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Berichten van 23 januari 2012 tot 24 januari 2012

E. Th. A. Hoffmann, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Vicky Baum, Ulrich Holbein, Edith Wharton

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook alle tags voor E. Th. A. Hoffmann op dit blog.

 

Uit: Ritter Gluck

 

„Der Spätherbst in Berlin hat gewöhnlich noch einige schöne Tage. Die Sonne tritt freundlich aus dem Gewölk hervor, und schnell verdampft die Nässe in der lauen Luft, welche durch die Straßen weht. Dann sieht man eine lange Reihe, buntgemischt – Elegants, Bürger mit der Hausfrau und den lieben Kleinen in Sonntagskleidern, Geistliche, Jüdinnen, Referendare, Freudenmädchen, Professoren, Putzmacherinnen, Tänzer, Offiziere usw. durch die Linden nach dem Tiergarten ziehen. Bald sind alle Plätze bei Klaus und Weber besetzt; der Mohrrübenkaffee dampft, die Elegants zünden ihre Zigarros an, man spricht, man streitet über Krieg und Frieden, über die Schuhe der Mad. Bethmann, ob sie neulich grau oder grün waren, über den geschlossenen Handelsstaat und böse Groschen usw., bis alles in eine Arie aus »Fanchon« zerfließt, womit eine verstimmte Harfe, ein paar nicht gestimmte Violinen, eine lungensüchtige Flöte und ein spasmatischer Fagott sich und die Zuhörer quälen. Dicht an dem Geländer, welches den Weberschen Bezirk von der Heerstraße trennt, stehen mehrere kleine runde Tische und Gartenstühle; hier atmet man freie Luft, beobachtet die Kommenden und Gehenden, ist entfernt von dem kakophonischen Getöse jenes vermaledeiten Orchesters: da setze ich mich hin, dem leichten Spiel meiner Phantasie mich überlassend, die mir befreundete Gestalten zuführt, mit denen ich über Wissenschaft, über Kunst, über alles, was dem Menschen am teuersten sein soll, spreche. Immer bunter und bunter wogt die Masse der Spaziergänger bei mir vorüber, aber nichts stört mich, nichts kann meine phantastische Gesellschaft verscheuchen. Nur das verwünschte Trio eines höchst niederträchtigen Walzers reißt mich aus der Traumwelt. Die kreischende Oberstimme der Violine und Flöte und des Fagotts schnarrenden Grundbaß allein höre ich; sie gehen auf und ab, fest aneinanderhaltend in Oktaven, die das Ohr zerschneiden, und unwillkürlich, wie jemand, den ein brennender Schmerz ergreift, ruf ich aus:

»Welche rasende Musik! die abscheulichen Oktaven!« – Neben mir murmelt es:

»Verwünschtes Schicksal! schon wieder ein Oktavenjäger!«

Ich sehe auf und werde nun erst gewahr, daß, von mir unbemerkt, an demselben Tisch ein Mann Platz genommen hat, der seinen Blick starr auf mich richtet und von dem nun mein Auge nicht wieder loskommen kann.“

 

  

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E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822) 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Vicky Baum werd op 24 januari 1888 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Vicky Baum op dit blog.

 

Uit:  Menschen im Hotel

 

“Als der Portier aus der Telefonzelle 7 herauskam, war er ein wenig weiß um die Nase herum; er suchte seine Mütze, die er im Telefonzimmer auf die Heizung gelegt hatte. "Was war's denn?" fragte der Telefonist an seinem Schaltbrett, Hörer vor den Ohren und rote und grüne Stöpsel in den Fingern.
"Ja - sie haben die Frau plötzlich in die Klinik gebracht. Ich weiß gar nicht, was das heißen soll. Sie meint, es geht los. Aber es ist ja noch gar nicht soweit, Herrgott noch mal!" sagte der Portier.
Der Telefonist hörte nur halb hin, denn er musste eine Verbindung herstellen. "Na, nur mit die Ruhe, Herr Senf", sagte er dazwischen. "Schließlich haben Sie morgen früh Ihren Jungen -"
"Also schönen Dank auch, dass Sie mich hier ans Telefon geholt haben. Ich kann doch da vorne in der Loge nicht meine Privatgeschichten rumposaunen. Dienst ist Dienst."
"Eben. Und wenn's Kind da ist, ruf ich's Ihnen durch", sagte der Telefonist zerstreut und schaltete weiter. Der Portier nahm seine Mütze und ging auf den Zehenspitzen davon. Das tat er, ohne es zu wissen, weil seine Frau nun dalag und ein Kind bekommen sollte. Als er den Gang überquerte, an dem die Schreib- und Lesezimmer still mit halb abgedrehten Lampen lagen, schnaufte er tief aus sich heraus und fuhr sich durch die Haare. Er spürte erstaunt, dass seine Hand davon feucht wurde, aber er nahm sich nicht die Zeit, die Hände zu waschen. Schließlich konnte man nicht verlangen, dass der Hotelbetrieb aussetzte, weil der Portier Senf ein Kind bekam.”

 

 

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Vicky Baum (24 januari 1888 - 29 augustus 1960)

 

 

 

 

De Joegoslavische schrijver, vertaler, diplomaat en journalist Ivan Ivanji werd geboren op 24 januari 1929 in Zrenjanin. Zie ook alle tags voor Ivan Ivanji op dit blog.

 

Uit: Buchstaben von Feuer

 

“Siegfried Wahrlich wurde in der Neujahrsnacht 1908 in Weimar geboren, war also nur einige Tage jünger als Franz Ehrlich, der im Unterschied zu ihm eine dokumentarisch nachweisbare Person gewesen ist und von dem ebenfalls noch viel zu sagen sein wird. Es muss jedoch, um Verwechslungen und andere Irrtümer zu vermeiden, gleich betont werden, dass diese beiden fast gleichaltrigen Bauhäusler – obwohl sie befreundet waren, teilweise gemeinsame Wege gingen, manchmal zusammenarbeiteten und ein nicht ganz unähnliches Schicksal hatten – keineswegs identisch sind. Siegfrieds Vater, Walter, war Hilfskellner im Hotel »Elephant«.
Als die Wehen bei seiner Frau eintraten, schickte die besorgte Hebamme einen Nachbarsjungen, den Michael Gutmann, ins Restaurant, Walter solle unbedingt sofort zu seiner Frau kommen, aber Oberkellner Klement wollte ihn auf keinen Fall gehen lassen, mehrere andere Gehilfen hatten sich rechtzeitig freigenommen und feierten Silvester mit ihren Familien zu Hause, es mangelte ohnehin an Personal, das Restaurant war vor allem mit Stammgästen, Herrschaften von auswärts und auch mit Offizieren, die fröhlich champagnisierten, sehr gut besetzt.
»Wenn Sie jetzt gehen, Wahrlich, brauchen Sie überhaupt nicht mehr zu kommen!« Als Walter am frühen Morgen endlich nach Hause gehen durfte, war seine Frau schon verblutet und lag gewaschen und leicht geschminkt im frisch bezogenen Ehebett, das Kind jedoch schrie in den Armen der Geburtshelferin kräftig und es erwies sich, dass es gesund war. Die Nachbarin, die Witwe Gutmann, drückte ihr herzlichstes Beileid aus und bot jede notwendige Hilfe an.“

 


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Ivan Ivanji (Zrenjanin, 24 januari 1929)

 

 

 

 

De Duitse dichter Eugen Roth werd op 24 januari 1895 in München geboren. Zie ook alle tags voor Eugen Roth op dit blog.

 

 

Kassenhass


Ein Mann, der eine ganze Masse
Gezahlt hat in die Krankenkasse,
Schickt jetzt die nötigen Papiere,
Damit auch sie nun tu das ihre.
Jedoch er kriegt nach längrer Zeit
statt baren Gelds nur den Bescheid,
Nach Paragraphenziffer X
Bekomme er vorerst noch nix,
Weil, siehe Ziffer Y,
Man dies und das gestrichen schon,
So daß er nichts, laut Ziffer Z,
Beanzuspruchen weiter hätt.
Hingegen heißt's, nach Ziffer A,
Daß er vermutlich übersah,
Daß alle Kassen, selbst in Nöten,
Den Beitrag leider stark erhöhten
Und daß man sich, mit gleichem Schreiben,
Gezwungen seh, ihn einzutreiben.
Besagter Mann denkt, krankenkässlich,
In Zukunft ausgesprochen häßlich.

 

 

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Eugen Roth (24 januari 1895 – 28 april 1976)

München 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ulrich Holbein werd op 24 januari 1953 in Erfurt geboren. Zie ook alle tags voor Ulrich Holbein op dit blog.

 

Uit: Chance verpaßt (Netztagebuch)

 

Oft pfiff ich einen Fandango von Boccherini, für Gitarre und Cembalo und wartete jahrelang am Radio auf die Originalfassung für Streichquartett…und Kastagnetten, nur kam diese Musik nie. Recherchen im Tonträgerhandel: erfolglos. Dann trampte ich sommerlich durch Südeuropa usw. Auf dem Rückweg von Venedig, kurz vor Wien, griff mich bei Spätlicht ein Ford transit auf, acht Jugendliche, auch ältere dazwischen, eine lachende Rotwein-Clique mit Gitarren. Zwei davon schaukelten als frisch schmusendes Pärchen abseits; ansonsten blieb unklar, wer zu wem gehörte. Man nahm mich mit; bei Toni konnte ich übernachten. Ein gewisser Dieter hatte Pickel. Manchmal halbierte sich die Gruppe, manche gingen Jobs nach. Wechselnde Wohnungen, ständiges Kommen und Gehn. Tonis Tante hatte ein Kino; Kartenabreißer Toni hatte sein Leben im Kino verbracht. Ich saß im Plus-Minus-Knäuel dieser lustigen Leute, irgendwo südlich von Wien, saß täglich kostenlos im Kino, egal was kam, vor allem in Massenkarambolagen aus: „Oskar laß das Sausen sein“. Stets dabei war die sog. „Maus“, ein sehr zierliches Mädchen, wenig redend, oft lächelnd, fast zu kleingebaut, um Eventualfall zu sein, doch in sich überaus wohlproportioniert. Wie sie wirklich hieß und wohin sie abends verschwand, entging mir irgendwie. Nächstentags war sie stets wieder dabei. Mein Tagebuch von damals schweigt, erwähnt bloß, daß die Maus maurischer Abstammung war. Nach drei Tagen reiste ich weiter. Mit Toni tauschte ich die Adresse; von Oslo sandte ich eine Postkarte an die Gruppe, auf der ich auch das Wort Maus verwendete. Dann verlor ich Tonis Adresse und jeden Kontakt zu Wien.

 

 

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Ulrich Holbein (Erfurt,  24 januari 1953)



De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York. Zie ook alle tags voor Edith Wharton op dit blog.

 

Uit: Summer

 

“A girl came out of lawyer Royall's house, at the end of the one street of North Dormer, and stood on the doorstep.

It was the beginning of a June afternoon. The springlike transparent sky shed a rain of silver sunshine on the roofs of the village, and on the pastures and larchwoods surrounding it. A little wind moved among the round white clouds on the shoulders of the hills, driving their shadows across the fields and down the grassy road that takes the name of street when it passes through North Dormer. The place lies high and in the open, and lacks the lavish shade of the more protected New England villages. The clump of weeping- willows about the duck pond, and the Norway spruces in front of the Hatchard gate, cast almost the only roadside shadow between lawyer Royall's house and the point where, at the other end of the village, the road rises above the church and skirts the black hemlock wall enclosing the cemetery.

The little June wind, frisking down the street, shook the doleful fringes of the Hatchard spruces, caught the straw hat of a young man just passing under them, and spun it clean across the road into the duck-pond.

As he ran to fish it out the girl on lawyer Royall's doorstep noticed that he was a stranger, that he wore city clothes, and that he was laughing with all his teeth, as the young and careless laugh at such mishaps.

Her heart contracted a little, and the shrinking that sometimes came over her when she saw people with holiday faces made her draw back into the house and pretend to look for the key that she knew she had already put into her pocket. A narrow greenish mirror with a gilt eagle over it hung on the passage wall, and she looked critically at her reflection, wished for the thousandth time that she had blue eyes like Annabel Balch, the girl who sometimes came from Springfield to spend a week with old Miss Hatchard, straightened the sunburnt hat over her small swarthy face, and turned out again into the sunshine.“

 

 

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Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937) 


 


Zie voor nog meer schrijvers van de 24e januari ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:39 Reageer op dit bericht

Albin Zollinger, De Beaumarchais, Charles Sackville, John Donne, Frances Brooke, William Congreve

De Zwitserse dichter en schrijver Albin Zollinger werd geboren op 24 januari 1895 in Zürich. Zie ook mijn blog van 24 januari 2010 en ook mijn blog van 24 januari 2011.

 

Uit: Der halbe Mensch

 

„Zu Hause fand er die gesuchte Ruhe auch wieder nicht; das Heimweh nach der Fremde trieb ihn um, er schluchzte in den Nächten.

»Ihr wißt nichts um diese Begleiterscheinung unseres Wanderlebens,« klagte er dem Maler, »die unglückliche Liebe zu den Kindern, die wir immer dann wieder hergeben müssen, wenn wir uns so recht befreundet haben. Ich begehre für mich keinen Ruhm, keine Zukunft mehr; alles Gefühl hat sich mir in das Verlangen, dorthin zurückzugehen, verwandelt. Man führt im Herzen dann alles so weiter: wie die Wiesen reifen, wie die jungen Störche wachsen, wie des Abends die Brunnen überlaufen – und wie die Kleinen größer werden, diese Bauernjungen mit ihren so reinen Augen, die blonden, mütterlichen Mägdlein; aber niemand sieht auch nur herum, die Tage kommen und gehen, und es macht den Eindruck, wenn keiner nach uns verlangt, als ob wir in unserer Liebe allein stünden und für nichts dermaßen litten; man sieht sich versucht, an allem Sinn und allem Ehrwürdigen zu verzweifeln. Nach Jahren einmal kann es wohl geschehen, daß plötzlich ein Herbstgeruch uns das ganze unsägliche Land aus der Seele hebt. Ach man leidet ja nur!« rief er unwillig, indem er sich in das Gras ausstreckte.

Nach einer Weile saß er wieder da und blickte auf die Leinwand, die Alder färbte. Dieser hatte begonnen, ihm über seine Beziehungen zu dem Studenten Homberger freundliche Vorwürfe zu machen. Er vernahm sie gedankenvoll, aber wenig beirrt und ging, auch als Guido verstummte, nicht darauf ein.

»Ich weiß gar nichts von Priska,« erwiderte er vielmehr, um den Spieß zu drehen oder doch abzulenken. »Seid ihr eigentlich uneins?«

»Uneins gerade nicht, aber doch auch nicht einig,« versetzte der Maler mit halbem Lachen. »Es hat sich ergeben, daß dieses Mädchen mich eben dennoch nichts angeht. All die Herzensgewißheit war ein Irrtum, alle Zartheit und Verzückung ein Diebstahl, mein Lieber. Wer hätte es gedacht! „

 

  

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Albin Zollinger (24 januari 1895 – 7 november 1941)

 

 

 

 

 

De Franse toneelschrijver Pierre Augustin Caron de Beaumarchais werd geboren op 24 januari 1732 in Parijs. Zie ook alle tags voor De Beaumarchais op dit blog.

 

Uit: Le Mariage de Figaro

 

“Acte II, scene I

SUZANNE, LA COMTESSE entrent par la porte à droite
LA COMTESSE se jette dans une bergère. Ferme la porte, Suzanne, et conte-moi tout dans le plus grand détail.
SUZANNE. Je n'ai rien Caché à Madame.
LA COMTESSE. Quoi ! Suzon, il voulait te séduire ?
SUZANNE. Oh ! que non ! Monseigneur n'y met pas tant de façon avec sa servante : il voulait m'acheter.
LA COMTESSE. Et le petit page était présent ?
SUZANNE. C'est-à-dire caché derrière le grand fauteuil. Il venait me prier de vous demander sa grâce.
LA COMTESSE. Eh, pourquoi ne pas s'adresser à moi-même ? est-Ce que je l'aurais refusé, Suzon ?
SUZANNE. C'est ce que j'ai dit : mais ses regrets de partir, et surtout de quitter Madame ! Ah ! Suzon, qu'elle est noble et belle ! mais qu'elle est imposante !
LA COMTESSE. Est-ce que j'ai cet air-là, Suzon ? Moi qui l'ai toujours protégé.
SUZANNE. Puis il. a vu votre ruban de nuit que je tenais : il s'est jeté dessus...
LA COMTESSE, souriant. Mon ruban ?... Quelle enfance !
SUZANNE. J'ai voulu le lui ôter ; madame, C'était un lion ; ses yeux brillaient... Tu ne l'auras qu'avec ma vie, disait-il en formant sa petite voix douce et grêle.
LA COMTESSE, rêvant. Eh bien, Suzon ?
SUZANNE. Eh bien, madame, est-ce qu'on peut titre finir ce petit démon-là ? Ma marraine par-ci ; je voudrais bien par l'autre ; et parce qu'il n'oserait seulement baiser la robe de Madame, il voudrait toujours m'embrasser, moi.
LA COMTESSE, rêvant. Laissons... laissons ces folies... Enfin, ma pauvre Suzanne, mon époux a fini par te dire ?...
SUZANNE. Que si je ne voulais pas l'entendre, il allait protéger Marceline.”

 

 

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De Beaumarchais (24 januari 1732 - 18 mei 1799)

Boekomslag

 

 

 


De Engelse dichter en edelman
Charles Sackville werd geboren op 24 januari 1638. Zie ook alle tags voor Charles Sackville op dit blog.

 

 

The Duel of the Crabs

 

In Milford Lane near to St. Clement's steeple
There liv'd a nymph kind to all Christian people.
A nymph she was whose comely mien and stature,
Whose height of eloquence and every feature
Struck through the hearts of city and of Whitehall,
And when they pleas'd to court her, did 'em right all.
Under her beauteous bosom there did lie
A belly smooth as any ivory.
Yet nature to declare her various art
Had plac'd a tuft in one convenient part;
No park with smoothest lawn or highest wood
Could e'er compare with this admir'd abode.
Here all the youth of England did repair
To take their pleasure and to ease their care.

 

 

 

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Charles Sackville (24 januari 1638 – 29 januari 1706)

Portret door  Rosalba Carriera, 1730

 

 

 

 

De Engelse dichter John Donne werd ergens tussen 24 januari en 19 juni 1572 geboren in Londen. Zie ook alle tags voor John Donne op dit blog.

 

  

Holy Sonnet III: O Might Those Sighes

 

O might those sighes and teares returne againe

Into my breast and eyes, which I have spent,

That I might in this holy discontent

Mourne with some fruit, as I have mourn'd in vaine;
In mine Idolatry what showres of raine

Mine eyes did waste? what griefs my heart did rent?

That sufferance was my sinne; now I repent;

'Cause I did sufffer I must suffer paine.

Th'hydroptique drunkard, and night-scouting thiefe,

The itchy Lecher, and selfe-tickling proud

Have the remembrance of past joyes, for reliefe

Of comming ills. To (poore) me is allow'd

No ease; for, long, yet vehement griefe hath beene

Th'effect and cause, the punishment and sinne.

 

 

 

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John Donne (24 januari 1572 – 31 maart 1631)

Monument door Nicolas Stone in de St. Paul’s Cathedral, Londen

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Frances Moore Brooke werd geboren op 24 januari 1724 in Claypole, Lincolnshire. Zie ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010 en ook mijn blog van 24 januari 2011.

 

Uit: The History of Emily Montague

 

 

„Nothing can be more striking than the view of Quebec as you approach; it stands on the summit of a boldly-rising hill, at the confluence of two very beautiful rivers, the St. Lawrence and St. Charles, and, as the convents and other public buildings first meet the eye, appears to great advantage from the port. The island of Orleans, the distant view of the cascade of Montmorenci, and the opposite village of Beauport, scattered with a pleasing irregularity along the banks of the river St. Charles, add greatly to the charms of the prospect.

I have just had time to observe, that the Canadian ladies have the vivacity of the French, with a superior share of beauty: as to balls and assemblies, we have none at present, it being a kind of interregnum of government: if I chose to give you the political state of the country, I could fill volumes with the _pours_ and the _contres_; but I am not one of those sagacious observers, who, by staying a week in a place, think themselves qualified to give, not only its natural, but its moral and political history: besides which, you and I are rather too young to be very profound politicians. We are in expectation of a successor from whom we hope a new golden age; I shall then have better subjects for a letter to a lady.

Adieu! my dear girl! say every thing for me to my mother. Yours,

Ed. Rivers.“

 

 

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Frances Brooke (12 januari 1724 – 23 januari 1789)

 

 

 

 

De Engelse dichter en  toneelschrijver William Congreve werd geboren in Bardsey op 24 januari 1670. Zie ook mijn blog van 24 januari 2010 en ook mijn blog van 24 januari 2011.

 

Uit: Love For Love

 

“Prologue. Spoken, at the opening of the new house, by Mr Betterton.

 

The husbandman in vain renews his toil
To cultivate each year a hungry soil;
And fondly hopes for rich and generous fruit,
When what should feed the tree devours the root;
Th' unladen boughs, he sees, bode certain dearth,
Unless transplanted to more kindly earth.
So the poor husbands of the stage, who found
Their labours lost upon ungrateful ground,
This last and only remedy have proved,
And hope new fruit from ancient stocks removed.
Well may they hope, when you so kindly aid,
Well plant a soil which you so rich have made.
As Nature gave the world to man's first age,
So from your bounty, we receive this stage;
The freedom man was born to, you've restored,
And to our world such plenty you afford,
It seems like Eden, fruitful of its own accord.
But since in Paradise frail flesh gave way,
And when but two were made, both went astray;
Forbear your wonder, and the fault forgive,
If in our larger family we grieve
One falling Adam and one tempted Eve.
We who remain would gratefully repay
What our endeavours can, and bring this day
The first-fruit offering of a virgin play.”

 

 

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William Congreve (24 januari 1670 – 19 januari 1729)

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 24e januari ook mijn blog van 24 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:31 Reageer op dit bericht

Stendhal, Wouter van Heiningen, Christina Viragh, Derek Walcott, João Ubaldo Ribeiro

De Franse schrijver Stendhal werd op 23 januari 1783 in Grenoble geboren als Henri Beyle. Zie ook alle tags voor Stendhal op dit blog. 

Uit:
The Red and the Black (Vertaald door Burton Raffel)

 

“The little town of Verrières might be one of the prettiest in all Franche-Comté. Its white houses with their sharp-pointed roofs of red tile stretch down a hillside, every faint ripple in the long slope marked by thick clusters of chestnut trees. A few hundred feet below the ruins of the ancient fortress, built by the Spanish, runs the River Doubs.
To the north, Verrières is sheltered by a great mountain, part of the Jura range. The first frosts of October cover these jagged peaks with snow. A stream that rushes down from the mountains, crossing through Verrières and then pouring itself into the Doubs, powers a good many sawmills—an immensely simple industry that provides a modest living for most of the inhabitants, more peasant than bourgeois. But the sawmills are not what brought prosperity to the little town. It was the production of printed calico cloth, known as “Mulhouse,” which ever since the fall of Napoleon has created widespread comfort and led to the refinishing of virtually every house in Verrières. Just inside the town, there is a stunning roar from a machine of frightful appearance. Twenty ponderous hammers, falling over and over with a crash that makes the ground tremble, are lifted by a wheel that the stream keeps in motion. Every one of these hammers, each and every day, turns out I don’t know how many thousands of nails. And it’s pretty, smooth-cheeked young girls who offer pieces of iron to these enormous hammers, which quickly transform them into nails. This operation, visibly harsh and violent, is one of the things that most astonishes a first-time traveler, poking his way into the mountains separating France and Switzerland. And if the traveler, entering Verrières, asks who owns this noble nail-making factory, deafening everyone who walks along the main street, he’ll be told, in the drawling accent of the region, “Ah—it belongs to His Honor the Mayor.”

 

 

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Stendhal (23 januari 1783 – 23 maart 1842)

Op een t-shirt

 

 


De Nederlandse dichter
Wouter van Heiningen werd geboren op 23 januari 1963 in Leidschendam. Zie ook mijn blog van 23 januar 2011.

 

 

Jong

 

In Vespablik uitlatenwalm
staan hangen zij aan zij
op het eilandplein van
de leegte, de gel omhangen
streng gecontroleerde
kleding voorgeschreven
XX en XY hormonen


Taalevoluties in werking
brengen zij hun opstand
tot stand, want nee is soms
ja maar meestal niet
of vet

In onbegrepen roedels jacht
maken de voorste de dienst
de dieners vervullen de taak
van verveling geen sprake


In zwak licht van tafellantaarns
wordt de mis opgediend
in verering van anders nieuw
en wordt geschiedenis
geschreven verlaten

 

 

 

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Wouter van Heiningen (Leidschendam, 23 januari 1963)

 

 

 

 

De Zwitsers-Hongaarse schrijfster en vertaalster Christina Viragh werd geboren op 23 januari 1953 in Boedapest. Zie ook alle tags voor Christina Viragh op dit blog.

 

Uit: Pilatus

 

“Vielleicht ist es eher so, daß die Vorstellungskraft von einem Foto ausgehend durch ein schattiges Zimmer hindurch in das flache, aber intensive Licht eines Herbstnachmittags hinausgaloppiert und die nächste Straßenecke, an der noch Droschken stehen, so gründlich in Sanddünen und Steinhaufen verwandelt, daß man danach ein Leben lang sicher ist, aus der Wüste zu stammen. Lia hatte das Foto in einer Architekturzeitschrift gesehen, auf die sie abonniert war, weil sie Architektin werden wollte. Das Bild stellte eine Wüstenstadt dar, die im Altertum große kulturelle Bedeutung hatte, was sich zur Zeit von Lias Jugend, als Strukturen und Kunstwerke intakter waren, noch vorstellen ließ. Die Stadt war als gleichschenkliges Dreieck angelegt, wie man auf dem doppelseitigen Foto sah, wenn man die eine, am meisten dem Wind ausgesetzte und deshalb abgebröckelte Spitze der Umfassungsmauer im Geist vervollständigte. Vielleicht hörte Lia das Hufeklappern der Droschkenpferde auf der Straße, als wäre es das Hämmern, mit dem die Metalltür des Heiligtums der alten Stadt zugenagelt wurde, sobald Schatten auf sie fiel. In der Nacht durfte kein Feuer gemacht werden, und immer wieder wurde an die Tür gehämmert, um daran zu erinnern, daß alle Helligkeit in dem Gebäude eingeschlossen war. Sobald der vor Sonnenaufgang entstehende Wind die bereitliegenden Kiesel von der Mauer gewischt hatte, wurde die Tür des Heiligtums aufgerissen. So las es Lia in der Zeitschrift, und es mag sein, daß diese Sätze von der Art waren, die aus der Masse der Eindrücke herausragen und erhalten bleiben.
Masse der Eindrücke, tatsächlich. Auf welche Art damals ihre Mutter, ihre drei Tanten und die Hausangestellte, die mit dem Bannen der Geister des Alltags beschäftigt war, sich fortwährend geistig, emotional und akrobatisch produzierten, will ich jetzt nicht beschreiben, sondern höchstens die von sonnenbeschienenem Zigarettenrauch geschwängerten Vormittage erwähnen, an denen diese Frauen je auf eigene Art bemüht waren, die Dinge ad absurdum zu führen.”

 

 

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Christina Viragh (Boedapest, 23 januari 1953)

 

 

De Westindische dichter en schrijver Derek Walcott werd geboren op 23 januari 1930 op St. Lucia, een van de kleine Bovenwindse Eilanden. Zie ook alle tags voor Derek Walcott op dit blog.

 

 

Dark August

 

So much rain, so much life like the swollen sky

of this black August. My sister, the sun,

broods in her yellow room and won't come out.

 

Everything goes to hell; the mountains fume

like a kettle, rivers overrun; still,

she will not rise and turn off the rain.

 

She is in her room, fondling old things,

my poems, turning her album. Even if thunder falls

like a crash of plates from the sky,

 

she does not come out.

Don't you know I love you but am hopeless

at fixing the rain ? But I am learning slowly

 

to love the dark days, the steaming hills,

the air with gossiping mosquitoes,

and to sip the medicine of bitterness,

 

so that when you emerge, my sister,

parting the beads of the rain,

with your forehead of flowers and eyes of forgiveness,

 

all with not be as it was, but it will be true

(you see they will not let me love

as I want), because, my sister, then

 

I would have learnt to love black days like bright ones,

The black rain, the white hills, when once

I loved only my happiness and you.

 

 

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Derek Walcott (St. Lucia, 23 januari 1930)

 

 

 

 

De Braziliaanse schrijver João Ubaldo Osório Pimental Ribeiro werd geboren op 23 januari 1941 in Itaparica, Bahia. Zie ook alle tags voor João Ubaldo Ribeiro op dit blog.

 

Uit: Brasilien wird Weltmeister

 

“Wie soll ich erklären, mein Gott, warum ich glaube, dass Brasilien Weltmeister wird? Es gibt eine einfache Antwort, die auch jeder Nichtbrasilianer, ausgenommen natürlich die Argentinier, geben kann: Wir haben die besten Spieler, praktisch auf allen Positionen. Wir haben talentierte Spieler im Überfluss, so manche Aufstellung ist deswegen umstritten - wahrscheinlich sogar alle. Dies macht uns, ausser selbstverständlich in Argentinien, zum grossen Favoriten der Wettbüros und in den Prognosen der Experten.
Dies allerdings, meinen viele, gibt wiederum Anlass zu Zweifeln an unserem Ehrgeiz. Favorit zu sein, kann zu übermässiger Selbstsicherheit führen oder gar zu Mitleid mit dem Gegner. Nicht wiedergutzumachende nationale Tragödien schweben als Schreckgespenst über uns, wie die, als wir als klare Favoriten zu Hause nicht mehr als ein Unentschieden gebraucht hätten, zu Beginn des Spiels in Führung gingen und am Ende die Weltmeisterschaft 1950 gegen Uruguay verloren.
Auch muss erwähnt werden, dass einige Brasilianer - nicht viele, aber genug - nicht daran glauben oder nicht einmal möchten, dass Brasilien Weltmeister wird. Ein Ausländer brauchte wohl ein Semester, bis er all die Nuancen begreifen kann, die dieses komplizierte Problem für ein Volk hat, für das Fussball eine der deutlichsten Ausprägungen seines Nationalgefühls ist. Es gibt Leute, die möchten nicht, dass Brasilien gewinnt, um so die Unfähigkeit unseres Präsidenten zu beweisen. Eine Verknüpfung, die für Europäer vielleicht nicht nachvollziehbar ist, doch in Brasilien versteht sie jeder.”

 

 

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João Ubaldo Ribeiro (Itaparica, 23 januari 1941)



 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e januari ook mijn blog van 23 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2.
Geschreven door Romenu om 19:05 Reageer op dit bericht

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