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Romenu

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Berichten van 14 mei 2010 tot 15 mei 2010

Arthur Schnitzler, Albert Verwey, Michael Lentz, Pem Sluijter

De Oostenrijkse schrijver en arts Arthur Schnitzler werd geboren in Wenen op 15 mei

 

Uit: Therese

 

“Zu der Zeit, da der Oberstleutnant Hubert Fabiani nach erfolgter Pensionierung aus seinem letzten Standort Wien – nicht wie die meisten seiner Berufs- und Schicksalsgenossen nach Graz, sondern – nach Salzburg übersiedelte, war Therese eben sechzehn Jahre alt geworden.

Es war im Frühling, die Fenster des Hauses, in dem die Familie Wohnung nahm, sahen über die Dächer weg den bayrischen Bergen zu; und Tag für Tag, beim Frühstück schon, pries es der Oberstleutnant vor Frau und Kindern als einen besonderen Glücksfall, daß es ihm in noch

rüstigen Jahren, mit kaum sechzig, gegönnt war, erlöst von Dienstespflichten, dem Dunst und der Dumpfheit der Großstadt entronnen, sich nach Herzenslust dem seit Jugendtagen ersehnten Genuß der Natur hingeben zu dürfen. Therese und manchmal auch ihren um drei Jahre älteren Bruder Karl nahm er gern auf kleine Fußwanderungen mit; die Mutter blieb daheim, mehr noch als früher ins Lesen von Romanen verloren, um das Hauswesen wenig bekümmert, was schon in Komorn, Lemberg

und Wien Anlaß zu manchem Verdruß gegeben, und hatte bald wieder, man wußte nicht wie, zur Kaffeestunde zwei- oder dreimal die Woche einen Kreis von schwatzenden Weibern um sich versammelt, Frauen oder Witwen von Offizieren und Beamten, die ihr den Klatsch der kleinen

Stadt über die Schwelle brachten. Der Oberstleutnant, wenn er zufällig daheim war, zog sich dann stets in sein Zimmer zurück, und beim Abendessen ließ er es an hämischen Bemerkungen über die Gesellschaften seiner Gattin nicht fehlen, die diese mit unklaren Anspielungen auf gewisse gesellige Vergnügungen des Gatten in früherer Zeit zu erwidern pflegte. Oft geschah es dann, daß der

Oberstleutnant sich stumm erhob und die Wohnung verließ, um erst in später Nachtstunde mit dumpf über die Treppe hallenden Schritten zurückzukehren.”

 

 

 

schnitzler_arthur
Arthur Schnitzler (15 mei 1862 - 21 oktober 1931)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, essayist en letterkundige Albert Verwey werd geboren in Amsterdam op 15 mei 1865.Zie ook mijn blog van 15 mei 2006.

 

Vrouwen

 

De lieflijkheid van vrouwen houdt verbonden
Wat mannendrift of mannenwijsheid scheidt.
Zij voelen achter gronden diepre gronden
En achter 't Recht het ongesproken Pleit.

 

 

 

Klokgetik

 

Tik tak, tik tak: kort van pas,
Van seconde tot seconde,
Gaat de tijd, en toch te ras.
Ochtendstonde, ach middagstonde,
Avondstonde en na de dag
Nacht; en wéer een dag; en dagen,
Weken, maanden, jaren jagen
Met hetzelfde stil gewag
Van de slinger en de wijzer,
En wij worden stijver, grijzer
En gaan zachtjes over stag.
Is het zo? O ja. Maar groeien,
Bloeien en allengs vergloeien,
Eindlijk sterven, wat is schoner?
Schoner dan als aardbewoner
Brandende in het levensfeest
Zulk een mens te zijn geweest,
Zulk een lichaam, zulk een geest.

 

 

 

 

Van de liefde die vriendschap heet

 

VII

 

Mijn god is enkel gloed en donkerheid,
Schoon om te zien, – een wonder te verstaan; –
Daar is niet éen als Hij, – doch ’k zie u aan,
En waan dat gij Hem-zelf op aarde zijt.

En dus heb ik mijn ziel u toegewijd,
Opdat ze in uw gloed mochte vergaan;
En stil verteren, zonder klacht, voldaan
Met zulk een liefde en zulk een énigheid.

Zoals twee vlammen spelen in de nacht,
En nijgen naar elkaar met bleker gloor,
En trillen sneller in elkanders gloed, –

Tot bei opvlammend in de lucht, in ’t zoet
Verenen beven, – dan, den nanacht door,
Brandt éne grote vlam, in kalme pracht.

 

 

 

 

verwey
Albert Verwey (15 mei 1865 -  8 maart 1937)

Portret door Jan Veth, 1885

 

 

 

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, literatuurwetenschapper en musicus Michael Lentz werd geboren in Düren op 15 mei 1964. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

Uit: Pazifik Exil

 

“Ich habe recherchiert und eine paradoxe Entdeckung gemacht, sagt Lion Feuchtwanger.

Wir müssen nicht recherchieren, fällt ihm Brecht ins Wort, um Hitler zu stürzen, müssen wir was unternehmen, dafür sind wir ja da.

Das eine muss das andere ja nicht ausschließen, schlichtet Heinrich Mann.

Ich weiß schon, wie das Recherchieren endet, vom Dritten Reich werden wir nachher jeder eine eigene Version haben, und jeder lässt sich vom anderen die andere Version erzählen, dann wird jeder sagen, nicht schlecht, auch eine interessante Version, aber leider unbrauchbar, sagt Brecht.

Funkstille. Man hat sich vorerst nichts mehr zu sagen. Die Herren kennen das. Der Krieg macht mürbe, vor allem, wenn nicht eintrifft, was man sich erhofft. Insbesondere Feuchtwanger

tut sich durch wilde Spekulationen hervor. Brecht interessiert sich schon mehr für die Gestaltung Nachkriegsdeutschlands.

Heinrich ist der ganzen Sache überdrüssig. Er habe zu dem Thema genug gesagt und geschrieben, allein die Wirklichkeit komme nicht nach. Was für ein Luxus, sagt er, was für ein Luxus, dass wir uns hier ungefährdet streiten, während alles ohne uns ausgemacht wird. Und doch, so Lion,

können wir nichts anderes tun, als unser Ritual aufrechtzuerhalten, uns jeden Mittwochabend hier zu treffen, eine Art Schattenkrisenstab.

Brecht holt eine Zigarre heraus, Heinrich schlägt vor, im Garten der Villa zu rauchen. So ist das also,wenn man die Kollegen zu einem Gespräch außerhalb der sonst üblichen Tagesgeschäftigkeit

einlädt, denkt Lion. Immerhin ist die Villa geräumig genug, dass man sich für ein paar Minuten aus dem Weg gehen kann. Thomas Mann war anfangs auch eingeladen. Als Brecht davon erfuhr, drohte er Lion, die Freundschaft aufzukündigen. Lion hätte es ahnen können. Thomas Mann war souverän genug zurückzutreten.”

 

 

 

Lenz
Michael Lentz (Düren, 15 mei 1964)

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Pem Sluijter werd geboren in Middelburg op 15 mei 1939. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

 

Moerheim 1944

 

Onder het rabarberblad vandaan,
gebukt gelopen tot op de vijverrrand,
de moestuin met de drukte
van schoffel en vallende slakjes
achter me - dan was ik ver van huis.

Huis aan de vaart
waar ingekwarteerde vijand
laarzen draagt - maar banger was ik
voor de kleur van kikkers in de kleur
van plompeblad en kleine pad, die
in zijn bruine pak over voeten schoot:
hun kloppende kelen en die van mij.

Daarbuiten groeiden rozen en Russen
knielden wiedend in het aardbeibed.
Zij zouden kunnen delen
in het geheim
van de tot vuist geklemde kinderhand,
het afgeknipte stukje parachute
van zijde. - Als je een vriend
en geen vijand in de buurt zag lopen,
vouwde je voorzichtig
twee vingers open.

 

 

 

 

Sluijter
Pem Sluijter (15 mei 1939 - 18 december 2007)


Zie voor nog meer schrijvers van de 15e mei ook
mijn twee vorige blogs van vandaag.
Geschreven door Romenu om 14:18 Reageer op dit bericht

Max Frisch, Judith Hermann, Peter Shaffer, Raymond Federman

De Zwitserse schrijver en architect Max Frisch werd geboren in Zürich op 15 mei 1911.

 

Uit: Mein Name sei Gantenbein

 

“Es ist ein Tag im September, und wenn man aus den finstern und gar nicht kühlen Gräbern wieder ans Licht kommt, blinzeln wir, so grell ist der Tag; ich sehe die roten Schollen der Äcker über den Gräbern, fernhin und dunkel das Herbstmeer, Mittag, alles ist Gegenwart, Wind in den staubigen Disteln, ich höre Flötentöne, aber das sind nicht die etruskischen Flöten in den Gräbern, sondern Wind in den Drähten, unter dem rieselnden Schatten einer Olive steht mein Wagen grau von Staub und glühend, Schlangenhitze trotz Wind, aber schon wieder September: aber Gegenwart, und wir sitzen an einem Tisch im Schatten und essen Brot, bis der Fisch geröstet ist, ich greife mit der Hand um die Flasche, prüfend, ob der Wein (Verdicchio) auch kalt sei, Durst, dann Hunger, Leben gefällt mir –“

 

 

 

max_frisch
Max Frisch (15 mei 1911 - 4 april 1991)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Judith Hermann werd geboren op 15 mei 1970 in Berlijn-Tempelhof.

 

Uit: Sommerhaus, später

 

"Stein fand das Haus im Winter. Er rief mich irgendwann in den ersten Dezembertagen an und sagte: "Hallo", und schwieg. Ich schwieg auch. Er sagte: "Hier ist Stein", ich sagte: "Ich weiß", er sagte: " Wie geht´s denn", ich sagte: "Warum rufst du an", er sagte: "Ich hab´s gefunden"; ich fragte verständnislos: "Was hast du gefunden?" und er antwortete gereizt: "Das Haus!....."

 

 

 

 

Hermann
Judith Hermann (Berlijn-Tempelhof, 15 mei 1970)

 

 

 

 

De Britse toneelschrijver Peter Shaffer werd geboren op 15 mei 1926 in Liverpool.  

 

Uit: Equus

 

“Dysart rises, and addresses both the large audience in the theatre and the smaller one on stage.]

You see, I'm lost. What use, I should be asking, are questions like these to anoverworked psychiatrist in a provincial hospital? They're worse than useless; they are, in fact, subversive.

[He enters the square. The light grows brighter.]

The thing is, I'm desperate. You see, I'm wearing that horse's head myself. That's the feeling. All reined up in old language and old assumptions, straining to jump clean-hoofed on to a whole new track of being I only suspect is there. I can't see it, because my educated, average head is being held at the wrong angle. I can't jump because the bit forbids it, and my own basic force — my horsepower, if you like — is too little. The only thing I know for sure is this: a horse's head is finally unknowable to me. Yet I handle children's heads — which I must presume to be more complicated, at least in the area of my chief concern...In a way, it has nothing to do with this boy. The doubts have been there for years, piling up steadily in this dreary place. It's only the extremity of this case that's made them active. I know that. The extremity is the point! All the same, whatever the reason, they are now, these doubts, not just vaguely worrying — but intolerable...I'm sorry. I'm not making much sense. Let me start properly; in order. It began one Monday last month, with Hesther's visit.“

 

 

 

peter-shaffer1
Peter Shaffer (Liverpool 15, mei 1926)

 

 

 

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver, essayist, criticus, vertaler en literatuurwetenschapper Raymond Federman werd geboren in het Franse Montrouge op 15 mei 1928. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007  en en ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

 

 

final escape

 

how will it happen

the final exitus

will it be violent

will it hurt

or will it be quiet

full of silence

will the sordid images

that have haunted us

be suddenly erased

or will they be replayed

endlessly replayed

in virtual reality

will we fall

or will we rise

or simply pass through

as one goes through

an open door

to enter a room

perhaps it will be

an escape

another escape

from the little box

where it all started

among empty skins

but this time it will be

the final escape

from the great cunt

of existence

and this time

without any gurgling

will the stolen sugar be

as sweet as the first time

and what of the moon

tiptoeing on the roof

will she smile upon us

or remain indifferent

will there be words

left to describe what

is taking place

words and silences

or will there be only

cries and whispers

 

 

 

 

Federman
Raymond Federman (15 mei 1928 – 6 oktober 2009)


 

Geschreven door Romenu om 14:17 Reageer op dit bericht

W.J.M. Bronzwaer, Frits van Oostrom, Paul Zindel, Mikhail Bulgakov, Lyman Frank Baum, Katherine Anne Porter, René Regenass

De Nederlandse letterkundige, essayist en criticus W.J.M. Bronzwaer werd geboren op 15 mei 1936 in Heerlen. Zie ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

Uit: Lessen in lyriek

 

„Men kan Rilkes diepverborgen coïncidenties dus verstaan als semantische relaties die in de secundaire code tot stand worden gebracht of tot leven worden gewekt. Soms sluimeren die semantische relaties al in de primaire code; dat is het geval bij de eerder besproken rijmwoorden oud en woud, of bij de rijmwoorden roes en kroes in deze strofe van Geerten Gossaert (1884-1958), uit De Coma Berenices:

 

 Lang mij nog eens den vollen kroes

 Van liefdes zoeten zwijmelwijn.

 Mij hunkert naar den diepen roes

 Van in U zelfvergeten zijn.

 

Tussen roes en kroes bestaat een semantische relatie in de primaire code: de woorden zijn semantisch verwant en het rijm ligt evenzeer ‘voor de hand’ als dat tussen oud en woud of hart en smart. Maar op andere plaatsen in deze tekst treden verborgen coïncidenties aan het licht, worden semantische relaties tot stand gebracht of geactiveerd waarvan wij ons niet bewust waren. Op posities die zowel syntactisch als metrisch equivalent zijn, staan bijvoorbeeld zwijmelwijn en vergeten zijn en deze equivalentie verrijkt de betekenis van het woord zwijmelen: dat heeft hier meer met bewustzijnsverlies dan met sentimentaliteit te maken. Via een andere positionele equivalentie is met zwijmelwijn het woord liefde verbonden, dat zelf weer positioned te verbinden is met in U. Zelf en U zijn verbonden door hun heffingsequivalentie, die door de antimetrie op U extra wordt benadrukt; daar zelf met vergeten is verbonden ontstaat de betekenis dat de geliefde alleen kan worden bereikt als de minnaar van alle zelfbewustzijn afstand doet. Deze betekenis blijft echter overschaduwd door het besef dat deze ideaaltoestand van de liefde als absoluut altruïsme toch ook een sentimentele dronkemansdroom moet heten.“

 

 

 

Bronzwaer_Gossaert

W.J.M. Bronzwaer (15 mei 1936 – 20 januari 1999)

Portret van Geerten Gossaert door Karel van Veen

(Geen portrtet van W.J.M. Bronzwaer beschikbaar)

 

 

 

 

De Nederlandse historisch letterkundige Frits van Oostrom werd geboren in Utrecht op 15 mei 1953. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

Uit: Floris ende Blancefloer (Diederic van Assenede, ca. 1255, Vlaanderen)

 

Doe rechte hem Floris van den grave,

Niet verre bleef hi staende daer ave;

Tenen griffie voedersele hi vinc

Daer ene guldine griffie in hinc,

Die hem hadde gegeven Blancefloer

Op minne, doe hi van haer voer.

Alse Floris die griffie uut trac,

Hi hiltse vor hem ende sprac:

‘Dese griffie, Blancefloer, daeddi maken

Ende gaefse mi bi derre saken,

Als icse dan saghe, dat si woude

Dat ic haers gedinken soude.

Nu leget mijn troest an di allene,

Du salt mi lossen uten wene,

Daer ic in ben, ende nemen mi dat leven,

Al ne waerstu mi niet daer toe gegeven.

 

 

Vertaling:

 

Floris stond op van het graf en

bleef niet ver van daar stilstaan.

Hij pakte een griffelkoker,

met daarin een gouden schrijfstift,

die Blancefloer hem als teken van haar liefde

had gegeven toen hij van haar wegging.

Hij trok de griffel uit de koker,

hield hem voor zich en sprak:

‘Blancefloer, deze griffel heb je

laten maken en aan mij gegeven,

omdat je wilde dat ik aan je

zou denken als ik hem zag.

Nu ben jij, griffel, mijn enige toevlucht,

jij moet me verlossen uit mijn ellende

en me doden, ook al ben je

me niet voor dat doel gegeven.

 

 

 

vmOostrom
Frits van Oostrom (Utrecht, 15 mei 1953)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Paul Zindel werd geboren op 15 mei 1936 in New York. Zie en ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

Uit: The Undertaker's Gone Bananas

 

„Then the rest of the afternoon they hardly spoke about Mr. Hulka at all. There were too many other important possibilities for the summer coming up. And before long they were into their favorite pastime - which was looking off the terrace and over the terrain of their past exploits. The things they had done on the Palisade Cliffs and the George Washington Bridge - and then across the way on the New York side of the river where The Cloisters was set on top of th ehills above the Henry Hudson Parkway. At least a couple of times a week they looked off the terrace and reminisced about the time they borrowed choir robes from Grace Methodist Church and got dressed as a monk and a nun. Lauri had spent three days making the hat which looked a little bit like a giant dove sitting on her head. And they had gone up to the grounds of The Cloisters which was a religious museum that housed the intricate Unicorn tapestries. Bobby h ad added a hood to his robe so he really looked monastic. And Lauri had also fashioned a stiff white bib, and they strolled The Cloisters grounds all day sipping Coca-Cola and speaking loudly so the tourists could hear them. They kept saying that they were appointed by the archdiocese to guard the Unicorn because of their chosen spiritual identification with all things mystical and magical. Another time, right on the edge of the Cliffs, they had held a marshmellow roast which the Fort Lee police had raided and made them extinguish. Bobby had told them he was the son of the Rockefellers who owned all the land but they had chased them away anyway. It seemed like Fort Lee had only about three or four policement who worked the Cliff areas and in less than a year Bobby and Lauri had gotten to know all of them through their high jinx. The one who usually caught them was Patrolman Petrie. Patrolman Petrie was also the one who came after them on the middle of the George Washington Bridge the day Lauri and Bobby decided to walk across wearing ape masks.“

 

 

 

Zindel2
Paul Zindel (15 mei 1936 – 27 maart 2003)

 

 

 

 

De Russische schrijver Mikhail Afanasjevitsj Bulgakov werd geboren op 15 mei 1891 in Kiev. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

Uit: The Master and Margarita (Vertaald door Michael Glenny)

 

„At the sunset  hour of one warm spring day two  men were  to be seen at Patriarch's Ponds. The first of them--aged about forty, dressed in a greyish summer  suit--was  short,  dark-haired,  well-fed  and bald.  He carried his decorous pork-pie hat by the brim and his neatly shaven face was embellished

by  black hornrimmed spectacles of  preternatural  dimensions. The other,  a broad-shouldered young  man with  curly reddish hair  and a check cap pushed back  to the nape of  his neck,  was  wearing a tartan  shirt,  chewed white trousers and black sneakers.

     The first was none other than Mikhail Alexandrovich  Berlioz, editor of a  highbrow literary magazine  and chairman of the management cofnmittee  of one of the  biggest Moscow  literary  clubs, known by  its  abbreviation  as massolit; his  young companion  was  the  poet Ivan  Nikolayich Poniryov who wrote under the pseudonym of Bezdomny.

     Reaching  the shade  of the budding lime  trees,  the two writers  went straight to a gaily-painted kiosk labelled'Beer and Minerals'.

     There was an oddness about  that  terrible day in  May  which  is worth recording  : not  only at  the  kiosk but along the whole avenue parallel to Malaya Bronnaya Street there was not a person to be seen. It was the hour of the  day  when people  feel too exhausted to breathe, when Moscow glows in a dry haze as the sun disappears behind the Sadovaya Boulevard--yet no one had come  out for a walk under the limes,  no one  was  sitting  on a bench, the avenue was empty.“

 

 

 

Bulgakov
Mikhail Bulgakov (15 mei 1891 - 10 mei 1940)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Lyman Frank Baum werd geboren in Chittenango op 15 mei 1856. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

Uit: The Wonderful Wizard of Oz

 

„When Dorothy stood in the doorway and looked around, she could see nothing but the great gray prairie on every side. Not a tree nor a house broke the broad sweep of flat country that reached the edge of the sky in all directions. The sun had baked the plowed land into a gray mass, with little cracks running through it. Even the grass was not green, for the sun had burned the tops of the long blades until they were the same gray color to be seen everywhere. Once the house had been painted, but the sun blistered the paint and the rains washed it away, and now the house was as dull and gray as everything else.
When Aunt Em came there to live she was a young, pretty wife. The sun and wind had changed her, too. They had taken the sparkle from her eyes and left them a sober gray; they had taken the red from her cheeks and lips, and they were gray also. She was thin and gaunt, and never smiled, now. When Dorothy, who was an orphan, first came to her, Aunt Em had been so startled by the child's laughter that she would scream and press her hand upon her heart whenever Dorothy's merry voice reached her ears; and she still looked at the little girl with wonder that she could find anything to laugh at.
Uncle Henry never laughed. He worked hard from morning till night and did not know what joy was. He was gray also, from his long beard to his rough boots, and he looked stern and solemn, and rarely spoke.“

 

 

 

L-Frank-Baum
Lyman Frank Baum (15 mei 1856 - 6 mei 1919)

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster en journaliste Katherine Anne Porter werd geboren op 15 mei 1890 in Indian Creek, Texas. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

Uit: Collected Stories and Other Writings

 

„My stories are fragments, each one touching some phase of a versatile national temperament, which is a complication of simplicities: but I like best the quality of aesthetic magnificence, and, above all, the passion for individual expression without hypocrisy, which is the true genius of the race.

I have been accused by Americans of a taste for the exotic, for foreign flavors. Maybe so, for New York is the most foreign place I know, and I like it very much. But in my childhood I knew the French-Spanish people in New Orleans and the strange "Cajans" in small Louisiana towns, with their curious songs and customs and blurred patois; the German colonists in Texas and the Mexicans of the San Antonio country, until it seemed to me that all my life I had lived among people who spoke broken, laboring tongues, who put on with terrible difficulty, yet with such good faith, the ways of the dominant race about them. This is true here in New York also, I know: but I have never thought of these people as any other than American. Literally speaking, I have never been out of America; but my America has been a borderland of strange tongues and commingled races, and if they are not American, I am fearfully mistaken. The artist can do no more than deal with familiar and beloved things, from which he could not, and, above all, would not escape. So I claim that I write of things native to me, that part of America to which I belong by birth and association and temperament, which is as much the province of our native literature as Chicago or New York or San Francisco. All the things I write of I have first known, and they are real to me.“

 

 

 

porter
Katherine Anne Porter (15 mei 1890 – 18 september 1980)

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

De Zwitserse dichter, schrijver en beeldend kunstenaar René Regenass werd geboren op 15 mei 1935 in Basel.

Geschreven door Romenu om 14:12 Reageer op dit bericht

Jo Gisekin, Eoin Colfer, Gaby Hauptmann, Jens Sparschuh, Karl-Markus Gauß, Dante Alighieri

De Vlaamse dichteres Jo Gisekin (Leentje Vandemeulebroecke) werd geboren in Gent op 14 mei 1942. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009.

 

 

Als ik het boek niet had

 

Als ik het boek niet had zou ik
ánders leven. In de spiegels van het
blad zie ik mijn gisteren. de nacht,
het zeldzaam tedere van elk verleden
dat niet vervaagt
nu ik nog alles weet.

 

Ik ken de plekken waar het landschap
tot aan mijn voetzool plooit in veel verborgen
geuren, de zon een feest is. Muziek een
stortbui uit wijde galmgaten. Psalmen
voor een ver verschiet.

 

Hoe zou ik weten wie de tijd ontstak, aan
ieder woord zijn klinker gaf, zingend
in mijn oor.
De vreugde kan niet op
in alle talen, in elk nieuw boek
een jong bestaan.

 

 

 

 

Het haakwerk van liefde

 

Met het vakmanschap
van metselaars
op het plein van platanen
zou ik je
als een beeldhouwwerk
steen per steen beweegloos
op elkaar willen passen

 

Als een vleermuis
deskundig de ruimte
van je fragiel bestaan doorklieven
om te zien hoe
geitenblad en disteldoorn
geel en paars in ruitmotief
over je spankracht
heen en weer doen vlieden.

 

Ach
ik weet wat water is
het wier van schaamte
en tijdloosheid
van terloops plezier.

 

Het haakwerk van liefde
is een schichtig motief
ternauwernood
kunnen jij of ik
haar bloem versieren.

 

 

Gisekin
Jo Gisekin (Gent, 14 mei 1942)

 


De Ierse schrijver
Eoin Colfer (zijn voornaam wordt uitgesproken als Owen) werd geboren in Wexford op 14 mei 1965.
Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009.

 

Uit: Artemis Fowl

 

“By now, you must have guessed just how far Artemis Fowl was prepared to go in order to achieve his goal. But what exactly was this goal? What outlandish scheme would involve the blackmailing of an alcohol-addicted sprite? The answer was gold.

Artemis's search had begun two years previously when he first became interested in surfing the Internet. He quickly found the more arcane sites: alien abduction, UFO sightings, and the supernatural. But most specifically the existence of the People.

Trawling through gigabytes of data, he found hundreds of references to fairies from nearly every country in the world. Each civilization had its own term for the People, but they were undoubtedly members of the same hidden family. Several stories mentioned a Book carried by each fairy. It was their Bible, containing, as it allegedly did, the history of their race and the commandments that governed their extended lives. Of course, this book was written in Gnommish, the fairy language, and would be of no use to any human.

Artemis believed that with today's technology the Book could be translated. And with this translation you could begin to exploit a whole new group of creatures.

Know thine enemy was Artemis's motto, so he immersed himself in the lore of the People until he had compiled a huge database on their characteristics. But it wasn't enough. So Artemis put out a call on the Web: Irish businessman will pay large amount of U.S. dollars to meet a fairy, sprite, leprechaun, pixie. The responses had been mostly fraudulent, but Ho Chi Minh City had finally paid off.“

 

 

colfer
Eoin Colfer (Wexford, 14 mei 1965)

 


De Duitse schrijfster
Gaby Hauptmann werd geboren op 14 mei 1957 in Trossingen.

 

Uit: Kaya schießt quer

 

“Kaya zitterte bei jedem Sprung mit, obwohl Lara doch ihre Konkurrentin war. Trotzdem, Lara hatte einfach ein wunderschönes Pony, schwarz wie die Nacht mit einem weißen Stern mitten auf der Stirn – und, was fast noch wichtiger war, mit einem ungeheuren Sprungvermögen.

Die beiden fegten durch den Parcours, dass die Zuschauer den Atem anhielten. Heute ging es um Zeit und Fehler, und da war Black Jack allen anderen überlegen.

Kaya stand noch immer ganz beeindruckt da, obwohl sie längst hätte aufsitzen müssen, und sie war sich sicher, dass Fritz Lang deswegen schon sauer sein würde, aber sie konnte sich von dem Bild einfach nicht lösen. Jetzt kamen die beiden auf die letzte Kombination zu, ein blau-weißer Steilsprung und dahinter ein gewaltiger Oxer, der für sie selbst gleich zum richtigen Problem werden würde, für

Black Jack aber noch nicht mal einen Augenaufschlag mehr bedeutete.

Kaya hatte bisher immer nur von diesem Siegerpaar gehört, aber heute war der große Tag, da sie beide in ein und derselben Prüfung starten durften, beim ›Bodensee Classics Ponycup‹ in Aach. Ihr Herz klopfte wie wild vor Aufregung. Fritz Lang, ihr Trainer, war vorhin mit ihnen allen den Parcours abgeschritten, aber sie konnte sich kaum auf seine Anweisungen konzentrieren, so stolz war sie, bei diesem großen, internationalen Reitturnier mitmachen zu dürfen.“


 

 

Gaby-Hauptmann
Gaby Hauptmann (Trossingen, 14 mei 1957)

 


De Duitse schrijver
Jens Sparschuh werd geboren op 14 mei 1955 in Karl-Marx-Stadt en groeide op in Oost-Berlijn.

 

Uit: Eins zu eins

 

“Lockruf der Wildnis Von einem Fall Wenzel zu sprechen, halte ich noch für verfrüht. Die Trottenburg sieht das übrigens ähnlich. Nachher klärt sich alles überraschend simpel auf und wie stehen wir dann da. Ihr Anruf kam kurz nach der Mittagspause. »Du, Olaf, ich glaube, wir haben ein Problem.« »Wenzel«, sagte ich. »Kommst du mal bitte rüber.« Ich weiß nicht, warum mir spontan Wenzel eingefallen ist. Für diesen halboffenen Augenblick zwischen Träumen und Wachen, in dieser Grauzone meines Denkens ich hatte gerade meinen täglichen 5-Minuten-Büroschlaf absolviert, und mein Oberkörper lag noch abgeknickt über der Schreibtischplatte muß ich ein Seher gewesen sein. Ich sah: einen langgestreckten See. Ein paar Kiefern am Ufer, die mürrisch herumstanden; schief, gegen den Wind. Aber es war gar kein Wind. Nur ein paar Vögel, die sich in den Himmel fallen ließen. Unten, im schwarzen Wasser, schwammen Wolken vorüber. Ein Findling lag am Feldrand. Ein abschüssiger Weg.”

 

 

Sparschuh
Jens Sparschuh (Karl-Marx-Stadt, 14 mei 1955)  

 

 

De Oostenrijkse schrijver, essayist en uitgever Karl-Markus Gauß werd geboren op 14 mei 1954 in Salzburg.

 

Uit: Die Donau hinab (Samen met Christian Thanhäuser)

 

“So weit ich auch gereist bin, bis zum Leuchtturm von Sulina bin ich nie gelangt. Eine merkwürdige Scheu hat mich stets umdrehen, abzweigen, innehalten lassen, ehe ich das Donaudelta mit seinen unzähligen Seitenarmen erreicht hätte. Dort, wo sie immer langsamer fließt und unüberschaubar breit geworden ist, ihre vom Schwarzwald auf 2888 Flusskilometer gesammelten Wassermassen nur mehr träge weiterrollt und ihr fließender und zurückfließender Übergang zum Meer fast unmerklich ist, ausgerechnet dort also, wo der Fluss zum Meer wird, markiert der Leuchtturm den messtechnischen Nullpunkt der Donau. Mich diesem Übergang und der Entgrenzung auszusetzen, habe ich immer gezaudert, als wäre mir dieses Überströmen, Sichverlieren im Meer der Tod, der ja am Ende aller Reisen steht und den esoterisch zur großen, letzten und wahren Reise zu verklären mich noch gar nicht reizt.
Auch das macht die Donau vermutlich einzigartig unter den Flüssen, dass ihre Kilometer-Zählung beginnt, wo der Fluss endet und sich im Meer verliert. Ende und Anfang, hier fallen sie in eins, wie umgekehrt auch im Schwarzwald, wo die Bächlein Breg und Brigach sich vereinen und die Donau ihren Weg bei einem Uferzeichen aufnimmt, das die finale Kilometer-Bezeichnung 2888 trägt, just als würde der Fluss hier, wo er entspringt, sein Ende haben und dort, wo er endet, beim Leuchtturm in Sulina, seinen Anfang nehmen.”

 

 

 

KM-Gauss
Karl-Markus Gauß (Salzburg, 14 mei 1954)

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009.

 

 

 

 

De Italiaanse dichter Dante Alighieri werd tussen 14 mei en 13 juni 1265 (volgens hemzelf in de Divina Comedia in de Goede Week en in het teken van de Tweelingen) in Florence geboren. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009.

 

Uit: Divina Comedia

 

CANTO I

 

His glory, by whose might all things are mov'd,

Pierces the universe, and in one part

Sheds more resplendence, elsewhere less.  In heav'n,

That largeliest of his light partakes, was I,

Witness of things, which to relate again

Surpasseth power of him who comes from thence;

For that, so near approaching its desire

Our intellect is to such depth absorb'd,

That memory cannot follow.  Nathless all,

That in my thoughts I of that sacred realm

Could store, shall now be matter of my song.

 

Benign Apollo! this last labour aid,

And make me such a vessel of thy worth,

As thy own laurel claims of me belov'd.

Thus far hath one of steep Parnassus' brows

Suffic'd me; henceforth there is need of both

For my remaining enterprise Do thou

Enter into my bosom, and there breathe

So, as when Marsyas by thy hand was dragg'd

Forth from his limbs unsheath'd.  O power divine!

If thou to me of shine impart so much,

That of that happy realm the shadow'd form

Trac'd in my thoughts I may set forth to view,

Thou shalt behold me of thy favour'd tree

Come to the foot, and crown myself with leaves;

For to that honour thou, and my high theme

Will fit me.  If but seldom, mighty Sire!

To grace his triumph gathers thence a wreath

Caesar or bard (more shame for human wills

Deprav'd) joy to the Delphic god must spring

From the Pierian foliage, when one breast

Is with such thirst inspir'd.  From a small spark

Great flame hath risen: after me perchance

Others with better voice may pray, and gain

From the Cirrhaean city answer kind.

 

 

 

Vertaald door H. F. Cary

 

 

Dante-alighieri
Dante Alighieri  (14 mei/13 juni 1265 - 13/14 september 1321)
Portret door Giotto, Florence

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:46 Reageer op dit bericht

Krister Axel, Evelyn Sanders, Walter E. Richartz, Hans Sahar, Kasper Peters, Arjen Bakker, Karin Struck

De Amerikaanse dichter en musicus Krister Axel werd geboren op 14 mei 1974 in Parijs. Zie ook mijn blog van 14 mei 2009.

 

 

Open arms

 

It was all for you
The long expensive road to nothing new
These unappreciated lines for you
Falling on this tough love crowd, it’s true
I did it all for you
Open arms
There’s nothing better than those ample charms
Somewhere waiting for the world to start
Somehow afflicted by a broken heart
Looking for those open arms

 

When I was a prince of the world
All I had was a long list of words
All I saw I could touch with my hands
All I needed was
All I needed was a chance

 

Those days are gone
I think I see your yesterdays moved on
They left behind that dirty smile you’ve got
Younger than your timeless ways
Your yesterdays
I know all your tricks

I know the way your heart can hurt like this
I hate the way my plan can miss like this
But there’s no changing what my future is
I know all your tricks

 

When I was ahead of it all
And I could see what was coming along
Everybody knew the way to get home, but me
All I needed was
All I needed was a dream

 

 

 

Axel
Krister Axel (Parijs, 14 mei 1974)

 

De Duitse schrijfster Evelyn Sanders werd geboren op 14 mei 1934 in Berlijn, waar zij ook opgroeide. Later verhuisde haar familie naar Düsseldorf. Sanders werd opgeleid tot journalistr, maar wijdde zich na haar huwelijk aan de opvoeding van de kinderen. Haar eerste boek ontstond toevallig, toen zij voor haar oudste zoon een fotoboek samenstelde, waaraan zij oorspronkelijk korte teksten  wilde toevoegen. Daaropvolgend verschenen talrijke vrolijke familieromans.

Uit: Werden sie denn nie erwachsen?

 

„Aber nicht mitten in der Nacht. W-warum soll ich jetzt telef-fonieren? Mit wem denn?“ „Mit ssu Hause. Ich habe versprochen, daß du an d-deinem Geburtstag anrufst.“ „Die schlafen doch schon alle.“ „Iss egal. S-sollen sie aufstehen. Wir sch-schlafen ja auch noch nich.“ Nach dem achten Tuten nahm jemand den Hörer ab und eine verschlafene Stimme murmelte „Falsch verbunden.“ „Katja?“ „Ja. Aber hat das nicht bis morgen Zeit? Welcher Idiot holt einen nachts um halb Eins aus dem Bett?“ „Ich.“ „Wer ist ich?“ Offenbar musste sich meine Stimme verändert haben. „Deine liebe Mami“. Schweigen. Dann: „Du hast auch schon bessere Einfälle gehabt. Was gibt es denn so wichtiges?“ „Gar nichts. Wir ha-haben ein bißchen Geburtstag gefeiert. Pröfliche Pfingsten w-wollte ich d-dir auch noch wünschen.“ Jetzt wurde sie mißtrauisch. „Sag mal, ganz nüchtern bist du aber nicht mehr?“ „N-nein. Ich habe meinen Eintritt ins G-grufti-Alter begossen.“ „Dann geh mal schön ins Bett, Grufti, und ruf morgen wieder an.“

 

 

Sanders_Evelyn

Evelyn Sanders (Berlijn, 14 mei 1934)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en chemicus Walter E. Richartz werd op 14 mei 1927 in Hamburg geboren. Zijn gymnasiumdiploma behaalde hij in München in 1944 en werd toen tot aan het einde van de oorlog soldaat. Na de oorlog studeerde hij natuurwetenschappen. Hij promoveerde in de scheikunde en ging na zijn promotie drie jaar naar de VS. De jaren in de VS hebben een diepe indruk op hem gemaakt en hij bleef levenslang betrokken bij het land. Daar is hij ook begonnen met schrijven. Vanaf 1979 was hij zelfstandig schrijver.

 

Uit: Tunneltexte

 

“Seit meiner Kindheit sammle ich Steine. Wenn ich in Stimmung bin, lese ich vom Wegrand, was mir auffällt. Eiförmig taubengraue, unscheinbare Murmeln und faustgroße rote Feldsteine. Einen habe ich, wie ein Ohr. Ich meine einen Stein, der wie ein Ohr aussieht. Keiner der Menschen, die ich kenne, versteht meine Gewohnheit. Auch meine Frau nicht. Ich habe einen Stein, der tickt. Nicht, daß er klappert, wenn man ihn schüttelt, oder auch nur, daß sein Geräusch nach dem Schütteln in Gang kommt und bald wieder aufhört. Er tickt. Er hat nie aufgehört zu ticken, meines Wissens. Es ist leise, man muß sich über den Stein beugen oder ihn nah an sich halten, um es zu hören. Ansonsten ist er flach, undeutlich rosa, ziemlich schwer. In der Nähe des Randes sind Vertiefungen, bei näherem Zusehen erkennt man Zeichen, Buchstaben, zu einem Ring angeordnet: "ETERNA". Ich betrachtete den Fund dieses Steines als eine gute Gelegenheit, um meiner Frau meine Vorliebe näher zu bringen. Sie heißt so, Erna. Ich schenkte ihn ihr zu Weihnachten. Auch ihr. Sie betrachtete ihn, fragte oberflächlich: "Wozu" "ET"?" "Er tickt auch", sagte ich. Meine Frau nahm sich nicht die Mühe, dies nachzuprüfen. Wenn es nach ihrer Meinung überhand nimmt, läßt meine Frau einen Arbeiter kommen, der die Steine auf seinen Schubkarren lädt, sie hinausfährt und an den Straßenrand schüttet. Im Frühjahr füllt man damit die Frostaufbrüche. Ich glaube, man hat auch den tickenden Stein abtransportiert. Ich finde ihn nicht mehr.”

 

 

 

richarts_hamburg
Walter E. Richartz (14 mei 1927 – 3 februari 1980)

Hamburg (Geen portret beschikbaar) 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver van Marokkaanse afkomst Hans Sahar (pseudoniem van Farid Boukakar) werd geboren in Al Hoceima, Marokko, in 1974. Sahar kwam in 1976 met zijn familie naar Den Haag, waar hij in zijn jeugd kennis maakte met de criminaliteit van jeugdbendes, In 1995 publiceerde hij zijn eerste roman Hoezo bloedmooi die ook in het Duits vertaald werd.

 

Uit: De gebroeders Boetkaboet

 

„We moeten eerlijk zijn, maar dat kunnen we niet, dat hebben we nooit geleerd. We hebben geleerd om alles te vertellen wat op dat moment het beste uitkomt, wat de mensen het liefst horen, dus alleen maar brave dingen zoals: mooi weer buurvrouw, of nog braver: dag buurvrouw, geniet u ook zo van het mooie weer, ja toch? En dan knikt ze en lacht. Dat is precies de bedoeling. Je zou toch nooit zeggen: dag vervelende trut, ga je vandaag weer lekker verder met je stomme getrut? Dat zou je nooit zeggen, maar soms denk je het wel.

Of zo’n leraar op school. Je zegt: ja meneer, dat vind ik ook, het is best moeilijk maar ik doe mijn best, dat ziet u toch zeker wel? Maar je zegt niet: arrogante eikel, je denkt dat je alles beter weet, maar van mij kan je de schijt krijgen (en dan mag hij nog blij wezen dat je niet zegt: de tyfus, de kolere of de tfóe). Dat doe je niet. Nee, we zijn eerlijk in zoverre we eerlijk zijn. Niet meer en niet minder.

Zelfs niet in de moskee. Op het koranschooltje doe je precies wat de imam graag wil: stomweg teksten opzeggen, al die soera’s in het Arabisch, een taal die je als Berber niet kent. Als je het niet goed doet, krijg je een klap voor je bek. Niet op je kont, want dat voel je niet, maar midden in je gezicht. Dan gloeien je ogen, je neus, je mond, je oren; alles gloeit van haat tegen die man. Vernedering is het ergste wat er bestaat.“

 

 

 

Sahar
Hans Sahar (Al Hoceima, 1974)

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver, dramaturg en toneelspeler Kasper Peters werd geboren in Doetinchem in 1973. Zie ook mijn blog van 14 mei 2009.

 

 

Op een andere plek

 

Ik slaap de laatste week
naast een asbak.
Geen hondenwacht in
een kooi of op de kade.
 
Het is lastig dat
boeken onleesbaar zijn
tijdens langzame nachten.
Muziek een teveel aan geluid is.
 
Ik blaas tegen een lepel
die op het theeglas leunt.
 
Iemand hamert op een werf.
Ik lig in bed en wrijf
over de jaarringen van
mijn vingertop.

 

 

 

 

Peters
Kasper Peters (Doetinchem, 1973)

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 14 mei 2009.

 

De Nederlandse dichter Arjen Bakker werd geboren in Groningen in 1981.

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 14 mei 2008.

 

De Duitse schrijfster Karin Struck werd geboren op 14 mei 1947 in Schlagtow.

Geschreven door Romenu om 20:39 Reageer op dit bericht

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