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Berichten van 20 maart 2014 tot 21 maart 2014

Willem de Mérode, Pim te Bokkel, Jean Paul, Hamid Skif, Hubert Fichte, Peter Hacks, Michel Bartosik, Youssef Rzouga

Dit Romenu Blog bestaat vandaag precies acht jaar. Dank weer aan alle oude en nieuwe bezoekers voor hun interesse en reacties van het afgelopen jaar. De eerste bijdrage in 2006 ging over de dichter en schrijver Willem de Mérode. Traditiegetrouw, omdat hij aan de wieg stond van dit Blog, ook nu weer een gedicht van hem. Zie ook mijn blog van 2 september 2010 en voor het overige de Willem de Mérode tags op dit blog bij Skynet.

 

Het prinsje

Toen sloegen wijd de glazen deuren open.
Snel trad het slanke prinsje op ‘t balkon,
Frommelde blozend aan zijn strik en knoopen,
Maar lachte helder als de lentezon.

En eensklaps lachten al de menschen mede.
Toen boog hij dankend, gratievol en teêr.
Zijn handen wuifden groeten naar beneden,
En hij vermaakte zich en lachte weer.

En voor de oogen van de saêmgestroomde
Menigte was hij een genadig vorst,
Zóó heerlijk, dat men naar het goudomdroomde
Gelaat alleen in eerbied staren dorst.
Totdat hun donkere en half beschroomde
Liefde in gejubel helder openborst.

 

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Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)
Cover

 

 

De Nederlandse dichter Pim te Bokkel werd geboren in Winterswijk op 21 maart 1983. Zie ook alle tags voor Pim te Bokkel op dit blog.

 

Spionnenlied

Noem me Anna
en ik ben gewoon de buurvrouw
die gelukkig zwaait als ze een taart bakt
of de hond uitlaat
Je mag haar wel maar kent mij niet
Ik ben het spook dat in je huiskamer
de spulletjes verplaatst –
het oog dat door een bolle lens
je buurt bewaakt
Je kent me niet

Je noemt mij Iwan
Ik woon drie straten verderop
en rij altijd om zeven uur met een Kadett
de wijk uit naar mijn werk –
de rol die ik vervul als held
als wolf tussen de schapen
Ik ben niet bang
maar als je slaapt
sta ik bewogen door het vaderland
soms huilend in je achtertuin

 

 

Visite

In het gras bij de haagbeuk
rond de tuintafel viert het feest
De armen – ze liggen op tafel
of steken een vorkje gebak af

De visite spreekt en eet en is
het met acht hoofden eens
Die Arno is een hele vent
de regering regeert en de aarde
wordt warmer van al dat gedraai

De visite knikt en slikt en viert
dat het verjaardag is

 

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Pim te Bokkel (Winterswijk, 21 maart 1983)

 

 

De Algerijnse dichter, schrijver en journalist Hamid Skif werd geboren op 21 maart 1951 in Oran. Zie ook alle tahs voor Hamid Skif op dit blog.

Uit: Exile der Frühe/Briefe eines Abwesenden (Vertaald door Andreas Münzner)

„Paris riecht nach Teer. Ich habe mich in dieser Stadt schon immer fremd gefühlt. Vielleicht, weil sie schön ist und man in ihr nie allein sein möchte? Ich trage meine Einsamkeit in mir und finde es schwierig, diesen oder jenen Ort dafür verantwortlich zu machen, dass er sie verstärkt. Hier ohrfeigt mich meine Einsamkeit an jeder Straßenecke.“ Klassische Worte des Exils, geschrieben von jedermann, dem es in diesem oder im abgelaufenen Jahrhundert widerfuhr. Hamid Skif ist ein Virtuose des Exils, mit den Motiven des Gehens und Bleibens, der auseinandergetragenen Lieben, des Neides, der Erbitterung und der Resignation aufs Engste vertraut. Warum einer sein Land verlässt, wie einer lernt, in Europa, umgeben von Freunden und Gönnern, von Fremden und Konkurrenten, im Unglück zu leben, ohne darüber unglücklich zu sein, das versteht sich unter 'Abwesenden' fast von selbst. Was alle voneinander wissen, ist dennoch schwer zu sagen. Vor allem bedarf es der Diskretion: der Name einer Stadt, die archetypische Geliebte, die Mutter, ein Denkmal, ein Strandmoment, eine Sihouette, - was alle in sich tragen, ist das, was jeder Einzelne in sich trägt – in sich und für sich. Die Gedichte und Briefe dieses Bandes leben aus diesem Stoff, sie beherrschen ihn und er beherrscht sie. Der Algerier Hamid Skif, für den diesjährigen Preis „Literatur des Exils“ der Stadt Heidelberg nominiert, arbeitete in seiner Heimat als Journalist, heute lebt er in Hamburg. Es ist ein Buch der Bitterkeiten, aber nicht der Bitternis: „Falls mich morgen die Nacht umhüllt / Falls das Ineinander von Blättern und Erde / mir ein Leben gibt / Werde ich hier oder anderswo weiterleben wie ein Weg / Ein Zweig / Eine Flasche / Die darauf wartet, dass das Glas sich leert / Damit sie ihm / erneut zu trinken geben kann.“ Es ist ein Buch der gelungenen, der überraschenden wie der vertrauten Wendungen, persönlich und anonym, ein Tribut an die Weltgesellschaft, ihr Drinnen und Draußen, das Draußen im Drinnen, das sanft mordende Exil der 'weichen', grenzenlosen Kommunikation und der 'harten', schneidenden Erfahrungen. Insofern enthalten die ersten Verse des Bandes die Position des Autors, der ein Übergang ist und nicht mehr: „Du hast gegeben / alles gegeben / Dir bleibt nichts mehr zu geben / außer deine gesprenkelten Hände / am Ende der Arme / Willst du sie auch noch geben? / Und dann, was gäbst du als nächstes?“

 

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Hamid Skif (21 maart 1951 – 18 maart 2011)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Jean Paul werd op 21 maart 1763 in Wunsiedel geboren. Zie ook alle tags voor Jean Paul op dit blog.

Uit: Politische Fastenpredigten während Deutschlands Marterwoche

„Kein Volk ist jetzo in einem solchen Elementen-Gefechte poetischer, philosophischer und politischer Bildung begriffen als das deutsche, indes die andern Völker um uns her entweder in befriedigter Einheit, oder matter Verblutung, oder selbstsüchtiger Kälte still umherliegen. Wir gleichen in der Philosophie, Dichtkunst und zum Teil in der Politik jenen alten Ketzern des Eutychiasmus, welche sich Acephali (Oberhauptlose) nannten, weil sie sich keinen Anführer andichten ließen. Unsere neue Vielgestaltung ist bloß die Anverwandte unserer alten. Für diese wird ein Geschichtschreiber Mütter genug finden. Nicht bloß darum, weil kein Volk so oft wanderte als (nach Herder) das deutsche, daher der Name Sweven von Schweifen, Vandalen von Wandeln – denn die Juden und Zigeuner machten die längste grand tour, die es gibt, aber als lauter von Ursitten versteinerte Gestalten –, sondern hauptsächlich deshalb, weil das reisende Deutschland zugleich auch ein durchreisetes ist von Kriegherren und Kauffahrtei-Kirwanen – und weil dieses Herz Europens alle Völker als Adern wässert – und weil Deutschland ein ganzes Volk von Völkchen, ein Land voll Ländchen und ein Spielplatz von Himmelsstrichen ist – und weil das vielgestaltete Reich der noch mehr gestaltige Grenzumkreis von Russen, Welschen, Galliern und noch dabei näher die Mannigfaltigkeit der halben oder Dreiviertelbrüderschaft von Schweizern, Holländern und Elsässern und Nordländern und Ungarn einfaßt – und endlich, weil die Deutschen fast auf allen ausländischen Thronen eine Zeitlang gesessen, welche als deutsche geistige Niederlassungen und Warenniederlassungen uns wieder eben darum fremde Waren zuschickten – nach allen diesen Einwirkungen und noch mehren mußte schon früher Deutschland den Steinen gleich werden, auf welchen die Abdrücke der ungleichartigsten Gegenstände von Pflanzen und von See- und von Landtieren zugleich erscheinen.“

 

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Jean Paul (21 maart 1763 – 14 november 1825)
Portret door Friedrich Meier, 1810

 

 

De Duitse schrijver Hubert Fichte werd geboren op 21 maart 1935 in Perleberg, Brandenburg. Zie ook alle tags voor Hubert Fichte op dit blog.

 

Frohe Festtage

Wenn die Weihnachtsmänner –
wie Weihnachten die Hausfrauen sagen -
umgepresste Osterhasen sind;
dann sind Ostern die Osterhasen
umgepresste
Weihnachtsmännerosterhasen und in Wirklichkeit
Weihnachten die Weihnachtsmännerosterhasenweihnachtsmänner
umgepresste
Osterhasenweihnachtsmännerosterhasenweihnachtsmänn er.
O weh!
Der Osterhase hat einen Weihnachtsmann in den Ohren;
dem Weihnachtsmann wird das Fell über den Sack gezogen.

 

 

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Hubert Fichte (21 maart 1935 – 8 maart 1986)

 

 

De Duitse schrijver en dichter Peter Hacks werd geboren op 21 maart 1928 in Breslau. Zie ook alle tags voor Peter Hacks op dit blog.

 

Das Unzuchthäuslein

Der Bauer hat ein Unzuchthaus
Mit holzgeschnitzten Wänden;
Da liegt das Gras ganz weich und kraus
Und kitzelt an den Lenden.

Kusch dich hinein und ohne Scheu,
Und schau: es wird schon gelber.
Noch blüht die Liebe hier im Heu –
Dann fressen es die Kälber.

Des Winters sind im Unzuchthäuslein
Nur kleine Ratten oder Mäuslein,
Die, weil sie ihrer Lust erliegen,
Sogar bei Frost noch Kinder kriegen.

 

 

Die Forelle

In einem Bächlein helle
Wohnt die Forelle drin,
Die mannhafte Forelle,
Der Bienen Königin.

Der Fischer mit dem Hammer
Flüstert ihr was ins Ohr.
Es war der kalte Sommer,
Wo selbst der Nil einfror.

Jetzt lebt sie eingezubert
In einem Blüthner-Klavier.
Die Weise ist von Schubert.
Der Text, der ist von mir.

 

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Peter Hacks (21 maart 1928 – 28 augustus 2003)
In 1976
 

 

De Vlaamse dichter, dichter, essayist en docent poëzie Michel Bartosik werd geboren in Antwerpen op 21 maart 1948. Zie ook alle tags voor Michel Bartosik op dit blog.

 

Troostje

Eén staat in de houding, onbekeken,
één groet buitensporig, bukt, diep
in de schaduw van zijn sierboom, zaait
als gaat hij met zwarte kunst doen blijven
liggen haarwit poeder
in uitnodigend glooiend
vers gemaaid gras -
laat de vrouwen elkaars leed
afkussen, hier is gegeven te zien
wat, enfin, eindeloos zich bevrijdend
luchthartig reisvaardig met de eerste
de beste toesnellende bries
verbroedert, aasje
wind, voortmaakt

 

 

Bloedvlek

Wat ik wil is je
uit de steen houwen,
de bloedvlek vinden in het marmer
van je bed, en je moet mogen
aanstalten maken, de wet stellen, je onlijdelijk
gebaren moet het verordenen:
ik ga opstaan

Maar je zat
gekromd over de rand, alles
mocht, doeltreffender
kon je hart niet afgemat, absolutum
dat daar de diepte ging
peilen, bokser
met plots een geheim op
bij klaarlicht uur - o gekoesterde, droom,
zo toegewijd, op het nippertje nog
zichtbaar te willen
zijn:
     Agonie -

 

 

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Michel Bartosik (21 maart 1948 – 1 februari 2008)
In 1971 

 

De Tunesische dichter Youssef Rzouga werd geboren op 21 maart 1957 in Mahdia. Zie ook alle tags voor Youssef Rzouga op dit blog.

 

Obvious lying!

On the cellular phone screen
Now, I see your voice
Apple – shaped…
Which has started after ten minutes of revealing…
Shrinking in size
To witness that you lie,
You lie,
You lie.

 

 

It's not time to cry

Close the window..
It's not time to cry..
It's not the right time
To trigger off a war against what happened and will..
What will I do?..
Since it's snowing inside me?..
- A wake the fire...
And hide in the book pleats..
Wimter will leave...

 

Vertaald door Khawla Kreesh

 

 

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Youssef Rzouga (Mahdia 21, maart 1957)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e maart ook mijn blog van 21 maart 2012 deel 2 en ook ook Romenu’s 1e lustrum pagina.

Geschreven door Romenu om 18:31 Reageer op dit bericht

David Malouf, Friedrich Hölderlin, Katharina Hartwell, Jens Petersen, Benoît Duteurtre,Touré, Gerard Malanga

De Australische schrijver David Malouf werd geboren op 20 maart 1934 in Brisbane. Zie alle tags voor David Malouf op dit blog.

Uit: Dream Stuff

“His father was missing - that was the official definition. Or, more hopefully, he was a prisoner of war. More hopefully because wars have a foreseeable end, their prisoners come home: to be missing is to have stepped into a cloud. Jack's mother, who was aware of this, never let a mealtime pass without in some way evoking him.
'I suppose,' she would say, 'your daddy will be having a bite to eat about now.'
They knew quite well he wouldn't be sitting down, as they were, to chops and boiled pudding, but it kept him, even if all he was doing was pushing a few spoonfuls of sticky rice into his mouth, alive and in the same moment with them.
When St Patrick's Day came round she would say: 'Sweet peas. They're your father's favourites. You should remember that, Jack. Maybe by the time they're ready he will be home.'
One year, struck by one of the models in a Paton and Baldwin pattern book, she knitted a cable-stitch sweater for him. Jack held the wool when it was wound, watching the yards and yards it would take pass over his hands. Twenty skeins! When all the parts were finished and had been assembled into the shape of a sweater, his mother held it up to her shoulders. 'Look, Jack.'
He was astonished by the bulkiness of it. He hadn't remembered his father's being so big. In a moment when his mother was out of the room he held its roughness to his cheek, but all he could smell was new wool.
Collapsed now between layers of tissue, it lay in a drawer of his father's lowboy acquiring an odour of naphthalene.”

 

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David Malouf (Brisbane, 20 maart 1934)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Christian Friedrich Hölderlin werd geboren op 20 maart 1770 in Lauffen am Neckar in het Hertogdom Württemberg. Zie alle tags voor Friedrich Hölderlin op dit blog.

 

Der Zeitgeist

Zu lang schon waltest über dem Haupte mir,
Du in der dunkeln Wolke, du Gott der Zeit!
Zu wild, zu bang ist's ringsum, und es
Trümmert und wankt ja, wohin ich blicke.

Ach! wie ein Knabe, seh' ich zu Boden oft,
Such' in der Höhle Rettung von dir, und möcht',
Ich Blöder, eine Stelle finden,
Alleserschütt'rer! wo du nicht wärest.

Laß endlich, Vater! offenen Aug's mich dir
Begegnen! hast denn du nicht zuerst den Geist
Mit deinem Strahl aus mir geweckt? mich
Herrlich ans Leben gebracht, o Vater! -

Wohl keimt aus jungen Reben uns heil'ge Kraft;
In milder Luft begegnet den Sterblichen,
Und wenn sie still im Haine wandeln,
Heiternd ein Gott; doch allmächt'ger weckst du

Die reine Seele Jünglingen auf, und lehrst
Die Alten weise Künste; der Schlimme nur
Wird schlimmer, daß er bälder ende,
Wenn du, Erschütterer! ihn ergreifest.

 

 

Der Herbst

Die Sagen, die der Erde sich entfernen,
Vom Geiste, der gewesen ist und wiederkehret,
Sie kehren zu der Menschheit sich, und vieles lernen
Wir aus der Zeit, die eilends sich verzehret.

Die Bilder der Vergangenheit sind nicht verlassen
Von der Natur, als wie die Tag' verblassen
Im hohen Sommer, kehrt der Herbst zur Erde nieder,
Der Geist der Schauer findet sich am Himmel wieder.

In kurzer Zeit hat vieles sich geendet,
Der Landmann, der am Pfluge sich gezeiget,
Er siehet, wie das Jahr sich frohem Ende neiget,
In solchen Bildern ist des Menschen Tag vollendet.

Der Erde Rund mit Felsen ausgezieret
Ist wie die Wolke nicht, die abends sich verlieret,
Es zeiget sich mit einem goldnen Tage,
Und die Vollkommenheit ist ohne Klage.

 

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Friedrich Hölderlin (20 maart 1770 – 7 juni 1843)
Monument in Lauffen

 

 

De Duitse schrijfster Katharina Hartwell werd geboren op 20 maart 1984 in Keulen. Zie ook alle tags voor Katharina Hartwell op dit blog.

Uit: Das Fremde Meer

„Marie
Ich gehöre zu den Menschen, die glauben, dass sie sich schützen können, wenn sie mit dem Schlimmsten rechnen, dass die Katastrophen immer nur die treffen, die nicht auf sie vorbereitet sind.
Dass man ihnen entkommen kann, wenn man sie erwartet.
Zuerst muss ich von mir erzählen.
Und ich fange ganz am Anfang an.
Die Geschichte der Kindheit
Als Kind hatte ich viele Freunde. Fast ausschließlich Jungen. Die Mädchen konnten wenig mit mir anfangen. Ich war zu laut, zu grob, zu schnell, meist war ich schmutzig, die Arme voller blutiger Kratzer, die Beine voller blauer Flecken.
Ich war ein wildes Kind.
Im Garten meiner Großeltern gehorchte mir alles. Der Bach hinter dem Haus, die Insekten und die Pflanzen, die Nüsse und die Beeren, die Eichhörnchen und die Fische, der Teich und die
Frösche darin, alles unterstand mir. Nur die Krähen hatten ihren eigenen Kopf, und ich fürchtete mich vor ihnen.
In den Ferien verbrachten wir oft ganze Tage im Garten, aber auch während der Schulzeit kamen die Jungen nachmittags vorbei.“

 

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Katharina Hartwell (Keulen, 20 maart 1984)

 

 

De Duitse schrijver en arts Jens Petersen werd geboren op 20 maart 1976 in Pinneberg. Zie alle tags voor Jens Petersen op dit blog.

Uit: Die Haushälterin

„Neben der Auffahrt stand eine Eiche. Früher glaubte ich, sie leide an einer tödlichen Krankheit; oben im Stamm und in der Krone wucherten Schmarotzer. An schweren Tagen stand ich am Fenster meines Zimmers und sprach mit dem Baum, wie man mit einem Guru spricht. Ich steckte Zeichnungen nackter Mädchen, mit denen ich gern gegangen wäre, unter seine Borke, und als ich einmal betrunken gegen den Stamm gepinkelt hatte, bestrafte ich mich am nächsten Morgen, indem ich einen Zehnmarkschein verbrannte und die Asche in den Wind streute.
Tagsüber warfen die Äste ihre Schatten auf das Mansarddach. Viktorianische Gauben ragten aus dem Dach hervor, in denen Tauben nisteten, deren Kot die Ziegel bleichte. An Ostern hatte mein Vater genug und warf ihre Nester auf den Kompost. Wir befestigten Fliegengitter. Der Sommer begann, es wurde warm, dann wurde es heiß, so heiß wie nie. Bald hingen in den Fliegengittern vertrocknete Pfauenaugen und Wespen. Ich zupfte sie ab, aus Langeweile; zwischen meinen Fingerspitzen zerfielen sie zu Staub.
Als die Ferien begannen, verlor mein Vater seinen Job bei den Hamburgischen Elektrizitätswerken. Zwanzig Jahre hatte er Kernkraftwerke im Hamburger Umland gewartet. Er hatte mir sämtliche Schwachstellen von Primärkreisläufen, Brennelementen und Wärmetauschern aufgezeigt, war morgens um sieben mit seiner braunen Aktentasche zur S-Bahn gegangen und nachmittags zurückgekommen, manchmal spät am Abend, ein- oder zweimal im Monat erst am nächsten Tag.“

 

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Jens Petersen (Pinneberg, 20 maart 1976)

 

 

De Franse schrijver Benoît Duteurtre werd geboren op 20 maart 1960 in Saint-Adresse nabij le Havre. Zie alle tags voor Benoît Duteurtre op dit blog.

Uit: A nous deux, Paris !

« Un instant, Jérôme hésita en se demandant : "Qui pourrais-je bien appeler, maintenant ?" Il feuilleta le carnet où figuraient les numéros des rares relations qu'il possédait dans la capitale : quelques cousins, quelques rencontres de vacances ou de hasard, quelques personnages qu'il admirait et dont il avait recopié l'adresse dans le Who's who comme pour se persuader de pouvoir les rencontrer : Samuel Beckett, éditions de Minuit, 7, rue Bernard Palissy, Paris 6e ; Serge Gainsbourg, 5 bis, rue de Verneuil, Paris 7e... Puis, songeant qu'il avait tout son temps, il se redressa et se dirigea vers la fenêtre ouverte.
L'appartement, au premier étage, surplombait un petit square planté de marronniers. A cette distance, Jérôme pouvait lire le nom du jardin public gravé sur un panneau près de la grille d'entrée : "Square Gaston-Baty". Trois chiffres romains précisaient qu'on se situait dans le XIVe arrondissement, et le panneau était entouré d'un liseré vert - encore un détail spécifiquement parisien qui enchantait le nouveau venu. Dès qu'il avait connu sa nouvelle adresse, Jérôme s'était renseigné sur ce Gaston Baty, illustre metteur en scène entre les deux guerres. L'Histoire n'était jamais très loin, ici, à Montparnasse, en plein quartier des peintres et des poètes. Quelques pas suffisaient pour rejoindre les théâtres et music-halls, auxquels un clinquant alignement de sex-shops faisait de la concurrence dans la rue de la Gaîté."

 

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Benoît Duteurtre (Saint-Adresse, 20 maart 1960)

 

 

De Afrikaans-Amerikaanse schrijver, journalist en cultuurcriticus Touré werd geboren op 20 maart 1971 in Milton, Massachusetts. Zie alle tags voor Touré op dit blog.

Uit: I Would Die 4 U

“I got a glimpse of Prince’s weird ways of interacting with people when I spent time with him at Paisley Park for a cover story I was writing for the now-defunct Icon magazine. It was 1998, and we did an inter­view that was too short and incomprehensible to support a cover story, partly because he didn’t allow recording devices, which made it nearly impossible to capture the dramatic, diversion-filled paragraphs he speaks in and that sometimes went in circles, using parables and sen­tences so cryptic that they’d fit in a David Lynch film. When I looked back at the notes I’d scribbled while he talked I kept asking myself, what did that mean? The notes I wrote did little justice to what he had said and I couldn’t commit his quotes to memory due to his unique language. So, his quotes, in my story, were often approximations of what he said, usually more his intent than his exact words. Apparently, he intends to be cryptic. An former girlfriend said, “Sometimes he says things that make you feel like you haven’t gotten an answer. He leaves you to have to think about every word he says, which is kind of irritating.”
After our interview, I asked his publicist if I could email him more questions. Because I had a cover story to do, it was allowed. I emailed Prince ten. The last question was, “Will you play basketball with me?” (I knew that in high school the only thing he really cared about, apart from music, was basketball. He played on his high school team and by all reports he was good although his chance to get a lot of playing time was stymied by being small.) Well, one night a few days later, he emailed back answers to some of my questions and ignored others, but to my question about basketball he wrote, “Any time brother . . . :).” Any time? I put a basketball in my bag and boarded the next possible plane to Minneapolis. I don’t think he expected that. I wanted a real human interaction with him but didn’t know if he could or would give it to me.”

 

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Touré (Milton, 20 maart 1971)
Cover 

 

 

De Amerikaanse dichter en fotograaf Gerard Joseph Malanga werd geboren op 20 maart 1943 in New York.Zie alle tags voor Gerard Malanga op dit blog.

 

Edgard Varèse unawares in New York

He certainly wasn't thinking "the emancipation of dissonance,"
as Schöenberg put it, slouched as he was, rumpled tie and all
from someone across mimicking Evans if it was Walker Evans
in those grainy black & white nights with the El rattling home
while signals dotting the darkness dawning
the same shrouded light the snowdrifts the awnings
and dumbwaiters all those under-the-table jobs he'd taken
without so much as a flinch, like selling
blood or a rare autographed copy or the many lost drafts
in pre-war Berlin when the art of taking a walk
stretched into shadows obliquely leading you nowhere
yes nowhere the damp slipping in quickly.
Never mind so far and so near.
Never mind the air so heavy with the scent of camel

 

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Gerard Malanga (New York, 20 maart 1943)
Foto door Andy Warhol, 1968 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e maart ook mijn blog van 20 maart 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 14:24 Reageer op dit bericht

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