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Berichten van 14 mei 2011 tot 15 mei 2011

Arthur Schnitzler, Albert Verwey, Michael Lentz, Pem Sluijter, Max Frisch

De Oostenrijkse schrijver en arts Arthur Schnitzler werd geboren in Wenen op 15 mei 1862.  Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Fräulein Else

 

„Du willst wirklich nicht mehr weiterspielen, Else?“ – „Nein, Paul, ich kann nicht mehr. Adieu. – Auf Wiedersehen, gnädige Frau.“ – „Aber, Else, sagen Sie mir doch: Frau Cissy. – Oder lieber noch: Cissy, ganz einfach.“ – „Auf Wiedersehen, Frau Cissy.“ – „Aber warum gehen Sie denn schon, Else? Es sind noch volle zwei Stunden bis zum Dinner.“ – „Spielen Sie nur Ihr Single mit Paul, Frau Cissy, mit mir ist’s doch heut’ wahrhaftig kein Vergnügen.“ – „Lassen Sie sie, gnädige Frau, sie hat heut’ ihren ungnädigen Tag. – Steht dir übrigens ausgezeichnet zu Gesicht, das Ungnädigsein, Else. – Und der rote Sweater noch besser.“ – „Bei Blau wirst du hoffentlich mehr Gnade finden, Paul. Adieu.“

Das war ein ganz guter Abgang. Hoffentlich glauben die Zwei nicht, daß ich eifersüchtig bin. – Daß sie was miteinander haben, Cousin Paul und Cissy Mohr, darauf schwör’ ich. Nichts auf der Welt ist mir gleichgültiger. – Nun wende ich mich noch einmal um und winke ihnen zu. Winke und lächle. Sehe ich nun gnädig aus? – Ach Gott, sie spielen schon wieder. Eigentlich spiele ich besser als Cissy Mohr; und Paul ist auch nicht gerade ein Matador. Aber gut sieht er aus – mit dem offenen Kragen und dem Bösen-Jungen-Gesicht. Wenn er nur weniger affektiert wäre. Brauchst keine Angst zu haben, Tante Emma ...

Was für ein wundervoller Abend! Heut’ wär’ das richtige Wetter gewesen für die Tour auf die Rosetta-Hütte. Wie herrlich der Cimone in den Himmel ragt! – Um fünf Uhr früh wär’ man aufgebrochen. Anfangs wär’ mir natürlich übel gewesen, wie gewöhnlich. Aber das verliert sich. – Nichts köstlicher als das Wandern im Morgengrauen. – Der einäugige Amerikaner auf der Rosetta hat ausgesehen wie ein Boxkämpfer. Vielleicht hat ihn beim Boxen wer das Aug’ ausgeschlagen. Nach Amerika würd’ ich ganz gern heiraten, aber keinen Amerikaner. Oder ich heirat’ einen Amerikaner und wir leben in Europa. Villa an der Riviera. Marmorstufen ins Meer. Ich liege nackt auf dem Marmor. – Wie lang ist’s her, daß wir in Mentone waren? Sieben oder acht Jahre. Ich war dreizehn oder vierzehn. Ach ja, damals waren wir noch in besseren Verhältnissen. – Es war eigentlich ein Unsinn die Partie aufzuschieben. Jetzt wären wir jedenfalls schon zurück.“

 

 

 

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Arthur Schnitzler (15 mei 1862 - 21 oktober 1931)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, essayist en letterkundige Albert Verwey werd geboren in Amsterdam op 15 mei 1865. Zie ook mijn blog van 15 mei 2010 en verder alle tags voor Albert Verwey op dit blog.

 


Ik drink mijn zonden op als rijpe wijn

 

Ik drink mijn zonden op als rijpe wijn
Waar een kap'laan zich heim'lijk aan bedrinkt: –
Hij feest zijn oog aan 't glas, dat halfvol blinkt
Binnen de lichtkring van de lamp, wier schijn

Wemelt rondom en scheem'ring wordt in 't klein
Vertrek, waar vóor hem zich een heir verdringt
Van dromen, tot zijn hoofd halfdromend zinkt:
Hij prevelt stukjes van een vroom refrein:

Hij droomt zich Kardinaal of Paus, maar houdt
De grendel op de deur – zijn pausschap komt
Niet verder dan de drempel van zijn cel:

De andre dag treedt need'rig en devoot
De priester, die in 't oud gewaad zich kromt,
Voor 't altaar en hij leidt de ritus wèl...

 

 

 

Kuddedichters

 
Poëzie is geen voer voor een kaste

Maar een dronk voor de vrije mens -

Tot de kudde die vastte en die braste

Zich ophief in dwingend gedrens

En de slechte poëten kwamen

Van wie zij schijn voor wezen namen.

 

 

 

Van de liefde die vriendschap heet

 

I.

 

Licht van mijn ziel! ik zag u steeds van ver,
En wist wel dat gij eindlijk komen zoudt; –
Woorden, die ik niemand heb betrouwd,
Gaan uit als bleke vlammen, – als een ster,

Die in ’t azuur, maar blanker, lieflijker,
Zie ’k in uw lokken liggen ’t licht gelaat;
’t Mysterie van veel leeds, maar nooit van haat,
Droomt in uw ogen; – ’k zag het steeds van ver.

Ik al u zien, mijn Licht, zo zie gij mij:
In éen zoet waas van gloed, waar ieder woord
Doorheenvlamt van de lippen en saamglijdt

Met andere tot één lichtende enigheid –
En elk van ons droomt in een glorie voort,
En andre glorie gaat ons stil voorbij.

 

 

 

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Albert Verwey (15 mei 1865 -  8 maart 1937)

Portret door Jan Veth, 1885 (Detail)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, literatuurwetenschapper en musicus Michael Lentz werd geboren in Düren op 15 mei 1964. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Muttersterben

 

“Friederike berichtet von einem haus das langsam verschwindet; und jemand ist bei ihr und hört ihr zu. Und jemand ist bei ihr und veröffentlicht sein ohr.
Während Friederike berichtet und jemand ist bei ihr und hört ihr zu und jemand der bei ihr ist veröffentlicht sein ohr verausgabt sein ohr, verschwindet langsam ein haus.
Jemand schreitet oder geht durchs tor oder törchen oder schreitet und geht über den kiesweg hinter dem tor, und jemand öffnet viel zu verzögert das ohr des tores den förmigrunden kugellauf den blaugefassten metallkopf, des tores wachhund, verdreht einer wie gerufen den knauf, und langsam verschwindet ein haus.
Es ist ihr haus, es ist mein haus. Und der blick dieser vonstatten gehende blick dieser jetztblick dieses blicklings vor augen stellen: Friederike grünblatt weißblatt Friederike ich. Bist du mit mir über den kiesweg geschritten; apfelmoräne muräne schattenmorelle? Dort auf der tanne verhallten schritt und ruf einer person wie Mutter.
Und sollte das nun, dieser haufen selbstvermehrte überziehung, sollte das nun so etwas wie ein letztes auge sein, ein hingeworfenes zurückgefedertes augenpaar, sollte das nun so etwas wie ein letztes auge sein? So wie auf dem foto wo du stramm stehst und es gibt noch jene unbebauung sagen wir mal bestrafung unbereinigte flur natürlich kurze hose schultüte rosenbeet und jemand steht neben dir und achtundsechzig ist spurlos an ihm vorbeigegangen "geflutscht" steht aufrecht steht so dahin.“

 

 


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Michael Lentz (Düren, 15 mei 1964)

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Pem Sluijter werd geboren in Middelburg op 15 mei 1939. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

 

Reizigers

 

Vanaf de hoogste top

in  nietsontziende stromen

tot op de laagst gelegen

wegen -op de Sedom-

Ein Gediweg- zijn regens

onbeheersbaar neergekomen.

 

Doorschud kijken zij op

tegen het gebergte dat

weliswaar vruchtbaar is;

waterdoorlaatbaar niet.

 

In de bus, aan tafel,

naast het zwembad

-een puzzelblad paraat-

keert hij haar toe

zijn beter horend oor;

hij luistert als zij praat.

Leent haar zijn bril.

 

Verscherpt verstaat zij nu

de gruwelen die hij ziet:

zijn onnbespreekbaar leed.

 

 

 

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Pem Sluijter (15 mei 1939 - 18 december 2007)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver en architect Max Frisch werd geboren in Zürich op 15 mei 1911. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010
 

Uit: Mein Name sei Gantenbein

 

„Es ist ein Tag im September, und wenn man aus den finstern und gar nicht kühlen Gräbern wieder ans Licht kommt, blinzeln wir, so grell ist der Tag; ich sehe die roten Schollen der Äcker über den Gräbern, fernhin und dunkel das Herbstmeer, Mittag, alles ist Gegenwart, Wind in den staubigen Disteln, ich höre Flötentöne, aber das sind nicht die etruskischen Flöten in den Gräbern, sondern Wind in den Drähten, unter dem rieselnden Schatten einer Olive steht mein Wagen grau von Staub und glühend, Schlangenhitze trotz Wind, aber schon wieder September: aber Gegenwart, und wir sitzen an einem Tisch im Schatten und essen Brot, bis der Fisch geröstet ist, ich greife mit der Hand um die Flasche, prüfend, ob der Wein (Verdicchio) auch kalt sei, Durst, dann Hunger, Leben gefällt mir –

 

 


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Max Frisch (15 mei 1911 - 4 april 1991)



Zie voor nog meer schrijvers van de 15e mei ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:01 Reageer op dit bericht

Judith Hermann, Peter Shaffer, Raymond Federman, W.J.M. Bronzwaer, Frits van Oostrom

De Duitse schrijfster Judith Hermann werd geboren op 15 mei 1970 in Berlijn-Tempelhof. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Nichts als Gespenster

 

„Ruth sagte »Versprich mir, daß du niemals etwas mit ihm anfangen wirst«. Ich erinnere mich, wie sie aussah dabei. Sie saß auf dem Stuhl am Fenster, die nackten Beine hochgezogen, sie hatte geduscht und sich die Haare gewaschen, sie trug nur ihre Unterwäsche, ein Handtuch um den Kopf geschlungen, ihr Gesicht sehr offen, groß, sie sah mich interessiert an, eher belustigt, nicht ängstlich. Sie sagte »Versprich mir das, ja?«, und ich sah an ihr vorbei aus dem Fenster, auf das Parkhaus auf der anderen Straßenseite, es regnete und wurde schon dunkel, die Parkhausreklame leuchtete blau und schön, ich sagte »Also hör mal, warum sollte ich dir das versprechen, natürlich fange ich nichts mit ihm an«. Ruth sagte »Ich weiß. Versprich es mir trotzdem«, und ich sagte »Ich verspreche es dir«, und dann sah ich sie wieder an, sie hätte es nicht sagen sollen.
Ich kenne Ruth schon mein Leben lang.
Sie kannte Raoul seit zwei oder drei Wochen. Er war für ein Gastspiel an das Schauspielhaus gekommen, an dem sie für zwei Jahre engagiert war, er würde nicht lange bleiben, vielleicht hatte sie es deshalb so eilig. Sie rief mich in Berlin an, wir hatten zusammen gewohnt, bis sie wegen des Engagements umziehen mußte, wir konnten nicht gut damit umgehen, voneinander getrennt zu sein, sie rief mich eigentlich jeden Abend an.

Ich vermißte sie. Ich saß in der Küche, die jetzt leer war bis auf einen Tisch und einen Stuhl, ich starrte auf die Wand, während ich mit ihr telefonierte, an der Wand hing ein kleiner Zettel, den sie dort irgendwann aufgehängt hatte, »tonight, tonight its gonna be the night, the night«. Ich dachte ständig darüber nach, ihn abzureißen, aber dann tat ich es nie.“

 

 

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Judith Hermann (Berlijn-Tempelhof, 15 mei 1970)

 

 

 

 

 

De Britse toneelschrijver Peter Shaffer werd geboren op 15 mei 1926 in Liverpool.  Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Black Comedy

 

“[Complete darkness. Two voices are heard: BRINDSLEY and CAROL: They must give the impression of two people walking round a room with absolute confidence, as if in the light. We hear sounds as of furniture being moved. A chair is dumped down.]


BRINDSLEY: There! How do you think the room looks?
CAROL [quacking]: Fabulous! I wish you could always have it like this. That lamp looks divine there. And those chairs are just the right colour. I told you green would look well in here.
BRINDSLEY: Suppose Harold comes back?
CAROL: He is not coming back till tomorrow morning.
BRINDSLEY [pacing nervously]: I know. But suppose he comes tonight?. He's mad about his antiques. What do you think he'll say if he goes into his room and finds out we've stolen them?
CAROL: Don't dramatise. We haven't stolen all his furniture. Just three chairs, the sofa, that table, the lamp, the bowl and the vase of flowers, that's all.
BRINDSLEY: And the Buddha. That's more valuable than anything. Look at it.
CAROL: Oh, do stop worrying, darling.
BRINDSLEY: Well, you don't know Harold. He won't even let anyone touch his antiques.”

 

 

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Peter Shaffer (Liverpool 15, mei 1926)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver, essayist, criticus, vertaler en literatuurwetenschapper Raymond Federman werd geboren in het Franse Montrouge op 15 mei 1928. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007  en en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

 

 

ANATOMY OF THE POET'S SKULL

 

Unenhanced and enhanced CT scans of the skull obtained:

ventricles and sucli age appropriate

no midline shift no focal gray or white matter abnormality

nor bleed noted 2x1 cm. slightly enhancing soft

tissue plaque abutting the internal auditory canal

on the right laterally and slightly indenting

upon the right cerebellar peduncle.

 

Enhanced axial and coral CT scans of the orbits obtained:

Globes optic nerves optic chiasm and extra ocular muscles

symmetrically normal no abnormal intrachonal

or extrachonal inflammatory or neoplastic changes

bony orbits intact but pronounced leftward nasoseptal deviation

concha bullosa of the right middle turbinate

and low grade inflammatory mucoperiosteal

thickening of the right maxillary antrum.

 

Minimally enhancing and en plaque soft tissue mass

in right cerebellar pontine angle with differential

diagnosis of meningioma acoustic neuroma and epidermoid.

 

Detailed evaluation of posterior fossa with gadolinium is suggested.

 

Otherwise all is well with the poet's skull.

 

 

 

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Raymond Federman (15 mei 1928 – 6 oktober 2009)

 

 

 

 

De Nederlandse letterkundige, essayist en criticus W.J.M. Bronzwaer werd geboren op 15 mei 1936 in Heerlen. Zie ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Lessen in lyriek

 

“Het gevolg van deze stelselmatige toepassing van een vormprincipe is, dat de concrete of referentiële betekenis als relatief van minder belang wordt voorgesteld. Wie wil weten op welke dag het meisje zich nu precies met de dood verzoende, komt bedrogen uit: het gedicht beweert dat het op de derde, vierde, vijfde of zesde dag kan zijn geweest.

We stuiten hier op een probleem dat al door Plato aan de orde werd gesteld en onder andere door Multatuli is behandeld. In het eerste hoofdstuk van Max Havelaar laat hij Batavus Droogstoppel een bezwaar tegen de poëzie verwoorden dat deze ook aan de dichter van de Kalevala had kunnen richten: ‘Wil men de woorden in 't gelid zetten, goed! Maar zeg niets wat niet waar is. De lucht is guur, en 't is vier uur. Dit laat ik gelden, als het werkelijk guur en vier uur is. Maar als 't kwartier voor drieën is, kan ik, die mijn woorden niet in 't gelid zet, zeggen: de lucht is guur, en 't is kwartier voor drieën.’ Wat Multatuli hier satirisch aan de orde stelt is het onvermogen van Droogstoppel in te zien dat de pragmatische instructie waaraan de dichter gehoorzaamt een andere is dan die waaraan iemand die concrete feiten meedeelt gebonden is. Het gedichtje over guur en vier uur vertoont onmiskenbaar het kenmerk van de geperiodiseerde herhaling (Droogstoppel zegt dat de woorden ‘in 't gelid staan’) en deze werkt als een signaal dat de ‘waarheid’ die bij deze tekst in het geding is een andere ‘waarheid’ is dan die welke de kroniekschrijver van concrete feiten wil meedelen. Droogstoppels geborneerdheid is dat hij slechts één waarheidsbegrip kent, dat van de harde, bloedeloze positivist voor wie alleen de feiten tellen.”

 

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W.J.M. Bronzwaer (15 mei 1936 – 20 januari 1999)

Multatuli  (Geen portrtet van W.J.M. Bronzwaer beschikbaar)

 

 

 

 

 

De Nederlandse historisch letterkundige Frits van Oostrom werd geboren in Utrecht op 15 mei 1953. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

 Uit: Stemmen op schrift

 

„De humanisten brandmerkten de eeuwen tussen 500 en 1500 als geestloze middenperiode, vandaar de term ‘Middeleeuwen’, die de aansluiting verstoorde tussen de grandioze Oudheid en henzelf. Toch waren ze wel degelijk geïnteresseerd in documenten uit die dorre tussentijd, vooral wanneer die licht wierpen op de vroegste stadia der Europese talen.
In 1591 toont de Luikse kanunnik Arnold Wachtendonck Justus Lipsius het handschrift dat nog steeds kan gelden als het alleroudste Nederlandse boek: de Wachtendonckse psalmen. Het manuscript dateerde uit omstreeks 900 en was geschreven in een klooster nabij Luik.
Boven de Latijnse psalmwoorden stonden Germaanse equivalenten genoteerd. De psalmen waren de basisteksten waaruit jonge monniken (en ook wel nonnen) hun eerste lessen kregen in lezen en taal. Hun alfabetisering verliep via het Latijn, een voor hen vreemde taal, die de kinderen in het begin wel met behulp van hun moedertaal moesten interpreteren – en vandaar de glossen. De codex is na Lipsius nooit meer gezien, evenals Lipsius’ afschrift van het oude boek. We moeten ons behelpen met kopieën (van kopieën). Dankzij de woordenlijstjes Nederlands-Latijn zoals Lipsius die aanlegde, is een klein deel van het alleroudste Nederlands bewaard gebleven.
Het Gruuthuse-handschrift kwam omstreeks 1400 nabij Brugge tot stand. Ook deze codex heeft een rechtstreekse connectie met de psalmen. Het handschrift opent met een dichterlijke meditatie op een psalm. De tekst zet in met het Latijnse vers van de psalm, waarop een vrije parafrase in het Vlaams volgt. Ten opzichte van de Wachtendonckse psalmen is de hiërarchie van de twee talen volledig omgekeerd.“

 

 

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Frits van Oostrom (Utrecht, 15 mei 1953)

Geschreven door Romenu om 18:54 Reageer op dit bericht

Paul Zindel, Mikhail Bulgakov, Lyman Frank Baum, Katherine Anne Porter, René Regenass

De Amerikaanse schrijver Paul Zindel werd geboren op 15 mei 1936 in New York. Zie en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: The Effect of Gamma Rays on Man-in-the-Moon Marigolds

 

"In front of my eyes, one part of the world was becoming another. Atoms exploding . . . atom after atom breaking down into something new . . . It would go on for millions of years . . ."

"This long street, with all the doors of the houses shut and everything crowded next to each other . . . And then I start getting afraid that the vegetables are going to spoil . . . and that nobody's going to buy anything . . ."

"Well, they say I came out of my room . . . and I started down the stairs, step by step . . . and I heard the choking and banging on the bed . . ."

The Setting
A room of wood which was once a vegetable store -- and a point of debarkation for a horse-drawn wagon to bring its wares to a small town.

But the store is gone, and a widow of confusion has placed her touch on everything. A door to Nanny's room leads off from this main room, and in front of the door hang faded curtains which allow ventilation in the summer. There is a hallway and a telephone. A heavy wood staircase leads to a landing with a balustrade, two doors, and a short hall. Beatrice sleeps in one room; Tillie and Ruth share the other.

Objects which respectable people usually hide in closets are scattered about the main room: newspapers, magazines, dishes; empty bottles; clothes; suitcases; last week's sheets. Such carelessness is the type which is so perfected it must have evolved from hereditary processes; but in all fairness to the occupants, it can be pointed out that after twilight, when shadows and weak bulbs work their magic, the room becomes interesting.“

 

 

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Paul Zindel (15 mei 1936 – 27 maart 2003)

 

 

 

 

De Russische schrijver Mikhail Afanasjevitsj Bulgakov werd geboren op 15 mei 1891 in Kiev. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: The Master and Margarita (Vertaald door Michael Glenny)

 

'A glass of lemonade, please,'said Berlioz.
     'There isn't any,'replied the woman  in the kiosk. For some reason  the request seemed to offend her.
     'Got any beer?' enquired Bezdomny in a hoarse voice.
     'Beer's being delivered later this evening' said the woman.
     'Well what have you got?' asked Berlioz.
     'Apricot juice, only it's warm' was the answer.
     'All right, let's have some.'
     The apricot juice produced a rich  yellow froth, making the  air  smell like a hairdresser's. After drinking it the two writers immediately began to hiccup.  They paid and  sat down on a bench facing  the pond, their backs to Bronnaya  Street.Then occurred  the second oddness,  which  affected Berlioz
alone.  He suddenly stopped  hiccuping, his heart  thumped and for  a moment vanished, then  returned  but  with  a  blunt  needle sticking  into it.  In addition  Berlioz was seized  by a  fear that was groundless but so powerful that he had an immediate impulse  to run away from Patriarch's Ponds without looking back.
     Berlioz gazed  miserably  about him, unable  to say what had frightened him.  He went pale,  wiped his forehead with his handkerchief and thought: '
What's  the  matter with me?  This has never happened  before. Heart playing tricks . . .  I'm overstrained ... I think it's time  to chuck everything up and go and take the waters at Kislovodsk. . . .'
     Just then the sultry air coagulated and wove itself into the shape of a man--a  transparent man of the strangest appearance. On his small head was a jockey-cap and he wore a short check bum-freezer made of  air.  The man  was seven feet tall but narrow in the shoulders, incredibly thin and with a face made for derision.”

 


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  Mikhail Bulgakov (15 mei 1891 - 10 mei 1940)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Lyman Frank Baum werd geboren in Chittenango op 15 mei 1856. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: The Wonderful Wizard of Oz

 

„It was Toto that made Dorothy laugh, and saved her from growing as gray as her other surroundings. Toto was not gray; he was a little black dog, with long silky hair and small black eyes that twinkled merrily on either side of his funny, wee nose. Toto played all day long, and Dorothy played with him, and loved him dearly.

Today, however, they were not playing. Uncle Henry sat upon the doorstep and looked anxiously at the sky, which was even grayer than usual. Dorothy stood in the door with Toto in her arms, and looked at the sky too. Aunt Em was washing the dishes.

From the far north they heard a low wail of the wind, and Uncle Henry and Dorothy could see where the long grass bowed in waves before the coming storm. There now came a sharp whistling in the air from the south, and as they turned their eyes that way they saw ripples in the grass coming from that direction also.

Suddenly Uncle Henry stood up.

"There's a cyclone coming, Em," he called to his wife. "I'll go look after the stock." Then he ran toward the sheds where the cows and horses were kept.

Aunt Em dropped her work and came to the door. One glance told her of the danger close at hand.

"Quick, Dorothy!" she screamed. "Run for the cellar!"

Toto jumped out of Dorothy's arms and hid under the bed, and the girl started to get him. Aunt Em, badly frightened, threw open the trap door in the floor and climbed down the ladder into the small, dark hole. Dorothy caught Toto at last and started to follow her aunt. When she was halfway across the room there came a great shriek from the wind, and the house shook so hard that she lost her footing and sat down suddenly upon the floor.“

 

 

 

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Lyman Frank Baum
(15 mei 1856 - 6 mei 1919)

 

 


De Amerikaanse schrijfster en journaliste
Katherine Anne Porter werd geboren op 15 mei 1890 in Indian Creek, Texas. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Portrait: Old South

 

„My grandfather, a soldier, toward the end of the War was riding along one very cold morning, and he saw, out of all reason, a fine big thick slice of raw bacon rind lying beside the road. He dismounted, picked it up, dusted it off and made a hearty breakfast of it. “The best piece of bacon rind I ever ate in my life,” said my grandfather. These little yarns are the first that come to mind out of hundreds; they were the merest surface ripples over limitless deeps of bitter memory. My elders all remained nobly unreconstructed to their last moments, and my feet rest firmly on this rock of their strength to this day.

The woman who made That Brew and the soldier who ate the bacon rind had been bride and groom in a Kentucky wedding somewhere around 1850. Only a few years ago a cousin of mine showed me a letter from a lady then rising ninety-five who remembered that wedding as if it had been only yesterday. She was one of the flower girls, carrying a gilded basket of white roses and ferns, tied with white watered-silk ribbon. She couldn’t remember whether the bride’s skirt had been twentyfive

feet or twenty-five yards around, but she inclined to the latter figure; it was of white satin brocade with slippers to match.

The flower girl was allowed a glimpse of the table set for the bridal banquet. There were silver branched candlesticks everywhere, each holding seven white candles, and a crystal chandelier holding fifty white candles, all lighted.“

 

 

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Katherine Anne Porter (15 mei 1890 – 18 september 1980)

 

 

 

 

De Zwitserse dichter, schrijver en beeldend kunstenaar René Regenass werd geboren op 15 mei 1935 in Basel. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

 

Gedicht über das Gotthelf-Schulhaus

 

Ich kannte Gotthelf nicht,
als ich kleiner Wicht
in diesem Schulhaus stand,
verängstigt an der Wand.

 

Mein Name wurde aufgerufen,
ich erklomm die Treppenstufen,
befand mich bald in einem Zimmer -
da sass ich nun, mir schien's für immer.

 

Lernte rechnen und auch schreiben,
aber schöner war das wilde Treiben
draussen, in den langen Pausen.
Weg war alle Angst und alles Grausen.

 

Der Lehrer brachte täglich jedem bei,
wie wichtig jetzt die Schule sei.
Das hatten wir vergessen,
schon vor dem nächsten Mittagessen.

 

Herr Fässler war der kluge Mann,
an den ich mich erinnern kann.
Als Lehrer stand er vor der Klasse,
mit viel Gewicht und mit Grimasse.

 

Die Stimme einmal laut, meist tief,
wenn er einem Schüler rief.
Verlor er aber die Geduld,
sprang er schnell herab vom Pult.

 

Er duldete nicht Lärm noch Schwatzen,
sonst gab's auf Hand und Hintern Tatzen...
Dennoch denk ich gern an jene Zeit,
an diese Gotthelf-Herrlichkeit!

 

 

 

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René Regenass (Basel, 15 mei 1935)

Geschreven door Romenu om 18:48 Reageer op dit bericht

Jo Gisekin, Jens Sparschuh, Karl-Markus Gauß, Eoin Colfer, Gaby Hauptmann, Dante Alighieri

De Vlaamse dichteres Jo Gisekin werd geboren in Gent op 14 mei 1942. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

 

Vader

 

Vaders zijn er altijd geweest met het
beheerste gebaar in de armen. Het broze
in elk van hun vingers. Het kind op schoot.
Onuitgepakt cadeau met verstrengelde
beentjes. Als mastiek ontrold.

 

Ze zijn van tel in het huiselijk bestaan. Ze
schuiven gordijnen open. Hun kijk op akkers
in bloei. Wrijven het dekentje glad en
smoren gevaren ondergronds. Een pluim op de hoed.
Ze denken dieper na hoe ze het armpje
of het hoofd moeten steunen.
Ze aarzelen bij elke stap. Gaan wijdbeens
op de voorplecht staan. In evenwicht.
Ze tellen ribben en
tenen en waken bij het gewicht in de wieg.
Geen wind mag in de zeilen slaan.

 

Het interval van de adem verschuift in hun
oor. Ze zoeken naar maat en volgen de
weg die de sluimer inslaat tot aan
de slaap.
Rust is aan vaders nooit besteed. Ze timmeren
een dak boven het hoofd van het kind: de herfst
wordt dramatisch dit jaar.
Ze springen in laarzen en dammen het land.
Geen watersnood binnen de oevers.
Liever eelt op de hand.

 

Vaders zijn tot alles in staat. Ze tekenen
hun zelfportret uit op het kind.
Het geringste voortbestaan.

 

 

 

 

De nacht is veel te groen

 

De nacht is veel te groen
om krekels van het
blauw te onderscheiden

waar is het licht
dat leeggezogen weiden
uit hun stramme schaduw dwingt?

Je hoort geen stilte
die luider snikt
dan legers meeldraden
- ze vechten voor wat licht -

schrijf met glazen woorden
de scherven op hun dode bloemenmond.


de tijd eet geld met hopen
en af en toe
zich rond.

 

 


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Jo Gisekin
(Gent, 14 mei 1942)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Jens Sparschuh werd geboren op 14 mei 1955 in Karl-Marx-Stadt en groeide op in Oost-Berlijn. Zie ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

Uit: Eins zu eins

 

“Auf dem hopste in eigensinnigen Schlenkern ein Autoreifen davon. Das alles stand deutlich vor meinen Augen. Rad ab! dachte ich noch. Doch schon wenig später konnte ich mich an Einzelheiten kaum noch erinnern. Das Bild zerfiel. So wie morgens ein Traum. Eben noch mit beiden Händen zu greifen, entzieht er sich - ein Schwindelgefühl, über einem Abgrund, hinterlassend - plötzlich ins Unterbewußtsein und läßt sich von dort schon nicht mehr zurückrufen. Je angestrengter ich mir das eben Gesehene klarmachen wollte, desto verschwommener wurde es. Am Ende blieb: die Erinnerung an einen Alptraum, der angeschmort nach Gummi roch und aus dem ein Autoreifen mit unbekanntem Ziel davonrollte. Die Trottenburg erwartete mich schon. Kaum hatte sie mich in ihr Zimmer gelotst, schloß sie, was sie sonst nie tut, die Tür. Da ahnte ich, daß was passiert sein mußte. Normalerweise steht ihr Büro offen. Wenn man auf unserer Etage unterwegs ist (zum Kopierer, zum Kartenraum, zur Kochnische, zum Klo), kommt man also nicht dort vorbei, ohne im dunklen Eichenholzrahmen das höchst lebendige Bild unserer Chefin Cora Trottenburg zu sehen: wie sie, elegant in Schwarz, vor dem Weiß des Tapetenhintergrunds, telefoniert, diktiert, tippt, redigiert, Kaffee trinkt - oft in den riskantesten Kombinationen, manchmal auch, wie der indische Gott Shiva, mit werweißwievielen Armen alles gleichzeitig -, und trotzdem bleibt ihr immer noch Zeit für ein Nicken und/oder Winken nach draußen in den Flur, zu uns, zu den Vorübergehenden. "Was ist denn los?" wollte ich wissen und zog mir einen Stuhl heran. Sie antwortete nicht sofort. Dann fragte sie: "Wieso bist du eigentlich gleich auf Wenzel gekommen?" "Keine Ahnung. Nur so eine . . .", ich verdrehte die Augen. "Ahnung", vervollständigte sie leise. "Genau." Seit Donnerstag letzter Woche ist Wenzel nicht mehr im Büro gewesen. Natürlich hatte ich das bemerkt, ohne mir aber groß Gedanken darüber zu machen. Das war nicht ungewöhnlich - schließlich gibt es laufend irgendwelche Besichtigungen vor Ort, Vermessungen und Abgleichungen, gerade wenn es in die letzte Phase geht. Außerdem, ich war ganz froh darüber, daß der Schreibtisch mir gegenüber ein paar Tage leer geblieben war, ich brauchte dringend Ruhe, um endlich meine interne Diskussionsvorlage wenigstens ein Stück weit voranzubringen. Einem langfristig vereinbarten Gesprächstermin am Freitag, 11 Uhr, in Potsdam war Wenzel ebenfalls ohne Angabe von Gründen ferngeblieben. Der zuständige Abteilungsleiter vom Landesvermessungsamt hatte daraufhin bei der Trottenburg nachgefragt. Sie wußte aber nicht Bescheid - peinliche Situation.

 

 

 

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Jens Sparschuh (Karl-Marx-Stadt, 14 mei 1955) 
 





De Oostenrijkse schrijver, essayist en uitgever Karl-Markus Gauß werd geboren op 14 mei 1954 in Salzburg. Zie ook
mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010.

Uit:
Im Wald der Metropolen

 

„Den ärgsten Grimassierer meines Lebens habe ich in Beaune gesehen. Der Ort sei von Touristen überlaufen, hatte uns ein Tourist gewarnt, der glaubte, wir würden seine Selbsttäuschung teilen und uns, bloß weil wir auf eigenen Wegen und nicht nach dem Pauschalangebot eines Reisebüros

unterwegs waren, für Nomaden der Moderne halten. Der Hass des Touristen auf den Touristen

ähnelt dem des Provinzlers auf den Provinzler, er gebiert kuriose Selbstentwürfe, von denen der Abenteurer mit der Kreditkarte einer der apartesten ist. Man begegnet ihm überall, in der Wüste und im Hochgebirge verursacht er abenteuerliches Gedränge, und seine Flotte pflegt über entlegene Inseln im Pazifik, die ihm alleine bekannt sind, herzufallen. Wir hatten nicht vor, in Beaune, einem von Touristen überlaufenen Ort, zu übernachten. Aber als wir das berühmte Hôtel-Dieu besichtigt hatten, machten wir uns doch auf die Suche nach einem Quartier in dieser großen kleinen Stadt.

Was der burgundische Kanzler Nicolas Roulin und seine Gemahlin Guilon de Salins beabsichtigten, als sie 1443 das Hôtel-Dieu errichten ließen, war nach den Worten des Kanzlers nichts anderes, als ihre Seele mit einem mildtätigen Werk für die Ewigkeit zu retten. Mehr als sechshundert Jahre diente das Hôtel-Dieu, großzügig angelegt über alles bekannte Maß hinaus, als Krankenhaus der Armen, die hier medizinische Behandlung wie religiösen Beistand erfuhren. Der gotische Krankensaal ist fünfzig Meter lang und vierzehn Meter breit, an den beiden Längsseiten stehen Betten, aus denen die Kranken auf die Kapelle und den Altar, die die Stirnseite des Saales beschließen, blicken konnten, sodass sie sich nicht vom Krankenlager erheben mussten, um der Heiligen Messe beizuwohnen.“

 

 

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Karl-Markus Gauß (Salzburg, 14 mei 1954)

 

 

 

 

De Ierse schrijver Eoin Colfer (zijn voornaam wordt uitgesproken als Owen) werd geboren in Wexford op 14 mei 1965. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010. 
 

Uit: Artemis Fowl

 

„Artemis was perhaps the only person alive who could take full advantage of his recent acquisition. He still retained a childlike belief in magic, tempered by an adult determination to exploit it. If there was anybody capable of relieving the fairies of some of their magical gold, it was Artemis Fowl the Second.

It was early morning before they reached Fowl Manor. Artemis was anxious to bring up the file on his computer, but first he decided to call in on Mother.

Angeline Fowl was bedridden. She had been since her husband's disappearance. Nervous tension, the physicians said. Nothing for it but rest and sleeping pills. That was almost a year ago.

Butler's little sister, Juliet, was sitting at the foot of the stairs. Her gaze was boring a hole in the wall. Even the glitter mascara couldn't soften her expression. Artemis had seen that look already, just before Juliet had suplexed a particularly impudent pizza boy. The suplex, Artemis gathered, was a wrestling move. An unusual obsession for a teenage girl. But then again she was, after all, a Butler.

"Problems, Juliet?"

Juliet straightened hurriedly. "My own fault, Artemis. Apparently I left a gap in the curtains. Mrs. Fowl couldn't sleep."

"Hmm," muttered Artemis, scaling the oak staircase slowly.

He worried about his mother's condition. She hadn't seen the light of day in a long time now. Then again, should she miraculously recover, emerging revitalized from her bedchamber, it would signal the end of Artemis's own extraordinary freedom. It would be back off to school, and no more spearheading criminal enterprises for you, my boy.

He knocked gently on the arched double doors.

"Mother? Are you awake?"

 

 

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Eoin Colfer (Wexford, 14 mei 1965)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Gaby Hauptmann werd geboren op 14 mei 1957 in Trossingen. Zie ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010. 

 

Uit: Ticket ins Paradies

 

„Clara bohrte ihren grossen Zeh in den warmen Sand und sah den feinen Sandkörnern zu, wie sie sofort nachrieselten und sich um ihre Haut schlossen. Ihr Zeh war weg – ganz wie ihr früheres Leben. Clara hatte sich aufgesetzt, die Arme um ihre nackten Beine gelegt, und ihr Blick glitt hinüber zu Andrés’ Füßen. Er hatte schöne Füße, einen ausgeprägten Spann, die Zehen gleichmäßig, Männerfüße, die man gern betrachtete. Clara zog ihren großen Zeh aus dem Sand. Ein Sandhäufchen hatte sich darauf gebildet und floss nun nach allen Seiten ab. Clara wartete, bis nur noch eine feine Schicht Körner übrig war, die ihren roten Nagel und die braune Haut mit einem leichten Schimmer bedeckten, dann schob sie ihren Fuß langsam hinüber zu Andrés. Sie sahen gut aus, nebeneinander, sie passten zusammen.

Andrés schlief. Seine Bauchdecke hob und senkte sich gleichmäßig, und Clara schob ihre gespreizten Finger durch seine lockigen Brusthaare, die sich kurz um ihre Finger schmiegten, länger wurden und sich sofort wieder einrollten, sobald sie ihre Hand wegzog. Zärtlich betrachtete sie ihn. Sein Körper war ihr vertraut, der weiche Zug um seine Lippen rief in ihr ein Gefühl der Zärtlichkeit hervor, das Clara mit Dankbarkeit erfüllte. Sie hätte nie gedacht, dass sie für einen Mann noch einmal so würde empfinden können.“

 

 

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Gaby Hauptmann (Trossingen, 14 mei 1957)

 

 


De Italiaanse dichter
Dante Alighieri werd tussen 14 mei en 13 juni 1265 (volgens hemzelf in de
Divina Comedia in de Goede Week en in het teken van de Tweelingen) in Florence geboren. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010. 
 

Uit: Divina Comedia

 

Canto I (Fragment)

 

Through diver passages, the world's bright lamp

Rises to mortals, but through that which joins

Four circles with the threefold cross, in best

 

Course, and in happiest constellation set

He comes, and to the worldly wax best gives

Its temper and impression.  Morning there,

 

Here eve was by almost such passage made;

And whiteness had o'erspread that hemisphere,

Blackness the other part; when to the left

 

I saw Beatrice turn'd, and on the sun

Gazing, as never eagle fix'd his ken.

As from the first a second beam is wont

 

To issue, and reflected upwards rise,

E'en as a pilgrim bent on his return,

So of her act, that through the eyesight pass'd

 

Into my fancy, mine was form'd; and straight,

Beyond our mortal wont, I fix'd mine eyes

Upon the sun.  Much is allowed us there,

 

That here exceeds our pow'r; thanks to the place

Made for the dwelling of the human kind

 

I suffer'd it not long, and yet so long

That I beheld it bick'ring sparks around,

As iron that comes boiling from the fire.

 

And suddenly upon the day appear'd

A day new-ris'n, as he, who hath the power,

Had with another sun bedeck'd the sky.

 

 

Vertaald door H. F. Cary

 

 

 

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Dante Alighieri (14 mei/13 juni 1265 - 13/14 september 1321)

Portret door Francesco Signorelli (Detail)


Zie voor nog meer schrijvers van de 14e mei ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:31 Reageer op dit bericht

Krister Axel, Evelyn Sanders, Walter E. Richartz, Karin Struck, Kasper Peters, Arjen Bakker

De Amerikaanse dichter en musicus Krister Axel werd geboren op 14 mei 1974 in Parijs. Zie ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

 

After the Derby

 

God I’ve waited for this
The rush of sounds this madness
Of purpose in such perfect stealth
And when I understand the greatness
Of this world in simple terms
The presence of kindred spirits
Moments of authenticity
The birth of a revolution

 

 

 

The Arrival

 

Strong words like big rocks
Leaning against each other this
Garden of giants
You came ashore like an eclipse
And blinded us all. In
The shape of a promise
The wings of a summer day
Spread their feathers across the sky
It was like magic, unpolished
From some ancient place
And it didn’t rain
As if the clouds couldn’t speak
The illusion of innocence
But the heart knows better
Cold to the touch, yet
Hot like a black stove
In the sun

 

 

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Krister Axel (Parijs, 14 mei 1974)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Evelyn Sanders werd geboren op 14 mei 1934 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

Uit: Advent fängt im September an

 

„Dass man Teenager in regelmäßigen Abständen füttern muss, ist eine allgemein bekannte Tatsache; allerdings gibt es Erwachsene, die auch fünfundzwanzig Jahre später noch dieser Gewohnheit abhängen, und dazu gehört Stefanie. Also suchen wir ein Strandrestaurant mit verglaster Terasse auf und bestellen tortilla francesca; klingt richtig gut, entpuppte sich aber als simples Omelett mit ohne was dazu. Mangelnde bzw. so gut wie keine Kenntnisse der Sprache sorgen in einem fremden Land häufig für Überraschungen. Zum Beispiel auch dann, wenn ein freier Parkplatz zwar wirklich frei ist, aber nur für Anwohner mit entsprechender disco de estacionamiento, bei uns zu Hause Parkscheibe genannt.“

 

 

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Evelyn Sanders (Berlijn, 14 mei 1934)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en chemicus Walter E. Richartz werd op 14 mei 1927 in Hamburg geboren. Zie ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

Uit: Büroroman

 

„"Mehr Härte. Mehr Dynamik. Das Kostenverhältnis muß günstiger werden. Dr. Altenberg, metallisch: 'Mehr Kosteneffektivneß -- wie man drüben sagt.' -- 'Neue Methoden des Marketing.' Wir haben die finanziellen Möglichkeiten und müssen sie rücksichtslos einsetzen. Mehr 'Pauer' fordert er, mehr 'Pusch' -- und ballt eine Faust vor dem Mikrophon.
Doch nun mildert Dr. Altenberg seinen Tonfall, er läßt jetzt Herzlichkeit aufkommen. Blaublitzende, blühende Herzlichkeit. Trotz aller Schwierigkeiten den Optimismus behalten. Unsere Ässets. 'Unsere Haupt-Ässets sind unsere Menschen', sagt Dr. Altenberg."

(...)

 

"Kuhlwein lebte allein, oder, im Büro, mit zwei Menschen. Er fühlte sich unwohl in Menschenmengen. Reden, Rufen, Mikrophone. [...] Die Wiederholungen. Wenn bestimmte Worte dauernd wiederholt wurden, hörte man schließlich nichts anderes mehr. Dann wartete man nur noch auf diese bestimmten Worte. 'Leeschenunleschen' ... 'Itawaiter, Itawaiterinnen' ... 'Betriebs ..., Betriebsrat' immer wieder: 'Riehb-Rab -- Riehb-Rab'. Gewisse schneidende Worte, wie die des Gewerkschafters. Kamen auf ihn zu, wie Zeigefinger.
Die wollen doch was! Was wollen die denn? Was soll ich denn tun?"

 

 

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Walter E. Richartz (14 mei 1927 – 3 februari 1980)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Karin Struck werd geboren op 14 mei 1947 in Schlagtow. Zie ook mijn blog van 14 mei 2008.

 

Uit: Karin Struck über Hubert Selby: Der Dämon

 

„Der Dämon" ist das dritte ins Deutsche übersetzte Buch von Hubert Selby. Ich habe es atemlos gelesen, wie man so sagt: verschlungen, und es hat mich getroffen und betroffen gemacht. Es erzählt die Geschichte von "Harry dem Aufreißer", beginnt leichtzüngig mit diesem Satz: "Die, die ihn kannten, nannten ihn Harry den Aufreißer."

Im Ton eines Unterhaltungsromans, wie erzählt aus der Perspektive von Harrys Sportsfreunden und Kumpels, teilt der Autor uns auf den ersten Seiten mit, daß Harry ein junger Angestellter einer expandierenden New Yorker Firma ist, als dreißigjähriger Mann noch bei seinen Eltern wohnt und gern verheirateten Frauen nachjagt. Rasch verläßt der Erzähler jedoch die leichte Tonlage und geht ins Zentrum, ins düstere Innenleben von "Harry dem Aufreißer": Hinter der Fassade des Frauenhelden, des frauenfressenden Potenzbrockens steckt ein tiefunglücklicher, kranker, abhängiger, süchtiger, einsamer, kaputter Mann. Süchtig nach der Droge Frau, oder besser: der Droge Erregung und Sexualität, noch genauer: für Harry sind Sinnlichkeit, Sexualität, Liebe, sind Frauen zur Droge geworden.

Harry der Aufreißer ist süchtig. Er hat montags rote, getrübte Augen und hat immer ein Fläschchen mit Augentropfen in der Schreibtischschublade bereit. (Haschisch-, Alkohol- und sonstige Süchtige bieten ein ähnliches Erscheinungsbild: diese entzündeten Kaninchenaugen und getrübtes Augenweiß.) Das Wort Sucht wird, glaube ich, gar nicht einmal erwähnt, aber noch niemand, so scheint es mir, hat Sucht so atembeklemmend, atemlos, ungeheuerlich beschrieben wie Hubert Selby.

 

 


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Karin Struck (14 mei 1947 – 6 februari 2006)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter, schrijver, dramaturg en toneelspeler Kasper Peters werd geboren in Doetinchem in 1973. Zie ook mijn blog van 14 mei 2009 en ook mijn blog van 14 mei 2010.

 

 

Laat maar

 

Jij hebt teveel gezegd
de zin die niet mocht
en de waarschuwing
is vaak gegeven

Laat maar

het is te laat om
woorden terug te draaien

Laat maar

en leg de sleutel
maar op het kastje
bij de voordeur
als je weggaat
mijn adres en het boek
dat je nooit las
mag je houden

Laat maar

totdat wij elkaar
opnieuw begroeten
zoals kennissen dat doen

 

 


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Kasper Peters (Doetinchem, 1973)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 14 mei 2009.

 

De Nederlandse dichter Arjen Bakker werd geboren in Groningen in 1981.

Geschreven door Romenu om 19:18 Reageer op dit bericht

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