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Berichten van 24 juni 2012 tot 25 juni 2012

Ingeborg Bachmann, George Orwell, Larry Kramer, Ariel Gore

De Oostenrijkse dichteres Ingeborg Bachmann werd geboren op 25 juni 1926 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Ingeborg Bachmann op dit blog.

  

Es könnte viel bedeutеn

 

Es könnte viel bedeuten - wir vergehen,

wir kommen ungefragt und müssen weichen.

Doch dass wir sprechen und uns nicht verstehen

und keinen Augenblick des andren Hand erreichen,

 

zerschlägt so viel: Wir werden nicht bestehen.

Schon der Versuch bedrohen fremde Zeichen,

und das Verlangen, tief uns anzusehen,

durchtrennt den Kreuz, uns einsam auszustreichen-

 

 

 

Ausfahrt

 

Vom Lande steigt Rauch auf.
Die kleine Fischerhütte behalt ich im Aug,
denn die Sonne wird sinken,
ehe du zehn Meilen zurückgelegt hast.

 

Das dunkle Wasser, tausendäugig,
schlägt die Wimper von weißer Gischt auf,
um dich anzusehen, groß und lang,
dreißig Tage lang.

 

Auch wenn das Schiff hart stampft
und einen unsicheren Schritt tut,
steh ruhig auf Deck.

 

An den Tischen essen sie jetzt
den geräucherten Fisch;
dann werden die Männer hinknien
und die Netze flicken,
aber nachts wird geschlafen,
eine Stunde oder zwei Stunden,
und ihre Hände werden weich sein,
frei von Salz und Öl,
weich wie das Brot des Traumes,
von dem sie brechen.

 

Die erste Welle der Nacht schlägt ans Ufer
die zweite erreicht schon dich.
Aber wenn du scharf hinüberschaust,
kannst du den Baum noch sehen,
der trotzig den Arm hebt
-- einen hat ihm der Wind schon abgeschlagen
-- und du denkst: wie lange noch,
wie lange noch
wird das krumme Holz den Wettern standhalten?
Vom Land ist nichts mehr zu sehen.
Du hättest dich mit einer Hand in die Sandbank krallen
oder mit einer Locke an den Klippen heften sollen.

 

In die Muscheln blasend, gleiten die Ungeheuer des Meers
auf die Rücken der Wellen, sie reiten und schlagen
mit blanken Säbeln die Tage in Stücke, eine rote Spur
bleibt im Wasser, dort legt dich der Schlaf hin,
auf den Rest deiner Stunden,
und dir schwinden die Sinne.

 

Da ist etwas mit den Tauen geschehen,
man ruft dich, und du bist froh,
daß man dich braucht. Das Beste
ist die Arbeit auf den Schiffen,
die weithin fahren,
das Tauknüpfen, das Wasserschöpfen,
das Wändedichten und das Hüten der Fracht.
Das Beste ist, müde zu sein und am Abend
hinzufallen. Das Beste ist, am Morgen,
mit dem ersten Licht, hell zu werden,
gegen den unverrückbaren Himmel zu stehen,
der ungangbaren Wasser nicht zu achten
und das Schiff über die Wellen zu heben,
auf das immerwiederkehrende Sonnenufer zu.

 

 

 

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Ingeborg Bachmann (25 juni 1926 – 17 oktober 1973)

 




De Britse schrijver
George Orwell (pseudoniem van Eric Arthur Blair) werd op 25 juni 1903 geboren in Motihari, India. Zie ook alle tags voor George Orwell op dit blog.


Uit: 1984 (Vertaald door Michael Walter)


„Es war ein strahlend-kalter Apriltag, und die Uhren schlugen dreizehn. Winston Smith, das Kinn an die Brust gezogen, um dem scheußlichen Wind zu entgehen, schlüpfte rasch durch die Glastüren
der Victory Mietskaseme, doch nicht rasch genug, um zu verhindern, daß mit ihm auch ein grießiger Staubwirbel hereinwehte.

Der Flur roch nach Kohlsuppe und Flickenteppichen. An einem Ende hatte man ein Farbplakat an die Wand gepinnt, das für drinnen eigentlich zu groß war. Es zeigte nichts weiter als ein riesiges, über einen Meter breites Gesicht: das Gesicht eines etwa fünfundvierzigjährigen Mannes mit wuchtigem schwarzem Schnurrbart und kernig-ansprechenden Zügen. Winston steuerte auf die Treppe zu. Es mit dem Lift zu probieren war zwecklos. Selbst zu günstigen Zeiten funktionierte er selten, und momentan
wurde der Strom tagsüber abgestellt. Dies war Teil der Sparsamkeitskampagne zur Vorbereitung der Haßwoche. Die Wohnung lag im siebenten Stock, und Winston, der neununddreißig war und über
dem rechten Fußknöchel ein Krampfadergeschwür hatte, ging langsam und verschnaufte unterwegs mehrmals. Auf jedem Treppenabsatz starrte dem Liftschacht gegenüber das Plakat mit dem riesigen Gesicht von der Wand. Es war eines jener Bilder, die einem mit dem Blick überallhin zu folgen scheinen. DER GROSSE BRUDER SIEHT DICH, lautete die Textzeile darunter.

In der Wohnung verlas eine sonore Stimme eine Zahlenstatistik, bei der es irgendwie um die Roheisenproduktion ging. Die Stimme kam aus einer länglich-rechteckigen Metallplatte, die wie
ein blinder Spiegel in die Wand zur Rechten eingelassen war. Winston drehte an einem Knopf, und die Stimme klang gedämpfter, blieb aber dennoch verständlich. Man konnte das Gerät (den sogenannten Teleschirm) zwar leiser stellen, aber ganz ausschalten ließ es sich nicht. Er trat ans Fenster: eine schmächtige Gestalt, deren Magerkeit durch den blauen Overall der Parteiuniform nur noch betont wurde. Sein Haar war hellblond, sein Gesicht von Natur aus rötlich, seine Haut rauh...“



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George Orwell (25 juni 1903 – 21 januari 1950)





De Amerikaanse schrijver, columnist en homoactivist Larry Kramer werd geboren in Bridgeport, Connecticut op 25 juni 1935. Zie ook alle tags voor Larry Kramer op dit blog.

 

Uit: Gay Culture, Redefined

 

„The facts: enough gay men are once again having enough unsafe sex that the rates of H.I.V. infection, gonorrhea and syphilis are returning to frightening heights.

The facts: a small and vocal gay group that calls itself Sex Panic has taken it upon itself to demand "sexual freedom," which its members define as allowing gay men to have sex when and where and how they want to. In other words, this group is an advocate of unsafe sex, if this is what is wanted, and of public sex, if this is what is wanted. It advocates unconditional, unlimited promiscuity.

The facts: public sex means sex in parks, in public restrooms, in bathhouses, in the back rooms of bars and discos, at weekend parties, on beaches -- anywhere men can gather.

The facts: this is the very same debate that occurred in 1981 when the first signs of the AIDS plague were appearing. Few wished to pay attention to the dangers then, preferring to demand the right to have sex in exactly the same ways that Sex Panic is demanding be legitimized again.

The facts: once again, this has become a battle over civil rights rather than an issue of public health.

(A question: why is public sex a civil right? I do not want to see straight people copulating in the park or in public restrooms. And I do not believe that heterosexuals view such acts as theirs by right.)

The facts: shamefully, not one AIDS organization or national gay and lesbian group has been willing to speak out and condemn or even criticize what Sex Panic is saying. There are only a few gay men willing to take on the group -- and we have been vilified by the pro-promiscuity forces for our views.“

 

 

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Larry Kramer (Bridgeport, 25 juni 1935)

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster en journaliste Ariel Gore werd geboren op 25 juni 1970 in Carmel, Californië. Zie ook alle tags voor Ariel Gore op dit blog.

 

Uit: Bluebird

 

„New Year’s Day arrives with freezing rain and news of closed bridges. I decline dinner invitations, explain that I’m tired and nauseous and "anyway, I’m not drinking right now." I’m surprised when these little clues don’t give me away. "I’m six weeks pregnant," I have to explain, rather slowly.

Friends and family react with wide eyes and stunned silences.

"Is this a joke?" my mother practically screams into the phone.

It’s not that I’m too young, as they thought I was when I got pregnant with my daughter at eighteen. It’s not even that they think I’m too old. It’s just that . . . it’s been so long.

I have my own quiet doubts about my choice. I’ve always wanted to have a second child, but the opportunity was slow to present itself. By the time my daughter started high school, I figured I’d missed my chance. Who has children more than fifteen years apart? As college catalogs arrived in the mail and Maia studied for her SATs, I readied to change my life, too. I would be an empty nester by the time I turned thirty-seven, finally able to do all the things I’d heard women without children do—like work even harder. I applied for a job in a cold city. I could finally make some real money. My partner was about to open a community acupuncture clinic and didn’t want to move, and I didn’t want to sell my house in Portland, so I planned to commute the two thousand miles. I’d rent a studio apartment in the cold city, fly home on the weekends. When I envisioned my new life, it seemed hard and dark and serious. I saw myself trudging through arctic winds between concrete studio and concrete institution, but I didn’t question the wisdom of my plan. It made good financial sense, after all, and who was I to question good financial sense?“

 

 

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Ariel Gore (Carmel, 25 juni 1970)

Hier met haar dochter Maia (links) 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 25e juni ook
mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:20 Reageer op dit bericht

Michel Tremblay, Yann Martel, Nicholas Mosley, Claude Seignolle

De Canadese schrijver Michel Tremblay werd geboren in Quebec op 25 juni 1942. Zie ook alle tags voor Michel Tremblay op dit blog.

 

Uit: Les belles-sœurs

 

“(Les cinq femmes se lèvent et se tournent vers le public. L’éclairage change.)

LES CINQ FEMMES, ensemble – Quintette : Une maudite vie plate ! Lundi !

LISETTE DE COURVAL – Dès que le soleil a commencé à caresser de ses rayons les petites fleurs dans les champs et que les petits oiseaux ont ouvert leurs petits becs pour lancer vers le ciel leurs petits cris…

LES QUATRE AUTRES – J’me lève, pis j’prépare le déjeuner ! Des toasts, du café, du bacon, des œufs.  J’ai d’la misère que l’yable à réveiller mon monde.  Les enfants partent pour l’école, mon mari s’en va travailler.

MARIE-ANGE BROUILLETTE – Pas le mien, y’est chômeur.  Y reste couché.

LES CINQ FEMMES – Là, là, j’travaille comme une enragée, jusqu’à midi.  J’lave.  Les robes, les jupes, les bas, les chandails, les pantalons, les canneçons, les brassières, tout y passe !  Pis frotte, pis tord, pis refrotte, pis rince… C’t’écoeurant, j’ai les mains rouges, j’t’écoeurée.  J’sacre.  A midi, les enfants reviennent.  Ça mange comme des cochons, ça revire la maison à l’envers, pis ça repart ! L’après-midi, j’étends.  Ça, c’est mortel !  J’haïs ça comme une bonne !  Après, j’prépare le souper.  Le monde reviennent, y’ont l’air bête, on se chicane !  Pis le soir, on regarde la télévision !  Mardi !

LISETTE DE COURVAL – Dès que le soleil…

LES QUATRE AUTRE FEMMES – J’me lève, pis j’prépare le déjeuner.  Toujours la même maudite affaire ! Des toasts, du café, des œufs, du bacon… J’réveille le monde, j’les mets dehors.  Là, c’est le repassage.  J’travaille, j’travaille, j’travaille.  Midi arrive sans que je le voye venir pis les enfants sont en maudit parce que j’ai rien préparé pour le dîner.  J’leu fais des sandwichs au béloné.  J’travaille toute l’après-midi, le souper arrive, on se chicane.  Pis le soir, on regarde la télévision !  Mercredi !  C’est le jour du mégasinage !  J’marche toute la journée, j’me donne un tour de rein à porter des paquets gros comme ça, j’reviens à la maison crevée ! Y faut quand même que je fasse à manger.  Quand le monde arrivent, j’ai l’air bête !  Mon mari sacre, les enfants braillent… Pis le soir, on regarde la télévision !  Le jeudi pis le vendredi, c’est la même chose !  J’m’esquinte, j’me désâme, j’me tue pour ma gang de nonos !  Le samedi, j’ai les enfants dans les jambes par-dessus le marché !  Pis le soir, on regarde la télévision !  Le dimanche, on sort en famille : on va souper chez la belle-mère en autobus.  Y faut guetter les enfants toute la journée, endurer les farces plates du beau-père, pis manger la nourriture de la belle-mère qui est donc meilleure que la mienne au dire de tout le monde !  Pis le soir, on regarde la télévision !  Chus tannée de mener une maudite vie plate ! Une maudite vie plate ! Une maudite vie plate ! Une maud…

(L’éclairage redevient normal.  Elles se rassoient brusquement.)”

 

 

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Michel Tremblay (Quebec, 25 juni 1942)

 

 

 

 

De Canadese schrijver Yann Martel werd op 25 juni 1963 geboren in Salamanca. Zie ook alle tags voor Yann Martel op dit blog.

 

Uit: Schiffbruch mit Tiger (Vertaald door Manfred Allie en Gabriele Kempf-Allie)

 

“Es war Richard Parker, durch den ich Ruhe fand. Das ist die Ironie dieser Geschichte, dass gerade der, der mich zu Anfang so sehr ängstigte, dass ich darüber fast den Verstand verlor, am Ende derjenige war, der mir innere Ruhe und Lebenssinn gab, ja ich möchte fast sagen: Harmonie.
Er sah mich forschend an. Nach einer Weile erkannte ich diesen Blick. Ich war damit aufgewachsen. Es war der Blick eines zufriedenen Tiers, das von seinem Käfig oder seiner Grube aus die Welt betrachtet, so wie unsereiner vom Restauranttisch nach draußen sehen würden, wenn nach einem guten Essen die Zeit gekommen ist, wo man plaudert oder dem Treiben auf der Straße zusieht. Offensichtlich hatte Richard Parker eine gute Portion Hyäne vertilgt und so viel Regenwasser getrunken, wie er wollte. Diesmal bleckte er nicht die Zähne, und er knurrte und fauchte auch nicht. Er betrachtete mich einfach, sah mir zu, ernst, doch nicht drohend. Er drehte die Ohren und legte den Kopf schief, bald in die eine, bald in die andere Richtung. Es war alles so, nun, katzenhaft. Er sah wie eine große, liebe, wohlgenährte Hauskatze aus, ein 450 Pfund schwerer Kater.
Er stieß einen Laut aus, ein Schnauben durch die Nasenlöcher. Ich spitzte die Ohren. Er schnaubte noch einmal. Ich staunte. War das das Prusten?
Tiger können eine ganze Reihe von Geräuschen machen. Es gibt mehrere Formen von Knurren und Fauchen, das lauteste darunter wohl das Aaonh aus vollem Halse, das Männchen und läufige Weibchen vor allem in der Brunstzeit ausstoßen. Es ist ein Schrei, der noch in größter Entfernung zu hören ist, und er lässt das Blut in den Adern gefrieren, wenn man ihn aus nächster Nähe hört. Tiger kommentieren es mit einem Wuff, wenn man sie überrascht, einer kurzen, klaren Explosion der Wut, heftig genug, dass man sofort das Weite suchen würde, wären die Beine nicht starr vor Schreck. Beim Angriff brüllt ein Tiger in kurzen, kehligen Stößen wie ein Husten.”

 

 

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Yann Martel (Salamanca, 25 juni 1963)

 

 

 


De Engelse schrijver
Nicholas Mosley werd geboren op 25 juni 1923 geboren in Londen. Zie ook alle tags voor Nicholas Mosley op dit blog.

 

Uit: Hopeful Monsters

 

„I said ‘You are going to tell me about the new thing, the General Theory.’

My father said ‘Ah!’

There are two or three particular and personalised images that stick in my mind from my father’s efforts to explain to me, aged nine, Einstein’s General Theory of Relativity. These images arose from the conjecture that light itself had weight, so that it could be bent or pulled in the proximity of matter by what used to be called ‘gravity’: that if there is enough matter in the universe (which Einstein thought there was) then space itself would be bent or curved – and it would be just such curvature that could properly be called gravity. The particular images suggested by my father that have stuck in my mind are, firstly, of a small group of people standing back to back on a vast and lonely plain; they are looking outwards; they are trying to see something other than just their surroundings and themselves. But they can never by the nature of things see anything outside the curve of their own universe, since gravity pulls their vision back (my father drew a diagram of this) so that it comes on top of them again like falling arrows. The second image is that of a single person on this vast and lonely plain who has constructed an enormously powerful telescope; by this he hopes to be able to break at last out of the bonds of his own vision; he looks through it; he sees – what appears to be a new star! Then he realises that what he is looking at is the back of his own head – or the place where his head now is billions of years ago, or in the future, or whatever. Anyway, here he is now with the light from him or to him having gone right round the universe and himself never being able to see any further than the back of his own head.“

 

 

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Nicholas Mosley (Londen, 25 juni 1923)

 

 

 


De Franse schrijver
Claude Seignolle werd geboren op 25 juni 1917 in Périgueux. Zie ook alle tags voor Claude Seignrolle op dit blog.

 

Uit: L'hostie

„Vous me demandez un article ou une nouvelle, enfin quelque chose d'inédit. Mais mon actuelle contrariété ne m'y prédispose pas et je me dois de vous apprendre la chose, puisque c'est à Liège, à la dernière Noël que j'ai commis cette grave imprudence...
... Ah! pourquoi ai-je écouté ce diable de photographe qui, voulant une scène originale, m'obligea à poser achetant dans la rue, à un gamin sans doute de connivence, cette... cette hostie...
Maudit soit le franc que je donnai en échange!
Ce ne fut qu'une fois revenu à Paris, en retrouvant au fond d'une de mes poches l'hostie brisée et souillée, que je réalisai l'ampleur du sacrilège que j'avais commis.
Vous me connaissez, je veux tout savoir sur tout. Je feuilletai aussitôt divers vieux grimoires et, ainsi, appris-je que, jadis, la punition classique pour un tel méfait était la métamorphose du coupable en... crapaud... Cependant, on pouvait espérer sa délivrance en embrassant un serpent...
D'abord cela m'amusa, autant la fantaisie de ces grimoires, que la pensée d'une excellente publicité pour un écrivain de l'insolite : devenir un crapaud, attirer les regards de tout un chacun en se promenant à croupeton dans les rues de Paris, coasser en guise de conversation... bref, ne pas faire comme les autres - ce qui d'ailleurs m'est facile puisque tout m'arrive sans cesse.“

 

 

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Claude Seignolle (Périgueux, 25 juni 1917)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 25e juni ook mijn blog van 25 juni 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:04 Reageer op dit bericht

Matthijs Kleyn, Ernesto Sabato, Yves Bonnefoy, Scott Oden, Kurt Kusenberg, Madelon Székely-Lulofs

De Nederlandse schrijver en televisiemaker Matthijs Leonard Kleyn werd geboren in Leiden op 24 juni 1979. Zie ook alle tags voor Matthijs Kleyn op dit blog.

 

Uit: Vita

 

‘Of Bellona en ik gaan langs bij haar ouders aan zee. Daar weet ik zeker dat er geen ruzies of spanningen zullen ontstaan, want die weten niks van ruzies en spanningen en dat wil Bellona ook zo houden. Uiteindelijk komen de ruzies vanzelf. Of eigenlijk is ruzie niet het goede woord. Het is boosheid van haar kant. Soms ga ik ertegen in. Dan schreeuw ik terug. Maar ik schreeuw alleen over mezelf. Dat ik er gek van word. Dat ik weg wil. Maar ik kan niet weg.’

(....)

 

‘Ik hou van haar eerlijkheid. Hoe ze ineens alles eruit gooit. Terwijl ik een seconde daarvoor nog twijfelde of ik de enige was.’

‘Ik niet.’

Ze fronst.

‘Wat?’

‘Ik heb geen relatie. Ik heb het uitgemaakt.’

‘Wat?! Waarom heb je het uitgemaakt?’

‘Gewoon. Ik was niet gelukkig.’

 

 

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Matthijs Kleyn (Leiden, 24 juni 1979)

 

 

 

 

De Argentijnse schrijver Ernesto Sabato werd op 24 juni 1911 geboren in Rojas, een dorp in de provincie Buenos Aires. Zie ook alle tags voor Ernesto Sabato op dit blog.

 

Uit: De tunnel (Vertaald door Martine Koenders en Gerard Klooster)

 

„Nog voor ik die woorden had uitgesproken, kreeg ik er al een beetje spijt van: onder degene die ze wilde zeggen en er een pervers genoegen aan wilde beleven, maakte een zuiverder en zachtaardiger iemand aanstalten om het heft in handen te nemen zodra de wreedheid van die zin haar werking had gedaan, iemand die in zekere zin al stilzwijgend partij voor María had gekozen, nog voor die stomme en zinloze woorden waren uitgesproken (wat had ik er eigenlijk ook mee kunnen bereiken?). Vandaar dat die verborgen persoon ze al met verbijstering aanhoorde toen ze nog maar nauwelijks over mijn lippen kwamen, alsof hij ondanks alles niet echt had geloofd dat die ander ze uit zou kunnen spreken. En naar gelang de woorden kwamen, begon hij het bevel over mijn geweten en mijn wil over te nemen, en met zijn doortastende optreden was hij nog bijna op tijd geweest om te verhinderen dat de zin er in zijn geheel uitkwam. De zin was nog maar net af (want ondanks alles maakte ik de zin af), of hij had me al volledig in zijn macht en beval me vergiffenis te vragen, neer te knielen voor María en toe te geven dat ik lomp en wreed was geweest. Hoe vaak is deze tweedeling in mijn bewustzijn niet de schuld geweest van gruwelijke gebeurtenissen! Terwijl het ene deel ervoor zorgt dat ik een mooie levenshouding aanneem, stelt het andere bedrog, hypocrisie en valse edelmoedigheid aan de kaak; terwijl het ene deel me ertoe brengt iemand te beledigen, krijgt het andere medelijden met hem en beschuldigt het mij van wat ik in anderen veroordeel; terwijl het ene deel me de schoonheid van de wereld laat zien, wijst het andere me op alle lelijkheid en op het bespottelijke van elk geluksgevoel. Maar goed, het was hoe dan ook al te laat om de open wond in María’s ziel te helen (en dit werd me stilletjes en met vage, zelfvoldane kwaadwilligheid voorgehouden door mijn andere ik, die daar nu ergens in een soort smerige grot was weggedoken), het was onherroepelijk te laat.“

 

 

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Ernesto Sabato (24 juni 1911 – 30 april 2011)

 

 

 

 

De Franse dichter, schrijver en vertaler Yves Bonnefoy werd in Tours geboren op 24 juni 1923. Zie ook alle tags voor Yves Bonnefoy op dit blog.

 

Uit: Les Planches courbes


Ne cesse pas, voix dansante, parole
De toujours murmurée, âme des mots
Qui colore et dissipe les choses
Les soirs d'été où il n'est plus de nuit.

--

Parfois prend le miroir
Entre ciel et chambre
Dans ses mains le minime
Soleil terrestre.

--

On se prend à rêver
Que les mots ne sont pas
A l'aval de ce fleuve, fleuve de paix,
Trop pour le monde.

--

L'orage
A envahi le ciel, l'éclair
S'est fait d'un grand cri bref,
Et les richesses de la foudre se répandent.

--

Mais le sommeil se fait indifférence.
Ses lumières, ses ombres : plus rien qu'une
Vague qui se rabat sur le désir.

 

 

 

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Yves Bonnefoy (Tours, 24 juni 1923)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Scott Oden werd geboren op 24 juni 1967 in Columbus, Indiana. Zie ook alle tags voor Scott Oden op dit blog.

 

Uit: Serpent of Hellas

 

“The ninth day of Pyanopsion waning, in the first year of the 75th Olympiad, during the archonship of Kalliades [23 September, 480BC].

 

That night, the sky above Athens glowed like molten copper.

Beneath the smoke and the stench of burning, a thousand fires illuminated the ravages of an implacable enemy—the hordes of Asia, whose spiteful hands broke open tombs in the Kerameikos, whose reddened axes hacked at works of great renown, and whose avarice drove them to shatter the foundations of the city in search of silver. Their master, Xerxes son of Darius, watched in grim silence as Athens burned. This was his moment of triumph, the culmination of an eighteen-year-old score. As the Athenians had brought fire and ruin to Sardis in his father’s day, in a bid to free their brother Greeks of Ionia from the yoke of Persian servitude, so now did the Great King give his minions a free hand to repay the Athenians in kind.

But even in triumph the Great King brooded, for unlike Sardis his Persians had found Athens nearly deserted . . .

#

 

From the smoke-wreathed heights of the Acropolis, the city’s few remaining defenders, those too sickly, too poor, or too hidebound to heed the wisdom of Themistokles and seek safety abroad, shuddered at the eerie silence rising from the quarters of the city. For two days the narrow winding streets had reverberated with howls of rapine and the harsh ring of laughter; now, on the eve of the third day, a solitary voice lilted out of the night, a sing-song chant that echoed from the direction of the Persian camp on the Hill of Ares.”

 

 

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Scott Oden (Columbus, 24 juni 1967)

Columbus, Indiana 

 

 

 

De Duitse schrijver en criticus Kurt Kusenberg werd geboren op 24 juni 1904 in Göteborg. Zie ook alle tags voor Kurt Kusenberg op dit blog.

 

Uit: Über den Unsinn

 

„Wie alles Natürliche hat der Unsinn sein eigenes Gefälle, dem man sich getrost überlassen darf. Wie immer, wissen zwei Arten von Menschen am besten mit ihm umzugehen: die ganz Unschuldigen und die Wissenden, jene aus Instinkt, diese mit Kunst. Kleist hat das in seiner Studie über das Marionettentheater auseinandergesetzt. Carrols ,Alice im Wunderland" ist ein klassisches Unsinnbuch. Genießt man es wie einen Apfel oder wie ein Kunstwerk, so ist man eins mit dem Verfasser, der es - aus Spaß - für ein kleines Mädchen geschrieben hat, und mit Millionen von Kindern, die es seither gelesen haben. Zergliedert man es, so schaut man dem Autor ins seelische Getriebe - also dorthin, wo er sich vermutlich nicht umgeschaut hat; für die Kunst ist somit nichts gewonnen, nur für den Kommentator. Aber auch er vermag den Unsinn in kein System zu bringen, denn Unsinn hat keines.

Wohl aber besitzt er die Eigenschaft, dem Geist eine Vibration mitzuteilen, die sehr anregend sein kann; freilich ist darauf kein Verlaß. Manche Menschen empfinden diese Vibration als unbehaglich ; sie wollen wissen, woran sie sind, und das ist - wenn überhaupt - gerade in diesem Fall nicht gut möglich. Wenn die Nonsens-Komiker, Karl Valentin oder Alexis, auf der Bühne standen, weinten die Zuschauer vor Lachen.“ 

 

 

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Kurt Kusenberg (24 juni 1904 – 3 oktober 1983)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster en journaliste Magdalena Hermina Székely-Lulofs werd geboren in Soerabaja op 24 juni 1899. Zie ook alle tags voor Madelon Székely-Lulofs op dit blog.

 

Uit: Rubber

 

„Het was een zonnige, broeiend warme dag en nu de motor tot rust was gekomen, viel een loome, droomerige stilte neer. Als heete stoom hing de lucht onder de autokap. Van Laer had zijn tropenhelm afgenomen en veegde de droppels van zijn voorhoofd. Toen stak hij een sigaret op, deed een paar knoopen van zijn jas los en leunde in een wat gemakkelijker houding weg. Hij wist, dat het lang zou duren eer de pont zou klaar liggen voor den overtocht.

In de rivier stroomde het vuile bruine water traag en haast onwillig. Doodstil, door geen koeltje bewogen, stonden de struiken van de hooge oevers. Alles leek verstard, broeiend en blakend in den fellen zonnegloed. Op een opengehakte plek in de wildernis was een armoedig hutje, hoog op palen, gebouwd uit bamboe en blâren. Hier woonde de veerman met zijn helper, zijn vrouw en zijn vier kinderen.

Uit het scheef-openhangende deurtje was een vrouw langs het wankele trapje naar beneden geklommen. Zij was vuil en slordig gekleed in een korte sarong en een loshangend baadje, dat een groezelig onderlijfje toonde. Op haar rug, in een slendang, droeg ze een klein kind, waarvan alleen het hoofdje zichtbaar was. Ernstig keken de droomerige zwarte oogen naar de auto, den blanken toewan en den chauffeur, die, aan den kant van den weg neergehurkt, een strootje rookte. Ook de vrouw bleef even kijken. Af en toe krabde zij zich in de vettige haren of trok iets aan de slendang. Toen ging zij naar haar keuken, een ruimte, alleen door een afdakje overdekt, naast het huisje.

Zonder de minste haast maakte zij een houtvuur tusschen een paar opgezette baksteenen, plaatste er een zwarte ijzeren pan op, waarin zij wat klapperolie goot om visch te bakken. Een scherpe stank van ranzige olie en gedroogde visch verspreidde zich ineens over den weg. Het maakte John ongeduldig.

‘Waar is je man?’ snauwde hij tegen de vrouw. Zij verroerde zich niet.“

 

 

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Madelon Székely-Lulofs (24 juni 1899 – 22 mei 1958)



Zie voor nog meer schrijvers van de 24e juni ook mijn blog van 24 juni 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:51 Reageer op dit bericht

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