Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
akke.beakke.be

Berichten van 10 oktober 2014 tot 11 oktober 2014

Daniel Falb, Conrad Ferdinand Meyer, Han Resink, Gertrud von Le Fort, François Mauriac

De Duitse dichter en schrijver Daniel Falb werd geboren op 11 oktober 1977 in Kassel. Zie ook alle tags voor Daniel Falb op dit blog.

 

nächtelang zeigte die webcam...

nächtelang zeigte die webcam
nur diesen aufenthaltsraum, die eingebauten
materialien waren sympathisch
und die pussi, die hier nicht vorkam.

goretex, gelesen
bis zur ersten klimax nach ca. 72 stunden,
die ganz großen themen fühlten sich gut an.

ich habe diese verblendungen einfach
abgerissen, ich wollte die wand sehen,
so bin ich dann zum strippen gekommen.

das hier könnte auch
eine hochwertige küche sein,
aber die anderen sind alle noch oben,
im dachgarten, mit ihren neuen jacken.

 

 

keine bestimmung des anbrechenden tages

keine bestimmung des anbrechenden tages, der vorliegenden sonne in der rotverschiebung dieses morgens soll jemals den raum verlassen, in dem wir uns jetzt befinden. ein dollar, seine erklärung liegt zwar noch von voluten beschattet. aber keine kalorie und keine einzige falle darf jemals so ausgelegt werden, dass sich daraus eine neue folge der zeitalter ergibt.

der body-mass-index bleibt für euch übrig. die beiden großen akanthusblätter, sie werden zunächst beiseitegeschoben, anschließend wird nach dem nest aus kupferdrähten getastet und nach dem kilopreis von aluminium. keinen staat, keine gruppe oder keine person wird man ausschließen von der recycling-anlage, von irgendeinem recht auf ein allgemeines,

damit übereinstimmendes leben. aber ihr seid ja im durchschnitt auch nicht mehr lebendig! für uns ergibt sich daher die verpflichtung wie die chance, mit der bloßen vorstellungskraft eine tätigkeit auszuüben oder mit dem ausgesprochenen wort eine handlung vorzunehmen. dabei werden gerne fehler gemacht. der mund muss die nase fest umschließen, andernfalls

entweicht die luft in die umgebung. aus dem eigenen zimmer kommen, glas wasser trinken, welches brötchen frühstücken, zeitung lesen, auf die toilette gehen -- vernichtung. der arzt gehen und in dieser erklärung eine unterschrift machen, zur schule gehen – vernichtung. die von einem weißkopfadler angeführten nationen. das sind - alles in allem - die rechte und freiheiten, die auf das ficken der polizei abzielen. .......................

 

 1664143-d5ff843914e043f2fcff1a507911cdef.jpg
Daniel Falb (Kassel, 11 oktober 1977)

 

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Conrad Ferdinand Meyer werd geboren in Zürich op 11 oktober 1825. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Conrad Ferdinand Meyer op dit blog.

 

Himmelsnähe

Auf schmalem Grat bin ich gelagert hier
In der Gebirge weißgezacktem Kreis,
Ein blendend‘ Silberhorn blickt über mir
Hervor aus einem grünen Meer von Eis.

Der Schnee, der am Geklüfte hing zerstreut,
In hundert Rinnen rieselt er davon,
Und aus der schwarzen Feuchte schimmert heut
Der Soldanelle zarte Glocke schon.

Bald nahe tost, bald fern der Wasserfall,
Jetzt stürzt er hier verweht, jetzt stäubt er dort!
Ein tiefes Schweigen und ein stäter Schall:
Der ungebrochnen Stille flüsternd Wort!

O Luft der Höh'n, du wundersame Kraft!
Ich habe seinen Atemzug gefühlt!
Zusammenschrickt die dumpfe Leidenschaft
Von reinen Hauchen schauerlich gekühlt.

Es flattert in der staubbefreiten Brust,
Die kühnen Schwingen öffnend ungestüm,
Des gottentstammten Geistes Gotteslust
Und schwebt mit Adlerskräften auf zu ihm.

 

 

Im Engadin

Über dunkeln! Arvenwipfel
Steigen auf die weißen Gipfel
Von dem tiefsten Blau begrenzt:
Heldenzelte, die sich breiten
Über wilden Einsamkeiten —
Wie die stolze Reihe glänzt!

Ruhe. Nur die Wasser rinnen,
Nur die Welle zieht von hinnen
Eifrig, die zu Tale will.
Über hell besonnten Matten
Nur der Arven kurze Schatten
Und ein Leuchten groß und still.

 

 

Die alte Brücke

Du Brückenbild tief unten hier,
Schon lange stehst du außer Amt,
Ein neuer Bau ragt über dir
Und dich bekleidet grüner Samt.

Wer dich betrat, bevor bemoost
Das Alter dich, vergaßest du,
Du schaust die Reuß, die dich durchtost
Und hörst dem Lied der Wellen zu.

Was über dir in Lust und Leid
Lateinisch einst der Schüler fang,
Verschollen ist es lange Zeit
Schon zwischen dieser Felsen Hang.

Nach Rom der segenlose Weg
Ging über deinen Bogen ja,
Der Kaiser schritt auf deinem Steg
Und mehr als ein Parricida.

Von jenseits kam da mancher Brief,
Der besser in die Fluten fiel,
In dem Verleumdung lüstern schlief
Und namenloser Ränke Spiel,

Der Söldner, der im welschen Land
Geraubt sich Pest und Leichentuch,
Der Mörder mit der blut'gen Hand,
Dem an der Sohle hing der Fluch —

Von Allen längst verweht die Spur,
Du stehst so hell und frisch begrünt
Und harmlos hat dich die Natur
Vom Tritt der Menschen längst entsühnt.

 

 1664143-bea3972b28af337281bc7ccc2d2f0b1c.jpg
Conrad Ferdinand Meyer (11 oktober 1825 - 28 november 1898)
 

 

 

De Nederlands / Indonesisch dichter, essayist en geleerde.Gertrudes Johannes (Han) Resink werd geboren in Jogjakarta op 11 oktober 1911. Zie ook alle tags voor Han Resink op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2010.

 

Uit zee

De snelle, scherpe krabben van de tenen;
het sterk koraal van wreven en van schenen,
waarlangs de zee terugvalt in de âeren
- in eens de kust;
de vier dolfijnen in de drift der dijen;
de sidderroggen, die zich glad vermeien
in lendenen, die hun geheim bewaren
- dan weer de kust;
de gouden schildpad der gewelfde buik;
de transparante kwallen in de fuik
der borsten; hier en daar het wier der haren;
- opnieuw de kust;
de anemonen, strelend uit de handen;
de fosfordieren, die uit ogen branden;
de teed're mosselen van schaam en mond
- steeds weer de kust;
de haaien, die mij ruiken aan mijn wond;
en die haar neklijn en haar tanden hebben,
maar die verdwijnen nu de zee gaat ebben,
ver uit de kust.
- dit is het tij, waaruit ik weg ga waden,
de atlasvlinders in haar schouderbladen
achterna naar een breed, verlaten strand
aan deze kust,
waar we in de schelpen van elkanders oren
nog slechts het ruisen van de hartstocht horen
en sterren zien in de gelaten stand
van te zijn uitgerust.

 

 1664143-7655a3ea2b41e6a2dea21aa33c94e3a0.jpg
Han Resink (11 oktober 1911 – 4 september 1997)
Hier met Hans Gomperts (links) bij de opname van een tv-uitzending, 1965 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Gertrud von Le Fort werd geboren in Minden op 11 oktober 1876. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Gertrud von Le Fort op dit blog.

 

Die Kathedrale nach der Schlacht

Meiner leuchtenden Fenster vergossenes Blut
Färbt die Gassen,
Meines Chores sprießende Pfeilerhut
Hat Blüten gelassen.
Meiner Tore zerschmetterte Flügelpracht
Steht weithin offen: So tragt denn herein,
was die wilde Schlacht
gleich mir getroffen!
Tragt her, was die Stadt an Wunden nicht faßt,
Hier bettet die Müden:
Noch hab ich Kraft für der Wölbung Last
Und Macht über Frieden.
Ich habe noch nie einer Seele gewehrt,
Deren Not ich vernommen -
Freunde und Feinde, die mich versehrt,
Seid willkommen.
Ich bin des Herrn, der Schmerzen vergibt:
Nehmt mein Vergeben!
Ich bin des Herrn, der die Opfernden liebt:
Ihr opfert Leben.
Ich bin des Geistes, für den, was Zeit,
Ein großes Vorüber -
Ich bin ein Vorhof der Ewigkeit:
Schlummert hinüber!

 

 

Uit: Hymnen an die Kirche

Singet es im Harren der Frühe,
singet es leise, leise ins finstere Ohr der Welt!
Singet es auf den Knien, singet es wie unter Schleiern,
singet es, wie Frauen in der Hoffnung singen:
Denn zart ward, der da stark ist, klein ward der Unendliche,
hold ward der Gewaltige,
demütig ward der Erhabene,
Raum hat er in der Kammer einer Jungfrau:
Auf ihrem Schoße wird sein Thron sein –
Lob genug ist ihm ein Wiegenlied!
Siehe, die Tage wollen nicht mehr aufstehen vor Andacht,
und die Nächte der Erde sind dunkel geworden vor tiefer Ehrfurcht:
Ich will Lichter anzünden, o Seele,
ich will Freude anzünden an allen Enden deiner Menschheit:
Sei gegrüßt, die da trägt den Herrn!

 

 1664143-58c42abd93fe75a34dd9424f98a6e921.jpg
Gertrud von Le Fort (11 oktober 1876 - 1 november 1971)
Cover

 

De Franse schrijver François Mauriac werd op 11 oktober 1885 geboren in Bordeaux. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2010. en eveneens alle tags voor François Mauriac op dit blog.

Uit: Holy Thursday: An Intimate Remembrance (Le Jeudi-Saint)

“After the short Vespers of Holy Thursday, the officiating priests strip the altar of all ornaments and recite meanwhile the twenty-first* Psalm with the choir. It is the Psalm of which the first verse was cried out by the dying Christ: "O God, my God...why hast Thou forsaken me"?
The evangelists did not falter before this apparent acknowledgement of defeat, and no doubt it was necessary that the chalice be drunk to the dregs, even to this total abandonment. At that minute, nothing but vanquished humanity appeared any longer in Christ.
How could the Son of God have believed Himself to be forsaken? Had He not known and accepted His martyrdom beforehand? He knew it, without doubt, and He also knew that everything that was happening in that moment had been prophesied in that very twenty-first Psalm, the first verse of which He was crying out to His Father
None of the scribes, who at the foot of the Cross were shaking their heads and scoffing at the dying victim, thought of drawing a parallel between the desperate appeal which opens this Psalm and what follows: "All they that saw me have laughed me to scorn; they have spoken with the lips and wagged the head. He hoped in the Lord, let him deliver him: let Him save him, seeing He delighteth in him".
But then was it not precisely the same mockery which the chief priests and rulers had just used against Jesus crucified? Were they not laughing at Him because, having saved others, He could not save Himself? Were they not challenging Him to come down from the Cross because He said He was the Son of God?
But, above all, they who knew the Scriptures should have remembered verses seventeen through nineteen, which were being confirmed at that very moment in an astonishing manner: "They have pierced my hands and feet. They have numbered all my bones. They parted my garments amongst them and upon my vesture they cast lots."
And this twenty-first Psalm, which begins with a cry of doubt and distress, ends with the promise of a triumph that the Crucified alone was to achieve. "All the ends of the earth shall remember and shall be converted to the Lord: and all the kindred of the Gentiles shall adore in His sight. For the Kingdom is the Lord's; and He shall have dominion over the nations."

 

 1664143-9917871189916a5cd30a504c431f5f32.jpeg
François Mauriac (11 oktober 1885 - 1 september 1970)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e oktober ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:14 Reageer op dit bericht

Christoph Peters, Boris Pilnjak, Pierre Jean Jouve, Hans Schiebelhuth, Richard H. W. Dillard

De Duitse schrijver Christoph Peters werd geboren op 11 oktober 1966 in Kalkar. Zie ook alle tags voor Christoph Peters op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2009 en ook mijn blog van 11 oktober 2010.

Uit: Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

„Beginnen wir mit der Landschaft: zur Küste hin flach, waagerechte Horizonte, unterbrochen von einzelnen Feldeichen, Dornenhecken; hier und da ein Herrenhaus, alleinstehende Höfe, klinkergemauert, halbrunde Scheunentore. Früher waren die Dächer mit Reet oder Ziegeln gedeckt, jetzt finden sich vermehrt Wellblech, Teerpappe. Unter Wolken in steter Bewegung erstrecken sich Wiesen, Ackerflächen, durchschnitten von einem Netz Entwässerungsgräben. Es gedeihen Getreide, Rüben, Futtermais. Dazwischen Pferde und schwarzbunte Rinder. Richtung Westen wellt sich das Land, Hügelkuppen, Findlinge, so daß man es Schweiz genannt hat.
Früheste Besiedlungsspuren seit dem Ende der letzten Eiszeit.
Entlang der Straße hinauf zur Insel Vrätgarn, umgeben von kleineren Stücken Wald, das Dorf Rensen, 740 Einwohner, Bäckerei, Postamt mit Schreibwarenverkauf, Sparkassenfiliale, das Gasthaus Pit’s Schollenkutter, wo Herta Mölders ganzjährig Bier und Schnaps ausschenkt. Während der Saison hat sie einen Rumänen in der Küche, der ihr Schnitzel und Fisch brät. Das Zentrum des Ortes bilden, umgeben von Wassergräben, eichenbestandenen Wällen, die beträchtlichen Reste der Klosteranlage, Backsteingotik, errichtet um 1250 von Mönchen, die ihrer verkommenen Sitten wegen aus der pulsierenden Hansestadt Lübeck in die nördlichen Sümpfe geschickt worden waren. Die bischöfliche Mitgift in Form bedeutender Reliquien sowie eine segensreiche Quelle auf dem Klostergrund lockten Pilgerscharen, 1340 besaß die Abtei neunzehn Dörfer, acht Mühlen, dazu Seen, Fischteiche bis nach Mecklenburg, und betrieb einen eigenen Hafen mit direktem Zugang zur Ostsee. Dann schwand der Glaube an die Kraft der heiligen Dinge und mit ihm die Geschäftsgrundlage der Mönche. Dem wirtschaftlichen Niedergang folgte 1544 die Säkularisierung.”

 

 1664126-76e34e2a398f50d1f7bbe5dc0f8716ba.jpg
Christoph Peters (Kalkar, 11 oktober 1966)

 

 

De Russische schrijver Boris Andrejevitsj Pilnjak werd geboren in Oblast Moskou op 11 oktober 1894.Zie ook alle tags voor Boris Pilnjak op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2009 en ook mijn blog van 11 oktober 2010.

Uit: A Year Of Their Lives (Vertaald door F. O. Dempsey)

“Marina was twenty when she proceeded to the river-bank.
Her tall, somewhat heavy body was wonderfully moulded, with strong muscles and snowy skin. Her chest, back, hips, and limbs were sharply outlined; she was strong, supple, and well developed. Her round, broad breast rose high; her hair, eye-brows and eye-lashes were thick and dark. The pupils of her eyes were deep and liquid; her cheeks showed a flush of red. Her lips were soft--like a beast's--large, sensuous and rosy. She walked slowly, moving her long straight legs evenly, and slightly swaying from her hips....
She joined the maidens on the river slope.
They were singing their mysterious, alluring and illusive songs.
Marina mingled among the crowd of maidens, lay down upon her back, closed her dreamy eyes, and joined in the festive chorus. The maidens' souls became absorbed in the singing, and their song spread far and wide through all the shadowy recesses of the woods, like shining rays of sunlight. Their eyes closed in langour, their fullblooded bodies ached with a delicious sensation. Their hearts seemed to grow benumbed, the numbness spreading through their blood to their limbs; it deprived them of strength, and their thoughts became chaotic.
Marina stretched her limbs sensuously; then became absorbed in the singing, and she also sang. She felt strangely inert; only quivering at the sound of the lusty, excited voices of the youths.”

 

 1664126-4b14f2628a68b63a69b94146df080c08.jpg
Boris Pilnjak (11 oktober 1894 - 21 april 1938)

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Jean Jouve werd geboren op 11 oktober 1887 in Arras. Zie ook alle tags voor Pierre Jean Jouve op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2008 en ook mijn blog van 11 oktober 2009.

 

Orphée

Une harpe ayant plusieurs cordes brisées
Mais résistante de douleur et d’or sur le fond bleu
Acharnée, et des mains suspendues des mains coupées
Touchent en pleurant les accords,
Il se fait parfois des sons si expirants
Il s’ouvre en cet instant des volcans si terribles
Et tant de mâle ciel est architectural
Avec le calme et l’éternelle nudité,
Que c’est la voie l’ineffable voie la voie trouvée.

Le tombeau mort
Est au milieu couché sous les fumées du deuil
Les immenses fumées de dépouille couchée
Froide ; et les grappes noires de pleurs voilés
En mouvements en gerbes froides criminelles
S’étonnent. Le poète est en bleu de roi
Près de la morte irréparable qu’il aimait
Les fumées les fumées les fumées les fumées.

Ô ombre ! ô sang bouillant de mémoire
Fluente au milieu du temps et non sauvée !
Amour vertigineux que je ne peux revoir
Pour la sauver des morts ! Et toi ô gémissante
Épave tu demandes le sexe de chair
Pour ne point te sentir morte. Vous démonies
Je tremble je faiblis je la vois et je veux
La voir… elle retombe nue aux gémonies.

Enfin les créatures de la terre humide
Horribles creux offerts à tous les vents
Suavités bombées et chaudes et l’odeur
De marécage et de rose sous les cratères
Qui mordent ! Lacérez-moi de vos dents
Vulves féroces ! pénétrez ma chair coupable.
La lyre tout en haut tenant son chant tué
Toujours en haut du bras expirant, portée.

 

1664126-af20f9ff5c4241e9c6e8d14978f9749d.jpg
Pierre Jean Jouve (11 oktober 1887 – 8 januari 1976)
Cover

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Hans Schiebelhuth werd geboren op 11 oktober 1895 in Darmstadt. Zie ook alle tags voor Hans Schiebelhuth op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2009 en ook mijn blog van 11 oktober 2010.

 

Zwiegespräch mit mir

Die Glockentürme schnalzen zum meckernden Mond.
Die Landschaft harft sich hügelhin. Gewitter wiehern.
Ich schlafe, wo die Schreibmaschinen Sammt sind.
Traum leimte mir die Nase des Mefisto an den großen Zeh.

O bück dich nicht zu breit. Der Seidenhase hebt die güldne Pranke.
Ein Erbfluch geht von David bis Forseti.
Kein Mensch weiß, ob der Rhein ein Fluß ist, ob er fließt.
Erfinde die Phosphorgans, freundlicher Hofrat. Wecke den Weck.

Nachen aus Lapislazuli, den ein Walfisch verschlang.
O, ihr papiernen Rosen, entblättert euch nicht im porphyrnen Herbst.
Der Tod hat sich als Geldbriefträger maskiert. Banken krachen.
Und der Mann, der das Meer befuhr, weint mit der käsigen Wirtin gern.

 

 1664126-605fc44852fe111d693d4f4ddcc3e43e.jpg
Hans Schiebelhuth (11 oktober 1895 – 14 januari 1944)
Cover

 

 

De Amerikaanse dichter, essayist en vertaler Richard H. W. Dillard werd geboren op 11 oktober 1937 in Roanoke, Virginia. Zie ook alle tags voor Richard W. Dillard op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2008 en ook mijn blog van 11 oktober 2009.

 

Living Among Trees


Living among trees, we can only be
So proud, so much 'in control'
Of things, so sure of what
We're sure, so filled
With self regard.

No breeze, heavy and hot, moves
At the foot of the tulip tree,
Yet high, high overhead,
Tips of branches turn,
Leaves lift.

It is the passage of time, of air
We hear, rustle and shush
Of leaves, this rush
Of motion, of flow,
Of letting go.

But we hold on tight, arms embrace
The rooted trunk, smooth bark,
Just as we hold each other
Those moments when we
Touch, then part.

 

 1664126-c45032cc663fbdaf04845449d1aa614c.jpg
Richard H. W. Dillard (Roanoke, 11 oktober 1937)

Geschreven door Romenu om 14:02 Reageer op dit bericht

Menno Wigman, Ferdinand Bordewijk, Jonathan Littell, Harold Pinter, Boeli van Leeuwen, R. K. Narayan

De Nederlandse dichter en vertaler Menno Wigman werd geboren in Beverwijk op 10 oktober 1966. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Menno Wigman op dit blog.

 

Vuilstort

Een terp van dode dingen tergt de lucht.
Niets is zichzelf. Veel jichtig huisraad. Vocht,
zwart vocht dat uit een koelkast welt. Voorgoed
kapot, versjacherd, mensenhanden moe
tijgt me een stad van afval tegemoet.

En ik kijk en ik kijk. En als ik loop
verlies ik haar, ik voel een baard, mijn jas
verrafelt waar ik sta en alle wolken
jagen Greenwich achterna.

Dan gaat het snel: er drijft een dorpskerk door
het water, wier en vis bevolkt de Dam,
nat, grijs, week, dacht je randstad, zag je zee.

Om wat ik van de tijd, van Holland weet
schrijf ik voor wie dit onder water leest.

 

 

Nu ik

Hoeveel boeken moest ik lezen, hoeveel harten
moest ik breken om het licht te zien
dat vrolijk en pervers mijn ziel bevrijdt?

Ik zag met eigen ogen wat mijn handen deden
en hoe ik ook mijn spijt met inkt beklaag:
geen hond die twee keer om een klaaglied vraagt.

Ik hang vijf zomermaanden voor mijn raam.
Ik verf mijn haar en leef zoveel ik kan.
En komt de herfst eraan:¡no pasarán!

 

 

Bij de uitvaart van het boek

De schrijver met zijn ongeschoren woede,
de dichter van drie doodgeboren boeken:
daar staan ze met hun doos vol slome woorden.
Sterk spul of niet: de uitvaart van het boek,
we naderen de uitvaart van het boek.

Vannacht, ik was nog op, stond de literatuur
dronken aan mijn deur. Rot op, riep ik, rot op,
je hebt je kans gehad. Toen droop ze af
en keek ik weer wat grand old Google bracht.

We lezen om te leren hoe te leven.
En ik, mijn boeken moe, ging stil naar bed.
Wat ging er mis? Wat moet ik schrijven? Schrijf,

schrijf het, schrijf het op, smeer je wijsheid uit,
kom brallen op mijn stoep. Ik ga naar bed.

 

1663854-eea723b879f9c91d89a4fd2d54da8a0b.jpg
Menno Wigman (Beverwijk, 10 oktober 1966)

 

 

De Nederlandse schrijver Ferdinand Bordewijk werd geboren op 10 oktober 1884 in Den Haag. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Ferdinand Bordewijk op dit blog.

Uit: Bint

“Hij zei: ‘Dat jullie door elkaar zit en verkeerde namen opgeeft beschouw ik niet als een kinderachtigheid. Net zo min als wat jullie daarnet hebt uitgehaald met deze tafel.’ Hij legde zijn armen erop, en wipte even op zijn stoel vooruit, volkomen thuis. De klas wachtte stil af. ‘Jullie bent te groot voor iets kinderachtigs. Daarom, ik beschouw dit als vijandschap, twee stellige blijken van vijandschap. Jullie wil oorlog. Het zal oorlog tussen ons zijn, zonder ophouden, het hele schooljaar door…’ Hij wachtte even en keek keurend rond. Hij moest er nu ineens doorheen. Hij vertrouwde op zijn kracht en wenkte: ‘Kom jij hier.’ Zijn woord had indruk gemaakt. Een gorilla zwaaide sloom op hem toe. ‘Geef je hand… Nee, die is te vuil… je linker.’ Zij gaven elkaar de linkerhand. ‘Knijp.’ De Bree zelf kneep onmiddellijk hard. De jongen kneep onmiddellijk terug uit alle macht. Hij was heel sterk, maar hij was een jongen. Zij knepen zwijgend en zonder beweging, de jongen staande, de man gezeten. De Brees niet groot, atletisch lijf bezat een macht van kracht. De ander werd bleek in zijn donker gezicht, zijn voorhoofd ging glinsteren, maar hij bewoog zich niet en hij gaf geen geluid. De Bree bleef lachloos grijnzen, verachtelijk. Dapper joch, dacht hij. Zijn kracht was nog niet verbruikt. Hij schroefde aan. De jongen deed het ene been tegen het ander. Zijn buik trok in. De klas zag het en bleef stil. Toen liet hij los. De hand viel geel neer, het monster zwaaide terug in de bank. ‘Deze handdruk,’ zei de Bree, ‘is onze oorlogsverklaring, niet tussen hem en mij, maar tussen mij en de klas. Ik zit voortaan hier, achter de tafel, mijn vesting. Storm nu maar aan, ik weet wie de sterkste is,’ De klas zweeg.”

 

 1663854-d1620528c12e50842c3b2147441a0fe1.jpg
Ferdinand Bordewijk (10 oktober 1884 – 28 april 1965)

 

 

De Amerikaanse schrijver Jonathan Littell werd geboren in New York op 10 oktober 1967. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Jonathan Littell op dit blog.

Uit: The Kindly Ones

« I should have known. My colleagues consider me a calm, collected, thoughtful man. Calm, certainly; but often during the day my head begins to rage, with the dull roar of a crematorium. I talk, I hold conversations, I make decisions, just like everyone else; but standing at a bar with my glass of Cognac, I imagine a man coming in with a shotgun and opening fire; at the movies or at the theater, I picture a live grenade rolling under the seats; in a town square on a public holiday I see a car packed with explosives blowing up, the afternoon festivities turned into carnage, blood filling the cracks between the cobblestones, gobbets of flesh splattered on the walls or smashing through the windows to land in the Sunday soup, I hear cries, the groans of people with their limbs torn off like the legs of an insect plucked by a curious little boy, the bewilderment of the survivors, a strange, earsplitting silence, the beginning of a long fear. Calm? Yes, I remain calm, whatever happens, I don’t let anything show, I stay quiet, impassive, like the empty windows of burned-out cities, like the little old men on park benches with their canes and their medals, like the faces of the drowned just beneath the surface of the water, never to be found. I couldn’t break this terrifying calm even if I wanted to. I’m not the sort of man who loses his nerve at the drop of a hat, I know how to behave. But it weighs on me too. The worst thing is not necessarily those images I’ve just described; fantasies like these have lived in me for a long time, ever since my childhood probably, or in any case long before I actually ended up in the heart of the slaughterhouse. »

 

 1663854-b034605d605fc1503a5977c26cc5ba39.jpg
Jonathan Littell (New York, 10 oktober 1967)

 

 

De Britse schrijver Harold Pinter werd geboren op 10 oktober 1930 in Londen. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Harold Pinter op dit blog.

Uit: One for the Road

“He drinks.
Good-looking woman.
He drinks.
God, that was good.
He pours another.
Don’t worry, I can hold my booze.
He drinks.
You may have noticed I’m the chatty type. You probably think I’m part of a predictable, formal, long-established pattern; i.e., I chat away, friendly, insouciant, I open the batting, as it were, in a lighthearted, even carefree manner, while another waits in the wings, silent, introspective, coiled like a puma. No, no. It’s not quite like that. I run the place. God speaks through me. I’m referring to the Old Testament God, by the way, although I’m a long way from being Jewish. Everyone respects me here. Including you, I take it? I think that is the correct stance.
Pause
Stand up.
VICTOR stands.
Sit down.
VICTOR sits.
Thank you so much.
Pause
Tell me something….
Silence
What a good-looking woman your wife is. You’re a very lucky man. Tell me… one for the road, I think…. “

 

 1663854-5475b32b9fc784f8b4cc56de3bff4105.jpg
Harold Pinter (10 oktober 1930 – 24 december 2008)
Affiche uit 2013

 

 

De Antilliaanse (Curaçaose) schrijver Willem Cornelis Jacobus (Boeli) van Leeuwen werd geboren op 10 oktober 1922 op Curaçao. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Boeli van Leeuwen op dit blog.

Uit: Een vreemdeling op aarde

“Het geweld omhult hen als een kleed; hun ogen puilen uit van vet.
Maar niet altijd met geweld, wir sind schlieszlich keine Tiere; soms komen ze op het perron aan waar een orkestje zachte walsen speelt en worden ze uitgenodigd om een bad te nemen. In de tuin van de commandant werkt de getuige van Jehova vreedzaam tussen de bloemperken en als de grote schoorsteen begint te roken schudt hij zijn hoofd en zegt:
En de engel wierp zijn sikkel op de aarde en oogstte van den wijngaard der aarde en wierp het in den groten persbak van de gramschap Gods. En de persbak werd getreden buiten de stad, en er kwam bloed uit den persbak tot aan de tomen der paarden.
En de commandant zit met zijn blonde kindertjes onder de kerstboom en weent in zijn bierglas om al die mooie lichtjes en Schubert-liedjes. Als de blonde kindertjes en de leuke herdershond slapen houdt hij zorgelijk, met gefronst voorhoofd, de administratie bij:
Lumpen 400 Waggons 2.700.000 kg
Schuhe 111.000 Paare
Frauenhaare 1 Waggon 300 kg.”
 

 1663854-e7c85e900e0cbfa994fa56441a5b5d52.jpg
Boeli van Leeuwen (10 oktober 1922 – 28 november 2007)
Cover

 

 

De Indiase schrijver Rasipuran Krishnaswami Narayan werd geboren op 10 oktober 1906 in Madras. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2009 en ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor R. K. Narayan op dit blog.

Uit: An Astrologer's Day

“Punctually at midday he opened his bag and spread out his professional equipment, which consisted of a dozen cowrie shells, a square piece of cloth with obscure mystic charts on it, a notebook, and a bundle of palmyra writing. His forehead was resplendent with sacred ash and vermilion, and his eyes sparkled with a sharp abnormal gleam which was really an outcome of a continual searching look for customers, but which his simple clients took to be a prophetic light and felt comforted. The power of his eyes was considerably enhanced by their position placed as they were between the painted forehead and the dark whiskers which streamed down his cheeks : even a half-wit's eyes would sparkle in such a setting. To crown the effect he wound a saffron-coloured turban around his head. This colour scheme never failed.
People were attracted to him as bees are attracted to cosmos or dahlia stalks. He sat under the boughs of a spreading tamarind tree which flanked a path running through the Town Hall Park. It was a remarkable place in many ways : a surging crowd was always moving up and down this narrow road morning till night* A variety of trades and occupations was represented all along its way : medicine sellers, sellers of stolen hardware and junk, magicians, and, above all, an auctioneer of cheap doth, who created enough din all day to attract the whole town. Next to him in vociferousness came a vendor of fried groundnut, who gave his ware a fancy name each day, calling it " Bombay Ice-Cream " one day, and on the next " Delhi Almond," and on the third " Raja's Delicacy," and so on and so forth, and people flocked to him.”

 

 1663854-83cfb5b32612c2b08c2c47e8f7600817.jpg
R. K. Narayan (10 oktober 1906 – 13 mei 2001)

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 10e oktober ook
mijn blog van 10 oktober 2011 deel 1 en eveneens deel 2 en ook deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:00 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten