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Berichten van 20 mei 2015 tot 21 mei 2015

Gabriele Wohmann, Urs Widmer, Emile Verhaeren, Robert Creeley, Alexander Pope, Tudor Arghezi

De Duitse schrijfster Gabriele Wohmann werd op 21 mei 1932 in Darmstadt geboren als Gabriele Guyot. Zie ook alle tags voor Gabriele Wohmann op dit blog.

Uit:Schönes goldenes Haar

“Ich versteh dich nicht", sagte sie, "sowas von Gleichgültigkeit versteh ich einfach nicht. Als wär's nicht deine Tochter, dein Fleisch und Blut da oben." Sie spreizte den Zeigefinger von der Faust und deutete auf die Zimmerdecke. Aufregung fleckte ihr großes freundliches Gesicht. Sie ließ die rechte Hand wieder fallen, schob den braunen Wollsocken unruhig übers Stopfei. Gegenüber knisterte die Wand der Zeitung. Sie starrte seine kurzen festen Finger an, die sich am Rand ins Papier krampften: fette Krallen, mehr war nicht von ihm da, keine Augen, kein Mund. Sie rieb die Fingerkuppe über die Wollrunzeln.
"Denk doch mal nach", sagte sie. "Was sie da oben vielleicht jetzt treiben. Man könnt meinen, du hättest deine eigene Jugend vergessen. "
Seine Jugend? Der fremde freche junge Mann; es schien ihr, als hätten seine komischen dreisten Wünsche sie nie berührt. Sie starrte die fleischigen Krallenpaare an und fühlte sich merkwürdig losgelöst. Es machte ihr Mühe, sich Laurela vorzustellen, da oben, über ihnen, mit diesem netten, wirklich netten und sogar hübschen und auch höflichen jungen Mann, diesem Herrn Fetter ‑ ach, war es überhaupt ein Vergnügen für Frauen? Sie seufzte, ihr Blick bedachte die Krallen mit Vorwurf. Richtige Opferlämmer sind Frauen.
"Ich versteh's nicht", sagte sie, "deine eigene Tochter, wirklich, ich versteh's nicht."
Der Schirm bedruckter Seiten tuschelte.
"Nein, ich versteh's nicht." Ihr Ton war jetzt werbendes Gejammer. Wenn man nur darüber reden könnte. Sich an irgendwas erinnern. Sie kam sich so leer und verlassen vor. Auf den geräumigen Flächen ihres Gesichtes spürte sie die gepünktelte Erregung heiß. Er knüllte die Zeitung hin, sein feistes viereckiges Gesicht erschien.
"Na was denn, was denn, Herrgott noch mal, du stellst dich an", sagte er.
Sie roch den warmen Atem seines Biers und der gebratenen Zwiebeln, mit denen sie ihm sein Stück Fleisch geschmückt hatte. Sie nahm den Socken, bündelte die Wolle unterm Stopfei in der heißen Faust. Nein: das hatte mit den paar ausgeblichenen Bildern von damals überhaupt nichts mehr zu tun.
"Na, weißt du", sagte sie, "als wärst du nie jung gewesen." Sie lächelte steif, schwitzend zu ihm hin.“

 

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Gabriele Wohmann (Darmstadt, 21 mei 1932)

 

 

De Zwitserse schrijver Urs Widmer werd geboren op 21 mei 1938 in Basel. Zie ook alle tags voor Urs Widmer op dit blog. Urs Widmer overleed op 2 april van dit jaar.

Uit: Herr Adamson

„Wir strahlten uns alle glücklich an. Jeder kriegte ein Stück Kuchen mit einem Dutzend Kerzen darauf, deren Stearin in die Schokolade gelaufen war. Wir kauten. Ich packte die Geschenke aus: ein miniaturkleines Boot, einen Nachen, in dessen Heck ein schwarzer Fährmann mit einem Ruder in den Händen stand (von Susanne). Ein Lebkuchenherz, auf dem »Gute Reise« stand (Noëmi). Ein Brot, das wunderbar duftete, und eine Flasche Wein (Anni).
Die beiden Buben –sie sind Zwillinge und haben irgendwelche Namen der modernen Art, aber wir sagen alle Bembo und Bimbo zu ihnen –hatten mir eine Zeichnung gemacht, auf der ein Mann (er trug meine Attribute, einen Schnauz nämlich und wirre Haare um einen Glatzkopf herum) dem Horizont entgegenging, über dem eine rote Sonne leuchtete.
Ich umarmte die drei Frauen, dem Alter nach, und die beiden Buben. Diese riefen, sich aus meiner Umarmung befreiend, wie bei jedem Besuch: »Ur-Opa, kommst du spielen?« Und ich ging, wie jedes Mal, mit ihnen spielen. Fast immer spielen wir Räuber und Gendarm – das taten wir auch diesmal –, weil Bembo und Bimbo begnadete Gendarmen mit Donnerstimmen sind, und ich bin ein guter Dieb, denn ich laufe heute noch, wie Carl Lewis damals, die hundert Meter in zehn Komma null. Minuten halt, nicht Sekunden.“

 

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Urs Widmer (21 mei 1938 – 2 april 2014) 

 

 

De Vlaamse dichter Emile Verhaeren werd geboren in Sint Amands op 21 mei 1855. Zie ook mijn blog van 21 mei 2010 en eveneens alle tags voor Emile Verhaeren op dit blog.

 

De wekroep

De haan klaroent, rechtop, de hoenders pikken
daar waar de mieren klautren kluit op kluit.
Een bij bezoekt de muren om te nippen
aan de eerste bloemen die de tijd nog sluit.
Een raaf roept met een kras geluid 'vaarwel'.
Naar 't Baltisch laagland wiegt hij, vleugelduister.
En 't Vlaandren, brandend, tot het landwerk fel,
zaait weer veelhandig onder de hemelluister.
De klaver, de luzerne, tarwe en gerst
glijden als vonken goud in diepe vore.
De leeuwerik antwoordt jubelend tot in 't verst
op elke zaaier die zijn hoop ziet gloren.
Voor de eerste maal na de verruwde dagen
dalen de dieren naar de waterplekken.
En de stalkalvren die zulk licht niet zagen,
schuren verblind hun kop tegen de hekken.
Vluchten van duiven wiggen in de winden,
wit en wildkirrend, in één zucht hun sporen.
Het leven diep benee en diep in 't blinden
des hemels weeft uit regen en zon weer koren.

 

 

La nuit

Depuis que dans la plaine immense il s'est fait soir,
Avec de lourds marteaux et des blocs taciturnes,
L'ombre bâtit ses murs et ses donjons nocturnes
Comme un Escurial revêtu d'argent noir.
Le ciel prodigieux domine, embrasé d'astres,
- Voûte d'ébène et d'or où fourmillent des yeux -
Et s'érigent, d'un jet, vers ce plafond de feux,
Les hêtres et les pins, pareils à des pilastres.

Comme de blancs linceuls éclairés de flambeaux,
Les lacs brillent, frappés de lumières stellaires,
Les champs, ils sont coupés, en clos quadrangulaires,
Et miroitent, ainsi que d'énormes tombeaux.
Et telle, avec ses coins et ses salles funèbres,
Tout entière bâtie en mystère, en terreur,
La nuit paraît le noir palais d'un empereur
Accoudé quelque part, au loin, dans les ténèbres.

 

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Emile Verhaeren (21 mei 1855 - 27 november 1916)
Portret door James Ensor, 1890

 

 

De Amerikaanse dichter Robert Creeley werd geboren op 21 mei 1926 in Arlington, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Robert Creeley op dit blog.

 

A Form Of Women

I have come far enough
from where I was not before
to have seen the things
looking in at me from through the open door

and have walked tonight
by myself
to see the moonlight
and see it as trees

and shapes more fearful
because I feared
what I did not know
but have wanted to know.

My face is my own, I thought.
But you have seen it
turn into a thousand years.
I watched you cry.

I could not touch you.
I wanted very much to
touch you
but could not.

If it is dark
when this is given to you,
have care for its content
when the moon shines.

My face is my own.
My hands are my own.
My mouth is my own
but I am not.

Moon, moon,
whn you leave me alone
all the darkness is
an utter blackness,

a pit of fear,
a stench,
hands unreasonable
never to touch.

But I love you.
Do you love me.
What to say
when you see me.

 

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Robert Creeley (21 mei 1926 – 30 maart 2005)

 

 

De Engelse dichter Alexander Pope werd geboren in Londen op 21 mei 1688. Zie ook mijn blog van 21 mei 2010 en eveneens alle tags voor Alexander Pope op dit blog

 

The Rape of the Lock: Canto 1 (Fragment)

Fairest of Mortals, thou distinguish'd Care
Of thousand bright Inhabitants of Air!
If e'er one Vision touch'd thy infant Thought,
Of all the Nurse and all the Priest have taught,
Of airy Elves by Moonlight Shadows seen,
The silver Token, and the circled Green,
Or Virgins visited by Angel-Pow'rs,
With Golden Crowns and Wreaths of heav'nly Flowers,
Hear and believe! thy own Importance know,
Nor bound thy narrow Views to Things below.
Some secret Truths from Learned Pride conceal'd,
To Maids alone and Children are reveal'd:
What tho' no Credit doubting Wits may give?
The Fair and Innocent shall still believe.
Know then, unnumbered Spirits round thee fly,
The light Militia of the lower Sky;
These, tho' unseen, are ever on the Wing,
Hang o'er the Box, and hover round the Ring.
Think what an Equipage thou hast in Air,
And view with scorn Two Pages and a Chair.
As now your own, our Beings were of old,
And once inclos'd in Woman's beauteous Mold;
Thence, by a soft Transition, we repair
From earthly Vehicles to these of Air.

Think not, when Woman's transient Breath is fled,
That all her Vanities at once are dead:
Succeeding Vanities she still regards,
And tho' she plays no more, o'erlooks the Cards.
Her Joy in gilded Chariots, when alive,
And Love of Ombre, after Death survive.
For when the Fair in all their Pride expire,
To their first Elements the Souls retire:
The Sprights of fiery Termagants in Flame
Mount up, and take a Salamander's Name.
Soft yielding Minds to Water glide away,
And sip with Nymphs, their Elemental Tea.

 

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Alexander Pope (21 mei 1688 – 30 mei 1744)
Portret door Jonathan Richardson the Elder, 1738

 

De Roemeense dichter en schrijver Tudor Arghezi werd geboren op 21 mei 1880 in Boekarest. Zie ook alle tags voor Tudor Arghezi op dit blog.

 

Perhaps It’s Time

Perhaps it's time, since there falls
From trees all leafage that has been
    and shone,
To look our past calmly in the face
When its track of shade starts to pain.

Without humility and pride,
Let us recall ourselves in the night
    from thread to thread,
And witness on rocks the zigzags of chalk
In which fragile testimony left its trace.

One day, trifling, small, one night blazing
    with astral light,
Sometimes crucified, sometimes free and great,
    often small,
Shepherds of chrysanthemums, prophets
    for ants.
Above us eagles float blue in the sky.

And if our knees are torn by thorny paths,
Why does everything that has ever been
    turn to sadness?
Is it not autumn? Let us make a shelter
    of ourselves,
And gather the desert near the warmth
    of homes.

Let's take spent ashes from ancient altars,
Kindle them anew, give them
    more fruitful smoke.
Let us scatter the seed on future plains
Hoping sadly for the late harvest

 

Vertaald door Michael Impey en Brian Swann

 

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Tudor Arghezi (21 mei 1880 – 14 juli 1967)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e mei ook mijn blog van 21 mei 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:57 Reageer op dit bericht

Tommy Wieringa, Ellen Deckwitz, Gerrit Achterberg, Annie M.G. Schmidt, William Michaelian, Wolfgang Borchert, Hector Malot

De Nederlandse schrijver Tommy Wieringa werd geboren in Goor op 20 mei 1967. Zie ook alle tags voor Tommy Wieringa op dit blog.

Uit: Joe Speedboot

“Op een dag vroeg Joe of ik wilde meewerken aan een klein experiment.
Hij reed me tot aan de werkbank in de hangar en kwam tegenover me zitten. De werkbank waaraan Engel bouwtekeningen maakte stond tussen ons in. Met zijn rechterhand pakte hij de mijne en plaatste onze ellebogen in het midden, zodat onze onderarmen in een hoek van zestig graden tegenover elkaar stonden. Met een snelle beweging drukte Joe mijn arm tegen de tafel waardoor mijn lichaam schuin in de stoel kwam te hangen. Hij zette mij arm weer rechtop en drukte opnieuw, maar nu met minder kracht zodat ik langzamer werd omgeduwd. De rug van mijn hand raakte het tafelblad, ik keek hem aan en vroeg me af wat hij van me wilde.
- Zet eens een beetje kracht, zei hij
Ik zette een beetje kracht. Hij deed hetzelfde. Zo zaten we een tijdje tegenover elkaar. Toen gooide hij zijn schouder erin en drukte harder. Ik gaf niet mee, hij drukte harder en zijn ogen puilden. Ik gaf een beetje mee.
- Zet kracht verdomme! Kreunde hij.
Ik zette aan en bracht onze handen weer naar het midden van de tafel.
- Drukken!
Ik drukte hem neer. Hij kreunde en liet los.
- Moeilijk? Vroeg hij.
Ik schudde mijn hoofd.
- Een beetje moeilijk?
Het was niet erg moeilijk geweest. Joe knikte tevreden en stond op. Hij verliet de loods en kwam terug met een paar roestige ijzeren staven onder zijn arm. De staven varieerden in dikte, de dunste klemde hij vast in de bankschroef aan de kopse kant van de werkbank.

 

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Tommy Wieringa (Goor, 20 mei 1967)

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Ellen Deckwitz werd geboren op 20 mei 1982 in Deventer. Zie ook alle tags voor Ellen Deckwitz op dit blog.

 

1991

Terwijl ik onder het bidden mijn ogen open
zie ik mijn ouders even naar elkaar gluren.

Mijn moeder lacht een beetje om mijn vaders
geprevel die op zijn beurt moeite heeft om
zijn gezicht en gebed strak te houden.

Ik spiek naar mijn broertje, zijn ogen
heeft hij stijf op elkaar. Hij denkt dat god
naast hem zit,

nooit een oogje toeknijpt. Op een dag
doet ook die zijn ogen open en ziet hij ons
het uitbrullen.

 

Het zou kunnen…

Het zou kunnen dat ik achter god aanren
en gil dat het met ons wel goed komt.
Nog harder ga
en langs sporen spurt, een half ingevulde sudoku,
een beker vol droesem. Ik hoor iemand in het trappenhuis
en haast me om te zien of hij het is. De stappen
houden halverwege op.
Ik roep dat het wel goed komt met ons.
Zal de boterhammen onder zijn deur door sjoelen.

 

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Ellen Deckwitz (Deventer, 20 mei 1982)

 

 

De Nederlandse dichter Gerrit Achterberg werd geboren in Nederlangbroek op 20 mei 1905. Zie ook alle tags voor Gerrit Achterberg op dit blog.

 

Directeur

Vanmorgen heb ik hem zien fietsen door de lanen.
Zijn bril flikkerde in de zon.
Er schoot een scherpte door mijn ingewanden,
omdat hij mij gevangen houden kan

zolang hij wil, want duizend wegen leiden
naar Rome, één verkeerd gekozen woord
staat nog dezelfde avond in 't rapport
en blijft bewaard tot aan het eind der tijden.

Onmacht en rechtloosheid ontbinden
de ziel, die langzaam onpersoonlijk wordt.
Zo zal ze beter passen in het blinde
systeem van kaarten, dat zijn tafel torst.

Verraden krachten richten zich op deze
mens met het enige tekort
dat hij mij zólang zal genezen
tot ik een ander word.

 

Standbeeld

Een lichaam, blind van slaap,
Staat in mijn armen op.
Ik voel hoe zwaar het gaat.
Dodenpop.
Ik ben een eeuwigheid te laat.
Waar is je hartenklop?

De dikke nacht houdt ons bijeen
en maakt ons met elkaar compact.
‘Om Godswil laat me niet los,
mijn benen zijn geknakt’,
fluister je aan mijn borst.

Het is of ik de aarde tors.
En langzaam kruipt het mos
over ons standbeeld heen.

 

Vers

Wat is dit een zoete verbintenis,
u en de dood en ik.
Dat liefde er niets bij heeft ingeboet,
te geraken tot deze rust.

Nu al de vuren zijn geblust,
gaan we over de zachte as
en denken wat geleden moest,
voor ieder tevreden was.

 

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Gerrit Achterberg (20 mei 1905 - 17 januari 1962)
Door Bert Voeten gefotografeerd in Amsterdam

 

 

De Nederlandse schrijfster en dichteres Anna M G Schmidt werd op 20 mei 1911 geboren in Kapelle. Zie ook mijn blog van 20 mei 2011 en eveneens alle tags voor Annie M.G. Schmidt op dit blog.

 

Erwtjes

Toen ze een meisje was van zeventien
moest ze een hele middag erwtjes doppen
op het balkon. Ze wou de teil omschoppen.
Ze was heel woest. Ze kon geen erwt meer zien.

Toen ging ze maar wat dromen, van geluk,
en dat geluk had niets van doen met erwten
maar met de Liefde en de Grote Verte.
Dat dromen hielp. Het scheelde heus een stuk.

En dat is meer dan vijftig jaar terug.
Ze is nu zeventig en heel erg fit
en altijd als ze ‘s middags even zit,
mijmert ze, met een kussen in de rug,

over geluk en zo… een beetje warrig,
maar het heeft niets te maken met de Verte
en met de Liefde ook niet. Wel met erwten,
die komen altijd weer terug, halsstarrig.

Ach ja, zegt ze. Ik kan mezelf nog zien,
daar in mijn moeders huis op het balkon,
bezig met erwtjes doppen in de zon.
Dat was geluk. Toen was ik zeventien.

 

 

Dit is het land

Dit is het land, waar grote mensen wonen.
Je hoeft er nog niet in: het is er boos.
Er zijn geen feeën meer, er zijn hormonen,
en altijd is er weer wat anders loos.

En in dit land zijn alle avonturen
hetzelfde, van een man en van een vrouw.
En achter elke muur zijn and're muren
en nooit een eenhoorn of een bietebauw.

En alle dingen hebben hier twee kanten
en alle teddyberen zijn hier dood.
En boze stukken staan in boze kranten
en dat doen boze mannen voor hun brood.

Een bos is hier alleen maar een boel bomen
en de soldaten zijn niet meer van tin.
Dit is het land waar grote mensen wonen...
Wees maar niet bang. Je hoeft er nog niet in.

 

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Annie M.G. Schmidt (20 mei 1911 – 21 mei 1995)
Borstbeeld in Kapelle 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver William Michaelian werd geboren op 20 mei 1956 in Dinuba, California. Zie ook alle tags voor William Michaelian op dit blog.

 

If, When I Was a Child

If, when I was a child,
I had been afforded a glimpse
of myself as I am now,
I would have seen
a stranger.
 
If the same thing happened
when I was on the verge of manhood,
I would have laughed to hide
my surprise and my fear.
 
Now I am here.
 
But I remember the child,
and would recognize him anywhere:
on the step, in the yard, in a tree,
asleep in his unmoored bed
drifting down the street,
sweet and unaware.
 
I know, too, that the world
is dreamed through many such eyes,
and heard softly to call
in the night.
 
And yet when we meet,
we seldom rejoice.
 
Strangers are everywhere.
 
But our lives
are like mirrors.

 

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William Michaelian (Dinuba,  20 mei 1956)
 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Wolfgang Borchert werd geboren op 20 mei 1921 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Wolfgang Borchert op dit blog.

Uit: Draußen vor der Tür

„Der Wind weht weiter. Die Elbe quasselt weiter. Die Straßenbahnklingelt weiter. Die Huren liegen weiter weiß und weich in denFenstern. Herr Kramer dreht sich auf die andere Seite undschnarcht weiter. Und keine – keine Uhr bleibt stehen. Rums!Ein Mensch ist gestorben. Und? Nichts weiter. Nur ein paar kreisförmige Wellen beweisen, daß er mal da war. Aber auchdie haben sich schnell wieder beruhigt. Und wenn die sichverlaufen haben, dann ist auch er vergessen, verlaufen, spurlos,Als ob er nie gewesen wäre. Weiter nichts. Hallo, da weinteiner. Merkwürdig. Ein alter Mann steht da und weint. Guten Abend.
DER ALTE MANN (nicht jämmerlich, sondern erschüttert): Kinder!Kinder! Meine Kinder!
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Warum weinst du denn, Alter?
DER ALTE MANN: Weil ich es nicht ändern kann, oh, weil ich esnicht ändern kann.
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Rums! Tschuldigung! Das istallerdings schlecht. Aber deswegen braucht man doch nichtgleich loszulegen wie eine verlassene Braut. Rums!Tschuldigung!
DER ALTE MANN: Oh, meine Kinder! Es sind doch alles meineKinder!
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Oho, wer bist du denn?
DER ALTE MANN: Der Gott, an den keiner mehr glaubt.
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Und warum weinst du? Rums!Tschuldigung!
GOTT: Weil ich es nicht ändern kann. Sie erschießen sich. Siehängen sich auf. Sie ersaufen sich. Sie ermorden sich, heutehundert, morgen hunderttausend. Und ich, ich kann es nichtändern.
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Finster, finster, Alter. Sehr finster.Aber es glaubt eben keiner mehr an dich, das ist es.
GOTT: Sehr finster. Ich bin der Gott, an den keiner mehr glaubt.Sehr finster. Und ich kann es nicht ändern, meine Kinder, ichkann es nicht ändern. Finster, finster.
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Rums! Tschuldigung! Wie dieFliegen! Rums! Verflucht!“

 

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Wolfgang Borchert (20 mei 1921 - 20 november 1947) 

 

 

De Franse schrijver Hector-Henri Malot werd geboren in La Bouille bij Rouen op 20 mei 1830. Zie ook alle tags voor Hector Malot op dit blog.

Uit: Sans famille

"Nous décidâmes la fille de cuisine à traire notre vache, et nous soupâmes avec son lait : jamais nous n’en avions bu d’aussi bon, Mattia déclara qu’il était sucré et qu’il sentait la fleur d’oranger, comme celui qu’il avait bu à l’hôpital, mais bien meilleur.
Et dans notre enthousiasme nous allâmes embrasser notre vache sur son mufle noir ; sans doute elle fut sensible à cette caresse, car elle nous lécha la figure de sa langue rude.
– Tu sais qu’elle embrasse, s’écria Mattia ravi.
Pour comprendre le bonheur que nous éprouvions à embrasser notre vache et à être embrassés par elle, il faut se rappeler que ni Mattia ni moi, nous n’étions gâtés par les embrassades : notre sort n’était pas celui des enfants choyés, qui ont à se défendre contre les caresses de leurs mères ; et tous deux cependant nous aurions bien aimé à nous faire caresser.
Le lendemain matin nous étions levés avec le soleil, et tout de suite nous nous mettions en route pour Chavanon.
Comme j’étais reconnaissant à Mattia du concours qu’il m’avait prêté, car sans lui je n’aurais jamais amassé cette grosse somme de deux cent quatorze francs, j’avais voulu lui donner le plaisir de conduire notre vache, et il n’avait pas été médiocrement heureux de la tirer par la longe, tandis que je marchais derrière elle. Ce fut seulement quand nous fûmes sortis de la ville que je vins prendre place à côté de lui, pour causer comme à l’ordinaire et surtout pour regarder ma vache : jamais je n’en avais vu une aussi belle."

 

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Hector Malot (20 mei 1830- 17 juli 1907)
Cover Nederlandse uitgave

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e mei ook mijn blog van 20 mei 2013 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:30 Reageer op dit bericht

Auke Hulst

De Nederlandse schrijver, journalist en muzikant Auke Hulst werd geboren in Hoogezand-Sappemeer, op 20 mei 1975. Hulst, zoon van zoon van (radio)journalist Ton Hulst (1939-1983), groeide op in het gehucht Denemarken, nabij Slochteren. Hij studeerde Audiovisuele Kunst aan Academie Minerva en Nederlands en Engels in Groningen, maar rondde zijn studies niet af.Hij publiceerde in onder andere Vrij Nederland, NRC Handelsblad, De Groene Amsterdammer, De Standaard, New Statesman, De Morgen, Tirade en De Revisor en debuteerde in 2006 met zijn roman “Jij en ik en alles daartussenin”. Zijn boek “De eenzame snelweg” (2007) werd genomineerd voor een Stripschap-penning in de categorie Nederlands Literair en de Belgische Prix Saint-Michel. Samen met Wim Melis, curator van de fotomanifestatie Noorderlicht in Groningen, maakte Hulst het fotoboek “The Pursuit of Happiness” (2009). Daarnaast was hij als redacteur en essayist verbonden aan de Noorderlicht-uitgaven Warzone (2010), dat de oorlogservaring van uitgezonden soldaten tot onderwerp had, en The Sweet and Sour Story of Sugar (2013). Hulsts in 2012 verschenen autobiografische roman “Kinderen van het Ruige Land” werd genomineerd voor de BNG Literatuurprijs en bekroond met Cutting Edge Award 2013, de Langs de Leeuw Literatuurprijs en Het Beste Groninger Boek 2013. In 2014 publiceerde hij “Buitenwereld, binnenzee”. In januari 2015 verscheen ”Slaap zacht, Johnny Idaho”, een roman over actuele thema's als economische apartheid en surveillance. Als muzikant en componist maakt Hulst Engelstalige muziek onder de naam Sponsored By Prozac. Daarnaast is hij een drijvende kracht achter de Nederlandse formatie De Meisjes, die in 2012 debuteerde met het album Beter dan niets, dat eind 2014 werd gevolgd door de boek- en cd-productie Dokter Toestel.

Uit:Slaap zacht, Johnny Idaho

“Er heeft een diertje door de sneeuw gelopen. De sporen zijn er nog, maar het diertje is weg.
Willem Gerson gaat door zijn knieën, krakend als opwindspeelgoed – zijn wijsvinger volgt een afdruk in de vorm van een drietand. Welke diersoorten zijn er ook weer op dit eiland losgelaten? Geen idee… Hij heeft ooit de prospectus bekeken, een gelikte virtual reality-presentatie, maar fauna had hij niet essentieel geacht. Een ‘bonusfeature’.
Een tijdje blijft hij op zijn hurken zitten. De sneeuw is donzig, bijna warm – er zit een hint van as en bloed in. Hij bestudeert kort zijn eigen hand: de gezwollen aderen, een enkele levervlek, de grijze haartjes. In zijn luchtwegen: het prikken van metaal. Het zal wel een vogel zijn, denkt hij, zijn aandacht weer bij het spoor. Geen fuut of wintertaling. Iets exotisch. Niet dat hij vogels uit elkaar kan houden – god, nee. Dat kon hij vroeger niet eens, toen hij met meisjes bier dronk in Hollandse duinen en de tijd nog niet op zijn schouders tikte.
Er strijkt licht over het lakenwit van het gazon. Hij kijkt om, betrapt. De villa – faux jaren-dertig, rieten dak, houten veranda, uitbouw met binnenzwembad – komt raam voor raam tot leven. Het is de enige woning die vanaf hier te zien is; heuvels, duinen en bomen beperken het blikveld, conform zijn wensen. Een paar kilometer verderop splijt een kunstmatige berg de te lage hemel. De sneeuwkanonnen zwijgen, overbodig geworden door een onverwachte winter. Een parelketting van straatlantaarns wikkelt zich rond de flanken.
Met een hand op zijn knie komt hij weer omhoog. Dat kost meer moeite dan hij wil toegeven. Wie klaagt bestendigt redenen tot klagen… Hij negeert het licht en volgt de pootafdrukken een steeds nabijer verleden in. Straks zal verse sneeuw het spoor weer uitwissen – de bui is boven hem al in de maak. Alleen dieren en losers kunnen ongezien blijven, dat weet hij. Gerson verafschuwt gebrek aan ambitie, maar de bijbehorende anonimiteit moet bevrijdend zijn. Hoe lang heeft hij zich niet uit de naad gewerkt om zich boven de middelmaat te kunnen verheffen, met nalating van carbon footprints, kruimels van cookies, quotes in de financiële pers, opinies in hoofden van bekenden en vreemden, lijken in kasten? Te lang. En niets wordt vergeten of afgedekt met sneeuw.
Zijn gedachten drijven af naar de receptie waarvan hij even na middernacht in kennelijke staat is teruggekeerd: het onophoudelijk zien en gezien worden in de vlietende wereld van het hoge afbreukrisico. Hij denkt aan de Ogen en de weblenzen die hem registreerden, filmden, deelden. Zou iemand iets aan hem zijn opgevallen? Pijn en haast?”

 

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Auke Hulst (Hoogezand-Sappemeer, 20 mei 1975)

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Maurits de Bruijn

De Nederlandse schrijver en journalist Maurits de Bruijn werd geboren op 20 mei 1984 in Delft. De Bruijn werkt als journalist, copywriter en beeldend kunstenaar. Stukken van zijn hand verschenen in o.a. de Volkskrant en Mister Motley. Zijn beeldend werk werd tentoongesteld in Amsterdam, São Paulo en Tel Aviv. Zijn debuutroman “Broer” werd zeer lovend ontvangen door pers en publiek..

Uit: Broer

“Toen ik klein was dacht ik dat er iets zou gebeuren. Tussen kind zijn en volwassen. Dat er een moment zou komen, een doop, waar alleen grote mensen van afwisten. En vanaf dat moment zou ik volwassen zijn. Weten van de zon en van de mensen om me heen. Weten hoe je op een verjaardag moet zitten en over dingen moet praten. Hoe je de koffie vasthoudt en later op de dag het bier. Dat je die smaken lekker vindt. Dat je bulderend over een tafel lacht. Dat je een stropdas draagt. Dat je weet waar je naartoe gaat en waar je vandaan komt.
Dat moment is niet gekomen. Ik blijf tussen de ik van mijn kindertijd en de volwassen ik in staan. De kleine ik zit als de binnenste van een matroesjka in me en de buitenste laag verandert. Soms is het tweede of derde poppetje te zien, soms het grootste.
Wetend dat het kleinste poppetje er altijd zal zijn, dat het wat betreft mijn volwassenwording niet veel verder zal komen, geeft ruimte. Volwassenheid was een orkaan die ik verwachtte en ik kreeg een winderige dag. Ik moet dus zelf een storm zijn. Een storm die alles zal los schudden. Die boomstammen doet knakken als lucifers. Ik heb tijd verloren en ik moet op zoek naar iets wat me zal doen groeien.
Alsof ze geen Nederlandse moeder is, gaat mijn moeder twee keer per week naar de kapper. Zij bepaalt met wie ze vrienden wordt. Ze draagt altijd nagellak en ik vind het mooi als die is afgebladderd. Mijn moeder heeft de allermooiste kleren die er zijn, vroeger trok ik ze aan.
Mijn moeder vindt zichzelf niet mooi en als mensen zeggen hoe erg ik op haar lijk, antwoordt ze: ‘Zielig, he?’, terwijl ik mezelf en mijn moeder best mooi vind. Ze houdt net als ik van boter. En van aardappels en sperziebonen. Mijn moeder eet graag uit de pan. Ze heeft handen van een grote schoonheid. En dat weet ze ook.”

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Maurits de Bruijn (Delft, 20 mei 1984)

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