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Berichten van 20 maart 2012 tot 21 maart 2012

Youssef Rzouga, Jean Paul, Günter Vallaster, Siegfried Kapper

De Tunesische dichter Youssef Rzouga werd geboren op 21 maart 1957 in Mahdia. Zie ook alle tags voor Youssef Rzouga op dit blog.

 

 

Heitu 1

Etwas aus dem tunesischen Heiku

 

Die Welt

Unter deinen Händen

Über der Karte des Ostens

Auf der Suche nach dem Verborgenen auf der zerbrechlichen Seite

In mir

 

 

Heitu 2

 

Wo wir sind

Ist über dem Wort

Öffne das Fenster

Eine Frau auf der anderen Straßenseite

Wartet auf ihren Ritter

Sie schaut auf das Fenster

Auf dieses Fenster

Also öffne es

Damit ich dich dort sehe

Wo wir sind

Ist über dem Wort

 

 

 

Heitu 3

 

Was bringt dieses Kind zum Lachen?

- Ein Greis, der herumalbert.

 

 

 

Vertaald door Mustafa Al-Slaiman

 

 


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Youssef Rzouga (Mahdia 21, maart 1957)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Jean Paul werd op 21 maart 1763 in Wunsiedel. Zie ook alle tags voor Jean Paul op dit blog.

 

Uit: Der Tod eines Engels (Leben des Quintus Fixlein)

„Zum Engel der letzten Stunde, den wir so hart den Tod nennen, wird uns der weichste, gütigste Engel zugeschickt, damit er gelinde und sanft das niedersinkende Herz des Menschen vom Leben abpflücke und es in warmen Händen und ungedrückt aus der kalten Brust in das hohe wärmende Eden trage. Sein Bruder ist der Engel der ersten Stunde, der den Menschen zweimal küsset, das erstemal, damit er dieses Leben anfange, das zweitemal, damit er droben ohne Wunden aufwache und in das andere lächelnd komme, wie in dieses Leben weinend.

Da die Schlachtfelder voll Blut und Tränen standen und da der Engel der letzten Stunde zitternde Seelen aus ihnen zog: so zerfloß sein mildes Auge, und er sagte: »Ach, ich will einmal sterben wie ein Mensch, damit ich seinen letzten Schmerz erforsche und ihn stille, wenn ich sein Leben auflöse.« Der unermeßliche Kreis von Engeln, die sich droben lieben, trat um den mitleidigen Engel und verhieß dem Geliebten, ihn nach dem Augenblick seines Todes mit ihrem Strahlenhimmel zu umringen, damit er wüßte, daß es der Tod gewesen; – und sein Bruder, dessen Kuß unsere er starrten Lippen wie der Morgenstrahl kalte Blumen öffnet, legte sich zärtlich an sein Angesicht und sagte: »Wenn ich dich wieder küsse, mein Bruder, so bist du gestorben auf der Erde und schon wieder bei uns.«

Gerührt und liebend sank der Engel auf ein Schlachtfeld nieder, wo nur ein einziger schöner feuriger Jüngling noch zuckte und die zerschmetterte Brust noch regte: um den Helden war nichts mehr als seine Braut, ihre heißen Zähren konnt' er nicht mehr fühlen, und ihr Jammer zog unkenntlich als ein fernes Schlachtgeschrei um ihn. O da bedeckte ihn der Engel schnell und ruhte in der Gestalt der Geliebten an ihm und sog mit einem heißen Kusse die wunde Seele aus der zerspaltenen Brust – und er gab die Seele seinem Bruder, der Bruder küßte sie droben zum zweitenmal, und dann lächelte sie schon.“

 

 

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Jean Paul (21 maart 1763 – 14 november 1825)

Jean-Paul-Haus in Coburg, het huisje waarin de dichter 1803-1804 werkte.

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Günter Vallaster werd geboren op 21 maart 1968 in Schruns (Vorarlberg). Zie ook alle tags voor Günter Vallaster op dit blog.

 

Uit: Hinter dem Buchstabenzaun

 

 

ALEX AHNTE HYMNE. FAHNE KEIMTE, WEHTE WIE EINE MALVE IM MAI, AXT NAHTE, WAFFE WINKTE, HEIZTE ZANK AN. ALEX FALTETE FELLE, FEILTE TANNEN AN, EILTE MIT LANZE. KALT FIEL ALEX WAHN ANHEIM. ELIZA KEIFTE WITZE AN WELT, WAFFE, WIXEN, AHNTE VATI MIT KLAN. EIN ZINN-HAMLET WEINTE AM KAMIN MIT VINYL. KATZE MIA KIEFELTE IM WINKEL ZÄHE HAIHÄLFTEN. [...] ELIZA HAT KEINE WAHL, MIT LATEIN AM ZIEL: MANTEL AN, VIA LIFT IN MEZZANIN, IN ALLEE, HÄLT TAXI AN, FLIEHT. ENZYM AN ENZYM, ZAHN AN ZAHN – KEIN THEMA IN ELIZA. WANN KAM ALEX IN HAFT, ZELLE.

 

 

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Günter Vallaster (Schruns, 21 maart 1968)

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver en vertaler Siegfried Kapper werd op 21 maart 1820 geboren in Smichov. Zie ook alle tags voor Siegfried Kapper op dit blog.

 

 

 

Ade

 

Wie schienen die Sternlein so hell, so hell

Herab von der Himmelshöh´.

Zwei Liebende standen auf der Schwell´,

Ach, Hand in Hand:"Ade!"

Die Blümlein weinten auf Flur und Steg,

Sie fühlten der Liebenden Weh,

Die standen traurig am Scheideweg,

Ach, Herz an Herz: "Ade!"

Die Lüfte durchrauschen die Waldesruh´,

Aus dem Tal und von der Höh´

Wehn zwei weiße Tücher einander zu:

"Ade, ade, ade!

 

 


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Siegfried Kapper (21 maart 1820 – 7 juni 1879)

Portret door Friedrich Kriehuber

Geschreven door Romenu om 18:50 Reageer op dit bericht

Willem de Mérode, Hamid Skif, Hubert Fichte, Peter Hacks, Michel Bartosik

Dit Romenu Blog bestaat vandaag precies zes jaar. Dank weer aan alle oude en nieuwe bezoekers voor hun interesse en reacties van het afgelopen jaar. De eerste bijdrage in 2006 ging over de dichter en schrijver Willem de Mérode. Traditiegetrouw, omdat hij aan de wieg stond van dit Blog, ook nu weer een gedicht van hem. Zie ook mijn blog van 2 september 2010 en voor het overige de Willem de Mérode tags op dit blog bij Skynet.

 

 

De appelboom

 

Na warme dagen volgen koude nachten.
Als lakens ligt de dauw op bleek en haag
Versteven naar wat zonneschijn te wachten
En slaat in wolken op en regent traag.

De struiken tinkelen met haarfijn ijzel.
En in de hof, de dragende appelaar
Komt uit de damp reusachtig te verrijzen,
Met ronde konen en veel grijzend haar.

O eedle boom, die, boven alle bomen
Een ogenlust, vanouds de mens verleidt.
Wie, als een vlinder op uw geur gekomen,
Wenst niet een weinig van uw zaligheid!

Men plukt, en gretig slaan de grage tanden
Zich in uw blanke sappig knappend vlees.
Zó overvalt ons onverhoeds de schande,
Als wij genieten wat Gods wet verwees.

Niet gij, maar ons geweten schuldbeladen
Hangt als een boom van kwade vruchten zwaar.
Gij zijt een beeld der hemelse genade,
Die alle mensen weldoet, appelaar.

Uw helder bloeien was ons duistrende ogen
Zo schoon, dat wij gekweld door hoop en vrees,
Ons daaglijks om uw rozenhoed bewogen,
En treurden als uw sneeuw ten gronde rees.

Uw dracht begon, reeds negen uwe toppen.
Wij zagen toe met stijgend ongeduld.
De droge tongen in uw sap te soppen
Was ons begeren, en gij hebt 't vervuld.

't Is plukkenstijd; reeds met de tenen manden
Komt men gezeuld, met ladder en met sloof.
En wij? wij voelen zoekend Vaders handen
De vrucht betasten in ons trillend loof.

 

 

 

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Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)

 

 

 

 

 

De Algerijnse dichter, schrijver en journalist Hamid Skif werd geboren op 21 maart 1951 in Oran. Zie ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010 en ook mijn blog van 21 maart 2011.

 

 

TU AS DONNÉ

 

Tu as donné,

tout donné

Il ne te reste plus rien à donner

en dehors de ces mains tavelées

qui terminent tes bras

Vas- tu les donner aussi?

Et si tu les donnes que te restera- t-il pour donner encore?

 

 

 

DANS LA TAVERNE

 

Assis dans la taverne de mes pensées

Sur ce fauteuil défoncé

J´écris des poèmes qui parlent de nous

De cette déroute dans les nuages

J‘écris dans l´obscurité qui me protège de mon regard

Je trie l´espace entre mes doigts

Je photographie l´instant et lui offre la clarté des mots

Je suis la bougie qui s´affaisse dans le noir

Et je dis aux passants qui franchissent les seuils

de mes tavernes:

Venez goûter le vin de la solitude

Il a la tendre vieillesse des esprits

et l´appétit des jeunes hommes qui équarrissent le vent

 

 

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Hamid Skif (Oran, 21 maart 1951)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Hubert Fichte werd geboren op 21 maart 1935 in Perleberg, Brandenburg. Zie ook alle tags voor Hubert Fichte op dit blog.

 

Uit: 19 Empfindlichkeiten. Reaktionen auf Hubert Fichte (door Joachim Helfer)

 

“Hamburg steht im Novemberzwielicht da wie immer, unbeeindruckt vom Sturm der Welt und nicht sehr beflissen, irgendeinen Eindruck auf die Welt zu machen, ohne allzu viel Gesicht durch eine Geschichte durchgekommen, die immer anderswo gemacht wird, gut betucht, aber bemüht, es nicht zu zeigen, den Kragen des Backsteinmantels hochgeschlagen gegen Nieselregen und Atlantikböen. Florian hastet durch Sankt Georg, vom Hauptbahnhof zu Hans durch jene Lange Reihe, wo die steife Hansestadt beinahe Kiez wird: Asia-Märkte und Trödelläden neben altehrwürdigen Buchhandlungen und Apotheken, vergilbte Tavernen und Trattorien neben schicken Bistros mit Regenbogenfahne. Bei Sonnenschein betrachtet nur ein paar, und bei jedem Wetter zu wenige Schritte für eine Taxifahrt, die aber lang werden, wo es einem den Schirm aus der Faust windet und von unten in die Hosen regnet. Der Bär, in dessen Souterrainhöhle voller Teekisten und Wasserpfeifen, falschem Ethno-Schmuck und echter Airport-Art er nun endlich hinein tröpfelt, haut ihm zur Begrüßung auf den Rücken: "Alter Kalter! Sind euch die Fellmützen ausgegangen im Osten?" Als wir uns kennenlernten, denkt Florian fröstelnd, hast du mir immer noch auf den Hintern gehauen … Pierre konnte ohnehin unmöglich begeistert sein von dem Besucher, der bald nach der Eröffnung in die Galerie geschwappt war wie eine Sturmflut: Ein aufgeschwemmter Oberbayer in Cowboystiefeln und Lederweste, mit den hübschen Zügen von Hitlers kunstsinnigem Reichsluftmarschall und dem Organ eines Fischmarktschreiers, der alles ungefragt in die Pranken nahm und zu jedem Stück eine ungebetene Expertise abgab: Fand Florian. Pierre dagegen war von diesem Hans, der "Zeig mir mal dein zweitbestes Stück!" dröhnte, "Das Beste ist ja wohl der junge Mann hier …" durchaus angetan: Mochte er aussehen, wie er wollte, dieser Aussteiger der ersten Generation kannte nach drei Jahrzehnten auf dem Weg nach Shangri-La jeden Buddha und jeden Tempel zwischen Japan und Java, und wenn er eine Datierung anzweifelte, hatte er unfehlbar recht: "So, und du spielst hier also den House-Boy - aber du gehst doch auch schon auf die dreißig!"

 

 

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Hubert Fichte (21 maart 1935 – 8 maart 1986)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en dichter Peter Hacks werd geboren op 21 maart 1928 in Breslau. Zie ook alle tags voor Peter Hacks op dit blog.

 

In het uienveld


Er wordt over zo veel gezanikd en gezeurd
Nu eens is deze, dan die weer aan de beurt.
Wie zegt van niet? Ons kan het zelf overkomen
Wie druk bezig is heeft geen tijd voor dromen..

”t Werd gewoon, met kift en fulmineren
Elk mogelijk onheil tijdig af te weren.
Vervloekte mode. Ik zie ze heel bestendig
Als was de wereld nog niet erg genoeg, ellendig.

Dat geeft zich zelf graag op en gaat verloren.
Dat houdt slechts het hopeloze voor waar.
Dat was het liefst van al maar nooit geboren
Ik snap het niet. Al voor het derde jaar
geniet ik in mijn tuin de mooiste dagen
In ‘t uienveld. Moet ik mij soms beklagen?



Vertaald door Frans Roumen


 

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Peter Hacks (21 maart 1928 – 28 augustus 2003)


 

 

 

 

De Vlaamse dichter, dichter, essayist en docent poëzie Michel Bartosik werd geboren in Antwerpen op 21 maart 1948. Zie ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010 en ook mijn blog van 21 maart 2011. 

 

 

Sunt lacrimae

 

Het van zelf tot sap smeltend vlees

van een perzik (als iemand bij je is

om het fluweel er af te stropen),

 

kruimels afgebroken van je brood

en in de mond gedrenkt met slokjes

vocht het is het laatste

 

wat we samen nog bedachten, een maaltijd

uit te spreiden over uren, armemensenhoop,

ontsteltenis van kinderen, aan je lippen

 

werd de volgende dag het ijswater

gebracht je weigerde.

 

 

 

 

Scherpe glazen hoeken in de gangen,

Verboden Toegang, maar daar loopt een zoon

hautain onderdoor, verbaasd om de idee 

van een triomfboog, ik ben een buitgemaakte,

 

mijn waardigheid schuift het voorgetrokken gordijn

terug - stuk been dat zichtbaar

sterft, dat ik herken, zwoegend

en roerloos, zoekgeraakt, blauwgrijs nu

onder het licht van niks.

 

 

 

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Michel Bartosik (21 maart 1948 – 1 februari 2008)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e maart ook mijn vorige blog van vandaag en zie ook Romenu’s 1e lustrum pagina.
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Jens Petersen, David Malouf, Friedrich Hölderlin, Benoît Duteurtre,Touré, Gerard Malanga

De Duitse schrijver en arts Jens Petersen werd geboren op 20 maart 1976 in Pinneberg. Zie alle tags voor Jens Petersen op dit blog.

 

Uit: Bis dass der Tod

 

„Nana, flüsterte er.

Nun hockt er auf einem Findling am Ufer, kneift die Augen zusammen und horcht inmitten des eisigen Morgengrauens in sich hinein. Sie sind allein; die ersten Wanderer werden erst später kommen, bloß der zerzauste Hund streunt im Dickicht des Schilfs umher, uriniert an den Grenzpflock und humpelt schließlich Richtung Wald, tief geduckt, mit hängendem Schwanz, am Steiß eine schwarze Wunde.

Alex schaltet den Gaskocher ein, rührt Kaffee in das trübe Wasser und legt die Tabletten aus dem Dispenser auf den schmalen Tisch, zwei große gelbe, die bitter schmecken, dazu eine weiße mit Zuckerhülle und dem Schriftzug eines bankrotten Konzerns. Nana kauert auf der Matratze und lauscht mit offenem Mund einem Sinfoniekonzert im Radio. Alex kann sehen, wie sie mit den Lidern blinzelt, zweimal.

Meinst du, sagt er.

Noch ein Blinzeln.

Ist gut, sagt Alex. Moment.

Er bückt sich und nimmt eine der weißen Einwegspritzen aus dem Kühlschrank. In seinem Inneren zieht sich seit ein paar Tagen alles zusammen; nie hat er solche Krämpfe gehabt, nie war sein Kopf so leer und dabei so schwer, so erfüllt von Stechen, Ziepen und diesem Rumoren. Manchmal meint er, Stimmen zu hören. Dann wäre alles aus. Hörte er Stimmen, würde er keinen Schritt mehr weitergehen, aber es ist bloß eine Art Murmeln, und meistens verebbt es im Nichts.

Er presst die Kanüle auf die Spritze und schiebt sie dann beinah bis zum Anschlag in das Fläschchen mit dem Morphium. Das Zeug ist zu schwach, Nana zu schaden; es nimmt ihr nicht mal den Schmerz. Er zögert, geht dann die kurze Strecke vom Herd hinüber zum Bett, hört das Tappen seiner Füße auf dem Laminat. Manchmal sieht er sich, wie er linkisch versucht, einen Verschluss zu öffnen oder auf dem Boden verschüttete Tabletten zusammenkratzt. Wie er singt, etwas vorliest oder Nana die Hand hält; wie er sie stützt und mit ihr spricht, fast, als versuchte er, etwas mit seiner Spucke zu kitten, das in Abermillionen harter Teile zerborsten ist.“

 

 

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Jens Petersen (Pinneberg, 20 maart 1976)

 

 

 

 

De Australische schrijver David Malouf werd geboren op 20 maart 1934 in Brisbane. Zie alle tags voor David Malouf op dit blog.

 

Uit: Remembering Babylon

 

„The stick-like legs, all knobbed at the joints, suggested a wounded waterbird, a brolga, or a human that in the manner of the tales they told one another, all spells and curses, had been changed into a bird, but only halfway, and now, neither one thing nor the other, was hopping and flapping towards them out of a world over there, beyond the no-man's-land of the swamp, that was the abode of everything savage and fearsome, and since it lay so far beyond experience, not just their own but their parents' too, of nightmare rumours, superstitions and all that belonged to Absolute Dark.
A bit of blue rag was at its middle from which sleeves hung down. They swung and signalled. But the sticks of arms above its head were also signalling, or beating off flies, or licks of invisible flame. Ah, that was it. It was a scarecrow that had somehow caught the spark of life, got down from its pole, and now, in a raggedy, rough-headed way, was stumbling about over the blazing earth, its leathery face scorched black, but with hair, they saw, as it bore down upon them, as sun-bleached and pale-straw coloured as their own.
Whatever it was, it was the boy's intention to confront it. Very sturdy and purposeful, two paces in front of his cousins, though it might have been a hundred yards in the tremendous isolation he felt, and with a belief in the power of the weapon he held that he knew was impossible and might not endure, he pushed the stick into his shoulder and took his stance.
The creature, almost upon them now and with Flash at its heels, came to a halt, gave a kind of squawk, and leaping up onto the top rail of the fence, hung there, its arms outflung as if preparing for flight. Then the ragged mouth gapped.
'Do not shoot,' it shouted. 'I am a B-b-british object!'

 


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David Malouf (Brisbane, 20 maart 1934)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Christian Friedrich Hölderlin werd geboren op 20 maart 1770 in Lauffen am Neckar in het Hertogdom Württemberg. Zie alle tags voor Friedrich Hölderlin op dit blog.

 

 

Die Nacht

 

Seid gegrüßt, ihr zufluchtsvolle Schatten,

Ihr Fluren, die ihr einsam um mich ruht;

Du stiller Mond, du hörst, nicht wie Verleumder lauren,

Mein Herz, entzückt von deinem Perlenglanz.

 

Aus der Welt, wo tolle Toren spotten,

Um leere Schattenbilder sich bemühn,

Flieht der zu euch, der nicht das schimmernde Getümmel

Der eitlen Welt, nein! nur die Tugend liebt.

 

Nur bei dir empfindt auch hier die Seele,

Wie göttlich sie dereinst wird sein,

Die Freude, deren falschem Schein so viel Altäre,

So viele Opfer hier gewidmet sind.

 

Weit hinauf, weit über euch, ihr Sterne,

Geht sie entzückt mit heilgem Seraphsflug;

Sieht über euch herab mit göttlich heilgem Blicke,

Auf ihre Erd, da wo sie schlummernd ruht....

Goldner Schlaf, nur dessen Herz zufrieden

Wohltätger Tugend wahre Freude kennt,

Nur der fühlt dich. - Hier stellst du dürftig schwache Arme,

Die seine Hülfe suchen, vor ihn hin.

 

Schnell fühlt er des armen Bruders Leiden;

Der arme weint, er weinet auch mit ihm;

Schon Trost genug! Doch spricht er, gab Gott seine Gaben

Nur mir? nein, auch für andre lebe ich. -

 

Nicht von Stolz, noch Eitelkeit getrieben,

Kleidt er den Nackten dann, und sättigt den,

Dem blasse Hungersnot sein schwach Gerippe zählet;

Und himmlisch wird sein fühlend Herz entzückt.

 

So ruht er, allein des Lasters Sklaven

Quält des Gewissens bange Donnerstimm,

Und Todesangst wälzt sie auf ihren weichen Lagern,

Wo Wollust selber sich die Rute hält.

 

 

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Friedrich Hölderlin (20 maart 1770 – 7 juni 1843)

Portret door Franz Karl Hiemer, 1792

 

 

 

 

De Franse schrijver Benoît Duteurtre werd geboren op 20 maart 1960 in Saint-Adresse nabij le Havre. Zie alle tags voor Benoît Duteurtre op dit blog.

 

Uit: Just like in the movies (Drôle de temps, vertaald door Ophelia Fadullon Lizot en Luis Antonio Maneru)

 

„Enclosed in the invitation was a photocopied plan indicating the different routes to Mass, then to dinner. Lionel excused himself saying he could ouly attend dinner. When the day arrived, he took the train to the nearest station, jumped into a cab, followed a winding roud along a river, then entered a forest. Exiting the woods, the driver pointed to a château dominating the valley: a middle-class 19th century folly, converted into a restaurant-hotel for family receptions and company seminars.
The entrance to the estate opened on to a paved alley decorated with woodworm-riddltd statues, maintaining the illusion of a park. The rest of the gardens were converted into a parking lot. Lionel paid the taxi. Around him, men in suits and women with hats got out of their big expensive cars ? injection models, in dark colors, with flashing warning lights. They walked with the spring wind, in the euphoria of the wedding ceremouy. The conversation revolved around business, children, studies, and holidays. At the château's entrance, the newlywed couple, dressed in coattails and a white dress, welcomed guests. Lionel kissed his uncle and annt, the bridegroom's parents, disguised as the Lord and his Lady. Wearing a formal top hat, Uncle Jean was smoking a cigar, assuming the airs of country gentry.
Cocktails were served before dinner. The guests gathered in the living room which had sliding doors opening out above the river. Lionel greeted several cousins who found him in top form, which reassured him. At 31 years of age, his late bloomer bohemian attire, a ratty pair of jeans and a T-shirt with a slogan in big letters that said: "Never Work," bothered some people; but tonight, everyLody was amused by it. Words rang out in discussions revolving around golf, skiing, cars, eelevision, family, and politics. A District Member of Parliament, a friend of the family, was talking with an industrialist.“

 

 

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Benoît Duteurtre (Saint-Adresse, 20 maart 1960)

 

 

 

 

De Afrikaans-Amerikaanse schrijver, journalist en cultuurcriticus Touré werd geboren op 20 maart 1971 in Milton, Massachusetts. Zie alle tags voor Touré op dit blog.

 

Uit: The Portable Promised Land: Stories

 

„So he cruised with Stevie every day. Stevie fit every mood. If he felt upbeat and wanted to groove, he pushed button number one and Stevie preached: "Very supa-stish-uuus..." If he felt sad it was number seventeen: "Lately I have had the strangest feel-ing...." When he had his sweet, late mother on his mind he soothed her memory with number twelve: "You are the sunshine of my life..." When thinking politics, number seventythree: "Living for the City." Every June first, as the sun sang out and the days got hot, number 129: "Ma cher-ee a-mour..." When he started a new relationship, number ninety-seven: "Send her your love...." Yes, he loved Stevie's entire catalog, even the 80s shlock like Jungle Fever, loved it with the unquestioning devotion the faithful reserve for their God. Huggy Bear was a devout Stevie-ite. To him Stevie was a wise, gifted, mystical being, most definitely from another planet and of another consciousness, part eternal child, part social crusader, part sappy sentimentalist, an unabashed lover of God and women and all things sweet and just. When he cruised down Freedom Ave blasting Stevie, he was taking lessons on life. He was meditating. He was praying.

Each Sunday morning Huggy Bear rose with the sun to wash, wax, buff, and pamper his cathedral on wheels. He walked to the gas station to fill his portable can (walking ended up being faster). And then he sat and chose the day's album, carefully matching it with his mood, spending as much time on this as many women take to get dressed for a big night. When he found the perfect album he laid back, way back, and placed the first finger of his right hand on the bottom of the wheel so that his hand rested between his legs (there was something phallic about it, but he chose not to follow that line of thought). Then he eased away from the curb and cruised into downtown Soul City and onto Freedom Ave, looking for his homeboys Mojo Johnson, Boozoo, and Groovy Lou. They were all Stevie-ites and they all had they own little chapels. Together they would turtle down Freedom Ave, all four rides blasting the same Stevie song at the same time.“

 

 

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Touré (Milton, 20 maart 1971)

Hier met DJ Spooky (rechts) op het Brooklyn Book Festival, 2009

 

 

 


De Amerikaanse dichter en fotograaf Gerard Joseph Malanga werd geboren op 20 maart 1943 in New York.
Zie alle tags voor Gerard Malanga op dit blog.

 

 

The Nature of Violent Storms (Fragment)

 

I thought writing this

Of the "soft shoulder" you spoke freely

As difficult in the tunnel

You come through but

In the winter the drainpipe

To decide the soft edge of a headache.

There was no return to the approach but the signs were in sight.

We get happy, on

The hate

All the trees

Students visit

Winter brushes the shackle

The boy has lived in this house

Hold in the darkness all year.

Is the ambulance with the red tape?

"Mush" categorically "goes"

We are helpless in the turn on the road,

But the lights and the passion persist,

Knowing we cannot move to miss them.

Yet I own every suit I am wearing.

And the high degree of the promise

Through long distance is easy.

Though we are not almost always alone,

There are many cigarettes in the cigarette

Machine. Something goes into my veins

And excites me. We learn

Nothing as the result of being

Somewhere else, and I find

It's too often brief and precise

In terms that allow time for personal

Bank checks to clear.

 

 


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Gerard Malanga (New York, 20 maart 1943)

Nico en Gerard Malanga in Andy Warhol's 'Chelsea Girls'


 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e maart ook mijn blog van 20 maart 2011 deel 2 en eveneens deel 3.
Geschreven door Romenu om 19:12 Reageer op dit bericht

Herinnering aan Hugo Claus


Herinnering aan Hugo Claus

 

 

 

Gisteren was het vier jaar geleden dat de Belgische dichter-schrijver-kunstenaar-filmer Hugo Claus  overleed. Zie ook alle tags voor Hugo Claus op dit blog.

 

 

Horizon

 

De horizon is de taal, de taal die ik word
geacht te delen met
het verminkte kind,
met de jongeling die soldaat geworden is
en zo fier op zijn laarzen,
met de grijsaard met zijn gescheurde darmen
in zijn armen.

Het regent fosfoor en sirenes

De stemmen van mijn land
meestal in de televisie.
Moordzuchtige families.
Misdadig gezang.

En alom de bloedslurpende goden.

 

 

 

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Hugo Claus (5 april 1929 – 19 maart 2008)
Geschreven door Romenu om 15:45 Reageer op dit bericht

Katharina Hartwell

De Duitse schrijfster Katharina Hartwel werd geboren op 20 maart 1984 in Keulen. Zie ook mijn blog van 19 april 2010 en ook mijn blog van 19 april 2011.

 

Uit:Grashüpfer

 

“Ich habe große Angst vor Grashüpfern.

Ich denke andauernd an Grashüpfer und habe große Angst, und die Mutter will es nicht verstehen, kann es nicht verstehen und sagt: Grashüpfer, sagt sie, Mensch, stell dich nicht so an. Die haben doch mehr Angst vor dir, sagt sie noch. Dann aber glaube ich ihr kein Wort mehr, denn zufällig weiß ich, dass Grashüpfer

überhaupt vor niemandem Angst haben.

Besonders in der Nacht fürchte ich mich sehr, weil ich weiß, dass alle bereits schlafen und die Mutter sehr ärgerlich wäre, würde ich sie wecken und bitten, einen Grashüpfer zu entfernen. Dem Vater würde es wohl endgültig reichen, wahrscheinlich würde er sagen: Nun reicht es mir aber wohl endgültig. Und dann stünde ich schön dumm da, weil ich in mein dunkles Zimmer zurückgehen und mich zwischen all die Grashüpfer legen müsste, und wahrscheinlich würden sie noch anfangen zu zirpen.

Wenn ich von den Grashüpfern erzählen will, wie sie von grellem Grün sind und kleine schwarze Augen haben, die einen gemein anschauen, sagt die Mutter: Denk mal an die Sarah. Die hat wirkliche Probleme. Ich denke dann mal an die Sarah und an die

wirklichen Probleme, die sie hat, und muss der Mutter Recht geben, solche wirklichen Probleme wie die Sarah habe ich tat- sächlich nicht. Aber wer hat schon solche wirklichen Probleme? Sogar die Sarah hat sie erst seit kurzer Zeit, seit ihr Vater gestorben

ist, hat sie solche wirklichen Probleme. Seitdem sagt die Mutter häufig: Die Sarah ohne Vater und du mit deinen Grashüpfern, verrückt werden kann man da. Mensch.“

 

 

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Katharina Hartwell (Keulen, 20 maart 1984)
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