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Berichten van 10 oktober 2009 tot 11 oktober 2009

Gertrud von Le Fort, François Mauriac, Christoph Peters, Conrad Ferdinand Meyer

De Duitse schrijfster Gertrud von Le Fort werd geboren in Minden op 11 oktober 1876. Le Fort stamde uit een belangrijke adellijke familie.  Aanvankelijk kreeg ze thuisonderricht. Toen ze naar de universiteit van Heidelberg ging, studeerde ze protestantse theologie; ze volgde er les bij Ernst Troeltsch, een cultuurpessimistische godsdienstfilosoof die haar in niet geringe mate beïnvloedde. Tijdens de Weimarrepubliek vormde ze zich steeds sterker een beeld van de antieke glorie van een vergane, katholieke wereld; de moderniteit vond ze onaantrekkelijk, en de politieke instabiliteit van die periode bracht ze in verband met het atheïsme. In 1926 bekeerde Le Fort zich tot het katholicisme. Haar eerste dichtbundel, Hymnen an die Kirche, verscheen toen ze reeds achtenveertig jaar oud was; ze was dus een literaire laatbloeier.

Een ander gevolg van Le Forts religieuze bewogenheid was haar verzet tegen het nazisme; in 1932, een jaar vóór de machtsovername door de NSDAP, had ze Hymnen an Deutschland, een ode aan haar getormenteerde vaderland, gepubliceerd, en de gewelddadigheid van het regime sterkte haar in haar overtuiging dat de slechte staat waarin Duitsland verkeerde grotendeels aan het verlies van de oude verbondenheid met God te wijten was. Het was evenwel bijzonder gevaarlijk in de jaren 30 in Duitsland openlijk tegen de overheid in te gaan; een tactiek die schrijvers konden toepassen, bestond erin hun boodschap in antieke stof te verpakken. Dat was wat Le Fort gedaan had: het eerste deel van haar diptiek Das Schweißtuch der Veronika was in het Oude Rome gesitueerd. Ze maakte zodoende allegorieën: verhalen die zich in vroegere eeuwen afspeelden, maar die, voor wie tussen de regels las, in wezen een zeer actuele problematiek aankaartten. Naast de tweedelige roman Das Schweißtuch der Veronika schreef Le Fort een groot aantal novellen, waarin ze waarschuwt voor het gevaar van een godsdienst die een hulpmiddel voor de politiek wordt. De bekendste is Die Letzte am Schafott, die over de executie van de karmelietessen in de Franse Revolutie handelt. Ze reisde geregeld door Duitsland en Italië om er lezingen te geven. In 1939 verhuisde ze naar het Oostenrijkse bergdorp Oberstdorf in de Allgäu, waar ze enige beschutting voor het krijgsgewoel vond; dit bleef ruim dertig jaar lang tot haar dood haar woonplaats.

 

Uit: Am Tor des Himmels

 

„Wir erwarteten in der Nacht, von der ich spreche, den Aufgang des Planeten Jupiter und seiner vier Monde, jener berühmten >Mediceischen Sterne<, die nach den letzten großen Entdeckungen um ihn kreisten und um derentwegen mich mein deutscher Meister nach Italien gesandt hatte, damit wir uns über ihre Bedeutung für die Stellung der Erde im Weltenraum klar würden. Ich hatte jene Sterne bisher – denn ich war noch nicht lange in Italien – zwar schon mehrmals erblickt, aber immer nur verschleiert, denn während der ganzen letzten Zeit, da der Meister noch um die Vermeidung seiner Romreise kämpfte, hatte sich der Himmel andauernd verhüllt. Nun nachdem die Entscheidung gefallen war, erschien er plötzlich überirdisch klar, so daß wir die herrlichste Sicht des Planeten erwarten durften. Er kam denn auch im Triumph herauf, strahlend, wie es einem königlichen Gestirn des Himmels zukommt, begleitet von seinen Trabanten, eben jenen >Mediceischen Sternen<, die ich nun zum ersten Mal in voller Deutlichkeit wahrnahm. Es schien, als wolle der Himmel selbst ein Zeugnis für den Meister ablegen: ich hatte mich noch nie von dessen Wahrheit so hingerissen gefühlt wie in dieser Nacht – oder steigerte die Nähe des angebeteten Mädchen die Empfänglichkeit meines Geistes und meiner Sinne zu rauschhafter Begeisterung? Auch sie, die Angebetete, war, das fühlte ich, von derselben Begeisterung überwältigt: obwohl sie regungslos an dem Teleskop verharrte, glaubte ich ihr Herz wie das meine laut schlagen zu hören. Ich wußte sie, ohne sie anzublicken, in der gleichen ungeheuren Ergriffenheit wie mich selbst: wir fühlten, dachten und erfuhren in diesem Augenblick ein und dasselbe. Zwar wußten wir beide längst, was diese Sterne bedeuteten, aber wir wußten es jetzt mit einer nie zuvor gekannten Erschütterung unseres ganzen Seins und Wesens. Es war der Augenblick, da sich für uns beide das alte Weltbild endgültig auflöste, in lautlosem Sturz zerfiel – was sage ich zerfiel? Es hatte ja in Wirklichkeit niemals bestanden. Die Erde, dieser Schauplatz eines göttlichen Erlösungsdramas, sie befand sich nicht im Mittelpunkt der Welt, sie war ein kleiner einfacher Planet, der mit seinem einem Mond demütig um die Sonne kreiste, wie der Jupiter mit seinen >Mediceischen Sternen<. Eine jahrtausendealte Täuschung flog auf wie ein vom Feuer ergriffener leichter Vorhang, und wir stürzten mit beiden Augen, nein mit allem, was wir bisher gedacht und geglaubt hatten, in die nackte Unendlichkeit des Weltenraums. Plötzlich schrie Diana auf – war es ein Schrei des Entzückens oder des Entsetzens? Dieser Schrei ließ sich in keine Bestimmung pressen, er war ganz einfach der Laut des Unaussprechlichen, das wir erfuhren. Gleich darauf ergriff sie meine beiden Hände – es war das erste Mal, daß wir einander berührten.“

 

 

 

Gertrud_von_Le_Fort
Gertrud von Le Fort (11 oktober 1876 - 1 november 1971)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver François Mauriac werd op 11 oktober 1885 geboren in  Bordeaux. Zie ook mijn blog van 12 oktober 2006 en ook mijn blog van 11 oktober 2007 en ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

Uit : Thérèse Desqueyroux

 

„Les deux hommes, un instant, observèrent la jeune femme immobile, serrée dans son manteau, et ce blême visage, qui n'exprimait rien. Elle demanda où était la voiture ; son père l'avait fait attendre sur la route de Budos, en dehors de la ville, pour ne pas attirer l'attention.

Ils traversèrent la place : des feuilles de platane étaient collées aux bancs trempés de pluie. Heureusement, les jours avaient bien diminué. D'ailleurs, pour rejoindre la route de Budos, on peut suivre les rues les plus désertes de la sous-préfecture. Thérèse marchait entre les deux hommes qu'elle dominait du front et qui de nouveau discutaient comme si elle n'eût pas été présente ; mais, gênés par ce corps de femme qui les séparait, ils le poussaient du coude. Alors elle demeura un peu en arrière, déganta sa main gauche pour arracher de la mousse aux vieilles pierres qu'elle longeait. Parfois un ouvrier à bicyclette la dépassait, ou une carriole ; la boue jaillie l'obligeait à se tapir contre le mur. Mais le crépuscule recouvrait Thérèse, empêchait que les hommes la reconnussent. L'odeur de fournil et de brouillard n'était plus seulement pour elle l'odeur du soir dans une petite ville : elle y retrouvait le parfum de la vie qui lui était rendue enfin ; elle fermait les yeux au souffle de la terre endormie, herbeuse et mouillée ; s'efforçait de ne pas entendre les propos du petit homme aux courtes jambes arquées qui, pas une fois, ne se retourna vers sa fille ; elle aurait pu choir au bord de ce chemin : ni lui, ni Duros ne s'en fussent aperçus. Ils n'avaient plus peur d'élever la voix.

"La déposition de M. Desqueyroux était excellente, oui. Mais il y avait cette ordonnance : en somme, il s'agissait d'un faux... Et c'était le docteur Pédemay qui avait porté plainte...

__ Il a retiré sa plainte...

__ Tout de même, l'explication qu'elle a donnée... cet inconnu qui lui remet une ordonnance..."

Thérèse, moins par lassitude que pour échapper à ces paroles dont on l'étourdissait depuis des semaines, ralentit en vain sa marche ; impossible de ne pas entendre le fausset de son père :

"Je le lui ai assez dit : "Mais, malheureuse, trouve autre chose... trouve autre chose..." "

 

 

 

 

Francois_Mauriac
François Mauriac (11 oktober 1885 - 1 september 1970)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Christoph Peters werd geboren op 11 oktober 1966 in Kalkar. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

Uit: Mitsukos Restaurant

 

»Darf er das als Tee-Meister und Zen-Priester überhaupt?« Achim überhörte die Provokation und antwortete nicht. Wie immer freitags um diese Uhrzeit geriet der Verkehr, je näher sie dem Stadtzentrum kamen, zunehmend ins Stocken. Tausende hatten sich in Kleinwagenverbänden und Bus-Konvois aufgemacht, um die Sinnlosigkeit ihres Daseins für ein Wochenende in der Düsseldorfer Altstadt zu ertränken. Im Gegensatz zu Wolf, der dieses Revier selbst zuweilen nutzte, um ohne Mühe und frei von späteren Komplikationen Frauen für spontanen Geschlechtsverkehr zu werben, fand Achim den Bezirk billig.

»Der Mob auf dem Weg in die Versenkung«, sagte er, als sie neben einem mit fünf winkenden Mädchen besetzten Opel Corsa zum Stehen kamen, woraufhin Wolf in obszönes Gelächter ausbrach, »Schneckchen« schmatzte und zurückwinkte, als hätte er seine Pläne für den Abend soeben geändert.

»Arschloch«, brummte Achim. Einige hundert Meter weiter auf der Oberkasseler Brücke, immer noch im Schrittempo, deutete er nach rechts und sagte: »Da hinten wohnt Beuys.«

Wolf zuckte mit den Achseln.

»Beuys hat sich auch viel mit Japan beschäftigt«, sagte Achim.

»Ein Mißverständnis.«

»Die Japaner sehen das anders.«

»Die Japaner verstehen uns heutzutage besser als sich selbst.«

Mittlerweile war es kurz vor sieben, das Museum hatte seit einer Stunde geschlossen, Wolf schimpfte: »Scheiß Weiber«, und Achim sagte: »Ach Quatsch.«

Sie schoben sich von Ampelphase zu Ampelphase über die Hofgartenrampe in Richtung Königsallee, wo Wolf ein bestimmtes Parkhaus im Visier hatte, weil er später eine Diskothek in der Nähe aufsuchen wollte. Dort trafen sich, wie er einem Düsseldorfer Stadtmagazin entnommen hatte, die Töchter der ortsansässigen japanischen Geschäftsleute zur Drogen- und Kontaktaufnahme.

»Japanische Mädchen«, erläuterte Wolf beim Aussteigen, »werden dazu erzogen, ihren Männern zu dienen, um sie glücklich zu machen, aber nicht durch christliche Sexualmoral genau daran gehindert.«

Achim seufzte.”

 

 

 

Peters
Christoph Peters (Kalkar, 11 oktober 1966)

 

 

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Conrad Ferdinand Meyer werd geboren in Zürich op 11 oktober 1825. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

 

Nach einem Niederländer

 

Der Meister malt ein kleines zartes Bild,
Zurückgelehnt beschaut er's liebevoll.
Es pocht. »Herein.« Ein flämischer Junker ist's
Mit einer drallen, aufgedonnerten Dirn,
Der vor Gesundheit fast die Wange birst.
Sie rauscht von Seide, flimmert von Geschmeid.
»Wir haben's eilig, lieber Meister. Wißt
Ein wackrer Schelm stiehlt mir das Töchterlein.
Morgen ist Hochzeit. Malet mir mein Kind!«
»Zur Stunde, Herr! Nur noch den Pinselstrich!«
Sie treten lustig vor die Staffelei:
Auf einem blanken Kissen schlummernd liegt
Ein feiner Mädchenkopf. Der Meister setzt
Des Blumenkranzes tiefste Knospe noch
Auf die verblichne Stirn mit leichter Hand.
»Nach der Natur?« - »Nach der Natur. Mein Kind
Gestern beerdigt. Herr, ich bin zu Dienst.«

 

 

 

 

Das Ende des Festes

 

Da mit Sokrates die Freunde tranken
Und die Häupter auf die Polster sanken,
Kam ein Jüngling, kann ich mich entsinnen,
Mit zwei schlanken Flötenbläserinnen.

 

Aus den Kelchen schütten wir die Neigen,
Die gesprächesmüden Lippen schweigen,
Um die welken Kränze zieht ein Singen ...
Still! Des Todes Schlummerflöten klingen!

 

 

 

 

 

Alles war ein Spiel

 

In diesen Liedern suche du
Nach keinem ernsten Ziel!
Ein wenig Schmerz, ein wenig Lust,
Und alles war ein Spiel.

 

Besonders forsche nicht danach,
Welch Antlitz mir gefiel,
Wohl leuchten Augen viele drin,
Doch alles war ein Spiel.

 

Und ob verstohlen auf ein Blatt
Auch eine Träne fiel,
Getrocknet ist die Träne längst,
Und alles war ein Spiel.


 

 

 

Meyer

Conrad Ferdinand Meyer (11 oktober 1825 - 28 november 1898)

Geschreven door Romenu om 20:32 Reageer op dit bericht

Boris Pilnjak, Han Resink, Pierre Jean Jouve, Hans Schiebelhuth, Richard H. W. Dillard

De Russische schrijver Boris Andrejevitsj Pilnjak werd geboren in Oblast Moskou op 11 oktober 1894. Aanvankelijk heette Pilnjak ‘Boris Andrejevitsj Vogau’, maar hij veranderde deze naam onder invloed van het groeiende anti-Duitse sentiment in Rusland tijdens de Eerste Wereldoorlog. Hij nam de naam Pilnjak aan; naar een Wit-Russisch stadje, waar hij enige tijd verbleef. Pilnjak studeerde economie in Moskou en studeerde in 1920 af. Hij was toen al getrouwd en had twee kinderen. Mede door zijn werk en mede door een verleden in Tsaristische dienst kwam Pilnjak regelmatig in problemen met de autoriteiten. Dit is hem uiteindelijk ook fataal geworden, al is niet precies duidelijk hoe. Feit is dat hij in 1937 door de NKVD werd opgepakt en naar Loebjanka werd gebracht. Hij is vervolgens nooit meer vrijgekomen en moet dus in gevangenschap overleden zijn. Zijn overblijfselen zijn nooit gevonden en zelfs het precieze sterfjaar van Pilnjak is niet bekend. Sommigen houden het op 1937, anderen op 1939, maar zeker is alleen dat hij in 1941 niet meer leefde.

Pilnjak brak door met zijn novelle “Het naakte jaar” in 1922. Samen met “Mahogany” en “De Volga stroomt in de Kaspische zee” behoort dit werk tot zijn beste en meest beroemde. Het werk van Pilnjak kenmerkt zich door een duidelijk anti-urbanisme en kritiek op de gemechaniseerde maatschappij. Dit bracht hem uiteraard in problemen met de communistische autoriteiten. De angst voor de gevolgen van zijn werk (Pilnjak had al eens vast gezeten in 1918!) bracht hem er waarschijnlijk toe O.K. te schrijven; ook één van zijn betere werken. Hierin doet hij een puur negatief verslag van zijn trip naar de Verenigde Staten in 1931.

 

Uit: The Snow (Vertaald door F. O'Dempsey)

 

„The tinkling of postillion-bells broke the stillness of the crisp winter night--a coachman driving from the station perhaps. They rang out near the farm, were heard descending into a hollow; then, as the horses commenced to trot, they jingled briskly into the country, their echoes at last dying away beyond the common.

Polunin and his guest, Arkhipov, were playing chess in his study. Vera Lvovna was minding the infant; she talked with Alena for a while; then went into the drawing-room, and rummaged among the books

there.

Polunin's study was large, candles burnt on the desk, books were scattered about here and there; an antique firearm dimly shone above a wide, leather-covered sofa. The silent, moonlit night peered in

through the blindless windows, through one of which was passed a wire. The telegraph-post stood close beside it, and its wires hummed ceaselessly in the room somewhere in a corner of the ceiling--a

monotonous, barely audible sound, like a snow-storm.

The two men sat in silence, Polunin broad-shouldered and bearded, Arkhipov lean, wiry, and bald.

Alena entered bringing in curdled milk and cheese-cakes. She was amodest young woman with quiet eyes, and wore a white kerchief.

"Won't you please partake of our simple fare?" she asked shyly, inclining her head and folding her hands across her bosom.

Silent and absent-minded, the chess-players sat down to table and supped. Alena was about to join them, but just then her child began to cry, and she hurriedly left the room. The tea-urn softly simmered

and seethed, emitting a low, hissing sound in unison with that of the wires. The men took up their tea and returned to their chess. Vera Lvovna returned from the drawing-room; and, taking a seat on the sofa beside her husband, sat there without stirring, with the fixed, motionless eyes of a nocturnal bird.“

 

 

 

 

borisPilnjak
Boris Pilnjak (11 oktober 1894 - 21 april 1938)

 

 

 

 

 

De Nederlands / Indonesisch dichter, essayist en geleerde.Gertrudes Johannes (Han) Resink werd geboren in Jogjakarta op 11 oktober 1911. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

 

Het Neushoornvogelpaar

 

Zij kwamen ergens uit de hemel dalen,

de bergen langs, in een vertilde vlucht

en wieken traag hoog boven het gerucht

van oerwoud, wind en water en vervalen

naar waar de verre vlakten ademhalen

in een opalen bovenzeese lucht,

alsof zij uit een voortijd in één zucht

een later leven willen binnendwalen.

 

Een veren huiver komt mij overvaren

dat wij uit vogels voortgekomen zijn

en als de vogels samengaan en paren.

Dan blijkt de mens dus toch gedroom te zijn

en ben ik slechts het jong, dat uit blijft staren

naar waar zijn ouders zijn - als zij het waren.

 

 

 

 

Hoogvlakte

 

Dit land leeft uit de diepten van een krater,

waarvan de top een nacht de lucht in ging

en niets meer naliet aan herinnering

dan grote keien, zwavelhoudend water,

de steile kammen van een bergenkring

en nog wat vuur, dat op het licht geklater

van water, dat uit warme bronnen zingt,

dit vers laat rijmen, eeuwen, eeuwen later.

 

 

 

 

Resink
Han Resink (11 oktober 1911 – 4 september 1997)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Jean Jouve werd geboren op 11 oktober 1887 in Arras.  Zie ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

 

Hélène

 

Que tu es belle maintenant que tu n'es plus
La poussière de la mort t'a déshabillée même de l'âme
Que tu es convoitée depuis que nous avons disparu
Les ondes les ondes remplissent le coeur du désert
La plus pale des femmes
Il fait beau sur les crêtes d'eau de cette terre
Du paysage mort de faim
Qui borde la ville d'hier des malentendus
Il fait beau sur les cirques verts inattendus
Transformés en églises
Il fait beau sur le plateau désastreux nu et retourné
Parce que tu es si morte
Répandant des soleils par les traces de tes yeux
Et les ombres des grands arbres enracinés
Dans la terrible Chevelure celle qui me faisait délirer

 

 

 

 

jouve
Pierre Jean Jouve (11 oktober 1887 – 8 januari 1976)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Hans Schiebelhuth werd geboren op 11 oktober 1895 in Darmstadt. Hij studeerde in München en had na zijn militaire diensttijd veel contacten in de kunstenaarskringen van die stad. Hij schreef voor tijdschriften als Der Weg en Münchner Blätter für Dichtung und Graphik. Later raakte hij goed bevriend met Carl Zuckmayer en leerde hij mensen uit de kring rond Stefan George kennen. Met de vertaling van werken van Thomas Wolfe werd Schiebelhuth zo bekend dat zijn eigen werk vaak wat op de achtergrond bleef. In 1937 emigreerde hij naar de VS.

 

 

Selbdritt mit Mond und Schatten

 

Mit einem Krug Wein unter blühenden Bäumen sitz ich,
Ich trink allein, und wo sind meine Freunde?
Ach, der Mond droben sieht auf mich herab;
Ich ruf ihm zu und heb den Becher auf zu seiner Klarheit.
Und sieh! Mein Schatten gängelt vor mir her.

Huh! Wir sind eine Gesellschaft zu drein, stell ich fest –
Wenn der Mond auch, der Arme, nicht trinken kann,
Und mein Schatten bloß um mich herumtanzt,
Wir sind einsinnig, Freunde, heut nacht:
Der Trinker, der Mond und der Schatten.
Mag unser Gelag zur Feier des Frühlings sein!

Ich sing, der wilde Mond irrt über den Himmel,
Ich tanz, mein Schatten taumelt herum.
Laßt uns zechen, solange wir wach sind!
Nur süße Trunkenheit soll uns je trennen!
Laßt uns eine Freundschaft geloben, wie Sterbliche sie nicht kennen,
und oft uns einander zurufen zur Abendzeit
Fernhinweg über den weiten, verblassenen Raum!

 

 

 

 

Darmstadt
Hans Schiebelhuth (11 oktober 1895 – 14 januari 1944)

Darmstadt (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

De Amerikaanse dichter, essayist en vertaler Richard H. W. Dillard werd geboren op 11 oktober 1937 in Roanoke, Virginia.

Geschreven door Romenu om 20:26 Reageer op dit bericht

125 Jaar Ferdinand Bordewijk, Menno Wigman, Jonathan Littell, Eugen Egner

De Nederlandse schrijver Ferdinand Bordewijk werd geboren op 10 oktober 1884 in Den Haag. Dat is vandaag dus precies 125 jaar geleden. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2006 en mijn blog van 10 oktober 2007 en ook mijn blog van 10 oktober 2008.

 

Uit: Karaker

 

„In het zwartst van den tijd, omtrent Kerstmis, werd op de Rotterdamsche kraamzaal het kind Jacob Willem Katadreuffe met de sectio caesarea ter wereld geholpen. Zijn moeder was de achttienjarige dienstbode Jacoba Katadreuffe, zij werd bij verkorting Joba genoemd. Zijn vader was de deurwaarder A. R. Dreverhaven, een man van achter in de dertig, toen reeds bekend als het zwaard zonder genade voor iederen schuldenaar die hem in handen viel.

Het meisje Joba Katadreuffe had bij den ongehuwden Dreverhaven een korten tijd gediend, toen was hij bezweken voor haar onschuldig schoon, en zij voor zijn kracht. Hij was niet een man om te bezwijken, hij was zoo een kerel van graniet, met een hart slechts in letterlijken zin. Hij bezweek alleen dien eenen keer, hij capituleerde meer met betrekking tot zichzelf dan tot haar. Misschien toch, indien zij niet zulke bizondere oogen had gehad, zou er niets zijn voorgevallen. Maar het was geschied na dagen van verkropte woede over een grootsch plan dat hij had uitgedacht, opgezet, en voor zijn oogen zien vergaan omdat de geldschieter zich op het laatst terugtrok. Op het allerlaatst, óver het allerlaatst heen, toen terugtrekken niet meer had gemoogd, omdat de geldschieter bij woord gebonden was. Er was geen snipper bewijs, geen enkele getuige, en Dreverhaven als man der wet wist dat hij tegen den woordbreukige niets kon beginnen. Met diens brief in den zak – een brief zeer voorzichtig gesteld maar tevens pertinent afwijzend – kwam Dreverhaven laat thuis. Hij had het voelen aankomen, de laatste dagen heette de schoelje steeds afwezig als hij opbelde. Hij wist dat dit gelogen was, hij voelde het. Dan werd in den avond de brief bezorgd, het eerste en eenige geschrift, en hij had er geen vat op. Uitmuntend geredigeerd, daarachter moest wel een advocaat steken.

Dreverhaven kwam thuis, inwendig ziedend, en in een woede die hij verborg maakte hij zich meester van het meisje Joba Katadreuffe. Het meisje was niet van een aard om te bezwijken, zij had een sterken wil, maar zij was een meisje. Wat haar gebeurde was op de grens van een overweldiging, het was het niet geheel, en zij beschouwde het ook niet zoo.

Zij bleef bij haar patroon, alleen sprak zij tegen hem geen woord meer. Hij had een zwijgzamen aard, het hinderde hem niet in het minst. Dat draait wel weer bij, dacht hij, als het gevolgen heeft trouw ik haar. En hij zweeg van zijn kant.

Na een paar weken verbrak zij de stilte:

– Ik ben in positie.

– Zoo, zei hij.

– Straks ga ik weg.

– Zoo.

Hij dacht: dat draait wel weer bij. Binnen het uur hoorde hij de voordeur sluiten, niet nadrukkelijk, heel gewoon. Hij liep naar het venster. Daar ging het jonge ding, met een puilenden rieten koffer. Het was een stevig meisje, ze liep niet naar den koffer overgebogen. Hij zag haar gaan in het beginnend grauwen van den avond, het was in het laatst van April.“

 

 

 

 

Bordewijk_Blaman
Ferdinand Bordewijk (10 oktober 1884 –  28 april 1965)

Bordewijk met de schrijfster Anna Blaman in 1957

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Menno Wigman werd geboren in Beverwijk op 10 oktober 1966.  Zie ook mijn blog van 10 oktober 2008.

 

 

Tweeduizendzoveel

 

Tweeduizendzoveel. Nacht. Krant. Lamp.
Zolang je letters leest werkt je verstand.

Mijn tv - die niet weet dat ik besta -
bewoont een kamer waar ik alles zie.

Zag laatst een leeszaal waar een meisje sliep
en droomde later van bibliotheken

waar ieder boek een boekwerk zat te lezen,
Proust om Lenin, Hitler om Warhol geeuwde.

Tweeduizendzoveel. Pixels, steeds meer pixels.
De nieuwsdienst pokert met je hoofd.

Geloof niet in vrede, geloof in roem,
de drift waarmee we alles overdoen.

En duizend dikke Elvissen maar stralen.
En juichend vaart een oorlogsbodem uit.

Te zeggen dat we niks geleerd... (volgt een citaat
verluchtigd met een woord als god, ras, haat).

 

 

 

 

 

Kaufhaus des Westens

 

Kaufhaus des Westen. Kopen op recept.
Lento, lento langs vitrines schuiven
en betoverd bij een vulpen blijven staan.
Lipstick. Horloges. Lingerie. Kasjmier.
Als ergens ooit genezen wordt, dan hier.

Hier is het warm en druk, hier kun je dromen,
hier kun je kosteloos bij balustrades komen
waar Europa zich ontvouwt: een massagraf
dat blaakt van hoop en voor het donker
rouge, speelgoed en horloges koopt.

 

 

 

 

 

MennoWigman
Menno Wigman (Beverwijk, 10 oktober 1966)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Jonathan Littell werd geboren in New Yorkop 10 oktober 1967. Zijn debuut was de sciencefictionroman Bad Voltage (1989). Zijn tweede roman, Les bienveillantes, of "De welwillenden", werd bekroond met de Prix Goncourt van 2006. Eerder won hij de "Grand Prix du Roman" voor dit werk. Littells familie is van Russisch-Joodse afkomst en is aan het einde van de 19de eeuw geëmigreerd naar de Verenigde Staten. Littell studeerde in Yale, maar bracht zijn kindertijd grotendeels door in Frankrijk. In 2001 startte hij met het schrijven van zijn tweede roman, "Les bienveillantes", die een lijvig fresco is van de Tweede Wereldoorlog en het Oostfront, gezien vanuit de ogen van een gecultiveerde SS-officier, Maximilien Aue. Vanwege zijn Joodse afkomst is Littell veel geconfronteerd geworden met het thema - al is zijn directe familie gespaard gebleven bij de Holocaust. De Tweede Wereldoorlog is het centrale thema van 'Les bienveillantes'. Om zich voor te bereiden voor deze roman las hij meer dan tweehonderd werken over Nazi-Duitsland, bezocht hij Holocaustarchieven en reisde naar Polen, Oekraïne en Rusland. Zie ook mijn blog van 7 november 2006.

 

Uit: The Kindly Ones (Vertaald door Charlotte Mandell)

 

„Oh my human brothers, let me tell you how it happened. I am not your brother, you'll retort, and I don't want to know. And it certainly is true that this is a bleak story, but an edifying one too, a real morality play, I assure you. You might find it a bit long—a lot of things happened, after all—but perhaps you're not in too much of a hurry; with a little luck you'll have some time to spare. And also, this concerns you: you'll see that this concerns you. Don't think I am trying to convince you of anything; after all, your opinions are your own business. If after all these years I've made up my mind to write, it's to set the record straight for myself, not for you. For a long time we crawl on this earth like caterpillars, waiting for the splendid, diaphanous butterfly we bear within ourselves. And then time passes and the nymph stage never comes, we remain larvae—what do we do with such an appalling realization? Suicide, of course, is always an option. But to tell the truth suicide doesn't tempt me much. Of course I have thought about it over the years; and if I were to resort to it, here's how I'd go about it: I'd hold a grenade right up against my heart and go out in a bright burst of joy. A little round grenade whose pin I'd delicately pluck out before I released the catch, smiling at the little metallic noise of the spring, the last sound I'd hear, aside from the heartbeat in my ears. And then at last, happiness, or in any case peace, as the shreds of my flesh slowly dripped off the walls. Let the cleaning women scrub them off, that's what they're paid for, the poor girls. But as I said, suicidedoesn't tempt me. I don't know why, either—an old philosophical streak, perhaps, which keeps me thinking that after all we're not here to have fun. To do what, then? I have no idea, to endure, probably, to kill time before it finally kills you. And in that case, writing is as good an occupation as anything else, when you have time to spare. Not that I have all that much spare time; I am a busy man, I have what is called a family, a job, hence responsibilities; all that takes time, and it doesn't leave much to recount one's memories. Particularly since memories are what I have quite a lot of. I am a veritable memory factory. I will have spent my whole life manufacturing memories, even though these days I'm being paid to manufacture lace. In fact, I could just as easily not write. It's not as if it's an obligation. After the war I remained a discreet man; thank God I have never been driven, unlike some of my former colleagues, to write my memoirs for the purpose of self-justification, since I have nothing to justify, or to earn a living, since I have a decent enough income as it is.“

 

 

 

 

jonathan-littell
Jonathan Littell (New York, 10 oktober 1967)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, tekenaar en musicus Eugen Egner werd geboren op 10 oktober 1951 in Ingelfingen. Hij werkte aanvankelijk als graficus, was rockmuzikant in de band "Armutszeugnis" en vertaler van o.a. Monty Python. Verder leverde hij tekeningen en geluisbijdragen voor de Westdeutschen Rundfunk. Vanaf 1988 verschenen zijn tekeningen en teksten in o.a. , taz, Der Rabe, Kowalski, Eulenspiegel, Italien, Die Zeit, Junge Welt, Rolling Stone en Zitty. Egners teksten zijn voornamelijk surrealistisch en grotest van aard.

 

Uit: Schmutz

 

„In letzter Zeit wurde immer häufi ger vom Auft auchen rätselhaft er Gegenstände berichtet, für deren Existenz niemand eine Erklärung hatte und die als Auslöser von Gemütsbrand bezeichnet wurden. Erst gestern hatte Martin wieder davon gelesen, und jetzt, während der Autofahrt zu Nora, hörte er

in den Nachrichten, ein solcher Gegenstand sei in einem geschlachteten Schwein gefunden worden. Martin nahm die Meldung nur beiläufi g zur Kenntnis, denn er war in Gedanken ganz woanders. Für ihn gab es auf dieser Welt nichts als Nora, seit er sie vor einigen Tagen bei Freunden getroff en hatte.

Er hatte sich ihre E-Mail-Adresse besorgt und ihr sein heftiges Entflammtsein mitgeteilt. Und sie hatte ihn daraufh in tatsächlich für heute nachmittag eingeladen.

Nora wohnte eine halbe Autostunde entfernt in einer rußigen Stadt, über der der Himmel von Schwerindustrie-Emissionen verdunkelt war. Aufgeregt, wie er war, verfuhr Martin sich kurz vor dem Ziel und kurvte einige bange Minuten lang fluchend herum, bis er schließlich direkt vor dem alten

Mehrfamilienhaus, in dem Nora ihre Wohnung hatte, einen Parkplatz fand. Gerade noch rechtzeitig! Wenige Augenblikke später stand er ihr dann gegenüber, und die restliche Welt verblaßte sang- und klanglos, als sie ihn hereinbat.

Martin spürte augenblicklich, daß er Nora sympathisch war. Sein größter Wunsch war Wirklichkeit geworden! Er konnte sein Glück kaum fassen. Es kam ihm vor wie ein Wunder. Obwohl sie einander vorher erst einmal gesehen hatten, entstand sogleich eine derart vertraute Atmosphäre, daß man meinen konnte, sie wären bereits seit Jahren ein Paar. Bei Tee und Kuchen küßten sie einander. Am Abend, als ihr Leben nicht mehr dasselbe war wie noch vor wenigen Stunden, suchten Martin und Nora ein chinesisches Lokal in der Nähe auf.“

 

 

 

 

EugenEgner
Eugen Egner (Ingelfingen, 10 oktober 1951)



Zie voor nog meer schrijvers van de 10e oktober ook
mijn vorige drie blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:42 Reageer op dit bericht

Mercè Rodoreda, Harold Pinter, Claude Simon, Boeli van Leeuwen

De Catalaanse schrijfster Mercè Rodoreda werd geboren op 10 oktober 1908 in Barcelona. Zij groeide uit tot een van de meest internationale catalaanse schrijvers, want haar werk is in bijna dertig talen vertaald, waaronder het Nederlands. Ze schreef voornamelijk romans en korte verhalen, maar hield zich ook bezig met journalistiek, poëzie en toneel. Zij heeft in Nederland vooral succes gehad met de roman Colometa uit 1962. Dit verhaal van een vrouw die staande blijft in de Burgeroorlog en de maatschappelijke ontreddering,

 

Uit: The Time of the Doves (Vertaald door David H. Rosenthal)

 

“Julieta came by the pastry shop just to tell me that, before they raffled off the basket of fruit and candy, they’d raffle some coffeepots. She’s already seen them: lovely white ones with oranges painted on them. The oranges were cut in half so you could see the seeds. I didn’t feel like dancing or even going out because I’d spent the day selling pastries and my fingertips hurt from tying so many gold ribbons and making so many bows and handles. And because I knew Julieta. She felt fine after three hours’ sleep and didn’t care if she slept at all. But she made me come even though I didn’t want to, because that’s how I was. It was hard for me to say no if someone asked me to do something. I was dressed all in white, my dress and petticoats starched, my shoes like two drops of milk, my earrings white enamel, three hoop bracelets that matched the earrings, and a white purse Julieta said was made of vinyl with a snap shaped like a gold shellfish.

When we got to the square, the musicians were already playing. The roof was covered with colored flowers and paper chains: a chain of paper, a chain of flowers. There were flowers with lights inside them and the whole roof was like an umbrella turned inside out, because the ends of the chains were tied much higher up in the middle where they all came together. My petticoat had a rubber waistband I’d had a lot of trouble putting on with a crochet hook that could barely squeeze through. It was fastened with a little button and a loop of string and it dug into my skin. I probably already had a red mark around my waist, but as soon as I started breathing harder I began to feel like I was being

martyred. There were asparagus plants around the bandstand to keep the crowd away, and the plants were decorated with flowers tied together with tiny wires. And the musicians with their jackets off, sweating. My mother had been dead for years and couldn’t give me advice and my father had remarried. My father remarried and me without my mother whose only joy in life had been to fuss over me. And my father remarried and me a young woman all alone in the Plaça del Diamant waiting for the coffeepot raffle and Julieta shouting to be heard above the music. “Stop! You’ll get your clothes all wrinkled!” and before my eyes the flower-covered lights and the chains pasted on them and everybody

happy and while I was gazing a voice said right by my ear, “Would you like to dance?”

 

 

 

 

Rodoreda1
Mercè Rodoreda (10 oktober 1908 – 13 april 1983)

 

 

 

 

 

De Britse schrijver Harold Pinter werd geboren op 10 oktober 1930 in Londen. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2006  en ook mijn blog van 10 oktober 2008 en ook mijn blog van 28 december 2008.

 

Uit: The Homecoming

       Act Two.

 

LENNY (to Ruth). What about one dance before you go?

TEDDY: We're going.

LENNY: Just one.

TEDDY: No. We're going.

LENNY: Just one dance, with her brother-in-law, before she goes.

LENNY bends to her.

Madam?

RUTH stands. They dance, slowly. TEDDY stands, with RUTH's coat. MAX and JOEY come in the front door and into the room. They stand. LENNY kisses RUTH. They stand, kissing.

JOEY. Christ, she's wide open. Dad, look at that.

Pause.

She's a tart.

Pause.

Old Lenny's got a tart in here.

JOEY goes to them. He takes RUTH'S arm. He smiles at LENNY. He sits with RUTH on the sofa, embraces and kisses her.

He looks up at LENNY.

Just up my street.

He leans her back until she lies beneath him. He kisses her. He looks up at TEDDY and MAX.

It's better than a rubdown, this.

LENNY sits on the arm of the sofa. He caresses RUTH's hair as JOEY embraces her. MAX comes forward, looks at the cases.

MAX. You going, Teddy? Already?

Pause.

Well, when you coming over again, eh? Look, next time you come over, don't forget to let us know beforehand whether you're married or not. I'll always be glad to meet the wife. Honest. I'm telling you.“

 

 

 

 

Pinter
Harold Pinter (10 oktober 1930 – 24 december 2008)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Claude Simon werd geboren op 10 oktober 1913 te Tananarive (Madagaskar) als zoon van een Franse legerofficier. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2008.

 

Uit: La Route des Flandres

 

„sans doute aurait-il préféré ne pas avoir à le faire lui-même espérait-il que l’un d’eux s’en chargeait pour lui, lui éviterait ce mauvais moment à passer mais peut-être doutait-il encore qu’elle (c’est-à-dire la Raison c’est-à-dire la Vertu c’est-à-dire sa petite pigeonne) lui fût infidèle peut-être fut-ce seulement en arrivant qu’il trouva quelque chose comme une preuve comme par exemple ce palefrenier caché dans le placard, quelque chose qui le décida, lui démontrant de façon irréfutable ce qu’il se refusait à croire ou peut-être ce que son honneur lui interdisait de voir, cela même qui s’étalait devant ses yeux puisque Iglésia lui-même disait qu’il avait toujours fait semblant de ne s’apercevoir de rien racontant la fois où il avait failli les surprendre où frémissante de peur de désir inassouvi elle avait à peine eu le temps de se rajuster dans l’écurie et lui ne lui jetant même pas un coup d’œil allant tout droit vers cette pouliche se baissant pour tâter les jarrets disant seulement Est-ce que tu crois que ce révulsif suffira il me semble que le tendon est encore bien enflé Je pense qu’il faudrait quand même lui faire quelques pointes de feu, et feignant toujours de ne rien voir pensif et futile sur ce cheval tandis qu’il s’avançait à la rencontre de sa mort dont le doigt était déjà posé dirigé sur lui sans doute tandis que je suivais son buste osseux et raide cambré sur sa selle tache d’abord pas plus grosse qu’une mouche pour le tireur à l’affût mince silhouette verticale au-dessus du guidon de l’arme pointée grandissant au fur et à mesure qu’il se rapprochait l’œil immobile et attentif de son assassin patient l’index sur la détente voyant pour ainsi dire l’envers de ce que je pouvais voir ou moi l’envers et lui l’endroit c’est-à-dire qu’à nous deux moi le suivant et l’autre le regardant s’avancer nous possédions la totalité de l’énigme (l’assassin sachant ce qui allait lui arriver et moi sachant ce qui lui était arrivé, c’est-à-dire après et avant, c’est-à-dire comme les deux moitiés d’une orange partagée et qui se raccordent parfaitement) au centre de laquelle il se tenait ignorant ou voulant ignorer ce qui s’était passé comme ce qui allait se passer dans cette espèce de néant (comme on dit qu’au centre d’un typhon il existe une zone parfaitement calme) de la connaissance, de point zéro :...“

 

 

 

Simon
Claude Simon (10 oktober 1913 – 6 juli 2005)

 

 

 

 

 

De Antilliaanse schrijver Willem Cornelis Jacobus (Boeli) van Leeuwen werd geboren op 10 oktober 1922 op Curaçao. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2006 en ook mijn blog van 10 oktober 2008.

 

Uit: De eerste Adam

 

„Hij was gestold tot wie hij was, zoals destijds toen hij was gezien door de dochter van Jamel: een mens los van alle mensen, die niet in een ander verloren kon gaan, die niet in een ander op kon lossen als suiker in water, die niet één vlees kon worden met een ander omdat zijn geest niet meer in het vlees was. Hij werd toen die hij was, onvervreemdbaar gevangen in zijn eigen huid, in de kringloop van zijn eigen bloed, in de hartslag van zijn eigen hart. En naast hem op het strand lag een medemens, eveneens een gesloten systeem van zenuwen en aderen en bloedsomloop in wiens lichaam hij was geweest: een medemens, niet meer een vrouw.“

 

Uit: Een vreemdeling op aarde

 

„En zelf heeft hij als kind en jonge man, minder vaak naarmate hij ouder werd, deze geheimzinnige ogenblikken gekend, momenten van honingpuur en bloemenrein geluk, die de tranen in zijn ogen deden opwellen: op het achterbalkon van een tram, wanneer hij in de verte grachtenhuizen over een brug zag hangen; in de concertzaal, wanneer de violen onder de handen van de dirigent ineens een melodie tot zingende bloei brachten; in bed met een vrouw, wanneer hij plotseling in de lichaamswarmte van een medemens het geluk terugvond van het Paradijs.“

 

 

 

 

VanLeeuwen
Boeli van Leeuwen (10 oktober 1922 – 28 november 2007)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e oktober ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

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Ivan Boenin, Frederick Barthelme, R. K. Narayan, James Clavell

De Russische dichter en schrijver Ivan Aleksejevitsj Boenin werd geboren in Voronezj op 10 oktober 1870. Vanaf 1889 woonde hij in Charkov waar hij o.m. werkzaam is als ambtenaar, bibliothecaris en assistent-redacteur van Orlovskiy Vestnik. Daarna woonde hij afwisselend in Moskou en Sint-Petersburg. In 1891 publiceerde hij zijn eerste korte verhaal in Russkoye Bogatstvo, het literaire tijdschrift van N.K. Michailovskij. Tien jaar later, in 1901 publiceerde hij zijn eerste bundel gedichten onder de titel Listopad, die zeer gunstig werd ontvangen door de Russische critici. Hij raakte bevriend met Anton Tsjechov met wie hij een correspondentie voerde. Daarnaast onderhield hij vriendschappelijke contacten met Lev Tolstoj en Maxim Gorki. Voor het uitbreken van WO I maakte Boenin enkele reizen naar o.m. Ceylon, Palestina, Turkije en Egypte. Boenin stond uiterst vijandig tegenover de machtsgreep van de Bolsjewieken in 1917, die hij een "bloedige waanzin" noemde. In 1918 verliet hij Moskou en reise hij af naar Odessa, waar hij later de "rode terreur" van de Bosjewieken van dichtbij meemaakte. Boenin heeft over de wederwaardigheden van deze periode "Vervloekte dagen" geschreven, dat in 1925 gepubliceerd werd in het Westen. In 1920 vluchtte Boenin op een schip naar Frankrijk. Boenin verwierf de meeste roem met zijn korte verhalen, waarvan Het Einde van de Wereld, Mitja's liefde, Antonov appels De Zonnesteek wellicht de bekendste zijn. Daarnaast schreef hij dagboeken, reisverslagen en gedichten, en maakte hij vertalingen van o.m. de poëzie van Byron, Tennyson, Musset, Coppé en Longfellow ('The Song of Hiawatha'). Voor deze laatste vertaling ontving hij de prestigieuze Poesjkin-prijs.

 

 

 

A Farewell

 

Blasting the malachites beneath the rudder,

The seething sea spews pearly blobs of foam.

The shore sails nearer as we move from under

The ship's smooth, towering shape and make for home.

 

The pier is empty. Pigeons coo and chatter

And peck at corn and scraps of food... At sea,

The ship's stern sways, the bowsprit draws a pattern

Upon the dimming sky's dark canopy.

 

Where now? March. Dusk. In port, the church bells ringing.

Of spring and sadness full this soul of mine.

Lights at the inn... No, home I'll go, I'm thinking!

For I am drunk - drunk though I've touched no wine.

 

 

 

 

Istanbul

 

Starved, mangy dogs with mournful, pleading eyes,

Descendants of the ones that in a bygone

Age from the steppeland came, and, stung by flies,

Dragged in the wake  of dusty, creaking wagons.

 

The conqueror was rich and powerful,

And with his hordes, proud city, he invaded

Your palaces, and named you Istanbul,

And then sought rest, a lion gorged and sated.

 

But faster move the days than birds in flight!

Black loom the trees in Scutari; unnumbered

The tombs they shade, their marble shapes as white

As bones bleached by the rays of many summers.

 

Upon the dust of shrines and temples falls

The dust of ages, and the plaintive howling

Of dogs the gloom of desert sands recalls

Beneath Byzantium's walls and arches crumbling.

 

Bare the Serail, its glory spent and past,

Its trees, now dry, bent low in desolation...

O Istanbul! Dead nomad camp, the last

Great relic of a last and great migration!

 

 

 

 

Vertaald door Natasha Bulashova en Greg Cole

 

 

 

 

Boenin
Ivan Boenin (10 oktober 1870 - 8 november 1953)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Frederick Barthelme werd geboren op 10 oktober 1943 in Houston, texas. Hij is een broer van de schrijvers Donald enSteve Barthelme. Van 1961 tot 1967 studeerde hij in New Orleans en Houston. Eigenlijk wilde hij beeldend kunstenaar worden en in het begin verdiende hij zijn geld o.a in een reclamebureau. In 1977 studeerde hij af aan de Magister an der Johns Hopkins University en werd hij docent creatief schrijven aan de University of Southern Mississippi in Hattiesburg. Barthelme schrijft korte verhalen en romans en wordt tot het minimalisme gerekend. Iets wat hij zelf niet op ptijs stelt.

 

Uit: Driver

 

“RITA SAYS the living-room lights keep her awake when she goes to bed before I do, which is most of the time. The light comes down the hall and under the bedroom door, she says, and in the dark it's like a laser. So on Sunday, after she'd gone to bed, I started to read Money in semidarkness, tilting the pages to get the light from a book lamp clipped onto the magazine. That didn't work, so I gave it up and watched a TV program about low riders in San Diego. They put special suspensions in their cars so they can bounce them up and down. That's not all they do, but it's sort of the center of things for them. I'd seen the cars before, seen pictures of them jumping - a wonderful thing, just on its own merits. I watched the whole show. It lasted half an hour, and ended with a parade of these wobbling, hopping, jerking cars creeping down a tree-lined California street with a tinkly Mexican love song in the background, and when it was done I had tears in my eyes because I wasn't driving one of the cars. I muted the sound, sat in the dark, and imagined flirting with a pretty Latin girl in a short, tight, shiny dress with a red belt slung waist to hip, her cleavage perfect and brown, on a hot summer night with a breeze, on a glittering street, with the smell of gasoline and Armor All in the air, oak leaves rattling over the thump of the car engine, and me slouched at the wheel of a violet Mercury, ready to pop the front end for a smile.

            In the morning I left a note attached to the refrigerator with the tiny TV-dinner magnet, telling Rita what time I'd be home from the office, then got in the Celica and headed for the freeway. I'd been in traffic for half an hour, most of it behind a bald, architect-looking guy in a BMW 2002, when I saw a sign for Kleindienst Highway Auto Sales. This was a hand-painted sign, one quarter billboard size, in a vacant lot alongside the freeway - a rendering of a customized 1947 Ford. I got off at the next exit and went back up the feeder to get to this place, which was a shell-paved lot with a house trailer at the rear, strings of silver and gold decorations above, and a ten-foot Cyclone fence topped with knife wire.”

 

 

 

Barthelme
Frederick Barthelme (Houston, 10 oktober 1943)

 

 

 

 

 

De Indiase schrijver Rasipuran Krishnaswami Narayan werd geboren op 10 oktober 1906 in Madras. Hij wordt beschouwd als de pionier van de Engelstalige literatuur in India. Vanaf zijn debuut Swami and Friends (1937) situeerde hij bijna al zijn romans en verhalen in een fictief stadje (Malgudi, gemodelleerd naar zijn woonplaats Madras)–- als een Indiase Faulkner, maar dan schrijvend in een eenvoudiger stijl en met een Tsjechoviaans oog voor tragikomische zedensatire.  Narayans korte verhalen over Malgudi zijn verzameld in Malgudi Landscapes. Zijn bekendste romans zijn The English Teacher (1945), waarin een leraar de dood van zijn vrouw probeert te verwerken, The Guide (1958) en The Vendor of Sweets (1967), waarin het rustige leven van een vrome hindoe wordt verstoord door de komst van zijn nietsnuttige zoon uit Delhi.

 

Uit: My Days: A Memoir

 

"Ours was a Lutheran Mission School - mostly for boarders who were Christian converts. The teachers were all converts, and, towards the few non-Christian students like me, they displayed a lot of hatred. Most of the Christian students also detested us. The scripture classes were mostly devoted to attacking and lampooning the Hindu gods, and violent abuses were heaped on idol-worshippers as a preclude to glorifying Jesus. Among the non-Christians in our class I was the only Brahmin boy, and received special attention; the whole class would turn in my direction when the teacher said that Brahmins claiming to be vegetarians ate fish and meat in secret, in a sneaking way, and were responsible for the soaring price of those commodities. In spite of the uneasy time during the lessons, the Biblical stories themselves enchanted me. Especially the Old Testament seemed to be full of fascinating characters....

What I suffered in the class as a non-Christian was nothing compared to what Christian missionary suffered when he came to preach at our street corner. If Christian salvation came out of suffering, here was one who must have attained it. A European missionary with a long beard, escorted by a group of Indian converts carrying violins and harmoniums, would station himself modestly at the junction between Vellala Street and Purasawalkam High Road. A gentle concert would begin unobstrusively. A few onlookers stopped by, the priest nodded to everyone in a friendly manner, casting a genial look around, while the musicians rendered a full-throated Biblical hymn over the babble of the street, with its hawkers' cries and the jutka-drivers' urging of their lean horses. Urchins sat down in the front row on the ground, and all sorts of men and women assembled. When the preacher was satisfied that he had gathered a good audience, he made a sign to the musicians to stop. His speech, breaking into the abrupt silence that ensued, was delivered in an absolutely literary Tamil, stiff and formal, culled out of a dictionary, as far away from normal speech as it could be."

 

 

 

 

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R. K. Narayan (10 oktober 1906 – 13 mei 2001)

 

 

 

 

De Brits - Amerikaanse schrijver en regisseur James Clavell (pseudoniem van Charles Edmund DuMaresq de Clavelle) werd geboren op 10 oktober 1924 in Sydney. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2008.

 

Uit: Noble House

 

„:45 p.m.:

The police officer was leaning against one corner of the information counter watching the tall Eurasian without watching him. He wore a light tropical suit and a police tie and white shirt, and it was hot within the brightly lit terminal building, the air humid and smell-laden, milling noisy Chinese as always. Men, women, children, babes. An abundance of Cantonese, some Asians, a few Europeans.

"Superintendent?"

One of the information girls was offering him a phone. "It's for you, sir," she said and smiled prettily, white teeth, dark hair, dark sloe eyes, lovely golden skin.

"Thanks," he said, noticing that she was Cantonese and new, and did not mind that the reality of her smile was empty, with nothing behind it but a Cantonese obscenity. "Yes?" he said into the phone.

"Superintendent Armstrong? This is the tower—Yankee 2's just landed. On time."

"Still Gate 16?"

"Yes. She'll be there in six minutes."

"Thanks." Robert Armstrong was a big man and he leaned across the counter and replaced the phone. He noticed her long legs and the curve of her rump in the sleek, just too tight, uniformed chong-sam and he wondered briefly what she would be like in bed. "What's your name?" he asked, knowing that any Chinese hated to be named to any policeman, let alone a European.“

 

 

 

 

Clavell
James Clavell (10 oktober 1924 – 6 september 1994)

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Rie Cramer, Louise Mack, Aleksis Kivi, Kermit Roosevelt sr., Robidé van der Aa

De Nederlandse dichteres, schrijfster en illustrator Rie Cramer werd geboren in Sukabumi op Java, Indonesië op 10 oktober 1887. Rie Cramer groeide op in Indonesië. Zelf gaf ze later aan dat haar moeder koel en afstandelijk was. Haar vader was er bijna nooit, hij was kapitein en daarom vaak afwezig. Ze begon kinderverhalen te schrijven en tekeningen te maken. In dit genre heeft zij veel gepubliceerd. Ze illustreerde ook sprookjes van de gebroeders Grimm, Charles Perrault (de Sprookjes van Moeder de Gans), van Hans Christian Andersen en Russische sprookjes, daarnaast heeft ze ook boeken van Nienke van Hichtum geïllustreerd. Later schreef Cramer romans, toneelstukken en hoorspelen onder de pseudoniemen Marc Holman en Annie Smit. Tijdens de Tweede Wereldoorlog schreef zij Verzen van Verzet. Rie Cramer is driemaal getrouwd geweest, maar ze vond zichzelf niet geschikt voor een gezinsleven en hechtte aan haar vrijheid. Ze trok veel naar het buitenland. Op Majorca kocht ze een huis en daar heeft ze lange tijd met vrienden gewoond.

 

 

 

Zij zullen hem niet knechten

 

Zij zullen hem niet knechten,

Den Nederlandschen Leeuw,

Al schonden zij zijn vrijheid

Met bommen en geschreeuw!

Zij zullen hem niet knechten,

Al is hij overmand!

Eens zal hij weer bevechten

Den vijand van ons land!

 

Al pleegden laffe ploerten,

Die zich, tot schand' en smaad,

Eens Hollands burgers noemden,

Een lasterlijk verraad.

Zij zullen hem niet knechten,

Al schonden zij zijn vree!

Eens zal hij weer bevechten

Duitschland en d' N.S.B.!

 

Al zijn ook onze steden

Verwoest en platgebrand,

Al vielen onzen helden

De wapens uit de hand, -

Zij zullen hem niet knechten,

Noch dwingen onder 't juk!

De Leeuw zal blijven vechten,

Ons redden uit den druk!

 

Om Hollands land te redden,

Toen het verslagen lag,

Is vechtend hij geweken,

Maar...... onder Hollands vlag!

Zij zullen hem niet knechten!

Strijdend naast Albion,

Zal hij zoo lang nog vechten

Tot hij den oorlog won.

 

 

 

 

CRAMER
Rie Cramer (10 oktober 1887 - 18 juli 1977)

 

 

 

 

De Australische dichteres en schrijfster Louise Mack werd geboren op 10 oktober 1870 in Hobart, Tasmania. Haar vader was een predikant die van staat naar staat trok in verband met zijn werk. Tegen de tijd dat zij naar school moest vestigde de familie zich in Sydney. Later maakte zij reizen naar Europa en tijdens WO I berichtte zij van het front voor de "Daily Mail" en de "Evening News". Haar eerste roman werd gepubliceerd in 1896 en haar eerste dichtbundel in 1901.

 

Before Exile 

 

Here is my last good-bye,

This side the sea.

Good-bye! good-bye! good-bye!

Love me, remember me.

 

This is my last good-bye,

This side the sea.

I bless, I pledge, I cling,

Love me, remember me.

 

This is my last good-bye

To each dear tree,

To every silent plain,

Love me, remember me.

 

This is my last good-bye,

This side the sea.

O friends! O enemies!

Love me, remember me.

 

You will remain, but I

Must cross the sea.

My heart is faint with love,

O Land! remember me.

 

You will not even ask

What claim has she.

She loved us, she has gone…

’Tis all, remember me.

 

This is what you will say,

My Land across the sea,

She was of us, has gone…

And you’ll remember me.

 

Here is my last good-bye

This side the sea.

Farewell! and when you can,

Love me, remember me.

 

 

 

 

 

louise_mack
Louise Mack (10 oktober 1870 - 23 november 1935)

 

 

 

 

 

De Finse dichter en schrijver Aleksis Kivi werd geboren als geboren Alexis Stenvall in Palojoki op 10 oktober 1834. Kivi wordt wel de vader van de Finse literatuur genoemd. Van zijn werken zijn de roman De zeven gebroeders (Seitsemän veljestä) en het toneelstuk Nummisuutarit (De schoenmakers op de heide) het bekendst.  In 1846, toen hij 11 was, verhuisde hij naar Helsinki om naar school te gaan. Hij leerde hier Zweeds wat een voorwaarde was om later verder te studeren en om priester te worden. In 1852 moest hij wegens geldgebrek de school verlaten. Met de hulp van een oudere vriend rondde hij in 1857 zijn opleiding alsnog af. In 1859 wordt Kivi toegelaten tot de Universiteit van Helsinki, waar hij literatuur studeert en interesse in theater ontwikkelt. Zijn eerste toneelstuk Kullervo is gebaseerd op tragisch verhaal uit de Kalevala. Van 1863 wijdde Kivi al zijn tijd aan schrijven. Over zijn roman De zeven gebroeders deed hij 10 jaar. In de jaren 1870 raakte Kivi verslaafd aan alcohol en leed hij aan schizofrenie. Hij werd opgenomen in een ziekenhuis (Lapinlahti) voor geesteszieken in Helsinki. Een van de zaken die bijdroegen aan zijn verval was de slechte ontvangst van zijn in 1870 verschenen roman De zeven gebroeders.

 

 

 

My Heart's Song 

 

Absalon, my son, that I could have died for you, my son.

Life holds no pleasure, let me descent to hell, weeping

 

Grove of Tuoni, grove of evening,

There a sandy cradle is waiting,

There I will carry my child.

 

There the child is free from sorrow

In the wood, in the meadow

Tending the cattle of Tuoni.

 

There my child is free from sorrow

When the evening casts it's shadow

Rocked in the cradle of Tuoni.

 

There my child is free from sorrow,

Lulled to sleep by a birdsong mellow,

Rocked in a cradle of gold.

 

Peace of Tuoni, far from passion

Far away from man's oppression

Far from the treacherous world. 

 

 

 

 

Kivi
Aleksis Kivi (10 oktober 1834 - 31 december 1872)

Portret door Sigurd Wettenhovi-Aspan

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver, zakenman en officier Kermit Roosevelt sr. Werd geboren op 10 oktober 1889 in Sagamore Hill in Oyster Bay, New York, Hij was de tweede zoon van de Amerikaanse president Theodore Roosevelt en een neef van Franklin D. Roosevelt. Roosevelt was ook medeoprichter van de United States Lines.

 

Uit: War In The Garden Of Eden

 

“As we steamed out of the harbor we were joined by two diminutive Japanese destroyers which were to convoy us. The menace of the submarine being particularly felt in the Adriatic, the transports travelled only by night during the first part of the voyage. To a landsman it was incomprehensible how it was possible for us to pursue our zigzag course in the inky blackness and avoid collisions, particularly when it was borne in mind that our ship was English and our convoyers were Japanese. During the

afternoon we were drilled in the method of abandoning ship, and I was put in charge of a lifeboat and a certain section of the ropes that were to be used in our descent over the side into the water. Between twelve and one o'clock that night we were awakened by three blasts, the preconcerted danger-signal. Slipping into my life-jacket, I groped my way to my station on deck. The men were filing up in perfect order and with no show of excitement. A ship's officer passed and said he had heard that we had been torpedoed and were taking in water. For fifteen or twenty minutes we knew nothing further. A Scotch captain who had charge of the next boat to me came over and whispered: "It looks as if we'd go down. I have just seen a rat run out along the ropes into my boat!" That particular rat had not been properly brought up, for shortly afterward we were told that we were not sinking. We had been rammed amidships by one of the escorting destroyers, but the breach was above the water-line. We heard later that the destroyer, though badly smashed up, managed to make land in safety.

We laid up two days in a harbor on the Albanian coast, spending the time pleasantly enough in swimming and sailing, while we waited for a new escort. Another night's run put us in Navarino Bay. The grandfather of Lieutenant Finch Hatton, one of the officers on board, commanded the

Allied forces in the famous battle fought here in 1827, when the Turkish fleet was vanquished and the independence of Greece assured.“

 

 

 

Kermit_Roosevelt_1926
Kermit Roosevelt sr. (10 oktober 1889 – 4 juni 1943)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Robidé van der Aa (eig. Christianus Petrus Eliza van der Aa) werd geboren op 10 oktober 1791 in Oosterbeek. Hij was advocaat in Leiden, van 1818-1834 procureur te Leeuwarden en daarna jurist en inspecteur bij het onderwijs te Arnhem. Zijn geschriften en daden getuigen van vaderlandsliefde (o.a. na de dood van Jan van Speijk), van belangstelling in volksgeluk, maatschappelijke welvaart en, naar zijn vermogen, in de letteren. Van der Aa werd in 1837 medewerker van De Gids. De samenwerking in de redactie (met name Potgieter) werd echter geen succes. Van der Aa werd afgescheept met onbelangrijke klusjes, terwijl Potgieter achter zijn rug Bakhuizen van den Brink binnenhaalde als redacteur. Toen uitgever Beijerinck de uitgave in 1841 overdroeg aan P.N. van Kampen, was Van der Aa binnen De Gids feitelijk overbodig geworden.

 

 

Het nieuwe boekje

 

Naatje had een boek gekregen,

Dat vol fraaije plaatjes was;

Schoon zij daaglijks daarin las,

Spaarde zij het toch terdegen:

Hoe naauwkeurig men 't beziet,

Vlek of scheuren vindt men niet.

 

Zij vertoont het haar Mamaatje,

Die, met ware moedervreugd,

Om die netheid zich verheugt.

Kussend zegt zij: ‘Lieve Naatje!

Wie, als gij, zijn boekje spaart,

Is gewis er meerder waard.’

 

 

 

VanDerAa
Robidé van der Aa (7 oktober 1791 – 14 mei 1851)

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