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Berichten van 28 oktober 2012 tot 29 oktober 2012

In Memoriam J. Bernlef


In Memoriam J. Bernlef

 

 

Vandaag is in zijn woonplaats Amsterdam, op 75-jarige leeftijd, de schrijver en dichter J. Bernlef (pseudoniem van Hendrik Jan Marsman) overleden. Kort geleden was bij hem een ongeneeslijke ziekte vastgesteld. J. Bernlef werd geboren op 14 januari 1937 in Sint Pancras. Zie ook alle tags voor J. Bernlef op dit blog.

 

 

In deze doolhof van letters

 

in deze doolhof van letters
zoek ik naar een gaatje
om u een stukje buitenlucht te tonen
of een kinderhandje dat hoepelt.
ik kan wel schrijven akst mik strlos
en bedoelen dat ik niet te spreken ben
maar men zal toch binnenkomen
ik moet verstaanbaar uw werkelijkheid
ontvreemden als een zakkenroller.

oh ik geniet als ik u wanhopig
naar het oude evenwicht zie grijpen
apodictisch conferencier is de dichter
een mol die 's nachts uw land openwroet
en 's morgens staat u veranderd en bevreemd
naar zijn nagelaten werk te staren

het is geen kunst
als stilstaand water diepe gronden te hebben
de dode speelgoedpop met de gebarsten kop te strelen
maar onder de oppervlakte stromend
steeds weer nieuwe huid te voelen
dit gevecht is eindeloos en zonder uitzicht
daarom verlaat de dichter zijn vers als een bedelaar.

 

 

 

 

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J. Bernlef (14 januari 1937 – 29 oktober 2012)

Geschreven door Romenu om 19:56 Reageer op dit bericht

Harald Hartung, Matthias Zschokke, Mohsen Emadi

De Duitse schrijver, dichter en literatuurwetenschapper Harald Hartung werd geboren op 29 oktober 1932 in Heme. Zie ook mijn blog van 29 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Harald Hartung op dit blog.

 

Uit: Der Tag vor dem Abend

 

„Gestern abend auf dem Belvedere unter den Sternen

Vor einiger Zeit blätterte ich in Kafkas Tagebüchern, in denen ich lange nicht gelesen hatte, und stieß auf eine Stelle, von der ein eigentümlicher kleiner Glanz ausging. Sie ging mir nach, und als ich sie wieder lesen wollte, entzog sie sich meinem nervösen Suchen. Das steigerte meine Faszination, leider nicht meine Geduld. Die Frage nach Kafkas Sätzen brachte mich auf die Sache zurück. Nun las ich noch einmal von Anfang und kam an vielen wunderbaren Einträgen vorüber; gleich zu Anfang der Befund »Meine Ohrmuschel fühlte sich frisch, rauh, kühl, saftig an wie ein Blatt.« Dann der berühmte Satz, daß Schriftsteller Gestank reden; oder der nicht minder berühmte, wonach ein wahllos hingeschriebener Satz – bei ihm, Kafka – bereits vollkommen sei.

Ich eilte an all dem vorüber – im Vorschein des erinnerten Glanzes. Und natürlich fand ich die Stelle, fand sie auf halber Strecke, unter dem Datum des 13. August 1913: »Gestern abend auf dem Belvedere unter den Sternen.« Das war es also, und ich war fast ein bißchen enttäuscht. Das verheißungsvolle Halbvergessene schien mir plötzlich bloß ein simples Notat. Nun gut, dachte ich, aber dann hast du wenigstens etwas, das nicht nach Kafka klingt. Man sieht, meine Ungeduld war noch immer virulent. Doch etwas hielt mich fest. Etwas wie Treue zu meinem ersten Eindruck.

Ich hatte den Gestus der Stelle unterschätzt. Kafka scheint für diese knappe Notiz frei von aller quälenden und selbstquälerischen Reflexion. Frei für einen zeitlosen Moment, frei für eine Epiphanie, die er gar nicht weiter bezeichnet. Vielleicht weil sie ihm an einem vertrauten Ziel vieler Spaziergänge erscheint, in den Kronprinz-Rudolf- Anlagen, wie sie damals hießen. Das Belvedere, das vielen Prag-Besuchern vertraute Lustschloß auf dem Hradschin, gibt nur den Fixpunkt. Von ihm aus öffnet sich der Raum.

Ganz ohne Deutung, ohne kosmische Idee. Kafka kommt ohne Kants gestirnten Himmel aus. Er sieht sich in der einfachsten, größten Konstellation: »unter den Sternen«. Das kann jeder sagen, und doch ist es hier wie zum ersten Mal gesagt. Und versiegelt dem, der es ausdeuten möchte, die Lippen.

Aus dem Wintersemester 1957/58. Als der Landvermesser K. mit Frieda in der Bierpfütze lag, wollte mein Sofa brennen. Etwas glühende Asche vom gußeisernen Ofen hatte Flämmchen an meiner zerschlissenen Wolldecke aufzüngeln lassen. Ich sprang ins Nebengemach und griff nach der Waschschüssel, in der zum Glück noch Wasser war.”

 

 

 

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Harald Hartung (Herne, 29 oktober 1932)

Herne, Schloss Strünkede

 

 

 

De Zwitserse dichter, schrijver en filmmaker Matthias Zschokke werd geboren op 29 oktober 1954 in Bern. Zie ook mijn blog van 29 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Matthias Zschokke op dit blog.

 

Uit: Auf Reisen

 

“Zum Schluß beschwor sie mich geradezu, unbedingt auch das Wittumspalais anschauen zu gehen, das sei das schönste und authentischste aller Wohnhäuser, da habe Anna Amalia gewohnt, die Herzoginmutter, deretwegen Weimar heute überhaupt Weimar sei ... Und so habe ich mir im Lauf der Tage alles angeschaut, was man gesehen haben muß, und kann bestätigen: Man muß es gesehen haben.

Essen? Auf der Suche danach spazierte ich abends durchs Städtchen. Die Beleuchtung ist fahl, die Gassen sind trüb und leer, die paar Gaststätten mit thüringischen Spezialitäten funzeln vor sich hin. Der gastronomische Trübsinn der deutschen siebziger Jahre senkte sich schwer auf mich.  Um nicht vor einem tiefgekühlten Kloß mit Rotkohl zu enden, zog ich mich schließlich ins berühmte Hotel „Elephant“ zurück, mit seinem dreihundert Jahre alten Gästebuch, in dem sich ein Haufen höchst zweifelhafter Namen im Licht einiger glanzvoller zu sonnen versucht. Zuerst ging ich in die „Liszt-Bar“, einen großen, ernsten Raum, halb Bauhaus, halb Art déco, sehr ansprechend, dann auf die Toilette, eine marmorne Fürstengruft, deren Strenge mich so begeisterte, daß ich entschied, zu bleiben und ins hoteleigene Restaurant „Anna Amalia“ zu gehen, einen prachtvoll renovierten Saal – alles in diesem herrischen Stil –, wo ich ziemlich einsam saß und fabelhaft aß.

Am folgenden Abend schlich ich wieder um die dubiosen Kloß-Kneipen („Zum alten Zausel“, „Zur Siechen-Tränke“), gelangte in die Hummelstraße – ja, auch Johann Nepomuk Hummel hat hier gelebt, ebenso wie Bach –, wo ein Italiener für solche kocht, die dem wilden Osten nicht recht trauen.  Es war bei ihm so sympathisch, daß ich mir daraufhin Hummelmusik besorgte, die nun, während ich das schreibe, gefällig vor sich hin summt und brummt. Mit Sicherheit hat sie Goethe, wenn sie im Sommer durch seine geöffneten Fenster drang, beim Verseschmieden nicht abgelenkt. Außer vielleicht das Septett Opus 74, ein merkwürdig verbocktes Ding, das die klassische Glätte sprengt.  Einmal übrigens wagte ich dann doch einen thüringischen Abend, in „Sommer’s“, einer Weinstube, deren Eröffnung Goethe durchaus noch erlebt haben könnte. Die Klöße und das Fleisch waren gut, das schwarze Bier vorzüglich, der weiße Lokalwein (Saale-Unstrut) ebenfalls – und immer wieder: lauter reizende Menschen.”

 

 

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Matthias Zschokke (Bern, 29 oktober 1954)

 

 

 

 

De Iraanse dichter en vertaler Mohsen Emadi werd geboren op 29 oktober 1976 in Sari. Zie ook mijn blog van 29 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Mohsen Emadi op dit blog.

 

 

The Poem

 

1

Words are the burying ground of things.

The trot of a horse through these lines

is a sound I haven't heard since childhood.

Your laughter wilted in my teenage years.

I write

as if on pilgrimage to the city of the dead.

If time by chance slips backwards,

my father's murmurs will echo

in the ears of the text, the sound of a bullet

will disturb the sleep of these lines

and a wild-haired poem will pace

a room that's been decayed for years.

Words have been arranged along the faded lines of a house:

Here is a window,

behind the window a courtyard. No one knows

which nightmare awakens the poem. It sees

sometimes, at the window, the glance of a neighbor's bride,

sometimes the swing and the bicycle,

or the wall with its cheap paintings.

It looks at them

until they come alive

then, to the inhale and exhale of living things

goes back to sleep.

 

 
Vertaald door Shirindokht Nourmanesh, Dan Veach en Sholeh Wolpé

 

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Mohsen Emadi (Sari, 29 oktober 1976)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e oktober ook mijn blog van 29 oktober 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:04 Reageer op dit bericht

Evelyn Waugh, JMH Berckmans, Uwe Tellkamp

De Britse schrijver Evelyn Waugh werd geboren in Londen op 28 oktober 1903. Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Evelyn Waugh op dit blog.

 

Uit: Brideshead Revisited

 

“Finally, just as he was going, he said, “One last point. Change your rooms.” They were large, with deeply recessed windows and painted, eighteenth-century panelling; I was lucky as a freshman to get them. “I’ve seen many a man ruined through having ground-floor rooms in the front quad,” said my cousin with deep gravity. “People start dropping in. They leave their gowns here and come and collect them before hall; you start giving them sherry. Before you know where you are, you’ve opened a free bar for all the undesirables of the college.”

I do not know that I ever, consciously, followed any of this advice. I certainly never changed my rooms; there were gillyflowers growing below the windows which on summer evenings filled them with fragrance.

 

 

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Anthony Andrews en Jeremy Irons als Sebastian en Charles

In de tv-serie Brideshead Revisited uit 1981

 

 

It is easy, retrospectively, to endow one’s youth with a false precocity or a false innocence; to tamper with the dates marking one’s stature on the edge of the door. I should like to think—indeed I sometimes do think—that I decorated those rooms with Morris stuffs and Arundel prints and that my shelves were filled with seventeenth-century folios and French novels of the second empire in Russia-leather and watered-silk. But this was not the truth. On my first afternoon I proudly hung a reproduction of Van Gogh’s “Sunflowers” over the fire and set up a screen, painted by Roger Fry with a Provencal landscape, which I had bought inexpensively when the Omega workshops were sold up. I displayed also a poster by McKnight Kauffer and Rhyme Sheets from the Poetry Bookshop, and, most painful to recall, a porcelain figure of Polly Peachum which stood between black tapers on the chimney-piece. My books were meagre and commonplace—Roger Fry’s Vision and Design; the Medici Press edition of A Shropshire Lad; Eminent Victorians; some volumes of Georgian Poetry; Sinister Street; and South Wind—and my earliest friends fitted well into this background; they were Collins, a Wykehamist, an embryo don, a man of solid reading and childlike humour, and a small circle of college intellectuals, who maintained a middle course of culture between the flamboyant “aesthetes” and the proletarian scholars who scrambled fiercely for facts in the lodging houses of the Iffley Road and Wellington Square. It was by this circle that I found myself adopted during my first term; they provided the kind of company I had enjoyed in the sixth form at school, for which the sixth form had prepared me; but even in the earliest days, when the whole business of living at Oxford, with rooms of my own and my own cheque book, was a source of excitement, I felt at heart that this was not all that Oxford had to offer.

At Sebastian’s approach these grey figures seemed quietly to fade into the landscape and vanish, like highland sheep in the misty heathen Collins had exposed the fallacy of modern aesthetics to me: “...

 

 

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Evelyn Waugh (28 oktober 1903 – 10 april 1966)

 

 

 

 


De Vlaamse schrijver
JMH Berckmans (Jean-Marie Henri) werd geboren in Leopoldsburg op 28 oktober 1953. Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor JMH Berckmans op dit blog.

 

Uit: Requiem voor een gaskamerman

 

“Half vier in de nacht en hij is niet helemaal in orde.

Buiten regent het en binnen is het niet veel beter. Het is koud in de gaskamer.

Op de achtergrond eerst Barbara.

Attendez que ma joie revienne.

Et que se meure le souvenir.

Daarna Cindy Talk. De verpletterende oerschreeuw van Gordon Sharp. Vreemde smaak heeft die kerel die de nachtradio van Radio Rotzooi samenstelt.

Daarnet hefte hij z'n reet op om een schuiver van een scheet te laten en er kwam een scheut stront z'n onderbroek mee binnengescheurd en hij is te vadsig om op te staan z'n reet te wassen een schone onderbroek aan te trekken of doodgewoon als hij eenmaal z'n reet gewassen heeft in bed te kruipen en proberen ja proberen in slaap te komen.

Maar nee.

Hij zit op z'n magere monomane melomane kont op z'n gele stoel aan z'n glazen tafel en er staat nog een onvoorstelbare berg vaat op hem te wachten in de keuken en ze heeft alweer gezegd dat hij stinkt en hij heeft de hele dag geen klap uitgevoerd en in het holst van de nacht zit hij zich nota bene af te vragen wat voor zin het leven heeft en of hij niet beter alle hoop zou laten varen. Hij zou zich beter kunnen afvragen waar hij het geld voor de belastingen vandaan zal halen.

Vermits het gisteren de vierentwintigste was is het vandaag de vijfentwintigste.

En aangezien niemand nog moordt om een vrouw moet het juli zijn. Van het jaar negentienhonderdeenennegentig. Dat is het jaar dat op de kalender in de keuken staat. En hij kan zich moeilijk voorstellen dat ze een kalender van een ander jaar in de keuken zou hangen. Alleen maar om hem te belazeren. Om hem te bedonderen. Te besodemieteren.”

 

 

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JMH Berckmans (28 oktober 1953 - 31 augustus 2008)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Uwe Tellkamp werd geboren op 28 oktober 1968 in Dresden. Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Uwe Tellkamp op dit blog.

 

 

 

“Suchend, der Strom schien sich zu straff en in der beginnenden Nacht, seine Haut knitterte und knisterte; es schien, als wollte er dem Wind vorgreifen, der sich in der Stadt erhob, wenn der  

Verkehr auf den Brücken schon bis auf wenige Autos und vereinzelte Straßenbahnen ausgedünnt war, dem Wind vom Meer, das die Sozialistische Union umschloß, das Rote Reich, den Archipel,

durchädert durchwachsen durchwuchert von den Arterien Venen Kapillaren des Stroms, aus dem Meer gespeist, in der Nacht der Strom, der die Geräusche und Gedanken mit sich nahm auf schimmernder Oberfl äche, das Lachen und den Ernst und die Heiterkeit ins sammelnde Dunkel; Schwebstoff e hinab in die Tiefe, wo die Rinnsale der Stadt sich mischten; im Tiefseedunkel kroch das

Spülicht der Kanalisation, tropfender Absud der Häuser und VEB, in der Tiefe, wo die Lemuren gruben, stauten sich die ölig-schwere, metallische Brühe der Galvanikbäder, Wasser aus Restaurants

und Braunkohlekraft werken und Kombinaten, die Schaumbäche der Reinigungsmittelfabriken, Abwässer der Stahlwerke, der Krankenhäuser, der Eisenhütten und der Industriezonen, die verstrahlte

Beize der Uranbergwerke, Gift suppen der Chemieanlagen Leuna Buna Halle und der Kaliwerke, von Magnitogorsk und von den Plattenbaugebieten, die Toxine der Düngemittelanlagen, der Schwefelsäurefabriken; in der Nacht der Strom, weitverzweigt die Schlamm-, die Schlacke-, Erdöl-, Zellstoff -Flüsse, Wasser verschmolzen zu einem großen pechträgen Band, darauf die Schiff e fuhren, unter den rostigen Spinnweben der Brücken hindurch, in die Erzhäfen Getreidehäfen Südfrüchtehäfen die Häfen der 1000 Kleinen Dinge

 

 

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Uwe Tellkamp (Dresden, 28 oktober 1968)



Zie voor nog meer schrijvers van de 28e oktober ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:04 Reageer op dit bericht

John Hollander, Al Galidi, Johannes Daniel Falk, Karl Philipp Conz

De Amerikaanse dichter en criticus John Hollander werd geboren op 28 oktober 1929 in New York. Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor John Hollander op dit blog.

 

Uit: A Close Look at Robert Frost

 

“I'm going to talk this afternoon about Frost as a myth-maker, which is usually not how we think of him. I'm going to look closely at that poem of Frost's called "The Oven Bird," which I think very easy and very difficult at once.

Mythologizing any construction of nature, an animal, plant, a geological formation, a moment of process--this could be seen both as a desecration and a celebration of pragmatically considered fact. When this goes on in poetry--what Frost himself called "the renewal of words forever and ever"--it is accompanied and invigorated by a reciprocal mythologizing of the very words used in the poetic process. Literature is full of mythological, mostly composite creatures: phoenix, unicorn, basilisk, chimera, hydra, centaur. As nature is even more full of creatures totally innocent of interpretation: woodchuck, anteater, turbot, Shetland pony, jellyfish, and quail. But then, there are the fallen creatures, the intermediate ones: lion, eagle, ant, grasshopper, barracuda, fox, hyena . . . who have been infected with signification from Aesop on. It is one of the tasks of poetry to keep renewing the taxonomic class of such creatures, by luring them unwittingly into a cage of metaphor, which of course they are not aware of inhabiting. Such new reconstructions of animals are almost a post-Romantic cottage industry, even as the rehearsal, again and again, of the traditional ones, used to characterize pre-Romantic emblematic poetry. I want to look at a well-known instance of such reconstruction, in the case of Frost's "The Oven Bird."

We'll start with the unpoetic ornithology from The Field Guide to North American Birds: "Sayerus Oricopilus is a ground-walking warbler. It is common in deciduous woods. It builds a domed nest on the ground and sings from an exposed perch on the understory of the trees."

 

 

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John Hollander (New York, 28 oktober 1929)

 

 

 

 

 

De Nederlandstalige dichter en schrijver Al Galidi (eigenlijk Rodhan Al Khalidi) is van Iraakse afkomst. Zijn geboortedatum is onbekend, omdat zulke gegevens niet geregistreerd worden en verjaardagen niet gevierd worden in zijn streek van herkomst, maar valt waarschijnlijk in 1971. Geboren werd hij in Al-Najaf(een klein dorpje in het Zuiden van Irak). Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Al Galidi op dit blog.

 

 

Vredesbespreking van het hart van Zorro met de rust

 

Ik wil naast je liggen
zoals de golf naast de golf
Ik wil één met je worden
zoals de golf met de golf.
ik wil je volgen
zoals de golf de golf.
Ik wil in je reizen
zoals de golf in de golf.
Ik wil je leiden
zoals de golf de golf.
Ik wil in je verdwijnen
zoals de golf in de golf.
Ik wil je omhelzen
zoals de golf de golf.
Ik wil je zoals de golf,
blauw
en eeuwig reizen.

 

 

 

mooi meisje van achttien

 

Zorro zingt voor een mooi meisje van achttien dat veel naar de televisie kijkt

met een zak chips op tafel

Op de bank
met afstandsbediening in je rechter-,
afstandsbediening in je linkerhand.
Weet je dan niet dat de televisie
de rolstoel voor jouw ogen is?
Als de regen niet nu
op je lichaam valt,
als de keelpijn niet nu
op je ranke nek klopt,
als de wind niet nu
je krullende haren streelt,
wanneer dan wel?

 

 

 

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Al Galidi (Al-Najaf, 1971)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en theoloog Johannes Daniel Falk werd geboren op 28 oktober 1768 in Danzig. Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Johannes Daniel Falk op dit blog.

 

 

An die Zugvögel der Ostsee

 

Vögelein

Jahr aus Jahr ein

Seh ich an der Ostsee kommen;

Keines hat mich mitgenommen

In ein fremdes Land hineim,

Vögelein, Vögelein!

 

Vögelein!

Jahr aus Jahr ein

Sitz ich hier, ich armer Knabe;

Auf der Welt ich niemand habe,

auf diesem harten Stein

Vögelein, Vögelein.

 

Vögelein,

Jahr aus Jahr ein,

Sollt ihr kommen, sollt ihr fliegen

und ich werde schlafend liegen

Unter diesem harten Stein.

Vögelein, Vögelein.

 

 


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Johannes Daniel Falk (28 oktober 1768 – 14 februari 1826)

Portret door  Louise Seidler, rond 1805,

 

 

 


De Duitse dichter en schrijver
Karl Philipp Conz werd geboren op 28 oktober 1762 in Lorch. Zie ook  mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Karl Philipp Conz op dit blog.

 

 

Selbstgespräche I

 

Wenn aus der Träume labyrinth'schen Irren

Des Tages Licht die Sinnen linde schreckt,

Der Hähne Kräh'n, der Tauben süsses Girren,

So mancher Laut zur Welt zurück uns weckt,

Zur Welt, von der auch wachend wir verirren,

Wenn fremd' und eigne Leidenschaft uns neckt,

Zur schönen Welt gewohnter bunter Farben,

Vor der die nächtlichen Phantom' erstarben;

 

Da fühlt sich froh der frische Geist entbunden,

Vom Liebereih des Lichtes neu durchtränkt;

Der holde Kreis der wohlbekannten Stunden,

Die Arbeit, die durch Mühe Lust uns schenkt,

An die gesellt wir krankend selbst gesunden,

Wenn trüb um uns des Mismuths Wolke hängt,

Sie mahnen neu; denn weise nur beschäftigt,

Wie oft hat sich die Seele neu gekräftigt!

 

Drum weil noch fest in ihren alten Bahnen

Die nimmer alt'en grauen Horen schreiten,

Und an Gesetz und ewig Maß uns mahnen,

Auf höhern noch, in ihrem Rhythmus deuten.

Was auch gleich sturmgetrillten Wetterfahnen

Laut raßeln jetzt die wild erregten Zeiten,

So muß der Mensch doch auch in bangen Tagen

Nicht an der Welt, nicht an sich selbst verzagen.

 

Hat nur der Kampf des Haders ausgegoren,

Wird Ruh' und Ordnung schöner wiederkehren;

Die Liebe selbst war aus dem Zorn geboren,

Und Streitendes muß stets nach Maß gebähren.

Vom alten Schutt, der vor des Todes Thoren

Eich grauend hebt, muß sich das Leben nähren.

Aus unterirdischen empörten Gluten

Stieg Rhodos auf, das Wunderkind der Fluten.

 

 

 

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Karl Philipp Conz (28 oktober 1762 – 20 juni 1827)

Silhouet

Geschreven door Romenu om 19:59 Reageer op dit bericht

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