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Berichten van 4 februari 2010 tot 5 februari 2010

William S. Burroughs, Joris-Karl Huysmans,Terézia Mora, Rudolf Lorenzen, Henriette Hardenberg, Luc Indestege

De Amerikaanse schrijver William S. Burroughs werd geboren in Saint Louis (Missouri) op 5 februari 1914. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007  en ook mijn blog van 5 februari 2008 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: The naked lunch

 

Did I ever tell you about the man who taught his ass to talk? His whole abdomen would move up and down you dig farting out the words. It was unlike anything I had ever heard.
This ass talk had sort of a gut frequency. It hit you right down there like you gotta go. You know when the old colon gives you the elbow and it feels sorta cold inside, and you know all you have to do is turn loose? Well this talking hit you right down there, a bubbly, thick stagnant sound, a sound you could smell.
This man worked for a carnival you dig, and to start with it was like a novelty ventri- liquist act. Real funny, too, at first. He had a number he called The Better Ole that was a scream, I tell you. I forget most of it but it was clever. Like, "Oh I say, are you still down there, old thing?"
"Nah I had to go relieve myself."
After a while the ass start talking on its own. He would go in without anything prepared and his ass would ad-lib and toss the gags back at him every time.
Then it developed sort of teeth-like little raspy in- curving hooks and start eating. He thought this was cute at first and built an act around it, but the asshole would eat its way through his pants and start talking on the street, shouting out it wanted equal rights. It would get drunk, too, and have crying jags nobody loved it and it wanted to be kissed same as any other mouth. Finally it talked all the time day and night, you could hear him for blocks screaming at it to shut up, and beating it with his fist, and sticking candles up it, but nothing did any good and the asshole said to him Its you who will shut up in the end. Not me. Because we dont need you around here any more. I can talk and eat AND shit.
After that he began waking up in the morning with a transparent jelly like a tadpoles tail all over his mouth. This jelly was what the scientists call un-D.T., Undifferentiated Tissue, which can grow into any kind of flesh on the human body. He would tear it off his mouth and the pieces would stick to his hands like burning gasoline jelly and grow there, grow anywhere on him a glob of it fell. So finally his mouth sealed over, and the whole head would have have amputated spontaneous- except for the EYES you dig. Thats one thing the asshole COULDNT do was see. It needed the eyes. But nerve connections were blocked and infiltrated and atrophied so the brain couldnt give orders any more. It was trapped in the skull, sealed off. For a while you could see the silent, helpless suffer- ing of the brain behind the eyes, then finally the brain must have died, because the eyes WENT OUT, and there was no more feeling in them than a crabs eyes on the end of a stalk.

 

 

 

 

burroughs
William S. Burroughs (5 februari 1914 – 2 augustus 1997)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Charles-Marie-Georges Huysmans werd geboren op 5 februari 1848 in Parijs. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2008 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

Rococo japonais


Ô toi dont l’oeil est noir, les tresses noires, les chairs
blondes, écoute-moi, ô ma folâtre louve !

 

J’aime tes yeux fantasques, tes yeux qui se retroussent
sur les tempes ; j’aime ta bouche rouge comme une baie
de sorbier, tes joues rondes et jaunes ; j’aime tes pieds
tors, ta gorge roide, tes grands ongles lancéolés, brillants comme
des valves de nacre.

 

J’aime, ô mignarde louve, ton énervant nonchaloir, ton
sourire alangui, ton attitude indolente, tes gestes mièvres.

 

J’aime, ô louve câline, les miaulements de ta voix, j’aime
ses tons ululants et rauques, mais j’aime par-dessus tout,
j’aime à en mourir, ton nez, ton petit nez qui s’échappe
des vagues de ta chevelure, comme une rose jaune éclose
d’ans un feuillage noir.

 

 

 

L’extase

 

La nuit était venue, la lune émergeait de l’horizon, étalant

sur le pavé bleu du ciel sa robe couleur soufre. J’étais

assis près de ma bien-aimée, oh ! bien près ! Je serrais ses

mains, j’aspirais la tiède senteur de son cou, le souffle

enivrant de sa bouche, je me serrais contre son épaule,

j’avais envie de pleurer ; l’extase me tenait palpitant,

éperdu, mon âme volait à tire d’aile sur la mer de l’infini.

 

Tout à coup elle se leva, dégagea sa main, disparut dans la

charmoie, et j’entendis comme un crépitement de pluie dans

la feuillée.

 

Le rêve délicieux s’évanouit… ; je retombais sur la terre,

sur l’ignoble terre. O mon Dieu ! c’était donc vrai, elle,

la divine aimée, elle était, comme les autres, l’esclave de

vulgaires besoins !

 

 

 

 

JK_Huysmans
Joris-Karl Huysmans (5 februari 1848 – 12 mei 1907)

Portret door Jean-Louis Forain

 

 

 

 

De Hongaarse, Duitstalige, schrijfster en vertaalster Terézia Mora werd geboren op 5 februari 1971 in Sopron. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: Der einzige Mann auf dem Kontinent

 

„Sie beugte sich über ihn, ihre Brüste schwangen nach vorn, ein Duft stieg ihren Bauch entlang hoch, er hob den Kopf ein wenig, um ihren Nabel zu sehen: eine kleine Muschel, mit einer oberen Krempe; er freute sich über den Anblick, doch dieser war nur die erste Etappe, was ihn wirklich interessierte, war die Fortsetzung: der mit einer kleinen Stufe ansteigende Unterbauch, die schokobraunen Schamhaare und, je nach deren aktueller Dichtigkeit, eventuell sogar die Schamlippen – doch ausgerechnet hier geriet etwas durcheinander, ein Arm schob sich ins Bild, was macht sie da, streicht sie sich eine Strähne aus dem Gesicht?, unter dem Ellbogen blitzte eine Gruppe Stockrosen auf, dazwischen stach die Sonne herein – Nein!, sagte er. – Oh, sagte sie, du schläfst noch. – Ja, sagte er im Schlaf.

An einem Freitag, dem 5. September, kurz nach 8 Uhr am Morgen, erschien ein Mann, nicht groß, schlank, gebräunt, wohl gekämmt, am Etagenempfang im ersten Stock eines Bürohauses und fragte nach Darius Kopp von der Firma Fidelis. Die Dame am Empfang gab die Information, der Herr sei zu dieser frühen Stunde noch nicht im Hause. Der elegante Mann sagte, er habe es eilig. Die Empfangsdame, ihr Name ist Frau Bach, sah, dass ihm Schweiß auf der Stirn stand, ein Tropfen machte sich auf den Weg zur Schläfe, ein anderer zur Nase. Frau Bach fand den Mann, so wie er vor ihr stand, sehr attraktiv. Er fragte, ob er ein Paket dalassen könne. Frau Bach wurde vorsichtig. Sie wissen, die Zeiten sind gefährlich, keine unbeobachteten Gepäckstücke, in so einem großen Bürohaus einfach ein Paket anzunehmen – Ein Gerätekarton, Inhalt laut Aufschrift und Bild ein WaveLAN24-Access-Point, aber die Verpackung war geöffnet worden, das sah man –, dass Sie mir Ihre Visitenkarte dalassen, würde mir im Fall der Fälle nicht viel helfen.“

 

 

 

 

TereziaMora
Terézia Mora (Sopron, 5 februari 1971)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Rudolf Lorenzen werd geboren op 5 februari 1922 in Lübeck. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: Bad Walden

 

»… alles ist ausgeschöpft – nun wuchert die Phantasie! Aber es ist keine Phantasie des Übermuts, der heiteren Schrullen, es ist die Vision der Fäulnis. Die abendländische Kunst…«

Ein Knopfdruck, der Sprecher verstummte. An seiner Stelle sang nun Barry Manilow: »I can’t smile without you!« Barry Manilow greinte es in Stereo, aus allen Ecken des Peugeot jammerte er lauthals, daß er ohne irgendwen einfach nicht lächeln könnte. Der Wagen füllte sich mit einer dumpfen Aggression. Der Mann am Steuer versuchte, sich zu wehren. »Was hast du gegen den Vortrag?« fragte er. »Er handelt vom Herbst in der abendländischen Kunst.«

»Kunst! Immer nur Kunst! Viereinhalb Wochen Kunst statt Urlaub. Und nun auch noch Herbst in der Kunst. Guck doch mal aus dem Fenster! Als wenn draußen nicht genug Herbst ist. Der September ist vorbei, morgen beginnt der Oktober, und wir waren auf der ganzen Reise kaum zweimal im Meer baden.«

Schweigen. Der Frau auf dem Beifahrersitz tat es plötzlich leid, sich so erregt zu haben. Sie drückte auf den Knopf am Radio.

»…Die Farben sterben, allen voran das Blau. Nur das Rosa hält sich noch eine Weile, bis es zu einem trüben, weißlichen Aurorarot verglimmt. Das Ornament findet seine Motive im Sumpf: Schlingpflanzen, Ranken, Flechten …«

»Nein, nein!« meinte der Mann, »Jetzt wollen wir wissen, warum dieser Sänger ohne seine Angebetete nicht lächeln kann.«

Er schaltete wieder um, noch immer flennte Barry Manilow.

»Wenn ich das schon höre: Angebetete! Kannst du nicht mal deinen Sprachschatz ein wenig verjüngen, Claus? Wir leben in den Siebzigerjahren! Wir sind nicht mehr im Mittelalter. Es muß ja nicht

gleich jeder merken, daß du in zwei Jahren fünfzig wirst.«

Der Mann schwieg. Er ärgerte sich nicht, er hatte in fünf Jahren Ehe gelernt, Anspielungen auf den Altersunterschied zu überhören. Neunzehn war Susanne, als sie heirateten. Nun war sie vierundzwanzig. Und sie tat noch immer, als wäre sie ein Fratz.

»Entschuldige«, sagte der Fratz, »ich wollte dich nicht kränken

«; und schaltete das Kulturprogramm wieder ein.“

 

 

 

 

Rudolf_Lorenzen
Rudolf Lorenzen (Lübeck,  5 februari 1922)

Foto: Alexander Janetzko

 

 

 

 

De Duitse dichteres Henriette Hardenberg werd geboren op 5 februari 1894 in Berlijn als Margarete Rosenberg. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

White and red

 

Clouds tumble from the skies,

Impenetrable hedges of white roses grow,

The heart, of marble, lies slain.

Snow stars float

In whitewashed time space.

 

A human being, resurrected, screams,

Blood sprays from the fountains of the heart,

Roses burn in arms,

Dusk shed by a lamp brightens the tears.

 

 

 

 

An image of fear

 

Evil pond surrounded by full lips

Angry ruby glass bursting off the bottom.

Secret tiger paths, sandy,

Drawn around golden almond flowers,

Labyrinth passages.

And hot rain pouring down

Among a spark dance of bodies.

Mangling through and through,

Sound from the top of the tower of need.

 

 

 

 

Vertaald door Johannes Beilharz

 

 

 

 

Hardenberg
Henriette Hardenberg (5 februari 1894 – 26 oktober 1993)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Luc Indestege werd geboren in Zonhoven op 5 februari 1901. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

Sonnetten van Louise Labé

 

Het achtste sonnet

 

Ik leef, ik sterf, 'k moet branden en verdrinken

En schroeiend heet ben 'k wijl ik koude lijd:

't Leven te week mij en te hard terzelfdertijd,

Kwelling en vreugd steeds in elkaar verzinken.

 

Ik lach en ween plots en ik moet verduren

Tallooze smarten midden in 't genot,

Mijn heil vliedt en blijft eeuwig duren. God,

Hoe ik verdor en groen in eendre ure.

 

Zoo leidt me Liefde in onstandvastigheid

En denk ik soms het leed hooger gestegen,

Dan voel 'k mij wonderbaar van smart bevrijd.

 

Maar, bouw ik dan op vreugd mijn zekerheid

En zie 'k het toppunt van mijn heil verkregen,

Dan voert ze mij mijn vroeger leed weer tegen.

 

 

 

 

indestege_zonhoven
Luc Indestege (5 februari 1901 - 11 juli 1974)
Zonhoven (Geen portret beschikbaar)


Zie voor nog meer schrijvers van de 5e februari ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:18 Reageer op dit bericht

Sandra Paretti, Albert Paris Gütersloh, Johan Ludvig Runeberg, Madame de Sévigné, Honorat de Bueil, Reto Finger

De Duitse schrijfster Sandra Paretti (eig. Irmgard Schneeberger) werd geboren op 5 februari 1935 in Regensburg. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: Rose und Schwert

 

“An der Seite des Grafen Frédéric Romme Allery betrat Caroline den Salon des Kaisers. Das leuchtendgelbe Kleid aus matter Seide zeichnete die sanften Linien ihrer Gestalt zärtlich nach. Ein perlenbesticktes Goldband legte sich um den weiten Ausschnitt, kreuzte sich vorne in der Mitte und lief unter der Brust weiter. Das Haar war, nach der Mode, im griechischen Stil aufgesteckt. Ein Perlenband schlang sich kunstvoll durch die dunklen Flechten.
Der Kaiser stand an den Kamin gelehnt. Er begrüßte den Grafen, dann wandte er sich Caroline zu. Er ergriff ihre Hand, kam ihrer Reverenz zuvor: „Bitte nicht, wenn Sie stehen, kann ich ihr Kleid besser betrachten – und ihre Augen.“

Wie unter einem geheimen Zwang wandte sie ihm ihr Gesicht zu, wartete. Er wollte etwas sagen – aber die Worte, die er so oft und so leicht benützt hatte, erschienen ihm diesem Mädchen gegenüber wie eine Beleidigung. Ein Leben lang hatte er die Worte der Liebe kalt und überlegt wie Waffen gebraucht. Jetzt, da er nach ihnen suchte, fehlten sie ihm. Er wandte sich fast abrupt ab. „Sie werden müde sein“, sagte er. „ Ich habe noch Pflichten. – Schlafen Sie gut.“

 

 

 

Paretti

Sandra Paretti (5 februari 1935 – 13 maart 1994)

Boekomslag

 

 

 

 

De Oostenrijkse schilder en schrijver Albert Paris Gütersloh (eig. Albert Conrad Kiehtreiber) werd geboren op 5 februari 1887 in Wenen. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: Heimito von Doderer / Albert Paris Gütersloh  Briefwechsel 1928 -1962

 

„15. August 28

Cagnes s/mer

Werter Freund

Ihre Absicht, über meine Arbeiten zu schreiben, gibt mir die Aussicht auf ein Buch, das ich zu lesen wünsche. Ihres Talentes und Ihrer Zukunft wegen erscheint mir bedeutungsvoll, daß Sie mit dieser Abhandlung eine – so weit dies möglich – neue Form des Biographischen finden: kurz, daß Sie sich selbst ausdrücken und den Gegenstand wie das fluidische Substrat eines Gedichtes meistern. Glauben Sie mir, daß in dem Universum der gegenseitigen Erkennung, so kurz als tief, Alles enthalten ist, auch das konkret Anekdotische. Geht der Instinkt richtig, so dient auch die Phantasie mit der richtig erfundenen Geschichte. Es wäre toll, wenn man aus dem Erlebnis des intuitiven Erschauens einer Seele nicht alle die kleinen belletristischen Zahlen errechnen könnte! Binden Sie sich nur so fest oder lose an die Rücksichten auf Verlag und Leser, als Sie ihnen fruchtbare Hemmungen sind. Und bedenken Sie immer, daß Sie mir dann die größte Freude bereiten, wenn Sie mir tun, was ich Andern tat und immer wieder tun werde: wenn Sie souverain sich selbst durch ihren Gegenstand erklären. Anders steht es mit dem rein Datenmäßigen, das ich Ihnen selbstverständlich gerne gebe, da es das Spirituelle Ihrer Schrift mit Greifbarkeiten höht. Schreiben Sie also, daß ich 87 zu Wien als Sohn einfacher, mir aber höchst bedeutender Leute, geboren worden bin. Im besten und edelsten Maaße typisch für den kleinbürgerlichen, mir so liebenswerten „Nachsommer“ Österreichs, der  ranzjosefinischen Epoche lehrten sie mich durch ihr einfaches Dasein die Fundamente und Requisiten des realistischen Romans, wie ich ihn schreiben will, kennen. Väterlicherseits aus dem Waldviertel, von der Mutter her aus dem flachen Oberösterreich stammend, einer großen Familie von Bauern, Handwerkern, Geistlichen und Offizieren zugehörend wollte ich ursprünglich meines Vaters verfehlten Beruf, den priesterlichen, erreichen, verfehlte ihn aber gleich ihm. Damit, durch die falsche Stellung zur Welt, der ich verfallen, bei durchaus sazerdotaler Verfassung aber ohne Gnade, hatte ich meine und meiner Bücher Urprobleme ein für alle Mal aufgeregt.“

 

 

 

 

Guetersloh

Albert Paris Gütersloh (5 februari 1887 – 16 mei 1973)

Zelfportret uit 1915

 

 

 

 

De Fins-Zweedse dichter en schrijver Johan Ludvig Runeberg werd geboren op 5 februari 1804 in Jakobstad. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

Das Grab zu Perrho (fragment)

 

Ich will dir Ihr schönes Schicksal singen,
Während auf der Heid' der Thau noch glänzet
Und des Abhang's Föhr' die Sonn' umschleiert.
Hane, Er von finnischem Stamme, lebt' schon
Siebzig Winter,anf der Väter Erbgut.
Selbst zwar alt, begast Er rüst'ge Söhne,
Drei der Zwillingspaar', das ält'ste siebzehn
Und das jüngste zählt' der Jahre fünfzehn.
Schon und rüstig waren sie zwar alle,
Gleich den Bächen, die der Regen anschwellt;
Doch, war einer schöner als die andern«
War's gewiss der junge Thomas Hane,
Er, des zweiten Paares ält'rer Zwilling.
Ging Er auch gehüllt in Lumpen, war Er
Schön, gleichwie ein Steril in Wolkenfetzeii,
Und was Er auch hätte treiben mögen,
Niemand hätte je Ihn hassen können.
Doch es schien als liasste Ihn der Vater,
Aber Ihn nicht nur,- nein auch die Brüder.
Nicht als Söhne wurden sie behandelt
Nicht als Tröster seiner alten Tage;
Nein, als Knechte, strenger noch denu Knechte,
Gleichwie Wesen ohne Seel' und Freiheit.

 

 

 

 

Vertaald door Carl Eduard Elfström

 

 

 

Johan_Ludwig_Runeberg_1837
Johan Ludvig Runeberg (5 februari 1804 – 6 mei 1877)

 

 

 

 

 

De Franse schrijfster Madame de Sévigné werd op 5 februari 1626 in Parijs geboren. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: Lettres  (de Madame de Sévigné à Coulange)

„3 février 1695

Mme de chaulnes me mande que je suis trop heureuse d'être ici avec un beau soleil; elle croit que nos jours sont cousus d'or et de soie. Hélas mon cousin, nous avons cent fois plus froid ici qu'à Paris. Nous sommes exposés à tous les vents. C'est le vent du midi, c'est la bise, c'est le diable, c'est à qui nous insultera; ils se battent entr'eux pour avoir l'honneur de nous r enfermer dans nos chambres. Toutes nos rivières sont prises, le Rhône, ce Rhône si furieux n'y résiste pas. Nos écritoires sont gelées ; nos plumes ne sont plus conduites par nos doigts, qui sont transis. Nous ne respirons que la neige; nos campagnes sont charmantes dans leur excès d'horreur. Je souhaite tous les jours un peintre pour bien représenter l'étendue de toutes ces épouvantables beautés.Contez un peu cela à notre duchesse de Chaulnes, qui nous croit dans ces prairies, avec des parasols, nous promenant à l'ombre des orangers.“

 

 

 

 

Sevigne

Madame de Sévigné (5 februari 1626 – 18 april 1696)

Anoniem portret, Musée de Versailles

 

 

 

 

De Franse dichter en toneelschrijver Honorat de Bueil, seigneur de Racan  werd geboren op kasteel La Roche-Racan op 5 februari 1589. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

Les Bergeries - Alcidor



Que cette nuit est longue et fâcheuse à passer !
Que de sortes d'ennuis me viennent traverser !
Depuis qu'un bel objet a ma raison blessée,
Incessamment je vois des yeux de ma pensée
Cet aimable soleil auteur de mon amour,
Qui fait qu'incessamment je pense qu'il soit jour,
Je saute à bas du lit, je cours à la fenêtre,
J'ouvre et hausse la vue, et ne vois rien paraître,
Que l'ombre de la nuit, dont la noire pâleur
Peint les champs et les prés d'une même couleur :
Et cette obscurité, qui tout le monde enserre,
Ouvre autant d'yeux au ciel qu'elle en ferme en la terre.
Chacun jouit en paix du bien qu'elle produit,
Les coqs ne chantent point, je n'entends aucun bruit,
Sinon quelques zéphirs, qui le long de la plaine
Vont cajolant tout bas les nymphes de la Seine.
Maint fantôme hideux, couvert de corps sans corps,
Visite en liberté la demeure des morts.
Les troupeaux, que la faim a chassés des bocages,
À pas lents et craintifs entrent dans les gagnages.
Les funestes oiseaux, qui ne vont que la nuit,
Annoncent aux mortels le malheur qui les suit.
Les flambeaux éternels, qui font le tour du monde,
Percent à longs rayons le noir cristal de l'onde,
Et sont vus au travers si luisants et si beaux
Qu'il semble que le ciel soit dans le fond des eaux.
Ô nuit ! dont la longueur semble porter envie
Au seul contentement que possède ma vie :
Retire un peu tes feux, et permets que le jour
Vienne sur l'horizon éclairer à son tour,
Afin que ces beaux yeux pour qui mon coeur soupire
Sachent avant ma mort l'excès de mon martyre.


 

 

Bueil

Honorat de Bueil (5 februari 1589 – 21 januari 1670)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

De Zwitserse schrijver Reto Finger werd geboren op 5 februari 1972 in Bern.

Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

Geert Buelens

De Vlaamse dichter, essayist, columnist Geert Buelens werd geboren in Duffel op 5 februari 1971.

Buelens debuteerde in 2002 met de bundel Het is. Dit debuut werd bekroond met de Lucy B. en C.W. Van der Hoogtprijs 2003 en werd genomineerd voor de C. Buddingh'prijs 2002. Drie jaar later verscheen de opvolger: Verzeker u. In december 2003 ontving Buelens van toenmalig Vlaams minister van cultuur Paul Van Grembergen de Vlaamse Cultuurprijs voor Essay 2000-2002 voor Van Ostaijen tot heden: zijn invloed op de Vlaamse poëzie. Met deze omvangrijke geschiedenis van de Vlaamse poëzie sleepte hij ook de Prijs van de Provincie Antwerpen voor Essay in de wacht. Voor een apart verschenen essay over dichtende politici kreeg hij de 'kleine' Jan Hanlo - essayprijs in 2003.

Buelens werkte samen met Jan Goossens en David Van Reybrouck mee aan Waar België voor staat (2007). Buelens schreef voor De Morgen en was jarenlang redacteur van het literaire tijdschrift Yang, waarin hij gedichten en essays publiceerde. Dit was ook het geval voor onder meer Bzzlletin en Het liegend konijn. Buelens was gedurende enkele jaren docent aan de Universiteit Antwerpen. In mei 2005 maakte hij een overstap naar de Universiteit van Utrecht waar hij werd aangesteld als hoogleraar Nederlandse letterkunde.

 

 

Represaille 1

 

Het is een vorm van Japan
die gevuld wil
Hij wordt eruit gezet
en vecht zich dan terug naar binnen
Hij is bijzonder kwetsbaar
vooral aan de hoeken
waar nagels zitten

Wat doet hier toch dat leger
buigzwammen?
Maken ze geen misbruik
van hun peen en van hun
slag?
O - het leeuwendeel van de overmacht
plooit zich dubbel en dan
terug

Weer komt het goed

We slapen uit tot morgenvroeg

 

 

 

 

Verwant


Jij bent de engel die neemt
die altijd opnieuw door hologige blikken staart
en het leven afroept als een vraag

Wat als we het aflopen als een berg
wat als een teken dat verwijst en dan toch
het hart doorboort

Wat als een oord dat door geen mens bezocht
verkapt een dak aanbiedt

Ik schroef het hoofd eraf en giet het leeg
genoeg gekelderd en gekraakt

Ik stel de vraag opnieuw
en verwacht niet langer wat
als dit wat als dat

De wagen rijdt voor en kan zo vertrekken
de deur staat zo open als

 

 

 

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Geert Buelens (Duffel, 5 februari 1971)

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Louis Ferron, Robert Coover, Stewart O'Nan, Werner Schwab, Norman Ohler, E. J. Pratt

De Nederlandse dichter en schrijver Louis Ferron werd op 4 februari 1942 geboren in Leiden. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2008 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: Het stierenoffer

 

„Van ons regiment was kapitein von Salz de enige officier die te paard, fier rechtop, met de ene hand aan het gevest van zijn sabel, en met de andere losjes de teugel houdend, zijn troep aanvoerde. Dat hij een forse buik had en, naar ik van zijn verzorger gehoord had, aan aambeien leed, liet zich nauwelijks raden. Als eerst opgericht monument voor een verloren oorlog, leken het hoongelach en gefluit van het op de stoepen samengedromde thuisfront hem niet te deren.

Andere officieren waren, soms samen met hun manschappen, gedrost op het moment dat ze de Rijn waren overgestoken. Of ze hadden hun distinctieven afgescheurd om niet naar de keel gevlogen te worden. En die angst gold zowel het volk als de soldaten die, al tijdens de terugtocht, pogingen in het werk stelden soldatenraden op te richten. Sommigen van ons raakten, nog aan het front, maar al te begeesterd door de berichten over matrozen die in de havensteden de macht zouden hebben gegrepen. Er waren er bij ons die daar wel oren naar hadden.

Op het moment dat de wapenstilstand getekend werd,dreigde de troosteloze stemming zelfs even om te slaan in een algemene euforie, die ons nog éénmaal naar de wapens deed grijpen, al was het maar om onze officieren neer te leggen. Niet omdat wij hún de schuld van de nederlaag gaven – wij begrepen wel dat daar hogere goden voor aansprakelijk waren – maar omdat je je geweer nu eenmaal niet graag leegschiet op je eigen makkers. Misschien hadden we dat nu juist maar beter wel kunnen doen. O, er waren er zoveel die de nederlaag tot zo een bittere maakten; die de vijand zoveel nader stonden dan de eigen mensen.

Hoe dan ook, bij ons had von Salz het tij weten te keren. Op het vernemen van de overgave had hij ons laten aantreden. ‘Tegen de muur met dat kapitalistenzwijn,’ had het uit de achterste rijen geklonken en ‘de macht aan het volk’, en ‘soldatenraad, soldatenraad’, terwijl anderen dat weer probeerden te overstemmen met een gescandeerd ‘leve de keizer, leve von Salz’.

‘Bek houden, allemaal,’ had von Salz gebruld. ‘Wie nog één keer zijn smoel opentrekt knal ik eigenhandig neer.’ En na enige tijd zwijgend, met zijn rijzweep tegen zijn dij kletsend, voor de troep heen en weer gelopen te hebben, was hij verder gegaan. ‘Leve de keizer is onzin, de keizer heeft zijn congé gekregen. Het volk dat sommigen van jullie aan de macht willen hebben, heeft zijn buik vol van het geteisem dat jullie zijn en tenslotte is het zo dat het eerste waarvan een soldatenraad doordrongen behoort te zijn is dat men zijn officieren gehoorzaamt, anders is er van een soldatenraad geen sprake. Een soldatenraad? Wat mij betreft, best, maar dan één waarin alle hiërarchieën van het leger vertegenwoordigd zijn.“

 

 

 

 

Ferron
Louis Ferron (4 februari 1942 – 26 augustus 2005)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Robert Coover werd geboren op 4 februari 1932 in Charles City, Iowa. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: Pricksongs and Descants

 

“Once upon a time there was a beautiful young Princess in tight gold pants, so very tight in fact that no one could remove them from her. Knights came from far and wide, and they huffed and they puffed, and they grunted and they groaned, but the pants would not come down. One rash Knight even went so far as to jam the blade of his sword down the front of the gold pants, striving to pry them from her, but he succeeded only in shattering his sword, much to his lifelong dismay and ignominy. The King at last delivered a Proclamation. "Whosoever shall succeed in pulling my daughter's pants down," he declared, "shall have her for his bride!" Since this was perhaps not the most tempting of trophies, the Princess having been married off three times already in previous competitions, the King added: "And moreover he shall have bestowed upon him the Magic Poker, whose powers and prodigies are well known in the Kingdom!" "The Old Man's got his bloody cart before his horse," one Knight complained sourly to a companion upon hearing the Proclamation. "If I had the bloody Poker, you could damn well bet I'd have no trouble gettin' the bloody pants off her!" Now, it chanced that this heedless remark was overheard by a peculiar little gnome-like creature, huddling naked and unshaven in the brush alongside the road, and no sooner had the word been uttered than this strange fellow determined to steal the Magic Poker and win the beauty for himself. Such an enterprise might well have seemed impossible for even the most dauntless of Knights, much less for so hapless a creature as this poor naked brute with the shaggy loins, but the truth, always stranger than fiction, was that his father had once been the King's Official Caretaker, and the son had grown up among the mysteries and secret chambers of the Court. Imagine the entire Kingdom's astonishment, therefore, when, the very next day, the Caretaker's son appeared, squat, naked, and hirsute, before the King and with grunts and broad gestures made manifest his intention to quit the Princess of her pants and win the prize for himself! "Indeed!" cried her father. The King's laughter boomed throughout the Palace, and all the Knights and Ladies joined in, creating the jolliest of uproars. "Bring my daughter here at once!" the King thundered, delighted by the droll spectacle.“

 

 

 

Coover

Robert Coover (Charles City,  4 februari 1932)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Stewart O'Nan werd geboren op 4 februari 1961 in Pittsburgh, Pennsylvania. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2008 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: The Night Country

 

„Come, do you hear it? The wind — murmuring in the eaves, scouring the bare trees. How it howls, almost musical, a harmony of old moans. The house seems to breathe, an invalid. Leave your scary movie marathon; this is better than TV. Leave the lights out. The blue glow follows you down the hall. Go to the window in the unused room, the cold seeping through the glass. The moon is risen, caught in nodding branches. The image holds you, black trunks backlit, one silver ray fallen across the deck, beckoning. It's a romance, this invitation to lunacy (lycanthropy, a dance with the vampire), elemental yet forbidden, tempting, something remembered in the blood.

Don't you ever wonder?

Don't you want to know?

Come then, come with us, out into the night. Come now, America the lovesick, America the timid, the blessed, the educated, come stalk the dark backroads and stand outside the bright houses, calm as murderers in the yard, quiet as deer. Come, you slumberers, you lumps, arise from your legion of sleep and fly over the wild woods. Come, all you dreamers, all you zombies, all you monsters. What are you doing anyway, paying the bills, washing the dishes, waiting for the doorbell? Come on, take your keys, leave the bowl of candy on the porch, put on the suffocating mask of someone else and breathe. Be someone you don't love so much, for once. Listen: like the children, we only have one night.

It'll be fun, trust me. We're not going to get caught. It's a game anyway, a masquerade. This is the suburbs; nothing happens here.

So come, friends, strangers, lovers, neighbors. Come out of your den with the big-screen TV, come out of your warm house and into the cool night. Smell the wet leaves crushed to mush on the driveway, a stale mix of dust and coriander in the wind. It's the best time of year up here, the only season you want from us, our pastoral past — witch hunts and woodsmoke, the quaintly named dead in mossy churchyards. Never mind that it's all gone, the white picket fences easy-to-clean vinyl, the friendship quilts stitched in the Dominican, this is still a new England, garden-green, veined with black rivers and massacres.“

 

 

 

 

 

StewartO'Nan
Stewart O'Nan (Pittsburgh,  4 februari 1961)

 

 

 

 

De Oostenrijkse toneelschrijver Werner Schwab werd geboren in Graz op 4 februari 1958. Zie ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: Abfall Bergland Cäsar

 

„Ds augenlicht bestrahlt bereits abwechselnd den lippenstift und den nagellack einer damenhaften dame, die am anderen ende des tresens lacht und trinkt und spricht. vorsichtig reguliert D seine scheinwerfer und verarbeitet, verwurstet und verdaut die roten eindrücke in der wirbelsäule, die sich prompt durch ein heftiges jucken bemerkbar macht und Ds gesicht verzieht.

verzogene gesichter werfen allerlei prozesse an, und D faßt sich heimlich und interessiert ans hosenschlitzterrain, um euphorisch die gewölbte erkenntnis abzuziehen, daß er wieder obenauf ist, daß er wieder teil hat an der welt. selbstverständlich weiß D nichts von der welt und von den welten, von denen selbst einer wie D eine ist. einer wie D definiert sich ausschließlich über die durchblutung seiner mitte und durch fleischfarbene unterstellungen. an einer solchen stelle empfindet D sich als heilig, unabwendbar. D ist nichts als der blickgeschmack einer flüssigkeit, die einmal vor D, aber D verursachend: ohne ergreifenden appell an irgendwelchen vorfremden beinen heruntergeflossen sein muß.

D nimmt einen großen schluck wein und beginnt ein neues leben. D beschießt die angepeilte leiblichkeit mit Ds Blick, bis das gesehene erst irritiert und schließlich entsetzt zurückschaut. das gesehene ist entsetzt und gebannt, weil es plötzlich nichts als das von D gesehene ist, weil es merkt, daß es nicht überleben können wird, wenn es von Ds blick geschlachtet wird.

selbstverständlich grinst D jetzt zärtlich, rühmt sich seines instinkts und hebt ebenso zärtlich sein fast geleertes glas, um dem gesehenen: abermals zärtlich: zuzuprosten.“

 

 

 

 

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Werner Schwab (4 februari 1958 - 1 januari 1994)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Norman Ohler werd geboren op 4 februari 1970 in Zweibrücken. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2008 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit:  Ein großes Stück Wasser (Logbuch)

 

„Brahe, km 8. Bydgoszcz. Die Bromberger Brücken. Auf einen Stein gefahren: lauter Schlag. Nach Anlegen beim lokalen Bootsklub: Hochtrimmung des Motors. Es fehlt ein ganzes Stück an einem der Propellerblätter. Da kann nur der Honda-Kundendienst helfen, und tatsächlich taucht wenig später ein dickbäuchiger Mann namens Prezemek auf, evaluiert das Problem und begibt sich sofort an die Arbeit, zieht sich direkt am Steg bis auf Unterhose und Socken aus, damit nichts dreckig wird, und schraubt eine Viertelstunde lang herum – tauscht die Propeller aus.

»Du fährst auf die Weichsel? Die Weichsel ist meine Geliebte. Sie ist sehr, sehr schön, sehr wild und ein wenig gefährlich«, sagt Prezemek nach getaner Arbeit und führt mich in den Bauch eines stillgelegten polnischen Frachtkahns hinab. Auf die Begegnung mit jener Geliebten wolle er mich zumindest theoretisch vorbereiten. Er zeigt mir ein angestaubtes Modell der Weichsel, mit geschnitzten Holzbötchen und Schifffahrtszeichen in Miniatur: das diagonale Kreuz am Backbordufer, das aufrechte Kreuz steuerbords. Ob ich denn wisse, was es mit diesen Zeichen auf sich habe? Also auf diese Zeichen müsse ich immer direkt zufahren. Und dabei den Blick auf die andere Seite richten, um dort, hoffentlich, ein korrespondierendes Zeichen zu entdecken, und dann schnurgerade dorthin, wobei generell darauf zu achten sei, immer die Kurven auszufahren, denn da grabe sich der Fluss das tiefste Bett. So fahre man also Zickzackkurs, weshalb es von Bydgoszcz bis Krakau zwar reichliche 700 Flusskilometer seien, man aber mindestens das Doppelte an Strecke zurücklegen müsse. Er habe noch nie gehört, dass das jemand gemacht habe. Für einen Moment hält er mich für verrückt, doch gleichzeitig klart seine Miene auf: so viel Zeit mit der Geliebten.“

 

 

 

 

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Norman Ohler (Zweibrücken,  4 februari 1970)

 

 

 

 

De Canadese dichter E. J. Pratt werd op 4 februari 1882 geboren in Western Bay, Newfoundland. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: The Titanic

 

HARLAND & WOLFF WORKS, BELFAST, MAY 31, 1911

The hammers silent and the derricks still,
And high—tide in the harbour! Mind and will
In open test with time and steel had run
The first lap of a schedule and had won.
Although a shell of what was yet to be
Before another year was over, she,
Poised for the launching signal, had surpassed
The dreams of builder or of navigator.
The Primate of the Lines, she had out—classed
That rival effort to eliminate her
Beyond the North Sea where the air shots played
The laggard rhythms of their fusillade
Upon the rivets of the Imperator.
The wedges in, the shores removed, a girl's
Hand at a sign released a ribbon braid;
Glass crashed against the plates; a wine cascade,
Netting the sunlight in a shower of pearls,
Baptized the bow and gave the ship her name;
A slight push of the rams as a switch set free
The triggers in the slots, and her proud claim
On size — to be the first to reach the sea —
Was vindicated, for whatever fears
Stalked with her down the tallow of the slips
Were smothered under by the harbour cheers,
By flags strung to halyards of the ships.

 

 

 

 

pratt

E. J. Pratt (4 februari 1882 – 26 april 1964)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:20 Reageer op dit bericht

Georg Brandes, Grigore Vieru, Alfred Andersch, Jacques Prévert, Jean Richepin, Carl Michael Bellman

De Deense schrijver, criticus en filosoof Georg Brandes werd geboren op 4 februari 1842 in Kopenhagen. Zie ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: Nietzsche

 

„In der Literatur des gegenwärtigen Deutschlands scheint Friedrich Nietzsche mir der interessanteste Schriftsteller zu sein. Obgleich selbst in seinem Vaterlande wenig gekannt, ist er ein Geist von bedeutendem Rang, der es vollauf verdient, daß man ihn studiert, erörtert, bekämpft und sich aneignet. Unter anderen guten Eigenschaften besitzt er die, Stimmung mitzuteilen und Gedanken in Bewegung zu setzen.

Während achtzehn Jahren hat Nietzsche eine lange Reihe Bücher und Hefte geschrieben. Die meisten dieser Bände bestehen aus Aphorismen, und die meisten und neuesten dieser Sprüche beschäftigen sich mit den moralischen Vorurteilen. Im übrigen aber hat er die verschiedenartigsten Fragen behandelt und über Kultur und Geschichte, Kunst und Frauen, ge selliges und einsames Leben, Staat und Gesellschaft, Lebenskampf und Tod seine wechselnden Ansichten geäußert.

In einem Brief vom 10. April 1888 schrieb Friedrich Nietzsche aus Turin als Antwort auf die Mitteilung, daß in Kopenhagen eine Reihe öffentlicher Vorträge über seine Schriften angekündigt sei :

»Aber, verehrter Herr, was ist das für eine Ueberraschung !

Wo haben Sie den Mut hergenommen, von einem vir obscurissimus öffentlich reden zu wollen ! Denken Sie vielleicht, dass ich im lieben Vaterland bekannt bin ? Man behandelt mich daselbst, als ob ich etwas Absonderliches und Absurdes wäre, etwas, das man einstweilen nicht nötig hat, ernst zu nehmen.

Offenbar wittern sie, dass auch ich sie nicht ernst nehme, und wie sollte ich’s auch, heute, wo ›deutscher Geist‹ ein contradictio in adjecto geworden ist ! –

Anbei folgt eine kleine vita, die erste, die ich geschrieben habe . . . . . .

Vita. Ich bin am 15. Oktober 1844 geboren, auf dem Schlachtfelde von Lützen. Der erste Name, den ich hörte, war der Gustav Adolfs. Meine Vorfahren waren polnische Edelleute (Niëzky) ; es scheint, dass der Typus gut erhalten ist, trotz dreier deutscher ›Mütter‹.

 

 

 

 

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Georg Brandes (4 februari 1842 – 19 februari 1927)

Portret door Michael Ancher, 1883

 

 

 

De Moldavische dichter en schrijver Grigore Vieru werd geboren in Pereita op 4 februari 1935. Zie ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

 

Century in a Hurry

Friends, hurry up and wonder that snow is still white. - Mircea Dinescu

It's morning
And my umbrella
Is on another trolley-bus.
One person forgets his umbrella,
Another his gloves. The one,
The inviting open door. The other,
The biting north wind.
On one, from the floor above,
Boiling hot water is poured over his head.
On the other, refuse.
In the department store
A young woman loses her fortune
Wrapped in foil.
A surgeon leaves his scissors
In my abdomen.
A construction crew
Leaves the road unfinished.
A sales clerk
Forgets to give me my change.
The echo forgets how to reply,
Repeating 'bowwow!' instead of 'boohoo!'
A lie forgets where it came from
And says that it came from heaven.
The riddle forgets its answer,
The fool his question.
Someone forgets the piece of meat in his mouth,
Someone else the mouth of his piece of meat.
Someone can be very smart
But forget to heed his heart.
A poet forgets to beget himself,
A hangman forgets to die.
It's raining
And my umbrella is on another trolley-bus.
A young heart forgets to beat,
A boot
Forgets to remove its spurs
From the palms of the fallen leaf.
One person sleeps
With his chest a void,
Forgetting the heavens above,
Another grasps his broadsword's edge
With his bare hand,
Forgetting that it's unsheathed.
One forgets the beginning of the song.
Another the rest of the words. Still another
Forgets his mother.
It's raining
And my umbrella
Is on another trolley-bus.
One loses his eyes to the other.
The other - his ear under the door.
Someone forgets where he's going. Someone else
Where he comes from.
The mouth forgets the light.
The idea - whoever conceived it.
One person forgets at the heart of Hiroshima
The atom bomb.
Another forgets how to get out of the cave.
A promise is forgotten,
An oath.
Flowers
Forget to sprout,
Springs forget to flow.

 

 

 

Vertaald door Cristina Cirstea e.a.

 

 

 

 

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Grigore Vieru (4 februari 1935 - 18 januari 2009)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Alfred Andersch werd geboren op 4 februari 1914 in München. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: Die Rote

 

“Womit kann ich Ihnen dienen, Signora?"
"Ich möchte einen Ring verkaufen", sagte Franziska.
"Eine schlechte Zeit dafür", sagte er sogleich, ohne den jähen Wechsel von Beflissenheit zur Abwehr zu verbergen. "Im Winter haben wir hier kaum Kundschaft."
Eine Ausländerin, die Schmuck verkaufen will, im Winter, in Venedig. Eine Rote, sie sieht gut aus. Wenn eine Frau, die so gut aussieht, Schmuck verkaufen will, so muss sie ihn verkaufen.
Ich habe es nicht unbedingt nötig, den Ring zu verkaufen [...] Aber der Ring müsste eigentlich siebenhundert Mark bringen, achtzigtausend Lire [...] Herbert hat sechzehnhundert Mark dafür bezahlt, bei Carstens in Düsseldorf [...] sie öffnete ihre Handtasche, nahm den Ring heraus und zeigte ihn dem Juwelier.
Er nahm ihn gelangweilt entgegen, hielt ihn zwischen Daumen und Zeigefinger [...]
"Kein besonders guter Ring", sagte der Juwelier. "Ein bisschen Gold und ein paar Diamantsplitter."
Ich muss bald wieder arbeiten. Man muss arbeiten, wenn man dieser Welt nicht ausgeliefert sein will. Der Welt des Handels, der tausendjährigen Händlerniedertracht. Wenn man arbeitet, verkauft man nichts außer sich selbst. In der übrigen Zeit ist man Käufer. Käufer und frei.
"Aber hören Sie", sagte sie, "das sind doch keine Diamantsplitter. Es sind sehr hübsch geschliffene kleine Brillanten."
"Wenn Sie meinen", erwiderte er kalt.
"Was würden Sie mir denn für den Ring geben?", fragte sie.
"Fünfzehntausend", sagte er, "fünfzehntausend äußersten Falles."
"Der Ring hat sechzehnhundert Mark gekostet. Hundertfünfzigtausend Lire. Bei Carstens in Düsseldorf. Das ist für uns in Deutschland ein Name wie für Sie Faraone in Mailand."
Das ist eine, die sich auskennt. Eine Erfahrene, man sieht es ihr an. Aber nicht so erfahren, um sich wirklich wehren zu können, auch das sieht man ihr an. Eine Rote, wenn ihr Haar nicht gefärbt ist, eine sehr schöne Rote aus Deutschland, die Roten sollen gut sein im Bett, sie ist eine Feine, eine squisita, und sie kann sich nicht wehren. Ihr Haar ist nicht gefärbt und ihre Brillanten waren lupenrein.“

 

 

 

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Alfred Andersch (4 februari 1914 – 21 februari 1980)

 

 

 

 

De Franse dichter Jacques Prévert werd geboren in Neuilly-sur-Seine op 4 februari 1900. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

 

L'école des beaux-arts

 

Dans une boîte de paille tressée
Le père choisit une petite boule de papier
Et il la jette
Dans la cuvette
Devant ses enfants intrigués
Surgit alors
Multicolore
La grande fleur japonaise
Le nénuphar instantané
Et les enfants se taisent
Émerveillés
Jamais plus tard dans leur souvenir
Cette fleur ne pourra se faner
Cette fleur subite
Faite pour eux
A la minute
Devant eux.

 

 

 

 

Dimanche       

 

Entre les rangées d'arbres de l'avenue des Gobelins

Une statue de marbre me conduit par la main

Aujourd'hui c'est dimanche les cinémas sont pleins

Les oiseaux dans les branches regardent les humains

Et la statue m'embrasse mais personne ne nous voit

Sauf un enfant aveugle qui nous montre du doigt.

 

 

 

 

prevert

Jacques Prévert (4 februari 1900 – 11 april 1973)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Jean Richepin werd geboren op 4 februari 1849 in Médéa, Algerije. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

 

La neige est belle

 

La neige est belle. Ô pâle, ô froide, ô calme vierge,
Salut ! Ton char de glace est traîné par des ours,
Et les cieux assombris tendent sur son parcours
Un dais de satin jaune et gris couleur de cierge.

Salut ! dans ton manteau doublé de blanche serge,
Dans ton jupon flottant de ouate et de velours
Qui s'étale à grands plis immaculés et lourds,
Le monde a disparu. Rien de vivant n'émerge.

Contours enveloppés, tapages assoupis,
Tout s'efface et se tait sous cet épais tapis.
Il neige, c'est la neige endormeuse, la neige

Silencieuse, c'est la neige dans la nuit.
Tombe, couvre la vie atroce et sacrilège,
Ô lis mystérieux qui t'effeuilles sans bruit !

 

 

 

 

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Jean Richepin (4 februari 1849 – 12 december 1926)

 

 

 

 

De Zweedse Rokoko-dichter en componist Carl Michael Bellman werd geboren op 4 februari 1740 in Stockholm. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

 

Epistle No. 39 

 

Storm and wave their tumult cease.

See, the heav'nly galaxies,

Fainter, even dimmer

Is their golden glimmer

As the morning

Softly dawning

Of the sun's wan ray gives warning.

Asp and maple sighing,

Stream and marsh replying,

Woodcock buzzes,

Peasant passes

Round his filly's neck her harness.

Now in our stove

When it is lit,

Grasses and twigs

Crackle and spit,

Soon our porridge will be boiling.

Now with tousled brow

Cottager, I trow,

Seeks to light his pipe,

And out in the field

Leaning on a stone,

Dalesman lifts anew his spade.

 

 

 

 

Bellman

Carl Michael Bellman (4 februari 1740 – 11 februari 1795)

Portret door Pehr Hilleström

Geschreven door Romenu om 20:16 Reageer op dit bericht

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