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Berichten van 20 december 2010 tot 21 december 2010

Heinrich Böll, Ted van Lieshout, Rolf Lappert, Thomas Hürlimann, Uwe Dick, Rebecca West

De Duitse schrijver Heinrich Böll werd geboren op 21 december 1917 in Keulen. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2007 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Haus ohne Hüter

 

„Wenn die Mutter in der Nacht den Ventilator laufen ließ, wurde er wach, obwohl die Gummiflügel dieser Luftmühle nur ein weiches Geräusch erzeugten: fluppendes Surren und manchmal ein Stocken, wenn die Gardine zwischen die Flügel geriet. Dann stand die Mutter auf, zog leise fluchend die Gardine aus dem Getriebe und klemmte sie zwischen die Türen des Bücherschranks. Aus grüner

Seide war der Schirm von Mutters Stehlampe: wasserhelles Grün, gelb unterstrahlt, und das Glas roten Weins, das auf dem Nachttisch stand, erschien ihm fast wie Tinte: dunkles, träge aussehendes Gift, das die Mutter in kleinen Schlucken nahm. Sie las und rauchte und nahm nur selten einen Schluck Wein.

Er beobachtete sie durch die halbgeöffneten Lider hin- durch, rührte sich nicht, damit sie nicht aufmerksam auf ihn werde, und verfolgte den Zigarettenqualm, der sich zum Ventilator hinzog: weiße und graue Rauchschichten, die vom Sog erfaßt, zerkleinert und von den weichen grünen Gummiflügeln hinausbefördert wurden. Der Ventilator war groß wie die Ventilatoren in den Warenhäusern, friedlicher Surrer, der die Luft im Zimmer in wenigen Minuten reinigte. Dann drückte die Mutter auf den Knopf, der neben ihrem Bett an der Wand war, dort, wo das Bild des Vaters hing: lächelnder junger Mann mit Pfeife im Mund, viel zu jung, um der Vater eines elfjährigen Jungen zu sein. Der Vater war so jung wie Luigi im Eissalon, so jung wie der ängstliche kleine neue Lehrer; viel jünger als die Mutter war er, die so alt war wie die Mütter anderer Jungen. Der Vater war ein lächelnder Jüngling, der seit einigen Wochen auch in seine Träume kam, anders als er auf dem Bild war: traurig zusammengesackte Gestalt, die auf tintigem Klecks wie auf einer Wolke saß, ohne Gesicht, und doch weinend wie einer, der schon Millionen Jahre wartet, in Uniform ohne Rangabzeichen, ohne Orden, plötzlich in seine Träume eingebrochener Fremdling, der anders war, als er ihn sich gewünscht hatte.

Wichtig war, stillzuhalten, kaum zu atmen, die Augen nicht zu öffnen, denn dann konnte er an den Geräuschen im Hause erkennen, wie spät es war: war von Glum nichts mehr zu hören, dann war es halb elf, war von Albert nichts mehr zu hören, war es elf.“

 

 

 

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Heinrich Böll (21 december 1917 – 16 juli 1985)

Als zestienjarige in 1933

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Ted van Lieshout werd geboren op 21 december 1955 in Eindhoven. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Zijn

 

Als ik mezelf had mogen scheppen, zou ik minder
fouten hebben gemaakt. Ik liet mij niet zo verdwalen
tussen het gebrekkig zijn en het gebrekkige zijn.

Ik gaf mij broodkruimels om de weg terug
te vinden, al weet ik niet welke weg dat was en waar
die eigenlijk naartoe ging en hoe die heette.

Ik at het brood in plaats van het te strooien; honger
maakt alle wegen eindeloos lang en laat geen tijd voor rust
in de berm, de lucht te zien en daar een vogel thuis.

 

 

Brood

Beloof me dat ik me nooit opzij laat schuiven,
al is het maar dat ik mijn mond opendoe
tegen iemand die voordringt bij de bakker.

Maar mannen en vrouwen hebben altijd haast,
willen graag even voor, kinderen hebben zogenaamd
tijd genoeg (Beloof dan dat als ik mij beurt

heb opgeëist, ik niet vergeten ben wat voor
brood ik moet.) Dat ik niets durf te zeggen is
mijn schuld. Hardop schaam ik me nu eenmaal;

als iedereen naar me kijkt zwijg ik vanzelf.
Beloof dat ik me er doorheen elleboog,
zoals kinderen moeten langs al dat beterweet.

 

 

 

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Ted van Lieshout (Eindhoven, 21 december 1955)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Rolf Lappert werd geboren op 21 december 1958 in Zürich. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Auf den Inseln des letzten Lichts

 

„Nachdem es fast den ganzen Juli hindurch geregnet hatte, brachte der August endlich warmes, trockenes Wetter. Sonnenschein, hatte der Mann im Radio gesagt, und Megan flüsterte das Wort, weil ihr der Klang gefiel. Sonnenschein. So nannte ihre Mutter sie, wenn es ein guter Tag und ihre Stimme ein zärtlicher Singsang war. Megan saß vor der Haustür unter dem Vordach und hielt die mit süßem Tee gefüllte Nuckelflasche fest, auf der bunte Blumen wuchsen. In einem Teller lagen Haferkekse und braun verfärbte Apfelschnitze. Das Gackern der Hühner wehte herüber, hin und wieder schnaubte Sam, der Gaul, wenn ihm die Fliegen zu lästig wurden. Weit weg stieg das Tuckern des Traktors ins unermessliche, blendende Blau. Ein Windhauch schob die heiße Luft von der Veranda und kühlte den verschwitzten Körper des Mädchens ein wenig.Die Frau im Auto sah zum Haus, ihr Gesicht mit der Sonnenbrille verschwamm in einem Viereck aus gleißendem Licht
Als der Mann den Motor anließ, drehte sie die Scheibe herunter und hob die Hand zu einem zaghaften Winken, aber dann setzte sich der Wagen in Bewegung, fuhr über den leeren, ockerfarbenen Platz und verschwand hinter den Bäumen, die entlang des ausgetrockneten Grabens standen. Während das Motorengeräusch verklang und der Staub sich legte, drang das Weinen des Jungen aus dem Haus, erst wimmernd, fragend, schließlich mit der ganzen Lautstärke und Kraft, die ein Halbjähriger aufzubringen vermag. Eine Weile lauschte Megan, wartete, dass jemand kam und sich um das lästige Wesen kümmerte, doch niemand kam. Nur die sorglose Hühnerschar war zu hören und das Brummen des Traktors, leiser als eine Hummel.Dann verstummte der Schreihals. Wahrscheinlich lag er da und glotzte an die Decke, die Augen groß wie die Knöpfe an Daddys Mantel, das Gesicht rot angelaufen und fleckiger als das Fell der Katze.“

 

 

 

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Rolf Lappert (Zürich, 21 december 1958)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Thomas Hürlimann werd geboren op 21 december 1950 in Zug. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Dämmerschoppen

 

„Erster Akt
Am Vorabend seines siebzigsten Geburtstages saß hoch über dem Vierwaldstätter See der Dichter Gottfried Keller auf einer Hotelterrasse, trank eine Flasche Gumpoldskirchner und sah in die Dämmerung hinaus. Hier oben kannte ihn niemand. Der Seelisberg, mitten in der Innerschweiz auf einer steil abfallenden Felsflanke gelegen, war ein vornehmer Luftkurort und wurde von Herrschaften aus ganz Europa, ja sogar aus Übersee, aber kaum von Schweizern besucht. Keller hob das Glas. Der Juliabend war lau, der Wein gut, mit jedem Schluck fühlte er sich wohler. Morgen würde er siebzig Jahre alt, ein runder Geburtstag, das größte Fest seines Lebens, er jedoch, der Jubilar, hatte all seinen Gratulanten ein Schnippchen geschlagen. Es war ihm gelungen, im Grand-Hotel »Sonnenberg« unter falschem Namen abzusteigen. Er trank das Glas in einem Zug leer und stellte sich in wachsender Frohlaune vor, wie die Männerchöre und Fackelstudenten ihre Lieder und Hochrufe vor seiner Zürcher Wohnung ins Leere jubeln würden: Keller hervor, hurra! hurra! hurra! Am Fuß der Flanke, bei der Rütliwiese, tutete ein Dampfer. Dann erklang ein helles Lachen – zwei Mädchen, ihm einen Gruß zunickend, verschwanden im Hotel. Ach, ich alter Hund, dachte Keller, wie bin ich froh, daß mich die Flöhe der Leidenschaft nicht mehr jucken. Oft kam die Schwermut mit einbrechender Dämmerung, deshalb war Keller entschlossen, seiner Gicht zum Trotz, noch eine Weile zu sitzen, zu trinken. Er fürchtete sich vor der pompösen Leere seines Zimmers. Dort würde er auf dem Doppelbett liegen, nicht viel größer als ein Kind, er würde die Decke betrachten und das im Dunkel sich auflösende Tapetenmuster, und dann, plötzlich, würde auf der Fußlade der Bettstatt sein schwarzer Vogel hocken, dieSchwer mut. »Es timmeret«, bemerkte jetzt, ihm einschenkend, ein langbeiniger Herr Ober.“

 

 

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Thomas Hürlimann (Zug, 21 december 1950)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Uwe Dick werd geboren op 21 december 1942 in Schongau. Zie ook mijn blog van 21 december 2008. 

 

Aus: Ammoudia oder: Gottes Hinternlassenschaft

 

„Wurstmenschen allen Örtchens. Gewöhnlich haufenweis. – Zwanghaft? Solophobie?

Arme Würstchen! Vereinzelt erbärmlich, paarig oft schon erfrecht, in Massen jedoch eine – meist bedrohliche – Naturgewalt: Wwwir sind Wwwia (… schtl): Wwweggg da!! Nichts geht uns über uns! Die Welt ist Wurst oder gar nicht. Sogar der Gekrümmte Raum im All erinnert die Wurst, die uns verhängt ist, und um die es geht. SIE transzendiert Gott, UNS!, ebenbildlich.

Heimat? Wurstologisch: Frankfurter, Thüringer, Wiener, Nürnberger … Eh Wurscht und Wurst wo; Galapagos, Barrier-Riff, Rockies, Epirus, …

Der Schwarze Berg, die Schlucht des Styx?, das Quellgebirge und das Mündungsdelta des Acheron? Der Alte Hades und das Totenorakel von Epyra? Dort hat Odysseus den Schatten seiner Mutter heraufbeschworen! Wurst. »Homer ins Knackige übersetzt« (FAZ)  Also Knackwurst.

Lagunen, Salzsteppen, Fledermausgrotten … den Wurstizitätern – Holländern, Deutschen, Italienern, Franzosen, Griechen, Dänen pp. – ist’s Sumpfschildkröte, Kaspische »wurschtegal«. Vierstreifennatter? Wurst. Bachschildkröte, Killifisch, Zahnkärpfling, Orpheusspötter, Maskengrasmücke, Felsenkleiber, Mittelmeeersteinschmätzer, Prärieammer? Weder beachtens- noch schützenswert. So Wurst wie »Ammoudia«.

 

 

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Uwe Dick (Schongau, 21 december 1942)

 

 

 


De Britse schrijfster
Rebecca West werd geboren op 21 december 1892 in Londen als Cicily Isabel Fairfield. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2007 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: The Fountain Overflows

 

„We went upstairs to our room and collected the presents we had made for Papa and Mamma and waited there till we were called. Then we stood outside the dining room until Mamma began to play a piano arrangement of Bach’s “Shepherd’s Christmas Music,” and then we marched in in single file, followed by Kate, and stood round the Christmas tree with our backs to it and sang a carol. That year it was “Silent Night, Holy Night.” Then we handed over our presents to Papa and Mamma. I know what they were, for Mary and I wrote them down in a little book, which somehow never got lost. Cordelia had knitted Papa a silk necktie and had made Mamma a set of muslin collars and cuffs. She was the best needle-woman of the three of us. Mary had practised considerable deception over the money given her for milk and buns at eleven, and had gone to a junk shop we passed on our way to school and bought Papa a little eighteenth-century book about the sights of Paris with pretty coloured pictures and Mamma a watercolour of Capri, where she had spent a wonderful holiday when she was young. I had painted a wooden box to hold big matches for Papa to keep in his study and had made a shopping bag for Mamma out of plaited straw. Richard Quin had given the matches to put in my match-box and to Mamma a bright pink cake of scented soap which he had chosen himself. We were hampered because we had almost no pocket-money, but really these presents were not quite rubbish. All except the necktie and the soap were still in the house when, many years later, we left it, and I do not think they had been preserved simply because Mamma loved us, I believe they survived because of their usefulness and prettiness. We were not specially accomplished or sensible children, but, with Papa and Mamma and Kate in the house, we were propelled along the groove of a competent tradition.“

 

 


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Rebecca West (21 december 1892 - 15 maart 1983)



Zie voor nog meer schrijvers van de 20e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:34 Reageer op dit bericht

Ivan Blatný, Maurice Chappaz, Garmt Stuiveling, Oda Schaefer, Isolde Kurz, Philipp Galen

De Tsjechische dichter Ivan Blatný werd geboren op 21 december 1919 in Brno. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

The Count

 

The count left the castle
and went to the township bustle
tired of loneliness.
Tired of deer-park walking,
he wants some more noise, more talking,
tired of playing chess.

 

And when he has enough of claxons,
of motor-cars, of taxis,
he’s glad and turns round.
Again the relaxation
above the lower nation,
lucky we have a count.

 

 

 

 Vertaald door Anna Moschovakis en Veronika Tuckerová

 

 

 

Wimbledon

 

Perhaps now Drobny's playing Wimbledon
The pleasant chill that summer lawns
brings tired heads has lightly tuned
the rackets' strings to their evening tone

 

Leaf-hued comfort, all my blessings, my salutes
The celebration now is held, Jaroslav, with your two lutes
From Wimbledon Common, from meadows yet beyond
through the television channel I hear their sound

 

If you but could in this welcome heat
find my Rapunzel-tower by some feat -
tennis-courts lie nearby, surrounded in leaf

 

Come, before these days too flee
hidden like Verlaine in the grass

 

 

 

Vertaald door Martin Tharp

 

 

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Ivan Blatný (21 december 1919 – 5 augustus 1990)

 

 

 

 

 

De Zwitserse Franstalig dichter, vertaler en schrijver Maurice Chappaz werd geboren in Lausanne op 21 december 1916.  Hij schreef meer dan 40 boeken en won diverse literaire prijzen, waaronder de belangrijkste Zwitserse nationale prijs, de "Grand Prix Schiller" in 1997. Hij was de oudste van 10 kinderen en groeide op in Martigny en Châble, waar hij tot aan zijn dood verbleef.  Zijn eerste belangrijke succes als schrijver kwam in 1965 met de publicatie van „Le Chant de la Grande-Dixence en Portrait des Valaisans“. In 1976 veroorzaakte hij een controverse in Valais met zijn pamflet „Les maquereaux des cîmes blanches“, waarin hij de speculanten en de corrupte politici op de korrel nam.

Chappaz' laatst gepubliceerde werk „La pipe qui prie et fume“ verscheen in 2008.

 

 

Celui qui entend la goutte de sang

 

Confessez-vous, Valaisan de Provence !
- Je craignais toujours de faire mourir quelqu'un. Mes pensées étaient meurtrières quand j'aimais. Tel être vivait et en face tel autre dépérissait.
- Eh bien, c'est l'envoûtement avec le choc en retour !
- La virilité n'est jamais coupable.
- Vous êtes troublés dans vos montagnes !
- J'ai lutté avec l'ange au corps, avec le diable au cœur.

 

Elle est ronde et innocente, la terre.
Contre elle, entre dans la nuit.

 

Nuit dessinant la nuit, la rigole d'ombre entre tes seins. Tes lèvres sucent un peu de noirceur transparente. Oh ! comme nos deux poitrines galopent ! Je t'adressais des chansons pour aller tranquille enterrer ton corps sous le mien.
- Viens !
- Où ça ?
Soudain tes seins sont hors du gîte de mes mains. Mais je ne sais pleurer d'amour sans sourire. Réfléchissant à tout j'ai écrit mon épitaphe :
“ Vive la fuite ”

 

 

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Maurice Chappaz (21 december 1916 – 15 januari 2009)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en literator Garmt Stuiveling werd geboren in Stroobos op 21 december 1907. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Johnny

Toen Johnny moest naar 't Vlaamse front,
was ie bijna al achttien jaren;
zijn wangen bloosden zo fris, zo gezond,
een kinderlijk trekje lag om zijn mond
en ie kon soms zo dromerig staren,
Johnny....

Toen Johnny zijn eerste aanval deed,
was 't de dag dat hij achttien ging worden.
Eén vijand krepeerde toen Johnny schoot;
en zijn bajonet stak een twede dood....
zo kreeg hij, verdiend, een orde,
Johnny....

Toen Johnny terecht kwam in 't lazaret,
was ie achttien en enkele dagen.
Zijn darmen hingen er wat bij neer,
maar de dokter naaide het handig weer
en ie werd als hersteld ontslagen,
Johnny....

Toen Johnny opnieuw in de loopgraaf zat,
was ie achttien en enige weken.
Daar dook ie bij lijken en rottend vuil,
voor de eer van zijn vaderland, in een kuil
en wéér moest hij schieten en steken,
Johnny....

Toen Johnny in flarden gereten werd,
was ie achttien en een paar maanden;
zijn lichaam spatte uiteen, wijd en zijd....
Nu rust hij, met alle winden verspreid,
in de bloedige grond van Vlaanderen,
Johnny....
Johnny....

 

 

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Garmt Stuiveling (21 december 1907 - 11 mei 1985)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Oda Schaefer (eig. Oda Lang) werd geboren op 21 december 1900 in Berlijn-Wilmersdorf. Na de middelbare school in Berlijn ging zij naar een particuliere kunstacademie voor een grafische opleiding. Ze werkte daarna als commercieel kunstenaar. Na een eerder huwelijk trouwde zij in 1931 met Horst Lange. Tijdens het Derde Rijk behoorde zij met Lange en Günter Eich tot de cirkel rond het literaire tijdschrift Die Kolonne, dat gerekend wordt tot de „Innere Emigration“. Andere naaste vrienden uit deze periode zijn Peter Huchel en Elizabeth Langgässer. Schaefer's literaire werk bestaat voornamelijk uit poëzie in traditionele vormen naar het voorbeeld van Wilhelm Lehmann en Georg von der Vring. Met Horst Lange nam zij afstand van de kaalslagliteratuur van de naoorlogse periode en de auteurs van de Gruppe 47.

 

 

Blumen des Nachts

Sie schweigen ernst
Und lächeln nicht mehr.
Mit geschlossenen Lidern
Traummurmelnd
Wachend im Schlafe der Nacht.
Dann einzeln groß aufgeschlagen
Der sprachlose Blick
Zum bleiernden Monde
Der blutrot emporstieg
Aus der Schüssel des Horizonts,
Mit grauem ziespältigem Licht
Nun täuschend und lügend.
Er gießt unter die Blätter
Schatten wie Pech
Er löscht ihre Farben:
Blau ist verblichen und weiß
Die rote Rose ist schwarz
Im uralten Licht der Astarte.

 

 

 

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Oda Schaefer (21 december 1900 - 4 september 1988)

 

 

 

 

De Duitse dichteres, schrijfster en vertaalster Isolde Kurz werd geboren op 21 december 1853 in Stuttgart. Haar moeder Marie Kurz, een afstammeling van een oude adellijke familie, onderwees haar dochter zelf.  Enige tijd na de dood van haar vader in 1873 verhuisde zij naar München, waar haar broer Erwin leefde als student aan de kunstacademie en waar zij haar brood verdiende met vertalen en met taalonderwijs. Een jaar later volgde ze met haar moeder en haar jongste broer een uitnodiging van haar broer Edgar naar Italië. Die had zich in Florence als arts gevestigd. Met docent en kunstenaar Althofen bezocht zij daar de galerieën. Na de plotselinge dood van Althofen vormde zij uit het onderzochte materiaal haar "Florentiner Novellen" die in 1890 bij Cotta werden gepubliceerd. Dit was haar derde onafhankelijke publicatie. In 1888 had ze haar eerste gedichtenbundel gepubliceerd en ook in Stuttgart in 1890 door Goschen haar verzamelde " Phantasien und Märchen”. In de badplaats Forte dei Marmi ontmoette ze Eleonora Duse en de schrijver Gabriele D'Annunzio.

 

 

Bedrängnis

 

Sagt mir wer ich bin und wo mein Haus?
Sagt, von welcher Küste fuhr ich aus?
Wie mit eins in meinem schwachen Kahn
Fand ich mich auf diesem Ozean?

Tausend Segler kreuzen meinen Kiel,
Jeden kümmert nur das eine Ziel.
Wild auf Beute steuert der Korsar,
Um mich droht und unter mir Gefahr.

Schimmern stolz die Segel auf der Flut,
Denk ich wohl: die Fläche trägt mich gut.
Doch im Dunkel, das den Blick verhängt,
Was beginnen, wenn mich Furcht bedrängt?

Große See, die du zum Spiel mich hast,
Kleiner Nachen, der nur eines faßt.
Weiter Bogen, der sich drüber spannt,
Ewige Lichter, wo, wo find ich Land?

 

 

 

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Isolde Kurz (21 december 1853 - 6 april 1944)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Philipp Galen (eig. Ernst Philipp Karl Lange) werd geboren op 21 december 1813 in Potsdam. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Der Strandvogt von Jasmund

 

„Das Eiland Pulitz, ungefähr in der Mitte des kleinen Iasmunder Boddens, der dicht bewaldeten Thiessower Landzunge auf der schmalen Haide gegenüber gelegen, ist eine gute Viertelmeile lang, etwas weniger breit und wird an seiner Nordwestseite von dem Stedar'schen Haken und der eigentlichen Insel Rügen nur durch eine schmale Meerenge getrennt, die an einer Stelle so seicht ist, daß sie mit einem Wagen sicher durchfahren werden kann, bei flachem Wasser sogar ganz austrocknet. Die Ostseite, dieselbe, wo unsere Freunde gelandet, ragt mit ihrem Sonnenhaken etwas hoch in den Bodden hinein und hier wie an der Nordseite liegen unterhalb der hohen Ufer ziemlich ansehnliche Granitblöcke, die dem kleinen Strande einen wilden und romantischen Charakter verleihen.

Diese hohen östlichen Ufer bedeckte zur Zeit, wo wir sie betreten, noch ein großer schöner Fichtenwald, der Hauptreichthum der ganzen Insel; Berg und Thal wechselt anmuthig darauf ab und bietet eine reiche Ausbeute für den Iagdliebhaber dar. Der entgegengesetzte, nach Westen gerichtete und ebenfalls bergige Theil war damals mit herrlichen Waldungen bedeckt, in der Mitte zwischen beiden aber flacht sich das Eiland allmälig ab und dehnt sich in hügelartigen Getreidefeldern aus, die einen ziemlich reichlichen Ertrag liefern. In diesem flachen Ackerlande liegt niedrig und unscheinbar der Pulitzer Hof, wie fast alle Höfe der Insel Rügen ein Viereck darstellend, dessen eine Seite das Herrenhaus und die drei anderen Scheunen und Ställe einnehmen. Um dieses einsame Gehöft herum, den einzigen bewohnten Ort der Insel, ziehen sich schmale und niedrige Wiesen bis zu dem gegenüber liegenden Ttedar'schen Haken hin, wo sich das Land ebenfalls zuspitzt, gleichsam seinem Nachbar drüben die vorgestreckten Lippen zum Kusse reichend.“

 

 

 

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Philipp Galen (21 december 1813 – 18 februari 1899)

Holländisches Viertel in Potsdam
Geschreven door Romenu om 19:26 Reageer op dit bericht

Ludwig Hölty, Gustave Kahn, Thomas Bracken, Mathurin Régnier, Benjamin Disraeli

De Duitse dichter Ludwig Heinrich Christoph Hölty werd geboren op 21 december 1748 in Mariensee bij Hannover. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Die Luft ist blau

 

Die Luft ist blau,

das Tal ist grün.

Die kleinen Maienglöckchen blühn.

Und Schlüsselblumen drunter,

Der Wiesengrund

ist schon so bunt

Und malt sich täglich bunter.

 

 

 

Die Ersehnte

 

Brächte dich meinem Arm der nächste Frühling!

Tönten Vögel aus Blüten mir das Brautlied,

Dann, dann hätt’ ich Seliger

Schon auf Erden Wonne des Himmels.

 

Wonne! sie wird mir Paradiese zaubern!

Wird lustwandeln mit mir in Gärten Gottes,

Wird in meinen Armen gewiegt

Den Frühlingsabend beflügeln.

 

Komm, dich rufet die Sehnsuchtsträn’ im Auge!

Dich dies wallende Herz voll süßer Ahndung,

Trübe floߒ mein Leben,

O Himmelsbotin, komm, es zu heitern.

 

 

 

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Ludwig Hölty (21 december 1748 – 1 september 1776)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Gustave Kahn werd geboren in Metz op 21 december 1859. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

The Pilgrim From the East

 

IT is a pilgrim coming from the East.

There had been to seek a balmy flower

which planted, in the gardens of Engaddi

designed according to the loveliness

Of Abishag and of the robes her dowry,

Solomon, old Magician with smoked hands

by an eternal prayer to beauty sent.

 

He journeyed with his staff and cockle-shell,

he slept by sounding waters of cool streams

which under rosy laurels on white pebbles

feign arabesques of silver dragon-flies.

Then, since the mosques from janissaries suffered,

who guarded them with scimitar in hand,

he came in melancholy home again.

 

He reared his staff against the chimney-stone,

the staff of the long journey,

and watched towards him kindle

the gentle eyes he loved.

And then his staff became a scented stem

flowered with the great white lily he had found not.

 

Good pilgrim home from the East,

here in thy home is happiness,

and not along the roads with ambush deaf,

And the world is a masquerade,

beside the sweet and delicate face

that by thy hearth-stone smiles.

 

 

 

Old Wounds

 

Why pick at old wounds?

It was so long ago.

All is well finished that causes

Remembrances of spring.

 

Why dwell on the past?

But your heart betrays

That other old regret

Of fond times with another.

 

 

 

Vertaald door Jethro Bithell

 

 

 

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Gustave Kahn (21 december 1859 - 5 september 1936)

 

 

 

 

De Australische dichter en schrijver Thomas Bracken werd geboren op 21 december 1843 in Clones, County Monaghan, Ierland. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Spirit Of Song 

 

Where is thy dwelling-place? Echo of sweetness,

Seraph of tenderness, where is thy home?

Angel of happiness, herald of fleetness,

Thou hast the key of the star-blazon'd dome.

Where lays that never end

Up to God's throne ascend,

And our fond heart-wishes lovingly throng,

Soaring with thee above,

Bearer of truth and love,

Teacher of heaven's tongue - Spirit of Song!

 

Euphony, born in the realms of the tearless,

Mingling thy notes with the voices of Earth;

Wanting thee, all would be dreary and cheerless,

Weaver of harmony, giver of mirth.

Comfort of child and sage,

With us in youth and age,

Soothing the weak and inspiring the strong,

Illuming the blackest night,

Making the day more bright,

Oh! thou art dear to us, Spirit of Song!

 

Oft in the springtime, sweet words of affection

Are whispered by thee in thy tenderest tone,

And in the winter dark clouds of dejection

By thee are dispelled till all sorrow has flown.

Thou'rt with the zephyrs low,

And with the brooklet's flow,

And with the feathered choir all the year long;

Happy each child of thine,

Blest with thy gifts divine,

Charming our senses, sweet Spirit of Song!

 

 

 

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Thomas Bracken (21 december 1843 – 16 februari 1898)

Geelong, Victoria, waar Bracken vanaf zijn 12e woonde

 

 

 

 

De Franse dichter en satricus Mathurin Régnier werd geboren op 21 december 1573 in Chartres. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Satire III (Fragment)

 

Sans parler, je t'entends : il faut suivre l'orage ;
Aussi bien on ne peut où choisir avantage ;
Nous vivons à tâtons et, dans ce monde ici,
Souvent avec travail on poursuit du souci ;
Car les dieux courroucés contre la race humaine
Ont mis avec les biens les sueurs et la peine.
Le monde est un berlan où tout est confondu
Tel pense avoir gagné qui souvent a perdu,
Ainsi qu'en une blanque où par hasard on tire,
Et qui voudrait choisir souvent prendrait le pire.
Tout dépend du Destin, qui sans avoir égard
Les faveurs et les biens en ce monde départ.

Mais puisqu'il est ainsi que le sort nous emporte,
Qui voudrait se bander contre une loi si forte ?
Suivons donc sa conduite en cet aveuglement.
Qui pèche avec le ciel pèche honorablement.
Car penser s'affranchir c'est une rêverie ;
La liberté par songe en la terre est chérie :
Rien n'est libre en ce monde et chaque homme dépend,
Comtes, princes, sultans, de quelque autre plus grand.
Tous les hommes vivants sont ici bas esclaves,
Mais, suivant ce qu'ils sont, ils diffèrent d'entraves,
Les uns les portent d'or et les autres de fer ;
Mais n'en déplaise aux vieux, ni leur philosopher,
Ni tant de beaux écrits qu'on lit en leurs écoles,
Pour s'affranchir l'esprit ne sont que des paroles.
Au joug nous sommes nés et n'a jamais été
Homme qu'on ait vu vivre en pleine liberté.

 

 

 

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Mathurin Régnier (21 decmber 1573 – 22 oktober 1613)

19e eeuwse gravure

 

 

 

 

De Britse schrijver en politicus Benjamin Disraeli werd geboren op 21 december 1804 in Londen. Zie ook mijn blog van 21 december 2006. en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: The Rise Of Iskander

 

„The sun had set behind the mountains, and the rich plain of Athens was suffused with the violet glow of a Grecian eye. A light breeze rose; the olive-groves awoke from their noonday trance, and rustled with returning animation, and the pennons of the Turkish squadron, that lay at anchor in the harbour of Piræus, twinkled in the lively air. From one gate of the city the women came forth in procession to the fountain; from another, a band of sumptuous horsemen sallied out, and threw their wanton javelins in the invigorating sky, as they galloped over the plain. The voice of birds, the buzz of beauteous insects, the breath of fragrant flowers, the quivering note of the nightingale, the pattering call of the grasshopper, and the perfume of the violet, shrinking from the embrace of the twilight breeze, filled the purple air with music and with odour.

A solitary being stood upon the towering crag of the Acropolis, amid the ruins of the Temple of Minerva, and gazed upon the inspiring scene. Around him rose the matchless memorials of antique art; immortal columns whose symmetry baffles modern proportion, serene Caryatides, bearing with greater grace a graceful burthen, carvings of delicate precision, and friezes breathing with heroic life. Apparently the stranger, though habited as a Moslemin, was not insensible to the genius of the locality, nor indeed would his form and countenance have misbecome a contemporary of Pericles and Phidias. In the prime of life and far above the common stature, but with a frame the muscular power of which was even exceeded by its almost ideal symmetry, white forehead, his straight profile, his oval countenance, and his curling lip, exhibited the same visage that had inspired the sculptor of the surrounding demigods.“

 

 

 

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Benjamin Disraeli (21 december 1804 – 19 april 1889)

Portret door Henry Weigall Jr.

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Friederike Mayröcker, Sky Gilbert, Hortense Calisher, Jürg Laederach, Aziz Nesin

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Friederike Mayröcker werd op 20 december 1924 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 20 december 2006  en ook mijn blog van 20 december 2007 en ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

 

ganz verknallt

 

mit taubem (Tauben) Gemüt die vergangenen

Tage die Gaststubenfrau läszt mich warten ich hatte

vermutet sie sei schwanger wollte nicht fragen, »schlingernder

Zopf« von Crauss, sitze in Gaststube ganz versteckt kann

betrachten Kommen und Gehen dann, heimwärts dieses Grau Tränen

Grau dann, heimwärts durch kl.Park an den Kastanienbäumen

vorüber Haarflechten Grau Tränen Grau und die Geräusche tief

unter mir aus den Kanälen das Wasserrauschen nach so viel

Regen auf linker Wange 1 Schatten von Träne ja und du fehlst

mir sehr kreuze die Gasse wo im Juni die Robinien schwelgen

und mit ihren hohen Ästen in die geöffneten Fenster, zupft

einer die Lüfte ist Orchideenblüte : Orchesterstücke G-Dur

KV 74 von Mozart (in einer neuen Tracht erscheint), und ja, wie

sich die M. vom Rest demarkiert, so Jamil, wer hat gesagt jede

Angst sei 1 Angst vor dem Tod, solch Hahnenfusz usw., ist

Alpenküche – gucke nach Uhrzeit zum Regal : kl.Wecker : aber

schon eingepackt für die Reise auch Rasenstück

 

 

 

 

für Marcel Beyer

 

Elfen blau : Klang wie es läutet, die Glocken Elfe elf

Schläge und bei blitzendem Tageslicht alle Lampen angeknipst weil

zu dunkel im Zimmer, hatte gedacht : nie mehr etwas schreiben

können nie mehr wieder aber heute die wallende

Seele (Brust) und das zirpende (zuckende) Auge während

ich Korrektur lese. Der Schweif das Schweifen des

Tischchens nein die Notiz auf den Knien weil kein Platz auf

der Tischplatte, allzu Fuchsien und die fast schon verwelkten

Blumen auf der Treppe zur Terrasse gegossen, jetzt oftmals die

Torkel Kunst wie in schrägem Schwindel gegen die Wand gegen

die Schränke geschwankt und trödelnd, am Ende des Telefongesprächs

sagte

er cheese statt tschüsz, die August Blousons also

am Morgen

 

 

 

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Friederike Mayröcker (Wenen, 20 december 1924)

 

 

 

 

De Canadese dichter, schrijver en acteur Sky Gilbert werd geboren op 20 december 1952 Norwich,  Connecticut. Zie ook mijn blog van 20 december 2009.

 

 

Green

 

Green, Verdi, vermilion, vert. Grass leaves weeds eyes, a great composer
dies, Il Travatore, a whore, she talks dirty, she loves a young guy, she
dies, she dies too soon, she dies before, before she should, we pity her,
she coughs, she calls him to, to her bed, her dirty bed, her infected bed,
she says I love, I still love, cough, I'm glad I loved, it's okay I loved,
he says I, I do too, this part is ugly, it's not pretty, the music is
pretty, the blood is red, she kissed his foot, the dirty whore, the whore is
bleeding, the music is red, the boy is green, she kissed him then, she
kissed him when, you can dress up a whore, and paint her eyes, she's still a
whore, someone pissed on the whore, she's bleeding now, now she loves, loves
the boy, boy is green, can't go back, whore is now, bleeding red, red is
green, green knows not, red knows all, curtain is torn, earring is found,
all that's left, leave the whore, she loves you still, for you're green, and
green is good, and red is bad, except to green, oh for god's, sake you
found, found god
in, green that's okay, better to love, the green and die, there's always
blood, just don't look, know it's there, look in his eyes, green and die.

whore love green red die god.
god green love red whore die.
die red whore love green god.
red whore love green god die.
God die! Green love red whore.

Green.

 

 

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Sky Gilbert (Norwich, 20 december 1952)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Hortense Calisher werd geboren in New York op 20 december 1911. Zie ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

Uit: False Entry

 

„I WAS born, an eight-months child, on Armistice Day of the First  Great War, posthumous son of a British cavalry sergeant who had  fallen some months before (not in battle, but on home encampment, while drunk, under the heel of a horse), to his widow, a dressmaker, lying in that day not in her own poor flat in World's End, but in  a hastily prepared sitting room on the second floor of the house of her
patron, Lady Rachel Goodman--in Golder's Green. So, there it is for  what it is worth or weighs; I was born, perhaps by some already willful  act of gestation, not in World's End but in Golder's Green.

At that time my mother was past thirty, and must have looked then  as she looked most of her life--composed face, short body and stout  calves, crinkly brown hair with a look of roughness to it--one of those  sturdy, plain women who seem to age little, because nothing in the  way of beauty is ever expected of them. Her father had been in the  cavalry also, a sergeant major in the Indian army, but unlike my unreliable father, of whom she spoke seldom, he had been one of those  trusted noncommissioned officers who were the bone of the colonial  service; we still had--carefully framed, and carried later even to Alabama--the testimonial pamphlet, heavy with august military titles,
presented him at his retirement dinner, the picture of him as an erect, mutton-chopped pensioner (his uniformed chest solid with medals and  ribbons tinted to a rainbow blur by an overartistic photographer), on 
the lawns of the Royal Hospital in Chelsea, and the long, campaign-  studded notice of his death, in the regimental gazette. And embedded  in my mother's reminiscences of him, I see now what she got from him,  what I never saw so clearly before. Cockney in origin, he must have
mothered so many subalterns, served as fidus Achates to so many of  them returned as ranking officers, that, like many people of his station,  he had absorbed, while never presuming upon it, much of their ethic  and some of their tastes--as a butler might become, in a dictionary  way, and at the most respectful distance, as much of a gentleman as his  master. So it was that my mother, to whom it would never have occurred to change either her dumpy, black habit of dress or the varnish-cum-lithograph mediocrity of her parlor, could judge her clients, their  drawing rooms, positions and reputations, with the strictness of a connoisseur. And, more important, lived, in her unimaginative way, as  much by these judgments as in her parlor. Even by heredity, I see now,  I come of a vicarious family.“



 

 

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Hortense Calisher (20 december 1911 – 15 januari 2009)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Jürg Laederach werd geboren op 20 december 1945 in Basel. Zie ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

Uit: In Hackensack (Wir nehmen Lift)

 

„Das Stück spielt in dem zwischen drei Stockwerken frei beweglichen mittelgrossen Glaslift aussen an der Hausmauer des siebzehnstöckigen grellgrauen Hauses mit dem Grasquadrat auf dem Flachdach.

(Der Glaslift führt zwischen den acht Stockwerken hin und her. Das Wohnungszimmer, dessen Türe, an der Aussenwand, in den Lift führt, ist jedesmal ein anderes, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bude, Abstellraum, Badezimmer, Vorraum mit Eingangstüre. ‘NOANOA’ ist, wer einsteigt. Vor dem Einsteigen hat der neue Passagier das Gespräch in den Hauptzügen bereits mitgekriegt. Insgesamt steigen neun Leute in den Lift ein. Während der Reise steigen sieben wieder aus)

 

(Vierter Stock, älterer Herr, ältere Dame)

 NOANOA: Da hätten wir unser Haus.

 NOANOA: Entsetzlich. Wahre die Fassade, aber wo ist hier Fassade für den Akt des Wahrens?

 NOANOA: Es ist keine Freude mehr wie früher. Kann aber auch nach Einriss von Kellergeschoss und Gefässen eindringen.

 NOANOA: Mit dem Hausbau fangen die Kataklysmen an, was sage ich, die Kormorane, Katamarane,   die katatonischen Katastrophen.

 NOANOA: So schlimm war es noch nie. Die Saat des Staats nimmt teil.

 NOANOA: Ich sehe euch mit Besorgnis und mich mit hoher Besorgnis, wie ich euch sehe.

 NOANOA: Das ist vielleicht das Grauenvollste daran. Kellergeschoss knack, Erdgeschoss nack. Man muss sich nach dem Becken strecken.

 NOANOA: Kannst du das kurz mal ausführen?

 (Dritter Stock, junger energischer Mann)

 NOANOA: Die Höhe der Steuern richtet sich nach dem Wert von Grundstück und Gebäude, ja?

 NOANOA: Zum Beispiel Grund-, Einkommens- und Erbschaftssteuer, und andere, und andere.

NOANOA: Das Finanzamt kann nicht zu jeder Steuerberechnung einen Schätzer schicken, oder kann es?“

 

 

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Jürg Laederach (Basel, 20 december 1945)

 

 

 

 

De Turkse dichter en schrijver Aziz Nesin werd geboren op 20 december 1915 in Istanbul. Zie ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

 

I Know Before You Tell

 

I perceive that you will run away..
I can't beg, I can't run
But leave your voice with me

I know you'll break off
I can't hold your hair
But leave your smell with me

I understand that you'll leave
I am already ruined, I can't collapse
But leave your color with me

I feel that you'll get lost
That will be my greatest pain
But leave your heat with me

I distinguish that you'll forget
Pain is a vast grey ocean
But leave your taste with me

You'll leave anyway
I have no right to stop you
BUT LEAVE YOURSELF WITH ME

 

 

 

 

Insufficient World

 

My heart doesn't fit into my body

My body into my room

My room doesn't fit into my house

My house into the world

My world doesn't fit into the universe

I will explode

 

The pain of my grief made me silent

My silence doesn't fit into the skies

How can I tell such a pain to anyone

My love doesn't fit into my heart

My brain into my head

Ah, my temples

I am about to crack

I understand now, I understand

I won't be able to tell anyone

 

 

 

Vertaald door Fatih Akgül



 

 

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Aziz Nesin (20 december 1915 – 6 juli 1995)



Zie voor nog meer schrijvers van de 20e december ook
mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:21 Reageer op dit bericht

Peter May, Gernot Wolfgruber, Sandra Cisneros, Alain de Botton, Ramon Stoppelenburg

De Schotse schrijver Peter May werd geboren op 20 december 1951 in Glasgow. Zie ook mijn blog van 20 december 2009.

 

Uit: The Killing Room

 

„Deputy Section Chief Li.” The defense lawyer spoke slowly, as if considering every syllable. “There is no doubt that if one compares these shoe prints with the photographs of the footprints taken at the scene of the murder, one would be led to the conclusion that they were made by the same pair of shoes.” Photographs of the footprints and the corresponding shoe prints were laid out on the table in front of him.

Li Yan nodded cautiously, uncertain where this was leading, aware of the judge watching him closely from the bench opposite, a wily, white-haired veteran languishing thoughtfully in his winter blue uniform beneath the red, blue, and gold crest of the Ministry of Public Security. The scribble of the clerk’s pen was clearly audible in the silence of the packed courtroom.

“Which would further lead one to the conclusion that the owner of these shoes was, at the very least, present at the crime scene—particularly in light of the prosecution’s claim that traces of the victim’s blood were also found on the shoes.” The lawyer looked up from his table and fixed Li with a cold stare. He was a young man, in his early thirties, about the same age as Li, one of a new breed of lawyers feeding off the recent raft of legislation regulating the burgeoning Chinese justice system. He was sleek, well-groomed, prosperous. A dark Armani suit, a crisp white, button-down designer shirt and silk tie. And he was brimming with a self-confidence that made Li uneasy. “Would you agree?”

Li nodded.

“I’m sorry, did you speak?”

“No, I nodded my agreement.” Irritation in Li’s voice.

“Then please speak up, Deputy Section Chief, so that the clerk can note your comments for the record.” The Armani suit’s tone was condescending, providing the court with the erroneous impression that the police officer in the witness stand was a rank novice.“

 

 

 

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Peter May (Glasgow, 20 december 1951)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Gernot Wolfgruber werd geboren op 20 december 1944 in Gmünd. Zie ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

Uit: Herrenjahre

 

„Melzer wußte selber nicht, woher er das hatte, er dachte auch nicht darüber nach, es schien ihm viel zu einleuchtend, war ihm etwas wie eine Lebensweisheit: daß es für jeden einen Zug gäbe, jeder seinen Zug habe, und worauf es ankomme, sei nur, rechtzeitig einzusteigen, ihn nicht zu verpassen, dann gehe es schon voran, dann ergäbe sich alles von selbst, weil es liege ohnedies alles am Zug, den man erwischt habe. Wie sein Zug aussehen würde, in den er würde einsteigen müssen, wußte Melzer nicht. Nur manchmal, wenn er aus dem Kino kam, hatte er das Gefühl, es sei ohnedies alles ganz klar.

Als die ersten seiner Freunde und ehemaligen Schulfreunde anfingen, gesetzter zu werden, zu heiraten, Kinder zu haben, auf den damals noch billigen Baugründen am Stadtrand in Richtung E. Häuser zu bauen, war er noch ganz sicher, daß er das alles anders machen, daß es mit ihm ganz anders laufen würde. Er konnte sich nicht vorstellen, daß man alles so leicht aufgeben kann, meinte, im Grunde seien das alles nur Kleinrentner, die eigentlich schon Schluß gemacht hätten. Er hat einen nach dem anderen von denen abgeschrieben, die plötzlich an den Freitagund Samstagabenden zu Hause blieben und nicht mehr ins Espresso Zankl oder in eins der Wirtshäuser kamen und die er

stattdessen an Sonntagen traf, wenn sie mit Frau und Kind ihren Stadtspaziergang machten.

Daß sich sein Lebenslauf, den er vor der Gesellenprüfung

hatte schreiben müssen, nur durch die besonderen Zahlen seiner Daten von den Lebensläufen der Mitschüler in der Berufsschule unterschied, hat für ihn noch lange nicht bedeutet, daß das auch

weiterhin so sein würde. Er war in der Volksschule Durchschnitt gewesen und in der Hauptschule, hatte in keinem einzigen Fach unter den anderen hervorgestochen, seine Versetzung in die nächste Klasse war nie ernstlich gefährdet gewesen; manchmal war er guter Durchschnitt gewesen, manchmal schlechter, aber immer Durchschnitt. Und seine Lehrzeit war auch eine gewöhnliche Lehrzeit gewesen. Eine Zeit, die man abschreibt. Kuschen, Dreckwegräumen, nichts richtig machen. Jasagen. Alles schon wissen müssen. Nichts denken dürfen. Lernen: sich nicht betroffen zu fühlen, Gedanken folgenlos sein zu lassen. Nicht wehleidig sein dürfen, schon ein Mann sein müssen, Rotzbub sein. Ständig denken: nur noch soundso lang. Hoffnungen aufschieben, abschreiben.“

 

 

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Gernot Wolfgruber (Gmünd, 20 december 1944)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver en filosoof Alain de Botton werd geboren in Zürich op 20 december 1969. Zie ook mijn blog van 20 december 2006 en ook mijn blog van 20 december 2007 en ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

Uit: A Week at the Airport

 

„While punctuality lies at the heart of what we typically understand by a good trip, I have often longed for my plane to be delayed — so that I might be forced to spend a bit more time at the airport. I have rarely shared this aspiration with other people, but in private I have hoped for a hydraulic leak from the undercarriage or a tempest off the Bay of Biscay, a bank of fog in Malpensa or a wildcat strike in the control tower in Málaga (famed in the industry as much for its hot-headed labour relations as for its even-handed command of much of western Mediterranean airspace). on occasion, I have even wished for a delay so severe that I would be offered a meal voucher or, more dramatically, a night at an airline's expense in a giant concrete kleenex box with unopenable windows, corridors decorated with nostalgic images of propeller planes and foam pillows infused with the distant smells of kerosene.

In the summer of 2009, I received a call from a man who worked for a company that owned airports. It held the keys to Southampton, Aberdeen, Heathrow and Naples, and oversaw the retail operations at Boston Logan and Pittsburgh international. The corporation additionally controlled large pieces of the industrial infrastructure upon which European civilisation relies (yet which we as individuals seldom trouble ourselves about as we use the bathroom in Bia_ystok or drive our rental car to Cádiz): the waste company Cespa, the Polish construction group Budimex and the Spanish toll-road concern Autopista.“

 

 

 

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Alain de Botton (Zürich, 20 december 1969)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Sandra Cisneros werd geboren op 20 december 1954 in Chicago. Zie ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

Uit: The House on Mango Street

 

„Marin's boyfriend is in Puerto Rico. She shows us his letters and makes us promise not to tell anybody they're getting married when she goes back to P.R. She says he didn't get a job yet, but she's saving the money she gets from selling Avon and taking care of her cousins.

Marin says that if she stays here next year, she's going to get a real job downtown because that's where the best jobs are, since you always get to look beautiful and get to wear nice clothes and can meet someone in the subway who might marry you and take you to live in a big house far away.

But next year Louie's parents are going to send her back to her mother with a letter saying she's too much trouble, and that is too bad because I like Marin. She is older and knows lots of things. She is the one who told us how Davey the Baby's sister got pregnant and what cream is best for taking off moustache hair and if you count the white flecks on your fingernails you can know how many boys are thinking of you and lots of other things I can't remember now.

We never see Marin until her aunt comes home from work, and even then she can only stay out in front. She is there every night with the radio. When the light in her aunt's room goes out, Marin lights a cigarette and it doesn't matter if it's cold out or if the radio doesn't work or if we've got nothing to say to each other. What matters, Marin says, is for the boys to see us and for us to see them. And since Marin's skirts are shorter and since her eyes are pretty, and since Marin is already older than us in many ways, the boys who do pass by say stupid things like I am in love with those two green apples you call eyes, give them to me why don't you. And Marin just looks at them without even blinking and is not afraid.

Marin, under the streetlight, dancing by herself, is singing the same song somewhere. I know. Is waiting for a car to stop, a star to fall, someone to change her life.—“

 

 

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Sandra Cisneros (Chicago, 20 december 1954)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Ramon Stoppelenburg werd geboren in Leiden op 20 december 1976. Zie ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

Uit Let me stay for a day

 

„About getting from one place in Dublin to another and staying with the Spanish Lluis.
I woke up and saw a clock make his round. It was nearly 1pm before I got out. Jim had to turn on the boiler for the shower, so we first had a ‘brunch’ with bacon and eggs.

When I got fully dressed Jim and I got settled for the story he wanted to write about me for the Evening Herald. So we sat down in his living with coffee and cigarettes and while Jim had his little recorder on, I answered all his questions.
I expect the article to be published coming Tuesday and the newspaper will be available everywhere in Ireland as it is the only evening paper.
I am really probing for the impact of the story, because I could use more places-to-stay in Ireland.
Around 4.45pm we left the house in this quarter called Oxmantown. I was fully packed again and after I would leave Jim for my next host, he decided to go for a drink with some friends of him in a pub in the city centre.
It was okay for me, especially as Jim told me it was only a twenty minutes walk.
But I already learned that: when English or now even Irish people say that some location is only so many minutes away, double it. No, triple it! I don’t know how they do it themselves, because I never rush it within the doubled time.“

 

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Ramon Stoppelenburg (Leiden, 20 december 1976)

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Ferdinand Avenarius, Mendele Mojcher Sforim, John Fletcher, Vaino Linna

De Duitse dichter en activist Ferdinand Avenarius werd geboren in Berlijn op 20 december 1856. Zie ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

 

Nun floh das Leben längst vom weiten Eise

 

Nun floh das Leben längst vom weiten Eise

Des starren Sees, der Wintermond allein

Webt seiner Strahlen kalten Dämmerschein,

Und summend singt der Nachtwind seine Weise,


Und surrend ritzt der Stahl gewohnte Kreise

In des Kristalls beglänzten Spiegel ein,

Und tief ins blasse Nebelreich hinein

Trägt er mich fort auf selbstgebahntem Gleise.

 

Von Zeit zu Zeit ertönt mit fernem Rollen

Dumpf unterm Eis gefangner Geister Grollen,

Und schneller schwebt der Flügelschuh dahin,

 

Und krauser, als sich seine Kreise ranken,
Ziehn kaum geboren, fliehende Gedanken

Im Wirbel ihre Kreise durch den Sinn.

 

 

 

Motto


O Mensch, du gleichest den Laubfrosch sehr:
Bei gutem Wetter hupfst du umher,
Bei schlechtem aber hockst du im Gras,
Und fängst du Mucken, so gilt’s schon was.

 

 

 

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Ferdinand Avenarius (20 december 1856 – 22 september 1923)

 

 

 

 

De Wit-Russische, jiddische, schrijver Mendele Mojcher Sforim werd geboren op 20 december 1835 in Kpyl bij Minsk. Zie ook mijn blog van 20 december 2009.

 

Uit: Fischke der Krumme

 

„»Pfui! Pfui!« sagte der gute Trieb und predigt mir mit den Worten aus den ›Sprüchen der Väter‹: »Ein Jude, der unterwegs seine Gedanken von frommen Dingen ablenkt und spricht: ›Wie schön ist dieser Baum, wie schön ist dieses Feld!‹ begeht die gleiche Sünde wie ein Selbstmörder.« Der böse Trieb aber weht mir den erfrischenden Duft von Heu, Gewürzen und Kräutern in die Nase, der alle meine Glieder durchdringt; er übergießt mich mit dem kunstvollen Gesang der Vögel und kitzelt mir damit die Seele; er haucht mich mit einem warmen Windchen an, das mit meinen Pejes spielt und mir ins Ohr flüstert: »Schau und freue dich und sei ein Mensch, du närrischer Jud!« Ich stammele meine Gebete und höre selbst nicht, was ich stammele. Etwas geht mir durch die Gedanken, etwas pickt mich in das Hirn, und es kommen mir nur Schimpfworte in den Sinn: »Tote Seelen!... Ohne Kraft und Leben!... In Tscholent getauchte Seelen!... Seelen ohne Duft und ohne Geschmack!... Verdorrte, abgeschlagene Hejschanes!...« Ich wiege mich in gekünstelter Andacht hin und her, um nicht mehr zu denken, und höre, wie aus meinem Munde die Worte des Gebetes kommen: »Der den toten Körpern die Seelen wiedergibt.«

Was?! Wie?! Was ist damit gemeint?! Ich fahre auf und schäme mich meiner üblen Gedanken. Und um mein Vergehen vor dem Schöpfer der Welt wieder gut zu machen, tue ich so, als hätte ich mit meinem Schimpfen den Gaul gemeint. Und ich ziehe dem armen Tier mit der Peitsche eins über und sage: »Hüh, du Aas!...«

Der Einfall war gar nicht so dumm! Aber diesmal hatte er keine Wirkung. Es kränkte mich sehr, daß mir ausgerechnet heute solche Gedanken in den Sinn kamen, heute, wo man über die große Zerstörung, über das furchtbare Unglück, das die Kinder Israels betroffen, weinen muß! Die Banden Nebukadnezars, Königs von Babylon, waren in Jerusalem eingedrungen und hatten alles verwüstet... Ich mache ein unglückliches Gesicht und spreche die für den heutigen schweren Tag festgesetzten Sliches mit weinender Stimme, die an der bewußten traurigen Stelle immer höher und trauriger klingt: »Wehaschfifejn mizofejn – und die Otter vom Norden, keschibejles schtofani – überschwemmte mich wie ein Strom wehazojod – und der Jäger – scholach jod – streckte seine Hand aus – hazofir wehassoir – der Bock, der Ziegenbock...«

 

 

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Mendele Mojcher Sforim
(20 december 1835  -  8 december 1917)

 

 

 


De Engelse dichter en schrijver
John Fletcher werd geboren in Rye (Sussex) en gedoopt op 20 december 1579. Zie ook mijn blog van 20 december 2009.

 

 

The Power Of Music

 

Orpheus with his lute made trees,

And the mountain-tops that freeze,

Bow themselves when he did sing:

To his music plants and flowers

Ever sprung; as sun and showers

There had made a lasting spring.

 

Everything that heard him play,

Even the billows of the sea,

Hung their heads, and then lay by.

In sweet music is such art,

Killing care and grief of heart

Fall asleep, or, hearing, die.

 

 

 

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John Fletcher (20 december 1579 - 29 augustus 1625)

Anoniem Portret

 

 

 

 

De Finse schrijver Väinö Linna werd geboren op 20 december 1920 in Urjala, bij Tampere. Zie ook mijn blog van 20 december 2006 en ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

Uit: Under the North Star

 

"Well then, this old man once went to take a bull to the butcher, and he took some turpentine with him. And that bull got tired, so the old man put some turpentine on his balls. Then the bull started running so fast that the old man put turpentine on his own balls. But the bull's balls stopped stinging before the old man's and when the old man got to the butcher's he handed him the rope and said hold on to this I've still got a ways to go..."

 

 

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Väinö Linna (20 december 1920  - 21 april 1992)

 

Geschreven door Romenu om 19:06 Reageer op dit bericht

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