Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
akke.beakke.be

Berichten van 19 januari 2012 tot 20 januari 2012

Edward Hirsch, Nazim Hikmet, Guy Helminger, Egon Bondy, Axel Hacke

De Amerikaanse dichter en letterkundige Edward Hirsch werd geboren op 20 januari 1950 in Chicago. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.en ook mijn blog van 20 januari 2011.

 

 

Fall  

 

Fall, falling, fallen. That's the way the season

Changes its tense in the long-haired maples

That dot the road; the veiny hand-shaped leaves

Redden on their branches (in a fiery competition

With the final remaining cardinals) and then

Begin to sidle and float through the air, at last

Settling into colorful layers carpeting the ground.

At twilight the light, too, is layered in the trees

In a season of odd, dusky congruences—a scarlet tanager

And the odor of burning leaves, a golden retriever

Loping down the center of a wide street and the sun

Setting behind smoke-filled trees in the distance,

A gap opening up in the treetops and a bruised cloud

Blamelessly filling the space with purples. Everything

Changes and moves in the split second between summer's

Sprawling past and winter's hard revision, one moment

Pulling out of the station according to schedule,

Another moment arriving on the next platform. It

Happens almost like clockwork: the leaves drift away

From their branches and gather slowly at our feet,

Sliding over our ankles, and the season begins moving

Around us even as its colorful weather moves us,

Even as it pulls us into its dusty, twilit pockets.

And every year there is a brief, startling moment

When we pause in the middle of a long walk home and

Suddenly feel something invisible and weightless

Touching our shoulders, sweeping down from the air:

It is the autumn wind pressing against our bodies;

It is the changing light of fall falling on us.

 

 

 

 

I'm Going to Start Living Like a Mystic    

 

Today I am pulling on a green wool sweater

and walking across the park in a dusky snowfall.

 

The trees stand like twenty-seven prophets in a field,

each a station in a pilgrimage—silent, pondering.

 

Blue flakes of light falling across their bodies

are the ciphers of a secret, an occultation.

 

I will examine their leaves as pages in a text

and consider the bookish pigeons, students of winter.

 

I will kneel on the track of a vanquished squirrel

and stare into a blank pond for the figure of Sophia.

 

I shall begin scouring the sky for signs

as if my whole future were constellated upon it.

 

I will walk home alone with the deep alone,

a disciple of shadows, in praise of the mysteries.

  

 

 

 1076512-a5f630eb8f5a832736e9f7cb4c4df3e3.jpg

Edward Hirsch (Chicago, 20 januari 1950)

 

 

 

 

De Turkse schrijver Nazim Hikmet werd op 20 januari 1902 geboren in Thessaloniki. Zie ook alle tags voor Nazim Hikmet op dit blog.

 

 

Heute ist Sonntag

 

Heute haben sie mich das erste Mal in die Sonne hinausgelassen.
Ich bin das erste mal in meinem Leben
so sehr verwundert darüber das der Himmel so sehr weit weg von mir ist so sehr blau ist so sehr großflächig ist
ohne mich zu rühren stand ich da.

 

Danach setze ich mich mit Ehrfurcht auf die Erde,
meinen Rücken lehnte ich an die Wand.
In diesem Moment dachte ich weder an das Fallen der Wellen, noch an Streit, noch Freiheit, noch an meine Frau.

 

Die Erde, die Sonne und ich... Ich bin überglücklich...

 

 

 

Vertaald door Inga Schnekenburger

 

 

 

Über dem Meer die bunte Wolke

 

Über dem Meer die bunte Wolke
Darauf das silberne Schiff
Darinnen der gelbe Fisch

 

In der Tiefe blauer Tang
An der Küste ein nackter Mann
Der steht da und überlegt

Soll ich die Wolke sein?


Oder das Schiff?
Oder der Fisch?
Oder vielleicht der Tang?

Weder noch!


Das Meer musst du sein,
mein Sohn!

Mit seiner Wolke,


Mit seinem Schiff,
Mit seinem Fisch,
Mit seinem Tang

 

 

 

Vertaald door Rana Talu

 

 

 

 1076512-baebde7b1952a5e4219cdb7ba86028a8.jpg

Nazim Hikmet (20 januari 1902 – 3 juni 1963)

 

 

 

 

De Duitse (Luxemburgse) schrijver Guy Helminger werd geboren op 20 januari 1963 in Esch-sur-Alzette. Zie ook alle tags voor Guy Helminger op dit blog.

 

Uit: Die Bahnfahrt

 

 "Ich bin berühmt", sagte er in die Gruppe von Schülerinnen hinein, die an der Tür in der Straßenbahn stand. Und keines von den Mädchen wußte, wen der Junge meinte, welches von ihnen er angesprochen hatte. An den Fenstern schlierten die Häuserreihen vorbei, schwüles, lichtnasses Gemäuer klatschte ans Glas. Der Junge aber war ihnen gleich beim Einsteigen aufgefallen. Sie hatten gelacht, herumgealbert, den Jungen mit keinem Wort erwähnt, aber allen war klar, daß er neben ihnen stand. Sie redeten laut, sie redeten über Lehrer Schippan, der beim Sprechen wieder gesprudelt und gespuckt hatte, so daß Andy in der ersten Reihe den Regenschirm aufgespannt hatte, aber eigentlich redeten sie über den Jungen, schielten in seine Richtung.
Eine kurzatmige Frauenstimme schnitt aus den Lautsprechern in ihr Gespräch, verteilte sich in gleichmäßigen Abständen in der Bahn. Fahrgäste zogen sich von ihren Sitzplätzen, schaukelten auf die Tür zu. Für einen Moment, eine Woge von Gesichtern tänzelte hinter ihnen, verloren die Schülerinnen den Jungen aus dem Blick. Gefleckte Hemden; ein feuchter Geruch über den Schultern schwappte auf sie zu. Irgendwo dahinter war der Junge. Dann sprühten Bremsgeräusche unter ihnen, und eines der Mädchen verzog seinen Mund, bis die Bahn endlich hielt. Kleider wischten an ihnen vorbei, und das Mädchen, das seinen Mund verzogen hatte, klemmte die Daumen zwischen seinen Fingern ein. Die anderen schauten nach draußen auf die verkerbten Bänke der Haltestelle und nickten. Sie waren sich nicht sicher, was sie erwarteten, aber etwas würde passieren. Dann schloß sich die Tür wieder, und wie aus einem Leib lachten die Mädchen los. Der Junge war nicht ausgestiegen, hielt sich an der Metallstange neben der gegenüber liegenden Tür fest und sah zu ihnen herüber.“

 

 

 1076512-fa610e95ea2ac49e6d90d295540e33d3.jpg

Guy Helminger (Esch-sur-Alzette, 20 januari 1963)

 

 

 

 

 

De Tsjechische dichter, schrijver en filosoof Egon Bondy werd geboren op 20 januari 1930 in Praag. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.en ook mijn blog van 20 januari 2011.
 

 

Tractors

I ride around in my tractor
I ride it up and down
It’s my second day
who knows what next week will bring
I like tractors
here on the farm
and the boys from the station
stand tall and firm

 

 

 

Twenty


At the age of twenty today
you feel like vomiting all day
But those that are forty of age
have even more to spew at that stage
Only those that reach sixty, senility at hand
can go off peacefully to slumber land

 

 

 

 1076512-534af364b92a039df16c2364dbd625e8.jpg

Egon Bondy (20 januari 1930 – 9 april 2007)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Axel Hacke werd geboren op 20 januari 1956 in Braunschweig. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.en ook mijn blog van 20 januari 2011.
 

Uit: Auf mich hört ja keiner

 

„Manchmal begegnet einem ein schönes, unbekanntes Wort so unverhofft, wie man bei einem Spaziergang durch den Dschungel vielleicht plötzlich einem seltenen und schillernd bunten Schmetterling gegenübersteht.

So geschah es mir, als ich vom Mittagessen in mein Büro zurückkehrte und ein Eilt!-Eill!-Fax auf meinem Schreibtisch vorfand, abgesandt vom Sekretär des Herrn O., eines berühmten und bedeutenden Mannes, mit dem ich am nächsten Morgen verabredet war. Herr O., teilte mir sein Sekretär mit, könne unseren Termin leider nicht einhalten – und zwar »wegen einer plötzlichen Erkrakung«.

Fassungslos bedachte ich das Schicksal des O., welches so unerwartet über ihn hereingebrochen war. Eine Erkrakung! Schlimm wäre ja schon eine unvorhergesehene Erkrankung gewesen. Aber eine Erkrakung? Das klang wie etwas Unheilbares, Nichtwiederrückgängig zumachendes.

Ich stellte mir vor, wie O. noch sein Frühstück gemeinsam mit der Ehefrau verzehrte, die Hand mit der Marmeladensemmel zum Mund führte... Wie aber dann im Laufe des Vormittags aus eben dieser Hand und dem dazugehörigem Arm ein Tentakel wurde mit Saugnäpfen sonder Zahl, wie auch der andere Arm sowie die Beine sich in Fangarme verwandelten, wie der Mund zu einem Schnabel wurde, der ganze O. zu einem schleimig-weichen Polypen, ein erkrakter Mann, der seine Umgebung anstarrt »mit seinem haßerfüllten, menschenähnlichen Augen, während seine pneumatische Haut von Grau zu Violett wechselt, seine Saugorgane auf- und zuklappen, aus seinem Maul Wasserstrahlen sprudeln«, getreu Vilém Flussers Krakenbeschreibung in seinem Buch Vampyrotheutis infernalis.

Gut, daß man die Verabredung noch abgesagt hatte, dachte ich, sonst hättest du mit ihm kämpfen müssen, wie einst die Besatzung der »Nautilus« in Jules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer mit dem Kalmar kämpfen mußte. Oder du wärst von ihm verzehrt worden wie Odysseus' Freunde von der zwölffüßigen, sechsköpfigen Skylla verzehrt wurden, »das Ärgste von allem, was je meine Augen gesehen«, berichtete Odysseus.

Dann dachte ich an Alfred Polgars Geschichte über das Urich. Polgar blieb einmal beim flüchtigen Zeitungslesen an einem Satzstück hängen, das lautete: »... so spürt das Urich sich seiner übermächtigen Leidenschaften beraubt...«

 

 

 1076512-eb9e7fefcd9c34a9b1f203006036c0f7.jpg

Axel Hacke (Braunschweig, 20 januari 1956)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 17 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2. en eveneens deel 3.
Geschreven door Romenu om 19:11 Reageer op dit bericht

Edgar Allen Poe, Julian Barnes, Edwidge Danticat, Gustav Meyrink, Eugénio de Andrade, Patricia Highsmith, Marie Koenen

De Amerikaanse schrijver Edgar Allen Poe werd geboren op 19 januari 1809 in Boston. Zie ook alle tags voor Edgar Allen Poe op dit blog

 

Uit: The Gold Bug

 

„Many years ago I contracted an intimacy with a Mr. William Legrand. He was of an ancient Huguenot family, and had once been wealthy; but a series of misfortunes had reduced him to want. To avoid the mortification consequent upon his disasters, he left New Orleans, the city of his forefathers, and took up his residence at Sullivan's Island, near Charleston, South Carolina.

This Island is a very singular one. It consists of little else than the sea sand, and is about three miles long. Its breadth at no point exceeds a quarter of a mile. It is separated from the main land by a scarcely perceptible creek, oozing its way through a wilderness of reeds and slime, a favorite resort of the marsh-hen. The vegetation, as might be supposed, is scant, or at least dwarfish. No trees of any

magnitude are to be seen. Near the western extremity, where Fort Moultrie stands, and where are some miserable frame buildings, tenanted, during summer, by the fugitives from Charleston dust and fever, may be found, indeed, the bristly palmetto; but the whole island, with the exception of this western point and a line of hard white beach on the sea-coast, is covered with a dense undergrowth of the sweet myrtle so much prized by the horticulturists of England. The shrub here often attains the height of fifteen or twenty feet, and forms an almost impenetrable coppice, burthening the air with its fragrance.

In the inmost recesses of this coppice, not far from the eastern or more remote end of the island, Legrand had built himself a small hut, which he occupied when I first, by mere accident, made his acquaintance. This soon ripened into friendship — for there was much in the recluse to excite interest and esteem. I found him well educated, with unusual powers of mind, but infected with misanthropy, and subject to perverse moods of alternate enthusiasm and melancholy. He had with him many books, but rarely employed them.”

 

 

1075838-715669f49f5bec635565f8d675be4317.jpg
Edgar Allen Poe (19 januari 1809 – 7 oktober 1849)

 

 

 

 

De Engelse schrijver Julian Barnes werd geboren op 19 januari 1946 in Leicester. Zie ook alle tags voor Julian Barnes op dit blog.

 

Uit: Arthur and George

 

„George does not have a first memory, and by the time anyone suggests that it might be normal to have one, it is too late. He has no recollection obviously preceding all others—not of being picked up, cuddled, laughed at or chastised. He has an awareness of once having been an only child, and a knowledge that there is now Horace as well, but no primal sense of being disturbingly presented with a brother, no expulsion from paradise. Neither a first sight, nor a first smell: whether of a scented mother or a carbolicy maid-of-all-work.
He is a shy, earnest boy, acute at sensing the expectations of others. At times he feels he is letting his parents down: a dutiful child should remember being cared for from the first. Yet his parents never rebuke him for this inadequacy. And while other children might make good the lack—might forcibly install a mother's doting face or a father's supporting arm in their memories—George does not do so. For a start, he lacks imagination. Whether he has never had one, or whether its growth has been stunted by some parental act, is a question for a branch of psychological science which has not yet been devised. George is fully capable of following the inventions of others—the stories of Noah's Ark, David and Goliath, the Journey of the Magi—but has little such capacity himself.
He does not feel guilty about this, since his parents do not regard it as a fault in him. When they say that a child in the village has "too much imagination," it is clearly a term of dispraise. Further up the scale are "tellers of tall stories" and "fibbers"; by far the worst is the child who is "a liar through and through"—such are to be avoided at all costs. George himself is never urged to speak the truth: this would imply that he needs encouragement. It is simpler than this: he is expected to tell the truth because at the Vicarage no alternative exists.“

 


1075838-09e8f20215c75e4c9eb0b643f174653c.jpg
Julian Barnes (Leicester,
 19 januari 1946)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Edwidge Danticat werd geboren in Port-au-Prince op Haïti op 19 januari 1969. Zie ook mijn blog van 19 januari 2009 en ook mijn blog van 19 januari 2010 en ook mijn blog van 19 januari 2011.

 

Uit: Create Dangerously

 

„On November 12, 1964, in Port-au-Prince, Haiti, a huge crowd gathered to witness an execution. The president of Haiti at that time was the dictator Francois "Papa Doc" Duvalier, who was seven years into what would be a fifteen-year term. On the day of the execution, he decreed that government offices be closed so that hundreds of state employees could be in the crowd. Schools were shut down and principals ordered to bring their students. Hundreds of people from outside the capital were bused in to watch.

The two men to be executed were Marcel Numa and Louis Drouin. Marcel Numa was a tall, dark-skinned twenty-one-year-old. He was from a family of coffee planters in a beautiful southern Haitian town called Jeremie, which is often dubbed the "city of poets." Numa had studied engineering at the Bronx Merchant Academy in New York and had worked for an American shipping company.

Louis Drouin, nicknamed Milou, was a thirty-one-year-old light-skinned man who was also from Jeremie. He had served in the U.S. army — at Fort Knox, and then at Fort Dix in New Jersey — and had studied finance before working for French, Swiss, and American banks in New York. Marcel Numa and Louis Drouin had been childhood friends in Jeremie.

The men had remained friends when they'd both moved to New York in the 1950s, after Francois Duvalier came to power. There they had joined a group called Jeune Haiti, or Young Haiti, and were two of thirteen Haitians who left the United States for Haiti in 1964 to engage in a guerrilla war that they hoped would eventually topple the Duvalier dictatorship.

The men of Jeune Haiti spent three months fighting in the hills and mountains of southern Haiti and eventually most of them died in battle. Marcel Numa was captured by members of Duvalier's army while he was shopping for food in an open market, dressed as a peasant. Louis Drouin was wounded in battle and asked his friends to leave him behind in the woods.”

 

 

 1075838-7506ed9f6f007e40ce92490537f26ba6.jpg

Edwidge Danticat (Port-au-Prince, 19 januari 1969)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Gustav Meyrink werd op 19 januari 1868 te Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 19 januari 2009 en ook mijn blog van 19 januari 2010 en ook mijn blog van 19 januari 2011.

 

Uit: Der Golem

 

„Das Mondlicht fällt auf das Fußende meines Bettes und liegt dort wie ein großer, heller, flacher Stein.

Wenn der Vollmond in seiner Gestalt zu schrumpfen beginnt und seine rechte Seite fängt an zu verfallen, – wie ein Gesicht, das dem Alter entgegengeht, zuerst an einer Wange Falten zeigt

und abmagert, – dann bemächtigt sich meiner um solche Zeit des Nachts eine trübe, qualvolle Unruhe.

Ich schlafe nicht und wache nicht, und im Halbtraum vermischt sich in meiner Seele Erlebtes mit Gelesenem und Gehörtem, wie Ströme von verschiedener Farbe und Klarheit zusammenfließen.

Ich hatte über das Leben des Buddha Gotama gelesen, ehe ich mich niedergelegt, und in tausend Spielarten zog der Satz immer wieder von vorne beginnend durch meinen Sinn:

»Eine Krähe flog zu einem Stein hin, der wie ein Stück Fett aussah, und dachte: vielleicht ist hier etwas Wohlschmeckendes. Da nun die Krähe dort nichts Wohlschmeckendes fand, flog sie fort.

Wie die Krähe, die sich dem Stein genähert, so verlassen wir – wir, die Versucher, – den Asketen Gotama, da wir den Gefallen an ihm verloren haben.«

Und das Bild von dem Stein, der aussah wie ein Stück Fett, wächst ins Ungeheuerliche in meinem Hirn: Ich schreite durch ein ausgetrocknetes Flußbett und hebe glatte

Kiesel auf.

Graublaue mit eingesprengtem glitzerndem Staub, über die ich nachgrüble und nachgrüble und doch mit ihnen nichts anzufangen weiß, – dann schwarze mit schwefelgelben Flecken wie die steingewordenen Versuche eines Kindes, plumpe, gesprenkelte Molche nachzubilden.

Und ich will sie weit von mir werfen, diese Kiesel, doch immer fallen sie mir aus der Hand, und ich kann sie aus dem Bereich meiner Augen nicht bannen.“

 

 


1075838-8a86b241ebe7628751cd7e133a454370.jpg
Gustav Meyrink (19 januari 1868 – 4 december 1932)

 

 

 

 

De Portugese dichter Eugénio de Andrade (eig. José Fontinhas) werd geboren op 19 januari 1923 in Póvoa de Atalaia.Zie ook mijn blog van 19 januari 2009 en ook mijn blog van 19 januari 2010 en ook mijn blog van 19 januari 2011
 

 

Against Obscurity (6)

 

The gaze lets go from ripeness.
I don’t know what to do with a gaze
overflowing from a tree,
what to do with that ardour

overflowing from the mouth,
and waiting on the ground to flow back to the source.
I don’t know the destiny of light,
but whatever it may be

it is the same as that of a gaze: the same
fraternal dust,
a delayed pain gathering, the shadow,
quivering still,

of a startled skylark.

 

 

 

The Syllable

 

All morning I was searching for a syllable.
It’s very little, that’s for sure: a vowel,
a consonant, practically nothing.
But I feel its absence. Only I know
how much I miss it.
That’s why I searched for it so stubbornly.
Only it could shield me from
January cold, the drought
of summer. A syllable.
A single syllable.
Salvation.

 

 

 

Vertaald door Alexis Levitin

 


1075838-db03ef95cb3bc6965286b916eb35719b.jpg
Eugénio de Andrade (19 januari 1923 – 13 juni 2005)

Portret door emerenciano



 

 

De Amerikaanse schrijfster Patricia Highsmith werd geboren als Mary Patricia Plangman in Fort Worth (Texas) op 19 januari 1921. Zie ook alle tags voor Patricia Highsmith op dit blog.

 

Uit: The Price of Salt

 

„Carol kissed her on the lips, and pleasure leaped in Therese again. [...] Her arms were tight around Carol, and she was conscious of Carol and nothing else. And then her body too seemed to vanish in widening circles that leaped further and further, beyond where thought could follow.“

(...)

 

 ‘I wonder if you’ll really enjoy this trip,’ Carol said. ‘You so prefer things reflected in a glass, don’t you? You have your private conception of everything. Like that windmill. It’s practically as good as being in Holland to you. I wonder if you’ll even like seeing real mountains and real people.’

Therese felt crushed as if Carol had accused her of lying. She felt Carol meant, too, that she had a private conception of her, and that Carol resented it. Real people? She thought suddenly of Mrs Robichek. And she had fled her because she was hideous.

‘How do you ever expect to create anything if you get all your experiences second-hand?’ Carol asked her, her voice soft and even, and yet merciless.

Carol made her feel like she had done nothing, was nothing at all, like a wisp of smoke.“

 

 

 1075838-ab1cc353c0c5bd4decc123185c4abf07.jpg

Patricia Highsmith (19 januari 1921 - 4 februari 1995)

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Marie Koenen werd geboren in ’s-Hertogenbosch op 19 januari 1879. Zie ook alle tags voor Marie Koenen op dit blog.

 

Uit: De godsvlam

 

„Aan den ingang van het besloten dal, bij den samenloop der twee holle wegen uit de boschheuvels met den breeden grintweg uit de lage velden, lag Sterrensteen, de rijke burchthoeve met de beide plompe peertorens boven den geweldigen samenbouw der leien daken uit; de ontzaglijke poort tot ijzer benageld; de tuinmuren en ruggevels door reuzige schoorbeeren versterkt tot wallen, bespoeld door de breede gracht, waarin twee watergulle bergbeken alle seizoenen door haar helder water stortten, dat als een tamme sloot door het sluisje er weer uitvloeide, de boomgaarden in.

Over deze weidsche boomgaarden zagen de bovenvensters van het hooge woonhuis, dat heel de breedte van het binnenplein achter de poort besloeg, op de groep leemen huisjes uit, bij den dal-uitgang genesteld aan den voet der duisterige struikenhelling, om het mergelkerkje heen, dat buiten een bouwval was en binnen een spelonk, armer dan de stal van Bethlehem. Dit was het dorpje Case, waar de Godsvlam waakte.

Sinds de oude pastoor Xaverius, die den tegenwoordigen heer van Sterrensteen zijn wangedrag

had durven verwijten, van hartzeer om zijn verarmoede parochie gestorven was, had Case geen priester meer. De goddelooze Sterrensteener, die als schout en als eigenaar van allen grond oppermachtig was in Case, wilde verder met zedenpreekers en dwarskijkers niets te doen hebben.

Het meerendeel der Casenaars kon zelden of nooit den mijlen verren kerkgang doen naar de naaste parochie. Maar elken dag in het uur der vroegmis van voorheen, zaten ze allen neergeknield op de uitgesleten plavuizen hunner eigen van God beroofde kerk.“

 

 

 1075838-9db5ded3756569aee60b834f82fb3927.jpg

Marie Koenen (19 januari 1879 - 11 juli 1959)

Boekomslag

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 17 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2.
Geschreven door Romenu om 19:16 Reageer op dit bericht

In Memoriam Rudi van Dantzig


In Memoriam Rudi van Dantzig

 

 

De Nederlandse topchoreograaf en schrijver Rudi van Dantzig is op 78-jarige leeftijd overleden.Rudi van Dantzig werd op 4 augustus 1933 in Amsterdam geboren. Hij leed aan verschillende vormen van kanker. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2011.

 

Uit: Voor een verloren soldaat

 

“De wekker loop ’s ochtends om vijf uur af. Ik stommel mijn kamertje uit, in het halfdonker van de gang wacht onverbiddelijk een rechthoekige vorm: de koffer. Dit is dus de dag.
Het zeil is kil aan mijn voeten. Rillend was ik me bij het aanrecht. Zelf het waterstraaltje maakt lawaai. Mijn vader loopt op sokken door het huis, omzichtig bewegend om mijn broertje niet wakker te maken. Hij leunt over de keukentafel, snijdt een stuk brood doormidden en kijkt me onderzoekend aan.
‘Ben je bang?’
‘Nee’ Ik praat moeizaam, mijn keel zit dicht. Ik schuif de halve boterham terug.
‘Nog te vroeg?’
Hij helpt mijn haar in een scheiding te kammen. Ik zie mezelf in de spiegel, een bleke vlek.

(...)

 

“Overal waar we gaan hangen rissen lampjes, ze staan als sterren over het water gespannen, en de mensen lopen erlangs, in zwijgende, bewonderende processies. De grachtkanten zijn intiem als huiskamers waar het licht is gedoofd en kaarsen branden.
‘Nou?’mijn vader breekt de betovering. ‘Dat is me eventjes wat hè? Dat had je in Friesland kunnen dromen, dat er zoiets bestond.’”

 

 

 1075602-6baf8c9c0479b43fbb9201e4c5f70b52.jpg

Rudi van Dantzig (4 augustus 1933 – 19 januari 2012)
Geschreven door Romenu om 13:56 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten