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Berichten van 22 juli 2012 tot 23 juli 2012

Dolce far niente (Friedenssaal zu Münster)

Dolce far niente

 

 

Friedenssaal zu Münster

An Freiligrath, 1840.

 

Zum Friedenssaal! — Es war ein sonn'ger Tag;

Die Lind' im Vorhof legte ihre Schatten

Auf die gefärbten Scheiben, und es brach

Das Licht darin sich in ein trüb Ermatten:

 

Als wolt' es nicht die düstern Kammern sehn,

Und tiefer nicht in die Gewölbe lugen! —

Vorn sieht man Karls und Heinrichs Bilder stehn,

Die Heiligen, die Deutschlands Krone trugen;

 

Darob der Aar, des Reiches stolz Panier

Der deutschen Kaiser schreckende Standarte,

Die Flügel schlagend um der Stadt Zimier,

An blanker Zinne, ihrer Freiheit Warte.

 

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Friedenssaal


Es ist ein düstrer feierlicher Ort!

Viel Bilder schauen mit vergilbten Mienen —

Hier Trautmannsdorff und Orenstierna dort —

Als ob sie selber sich zu zürnen schienen,

 

Daß sie in diesem Raume hier die Pracht,

Die Kraft, die Herrlichkeit des Reichs begraben,

Und einen Frieden schmachvoll hier gemacht,

Nach welschem Sinn, mit welscher Zunge haben.

 

Es ist ein düstrer, feierlicher Ort,

Durch den verstorbner Tage Schatten schwanken.

Und durch Jahrhunderte so stecht er fort,

Ein letzt Asyl gespenstischer Gedanken.

 

Rings steht von alten Panzern eine Zahl,

Mit Schien' und Tartsch', verbogen und verrostet:

Der lang' bestäubten Ritterschwerter Zahl

Hat schon der Väter Blut nicht mehr gekostet.

 

„Nimm eins zur Hand! Schwing du des Kaisers Schwert!

So wie der Rothbart einst dein Spiel geschlagen,

So bist auch du es, Mann der Lieder, werth,

In deiner Faust des Kaisers Schwert zu tragen!"

 


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Friedenssaal


„Mir diese Wehr!" Das mächt'ge Waffen klirrt,

Wir lassen keck es um die Häupter kreisen:

„Gekreuzt die Klingen!" — Ha, der Funke schwirrt

Und rasselnd biegt in Scharten sich das Eisen! —

 

Schwang so dein Roland einst mit läss'ger Faust

Um Sarazenenköpfe Durindane?

Hat Rothbart so durchs Schlachtgewühl gebraust?

Du bist so stark nicht, wie dein grimmer Ahne!

 

Gewaltge Wucht! Der Arm erlahmt und sinkt:

Da, laß den Flamberg und die Helme stehen;

Sieh, wo im goldnen Sonnenlicht uns winkt

Mit luftgem Flattern unsres Banners Wehen:

 

Der Blüthenzweig, gewiegt in blauer Luft,

Die herzgeformten Blätter dieser Linden!

Der Strahl ist unser, unser ist der Duft,

Die hellen Tage unser, bis sie schwinden!


Und lockt uns Kampf — das doppelschneid'ge Wort

Gilt es wie blinkend hellen Stahl zu biegen,

Zu stehn wie keckbehelmte Ritter dort,

Wo als Standarten die Gedanken fliegen!

 

 

 

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Levin Schücking (6. September 1814 - 31. August 1883)

 

 

 

Zie voor de schrijvers van de 23e juli ook mijn blog van 23 juli 2012 deel 1 en eveneens deel 2.

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Manu Joseph

De Indiase schrijver en journalsit Manu Joseph werd geboren op 22 juli 1974 geboren in Kottayam en groeide op in Chennai. Hij is afgestudeerd aan Loyola College, Chennai, en verliet het Madras Christian College om vaste schrijver te worden bij Society magazine. Hij is redacteur geweest van The Times van India en heeft ook geschreven voor The Independent en voor Wired. Hij is de huidige redacteur van OPEN magazine. Zijn debuutroman "Serious Men" werd genomineerd voor de Man Asian Literary Prize en won de 2010 The Hindu Literary Prize. Het werd opgenomen in Huffington Post 's 10 beste boeken van 2010. In 2011 werd het genomineerd voor de Bollinger Everyman Wodehouse Prize. Hij ontving ook de PEN Open Book Award voor de roman in 2011.

 

Uit: Serious Men

 

“Ayyan Mani's thick black hair was combed sideways and parted by a careless broken line, like the borders the British used to draw between two hostile neighbours. His eyes were keen and knowing. A healthy moustache sheltered a perpetual smile. A dark tidy man, but somehow inexpensive.

He surveyed the twilight walkers. There were hundreds on the long concrete stretch by the Arabian Sea. Solitary young women in good shoes walked hastily, as if they were fleeing from the fate of looking like their mothers. Their proud breasts bounced, soft thighs shuddered at every step. Their tired high-caste faces, so fair and glistening with sweat, bore the grimace of exercise. He imagined they were all in the ecstasy of being seduced by him. Among them, he could tell, there were girls who had never exercised before.

They had arrived after a sudden engagement to a suitable boy, and they walked with very long strides as though they were measuring the coastline. They had to shed fat quickly before the bridal night when they might yield on the pollen of a floral bed to a stranger. Calm unseeing old men walked with other old men, discussing the state of the nation. They had all the solutions. A reason why their wives walked half a mile away, in their own groups, talking about arthritis or about other women who were not present. Furtive lovers were beginning to arrive. They sat on the parapet and faced the sea, their hands straying or eyes filling depending on what stage the relationship was in. And their new jeans were so low that their meagre Indian buttocks peeped out as commas.

Ayyan looked with eyes that did not know how to show a cultured indifference. He often told Oja, 'If you stare long enough at serious people they will begin to appear comical.'

So he looked. “

 

 

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Manu Joseph (Kottayam 22 juli 1974)

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