Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
akke.beakke.be

Berichten van 9 februari 2010 tot 10 februari 2010

Bertolt Brecht, Johan Harstad, Åsne Seierstad, Boris Pasternak

De Duitse dichter en schrijver Bertolt Brecht werd op 10 februari 1898 in de Zuid-Duitse stad Augsburg. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: Wenn die Haifische Menschen wären

 

"Wenn die Haifische Menschen wären, fragte Herrn K. die kleine Tochter seiner Wirtin, "wären sie dann netter zu den kleinen Fischen?"

"Sicher", sagte er. "Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie im Meer für die kleinen Fische gewaltige Kästen bauen lassen, mit allerhand Nahrung drin, sowohl Pflanzen als auch Tierzeug. Sie würden dafür sorgen, dass die Kästen immer frisches Wasser hätten, und sie würden überhaupt allerhand sanitärische Maßnahmen treffen, wenn z.B. ein Fischlein sich die Flosse verletzten würde, dann würde ihm sogleich ein Verband gemacht, damit es den Haifischen nicht wegstürbe vor der Zeit.

Damit die Fischlein nicht trübsinnig würde, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein schmecken besser als trübsinnige.

Es gäbe natürlich auch Schulen in den großen Kästen. In diesen Schulen würden die Fischlein lernen, wie man in den Rachen der Haifische schwimmt. Sie würden z.B. Geographie brauchen, damit sie die großen Haifische, die faul irgendwo rumliegen, finden könnten. Die Hauptsache wäre natürlich die moralische Ausbildung der Fischlein. Sie würden unterrichtet werden, dass es das Größte und Schönste sei, wenn ein Fischlein sich freiwillig aufopfert, und sie alle an die Haifische glauben müßten, vor allem, wenn sie sagten, sie würden für eine schöne Zukunft sorgen. Man würde den Fischlein beibringen, dass diese Zukunft nur gesichert sei, wenn sie Gehorsam lernten. Vor allen niedrigen, materialistischen, egoistischen und marxistischen Neigungen müßten sich die Fischlein hüten, und es sofort melden, wenn eines von ihnen solche Neigungen verriete.

Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie natürlich auch untereinander Kriege führen, um fremde Fischkästen und fremde Fischlein zu erobern. Die Kriege würden sie von ihren eigenen Fischlein führen lassen. Sie würden die Fischlein lehren, dass zwischen ihnen und den Fischlein der anderen Haifische ein riesiger Unterschied bestehe. Die Fischlein, würden sie verkünden, sich bekanntlich stumm, aber sie schweigen in ganz verschiedenen Sprachen und könnten einander daher unmöglich verstehen.Jedem Fischlein, das im Krieg ein paar andere Fischlein, feindliche, in anderer Sprache schweigende Fischlein, tötete, würde sie Orden aus Seetang anheften und den Titel Held verleihen.

Wenn die Haifische Menschen wären, gäbe es bei ihnen natürlich auch eine Kunst. Es gäbe schöne Bilder, auf denen die Zähne der Haifische in prächtigen Farben, ihre Rachen als reine Lustgärten, in denen es sich prächtig tummeln läßt, dargestellt wären.“

 

 

 

 

bertolt-brecht
Bertolt Brecht (10 februari 1898 – 14 augustus 1956)

Bronzen beeld op de Bertolt Brecht Platz in Berlijn

 

 

 

 

De Noorse schrijver Johan Harstad werd geboren op 10 februari 1979 in Stavanger. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: Buzz Aldrin, wo warst du in all dem Durcheinander (Vertaald door Ina Kronenberger)

 

„Heute ist Dienstag. Ich sehe es am Licht, der Verkehr vor dem Fenster wird den ganzen Tag über langsam fließen, lustlos. Dienstag. Der überflüssigste Tag der Woche. Ein Tag, der zwischen den anderen Tagen fast niemandem auffällt. Das habe ich irgendwo gelesen, ich weiß nicht mehr, wo, aber man hat jetzt herausgefunden, daß an einem durchschnittlichen Dienstag statistisch gesehen 34Prozent weniger Verabredungen getroffen werden als an den übrigen Tagen. Weltweit. Es ist einfach so. Andererseits finden dienstags deutlich mehr Begräbnisse statt als an anderen Wochentagen. Sie häufen sich, man kommt nicht mehr nach.
Ich hatte einen Freund.
Und hätte ich ihn nicht gehabt, hätte ich nie mit einer größeren Geldsumme in der Innentasche dagestanden, wäre nicht beinahe überfahren worden, hätte nicht einen Menschen aus dem Meer gerettet und wäre nicht aus verschiedenen Bars geflogen. Ich wäre nicht um ein Haar elfhundert Meter von einem Berg in die Tiefe gesprungen, hätte nicht versucht, ein Boot zu bauen, und vermutlich wäre ich niemals verschwunden.
Aber ich hatte einen Freund.
Jørn.
Jørn spielte in einer Band.
Und ich hatte ja gesagt. Vor ein paar Wochen. Er hatte mich eines Abends gefragt, als wir bei ihm zu Hause in Storhaug saßen. Jørn und Roar wollten mit ihrer Band, Perkleiva, hinfahren, Ende Juli, zusammen mit einer anderen norwegischen Band, The Kulta Beats aus Trondheim, sie sollten dort auf irgendeinem Festival spielen, auf den Färöern, ein Auftrag von der Gemeinde Stavanger, soweit ich verstanden habe, Stavanger und Tórshavn waren Partnerstädte, und deshalb wollte Stavanger seinen Teil zur Feier des färöischen Nationalfeiertags Olsok beitragen. Auch eine dänische Band, deren Namen ich mir nicht merken kann, war eingeladen, zusätzlich zu all den färöischen Künstlern. Ich sollte unter dem Vorwand mitkommen, der Tontechniker zu sein. Eigentlich war es wohl Jørns Versuch, mich mitzuziehen, mich rauszulocken, mir die guten Seiten von Konzertauftritten zu zeigen, vom Spielen in der Band.“

 

 

 

 

Johan_Harstad2
Johan Harstad (Stavanger, 10 februari 1979)

 

 

 

 

De Noorse schrijfster en journaliste Åsne Seierstad werd geboren in Oslo op 10 februari 1970. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: The Bookseller of Kabul (Vertaald door Ingrid Christophersen)

 

„When Sultan Khan thought the time had come to find himself a new wife, no one wanted to help him. First he approached his mother.
"You will have to make do with the one you have," she said.
Then he went to his eldest sister. "I'm fond of your first wife," she said. His other sisters replied in the same vein.
"It's shaming for Sharifa," said his aunt.
Sultan needed help. A suitor cannot himself ask for a girl's hand. It is an Afghan custom that one of the women of the family convey the proposal and give the girl the once-over to assure herself that she is capable, well brought up, and suitable wife material. But none of Sultan's close female relations wanted to have anything to do with this offer of marriage.
Sultan had picked out three young girls he thought might fit the bill. They were all healthy and good-looking, and of his own tribe. In Sultan's family it was rare to marry outside the clan; it was considered prudent and safe to marry relatives, preferably cousins.
Sultan's first candidate was sixteen-year-old Sonya. Her eyes were dark and almond-shaped and her hair shining black. She was shapely, voluptuous, and it was said of her that she was a good worker. Her family was poor and they were reasonably closely related. Her mother's grandmother and Sultan's mother's grandmother were sisters.
While Sultan ruminated over how to ask for the hand of the chosen one without the help of family women, his first wife was blissfully ignorant that a mere chit of a girl, born the same year she and Sultan were married, was Sultan's constant preoccupation. Sharifa was getting old. Like Sultan, she was a few years over fifty. She had borne him three sons and a daughter. The time had come for a man of Sultan's standing to find a new wife.

"Do it yourself," his brother said finally.
After some thought, Sultan realized that this was his only solution, and early one morning he made his way to the house of the sixteen-year-old. Her parents greeted him with open arms. Sultan was considered a generous man and a visit from him was always welcome. Sonya's mother boiled water and made tea. They reclined on flat cushions in the mud cottage and exchanged pleasantries until Sultan thought the time had come to make his proposal.“

 

 

 

asne_seierstad
Åsne Seierstad (Oslo, 10 februari 1970)

 

 

 

 

De Russische dichter en schrijver Boris Leonidovich Pasternak werd geboren in Moskou op 10 februari 1890. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: Doctor Zhivago (Vertaald door Max Hayward and Manya Harari)

 

“They spent the night at the monastery where Uncle Kolya was given a room for old times' sake. It was the eve of the Feast of the Intercession of the Holy Virgin. The next day they were supposed to travel south to a provincial town on the Volga where Uncle Kolya worked for a publisher who produced the local progressive newspaper. They had already bought their tickets and their things stood packed in the cell. The plaintive hooting of engines shunting in the distance was carried by the wind from the neighboring railway.

It got very cold in the evening. The two windows of the cell were at ground level and looked out on a comer of the neglected Etchen garden, a stretch of the main road with frozen puddles on it and the part of the churchyard where Marya Nikolayevna had been buried earlier in the day. There was nothing in the kitchen garden except acacia bushes round the walls and a few beds of cabbages, wrinkled and blue with cold. With each blast of wind the leafless acacias danced as if possessed and flattened themselves against the path.

During the night the boy, Yura, was woken up by a knocking at the window. The dark cell was mysteriously lit up by a flickering whiteness. With nothing on but his shirt, he ran to the window and pressed his face against the cold glass.

Outside there was no trace of the road, the graveyard or the kitchen garden, nothing but the blizzard, the air smoking with snow. It was almost as if the snowstorm had 'caught sight of Yura and, conscious of its power to terrify, roared, howled and did everything possible to attract his attention, revelling in the effect it had on him. Turning over and over in the sky, length after length of whiteness unwound over the earth and shrouded it. The blizzard was alone on earth and knew no rival.

When he climbed down from the window-sill Yura's first impulse was to dress, run outside and start doing something. He was afraid that the cabbage patch would be buried so that no one could dig it up, and that his mother, buried in the open field, would helplessly sink deeper and deeper away from him into the ground.

Once more it ended in tears. His uncle woke up, spoke to him of Christ and tried to comfort him, then yawned and stood thoughtfully by the window. They started to dress. It was getting light.“

 

 

 

Pasternak

Boris Pasternak (10 februari 1890 - 30 mei 1960)

Cover van Time, 15 december 1958


Zie voor nog meer schrijvers van de 10e februari ook
mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:25 Reageer op dit bericht

Jakov Lind, Giuseppe Ungaretti, Carry-Ann Tjong-Ayong

De Joods-Oostenrijks-Britse schrijver Jakov Lind (pseudoniem van Heinz Landwirth) werd geboren in Wenen op 10 februari 1927. Zie ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: Landschaft in Beton

 

„Wer sich in den Ardennen verliert, der ist verloren. Was nützen einem Pläne und Gebete. Eine Landschaft ohne Gesichter ist wie Luft, die keiner atmet. Eine Landschaft an sich ist nichts. Durch das belaubte,aber leblose Land zog am zweiten Montag vor Ostern der deutsche Unteroffizier Gauthier Bachmann. Den Stock in der Linken ließ er über die Stämme knattern, sie standen so eng wie Zaunpfähle. Zu seiner Rechten dehnten sich ungepflügte Felder bis zum Horizont. Ein Föhn wehte aus dem Süden, trieb Lerchen und andere kleine Vögel vor sich her, trocknete die Pfützen zwischen den Schollen und verfing sich in den Ästen. Bachmann war schwer und formlos wie die Wolkendecke, die über den Feldern lag. Seine Lippen waren so trocken wie die Rinde an den Bäumen, sein Magen so leer wie das flache Land. Er sah nur, was sich in sein Blickfeld drängte: die spitzen Finger dünner Äste, grünes Haar, das aus dem Boden wucherte, braune Geschwüre, die aus Erde schienen, Eingeweide, das Wurzeln ähnlich war. Der Hunger machte ihn federleicht. Die fünfte Woche in den Ardennen war angebrochen. Etwas mußte - und zwar recht bald - geschehen. Wo es Felder gibt, muß es auch Menschen geben, und wo es Menschen gibt, können Kasernen nicht fern sein. Der Gedanke an die Kasernen mit munteren, strammen Soldaten verzog ihm den Mund zu einem Lächeln. Er suchte eine Lücke in den Reihen und fand eine, wo er sie am wenigsten erwartet hatte. Gleich in der ersten Reihe. Morgenappell. Abzählen. Eins, zwei, drei, vier. Die Stimmen waren scharf. Die Köpfe wurden ruckartig zur Seite geworfen. Einundzwanzig, rief er laut. Einundzwanzig. Unteroffiziert Gauthier Bachmann vom 8. hessischen Infanterieregiment. Ich bin bereit, jawohl bereit.“

 

 

 

 

Lind
Jakov Lind (10 februari 1927 – 17 februari 2007)

 

 

 

 

 

De Italiaanse dichter en schrijver Giuseppe Ungaretti werd geboren op 10 februari 1888 in Alexandrië, Egypte. Zie ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

 

Italy

 

I am a poet, a unanimous

cry, am

a cleat of dreams

 

a fruit

of innumerable conflicting grafts

ripened in the hothouse

 

But the same earth bears

your people

as carries me

 

Italy

 

In this, the uniform

of your soldier, I rest

as if

it were the cradle

of my father

 

Cease murdering the dead.

If you hope not to perish, if you

Want sound of them again,

Stop crying out, cease

The crying out of it.

 

They have a barely heard whispering,

No more than the increase of grass,

Happy where no man passes.

 

 

Vertaald door Jon Silkin

 

 

 

 

Vigil

 

A whole night long

crouched close

to one of our men

butchered

with his clenched

mouth

grinning at the full moon

with the congestion

of his hands

thrust right

into my silence

I've written

letters filled with love

 

I have never been

so

coupled to life 

 

 

 

 

Vertaald door Jonathan Griffin

 

 

 

 

Ungaretti
Giuseppe Ungaretti (10 februari 1888 – 2 juni 1970)

 

 

 

 

De Surinaamse dichteres Carry-Ann Tjong-Ayong werd op 10 februari 1941 in Paramaribo, Suriname geboren. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

Pa Sem, de held van de Bijlmer - 1

 

hij was een kindervriend gaf feestjes in zijn kroegje
met heel veel snoep ballonnen en muziek
feest bij Pa Sem lachten de kleintjes vrolijk en
in hun mooiste kleertjes huppelden ze naar hem

 

tot op die dag het was een zondagmiddag
er klonk een knal “Geen vuurwerk hier!” riep Sem verstoord
maar door de rook, de brandlucht zag hij angstige snoetjes
hij loodste hen naar buiten op hun vlugge voetjes
“Mijn broertje!” snikt het meisje wanhopig rukkend aan zijn arm
Pa Sem bedacht zich niet, al was het pand reeds veel te warm
hij dook de vlammen in en redde de kleine jongen
dat hij zich ook verbrandde was tot hem niet doorgedrongen
want helden denken niet eerst na
zij handelen slechts

 

Wie nu nog door de Bijlmer komt kan niet vergeten
hoe een eenvoudig man tot grote hoogte stijgen kon
Pa Sem zal altijd voor ons stralen als een gouden zon

 

 

 

 

Ayong
Carry-Ann Tjong-Ayong (Paramaribo, 10 februari 1941)

Geschreven door Romenu om 20:21 Reageer op dit bericht

Fleur Adcock, Joseph Kessel, Charles Lamb, Daniel Triller, Eugène Rellum, Margarete Hannsmann, Thomas Platter de oudere

De Nieuwzeelandse dichteres Fleur Adcock werd geboren op 10 februari 1934 in Auckland. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

The Soho Hospital for Women  (Fragment)

 

1

Strange room, from this angle:

white door open before me,

strange bed, mechanical hum, white lights.

There will be stranger rooms to come.

 

As I almost slept I saw the deep flower opening

and leaned over into it, gratefully.

It swimmingly closed in my face. I was not ready.

It was not death, it was acceptance.

 

*

 

Our thin patient cat died purring,

her small triangular head titled back,

the nurse's fingers caressing her throat,

my hand on her shrunken spine; the needle quick.

 

That was the second death by cancer.

The first is not for me to speak of.

It was telephone calls and brave letters

and a friend's hand bleeding under the coffin.

 

*

 

Doctor, I am not afraid of a word.

But neither do I wish to embrace that visitor,

to engulf it as Hine-Nui-te-Po

engulfed Maui; that would be the way of it.

 

And she was the winner there; her womb crushed him.

Goddesses can do these things.

But I have admitted the gloved hands and the speculum

and must part my ordinary legs to the surgeon's knife.

 

 

 

 

Adcock

Fleur Adcock (Auckland, 10 februari 1934)

 

 

 

 

De Franse schrijver, journalist en avonturier Joseph Kessel werd geboren op 10 februari 1898 in Clara, Entre Rios, Argentinië. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: Ami entends-tu...

 

„J'étais désormais reporter.

Mais le journalisme, c'était aussi pour moi la vie interne des journaux, les trucs, les astuces, les ficelles du métier. Et les collaborateurs qu'on croisait dans les couloirs. Ceux avec qui l'on discutait encore au marbre sur un mot, une mise en pages. Ceux avec qui l'on partageait les querelles, les déceptions, les enthousiasmes. Ceux enfin, qui, moins voyants, avaient aussi une histoire.

Etait-ce le petit renom que m'avait valu L' Equipage, un court roman écrit à mon retour d'escadrille ou les articles publiés depuis entraînèrent la visite d'un certain M. Achelbé, détective privé ? Je ne le sus jamais.

Toujours ou plutôt cette 'feuille'- elle était bien mince -, était composé d'histoires policières, d'histoire d'espionnage glanée dans les bas-fonds de Marseille ou de Paris, et tirées des expériences personnelles de son directeur.

(...)

 

A cette époque, je comptais Henri Torrès parmi mes amis les plus sûrs, les plus chers. Entre les deux guerres, dans les années 20 à 30, il était l'avocat le plus prestigieux de France. Les photographes de presse, les reporters l'assiégeaient. Ses plaidoiries aux assises ?

Pour les entendre, on s'étouffait, on se battait. Par la force des choses, il fut amené à défendre de grands truands : les plus chevronnés, les vrais durs, les gloires du milieu.“

 

 

 

 

kessel
Joseph Kessel (10 februari 1898 – 23 juli 1979)

 

 

 

De Engelse dichter, schrijver en essayist Charles Lamb werd geboren in Londen op 10 februari 1775. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

Angel Help

 

This rare tablet doth include
Poverty with Sanctitude.
Past midnight this poor maid hath spun,
And yet the work is not half done,
Which must supply from earnings scant
A feeble bed-rid parent's want.
Her sleep-charged eyes exemption ask
And Holy hands take up the task;
Unseen the rock and spindle ply,
And do her earthly drudgery.
Sleep, saintly poor one! sleep, sleep on;
And, waking, find they labours done.
Perchance she knows it by her dreams;
Her eye hath caught the golden gleams,
Angelic presence testifying,
That round her everywhere are flying;
Ostents from which she may presume,
That much of heaven is in the room.
Skirting her own bright hair they run,
And to the sunny add more sun:
Now on that aged face they fix,
Streaming from the Crucifix;
The flesh-clogg'd spirit disabusing,
Death-disarming sleeps infusing,
Prelibations, foretastes high,
And equal thoughts to live or die.
Gardener bright from Eden's bower,
Tend with care that lily flower;
To its leaves and root infuse
Heaven's sunshine, Heaven's dews.
'Tis a type, and 'tis a pledge,
Of a crowning privilege.
Careful as that lily flower,
This Maid must keep her precious dower;
Live a sainted Maid, or die
Martyr to virginity.

 

 

 

Charles_Lamb_by_William_Hazlitt

Charles Lamb (10 februari 1775 - 27 december 1834)

Portret door William Hazlitt

 

 

 


De Duitse dichter, schrijver en medicus
Daniel Wilhelm Triller werd geboren op 10 februari 1695 in Erfurt. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

Das Schaf und der Wolf

 

Nachdem es ungefähr sich traf,

Dass hier ein Wolf, und dort ein Schaf

Bei einem Bach zusammen kommen,

Und beide Seiten eingenommen:

 

So sprach das Schaf, was tu ich hier,

Dass du mit frecher Mordbegier

Mir stets nach meinem Leben trachtest,

Und mich so unbarmherzig schlachtest,

Wenn es mein Unfall mit sich bringt,

Dass dir dein Strassenraub gelingt?

 

Mit nichten! liess der Wolf sich hören,

Du irrst dich sehr, mein guter Freund,

Denn, tracht ich gleich, dich zu verzehren;

Ists doch so böse nicht gemeint.

Aus keinem Hass entstehn die Triebe,

In meiner dir geneigten Brust;

Dein süsses Fleisch erweckt mir Lust,

Ich fress dich nur aus lauter Liebe.

 

So macht es mancher falsche Freund,

Er schwätzt von nichts, als lauter Liebe,

Gibt aber dann die schärfsten Hiebe,

Wenn er am allerfrömmsten scheint.

Doch wenn die Bosheit klar erhellet,

Und man ihn drum zur Rede stellet:

Ist er wohl noch so frech zu sagen:

Es ist zwar übel ausgeschlagen:

Doch war es gut von mir gemeint.

 

 

 

 

Triller
Daniel Triller (10 februari 1695 – 22 mei 1782)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

De Surinaamse dichter Eugène Rellum werd geboren in Paramaribo op 10 februari 1896. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007  

 

De Duitse dichteres en schrijfster Margarete Hannsmann werd geboren op 10 februari 1921 in Heidenheim.

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 februari 2007.

 

De Zwitserse humanistische schrijver en geleerde Thomas Platter de oudere werd geboren op 10 februari 1499 in Grächen in het kanton Wallis.

Geschreven door Romenu om 20:18 Reageer op dit bericht

In Memoriam Kees van den Heuvel

In Memoriam Kees van den Heuvel

 

 

In Nijmegen is op 11 januari de Nederlandse dichter Kees van den Heuvel overleden. Kees van den Heuvel werd geboren op 2 november 1960 in Mill. Hij behoorde bij de top van de light-versedichters van Nederland, maar was de laatste jaren weinig in de belangstelling wegens ziekte. Van den Heuvel publiceerde werk in diverse bloemlezingen, in De Tweede Ronde en in Randschrift / Parmentier, het blad waarvan hij redacteur was. De uitgave binnenkort van zijn eerste bundel, bij uitgeverij De Stiel, Wat futen op een kluitje in het riet, mocht hij helaas  niet meer meemaken. Zie ook mijn blog van 2 november 2009. Hieronder volgt zijn afscheidsgedicht:

 

 

 

Dit neem ik mee het graf in als ik sterf

Een kaart van de planeten (uit een atlas)

Wat kamperfoelie in een plastic zak

Een verrekijker met een lens van matglas

Gewikkeld in een wollen anorak

Wat vliegertouw, een roestvrijstalen knikker


Een goed geprepareerde dennentak

Een zakje drinkbouillon, een flessenlikker

En bovendien een potje gele verf


En straks historici maar stug proberen

Om daar iets zinnigs uit te concluderen

 

 

 

 

 

Begraafplaats_Daalseweg_Nijmegen

Kees van den Heuvel (2 november 1960 – 11 januari 2010)
Kees vond zijn laatste rustplaats op begraafplaats Daalseweg te Nijmegen


Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

John Coetzee, Brendan Behan, Geerten Gossaert, Rainer Maria Gerhardt, Amy Lowell, Thomas Bernhard

De Zuidafrikaanse schrijver John Maxwell Coetzee werd geboren op 9 februari 1940 in Kaapstad. Zie ook mijn blog van 9 februari 2007 en ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: Langzame man (Vertaald door Peter Bergsma)

 

“De klap komt van rechts, hard en verrassend en pijnlijk, als een stroomstoot, en tilt hem van de fiets. Ontspan! zegt hij tegen zichzelf terwijl hij door de lucht vliegt (met het grootste gemak door de lucht vliegt!) en hij voelt zijn ledematen inderdaad gehoorzaam verslappen. Als een kat, zegt hij tegen zichzelf: omrollen, dan overeind springen, klaar voor wat komen gaat. Ook het ongebruikelijke woord soepel of souple is aan de horizon.
   Maar zo pakt het niet helemaal uit. Of het nu komt omdat zijn benen hem niet gehoorzamen of omdat hij een ogenblik verdoofd is (hij hoort de klap van zijn schedel op het asfalt meer dan dat hij hem voelt, een ver, houten geluid, als een dreun met een houten hamer), hij springt helemaal niet overeind, maar glijdt door, meter na meter, steeds maar verder totdat hij helemaal slaperig wordt van het glijden.
   Hij ligt languit, tot rust gekomen. Het is een schitterende ochtend. De zon voelt prettig. Er zijn ergere dingen dan je helemaal slap laten worden en wachten tot je kracht terugkeert. Er zijn misschien zelfs wel ergere dingen dan even gauw een dutje doen. Hij doet zijn ogen dicht; de wereld kantelt onder hem, draait; hij raakt weg.
   Eenmaal komt hij bij, heel even. Het lichaam dat zo licht door de lucht vloog is zwaar geworden, zo zwaar dat hij met geen mogelijkheid zelfs maar een vinger kan optillen. En er staat iemand over hem heen gebogen, die hem de adem beneemt, een jongeman met weerbarstig haar en puistjes langs zijn haarlijn. 'Mijn fiets,' zegt hij tegen de jongen, de korte woorden met moeite uitsprekend. Hij wil vragen hoe het met zijn fiets is, of iemand ervoor zorgt, want fietsen kunnen zoals bekend zomaar verdwijnen; maar voordat die woorden willen komen is hij alweer weggezakt.”

 

 

 

Coetzee
John Coetzee (Kaapstad, 9 februari 1940)

 

 

 

 

De Ierse dichter en schrijver Brendan Behan werd geboren op 9 februari 1923 in Dublin. Zie ook mijn blog van 9 februari 2007 en ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: The Hostage

 

„OFFICER: Now your rent books, please, or a list of the tenants.

PAT. I can give you that easy. There's Bobo, Ropeen, Colette, the Mouse, Pigseye, Mulleady, Princess Grace, Rio Rita, Meg, the new girl, and myself.

OFFICER. [PAT fetches his notebook] I'll tell you the truth, if it was my doings there'd be no such thing as us coming here. I'd have nothing to do with the place, and the bad reputation it has all over the city.

PAT. Isn't it good enough for your prisoner?

OFFICER. It's not good enough for the Irish Republican Army.

PAT. Isn't it now?

OFFICER. Patrick Pearse said "To serve a cause which is splendid and holy, men must themselves be splendid and holy."

PAT. Are you splendid, or just holy? Haven't I seen you somewhere before? It couldn't be you that was after coming here one Saturday night ...

OFFICER. It could not.

PAT. It could have been your brother, for he was the spitting image of you.

OFFICER. If any of us were caught here now or at any time, it's shamed before the world we'd be. Still, I see their reasons for choosing it too.

PAT. The place is so hot, it's cold.

OFFICERE. The police wouldn't believe we'd touch it.

PAT. If we're all caught here, it's not the opinion of the world or the police will be upsetting us, but the opinion of the Military Court. But then I suppose it's all the same to you; you'll be a hero, will you not?

OFFICER. I hope that I could never betray my trust.

PAT. Ah yes, of course, you've not yet been in Mountjoy or the Curragh glasshouse.

OFFICER. I have not.

PAT. That's easily seen in you.

OFFICER. I assure you, my friend, I'm not afraid of Redcaps.

PAT. Take it from me, they're not the worst [to audience] though they're bastards anywhere and everywhere. No, your real trouble when you go to prison as a patriot, do you know what it will be?

OFFICER. The loss of liberty.“

 

 

 

 

behan
Brendan Behan (9 februari 1923 – 20 maart 1964)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jacques Schreurs werd geboren in Sittard op 9 februari 1893. Hij is vooral bekend geworden is vanwege zijn boek "Kroniek Eener Parochie" waarop de beroemde televisieserie uit de jaren zeventig "Dagboek van een herdershond" is gebaseerd. Schreurs woonde in het klooster van Stein, vlak bij Geleen, waar de grootste steenkoolmijn van Europa, de Staatsmijn Maurits, tussen 1914 en 1926 ontstond. De 3-delige roman "Kroniek Eener Parochie" is geschreven tussen 1941 en 1948 en gaat over de eigen ervaringen van Schreurs als kapelaan in de mijnstreek van Limburg. Jacques Schreurs is in Stein begraven.

 

 

Arabesken

 

I  Adam.

 

Tusschen woekerplanten en nachtschade,

een donkere gestalte aan den horizont,

staat Adam tegen avond op zijn spade

en proeft voor 't eerst de aarde van zijn mond.

 

En ziet de vrouw, die zwaar en blond,

in haar gewaad van vale bladen,

kreunend de armen strekt naar een genade

die zij ten halve niet verstond.

 

Besef en zorg, arbeid en zure wind

hebben hun aanschijn ruw versneden;

maar van hun beider ziel en leden

bloeit tusschen beiden nu de bloem: het kind

en lachen stil en droef en hebben vrede.

 

 

II

Eva.

Zij was onder de bloemen schoon; zelf bloem

en pril genot en louter leven

heeft zij, door te naïeven lust gedreven,

haar sidderende hand geheven

en plukkende ook geproefd den doem

en is sindsdien, maar zonder roem

een droeve bloem gebleven.

 

 

 

PaterSchreurs
Jacques Schreurs (9 februari 1893 – 31 januari 1966)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, essayist, historicus en politicus Geerten Gossaert (eig. Frederik Carel Gerretson) werd geboren in Kralingen op 9 februari 1884. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

 

Een ding heb ik begeerd

 

Een ding heb ik begeerd; een ding heb ik ontvangen:
Dat, zo de dood mijn leden zou omvaen,
Ik voor Uw aangezicht, o Bron van mijn Verlangen,
Niet ledig zoude staan!

Want, als op 't strand geslagen door de drift der branding
Een kinkhoorn, draagt mijn ziel uit dit mijn leven mee
De ene onzegbre vreugd, die Gij mij hebt gegeven:
Het Ruisen van de Wind: het Rythme van de Zee!

Een ding heb ik begeerd; een ding heb ik ontvangen:
Dat, zo de dood mijn leden zou omvaen,
Ik voor Uw aangezicht, o Bron van mijn Verlangen,
Niet ledig zoude staan!

 

 

 

 

Longe Exul

 

-O vreemdling met uw bruin gelaat,

Vanwaar?

-Van 't westen, van 't gebergte!

-Die weg is zwaar!

Wees welkom... ach,

Wat is uw ros bestuifd, bezweet!

-Maar o mijn land...

Eer dat ik ú vergeet'!

 

-O vreemdling met uw zacht gelaat,

Waarheen?

-De bergen over, naar de zee!

-Gij zijt alléen,

De nacht begint,

Er dreigt gevaar, dat gij niet weet!

-Maar o mijn land...

Eer dat ik ú vergeet'!

 

-O vreemdling met uw droef gelaat,

Waarheen?

-Een sterk verlangen... vraag mij niet!

-Gij zijt zo moe!

Blíjf dezen nacht,

Reeds is u peul en maal gereed...

-Maar o mijn land, mijn land, mijn land...

Eer dat ik ú vergeet'!

 

 

 

 

Gossaert
Geerten Gossaert (9 februari 1884 - 27 oktober 1958)

Portret door Karel van Veen

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, vertaler en uitgever Rainer Maria Gerhardt werd geboren op 9 februari 1927 in Karlsruhe. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

 

Uit: Lieder der Liebe

 

 

Die Nacht naht still und leise,

dumpf rauschend steht der Wald,

aus Sternen tönt die Weise

der Welt so schwer und alt.

 

Und dämmernd in der Ferne

der letzte Abendschein –

schon läuten alle Sterne

uns in die Nacht hinein

 

 

 

Und dunkel rauscht es nieder,

entblättert Nacht um Nacht:

Dein gutes Lächeln (Flieder,

aus Tau und Tag erwacht).

 

Umströmt in wehen Tönen

mein wachsendes Gesicht

und treibt uns tief im Schönen,

in Welle, Weh´n und Licht.

 

 

 

 

Gerhardt

Rainer Maria Gerhardt (9 februari 1927 – 27 juli 1954)

Hier met zijn gezin

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres Amy Lowell werd geboren op 9 februari 1874 in Brookline, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

 

 

A Winter Ride 

 

Who shall declare the joy of the running!

Who shall tell of the pleasures of flight!

Springing and spurning the tufts of wild heather,

Sweeping, wide-winged, through the blue dome of light.

Everything mortal has moments immortal,

Swift and God-gifted, immeasurably bright.

 

So with the stretch of the white road before me,

Shining snowcrystals rainbowed by the sun,

Fields that are white, stained with long, cool, blue shadows,

Strong with the strength of my horse as we run.

Joy in the touch of the wind and the sunlight!

Joy! With the vigorous earth I am one.

 

 

 

amylowell
Amy Lowell (9 februari 1874 - 12 mei 1925)

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Thomas Bernhard werd geboren op 9 februari 1931 in Heerlen. Zie ook mijn blog van 9 februari 2007 en ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: Die Ursache

 

„Die Stadt ist, von zwei Menschenkategorien bevölkert, von Geschäftemachern und ihren Opfern, dem Lernenden und Studierenden nur auf die schmerzhafte, eine jede Natur störende, mit der Zeit verstörende und zerstörende, sehr oft nur auf die heimtückisch-tödliche Weise bewohnbar. Die extremen, den in ihr lebenden Menschen fortwährend irritierenden und enervierenden und in jedem

Falle immer krankmachenden Wetterverhältnisse einerseits und die in diesen Wetterverhältnissen sich immer verheerender auf die Verfassung dieser Menschen auswirkende Salzburger Architektur andererseits, das allen diesen Erbarmungswürdigen bewußt oder unbewußt, aber im medizinischen

Sinne immer schädliche, folgerichtig auf Kopf und Körper und auf das ganze diesen Naturverhältnissen ja vollkommen ausgelieferte Wesen drückende, mit unglaublicher Rücksichtslosigkeit immer wieder solche irritierende und enervierende und krankmachende und erniedrigende und beleidigende und mit großer Gemeinheit und Niederträchtigkeit begabte Einwohner produzierende Voralpenklima erzeugen immer wieder solche geborene oder hereingezogene Salzburger, die zwischen den, von dem Lernenden und Studierenden, der ich vor dreißig Jahren in dieser Stadt gewesen bin, aus Vorliebe geliebten, aber aus Erfahrung gehaßten kalten und nassen Mauern ihren bornierten Eigensinnigkeiten, Unsinnigkeiten, Stumpfsinnigkeiten, brutalen Geschäften und Melancholien nachgehen und eine unerschöpfliche Einnahmequelle für alle möglichen und unmöglichen Ärzte und Leichenbestattungsunternehmer sind.


 

Thomas-Bernhard

Thomas Bernhard (9  februari 1931 — 12 februari 1989)


Zie voor nog meer schrijvers van de 9e februari ook mijn twee vorige blogs van vandaag.


Geschreven door Romenu om 20:46 Reageer op dit bericht

Alice Walker, Alina Reyes, Natsume Soseki, Herman Pieter de Boer, Maurits Sabbe

De Amerikaanse schrijfster en feministe Alice Malsenior Walker werd geboren op 9 februari 1944 in Eatonton, Georgia. Zie ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: We are the Ones We Have Been Waiting For

 

„It is the worst of times. It is the best of times. Try as I might I cannot find a more appropriate opening for this volume: it helps tremendously that these words have been spoken before and, thanks to Charles Dickens, written at the beginning of A Tale of Two Cities. Perhaps they have been spoken, written, thought, an endless number of times throughout human history. It is the worst of times because it feels as though the very Earth is being stolen from us, by us: the land and air poisoned, the water polluted, the animals disappeared, humans degraded and misguided. War is everywhere. It is the best of times because we have entered a period, if we can bring ourselves to pay attention, of great clarity as to cause and effect. A blessing when we consider how much suffering human beings have endured, in previous millennia, without a clue to its cause. Gods and Goddesses were no doubt created to fill this gap. Because we can now see into every crevice of the globe and because we are free to explore previously unexplored crevices in our own hearts and minds, it is inevitable that everything we have needed to comprehend in order to survive, everything we have needed to understand in the most basic of ways, will be illuminated now. We have only to open our eyes, and awaken to our predicament. We see that we are, alas, a huge part of our problem. However: We live in a time of global enlightenment. This alone should make us shout for joy.”

 

 

 

Walker
Alice Walker (Eatonton, 9 februari 1944)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Alina Reyes (pseudoniem van Aline Patricia Nardone) werd geboren op 9 februari 1956 in Bruges. Zie ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: Le carnet de Rrose

 

"Je préfère de beaucoup les hommes qui ne sont pas persuadés de leur excellence, ou qui ne s'imaginent pas en savoir assez. Je les aime souples d'esprit, prêts à communiquer leurs goûts, leurs désirs, leur expérience, mais aussi à accepter mes propres envies et fantaisies. Sans se sentir humiliés par certains gestes ou certaines demandes qui les mettent, le temps d'un round parmi d'autres, dans une situation plus féminine que virile. Je les aime capables d'autorité mais aussi d'abandon. Je les aime, je les aime profondément tels qu'ils sont venus au monde, dans leur brutale innocence."

(...)

 

"Il y en avait un qui recelait de drôles de fantasmes. Jouer au viol, de l'une par l'un ou de l'un par l'une. La femme en lui croyait que la femme cherchait l'envahissement par le viol. La femme en moi veut l'envahissement par l'amour, je le lui ai montré et fait, il a compris."

 

 

 

 

Reyes
Alina Reyes (Bruges, 9 februari 1956)

 

 

 

 

De Japanse schrijver Natsume Sōseki werd geboren als Natsume Kinnosuke op 9 februari 1867 in Edo. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009

 

Uit: Kokoro (Vertaald door Edwin McClellan)

 

„I ALWAYS called him "Sensei." I shall therefore refer to him simply as "Sensei," and not by his real name. It is not because I consider it more discreet, but it is because I find it more natural that I do so. Whenever the memory of him comes back to me now, I find that I think of him as "Sensei" still. And with pen in hand, I cannot bring myself to write of him in any other way.

It was at Kamakura, during the summer holidays, that I first met Sensei. I was then a very young student. I went there at the insistence of a friend of mine, who had gone to Kamakura to swim. We were not together for long. It had taken me a few days to get together enough money to cover the necessary expenses, and it was only three days after my arrival that my friend received a telegram from home demanding his return. His mother, the telegram explained, was ill. My friend, however, did not believe this. For some time his parents had been trying to persuade him, much against his will, to marry a certain girl. According to our modern outlook, he was really too young to marry. Moreover, he was not in the least fond of the girl. It was in order to avoid an unpleasant situation that instead of going home, as he normally would have done, he had gone to the resort near Tokyo to spend his holidays. He showed me the telegram, and asked me what he should do. I did not know what to tell him. It was, however, clear that if his mother was truly ill, he should go home. And so he decided to leave after all. I, who had taken so much trouble to join my friend, was left alone.

There were many days left before the beginning of term, and I was free either to stay in Kamakura or to go home. I decided to stay. My friend was from a wealthy family in the Central Provinces, and had no financial worries. But being a young student, his standard of living was much the same as my own. I was therefore not obliged, when I found myself alone, to change my lodgings.“

 

 

 

Natsume_Soseki_photo

Natsume Sōseki (9 februari 1867 – 9 december 1916)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Herman Pieter de Boer werd geboren op 9 februari 1928 in Rotterdam. Zie ook mijn blog van 9 februari 2007 en ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: De onvergetelijkheden van Hillegersberg

 

„Ergens in de herfst van 1934 stak er een geweldige storm op. Het water in de Hoyledesingel tuimelde over zijn eigen golven, de jonge oeverboompjes bogen angstig. De wind ranselde een wanhopig flappende kartonnen doos over straat, een houten hekje sloeg radeloos open en dicht, ginds kletterde een ruit stuk. De muts was me van het hoofd gerukt, de stormwind joeg en jankte. Ik vluchtte het portiek in van de winkel tegenover de kerk. Daar bleef ik staan, rillend, met mijn armen om mezelf geslagen, bang ventje van zes...
...De slagersjongen kwam naar beneden uit de Kerkstraat, de wind pakte de fietsmand en daar zeilde hij naar links tegen het kerkehek, een grote klap, alles ondersteboven....
...Ik beet op mijn lip, keek weer schuw naar de straat, naar de Hillegondakerk, en toen gebeurde het wonder. Met de hand aan haar hoed, voorovergebogen, kwam een dame de hoek om. Was zij het werkelijk?...
...Ik had een wollen bivakmuts gekregen. alleen mijn neus, ogen en mond waren bloot, en als ik niet hoefde te praten, trok ik hem op tot over mijn neus, want het was erg koud. Ik stond op de hoek van de Berglustlaan en keek naar een grote kraai die zwart afstak tegen de besneeuwde boom waar hij in zat...
...Gelukkig ebde de onrust weer weg. Een neef van Ma was aan de Hoyledesingel komen wonen met zijn vrouw en kinderen. Ma moest altijd lachen om de lange oom Rients. Die lui hadden in Indië gewoond, langs de trapmuur kronkelde een slangevel omhoog, hier hingen een paar krissen, daar wajangpoppen, en oom Rients had verhalen uit de Oost, hij deed Javanen na met rollende r's en rollende ogen. Op vrijdagavond kwamen ze vaak bridgen. Ma vond het nu weer gezellig in Hillegersberg. Pa opgelucht! De kinderen blij! Want al was het huis niet groot, de omgeving was geweldig. Als er geen geruchten waren over de Ziekte van Weil, kon je lekker naar openluchtzwembad 't Zwarte Plasje...

 

 

 

Herman-pieter-de-boer
Herman Pieter de Boer (Rotterdam, 9 februari 1928)

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver Maurits Sabbe werd op 9 februari 1873 te Brugge geboren. Zie ook mijn blog van 9 februari 2007 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: Brugsche Liederen over den Veldtocht van Frederik Hendrik in Vlaanderen (1631)

 

„In 1631 ondernam Frederik Hendrik in Vlaanderen een veldtocht, die op een totale mislukking uitliep.

Het doel was Duinkerken te overmeesteren. Zooals wij het reeds in een vorig hoofdstuk schreven, maakte deze stad de zee onveilig voor den Hollandschen handel en veroorzaakte aan de Staten-Generaal groote onkosten, door hen te verplichten de koopvaardijschepen te laten convoyeeren.

De prins liet eenige troepen liggen te Wezel en bij de Schencke-schans om de Hollandsche grenzen te verzekeren, en met het gros van zijn leger trok hij naar Vlaanderen.

Hij scheepte in met 250 vendelen voetvolks, 70 cornetten ruiters en 50 stuks geschut; landde te Watervliet en rukte op naar Brugge, waar hij een viertal dagen voor de wallen bleef liggen.

Daar vernam hij echter, dat het leger van den Spaanschen koning op hem afkwam, ten getale van 17.000 man voetvolk, 5000 ruiters en 43 stuks geschut. De prins vond het geraadzaam die aanzienlijke macht niet af te wachten en vertrok, weer inschepende om zich m veiligheid te gaan leggen te Druynen bij Heusden en te Oostgeest bij Bergen op Zoom.

De aftocht van het prinselijk leger wekte niet alleen veel vreugde in Vlaanderen en Brabant, maar prikkelde ook den spotlust onzer voorouders, die in deze gebeurtenis een welgekomen gelegenheid vonden om zich over den geduchten Hollandschen veldheer vroolijk te maken.“

 

 

 

Sabbe_Maurits
Maurits Sabbe (9 februari 1873 – 12 februari 1938)

Geschreven door Romenu om 20:34 Reageer op dit bericht

Rahel Sanzara, Anthony Hope, Vasily Zhukovsky, Karoline Brachmann

De Duitse schrijfster, actrice en danseres Rahel Sanzara (eig. Johanna Bleschke) werd geboren op 9 februari 1894 in Jena. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: Die glückliche Hand

 

„Krankenschwester Lotte Schuhmacher aus Berlin hatte, wie sie selber sagte, ihre staatliche Prüfung nur mit Ach und Krach bestanden. Einer der examinierenden Ärzte hatte sogar ihre phlegmatischen und wie es ihm schien uninteressierten Bewegungen getadelt und verzweifelt den Kopf geschüttelt, als er sah, wie entschlußlos und beinahe bockig Lotte vor dem Patienten stand, einem allerdings ungewöhnlich großen, breiten Mann, dem sie einen »spanischen Mantel« – eine besonders komplizierte Ganzpackung – anlegen sollte. »Die armen Kranken, die da hilflos unter Ihre Finger kommen!« meinte der Doktor ziemlich grob, während der Patient, dem die kleine brünette Lotte mit dem frischen, wenn auch etwas grobzügigen Gesicht und den ein wenig vorquellenden Schwarzkirschenaugen gefiel, ungeachtet seines Fiebers und seiner Schmerzen ihr gutmütig zuraunte: »Knien Sie sich doch einfach zu mir aufs Bett!« – Dies tat Lotte, vom Blitze der Erleuchtung getroffen, denn auch sofort und brachte nun mit gänzlich unerwarteter Behendigkeit geschickt und kunstgerecht den spanischen Mantel zuwege. Da sie aus dem Lehrgang für Irren- und Nervösenpflege eine besondere Belobung für geduldigen und beruhigenden Umgang mit diesen Kranken vorzuweisen hatte, auch im Theoretischen verhältnismäßig gut abschnitt, war ihre Ausbildung – ein großes Geldopfer für ihre Eltern – also doch nicht umsonst gewesen, und anstatt als Tochter eines Maurerpoliers Dienstmädchen werden zu müssen – da Lotte es sich schrecklich dachte, etwa Büroangestellte oder Verkäuferin zu sein –, erreichte sie nach dem Wunsche der Mutter den Stand einer staatlich geprüften Krankenschwester, trug Häubchen, blaues Kleid und weiße Schürze, die kreuzgezeichnete Brosche einer Organisation.“

 

 

 

Sanzara

Rahel Sanzara (9 februari 1894 – 8 februari 1936)

 

 

 

 

De Britse advocaat en schrijver Sir Anthony Hope Hawkins werd geboren op 9 februari 1863 in Londen. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: The prisoner of Zenda

 

„"I wonder when in the world you're going to do anything, Rudolf?" said my brother's wife.

"My dear Rose," I answered, laying down my egg-spoon, "why in the world should I do anything? My position is a comfortable one. I have an income nearly sufficient for my wants (no one's income is ever quite sufficient, you know), I enjoy an enviable social position: I am brother to Lord Burlesdon, and brother-in-law to that charming lady, his countess. Behold, it is enough!"

"You are nine-and-twenty," she observed, "and you've done nothing but--"

"Knock about? It is true. Our family doesn't need to do things."

This remark of mine rather annoyed Rose, for everybody knows (and therefore there can be no harm in referring to the fact) that, pretty and accomplished as she herself is, her family is hardly of the same

standing as the Rassendylls. Besides her attractions, she possessed a large fortune, and my brother Robert was wise enough not to mind about her ancestry. Ancestry is, in fact, a matter concerning which the next observation of Rose's has some truth.

"Good families are generally worse than any others," she said.

Upon this I stroked my hair: I knew quite well what she meant.

"I'm so glad Robert's is black!" she cried.

At this moment Robert (who rises at seven and works before breakfast) came in. He glanced at his wife: her cheek was slightly flushed; he patted it caressingly.“

 

 

 

 

Anthony_HopeHwkns
Anthony Hope  (9 februari 1863 – 8 juli 1933)

 

 

 

 

De Russische dichter en vertaler Vasily Andreyevich Zhukovsky werd geboren op 9 februari (29 januari) 1783 in Mishenskoe bij Tula. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

 

The Bard 

 

My friends, can you descry that mound of earth

Above clear waters in the shade of trees?

You can just hear the babbling spring against the bank;

You can just feel a breeze that's wafting in the leaves;

A wreath and lyre hang upon the boughs...

Alas, my friends! This mound's a grave;

Here earth conceals the ashes of a bard;

Poor bard!

 

A gentle soul, a simple heart

He was a sojourner in the world;

He'd barely bloomed, yet lost his taste for life

He craved his end with yearning and excitement;

And early on he met his end,

He found the grave's desired sleep.

Your time was but a moment - a moment sad

Poor bard!

 

He sang with tenderness of friendship to his friend, -

His loyal friend cut down in his life's bloom;

He sang of love - but in a doleful voice;

Alas! Of love he knew naught but its woe;

Now all has met with its demise,

Your soul partakes of peace eternal;

You slumber in your silent grave,

Poor bard!

 

Here, by this stream one eventide

He sang his doleful farewell song:

"O lovely world, where blossomed I in vain;

Farewell forever; with a soul deceived

For happiness I waited - but my dreams have died;

All's perished; lyre, be still;

To your serene abode, o haste,

Poor bard!

 

What's life, when charm is lacking?

To know of bliss, with all the spirit's striving,

Only to see oneself cut off by an abyss;

Each moment to desire and yet fear desiring...

O refuge of vexatious hearts,

O grave, sure path to peace,

When will you call to your embrace

The poor bard?"

 

The bard's no more ... his lyre's silent...

All trace of him has disappeared from here;

The hills and valleys mourn;

And all is still ... save zephyrs soft,

That stir the faded wreath,

And waft betimes above the grave,

A woeful lyre responds:

Poor bard! 

 

 

 

 

Zhukovsky
Vasily Zhukovsky (9 februari 1783 - 12 april 1852)

Vlnr: De dichters Aleksandr Poesjkin, Ivan Krylov, Vasily Zhukovsky en Nicolai Gnedich

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Karoline Louise Brachmann werd geboren op 9 februari 1777 in Rochlitz. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Kindheit und Jugend.

 

Als mich die dämmernden Thäler der holden Kindheit umfingen
War mein Erwachen noch still, ruhig im Schlummer mein Traum,
Du erschienst mir, o Göttin, mit deinen unendlichen Streben,
Und in der Glut des Gefühls floh mir die selige Ruh.

Aber das Schicksal gebeut; einst fliehest du, lächelnde Hebe,

Und die verlohrene Ruh kehrt mir doch nimmer zurück.

 

 

 

 

Brachmann
Karoline Brachmann  (9 februari 1777 – 17 september 1822)

Geschreven door Romenu om 20:32 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten