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Berichten van 5 februari 2011 tot 6 februari 2011

Dermot Bolger, Felix Mitterer, Heinz Kahlau, Thomas von Steinaecker, Annelies Verbeke, Pramoedya Ananta Toer, John Henry Mackay

De Ierse schrijver en uitgever Dermot Bolger werd geboren op 6 februari 1959 in Dublin. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

Uit: Walking The Road

 

„FRANK: Hear the whispers of men whose bodies were never found. I was a blind mouse tussled up in a grain sack, scurrying about with no way in and no way out.

COMPANION: I wanted someone to hold me amid the bullets and screaming.

FRANK: I want someone to find my remains – a splintered skull and some buttons, two rows of teeth biting into a rusted identity tag.

COMPANION: (Rises) Feel them pass, Frank? Another shoal of souls from Ypres, another flock of swallows searching for Africa. Always at the end, one confused soul is struggling to keep up, clinging onto the past, unable to accept that it’s simply too cold to stay here. It’s time you took flight too, Frank, time to try and walk this road home again.

FRANK: I don’t know how. I’m still just not ready.

COMPANION: Think of one night, Frank. One night when you knew you were truly walking home. 

FRANK: Creeping down the back stairs of Mr Daly’s shop, crossing the main street of Rathfarnham village, walking through the dark of South Dublin. (He rises and starts to walk around the extremities of the stage) I carry my first poem close to my breast and I’m walking home. Will I be there by daybreak?

COMPANION: We’ll all be there by daylight. There and back again, Sir.

FRANK: (Approaches COMPANION, as they are both facing each other, centre stage) For ninety years now I have been walking home. My name is Wolfgang and I am walking home. My name is Hans and Gunter and Gabriel…

COMPANION: (Overlapping with him) My name is Alasdair and Alexander and Dirk and Dieter.

FRANK: My name is Frederick and Flavio and Fritz and Felix.

COMPANION: My name is Jan and Jonas and Jasper and Jammet.

FRANK and the COMPANION turn to face the audience, side by side.

FRANK: My name is forgotten by every living being. I have lost my legs and arms.

COMPANION: The mustard gas in my lungs still burns even though my lungs were eaten by worms.“

 

 

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Dermot Bolger (Dublin, 6 februari 1959)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver (toneel, hoorspelen en draaiboeken) Felix Mitterer werd geboren op 6 februari 1948 in Achenkirch, Tirol. Zie ook mijn blog van 6 februari 2008 en ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

Uit: Sibirien

 

“Werfen Sie auch einen Blick in die Teeküche.

Dort finden die Besäufnisse statt.

Die Wachen besaufen sich.

Ständig.

Weil sie unseren Anblick

nicht ertragen können.

Weil jeder von uns

ihren eigenen Tod verkörpert.

Sie tun mir manchmal wirklich leid.

Sie können nichts dafür.

Es ist das System.

Das Lagersystem.

Eines Tages müsste man

auf Lager verzichten können.

Auf alle Arten von Lager.

Was meinen Sie, Herr Bundespräsident?

Sie müssen sich erst ein Bild machen?

Tun Sie das!

Ich zeige Ihnen gern alles.

Ich werde Sie auch nicht beeinflussen.

Machen Sie sich ein Bild.

Ein eignes Bild.

Sollten Ihre Beobachtungen

mit meinen Erfahrungen übereinstimmen,

so mögen die Herren in Ihrer Begleitung

das Wachpersonal und die Lagerleitung

vernehmen.

 

Man wird alles leugnen.

Man wird Ihnen vorjammern,

wie schwer es mit uns Gefangenen

auszuhalten ist.
Man wird uns

Ignoranz, Renitenz, Querulanz

vorwerfen.

Es ist wahr, Herr Bundespräsident,

wir sind ignorant,

wir sind renitent,

wir sind querulant!”

 

 

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Felix Mitterer (Achenkirch, 6 februari 1948)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Heinz Kahlau werd op 6 februari 1931 geboren in het dorpje Drewitz. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2008 en ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

 

Über junge Zyniker

Ich will euch sagen, woran diese kranken.
Sie kranken an der totgehetzten Hoffnung,
Die Welt zu Lebzeit
In ein Paradies zu wandeln.

Das hat sie ausgehöhlt, die da so rülpsen
Und ihre Kinderschänderwitze reißen.
Sie heulen wie die ausgesetzten Welpen
Nach ihrer Hoffnung.

Statt ihnen klares Denken einzuüben,
Hat man sie mit der Nase an ein Bild gehalten,
Das viel zu grell war
Für die jungen Augen.

Jetzt haben sie im Kopf
Die schöne Buntheit
Und suchen in der Welt
Die gleichen Farben.

 

 

 

Haus der Kindheit

Wenn ich durch das Haus der Kindheit gehe,
scheint mir alles seltsam klein zu sein.
Sehnsucht bringt mich in des Hauses Nähe
und ich bücke mich und trete ein.

Ob die Türen damals größer waren?
Werden Namen mit den Schildern blind?
Werden Fenster kleiner mit den Jahren?
Wie die Stufen schmal geworden sind.

Bis zum Himmel reichten diese Zäune.
Endlich kann ich in die Gärten schaun.
Und ich sehe neue frische Bäume -
meine Bäume wurden abgehaun.

Warum taste ich mich wie ein Blinder
durch die Kindheit und durch dieses Haus?
Auf der Treppe spielen wieder Kinder,
und ich gehe schnell und steif hinaus.

 

 

 

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Heinz Kahlau (Drewitz, 6 februari 1931)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Thomas von Steinaecker werd geboren op 6 februari 1977 in Traunstein. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

Uit: Schutzgebiet

 

„Ihren Handschuh hat sie dafür abgestreift. Einen Augenblick lang, das sieht Henry an ihrer gerunzelten Stirn, ist sie völlig gefangen genommen. Der Gedanke verwirrt ihn über die Maßen, dass das der erste nackte Männerarm sein könnte, den seine Cousine berührt, und dass er, Henry, sich schuldig gemacht haben, dass er zu weit gegangen sein könnte. Er trägt die Verantwortung bei diesem Ausflug. Eigentlich ist die Szene absolut ungehörig - und trotzdem befriedigt ihn der Anblick der schmalen Finger seiner Cousine auf den Tätowierungen des Eingeborenen. Henry ist es fast, als könnte er ihre Berührung auf seinem eigenen Oberarm spüren.
Später schlendern sie in Richtung Ausgang, da erblickt er etwas, nach dem er schon insgeheim Ausschau gehalten hatte. In der Sorge, dass seine Cousine ihn auslachen würde, wenn er darauf bestände, den Umweg zu machen, hatte er sich jedoch damit abgefunden, dass es sich eben wohl oder übel nicht ergeben würde. Nun steht es nur wenige Schritte entfernt vor ihnen: le manoir à l’envers, das verkehrte Haus.
"Attendez, attendez", murmelt Henry und greift seine Cousine an der wieder behandschuhten Hand.
Ein kurioser Anblick, allerdings weniger imposant als Henry es sich nach der Zeitungslektüre vorgestellt hatte.
Eine auf den Kopf gestellte mittelalterlich anmutende Festung. Die vier Türmchen dienen als Fundament. Darauf, einige Meter über der Erde - eine nicht zu verachtende statische Leistung - ruht der Wehrgang; wie die Borte eines Vorhangs hängen die Zinnen davon herab. Dann folgt der erste Stock, ganz oben schließlich, mit umgedrehten Rundbogenfenstern, das Erdgeschoss.
"Mais c'est drôle!", entfährt es seiner Cousine. Jetzt ist sie es, die Henry zu der Schlange vor dem Eingang zieht. Nur widerwillig folgt er ihr. Als er die Menschenmassen erblickt, ist ihm mit einem Schlag die Lust verloren gegangen, das verkehrte Haus zu besichtigen. Das ist eine Kuriosität; keine Sache, auf die man als ernsthafter Architekt, wie er einmal einer sein würde, Bezug nehmen könnte.“
 

 

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Thomas von Steinaecker (Traunstein, 6 februari 1977)

 

 

 

 

De Vlaamse schrijfster Annelies Verbeke werd geboren op 6 februari 1976 in Dendermonde. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

Uit: Slaap!

 

‘Bevelen. Mijn wiel zwalpte tussen de tramsporen. “Fiets!” Ik had geen gedachten en keek naar de wagens die uit de andere richting kwamen. “Stuur!” Een gele truck reed de straat in. Ik keek naar het chroom rond de lampen. “Verdoodt en zoon” prijkte op de motorkap.’

(...)

 

‘Misschien kwam het door de zon en de blote benen dat er op straat naar elkaar gelachen werd. Voor het eerst sinds lang kwam er een gevoel bij mij op dat nog het best te omschrijven valt als een musicalverlangen: een blije, ietwat hersenloze drang door middel van liederen met elkaar te converseren, in koor te zingen dat het allemaal niet zo erg is en dit te onderstrepen met enkele perfect synchrone danspassen die eindigen in een grote sprong of een grand-écart. Met z’n allen, welteverstaan: obers, taxichauffeurs, werkmannen op stellingen, grootouders, verkoopsters, dorpsgekken en agenten.’

 

 

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Annelies Verbeke (Dendermonde, 6 februari 1976)

 

 

 

 

De Indonesische schrijver Pramoedya Ananta Toer werd geboren in Blora op Midden-Java op 6 februari 1925. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2008 en ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.


Uit: Kind aller Völker (Vertaald door Brigitte Schneebeli)

“Arinelles war auf See. Ihr Scheiden kam dem vorzeitigen Verpflanzen eines Stecklings gleich. Die Trennung bedeutete einen Markstein in meinem Leben: die Jugendzeit war vorbei. Ja, die schöne Jugend voller Hoffnungen und Träume - sie kehrte nie wieder.
Die Sonne bewegte sich kaum in jener Zeit, sie kroch Zentimeter um Zentimeter durchs All wie eine Schnecke. Langsam, ganz langsam - ohne sich darum zu kümmern, ob sie die durchlaufene Strecke je wiederholen würde oder nicht.
Am Himmel hingen oft dünne Wolken, nicht gewillt, auch nur den leisesten Nieselregen fallen zu lassen. Die Stimmung war so grau, als hätte die Welt alle übrigen Farben verloren.
Die alten Leute erzählen in ihren Sagen von einem mächtigen Gott namens Kala - Batara Kala. Er sei es, der alles immer weiter vom Ausgangspunkt wegtreiben unaufhaltsam, in eine Richtung, die niemand vorausahnen könne. Auch ich, der wie andere Menschen der Zukunft blind gegenüberstand, konnte nur hoffen, sie einmal zu kennen. Ach, wo wir nicht einmal die Vergangenheit kennen:
Vor dem Menschen, so heißt es, liegt nichts als eine Strecke, begrenzt durch den Horizont. Sowie man sie begeht, rückt der Horizont weiter weg. Die Entfernung bleibt - auf ewig bestehen. Und der Horizont in der Ferne ebenfalls - ewig. Keine Romantik war stark genug, sie zu bezwingen und zu ergreifen - die ewige Distanz und den ewigen Horizont..”

 

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Pramoedya Ananta Toer (6 februari 1925 — 30 april 2006)

 




De Duitse dichter, schrijver en anarchist
John Henry Mackay werd geboren in Greenock op 6 februari 1864. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

 

Die Wellen branden am Strande

 

Die Wellen branden am Strande.
Ich höre das Tosen kaum,
Denn mich umspinnt der alte,
Nie ausgeträumte Traum.

Da schlägt der Nachtwind ans Fenster,
Ich schrecke schaudernd empor,
Was kämpft noch immer die Seele
Um das, was längst sie verlor?!

Hinweg, ihr bleichen Gedanken,
Die mie mehr ich denken will!
Ich trete aufathmend ans Fenster:
Der Mond scheint groß und still.

Ergieb dich - du brichst nicht die Ketten!
Allabendlich grüßt dich der Schein.
So ist es immer gewesen,
So wird es immer sein...

 

 

 

Wie geheimnißvoll die Fluth

 

Wie geheimnißvoll die Fluth
An den dunklen Felsen brandet! -
Sie erzählt von einem Leben,
Das an eines Weibes Gluth
Thatenlos gestrandet.

Ob ich dieses Leben nicht
Um sein schönes Sterben neide?!
Der Gedanke läßt mich nimmer!
Doch die Woge weiter spricht:
"Elend Beide - B e i d e !"

 

 

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John Henry Mackay (6 februari 1864 - 16 mei 1933)



Zie voor nog meer schrijvers van de 6e februari ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:30 Reageer op dit bericht

Irmgard Keun, Ernst Wilhelm Lotz, Ugo Foscolo, Wilhelm Schmidtbonn, Alfred Mombert, Christopher Marlowe, Sergio Corazzini

 

De Duitse schrijfster Irmgard Keun werd geboren op 6 februari 1905 in Charlottenburg. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

 

Die fremde Stadt

 

Fremde Stadt,

Ich liebe dich um deiner Fremdheit willen.

Du könntest das Verlangen nach Verlorenem mir stillen,

Nach dem, was ich verließ.

Laß mich vollenden, was ich einst verhieß;

Einmal als Kind.

Laß mich noch einmal sein, wie Kinder sind,

Die eines Menschen Fuß noch nicht getreten hat,

Fremde Stadt.

Berge mich hinter deinen Mauern,

Fremde Stadt.

Laß mich in deiner Sicherheit trauern,

Fremde Stadt,

Nur eine Stunde,

Nur kurze Zeit.

Hunger und Hunde

Jagen das Leid,

Jage nicht du mich auch, fremde Stadt.

Laß mich ruhn unter deines Himmels Regen,

Fremdes Land.

Gott gab dir den Himmel, mir gab er den Segen

Für dich, fremdes Land.

Nur eine Stunde, nur kurze Zeit

Wärme uns Arme die Ewigkeit:

Der Himmel über dir, fremdes Land.

 

 

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Irmgard Keun (6 februari 1905 – 5 mei 1982)

Keun in 1933

 

 

 

De Duitse dichter Ernst Wilhelm Lotz werd geboren op 6 februari 1890 in Culm. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

 

Aufbruch der Jugend

 

Die flammenden Gärten des Sommers, Winde, tief und voll Samen,

Wolken, dunkel gebogen, und Häuser, zerschnitten vom Licht.

Müdigkeiten, die aus verwüsteten Nächten über uns kamen,

Köstlich gepflegte, verwelkten wie Blumen, die man sich bricht.

 

Also zu neuen Tagen erstarkt, wir spannen die Arme,

Unbegreiflichen Lachens erschüttert, wie Kraft, die sich staut,

Wie Truppenkolonnen, unruhig nach Ruf der Alarme,

Wenn hoch und erwartet der Tag überm Osten blaut.

 

Grell wehen die Fahnen, wir haben uns heftig entschlossen,

Ein Stoß ging durch uns, Not schrie, wir rollen geschwellt,

Wie Sturmflut haben wir uns in die Straßen der Städte ergossen

Und spülen vorüber die Trümmer zerborstener Welt.

 

Wir fegen die Macht und stürzen die Throne der Alten,

Vermoderte Kronen bieten wir lachend zum Kauf,

Wir haben die Türen zu wimmernden Kasematten zerspalten

Und stoßen die Tore verruchter Gefängnisse auf.

 

Nun kommen die Scharen Verbannter, sie strammen die Rücken,

Wir pflanzen Waffen in ihre Hand, die sich fürchterlich krampft,

Von roten Tribünen lodert erzürntes Entzücken

Und türmt Barrikaden, von glühenden Rufen umdampft.

 

Beglänzt von Morgen, wir sind die verheißnen Erhellten,

Von jungen Messiaskronen das Haupthaar umzackt,

Aus unsern Stirnen springen leuchtende neue Welten,

Erfüllung und Künftiges, Tage, Sturmüberflaggt!

 

 

 

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Ernst Wilhelm Lotz (6 februari 1890 – 26 september 1914)

Culm (Pools: Chełmno), markt en raadhuis

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver en dichter Ugo Foscolo (eig. Niccolò Foscolo) werd geboren op 6 februari 1778 in Zákynthos. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

 

A Ippofito Pindemonte

 

À l'ombre des cyprès et dans les urnes que viennent réconforter des pleurs, peut-être le sommeil de la mort est-il moins dur ?

Quand le soleil ne fécondera plus pour moi la terre de la belle abondance des plantes et des animaux et que les heures futures aux rêveuses promesses ne viendront plus danser devant moi

que de toi-même, doux ami, je n'entendrai plus les poèmes et la douce harmonie qui les conduit,

que les Muses virginales et l'Amour ne viendront plus parler à mon cœur, seul parole à ma vie errante, de quelle compensations aux jours perdus me sera un caillou qui viendra distinguer ma dépouille de toutes celles que la mort sème sur terre et sur mer ?

Ce n'est que trop vrai, Pindemonte ! Même l'Espérance, Déesse du dernier recours, s'écarte des tombeaux ; et l'Oubli enveloppe toute chose dans sa propre nuit.

 

 

 

Vertaald door Guy Dandurand

 

 

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Ugo Foscolo (6 februari 1778 – 10 september 1827)

Grafmonument in de Santa Croce, Florence

 

 

 

 

De Duitse schrijver Wilhelm Schmidtbonn (eig. Schmidt) werd geboren op 6 februari 1876 in Bonn. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009  en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

Uit: Albertus Magnus

 

„Für Albert bedeutete, dem dachte er viel nach, diese Reise mehr als der Gang in ein neues Amt. Er muß für ungewiß lange Zeit aus seinem eigentlichen Wesen herausgehen, seine Güte vergessen, mitleidlos gegen eine große Zahl von, wenn auch schuldigen, Menschen werden. Er geht in eine Schlacht mit sich selbst, muß die letzten Reste des Träumers aus sich herausreißen, der einst das Paradies schon in dieser Welt zu haben begehrte und darunter litt, weil es noch so fern war. Viel hat er schon in dem Kampf der Tatlust gegen die Traumversunkenheit geleistet, er muß diesmal noch mehr tun, ganz Tatmensch werden, ganz mit seinen breiten Sohlen auf der harten Rinde dieser Erde Stand suchen. Dabei fühlt er, daß er auch in dem menschennahen Verkehr zur Genüge Traumwandler bleiben muß, denn die Menschen müssen ihn lieben, eine gegenseitige Freundschaft, die allein das Werk fördern kann, vermag nur auf dem Urgrund der Lieb zu wurzeln. Aber die Vernunft allein lieben die Menschen nicht, die nur Vernünftigen sind es, die sich am weitesten von Gott entfernt haben. Nüchterne Besessenheit: in dieser Vereinigung schwebend sich zu halten, das ist seine Aufgabe, dahin zu kommen: das verborgene Ziel aller einer Unruhe, aller Mühe, jeder Wanderung.“

 

 

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Wilhelm Schmidtbonn (6 februari 1876 - 3 juli 1952)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Alfred Mombert werd geboren op 6 februari 1872 in Karlsruhe. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

 

Ganz in Liebe

Ohne Leidenschaft, doch ganz in Liebe
komm ich zu dir und frage dich:
Willst du mich haben?
Ich sitze gern im Frühling, in tauigen Gärten,
wo ein Wind weht
über ein Blumenbeet.
Und kommt der greise Gärtner mir vorüber,
so red ich gern mit ihm ein Viertelstündchen
von seinen Büschen und von seiner Erde;
ein Vogel singt im Baum.
Da reden wir, auch wir: was Menschen reden.
Und nehm ich dann ein Blatt vom Baum
und leg es dir auf deine grosse Hand,
so fühlst du das: du hast mein Herz.


 

Der Scheiterhaufen

 

Die Wolken. Ich liebte die Wolken.

Das Eisfeld, das am Mittag glühend dröhnt

Und sich hinunterwirft ins Unbekannte.

Mein Wagen rollte droben im Licht,

und es war eine Seele

jedes seiner blauen Räder.

 

 

 

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Alfred Mombert (6 februari 1872 – 8 april 1942)

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Christopher Marlowe werd geboren op 6 februari 1564 in Canterbury. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2008 en ook mijn blog van 6 februari 2009 en ook mijn blog van 6 februari 2010.

 

 

Our conquering swords

 

Our conquering swords shall marshall us the way

We use to march upon the slaughter'd foe,

Trampling their bowels with our horses' hoofs,

Brave horses bred on the white Tartarian hills.

My camp is like to Julius Caesar's host,

That never fought but had the victory;

Nor in Pharsalia was there such hot war

As these, my followers, willingly would have.

Legions of spirits, fleeting in the air,

Direct our bullets and our weapons' points,

And make your strokes to wound the senseless light;

And when she sees our bloody colours spread,

Then Victory begins to take her flight,

Resting herself upon my milk-white tent--

But come, my lords, to weapons let us fall;

The field is ours, the Turk, his wife, and all.

 

 

 

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Christopher Marlowe (6 februari 1564 - 30 mei 1593)

Boekomslag biografie

 

 

 

De Italiaanse dichter en schrijver Sergio Corazzini werd geboren op 6 februari 1886 in Rome. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

 

The despair of a poor sentimental poet

 

III.


I want to die, just because I am tired;
only because the big angels
on the glass windows of cathedrals
make me tremble with love and anguish;
only because I am, now,
resigned as a mirror,
melancholic as a poor mirror.
See how I'm not a poet:
I'm a sad boy who wants to die.

 

 

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Sergio Corazzini (6 februari 1886 – 17 juni 1907)

 

Geschreven door Romenu om 19:20 Reageer op dit bericht

Geert Buelens, William S. Burroughs, Joris-Karl Huysmans,Terézia Mora, Rudolf Lorenzen, Luc Indestege

De Vlaamse dichter, essayist en columnist Geert Buelens werd geboren in Duffel op 5 februari 1971. Zie ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

 

Waar Haydn is kan niets gebeuren

 

Zijn we gezoken in de Donau
zijn we als een pas op de plaats

Wat hier allemaal meespeelt
twaalf vibrafonisten die een liefde delen
voor plaatstaal

Hier kan niets gebeuren
want het anker hangt als een bel
aan het oor
we luisteren het af

Achter die boom heb ik je gekust
je mond gaf mee

Wat we verwachten van harmonie
wat van de vuurpijl en de klap

 

 

 

uur negen

 

nee, wij zijn niet gauw content, nee
maar dit gaat echt te ver
dit is geen bezoek meer, veeleer een invasie
een klopjacht op een verslapte spier
die hier al wekenlang bloot ligt
te kloppen en krimpt wanneer er op koude tegels
wordt gedanst door zogenaamde derden
tijd dat jullie opkrassen, kortom
dat jullie je plaats kennen
in de kelders van al wat is

 

 

 

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Geert Buelens (Duffel, 5 februari 1971)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver William S. Burroughs werd geboren in Saint Louis (Missouri) op 5 februari 1914. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007  en ook mijn blog van 5 februari 2008 en ook mijn blog van 5 februari 2009 en ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

 

Fear and the Monkey

 

August 1978

This text arranged in my New York loft, which is the converted locker room of an old YMCA. Guests have reported the presence of a ghost boy. So this is a Oui-Ja board poem taken from Dumb Instrument, a book of poems by Denton Welch, and spells and invocations from the Necronomicon, a highly secret magical text released in paperback. There is a pinch of Rimbaud, a dash of St-John Perse, an oblique reference to Toby Tyler with the Circus, and the death of his pet monkey.

 

Turgid itch and the perfume of death

On a whispering south wind

A smell of abyss and of nothingness

Dark Angel of the wanderers howls through the loft

With sick smelling sleep

Morning dream of a lost monkey

Born and muffled under old whimsies

With rose leaves in closed jars

Fear and the monkey

Sour taste of green fruit in the dawn

The air milky and spiced with the trade winds

White flesh was showing

His jeans were so old

Leg shadows by the sea

Morning light

On the sky light of a little shop

On the odor of cheap wine in the sailors’ quarter

On the fountain sobbing in the police courtyards

On the statue of moldy stone

On the little boy whistling to stray dogs.

Wanderers cling to their fading home

A lost train whistle wan and muffled

In the loft night taste of water

Morning light on milky flesh

Turgid itch ghost hand

Sad as the death of monkeys

Thy father a falling star

Crystal bone into thin air

Night sky

Dispersal and emptiness.

 

 

 

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William S. Burroughs (5 februari 1914 – 2 augustus 1997)

Hier met bezoeker Kurt Cobain

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Charles-Marie-Georges Huysmans werd geboren op 5 februari 1848 in Parijs. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2008 en ook mijn blog van 5 februari 2009 en ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

 

Fantasmagories (fragment)

à Théodore Hannon

 

Les tentures se soulevèrent et les étranges beautés qui se pressaient derrière le rideau s'avancèrent vers moi, les unes à la suite des autres.

 

Ce furent d'abord des tiédeurs vagues, des vapeurs mourantes d'héliotrope et d'iris, de verveine et de réséda qui me pénétrèrent avec ce charme si bizarrement plaintif des ciels nébuleux d'automne, des blancheurs phosphoriques des lunes dans leur plein, et des femmes aux figures indécises, aux contours flottants, aux cheveux d'un blond de cendre, au teint rosé bleuâtre des hortensias, aux jupes irisées de lueurs qui s'effacent, s'avancèrent, tout embaumées, et se fondirent dans ces teintes dolentes des vieilles soies, dans ces relents apaisés et comme assoupis des vieilles poudres enfermées, durant de longues années, loin du jour, dans les tiroirs de commodes à ventre.

 

Puis la vision s'envola et une odeur fine de bergamote et de frangipane, de moos-rose et de chypre, de maréchale et de foin qui traînait çà et là, mettant comme une de ces touches sensuelles de Fragonard, un papillotage de rose dans ce concert de fadeurs exquises, jaillit, pimpante, énamourée, cheveux poudrés de neige, yeux caressants et lutins, grands falbalas couleur d'azur et de fleur de pêcher, puis s'effaça peu à peu et s'évanouit complètement.

 

A la maréchale, au foin, à l'héliotrope, à l'iris, à toute cette palette de nuances lascives ou calmées, succédèrent des tons plus vifs, des couleurs enhardies, des odeurs fortes: le santal, le havane, le magnolia, les parfums des créoles et des noires.

 

 

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Joris-Karl Huysmans (5 februari 1848 – 12 mei 1907)

 

 

 

 

De Hongaarse, Duitstalige, schrijfster en vertaalster Terézia Mora werd geboren op 5 februari 1971 in Sopron. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009 en ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

Uit Alle Tage

 

„Nennen wir die Zeit jetzt, nennen wir den Ort hier. Beschreiben wir beides wie folgt.

Eine Stadt, ein östlicherer Bezirk davon. Braune Straßen, leere oder man weiß nicht genau womit gefüllte Lagerräume und vollgestopfte Menschenheime, im Zickzack an der Bahnlinie entlang

laufend, in plötzlichen Sackgassen an eine Ziegelsteinmauer stoßend. Ein Samstagmorgen, seit kurzem Herbst. Kein Park, nur ein winziges, wüstes Dreieck sogenannte Grünfläche, weil etwas

übrig geblieben war am spitzen Zusammenlaufen zweier Gassen, so ein leerer Winkel. Plötzliche Böen frühmorgendlichen Windes – das kommt von der zerklüfteten Straßenstellung, so ein soziales

Gebiss –, rütteln an einer hölzernen Scheibe, einem alten oder nur so aussehenden Kinderspielzeug, das am Rande der Grünfläche steht. Daneben der frei schwebende Tragering eines Mülleimers, der Eimer selbst fehlt. Einzelner Abfall liegt im nahen Gestrüpp, das es in Anfällen von Schüttelfrost loszuwerden versucht, aber es fallen meist nur Blätter klappernd auf Beton, Sand, Glasscherben, ausgetretenes Grün. Zwei Frauen und wenig später noch eine, auf dem Weg zu oder von der Arbeit. Schneiden hier die Ecke ab, trampeln über den Trampelpfad, der das Grün in zwei Dreiecke teilt.

Eine der Frauen, eine Korpulente, zieht im Vorbeigehen zwei Finger über den Rand der hölzernen Scheibe. Der Scheibenfuß quietscht auf, es hört sich an wie der Schrei eines Vogels, oder vielleicht

war es wirklich ein Vogel, einer von den Hunderten, die über den Himmel ziehen. Stare. Die Scheibe dreht sich torkelnd.

Der Mann habe auch irgendwie wie ein Vogel ausgesehen, oder eine Fledermaus, aber eine riesige, wie er da hing, seine schwarzen Mantelflügel zuckten manchmal im Wind. Zuerst dachten sie, sagten

die Frauen später aus, jemand hätte nur seinen Mantel dort vergessen, auf dieser Teppichklopfstange oder was das ist, ein Klettergerüst.“

 

 

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Terézia Mora (Sopron, 5 februari 1971)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Rudolf Lorenzen werd geboren op 5 februari 1922 in Lübeck. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009 en ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

Uit: Bundesstraße Vier

»Fahnen«, sagte der Chef, »sind kein Artikel wie jeder andere. Darum sind wir Fahnenfabrikanten auch keine gewöhnlichen Industriellen. Wir sind empfindsam und feinnervig, wir handeln mit Gefühlen, wir haben Herz. Sehen Sie mich an.«
Hinter der Abzweigung Bordesholm meinte er: »Die Welt ist schön, Deutschland ist schön, rechts der Bordesholmer See, sehen Sie die Möwen, das sind Lachmöwen, links das Dosenmoor, da sollten Sie mal hin, wenn die Heide blüht.«
Rosi sah rechts auf den See, links auf das Moor, die Möwen lärmten, sie sah auf ihren Chef, der neben ihr im Wagen am Steuer saß. Er fuhr mit ihr erst nach Hamburg, am nächsten Tag würden sie weiterreisen ? über Hannover, über Kassel nach Frankfurt. Dort tagte ein Kongreß der Werbemittelfabrikanten.
»In Hamburg«, erklärte der Chef, »besuchen wir den Segelclub Blau-Weiß, der braucht Tischbanner, dann fahren wir zu den Poseidon-Gummiwerken, die planen, ihre Wandergruppe mit Hängewimpeln auszustatten. Vielleicht können wir denen kurzerhand schon mal zwei, drei Entwürfe skizzieren? So ein bißchen genial, Sie verstehen? Sie haben das doch auf der Kunstschule gelernt, oder?«
Rosi blickte ihren Chef an. Karl-Egon Fromm, Fahnen-Fromm Kiel ? seit hundertzwanzig Jahren, über dreihundert Arbeiter und Angestellte, im Studio zwei Designer mit zwanzig Zeichnerinnen.
Die Anstellung war für Rosi, gerade einundzwanzig geworden, ein guter Start. Nach drei Wochen schon durfte sie mit dem Chef auf Reisen, durfte mit ihm auf die Tagung in Frankfurt. Herr Fromm hatte ihr ein Lederkleid gekauft, beige und sehr kurz. »In Hamburg«, versprach er, »haben wir Zimmer im Europäischen Hof reserviert. Sie werden sich wundern, wie bekannt ist da bin. Abends essen wir bei Sellmer, die Aalsuppe wird Sie überraschen. Waren Sie schon mal in Hamburg? Aber natürlich doch. Auch schon mal auf einer Tagung?«

 

 

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Rudolf Lorenzen (Lübeck,  5 februari 1922)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Luc Indestege werd geboren in Zonhoven op 5 februari 1901. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009 en ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

 

Het bruidspaar

 

Het licht is mat; ik proef hoe zoel de regen

aanzwellen wil over de waterstraat,

de regen die niet valt, de vochte dries die tegen

het klamme marmer van de zuilen slaat.

 

Tot plots de zon verwint en de paleizen

weer in 't gelid roept: o, parade der fantomen!

De gondels glijden op de welbekende wijze

en een verlaten bruidspaar dat zich kind en dat zich dromen

 

wenst voor het ongeboorne, als een huis om in te leven,

glijdt met verwonderde ogen tussen zon en puinen in:

versleten goud, vergane steen en bruggen die begeven...

Een eind. Maar deze twee zien enkel een begin.

 

 

 

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Luc Indestege (5 februari 1901 - 11 juli 1974)

Zonhoven, Kapel van Ten Eikenen (Geen portret beschikbaar)



Zie voor nog meer schrijvers van de 5e februari ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:07 Reageer op dit bericht

Johan Ludvig Runeberg, Henriette Hardenberg, Albert Paris Gütersloh, Madame de Sévigné, Honorat de Bueil, Sandra Paretti, Reto Finger

De Fins-Zweedse dichter en schrijver Johan Ludvig Runeberg werd geboren op 5 februari 1804 in Jakobstad. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009 en ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

Uit: Sven Duva (Fragment, vertaald door Judy Moffett)

 

His father, once a sergeant, was poor and old and gray,

For he had fought in 'eighty-eight, was old then, you might say.

And now he farmed a bit of ground his daily bread to gain

And had around him children nine, the youngest one was Sven.

That old man Duva had himself enough of brains to share

Among a brood as large as his, one hardly could declare.

He surely gave the elder ones too much of his small wit.

For to the son that last was born was left the tiniest bit.

Sven Duva grew up just the same, was strong and broad of chest.

Toiled like a slave in field or wood with unremitting zest.

Was willing, gay, and kind of heart, far more than clever folk,

^Would turn his hand to anything, but was in all a joke.

"In gracious heaven's name, poor son, what can you ever be?"

The old man often said to him in sad perplexity.

But when such talk would never end, Sven Duva's patience failed.

At last he set his head to work for all that it availed.

So one tine day it chanced when Sergeant Duva cooed again

The old unanswered song: " What will become of you, my Sven ?"

The old man started backward in astonishment, because

"I'll be a soldier," said the son, and spread his uncouth jaws.

 

 

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Johan Ludvig Runeberg (5 februari 1804 – 6 mei 1877)

Standbeeld in Helsinki

 

 

 

 

De Duitse dichteres Henriette Hardenberg werd geboren op 5 februari 1894 in Berlijn als Margarete Rosenberg. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009 en ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

 

War

 

     I have not received your address; I think you may not know it yourself since I just now walked down the big railroad station hall and sat down in a waiting room, afraid to go home. The other women left behind pushed on like sacks. The entire railroad station is a sound I am forced to hear, without interruption, as if all of us were united here. Wasteland of the world. Deftness turned to ungainliness. How the trains used to fly towards distant places with burning hearts. I am petrified, my own skin has become too taut over my flesh. I cannot shed a tear. The children will bombard me with questions because they think I went to visit you in the barracks. How unbearable separation into uncertainty is.
     Silence all around, I am awake, my senses are alert as a dog's.
     All thoughts you gave me light up around me; I am an animal with a halo. I switch off the bright lamp and send you a gentle night.

 

 

 

Vertaald door Johannes Beilharz

 

 

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Henriette Hardenberg (5 februari 1894 – 26 oktober 1993)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schilder en schrijver Albert Paris Gütersloh (eig. Albert Conrad Kiehtreiber) werd geboren op 5 februari 1887 in Wenen.. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009 en ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

Uit: Schönberg der Maler

 

„Eine Sprache, die dem Werke des Musikers einen Hörer zugesteht, vor einem malerischen Funde aber im Niveau versagt, das Komplement unterschlägt, und der hitzigen Logik, die den Seher protestiert, die bereits vom Verdachte gestohlene Türe, unter dem Hinweise auf die edle Trägheit einer althergebrachten Inkongruenz, noch zu verschliessen meint, hat geheime, denunziatorische Fähigkeiten.

Weil es bekannt ist, dass es in ihr, dem moralischen Sternenhimmel des Mundes, keine Zufälle gibt, und Gesetze und neue Tafeln über uns nur dann die Bruchstriche anscheinend antisozialer, in Wirklichkeit aber ästhetischer Widerstände durchschlagen, und sich mit den endlich einsehenden Köpfen der Nenner vermischt haben, da zur Form des Autoritären die jeweilig reifste Sprache gerann, bedarf es keines hypothetischen Mutes, in der Benennungsdistanz jener beiden Repräsentanten eines Kunstparterres, ein Urteil über die Künste selbst zu vermuten; und dem, der dabei nicht stehen bleibt, verrät die Sprache, die in einem höchsten Sinne auch ohne den Menschen existieren könnte und müsste, etwas von ihrem subtilen Vergeltungstriebe, der sich immer nach Zeiten äussert, die einen geringen Verbrauch an Vokativen aufzuweisen haben und ihrem Komplizierungsbedürfnis nicht mit ebenbürtigen Gehirnen entgegengekommen sind.“

 

 

 

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Albert Paris Gütersloh (5 februari 1887 – 16 mei 1973)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Madame de Sévigné werd op 5 februari 1626 in Parijs geboren. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009 en ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

Uit: Lettres (A Madame De Grignan)

 

„À Paris, le mercredi 11 février 1671.

Je n'en ai reçu que trois, de ces aimables lettres qui me pénètrent le coeur; il y en a une qui me manque. Sans que je les aime toutes, et que je n'aime point à perdre ce qui me vient de vous, je croirais n'avoir rien perdu. Je trouve qu'on ne peut rien souhaiter qui ne soit dans celles que j'ai reçues. Elles sont premièrement très bien écrites, et de plus si tendres et si naturelles qu'il est impossible de ne les pas croire. La défiance même en serait convaincue. Elles ont ce caractère de vérité que je maintiens toujours, qui se fait voir avec autorité, pendant que le mensonge demeure accablé sous les paroles sans pouvoir persuader; plus elles s'efforcent de paraître, plus elles sont enveloppées. Les vôtres sont vraies et le paraissent. Vos paroles ne servent tout au plus qu'à vous expliquer et, dans cette noble simplicité, elles ont une force à quoi l'on ne peut résister. Voilà, ma bonne, comme vos lettres m'ont paru. Mais quel effet elles me font, et quelle sorte de larmes je répands, en me trouvant persuadée de la vérité de toutes les vérités que je souhaite le plus sans exception! Vous pourrez juger par là de ce que m'ont fait les choses qui m'ont donné autrefois des sentiments contraires. Si mes paroles ont la même puissance que les vôtres, il ne faut pas vous en dire davantage; je suis assurée que mes vérités ont fait en vous leur effet ordinaire.“

 

 

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Madame de Sévigné (5 februari 1626 – 18 april 1696)

 

 

 

 

De Franse dichter en toneelschrijver Honorat de Bueil, seigneur de Racan  werd geboren op kasteel La Roche-Racan op 5 februari 1589. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009 en ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

 

La venue du Printemps (Fragment)

À Monsieur de Termes

Ode

Enfin, Termes, les ombrages
Reverdissent dans les bois,
L'hiver et tous ses orages
Sont en prison pour neuf mois ;
Enfin la neige et la glace
Font à la verdure place,
Enfin le beau temps reluit,
Et Philomèle, assurée
De la fureur de Térée,
Chante aux forêts jour et nuit.

Déjà les fleurs qui bourgeonnent
Rajeunissent les vergers,
Tous les échos ne résonnent
Que de chansons de bergers,
Les jeux, les ris, et la danse
Sont partout en abondance,
Les délices ont leur tour,
La tristesse se retire,
Et personne ne soupire
S'il ne soupire d'amour.

Les moissons dorent les plaines,
Le ciel est tout de saphirs,
Le murmure des fontaines
S'accorde au bruit des zéphirs,
Les foudres et les tempêtes
Ne grondent plus sur nos têtes,
Ni des vents séditieux
Les insolentes colères
Ne poussent plus les galères
Des abîmes dans les cieux.

 

 

 

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Honorat de Bueil (5 februari 1589 – 21 januari 1670)

Buste in Tours

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 5 februari 2010.

 

De Duitse schrijfster Sandra Paretti (eig. Irmgard Schneeberger) werd geboren op 5 februari 1935 in Regensburg. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

De Zwitserse schrijver Reto Finger werd geboren op 5 februari 1972 in Bern.

Geschreven door Romenu om 18:59 Reageer op dit bericht

Rikkert Zuiderveld

De Nederlandse dichter, schrijver en zanger Rikkert Zuiderveld werd geboren in Groningen op 5 februari 1947. Zuiderveld groeide op in een onderwijzersgezin en kreeg bijna als vanzelfsprekend de liefde voor muziek en taal mee. Tijdens de middelbare schoolperiode hield hij zich bezig met het schrijven van gedichten en liedjes. Als student geschiedenis in Amsterdam leerde hij Jop Pannekoek kennen. Via hem kwam hij in contact met platenmaatschappij Philips, waarvoor hij in 1967 de lp "Achter Glas" opnam. Pannekoek bracht hem ook in contact met Elly Nieman. Al snel waren Elly en Rikkert een paar. Ze trouwden in 1968 en kregen drie kinderen. In de loop van hun carrière trad het zangduo naar buiten als wedergeboren christenen. Voor de in een socialistisch gezin opgegroeide Zuiderveld betekende dit een volledige bekering.

 

 

Abraham

 

Het is weer lammertijd. Het jongvee blaat
en springt en dartelt, zinderend van leven.
Zo ook de zoon die U mij hebt gegeven:
hij rent, zich niet bewust van enig kwaad,

 

met op zijn rug een stapel takkenbossen
gehoorzaam naar de berg die ik hem wijs.
Maar waarom hij? Of ik? En welke prijs,
welk offer is genoeg om te verlossen?

 

Bloed moet er vloeien, zoveel is wel zeker,
maar niet mijn jongen. Laat toch deze beker
aan mij voorbijgaan. Doods en doodsbenauwd

 

buig ik mijn kop, durf bijna niet te vragen:
zoek toch een lam dat deze last kan dragen,
geen vader legt zijn zoon ooit op het hout.

 

 

 

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Rikkert Zuiderveld (Groningen, 5 februari 1947)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Philip Weiss

De Oostenrijkse schrijver Philip Weiss werd geboren op 5 februari 1982 in Wenen. Philip Weiss studeerde Germanistik, filosofie en Duits als vreemde taal aan de Universiteit van Wenen. Als een master's thesis schreef hij een essay over deconstructivist Peter Handke's A Sorrow Beyond Dreams. Na zijn afstuderen, in 2008, doceerde hij aan de universiteit van Bakoe, Azerbeidzjan. Zijn theatertekst “Egon”  verscheen in 2008 bij Passagen Verlag  en werd in het ​​Leopold Museum in Wenen gepresenteerd als een geënsceneerde lezing en performance. Weiss nam met zijn tekst “Blätterliebe” deel aan de Ingeborg Bachmann-prijs in 2009 en verraste met het feit dat hij aan het einde van de lezing een pagina van zijn tekst op at.

 

Uit: Blätterliebe

 

„Ich schreibe mit der linken Hand und streiche mit der rechten durch. Manchmal ist es anders. Ich schreibe dann mit der rechten Hand, die linke dient mir dazu durchzustreichen. An seltenen Tagen schreibe ich beidhändig, streiche beidhändig durch. Weshalb ich beinahe nur durchgestrichene Worte, Texte, Geschichten geschrieben habe, ich mir also eine ständig wachsende Sammlung ausgestellt unhaltbarer Sätze zugelegt habe. Nur in seltenen Fällen, wenn eine der Hände müde wird durch die Arbeit des ständigen Streichens, erschlafft, zuerst nachhinkt, zunehmend erlahmt, schließlich daliegt, auf dem Schreibtisch, und der Stift unberührt daneben, ungeöffnet, ebenso daliegt, sodass die andere, die schreibende Hand, in einer plötzlichen Freiheit, Improvisation, sich über das Papier zu bewegen beginnt, alle Vorsicht ablegt, sich überbietet in Unsinnigkeiten, Verrücktheiten, übermütig wird, immer weiter, wilder, so lange, bis die andere, die ihre Streicharbeit vernachlässigende Hand, sich notgedrungen wieder regt, widerständig wird und eingreift, diesem Spiel ein Ende zu machen versucht, den Füller ergreift, ihn zwischen Daumen und Zeigefinger öffnet und schließlich durchzustreichen beginnt, nur in diesen seltenen Fällen, diesem Fallen des Körpers also entstehen meine Texte. In dieser Nachlässigkeit, dieser Blöße des Körpers entstehen meine Texte. In dieser Reglosigkeit, Starre, nur in diesem Geschlampe des Körpers, in diesem Körpertheater entstehen meine Texte.“

 

 

 

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Philip Weiss (Wenen, 5 februari 1982)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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