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Berichten van 8 april 2011 tot 9 april 2011

Charles Baudelaire, Joolz Denby, Albert von Schirnding, Johannes Bobrowski, Julius Hart

De Franse dichter Charles Baudelaire werd geboren in Parijs op 9 april 1821. Zie ook mijn blog van 9 april 2007 ,mijn blog van 25 juli 2006 en ook mijn blog van 9 april 2008 en ook mijn blog van 9 april 2009 en ook mijn blog van 9 april 2010.

 

 

Le mort joyeux

 

Dans une terre grasse et pleine d'escargots
Je veux creuser moi-même une fosse profonde,
Où je puisse à loisir étaler mes vieux os
Et dormir dans l'oubli comme un requin dans l'onde,

Je hais les testaments et je hais les tombeaux ;
Plutôt que d'implorer une larme du monde,
Vivant, j'aimerais mieux inviter les corbeaux
A saigner tous les bouts de ma carcasse immonde.

Ô vers ! noirs compagnons sans oreille et sans yeux,
Voyez venir à vous un mort libre et joyeux ;
Philosophes viveurs, fils de la pourriture,

A travers ma ruine allez donc sans remords,
Et dites-moi s'il est encor quelque torture
Pour ce vieux corps sans âme et mort parmi les morts !

 

 

 

 

De Ramen

 

Wie van buiten af door een open raam kijkt ziet nooit zoveel als iemand die een gesloten raam bekijkt. Er is geen voorwerp dieper, mysterieuzer, rijker, duisterder, en verblindender dan een venster, dat wordt verlicht door een kaars. Wat men in het zonlicht kan zien is altijd minder interessant dan wat zich achter een glasruit afspeelt. In dat donkere of lichte gat leeft het leven, droomt het leven, lijdt het leven.

Over de golven van daken heen zie ik een rijpe vrouw, al gerimpeld, altijd over iets heen gebogen, en die nooit de deur uit gaat. Met haar gezicht, haar kleding, haar gebaren, met bijna niets, heb ik de geschiedenis van deze vrouw gereconstrueerd, of liever haar legende, en soms vertel ik die mezelf in tranen.

Als het een arme oude man was geweest had ik de zijne met evenveel gemak bedacht.

En ik ga slapen, trots dat ik heb geleefd en geleden in anderen dan mezelf.

Misschien zegt u me: "Ben je er zeker van dat deze legende de juiste is?" Wat maakt het uit wat de werkelijkheid buiten mij om kan zijn, als ze me heeft geholpen te leven, te voelen dat ik ben en wie ik ben?

 

 

Vertaald door Jacob Groot

 

 

An eine die vorüberging

 

Der wilde Straßenlärm betäubend mich umfing.
In tiefer Trauer, groß und schlank, ein Bild des Leides
Kam eine Frau vorbei und hob den Saum des Kleides
Mit zierlich feiner Hand, da sie vorüberging,

In stolzer Freiheit, wie ein Marmorbild, das schreitet.
Ich aber trank gebannt und gleichsam wie im Wahn
Aus ihren Augen, wie ein Himmel im Orkan,
Die Süße die entzückt, die Lust die Tod bereitet.

Ein Blitz ... und wieder Nacht! —O Schönheit, die mir flieht,
Und die mit ihrem Blick mich plötzlich neu geboren,
Ob vor der Ewigkeit mein Aug dich wiedersieht?

Vorbei! zu spät! vielleicht für immer mir verloren!
Du weißt nicht, wer ich bin, ich weiß nicht, wie du heißt,
Doch hätt ich dich geliebt und weiß, daß du es weißt!

 

 

 
Vertaald door Carl Fischer

 

 

 

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Charles Baudelaire (9 april 1821 – 31 augustus 1867)

Portret door Emile Deroy, 1844

 

 

 

 

De Engelse dichteres, schrijfster en “spoken-word artist” Joolz Denby werd geboren op 9 april 1955 in Colchester. Zie ook mijn blog van 9 april 2007  en ook mijn blog van 9 april 2008 en ook mijn blog van 9 april 2009 en ook mijn blog van 9 april 2010.

 

 

Wedding Song

 

And underneath it all, two hands clasped:

Beyond the ritual and the words spoken,

out of time and the endless turning of the days.

Each to each.

Each to comfort each, gentle against the high solitude

of life and the racing blood of it,

each to be kind to each, without thinking, reflexive -

the small love that is transcendent.

Each to be a shield burnished and bright

for the other, against the fury

that beats within and the great unknowable

stretching fearfully before.

And underneath it all, underneath it all

now and without ending,

all it means, all, perfect and true

in the moment and the years,

two hands clasped and the lover’s kiss,

two hands clasped.

 

 

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Joolz Denby (Colchester, 9 april 1955)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, essayist en criticus Albert von Schirnding werd geboren op 9 april 1935 in Regensburg. Zie ook mijn blog van 9 april 2010.

Uit: Alphabet meines Lebens

 

„Die von roter Tinte befleckten Finger registrierte der Vater kopfschüttelnd, als habe er seinen erwachsenen Sohn bei einem infantilen Laster ertappt. Doch war dieser bürgerliche Beruf immer noch dem anderen Treiben vorzuziehen, das sich auch schon verdächtig früh bemerkbar gemacht hatte. An die Wand über seinem Pult hatte der Zwölfjährige einen Stundenplan geheftet, auf dem siebenmal nebeneinander das Wort "Schriftstellern" stand - eine Stunde pro Tag war dafür reserviert. "Der Kerl spinnt", sagte der Vater zur Mutter, laut genug, daß der Sohn es hören konnte. Sie dachte nicht daran, diese Meinung zu teilen. Und der, um den es ging, ließ sich, sonst eher konfliktscheu, nicht irre machen, eröffnete mit fünfzehn einen Hausverlag und verkaufte seine maschinengeschriebenen Werke an jeden Besucher. Sein angestammter Genieverdacht, Erbstück einer unter dem mütterlichen Gestirn gediehenen Kindheit, verdichtete sich mit der Pupertät zur unerschütterlichen Gewissheit. Dass er zu Höchstem berufen sei, war sonnenklar; es fragte sich nur, auf welchem Gebiet. Lange war er überzeugt, in absehbarer Zukunft 'Lorbeer und Dornenkrone' - Titel einer von ihm bis zur Unkenntlichkeit zerlesenen Beethoven-Biographie - mit den größten Komponisten der Musikgeschichte zu teilen, dann galt der Applaus noch ungeborenen Publikums dem Schauspieler und Sänger, schließlich sah er sich als DichterAndrerseits seine Autoritätsgläubigkeit. Er fand es, selber unreif, unendlich erleichternd, dass es Reife gab: sich zeigend an Menschen, die in vorgerückten, todesnahen Jahren tätig waren heiter erschienen. Es musste ein Lebensgeheimnis existieren, das ihm mit dem Eintritt in ein höheres Alter enthüllt werden würde, an der Zollstation lag es für ihn bereit als Ring oder Schlüssel oder Zauberformel - noch sah er den Moment des übergangs ins Reich des Erwachsenseins in beruhigend großer Ferne. Der kam nie. Die Grenze rückte nur immer weiter fort, und die Verheißung löste sich unmerklich auf wie eine farbige Wolke.”

 

  

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Albert von Schirnding (Regensburg, 9 april 1935)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, dichter en essayist Johannes Bobrowski werd geboren op 9 april 1917 in Tilsit. Zie ook mijn blog van 9 april 2007  en ook mijn blog van 9 april 2008 en ook mijn blog van 9 april 2009 en ook mijn blog van 9 april 2010
 

 

Der lettische Herbst

 

Das Tollkirschendickicht

ist geöffnet, er tritt

auf die Lichtung, vergessen wird

um die Birkenstümpfe der Hühnertanz, er geht

vorüber am Baum, den die Reiher umflogen, auf Wiesen,

er hat gesungen.

 

Ach daß der Schwaden Heu,

wo er lag in der hellen Nacht,

das Heu zerstreut mit den Winden

flög auf den Ufern –

 

wenn nicht mehr wach ist der Strom,

die Wolke über ihm, Stimme

der Vögel, Rufe:

Wir kommen nicht mehr –

 

Dann entzünd ich dein Licht,

das ich nicht sehn kann, die Hände

legt´ ich darüber, dicht

um die Flamme, sie blieb

stehen rötlich vor lauter Nacht

(wie die Burg, die herabkam

über den Hang zerfallen,

wie mit Flügeln das Schlänglein

Licht durch den Strom, wie das Haar

des Judenkindes)

und brannte mich nicht.

 

 

 

Kalmus

 

Mit Regensegeln umher

fliegt, ein Geheul,

der Wasserwind.

Eine blaue Taube

hat die Flügel gebreitet

über den Wald.

Schön im zerbrochenen Eisen

der Farne

geht das Licht

mit dem Kopf eines Fasans.

 

Atem,

ich sende dich aus,

find dir ein Dach,

geh ein durch ein Fenster, im weißen

Spiegel erblick dich,

dreh dich lautlos,

ein grünes Schwert.

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Johannes Bobrowski (9 april 1917 – 2 september 1965)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Julius Hart werd geboren op 9 april 1859 in Münster. Zie ook mijn blog van 9 april 2009. en ook mijn blog van 9 april 2010.

 

 

Gewitter

 

Den ganzen Abend hat es schon gegrollt

Und bang geflüstert in dem dunklen Laube,

Am Landweg kam in Wind der Staub gerollt,

Die Wolke flog gehüllt in dunkle Haube,

Scheu hat der Vogel sich ins Nest geduckt,

Der Hase barg sich in dem Laub voll Schrecken,

Als fern im Ost der erste Blitz gezuckt,

Der erste Regen rauschte durch die Hecken.

 

Nun ist's herauf, hinsaust die tolle Jagd

Des Sturmes durch den Schloßhof, in dem Weiher

Wühlt dumpf die Flut, wie dunkle Winternacht

Hängt über Thurm und Dach der Wolkenschleier,

Die Wipfel sausen und das Schilfrohr pfeift –

Ein toller Junker, geht's durch Teich und Binsen,

Hei, wie der Nebeldunst vorüber schleift,

Ein Höllenzug mit Winseln und mit Grinsen.

 

Hahi und Hussa, wie das jagt und tollt.

Der Blitz fällt zuckend hin, auf erz'nem Wagen

Kommt krachend hinterher der Donner angerollt,

Vom Wolkenmantel dicht den Leib umschlagen.

Ein Feuerstrahl fährt prasselnd aus dem Wald,

Und jach zum Himmel blitzen Flammenfluthen,

Drein jagt der Sturm, daß Hang und Heide hallt,

Und peitscht die Lüfte mit rothglüh'nden Ruthen.

 

O, könnt' ich doch auf dieser Wolken Nacht

In Feuerlettern meine Dichtung schreiben,

Die Dichtung, höll- und himmelheiß entfacht,

Und mit dem Sturm durch alle Lande treiben.

Dann sollte, wie bei wirbelndem Trommelklang,

Die Menschheit aus dem trägen Träumen schrecken,

Schlafmordend sollte mein Gesang

Zu heil'gem Kampf die Müden wecken.

 

 

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Julius Hart (9 april 1859 – 7 juli 1930)

Münster



Zie voor nog meer schrijvers van de 9e april ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 13:16 Reageer op dit bericht

Arnold Stadler, Bernard-Marie Koltès, Lev Kopelev, Carl Amery, Leonard Wibberley

De Duitse schrijver Arnold Stadler werd geboren op 9 april 1954 in Meßkirch. Zie ook mijn blog van 9 april 2007  en ook mijn blog van 9 april 2008 en ook mijn blog van 9 april 2009 en ook mijn blog van 9 april 2010.

 

Uit: Ein hinreissender Schrotthändler

 

„Eines Morgens Anfang Mai stand ein junger Mann in einer Adidas-Hose mit schwarz-rot-goldenen Seitenstreifen und Fitneß-Equipmenttasche vor mir und fragte, ob ich ein Auto zum Ausschlachten hätte. Wo sollte ich so schnell einen alten Wagen herbekommen? Ich hatte doch gerade meinen Mercedes gegen einen der neuesten Generation der E-Klasse in Zahlung gegeben. Ich sah, der junge Mann war unrasiert, bei einem kräftigen Haaransatz, einer, der sich zweimal am Tag rasieren muß. Bis auf einen fehlenden Frontzahn der oberen Reihe, der aber, wie er mir später sagte, bald durch ein Implantat bzw. einen Goldzahn ersetzt werden sollte, waren diese Zähne tadellos. Dann fragte er, ob er mal ins Bad dürfe, was ich ihm bei meiner christlichen Erziehung nicht verwehren konnte. Und an meiner Mutter geschult, die damals jedem Hausierer ein Vesper anbot, fragte ich ihn, ob er Hunger habe, bevor er verschwand. Und als er wieder herauskam, sah er aus, wie der Barberinische Faun ausgesehen hätte, wäre er aus seinem Schlaf erwacht und aufgestanden. Adrian hat von jenem Tag an bei uns gewohnt. Meine Frau, die mich noch von ihrer Praxis aus für verrückt erklärt hatte, als ich sie anrief, um ihr zu sagen, es sei ein fremder Mann da, der heute bei uns übernachte, griff meinen Gedanken dankbar auf und bestätigte, daß unser geräumiges Gästeappartement ohnehin nur leerstünde und leergestanden hätte. Es war unser Privileg, über soviel Platz zu verfügen und solche Einladungen auszusprechen, die nicht weh taten. Oder doch?
Meine Frau arbeitet als Handchirurgin, während ich, eben 42 Jahre alt geworden, aufgrund einer nicht behebbaren und kaum zu erklärenden vegetativen Dystonie vorläufig krankgeschrieben bin.“

 

 

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Arnold Stadler (Meßkirch, 9 april 1954)

 

 



De Franse toneelschrijver
Bernard-Marie Koltès werd geboren in Metz op 9 april 1948. Zie ook mijn blog van 9 april 2007 en ook
mijn blog van 9 april 2009 en ook mijn blog van 9 april 2010.

 

Uit: La nuit juste avant les forêts

 

« (…) il y a toujours dans ma tête, qui me reviennent tout d'un coup, des histoires de forêt où rien n'ose bouger à cause des mitraillettes, ou des histoires de pute qu'on enterre sans qu'on ait des nouvelles, tandis que ceux d'ici n'ont rien derrière la tête, prêts pour être contents, prêts pour s'amuser, prêts pour jouir tout ce qu'ils peuvent, n'importe où n'importe quand, sans penser à rien d'autre qu'à leur petit coup, tout ces cons de Français prês à jouir leur petit coup dans leur coin et rien derrière la tête qui les en empêcherait, en foutre partout, nous en foutre plein la gueule, leur sale foutre de cons, tandis que, moi, j'ai ces histoires derrière dans ma tête, je ne dis pas que cela ne marche jamais, plutôt le mec qui ne jouit jamais vraiment complètement à cause de ces histoires, parfois même je suis bien, très bien, comme là maintenant si tu ne te barres pas et que j'aie le temps, mais par-derrière la tête, c'est toujours triste comme je ne sais pas comment je pourrais te le dire, avec cette histoire aussi que tu pourrais en avoir marre (parce qu'aujourd'hui peut-être je suis une nullité, mais un jour), et que tu pourrais te barrer avant, alors, je ne suis pas le mec sensible (tu peux faire ce que tu veux), mais je me dirais alors je ne sais quoi, que je voudrais être comme n'importe quoi qui n'est pas un arbre, caché dans une forêt au Nicaragua, comme le moindre oiseau qui voudrait s'envoler au-dessus des feuilles, avec tout autour des rangées de soldats avec leurs mitraillettes, qui le visent, et guettent son mouvement, et ce que je veux te dire, ce n'est pas ici que je pourrais te le dire, il faut que l'on trouve l'herbe où l'on pourra se coucher, avec un ciel tout entier au-dessus de nos têtes, et l'ombre des arbres, »

 

 

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Bernard-Marie Koltès (9 april 1948 – 15 april 1989)

 

 

 

 

 

De Russische schrijver Lev Zinovevitsj Kopelev werd op 9 april 1912 in Kiev geboren. Zie ook mijn blog van 9 april 2007 en ook mijn blog van 9 april 2009 en ook mijn blog van 9 april 2010.
 

Uit: Und schuf mir einen Götzen  (Vertaald door Heddy Pross-Weerth en Heinz-Dieter Mendel)

 

„Im Dorf Ochotschaja wurde der neugegründete Kolchos von dem 25jährigen »einäugigen Kommissar« Tscherednitschenko geleitet. Anstelle des rechten Auges hatte er eine wulstige, dun­kelrote Narbe, die sich von der Stirn zur Wange hinzog ...

Er hatte früher in der Fabrik »Hammer und Sichel« als Briga­dier der Modell-Schlosserei gearbeitet, wurde stets ins Parteiko­mitee und in die Komiteeleitung gewählt, war Mitglied des Par­tei-Stadtkomitees. Aber die Fabrik verließ er nicht ... Als er ins Parteikomitee gerufen wurde und erfuhr, er solle aufs Land gehen, wehrte sich Tscherednitschenko anfangs: »Ich mag die Bauern nicht, diese Buchweizenstreuer. Ich hab' kein Vertrauen zu ihnen. Da denkt ja jeder nur an sich, an sein Häuschen weitab von allen anderen und an sein eigenes Geld und Gut. Ich verstehe von ihrer Mistwirtschaft überhaupt nichts, bin von Großvater und Urgroßvater her Proletarier. Kann auch ihre Sprache nicht richtig, obwohl ich einen ukrainischen Namen auf -enko habe.«

Ihm wurde erklärt, derartige Redensarten röchen nach Ab­weichung zum Trotzkismus, er dürfe sich nicht dem großen Vertrauen der Partei widersetzen. Es sei auch nicht einfach eine Ehrung. Als früherer Roter Reiter müsse er begreifen, daß das ein Kampfauftrag sei. Die Front sei jetzt auf dem Dorf, die Lage ungefähr so wie im Bürgerkrieg. Der Klassenfeind erhöbe sein Haupt und zeige seine Zähne ...

Vom ersten Tag an war Tscherednitschenko unumschränkter Diktator, eine Woche darauf hatte er die Kollektivierung kom­plett durchgeführt:

»Bei mir ist Entschlossenheit die Hauptsache. Und der Über­raschungseffekt. Damit keiner erst Krach machen kann. Marsch in den Kolchos ohne Wenn und Aber. Die Pferde und Kühe haben wir in vier Höfen untergebracht.“

 

 

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Lev Kopelev (9 april 1912 – 18 juni 1997)

Kopelev in 1945

 

 

 

 

De Duitse schrijver en milieu-acrivist Carl Amery werd als Christian Anton Mayer op 9 april 1922 in München geboren. Zie ook mijn blog van 9 april 2009 en ook mijn blog van 9 april 2010.

 

Uit: Briefe an den Reichtum. Von deutlicher Rede

 

„Wenn man alte Geschichten liest, etwa die des Ersten Testaments, sah der Reichtum zunächst gar nicht so übel aus; spiegelte, wenn man will, den Reichtum der nicht-menschlichen

Schöpfung wider, deren Buntheit und Fülle (nach Thomas von Aquin) das Gutsein des Schöpfers bekundet. Die lebendige Welt war zunächst Allmende, Allgemeingut, Commons; und der Reichtum der Patriarchen nahm ja wenig oder nichts von diesen allgemein geschenkten Ressourcen der Erde weg. Die Weinberge, die Äcker, die Herden von Schafen, Rindern und Kamelen,der kostbare Hausrat versperrten den Anderen,die noch keine Armen waren, nicht den Zugang zum würdigen Leben. Zudem war vom Reichen das gefordert, was im deutschen Mittelalter Milte, im französischen largesse hieß: Großmut. Durchaus überlegte, aber nicht kalkulierende Freigebigkeit. Und so konnte sich der Reiche ohne Risiko mitten auf den Marktplatz begeben, ein geachteter Mann, ein Streitschlichter,

Nothelfer und Friedenstifter: »Gerechtigkeit war das Kleid, das ich anzog, und mein Recht war mir Mantel und Kopfbund.

Ich war des Blinden Auge und des Lahmen Fuß. Ich war der Vater der Armen, und der Sache des Unbekannten nahm ich mich an« (Hiob 29, 14-16). (Hier spricht natürlich ein Reicher über sich selber, es wäre zu fragen, ob die Armen auf den Plätzen seine Selbsteinschätzung teilten.)

Aber schon in biblischen Zeiten setzt die Kritik der Propheten an den Praktiken der Reichen ein; eine Kritik, die ihnen heute bestimmt das Etikett des Sozialneidhammels eintragen würde: Einer neuen Wirtschaftsweise geht es nicht mehr um das Lebens-Mittel, sondern um die schlechte Unendlichkeit

der Akkumulation. Erst damit, mit der Aufreihung von Häusern und Äckern und Weinbergen, mit der Zurückdrängung des Gemeineigentums, der Privatisierung des Zugangs zu gottgegebenen

Ressourcen, wird der Reichtum zum Dämon, der Anbetung fordert und erhält – zu Mammon.“

 

 

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Carl Amery (9 april 1922 – 24 mei 2005)

 

 

 

 

De Iers-Amerikaanse schrijver Leonard Wibberley werd geboren op 9 april 1915 in Dublin. Zie ook mijn blog van 9 april 2009.

 

Uit: The Mouse That Roared

 

„The fact is that there are few more profitable undertakings for a country in need of money than to declare war on the United States and be defeated.  Hardly an acre of land is forfeited in such wars.

It is usually agreed, to be sure, that heavy industries and other installations and activities which could be used in future wars are to be dismantled, destroyed and their reestablishment banned.  And it usually evolves that this is not done, because it is decided that to follow such a plan would either wreck the economy of the defeated nation, or make it incapable of defending itself against other foes.  In either or both cases, the Americans would feel called upon, such is their peculiar nature, to help out at their own expense.

Again it is usually decided that the nation and people which lose to the United States shall be made to suffer national and individual hardship for the aggression.  And the ink is no sooner dry on such agreements than the United states is rushing food, machinery, clothing, money, building materials and technical aid for the relief of its former foes.

Once more, it is always laid down that the defeated armies must be disbanded and never again be allowed to reform.  But, a little later, it is discovered that these armies are in an oblique but nonetheless definite manner essential to the security of the United States itself.“
   

 

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Leonard Wibberley (9 april 1915 – 22 november 1983)

 

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Herinnering aan Gerard Reve, Hanz Mirck, Christoph Hein, Nnedi Okorafor, Barbara Kingsolver

Herinnering aan Gerard Reve

 

Vandaag is het precies 5 jaar geleden dat de Nederlandse dichter en schrijver Gerard Reve overleed. Zie over Reve o.a. ook mijn blog van 14 december 2006. en mijn blog van 9 april 2006 en ook mijn blog van 10 april 2006 en mijn blog van 14 december 2009 en mijn blog van 8 april 2010. Alle bijdragen over Reve zijn te vinden via de tag Gerard Reve.

 

 

In uw handen

 

Niemand die zeggen kan, wanneer en hoe.

Misschien wel met geheven glas,

terwijl hij proestend poogt iets uit te leggen

dat wordt weggespoeld

op bulderende branding van gelach.

Dan piept opeens zijn stem, als uit het stof,

en klauwt zijn lege hand naar ’t arme hart,

waar nu het mes in staat van God.

Een flits, van droevig speelgoed, droeve sneeuw

en droef lantarenlicht. Meer niet.

Ziezo, het is volbracht.

‘Zoals hij heeft geleefd, zo is hij ook gestorven.’

 

 

(1965)

 

 

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Gerard Reve (14 december 1923 -  8 april 2006)

Jaren 1960

 

 

 

 


De Nederlandse dichter Hanz Mirck werd geboren op 8 april 1970 te Zutphen. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en mijn blog van 3 april 2007  en ook mijn blog van 8 april 2008 en ook mijn blog van 8 april 2009 en mijn blog van 8 april 2010
 

 

Aan het water

 

Steeds weer komt boven zij verdrinkt
in een droom. Aan haar navelstreng onder water
een steen. Aan de oever met een liefde die geen kinderen wil
een man die niet helpt. Die lacht. Die mijn gezicht heeft

Je vertelt het, je ogen vertellen het, je wimpers vechten
tegen opkomend tij. Ik koud en klein als een kiezel,
nooit groter vijand van hem met mijn gezicht
in jouw droom

die steeds bovenkomt, mij onderduwt
Blijven verdrinken, blijven lachen
terwijl ik niet lach. De steen malend

Geluidloos lied dat zinkt in mijn hoofd
Blijven roepen onder water
zonder dat er ochtend kwam

 

 

 

 

Take me to the river

 

Laat me je dragen uit het donker van de binnenplaats achter
je huis zo koel en stil waar nooit de zon komt waar je zachte stem
zo schor gezwegen op me heeft gewacht, laat me je door je keuken
en door de smalle gang langs het bed waar je slaapt en de tafel

waar je werkt en eet en laat me je door de voordeur naar licht en
uiterwaarden om diep te kunnen ademhalen ik zal voorzichtig
met je knieën en de muren, net niet het knopje van het licht
in je slaap, je ademt regelmatig, ligt zo licht met natte haren

in mijn armen, het gaat zo wonderbaarlijk goed terwijl ik zo onhandig
en de gang oneindig, je laat je door me dragen in het donker
terwijl ik alles zie, waar je fiets staat en het kastje voor de post

die nog wel wachten kan en pas zoveel later buiten waar de nacht is
zal ik merken: je laat je en het licht is toch al om je en ik laat je vallen maar
je valt niet terwijl hoor ik hoe jij me in de keuken deze droom voorleest

 

 

 

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Hanz Mirck (Zutphen, 8 april 1970)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver, essayist en vertaler Christoph Hein werd geboren op 8 april 1944 in Heinzendorf in Silezié. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2008.en ook mijn blog van 8 april 2009 en mijn blog van 8 april 2010
 

Uit: Willenbrock

 

“Er kauerte vor dem kleinen, gusseisernen Ofen und hielt ein Streichholz an das zusammengeknüllte Papier und die darüber geschichteten Holzspäne. Dann schloss er die Klappe und wartete. Als er das Knistern der Flamme hörte, öffnete er die obere Klappe und warf ein paar Scheite hinein. Er wischte sich die Finger an einem Lappen ab, der neben dem Schreibtisch lag, und setzte sich. Aus einem Schubfach holte er ein Magazin heraus und blätterte darin, während er sich mit einer Hand eine einzelne Zigarette aus seiner Jackettasche angelte und sie entzündete. In der Nacht hatte er geträumt, dass er auf einer eisernen Fußgängerbrücke, die über Eisenbahngleise führte, entlangrannte. Während er jetzt die nackten Mädchen betrachtete, überlegte er, wo er die endlos lange Brücke schon einmal gesehen haben könnte. Im Traum war er einem Mann gefolgt, der vor ihm herlief, ohne dass er ihn erreichen konnte. Er war ihm immerzu nur hinterhergelaufen, in einem sich nicht veränderndem Abstand. Er wusste nicht, warum er ihn verfolgte, er wuste nicht, ob sie sich kannten, ob sie einander verpflichtet waren, was ihn mit diesem Mann verband. Er wusste nicht einmal, wer dieser Mann war. Alles, woran er sich erinnerte, waren diese endlos lange Brücke und die diagonalen Verstrebungen, an denen er entlanglief, das metallene Klappern ihrer Schritte, der eigenen und der des Mannes, dem er hinterherlief. Die Brücke schien ihm vertraut zu sein. Im war, als wäre er irgendwann schon einmal auf ihr entlanggegangen, aber die undeutlichen, verschwommenen Bilder in seinem Kopf klärten sich nicht, so sehr er sich auch bemühte.

Nur ein dummer Traum, sagte er sich und betrachtete müde und enttäuscht die Mädchen, die ihm ihre Brüste entegegenstreckten und ihn einladend anlächelten. Er schlug das Magazin zu und verstaute es wieder in seinem Schreibtisch, in einem Fach, in dem ein Stapel der gleichen Hefte lag.“

 

 

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Christoph Hein (Heinzendorf, 8 april 1944)

 

 

 

 

 

De Afrikaanse-Amerikaanse schrijfster Nnedi Okorafor werd geboren op 8 april 1974 in Cincinnati, Ohio. Zie ook mijn blog van 8 april 2009 en mijn blog van 8 april 2010 

Uit: Who Fears Death

 

„My life fell apart when I was sixteen. Papa died. He had such a strong heart. Yet he died. Was it the heat and smoke from his blacksmithing shop? It’s true that nothing could take him from his work, his art. He loved to make the metal bend and obey him. But his work only seemed to strengthen him; he was so happy in his shop. So what was it that killed him? To this day I can’t be sure. I hope it had nothing to do with me or what I did back then.
Immediately after he died, my mother came running out of their bedroom sobbing and throwing herself against the wall. I knew then that I would be different. I knew in that moment that I would never again be able to fully control the fire inside me. I became a different creature that day, not so human. Everything that happened later, I now understand started then.
The ceremony was held on the outskirt of town, before the sand dunes. It was the middle of the day and terribly hot. His body lay on thick white cloth, surrounded by a garland of braided palm fronds. I knelt there in the sand before his body, saying my last goodbye. I’ll never forget his face. It didn’t look like Papa’s anymore. Papa’s skin was dark brown, his lips were full. This face had sunken cheeks, deflated lips and skin like grey brown paper. Papa’s spirit had gone elsewhere.

The back of my neck prickled. My white veil was a poor protection from people’s ignorant and fearful eyes. By this time, everyone was always watching me. I clenched my jaw. Around me, women were on their knees weeping and wailing. Papa was dearly loved, despite the fact that he’d married my mother, a woman with a daughter like me- an Ewu daughter. That had long been excused as one of those mistakes even the greatest man can make. Over the wailing, I heard my mother’s soft whimper. She had suffered the greatest loss.“

 

 

 

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Nnedi Okorafor (Cincinnati, 8 april 1974)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Barbara Kingsolver werd geboren op 8 april 1955 in Annapolis, Maryland. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2008 en ook mijn blog van 8 april 2009 en mijn blog van 8 april 2010
 

Uit: The Lacuna

 

„Isla Pixol, Mexico, 1929

In the beginning were the howlers. They always commenced their bellowing in the first hour of dawn, just as the hem of the sky began to whiten. It would start with just one: his forced, rhythmic groaning, like a saw blade. That aroused others near him, nudging them to bawl along with his monstrous tune. Soon the maroon-throated howls would echo back from other trees, farther down the beach, until the whole jungle filled with roaring trees. As it was in the beginning, so it is every morning of the world.

The boy and his mother believed it was saucer-eyed devils screaming in those trees, fighting over the territorial right to consume human flesh. The first year after moving to Mexico to stay at Enrique’s house, they woke up terrified at every day’s dawn to the howling. Sometimes she ran down the tiled hallway to her son’s bedroom, appearing in the doorway with her hair loose, her feet like iced fish in the bed, pulling the crocheted bedspread tight as a web around the two of them, listening.

It should have been like a storybook here. That is what she’d promised him, back in the cold little bedroom in Virginia North America: if they ran away to Mexico with Enrique she could be the bride of a wealthy man and her son would be the young squire, in a hacienda surrounded by pineapple fields. The island would be encircled with a shiny band of sea like a wedding ring, and somewhere on the mainland was its gem, the oil fields where Enrique made his fortune.“

 

 

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Barbara Kingsolver (Annapolis, 8 april 1955)



Zie voor nog meer schrijvers van de 8e april ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 17:32 Reageer op dit bericht

John Fante, Glendon Swarthout, Martin Grzimek, Hégésippe Moreau, Johann Christian Günther

De Amerikaanse schrijver John Fante werd geboren in Colorado op 8 april 1909. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2009 en ook mijn blog van 8 april 2010

 

Uit: The Road to Los Angeles

 

„I became a flunkie on a truck. All we did was move boxes of toilet tissue from the warehouse to the harbor grocery stores in San Pedro and Wilmington. Big boxes, three feet square and weighing fifty pounds apiece. At night I lay in bed thinking about it and tossing.
        My boss drove the truck. His arms were tattooed. He wore tight yellow polo shirts. His muscles bulged. He caressed them like a girl's hair. I wanted to say things that would make him writhe. The boxes were piled in the warehouse, fifty feet to the ceiling. The boss folded his arms and had me bring boxes down to the truck. He stacked them. Arturo, I said, you've got to make a decision; he looks tough, but what do you care?
        That day I fell down and a box bashed me in the stomach. The boss grunted and shook his head. He made me think of a college football player, and lying on the ground I wondered why he didn't wear a monogram on his chest. I got up smiling. At noon I ate lunch slowly, with a pain where the box bashed me. It was cool under the trailer and I was lying there. The lunch hour passed quickly. The boss came out of the warehouse and saw my teeth inside a sandwich, the peach for dessert untouched at my side.
        "I ain't paying you to sit in the shade," he said.
        I crawled out and stood up. The words were there, ready. "I'm quitting," I said. "You and your stupid muscles can go to hell. I'm through."
        "Good," he said. "I hope so."
        "I'm through."
        "Thank God for that."
        "There's one other thing."
        "What?"
        "In my opinion you're an overgrown sonofabitch."
        He didn't catch me.
        After that I wondered what had happened to the peach. I wondered if he had stepped on it with his heel. Three days passed and I went down to find out. The peach lay untouched at the side of the road, a hundred ants feasting upon it.“

 

 

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John Fante (8 april 1909 – 8 mei 1983)

 

 

 

 


De Amerikaanse schrijver
Glendon Fred Swarthout werd geboren op 8 april 1818 in Pinckney, Michigan. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2009 en ook mijn blog van 8 april 2010
 

Uit: The Shootist

 

„He thought: When I get there nobody will believe I could have managed a ride like this and neither by God will I. 

          It was noon of a bodeful day. The sun was an eye bloodshot by dust. His horse was fistulowed. Some friction saddle and hide, of thorn or stone or knot of thread, had created an abscess on the withers, deep and festering, the cure for which he knew was to cauterize and let the air heal by staying off the animal, but he could not stop. If the horse had suffered, he had suffered more. This was the ninth day of his ride, and the last. 

          He wore a gray Stetson, a black Prince Albert coat, gray vest and trousers, white shirt, gray bow tie, and boots of black lizard. 

          Between his backside and the saddle throat was stuffed a soft pillow of crimson velvet trimmed with golden tassels. He could not have endured the journey without the pillow. He had stolen it in Creede, Colorado, from a whorehouse.

          He rode below the Organs, a bleak range trending south and east, over sand flats wrinkled with dry washes. Tied on behind his saddle were a black valise and a porcelain coffeepot. The lid of the pot had clanked monotonously all morning. He stopped and turning slowly, untied the coffeepot, turned again and hurled it as high into the air as he was able. He meant to draw and fire and riddle it before it hit the ground, but the effort of hurling roused such pain in his groins that he could not draw. He slumped, gripped the pommel, as the pot hit the ground and tumbled down the side of a dry wash, clanking, clanking.

          There were many bosques, or thickets, now and he detoured them. But the trail required him to pass between two, and as he did, a man jumped from the brush and leveled an antiquated cap-and-ball pistol and croaked at him to throw down his wallet. The man was thin and elderly and reminded the horseman of his grandfather, who had been driven occasionally to desperate undertakings. He had a claw hand for a left hand, cocked perpetually at the wrist, the fingers stiff and splayed. Reining up, the rider reached inside his coat.“

 

 

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Glendon Swarthout (8 april 1918 – 23 september 1992)

Affiche voor de film (1976) met John Wayne 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Martin Grzimek werd geboren op 8 april 1950 in Trutzhain, Hessen. Zie ook mijn blog van 8 april 2009 en ook mijn blog van 8 april 2010
 

Uit: Die unendliche Straße

 

»Hagen?«

Das war meine Mutter. Ich nahm meine Sporttasche, ließ Malte w 2iter durch die Luft sausen, hörte sein Schreien und Jammern und ging durch die Terrassentür ins Haus.

Ich wusste schon, was mich meine Mutter fragen würde. Und es kam prompt.

»Na, hast du heute ein paar Körbe geworfen?«

»Drei«, log ich.

Meine Mutter hatte damals ein ganz spitzes Gesicht. Sie hatte eine Diät gemacht und 'ne Menge

Kilos abgenommen. Sie war richtig zierlich, und ich war schon einen Kopf größer als sie. Immer trug sie Hosen, ich habe sie nie in einem Rock oder einem Kleid gesehen. Eigentlich sah sie aus wie ein

Junge, oder sie wollte zumindest einer sein, glaube ich heute.

Malte schrie immer weiter. Meine Mutter, die Maria hieß, von uns Kindern aber Mam genannt wurde, stand mit einem Messer in der Hand vor mir. Sie hatte Zwiebeln geschnitten und ihre Augen waren gerötet.

»Super — drei Körben«, sagte sie und sah mich an.

Ich blickte weg und wusste schon, dass sie mich durchschaut hatte.

Trotzdem log ich weiter: »Wir haben gewonnen.«

 



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Martin Grzimek (Trutzhain, 8 april 1950)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Hégésippe Moreau (eig. Pierre-Jacques Roulliot) werd geboren op 8 april 1810 in Parijs. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2009 en ook mijn blog van 8 april 2010
 

 

Si vous m'aimiez

 

Ménestrel, qui vais par le monde,

N'ayant rien que mon gai savoir,

Si vous m'aimiez, ô belle blonde,

Je me croirais un riche avoir ;

Comme Pétrarque aux pieds de son idole,

A vos genoux courbé bien bas, bien bas,

J'oublierais tout, voire le Capitole,

Si vous m'aimiez… mais vous ne m'aimez pas.

 

Si vous m'aimiez, ô belle blonde,

De vos baisers seuls j'aurais faim,

Et, sourd à son voisin qui gronde,

Mon cœur s'enivrerait enfin ;

Cœur mendiant, il va, de femme en femme,

Criant misère, et sans secours, hélas !

Le pauvret meurt : il renaîtrait, madame,

Si vous m'aimiez… mais vous ne m'aimez pas.

 

Et mes chansons fraîches écloses,

Au vent du matin et du soir,

Iraient à vous, comme les roses

Qui pleuvent devant l'ostensoir.

Purifiant l'air de Paris, madame,

Où vous iriez j'irais, et, sur vos pas,

Comme un parfum je brûlerais mon âme,

Si vous m'aimiez… mais vous ne m'aimez pas.

 

Sur vous, grand' dame que l'on flatte,

Un lorgnon d'or s'est promené,

Et par le nœud d'une cravate

Voilà votre cœur enchaîné.

D'un plus heureux que l'hommage vous plaise

Souriez-lui, marchez fière à son bras ;

Son bras ! demain je saurais ce qu'il pèse,

Si vous m'aimiez… mais vous ne m'aimez pas.

 

 

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Hégésippe Moreau (8 april 1810 – 20 december 1838)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter Johann Christian Günther werd geboren op 8 april 1695 in Striegau. Zie ook mijn blog van 8 april 2007. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2009 en ook mijn blog van 8 april 2010
 

 

Brüder, laßt uns lustig sein  

 

Brüder, laßt uns lustig sein,

Weil der Frühling währet

Und der Jugend Sonnenschein

Unser Laub verkläret.

Grab und Bahre warten nicht;

Wer die Rosen jetzo bricht,

Dem ist der Kranz bescheret.

Unsers Lebens schnelle Flucht

Leidet keinen Zügel,

Und des Schicksals Eifersucht

Macht ihr stetig Flügel.

Zeit und Jahre fliehn davon,

Und vielleichte schnitzt man schon

An unsers Grabes Riegel.

 

Wo sind diese, sagt es mir,

Die vor wenig Jahren

Eben also, gleich wie wir,

Jung und fröhlich waren?

Ihre Leiber deckt der Sand,

Sie sind in ein ander Land

Aus dieser Welt gefahren.

 

Wer nach unsern Vätern forscht,

Mag den Kirchhof fragen;

Ihr Gebein, so längst vermorscht,

Wird ihm Antwort sagen.

Kann uns doch der Himmel bald,

Eh die Morgenglocke schallt,

In unsre Gräber tragen.

 

Unterdessen seid vergnügt,

Laßt den Himmel walten,

Trinkt, bis euch das Bier besiegt,

Nach Manier der Alten!

Fort! Mir wässert schon das Maul,

Und, ihr andern, seid nicht faul,

Die Mode zu erhalten.

 

Dieses Gläschen bring ich dir,

Daß die Liebste lebe

Und der Nachwelt bald von dir

Einen Abriss gebe.

Setzt ihr andern gleichfalls an,

Und wenn dieses ist getan,

So lebt der edlen Rebe.

 

 


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Johann Christian Günther (8 april 1695 – 15 maart 1723)

Striegau (tegenwoordig Pools Strzegom)

Geschreven door Romenu om 17:25 Reageer op dit bericht

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