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Berichten van 28 april 2010 tot 29 april 2010

Konstantínos Petros Kaváfis, Bernhard Setzwein, Bjarne Reuter

De Griekse dichter Konstantínos Petros Kaváfis werd geboren te Alexandrië (Egypte) op 29 april 1863. Zie ook mijn blog van 29 april 2007 en mijn blog van 3 mei 2006. en ook mijn blog van 29 april 2008 en ook mijn blog van 29 april 2009.

 

 

Kaarsen

 

De dagen die komen staan voor ons
als een rij brandende kaarsjes -
gulden, warme en levendige kaarsjes.

De dagen die gingen blijven achter,
een trieste reeks van gedoofde kaarsen;
die het dichtst bij staan walmen nog,
koude kaarsen, gesmolten en gekromd.

Ik wil ze niet zien, hun aanzicht bedroeft me
en het bedroeft me te denken aan hun licht van weleer.
Ik kijk vooruit naar mijn brandende kaarsen.

Ik wil niet omdraaien, niet huiverend zien
hoe snel de donkere reeks langer wordt,
hoe snel de gedoofde kaarsen vermeerderen.

 

 

 

 

 

IN AFWACHTING VAN DE BARBAREN

- Waar wachten wij op bijeengekomen op de agora?
Op de barbaren die vandaag komen.

- Waarom wordt in de Senaat niets gedaan?
Zitten de Senatoren daar zonder wetten te maken?

Omdat de barbaren vandaag zullen komen.
Waarom zouden de Senatoren dan nog wetgeven?
Dat zullen de barbaren doen wanneer ze zijn gekomen.

- Waarom is onze keizer zo vroeg opgestaan
en zit hij bij de grootste poort van de stad
op zijn troon, plechtig, de kroon op het hoofd?

Omdat de barbaren vandaag zullen komen.
De keizer wacht om hun aanvoerder te ontvangen.
Houdt zelfs een oorkonde klaar
Die hij hem geven wil. Daarop schreef hij
veel titels, erenamen voor hem neer.

- Waarom verschenen onze twee consuls vandaag
en de praetoren in hun rode, geborduurde toga’s;
waarom dragen ze armbanden met al die amethisten
en ringen met prachtige, vonkende smaragden;
waarom torsen ze vandaag kostbare staven
met zilver en goud fraai geciseleerd?

Omdat de barbaren vandaag zullen komen
en zulke dingen verblinden de barbaren.

- Waarom komen niet als altijd de waardige retoren
om redevoeringen te houden, het hunne te zeggen?

Omdat de barbaren vandaag zullen komen,
hun mishaagt woordomhaal, welsprekendheid.

- Waarom begint er nu opeens die onrust
en die verwarring (Wat werden de gezichten ernstig).
Waarom lopen snel straten en pleinen leeg,
en keert ieder naar huis, verzonken in gedachten?

Omdat de nacht viel en de barbaren niet kwamen.
Enkele lieden, net binnen uit de grensstreek,
zeiden dat er geen barbaren meer zijn.

Wat moet er nu van ons worden, zonder barbaren.
Die mensen waren tenminste een oplossing.



 

Vertaald door Hans Warren en Mario Molegraaf

 

 

 

 

The windows

 

In these darkened rooms, where I spend
oppresive days, I pace to and fro
to find the windows. -- When a window
opens, it will be a consolation. --
But the windows cannot be found, or I cannot
find them. And maybe it is best that I do not find them.
Maybe the light will be a new tyranny.
Who knows what new things it will reveal.

 

 

 

Vertaald door George Barbanis

 

 

 

 

cavafy

Konstantínos Petros Kaváfis (29 april 1863 – 29 april 1923)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Bernhard Setzwein werd geboren op 29 april 1960 in München.

 

Uit: Die Donau

 

“Ich weiß nicht, ob Friedrich Hölderlin tatsächlich jemals am Quell der Donau war. Ob er ihn überhaupt gefunden hat (was nicht so einfach ist, dazu gleich mehr). Um was es ihm ging, war die Idee, daß es Mutter Donau sei, die uns Germanen mit der antiken Götterwelt und noch weiter ausgreifend mit dem Orient verbinde. Wenn dem so ist, dann muß man allerdings sagen, die Frage Asia oder Germania entscheidet sich auf dem First eines alten Bauernhauses im Schwarzwald. Da auf dem Dach nämlich wird geschieden in Regentropfen, die Richtung Schwarzes Meer, und in Regentropfen, die Richtung Nordsee geschickt werden. Rheinwasser oder Donauwasser, das ist hier die - wie wir gleich sehen werden - ziemlich weitreichende Frage. Entschieden wird sie, wie gesagt, an der Scheidelinie eines alten Dachfirstes: Was westlich davon auftrifft, landet im Rhein, was östlich niederprasselt, in der Donau. Die Traufe am Ende des Daches nämlich ist die tatsächliche, gewissermaßen letztinstanzliche Quelle der Donau. Noch weiter zurückgehen kann man nicht. Glaubte zumindest Johann Dielhelm, als er 1785 in seinem Antiquarius des Donau-Stroms die Entdeckung dieser Dachtraufenquelle vermeldete. Von ihr rinne das Wasser herab auf einen Wiesenhang, aus dessen ständig durchnäßten Untergrund in einer Mulde die Breg entspringe, und die schließlich sei das wahre Donauquellbächlein, denn die Bregquelle liege 48,5 Kilometer weiter vom Schwarzen Meer entfernt als das Städtchen Donaueschingen, der schärfste Rivale in der Streitfrage »wo entspringt die Donau wirklich?«.

Die Donaueschinger wiederum haben ihre Argumente. Eines davon könnte sein, daß man schon bei dem römischen Geschichtsschreiber Plinius nachlesen könne, daß die Donau ihren Ursprung in Donaueschingen habe. Im Schloßpark derer von Fürstenberg findet man eine neobarocke Anlage, bestehend aus einem Quellbecken, einer allegorischen Figurengruppe aus Marmor und der Inschrift: »Mutter Baar schickt die junge Donau auf den Weg nach Osten.« (Baar heißt das badische Hügelland rund um Donaueschingen.) Wie jung die Donau hier noch ist, macht die Figurengruppe anschaulich: als kleines Lausdeandl hüpft die Donau auf den Knien ihrer Mutter Baar herum. Später mutiert die Donau dann - seltsam genug diese Geschlechtsumwandlung - in einen rauschebärtigen Flußgott, so etwa dargestellt in der Figurengruppe vor der Albertina in Wien oder auf dem großen Vier-Ströme-Brunnen von Gian Lorenzo Bernini auf der Piazza Navona in Rom.”

 

 

 

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Bernhard Setzwein (München, 29 april 1960)

 

 

 

 

De Deense schrijver Bjarne Reuter werd geboren op 29 april 1950 in Brønshøj.

 

Uit: Das Zimthaus (Vertaald door Knut Krüger)

 

“Ingeborg hat Limonade geholt. Der Stoff der Liegestühle ist alt und verschlissen und hat dem Gewicht von Max wenig entgegenzusetzen. Die Stühle wurden während des “Ersten Weltkriegs angefertigt, und man sagt, ihre Farbe passe sich der Stimmung ihrer Benutzer an. Gerade jetzt ist mein Stuhl blau.
Weit draußen auf dem Badesteg sitzen drei kleine Seeschwalben und warten auf das Abflauen des Windes. Die Flaggenleine klappert unentschlossen. Max findet, sein Vater könnte endlich die Geburt einleiten. Aus lauter Unruhe gehe ich ums Haus herum und auf die Straße.
Ich betrachte den cremefarbenen Kinderwagen, der schon auf der Veranda bereitsteht, und Otto Nielsen, den man jetzt, nachdem wir trübes Wetter bekommen haben, zum Fensterputzen verdonnert hat. Sein Großvater ist gerade damit beschäftigt, den Haupteingang mit Blumengirlanden zu dekorieren.
"Es wird Regen geben, Elliot", sagt Otto.
Ich antworte ihm nicht und gehe zurück, an den kleinen, scheckigen Platanen entlang. Das Wetter bleibt unverändert. Wir warten alle, auch die Platanen, die Liebesbäume genannt werden und gepflanzt wurden, nachdem die Schwestern auf die Welt kamen.”

 

 

 

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Bjarne Reuter (Brønshøj, 29 april 1950)

 

 

 

 

Zie voor de twee bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 29 april 2008 en ook mijn blog van 29 april 2009.



Zie voor nog meer schrijvers van de 29e april ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:02 Reageer op dit bericht

Walter Kempowski, Alejandra Pizarnik, Humphrey Carpenter, Kurt Pinthus

De Duitse schrijver Walter Kempowski werd geboren in Rostock op 29 april 1929.

 

Uit: Somnia. Tagebuch 1991

 

“Januar 1991

Nartum                              Di 1. Januar 1991, Neujahr, Sonne, kein knirschender

 

SchneeNationalfeiertag der Republik Kuba

Flüchtlinge aus Moçambique landen in Finnland! Wann tauchen wohl die ersten Finnen in Moçambique auf? – Moçambique: der Schauplatz von Massenmorden an Indern, war das 1962? Damals jagten sie die Inder raus, wenn sie sie nicht gar totschlugen. Alles schon vergessen? Es gibt Fotos davon, wie die Inder, die sich wohl sehr breitgemacht hatten in diesem Land, mit flatternden Burnussen vor dem schwarzen, säbelschwingenden Mob fliehen. Wenn sie die tüchtigen Inder dagelassen hätten, hätten die Moçambiquer jetzt wahrscheinlich nicht Asyl suchen müssen in Finnland.

Die ganze Weltgeschichte dreht sich um den Satz: Wenn meine Tante Räder hätte...

Wie die Eskimos sich wohl über die ersten europäischen Schiffbrüchigen gewundert haben! Im 19. Jahrhundert. Mit Zylinder und Uhrkette? Jetzt sind es womöglich die Eskimos, die mit Zylinderhut herumlaufen, und die weißen Pipelineforscher wie die alten Eskimos, die sich übrigens selbst ganz anders nennen. – Hübsche Schnitzereien fertigen sie an, doch meistens sollen sie betrunken sein. Aber ich will nichts gesagt haben.

 

Ob’s da auch ein Goethe-Institut gibt?

 

Das Mozartjahr wird eingeläutet. Wie beim Pferderennen, da läuten sie doch auch? Oder ist es die letzte Runde, die mit einer Glocke angezeigt wird? Für unsereinen wird jedenfalls hinterher geläutet, mit einer hellen Totenglocke.

 

Es gibt wohl keinen größeren Gegensatz als Moçambique und Mozart. Mit Entwicklungshilfe wird in Moçambique bereits ein philharmonisches Orchester entstanden sein. Elfenbein für Taktstöcke haben sie selbst.

Moçambique: hab’ nachgesehen, schwärzere Menschen gibt’s nicht auf der Welt. Mit Tellern in der Lippe und Messingringen um den Hals. Was machen sie mit den Flöhen, die daruntergeraten? Wenn ein Finne mit einer bunten Zipfelmütze so ein Kind des Urwalds heiratet, das muß lustig sein. Da kommen sie beim Tanzen sicher durcheinander.“

 

 

 

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Walter Kempowski (29 april 1929 – 5 oktober 2007)

 

 

 

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Alejandra Pizarnik werd geboren op 29 april 1936 in Buenos Aires.

 

Uit: A memorable story

 

“—That black one that laughs from the small window of a streetcar resembles Madame Lamort —she said.
—That’s not possible; there are no streetcars in Paris. Besides, that black one on the streetcar doesn’t resemble Madame Lamort in any way. Quite the opposite: it’s Madame Lamort who resembles that black one. In sum: not only does Paris lack streetcars, but I have never seen Madame Lamort in my life, not even in a portrait.
—You agree with me —she said— because I don’t know Madame Lamort either.
—Who are you? We should introduce ourselves.
—Madame Lamort —she said— and you?
—Madame Lamort.
—Your name, I can’t think what it reminds me of —she said.
—Try to remember before the streetcar comes.
—But you just told me there were no streetcars in Paris —she said.
—They didn’t exist when I said it, but one never knows what might come to pass.
—Then let’s wait for it, since we’re waiting for it —she said.“

 

 

 

pizarnik

Alejandra Pizarnik (29 april 1936 – 25 september 1972)

 

 

 

 

Zie voor de twee bovenstaande schrijvers ook Zie ook mijn blog van 29 april 2007 en ook mijn blog van 29 april 2008 en ook mijn blog van 29 april 2009.

 

 

 

 

De Britse schrijver en biograaf Humphrey Carpenter werd geboren op 29 april 1946 in Oxford. Zie en ook mijn blog van 29 april 2009.

 

Uit: Great, Silly Grin: The British Satire Boom of The 1960s

 

„ Alan Bennett was the first of his family to go to university. Two years later, in 1956, Dennis Potter came up to Oxford from the Forest of Dean determined to flaunt, even exaggerate, his working-class origins as a way of achieving fame among his fellow undergraduates. Bennett, however, saw nothing in his background to shout about: "I was born and brought up in Leeds, in what Isuppose must have been a working-class family. When I say ‘I suppose,’ I do not mean that I did not actually notice, but imply that it all seemed perfectly satisfactory to me at the time. I had, after all, nothing to compare it with."

    He claims that his childhood in the 1930s and 1940s was dull rather than deprived—"the Utility version, childhood according to the Authorized Economy Standard"—and he had no great expectations of university. Yet his personal manner was misleading: "People ... think I'm sad ... I think it's because I've got an unfortunate face. But I always feel much more cheerful than they imagine that I am." And his upbringing had in fact been mildly unusual: "I already knew at the age of five that I belonged to a family that without being in the least bit remarkable or eccentric yet managed never to be quite like other families.

He was the younger son of Walter Bennett, a butcher working for the Co-Op in the Armley district of Leeds. Mr. Bennett was an amateur violinist who had also once taken up the double-bass to play in a dance band—usually an indication of at least mild eccentricity. He was also something of a writer and regularly entered competitions in such magazines as Tit-Bits, and was even sometimes paid for sending in short humorous paragraphs.”

 

 

 

Carpenter
Humphrey Carpenter (29 april 1946 – 4 januari 2005)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en bloemlezer Kurt Pinthus werd geboren op 29 april 1886 in Erfurt. Zie ook mijn blog van 29 april 2007 en ook mijn blog van 29 april 2008 en ook mijn blog van 29 april 2009.

 

Uit: Die Überfülle des Erlebens

 

“Stimmen längst Verstorbener erklingen; Länder, die wir kaum dem Namen nach kennen, rauschen an uns vorbei, als ob wir selbst sie durchschweiften. Der jahrzehntelang vergeblich umkämpfte Südpol ward, innerhalb 34 Tagen, gleich zweimal entdeckt, und der sagenhafte Nordpol wird bald von jedermann auf der Luftreise von Japan nach Deutschland überflogen werden können. Vor kurzem noch ungeahnte Möglichkeiten der Elektrizitätsausnutzung, unheilbare Krankheiten, Diphtherie, Syphilis, Zuckerkrankheit durch neuentdeckte Mittel heilbar geworden, das unsichtbare Innere unseres Körpers durch die Röntgenstrahlen klar vor Augen gelegt, all diese "Wunder" sind Alltäglichkeiten geworden. Im Jahre 1913 noch erließ eine Zeitschrift ein Preisausschreiben: "Welche Nachricht würde sie am meisten verblüffen?" Wie harmlos erschienen die Antworten gegen die Ereignisse , die kurz darauf einsetzten. Der Krieg begann sich über Erde, Luft und Wasser zu verbreiten, mit Vernichtungsmöglichkeiten, die die Phantasie auch der exzentrischsten Dichter nicht zu ersinnen gewesen war. Unsere Heere überfluteten Europa; Dutzende von Millionen Menschen hungerten jahrelang; aus Siegesbewußtsein stürtzten wir in Niederlage und Revolution; Kaiser, Könige und Fürsten wurden dutzendweise entthront. Wer soll noch durch Menschenunglück erschüttert werden, der erlebte, daß vier Millionen Menschen durch Menschenhand im Krieg umgebracht wurden? Die Länder erbebten von Attentaten und Revolten; politische und soziale Ideen, von denen unsere Großeltern noch nichts ahnten, wuchsen über die Menschheit und veränderten das Antlitz der Völker und der Erde. Das Geld, einziger Maßstab realen Besitzes, verlor seinen wert und eroberte ihn wieder. Staatengebilde brachen zusammen; Konferenzen versuchten vergeblich der Welt eine Neuordnung zu geben. Die urälteste Monarchie der Erde, China, ward Republik ... und Maschinen, Maschinen eroberten unsere Planetenkruste. Zusammengeballt in zwei Jahrzehnte erlebten wir mehr als zwei Jahrtausende vor uns. Was haben wir noch zu erwarten, zu erleben? Vermögen wir uns noch zu wundern?”

 

 

 

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Kurt Pinthus (29 april 1886 – 11 juli 1975)

Geschreven door Romenu om 19:58 Reageer op dit bericht

Roberto Bolaño, Harper Lee, Karl Kraus, Nezahualcóyotl

De Chileense schrijver Roberto Bolaño werd geboren op 28 april 1953 in Santiago de Chile. Zie ook mijn blog van 28 april 2009.

 

Uit: 2666 (Vertaald door Natasha Wimmer)

 

“The first time that Jean-Claude Pelletier read Benno von Archimboldi was Christmas 1980, in Paris, when he was nineteen years old and studying German literature. The book in question was D’Arsonval. The young Pelletier didn’t realize at the time that the novel was part of a trilogy (made up of the English-themed The Garden and the Polish-themed The Leather Mask, together with the clearly French-themed D’Arsonval), but this ignorance or lapse or bibliographical lacuna, attributable only to his extreme youth, did nothing to diminish the wonder and admiration that the novel stirred in him.

From that day on (or from the early morning hours when he concluded his maiden reading) he became an enthusiastic Archimboldian and set out on a quest to find more works by the author. This was no easy task. Getting hold of books by Benno von Archimboldi in the 1980s, even in Paris, was an effort not lacking in all kinds of difficulties. Almost no reference to Archimboldi could be found in the university’s German department. Pelletier’s professors had never heard of him. One said he thought he recognized the name. Ten minutes later, to Pelletier’s outrage (and horror), he realized that the person his professor had in mind was the Italian painter, regarding whom he soon revealed himself to be equally ignorant.

Pelletier wrote to the Hamburg publishing house that had published D’Arsonval and received no response. He also scoured the few German bookstores he could find in Paris. The name Archimboldi appeared in a dictionary of German literature and in a Belgian magazine devoted — whether as a joke or seriously, he never knew — to the literature of Prussia. In 1981, he made a trip to Bavaria with three friends from the German department, and there, in a little bookstore in Munich, on Voralmstrasse, he found two other books: the slim volume titled Mitzi’s Treasure, less than one hundred pages long, and the aforementioned English novel, The Garden.”

 

 

 

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Roberto Bolaño (28 april 1953 – 15 juli 2003)

 

 

 

 

De Amerikaans schrijfster Nelle Harper Lee werd geboren in Monroeville op 28 april 1926. Zie ook mijn blog van 28 april 2009.

 

Uit: To Kill a Mockingbird

 

“Mindful of John Wesley's strictures on the use of many words in buying and selling, Simon made a pile practicing medicine, but in this pursuit he was unhappy lest he be tempted into doing what he knew was not for the glory of God, as the putting on of gold and costly apparel. So Simon, having forgotten his teacher's dictum on the possession of human chattels, bought three slaves and with their aid established a homestead on the banks of the Alabama River some forty miles above Saint Stephens. He returned to Saint Stephens only once, to find a wife, and with her established a line that ran high to daughters. Simon lived to an impressive age and died rich.

It was customary for the men in the family to remain on Simon's homestead, Finch's Landing, and make their living from cotton. The place was self-sufficient: modest in comparison with the empires around it, the Landing nevertheless produced everything required to sustain life except ice, wheat flour, and articles of clothing, supplied by river-boats from Mobile.

Simon would have regarded with impotent fury the disturbance between the North and the South, as it left his descendants stripped of everything but their land, yet the tradition of living on the land remained unbroken until well into the twentieth century, when my father, Atticus Finch, went to Montgomery to read law, and his younger brother went to Boston to study medicine. Their sister Alexandra was the Finch who remained at the Landing: she married a taciturn man who spent most of his time lying in a hammock by the river wondering if his trot-lines were full.“

 

 

 

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Harper Lee (Monroeville, 28 april 1926)

 

 

 

 

De Joods-Oostenrijkse dichter, schrijver en journalist Karl Kraus werd geboren in Jičin, Bohemen, Oostenrijk-Hongarije (thans Tsjechië) op 28 april 1874. Zie ook mijn blog van 28 april 2007 en ook mijn blog van 28 april 2008 en ook mijn blog van 28 april 2009.

 

 

Wiese im Park

 

(Schloß Janowitz)

 

Wie wird mir zeitlos. Rückwärts hingebannt

weil' ich und stehe fest im Wiesenplan,

wie in dem grünen Spiegel hier der Schwan.

Und dieses war mein Land.

 

Die vielen Glockenblumen! Horch und schau!

Wie lange steht er schon auf diesem Stein,

der Admiral. Es muß ein Sonntag sein

und alles läutet blau.

 

Nicht weiter will ich. Eitler Fuß, mach Halt!

Vor diesem Wunder ende deinen Lauf.

Ein toter Tag schlägt seine Augen auf.

Und alles bleibt so alt.

 

 

 

Flieder

 

Nun weiß ich doch, 's ist Frühling wieder.

Ich sah es nicht vor so viel Nacht

und lange hatt' ich's nicht gedacht.

Nun merk' ich erst, schon blüht der Flieder.

 

Wie fand ich das Geheimnis wieder?

Man hatte mich darum gebracht.

Was hat die Welt aus uns gemacht!

Ich dreh' mich um, da blüht der Flieder.

 

Und danke Gott, er schuf mich wieder,

indem er wiederschuf die Pracht.

Sie anzuschauen aufgewacht,

so bleib' ich stehn. Noch blüht der Flieder

 

 

 

Sehnsucht

 

Es war einmal.

Ich leb' am Tage vom Gedanken,

nachts von der Qual;

oft träum' ich nur vom Traum.

Du gehst dahin und bist dir selbst es kaum.

In meinem Wahn jedoch, dem fieberkranken,

sind deine Wesen ohne Zahl.

 

 

 

Kraus

Karl Kraus (28 april 1874 - 12 juni 1936)

 

 

 

 

De Azteekse dichter en filosoof Nezahualcóyotl werd geboren in Texcoco op 28 april 1402.

 

Uit: SONG OF NEZAHUALCOYOTL (Fragment)

 

Our drums are ready; already I inspire the eagles and jaguars to

dance. Already you are on your feet, song flower. I search for

songs, our adornments. Ayyo.

 

Toward the end of it all I, Nezahualcoyotl, go weeping. Why must I

go lose myself in the land of the dead? Already I leave you, by

whom all live, you command me to lose myself in the land of the

dead. Ayyo.

 

How will things continue on Earth, in Acolhuacan? In time will

you disperse all your dependents, spirit of all I leave behind?

 

Only songs are our adornments. Already He destroys our painted

books, the princes. Be joyful here, no one has his house on earth;

we must leave the fragrant flowers. Ayyo.

 

Drums: Quititi quititi quiti quiti tocoto tocoti tocototocoti. Just

thus it will come back in.

 

Let there be flower songs. Let my younger brothers sing. I drink

intoxicating flowers; already they have arrived, the flowers that

make us dizzy, they come to glorify. Ayyo.

 

Let there be flowers. Bouquets of flowers have already arrived here;

flowers of pleasure are scattered, many-colored flowers rain

entwined. The drum resounds: let the dance begin. Ayyo.

 

 

 

nezahualcoyotl

Nezahualcóyotl (28 april 1402 - 4 juni 1472)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e april ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 20:27 Reageer op dit bericht

Auguste Barbier, Ğabdulla Tuqay, Charles Cotton, Bruno Apitz

De Franse dichter Auguste Barbier werd geboren op 28 april 1805 in Parijs.

 

 

La curée

I

 

Oh ! lorsqu'un lourd soleil chauffait les grandes dalles

Des ponts et de nos quais déserts,

Que les cloches hurlaient, que la grêle des balles

Sifflait et pleuvait par les airs ;

Que dans Paris entier, comme la mer qui monte,

Le peuple soulevé grondait,

Et qu'au lugubre accent des vieux canons de fonte

La Marseillaise répondait,

Certe, on ne voyait pas, comme au jour où nous sommes,

Tant d'uniformes à la fois ;

C'était sous des haillons que battaient les coeurs d'homme

C'étaient alors de sales doigts

Qui chargeaient les mousquets et renvoyaient la foudre ;

C'était la bouche aux vils jurons

Qui mâchait la cartouche, et qui, noire de poudre,

Criait aux citoyens : Mourons !

 

 

 

 

Barbier
Auguste Barbier (28 april 1805 – 14 februari 1882)

 

 

 

Zie voor de twee bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 28 april 2008 en ook mijn blog van 28 april 2009.

 

 

 

 

De Tataarse dichter Ğabdulla Tuqay werd geboren op 28 april 1886 in Qoşlawıç in Kazan, Rusland (tegenwoordig Tatarstan). Zie ook mijn blog van 28 april 2007 en ook mijn blog van 28 april 2008 en ook mijn blog van 28 april 2009.

 

 

 

Ô, ma langue maternelle! (Fragment)

 

Ô, langue chérie de mon enfance

Ô, langue enchanteresse de ma mère !

C'est toi qui m'a permis de chercher à connaître

Le monde, depuis mes jeunes années

 

Quand tout enfant je n'arrivais pas à dormir

Ma mère me chantait des berceuses

Et grand-maman me racontait des histoires

À travers l'obscurité pour me fermer les yeux

 

Ô, ma langue! Tu as toujours été

Mon soutien dans la douleur et dans la joie

Je te comprends et je te chéris tendrement

Depuis l'âge où j'étais un petit garçon

 

Dans ma langue, j'ai appris avec patience

À exprimer ma foi et à dire :

« Ô, Créateur! Bénis mes parents

Allah, emporte mes péchés! »

 

 

 

 

tuqay
Ğabdulla Tuqay (28 april 1886 – 15 april 1913)

 

 

 

 

De Engelse dichter en vertaler Charles Cotton werd geboren op 28 april 1630 in Beresford in Staffordshire. Zie ook ook mijn blog van 28 april 2009.

 

 

 

The Noon Quatrains 

 

THE Day grows hot, and darts his rays

From such a sure and killing place,

That half this World are fain to fly

The danger of his burning eye.

His early glories were benign,

Warm to be felt, bright to be seen,

And all was comfort, but who can

Endure him when Meridian?

Of him we as of kings complain,

Who mildly do begin to reign,

But to the Zenith got of pow'r,

Those whom they should protect devour.

Has not another Phaeton

Mounted the chariot of the Sun,

And, wanting art to guide his horse,

Is hurri'd from the Sun's due course.

If this hold on, our fertile lands

Will soon be turn'd to parched sands,

And not an onion that will grow

Without a Nile to overflow.

The grazing herds now droop and pant,

E'en without labour fit to faint,

And willingly forsook their meat

To seek out cover from the heat.

The lagging ox is no unbound,

From larding

the new turn'd up ground, [pressing down]

Whilst Hobbinal alike o'er-laid

Takes his coarse dinner to the shade.

Cellars and grottos now are best

To eat and drink in, or to rest,

And not a soul above is found

Can find a refuge under ground.

When pagan tyranny grew hot,

Thus persecuted Christians got

Into the dark but friendly womb

Of unknown subterranean Rome

. [the Roman catacombs]

And as that heat did cool at last,

So a few scorching hours o'er-pass'd,

In a more mild and temp'rate ray

We may again enjoy the Day.

 

 

 

 

CharlesCotton

Charles Cotton (28 april 1630 – 16 februari 1687)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 28 april 2007.

 

De Duitse schrijver Bruno Apitz werd geboren in Leipzig op 29 april 1900.

Geschreven door Romenu om 20:20 Reageer op dit bericht

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