homes no more,

they are clean of the dirt of shop and store,

and they ride out clean to war.

 

 

 

 

Te Deum    

 

Not because of victories

I sing,

having none,

but for the common sunshine,

the breeze,

the largess of the spring.

 

Not for victory

but for the day's work done

as well as I was able;

not for a seat upon the dais

but at the common table.

 

 

 

 

The Idiot    

 

With green stagnant eyes,

arms and legs

loose ends of string in a wind,

 

keep smiling at your father.

 

 

 

 

 

reznikoff
Charles Reznikoff (30 augustus 1894 – 22 januari 1976)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Gisela von Arnim werd geboren op 30 augustus 1827 in Berlijn geboren. Zij groeide op in de kring van en met de lactuur van de schrijvers en dichters uit de Romantiek. Zij volgde geen bepaalde opleiding, maar kreeg les van haar oudere zussen. Er werd veel gelezen, waarbij Gisela een speciaal interesse had voor Wilhelm Hauff. Zij begon ook zelf met het schrijven van sprookjes, een genre dat zij haar leven lang trouw bleef. In 1859 trouwde zij met Hermann Grimm, een zoon van Wilhelm Grimm. Met haar zussen verzorgde zij ook een literaire salon, waarvan  Hans Christian Andersen en Emmanuel Geibel ereleden waren.

 

Uit: Das Leben der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns

 

„Es war einmal ein altes Schloß, umfaßt von hohen Bergen, das selber auf einem hohen Berg lag, etwas niederer als die ihn umgebenden. Wie ein Ring umschloß das Tal den Berg, und in einem Ring umschlossen die dunklen felseckigen Berge das Tal. Aus ihren Moosrinden wuchs hie und da spärliches Binsengras hervor; unten im Tale lief hie und da ein Bächlein durchs Grün an hie und dort einem Gebüsch vorüber, die Wurzeln spülend. Oben im Gezweig guckten junge Vogelköpfchen aus den Halm- und Mutterfederflaum-Nestchen dem harmlosen Dahinrollen unten zu, und war der Bach artig, so erzählte er ihnen leise Märchen, und sie taten zuweilen einen Piep des Wohlgefallens dazwischen; kurz, es war ein schönes Leben in dem Gebüsch. - Bald flog eins in den Lüften oder sang lieblich; sie hatten sich hier ungestört und häuslich zufrieden niedergelassen. Es war ein Ausweg aus dem Tal, der ganz überbaut war von Felsen; manchmal sah man in Mitten der Berge in den Eingang einer engen dunklen Höhle, und an verschiednen Orten stürzten kleine Gießbäche heraus, grade hinab ins Tal, brausten dort heftig auf und verloren sich leise murmelnd. Die Grundmauern des Schlosses bauten sich dicht am Rande der Felskuppe schräg in die Höhe, in kahlen Wänden, zuweilen durch ein Fensterloch unterbrochen mit alten Eisenstäben verwahrt, mehr für Ratten als für ein Menschengesicht. So erschienen die Wände auch belebt, wenn in schönen Abendstunden die Welt hochrot gefärbt war und die dunkeln Berge von mattem Rosenschimmer bestrahlt; da regte sich die ganze Burg. Es war ein Getümmel von Begraurockten; da balanzierten die jungen Ratten auf der schrägen Wand, da kam eine Rattenmutter mit sieben Jungen, die sollten die Abendluft genießen, dort ein dicker Rattenklausner oder gar ein vielköpfiger Rattenkönig; bis zuletzt ein graues Gewimmel die alten Mauern deckte.“

 

 

 

 

Giselavonarnim
Gisela von Arnim 30 augustus 1827 – 4 april 1889)

Portret door Louise Caroline Seidler

 

 

 

 

De Chinees-Franse dichter, schrijver en vertaler François Cheng werd geboren op 30 augustus 1929 in Nanchang in China. Zie ook mijn blog van 30 augustus 2008.

 

 

QUE DIRA NOTRE NUIT

 

Car ce qui a été vécu

Sera rêvé

Et ce qui a été rêvé

Revécu

 

Nous n’aurons pas trop de nuits

 

Pour brûler les branches tombées

A notre insu

Pour engranger l’odeur durable

Des fumées

 

 

 

 

 

LE LIVRE DU VIDE MEDIAN

 

La beauté est une rencontre

 

Mais nous ramassons le caillou

Sur le chemin

Le tenant à peine dans la main

Puis sans y penser

Le jetons plus loin

 

Pendant que le couchant

Effleurant le mont

S’attarde un bref instant

Puis sans se retourner

Va son chemin

 

 

 

 

Francois_Cheng
François Cheng (Nanchang, 30 augustus 1929)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 30e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Geschreven door Romenu om 20:22 1 reactie Reageer op dit bericht

Jiří Orten, Libuše Moníková, Mary Wollstonecraft Shelley, Andreas Stichmann, Adam Kuckhoff

De Tsjechische dichter Jiří Orten (eig. Jiří Ohrenstein) werd geboren op 30 augustus 1919 bij Kutná Hora.

 

 

Lost Soldier

 

Clouds obsessed with blood,

clouds like unsaddled steeds

flow and flow above battlefield mud

where someone harvested future deeds.

 

At the edge one fellow's lying down

without legs, or a mouth, with lidless eyes,

his hands still crumble the soil as it tries

to soak up a puddle's watery brown

 

It was a great cleanup of wounds and flesh.

Evening shakes down from a distance fresh

smells under the noses of half-buried corpses

Look, no lindens in the linden copses!

 

The one at the end's still sniffing the air.

The world is creating from here to there

acrostics of the final sighs;

it still has a name, it's still alive.

 

A honey bee's coming, sadly buzzing.

There are no flowers to take and hold

only a breast, in place of a sting

a lost breast, and already cold

 

He is dead, God. He lies there and waits

for you to sweep him through heaven's gates,

when the bugle sounding the last instruction

has drowned out death and the work of destruction

 

He's dead, the rubbish of his complexion,

rubbish that teaches another direction

rubbish that will search for a cloak and hat

all the way to the vale of Jehosaphat.

 

Bones rattle there, where high cliffs stand,

there, where the gate is close at hand,

they'll find an emptiness to adorn

so a new beauty can be born

 

that, stifling, will crush memory to sand

will crush what moves in the living, and

shiver thereafter in eternal dirge,

under a just and righteous scourge.

 

 

 

 

Vertaald door  Lyn Coffin en Leda Pugh

 

 

 

 

Orten
Jiří Orten (30 augustus 1919 – 1 september 1941)

 

 

 

 

 

De Duitstalige, Tsjechische schrijfster Libuše Moníková werd geboren op 30 augustus 1945 in Praag.

 

Uit: Die Fassade

 

„Orten liegt auf dem Gerüst vor der Nordfassade des Schlosses und zeichnet in die überhängende Wölbung des Giebels die Allegorie der Gerechtigkeit. Der feuchte Verputz sprüht unter der Spachtelkante, er kneift die Augen und den Mund zu, hält den Kopf seitwärts und versucht, durch die Nase zu atmen. Den Staub nimmt er kaum noch wahr, größere Krümel verschmiert er mit dem Handrücken. Es fehlt noch eine Hand an der Figur, die restliche Gestalt und ihre Attribute im Hauptfeld des Giebels sind fertig.

Auf seinem Gesicht, Hals und Unterarmen hat sich weißlich grauer Kalk gesetzt, auf den Händen bildet er eine Kruste, die Augenbrauen und Wimpern sind bemehlt. Von der Anspannung der Augen hat er ein Lidflattern, es ist so unkontrollierbar und unpersönlich, als würde es nicht ihn meinen, sondern eine phylogenetische Fehlentwicklung anzeigen, eine verspätete Antwort auf das schwache Ticken in den siebenschaligen Eiern der Saurierjungen, die ihre Schutzhüllen nicht mehr verlassen konnten; die Panzerung, die Ubersicherung des Geleges war der falsche evolutive Weg, die Zukunft gehörte kleinen, beweglichen Arten. Urechsen, Trilobiten — aus Sympathie für Versteinerungen, für die Sackgassen in der Evolution ritzt Orten ein Kerbtier in den Fries.

Schräg unter ihm, zwei Stockwerke tiefer, arbeitet Podol am zentralen Sgraffito. Der sechzigjährige Patera hilft ihm, den geweißten Verputz zu glätten, die Kartons zu entfalten und an der Front über den Fenstern zu befestigen. Podol zieht mit dem Spachtel die Linien auf denn Karton nach und drückt sie so in die feuchte Wand. Nach Abnahme des Kartons verbessert er die Zeichnung, und sie fangen mit dem Durchkratzen des Bildes an.

Im ersten Stockwerk sind es zwei symmetrisch geordnete Kriegsszenen, in der Mitte getrennt durch eine Sonnenuhr. Die linke stellt eine Eroberung der Stadt das, die rechte ist ein Ausschnitt der Schlacht an der Milvaner Brücke, frei nach einer Kopie des Wandgemäldes von Giulio Romano in der päpstlichen Galerie. Zwischen den Fenstern soll die Geschichte von Samson und Dalila nach den ursprünglichen Vorlagen erneuert werden. Die antiken Motive im zweiten Stockwerk, die Jagdszenen und das flache Landschaftspanorama unter dem Dachsims sind bereits restauriert.“

 

 

 

 

Moníková
Libuše Moníková (30 augustus 1945 – 12 januari 1998)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Mary Wollstonecraft Shelley werd geboren op 30 augustus 1797. Zie ook mijn blog van 30 augustus 2006

 

Uit: Frankenstein

 

“These reflections have dispelled the agitation with which I began my letter, and I feel my heart glow with an enthusiasm which elevates me to heaven; for nothing contributes so much to tranquillise the mind as a steady purpose--a point on which the soul may fix its intellectual eye. This expedition has been the favourite dream of my early years. I have read with ardour the accounts of the various voyages which have been made in the prospect of arriving at the North Pacific Ocean through the seas which surround the pole. You may remember that a history of all the voyages made for purposes of discovery composed the whole of our good uncle Thomas's library. My education was neglected, yet I was passionately fond of reading. These volumes were my study day and night, and my familiarity with them increased that regret which I had felt, as a child, on learning that my father's dying injunction had forbidden my uncle to allow me to embark in a seafaring life.
These visions faded when I perused, for the first time, those poets whose effusions entranced my soul, and lifted it to heaven. I also became a poet, and for one year lived in a Paradise of my own creation; I imagined that I also might obtain a niche in the temple where the names of Homer and Shakespeare are consecrated. You are well acquainted with my failure, and how heavily I bore the disappointment. But just at that time I inherited the fortune of my cousin, and my thoughts were turned into the channel of their earlier bent.“

 

 

 

 

Shelley
Mary Shelley (30 augustus 1797 – 1 februari 1851)

Portret door Richard Rothwell, 1840

 

 

 

 

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 30 augustus 2007.

 

 

De Duitse dichter, schrijver en verzetsstrijder Adam Kuckhoff werd geboren op 30 augustus 1887 in Aken.

 

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 30 augustus 2008.

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

 

De Duitse schrijver Andreas Stichmann werd geboren in 1983 in Bonn. Stichmannn kwam door het tekenen van strips tot schrijven. Hij verbleef langere tijd in Zuidafrika en Iran. Ervaringen die hij daar opdeed zijn in zijn werk verwerkt. Hij studeerde aan het Deutsche Literaturinstitut Leipzig. In 2008 verscheen de verhalenbundel »Jackie in Silber«,waarvoor hij de Clemens Brentano Preis 2009 ontving en bovendien het Stipendium des Literarischen Colloqiums Berlin. Stichmann woont nu in Hamburg.

 

Uit: Warum schon wieder zu Watan?

 

“Warum nicht bei Mike, Robert oder Knosi einkaufen? Aber die Jungs sagen, Mike, Robert und Knosi hätten heute keine Zeit und es gäbe keine andere Möglichkeit, wir müssen also wieder hoch, wir müssen wieder in Watans Muffbude im zehnten Stock, wo es nach Hund riecht, obwohl er ja gar keinen hat, und wo immer die Rollläden runtergezogen sind, angenehm ist das nicht. Er sitzt am Tisch und wiegt das Gras mit seiner komischen Handwaage, und dann tut er etwas dazu und wiegt noch mal, und man kann nur hoffen, dass er jetzt nicht wieder anfängt, persische Gedichte zu rezitieren, andererseits ist es egal, denn er redet sowieso. Und wir wissen auch schon genau, was kommt, nämlich die Sache mit den Holzsplittern, die seinem Onkel unter die Fingernägel getrieben wurden, und die Sache mit dem heißen Ei, das seinem Onkel hinten reingesteckt wurde. Und dann nickt er plötzlich, als käme eine jetzt Pointe, aber er erzählt uns nur, dass sein Vater ein ganz Mutiger war, genauso wie er selbst, Watan, ein ganz Mutiger ist, wie er hier wiegt und wiegt und uns von den Flugblättern erzählt, die er in der Schule verteilen musste, aber das hat er auch schon tausendmal getan. Er hat uns schon tausendmal das Symbol mit dem Stacheldraht und der Nelke aufgezeichnet, und jetzt fragt er uns, ob er uns vielleicht mal das Symbol der kommunistischen Partei aufzeichnen soll. Wir fragen zurück, ob er sich an die Zeichnung von Gestern erinnert, aber er hört uns gar nicht erst zu. Er beschreibt jetzt den Kinofilm, den er gesehen hat, als sein Vater angeschossen wurde, und das kennen wir im Detail, wir kennen auch das plötzliche Gefühl, das ihn aus dem Kino trieb, wir wissen, dass sein Vater dann verblutet ist, und dass er ein mutiger Mann war, das hat er zuletzt vor zwei Minuten erwähnt. Wir sagen: Wir wollen jetzt auf eine Fete, Watan, wir haben nicht soviel Zeit.”

 

 

 

 

andreas_stichmann
Andreas Stichmann (Bonn, 1983)

 

Geschreven door Romenu om 20:19 Reageer op dit bericht

Maurice Maeterlinck, Hugo Brandt Corstius, Thom Gunn, Lukas Hartmann

De Belgische dichter en schrijver Maurice Maeterlinck werd geboren op 29 augustus 1862 in Gent. Zie ook mijn blog van 29 augustus 2006.   

 

Uit: Quinze Chansons

 

I.

 

Elle l'enchaîna dans une grotte,

Elle fit un signe sur la porte ;

La vierge oublia la lumière

Et la clef tomba dans la mer.

 

Elle attendit les jours d'été :

Elle attendit plus de sept ans,

Tous les ans passait un passant.

 

Elle attendit les jours d'hiver ;

Et ses cheveux en attendant

Se rappelèrent la lumière.

 

Ils la cherchèrent, ils la trouvèrent,

Ils se glissèrent entre les pierres

Et éclairèrent les rochers.

 

Un soir un passant passe encore,

II ne comprend pas la clarté

Et n'ose pas en approcher.

 

II croit que c'est un signe étrange,

II croit que c'est une source d'or,

II croit que c'est un jeu des anges,

II se détourne et passe encore...

 

 

 

 

VI.

 

On est venu dire,

(Mon enfant, j'ai peur)

On est venu dire

Qu'il allait partir…

 

Ma lampe allumée,

(Mon enfant, j'ai peur)

Ma lampe allumée,

Me suis approchée…

 

A la première porte,

(Mon enfant, j'ai peur)

A la première porte,

La flamme a tremblé…

 

A la seconde porte,

(Mon enfant, j'ai peur)

A la seconde porte,

La flamme a parlé…

 

A la troisième porte,

(Mon enfant, j'ai peur)

A la troisième porte,

La lumière est morte…

 

 

 

 

 

 

IX.

 

Elle est venue vers le palais

- Le soleil se levait à peine -

Elle est venue vers le palais,

Les chevaliers se regardaient

Toutes les femmes se taisaient.

 

Elle s'arrêta devant la porte

- Le soleil se levait à peine -

Elle s'arrêta devant la porte

On entendit marcher la reine

Et son époux l'interrogeait.

 

Où allez-vous, où allez-vous?

- Prenez garde, on y voit à peine -

Où allez-vous, où allez-vous?

Quelqu'un vous attend-il là-bas?

Mais elle ne répondait pas.

 

Elle descendit vers l'inconnue,

- Prenez garde, on y voit à peine -

Elle descendit vers l'inconnue,

L'inconnue embrassa la reine

Elles ne se dirent pas un mot

Et s'éloignèrent aussit??t.

 

Son époux pleurait sur le seuil

- Prenez garde, on y voit à peine -

Son époux pleurait sur le seuil,

On entendait marcher la reine

On entendait tomber les feuilles.

 

 

 

 

 

Maurice_Maeterlinck
Maurice Maeterlinck (29 augustus 1862 -  6 mei 1949)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en wetenschapper Hugo Brandt Corstius werd geboren in Eindhoven op 29 augustus 1935.

 

Uit: Vertellers tellen niet ver

 

“In de literatuur komen grote getallen weinig voor. Als ze voorkomen hebben ze meestal geen andere betekenis dan: ‘groot getal’ en kan je er dus rustig een paar cijfers in veranderen. Op de cd van het Woordenboek der Nederlandsche taal vond ik onder het miljoen citaten uit zes eeuwen Nederlands alleen grote getallen in wiskundige geschriften, boekhoudingen en laadcijfers van schepen. Stevin berekent dat een hypotenusa 1118033988 groot moet zijn. In 1766 is er sprake van een schip met 119200 (dus vier cijfers) peperranken en 144460 (vijf cijfers) vruchten. Xerxes had in zijn leger 2317620 mannen. In 1618 eindigt een gemeentelijke boekhoudsom op 323655618 gulden. De diameter van de aardkloot is 6543170 Franse roeden.

Ehrenburg, Jef Last en andere communistisch-realistische schrijvers van tachtig jaar geleden gebruiken graag grote getallen voor de productie van automobielen, de storting van basaltblokken en andere opwindende feiten uit het arbeidersleven, maar verder zijn grote getallen uitzondering in de literatuur.

Twee schrijvers hebben mij met een groot getal een vragend uitroepteken in hun boek doen zetten.

André Gide schreef op 9 januari 1930 in zijn Dagboek:

‘De laatste tijd overkomen me de vreemdste toevalligheden: bij de bank ga ik een Amerikaanse cheque wisselen (een betaling van Dinditi in ik weet niet meer welk tijdschrift). De bankbediende die me 1.264 frank 50 centimes uitbetaalt vraagt mijn rekeningnummer - 12.645. Dezelfde cijfers in precies dezelfde volgorde. Zo'n combinatie herhaalt zich niet vaker dan elke duizend jaar, veronderstel ik.’

Het is niet eenvoudig uit te maken om de hoeveel jaar het gebeurt dat iemands rekeningnummer hetzelfde is als een uitbetaald geldbedrag. Merk op dat Gide de nul achter de 5 verwaarloost. Als het geldbedrag 12645 frank of 126 frank 45 centimes of 126450 frank was geweest dan had hij precies dezelfde toevalligheid geconstateerd.

Laten we zeggen dat er 50.000 bankrekeningnumnmers zijn - het lage getal 12645 wijst in die richting. En laten we zeggen dat er in een maand 50.000 banktransacties gebeuren met bedragen tussen de 1 en de 50.000 frank. Dan mag je elke maand een toevalligheid van het type-Gide verwachten. Als je duizend jaar wacht is het onmogelijk dat die toevalligheid zich niet duizenden malen heeft voorgedaan.

Kenners van Gide's Journal weten dat die kleine bankscène op een andere plek nog eens voorkomt omdat men geroddeld had dat de schrijver bij een bank had voorgedrongen met de woorden ‘Ik ben André Gide’, wat hij, notabene in een dagboek waarvan toen nog niet vaststond dat het gepubliceerd zou worden, uitvoerig gaat tegenspreken. De ijdelheid van schrijvers gaat soms zo ver dat de eigen ijdelheid ontkend wordt. Nog een voorbeeld.”

 

 

 

 

Cortius
Hugo Brandt Corstius (Eindhoven, 29 augustus 1935)

 

 

 

 

 

De Engelse dichter Thomson („Thom“) William Gunn werd geboren op 29 augustus 1929 in Gravesend, Kent.

 

 

Black Jackets 

 

In the silence that prolongs the span

Rawly of music when the record ends,

The red-haired boy who drove a van

In weekday overalls but, like his friends,

 

Wore cycle boots and jacket here

To suit the Sunday hangout he was in,

Heard, as he stretched back from his beer,

Leather creak softly round his neck and chin.

 

Before him, on a coal-black sleeve

Remote exertion had lined, scratched, and burned

Insignia that could not revive

The heroic fall or climb where they were earned.

 

On the other drinkers bent together,

Concocting selves for their impervious kit,

He saw it as no more than leather

Which, taught across the shoulders grown to it,

 

Sent through the dimness of a bar

As sudden and anonymous hints of light

As those that shipping give, that are

Now flickers in the Bay, now lost in sight.

 

He stretched out like a cat, and rolled

The bitterish taste of beer upon his tongue,

And listened to a joke being told:

The present was the things he stayed among.

 

If it was only loss he wore,

He wore it to assert, with fierce devotion,

Complicity and nothing more.

He recollected his initiation,

 

And one especially of the rites.

For on his shoulders they had put tattoos:

The group's name on the left, The Knights,

And on the right the slogan Born to Lose. 

 

 

 

 

 

gunn
Thom Gunn (29 augustus 1929 – 25 april 2004)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Lukas Hartmann (eig. Hans-Rudolf Lehmann) werd geboren op 29 augustus 1944 in Bern.

 

Uit: Bis ans Ende der Meere

 

„Zwei Monate dauerte die Überfahrt zu den Freundscha∫sinseln.

Der Wind war meist schlecht, das Wetter wechselha∫, immerhin wurde es von Tag zu Tag wärmer. Sie

kamen an anderen Inseln vorbei, unwirtlichen und kleinen, deren RiΣe und Korallenbänke, an denen sich masthoch das Meer brach, eine Landung verhinderten. Anderswo näherten sich ihnen schwimmende Eingeborene, die aber nichts zu tauschen hatten, so dass Cook es vorzog weiterzusegeln.

Acht Wochen ohne Landgang waren lang. Unter der Mannscha∫ verbreitete sich eine mürrische Stimmung. Die Tiere begannen zu hungern, die Wasservorräte gingen zur Neige. Was ausgeschenkt wurde, schmeckte immer schlechter; sogar mit Rum vermischt, erregte das Brackwasser Ekel. An mehreren aufeinanderfolgenden Tagen stahl jemand gepökeltes Fleisch aus dem Fass. Cook verlangte kategorisch, dass der Dieb oder die Diebe sich meldeten oder denunziert würden.

Aber die Männer schwiegen. Wie immer, wenn es um Diebstahl ging, wurde Cook rasch zornig. Er ließ die Mannschaft auf dem Vorderdeck antreten und drohte damit, die Fleischration um einen Drittel zu kürzen, wenn ihm der Delinquent nicht bekanntgegeben werde. Die Männer protestierten. Ein Sprecher – es war der SchiΣszimmermann Cleveley – gab zu bedenken, dass eine solche Kollektivstrafe als ungerecht empfunden werde. Das Beifallsgemurmel der Umstehenden ärgerte Cook noch mehr, er wies Cleveley mit erhobener Stimme zurecht: Eine Stimmung in der Mannscha∫, die nur

im Geringsten meuterisch sei, werde er niemals dulden, Rädelsführer, die zum Ungehorsam aufgerufen hätten, würden unnachsichtig bestra∫. Nun senkte Cleveley den Blick; kein anderer wagte mehr aufzumucken.

Auf welchem Weg Cook den Namen des Diebs erfuhr, wusste niemand. Es war John Allen, ein Marinesoldat, der schon wegen häu⁄ger Trunkenheit aufgefallen war. Cook ließ ihn am nächsten Tag mit sechsunddreißig Peitschenhieben bestrafen, das war ungewöhnlich streng für dieses Vergehen. Der Kapitän, den Hut korrekt aufgesetzt, stand mit verschränkten Armen dabei, mit jedem Zoll, so dachte Webber, eine imposante Erscheinung, gleichsam die Verkörperung des Gesetzes. Die Zuschauer waren still und bedrückt; nur Omai schluchzte leise, wie bei jeder Auspeitschung.“

 

 

 

hartmann
Lukas Hartmann (Bern, 29 augustus 1944)

 

 

 

 

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 29 augustus 2007 en ook mijn blog van 29 augustus 2008.

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Geschreven door Romenu om 20:22 Reageer op dit bericht

Edward Carpenter, Elma van Haren, Jacques Kruithof, Djamel Amrani, Valery Larbaud

De Engelse dichter, schrijver en activist Edward Carpenter werd geboren op 29 augustus 1844 in Hove, in de buurt van Brighton. Zie ook mijn blog van 29 augustus 2008.

 

 

Over the great city

Over the great city,
Where the wind rustles through the parks and gardens,
In the air, the high clouds brooding,

In the lines of street perspective, the lamps, the traffic,

The pavements and the innumerable feet upon them,

I Am: make no mistake--do not be deluded.

 

Think not because I do not appear at the first glance--because the centuries have gone by and there is no assured tidings of me--that therefore I am not there.

Think not because all goes its own way that therefore I do not go my own way through all.

The fixed bent of hurrying faces in the street--each turned towards its own light, seeing no other--yet I am the Light towards which they all look.

The toil of so many hands to such multifarious ends, yet my hand knows the touch and twining of them all.

 

All come to me at last.

There is no love like mine;

For all other love takes one and not another;

And other love is pain, but this is joy eternal.

 

 

 

 

 

Carpenter
Edward Carpenter (29 augustus 1844 – 28 juni 1929)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres en beeldend kunstenares Elma van Haren werd geboren in Roosendaal op 29 augustus 1954. Van Haren studeerde na haar gymnasiumdiploma aan de kunstacademie in 's-Hertogenbosch.  In 1988 debuteerde ze met de poëziebundel De reis naar het welkom geheten, die zeer lovend werd besproken en haar de C. Buddingh'-prijs opleverde. In 1989 verscheen de bundel De wankel die werd beschouwd als de bevestiging van haar talent. In 1991 volgde een derde bundel poëzie, Het schuinvallend oog, op de titelpagina aangeduid als ‘dagboekgedichten’. In haar bundel Zacht gat in broekzak (2006) zocht Van Haren de grenzen van Amsterdam op in het Oostelijk havengebied en IJburg om daar de constante verandering en versplintering van de waarneming onder woorden te brengen. In 1997 ontving Van Haren de Jan Campertprijs voor Grondstewardess (1996). Uit haar bundel Eskimoteren (2000) werd het gedicht ‘Het schitterende’ gekozen als één van de beste gedichten van het jaar 2000.

 

 

 

Gezegdes leren

 

Ik heb een kat in de zak gekocht

en toen hij eruit kwam, was het

een prachtige perzische kater.

 

Ik heb een gegeven paard in de bek gekeken

en het ivoor van de tanden was zo stralend wit,

dat een hele do-re-mi er vanaf pingpongde.

 

Ik heb de pels verkocht voordat de beer geschoten was

en met duizend euro cash in het handje

danste ik weg in het donker.

 

Maar toen heb ik Rik een riem

onder het hart gestoken en plotseling

riep hij au! en hapte naar adem.

 

Haalde ik voor Carla de kolen

uit het vuur en brandde zomaar

gaatjes in haar nette lichtblauwe jurk.

 

Heb ik voor Klaas een kuil gegraven en

tot mijn grote verbazing,

kukelde hij er nog in ook!

 

Gelukkig blijft dor dik en dun

Jantje van Leiden mijn allerbeste vriendje.

Omdat we elkaars schoenen passen,

trekt hij vaak de mijne aan

en ik graag die van hem.

 

 

 

 

VanHaren
Elma van Haren (Roosendaal, 29 augustus 1954)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en criticus Jacques Kruithof werd geboren in Rotterdam op 29 augustus 1947. Kruithof leidde aspirant-leraren op in het literatuuronderwijs. In De bewoonde wereld (1972) behandelde hij de interpretatie van poëzie. Zegge en schrijve (1974) gaf essays over Anton Koolhaas en ook schreef hij over Robert Musils De man zonder eigenschappen (De rijkdom van het onvoltooide, 1988) en Marcel Prousts A la recherche du temps perdu (Gezicht op Proust, 1993). In zijn pamflet Je moet niet doen of alles hetzelfde is (2006) nam Kruithof scherp stelling tegen de tendens om in de cultuur geen onderscheid meer te maken naar wat "hoog" of "laag" is, voor de massa of het geletterde publiek. Zijn kritieken verschenen in Vrij Nederland en Nieuw Wereldtijdschrift. Zijn (overwegend historische) romans konden zich niet verheugen in een groot publiekssucces. Voor de essaybundel Vingeroefeningen (1981) ontving hij de Jan Greshoffprijs 1982.

 

Uit: Een ‘mooi warm wicht’

 

„Voor zulke lezers is de Mei vanzelfsprekend een klassieke tekst, buiten kijf ‘het centrale meesterwerk van Tachtig’, volgens Garmt Stuiveling. Toch wil het spraakgebruik ook in ruimere kringen van enigszins geletterden dat het gedicht een historisch fenomeen is, dat merk je aan het lidwoord. Je hebt het over dè Mei, en daar hoeft niet eens ‘van Gorter’ aan toegevoegd te worden, net zoals dè Hamlet het zonder Shakespeare en dè Gysbreght het zonder Vondel kan stellen. Lidwoord en anonimiteit markeren de status van een tekst als onaantastbaar erfdeel, wat er verder nog over te doen mag zijn.

Toch moet deze zelfde Mei ooit een gedicht geweest zijn dat op scherp stond, dat tegenspraak en bijval ondervond, waar menigeen zich werkelijk druk over maakte. Het ging, honderd jaar geleden, immers om een experiment: van een jonge dichter met zijn ongewisse talent natuurlijk, maar ook met de poëzie en met de denkbeelden over poëzie van zijn tijd.

Zo'n proefneming is onvermijdelijk altijd, heel of half bewust, zowel een spel (in de zin van Huizinga) als een polemiek (die dikwijls in dezelfde zin een spel is). Uit brieven van Gorters moeder valt op te maken dat zij de verschijning van de eerste zang in De Nieuwe Gids reeds als polemisch beschouwde, als in haar wereld eigenlijk ‘not done’. Aan dit lieflijke gedicht kon men zich indertijd blijkbaar de vingers branden - ik probeer uit te zoeken waarom.

Ik geef hier van de Mei geen samenvatting: dat heeft die kleine Tachtiger Hein Boeken al eens onnavolgbaar gedaan: ‘de natuur met goden erin’. Een royaler uittreksel zou ook een hele opgave zijn, want, zoals een mij onbekende grapjas zijn oordeel en een wel vaker gehoord bezwaar bondig in een rijmpje heeft neergelegd:

 

 De Mei van Gorter

 Kon best wat korter.

 

Deze opinie berust overigens op een misvatting. Een kortere Mei zou precies dat magere verhaaltje geweest zijn, waarover men Gorter wel de mantel uitgeveegd heeft, ‘onduidelijk en verward’, ‘onvast van lijnen’, om met die Van Hall te spreken. ‘Een schamele geschiedenis’, meent zelfs de bewonderaar J.C. Brandt Corstius, een geschiedenis die ‘vaag en onvast’ is, volgens Gorter zelf. Maar dat deert niet, juist door de overvloed aan beschrijvingen, beelden en aanstekelijk plezier in de natuur en het dichten daarover. Het is als met de Matthäus-Passion, die men oneerbiedig samen kan vatten als: ‘zo, die hangt weer’, volgens een bekende zangeres. Maar in een half uur krijg je dat echt niet voor elkaar.“

 

 

 

 

Kruithof
Jacques Kruithof (29 augustus 1947 – 7 maart 2008)

 

 

 

 

 

De Algerijnse dichter en schrijver Djamel Amrani werd geboren in Sour El-Ghozlane op 29 augustus 1935. In 1952 vestigde zich zijn familie in Algiers. In 1956 nam hij deel aan de studentenstaking. In 1957 werd hij tijdens de slag om Algiers gearresteerd en gefolterd. Familieleden van hem werden gedood. Na zijn vrijlating werd Amrani uitgewezen naar Frankrijk. In zijn eerste boek Le Temoin berichtte hij in 1960 over zijn ervaringen. Na zijn terugkeer naar Akgerije presenteerde hij later programma’s over poëzie op televisie. In 2004 ontving hij uit handen van de Chileense president Ricardo Lagos de Pablo Neruda-Medaille.

 

 

Lettres Jaunies

 

Salut lettres jaunies de ma mélancolie 

Salut à toi mon jasmin, ma lumière rendue légale

multicolore, inexorable

plus profonde que mon avant-pudeur

qu'une insulte insolvable.

Salut eau brûlante de ma révolte

réveil en miettes de mon brise-coeur

Et gloire à vous tendresse abyssales

flammes charnelles de la raison

pain de l'innocence et du regret

encens de crépuscule.

Et pourtant encore, pourtant je tremble

de chimères

comme l'heure avance languide

à cause du flou des inquiétudes.

 

 

 

 

 

Ravi d'aise

 

Ravi d'aise au jour de ton corps

je t'appelle

jusqu'aux racines de mon mal

jusqu'au leure pactisé.

J'accepte de ne pas toujours te saisir

et te suivre, mais je t'appelle.

Je t'extirpe des clameurs en rotation

Tu es mon tout

ma floraison ma tunique d'ascète.

Tu es ma dent déchaussée

et tu coupes ma vie en deux

Toi mon vaisseau céleste

errant parmi les lunes

Toi mon ciel à la puissance zéro

à la main chaude à la douceur de lait. 

 

 

 

 

 

 

amrani
Djamel Amrani (29 augustus 1935 – 2 maart 2005)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en criticus Valery Nicolas Larbaud werd geboren op  29 augustus 1881 in Vichy.  Zijn vader had een handel in Vichy-water, waar hij rijk mee werd. Na de dood van zijn vader ontving Larbaud via zijn moeder een ruim maandgeld. Larbaud studeerde Engels en Duits en maakte vele reizen. Meer dan door zijn eigen werk is Valery Larbaud van belang voor de Franse literatuur omdat hij zijn hele leven wijdde aan het lezen en bekend maken van boeken uit andere literaturen. Hij kende uitstekend Engels, Spaans en Italiaans en heeft tientallen auteurs vertaald of laten vertalen, bij uitgevers gebracht, tijdschriftartikelen over ze geschreven en ze in Frankrijk bekend gemaakt.

 

Uit: Fermina Márquez

 

  « Elle abaissait ses regards sur sa gorge nue ; elle se contemplait allongée dans sa robe splendide, elle admirait la petitesse de ses pieds cambrés. N’est-elle pas, elle aussi, digne du roi de son cœur ? - Les heures de la nuit ont un aspect romanesque. Deux heures de l’après-midi est prosaïque, presque vulgaire; mais deux heures du matin est un aventurier qui s’enfonce dans l’inconnu. Et cet inconnu, c’est trois heures du matin, le pôle nocturne, le continent mystérieux du temps. On en fait le tour ; et si on croit l’avoir traversé jamais, on se trompe, car bientôt quatre heures du matin arrive sans que vous ayez surpris le secret de la nuit. Et le petit jour strie déjà les volets de ses baguettes bleues parallèles.
    Maintenant, lorsque Fermina Márquez paraissait sur le perron du parloir, à Saint-Augustin, il y avait à peine deux heures qu’elle était levée, et ses beaux yeux battus se fermaient à l’éclat trop vif du soleil. Mais sa démarche était plus noble, plus triomphale que jamais. Elle se montrait avant que les élèves eussent quitté le réfectoire, tout exprès pour agacer Santos, qui, ayant déjeuné en grande hâte, et étant obligé de rester à son banc, trépignait d’impatience, prêt à bondir dehors, aussitôt les grâces dites.
    Comme il nous paraissait heureux ! Nous savions qu’il portait, enroulé à son poignet droit et dissimulait sous sa manchette, un ruban de ses cheveux, qu’elle lui avait donné. En sorte que nous ne lui serrions pas la main, et que nous ne frôlions pas son bras droit sans éprouver un sentiment de respect : ce ruban rendait sacrée la personne de Santos.
    Ils se promenaient sur la terrasse. Elle lui avait permis de fumer en sa présence : la fumée de ses cigarettes, à lui, avait une odeur si bonne, si réconfortante ! Elle l’aspirait avec délices. Elle levait les yeux vers lui, avec une expression de gravité et d’admiration. Elle était contente d’être un peu moins grande que lui. Tout ce qu’il disait la touchait, la rendait joyeuse, la caressait.
    Une ou deux fois, ils invitèrent Demoisel à venir goûter avec eux dans le parc. Nous le vîmes aussi dans la grande allée : ils marchaient en avant du groupe formé par Mama Doloré, Pilar, Paquito Márquez ; Santos était à gauche, et Demoisel à droite de Fermina. Le nègre se tenait bien droit et portait haut la tête ; il semblait à la fois fier et très intimidé. De loin on voyait le blanc de ses yeux bouger, dans son visage noir, luisant. Sa tenue était irréprochable. Lui aussi était América
in. »

 

 

 

 

vlarbaud
Valery Larbaud (29 augustus 1881 – 2 februari 1957)

 

Geschreven door Romenu om 20:19 Reageer op dit bericht

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