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Berichten van 6 december 2010 tot 7 december 2010

Tatamkhulu Afrika, Johann Nestroy, Friedrich Schlögl

De Zuid-Afrikaanse dichter en schrijver Tatamkhulu Afrika werd geboren op 7 december 1920 in Egypte. Zie ook mijn blog van 7 december 2006 en ook mijn blog van 7 december 2008 en ook mijn blog van 7 december 2009.

 

 

Maqabane

 

Like gnats after rain,

sudden beetles born

of thunder and storm,

we are the creatures of our time,

its passing wind,

murder done,

blood drying in the sun.

We drone,

not with the fat,

mellow hum of bees,

but the thin

snivelling of the fly;

or we roar. Faces turned

to the never-listening sky,

cacophonous as ass or mule,

beaten till the dumb

tongue festers into sound.

We have no song?

How shall we sing?:

as they who, blind

to the blood on their shoes,

sing of lives that never come alive,

mimed and stilled as the moons

in the prisons of their nails,

thrushes in the hedges of their minds?

Does one scream

in careful cadences, stretched

upon a rack of pain,

measure meter when one tells

of the slit throat’s roar,

ripped belly’s gut spilt,

smoking, onto the cold tar,

charred body’s settling

like the timber of a shack torched

by midnight hand?

Beyond the darkness, grey

morning breaks: a bird,

or child,

uncertainly cries, our feet stir

a visible dust, we breathe

a freshening air.

The familiar is suddenly behind.

They grey men, the grey

singers of irrelevant song,

they who hid

behind the stillness of their hands,

slot into the patterns of our heels.

Maqabane – yes –

let us sound that sweet

endearment once

more before the dust

clogs our tongues –

they will have us now,

with the teeth of their laughter tear

the flesh from our bones,

crack them for the marrow they no longer hold.

It is the way.

But still,

within ourselves,

there is the secret hearth

of our love, the place

of the holding of our hands,

and if one harsh note

of our crying woke

a sleeping heart, steeled

a timid spine,

then we, too, sang,

scoring our songs in the flesh

of those that, dead, do not die.

 

 

 

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Tatamkhulu Afrika (7 december 1920 – 23 december 2002)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy werd geboren in Wenen op 7 december 1801. Zie ook mijn blog van 7 december 2006 en ook mijn blog van 7 december 2008 en ook mijn blog van 7 december 2009.

 

Uit: Höllenangst

“(Es ist Nacht. Reichthal tritt mit Vorsicht von Seite links auf, er ist in einen grauen Mantel gehüllt und hat eine Reisemütze tief in die Augen gedrückt.)

Reichthal. Ich bin am rechten Orte. Nur die Eile, die Ungeduld und hundert schmerzliche Erinnerungen, die meine Sinne fast verwirren, ließen mich nach kaum zweijähriger Abwesenheit die wohlbekannten Häuser und Straßen nicht sogleich erkennen. (Nach dem großen Hause im Prospekte zeigend.) Hier steh' ich vor dem Palais Reichthal, dem einstigen Wohnsitz meiner teuren Schwester, die so schnell ihrem Gatten in jene Welt gefolgt. Ohne Zweifel hat des verstorbenen Strombergs habsüchtiger Bruder, so wie die Güter, auch diesen Stammsitz an sich gerissen, jener Bösewicht, der mich durch seinen Genossen Arnstedt einer Verschwörung verdächtigen und ins Gefängnis werfen ließ. Was mag aus Adelen geworden sein? Hat sie den Tod ihrer Mutter überlebt? Ist sie in ihres bösen Oheims Gewalt? Nur eine Person kann und wird mir auf diese Fragen Antwort geben, die Amme meiner Nichte Adele! In diesem Häuschen wohnt sie. (Zeigt nach dem obbeschriebenen kleinen Hause im Vordergrunde rechts.) Die gute Frau wird mich auch einige Zeit verbergen; als Flüchtling, von mächtigen Feinden bedroht und aller Hilfe entblößt, wüßte ich mir keinen anderen Zufluchtsort. Ich habe zu vorschnell auf die Nachricht von der lebensgefährlichen Krankheit des Ministers das gastfreie England verlassen. (Hat sich der Haustür des kleinen Häuschens genähert und ergreift den Türklopfer.) Soll ich -? (Sich umsehend.) Doch nein - noch ist es zu früh - der Lärm zu dieser ungewöhnlichen Zeit könnte die Nachbarn aufwecken. - Ich will lieber noch ein paar Stunden die Straßen auf und nieder gehen und den Anbruch des Tages erwarten. (Hüllt sich fester in seinen Mantel und geht links durch den Hintergrund ab.)

 

 

 

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Johann Nestroy (7 december 1801 - 25 mei 1862)

Monument in Wenen

 

 

 


De Oostenrijkse schrijver en columnist
Friedrich Kilian Schlögl werd geboren op 7 december 1821 in de Weense voorstad Laimgrube (nu Wenen). Hij werkte van 1840 tot 1849 als militaire klerk en vervolgens tot 1870 in de officiële Hofkriegsbuchhaltung. Schlögl was naast Edward Pötzl en Vincenz Chiavacci een vooraanstaande Weense zedenschetser en humorist. Hij publiceerde in tal van agenda's, tijdschriften en bloemlezingen zijn humoristische sketches, gedichten en essays over de culturele geschiedenis van Wenen, met inbegrip van de Deutsche Zeitung of de „Heimgarten“ van Peter Rosegger. Van 1857 tot de late jaren 1870 werkte hij mee aan de Figaro, in 1867 schreef hij voor het Neue Wiener Tagblatt en de Morgenpost. In 1876 begon hij samen met Karl Sitter de Wiener  Luft, een bijlage van de Figaro.

 

Uit: Marjampole

 

„Berlin und Moskau – zwei Stadtschicksale im 20. Jahrhundert »Stadtschicksal« – dieser Titel stammt von Karl Scheffler, dem großartigen Porträtisten des soeben zur Metropole gewordenen Berlin. Er konnte 1912 nicht wissen, wie wahr sich der Terminus vom »Schicksal« für seine Stadt erweisen sollte. Für Moskau gilt es nicht weniger. Beide Städte, die so wuchtig und eindrucksvoll die Bühne des anbrechenden 20. Jahrhunderts betreten hatten, sind im Laufe des Jahrhunderts aus dem Kreis der großen Weltstädte ausgeschieden in einem ganz eigentümlichen und sehr verschiedenen Prozeß der Selbstzerstörung. In vielem kulminiert in diesen Stadtgeschichten die Geschichte der Länder und Völker, deren Hauptstädte sie waren. Wenn man verstehen will, was geschehen ist, muß man an den Ausgangspunkt zurück, in die Zeit vor dem Jahr 1914, in dem das lange 19. Jahrhundert zu Ende ging. Unsere Schilderung der Endzeit des Ancien régime wird nicht ganz frei sein von Anklängen des Nostalgischen und des Gefühls eines tiefen Verlustes. Berlin und Moskau als europäische Metropolen des 20. Jahrhunderts wurden im 19. Jahrhundert geboren. Die Nervosität, die Fieberhaftigkeit und Kraft der beiden Städte, beide latecomer, wenn auch mit verschiedener Ausgangsposition, wurzeln in der Aufbruch-und Boomzeit des Wilhelminismus und des späten russischen Kaiserreiches. Die Anfänge dessen, was erst nach Krieg und Revolution, also in den legendären zwanziger Jahren, größte Klarheit und radikale Stilisierung gefunden hat, liegen bekanntlich in dem so viel geschmähten »Wilhelminismus« und im »Silbernen Zeitalter«, dem Rußland die Geburt seiner modernen Nationalkultur verdankt.

Woran immer wir denken, wenn wir die Blitze und Donnerschläge der Avantgarde und den neuen Ton hören – es begann alles lange vor 1917 und 1918, lange vor russischem Oktober und deutschem

November, die nur Katalysator sind für die Radikalisierung und Findung der endgültigen Form. Keine sowjetische Avantgarde ohne das Silberne Zeitalter, keine Weimarer Kultur ohne Herwarth

Waldens Sturm, Peter Behrens, Ludwig Hoffmann. Alles nahm Anlauf in den dynamischen Zeiten, da Rußland vom »Stern Amerikas« träumte, der über Sibirien aufgehen würde (Alexander Block), und da in Deutschland der massendemokratische Traum vom »Platz an der Sonne« geträumt wurde.“

 

 

 

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Friedrich Schlögl (7 december 1821 - 7 oktober 1892)



Zie voor nog meer schrijvers van de 7e december ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:35 Reageer op dit bericht

Gabriel Marcel, Noam Chomsky, Willa Cather, Samuel Gottlieb Bürde

 

De Franse filosoof en toneelauteur Gabriel Marcel werd geboren op 7 december 1889 in Parijs. Zie ook mijn blog van 7 december 2006 en ook mijn blog van 7 december 2008 en ook mijn blog van 7 december 2009.

 

Uit: Journal métaphysique

 

„Les autres ne sont pas « ma pensée des autres »

[...] Rien ne fera que les autres ne soient pas ma pensée des autres [...]. Je crois que c'est précisément cette position qu'il faut refuser radicalement. Si j'admets que les autres ne sont que ma pensée des autres, mon idée des autres, il devient absolument impossible de briser un cercle qu'on a commencé par tracer autour de soi. – Si l'on pose le primat du sujet-objet – de la catégorie du sujet-objet – ou de l'acte par lequel le sujet pose des objets en quelque sorte au sein de lui-même, l'existence des autres devient impensable – et sans aucun doute n'importe quelle existence quelle qu'elle puisse être.

[...]

Par là s'éclairent mes formules de ce matin. L'autre en tant qu'autre n'existe pour moi qu'en tant que je suis ouvert à lui (qu'il est un toi), mais je ne suis ouvert à lui que pour autant que je cesse de former avec moi-même une sorte de cercle à l'intérieur duquel je logerais en quelque sorte l'autre, ou plutôt son idée ; car par rapport à ce cercle l'autre devient l'idée de l'autre – et l'idée de l'autre ce n'est plus l'autre en tant qu'autre, c'est l'autre en tant que rapporté à moi, que démonté, que désarticulé ou en cours de désarticulation.“

 

 

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Gabriel Marcel (7 december 1889 - 8 oktober 1973)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse taalkundige, mediacriticus en anarchistisch denker Noam Chomsky werd geboren in Philadelphia op 7 december 1928. Zie ook mijn blog van 7 december 2007 en ook mijn blog van 7 december 2008 en ook mijn blog van 7 december 2009.

 

Uit: Propaganda, American-style

 

„Pointing to the massive amounts of propaganda spewed by government and institutions around the world, observers have called our era the age of Orwell. But the fact is that Orwell was a latecomer on the scene. As early as World War I, American historians offered themselves to President Woodrow Wilson to carry out a task they called "historical engineering," by which they meant designing the facts of history so that they would serve state policy. In this instance, the U.S. government wanted to silence opposition to the war. This represents a version of Orwell's 1984, even before Orwell was writing.

In 1921, the famous American journalist Walter Lippmann said that the art of democracy requires what he called the "manufacture of consent." This phrase is an Orwellian euphemism for thought control. The idea is that in a state such as the U.S. where the government can't control the people by force, it had better control what they think.. The Soviet Union is at the opposite end of the spectrum from us in its domestic freedoms. It's essentially a country run by the bludgeon. It's very easy to determine what propaganda is in the USSR: what the state produces is propaganda.

That's the kind of thing that Orwell described in 1984 (not a very good book in my opinion). 1984 is so popular because it's trivial and it attacks our enemies. If Orwell had dealt with a different problem-- ourselves--his book wouldn't have been so popular. In fact, it probably wouldn't have been published.

In totalitarian societies where there's a Ministry of Truth, propaganda doesn't really try to control your thoughts. It just gives you the party line. It says, "Here's the official doctrine; don't disobey and you won't get in trouble. What you think is not of great importance to anyone. If you get out of line we'll do something to you because we have force." Democratic societies can't work like that, because the state is much more limited in its capacity to control behavior by force.“

 

 

 

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Noam Chomsky (Philadelphia, 7 december 1928)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Willa Cather werd geboren op 7 december 1873 in de buurt van Winchester, Virginia. Zie ook mijn blog van 7 december 2006   en ook mijn blog van 7 december 2009.

 

Uit: Eric Hermannson`s Soul

 

„It was a great night at the Lone Star schoolhouse--a night when the Spirit was present with power and when God was very near to man. So it seemed to Asa Skinner, servant of God and Free Gospeller. The schoolhouse was crowded with the saved and sanctified, robust men and women, trembling and quailing before the power of some mysterious psychic force. Here and there among this cowering, sweating multitude crouched some poor wretch who had felt the pangs of an awakened conscience, but had not yet experienced that complete divestment of reason, that frenzy born of a convulsion of the mind, which, in the parlance of the Free Gospellers, is termed "the Light." On the floor before the mourners` bench lay the unconscious figure of a man in whom outraged nature had sought her last resort. This "trance" state is the highest evidence of grace among the Free Gospellers, and indicates a close walking with God.

Before the desk stood Asa Skinner, shouting of the mercy and vengeance of God, and in his eyes shone a terrible earnestness, an almost prophetic flame. Asa was a converted train gambler who used to run between Omaha and Denver. He was a man made for the extremes of life; from the most debauched of men he had become the most ascetic. His was a bestial face, a. face that bore the stamp of Nature`s eternal injustice. The forehead was low, projecting over the eyes, and the sandy hair was plastered down over it and then brushed back at an abrupt right angle. The chin was heavy, the nostrils were low and wide, and the lower lip hung loosely except in his moments of spasmodic earnestness, when it shut like a steel trap. Yet about those coarse features there were deep, rugged furrows, the scars of many a hand-to-hand struggle with the weakness of the flesh, and about that drooping lip were sharp, strenuous lines that had conquered it and taught it to pray. Over those seamed cheeks there was a certain pallor, a greyness caught from many a vigil. It was as though, after Nature had done her worst with that face, some fine chisel had gone over it, chastening and almost transfiguring it. Tonight, as his muscles twitched with emotion, and the perspiration dropped from his hair and chin, there was a certain convincing power in the man.“

 

 

 

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Willa Cather (7 december 1873 – 24 april 1947)

 

 

 


De Duitse dichter
Samuel Gottlieb Bürde werd geboren op 7 december 1753 in Breslau. In Breslau ging hij naar het Elisabethgymnasium waar de rector hem met poëzie in aanraking bracht. In Halle, studeerde hij rechten. 1776-1778 was hij leraar op een school in Breslau. Later reisde naar Zwitserland en Italië. In 1783 werd hij secretaris van de Poolse grenscommissie. In 1795 werd hij benoemd tot prive-secretaris bij het Silezische ministerie van Financiën
en elf jaar later directeur van de kanselarij. Nog eens negen jaar later, in 1815, werd hij tot koninklijk Hofrat bevorderd.

 

Uit: Erzählung von einer gesellschaftlichen Reise durch einen Theil der Schweiz

 

„Tags drauf gegen Abend, passierten wir bey dustrer neblichter Wittrung, die wilden Gebirge des Böhmerwaldes. Es war eine angstliche Fahrt den Berg hinan; zu beyden Seiten sinstre Waldungen, und der Weg so abscheulich, daß wir Mannspersonen uns lieber entschlossen zu Fuss zu gehen. Wir kamen bey schon ganz sinstrer Nacht in den Bayerschen Flecken Waldmünchen, und den andern Morgen nach Regensburg.. Von hier aus ging der Weg eine Strecke ganz nah an steilen Felsenwanden, in einiger Entfernung sahn wir rechts die Donau fliessen, deren jenseitige Ufer einen angenehmen, abwechselnden Prospect von Schlössern und Klostern gaben. In den Dörfern hörten wir überall landliche Tanzmusic. Es war ein herbstlich schöner Sonntag. Des andern Morgens früh waren wir in Augsburg, wo wir über Mittag blieben, einige Gaffen durchliefen, einen schönen Springbrunnen, und an verschleimen Hausern die Ueberbleibsel von guten Fresco Mahlereien sahen. Wir begegneten auch Frauenzimmern, die eben den bisanen Anzug trugen, dergleichen man auf einigen Kupferstichen von Augsburg und Nürnberg findet. Gegen Abend setzten wir unsere Reise weiter fort, beugten aber seitwärts nach Ulm aus, das wir früh, als es noch dunkel war, erreichten. Wir hatten uns kaum im Wirthshause zum Frühstück nieder geswetzt als wir vom Herrn A. freundfchaftlich zum Mittagsessen geladen wurden.“

 

 

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Samuel Gottlieb Bürde (7 december 1753 - 28 april 1831)

Breslau (Geen portret beschikbaar)

Geschreven door Romenu om 19:29 Reageer op dit bericht

Peter Handke, Rafał Wojaczek, Dirk Dobbrow, Henk van Woerden

De Oostenrijkse schrijver Peter Handke werd op 6 december 1942 in Griffen in Karinthië geboren. Zie ook mijn blog van 6 december 2006. en ook mijn blog van 6 december 2007 en ook mijn blog van 6 december 2008 en ook mijn blog van 6 december 2009.

 

Uit: Noch einmal für Thukydides

 

“Am 23. März 1987 war unter dem immergrünen Efeu an einer Hausmauer auf dem Felsenberg ein Blatt, das wie verwelkt wirkte. Als der Schatten eines Menschen darauffiel, hob sich das Blatt in die Lüfte und öffnete Flügel, die an der Innenseite noch um ein vielfaches gelber waren und geradezu einen Schein von sich gaben, die stärkste Farbe seit langer Zeit. Dann flog auch schon ein zweiter Zitronenfalter um die Hausecke daher, zuckender Schatten an der Wand. Die Falter, wenn sie sich niederließen, zeigten ein dunkles Punktpaar auf ihren fruchtgelben geäderten Flügeln, ein Punkt über dem anderen; die Köpfe der Tiere hatten etwas von den einstigen Raupen. Den Winter über waren sie unbemerkt in den Büschen gehangen, zusammengerollt wie Zigaretten. Neben einem Falter saß auf einmal eine erste Biene, und wieder ging im Auffliegen von den Innenflügeln des Schmetterlings der tiefe Schein in die Welt und machte den Nachblick zum Rundblick. Das war nach den 10-Uhr-Nachrichten im Radio. Die Sonne wurde wärmer, und die beiden Falter verschwanden. Dafür begann sich gegen Mittag weithin im Garten vor dem Haus der körnige Firnschnee zu regen. Die Schneekörner kippten wie von sich aus, fielen weg und rollten zur Seite, wurden durchscheinend und durchsichtiger von Blick zu Blick. Über die ganze Schneedecke ging quer durch den Garten ein stetiges, unaufhörliches Rucken, Rollen, Ins-Fließen-Kommen, Rinnen und — wenn man das Ohr näherte — Knistern. Das war das Schmelzen des Schnees. Manche Körner stellten sich dabei unter der warmen Sonne in die Schräge wie winzige Weltall-Teleskope, mit einem Gleißen im Brennpunkt des Spiegels. Zugleich sackte die Schneedecke zusehends zusammen und ließ zuletzt zwischen den durchstechenden paar fri- schen Grashalmen die Rakete einer ersten Krokusblüte aufleuchten, noch halb in ihrer Blatthülle, die Spitze tiefblau auf den ebensolchen Weltraum gerichtet. Durch die Lupe gesehen, war der kristallige Firnschnee voll Ruß. Das waren die Ereignisse des Vormittags am 23. März 1987.”

 

 

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Peter Handke (Griffen, 6 december 1942)

Portret door Christian Poscheschnig

 

 

 

 

De Poolse dichter Rafał Wojaczek werd geboren in Mikołów op 6 decmber 1945. Zie ook mijn blog van 6 december 2008 en ook mijn blog van 6 december 2009.

 

 

 

Who is that turning in my mirror

 

Who is that turning in my mirror,
Neither a woman nor a person of fog,
But so cruelly himself
That the place in the almanac is still empty?

Who is that with my glass
Drinking but not a drunkard, though
When the police haul him out of the mud
He is taken for a member of our fellowship?

Who is that writing my poems
With my pen
And taking my wife in my bed?
Who is that who has just left?

 

 

 

Off Season

 

I didn't come on time

The season hasn't opened yet

and the locals keep saying

nothing will happen here

 

Yesterday

I saw the professor was carried out

in a dustbin - so small was he

Right - people shrink here

savings on food

and coffin planks

 

The professor

The Professor was the whole epoch

He was dragging his leg

It was a sign

of the professor's latest mistress

her name was Andrew

Right - nothing will happen here

 

Right - I didn't come on time

Whoever lives

is dying fast

one vacant room is already being used

for storage

surely, before long

they'll take down the bars

 

Right - this is the end

They mop corridors

Polish floors  

 

 

 

Vertaald door Jan J. Kaluza

 

 

 

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Rafał Wojaczek (6 december 1945 – 11 mei 1971)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en acteur Dirk Dobbrow werd geboren op 6 december 1966 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 6 december 2008 en ook mijn blog van 6 december 2009.

 

Uit: Späte Störung

 

“Er stand auf. Er schaute noch einmal auf die Schlafende zurück, überlegte kurz, ob er sich nicht wieder zu ihr legen sollte, sich anschmiegen an den warmen atmenden Körper, doch schließlich gab er sich einen Ruck und verließ das Zimmer.

Am Treppenabsatz lauschte er. Ein Fremder sprach leise zu seiner Tochter. Was er sagte, konnte Frank nicht verstehen. Mit einem Mal war es still. Er hörte bloß seinen eigenen Herzschlag. Was geschah mit seiner Tochter um diese Zeit. Sie müsste doch längst schlafen, Nina, sein Kind.

Dann hörte er, wie der Fremde fragte: »Trinkt er viel?«

»Nein«, antwortete Nina.

Frank hielt sich am Geländer fest. Er spürte den kalten Frank hielt sich am Geländer fest. Er spürte den kalten Steinboden unter den nackten Fußsohlen.

»Gut so. Er hat sich also unter Kontrolle.«

Die Stimme gefiel ihm nicht.

»Er hatte sich schon immer unter Kontrolle. Fast immer.«

»Entspannen Sie sich«, sagte Nina. »Fühlen Sie sich wie zu Hause.«

Warum sagte sie das.

Frank ging die Treppe hinunter. Als er unten ankam, war er in der Halle. Der Architekt hatte sie mit viel Glas ausgestattet, was Frank für Verschwendung hielt, aber Iris gefiel. Oft prallten Vögel gegen die großen Fensterscheiben und verendeten auf der Terrasse, dann musste Frank sie mit der

Schaufel entfernen. Hinter dem Garten begann der Wald.”

 

 

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Dirk Dobbrow (Berlijn, 6 december 1966)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en schilder Henk van Woerden werd op 6 december 1947 geboren te Leiden. Zie ook mijn blog van 6 december 2006 en ook mijn blog van 6 december 2007 en ook mijn blog van 6 december 2008 en ook mijn blog van 6 december 2009.

 

Uit: Een mond vol glas

 

„Op mijn kamer telefoneer ik naar Johannesburg. Er is een soort sociaal werkster van de Grieks- orthodoxe kerk die zich weleens om Demitrios bekommert, ben ik ’s middags te weten gekomen. Ze moet achter in de vijftig zijn, maar heeft een verassend jonge stem. Het ijs is snel gebroken. Ze is aangenaam getroffen dat er ten minste nóg iemand is die zich met Tsafendas’ lot bemoeit. Een naargeestig lot, laat ze doorschemeren. Is het me opgevallen hoe vervuild hij is? Eigenlijk zou hij naar een privé-kliniek moeten worden overgeplaatst. Niemand is bereid om het nodige geld op te hoesten. De gemeenschap -er wonen tachtigduizend Grieken in de Transvaal -interesseert het niet. Hij lijdt nog steeds onder het stigma van zijn reputatie en ze zijn als de dood voor de politieke implicaties. Zijn twee halfzussen wonen in Pretoria. Ze willen niks van hem weten. Zelfs met Pasen gaan ze niet op bezoek, toch het belangrijkste feest van de orthodoxe kalender. Ze begrijpt het niet.
‘En de autoriteiten?’ vraag ik.
Toen Demitrios anderhalf jaar geleden op sterven lag, kreeg ze een telefoontje van het Health Department. Iemand heeft van hogerhand een sein gegeven, denkt ze. In geval van zijn overlijden moest ze de pers erbuiten houden. Geen enkele ruchtbaarheid gewenst. Stilletjes begraven en dan het hele geval met een summier persbericht afdoen. Ze had twee dagen aan zijn bed gezeten, in gezelschap van een Griekse priester. Hij weigerde domweg om dood te gaan.
Ze weet weinig van zijn achtergrond. Hij praat met haar nooit over zijn verleden in Zuid-Afrika. Hij is überhaupt weinig mededeelzaam als zij in die inrichting naast hem komt zitten.
Wie ben jij?’ wil hij dan weten. Of: ‘Wat kom jij hier doen?’
Toch blijft ze gaan. Het is zo’n lieve zachtaardige man, zegt ze, en zo eenzaam. En waar ze met haar verstand niet bij kan: dat hij ooit tot die moord in staat was. Dat moet iemand eens verklaren.“

 

 

 

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Henk van Woerden (6 december 1947 - 16 november 2005)



Zie voor nog meer schrijvers van de 6e december ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:23 Reageer op dit bericht

Alfred Joyce Kilmer, Paul Adam, Sophie von La Roche, Baldassare Castiglione

De Amerikaanse journalist en dichter Alfred Joyce Kilmer werd geboren op 6 december 1886 in New Brunswick, New Jersey. Zie ook mijn blog van 6 december 2006 en ook mijn blog van 6 december 2008 en ook mijn blog van 6 december 2009.

 

 

Main Street

 

I like to look at the blossomy track of the moon upon the sea,

But it isn't half so fine a sight as Main Street used to be

When it all was covered over with a couple of feet of snow,

And over the crisp and radiant road the ringing sleighs would go.

 

Now, Main Street bordered with autumn leaves, it was a pleasant thing,

And its gutters were gay with dandelions early in the Spring;

I like to think of it white with frost or dusty in the heat,

Because I think it is humaner than any other street.

 

A city street that is busy and wide is ground by a thousand wheels,

And a burden of traffic on its breast is all it ever feels:

It is dully conscious of weight and speed and of work that never ends,

But it cannot be human like Main Street, and recognise its friends.

 

There were only about a hundred teams on Main Street in a day,

And twenty or thirty people, I guess, and some children out to play.

And there wasn't a wagon or buggy, or a man or a girl or a boy

That Main Street didn't remember, and somehow seem to enjoy.

 

The truck and the motor and trolley car and the elevated train

They make the weary city street reverberate with pain:

But there is yet an echo left deep down within my heart

Of the music the Main Street cobblestones made beneath a butcher's cart.

 

God be thanked for the Milky Way that runs across the sky,

That's the path that my feet would tread whenever I have to die.

Some folks call it a Silver Sword, and some a Pearly Crown,

But the only thing I think it is, is Main Street, Heaventown.

 

 

 

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Alfred Joyce Kilmer (6 december 1886 – 30 juli 1918)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en romanschrijver Paul Adam werd geboren in Parijs op 6 december 1862. Zie ook mijn blog van 6 december 2008 en ook mijn blog van 6 december 2009.

 

Uit: La glèbe

 

„La vaste cuisine de ferme tiède après le dîner ; où s’étirent les ombres sur le carreau rose, où la vieille servante droite et plate essuie la vaisselle tintante ; là Cyrille vient s’asseoir cette veillée d’hiver.

Il pense à Trouville, aux mois des dernières vacances, à Denise. Son cousin, ce noceur, les avait unis solennellement, un matin, devant la mer plumetée, tandis que ruisselait l’harmonieuse voix des eaux, tandis que riait cette fille aux cheveux teints. Et suivit une folle excursion en barque où elle le serrait à la taille en lui disant des bêtises : « Potache, potache. Oh ! que t’es farce, petit potache. » Ce lui sonne encore. Elle épela « Institut Saint-Vincent » sur les boutons de son uniforme ; car, sorti depuis cinq jours de chez les Pères, un tailleur n’avait pu le pourvoir de vêtements civils.

Et dans cette chair duveteuse, dans ces cheveux teints gros et drus, il vécut des semaines. Les heures passées hors des étreintes, il ne les sait plus.

L’aima-t-elle cette femme de Paris, échouée là pour faire la plage ? Si bête qu’elle ne parlait même pas, si robuste qu’elle le faisait geindre en le lacis de ses bras doux, lui le rude fils de paysans et de chasseurs. Elle l’ahurit de ses parfums brusques, de ses dentelles infinies, de ses soieries et de ses mousselines.

En Italie. Comme ça. Parce qu’il avait encore dans la tête Virgile, l’histoire, les gondoles de Venise, Cicéron, le Forum. Ils étaient partis avec l’argent d’un usurier, un ami d’elle. Sans hésitation lui conclut cet emprunt, malgré sa raison morigénante.

 

 

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Paul Adam (6 december 1862 - 2 januari 1920)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Sophie von La Roche werd geboren op 6 december 1730 in Kaufbeuren als Marie Sophie Gutermann von Gutershofen. Zie ook mijn blog van 6 december 2006 en ook mijn blog van 6 december 2008 en ook mijn blog van 6 december 2009.

 

Uit: Rosalie und Cleberg auf dem Lande

 

„Ich hoffe daß Sie nun glücklich angelangt sind, denn es würde mich gegen meine Gewohnheit traurig über die Witterung machen, wenn ich Sie bei dem ausserordentlich starken Regenwetter noch auf der Landstraße denken müßte. Sie erinnern sich mir gesagt zu haben, daß ich in sehr nahem Verhältniß mit der Natur stünde, weil Regen meinen Geist wie die Luft zu erleichtern schiene, indem ich niemals nur das geringste Kennzeichen übler Laune zeigte, wenn die Witterung sich änderte; ich weiß aber heute nicht was ich thun würde, wenn ich nun in einer Postkalesche unter dem dichten kalten Regen fort müßte. Mögen Sie also Ihre Wallfahrt wohlbehalten geendigt haben! Ich fragte meinen Onkel und Cleberg: ob sie nicht wahrscheinlich sagen könnten, wie die Witterung in der Gegend sey, wo Sie sie jetzo finden? denn ich fühle heute die Beschwerden Ihrer Reise viel lebhafter, als die Trauer Ihrer Abwesenheit.

Abends –

Gewiß vermutheten Sie nach der Anzeige des Regens, eben so wenig als ich, die Ueberraschung eines Besuchs in Seedorf? Wir hatten um die gewohnte Stunde das Frühstück verlassen. Jedes gieng seinem Beruf zu folgen. Ich hatte aber kaum jede Anordnung in meinem Haus fertig gebracht, und saß mit meinen Kindern zur Lehrstunde in Ihrem Cabinet, als ich auf einmal Clebergs Stimme und das Tripplen von Weiber- und Kinder-Füßen hörte; bei Bewegung der Thürschlinge begierig aufsah, und unsere theure immer lebhafte Madame Grafe, mit zwei Mädchen und einem Knaben, mir zueilen sah, die sagte:

»Da liebe Rosalia! drei nun ganz eigene Kinder, Grafe aus A–! Hier, auf mich deutend, sagte sie den Kleinen, ist die Tante Cleberg, von welcher ich euch unterwegs erzählte!«

 

 

 

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Sophie von La Roche (6 december 1730 – 18 februari 1807) 

Portret door Georg Oswald May, 1778

 

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Baldassare Castiglione, graaf van Novellata werd geboren op 6 december 1478 te Casatico, bij Mantua. Zie ook mijn blog van 6 december 2006 en ook mijn blog van 6 december 2008 en ook mijn blog van 6 december 2009.

 

Uit: Het boek van de Hoveling (Vertaald door Anton Haakman)

 

„Onze hoveling moet dus van adellijke geboorte zijn en uit een nobele familie komen; want het wordt iemand die niet van adel is minder zwaar aangerekend dat hij weinig goede daden stelt dan een edelman: die werpt immers als hij van het pad van zijn voorouders afdwaalt, een smet op de naam van zijn familie, verwerft niets en laat ook nog verloren gaan wat was verworven; want adel is als een héldere lamp die goede en slechte daden in een helder licht zet en evenzeer aanspoort en prikkelt tot deugd door vrees voor eerloosheid als door hoop op lof. Omdat de werken van degenen die niet van adel zijn niet door die schittering van de adel worden verlicht, missen zij de prikkel en de vrees voor eerloosheid en voelen zij zich niet genoodzaakt het verder te brengen dan hun voorouders; maar edelen treft blaam als zij niet ten minste het doel hebben bereikt dat hun voorouders hun hebben voorgehouden. Daardoor zien we bijna altijd dat degenen die zich het meest onderscheiden in de oorlog en op andere gebieden waar bijzondere eigenschappen worden vereist, van adel zijn, want de natuur heeft in alles een verborgen kiem gelegd die een zekere kracht, een karakteristiek en een gelijkenis verleent aan wat eruit voortkomt; dat zien we niet alleen hij rassen van paarden en andere dieren, maar ook bij bomen, waarvan de scheuten bijna altijd lijken op de stam; en als ze een enkele maal degenereren komt dat doordat de kweker zijn werk niet goed heeft gedaan. Zo gaat het ook met mensen, die als zij een goede opvoeding hebben genoten, bijna altijd lijken op degenen door wie zij zijn voortgebracht en hen vaak overtreffen; maar als niemand voldoende zorg aan hen besteedt, verwilderen ze als het ware en komen nooit tot rijpheid.“

 

 

 

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Baldassare Castiglione (6 december 1478 – 2 februari 1529)

Portret door Titiaan

Geschreven door Romenu om 18:15 Reageer op dit bericht

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