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Berichten van 29 maart 2010 tot 30 maart 2010

70 Jaar Uwe Timm, Gerrit Komrij, Paul Verlaine, Milton Acorn, Christine Wolter

De Duitse schrijver Uwe Timm werd geboren op 30 maart 1940 in Hamburg. Hij viert vandaag dus zijn 70e verjaardag. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007 en ook mijn blog van 30 maart 2008.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Uit: Halbschatten

 

„Ein Gebirge, aufgetürmt, schroffe Felsen, blaugrau, der eingeschnittene, zum Gipfel führende Weg, ein helles Braun, auf dem Weg ein Büffel, den ein Mann reitet, die Beine seitlich herabhängend. Alt ist der Mann, mit einem grauen langen Bart. Beide, der Mann und der Büffel, blicken in das Tal. Auf mittlerer Höhe Bäume, Kiefern, die Kronen heben sich von dem abendroten Himmel ab. Dort die Wolken, zarte, den Himmel verschleiernde Wolken. Es ist ein Bild der Ruhe, ein wenig bewegt von einem Licht, das von außen hereindringt.

Wie kompakt das Weiß von hier aus wirkt, und wie das Weiß, je näher es kommt, zerfasert, durchsichtiger wird. Und jedes Mal wieder stellt sich diese Unruhe ein, beim Eintauchen in das ziellose Grau, in dem sich schnell das Gefühl für Höhe und Tiefe, für oben und unten verliert. Feuchtigkeit, sichtlose Kühle, dann, langsam, wird das Grau heller, und plötzlich dieses Blau der Tiefe.

Der Kanal, die Steinböschung, zertretenes Gras, ein Weg, asphaltiert, dahinter der kleine, gärtnerisch gepflegte Bereich, alte Grabsteine, viele durch Einschüsse und Bombensplitter beschädigt, weiter

hinten Wildnis, Unkraut, hohes Gras, Disteln. Frü8 her war der Friedhof militärisches Sperrgebiet. Die

Mauer, die Ost und West teilte, verlief am Ufer des Kanals. Hinter der Mauer waren die Grabsteine für

ein freies Schussfeld entfernt und ein Sandstreifen aufgeschüttet worden, sorgfältig geharkt wie in einer japanischen Tempelanlage. Die Spuren sollten Flüchtende verraten. Einige der umgeworfenen Grabplatten waren mit Holzplanken bedeckt worden, hier patrouillierten die Grenzsoldaten, Kommandorufe, graue Uniformen, Stahlhelme, Karabinerhaken, ein leises metallisches Klappern, Schäferhunde, keine Blumen, keine Büsche, hinter denen sich jemand hätte verstecken können, so sah es aus, zerstört und wüst, als wäre der Krieg erst vor Tagen zu Ende gegangen. Dann fiel die Mauer, sagt der Stadtführer, und nach der Vereinigung von Ost und West war auch dieser Friedhof wieder zugänglich.“

 

 

 

 

Timm,-Uwe-Koeln-literaturhaus
Uwe Timm (Hamburg, 30 maart 1940)

 

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver, criticus, polemist en toneelschrijver Gerrit Komrij werd geboren op 30 maart 1944 in Winterswijk. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007 en ook mijn blog van 30 maart 2008.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

 

Woordenschat

 

't Is wonderlijk om als een omnivoor
De woorden op te kunnen vissen uit
Een zelden aangesproken reservoir
van taal, een zwarte bron die zich ontsluit

Zodra je in haar mijnengang afdaalt.
Daar sluimert alles wat je moeder zei,
Daar zijn de woorden uit je jeugd verdwaald,
Daar is de taal nog nieuw en vogelvrij.

Wat wordt omhooggehaald gaat zich verbinden
Tot zinnen die zo helder zijn als glas.
Ik zou er van geluk om moeten wenen -

Dat ik iets in mijn eigen hoofd kan vinden
Wat ik niet wist dat daar te vinden was -
Fluor en mica in de dode stenen.

 

 

 

 

De Taalsmid

 

De klinker en de medeklinker zijn
De weke onderbuik en het korset
Dichter is hij die, schijnbaar zonder pijn,
Het vormeloze in de steigers zet.

Zijn woorden, corpulent of slank van lijn,
Verenigen zich vloeiend tot couplet.
De moeiteloosheid, niet het rookgordijn,
Is zijn geheim. Met taal gaat hij naar bed.

De taal, van A tot Z, is zijn fles wijn.
Halfdronken wordt er, zomaar voor de pret,
Een kind verwekt, een epos of kwatrijn,

Of iets daartussenin, zeg een sonnet,
Terwijl de lezer onbekend blijft met
Zijn worsteling met spekvet en balein.

 

 

 

 

Solo

 

Geen mythe of wildwestverhaal
is het wat ik ditmaal opschrijf.
Ik klauter uit een krater, kaal -
de zon brandt op mijn dunne lijf.

Ik roep een zin. Het klinkt te schraal
in het omringende gewelf -
ik heb geen schim of filiaal -
ik ben vandaag alleen mezelf.

Ik kan mij niet beroepen op
een stand-in of een stijlfiguur,
een schuilnaam of een ledenpop.
Er is geen spoor van literatuur.

 

 

 

 

Komrij
Gerrit Komrij (Winterswijk, 30 maart 1944)

 

 

 

 

De Franse dichter Paul Marie Verlaine werd geboren in Metz op 30 maart 1844. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007 en ook mijn blog van 30 maart 2008.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

 

A poor young shepherd

 

J'ai peur d'un baiser
Comme d'une abeille.
Je souffre et je veille
Sans me reposer :
J'ai peur d'un baiser !

Pourtant j'aime Kate
Et ses yeux jolis.
Elle est délicate,
Aux longs traits pâlis.
Oh ! que j'aime Kate !

C'est Saint-Valentin !
Je dois et je n'ose
Lui dire au matin...
La terrible chose
Que Saint-Valentin !

Elle m'est promise,
Fort heureusement !
Mais quelle entreprise
Que d'être un amant
Près d'une promise !

J'ai peur d'un baiser
Comme d'une abeille.
Je souffre et je veille
Sans me reposer :
J'ai peur d'un baiser !

 

 

 

 

Beams

 

Elle voulut aller sur les bords de la mer,
Et comme un vent bénin soufflait une embellie,
Nous nous prêtâmes tous à sa belle folie,
Et nous voilà marchant par le chemin amer.

Le soleil luisait haut dans le ciel calme et lisse,
Et dans ses cheveux blonds c'étaient des rayons d'or,
Si bien que nous suivions son pas plus calme encor
Que le déroulement des vagues, ô délice !

Des oiseaux blancs volaient alentour mollement
Et des voiles au loin s'inclinaient toutes blanches.
Parfois de grands varechs filaient en longues branches,
Nos pieds glissaient d'un pur et large mouvement.

Elle se retourna, doucement inquiète
De ne nous croire pas pleinement rassurés,
Mais nous voyant joyeux d'être ses préférés,
Elle reprit sa route et portait haut la tête.

 

 

 

 

Effet de nuit

 

La nuit. La pluie. Un ciel blafard que déchiquette
De flèches et de tours à jour la silhouette
D'une ville gothique éteinte au lointain gris.
La plaine. Un gibet plein de pendus rabougris
Secoués par le bec avide des corneilles
Et dansant dans l'air noir des gigues nonpareilles,
Tandis, que leurs pieds sont la pâture des loups.
Quelques buissons d'épine épars, et quelques houx
Dressant l'horreur de leur feuillage à droite, à gauche,
Sur le fuligineux fouillis d'un fond d'ébauche.
Et puis, autour de trois livides prisonniers
Qui vont pieds nus, un gros de hauts pertuisaniers
En marche, et leurs fers droits, comme des fers de herse,
Luisent à contresens des lances de l'averse.

 

 

 

 

Verlaine

Paul Verlaine (30 maart 1844 - 8 januari 1896)

Portret door Edmond Aman-Jean, 1892.

 

 

 

 

De Canadese dichter Milton James Rhode Acorn werd geboren op 30 maart 1923 in Charlottetown, Prince Edward Island. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007 en ook mijn blog van 30 maart 2008.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

 

Hummingbird

 

One day in a lifetime

I saw one with wings

a pipesmoke blur

shaped like half a kiss

and its raspberry-stone

heart winked fast

in a thumbnail of a breast.

 

In that blink it

was around a briar

and out of sight, but

I caught a flash

of its brain

where flowers swing

udders of sweet cider;

and we pass as thunderclouds or,

dangers like death, earthquake, and war,

ignored because it's no use worrying ....

 

By him I mean. Responsibility

Against the threat of termination

by war or other things

is given us as by a deity.

 

 

 

 

MiltonAcorn
Milton Acorn (30 maart 1923 – 20 augustus 1986)

Omslag biografie door Chris Gudgeon

 

 

 

 

De Duitse schrijfster en vertaalster Christine Wolter werd geboren op 30 maart 1939 in Königsberg. Zie ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

 

Der Garten

 

Das Kind kannte ihn. Er lag am Ende der Straße,

wo das Pflaster aufgehört hatte und Sand

und Wagenspuren und Pfützen ironisch den Weg wiesen,

und sein Ende war, was das Kind grad noch erreichte.

Dort der Zaun, niedergesunken, von Jasmin überwuchert,

darin die Höhle, das heimliche Reich und Versteck,

aus dem man die leere Straße ganz überblickte.

Später ging es hinein, der Zaun verbot nichts,

ging das Kind mit tastende Schritten durch Melde, Löwenzahn, Gras,

das buschig und gelb war vom trockenen Sommer,

Bäume grüßten mit krummen freundlichen Armen,

voll Äpfelchen Birnchen, hart und sauer, doch süß, weil gestohlen,

und Büsche, triefend von Beeren, aus Rot und aus Weiß und aus Rosa,

Stachelbeeren und Bienen und Wespen, aus dem Grün

tauchte die Laube herauf, unter der Birke. Auf einer weißen Terrasse

klang Musik, der alte Plattenspieler drehte dreiunddreißigeindrittel,

schon reicht das Kind bis ans Dach, es tanzt oder umarmt

einen Tänzer, es singt, flüstert, schluchzt, weint, warum ach warum,

in den Ästen der Birke schaukelt ein Lampion rot wie Himbeersaft

rot wie die Wangen des großen Kinds, rot wie der dunkle Wein,

wie die dunkle Nacht, die Gartennacht, sommerwarm und so kurz.

In der Früh gehts in die Erdbeern, die Bohnenreihn wollen gehackt sein,

Sonnenblumen am Zaun nicken und drehen sich schneller,

unter dem braunen Flaum wachsen die Kernchen,

hinter Gladiolen, Rittersporn, Margeriten, Astern

mußt du dich bücken, Kind, da stehn Kartoffeln und Rüben,

die letzten Zwiebeln, der Lauch, und vom Kohl, was die

Raupen dir ließen, jetzt hack und grabe.

Und dunkler wirds, obwohl die Blätter jetzt gelb sind

und langsam sich lösen, und die Äste den Himmel durchlassen, Kind,

geh weiter, stapf durch Gestrüpp, durch den üblichen Gartenabfall,

Brennesseln, Quecke, Kraut, Kompost, Laubhaufen, Mist,

geh weiter, stapf durch das Brombeergeschling,

das sich dornig und schwarz an dir festhält,

bis zum niedersinkenden Zaun, dahinter erreichst du den Wald vielleicht,

das Fließ, vielleicht, neue Wege, vielleicht, Jasminhecken.

 

 

 

christine_wolter
Christine Wolter (Königsberg, 30 maart 1939)


Zie voor nog meer schrijvers van de 30e maart ook
mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

Erika Mitterer, Tom Sharpe, Gert Heidenreich, Theo Breuer, Jean Giono

De Oostenrijkse schrijfster en dichteres Erika Mitterer werd geboren op 30 maart 1906 in Wenen. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007 en ook mijn blog van 30 maart 2008.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

 

Flucht

 

Nehmt mich, Wogen der Wälder, auf und wieget in Frieden

eine Seele, die wirr floh vor den Menschen, verstört!

Ob sie mich suchten und drängten, ob sie verächtlich mich mieden -

bis in den Traum hinein hab' Schwatz ich und Hetze gehört.

 

Treue gilt nichts mehr und nichts Freiheit der Geistesentscheidung,

Christi feuriges Herz nichts, das die Völker verschmolz!

Flucht ist, feige, ich weiß, ängstliche Menschenvermeidung ...

Aber wie wohl tut der Stirn Glätte von fühllosem Holz.

 

Nicht nach hilfreicher Hand taste ich mehr, seit im Schauern

kalten Regens ich müd scheintote Äcker betrat

bete nur stumm in den Sturm, daß einst den Söhnen der Bauern

dennoch heiliges Brot reife aus heilloser Saat.

 

 

 

 

Der erste Brief an R. M. R.

(Eine Erinnerung)

 

Wie das nichts gleichschaut: halb vergilbter Bogen,

bekritzelt zart mit scheuer Kinderschrift,

als habe eine rasche Hand den Stift,

halb widerrufend, übers Blatt gezogen!

 

Kein schönes Blatt! Nur eines Schulhefts Seite,

schief zugeschnitten ins Kuvert geknickt,

die Marke achtlos schräg ins Eck gepickt –

ein Brief, schlecht ausgerüstet für die Weite!

 

Und doch ward nie mit heißerm Zweifelshoffen

ein Gruß mit innigerem Traum begleitet

von Land zu Land, nach unbekanntem Ort:

 

Jetzt kann er dort sein … hat ihn angetroffen …

ward weggelegt … dann endlich ausgebreitet …

Ach, flammt der Funken aus verschlacktem Wort?

 

 

 

 

Erika_Mitterer
Erika Mitterer (30 maart 1906 – 14 oktober 2001)

Mitterer in 1928

 

 

 

De Engelse schrijver Tom Sharpe werd geboren op 30 maart 1928 in Londen. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Uit: Wilt in Nowhere

 

„‘God, what a day,’ said Wilt as he and Peter Braintree sat in the garden of the Duck and Dragon with their beers and watched a lone oarsman scull down the river. It was summer and the evening sun glinted on the water. ‘After that bloody Entitlement meeting I had to tell Johnson and Miss Flour they’ve been made redundant because of the financial cuts, and then after that I was told that the Computer Department is going to do next year’s timetable and I don’t have to bother, the Vice-Principal sends a memo to say there’s a glitch in the programme or something and I’ve had to do it myself.’

‘You’d think the one thing a computer would be good at was sorting classes and putting them in the right rooms. All it requires is logic,’ said Braintree, Head of English.

‘Logic, my foot. Try using logic with Mrs Robbins who won’t teach in Room 156 because Laurence Seaforth is next door in 155 and she can’t make herself heard for the din his drama class makes. And Seaforth won’t move because he’s used 155 for ten solid years and the acoustics are just right for declaiming “To be or not to be” or Henry V’s speech at Agincourt in multi-decibels. Try getting a computer to take that into account.’

‘It’s the human factor. I’ve had the same sort of trouble with Jackson and Ian Wesley. They’re supposed to grade the same exam papers and if Jackson marks a paper high, Wesley invariably says it’s lousy. Human factor every time.’

 

 

 

Tom_Sharpe
Tom Sharpe (Londen, 30 maart 1928)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en (radio)journalist Gert Heidenreich werd geboren op 30 maart 1944 in Eberswald. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

 

Restaurant mit Adlervoliere

 

Taschkent, Usbekistan

Uigurisch
ist hier die Küche,
ihr Abfall nährt einen Adler: der
Jäger auf Kundenfang. Immerhin Freiluft und Raum,
die gestutzten Schwingen zu dehnen, sie vorzuweisen
den Männern. Schweigend begaffen
sie ihn, als wüssten sie, was ihnen
blüht. Des Königs Federkleid
löchrig wie Lumpen. Im
Auge die Seele
blind.

Zum großen Vogel im Käfig
schlüpft durch die Stäbe ein kleiner, singt von
der unendlichen Steppe, zwitschert
Wolkenlicht in die Voliere, pfeift
Aufwind herbei. Da hackt
der ermüdete Große den
Kleineren tot.

Die Männer wenden sich ab.
Es ist Mittag.

 

 

 

heidenreich
Gert Heidenreich (Eberswald, 30 maart 1944)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en dichter Theo Breuer werd geboren op 30 maart 1956 in Zülpich. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

 

das dunkel lösen


wir laufen dem tag nach der errötet
am horizont verschwindet
als schäme er sich für die nacht

die über das land kommt
wie ein unlöschbares feuer
doch wir sind zu langsam

und knicken ein in den schatten
der uns von hinten die kniekehlen
beugt mit gezieltem schlag

während der himmel die bäume
durchleuchtet bis sie schwarz werden
und mit finsternis verwachsen

schließlich geben wir es auf
das licht das uns schon so weit voraus ist
daß wir es in einem anderen land vermuten

im haus sind uns die lampen ersatz
mit denen wir die stunden etwas aufhellen
bevor wir zu bett gehen

und darauf warten daß der morgen
die dunkelheit löst
wie ein ihm altbekanntes rätsel

 

 

 

 

Breuer
Theo Breuer (Zülpich, 30 maart 1956)

 

 

 

 

De Franse schrijver Jean Giono werd geboren op 30 maart 1895 Manosque in het Département Alpes-de-Haute-Provence. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Uit: Les Âmes fortes

 

„Tu ris ? Il n'y a pas de quoi rire, Thérèse. Il était comme ça ton Firmin.
- Je sais. C'est lui craché.
- Puisque tu sais alors, je ne vais pas me gêner. Gougeon chez qui il travaillait à Châtillon, c'était zéro en chiffre. Les messageries lui avaient retiré la clientèle. Il avait truqué avec des maîtres de postes. Puis, mauvaise vie. Une forge où l'on faisait cuire des châtaignes, une de ces maisons où le chien fait la vaisselle. Où il n'y a rien, le roi perd ses droits. A moins de porter l'enclume et le soufflet chez les prêteurs, il n'y avait pas de quoi gratter. Le Firmin y resta quand même un bout de temps parce qu'il fallait courir au plus pressé. Celle-là était dans ses derniers mois. Et, coûte que coûte, il fallait la becquée. On leur avait prêté la cabane à lapins. Ces dames de Sion avaient bien apporté quelques paniers mais en méfiance; elles s'activaient comme il se doit du côté des papiers et du mariage officiel. Celle-là donc se délivre de son premier. Dans quelles conditions ? Il vaut mieux ne pas le savoir. Mais, si vous ne vous êtes pas rendu compte que Firmin fait flèche de tout bois, je n'ai rien dit. Tout ça qui nous fait dresser les cheveux sur la tête, pour lui c'est une affaire. Celle-là a suffisamment déambulé dans Châtillon avec son gros ventre pour qu'elle ait tiré l'œil. Ces dames de Sion sont bien venues sept ou huit fois à la cabane à lapins. On n'a pas besoin de savoir qu'elles viennent, surtout pour des papiers. Le tout est qu'on les voie aller et venir avec leurs armes et bagages, c'est-à-dire chapeaux et corsages de satin. Si ces dames sont dans la bagarre, c'est bon signe. On peut y aller de sa larme à l'œil et tout le monde y va. Il n'est question que de cette pauvre fille. « Mais vous savez qu'elle va se marier ? - Mais que me dites vous ? - Je le tiens de ces dames de Sion qui s'en occupent. » Ce mariage, c'est le chef d'œuvre de Firmin. Il en a fait comme une course à pied. Qui arrivera le premier : le pasteur ou l'enfant ? C'est le pasteur. Mais au poil. C'est ce qu'il faut. Ne laissons pas refroidir le public. Thérèse est allée au temple un soir. Elle est comme une barrique. C'est tout juste su Firmin ne lui dit pas : « Tiens-le encore un peu. » Ou peut-être il le lui a dit. En tout cas elle le tient aller et retour, mais retour, elle lâche.“

 

 

 

Giono
Jean Giono (30 maart 1895 – 9 oktober 1970)

Geschreven door Romenu om 20:12 Reageer op dit bericht

Sean O'Casey, Gabriela Zapolska, Luise Hensel, Anna Sewell, Herbert Asmodi

De Ierse dichter en toneelschrijver Sean O'Casey werd geboren in Dublin op 30 maart 1880. Zie ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

 

Wisdom And Life

 

Wisdom is ofttimes nearer when we stoop than when we soar.

 

THE senatorial seers that pave
With obstacles the People's way,
And shatter hopes of ages till
Poor life regrets her tim'rous day;
Half spending life in building words
Till hair is scant and beards are grey,
Then spending all the rest of life
To take the pile of words away.
But surging life, in spite of these,
Still holds her everlasting sway,
And manifests her wisdom in
The glorious tune of children's play.

Poor precious priests with passion strive
Desires of flesh to overthrow,
And try to quench the flaming sun
In tiny flakes of sacred snow;
But clouds of sin and fear are chang'd
To rosy mists by love's warm glow,
And sober priests give place to Pan
Where thickets shade and blossoms blow;

-3-

 

OCaseySean
Sean O'Casey (30 maart 1880 – 18 september 1964)

 

 

 

 

 

De Poolse schrijfster Gabriela Zapolska werd geboren op 30 maart 1857 in Podhajce bij Łuck. Zie ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Uit: Sommerliebe (Vertaald door Karin Wolff)

 

„Pita schlief, vollgestopft mit Naschereien und Hefekuchen. Die Laken rings um sie waren zerwühlt und die feinen, weizenblonden Haare in ihrer ganzen Fülle ausgebreitet.

Tuska trat neben die schlafende Tochter und warf das Bettuch rasch über sie. «Ewig deckt sie sich auf», dachte sie beinah grimmig. Sie kehrte ans Fenster zurück und erfaßte mit einem Blick denweitläufigen Markt, auf dem sich das von unten hell beleuchtete Massiv der Sukiennice2 erhob. Man mochte es für ein riesiges Mausoleum halten, gesäumt von einem Beet lichtvoller Tulpen. So weit das Auge reichte, über den gesamten Markt hin, ragten Buketts gelblicher Lichter auf, jählings durchschnitten vom Schein einer weiß blendenden Bogenlampe. Das Pflaster war schwarz vom Gewimmel der Menschen, wie Schaluppen3 glitten die Straßenbahnen dahin.

Der harte Widerhall einer Glocke zerrte an den Nerven. All das mochten Lebensregungen sein, doch lag über ihnen das graue, undurchdringliche Bahrtuch grenzenloser Leere und Langeweile.

Tuska starrte auf die flammenden Lampenbuketts und zählte unwillkürlich erneut das Geld.

«Vierhundert Rubel, das macht fünfhundert Gulden…

» Sogleich kam ihr, messerscharf und unliebsam, der Gedanke: «Wo habe ich denn bloß an die hundert Rubel gelassen?», und sie versuchte angestrengt, sich ihrer Ausgaben zu erinnern.

«Man muß mich bestohlen haben oder…»

Das ließ ihr keine Ruhe – sie fühlte sich, als hätten Übeltäter ihr das Fell über die Ohren gezogen und sie in diesem Zustand den Unbilden der Natur ausgesetzt. «Man muß mich beraubt haben.»

Doch allmählich fiel es ihr wieder ein. «Nein, nein… mal sehen…» Sie rechnete die Ziffern zusammen und kam tatsächlich auf eine entsprechende Summe. «Das kann ja heiterwerden,wenn das so weitergeht… Bevor ich noch in Zakopane eintreffe, habe ich schon keinen roten Heller mehr.» Wieder empfand sie Groll gegen ihren Ehemann. «Nur seinetwegen muß ich mir Sorgen machen und leiden meine Nerven.»

 

 

 

 

zapolska1
Gabriela Zapolska (30 maart 1857 – 17 december 1921)

 

 

 

 

De Duitse dichteres Luise Hensel werd geboren op 30 maart 1798 in Linum nabij Fehrbellin (Brandenburg). Zie ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

 

Unbegreiflich
 
Sie rechnen viel und zählen,
Und eins ist doch nur not.
Sie sorgen stets und quälen
Sich nur ums Erdenbrot.
 
Sie schaffen, tauschen, wählen,
Und bald kommt doch der Tod,
Der ihre Güter stehlen,
Vernichten wird - o Not!
 
Drum laßt das Sorgen, Quälen
Und denkt ans Himmelsbrot.
Habt kurze Zeit zum Wählen:
Heut rot und morgen tot.
 
So laßt das Rechnen, Zählen,
Begreift: »Nur eins ist not«,
Und denkt an eure Seelen
Und denkt an Gott und Tod.
 

 

 

 

hensepor
Luise Hensel (30 maart 1798 – 18 december 1878)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Anna Sewell werd geboren op 30 maart 1820 in Great Yarmouth, Norfolk. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007. en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Uit: Black Beauty

 

„The first place that I can well remember was a large pleasant meadow with a pond of clear water in it. Some shady trees leaned over it, and rushes and water lilies grew at the deep end. Over the hedge on one side we looked into a plowed field, and on the other we looked over a gate at our master's house, which stood by the roadside. At the top of the meadow was a plantation of fir trees, and at the bottom a running brook overhung by a steep bank.
While I was young I lived upon my mother's milk, as I could not eat grass. In the daytime I ran by her side, and at night I lay down close by her. When it was hot we used to stand by the pond in the shade of the trees, and when it was cold we had a nice warm shed near the plantation.
As soon as I was old enough to eat grass, my mother used to go out to work in the daytime and come back in the evening.
There were six young colts in the meadow besides me. They were older than I was; some were nearly as large as grown-up horses. I used to run with them, and had great fun; we used to gallop all together round and round the field, as hard as we could go. Sometimes we had rather rough play, for they would frequently bite and kick as well as gallop.
One day, when there was a good deal of kicking, my mother whinnied to me to come to her, and then she said:
"I wish you to pay attention to what I am going to say to you. The colts who live here are very good colts, but they are carthorse colts and, of course, they have not learned manners. You have been well bred and well born; your father has a great name in these parts, and your grandfather won the cup two years at the Newmarket races.Your grandmother had the sweetest temper of any horse I ever knew, and I think you have never seen me kick or bite. I hope you will grow up gentle and good, and never learn bad ways; do your work with a good will, lift your feet up well when you trot, and never bite or kick even in play."

 

 

 

SewellAnna

Anna Sewell (30 maart 1820 – 25 april 1878)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 30 maart 2009.


De Duitse dichter, schrijver en draaiboekauteur
Herbert Asmodi werd geboren op 30 maart 1923 in Heilbronn.

Geschreven door Romenu om 20:08 Reageer op dit bericht

Geert van Istendael, Eric Walz, Georg Klein, Ernst Jünger, Yvan Goll

De Vlaamse prozaschrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008. en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

Keukentafel

 

Er zit een gat in het blad. En het is krom.
Het heeft gewerkt en zij heeft laten werken.
Eenkennig werd ze nooit. Veelgodendom
van sap en bier en bloed vond altijd toevlucht
binnen de kringen van haar heiligdom.

Haar stutten zijn geen zuilen. Het zijn poten,
viervuldig hun geloof, maar steeds oprecht.
Wat niet beweegt is wat het beste vecht.

 

 

 

Spade

Zij bijt het eten uit de grond. Haar snede
keert het bestaansrecht om, vlak bij
de aarde. Wie haar schaafde, smeedde
wil geen gras, wil knol, verteerbaar blad.
Metaal klemt hout. Ooit breken zij hun eden.

Haar meester stoot. Zij steekt, zij doodt. Al wat
het duister zoekt wordt naar het licht geheven.
Zij spreidt een brokkelig bed voor oogstbaar leven.

 

 

 

 

GeertVanistendael
Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Eric Walz werd geboren op 29 maart 1966 in Königstein im Taunus. Zie ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Uit: Die Hure von Rom

 

„Rom, der Abend des 10. April 1552
Vater, vergib mir, ich habe gesündigt."
Papst Julius III. fiel vor dem Altar auf die Knie. Sein Körper wankte. Links und rechts von ihm warfen zwei Kerzen ihr zuckendes Licht an die bemalte Wand hinter dem Altar der Sixtinischen Kapelle, dorthin, wo Tote den Gräbern entstiegen und die Verdammten von den Engeln in die Tiefe gestoßen wurden. Höllenqualen leuchteten auf. "Vater, vergib mir, ich habe gesündigt." Er war allein in der Dunkelheit. Nicht nur, dass niemand bei ihm war, er spürte auch keinen Gott. Er hatte ihn im Laufe der Jahre weggefeiert und fortgesündigt, denn kaum eine Woche verging ohne ein Fest, kaum ein Tag verging ohne eine Lustbarkeit. Die Römer nannten ihn heimlich Papst Karneval. Jeder sah in ihm einen Vergnügungskönig, aber keiner merkte, dass all dieser alberne Zeitvertreib nur dazu diente, die Dämonen zu vergessen, die ihn umgaben. Papst zu sein, das bedeutete, die Kunst der Manipulation und des Scheins zu beherrschen - also die Kunst der Politik, deren Gerüst die Sünde war. Für jede Sünde quälte ihn ein Dämon. Mittlerweile waren es Hunderte, Tausende, die ihn fast jede Nacht jagten: ungebeichtete Papstsünden, mit denen er versuchte zu leben.
Mönche konnten sich ihren Äbten anvertrauen, Äbte ihren Bischöfen, diese ihren Kollegen. Aber wem beichtete ein Papst? Wem durfte er vertrauen?
Julius traute niemandem, schon gar nicht einem aus dem Vatikan. Päpste, die voller Vertrauen waren, büßten das fast immer. Seit zwei Jahren, seit er gewählt worden war und sein Pontifikat angetreten hatte, hatte Julius nicht mehr gebeichtet, jedenfalls nicht aufrichtig, sondern sich nur noch dem Wesen anvertraut, das er auf Erden vertrat. Doch dieses Wesen sprach schon lange nicht mehr mit ihm, es hatte ihm nichts mehr zu sagen. Julius' Beichte blieb stets unerwidert, verhallte im Nichts, und er blieb allein mit seinen Dämonen und nahm sie auf sich wie ein Kreuz.“

 

 

 

Walz
Eric Walz (Königstein im Taunus, 29 maart 1966)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Georg Klein werd geboren op 29 maart 1953 in Augsburg. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Uit: Roman unserer Kindheit

 

“Es blutet und blutet. Und weil diese Kinder – da mitten in meinem Sommer! – noch allesamt mit starken Augen geschlagen sind, so lange, bis ihnen die aufstrebenden Götter, bis ihnen der kleine Schrecken des Sex und das Schwarzweiß des Fernsehens den Blick lindern werden, sieht der Ältere Bruder das Blut von der Ferse auf den Asphalt tropfen, als liefe ihm eine Wabe seiner Seele aus. Noch tut es, nicht weh. Unter der Saugglocke des Schocks spürt er nicht einmal, wie heiß der Granit des Bordsteins an seinen Ellenbogen bereits ist. Weicher als Bärendreck, weicher als die Lakritze, die er allen anderen Süßigkeiten vorzieht, wird der Teer der Fugen in den nächsten Stunden werden. Am Glanz kann man ihm dieses Erweichen schon ansehen. Bald lässt er sich ganz leicht aus seiner Rille heben und schwärzt die Hornhaut der Sohlen auf eine besonders nachhaltige Weise, wenn man barfuß in ihn tritt. Zwischen zwei Lidschlägen stellt sich der Ältere Bruder beides vor, das Herauspulen wie die klebrigen Flecken, kippt dann auf den Rücken, staunt ohne Eile über das Knallblau des Himmels, bis er den Oberkörper wieder aufrichtet, um sich die blutige Angelegenheit erneut genau anzuschauen, als ein Ganzes und in allen Einzelheiten: seinen rechten Fuß, der noch immer nicht schmerzt, obwohl ihn die rostigen Drähte so gründlich aufgefleischt haben. Den Anhub des Missgeschicks hatte er in einem merkwürdigen Zusammenkrampfen im Bauch gespürt, tief unten, wo es sonst eigentlich nie etwas zu spüren gibt. Aber es blieb ihm keine Zeit, sich darüber zu wundern, denn er rannte schon neben dem anrollenden Wolfskopf her, eine Hand an der brüchigen Sattelkante, stieß nur noch einmal die Luft aus, bevor er auf den Gepäckträger des alten Damenfahrrads sprang, um mit Wolfskopf den drei anderen hinterherzujagen. Das erste Stück den Kreuztöterweg hinunter ist sein Ritt auf dem wackeligen Geiger von Wolfskopfs Mutter, die Finger unter den stramm gespannten Lederhosenträgern des Freundes, dann halb prickelig, halb mulmig in der Schwebe geblieben. Erst hinter dem Schaufenster von Tabak-Geistmann, genau dort, wo Lebensmittel-Vetterle und die Sparkasse aneinanderstoßen, gerade als der Wolfskopf den Hintern vom Sattel hob, um mit seinem ganzen Gewicht in die Pedale zu steigen, zog es unserem großen Bruder die rechte Ferse hinein in die sausenden Speichen”.

 

 

 

 

Klein
Georg Klein (Augsburg,  29 maart 1953)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ernst Jünger werd geboren in Heidelberg op 29 maart 1895. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Uit: Der Waldgang

 

“Zur Eigenart unserer Zeit gehört die Verknüpfung bedeutender Auftritte mit unbedeutenden Darstellern. Das wird vor allem an ihren großen Männern sichtbar; man hat den Eindruck, daß es sich um Gestalten handelt, wie man sie in beliebiger Menge in Genfer oder Wiener Kaffeehäusern, in provinziellen Offiziersmessen oder obskuren Karawansereien finden kann.
Wo über die bloße Willenskraft hinaus geistige Züge auftreten, darf man darauf schließen, daß noch alter Stoff vorhanden ist, wie etwa bei Clemenceau, den man als in der Wolle gefärbt bezeichnen kann.
Das Ärgerliche an diesem Schauspiel ist die Verbindung von so geringer Höhe mit ungeheurer funktionaler Macht. Das sind die Männer, vor denen Millionen zittern, von deren Entschlüssen Millionen abhängen. Und doch sind es dieselben, von denen man zugeben muß, daß der Zeitgeist sie mit unfehlbarem Griff auswählte, wenn man ihn unter einem seiner möglichen Aspekte, nämlich dem eines gewaltigen Abbruchunternehmers, betrachten will. All diese Enteignungen, Abwertungen, Gleichschaltungen, Liquidationen, Rationalisierungen, Sozialisierun-gen, Elektrifizierungen, Flurbereinigungen, Auftei-lungen und Pulverisierungen setzen weder Bildung noch Charakter voraus, die beide den Automatismus eher schädigen. Wo daher in der Werkstättenlandschaft auf die Macht geboten wird, erhält derjenige den Zuschlag, in dem sich das Bedeutungslose durch starken Willen überhöht. Dies Thema, und insbesondere seine moralische Verflechtung, werden wir an anderer Stelle wieder aufnehmen.”

 

 

 

ernst-juenger
Ernst Jünger (29 maart 1895 - 17 februari 1998)

 

 

 

 

De Duits-Franse dichter en schrijver Yvan Goll (eig. Isaac Lang) werd geboren in Saint-Dié-des-Vosges op 29 maart 1891. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

 

Mond

 

I

Wie unerbittlich aber schwellest du
kleiner Modistinnen einsames Herz
und polternder Klaviere Himmelssehnsucht.

Wie unerbittlich streutest du dein Leuchten
in dunkelnde und fröstelnde Alkoven
und hinters Gitter der Gefangenen.

Aus der entbrannten Hölle ihres Herzens
schrien die Menschen und verzweifelten
und rissen sich die Brust im Irrsinn auf
und starben dran, daß du so schön gewesen.

 

 

II

Und als du plötzlich, wie ein wunder Vogel,
vom Himmel flattertest und deine Flammen
in roten Federn niederfallen ließest:

Wie gräßlich fuhr dein Strahl über die Erde!
Die Tiere hatten Phosphor in den Augen,
die Häuser brannten ab wie Scheiterhaufen.

Die Menschen, die um dunkle Plätze irrten,
Apachen und Kokotten und Gendarmen,
sie glaubten wie Indianer an dein Sterben
und feierten den Tod in dieser Nacht.

 

 

 

 

Goll
Yvan Goll (29 maart 1891 – 27 februari 1950)
Yvan en Claire Goll 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:24 Reageer op dit bericht

R. S. Thomas, Jacques Brault, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Welshe dichter Ronald Stuart Thomas werd geboren op 29 maart 1913 in Cardiff. Zie ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

Poetry For Supper

 

'Listen, now, verse should be as natural

As the small tuber that feeds on muck

And grows slowly from obtuse soil

To the white flower of immortal beauty.'

 

'Natural, hell! What was it Chaucer

Said once about the long toil

That goes like blood to the poem's making?

Leave it to nature and the verse sprawls,

Limp as bindweed, if it break at all

Life's iron crust. Man, you must sweat

And rhyme your guts taut, if you'd build

Your verse a ladder.'

'You speak as though

No sunlight ever surprised the mind

Groping on its cloudy path.'

 

'Sunlight's a thing that needs a window

Before it enter a dark room.

Windows don't happen.'

So two old poets,

Hunched at their beer in the low haze

Of an inn parlour, while the talk ran

Noisily by them, glib with prose.

 

 

 

Sorry

 

Dear parents,

I forgive you my life,

Begotten in a drab town,

The intention was good;

Passing the street now,

I see still the remains of sunlight.

 

It was not the bone buckled;

You gave me enough food

To renew myself.

It was the mind's weight

Kept me bent, as I grew tall.

 

It was not your fault.

What should have gone on,

Arrow aimed from a tried bow

At a tried target, has turned back,

Wounding itself

With questions you had not asked.

 

 

 

 

Thomas
R. S. Thomas (29 maart 1913 – 25 september 2000) Portret door Gordon Stewart

 

 

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

Ce soleil de lilas

 

Ce soleil de lilas

                          me pénètre

comme un hameçon

l'oeil du poisson

encore un printemps       puis-je permettre

qu'il darde ses aiguilles

dans la terre brunie dans ma tête vieillie

toutes deux si bien obscurcies

revenir de mort

me devenait si facile

je ne demande plus pourquoi

je commence d'oublier comment

et voici que la pelouse se liquéfie

le dur hiver s'affaisse en plis mous

des feuilles à mes pieds se réveillent

et regardent se souvenant les branches lisses

j'ai mal de cette vie nouvelle

revenir de mort n'est plus possible

aide-moi je t'en prie toi qui ruisselles

et ris sous le soleil-lilas

toi patient pêcheur de sursis

 

 

 

 

Brault_Jacques
Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)

 

 

 

Zie voor alle onderstaande schrijvers ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

 

De Engelse schrijver Maurice Denton Welch werd geboren op 29 maart 1915 in Sjanghai.

 

Uit: A Party

 

“Fat Bertha Swan had bounced into the Still-life Room, given her invitation and bounced out again, shouting, 'And see you damn well come in fancy undress - you won't be let in otherwise.'

Ian, painting alone in one corner, had smiled. He liked Bertha - even her exaggerated uncouthness and her absurd swearing amused him. He would certainly go to her party.

But now, as he sat on the bed in his room, he wondered what exactly fancy undress meant. He supposed it meant fig leaves, loincloths, straw-skirts, saucepan lids, but he wished he had asked some of the other students what they intended to wear. The knowledge would have given him more confidence.

Going over to the chest of drawers, he pulled out his faded mauve bathing 'trunks' and looked at them doubtfully. He remembered buying them with an unexpected postal order sent to him on his fifteenth birthday two years ago. His aunt had not thought mauve a very suitable colour for a boy, but he had liked them even more just because of her disapproval. Now moth holes stared up at him from important places; but these could be hidden....

Charming, heavy, swart Bertha, dressed all in Union Jacks, opened the door herself. A smooth round pillar of stomach divided her bunchy brassiere from her frilly skirt. She screamed, jumped up and down like a pneumatic road drill, then hustled Ian into a bedroom on the ground floor. There he found the clothes of all the other guests strewn about him carelessly. He shivered a little as he pulled on his [costume made from large leaves stitched to the swimming trunks], gowned himself and hung the garland round his neck. He tried not to feel naked and horribly defenceless. He longed for one of those awe-inspiring gorilla bodies. No-one would dare laugh then... Bertha gave him no time for further anxious brooding. She burst into the room and cried, 'Oh, but, Ian, you look sweet. What are you? A sort of little woodland sprite, or what?'

Overcome with confusion, Ian could only mutter savagely, 'I don't know. I'm nothing in particular, although I had thought of trying to come as Bacchus.'

'But you can't look nearly loose enough for that,' shrieked Bertha, taking his hand and pulling him into the living-room....

Ian grew so tired of stubbing his toes on unexpected pieces of furniture [in the party game of 'sardines'], of waiting breathlessly in the dark, that at last he crept up to the French window and let himself into the garden. The night wind blowing on his hot skin made him shiver, but he welcomed it. He went over to the [tethered] cats. They were all lying down, like the lions in Trafalgar Square. The Tom had made one of those amazing smells, fascinating and horrible in their pungency, their power to evoke all scenes of human squalor and misery.“

 

 

 

Welsh
Denton Welch (29 maart 1915 – 30 december 1948)

Detail van zelfportret uit 1942

 

 

 

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Aymé werd geboren op 29 maart 1902 in Joigny.

 

Uit: Le passe-muraille

 

„Il y avait à Montmartre, au troisième étage du 75 bis de la rue d'Orchampt, un excellent homme nommé Dutilleul qui possédait le don singulier de passer à travers les murs sans en être incommodé. Il portait un binocle, une petite barbiche noire, et il était employé de troisième classe au ministère de l'Enregistrement. En hiver, il se rendait à son bureau par l'autobus, et, à la belle saison, il faisait le trajet à pied, sous son chapeau melon.

Dutilleul venait d'entrer dans sa quarante-troisième année lorsqu'il eut la révélation de son pouvoir. Un soir, une courte panne d'électricité l'ayant surpris dans le vestibule de son petit appartement de célibataire, il tâtonna un moment dans les ténèbres et, le courant revenu, se trouva sur le palier du troisième étage. Comme sa porte d'entrée était fermée à clé de l'intérieur, l'incident lui donna à réfléchir et, malgré les remontrances de sa raison, il se décida à rentrer chez lui comme il en était sorti,en passant à travers la muraille.“ 

 

 

 

 

Aymé
Marcel Aymé (29 maart 1902 – 15 oktober 1967)

Montmartre, Place Marcel Ayme, sculptuur van „Le passe-muraille“ door Jean Marais

 

 

 

 

De Surinaamse dichter, schrijver en politicus R. Dobru (pseudoniem van Robin Ewald Raveles) werd geboren in  Paramaribo op 29 maart 1935.

 

 

4-juni overpeinzing

 

Deze vlag

die mijn Natie draagt

deze kleuren

waarmee dit Volk

zit opgescheept in sterren

deze vlag

welke wij vandaag nog moeten verdedigen

met ons bloed

waarvoor wij vandaag nog

willen offeren have en goed

als het moet

deze vlag

die ons volk verdeelt en heerst

deze vlag die apartheid propageert

deze vlag frustreert

deze vlag

die staat

terwijl wij zoeken naar vaart

deze vlag

is ons verleden en

- vandaag somwijlen nog - ons heden

deze vlag

geeft ons geen streven

heeft geen leugd

deze vlag, die niet deugt

 

 

 

 

dobru
R. Dobru (29 maart 1935 - 17 november 1983)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver Jenő Rejtő (eig. Reich Lajos) werd geboren op 29 maart 1905 in Boedapest.

 

Uit: The 14-Carat Roadster (Vertaald door Patricia Bozsó)

 

„Ivan Gorchev, sailor on the freight ship 'Rangoon', was not yet twenty-one when he won the Nobel Prize in physics. To win a scientific award at such a romantically young age is unprecedented, though some people might consider the means by which it was achieved a flaw. For Ivan Gorchev won the Nobel Prize in physics in a card game, called macao, from a Professor Bertinus, on whom the honour had been bestowed in Stockholm by the King of Sweden a few days earlier. But those who are always finding fault don't like to face facts, and the fact of the matter is that Ivan Gorchev did win the Nobel Prize at the age of twenty-one.

Professor Bertinus, with the Nobel Prize in his briefcase, had boarded ship in Göteborg, and before the ship sailed, the Swedish Franklin Society assembled on deck to present him with the big gold medal for his successful experiments in the splitting of the atom. The ship then departed, and the worthy professor was all impatience to arrive in Bordeaux, where he owned a few acres of vintage, as elderly French civil servants generally did, from the executioner's assistant, to the director of the museum.

Ivan Gorchev, on the other hand, boarded ship in Southampton, to cross the Channel for reasons unknown even to himself. It's true that he had been fired from a freight ship (the Rangoon) because he had used a four-pointed boat hook to beat up the navigator. But as to why anyone who had beaten up a navigator and been fired from a freight ship would want to cross the Channel, we do not understand any more than so many of our hero's actions.

Another perplexing fact is how this frivolous young man was able to become acquainted with the world-famous scientist; what is particularly obscure is how he was able to convince the aged and reticent professor to play, even for very small stakes, macao, a game of chance prohibited in many countries. We must resign ourselves to ignorance of these details. Allegedly the whole thing began when the professor became seasick on deck. Gorchev offered him a pleasant-tasting lemon-cognac-sodium bicarbonate drink of his own concoction. The professor recovered, and asked the young man who he was, and from where he had come.

 

 

 

Rejto

Jenő Rejtő (29 maart 1905 – 1 januari 1943)

 

 

 

De Duitse schrijver Johann Karl August Musäus werd geboren op 29 maart 1735 in Jena.

 

Uit: Volksmärchen der Deutschen

 

“Rolands Knappen

 

Vetter Roland hatte, wie alle Welt weiß, seines Oheims Kaiser Karls Kriege mit Glück und Ruhm geführt und unsterbliche Taten getan, von Dichtern und Romanziern besungen, bis ihm Ganelon der Verräter, bei Ronceval am Fuß der Pyrenäen, den Sieg über die Sarazenen und zugleich das Leben entriß. Was half's dem Helden, daß er den Enakssohn, den Riesen Ferracutus, den hohnsprechenden Syrer aus Goliaths Nachkommenschaft erlegt hatte, da er den Säbelstreichen der Ungläubigen dennoch unterliegen mußte, wogegen ihn sein gutes Schwert Durande diesmal nicht[122] schützen konnte; denn er hatte seine Heldenbahn durchlaufen und befand sich am Ende derselben. Von aller Welt verlassen lag er da unter den Scharen der Erschlagnen, schwer verwundet und von brennendem Durst gequält. In diesem traurigen Zustande nahm er alle Kräfte zusammen und stieß dreimal in sein wundersames Horn, um Karln das verabredete Zeichen zu geben, daß es mit ihm am letzten sei. Obgleich der Kaiser mit seinem Heer acht Meilen weit vom Schlachtfelde kampierte, vernahm er doch den Schall des wunderbaren Horns, hob alsbald die Tafel auf zu großem Verdruß seiner Schranzen, welche eine leckerhafte Pastete witterten, die eben zerlegt wurde, und ließ sein Heer flugs aufbrechen, seinem Neffen zu Hülfe zu eilen, wiewohl es damit zu spät war; denn Roland hatte so gewaltsam intoniert, daß das güldene Hörn geborsten war, er hatte sich alle Adern am Halse zersprengt und seinen Heldengeist bereits ausgeatmet. Die Sarazenen aber freueten sich ihres Sieges, und legten ihrem Heerführer den Ehrennamen Malek al Nasser oder des siegreichen Königes bei.”

 

 

 

Museus
Johann Musäus (29 maart 1735 – 28 oktober 1787)

Geschreven door Romenu om 20:18 Reageer op dit bericht

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