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Berichten van 20 december 2014 tot 21 december 2014

Avent (Scott Cairns)

 

Bij de vierde zondag van de Advent

 

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Weihnachtsmarkt Am Hof in Wien door Emil Barbarini, z.j.

 

 

Advent

Well, it was beginning to look a lot like Christmas -- everywhere, children eyeing the bright lights and colorful goods, traffic a good deal worse than usual, and most adults in view looking a little puzzled, blinking their eyes against the assault of stammering bulbs and public displays of goodwill. We were all embarrassed, frankly, the haves and the have-nots -- all of us aware something had gone far wrong with an entire season, something had eluded us. And, well, it was strenuous, trying to recall what it was that had charmed us so, back when we were much smaller and more oblivious than not concerning the weather, mass marketing, the insufficiently hidden faces behind those white beards and other jolly gear. And there was something else: a general diminishment whose symptoms included the Xs in Xmas, shortened tempers, and the aggressive abandon with which most celebrants seemed to push their shiny cars about. All of this seemed to accumulate like wet snow, or like the fog with which our habitual inversion tried to choke us, or to blank us out altogether, so that, of a given night, all that appeared over the mess we had made of the season was what might be described as a nearly obscured radiance, just visible through the gauze, either the moon disguised by a winter veil, or some lost star -- isolated, distant, sadly dismissing of us, and of all our expertly managed scene.

 

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Scott Cairns (Tacoma, 19 november 1954)
Tacoma

 

Zie voor de schrijvers van de 21e december ook mijn drie vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 16:05 Reageer op dit bericht

Heinrich Böll, Ted van Lieshout, Rolf Lappert, Thomas Hürlimann, Ivan Blatný, Garmt Stuiveling

De Duitse schrijver Heinrich Böll werd geboren op 21 december 1917 in Keulen. Zie ook alle tags voor Heinrich Böll op dit blog.

Uit: Irisches Tagebuch

„Eine Tasse Tee so um Mitternacht, wenn man fröstelnd im Westwind steht, während der Dampfer sich langsam in die offene See schiebt – dann einen Whisky oben in der Bar, wo das kehlige Keltisch immer noch, aber nur aus einer einzigen irischen Kehle klang; Nonnen duckten sich im Vorraum der Bar wie großes Geflügel für die Nacht zurecht, warm unter ihren Hauben, ihren langen Habits, zogen ihre langen Rosenkränze ein, wie Taue eingezogen werden, wenn ein Boot abfährt; einem jungen Mann, der mit einem Säugling auf dem Arm an der Bartheke stand, wurde eben das fünfte Glas Bier verweigert, auch seiner Frau, die mit einem zweijährigen Mädchen neben ihm stand, nahm der Kellner das Glas ab, ohne es neu zu füllen; langsam leerte sich die Bar, schon war das kehlige Keltisch verstummt, die Köpfe der Nonnen nickten leise im Schlaf; eine hatte vergessen, ihren Rosenkranz einzuziehen, die dicken Perlen rollten mit der Bewegung des Schiffes hin und her; die beiden mit ihren Kindern auf dem Arm, denen der Trunk verweigert worden war, wankten vor mir, steuerten auf eine Ecke zu, wo sie aus Koffern und Kartons sich eine kleine Burg erbaut hatten: dort schliefen zwei weitere Kinder, zu beiden Seiten an die Großmutter gelehnt, deren schwarzes Umhängetuch Wärme für drei zu bieten schien; der Säugling und das zweijährige Schwesterchen wurden in einem Waschkorb verstaut, zugedeckt, die Eltern verkrochen sich stumm zwischen zwei Koffern, eng aneinandergeschmiegt, und die weiße schmale Hand des Mannes zog einen Regenmantel wie ein Zeltdach über dem Paar zurecht. Stille, nur die Kofferschlösser klirrten leise im Rhythmus des fahrenden Schiffes.
Ich hatte vergessen, mir einen Platz für die Nacht zu sichern, stieg über Beine, Kisten, Koffer; Zigaretten glühten im Dunkeln, ich schnappte aus geflüsterten Gesprächen Brocken auf: »Connemara... keine Chance... Kellnerin in London.« Ich duckte mich zwischen Rettungsboote und Schwimmgürtel, aber der Westwind war scharf und feucht, ich stand auf, wanderte über das Schiff, das mehr einem Auswandererschiff als einem Heimkehrerschiff glich; Beine, glühende Zigaretten, Brocken aus geflüsterten Gesprächen – bis ein Priester mich am Mantelsaum festhielt und lächelnd einlud, mich neben ihn zu setzen; ich lehnte mich zurück, um zu schlafen, aber rechts von dem Priester, unter einer grün-grau gestreiften Reisedecke hervor, sprach eine zarte klare Stimme: »Nein, Father, nein, nein ... es ist zu bitter, an Irland zu denken. Einmal im Jahr muß ich ja hinfahren, um meine Eltern zu besuchen, und meine Großmutter lebt auch noch. Kennen Sie die Grafschaft Galway?«
»Nein«, sagte der Priester leise.“

 
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Heinrich Böll (21 december 1917 – 16 juli 1985)
Beeld bij de Heinrich Böll bibliotheek in Berlijn

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Ted van Lieshout werd geboren op 21 december 1955 in Eindhoven. Zie ook alle tags voor Ted van Lieshout op dit blog.

 

Appelscha

Hoe moet zoiets, van hem houden?
Zijn vader zegt dat het niet mag vanwege
het geloof. Want tussen God en Allah

is de liefde vreemd. Dat is nu eenmaal zo.
Hij wil zijn pa niet grieven. Alle wegen
leiden immers terug naar Ankara.

Ik weet alvast: ik blijf alleen.
Als Fatima in Appelscha.

 

 

Brief aan de brug

Graag sta ik op de brug en staar
naar het water dat onder mij door
stroomt. Stuur ik een boodschap,

hol ik naar de andere kant de post
tegemoet, hang over de leuning
en zie mijn woorden voort drijven,

weg, op reis: brief aan de volgende
brug. Maar soms komt aan de overkant
geen teken meer. Heeft het water

mijn bericht verdronken? Woont er
iemand onder de brug in het geheim die
eenzaam is en verlangt zoals ook ik?

 

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Ted van Lieshout (Eindhoven, 21 december 1955)

 

 

De Zwitserse schrijver Rolf Lappert werd geboren op 21 december 1958 in Zürich. Zie ook alle tags voor Rolf Lappert op dit blog.

Uit: Auf den Inseln des letzten Lichts

„Tobey. Krachmacher und Vielfraß, wenn er nicht gerade schlief. Toto. Kleiner Bruder, sagte Mommy immer, wenn Megan ihn ansah und sich wünschte, er würde in den Müll gestopft, zusammen mit der stinkenden Windel und der Rassel, die ihr gehörte, und dem rosafarbenen Tuch, auf dem sie geschlafen hatte, bis er auftauchte.
Megan stellte die Nuckelflasche hin, drehte sich zur Seite, legte ihre Händchen auf die Holzplanken und stemmte sich hoch. Sie wartete, bis sie nicht mehr schwankte, dann bewegte sie sich in Richtung Vordertür, die offen stand wie alle übrigen Türen und Fenster des Hauses. Sie hörte das Jammern des Wesens, das nichts selber tun konnte, außer diese Töne von sich zu geben, das nicht gehen, keine Flasche und keinen Löffel halten und nicht einmal in die Hände klatschen konnte und mit dem Mommy dennoch viel mehr Zeit verbrachte als mit ihr, Megan, Meggie, Sweetie, die nicht mehr ständig herumgetragen und gefüttert werden musste, die sich die Hände waschen konnte und in den Topf machte, wenn man sie daraufsetzte.
Als sie an der Tür war, wurde Megan zurückgehalten. Sie drehte sich um, doch da war niemand. Dann, beim Versuch, die Schwelle zu übertreten, spürte sie den leichten Druck der Riemen an ihrem Oberkörper, den ein dünnes Leibchen bedeckte. Sie machte einen Schritt nach hinten und sah das Seil, das von der Mitte ihres Rückens hing, in einer gekrümmten
Linie über die Bodenbretter verlief und an einem der Geländerpfosten endete.
Megan betrachtete die Knoten im Seil, tastete mit den Fingern über die Riemen und setzte sich schließlich hin. In ihrem kleinen, warmen Kopf kreisten die Gedanken, kurze, simple Fragen, wie sie in dem Buch gestellt wurden, aus dem ihr die Mutter vor dem Einschlafen manchmal vorlas.
Wo schläft der Fisch, wenn er müde ist? Was macht die Sonne nachts? Sie zog an der Leine. Kann aus einem Mädchen ein Hund werden wie aus einem Prinz ein Frosch? An ihrer Hand waren alle Finger. Auch ihre Füße hatten sich nicht in Pfoten verwandelt.“

 

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Rolf Lappert (Zürich, 21 december 1958)

 

 

De Zwitserse schrijver Thomas Hürlimann werd geboren op 21 december 1950 in Zug. Zie ook alle tags voor Thomas Hürlimann op dit blog.

Uit: Fräulein Stark

„Da jeder Verein, wie mir inzwischen aufgefallen war, eine ähnliche Figur an seine Spitze setzt, nämlich eine Resolute mit hochtoupiertem Haar, kam es mir vor, als würde dieselbe Person immer wieder gegen mich und mein Pantoffellager anrennen. Natürlich war es nicht dieselbe, sondern mit jeder Gruppe eine andere, da aber jede dieser Resoluten in der gleichen Funktion, in der gleichen Haltung, mit den gleichen Gesten und Schritten und Gummischuhen durch den langen Flur dahergeknirscht kam, streng der Blick, steif der Rücken, die Frisur ein Turm, die Bluse weiß, Krausen an den Ärmeln, Krausen am Hals, Krausen am Busen, glockig und grün der Faltenrock, die Waden kräftig, die Nylons dunkelbraun, war ich überzeugt, mehrmals am Tag ein- und dieselbe Gruppenführerin mit einen Paar Schutzpantoffeln ausrüsten zu müssen. Die nächste bitte!
(…)

Wieder dieselbe? Nein, nicht ganz. Heute rochen sie [...] Die vielfältige Person, die in allen Varianten stets die gleichen Gummischuhe und die gleichen braunen Nylons trug, brachte an diesem schwüldumpfen Morgen verschiedene Gerüche mit. Die Hochtoupierte aus Passau ließ mich merken, dass sie die Nacht im Plastiksessel eines Busses verbracht hatte, und die aus Kellmünz an der Iller, dass sie sich soeben mit Eau de Cologne überschüttet haben musste. Die winterlich vermummten Nonnen aus St. Maria am Berg zogen in einer milchdampfigen Wolke daher, und die Gebetsführerin Frau Dr. Hilbig schien sich auf der Herfahrt in einen säuerlich riechenden Schweiß gebetet zu haben. Unter den Achseln hatte sie graunasse Flecken, groß wie Elefantenohren.“

 

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Thomas Hürlimann (Zug, 21 december 1950)
Zug

 

De Tsjechische dichter Ivan Blatný werd geboren op 21 december 1919 in Brno. Zie ook alle tags voor Ivan Blatnýop dit blog. Zie ook alle tags voor Ivan Blatný op dit blog.

 

Thirst

No mice no flies no goblins
perfect life

It may be already quarter to two
David Westbrook appeared

Friends and muchachas
take me to a distant tanking station

 

 

Happinesse

Pursuit of happines
that's one of the rights of american citizens
granted by the constitution of 1832
What does it mean
it meansto marry and have children
or not tohave children and have the woman
the woman only
If you haven't got a woman have a dog.

 

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Ivan Blatný (21 december 1919 – 5 augustus 1990)

 

 

De Nederlandse dichter en literator Garmt Stuiveling werd geboren in Stroobos op 21 december 1907. Zie ook alle tags voor Garmt Stuiveling op dit blog.

Uit: Wat is romantiek?

“Men vergeet eenvoudig, dat aan de oorsprong van álle waarachtige poëzie een uit de diepten van het menselijk onderbewustzijn oprijzende inspiratie te vinden is, en dat de dichter, bewust, niets anders kan doen dan de omstandigheden waaronder deze ‘stemmen’ zich laten horen, zo gunstig mogelijk te maken: door stilte, door concentratie, door zelfkritiek. Indien er in dit opzicht toch enig onderscheid mocht zijn tussen klassieke en romantische dichters, en ik acht dit inderdaad waarschijnlijk, dan blijft het ten uiterste een gradueel verschil, onbruikbaar als kenmerk.
En even onbruikbaar is het criterium dat men meent te vinden in ‘gevoel en verbeelding’. Zeker: als algemeen West-Europese levenssfeer is de Romantiek een gevoelsreactie tegen het Rationalisme geweest. In het laatst van de achttiende eeuw nemen sentiment en fantasie in alle menselijke verhoudingen hand over hand toe. Maar dit betekent allerminst, dat tijdens het Rationalisme de poëzic het zónder gevoel en zónder verbeelding heeft kunnen stellen! Voorzover er in die tijden van Redelijkheid en Verlichting nog verzen van enige betekenis geschreven zijn - en ze bestaan wel, al zijn ze uiteraard niet talrijk - is dat te danken aan de niet-te-onderdrukken irrationele krachten in de mens, die in strijd met de heersende opvattingen zich onbedwingbaar hebben móeten uiten. Poëzie zonder gevoel-enverbeelding is onbestaanbaar; en sprekende over de poëzie vóor en uit de Romantiek, kan men dus hoogstens concluderen tot een meer-of-minder. Doch daarmee is ook deze trek voor een exacte bepaling ongeschikt geworden.
Is dan de volkspoëzie typisch voor de Romantiek, en ligt in het aesthetisch overtreffen dáarvan derhalve een kenmerk van niet-romantische aard? Al evenmin: de leuze l'art pour l'art en de individualistische lyriek kunnen met hetzelfde recht of onrecht tot de Romantiek worden gerekend als het volkslied.”

 

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Garmt Stuiveling (21 december 1907 - 11 mei 1985)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e december ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 15:49 Reageer op dit bericht

Rebecca West, Uwe Dick, Maurice Chappaz, Oda Schaefer, Isolde Kurz

De Britse schrijfster Rebecca West werd geboren op 21 december 1892 in Londen als Cicily Isabel Fairfield. Zie ook alle tags voor Ribecca West op dit blog. Zie ook alle tags voor Rebecca West op dit blog.

Uit: The Fountain Overflows

“When Papa and Mamma had had their presents we had ours. They were lovely. I really cannot think, looking back over a lifetime in which I have known many quite opulent Christmases, that any children have ever had much lovelier Christmas presents. We had known that Papa was making us new furniture and inhabitants for our dolls’ houses, but he had done better than that. He had given Cordelia’s Tudor palace a maze and a sunken garden and a pleached walk, like the one in Much Ado About Nothing; he had given Mary’s Queen Anne mansion a walled garden with espaliered trees all around it and a vinery outside built against the south wall; and he had given my Victorian Gothic abbey a small park with a looking-glass lake with a rocky island in it surmounted by a mock hermitage. Out of her old dresses Mother had made a pale green Mary Queen of Scots dress for Cordelia, an eighteenth-century white dress for Mary, a rose-coloured crinoline dress for me, and a Three Musketeers uniform with a cardboard sword for Richard Quin. Like everything else that Mamma did each was unique, we had never seen anything like them before, any one of them was something only she would have imagined. So enchanted were we with these big presents that we had hardly time to look at the presents Constance had sent us before we had to dress for church, except to see that for us girls she had pretty little pinafores, each with a hair-ribbon to match, and for Richard Quin a little shirt. There was an air of cool composure about the needlework which made these garments as distinctive as my mother’s wilder work.”

 

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Rebecca West (21 december 1892 - 15 maart 1983)

 

 

 

De Duitse schrijver Uwe Dick werd geboren op 21 december 1942 in Schongau. Zie ook alle tags voor Uwe Dick op dit blog.

Uit: Sauwaldprosa

„Wer nämlich wissen, körperlich erfahren möchte, was Urbanität ist und wie man eine gewachsene Ortschaft vor Bankhauseinbrüchen und monströsen Kaufkuben bewahrt, ohne als subventioniertes Traumstadttheater ums »liebe Geld« bangen zu müssen, der wandle die Schärdinger Silberzeile hinab! Jeder weitere Kommentar erübrigt sich, oder, um mit den Worten des Mannes aus Eisenbirn zu sprechen: Beweise brauchts da nimmer!
Längst ist er die Fahrleise hinuntergewandert, dem Hahnensalut, dem Eivogelgedack und dem Wuff eines Hofhunds nun näher als ich. Mir aber – die Wohnung aller Rätsel ist wohl doch der Kopf?! – will dieses »Namen-saan-Schicksal« nicht mehr aus dem Sinn. Wie eine banale oder das Fragment einer edlen Melodie sich zuweilen aufspielt, manchmal geradezu emporschwingt zum Dirigenten eines ganzen Tages – ich erinnere mich in diesem Zusammenhang des verdutzten Gesichts einer Schönen, der ich, inmitten paradiesischer Umarmungen, das Trompetensolo aus Schostakowitschs erstem Klavierkonzert ins Ohr pfiff: was mir den Vorwurf eintrug, ich sei doch wohl nicht ganz bei der Sache, worauf ich mich vergeblich bemühte, den Laut gewordenen Ohrenwurm als ein gewissermaßen klassisches Signal innerer Gelöstheit und Harmonie zu interpretieren – kurz, gleich einem angepflockten Pegasus kreist mein Sinnieren um dieses – allmählich lästig werdende »Namen-saan-Sch ...«.

 

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Uwe Dick (Schongau, 21 december 1942)

 

 

 

De Zwitserse Franstalig dichter, vertaler en schrijver Maurice Chappaz werd geboren in Lausanne op 21 december 1916. Zie ook alle tags voor Maurice Chappaz op dit blog.

 

Vers le Paradis

Les sources la nuit : les unes roucoulent, les autres pépient, d'autres frémissent seulement.
Elles chantent selon l'auge, ou la pierre, la mousse, le débit.
De la montagne de l'alléluia elles venaient.
Eparses dans le monde, intérieures à toi-même.
Avec tes pieds d'animal, ta tête d'ange, tu courais.
Tu essayais de fermer les yeux le jour, mais tu n'entendais rien.
Tu as compris la raison de la nuit ?
Une fourmi noire sur une pierre noire dans la nuit noire : la foi.
Mais la joie de la prière !
Elle est charnelle, elle est chaste, elle traverse et nourrit tous les êtres.
La mort, ça sera l'amour réalisé.
Crois-moi, ici-bas rien n'est meilleur que cette grâce de ne pas comprendre. Lorsque vous entrez dans le royaume de l'esprit, vous faites un pas qui est nulle part, dit le maître.

 

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Maurice Chappaz (21 december 1916 – 15 januari 2009)

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Oda Schaefer (eig. Oda Lang) werd geboren op 21 december 1900 in Berlijn-Wilmersdorf. Zie ook alle tags voor Oda Schaefer op dit blog.

 

Eine Muschel im Sand...

Kehr in dich selber zurück
Still die dämmernden Schluchten,
Nichts ist zu sehn als ein Stück
Von Küsten, von Meeresbuchten,
Gräser und Treibholz und Stein,
Strandgut anderer Zeiten –
Wieder aus Irrsal ein Sein

In diesen Vergangenheiten,
Gehst du den düsteren Gang,
Ist’s, als wenn man dich riefe,
Nachtwandelnd streifst du entlang
Den Felsen am Weg zur Tiefe,
Und es erscheint dir zuletzt,
Während Träume dich tragen,

Schimmernd das tödliche Jetzt
In lange begrabnen Tagen,
Wie eine Muschel im Sand
Bei den alten Minuten
Liegt es verwandelt am Strand –
Bewahre es vor den Fluren.

 

 

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Oda Schaefer (21 december 1900 - 4 september 1988)

 

 

 

De Duitse dichteres, schrijfster en vertaalster Isolde Kurz werd geboren op 21 december 1853 in Stuttgart. Zie ook alle tags voor Isolde Kurz op dit blog.

 

Die Ernte der Engel

Ein Beet ist meiner Liebsten Mund,
Ein Beet wildwuchernder Rosen.
Wir pflücken und pflücken zu jeder Stund’,
Doch im Nu zerflattern die losen.

Glaub’ nicht, dass ihr leichtes Gewimmel in Luft
Wie die irdischen Schwestern zerstiebe.
Sie wallen empor als Opferduft
Zum Thron der urewigen Liebe.

Dort blühen sie auf zu der Engelein Lust,
Eine reife, duftende Ernte;
Nicht schöner glänzt an des Cherubs Brust
Sein Ordensband, das besternte.

Denn es sprach zu den Kleinsten des Vaters Huld:
Die süßeste Spende sei euer!
Und williger zahle sich keine Schuld
Als im Lenze die Rosensteuer.

 

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Isolde Kurz (21 december 1853 - 6 april 1944)

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 15:46 Reageer op dit bericht

Ludwig Hölty, Gustave Kahn, Thomas Bracken, Philipp Galen, Mathurin Régnier, Benjamin Disraeli2

De Duitse dichter Ludwig Heinrich Christoph Hölty werd geboren op 21 december 1748 in Mariensee bij Hannover. Zie ook alle tags voor Ludwig Hölty op dit blog.

 

An einen Knaben

Wohl dir, dem noch der bleiche Mund
Der Amme Lieder singt,
Den noch der kleine Schlummergott
In Schwanenarme schlingt.

Wohl dir, dein kleiner Busen kennt
Den Flitterprunk der Welt,
Und Amorn nicht, den losen Gott,
Der schlaue Netze stellt.

Doch bald entfliegt, mit Adlerflug,
Die süße, goldne Zeit,
Die Tag und Nacht der sanfte Schlaf
Mit Mohnlaub überstreut.

Dann plagt ein mürrischer Pedant
Dein Köpfchen mit Latein,
So sehr Mamachen auf ihn schmählt,
Bis in die Nacht hinein.

Du fluchst dem ehrlichen Terenz
Noch oft in seiner Gruft,
Wenn er von deinem Steckenpferd
Dich in die Schule ruft.

Du wünschest oft, wenn Cicero
Dein süßes Spiel verrückt,
O hätt er doch, der böse Mann,
Das Tagslicht nie erblickt.

Ruh sanft, so lange dir das Lied
Der Amme noch erschallt,
Die süße Morgendämmerung
Der Kindheit fliehet bald.

 

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Ludwig Hölty (21 december 1748 – 1 september 1776)

 

 

De Franse dichter en schrijver Gustave Kahn werd geboren in Metz op 21 december 1859. Zie ook alle tags voor Gustave Kahn op dit blog.

 

You Masks of the Masquerade

You Masks of the Masquerade,
pass, you are not she,
for whom my being staggers drunkenly,
pass without me your parade.
You barques to Ophir or to Thule tossing,
pass, you do not carry in your keels
her to whose lips my heart its being seals,
pass without me your crossing.
You songs of festivals from belfries timing
tarry, if the one sung in your chiming
is she who shall be ever loved of me
and cradle me my Destiny.

 

 

Homage

Thy arms with bracelets I will deck,
and with a string of pearls thy neck,
and with my lips thy lips.
My fever-floods shall bear thy passion-ships,
and I will bid thy courage flare,
with all my soul in flame,
and I will crown thy hair
with acclamations I will tear
from poets put to shame.
And then thy pardon I will ask
for having done so ill my task
of singing thy perfumèd grace,
and queenly beauty of thy face.

 

Vertaald door Jethro Bithell

 

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Gustave Kahn (21 december 1859 - 5 september 1936)
 

 

 

De Australische dichter en schrijver Thomas Bracken werd geboren op 21 december 1843 in Clones, County Monaghan, Ierland. Zie ook alle tags voor Thomas Bracken op dit blog.

 

M'Gillviray's Dream (Fragment)

I cared not for danger, and fighting was pleasure,
The life of a Ranger was one of romance —
A dare-devil fool ever ready to measure
A savage's length with my rifle. 'Twas chance
That sent me among them; I lived but for glory;
My comrades were all of good mettle and true,
And one was a hero; I'll tell you his story —
God rest poor M'Gillviray — brave-hearted Hugh!
I knew him for years, Jack, and shoulder to shoulder
He stood by me often when swift leaden hail
Whizzed close to our ears. Ah! old man, I was bolder
In those valiant days than I'm now. To my tale: —

The morning was gloomy, and Hugh sat beside me;
We'd chumm'd in together for two years or more;
I found him a brick, and he said when he tried me
In front of the foe, “Dick, you're true to the core!”
Enough — we were friends, and in trouble or danger
We stuck by each other in camp and in fray.

How often we find in the breast of a stranger
The heart of a kind brother throbbing alway
With warmest affection, responsive and tender —
Hugh's breast had a tenant like this, and I knew
In him I'd a brother, a friend, a defender,
Prepared for whatever a brave man might do.

 

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Thomas Bracken (21 december 1843 – 16 februari 1898)

 

 

De Duitse schrijver Philipp Galen (eig. Ernst Philipp Karl Lange) werd geboren op 21 december 1813 in Potsdam. Zie ook alle tags voor Philipp Galen op dit blog.

Uit: Der Irre von St. James

„Es war in den ersten Tagen des Juni im Jahre 1843, als ich, von einer Reise nach Schottland zurückkehrend, denjenigen Teil Englands betrat, in welchem das steilere Gebirge allmählich in die wellenförmigen grünen Hügel übergeht, die, je mehr man sich dem Süden zuwendet, nach und nach sich in das flache Land verlieren.
Es war ein sehr warmer Tag gewesen, und ich hatte, nach meiner Gewohnheit zu Fuß reisend, viel von der Hitze gelitten, so daß ich mit Sehnsucht den kühleren Abendstunden entgegensah, die für den Reisenden so erquickend sind.
Mein Herz, noch erfüllt von den Wundern des Hochlandes, wurde getragen von den schönen Naturszenen, die mich umgaben.
Ich hatte viele fremde und entlegene Länder besucht, nicht nur, um sagen zu können, ich sei dagewesen, sondern ich fühlte mich als Arzt berufen, den Menschen in seinem freuden- und leidenvollen Treiben zu studieren, und ich hatte es mir diesmal zur besonderen Aufgabe gemacht, alle Krankenhäuser von Ruf, vorzüglich aber die Irrenanstalten, zu besuchen, die in England so musterhaft ausgestattet sind, daß sie sogar eine europäische Berühmtheit erlangt haben.
So wollte ich denn eine der namhaftesten dieser Heilstätten aufsuchen, die auf meinem heutigen Wege lag, und längere Zeit darin verweilen – ich meine die Irrenanstalt zu St. James. Mit mancherlei Empfehlungen von London aus versehen und schon daselbst angemeldet, hatte ich von meinem letzten Nachtlager aus mein ganzes Gepäck dahin vorausgesandt und hoffte nun, das alte St. James gegen Abend dieses Tages wohlbehalten zu erreichen.
Gerade nicht sehr ermüdet, denn ich hatte nur eine kleine Tagereise gemacht, sehnte ich mich doch, als der Abend näher und näher kam, nach einem Ruheorte.
Ich war von der gewöhnlichen breiten Landstraße abgewichen, denn ich liebte es, auf einem schmalen Fußwege zu wandern, der mich bald durch Wald und Feld, bald über Wiesen und Moore lockte; noch war ich in den Jahren jener jugendlichen Lebendigkeit und Willkür, der es ein größeres Vergnügen gewährt, bisweilen auf ein kleines abenteuerliches Hindernis zu stoßen, als die breite Fahrstraße entlang zu gehen, die nichts als das unveränderliche Einerlei darbietet.“

 

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Philipp Galen (21 december 1813 – 18 februari 1899)

 

 

De Franse dichter en satricus Mathurin Régnier werd geboren op 21 december 1573 in Chartres. Zie ook alle tags voor Mathurin Régnier op dit blog.

 

Satire II (Fragment)

Puis, sans qu'on les convie, ainsi que vénérables,
S'assient en prélats les premiers à vos tables,
Où le caquet leur manque, et des dents discourant,
Semblent avoir des yeux regret au demeurant.

Or la table levée, ils curent la mâchoire ;
Après grâces Dieu bu ils demandent à boire,
Vous font un sot discours, puis au partir de là,
Vous disent : " Mais, Monsieur, me donnez-vous cela " ?
C'est toujours le refrain qu'ils font à leur ballade.
Pour moi, je n'en vois point que je n'en sois malade ;
J'en perds le sentiment, du corps tout mutilé,
Et durant quelques jours j'en demeure opilé.

Un autre, renfrogné, rêveur, mélancolique,
Grimaçant son discours, semble avoir la colique,
Suant, crachant, toussant, pensant venir au point,
Parle si finement que l'on ne l'entend point.

Un autre, ambitieux, pour les vers qu'il compose,
Quelque bon bénéfice en l'esprit se propose,
Et dessus un cheval comme un singe attaché,
Méditant un sonnet, médite un évêché.

 

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Mathurin Régnier (21 decmber 1573 – 22 oktober 1613)
De kathedraal van Chartres

 

 

De Britse schrijver en politicus Benjamin Disraeli werd geboren op 21 december 1804 in Londen. Zie ook alle tags voor Benjamin Disraeli op dit blog.

Uit: Tancred

“The duke was leaning back in his chair, which it seemed, from his air and position, he had pushed back somewhat suddenly from his writing table, and an expression of painful surprise, it cannot be denied, dwelt on his countenance.  Lord Montacute was on his legs, leaning with his left arm on the chimney-piece, very serious, and, if possible, paler than usual.
‘You take me quite by surprise,’ said the duke; ’I thought it was an arrangement that would have deeply gratified you.’
Lord Montacute slightly bowed his head, but said nothing.  His father continued.
’Not wish to enter Parliament at present!  Why, that is all very well, and if, as was once the case, we could enter Parliament when we liked, and how we liked, the wish might be very reasonable.  If I could ring my bell, and return you member for Montacute with as much ease as I could send over to Bellamont to engage a special train to take us to town, you might be justified in indulging a fancy.  But how and when, I should like to know, are you to enter Parliament now?  This Parliament will last:  it will go on to the lees.  Lord Eskdale told me so not a week ago.  Well then, at any rate, you lose three years:  for three years you are an idler.  I never thought that was your character.  I have always had an impression you would turn your mind to public business, that the county might look up to you.  If you have what are called higher views, you should not forget there is a great opening now in public life, which may not offer again.  The Duke is resolved to give the preference, in carrying on the business of the country, to the aristocracy.  He believes this is our only means of preservation.  He told me so himself.  If it be so, I fear we are doomed.  I hope we may be of some use to our country without being ministers of state.”

 

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Benjamin Disraeli (21 december 1804 – 19 april 1889)
Portret naar Francis Grant, 1852

Geschreven door Romenu om 15:43 Reageer op dit bericht

Hans van Willigenburg, Sky Gilbert, Friederike Mayröcker, Sandra Cisneros

De Nederlandse dichter, schrijver en journalist Hans van Willigenburg werd geboren in Utrecht op 20 december 1963. Zie ook alle tags voor Hans van Willigenburg op dit blog.

 

Kantoorklimaat

Het weg boksen van vragen
is mijn voornaamste bezigheid.

Men kan mij uitgeput aantreffen
luid lachend tijdens een bedrijfslunch.

Soms ben ik duizelend door al dat boksen
en laat mijn dekking zakken.

Dat is het moment waarop een rotvraag
mij recht in mijn smoel treft en ik wankel tussen de bureaus.

Al snel zeggen de intimi
dat ik weer rechtop moet gaan lopen.

Ik geef ze gelijk,
maar zie op tegen een nieuwe ronde boksen.

Als ik eenmaal op bed lig praten de intimi op mij in
terwijl ik innerlijke tranen van geluk pleng omdat ik voel

hoe mijn armspieren vergeten een vuist te ballen.

 

 

Gedicht met ernstig politieke afloop

Zeg me niet afscheid te moeten nemen van klinkende volzinnen.
In mij drommen stampende legers samen om ze te schrijven.
Zij willen van de punt erachter een galmend kanonschot maken.
Van de weg ernaartoe een glorieuze veldslag.
En het zal je niet verbazen: ikzelf wil dat ook.
Dat er slachtoffers gaan vallen, zwakkeren zullen creperen?
Klopt!
Waar volzinnen geschreven worden, vloeit nou eenmaal bloed.
Het bloed, je raadt het al, dat zo onmisbaar is om ze te schrijven.
En dat gierend gaat kolken als je een geslaagde volzin leest.
O, lees! Blijf ze lezen!
O, schrijf! Blijf ze schrijven!
Hoe ver weg is een regering die volzinnen verbiedt?

 

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Hans van Willigenburg (Utrecht, 20 december 1963)

 

 

 

De Canadese dichter, schrijver en acteur Sky Gilbert werd geboren op 20 december 1952 Norwich, Connecticut. Zie ook alle tags voor Sky Gilbert op dit blog.

Uit:Why Gay Films Suck (Another Blog That Nobody Reads)

« I just watched the fabulous French film Yves St. Laurent starring the brilliant Pierre Niney as the tragic designer. It was so gorgeous and sad and true. Why then, does it get 46% on the Rotten Tomatoes enjoyment metre? Why are all the reviewers calling it ‘empty’ and ‘overdressed’ and ‘about nothing? I’ll tell you. Because it’s gay. Very gay. And not in a nice way either.
If you want a NICE gay movie there are a lot of them out there. People are making new ones all the time. For instance, there’s a really nice gay movie opening soon with Alfred Molina and John Lithgow, erroneously titled Love is Strange. Critics are raving about it, and I’m sure it will be a big hit.
It sounds perfectly horrid. It’s about a portly old pair of very unsexual looking gay men who have been together for thirty-nine years and are forced to live apart. Why? Because one of the older men (Alfred Molina) is fired from his job as a Catholic school teacher (“Aww……!”) cuz he’s gay. Gee whiz, I can feel the tears welling up already. And John Lithgow, who is forced to live in a house with his young possibly gay nephew, teaches the young man some unique (unsexual of course!) lessons about life. The crux of the film is  that these two messily bearded, lovable old piles of dough can’t stand to be apart for more than five minutes after thirty-nine years. (To repeat: “Aw……!”)
The title is of course a misnomer. It should be called ‘Love is The Same for Everybody and It’s Unbelievably Banal.’ Or perhaps ‘Love is a Cloyingly Sentimental Figment of Hollywood’s Imagination.’
Jalil Lespert’s Yves St. Laurent is, on the other hand, the story of two gay men (Yves St. Laurent and Pierre Berge), who were also lovers for four decades but whose lives don’t have the antiseptic, homespun, family-centred cheeriness that will undoubtedly warm the hearts of the masses in the upcoming Love is Strange.”

 

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Sky Gilbert (Norwich, 20 december 1952)
Cover

 

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Friederike Mayröcker werd op 20 december 1924 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Friederike Mayröcker op dit blog.

Uit: ich sitze nur GRAUSAM da

„ich rühre mich nicht von der Stelle ich sitze nur grausam da, sage ich zu Ely, der Anfang scheint nicht traurig genug, Petrarca, der Titel des nächsten Buches vielleicht »études«, unfaszbar die Plumage, es gibt diese Nachtfalter welche die Tränen der Menschen trinken, sage ich zu Ely, Beweinung / Bewaldung der Seele, sage ich, die Zacken der Berge die Zacken der Tulpen – der Arzt telefoniert er habe sich den schmerzenden Finger selber aufgeschnitten (wie borderline Patienten sich selber aufschneiden).
Es war 1 Sturmläuten in der Nacht dasz ich Angst bekam, sage ich zu Ely, ich wurde von Angst geschüttelt, sage ich, mein Herz zitterte, ich schlich zur Wohnungstür und lugte durch den Spion oder Judas, ob ich jemanden sehen könne der auf dem Korridor sich meiner Tür näherte, ehe der Judaserloschen war, usw., am Morgen entlasse ich den Speichel auf den Fuszboden, sage ich, wo die Gladiolen sprieszen, die Spucke läszt sie sprieszen 1 ganzer Wald von Gladiolen, orangefarbene lilafarbene blaue, viele Wochen standen die verwelkten Blumen auf dem Abtritt, Gladiolen Fliederstämmchen Palmblätter, verblutende Pfingstrosen, Plagiate, was mich manisch machte, »von der Gnade gestreift«, so Jean Genet, die Akelei wird auch Handschuh Unserer Lieben Frau genannt, nämlich Mignon ich bin jetzt verwirrt, was die Vorgangsweise des Schreibens angeht, sage ich zu Ely, ich bin 1 wenig somnambul, mir schwebt etwas vor, wenngleich der Intellekt ich meine nicht unbeteiligt, erdachte Briefe an Rumi oder E.S., beim Briefeschreiben im Bett habe ich über den Blattrand hinausgeschrieben auf der Daunendecke weitergeschrieben so dasz mein Bett mit schwarzen Filzstiftspuren ......“

 

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Friederike Mayröcker (Wenen, 20 december 1924) 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Sandra Cisneros werd geboren op 20 december 1954 in Chicago. Zie ook alle tags voor Sandra Cisneros op dit blog.

 

Loose Woman

They say I’m a beast.
And feast on it. When all along
I thought that’s what a woman was.

They say I’m a bitch.
Or witch. I’ve claimed
the same and never winced.

They say I’m a macha, hell on wheels,
viva-la-vulva, fire and brimstone,
man-hating, devastating,
boogey-woman lesbian.
Not necessarily,
but I like the compliment.

The mob arrives with stones and sticks
to maim and lame and do me in.
All the same, when I open my mouth,
they wobble like gin.

Diamonds and pearls
tumble from my tongue.
Or toads and serpents.
Depending on the mood I’m in.

I like the itch I provoke.
The rustle of rumor
like crinoline.

I am the woman of myth and bullshit.
(True. I authored some of it.)
I built my little house of ill repute.
Brick by brick. Labored,
loved and masoned it.

I live like so.
Heart as sail, ballast, rudder, bow.
Rowdy. Indulgent to excess.
My sin and success–
I think of me to gluttony.

By all accounts I am
a danger to society.
I’m Pancha Villa.
I break laws,
upset the natural order,
anguish the Pope and make fathers cry.
I am beyond the jaw of law.
I’m la desperada, most-wanted public enemy.
My happy picture grinning from the wall.

I strike terror among the men.
I can’t be bothered what they think.
¡Que se vayan a la ching chang chong!
For this, the cross, the calvary.
In other words, I’m anarchy.

I’m an aim-well,
shoot-sharp,
sharp-tongued,
sharp-thinking,
fast-speaking,
foot-loose,
loose-tongued,
let-loose,
woman-on-the-loose
loose woman.
Beware, honey.

I’m Bitch. Beast. Macha.
¡Wáchale!
Ping! Ping! Ping!
I break things.

 

 

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Sandra Cisneros (Chicago, 20 december 1954)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e december ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:12 Reageer op dit bericht

Alain de Botton, Ramon Stoppelenburg, Aziz Nesin, Hortense Calisher, Jürg Laederach, Peter May

De Zwitserse schrijver en filosoof Alain de Botton werd geboren in Zürich op 20 december 1969. Zie ook alle tags voor Alain de Botton op dit blog.

Uit: Het nieuws (Vertaald door Harry Pallemans)

“1.
Er zit geen handleiding bij, want het zou de gewoonste, gemakkelijkste, natuurlijkste, meest alledaagse activiteit ter wereld moeten zijn, zoals ademen of met je ogen knipperen.
Na een tussentijd, meestal niet langer dan een nacht (en vaak veel korter; in een erg rusteloze stemming halen we misschien tien minuten of een kwartier), onderbreken we wat we doen om te kijken of er nieuws is. We zetten ons leven in de wacht om de volgende dosis essentiele informatie te ontvangen over alle belangrijke prestaties, rampen, misdaden, epidemieen en romantische verwikkelingen die de mensheid waar ook op aarde ten deel zijn gevallen sinds de vorige keer dat we even keken.
Wat hier volgt is een poging om deze vertrouwde, wereldwijde gewoonte een stuk vreemder en aanzienlijk riskanter te laten lijken dan momenteel het geval is.

2.
Het nieuws stelt zich ten doel ons voor te schotelen wat als de ongebruikelijkste en belangrijkste gebeurtenissen op de planeet worden gezien: een sneeuwbui in de tropen; een liefdesbaby van de president; een Siamese tweeling. Maar het mag dan fanatiek op het afwijkende jagen, het enige waar het de blik vooral behendig niet op richt, is zichzelf en de overheersende positie die het in ons leven heeft verworven. ‘Helft mensheid dagelijks in ban van nieuws’ is een kop die we niet gauw geplaatst zullen zien door organisaties die verder juist zo gespitst zijn op het bijzondere en opmerkelijke, het corrupte en het schokkende.”

 

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Alain de Botton (Zürich, 20 december 1969)

 

 

De Nederlandse schrijver Ramon Stoppelenburg werd geboren in Leiden op 20 december 1976. Zie ook alle tags voor Ramon Stoppelenburg op dit blog.

Uit Let me stay for a day

“ext, I entered a classroom with pieces of cardboard and carpet on the walls. Obviously, this was the living room. In the middle there was a small wood stove. A number of windows had cracks in them, which were taped over with sticky tape to keep the draught out. There was no running water anymore, since the plumber had refused to return after his first visit. Douglas’ water was supplied by a creek behind the building and his fresh drinking water came from the single house across the road. Electricity was generated by a diesel generator outside.
While my host made coffee, I wondered why anyone would want to live as isolated as this with no modern facilities.
‘I’m a gold panner,’ Douglas said, exposing an uneven set of yellow teeth in his mouth. ‘Very few people know, but there’s lots of gold hidden in the soil of Scotland and Wales.’
He told me how every day he takes his dogs down to several streams nearby. In the middle of small river he digs into the ground with his hand. Everything he digs up, he studies for traces of gold dust in a pan.
‘And even if I find a tiny amount, I know I’m in the right place,’ he said. ‘That way I know there must be grains of real gold upstream, which could lead me to nuggets.’
Douglas sipped his coffee. ‘But that hasn’t happened yet.’
He wore a chain around his neck made of his favorite grains of gold. ‘These aren’t worth much,’ he said, ‘but if the gold’s pure enough, I take it to the city, where I know a man who can keep my findings a secret and he pays me well.’ The latter he said in a whisper.”

 

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Ramon Stoppelenburg (Leiden, 20 december 1976)
Cover 

 

 

De Turkse dichter en schrijver Aziz Nesin werd geboren op 20 december 1915 in Istanbul. Zie ook alle tags voor Aziz Nesin op dit blog.

 

In Vain

You are not here
It's raining in vain,
We won't be able to soak together...
This river is in vain,
Its struggle and flutter...
We won't be able to sit by it and watch together...
The roads go on and on
They get tired in vain
We won't be able to walk together...
Yearning and separation are in vain
We are far from each other
We won't be able to cry together...
I love you in vain
I live in vain
We won't be able to share life together

 

 

Remaining Silent

There is no word unsaid under this sun..
That is why I say at nights that I love..
There is no word unsaid either at night or during the day..
And I say what has already been said in new forms..
There is no form in the world not tried...
And I remain silent, hiding my love inside...
You hear how my silence screams, don't you...
There are many declaring their love with silence, my love...
But there is no one who loves like I remain silent...

 

Vertaald door Fatih Akgül

 

 

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Aziz Nesin (20 december 1915 – 6 juli 1995)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Hortense Calisher werd geboren in New York op 20 december 1911. Zie ook alle tags voor Hortense Calisher op dit blog.

Uit: False Entry

“Her connection with the Goodmans was a simple one. At sixteen, having shown some talent, my mother was apprenticed to a French dressmaking establishment in Lyons, with a final year in the main branch in Paris. They met there, the young Rachel Pereira, shopping for her trousseau with the old Mrs. Goodman, her generous and eccentric mother-in-law-to-be, and my mother (the midinette's stiff bow at her nape, but the rest of her stolid and stubby in the midst of the other apprentices with their long noses, thin, subtle French lips, and coquettish feet), who had been pushed forward to serve les Anglaises. When they returned to England, she went with them, no doubt relinquished with relief by the maîtresse as too lacking in presence and guile, and until the wedding, six months away, she served as seamstress and maid to the softly winning, primavera bride. Later, when she set up her own business, the Goodmans were her mainstay, for the plain fact of it was that my mother was not a success. She had been too long exposed to gentility to be able to summon the imitative, glacéed arrogance required by the Bond Street salons, and at the same time her sense of style, corrupted by the French, was too vivid and strange for the suburban wives who would otherwise have been her natural trade. But with the Goodmans, with their slipper-easy affections, their Phoenician love of the purple, she was at home.
From my mother's account of the day of my birth, blended with my childhood knowledge of that house, I know that day almost as if I had been present not only as a newborn wisp, but as if, under the waxed skin and sealed eyelids of my prematurely naked face, there were already working that blotting-paper power of recall which was to be the matrix of my mental life.”

 

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Hortense Calisher (20 december 1911 – 15 januari 2009)

 

 

De Zwitserse schrijver Jürg Laederach werd geboren op 20 december 1945 in Basel. Zie ook alle tags voor Jürg Laederach op dit blog.

Uit: Wir nehmen Lift

“Das Stück spielt in dem zwischen drei Stockwerken frei beweglichen mittelgrossen Glaslift aussen an der Hausmauer des siebzehnstöckigen grellgrauen Hauses mit dem Grasquadrat auf dem Flachdach.
(Der Glaslift führt zwischen den acht Stockwerken hin und her. Das Wohnungszimmer, dessen Türe, an der Aussenwand, in den Lift führt, ist jedesmal ein anderes, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bude, Abstellraum, Badezimmer, Vorraum mit Eingangstüre. ‘NOANOA’ ist, wer einsteigt. Vor dem Einsteigen hat der neue Passagier das Gespräch in den Hauptzügen bereits mitgekriegt. Insgesamt steigen neun Leute in den Lift ein. Während der Reise steigen sieben wieder aus)
(Vierter Stock, älterer Herr, ältere Dame)

NOANOA: Da hätten wir unser Haus.
NOANOA: Entsetzlich. Wahre die Fassade, aber wo ist hier Fassade für den Akt des Wahrens?
NOANOA: Es ist keine Freude mehr wie früher. Kann aber auch nach Einriss von Kellergeschoss und Gefässen eindringen.
NOANOA: Mit dem Hausbau fangen die Kataklysmen an, was sage ich, die Kormorane, Katamarane, die katatonischen Katastrophen.
NOANOA: So schlimm war es noch nie. Die Saat des Staats nimmt teil.
NOANOA: Ich sehe euch mit Besorgnis und mich mit hoher Besorgnis, wie ich euch sehe.
NOANOA: Das ist vielleicht das Grauenvollste daran. Kellergeschoss knack, Erdgeschoss nack. Man muss sich nach dem Becken strecken.“

 

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Jürg Laederach (Basel, 20 december 1945)
Basel in kersttijd

 

 

De Schotse schrijver Peter May werd geboren op 20 december 1951 in Glasgow. Zie ook alle tags voor Peter May op dit blog.

Uit:The Blackhouse

“They are just kids. Sixteen years old. Emboldened by alcohol, and hastened by the approaching Sabbath, they embrace the dark in search of love, and find only death. Unusually, there is just a light wind. And for once it is warm, like breath on the skin, caressing and seductive. A slight haze in the August sky hides the stars, but a three-quarter moon casts its pale, bloodless light across the compacted sand left by the outgoing tide. The sea breathes gently upon the shore, phosphorescent foam bursting silver bubbles over gold. The young couple hurries down the tarmac from the village above, blood pulsing in their heads like the beat of the waves.
Off to their left, the rise and fall of the water in the tiny harbour breaks the moonlight on its surface, and they hear the creaking of small boats straining at ropes, the soft clunk of wood on wood as they jostle for space, nudging each other playfully in the darkness.
Uilleam holds her hand in his, sensing her reluctance. He has tasted the sweetness of the alcohol on her breath and felt the urgency in her kiss, and knows that tonight she will finally succumb. But there is so little time. The Sabbath is close. Too close. Just half an hour, revealed in a stolen glance at his watch before leaving the streetlights behind.
Ceit is breathing rapidly now. Afraid, not of the sex, but of the father she knows will be sitting by the fire, watching the embers of the peat fade toward midnight, timed with a practised perfection to die before the coming day of rest. She can almost feel his impatience slow-burning to anger as the clock ticks toward tomorrow and she has not yet returned. How is it possible that things can have changed so little on this God-fearing island?
Thoughts crowd her mind, fighting for space with the desire which has lodged there, and the alcohol which has blunted her youthful resistance to it. Their Saturday night at the Social Club had seemed, just a few short hours ago, to stretch ahead to eternity. But time never passes so quickly as when it is in short supply. And now it is all but gone.”

 

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Peter May (Glasgow, 20 december 1951)



Zie voor nog meer schrijvers van de 20e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:05 Reageer op dit bericht

Ferdinand Avenarius, Gernot Wolfgruber, Vaino Linna, John Fletcher, Mendele Mojcher Sforim

De Duitse dichter en activist Ferdinand Avenarius werd geboren in Berlijn op 20 december 1856. Zie ook alle tags voor Ferdinand Avenarius op dit blog.

 

Als noch des Sommers blaue Himmel lachten

Als noch des Sommers blaue Himmel lachten,
Die Rosendüfte durch die Fluren drangen,
In jedem Hauche Blütenknospen sprangen
Und hundert Blicke tausend Wunder brachten,

Als Lieder dann im Herzen froh erwachten
Und mit den Vögeln um die Wette sangen, -
Durchzog sie doch so manches leise Bangen,
Wenn an den Herbst sie, an den Winter dachten.

Heut ging ich einsam auf beschneiten Wegen,
Da sah mir, schelmisch unterm Busch verborgen,
Ein Gänseblümchen aus dem Schnee entgegen,

Und ich empfand – und ohne Zukunftssorgen –
Andächtig wie ein einem Heiligtume
Zum ersten Mal die Schönheit einer Blume.

 

 

Seht ihr sie dort auf den verschneiten Dächern

Seht ihr sie dort auf den verschneiten Dächern,
Die biedern Krähen in den ernsten Fräcken,
Wie sie entrüstet diesen kleinen Gecken,
Den Spatzen drohen, diesen täglich frechern?

Nicht jeder Zeit demütigt Stolz den Schwächern,
Nicht immer glückt’s, durch Großmut Scham zu wecken,
Besonders aber, gibt es was zu schmecken,
So leidet der Gerechte von den Schächern!

Wohl gab Natur zu höchsten Sangesehren
Den Würdgen dort die schönsten Liederkehlen,
Doch frei von Ruhmsucht waren ihre Seelen –

Nun brauchen sie den Sängermund, den hehren,
Wie heut geziemt dem weltgewandten Weisen,
Den Neid zu strafen und das Fleisch zu speisen.

 

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Ferdinand Avenarius (20 december 1856 – 22 september 1923)

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Gernot Wolfgruber werd geboren op 20 december 1944 in Gmünd. Zie ook alle tags voor Gernot Wolfgruber op dit blog.

Uit: Mit weit weggestreckter Hand

„Und nun, zwei Tage später, am Sonntagabend, auf die vorsorglich leise und hoffentlich genug rücksichtsvoll gestellte Frage, wie es ihm denn gehe, hatte Ismael gleich gesagt: Kannst du mich zurück ins Krankenhaus bringen?
Adensam lobte sich dafür, daß er sich sofort und ohne Wenn und Aber auf den Weg machte, obwohl er vorgehabt hatte, nach dem Telefonat sein kleines, armseliges Fest zu beginnen. Und er wunderte sich, wie fordernd Ismaels Stimme geklungen hatte. Überhaupt verstand er nicht, daß Ismael gerade von ihm verlangte, ins Krankenhaus gebracht zu werden, wo doch ein Großteil seiner Freunde, die er meistens Arschlöcher nannte, Taxilenker waren. Warum hatte er sich keinen von denen bestellt? Er selber war doch ein viel ärgeres Arschloch: wenn er allein daran dachte, wie oft ein einziges Wort von ihm genügt hatte, um Ismael zu sich zu befehlen, oft mitten in der Nacht, wann auch immer, wenn ihm nach Gesellschaft gewesen war. Und gleichzeitig ärgerte er sich darüber, daß er sich schäbig vorkam. Es war ein zu ungleiches Verhältnis zwischen ihnen: Er fühlte sich kein bißchen als Ismaels Diener, wie der das von sich ihm gegenüber behauptete, was ihm auch sehr entgegen war, genauso wie die häufigen Versicherungen Ismaels, daß er ihn liebe, die ihm nichts als unangemessen, aufdringlich und zuweilen auch sehr berechnend vorkamen. Möglich, daß er Ismael Unrecht tat, wahrscheinlich sogar: so ungenau, wie er normalerweise über ihn dachte, konnte er ihm nur Unrecht tun; aber all das war ihm nichts als peinlich.“

 

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Gernot Wolfgruber (Gmünd, 20 december 1944)

 

 

 

De Finse schrijver Väinö Linna werd geboren op 20 december 1920 in Urjala, bij Tampere. Zie ook alle tags voor Väinö Linna op dit blog.

Uit: Under The North Star

“War is an organized violence,  and the soldier’s first duty is to prepare himself for it. Humanity has nothing to do with it. Who pities others also pities himself and is therefore unfit for his task. Think of having to order a battalion to attack. You know in advance that a given percentage absolutely must be dead at the end of the attack. If then, you go through the whole human process in your imagination, from the men’s fear and suffering to the grief of their families, you will feel such mental anguish that you will be unable to think and act clearly. You spoke of your fatherland just now. And rightly so, for patriotism in an officer’s highest, his only motive. But a soldier’s patriotism lies above all in his effectiveness. That is the first requirement.”

 

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Väinö Linna (20 dezember 1920 - 21 april 1992)

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Fletcher werd geboren in Rye (Sussex) en gedoopt op 20 december 1579. Zie ook alle tags voor John Fletcher op dit blog.

 

Melancholy

Hence, all you vain delights,
As short as are the nights
Wherein you spend your folly!
There 's naught in this life sweet,
If men were wise to see't,
But only melancholy--
O sweetest melancholy!
Welcome, folded arms and fixed eyes,
A sight that piercing mortifies,
A look that 's fasten'd to the ground,
A tongue chain'd up without a sound!

Fountain-heads and pathless groves,
Places which pale passion loves!
Moonlight walks, when all the fowls
Are warmly housed, save bats and owls!
A midnight bell, a parting groan--
These are the sounds we feed upon:
Then stretch our bones in a still gloomy valley,
Nothing 's so dainty sweet as lovely melancholy.

 

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John Fletcher (20 december 1579 - 29 augustus 1625)

 

 

 

De Wit-Russische, jiddische, schrijver Mendele Mojcher Sforim werd geboren op 20 december 1835 in Kpyl bij Minsk. Zie ook alle tags voor Mendele Mojcher Sforim op dit blog.

Uit: Fischke der Krumme

„Wenn der Jude seine Litanei aufsagt, sich ausspricht, bis er fast zerspringt, und die Sliches herunterleiert, so glaubt er genug getan zu haben und ist, wie ein Kind, das seine Schläge bekommen und sich ordentlich ausgeweint hat, wieder zufrieden. Ich sitze bequem auf dem Bock, streiche mir mein Bärtchen und bin wieder ruhiger, wie wenn ich sagen wollte: »Ich habe das Meinige getan, habe meiner Pflicht genügt, nun hängt alles von Dir allein ab, lieber Gott! Zeige also, himmlischer Vater, daß Du der Gott der Barmherzigkeit bist!« – »Lauf doch, bitte, lauf!« sage ich zu meinem Gaul im Guten und bitte ihn im Herzen um Verzeihung für den Zunamen »Aas«, den ich ihm vorhin angehängt habe. Der unglückliche Gaul knickt die Vorderbeine ein, beugt den Kopf tief zur Erde und seufzt, wie wenn er sagen wollte: »Mein Herr und Gebieter! Wie ist es nun mit dem Essen?« – »Klug ist das Tier wie der lichte Tag!« sage ich und gebe ihm ein Zeichen, daß er aufstehen darf. Nicht umsonst heißt es in den Kines: »Zion, dein ganzes Vieh und Geflügel ist klug!« Aber nicht das will ich sagen. Dieser Ausspruch brachte meine Gedanken wieder auf das Volk Israel, auf seine Klugheit, sein Benehmen, seine feinen Vertreter und seine elende Lage. Der Kopf ist mir ganz wirr. Ich sehe vor mir die Otter – den Nebukadnezar mit seiner Bande, einen schrecklichen Krieg, eine Schlägerei; die Kerle stürzen Mauern um und brechen Türen und Fenster ein. Juden, zum Teil mit Warenbündeln und altem Hausrat beladen, schreien und rennen... Auch ich ergreife einen Stecken und stürme vorwärts... und da liege ich schon meiner ganzen Länge nach auf der Erde.“

 

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Mendele Mojcher Sforim (20 december 1835 - 8 december 1917)

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J. van Oudshoorn

De Nederlandse schrijver J. van Oudshoorn (pseudoniem van Jan Koos Feylbrief) werd geboren in Den Haag op 20 december 1876. Zijn vader was ambtenaar aan het Algemeen Rijksarchief. Van Oudshoorn volgde de HBS en studeerde aan de Indische Instelling te Delft. Op 1 oktober 1899 werd hij tweede klerk bij het ministerie van Buitenlandse Zaken, en in februari 1905 werd hij benoemd tot tweede kanselier van de ambassade te Berlijn, waar hij in 1911 directeur-kanselier werd. Hij trouwde op 16 april 1914 met de Berlijnse mannequin Marie Elise Gertrud Teichner. Het huwelijk bleef kinderloos. Van Oudshoorn bemoeide zich weinig met het literaire leven van zijn tijd. Hij correspondeerde alleen met P.C. Boutens, Lodewijk van Deyssel en Frans Coenen, die bij verschillende uitgevers een lans voor Van Oudshoorns proza brak. Zijn enige contact met cultuur was de Berlijnse sociëteit Nederland en Oranje, die hij elke donderdagavond bezocht. Hij las weinig, maar zat 's avonds te schrijven aan een zich gestadig uitbreidend oeuvre van romans en novellen, die een verre echo lijken van het naturalisme van Marcellus Emants en de Tachtigers, maar waarin ook invloeden van de filosofie van Hegel herkenbaar zijn. Per 1 januari 1933 werd hem in verband met overheidsbezuinigingen eervol ontslag verleend, waarbij hem tot zijn 65ste wachtgeld werd toegekend. Van Oudshoorn keerde terug naar Den Haag. In WO II verrichtte hij werkzaamheden voor het Departement van Volksvoorlichting en Kunsten. Na de bevrijding werd zijn functioneren tijdens de oorlog onderzocht, maar hem werd geen straf opgelegd. De romans en verhalen van Van Oudshoorn zijn doortrokken van een pathologische omgevingsangst, soms uitmondend in verdwijning of moord, wat als zelfmoord moet worden geïnterpreteerd, zoals in zijn debuut “Willem Mertens' levensspiegel” (1914) of in het in 1965 postuum verschenen “Bezwaarlijk verblijf”. Dezelfde sombere levensvisie ligt aan “Louteringen”(1916) ten grondslag, In 1925 verscheen “Tobias en de dood” (1925). In 1950 werd Van Oudshoorn ernstig ziek. Wellicht om die reden vierde men zijn 75ste verjaardag een jaar te vroeg. Een half jaar later overleed hij op 74-jarige leeftijd te Den Haag. De nalatenschap kwam uiteindelijk terecht bij de letterkundige W.A.M. de Moor. Deze verzorgde enkele uitgaven, onder meer van de nagelaten novelle Bezwaarlijk verblijf, en publiceerde in 1982 een tweedelige biografie.

Uit: Willem Mertens’ levensspiegel

“Helene had op zijn briefje niet geantwoord, zich niet in de stad vertoond en was ook ’s nachts niet meer aan zijn venster gekomen. De eerste dagen had hij afleiding gezocht en zich vrij sterk gevoeld. Ook was het weer hem gunstig geweest, zodat hij voor de kroegen buiten had kunnen zitten. Eenmaal was hij zelfs, hetgeen sinds jaren niet meer voorgekomen, naar de komedie geweest en had na afloop toevallig een paar kennissen ontmoet, met wie hij de daaropvolgende avond nog had doorgebracht. Toen kwamen zwarte eenzaamheid en sprakeloze verveling. Want de moed ontbrak hem om na zijn avondwandeling in de stilte van zijn verlaten kamer terug te keren. Hij vreesde, zonder toezicht overgelaten aan zijn hopeloos gemijmer, zich zelf te zeer en wist ook niet hoe hij de lege uren zou beleven, want lezen of brieven schrijven deed hij sinds lang niet meer. Zo zwierf hij van de ene in de andere kroeg, stompzinnig drinkend, terwijl zij hem geen ogenblik meer uit de gedachten kwam. Hij voerde in verbeelding telkens weer hetzelfde twistgesprek, waarna hij, met de vuist op tafel, ten slotte telkens zegevierde. Dan viel de tergend lege stilte te hatelijker in het vernederend bewustzijn,
dat hij in werkeloze verlatenheid de dupe werd van deze scheiding, terwijl zij in de ongedurige lichtzinnigheid van het kroegje volop gelegenheid had hem te vergeten. Hij haatte haar in het onloochenbaar besef van haar afhankelijk te zijn geworden en misgunde haar, als brutaal egoïst, de vermeende rust van eindelijk van zijn hinderlijke jaloezie en ruwe scheldwoorden bevrijd te zijn. Zo stapte hij dan een avond ten einde raad en na zich moed te hebben ingedronken, als van ouds het kroegje binnen, geenszins van plan zich weer in liefde te verzoenen, maar enkel om te trachten of hij haar wellicht opnieuw onder zijn invloed zou kunnen krijgen om zich dan over haar standvastigheid te wreken.”

 

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J. van Oudshoorn (20 december 1876 – 31 juli 1951)

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