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Berichten van 8 november 2011 tot 9 november 2011

Ivan Toergenjev, Erika Mann, Jan Decker, Velemir Chlebnikov, Anne Sexton, Karin Kiwus

De Russische schrijver Ivan Sergejevitsj Toergenjev werd geboren op 9 november 1818 in Orjol, in de Oekraïne. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Ivan Toergenjev op dit blog.

 

Uit: Faust (Vertaald door Dorothea Trottenberg)

 

“Von Pavel Aleksandrovič B… an
Semjon Nikolaevič V…
Landgut M., 6.Juni 1850
Vor drei Tagen bin ich hier angekommen, lieber Freund, und wie versprochen, greife ich zur Feder und schreibe Dir. Seit dem Morgen geht ein leichter Sprühregen nieder: Man kann nicht nach draußen; außerdem will ich mit Dir plaudern. Da bin ich nun wieder in meinem alten Nest, wo ich – ich getraue mich kaum, es zu sagen – neun ganze Jahre nicht gewesen bin. Was ist nicht alles geschehen in diesen neun Jahren! Wahrhaftig, wenn man so überlegt, ist es, als sei ich ein anderer Mensch geworden. Und tatsächlich, ich bin ein anderer: Erinnerst Du Dich noch an den kleinen, angelaufenen Spiegel meiner Urgroßmutter im Salon, den mit den seltsamen Schnörkeln in den Ecken– Du hast immer überlegt, was er wohl vor hundert Jahren gesehen haben mag – ; gleich nach meiner Ankunft stellte ich mich davor und war unwillkürlich betroffen. Plötzlich sah ich, wie alt ich geworden bin und wie ich mich in letzter Zeit verändert habe. Im übrigen bin nicht nur ich älter geworden. Mein Häuschen, schon lange baufällig, steht gerade eben noch, es ist krumm und schief und in den Boden eingesunken. Meine gute Vasiljevna, die Beschließerin (Du hast sie sicher nicht vergessen: Sie hat Dich immer mit so feiner Konfitüre bewirtet), ist ganz mager geworden und hat einen krummen Rücken bekommen; als sie mich sah, konnte sie nicht einmal rufen oder weinen, sondern sie ächzte und hustete nur, setzte sich erschöpft auf einen Stuhl und winkte ab. Der alte Terentij ist noch ganz munter, er hält sich gerade, wie früher, und stellt beim Gehen die Füße nach außen, die Beine noch immer in die gleichen gelblichen NankingHosen gekleidet, die Füße noch immer in den gleichen knarzenden Ziegenlederschuhen mit dem hohen Spann und den Schleifen, über die Du oftmals ganz gerührt warst… Aber mein Gott! Wie diese Hosen jetzt um seine mageren Beine schlottern! Wie weiß sein Haar geworden ist! Und sein Gesicht ist auf Faustgröße zusammengeschrumpft; aber als er anfing, mit mir zu sprechen, als er anfing, im Nachbarzimmer Anweisungen und Befehle zugeben, da mußte ich über ihn lachen, und gleichzeitig tat er mir leid. Alle Zähne sind ihm ausgefallen, und er nuschelt pfeifend und zischend vor sich hin. Dafür ist der Garten wunderschön geworden: Die kleinen bescheidenen Sträucher, der Flieder, die Akazien, das Geißblatt (weißt Du noch, wir haben sie zusammen gepflanzt) sind zu prachtvollen, dichten Büschen herangewachsen; die Birken, die Ahornbäume – sie alle sind in die Höhe geschossen und in die Breite gegangen; die Lindenalleen sind besonders schön geworden.”

 

  

 

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Ivan Toergenjev (9 november 1818 – 3 september 1883)

Borstbeeld in Baden-Baden

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Erika Mann werd geboren op 9 november 1905 in München als oudste dochter van de Duitse schrijver Thomas Mann. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Erika Mann op dit blog.

 

Uit: Erika Mann (Biografie door Irmela von der Lühe)

 

„Über die erste Begegnung zwischen Thomas Mann und Katia Pringsheim, über das alltägliche Leben im Hause der Thomas-Mann-Familie, über Kindheitserlebnisse und jugendliche Abenteuer im München der Weltkriegsjahre haben nicht nur die Thomas-Mann-Biographen viel und häufig ähnlich geschrieben. Klaus Manns Autobiographien, zahlreiche Interviews Erika Manns aus späteren Jahren und auch Katia Manns Ungeschriebene Memoiren haben ein Bild vom Leben in der Poschingerstraße und in Bad Tölz entstehen lassen, das harmonisierende, verklärende Züge trägt; gerade dann, wenn von extravaganten Streichen und verrückten Unternehmungen der Geschwister Erika und Klaus die Rede ist.

Die Biographin steht vor der Schwierigkeit, all diese Geschichten, die Kennern der Mann-Familie bis zum Überdruss geläufig sein mögen, noch einmal zu erzählen. Zur fehlenden Originalität gesellt sich ein zweiter Mangel: Verlässliche Quellen, Aufzeichnungen gar oder zuverlässige mündliche Mitteilungen darüber, wie es im Hause des häufig schweigsamen, stets auf Etikette und bürgerliches Wohlleben bedachten Vaters denn wirklich zuging, finden sich nur selten. Einiges ist den 1931 einsetzenden Tagebüchern Klaus Manns zu entnehmen, der selbst indes durch seine in wissenschaftlichen und populären Darstellungen immer wieder ausgeschriebene Autobiographie Kind dieser Zeit (1932) nicht unerheblich zur Legendenbildung beigetragen hat. Es fällt nicht schwer, sich auch die Gegenseite der im Folgenden wiederholten Schilderungen vorzustellen: familiäre Zwänge, autoritäre Reaktionen, kränkende Erlebnisse und wohl auch bedrückend öde Tage, die vom vornehmen Desinteresse des Vaters an seiner Familie bestimmt waren.

Als «Audienz» hat Hans Sahl einen Besuch im Hause Thomas Manns während des Exils in der Schweiz empfunden und hinzugefügt:

«Es schien mir, als ob Thomas Mann Wert darauf legte, sogar ein Gespräch mit seiner Familie wie eine Buchseite zu komponieren. Da wurde nicht durcheinandergeredet, jeder kam an die Reihe zu gegebener Zeit.»

  

 

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Erika Mann (9 november 1905 - 27 augustus 1969)

Katia, Thomas en Erika Mann in Stockholm

 

 

 

 

De Duitse schrijver Jan Decker werd geboren op 9 november 1977 in Kassel. Zie ook mijn blog van 9 november 2010

 

 

Der Abdecker

 

Sie fanden den Abdecker nach drei Tagen. An einem Ort, der als der naheliegendste und zugleich entfernteste erschien: in der Grube bei den Tieren. Die Lage seines Körpers, so der Gastwirt, eingebettet in einen Stoß Gemsen, von einer Tanne bedeckt, habe ein früheres Auffinden ungleich erschwert.

Ich hatte den Abdecker nur flüchtig gekannt: flüchtig, was Anzahl und Inhalt unserer Gespräche zukam. In letzteren erwähnte er stets das Wort Verwesungsprozess – er sprach genauer von einem geistigen Prozess der Verwesung, in dessen Verlauf sich der Mensch unweigerlich dem Tier zusenke. Dem Tier, das ihm ja von Natur aus das Nächste sei.

Einmal zeigte er mir in seinem Haus, was er als sein Lebenswerk bezeichnete: Dunkel beschriebene Manuskriptseiten in loser Ordnung, die, so der Abdecker, nichts weniger als die Summe aller Philosophie darstellten, indem sein Lebenswerk gleichsam die Geschichte, schlicht die Notwendigkeit jeder Philosophie verneine.

Es dürfe mich nicht verwundern, fügte er an, dass gerade er, der Abdecker, sich mit den höchstgeistigsten Dingen beschäftige, hätten doch diese Dinge ihre natürliche Entsprechung in seinem täglichen Tun, dem Schächten und Verwerten von Kadavern. Es seien schließlich beide nur Ausfällungen der geistigen wie körperlichen Verwesung, und von daher nichts als nichtig.

Am vierten Tag hoben sie den Abdecker aus der Grube. Wie der Gastwirt schilderte, habe der Frost eine schnelle Grablegung des Leichnams vereitelt. Selbst die Schusswaffe konnte erst nach Stunden

der Lagerung im Totenhaus aus der Hand des Abdeckers befreit werden. Dennoch, so der Gastwirt, haben sich Totenschau und Grablegung noch am selben Tag abwickeln lassen können.“

 

 

 

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Jan Decker (Kassel, 9 november 1977)

 

 

 

 


De Russische dichter en schrijver
Velemir Chlebnikov werd geboren op 9 november 1885 in Tundotovo. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Velemir Chlebnikov op dit blog.

 

 

Die Wolkichtigen zogen und weinten

 

Die Wolkichtigen zogen und weinten
Über den hohen Fernen der Weiten.
Den Wolkichtigen Schatten enteilten
Über den traurigen Fernen der Weiten.
Die Wolkichtigen Schatten verstreuten
Über den traurigen Fernen der Weiten.
Die Wolkichtigen zogen und weinten
Über den hohen Fernen der Weiten.

 

 

 

Finsteres

 

Ich werfe zu Zeiten der inneren Öde
Mich in die glänzende goldene Sonne.
Mein Flügeln mischt rauschend in lichter Höhe
Hiesigen Hohn mit heiliger Wonne.
Ich starb, ich starb, in reißendem Strome
Bedeckte die Rüstung mein blutiger Schrecken.
Manchmal dann, wenn ich erneut zu mir komme,
Mustert euch kritisch das Auge des Recken.

 

 

 

 

Und ich schallte gemein mit meiner Schalmei

                       

Und ich schallte gemein mit meiner Schalmei
Und holte die Welt in mein Hotel.
Mir gehorsam zogen Sterne im ruhigen Kreis.
Ich schallte gemein mit meiner Schalmei, zu erfüllen das Schicksal der Welt.

 

 


Vertaald door Eric Boerner

 

 

 

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Velemir Chlebnikov (9 november 1885 - 28 juni 1922)

 

 

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Anne Sexton werd geboren op 9 november 1928 in Newton, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 9 november 2008 en ook mijn blog van 9 november 2009 en ook mijn blog van 9 november 2010

 

 

Courage

 

It is in the small things we see it.
The child's first step,
as awesome as an earthquake.
The first time you rode a bike,
wallowing up the sidewalk.
The first spanking when your heart
went on a journey all alone.
When they called you crybaby
or poor or fatty or crazy
and made you into an alien,
you drank their acid
and concealed it.

 

Later,
if you faced the death of bombs and bullets
you did not do it with a banner,
you did it with only a hat to
cover your heart.
You did not fondle the weakness inside you
though it was there.
Your courage was a small coal
that you kept swallowing.
If your buddy saved you
and died himself in so doing,
then his courage was not courage,
it was love; love as simple as shaving soap.

 

Later,
if you have endured a great despair,
then you did it alone,
getting a transfusion from the fire,
picking the scabs off your heart,
then wringing it out like a sock.
Next, my kinsman, you powdered your sorrow,
you gave it a back rub
and then you covered it with a blanket
and after it had slept a while
it woke to the wings of the roses
and was transformed.

 

Later,
when you face old age and its natural conclusion
your courage will still be shown in the little ways,
each spring will be a sword you'll sharpen,
those you love will live in a fever of love,
and you'll bargain with the calendar
and at the last moment
when death opens the back door
you'll put on your carpet slippers
and stride out.

 

 

 

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Anne Sexton (9 november 1928 – 4 oktober 1974)

Gefotografeerd rond 1970 door Elsa Dorfman

 

 

 

 

 Zie voor nog meer schrijvers van de 9e november ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:56 Reageer op dit bericht

Roger McGough, Mohammed Iqbal, Karin Kiwus, Imre Kertész, Carl Sagan, Raymond Devos

De Engelse dichter en schrijver Roger Joseph McGough werd geboren op 9 november 1937 in Litherland, Lancashire. Zie ook mijn blog van 9 november 2008 en ook mijn blog van 9 november 2009 en ook mijn blog van 9 november 2010

 

 

The Leader

 

I wanna be the leader

I wanna be the leader

Can I be the leader?

Can I? I can?

Promise? Promise?

Yippee I'm the leader

I'm the leader

 

 

 

The Identification

 

So you think its Stephen?

Then I'd best make sure

Be on the safe side as it were.

Ah, theres been a mistake. The hair

you see, its black, now Stephens fair ...

Whats that? The explosion?

Of course, burnt black. Silly of me.

I should have known. Then lets get on.

 

The face, is that the face mask?

that mask of charred wood

blistered scarred could

that have been a child's face?

The sweater, where intact, looks

in fact all too familiar.

But one must be sure.

 

The scoutbelt. Yes thats his.

I recognise the studs he hammered in

not a week ago. At the age

when boys get clothes-conscious

now you know. Its almost

certainly Stephen. But one must

be sure. Remove all trace of doubt.

Pull out every splinter of hope.

 

Pockets. Empty the pockets.

Handkerchief? Could be any schoolboy's.

Dirty enough. Cigarettes?

Oh this can't be Stephen.

I dont allow him to smoke you see.

He wouldn't disobey me. Not his father.

But that's his penknife. Thats his alright.

And thats his key on the keyring

Gran gave him just the other night.

Then this must be him.

 

I think I know what happened

... ... ... about the cigarettes

No doubt he was minding them

for one of the older boys.

Yes thats it.

Thats him.

Thats our Stephen.

 

 

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Roger McGough (Litherland, 9 november 1937)





De Indische dichter en schrijver Mohammed Iqbal werd geboren op 9 november 1877 in Sialkot in het tegenwoordige Pakistan. Zie ook mijn blog van 9 november 2006 en ook mijn blog van 9 november 2008 en ook mijn blog van 9 november 2010

 

Uit: Javid Nama (Book of Eternity, vertaald door Arthur J. Arberry)


Life out of the delight of absence and presence

fashioned forth this world of near and far;

 so snapped asunder the thread of the moment

and mixed the hues of Time’s house of amazement.

On all sides, out of the joyous yearning for habitude

arose the cry: ‘I am one thing, you are another.’

The moon and the stars learned the way to walk,

a hundred lamps were kindled in the firmament.
In the azure heavens the sun pitched

its gold-cloth tent with its silver ropes,

 raised its head over the rim of the first dawn

and drew to its breast the new-born world.

Man’s realm was a heap of earth, no more,

an empty wilderness, without a caravan;

not a river wrestled in any mountain,

not a cloud sprinkled on any desert,

no chanting of birds among the branches,

no leaping of deer amidst the meadow.

Sea and land lacked the spirit’s manifestations,

a curling vapour was the mantle of earth’s body;

the grasses, never having known the breeze of March,

still slumbered within the depths of earth.

The azure sky then chided the earth, saying:

‘I never saw anyone pass so miserable a life!

In all my breadth what creature is so blind as you?

What light is yours, save that drawn from my lamp?

Be earth high as Alvand, yet it is only earth,

it is not bright and eternal as the skies.

 

 

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Mohammed Iqbal (9 november 1877 – 21 april 1938)

 

 


 

De Duitse dichteres en schrijfster Karin Kiwus werd geboren op 9 november 1942 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 9 november 2008 en ook mijn blog van 9 november 2009 en ook mijn blog van 9 november 2010



Phantom


Wenn nichts mehr

Übrigbleibt außer

Einer Müdigkeit,

Die sich wortlos,

Allein

Zurückziehen will von allem

Dann wäre es vielleicht

Doch gut, manchmal

Wenigstens

Einen Namen

Zu wissen, den man

Murmeln könnte,

Ohne im Geringsten

Eine Erscheinung

Noch zu erwarten.




Schon genug


Unterwegs pickt der Spatz

Schnell noch mal

An der Bananenschale herum,

Setzt mit drei Sprüngen,

Von der Bahnsteigkante zur nächsten Pfütze

Trinkt ein paar Schluck,
Wartet den Schnabel erhoben

Bis die Kurswagen vorbei ziehn,

Schwingt sich dann

Leicht über die Gleise,

Landet in Fahrtrichtung

Und scheißt

Auf eine blanke Schiene




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Karin Kiwus (Berlijn, 9 november 1942)

Berlijn, Unter den Linden




De joods-Hongaarse schrijver Imre Kertész werd geboren op 9 november 1929 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 9 november 2006 en ook mijn blog van 9 november 2008 en ook mijn blog van 9 november 2010

 

Uit: Fateless

 

„I know of three means of escape from a concentration camp, because I either saw, heard, or experienced them. I lived by the first one, the most modest, perhaps: there is one aspect of human nature that, I had learned in school, is also a person's inalienable right. It is true that our imagination remains free even in captivity. I could, for instance, achieve this freedom while my hands were busy with a shovel or a pickax — with a moderate exertion, limiting myself to the most essential movements only. I myself was simply not there. But still, imagination is only free within certain boundaries . . . .

Everybody knew full well what could result when a wake-up call in a concentration camp failed to wake up those who no longer wanted to be wakened. And there were those. This was the second route of escape. Who was not tempted — once, at least once — to do this? . . .

Finally there is the third, the most literal meaning of escape to consider. It seems there had been one example of that, only once, in our camp. There were three real escapees, all three Latvians, who were experienced and versed in the geography of the area and the German language, secure in what they were doing — so the rumor went. . . . The next evening on their return I tried not to look to the right. For there stood three chairs, and on them were three men, or rather three manlike creatures. . . . I also saw some kind of a construction . . . with three looped ropes hanging down from them, and I understood that this was a gallows...

Here three months sufficed for my body to desert me. I can say for certain that nothing is more awkward, nothing more discouraging, than noticing day after day, keeping track day after day, of how much we have rotted away. . . .

Let's not exaggerate things, for this is precisely the hurdle: I am here, and I know full well that I have to accept the prize of being allowed to live. Yes, as I look around me in this gentle dusk in this square on a storm-beaten yet full-of-thousands-of-promises street, I already begin to feel how readiness is growing, collecting inside me. I have to continue my uncontinuable life. My mother is waiting for me.“

 

 

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Imre Kertész (Boedapest, 9 november 1929)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 9 november 2010.

 

De Amerikaanse schrijver, astronoom en populariseerder van de wetenschap Carl Edward Sagan werd geboren in New York op 9 november 1934. Zie ook mijn blog van 9 november 2008.

 

De Belgische humorist, cabaretier en schrijver Raymond Devos werd geboren in Moeskroen op 9 november 1922. Zie ook mijn blog van 9 november 2008.

 

Geschreven door Romenu om 18:46 Reageer op dit bericht

Kazuo Ishiguro, Elfriede Brüning, Joshua Ferris, Detlef Opitz, Zinaida Gippius

De Japanse schrijver Kazuo Ishiguro werd op 8 november 1954 geboren in Nagasaki. Zie ook mijn blog van 8 november 2010 en eveneens alle tags voor Kazuo Ishiguro op dit blog.

 

Uit: Nocturnes

 

„The morning I spotted Tony Gardner sitting among the tourists, spring was just arriving here in Venice. We’d completed our first full week outside in the piazza — a relief, let me tell you, after all those stuffy hours performing from the back of the cafe, getting in the way of customers wanting to use the staircase. There was quite a breeze that morning, and our brand-new marquee was flapping all around us, but we were all feeling a little bit brighter and fresher, and I guess it showed in our music.
But here I am talking like I’m a regular band member. Actually, I’m one of the ‘gypsies’, as the other musicians call us, one of the guys who move around the piazza, helping out whichever of the three cafe orchestras needs us. Mostly I play here at the Caffè Lavena, but on a busy afternoon, I might do a set with the Quadri boys, go over to the Florian, then back across the square to the Lavena. I get on fine with them all — and with the waiters too — and in any other city I’d have a regular position by now. But in this place, so obsessed with tradition and the past, everything’s upside down. Anywhere else, being a guitar player would go in a guy’s favour. But here? A guitar! The café won’t like it. Last autumn I got myself a vintage jazz model with an oval sound-hole, the kind of thing Django Reinhardt might have played, so there was no way anyone would mistake me for a rock-and-roller. That made things a little easier, but the cafe managers, they still don’t like it. The truth is, if you’re a guitarist, you can be Joe Pass, they still wouldn’t give you a regular job in thissquare.
There’s also, of course, the small matter of my not being Italian, never mind Venetian. It’s the same for that big Czech guy with the alto sax. We’re well liked, we’re needed by the other musicians, but we don’t quite fit the official bill. Just play and keep your mouth shut, that’s what the cafe managers always say. That way the tourists won’t know you’re not Italian. Wear your suit, sunglasses, keep the hair combed back, no one will know the difference, just don’t start talking.“

 

 

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Kazuo Ishiguro (Nagasaki, 8 november 1954)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Elfriede Brüning werd geboren op 8 november 1910 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 8 november 2010.

 

Uit: Damit Du weiterlebst

 

„Epilog
Als ich 1946 – vor fast vierzig Jahren – zum ersten Mal in das kleine Haus in Berlin-Borsigwalde zu Frau Frieda Coppi fuhr, lag es keineswegs in meiner Absicht, Stoff für ein Buch zu sammeln. Ich war damals als Redakteurin tätig. Die Zeitung, für die ich arbeitete, bereitete für den 12. September eine Ausgabe vor, in der aller derer gedacht werden sollte, die ihren Kampf gegen das Hitlerregime mit dem Leben bezahlt hatten. Vom damaligen Hauptausschuss OdF waren mir in diesem Zusammenhang Hans und Hilde Coppi genannt worden, Mitglieder der Widerstandsgruppe Schulze-Boysen, die auf ihrem Segelboot einen Geheimsender betrieben hatten. Hilde war hochschwanger, als sie verhaftet wurde, und brachte im Gefängnis ihr Kind zur Welt. Die Mutterschaft hatte sie vor der Todesstrafe nicht bewahren können. Die einzige „Gnade“, die ihr die nationalsozialistischen Henker gewährten, bestand in einem Aufschub der Urteilsvollstreckung bis zu jenem Tage, an dem die Nahrung der jungen Mutter für ihr Kind versiegt sein würde.

 

Hilde Coppi hat ihr Kind acht Monate lang nähren können. Am 5. August 1943 ging auch sie den Weg zum Schafott, den ihr Mann im Dezember 1942 vor ihr hatte antreten müssen.
Frieda Coppi wohnte 1946 noch in ihrer Laube; in derselben Laube, die die Nazis beschlagnahmt hatten und in die sie nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches vorübergehend wieder hatte einziehen können – bevor der kalte Krieg ihr den Verbleib in dem zum Westsektor gehörenden Stadtteil unmöglich machte und sie im demokratischen Teil Berlins Zuflucht suchte und bis zu ihrem Tode auch fand. In Borsigwalde hatten ihre Kinder während ihrer kurzen Ehe gelebt; dort waren sie an jenem unheilvollen Septembertag des Jahres 1942 verhaftet worden. Jetzt wohnte nur noch der Enkelsohn bei der alten Frau, der kleine Hans, der im Frauengefängnis in der Barnimstraße geboren war.“

 

 

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Elfriede Brüning (Berlijn, 8 november 1910)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Joshua Ferris werd op 8 november 1974 in Danville, Illinois geboren. Zie ook mijn blog van 8 november 2010.

 

 Uit:  Then We Came to the End

 

„We were fractious ans overpaid. Our mornings lacked promise. At least those of us who smoked had something to look forward to at ten-fifteen. Most of us liked most everyone, a few of us hated specific individuals, one or two people loved everyone and everything. Those who loved everyone were unanimously reviled. We loved free bagels in the morning. They happened all too infrequently. Our benefits were astonishing in comprehensiveness and quality of care. Sometimes we questioned whether they were worth it. We thought moving to India might be better, or going back to nursing school. Doing something with the handicapped or working with our hands. No one ever acted on these impulses, despite their daily, sometimes hourly contractions. Instead we met in conference rooms to discuss the issues of the day.

Ordinarily jobs came in and we completed them in a timely and professional manner. Sometimes fuckups did occur. Printing errors, transposed numbers.Our business was advertising and details were important. If the third number after the second hyphen in a client's toll-free number was a six instead of an eight, and if it went to print like that, and showed up in Time magazine, no one reading the ad could call now and order today. No matter they could go to the website, we still had to eat the price of the ad. Is this boring you yet? It bored us every day.Our boredom was ongoing, a collective boredom, and it would never die because we would never die.

Lynn Mason was dying. She was a partner in the agency. Dying? It was uncertain. She was in her early forties. Breast cancer. No one could identify exactly how everyone had come to know this fact.Was it a fact? Some people called it rumor. But in fact there was no such thing as rumor. There was fact, and there was what did not come up in conversation. Breast cancer was controllable if caught in the early stages but Lynn may have waited too long. The news of Lynn brought Frank Brizzolera to mind.“

 

 

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Joshua Ferris (Danville, 8 november 1974)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Detlef Opitz werd geboren op 8 november 1956 in Steinheidel-Erlabrunn. Zie ook mijn blog van 8 november 2008 en ook mijn blog van 8 november 2009 en ook mijn blog van 8 november 2010.

 

Uit: Der Büchermörder

 

›Nicht viel Gutes, leider‹, erwiderte der Fremde und blickte flüchtig nach der Thür hin, wo, in die Hüften gestützter Arme, die Magd weiterer Unterweisung harrte, ganz und gar vergäblich. - Weil die Capitalien in Hamburg schlecht stünden, so fuhr er bald fort, als nur erst die Vetterin endlich abgetreten war, weil derohalben dorten nichts mehr zu machen wär und dem Tüchtigen nur ein paar läppische Bagatellen noch über blieben, darum wolle er sich hier in Sachsen nach guter Gelegenheit versehen und erbitte sich des Hrn. Kaufmanns wohldeliberirten Rath, ob es etwa besser wäre, ein Landgut zu erwerben, oder ob man klüger tät in sächsischer Obligation.
Dieser Frage entband sich nun ein kleiner Plausch über das Leben im Allgemeinen und die Cameralien im Speciellen, der freilich schon frühzeitig in einen Monolog convertirte, in dessen Verlauf der an der offenen Flancke der Eitelkeit berührte Greis eher dem Ankauf von Werthpapiren das Wort zu reden schien, inweil er zu dessen Untermalung ein städtisches Papir auf hundert Reichsthaler unterm Schreibtisch hervorzog, um es per Exempel dem Fremden vorzuzeigen.
Aber noch inmittelst er das Papir dann wieder einschloß - sank er bewußtlos darnieder.

 

 

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Detlef Opitz (Steinheidel-Erlabrunn, 8 november 1956)

 

 

 

 

 

De Russische dichteres en schrijfster Zinaida Gippius werd geboren op 8 november 1869 in Beljov in de buurt van Tula. Zie ook mijn blog van 8 november 2008 en ook mijn blog van 8 november 2009 en ook mijn blog van 8 november 2010.

 

  

The Spiders

 

My world is like a chamber, narrow, –

It’s very low, very small.

In four its corners sit four fellows –

Four spiders, diligent in all.

 

They are all fat, adroit, and dirty, 

And always spin and spin the web…

And it is awful – their portly,

Monotonous and even step.

 

With four their webs, when they were ready,

They spun the immense one, at last. 

I watch their fat backs’ movement, steady,

In darkness of the stinking dust.                       

 

My eyes – under the webbing’s level:

It’s gray, and soft, and sticky, yet.

And they are glad with gladness, evil, --

Four spiders, fat.



 

 

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Zinaida Gippius (8 november 1869 – 9 september 1945)

Hier met Dmitrij Merežkovskij

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e november ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:15 Reageer op dit bericht

Peter Weiss, Martha Gellhorn, Margaret Mitchell, Bram Stoker, Carl-Henning Wijkmark

De Duitse schrijver Peter Weiss werd geboren op 8 november 1916 in Nowawes (het tegenwoordige Neubabelsberg) bij Berlijn. Zie ook mijn blog van 8 november 2006 en ook mijn blog van 8 november 2008 en ook mijn blog van 8 november 2010.

 

Uit: Die Ästhetik des Widerstands

 

„Der Frau mit den umschatteten Augen, rechts vorn, war anzusehn, dass sie in einem Kellerloch zu Hause war, dass ihre Kinder hungerten. Der Maler hatte ihre Dürftigkeit gekennzeichnet, er hatte die Arbeitshetze wiedergegeben, die unwürdigen Verhältnisse, unter denen die Arbeitenden sich wuschen und ihre Mahlzeit einnahmen, und doch weckte das Bild keine Empörung. Vielmehr gemahnte es an etwas Unabwendbares. Der arbeitende Mensch war Träger der Aktion, voller Sicherheit verrichtete er

seine Aufgaben, jeder Griff, jede Geste schien ihm selbstbewusste Größe zu verleihn, seine Leistungskraft aber, darauf wies mein Vater hin, war nur dazu angetan, unsichtbare Kassen und Tresore zu füllen. Bei allem Mitgefühl, das der Künstler für die soziale Lage der Arbeiter gespürt haben mochte, waren die Männer, mit ihren zerfurchten Gesichtern und den vor der Glut zusammengekniffnen Augen, ihren um die Werkzeuge geballten Fäusten, doch losgelöst worden

von den gesellschaftlichen Kenntnissen, Dokumentationen und Organisationen, die damals bereits Wirklichkeit besaßen. Als Laufjunge dienend bei Alfa Laval sah ich, wen Menzels Meisterschaft vors bewundernde Publikum gestellt hatte, den deutschen Arbeitsmann aus Bismarcks und Wilhelms Reich, unangefochten vom Kommunistischen Manifest, in seiner einzigen Befugnis, wacker und treu zu sein. Seine mit Glanzlichtern und fließenden Schatten versehne Gestalten waren Handlanger des Eisens. Diesem war etwas Elementares zu eigen. Mit seiner intensiven Glut war es mehr als Metall, es symbolisierte die Expansion des industriellen Imperialismus. Der Arbeiter war grade so viel wert, wie der Lohn, den er empfing. Hauptfigur des Werks, dessen Materialtreue die Freude des Fachmanns war, war nicht der Arbeitende, sondern die weißglühende sinterspritzende Luppe, die zur Akkumulation des Kapitals unter die Walztrommeln kam. Vielleicht hätte mich diese Lesart des Bilds noch nicht überzeugt, wenn ich das Gemälde im Museum nicht flankiert gesehn hätte von zwei andern Werken des Malers.“

 

 

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Peter Weiss (8 november 1916 - 10 mei 1982)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster en oorlogscorrespondente Martha Ellis Gellhorn werd geboren in St. Louis, Missouri op 8 november 1908. Zie ook mijn blog van 8 november 2008 en   ook mijn blog van 8 november 2010.

 

Uit: Is There a New Germany?

 

„These boys and girls were in their twenties; they had known no other form of government than "democracy." They had also grown up in an affluent society, though few of them were rich, but none was miserably poor as were the European students of my youth. I liked some of them very much, and thought some almost as detestable as their fathers had been in their brand-new brown uniforms in the pre-war universities.

In my opinion there is no New Germany, only another Germany. Germany needs a revolution which it has not had and shows no signs of having; not a bloody, old-fashioned revolution, with firing squads and prisons, ending in one more dictatorship, but an interior revolution of the mind, the conscience. Obedience is a German sin. Possibly the greatest German sin. Cruelty and bullying are the reverse side of this disciplined obedience. And Germans have been taught obedience systematically, as if it were the highest virtue, for as long as they have been taught anything. They are still so taught, beginning at Mom's knee and continuing through the universities. Twice their victors have imposed "democracy" on a people who never fought for it themselves. Democracy may not be the most perfect form of government (E. M. Forster was right in saying "Two Cheers for Democracy"), but it is the best we have yet found, because it implies that the citizen has private duties of conscience, judgment, and action. The citizen who says Yes to the state, no matter what, is a traitor to his country; but citizens have to learn how to say No and why to say No. Germans are still trained as before in their old authoritarian way; the young are not rebels either. At their best they are deeply troubled by their state and suspicious of it; at their worst they are indistinguishable from their ancestors -- the interests of the state come first -- and they are potentially dangerous sheep“.

 

 

 

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Martha Ellis Gellhorn (8 november 1908 - 16 februari 1998)

 

 

 

 


De Ameikaanse schrijfster
Margaret Mitchell werd geboren op 8 november 1900 in Atlanta, Georgia. Zie ook mijn blog van 8 november 2006 en ook mijn blog van 8 november 2008 en ook mijn blog van 8 november 2010.

 

Uit: Gone with the wind

 

“Now, what about the corn and the cotton, Pork?”

“De cawn? Lawd, Miss Scarlett, dey pasture dey hawses in de cawn an’ cah’ied off whut de hawses din’ eat or spile. An’ dey driv dey cannons an’ waggins ‘cross de cotton till it plum ruint, ‘cept a few acres over on de creek bottom dat dey din’ notice. But dat cotton ain’ wuth foolin’ wid, ‘cause ain’ but ‘bout three bales over dar.”

Three bales. Scarlett thought of the scores of bales Tara usually yielded and her head hurt worse. Three bales. That was little more than the shiftless Slatterys raised. To make matters worse, there was the question of taxes. The Confederate government took cotton for taxes in lieu of money, but three bales wouldn’t even cover the taxes. Little did it matter though, to her or the Confederacy, now that all the field hands had run away and there was no one to pick the cotton.

“Well, I won’t think of that either,” she told herself. “Taxes aren’t a woman’s job anyway. Pa ought to look after such things, but Pa — I won’t think of Pa now. The Confederacy can whistle for its taxes. What we need now is something to eat.”

 


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Scene uit de film 'Gone with the wind' uit 1939

 

 

“Pork, have any of you been to Twelve Oaks or the MacIntosh place to see if there’s anything left in the gardens there?”

“No, Ma’m! Us ain’ lef’ Tara. De Yankees mout git us.”

“I’ll send Dilcey over to MacIntosh. Perhaps she’ll find something there. And I’ll go to Twelve Oaks.”

“Who wid, chile?”

“By myself. Mammy must stay with the girls and Mr. Gerald can’t —”

Pork set up an outcry which she found infuriating. There might be Yankees or mean niggers at Twelve Oaks. She mustn’t go alone.

“That will be enough, Pork. Tell Dilcey to start immediately. And you and Prissy go bring in the sow and her litter,” she said briefly, turning on her heel.

Mammy’s old sunbonnet, faded but clean, hung on its peg on the back porch and Scarlett put it on her head, remembering, as from another world, the bonnet with the curling green plume which Rhett had brought her from Paris. She picked up a large split-oak basket and started down the back stairs, each step jouncing her head until her spine seemed to be trying to crash through the top of her skull.“

 

 

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Margaret Mitchell (8 november 1900 – 16 augustus 1949)

 

 

 

 

 De Ierse schrijver Bram Stoker werd geboren op 8 november 1847 in Clontarf, een wijk van Dublin in Ierland. Zie ook mijn blog van 8 november 2006 en ook mijn blog van 8 november 2008 en ook mijn blog van 8 november 2010. 

 

Uit: Dracula

 

„At every station there were groups of people, sometimes crowds, and in all sorts of attire. Some of them were just like the peasants at home or those I saw coming through France and Germany, with short jackets, and round hats, and home-made trousers; but others were very picturesque.

The women looked pretty, except when you got near them, but they were very clumsy about the waist. They had all full white sleeves of some kind or other, and most of them had big belts with a lot of strips of something fluttering from them like the dresses in a ballet, but of course there were petticoats under them.

The strangest figures we saw were the Slovaks, who were more barbarian than the rest, with their big cow-boy hats, great baggy dirty-white trousers, white linen shirts, and enormous heavy leather belts, nearly a foot wide, all studded over with brass nails. They wore high boots, with their trousers tucked into them, and had long black hair and heavy black moustaches. They are very picturesque, but do not look prepossessing.

 

 

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Christopher Lee als Dracula in de film uit 1958

 

 

On the stage they would be set down at once as some old Oriental band of brigands. They are, however, I am told, very harmless and rather wanting in natural self-assertion.

It was on the dark side of twilight when we got to Bistritz, which is a very interesting old place. Being practically on the frontier--for the Borgo Pass leads from it into Bukovina-- it has had a very stormy existence, and it certainly shows marks of it. Fifty years ago a series of great fires took place, which made terrible havoc on five separate occasions. At the very beginning of the seventeenth century it underwent a siege of three weeks and lost 13,000 people, the casualties of war proper being assisted by famine and disease.

Count Dracula had directed me to go to the Golden Krone Hotel, which I found, to my great delight, to be thoroughly old-fashioned, for of course I wanted to see all I could of the ways of the country.

I was evidently expected, for when I got near the door I faced a cheery-looking elderly woman in the usual peasant dress-- white undergarment with a long double apron, front, and back, of coloured stuff fitting almost too tight for modesty. When I came close she bowed and said, "The Herr Englishman?"

 

 

 

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Bram Stoker (8 november 1847 – 20 april 1912)

 

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Zweedse schrijver Carl-Henning Wijkmark werd geboren in 1934 in Stockholm  Hij studeerde filosofie in Lund en München en werkte als vertaler en als docent aan de universiteit van Stockholm en als cultureel journalist. Hij vertaalde o.a. Benjamin, Nietzsche en Lautreamont. Sinds 1970 werkt hij alleen als schrijver en heeft hij met zijn romans een belangrijke plaats veroverd in de Zweedse literatuur. Zijn debuut, 'De jagers op Karinhall' (1972), ging over het privéleven van Herman Göring, 'Laatste dagen' over de aanslag op president De Gaulle begin jaren zestig, en 'Da Capo' over het neerhalen van het IJzeren Gordijn.

 

Uit: Nahende Nacht (Vertaald door Paul Berf)

 

“In regelmäßigen Abständen gaben Birgit oder Angela mir eine Spritze, die mich schläfrig machte, solange ich wach lag, und hellwach in den Träumen, die sich einstellten, sobald ich einschlief. Doch schlief ich wirklich? Es war eher eine Art Dämmerzustand und die Träume waren unkontrollierte Fantasien, sehr deutlich und bevölkert von einem oder mehreren Menschen, die sich bewegten und sprachen. In meinen Träumen sind häufig Repliken vorgekommen, aber früher war es so, dass ich sie eher dachte als hörte; nun erklangen sie dagegen laut und deutlich, allerdings mit einem Hallen wie in einem Kellergewölbe, das individuelle Unterschiede auslöschte. Es war, als hörte man Roboter, was jedoch nicht verhinderte, dass die Menschen aus meiner Vergangenheit, die in diesen Träumen auftraten, realer wurden als jene, die mich in der Gegenwart umgaben. So war es zumindest zu Anfang meines Aufenthalts in Zimmer 5; es sollte sich im Laufe der Zeit ändern.
     Der große Segen der Spritze bestand natürlich darin, dass sie die Schmerzen kappte und längere Zeit völlig verschwinden ließ, und ich, der ich im Laufe eines Lebens in der Welt des Theater mehr als genug von Drogentratsch und Fixerhelden mitbekommen hatte, war jetzt ein dankbarer Morphinist. Dennoch möchte ich ausdrücklich meine neue Traumwelt erwähnen, weil sie zum positivsten gehörte, was ich in dieser späten Phase meines Lebens erfahren durfte, auch wenn sie mich nicht selten mit durchaus unangenehmen Szenen und drängenden Fragen konfrontierte. Zwar entwickelte ich mit der Zeit ein immer freundschaftlicheres Verhältnis zu meinen beiden Zimmergenossen und ein immer innigeres zu den Krankenschwestern, die ich bereits erwähnt habe, aber die Träume waren eine sicherere Zuflucht. Und weil ich eine Zuflucht so verzweifelt benötigte, wurden sie, wie gesagt, wirklicher als meine eigentliche Wirklichkeit.
     Denn es ließ sich nicht leugnen, dass sich meine Kameraden und ich in einer deathrow befanden - oder dem "Basislager", wie wir es nannten, weil uns das große Wagnis noch bevorstand. Ziel der Pflege an diesem Ort ist es, zu helfen und zu lindern, nicht zu heilen, und es gibt hier auch niemanden, der behaupten würde, einer von uns Patienten könne gerettet werden. Bekommen haben wir die Freundlichkeit und Fürsorglichkeit einiger Krankenschwestern in Form von schmerzlindernden Mitteln und hygienischer Assistenz, ansonsten jedoch nicht viel, was uns das Leben in dieser letzten Zeit erleichtert hätte. Das Essen schmeckte nach nichts, erinnerte an Plastik und wurde zu unserer Erleichterung durch den Tropf ersetzt, als die Verschlechterung unseres Zustands dies erforderlich machte”.

 

 

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Carl-Henning Wijkmark (Stockholm,  1934)

 

Geschreven door Romenu om 19:14 Reageer op dit bericht

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