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Romenu

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Berichten van 1 juli 2011 tot 2 juli 2011

Hermann Hesse, Wisława Szymborska, Pierre H. Dubois, Axel Brauns, Friedrich Klopstock

De Zwitserse (Duitstalige) schrijver Hermann Hesse werd geboren op 2 juli 1877 in Calw. Zie ook mijn blog van 2 juli 2010 en eveneens alle tags voor Hermann Hesse op dit blog.

 

Uit: Das Glasperlenspiel

 

„Es ist unsere Absicht, in diesem Buch das Wenige festzuhalten, was wir an biographischem Material über Josef Knecht aufzufinden vermochten, den Ludi Magister Josefphus III., wie er in den Archiven des Glasperlenspiels genannt wird. Wir sind nicht blind gegen die Tatsache, daß dieser Versuch einigermaßen im Widerspruch zu den herrschenden Gesetzen und Bräuchen des geistigen Lebens steht oder doch zu stehen scheint. Ist doch gerade das Auslöschen des Individuellen, das möglichst vollkommene Einordnen der Einzelperson in die Hierarchie der Erziehungsbehörde und der Wissenschaften eines der obersten Prinzipien unsres geistigen Lebens. Und dieses Prinzip ist denn auch in langer Tradition so weit verwirklicht worden, daß es heute ungemein schwierig, ja in vielen Fällen vollkommen unmöglich ist, über einzelne Personen, welche dieser Hierarchie in hervorragender Weise gedient haben, biographische und psychologische Einzelheiten aufzufinden; in sehr vielen Fällen lassen sich nicht einmal mehr die Personennamen feststellen. Es gehört nun einmal zu den Merkmalen des Geisteslebens unsrer Provinz, daß seine hierarchische Organisation das Ideal der Anonymität hat und der Verwirklichung dieses Ideals sehr nahe kommt.

Wenn wir trotzdem auf unsrem Versuche bestanden haben, einiges über das Leben des Ludi Magister Josefphus III. festzustellen und uns das Bild seiner Persönlichkeit andeutend zu skizzieren, so taten wir es nicht aus Personenkult und aus Ungehorsam gegen die Sitten, wie wir glauben, sondern im Gegenteil nur im Sinne eines Dienstes an der Wahrheit und Wissenschaft. Es ist ein alter Gedanke: je schärfer und unerbittlicher wir eine These formulieren, desto unwiderstehlicher ruft sie nach der Antithese.“

 

 

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Hermann Hesse (2 juli 1877 – 9 augustus 1962)

Portret door Ernst Würtenberger, 1905

 

 

 


De Poolse dichteres
Wisława Szymborska werd geboren in 1923 in Bnin. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2008 en ook mijn blog van 2 juli 2009 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

 

Unschuld

Gezeugt auf einer Matratze aus Menschenhaar.
Gerda. Erika. Vielleicht Margarete.
Sie weiß, wirklich, sie weiß davon nichts.
Diese Art von Information taugt
weder erteilt noch hingenommen zu werden.
Griechische Erinnyen sind allzu gerecht.
Reizen würde uns heute ihre vogelgestaltige Übertreibung.

Irma. Brigitte. Vielleicht Friederike.
Sie ist zweiundzwanzig oder auch nicht viel älter.
Sie beherrscht drei Fremdsprachen unentbehrlich auf Reisen.
Die Firma, in der sie arbeitet, empfiehlt für den Export
die besten Matratzen nur aus Kunstfasern.
Der Export verbindet die Völker.

Berta. Ulrike. Vielleicht Hildegard.
Keine Schönheit, jedoch groß und schlank.
Wangen, Hals, Brüste, Oberschenkel, Bauch
in voller Blüte und dem Glanz des Neuen.
Freudig und barfuss auf den Stränden Europas
löst sie ihr helles Haar auf, lang bis zu den Knien.

Ich rate davon ab, es abzuschneiden - sagte ihr Friseur
Einmal abgeschnitten, wächst es so üppig nie nach.
Sie können es mir glauben.
Das ist eine Tatsache, bewiesen
tausend- und tausendmal.

 

 


Vertaald door Urszula Usakowska-Wolff en Manfred Wolff

 

 

 

Some Like Poetry

 

Some -
thus not all. Not even the majority of all but the minority.
Not counting schools, where one has to,
and the poets themselves,
there might be two people per thousand.

 

Like -
but one also likes chicken soup with noodles,
one likes compliments and the color blue,
one likes an old scarf,
one likes having the upper hand,
one likes stroking a dog.

 

Poetry -
but what is poetry.
Many shaky answers
have been given to this question.
But I don't know and don't know and hold on to it
like to a sustaining railing.

 

 

 

Vertaald door Regina Grol

 

 

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Wislawa Szymborska (Bnin, 2 juli 1923)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, prozaschrijver en criticus Pierre H. (Hubert) Dubois werd geboren in Amsterdam op 2 juli 1917. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2008 en ook mijn blog van 2 juli 2009 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

Uit: Marcellus Emants

 

„Hij werd Marcellus genoemd naar zijn grootvader en zijn betovergrootvader, beiden, evenals zijn vader en zijn overgrootvader, juristen en magistraten met voorname functies. Dat ook hij een opleiding zou krijgen als jurist lag bij een zo sterke familiale traditie voor de hand. Maar ondanks de snelheid en het succes van zijn studie staakte hij zijn opleiding enkele maanden voor het behalen van zijn meestertitel, omdat hij voor het vak niets voelde en alleen voldaan had aan de wens van zijn vader. Maar deze overleed in maart 1871, toen Marcellus 22 jaar was, en zijn moeder schijnt geen aandrang op hem te hebben uitgeoefend om, zo dicht bij de eindstreep, de studie te voltooien. Zijn enige werkelijke interesse was de artistieke expressie en, hoewel hij ook schilderde en musiceerde, was de literatuur het middel waaraan hij de voorkeur gaf en waarvoor hij het meeste talent bezat.

Marcellus Emants werd schrijver, de belangrijkste van zijn generatie en een der belangrijkste van de halve eeuw rondom de eeuwwisseling. Hij werd opgevoed in een hervormd milieu, maar de godsdienst heeft hem nooit een oplossing geboden voor het probleem van het bestaan, en in zijn eerste omvangrijk essay, Bergkristal, verschenen in het tijdschrift Spar en Hulst in 1872, schreef hij: ‘Het was een goede geest, die mij toen scepticus maakte, want had ik geloofd, onvoorwaardelijk geloofd, de reactie had niet kunnen uitblijven en ik zou heden de grootste godloochenaar zijn, die op Neerland's bodem rondliep’. Hij liet zich dan ook als lid van de Hervormde Gemeente schrappen.

Hij was net dertig jaar, toen hij deze consequentie trok, en uit wat hij op dat moment reeds had geschreven blijkt dat het tot dromen en peinzen geneigde kind dat hij was geweest, zich inmiddels bewust was geworden van een andere werkelijkheid. De idealistische die hem in zijn jeugd was voorgehouden in een familieverband dat ‘gezellig, zorgeloos, zachtzinnnig en huiselijk’ was - zoals dat van Karel Satis, tot op zekere hoogte een alter ego van Emants, uit Op zee - was spoorloos verdwenen.“

 

 

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Pierre H.  Dubois (2 juli 1917 - 24 maart 1999)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en filmmaker Axel Brauns werd op 2 juli 1963 geboren in Hamburg. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2008 en ook mijn blog van 2 juli 2009 en ook mijn blog van 2 juli 2010
 

Uit: Buntschatten und Fledermäuse

 

„III

Wie lernt man es, Menschen wahrzunehmen, wenn man sie nicht wahrnimmt? Wie flattert man als Fledermaus durch die Welt, wenn man keine Fledermaus ist? Wenn ich in Gesprächen mit vermeintlich vollständigen Menschen diesen Grundriss meines Lebens erwähne, ernte ich immer ein überraschtes Gesicht und im gleichen Atemzug sagen alle, dass ich gar nicht wie ein Autist aussähe. Ich antworte dann, da hätten sie Recht. Ich gehöre zu den leichten Fällen und habe großes Glück gehabt.
Seit ich 21 bin, lebe ich in einer eigenen Wohnung und verdiene meinen Lebensunterhalt selbst. Da ich mich, im Gegensatz zu vielen Autisten, nicht mit Begleitbehinderungen herumplagen muss, kann ich im Alltag meine Unauffälligkeit genießen. Diese Unauffälligkeit habe ich mir hart erarbeiten müssen. Noch vor ein paar Jahren hat mir an Ausdruck all das gefehlt, was vermeintlich vollständige Menschen auszeichnet. Heute ist das zum Glück anders: Meine Stimme klingt lebendig, mein Gesicht zeigt deutlich Gefühle, die Hände verweigern sich nicht mehr den Gebärden und mit meinen Blicken suche ich gerne nach den Fledermausaugen.
Geblieben ist meine Art Humor, die mich oft schmunzeln lässt, wo Nichtautisten kein Korn Komik erblicken. Kaum ein Leser dürfte, falls er über das Wort Näpfchen gestolpert ist, ermessen haben, wie glücklich ich mich schätze, ein so niedliches Wort gleich zu Beginn in meinem Buch begrüßen zu können.“

 

 

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Axel Brauns (Hamburg, 2 juli 1963)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Friedrich Gottlieb Klopstock werd geboren in Quedlinburg op 2 juli 1723. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2008 en ook mijn blog van 2 juli 2009 en ook mijn blog van 2 juli 2010
 

 

Die frühen Gräber

 

Willkommen, o silberner Mond,
Schöner, stiller Gefährt der Nacht!
Du entfliehst? Eile nicht, bleib, Gedankenfreund!
Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin.

Des Mayes Erwachen ist nur
Schöner noch, wie die Sommernacht,
Wenn ihm Thau, hell wie Licht, aus der Locke träuft,
Und zu dem Hügel herauf röthlich er kömt.

Ihr Edleren, ach es bewächst
Eure Maale schon ernstes Moos!
O wie war glücklich ich, als ich noch mit euch
Sahe sich röthen den Tag, schimmern die Nacht.

 

 

 

 

Aus der Vorzeit

 

In dem Maye war ihr eben das swölfte Jahr
Mit dem Morgen dahin geflohn.
Dreyzehn Jahre, nun sie fehlten den siebzigen,
Die den Frühling er wiedersah.
Schön war die Laube, der Baum neben der Laube schön;
Blüthe duftete gegen sie.
Kont′ er es ahnden? Er sass glühend vor Fröhlichkeit,
Bey dem Reh in der Laube Duft,
Zittert′, ahndete nichts, Hell war ihr schwarzes Aug′,
Als zuvor er es niemals sah;
Bald verstumt′ er nicht mehr, stammelte, redete,
Kosete, blickte begeisterter.
"Diesen Finger, nur ihn ... Schlank ist dein Wuchs, und leicht
Senket der Tritt sich der gehenden.
Ach den kleinen, nur ihn ... Röthlich die Wang, und doch
Ist die Lippe noch lieblicher!
Diesen schönsten, nur ihn gieb mir!" Sie gab zuletzt
Alle Finger dem flehenden,
Zögerte länger nicht mehr, wandte sich, sagt′: Ich bin
Ganz dein! leise dem glücklichen.
Ida′s Stimme war Luft, Ida, du athmetest
Leichte Töne, die zauberten.
Küsse kant′ er noch nicht; aber er küsst′ ihr doch
Schnell die lebenden Blicke weg.
Und nun bleiben sie stehn, schweigen. Die Schwester ruft
In den kühleren Sohattengang.

 

 

 

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Friedrich Gottlieb Klopstock (2 juli 1723 — 14 maart 1803)

Portret door Anton Hickel, rond 1789



Zie voor nog meer schrijvers van de 2e juli ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:55 Reageer op dit bericht

Johannes Immerzeel, Ota Pavel, Alekos Panagoulis, C. C. Bergius, Arend Fokke Simonsz

De Nederlandse dichter en schrijver Johannes Immerzeel werd geboren in Dordrecht op 2 juli 1776. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

 

Hoe bedachtzaam!

 

Ik min mijn geld, en 'k wil het sparen,

Mijn rust, en 'k zal ze als goud bewaren:

Want zocht ik vrienden of een vrouw

Ik had voorzeker ras berouw.

Hoe ik de zaken ook beschouw.

In 't huwelijk vind ik zelden trouw;

En waar de trouw zelfs wordt gevonden,

Waant ieder eeuwig haar geschonden;

En waar men toch elkaar verdenkt, -

Waartoe er doekjes om gewonden? -

Daar is het huwlijksheil gekrenkt.

Neen! als de pijl, die 't hart mij griefde,

Door langzaam werkend minvenijn

Vernielend voor mijn rust moet zijn,

Dan blaas ik wat in heel de Liefde.

En Vrienden? ja, wist ik vooruit,

Wie altijd zou gelukkig wezen,

En dat ik dus geen klaaggeluid,

Geen hulpgebeden had te vrezen,

En veilig in mijn wijngaard zat,

Dan ging ik heen en zocht er wat;

Maar thans? wel! 'k zou in ieders wezen

Vooruit een jermiade lezen:

Neen! 'k hou mij van die strikken vrij:

Geen Vriendschap zonder beedlarij!

Geen Liefde zonder jaloezij.

 

 

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Johannes Immerzeel (2 juli 1776 – 9 juni 1841)

Houtsnede naar een geschilderd origineel van N. Pieneman.

 

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver en (sport)journalist Ota Pavel (eig. Ota Popper) werd geboren op 2 juli 1930 in Praag. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

Uit: Wie ich den Fischen begegnete (Vertaald door Elisabeth Borchardt)

 

"Nun machte der Gänsekiel hopsa und verschwand. Aber ich konnte sehen, daß er unter der Oberfläche zu den Wasserlilien hinsauste. Ich haute an. Die Angelrute bog sich, und ich spürte zum ersten mal im Leben das wonnige Ziehen des Fisches. Nach einem mächtigen gegenseitigen Ringen erschien ein struppiges Maul. Es war ein Barsch, und er war so groß wie eine karierte rote Mütze, zudem noch olivgrün mit dunklen Streifen. Er trug seine roten Flossen wie ein Kampfbanner, und sein Rücken glich dem eines Stiers. Statt Augen hatte er goldene, lebendige Geldstücke, und aus seinem Rücken ragte ein struppiger Speer. Das war kein Fisch, das war ein Drache, ein gepanzerter Ritter mit einer roten Feder am Helm."

 

 

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Ota Pavel (2 juli 1930 –  31 maart 1973)

Ota (links) met zijn broer Hugo

 

 

 

 

De Griekse dichter en verzetstrijder Alekos Panagoulis werd geboren op 2 juli 1939 in Glyfada. Zie ook  mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

 

Mon adresse

 

Boîte d’allumette comme crayon

Sang au plancher versé pour encre

L'emballage oublié de la gaze comme papier

Qu’écrie-je?    

Mon adresse seulement arrive-je

C’est étrange l'encre et devient solide

D’une prison je vous écris

En Grèce

 

 

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Alekos Panagoulis (2 juli 1939 – 1 mei 1976)

Na zijn arrestatie in 1968

 

 

 

 

De Duitse schrijver C. C. Bergius (eig. Egon-Maria Zimmer) werd geboren op 2 juli 1910 in Buer. Zie ook  mijn blog van 2 juli 2007  en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

Uit: Heisser Sand

 

“Zermürbende Hitze brütet über der Nordküste Australiens, und aus dem Dschungel des Hinterlandes weht ein atemberaubender Fieberwind, als der von einem jungen Australier gesteuerte Wagen des Engländers Clyborough den Hafen von Darwin verläßt.”

(…)

 

“Er bückte sich und nahm eine Handvoll Sand - heißen Sand, den er langsam durch die Finger rieseln ließ. Dann hob er den nächst besten Stein auf, betrachtete ihn kopfschüttelnd und ließ in wieder fallen. "Gehen wir!" sagte er zu dem Koala. "Drüben wartet ein Mensch!"'

 

 

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C. C. Bergius (2 juli 1910 – 23 maart 1996)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Arend Fokke Simonsz werd geboren in Amsterdam op 2 juli 1755. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

Uit: De moderne Helicon

 

“ô, Mijn goede vriend! sprak hij eindelijk, naa een poos stilzwijgen, wie zijt gij en van waar komt gij? Ik heb in zeer langen tijd die taal hier niet gehoord; zij doet mij nog aan mijn' ouden blinden vriend Homerus gedenken, en, wilt ge wel gelooven, dat mij dit waarlijk treft; maar dat ik in de daad lagchen moet om het zeldzaam contrast, dat deze uwe aanspraak men mijn tegenwoordige omstandigheid maakt; Neen, Vriend! Ik mag wel, met Virgilius, roemrijker gedachtenis, uitroepen:

 

 Fuit Ilium!

Troje is 'er geweest!

 

Wel ja, ik zie 'er thands wel kragtig heerschende uit; Man! daar is sedert dien tijd, waarvan gij spreekt, zo veel water ten dale geloopen, dat ik 't u in geen' geheelen dag alles zou kunnen vertellen; maar toch, om de zeldzaamheid van de ontmoeting, en om dat het schijnt dat ge 'er nog niets van weet, en zeekerlijk alleen met het oogmerk komt om iets van mij te verneemen, gelijk ik reeds veele zulke oude kunstvrienden bij mij gehad  hebbe, zo doe mij het plaisier van mij een weinig gezelschap te houden, en wat met mij te keuvelen; zet u hier, als 't u gelieft, wij zullen eens een pijpjen stoppen, en dan zult ge wonderen hooren. Hij kreeg werkelijk pijpen, tabak en een morgendrankjen, uit een Bufet dat nevens hem stondt, en, naa hij gescheld hadt, kwam 'er een zeer eenvouwdig Zusjen, netjes in 't hair gekapt, binnen, en bragt een comfoir met vuur. Hoe, zeide ik, rookt gy, ô groote Apollo! ook even als wij menschen! Wel ja, was zijn antwoord, daar heeft onze klugtige Focquenbroch(*) my nog aangebragt, ge kent immers zijn aartige rijmpjens wel. - Nu kan ik het waarlijk bezwaarlijk laaten; want snuiven dat is me toch wat te onzindelijk. Ben ik niet vrij wat ontgod sedert dien ouden tijd, waarvan gij zo even spraakt? - Hij stak voords werkelijk met mij op, en dampte uit den treuren. Ik dagt bij mij zelven, dat schijnt al een heel gemeenzaame God geworden te zijn.”

 

 

 

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Arend Fokke Simonsz (2 juli 1755 – 15 november 1812)

Geschreven door Romenu om 18:47 Reageer op dit bericht

J. J. Voskuil, F. Starik, Hans Bender, Wim T. Schippers, Juan Carlos Onetti

De Nederlandse schrijver Johannes Jacobus (Han) Voskuil werd op 1 juli 1926 in Den Haag geboren. Zie ook mijn blog van 1 juli 2008 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

Uit: Het bureau 1: Meneer Beerta

 

“’Wat ben je stil,’ zei Nicolien, ‘is er iets?’
‘Er is niets,’ antwoordde hij.
‘Je hebt de hele avond anders nog geen woord gezegd. Ik hoef er toch geen slachtoffer van te worden dat jij geen baan hebt?’
‘Ik heb wel wat gezegd.’
‘Je hebt niks gezegd!’
‘Ik heb gezegd…’ hij zweeg. Hij wist zeker dat hij iets gezegd had, maar hij kon zich niet meer herinneren wat. ‘Ik heb wél iets gezegd.’
‘Je hebt niks gezegd! Je zit maar voor je uit te kijken en er komt geen woord uit je!’
‘Ik ben moe.’
‘Maar dan kun je toch wel wat zeggen, al ben je moe? Zo moe ben je toch niet dat je niets meer kunt zeggen?’
‘Ik denk.’
‘Waarover denk je dan?’
‘Dat weet ik niet. Over van alles.’
‘Is er dan iets gebeurd soms, vandaag?’
‘Nee, er is niets gebeurd.’
‘Waarom zeg je dan niks?’
‘Omdat ik niks te zeggen heb!’ viel hij uit. ‘Wat moet ik dan zeggen?’
‘Je hoeft niet zo uit te vallen!’
‘Ik val niet uit.’
‘Je valt wél uit! Zie je wel dat er iets is?’
‘Er is niets!’ zei hij heftig. ‘Ik ben moe en ik denk! Ik mag toch wel denken? Of mag dat ook niet meer tegenwoordig?’
‘Zeg! Wat mankeert je!’ zei ze verontwaardigd. ‘Wat heb ik je gedaan? Vlieg me niet aan alsjeblieft!’
‘Ik vlieg je niet aan.’
‘Het lijkt er anders veel op! Moet je dat gezicht zien! Of je me op wilt vreten!’
Hij stond met een ruk op.
Ze schrok. ‘Wat ga je doen?’ vroeg ze angstig.
‘Een eindje wandelen,’ antwoordde hij kort.
‘Dus daar ben je niet te moe voor! Wel te moe om iets tegen me te zeggen, maar niet om te gaan wandelen!’”

 

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J. J. Voskuil (1 juli 1926 - 1 mei 2008)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, beeldend kunstenaar, zanger en fotograaf F. Starik werd geboren in Apeldoorn op 1 juli 1958. Zie ook mijn blog van 1 juli 2008 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

 

 

Zou komen

 

Je hebt gezegd dat je zou komen

dus werk en wacht ik, de klok zegt

twee, kijkt uit het raam, ziet over de straat

en hoort een spatbord rammelen

 

half, een bel, maar niet de jouwe.

IJzer op ijzer, een fiets valt om, de fiets

van iemand anders, ver weg. Ik ken die

mensen niet, drie, van horen zeggen

 

telefoon, een stem, mijn zoon komt thuis,

zegt dag, vertelt een ezelsbrug, huiswerk

wacht, gaat naar zijn kamer, werkt, stelt

vier vragen als, je hebt gezegd

 

dat je zou komen dus ik schrijf een brief

aan iemand anders, hoor buurvrouw op de trap

betekent vijf, half zes, ze zal wel ergens

een vaste betrekking hebben, stipt op tijd

 

is zij, maar jij, je hebt gezegd

dat je zou komen, je hebt

gezegd

 

 

 

 

Gras

 

Gras overwoekert de wereld.

Overal steekt het de kop op, kijk maar

tussen de tegels. Het laat zich niet wegschoffelen,

uitroeien, plattrappen: het gras is overal.

Op het bouwterrein waar dat bord is geplaatst dat lachend

de derde fase aankondigt van uw kindvriendelijke woning

met dat uitzicht, schoon er niets aan de omgeving veranderd is

sinds dat bord er staat, behalve dan het gras eronder, dat hoog

opschoot. Alles is te koop. Bunkers uit de Tweede Wereldoorlog,

koeien, jawel, ik kan u best een koe bezorgen, die lust dat, tasje

van de markt, stervenden die actievoeren tegen de verhoging

van mijn AOW-leeftijd – gras overwoekert allen.

Vannacht is er veel bewolking. Plaatselijk zal het regenen.

Daarna gaat de temperatuur verder omlaag, kan vriezen,

kan dooien. Dan wordt het glad. Dat is allemaal gratis.

Nog een prettige avond. En pas op voor het gras.

 

 

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F. Starik (Apeldoorn, 1 juli 1958)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en uitgever Hans Bender  werd geboren op 1 juli 1919 in Mühlhausen (Kraichgau). Hans Bender is vandaag dus precies 90 jaar geworden. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

 

 

Meine Vierzeiler (2)

 

Vertraute Wörter, Rhythmen, Reime,

vier Zeilen, leicht zu verstehn.

Schön, meine Freundinnen und Freunde

bei der Lektüre lächeln zu sehn.

 

 

 

Der Heilige Geist

 

Seit Gottfried Benns Verdikten

ist er nicht mehr gefragt.

Und doch hat er mir manchmal

ein Wort, eine Zeile vorgesagt.

 

 

 

Rainer Brambach

Dichter und Gärtner

 

Manchmal erscheint er im Traum

und redet auf mich ein,

was ich tun, was ich lassen soll.

Er wollte sein wie ein Baum.

 

 

 

Erinnerung an die Autoren

der Gruppe 47

 

Behaltenswert die Orte, wo sie

Jahr um Jahr sich trafen.

Sie lasen vor. Sie kritisierten.

Sie wollten mit der Bachmann schlafen.

 

 

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Hans Bender (Mühlhausen, 1 juli 1919)

 

 

 

 

 

De Nederlandse televisiemaker, schrijver en beeldend kunstenaar Wim T. Schippers werd geboren in Groningen op 1 juli 1942. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007 en ook mijn blog van 1 juli 2008 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

Uit: Barend is weer bezig

 

“Barend

Pollens, wat een kleefkracht. Zo, die zit. Even nawrijven... Klaar. (bekijkt tevreden het resultaat) Wat een feestelijk gezicht. (leest) Pollens, wat ga ik hard! (kijkt ons vergenoegd aan) en vanavond, dus straks als het ware, dus om (kijkt op horloge) pakweg kwart voor tien op de kop af, het woord zegt het al, zal ik schitteren in mijn show die mijn naam draagt: ‘Barend is weer bezig!’ Barend, dat ben ik dus. Dit voor de kijkers die dit nog niet konden weten. U kijkt natuurlijk, want op het andere net is toch niks. Verder kunt u mij na afloop schrijven hoe fantastisch of het was. Nu, ik moet stoppen, de show roept. Ik reken op u, reken daar op. (kijkt weer naar de sticker) Mooie sticker, hè, prachtig istie gewoon... (opent autoportier, wil instappen)

Fred Haché komt onderhandelend met VPRO-chef Arie Kleijwegt uit de villa, laatstgenoemde overhandigt Fred een pak bankbiljetten; Fred krijgt Barend bij diens Saab in de gaten

Fred

(stuift op Barend af) Zeg Barend, wat is dát nou weer! Ben je nou helemaal gek geworden?! Ben je nou helemaal gek geworden!? Wat is dat voor maffe sticker met jou d'r op. Haal d'r af! Bah, wat moeten de mensen wel denken.

Barend

Hoezo? We hadden toch afgesproken dat jij niet meer mee zou doen? Nou dan.

Fred

Waaat? Daar weet ik niets van. Jij kunt helemaal geen show maken in je eentje. Bah, daar komt niets van terecht. Daar komt niets van in.

Barend

Jawel hoor. Komt best in orde! Kijk maar om kwart voor tien. (stapt in en scheurt weg, het grint spat hoog op, de heer Kleijwegt die moeilijkheden bespeurend naderbij gekomen is, wordt zowat aangereden)”

 

 

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Wim T. Schippers (Groningen, 1 juli 1942)

 

 

 

 

 

De Urugayaanse schrijver Juan Carlos Onetti werd geboren op 1 juli 1909 in Montevideo. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007 en ook mijn blog van 1 juli 2008 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

Uit: Der Schacht (Vertaald door Jürgen Dormagen)

 

“Vor einer Weile ging ich im Zimmer umher, und plözlich fiel mir auf, daß ich es zum erstenmal sah. Da sind zwei Pritschen, schiefbeinige Stühle ohne Sitzfläche, von der Sonne vergilbte, Monate alte Zeitungen, die statt Scheiben vor das Fenster geheftet sind.

Ich ging mit nacktem Oberkörper auf und ab, war es leid, seit dem Mittag herumzuliegen und in der verfluchten Hitze zu schnaufen, die das Dach sammelt und jetzt, immer gegen Abend, ins Zimmer ergießt. Ich ging mit den Händen auf dem Rücken, hörte die Schlappen auf den Fliesen klatschen

und roch abwechselnd an meinen beiden Achselhöhlen. Ich bewegte den Kopf einatmend von einer Seite zur anderen, und dadurch entstand auf meinem Gesicht, ich fühlte es, eine angeekelte Grimasse. Das unrasierte Kinn schabte mir Åber die Schultern.

Ich erinnere mich, daß ich mir zunächst etwas Einfaches vorgestellt habe. Eine Prostituierte zeigte mir ihre linke Schulter, gerötet, mit abgeschürfter Haut, und sagte:

»Wenn das keine Schweinehunde sind. Zwanzig jeden Tag, und keiner rasiert sich.«

Sie war eine kleine Frau, mit spitz zulaufenden Fingern, und sie sagte es, ohne sich zu entrüsten, ohne laut zu werden, in demselben gezierten Tonfall wie bei der Begrüßung an der Tür. Ich kann mich nicht an das Gesicht erinnern; ich sehe nur die Schulter, aufgescheuert von den Bartstoppeln, die

immer gegen diese eine Schulter gerieben hatten, nie die rechte, die gerÇtete Haut und die darauf zeigende Hand mit den schlanken Fingern.

Danach schaute ich aus dem Fenster, abwesend, und versuchte herauszufinden, wie das Gesicht der Prostituierten war. Die Leute im Hof erschienen mir widerwärtiger denn je.

Da war, wie immer, die dicke Frau, die im Trog Wäsche wusch und Åber das Leben und den Händler an der Ecke murrte, während der Mann vornüber gebeugt, das weißgelbe Halstuch baumelte vor der Brust, Mate trank. Der Junge kroch auf allen vieren herum, Hände und Maul dreckverschmiert. Er hatte nur ein hochgerutschtes Hemd an, und beim Anblick seines Hinterns mußte ich denken, wie es Menschen gab, eigentlich alle, die imstande waren, für sowas Zärtlichkeit zu empfinden.”

 

 

 

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Juan Carlos Onetti (1 juli 1909 – 30 mei 1994)




Zie voor nog meer schrijvers van de 1e juli ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:11 Reageer op dit bericht

Remco Ekkers, George Sand, Georg Christoph Lichtenberg, Phil Bosmans, Heinrich Wiesner, Maria Barnas

De Nederlandse dichter en schrijver Remco Ekkers werd geboren op 1 juli 1941 in Bergen. Zie ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

 

Eerste Woord

 

Mijn eerste woordd was r aa m

Het hing in de eerste klas

vlak onder het raam

Later zag ik ook d eu r.

 

Je kon naar buiten

dan waren de woorden weg

maar hun beeld zweefde

nog in mijn hoofd.

 

Ik leerde dat de letters

van het woord vrij

konden fladderen

maar deze bleven samen.

 

Tot ik een naam

gaf aan bijna alle

dingen in de klas.

Het raam ging open staan

 

 

 

Compliment

 

Dat was goed van jou!

Wat was goed van mij?

Nou, wat je gedaan hebt!

Wat heb ik dan gedaan?

 

Ik heb het water afgezet

ik heb het gas onder de ketel

dichtgedraaid: was dat goed van mij?

 

Is dat het enige wat mijn vader

kan zeggen? Is dat het enige

wat ik goed kan doen?

Een knop omdraaien.

 

 

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Remco Ekkers (Bergen, 1 juli 1941)

 

 

 

 

De Franse schrijfster George Sand (pseudoniem van Amandine Lucile Aurore Dudevant, geboren Dupin) werd op 1 juli 1804 geboren in Parijs. Zie ook mijn blog van 1 juli 2010 en eveneens alle tags voor George Sand op dit blog.

 

Uit: Indiana (Vertaald door H. Meister)

 

“An einem regnerischen, kühlen Herbstabend saßen in einem kleinen Schloß der Brie drei Personen und sahen, in Nachdenken versunken, das Holz im Kamin verbrennen und den Zeiger an der Uhr langsam vorrücken. Zwei dieser Schweigsamen schienen sich der Langweile geduldig zu ergeben. Der dritte der Anwesenden dagegen bewegte sich auf seinem Sitze unruhig hin und her, erstickte halblaut ein melancholisches Gähnen und schlug mit der Feuerzange auf die funkensprühenden Holzstücke.

Es war der Herr des Hauses, der Oberst Delmare, ein alter Degenknopf auf Halbsold, früher schön, jetzt von schwerfälliger Körperfülle, mit kahler Stirn, grauem Bart und ein Paar Augen, vor deren Blick alles zitterte, Frau, Diener, Pferde und Hunde. In seiner Ungeduld begann er endlich mit schwerem Schritte die ganze Länge des Salons auf und ab zu messen, in jener militärisch steifen Haltung, welche den Mann der Parade und den Musteroffizier charakterisiert.

Aber jene Tage des Glanzes, wo der Leutnant Delmare mit der Luft des Feldlagers Ruhm und Triumphe einatmete, waren längst vergangen. Der höhere Offizier außer Dienst, von dem undankbaren Vaterland vergessen, sah sich jetzt verurteilt, die Folgen einer spät geschlossenen Ehe zu tragen. Er war Gatte einer jungen, hübschen Frau, Besitzer eines bequemen Schlosses und dazu ein in seinen Spekulationen glücklicher Fabrikherr. Während er seinen alten, im Geschmack der Zeit Ludwig XV. möblierten Salon durchschritt, warf er bei jeder Wendung seiner Promenade einen scharfen Blick auf die beiden Genossen dieses schweigsamen Abends und wandte dabei seiner Frau jene argwöhnische Aufmerksamkeit zu, mit welcher er nun seit drei Jahren diesen gebrechlichen und kostbaren Schatz hütete.

Denn seine Frau war erst neunzehn Jahre alt, und wenn man sie in der Ecke dieses ungeheuren Kamins von weißem Marmor sah, so schmächtig, so bleich, so traurig, den Ellbogen auf ihre Knie gestützt, so jung, inmitten dieser alten Haushaltung, so mußte man wohl die Gattin des Obersten Delmare beklagen und vielleicht den greisen Oberst noch mehr.“


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George Sand (1 juli 1804 – 8 juni 1876) 

Portret door Thomas Couture

 

 

 

De Duitse schrijver en natuurkundige Georg Christoph Lichtenberg werd geboren in Ober-Ramstadt bij Darmstadt op 1 juli 1742. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

Uit: Briefe aus England (2)

 

„Der berühmte Monolog: To be or not to be etc. macht natürlich den großen Eindruck auf den Zuhörer nicht, und kann ihn nicht machen. Er tut aber doch ungleich mehr, als man von einem Räsonnement über Selbstmord und Tod in einem Trauerspiel erwarten sollte, deswegen, weil ihn nicht allein ein großer Teil der Versammlung wie ein Vaterunser auswendig weiß, sondern auch, mögte ich sagen, jedermann wie ein Vaterunser sprechen hört, zwar freilich nicht mit den großen begleitenden Ideen unsers geheiligten Gebets, aber doch mit einem Gefühl von Feierlichkeit und Würde, wovon sich jemanden, der England nicht kennt, kein Begriff geben läßt. Shakespear ist auf dieser Insel nicht berühmt, sondern heilig; man hört seine Sittensprüche überall; ich selbst habe sie am 7. Februar, an einem wichtigen Tag, im Parlement gehört. So verwächst sein Namen mit den ehrwürdigsten Ideen; man singt aus ihm und von ihm, und daher lernt ihn ein großer Teil der englischen Jugend eher kennen als das ABC und den Pontius Pilatus.

Hamlet, der, wie ich schon erinnert habe, in Trauer ist, erscheint hier, weil er schon angefangen hat, den Verrückten zu spielen, mit dickem, losem Haar, davon ein Teil über die eine Schulter hervorhängt; einer von den schwarzen Strümpfen ist herunter gefallen und läßt den weißen Unterstrumpf sehen, auch eine Schlinge des roten Kniebandes hängt über die Mitte der Wade herab. So tritt er langsam und in tiefer Betrachtung hinter den Szenen hervor; das Kinn unterstützt er mit der rechten Hand, und den Ellbogen des rechten Arms mit der linken, und sieht mit großer Würde seitwärts auf die Erde nieder. Hierauf, indem er den rechten Arm von dem Kinn wegbringt, aber, wo ich mich recht erinnere, ihn noch durch den linken unterstützt hält, spricht er die Worte To be or not to be etc. leise, aber wegen der großen Stille (und nicht aus einer besondern Gabe des Mannes, wie sogar in einigen Schriften steht) überall vernehmlich.

 

 

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Georg Christoph Lichtenberg (1 juli 1742 - 24 februari 1799)

 

 

 

 

De Belgische pater en schrijver Phil Bosmans werd geboren in Meeuwen-Gruitrode op 1 juli 1922. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

 

Brief van een dode.

 

Goed, ik weet het.

Je slaat met je kop tegen de muur.

Je bent opstandig,

buiten jezelf van woede.

Je aanvaardt niet dat ik dood ben.

Je weent niet. Je huilt van onmacht.

Je zou me willen verwijten

dat ik ben doodgegaan.

Maar wat kan ik daaraan doen?

Je vloekt en tiert.

Je vloekt tegen God en je kent Hem niet.

Je hebt me zo dikwijls gezegd

dat Hij niet bestaat.

Ik kan je niet helpen.

Ik kan je niet troosten.

 

Vraag aan de sterren

waarom het nacht is.

Als je lang genoeg luistert

krijg je misschien een antwoord.

 

 


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Phil Bosmans (Gruitrode, 1 juli 1922)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Heinrich Wiesner werd op 1 juli 1925 in Zeglingen geboren. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007.

 

Uit: Aphorismen

 

“Aphorismen regen den Verfasser zum Denken an.”

„Jargon: Die Sprache hockt sich an den Biertisch.“

“Je mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler wird's.”

 

„Vortschritt ist das Werk der Unzufriedenen.“

 

 


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Heinrich Wiesner (Zeglingen, 1 juli 1925)

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse schrijfster, dichter en beeldend kunstenaar Maria Barnas werd geboren in Hoorn in 1973..Maria Barnas studeerde aan de Rietveld Academie en de Rijksacademie te Amsterdam. Beeldend werk van haar was te zien in het buitenland bij galerie Du Jour in Parijs, Buro Friedrich en Klemm’s Gallery in Berlijn. Ze schrijft voor NRC Handelsblad. Van 2008-2010 wekelijkse columns in het Cultureel Supplement. Eerder schreef zij voor De Groene Amsterdammer en De Volkskrant

 

 

Eerste Liefde

 

- voor Rogi Wieg -

 

Mijn eerste liefde schrijft gedichten.

 Of zou deze liefde het schrijven van gedichten zijn?

 

Hij weet hoe het moet.

 Het mag niet regenen van verdriet en liefde

 

schrijf je niet onthoud ik goed. Maar ik bloed liefde

 en verwar het weer met mijn gemoed.

 

Want het regent en het waait en liefdes

 lopen in een lange stoet voorbij.

 

Dat gebeurt niet in mijn hoofd meen jij.

 Maar dit hoofd is niet van mij.

 

 

 

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Maria Barnas (Hoorn, 1973)

Geschreven door Romenu om 19:05 Reageer op dit bericht

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