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Berichten van 20 januari 2011 tot 21 januari 2011

Louis Menand, Ludwig Thoma, Egon Friedell, Imre Madách

De Amerikaanse schrijver en letterkundige Louis Menand werd geboren op 21 januari 1952 in Syracuse, New York. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010.

 

Uit: The Women Come And Go

 

„T. S. Eliot's sex life. Do we really want to go there? It is a sad and desolate place. Eliot was twenty-six and, almost certainly, a frustrated virgin when, in 1915, he married Vivienne Haigh-Wood, an Englishwoman he had known for three months. Haigh-Wood was a medically and emotionally vexed person. Her troubles included irregular and frequent menstruation, migraines, neuralgia, panic attacks, and, eventually, addiction to her medication, particularly to ether. She was pretty, ambitious, and (on her better days) vivacious. Eliot was handsome, ambitious, and the opposite of vivacious. "Exquisite and listless," Bertrand Russell described him when he met the Eliots for dinner two weeks after the marriage. "She says she married him in order to stimulate him, but finds she can't do it. Obviously he married in order to be stimulated. I think she will soon be tired of him."

Russell was correct to intuit a tension. The Eliots seem to have discovered that they were sexually incompatible almost immediately. Mrs. Eliot reacted by having an affair with Russell, which her husband either tacitly condoned or was remarkably obtuse about. (Russell was a sexual predator who permitted himself to become temporarily infatuated with the women he seduced. He pretended, by way of self-justification, to believe that his intimacy with Vivienne provided a form of marital therapy to the Eliots.)

Eliot's own medical and emotional condition was not exactly robust, and he was quickly worn down by the demands of caring for Vivienne. He was also a man whose sense of propriety was sometimes indistinguishable from squeamishness. He told his friends the Woolfs that he could not imagine shaving in his wife's presence. He and Vivienne slept in separate rooms. She baited him in front of guests; he often responded by declining to respond; and (although it is impossible to be sure) they seem to have been, for much of their marriage, sexually estranged.“

 

 

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Louis Menand (Syracuse, 21 januari 1952)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Thoma werd geboren op 21 januari 1867 in Oberammergau. Zie ook mijn blog van 21 januari 2007 en ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010.

 

 

Mondnacht am Chiemsee

 

Gespensterhaft die Berge ragen.

Weit über sie mit bleichem Schein,

Von raschen Wolken tief umzogen,

Schaut silberhell der Mond herein.

 

Der See erglänzt von seinen Strahlen,

Die spielen glänzend drüber her,

Als tanzten Nixen ihren Reigen

Auf leichtbewegtem Wellenmeer.

 

Am Ufer durch die hohe Buche

Mit leisem Hauch der Nachtwind zieht,

Und in den Zweigen tönt ein Flüstern

Geheimnisvoll, fast wie ein Lied.

 

Ich bin allein. Und wonnetrunken

Ergeb ich mich der stillen Pracht

Und meine Brust durchbebt der Zauber

Der feierlichen Sommernacht.

 



Meinem liebsten Mädel

 

Mein Herz mußt in die Irre geh'n,

Es mußt ihm alles Leid gescheh'n,

Nun nimm's in beide Hände!

Und halt es fest und schließ es ein!

Dann solls noch einmal glücklich sein

Und fröhlich ohne Ende.

 

Das Glück, das klopfte bei mir an,

Stand vor der Tür und wollt herein;

Ich hab ihm doch nicht aufgetan,

Da mocht's nicht länger draußen sein.

 

Es ging so leise, wie es kam.

Ich hört es nicht, ich sah es nicht,

Doch fühlt ich, wie es Abschied nahm.

In meiner Brust erlosch ein Licht.

 

 

 

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Ludwig Thoma (21 januari 1867 – 26 augustus 1921)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en kunsthistoricus Egon Friedell werd op 21 januari 1878 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010.

 

Uit: Kulturgeschichte der Neuzeit

 

„Längs jenem gespenstischen, bald wie durch ein zitterndes Flammenscheit spärlich erhellten, bald in völliger Dumpfheit und Dunkelheit begrabenen Riesenzuge närrischer Menschen, den wir

Weltgeschichte nennen, läuft eine scharf erhellte Galerie klar aus- gemeißelter, stolz profilierter Charakterfiguren, die, einsam und unbeweglich in ihren Nischen thronend, dem trüben Gewimmel

unter ihnen scheinbar gänzlich fremd, dennoch die leuchtenden Fanale bilden, an denen man sich über den ganzen Massenstrom orientieren kann. Es sind die sogenannten großen Männer. Was ist

ein großer Mann? Schwer zu beantwortende Frage; und noch schwerer zu beantwortende Frage: wie wird ein solcher Mann, von dem man paradoxerweise bloß auszusagen vermag, daß seine Definition die Undefinierbarkeit ist?

Indes: schwer zu beantworten oder nicht: sie sind; das ist ganz unleugbar. Sie waren, sie werden sein. Es gibt wenig Gewißheiten, die so gewiß sind. Und statt dem Prozeß nachzugrübeln, durch den sie wurden, was sie sind, einem Prozeß, der niemals ganz ergründet werden kann, weil er unterirdisch verläuft, in den dunkeln Stollen der menschlichen Kollektivseele, wollen wir uns damit begnügen,

sein Resultat zu konstatieren. Dieses Resultat ist klar und deutlich genug, obgleich es das seltsamste ist. Diese Menschen waren noch gestern dasselbe wie alle anderen: Individuen, Einzelgeschöpfe,

Zellen im großen Organismus des Erdengeschlechts, Einheiten in der Millionensumme; und plötzlich sind sie eine ganze Gattung geworden, eine platonische Idee, ein neuentdecktes Element, eine

neue Vokabel im Wörterbuch der Menschheit.“

 

 

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Egon Friedell (21 januari 1878 – 16 maart 1938)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver Imre Madách werd geboren op 21 januari 1823 in Dolná Strehová in het huidige Slowakije. Zie ook mijn blog van 21 januari 2007 en ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010.

 

Uit: Die Tragödie des Menschen

 

Die Genien der Welten stürmen, einfache und doppelte Sternenkugeln verschiedener Größe und Farbe vor sich herrollend, am Throne vorbei. Leise Sphärenmusik.

 

CHOR DER ENGEL.

Sieh' in seines Glanzes Dünkel

Hier den Feuerball im Kreise,

Ganz bescheid'nem Sternenhäuflein

Dient er unbewußterweise.

Jener winz'ge Stern hingegen,

Der dort blinzelt, wie ein Lichtlein,

Mag für Millionen eine

Unermeßlich große Welt sein.

Mächtig suchen sich zwei Globen

Anzuziehen, abzustoßen;

Aber dieser Kampf ist's eben,

Der sie lenket als Genossen.

Donnernd saust ein Fixstern nieder,

Und der Anblick macht dich beben,

Während drauf unzähl'ge Wesen

Ruhig und zufrieden leben.

Jenes anspruchslose Flämmchen

Gilt dereinst als Stern der Liebe.

Gott behüt's zum Trost der Menschen

Im bewegten Weltgetriebe.

Dort die Wiege künft'ger Welten,

Hier der Sarg des Wurmbenagten;

Eitlen Thoren eine Mahnung,

Mächt'ger Zuspruch dem Verzagten.

Ein Komet droht, daß er nimmer

Weiser Ordnung sich bequeme;

Doch, kaum hat der Herr gesprochen,

Wird sein Irrweg zum Systeme. –

Komm, du Weltgeist jung und lieblich,

Dessen Rund stets Wechsel leidet,

Bald hellstrahlend, bald in Trauer,

Heut' grün, morgen weiß gekleidet.

Dich begleitet Himmelssegen.

Immer vorwärts ohne Zagen!

Auf dir werden sich im Wettkampf

Mächtige Ideen jagen,

Freude, Leid, Schön, Häßlich wechseln,

Gleichwie Sommer, Winter fallen;

Doch vereinen Licht und Schatten,

Gottes Zorn und Wohlgefallen.

 

 

 

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Imre Madách (21 januari 1823 – 5 oktober 1864)



Zie voor nog meer schrijvers van de 21e ook
mijn vorige blog van vandaag.








Geschreven door Romenu om 20:04 Reageer op dit bericht

Ludwig Jacobowski, Joseph Méry, Kristín Marja Baldursdóttir, Roderich Benedix

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Jacobowski werd geboren op 21 januari 1868 in Strzelno (Strelno). Zie ook mijn blog van 21 januari 2008 en ook mijn blog van 21 januari 2010.



Dem Auge fern, dem Herzen nah...

 

"Dem Auge fern, dem Herzen nah!"

Als ich die alte Grabschrift sah

Im eingesunknen Marmorstein,

Da fiel mein totes Lieb mir ein.

 

O Gott, ich schrieb schon tausendmal

Das gleiche Lied aus gleicher Qual,

Und war doch keins wie dieses da:

Dem Auge fern, dem Herzen nah!"

 

 

 

Jüngster Frühling

 

Nun kommt der Frühling doch Jahr für Jahr,

Dasselbe Blühen, wie's immer war,

Von Kindern sind Plätze und Straßen voll,

Man weiß nicht mehr, wo man treten soll.

 

Die Mädchen glühen vor lauter Glück,

Heller die Kleider und heller der Blick,

Und blitzt wo ein Zöpflein im Sonnenschein,

Da fängt es sich wohl einen Knaben ein.

Und hoch aus des Himmels seligem Feld

Geht ein Leuchten über die Welt...

 

Wohl seh ich das alles in jedem Jahr,

Doch schwör ich, daß es nie schöner war,

Als gerade in diesem, in diesem Jahr.

 

 

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Ludwig Jacobowski (21 januari 1868 – 2 december 1900)

Strzelno

 

 

 

 

De IJslandse schrijfster Kristín Marja Baldursdóttir werd geboren op 21 januari 1949 in Hafnarfjörður. Zie ook mijn blog van 21 januari 2007 en ook mijn blog van 21 januari 2008 en ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

Uit: Holes in People (Vertaald door Christopher Burawa)

 

„It was summer, the grass bright green and freshly mown, the sprinkler sprayed water in a circle, the fence beautiful with a new coat of paint. In the parking lot between the houses someone in a helmet rode a BMX bike all alone. Dad went into the garage and hot a shovel, he began digging a hole in the middle of the yard.
 Are we going to dig for treasure? I asked and suddenly became a little worried for my button collection, but he didn’t answer me.
 Watch me dig, he wheezed and I waited as Dad vanished deeper into the hole, the shovel  swinging and dirt raining down.
 I was confused, I didn’t know what Dad planned to do with the hole, what we would be putting into it and why.
 When the hole was as deep as Dad, as long as a grave, and the dirt pile as tall as me, he climbed out. He was sweaty across the chest and red in the face, between gasps he told me that I now had to fill the hole myself.
 But Dad, I asked, aren’t we going to put something in it first?
 He shook his head and folded his arms; I began shoveling dirt into the hole.
 I remember wondering why I needed to fill an empty hole with nothing but dirt and worms.
 Loose dirt takes up more space than packed earth and once I finished filling it in there was a burial mound in the middle of the yard.
 We went back inside, Dad sat back down in the living room to browse through his magazines, and I played war with the buttons from my box.

That was the day before Dad disappeared. No one figured it out until late this evening, after Mom phoned his work friends who told her that Dad hadn’t even shown up that morning.“

 

 

 

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Kristín Marja Baldursdóttir (Hafnarfjörður, 21 januari 1949)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Joseph Méry werd geboren op 21 januari 1797 in Marseille. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010.

 

Uit: La chasse au châstre

 

„Au mois d'octobre 1811 ou 12, M. Chay, joyeux célibataire, un des artistes les plus distingués du Midi, chassait sur sa colline, non loin de la mer, aux portes de Marseille : il était cinq heures du matin.

La chasse du Midi est bien différente de celle du Nord. Dans nos contrées, ce n'est pas le chasseur qui manque, c'est le gibier. Il n'y a point de gibier. Tout Marseillais en état de porter les armes est chasseur de droit : il a un fusil et un carnier.

Voici comment la chasse se fait.

Le chasseur se lève à trois heures du matin, fait une ou deux lieues, et arrive avec une cargaison de cages à sa cabane, nommée poste. Il accroche aux arbres ses cages pleines d'oiseaux, qui ont fait voeu de silence ; il s'enferme dans son poste, charge son fusil, regarde les étoiles, médite, se promène pour secouer le froid, mâche des feuilles de pin, respire les parfums de la colline, assiste au lever de l'aube, de l'aurore, du soleil et du vent ; contemple la mer, maudit les nuages, soupire après la bise du Nord, fait un croquis de paysage, et à dix heures il rentre en ville, heureux et riant : il a chassé.

On recommence le lendemain.

Le chasseur se met en frais énormes pour se donner ce plaisir ; c'est incroyable tout ce qu'il faut dépenser pour avoir un poste bien établi. Aussi, quand une fatalité phénoménale a condamné une grive à être mise à mort par un chasseur marseillais, cette grive coûte quelquefois cinq cents francs au chasseur. Un de mes amis, M. Blanc de Radas, m'a servi un rôti qu'il évaluait mille écus ; il y avait six ortolans sur un plat.

C'était donc à une de ces chasses que se livrait M. Chay, avec toute l'ardeur d'un artiste du Midi.

Il regardait les cieux et ne voyait rien venir, selon l'usage, lorsque son étoile, qui justement luisait à l'horizon en ce moment, lui envoya un oiseau dans le petit bois de pins.

L'obscurité protégeait l'infortuné volatile.“

 

 

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Joseph Méry (21 januari 1797 – 17 juni 1866)

 

 

 

 

De Duitse toneelschrijver, acteur en theaterdirecteur Julius Roderich Benedix werd geboren op 21 januari 1811 in Leipzig. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

Uit: Verkümmerte Existenzen

 

„Zwischen Reisen und Wandern ist ein großer Unterschied, und dieser wird täglich größer. Der Reisende wird jetzt meistens durch die Kraft des Dampfes befördert, der Wanderer ist auf den Dienst seiner Füße angewiesen und benutzt ausnahmsweise eine „Gelegenheit“ zum Weiterkommen. Der Reisende hat keine Mühe, als die des Aus- und Einsteigens, der Wanderer hat die Mühe, die jede körperliche Anstrengung verursacht. Der Reisende durchfliegt die Welt, der Wanderer durchschreitet sie.

Und doch ist, wenn man das Reisen und Wandern gegen einander abwägt, der Vortheil mehr auf der Seite des Letzteren. Es ist wahr, der Reisende durcheilt mühelos in unglaublich kurzer Zeit fast ganz Europa, während der Wanderer sich mit kurzen Strecken begnügen mnß, die er kennen lernt. Allein was sieht der Reisende? Im Fluge durch die schönsten Gegenden eilend, von denen er nie einen bleibenden Eindruck erhält, sieht er die großen Städte und ihre todten Merkwürdigkeiten. Menschen lernt er nicht kennen, mit Ausnahme der Gastwirthe und Kellner, der Schaffner und Packträger, die in ganz Europa einander auffallend ähnlich sind.

Der Wanderer dagegen schaut mit bewundernden Augen, wie herrlich der alte Gott seine schöne Welt ausgeputzt hat mit Bergen und Thälern, mit Flüssen und Seen, mit Haide und Wald. Seiner Mühe Belohnung ist die Freude an der Herrlichkeit der Natur. Und mehr noch, er lernt Menschen kennen. Der Reisende kommt wohl hier und da mit der sogenannten guten Gesellschaft zusammen, aber nicht mit dem Volke.“

 

 

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Roderich Benedix (21 januari 1811 – 26 september 1873)

Geschreven door Romenu om 19:56 Reageer op dit bericht

Edward Hirsch, Nazim Hikmet, Guy Helminger, Eugen Gomringer, Batya Gur

De Amerikaanse dichter en letterkundige Edward Hirsch werd geboren op 20 januari 1950 in Chicago. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

 

After a Long Insomniac Night

I walked down to the sea in the early morning
after a long insomniac night.

I climbed over the giant gull-colored rocks
and moved past the trees,
tall dancers stretching their limbs
and warming up in the blue light.

I entered the salty water, a penitent
whose body was stained,
and swam toward a red star rising
in the east—regal, purple-robed.

One shore disappeared behind me
and another beckoned.
                                     I confess
that I forgot the person I had been
as easily as the clouds drifting overhead.

My hands parted the water.
The wind pressed at my back, wings
and my soul floated over the whitecapped waves.

 

 

 

 

Charades

We waited on two sides of the subway tracks:
you were riding uptown and I was heading downtown
to a different apartment, after all these years.

We were almost paralyzed, as anxious
travelers surged around us in waves,
and then you started to pantomime.

First, you touched your right eye.
Then you palmed your left knee.
Finally, you pointed at me.

I made of a sign of understanding
back to you but the train suddenly roared
into the station and you disappeared.

 

 

 

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Edward Hirsch (Chicago, 20 januari 1950)

 

 

 

 

 

De Turkse schrijver Nazim Hikmet werd op 20 januari 1902 geboren in Thessaloniki. Zie ook mijn blog van 20 januari 2007  en ook mijn blog van 20 januari 2008 en ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

 

Das schönste Meer

 

Das schönste Meer:

es ist das noch unbefahrene...

Das schönste Kind:

es ist das noch nicht erwachsene.

Unsere schönsten Tage:

es sind die noch nicht gelebten.

Das allerschönste Wort was ich Dir

sagen wollte:

es ist das noch nicht ausgesprochene Wort...

 

 

 

Sehnsucht

 

Heimkehren
will ich zum Meer,
hineintauchen in den blauen Wasserspiegel,
ins Meer!
Heimkehren will ich zum Meer!
Die Schiffe streben zum Horizont,
hell und weit,
ihre straffen Segel sind nicht gebläht vom Leid.
Ich wäre glücklich,
könnt ich einmal auf einem solchen Schiff Wache tun.
Da uns der Tod eines Tages gewiss ist,
nun so möcht ich wie ein in der Flut versickerndes Licht
verlöschen im Meer.
Heimkehren will ich zum Meer!
Heimkehren zum Meer!

 

 

Vertaald door Rana Talu

 

 

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Nazim Hikmet (20 januari 1902 – 3 juni 1963)

 

 

 

 

De Duitse (Luxemburgse) schrijver Guy Helminger werd geboren op 20 januari 1963 in Esch-sur-Alzette. Zie ook mijn blog van 20 januari 2007 en ook mijn blog van 20 januari 2008 en ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

Uit: Neubrasilien

 

„Am frühen Abend des 6. April 1828, zwei Wochen bevor das Schiff ablegen sollte, hing über der Gemeinde Wahl eine Nebelschärpe, die nicht unbedingt dicht zu nennen war, sich aber breit von den Strohdächern fallen ließ und bis zu jener Höhe hin verlief, von der aus Napoleon mehr als zwanzig Jahre zuvor u¨ber das ganze Land geblickt hatte. Josette Meier hingegen sah in der anbrechenden Dunkelheit nur wenige Meter weit, dann schoben sich die Felder und Äcker hinter einen Paravent aus Dunst, der viel, aber nicht alles verdeckte. Solche Stellwände benutzten einige Frauen in der Stadt, hatte ihr Bruder erzählt, obwohl er erst einmal dort gewesen war. Sie selbst war noch nie nach Luxemburg-Stadt gekommen, und so wie die Dinge standen, würde sie die Festung auch in Zukunft nicht sehen.Ihre Absätze klopften auf den festgetretenen Pfad. Der Wind wehte kühl und feucht vom Wald her, Josettes Gesicht aber glühte unter der weißen Haube.”

 

 

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Guy Helminger (Esch-sur-Alzette, 20 januari 1963)

 

 

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Eugen Gomringer werd op 20 januari 1925 geboren in Cachuela Esperanza, Bolivia. Zie ook mijn blog van 20 januari 2007 en ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

 

ping pong

        ping pong ping

        pong ping pong

                         ping pong.

 

 

 

 

du blau

du rot

du gelb

du schwarz

du weiss

du

 

 

 

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Eugen Gomringer (Cachuela Esperanza,  20 januari 1925)

 

 

 

 

De Israëlische schrijfster, journaliste en literatuurwetenschapster Batya Gur werd geboren op 20 januari 1947 in Tel Aviv. Zie ook mijn blog van 20 januari 2008 en ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

Uit: Murder Duet

 

„As he put the compact disc into the player and pressed the button, it seemed to Michael Ohayon that he heard a tiny cry. It hovered in the air and went away. He didn't pay too much attention to it, but went on standing where he was, next to the bookcase, looking at but not yet actually reading the liner notes accompanying the recording. He wondered absently whether to shatter, with the ominous opening chord for full orchestra, with pounding timpani, the holiday-eve calm. It was the twilight hour at summer's end, when the air was beginning to cool and clear. He reflected that it was a moot point whether a man called on music to wake sleeping worlds within him. Or whether he sought in it a great echo for his conscious feeling, or listened to it in order to create a particular mood when he himself was steeped in fog and emptiness, when it only seemed that this holiday-eve calm embraced him, too. If that was so, he thought, he wouldn't have chosen this particular work, which was worlds removed from the holiday-eve quiet in Jerusalem.

The city had changed greatly since he had come here, as a boy to attend a boarding school for gifted pupils. He had seen it transformed from a closed, withdrawn, austere, provincial place into a city pretending to be a metropolis. Its narrow streets were jammed with lines of cars, their impatient drivers shouting and impotently shaking their fists. Yet he was moved time and again to see how even now, on every holiday eve (especially Rosh Hashanah, Passover, and Shavuoth, but also on Friday evenings and if only for a few hours, until darkness fell), sudden peace and quiet would reign, utter calm after all the commotion and vociferousness.“

 

 

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Batya Gur (20 januari 1947 – 19 mei 2005)



Zie voor nog meer schrijvers van de 20e januari ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:22 Reageer op dit bericht

Egon Bondy, Sawako Ariyoshi, Axel Hacke, Robert Olen Butler Jr

De Tsjechische dichter, schrijver en filosoof Egon Bondy werd geboren op 20 januari 1930 in Praag. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

Uit: Die invaliden Geschwister (Vertaald door Mira Sonnenschein)

 

„Als er weiterging und sich von der Mitte der Ebene entfernte, dachte er über die Leiche der Welt nach. Offensichtlich lag sie schon den ganzen Winter über dort. Es war nicht anzunehmen, daß man im Dorf nicht Bescheid wußte. Sie lag gleich hinter ihren Scheunen, direkt am Weg. Allem Anschein nach hatten sie ihr Schuhe und Mütze und bestimmt auch die Uhr abgenommen. Am Rande der Ebene, dort, wo es wieder abschüssig wurde, blieb er stehen. Durch den lichten Wald hindurch konnte er bei grauer, doch klarer Luft bis nach unten sehen. Der Wasserpegel schien wieder gestiegen zu sein. In den letzten Monaten war er unverändert geblieben, nur einige Meter Land hatte die Flut vorübergehend überschwemmt. Über Nacht waren die Wasser offensichtlich wieder gestiegen. Man konnte nur abwarten, ob sie wieder zum Stillstand kamen. Beinahe das gesamte Umland war auf diese Weise überschwemmt. Seltsam, denn der Hügel, auf dem er stand, war keinesfalls der höchste. Selbst hohe Berge wurden bereits vom Wasser überflutet. Es umhüllte sie wie ein wallender Umhang, der sich nicht ablegen ließ, und ihnen mit erstaunlicher Beständigkeit anhaftete und bis weit in die Ebene hinunter reichte. Vielleicht war dies hier das letzte Stück Festland. Drüben, unterhalb des Berges, lag eine Stadt. Dort wohnte er. In der Vorstadt standen schon einige Häuser unter Wasser. Aber sie standen ohnehin bereits leer. Einmal hatte er dort in der Nähe in einem Gasthof gesessen, der in einer Senke lag. Es war nicht auszuschließen, daß sie längst überschwemmt war. Deshalb entschied er sich für einen anderen Heimweg. So würde er es noch vor Einbruch der Dunkelheit schaffen. Diesseits des Hügels lagen unterhalb des Waldes noch zwei Dörfer, und in jedem gab es Bier.“

 

 

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Egon Bondy (20 januari 1930 – 9 april 2007)

 

 

 

 

De Japanse schrijfster Sawako Ariyoshi werd geboren op 20 januari 1931 in Wakayama. Zie ook mijn blog van 20 januari 2007 en ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

Uit: The River Ki (Vertaald door Mildred Tahara)

 

„The morning mist slowly cleared and the sun began to shine. "Look! The river is such a lovely shade of green!"

The sparkling expanse of celadon green extended before the eyes of the women, who had come out of the Miroku Hall to begin their descent of the stone steps on the east of the temple.

"It's beautiful!" breathed Hana, expressing her wonder.

"It is beautiful!" echoed Toyono, clasping tightly Hana's left hand.

Hand-in-hand the two women descended the stone steps, where they were immediately surrounded by the people who had been waiting for them. The boats were ready to depart. It seemed that everyone in Kudoyama Village and Jison-in Village had turned out to see the bride off.

Saki, the hairdresser, rushed up to adjust Hana's hair. Toku went to open the door of the palanquin which had been set down near the landing. That very convenient vehicle, the ricksha, had recently been introduced to Japan but, in keeping with the status of the family, a lacquered palanquin was used for the bride.

"My very best wishes," said Toyono formally. Hana looked down wordlessly. She drew her sleeves to her and got into the palanquin. Toku carefully placed a doll on her mistress' lap, as it was the custom in this part of the country for a bride to set out for her new home carrying an Ichimatsu doll.“

 

 

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Sawako Ariyoshi (20 januari 1931 – 30 augustus 1984)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Axel Hacke werd geboren op 20 januari 1956 in Braunschweig. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

Uit: Ich sags Euch jetzt zum letzten Mal

 

„Übrigens bekommen wir seit Jahren Post vom Jugendamt, gedruckte Rundschreiben, in denen
Erziehungsprobleme abgehandelt werden. Seit Luis Geburt geht das so, alle halbe Jahr ein Text, passend zum Alter.

Neulich kam der Brief für Eltern von Dreieinhalbjährigen zum Thema »Löcher in den Bauch fragen«.
Von »kleinen Fragegeistern« war die Rede, welche immerzu etwas wissen wollen: Warum das Licht brennt. Warum eine Flamme am Gasherd zu sehen ist.

»Eines ist dabei besonders wichtig«, schreibt das Jugendamt. »Unsere Antworten müssen richtig und wahr sein. Dass im Gasherd ein Feuerteufelchen sitzt und die Flamme macht, wäre beispielsweise keine sachgerechte Antwort.«

Jeden Morgen bringe ich den Luis mit dem Auto zum Kindergarten. Eine Viertelstunde lang bin ich für alle Fragen offen und will ihm die Welt erklären.
Wir fahren durch die Straßen. Ein Betonmischer kreuzt unsere Bahn. Ich sage, bevor Luis fragen kann: »Schau mal, Luis, ein Betonmischer.«
»Ja, und da ist ein Mischalong«, ruft Luis.
»Wo ist ein Mischalong?«
»Da!«, ruft Luis und zeigt auf den Betonmischer.
»Das, was du Mischalong nennst, ist ein Betonmischer«, sage ich.
»Nein, es ist ein Mischalong«, sagt er. »Ich will Musik.«

Ich mache das Radio an, aber Luis will eine CD hören.
Er will die CD selbst aussuchen. Jeden Morgen sucht er dieselbe CD aus, kramt in den Plastikhüllen mit den CDs so lange, bis er sie hat, und reicht sie mir nach vorn: den Soundtrack von Pulp Fiction.“

 

 

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Axel Hacke (Braunschweig, 20 januari 1956)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Robert Olen Butler Jr. Werd geboren op 20 januari 1945 in Granite City, Illinois. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

Uit: The Deep Green Sea

 

„There is a moment now, come suddenly upon us, when the sound of the motorbikes from the street has faded almost to silence, and I can smell, faintly, the incense I have burned, and I am naked at last. He is naked, too, though I still have not let my eyes move beyond his face and his arms and his hands. He is very gentle, very cautious, in this moment, and to my surprise, I say, "I have never done this before."
      I am lying on my bed and he is beside me and we are lit by neon from the hotel across the street and his cautious hands have touched only my shoulders. One is moving there when I say these words, and it hesitates. There is also a hesitation in me. I hear what I have said. Some place inside me says these words are true, and some other place says that I am a liar.
      I am twenty-six years old and I have been with two men in my life. But I was never with them in this bed, I was never with them in this room where I was a child of my grandmother, this room where I keep the altar to my dead father, and when I removed my clothes with these men, I did not feel I was naked with them, though I wished to be. There was fear in my heart and incomprehension in their eyes, and when we rose from the places where we touched, I felt nothing except that I was alone.
      Until this moment with Ben, I have known how to understand that. I am a girl of this new Vietnam. I am not my mother, who is of a different Vietnam and who had her own fear and incomprehension with men, and who is far away from me. I am alone in this world but it is all right, I have always thought, because in a great socialist republic everyone is equal and each of us can find a place in the state that holds us all. There is no aloneness.“

 

 

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Robert Olen Butler Jr. (Granite City, 20 januari 1945)
Geschreven door Romenu om 19:15 Reageer op dit bericht

Qurratulain Hyder, Raymond Roussel, Michiel de Swaen, Edeltraud Eckert

De Indiaase schrijfster Qurratulain Hyder werd geboren op 20 januari 1927 in Aligarh, Uttar Pradesh. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

Uit: Fireflies in the Mist

 

“The bearded skipper pricked his ears and moved a bit closer to hear the conversation.

"Isn't he the ancient spirit of the river?" she whispered.

“Donít romanticise everything. He may be the Ancient Mariner and all that. What interests me right now is that he may be a staunch follower of the Muslim League, hoping that soon these Indian rivers would turn into Pakistani rivers. Geography is changed by human beings.

The shipmaster turned round and was greeted by an enthusiastic

Assalam Aleikum by the young man. He was now telling his companion,

"Bengal is a Muslim majority province and the Muslim masses are waiting for progressive leadership."

"The nawabs of Bengal are Muslim League leaders. And they are so reactionary," she hotly replied. With his keen river-eye the captain noticed that the heathen woman was very much in love with this upright follower of the Lord Prophet. But it distressed the Ole Man of the River when the fellow declared, "We, the communists, shall have to come close to the Muslim League. We shall provide progressive leadership to our masses."

(...)

 

Arjumand Manzil was no Gothic castle. It was quite a normal household.

But why didn't Jehan Ara ever mention him? Why didn't he ever talk about her? This man is a double-crosser. A two-timing crook. Sudden tears filled her eyes. She bent over the railing and stared hard at the dark waves. She remembered the nightmare she had had in Santiniketan. On waking up she had decided never to meet him again. She had not answered his letters.

Still, he had chased her down the Ganges and here he was, smiling away so cheekily.”

 

 

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Qurratulain Hyder (20 januari 1927 – 21 augustus 2007)

 

 



De Franse dichter en schrijver
Raymond Roussel werd geboren op 20 januari 1877 in Parijs. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

Uit: Locus Solus

 

„Ce jeudi de commençant avril, mon savant ami le maître Martial Canterel m'avait convié, avec quelques autres de ses intimes, à visiter l'immense parc environnant sa belle villa de Montmorency.
    Locus Solus — la propriété se nomme ainsi — est une calme retraite où Canterel aime poursuivre en toute tranquillité d'esprit ses multiples et féconds travaux. En ce lieu solitaire il est suffisamment à l'abri des agitations de Paris — et peut cependant gagner la capitale en un quart d'heure quand ses recherches nécessitent quelque station dans telle bibliothèque spéciale ou quand arrive l'instant de faire au monde scientifique, dans une conférence prodigieusement courue, telle communication sensationnelle.
    C'est à Locus Solus que Canterel passe presque toute l'année, entouré de disciples qui, pleins d'une admiration passionnée pour ses continuelles découvertes, le secondent avec fanatisme dans l'accomplissement de son oeuvre. La villa contient plusieurs pièces luxueusement aménagées en laboratoires modèles qu'entretiennent de nombreux aides, et le maître consacre sa vie entière à la science, aplanissant d'emblée, avec sa grande fortune de célibataire exempt de charges, toutes difficultés matérielles suscitées au cours de son labeur acharné par les divers buts qu'il s'assigne.
    Trois heures venaient de sonner. Il faisait bon, et le soleil étincelait dans un ciel presque uniformément pur. Canterel nous avait reçus non loin de sa villa, en plein air, sous de vieux arbres dont l'ombrage enveloppait une confortable installation comprenant différents sièges d'osier.
    Après l'arrivée du dernier convoqué, le maître se mit en marche, guidant notre groupe, qui líaccompagnait docilement. Grand, brun, la physionomie ouverte, les traits réguliers, Canterel, avec sa fine moustache et ses yeux vifs où brillait sa merveilleuse intelligence, accusait à peine ses quarante-quatre ans. Sa voix chaude et persuasive donnait beaucoup d'attrait à son élocution prenante, dont la séduction et la clarté faisaient de lui un des champions de la parole.“
 

 

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Raymond Roussel (20 januari 1877 – 14 juli 1933)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter, rederijker en heelmeester Michiel de Swaen werd geboren in Duinkerke op 20 januari 1654. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

Uit: De gecroonde leersse

 

„Tweede Bedrijf

Ambroos (uytcomende al lacchen)

Wie heeft er oyt soo ver gesworven om den Noort!...

Voor mij, ich hebbe noyt gelesen, nogh gehoort,

Dat in een grooten vorst soo vreemde lusten reesen.

'k Geloof nu evenwel dat sulckx ook waer can wesen,

Al schijnt het wonder vreemt ick twijffel daer niet aen.

Soo aenstonts comen wij, dwers door de mert gegaen,

Met sijne Majesteyt, die, wijl wij voren loopen,

Een vrouwe besigh sagh, met een kappoen te koopen;

Het stuckie  stont hem aen als weerdigh sijnen disch.

Sijn lust was wonder groot: maer op de merten is

Het goet niet voor die 't lust, maer voor die 't eerst betalen

De vrouw, die, soo het scheen, niet langer wilde dralen,

Sprak 't boere wijf in d'oor, en telde haer het gelt.

Den Keyser stont hier op een weynighieverstelt,

En, mits hij van 't kappoen seer geeren had geeeten,

Gebood mij dese vrou te volgen om te weten,

Waer, haere wooningh is, op dat hij nogh van daegh

Een deel van 't stuckie vleys doe sincken in sijn maegh“.

 

 

 

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Michiel de Swaen (20 januari 1654 – 3 mei 1707)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Edeltraud Eckert werd geboren op 20 januari 1930 in Hindenburg. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.

 

 

Ein dunkles Lied

 

Mein Leben ist ein dunkles Lied,

Das an der Sehnsucht bangem Klange reift,

Und alles, was um mich geschieht,

Ist schwer, weil man es nicht begreift.

 

Ich bin nicht mehr, was ich einst war

Und weiß noch nicht, was aus mir wird,

Und manchmal scheint es sonderbar,

Dass man noch Leben in sich spürt.

 

Da draußen fliegt die Zeit vorbei,

Die Blumen blühn, es welkt das Gras,

Nur manchmal ist es einerlei,

Dass man dich lange schon vergaß.

 

Mein Leben ist ein dunkles Lied,

Das an der Sehnsucht bangem Klange reift -

Ein weher Ton, wenn leis und müd,

Das Schicksal in die Saiten greift.

 

 

 

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Edeltraud Eckert (20 januari 1930 – 18 april 1955)

Geschreven door Romenu om 19:09 Reageer op dit bericht

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