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Berichten van 13 mei 2011 tot 14 mei 2011

Jo Gisekin, Jens Sparschuh, Karl-Markus Gauß, Eoin Colfer, Gaby Hauptmann, Dante Alighieri

De Vlaamse dichteres Jo Gisekin werd geboren in Gent op 14 mei 1942. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

 

Vader

 

Vaders zijn er altijd geweest met het
beheerste gebaar in de armen. Het broze
in elk van hun vingers. Het kind op schoot.
Onuitgepakt cadeau met verstrengelde
beentjes. Als mastiek ontrold.

 

Ze zijn van tel in het huiselijk bestaan. Ze
schuiven gordijnen open. Hun kijk op akkers
in bloei. Wrijven het dekentje glad en
smoren gevaren ondergronds. Een pluim op de hoed.
Ze denken dieper na hoe ze het armpje
of het hoofd moeten steunen.
Ze aarzelen bij elke stap. Gaan wijdbeens
op de voorplecht staan. In evenwicht.
Ze tellen ribben en
tenen en waken bij het gewicht in de wieg.
Geen wind mag in de zeilen slaan.

 

Het interval van de adem verschuift in hun
oor. Ze zoeken naar maat en volgen de
weg die de sluimer inslaat tot aan
de slaap.
Rust is aan vaders nooit besteed. Ze timmeren
een dak boven het hoofd van het kind: de herfst
wordt dramatisch dit jaar.
Ze springen in laarzen en dammen het land.
Geen watersnood binnen de oevers.
Liever eelt op de hand.

 

Vaders zijn tot alles in staat. Ze tekenen
hun zelfportret uit op het kind.
Het geringste voortbestaan.

 

 

 

 

De nacht is veel te groen

 

De nacht is veel te groen
om krekels van het
blauw te onderscheiden

waar is het licht
dat leeggezogen weiden
uit hun stramme schaduw dwingt?

Je hoort geen stilte
die luider snikt
dan legers meeldraden
- ze vechten voor wat licht -

schrijf met glazen woorden
de scherven op hun dode bloemenmond.


de tijd eet geld met hopen
en af en toe
zich rond.

 

 


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Jo Gisekin
(Gent, 14 mei 1942)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Jens Sparschuh werd geboren op 14 mei 1955 in Karl-Marx-Stadt en groeide op in Oost-Berlijn. Zie ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

Uit: Eins zu eins

 

“Auf dem hopste in eigensinnigen Schlenkern ein Autoreifen davon. Das alles stand deutlich vor meinen Augen. Rad ab! dachte ich noch. Doch schon wenig später konnte ich mich an Einzelheiten kaum noch erinnern. Das Bild zerfiel. So wie morgens ein Traum. Eben noch mit beiden Händen zu greifen, entzieht er sich - ein Schwindelgefühl, über einem Abgrund, hinterlassend - plötzlich ins Unterbewußtsein und läßt sich von dort schon nicht mehr zurückrufen. Je angestrengter ich mir das eben Gesehene klarmachen wollte, desto verschwommener wurde es. Am Ende blieb: die Erinnerung an einen Alptraum, der angeschmort nach Gummi roch und aus dem ein Autoreifen mit unbekanntem Ziel davonrollte. Die Trottenburg erwartete mich schon. Kaum hatte sie mich in ihr Zimmer gelotst, schloß sie, was sie sonst nie tut, die Tür. Da ahnte ich, daß was passiert sein mußte. Normalerweise steht ihr Büro offen. Wenn man auf unserer Etage unterwegs ist (zum Kopierer, zum Kartenraum, zur Kochnische, zum Klo), kommt man also nicht dort vorbei, ohne im dunklen Eichenholzrahmen das höchst lebendige Bild unserer Chefin Cora Trottenburg zu sehen: wie sie, elegant in Schwarz, vor dem Weiß des Tapetenhintergrunds, telefoniert, diktiert, tippt, redigiert, Kaffee trinkt - oft in den riskantesten Kombinationen, manchmal auch, wie der indische Gott Shiva, mit werweißwievielen Armen alles gleichzeitig -, und trotzdem bleibt ihr immer noch Zeit für ein Nicken und/oder Winken nach draußen in den Flur, zu uns, zu den Vorübergehenden. "Was ist denn los?" wollte ich wissen und zog mir einen Stuhl heran. Sie antwortete nicht sofort. Dann fragte sie: "Wieso bist du eigentlich gleich auf Wenzel gekommen?" "Keine Ahnung. Nur so eine . . .", ich verdrehte die Augen. "Ahnung", vervollständigte sie leise. "Genau." Seit Donnerstag letzter Woche ist Wenzel nicht mehr im Büro gewesen. Natürlich hatte ich das bemerkt, ohne mir aber groß Gedanken darüber zu machen. Das war nicht ungewöhnlich - schließlich gibt es laufend irgendwelche Besichtigungen vor Ort, Vermessungen und Abgleichungen, gerade wenn es in die letzte Phase geht. Außerdem, ich war ganz froh darüber, daß der Schreibtisch mir gegenüber ein paar Tage leer geblieben war, ich brauchte dringend Ruhe, um endlich meine interne Diskussionsvorlage wenigstens ein Stück weit voranzubringen. Einem langfristig vereinbarten Gesprächstermin am Freitag, 11 Uhr, in Potsdam war Wenzel ebenfalls ohne Angabe von Gründen ferngeblieben. Der zuständige Abteilungsleiter vom Landesvermessungsamt hatte daraufhin bei der Trottenburg nachgefragt. Sie wußte aber nicht Bescheid - peinliche Situation.

 

 

 

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Jens Sparschuh (Karl-Marx-Stadt, 14 mei 1955) 
 





De Oostenrijkse schrijver, essayist en uitgever Karl-Markus Gauß werd geboren op 14 mei 1954 in Salzburg. Zie ook
mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010.

Uit:
Im Wald der Metropolen

 

„Den ärgsten Grimassierer meines Lebens habe ich in Beaune gesehen. Der Ort sei von Touristen überlaufen, hatte uns ein Tourist gewarnt, der glaubte, wir würden seine Selbsttäuschung teilen und uns, bloß weil wir auf eigenen Wegen und nicht nach dem Pauschalangebot eines Reisebüros

unterwegs waren, für Nomaden der Moderne halten. Der Hass des Touristen auf den Touristen

ähnelt dem des Provinzlers auf den Provinzler, er gebiert kuriose Selbstentwürfe, von denen der Abenteurer mit der Kreditkarte einer der apartesten ist. Man begegnet ihm überall, in der Wüste und im Hochgebirge verursacht er abenteuerliches Gedränge, und seine Flotte pflegt über entlegene Inseln im Pazifik, die ihm alleine bekannt sind, herzufallen. Wir hatten nicht vor, in Beaune, einem von Touristen überlaufenen Ort, zu übernachten. Aber als wir das berühmte Hôtel-Dieu besichtigt hatten, machten wir uns doch auf die Suche nach einem Quartier in dieser großen kleinen Stadt.

Was der burgundische Kanzler Nicolas Roulin und seine Gemahlin Guilon de Salins beabsichtigten, als sie 1443 das Hôtel-Dieu errichten ließen, war nach den Worten des Kanzlers nichts anderes, als ihre Seele mit einem mildtätigen Werk für die Ewigkeit zu retten. Mehr als sechshundert Jahre diente das Hôtel-Dieu, großzügig angelegt über alles bekannte Maß hinaus, als Krankenhaus der Armen, die hier medizinische Behandlung wie religiösen Beistand erfuhren. Der gotische Krankensaal ist fünfzig Meter lang und vierzehn Meter breit, an den beiden Längsseiten stehen Betten, aus denen die Kranken auf die Kapelle und den Altar, die die Stirnseite des Saales beschließen, blicken konnten, sodass sie sich nicht vom Krankenlager erheben mussten, um der Heiligen Messe beizuwohnen.“

 

 

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Karl-Markus Gauß (Salzburg, 14 mei 1954)

 

 

 

 

De Ierse schrijver Eoin Colfer (zijn voornaam wordt uitgesproken als Owen) werd geboren in Wexford op 14 mei 1965. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010. 
 

Uit: Artemis Fowl

 

„Artemis was perhaps the only person alive who could take full advantage of his recent acquisition. He still retained a childlike belief in magic, tempered by an adult determination to exploit it. If there was anybody capable of relieving the fairies of some of their magical gold, it was Artemis Fowl the Second.

It was early morning before they reached Fowl Manor. Artemis was anxious to bring up the file on his computer, but first he decided to call in on Mother.

Angeline Fowl was bedridden. She had been since her husband's disappearance. Nervous tension, the physicians said. Nothing for it but rest and sleeping pills. That was almost a year ago.

Butler's little sister, Juliet, was sitting at the foot of the stairs. Her gaze was boring a hole in the wall. Even the glitter mascara couldn't soften her expression. Artemis had seen that look already, just before Juliet had suplexed a particularly impudent pizza boy. The suplex, Artemis gathered, was a wrestling move. An unusual obsession for a teenage girl. But then again she was, after all, a Butler.

"Problems, Juliet?"

Juliet straightened hurriedly. "My own fault, Artemis. Apparently I left a gap in the curtains. Mrs. Fowl couldn't sleep."

"Hmm," muttered Artemis, scaling the oak staircase slowly.

He worried about his mother's condition. She hadn't seen the light of day in a long time now. Then again, should she miraculously recover, emerging revitalized from her bedchamber, it would signal the end of Artemis's own extraordinary freedom. It would be back off to school, and no more spearheading criminal enterprises for you, my boy.

He knocked gently on the arched double doors.

"Mother? Are you awake?"

 

 

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Eoin Colfer (Wexford, 14 mei 1965)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Gaby Hauptmann werd geboren op 14 mei 1957 in Trossingen. Zie ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010. 

 

Uit: Ticket ins Paradies

 

„Clara bohrte ihren grossen Zeh in den warmen Sand und sah den feinen Sandkörnern zu, wie sie sofort nachrieselten und sich um ihre Haut schlossen. Ihr Zeh war weg – ganz wie ihr früheres Leben. Clara hatte sich aufgesetzt, die Arme um ihre nackten Beine gelegt, und ihr Blick glitt hinüber zu Andrés’ Füßen. Er hatte schöne Füße, einen ausgeprägten Spann, die Zehen gleichmäßig, Männerfüße, die man gern betrachtete. Clara zog ihren großen Zeh aus dem Sand. Ein Sandhäufchen hatte sich darauf gebildet und floss nun nach allen Seiten ab. Clara wartete, bis nur noch eine feine Schicht Körner übrig war, die ihren roten Nagel und die braune Haut mit einem leichten Schimmer bedeckten, dann schob sie ihren Fuß langsam hinüber zu Andrés. Sie sahen gut aus, nebeneinander, sie passten zusammen.

Andrés schlief. Seine Bauchdecke hob und senkte sich gleichmäßig, und Clara schob ihre gespreizten Finger durch seine lockigen Brusthaare, die sich kurz um ihre Finger schmiegten, länger wurden und sich sofort wieder einrollten, sobald sie ihre Hand wegzog. Zärtlich betrachtete sie ihn. Sein Körper war ihr vertraut, der weiche Zug um seine Lippen rief in ihr ein Gefühl der Zärtlichkeit hervor, das Clara mit Dankbarkeit erfüllte. Sie hätte nie gedacht, dass sie für einen Mann noch einmal so würde empfinden können.“

 

 

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Gaby Hauptmann (Trossingen, 14 mei 1957)

 

 


De Italiaanse dichter
Dante Alighieri werd tussen 14 mei en 13 juni 1265 (volgens hemzelf in de
Divina Comedia in de Goede Week en in het teken van de Tweelingen) in Florence geboren. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010. 
 

Uit: Divina Comedia

 

Canto I (Fragment)

 

Through diver passages, the world's bright lamp

Rises to mortals, but through that which joins

Four circles with the threefold cross, in best

 

Course, and in happiest constellation set

He comes, and to the worldly wax best gives

Its temper and impression.  Morning there,

 

Here eve was by almost such passage made;

And whiteness had o'erspread that hemisphere,

Blackness the other part; when to the left

 

I saw Beatrice turn'd, and on the sun

Gazing, as never eagle fix'd his ken.

As from the first a second beam is wont

 

To issue, and reflected upwards rise,

E'en as a pilgrim bent on his return,

So of her act, that through the eyesight pass'd

 

Into my fancy, mine was form'd; and straight,

Beyond our mortal wont, I fix'd mine eyes

Upon the sun.  Much is allowed us there,

 

That here exceeds our pow'r; thanks to the place

Made for the dwelling of the human kind

 

I suffer'd it not long, and yet so long

That I beheld it bick'ring sparks around,

As iron that comes boiling from the fire.

 

And suddenly upon the day appear'd

A day new-ris'n, as he, who hath the power,

Had with another sun bedeck'd the sky.

 

 

Vertaald door H. F. Cary

 

 

 

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Dante Alighieri (14 mei/13 juni 1265 - 13/14 september 1321)

Portret door Francesco Signorelli (Detail)


Zie voor nog meer schrijvers van de 14e mei ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:31 Reageer op dit bericht

Krister Axel, Evelyn Sanders, Walter E. Richartz, Karin Struck, Kasper Peters, Arjen Bakker

De Amerikaanse dichter en musicus Krister Axel werd geboren op 14 mei 1974 in Parijs. Zie ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

 

After the Derby

 

God I’ve waited for this
The rush of sounds this madness
Of purpose in such perfect stealth
And when I understand the greatness
Of this world in simple terms
The presence of kindred spirits
Moments of authenticity
The birth of a revolution

 

 

 

The Arrival

 

Strong words like big rocks
Leaning against each other this
Garden of giants
You came ashore like an eclipse
And blinded us all. In
The shape of a promise
The wings of a summer day
Spread their feathers across the sky
It was like magic, unpolished
From some ancient place
And it didn’t rain
As if the clouds couldn’t speak
The illusion of innocence
But the heart knows better
Cold to the touch, yet
Hot like a black stove
In the sun

 

 

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Krister Axel (Parijs, 14 mei 1974)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Evelyn Sanders werd geboren op 14 mei 1934 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

Uit: Advent fängt im September an

 

„Dass man Teenager in regelmäßigen Abständen füttern muss, ist eine allgemein bekannte Tatsache; allerdings gibt es Erwachsene, die auch fünfundzwanzig Jahre später noch dieser Gewohnheit abhängen, und dazu gehört Stefanie. Also suchen wir ein Strandrestaurant mit verglaster Terasse auf und bestellen tortilla francesca; klingt richtig gut, entpuppte sich aber als simples Omelett mit ohne was dazu. Mangelnde bzw. so gut wie keine Kenntnisse der Sprache sorgen in einem fremden Land häufig für Überraschungen. Zum Beispiel auch dann, wenn ein freier Parkplatz zwar wirklich frei ist, aber nur für Anwohner mit entsprechender disco de estacionamiento, bei uns zu Hause Parkscheibe genannt.“

 

 

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Evelyn Sanders (Berlijn, 14 mei 1934)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en chemicus Walter E. Richartz werd op 14 mei 1927 in Hamburg geboren. Zie ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

Uit: Büroroman

 

„"Mehr Härte. Mehr Dynamik. Das Kostenverhältnis muß günstiger werden. Dr. Altenberg, metallisch: 'Mehr Kosteneffektivneß -- wie man drüben sagt.' -- 'Neue Methoden des Marketing.' Wir haben die finanziellen Möglichkeiten und müssen sie rücksichtslos einsetzen. Mehr 'Pauer' fordert er, mehr 'Pusch' -- und ballt eine Faust vor dem Mikrophon.
Doch nun mildert Dr. Altenberg seinen Tonfall, er läßt jetzt Herzlichkeit aufkommen. Blaublitzende, blühende Herzlichkeit. Trotz aller Schwierigkeiten den Optimismus behalten. Unsere Ässets. 'Unsere Haupt-Ässets sind unsere Menschen', sagt Dr. Altenberg."

(...)

 

"Kuhlwein lebte allein, oder, im Büro, mit zwei Menschen. Er fühlte sich unwohl in Menschenmengen. Reden, Rufen, Mikrophone. [...] Die Wiederholungen. Wenn bestimmte Worte dauernd wiederholt wurden, hörte man schließlich nichts anderes mehr. Dann wartete man nur noch auf diese bestimmten Worte. 'Leeschenunleschen' ... 'Itawaiter, Itawaiterinnen' ... 'Betriebs ..., Betriebsrat' immer wieder: 'Riehb-Rab -- Riehb-Rab'. Gewisse schneidende Worte, wie die des Gewerkschafters. Kamen auf ihn zu, wie Zeigefinger.
Die wollen doch was! Was wollen die denn? Was soll ich denn tun?"

 

 

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Walter E. Richartz (14 mei 1927 – 3 februari 1980)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Karin Struck werd geboren op 14 mei 1947 in Schlagtow. Zie ook mijn blog van 14 mei 2008.

 

Uit: Karin Struck über Hubert Selby: Der Dämon

 

„Der Dämon" ist das dritte ins Deutsche übersetzte Buch von Hubert Selby. Ich habe es atemlos gelesen, wie man so sagt: verschlungen, und es hat mich getroffen und betroffen gemacht. Es erzählt die Geschichte von "Harry dem Aufreißer", beginnt leichtzüngig mit diesem Satz: "Die, die ihn kannten, nannten ihn Harry den Aufreißer."

Im Ton eines Unterhaltungsromans, wie erzählt aus der Perspektive von Harrys Sportsfreunden und Kumpels, teilt der Autor uns auf den ersten Seiten mit, daß Harry ein junger Angestellter einer expandierenden New Yorker Firma ist, als dreißigjähriger Mann noch bei seinen Eltern wohnt und gern verheirateten Frauen nachjagt. Rasch verläßt der Erzähler jedoch die leichte Tonlage und geht ins Zentrum, ins düstere Innenleben von "Harry dem Aufreißer": Hinter der Fassade des Frauenhelden, des frauenfressenden Potenzbrockens steckt ein tiefunglücklicher, kranker, abhängiger, süchtiger, einsamer, kaputter Mann. Süchtig nach der Droge Frau, oder besser: der Droge Erregung und Sexualität, noch genauer: für Harry sind Sinnlichkeit, Sexualität, Liebe, sind Frauen zur Droge geworden.

Harry der Aufreißer ist süchtig. Er hat montags rote, getrübte Augen und hat immer ein Fläschchen mit Augentropfen in der Schreibtischschublade bereit. (Haschisch-, Alkohol- und sonstige Süchtige bieten ein ähnliches Erscheinungsbild: diese entzündeten Kaninchenaugen und getrübtes Augenweiß.) Das Wort Sucht wird, glaube ich, gar nicht einmal erwähnt, aber noch niemand, so scheint es mir, hat Sucht so atembeklemmend, atemlos, ungeheuerlich beschrieben wie Hubert Selby.

 

 


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Karin Struck (14 mei 1947 – 6 februari 2006)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter, schrijver, dramaturg en toneelspeler Kasper Peters werd geboren in Doetinchem in 1973. Zie ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

 

Laat maar

 

Jij hebt teveel gezegd
de zin die niet mocht
en de waarschuwing
is vaak gegeven

Laat maar

het is te laat om
woorden terug te draaien

Laat maar

en leg de sleutel
maar op het kastje
bij de voordeur
als je weggaat
mijn adres en het boek
dat je nooit las
mag je houden

Laat maar

totdat wij elkaar
opnieuw begroeten
zoals kennissen dat doen

 

 


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Kasper Peters (Doetinchem, 1973)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 14 mei 2009.

 

De Nederlandse dichter Arjen Bakker werd geboren in Groningen in 1981.

Geschreven door Romenu om 19:18 Reageer op dit bericht

Bruce Chatwin, Daphne du Maurier, Kathleen Jamie, Armistead Maupin, Gregor von Rezzori

De Engelse schrijver Bruce Chatwin werd op 13 mei 1940 in Sheffield geboren. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007 en ook mijn blog van 13 mei 2008 en ook mijn blog van 13 mei 2009 en ook mijn blog van 13 mei 2010.

 

Uit: On The Black Hill

 

„Every morning their alarm went off at six.  They listened to the farmers' broadcast as they shaved and dressed.  Down-stairs, they tapped the barometer, lit the fire and boiled a kettle for tea.  Then they did the milking and foddering before coming back for breakfast.

 

All the birds were silent in the sillness that precedes a storm. Thistledown floated upwards, and a shriek tore out across the valley. The labour pains had begun...

 

The oarsman was a boy in a red-striped blazer; and in the stern, half-hidden under a white parasol, sat a girl in a lilac dress.  Her fair hair hung in thick tresses, and she trailed her fingers through the lapping green wavelets.

 

She was a good woman who hoped the world was not as bad as everyone said.  She had a bad heart brought on by poverty and overwork...

...She never forgot an insult and she never forgot a kindness.  She felt crushed and ashamed -- ashamed of her boys and ashamed of being ashamed of them.

 

The Reverend Thomas Tuke was a classical scholar of private means...

...He knew the whole of Homer by heart: each morning, between a cold bath and breakfast, he would compose a few hexameters of his own...

...Most of the women were in love with him -- or transported by the timbre of his voice.“

 

 

 

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Bruce Chatwin (13 mei 1940 – 18 januari 1989)

 

 

 

 

De Britse schrijfster Daphne du Maurier werd geboren in Londen op 13 mei 1907. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007 en ook mijn blog van 13 mei 2008 en ook mijn blog van 13 mei 2009 en ook mijn blog van 13 mei 2010.

 

Uit: Call of the Jaguar

 

“In the distance, the jungle resumed, green and dense, and beyond that, a reddish-colored mountain floated above the treetops.
"Is that El Castillo?" Alex asked.
"Yes, that's my mountain." Her heart lifted at the sight. At least that hadn't changed. The plane's shadow flitted over the green jungle below as they neared the peak. "Look," Rachel said. "There's a landing strip."
Alex flew lower, tilting the wings as he circled the strip of rough red dirt slashed out of the jungle. "I don't see any ruins."
Rachel peered across him, looking out his side window, searching for any sign of the archaeological site. Alex wheeled the plane again and they spiraled lower. As they neared the landing strip, several men stepped out of the jungle. They were dressed in camouflage fatigues and gripped automatic rifles in their hands.
Alex stiffened and gripped the yoke nervously. "Uh-oh. Was your professor expecting us?"
Oh crap, she
had
told him she had an urgent message for Dr. Kerby, hadn't she? "I doubt it," she said. "I couldn't call—no phone, no fax. No electricity."
The men on the ground raised their rifles to their shoulders. Alex jerked back the yoke. "Shit!"
Shots rang out around them as the plane climbed suddenly and steeply, leaving Rachel's stomach somewhere near her feet. She ducked her head beneath the window. Bullets pinged off the exterior of the plane.
"Goddamn it!" Alex shouted toward his side window. "Can't they see we're civilians? The pinging of bullets stopped and Alex leveled off. Rachel pulled herself together, sat up straight, and chanced a look out the window. "We made it." She heaved a sigh of relief. "We're out of range."

 

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Daphne du Maurier (13 mei 1907 – 19 april 1989)

 

 

 

 

De Schotse dichteres Kathleen Jamie werd geboren op 13 mei 1962 in Currie, Edinburgh. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007 en ook mijn blog van 13 mei 2008 en ook mijn blog van 13 mei 2009 en ook mijn blog van 13 mei 2010.

 

 

Merry Jesters

 

Beneath not a forest
canopy, but calm
domestic skies,
grow myriad greens,
a fan of jagged black.

 

Here every leaf
must have its day: each
heart-shape or spear's
equal to every other -
for this is a jungle

 

republic, where naturalised
exotics flower
angelically bright,
and a placid bird presides.
But she whose wings

 

drape her like a vestment
merely observes
as half-a-dozen denizens
of the deeply municipal
conduct some ritual

 

or prank - which we
have interrupted, so the animals
(bar the sad excluded one)
are regarding us. But what
have we intruded upon?

 

What requires the red
funnel, the pallid stick,
the so-suburban milk bottle
stolen, one suspects,
from a polished step?

 

We can enquire, but not
one of them, not the bear,
or the frond-
obscured fugitive
by the bear's head,

 

the dog-faced monkeys,
or even that wise bird
will spill the beans,
and frankly, there's no good
reason why they should.

 

 

 

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Kathleen Jamie (Currie, 13 mei 1962)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Armistead Jones Maupin Jr. werd geboren op 13 mei 1944 in Washington. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007 en ook mijn blog van 13 mei 2008 en ook mijn blog van 13 mei 2009 en ook mijn blog van 13 mei 2010.

 

Uit: Tales of the City

 

„"Well, then why ...

"I'm not coming home, Mom."

Silence. Then, dimly in the distance, a television voice began to tell Mary Ann's father about the temporary relief of hemorrhoids. Finally, her mother spoke: "Don't be silly, darling."

"Mom . . . I'm not being silly. I like it here. It feels like home already."

"Mary Ann, if there's a boy

"There's no boy.... I've thought about this for a long time."

"Don't be ridiculous! You've been there five days!"

"Mom, I know how you feel, but . . . well, it's got nothing to do with you and Daddy. I just want to start making my own life . . . have my own apartment and all."

"Oh, that. Well, darling . . . of course you can. As a matter of fact, your daddy and I thought those new apartments out at Ridgemont might be just perfect for you. They take lots of young people, and they've got a swimming pool and a sauna, and I could make some of those darling curtains like I made for Sonny and Vicki when they got married. You could have all the privacy you . . ."

"You aren't listening, Mom. I'm trying to tell you I'm a grown woman."

"Well, act like it, then! You can't just . . . run away from your family and friends to go live with a bunch of hippies and mass murderers!"

"You've been watching too much TV."

"O.K. . . . then what about The Horoscope?"

"What?"

"The Horoscope. That crazy man. The killer."

"Mom . . . The Zodiac."



 

 

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Armistead Maupin ( Washington, 13 mei 1944)

Hier (r) met zijn partner Christopher Turner 

 

 



De Oostenrijkse schrijver en acteur
Gregor von Rezzori werd geboren op 13 mei 1914 in Czernowitz. Zie ook mijn blog van 13 mei 2009
en ook mijn blog van 13 mei 2010.

 

Uit: Denkwürdigkeiten eines Antisemiten

 

„Die Ansicht hatte sich bald allseits zur Unbestreitbarkeit gefestigt. Es war so: mein unausweichlicher Bestimmungsort war früher oder später ein Gefängnis. Ich selbst blieb darüber kaum noch im Zweifel.
Zu den trivialen Lebensweisheiten, die meine Generation der »Frommen Helene« Wilhelm Buschs verdankt, gehört der Spruch: »Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert.« Aber auch diese optimistische Behauptung entspricht eher dem Wunschdenken als einer praktischen Erfahrung. Ich für mein Teil würde sicherlich, hätte man mich zu jener Zeit nach meinem Gemütszustand gefragt, tief aufseufzend erwidert haben: »Skutschno!«. Denn obwohl es an gelegentlichen rebellischen Aufwallungen bei mir nicht fehlte, schleppte ich mich, oder vielmehr: ließ ich mich im Schneckengang der Tage lustlos durch mein ödes Dasein schleppen, niemals ledig der Bürde eines Schuldgefühls, das nicht aus den Motiven kommen wollte, die man ihm zu unterschieben versuchte, obwohl die eigentlichen Gründe nicht weit davon entfernt lagen. Hätte ich die feine und komplexe Unterscheidung erklären können, so wäre manches gut geworden. Aber eben dazu war ich nicht imstande.
Mein Bild von damals sehe ich vor mir wie auf einem Schnappschuß aus einer jener feinmechanisch schräubchen- und hebelreichen Kameras, deren glotzäugige Linsen und faltige, von nickelblitzenden Scherengestellen wie Harmonikas ausziehbare Bälge aus schwarzem Leder vom selben, der Pferdekutschenwelt noch nahen Epochengeist gebildet waren wie die klar winkeligen, hochrädrigen Autos jener Tage, die meine Knabenphantasie bis zur Leidenschaft erregten.“

 

 

 

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Gregor von Rezzori (13 mei 1914 – 23 april 1998)



Zie voor nog meer schrijvers van de 13e mei ook
mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:35 Reageer op dit bericht

Alphonse Daudet, Theo van Baaren, Reinhold Schneider, Jacob Haafner

De Franse schrijver Alphonse Daudet werd geboren in Nîmes op 13 mei 1840. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007 en ook mijn blog van 13 mei 2008 en ook mijn blog van 13 mei 2009 en ook mijn blog van 13 mei 2010.

 

Uit: Le petit chose

 

„JE suis né le 13 mai 18..., dans une ville du Languedoc où l'on trouve, comme dans toutes les villes du Midi, beaucoup de soleil, pas mal de poussière, un couvent de carmélites et deux ou trois monuments romains.
Mon père, M. Eyssette, qui faisait à cette époque le commerce des foulards, avait, aux portes de la ville, une grande fabrique dans un pan de laquelle il s'était taillé une habitation commode, tout ombragée de platanes, et séparée des ateliers par un vaste jardin.
C'est là que je suis venu au monde et que j'ai passé les premières, les seules bonnes années de ma vie.
Aussi ma mémoire reconnaissante a-t-elle gardé du jardin, de la fabrique et des platanes un impérissable souvenir, et lorsque à la ruine de mes parents il m'a fallu me séparer de ces choses, je les ai positivement regrettées comme des êtres.
Je dois dire, pour commencer, que ma naissance ne porta pas bonheur à la maison Eyssette. La vieille Annou, notre cuisinière, m'a souvent conté depuis comme quoi mon père, en voyage à ce moment, reçut en même temps la nouvelle de mon apparition dans le monde et celle de la disparition d'un de ses clients de Marseille, qui lui emportait plus de quarante mille francs ; si bien que M. Eyssette, heureux et désolé du même coup, se demandait, comme l'autre, s'il devait pleurer pour la disparition du client de Marseille, ou rire pour l'heureuse arrivée du Petit Daniel... Il fallait pleurer, mon bon monsieur Eyssette, il fallait pleurer doublement.“

 

 

 

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A
lphonse Daudet (13 mei 1840 - 17 december 1897)

„Alphonse Daudet et Sa Fille“ door Eugene Carriere, 1887

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, vertaler en godsdiensthistoricus Theo van  Baaren werd op 13 mei 1912 geboren in Utrecht. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007 en ook mijn blog van 13 mei 2008 en ook mijn blog van 13 mei 2009 en ook mijn blog van 13 mei 2010.

 

Uit: The Waste Land (T. S. Eliot, fragment)

 

„........ De nymphen zijn vertrokken.
Hun vrienden ook, de luierende zoons van grote zakenlui;
Vertrokken, zonder achterlating van adres.
Aan de wateren van Leman zat ik teneer en weende. . .
Lieflijke Theems, stroom zacht, tot ik eindig mijn zang,
Lieflijke Theems, stroom zacht, want ik spreek niet luid noch lang.
Maar achter mijn rug in koude vlagen hoor
Ik beenderen ratelen, en grinniken gespreid van oor tot oor.

 

In Highbury geboren. In Richmond en Kew verloren.
'k Verhief mijn knieën in Richmond aangekomen,
Achterover in mijn smalle kano uitgestrekt.'
'Mijn voeten zijn te Moorgate, en mijn hart
Onder mijn voeten. Toen het was gebeurd
Beloofde hij" een nieuw begin" vol smart.
Ik heb' t niet goed- noch afgekeurd. Waarom verbitterd of getreurd ?'
'Op' t strand van Margate
Kan ik verbinden
Niets met niets.
Gebroken nagels van vuile handen.
Mijn familie, kleine lui, die niets
Verwachten. '
lala

Te Carthago kwam ik toen“

 

 

 

 

Vertaald door Theo van  Baaren

 

 

 

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Theo van  Baaren
(13 mei 1912  -  4 mei 1989)

 

 

 

 

De Duitse dichter Reinhold Schneider werd op 13 mei 1903 geboren in Baden-Baden. Zie ook mijn blog van 13 mei 2006 en ook mijn blog van 13 mei 2009 en ook mijn blog van 13 mei 2010.

 

 

Entfremdet ist das Volk mir

 

Entfremdet ist das Volk mir, nur sein Leiden

Bedrängt mich nachts, und furchtbar drückt die Not,

Daß ich nicht spreche nach des Herrn Gebot

Und schweigend seh das Heilige verscheiden.


Ob aller Augen sich am Glänze weiden,

Seh ich die Nacht, das Unheil und den Tod,

Und wie der Untergang im Siege droht

Und sich in falschen Ruhm Verderber kleiden.


Verkehrt sind alle Zeichen, stumm die Dichter.

Es bannt das Wort nicht mehr die Todesmächte,

Die deine Seele, Volk, in Fesseln schlagen.


Mein Volk, mein Volk, wie wird der ewige Richter

Dereinst uns wägen nach dem ewigen Rechte,

Wenn er nicht zählte, was wir stumm getragen!

 

 

 

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Reinhold Schneider (13 mei 1903 – 6 april 1958)

Buste van Albert Schilling, 1954

 

 

 

 

De Duits-Nederlandse schrijver Jacob Gottfried Haafner werd geboren op 13 mei (volgens anderen op 13 maart) 1754 in Halle an der Saale. Zie ook  mijn blog van 13 mei 2007 en ook mijn blog van 13 mei 2009 en ook mijn blog van 13 mei 2010.

 

Uit: Reize in eenen Palanquin; of lotgevallen en merkwaardige aanteekeningen op eene reize langs de kusten Orixa en Choromandel.

 

‘Ramsander!’ zeide ik tot mijnen Dobasch ‘wij zullen de Thonij in Gods naam maar laten zeilen. - Ik ga over land! - bestel mij acht Koelies! - Morgen met den dageraad wil ik vertrekken. Mijn vriend martin zal mij wel eenen Palanquin leenen; hij heeft er twee - of anders moet gij er eenen zien te huren; bezorg mij ook een paar flesschen Arak, en vijf honderd Sheroutes; haast u, en maak dat alles gereed is.’

De zaak was eigenlijk zoo gelegen. Ik moest naar Mazulipatnam - en was in het begin voornemens die reize in eene Thonij te doen, die toen juist op de reede lag en derwaarts stond te vertrekken. De gelegenheid was zoo kwaad niet; als alles wel ging, en wij doorzeilden, zoude het op zijn hoogst een reisje van drie of vier dagen zijn; want wij waren in het saizoen, waarin wij wind en stroom zouden mede hebben.

Doch bij nadere overweging en herinnering, aan hoe vele ongemakken men in zoo eene Thonij is blootgesteld, (want ik had meer met dezelve gevaren,) hoe ellendig en bekrompen men er zich in moet behelpen, hoe langdurig en vervelend somtijds de kortste reizen in dergelijke vaartuigen zijn - de onkunde en vreesachtigheid der Tandels, die gemeenlijk des nachts ten anker gaan, bij den minsten sterken wind in de eerste de beste haven vlugten, altoos langs den wal houden, om den ankergrond niet te verliezen, en andere onaangenaamheden meer, veranderde ik van gedachten, en nam voor, de reis over land te doen.“

 

 

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Jacob Haafner (13 mei 1754 – 4 september 1809)

Boekomslag

Geschreven door Romenu om 19:26 Reageer op dit bericht

Koji Suzuki, Roch Carrier, Adolf Muschg, Franz Michael Felder

De Japanse schrijver Koji Suzuki werd geboren op 13 mei 1957 in Hamamatsu. Zie ook mijn blog van 13 mei 2009.

 

Uit: The Ring (Vertaald door Bernhard Liesen en Katrin Marburger)

 

“Am nördlichen Rand eines Neubaugebiets, direkt neben dem Sankeien-Park gelegen, stand eine Reihe von jeweils 14-stöckigen Häusern mit Eigentumswohnungen. Obwohl der Gebäudekomplex

erst kürzlich errichtet worden war, hatten fast alle Wohnungen bereits Käufer gefunden. Jedes Haus beherbergte beinahe einhundert nicht besonders geräumige Eigentumswohnungen, doch die meisten der dort lebenden Menschen hatten ihre Nachbarn noch nie gesehen. Nur nachts, wenn die Fenster erleuchtet waren, schien man sicher sein zu können, dass hier wirklich Menschen lebten.

Weiter südlich reflektierte das ölverschmierte Wasser des Meeres die funkelnden Lichter einer Fabrik. An ihren Wänden verlief ein Wirrwarr von Rohren und Kabeln, das an Blutgefäße oder Muskelgewebe erinnerte. Auf der Vorderfassade der Fabrik tanzten zahllose Lichter wie in der Finsternis glühende Insekten, sodass man dieser bizarren Szenerie eine gewisse Schönheit nicht absprechen konnte.

Ein paar hundert Meter weiter, mitten in dem Neubaugebiet, stand zwischen mit mathematischer Präzision angelegten, bisher noch unbebauten Grundstücken ein vereinzeltes, einstöckiges Haus mit Garage, dessen Eingangstür direkt auf die von Norden nach Süden verlaufende Straße ging. Es war ein ganz gewöhnliches Eigenheim, wie man es in jeder beliebigen Neubausiedlung fand, doch bis jetzt waren weder die daneben noch die dahinter liegenden Grundstücke bebaut worden. Vielleicht lag es an der schlechten Verkehrsanbindung, dass bisher erst wenige Grundstücke verkauft worden waren. Folglich wiesen entlang der Straße immer wieder Schilder darauf hin, dass für diese Grundstücke

noch Interessenten gesucht wurden. Verglichen mit dem Gebäudekomplex mit den Eigentumswohnungen wirkte die Neubausiedlung ziemlich verwaist.”

 

 


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Kōji Suzuki (Hamamatsu, 13 mei 1957)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver en literatuurwetenschapper Adolf Muschg werd geboren op 13 mei 1934 in Zollikon, kanton Zürich. Zie ook  mijn blog van 13 mei 2007 en ook mijn blog van 13 mei 2009.

 

Uit: Atsuko soll heiraten

 

„Atsukos Eltern wohnen am Rande Tokios in einem eigenen kleinen Haus, um das, dicht wie eine zweite Wand, eine immergrüne mannshohe Hecke läuft. Es gibt nur eine Lücke darin, und die ist geplant: durch sie kann man vom westlichen, europäisch eingerichteten Raum aus den Fuji sehen. Im

Sommer nicht, aber an klaren Herbst- und Wintermorgen; selbst dann weiß man nicht immer, ob man recht sieht: eine von einer kleinenWolke kaum zu unterscheidende Erhebung hinter den Hakone-Bergen, aus wenig anderem Stoff als der weiße Himmel, mit dem sie gegen Mittag verschwimmt. Atsukos Vater ist Professor für »Audio-visual Education« an einer kleinen, aber angesehenen Privatuniversität. ImWestzimmer steht der Fernsehempfänger. Abends sitzt der Vater gern davor, hält aber meist die Zeitung zwischen sich und den Bildschirm; nur bei seinem eigenen Auftritt, jeden Freitagabend, läßt er sie sinken. Dann setzt sich die Mutter hinten in der Ecke auf ihrem Stuhl zurecht, und die Kinder verlassen das Zimmer. Kinder sind sie nur noch in den Augen ihrer Eltern: Ichiro 30, Yoji 28, Atsuko 22. Solche Kinder heiraten.

Vor einem Jahr war es an Ichiro gekommen. Seine Verheiratung bot kein Problem, weil er selbst keines war. In seiner Bankbeamtenstelle, die ihn wenig mit passenden Mädchen zusammenführte, war er froh um die traditionellenWege der Heiratsvermittlung, die eine Freundin der Familie mit Takt

und Umsicht für ihn ging. Der Erfolg war vorauszusagen.

Die jungen Leute trafen sich, fanden nichts gegeneinander einzuwenden und heirateten, nachdem die gehörigen Fristen, fast nur der Form zuliebe, verstrichen waren. Atsuko hätte es nicht verwundert, wenn Yoji, der zweite Bruder, den Anfang gemacht hätte, denn sonst war der für jeden Fürwitz zu haben – doch, in diesem Fall hätte es sie gewaltig verwundert. Yoji im Hochzeitsfrack; was hätten sie beide dazu für ein Gesicht gemacht?“

 

 

 

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Adolf Muschg (Zollikon
, 13 mei 1934)

 

 

 

 

De Canadese schrijver Roch Carrier werd geboren op 13 mei 1937 in Sainte-Justine, Quebec. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007 en ook mijn blog van 13 mei 2009.

Uit: The Hockey Sweater

„I remember very well the winter of 1946. We all wore the same uniform as Maurice Richard, the red, white, and blue uniform of the Montréal Canadiens, the best hockey team in the world. We all combed our hair like Maurice Richard, and, to keep it in place we used a kind of glue - a great deal of glue. We laced our skates like Maurice Richard, we taped our sticks like Maurice Richard. We cut his pictures out of all the newspapers. Truly, we knew everything there was to know about him.

On the ice, when the referee blew his whistle, the two teams would rush at the puck. We were five Maurice Richards against five other Maurice Richards, throwing themselves on the puck. We were ten players all wearing the uniform of the Montréal Canadiens, all with the same burning enthusiasm. We all wore the famous number 9 on our backs.

How could we forget that?

One day, my Montréal Canadiens sweater was too small for me and it was ripped in several places. My mother said, "If you wear that old sweater, people are going to think we are poor."

Then she did what she did whenever we needed new clothes. She started to look through the catalogue that the Eaton Company in Montreal sent us in the mail every year. My mother was proud. She never wanted to buy our clothes at the general store. The only clothes that were good enough for us were the latest styles from Eaton's catalogue.“

 

 

 

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Roch Carrier (Sainte-Justine, 13 mei 1937)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Franz Michael Felder werd geboren op 13 mei 1839 in Schoppernau. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007. en ook mijn blog van 13 mei 2009.

 

Uit: Gespräche des Lehrers Magerhuber mit seinem Vetter Michel

 

Michel: Herrliche Herbsttage das! Noch glaubte man kaum, daß es schon November sei, wenn man nicht auch dich, den sicheren Wintervogel, wieder kommen sähe. Aber das, Vetter, das war ein trauriger Sommer! Ich hätte nicht mehr geglaubt, daß du meinen Ältesten noch einmal sehen würdest. Man kann sich wohl kaum vorstellen, wie mir ward, als ich in der Zeitung las, wie jetzt die Rosse mehr wert seien als die Menschen. Es war furchtbar!

Lehrer: Es war wie immer, wenn von einem oder einigen ein Zweck verfolgt wird und die Mittel, die Werkzeuge, nur so viel gelten, als sie zur Erreichung dieses ihres Zweckes wert sind. Da kann es einem gar oft begegnen, daß man weniger als ein Tier, ja weniger als eine Maschine geschätzt und auch danach behandelt wird.

M.: Ja, ja, der Krieg ist das allerschrecklichste.

L.: Und doch muß man ihn, wie die Welt nun einmal ist, ein notwendiges Übel nennen. M.: Geht denn Macht vor Recht?

L.: Ja. –

M.: Mensch – Kerl – und dich läßt man noch Lehrer sein?

L.: Nur ruhig! In unseren Schulen haben wir nichts mit der Gegenwart, ihren Schlagwörtern und Forderungen zu tun. Wir haben ja von Abraham und Isaak und ähnlichen Helden der guten alten Zeit vorzutragen; jener Zeit, da der Mensch noch Gut und Blut einsetzte für seine Überzeugung. Damals war das Recht Macht, wie die Lebensgeschichte vieler beweist; heutzutage aber gleicht das Recht fast der von den einen heiß, den andern kalt gedachten Sonne hoch oben am oft bewölkten Himmel. Die armen Menschlein sitzen auf einem Hügel und warten auf ihre Strahlen, die sie ein wenig erwärmen und die Früchte an den Bäumen neben ihnen reif machen sollen.

 

 

 

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Franz Michael Felder (13 mei 1839 – 26 april 1869)

Geschreven door Romenu om 19:21 Reageer op dit bericht

Reinout Verbeke

De Vlaamse dichter Reinout Verbeke werd geboren op 13 mei 1981 in Roeselare. Zie ook mijn blog van 29 mei 2009 en ook mijn blog van 29 mei 2010.

 

 

Waterloper

 

Rood kleurt de rivier achter mij
Ik ben zwaar, maar voeten tasten vederlicht af
de weg naar de bron

 

Bij een bocht vind ik rust op een rots
Langs mijn linkerbeen snijdt wat voorbijglijdt
zich verder in de verte kronkelt
Geen wier zal hier vertellen wat de bocht
verbergt: (verdrinkingsdood? roeiboot? een vrouw
als een dam?)

 

Wenkbrauwen wegen op mijn oogleden.
Rood is de rivier achter mij
Bron blijkt monding.

 

Ik geef horizontaal toe aan het water
terwijl aan mijn mond
het druppelen begint

 

 

 

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Reinout Verbeke (Roeselare, 13 mei 1981)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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