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Berichten van 7 juni 2015 tot 8 juni 2015

Marguerite Yourcenar, Lutz Seiler, Ulf Stolterfoht, Gwen Harwood, Gerald Bisinger, Udo Kawasser, Levin Westermann

De Belgisch-Amerikaanse, Franstalige schrijfster Marguerite Yourcenar werd geboren in Brussel op 8 juni 1903. Zie ook alle tags voor Marguerite Yourcenar op dit blog.

Uit: Memoirs of Hadrian (Vertaald door Grace Frick, in samenwerking met de schrijfster)

“But books lie, even those that are most sincere. The less adroit, for lack of words and phrases wherein they can en-close life, retain of it but a flat and feeble likeness. Some, like Lucan, make it heavy, and encumber it with a solemnity which it does not possess; others, on the contrary, like Petronius, make life lighter than it is, like a hollow, bouncing ball, easy to toss to and fro in a universe without weight. The poets transport us into a world which is vaster and more beautiful than our own, with more ardor and sweetness, different therefore, and in practice almost uninhabitable. The philosophers, in order to study reality pure, subject it to about the same transformations as fire or pestle make substance undergo: nothing that we have known of a person or of a fact seems to subsist in those ashes or those crystals to which they are reduced. Historians propose to us systems too perfect for explaining the past, with sequence of cause and effect much too exact and clear to have been ever entirely true; they rearrange that dead, unresisting material, but I know that even Plutarch will never recapture Alexander. The story-tellers and spinners of erotic tales are hardly more than butchers who hang up for sale morsels of meat attractive to flies. I should take little comfort in a world without books, but reality is not to be found in them because it is not there whole.
Direct observation of man is a method still less satisfactory, limited as it frequently is to the cheap reflections which human malice enjoys. Rank, position, all such hazards tend to re-strict the field of vision for the student of mankind: my slave has totally different facilities for observing me from what I possess for observing him, but his means to do so are as limited as my own. Every morning for twenty years, old Euphorion has handed me my flask of oil and my sponge, but my knowledge of him ends with his acts of service, and his knowledge of me ends with my bath; any effort on the part of either emperor or slave to learn more straightway produces the effect of an indiscretion."

 

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Marguerite Yourcenar (8 juni 1903 – 17 december 1987)
Hadrianus en zijn jonge minnaaar Antinous (Brits Museum)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Lutz Seiler werd geboren op 8 juni 1963 in Gera. Zie ook alle tags voor Lutz Seiler op dit blog.

 

grossraum berlin,

ein letzte-kolonien-geruch & schwerer
einsatz an den lauben: manche
hängten schlitten glocken, an
den taschen hart & gross gestossne spät-
heimkehrer mäntel, wir
hatten noch stanniol, mal stores in
den kirschen, flaschen, wo man hintrat, auf
die kurzen, braunen hälse. dort

hockten wir zu tisch mit über
spreiztem scheitel paar
pfund augen welpen unterm lid: jäger
zäune, wellasbest für immer oder
ein der-tut-nichts-pitbull im luden
gewirr & kristall-

klare flaschen, erst schwer
vom körper zu trennen, doch leer
in die löcher der ratten
zu graben, die pfeifenden hälse

gegen den westmond. wie gut
tat dann das ratten-klatschen bei
nordwest & was
wir hier jetzt immer haben: dieses

patroullieren aus den schädel spitzen, tags
wenn unser sinnen sorgsam seine schläfen
bettet in der luft lamellen, blanke
nerven an den rinden, wenn

im frühlicht kopf
& leben eines vogels auf
  einander schlagen

 

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Lutz Seiler (Gera, 8 juni 1963)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Ulf Stolterfoht werd geboren op 8 juni 1963 in Stuttgart. Zie ook alle tags voor Ulf Stolterfoht op dit blog.

 

muskat

muskat: vor einnahme gesamtnuß bring deine lyrik zum
abschluß. dann such es dir aus: kollaps oder lethargie.
sink auf die knie, bete. bei kleineren mengen, pulverisiert,
hält das gefühl von schwebegang volle vierzehn stunden an.
schlug alle in seinen bann – und die meisten schrieben ja
wirklich gedichte. es war seltsam, ende der siebziger in

einem viertel wie heslach: für junge, weiße schulverweigerer
blieben allein lyrik und improvisierte musik, um dem ghetto
zu entkommen. viele schafften das ohne chemische hilfe nicht,
und für die war muskat wie geschaffen: amphetaminartig
putschend, leicht bewußtseinsverändernd und vergleichsweise
billig – da blieb man für tage am tisch. doch das geschriebne

überstieg bei weitem das können. oft ließ das scheinbar mühe-
los erreichte niveau den schaffer sprachlos zurück: er verstand
die eigne lyrik nicht. sie schien ihm schwierig und überkomplex.
die meisten machten unbeeindruckt weiter, verschwiegen ihr
scheitern und erhöhten einfach die dosis, was die probleme
auf natürlichem wege löste. andere gewannen einsicht und

verfaßten bezüglich berichte – auch das lief sich tot, ist teil
der aporie-geschichte – wieder andere, ganz bestimmt nicht
die dümmsten, verschwanden für einige zeit und kehrten mit
den insignien zurück. für ihre dichtung ein glück, für ihre seele
verheerend. alles in allem hat heslach bis heute acht vorzüg-
liche dichter erbracht. über zwölf weiteren wölbt sich die nacht.

 

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Ulf Stolterfoht (Stuttgart, 8 juni 1963)

 

 

De Australische dichteres en librettiste Gwen Harwood werd geboren op 8 juni 1920 in Taringa, Queensland. Zie ook alle tags voor Gwen Harwood op dit blog.

 

Triste, Triste

In the space between love and sleep
when heart mourns in its prison
eyes against shoulder keep
their blood-black curtains tight.
Body rolls back like a stone, and risen
spirit walks to Easter light;

away from its tomb of bone,
away from the guardian tents
of eyesight, walking alone
to unbearable light with angelic
gestures. The fallen instruments
of its passion lie in the relic

darkness of sleep and love.
And heart from its prison cries
to the spirit walking above:
'I was with you in agony.
Remember your promise of paradise,'
and hammers and hammers, 'remember me.'

 

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Gwen Harwood (8 juni 1920 - 5 december 1995)

 

 

De Oostenrijkse dichter en vertaler Gerald Bisinger werd geboren op 8 juni 1936 in Wenen. Zie ook alle tags voor Gerald Bisinger op dit blog.

 

FLOWER POWER

Die Macht von so Blumen in Haaren in Augen in Hän-
den die Macht von so Blumen über Gewehre in Blumen
der Tod in Gerüchen Farben Nuancen die Macht von
so Blumen über den Tod und jenen die Macht der Mäd-
chen der Blumen dieser so einzigen Blumen zwischen
den Schenkeln die Macht io credo die Herrlichkeit
von so Blumen von Mädchen ich glaube in unum deum o
wäre doch Stalin gestorben mit Blumen in Händen in
Haaren noch jung und zaristisches Blei in der Brust
io credo so sag ich an Mädchen an Blumen an die so
einzigen Blumen die Macht und die Herrlichkeit die-
ser so einzigen Saneta Ecclesia Blumen so bunt so Ge-
rüche von Aix en Provence Avignon
                                                               man muß sie auch
pflegen
             (die Macht)
                                     diese Blumen Horovitz sagt es aus
London sagts in Berlin er liest ein Gedicht und sagt
es dazwischen
                           My ancestors came from Hungary where
Horovitz was a town
                                     ich breche die Zeile neu die
Macht und der Tod diese Blumen
                                                         tu
                                                                (felix Austria)
nube

 

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Gerald Bisinger (8 juni 1936 – 22 februari 1999)
Cover
 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

De Oostenrijkse dichter, vertaler, danser en choreograaf Udo Kawasser werd geboren in 1965 in Vorarlberg. Zie ook alle tags voor Udo Kawasser op dit blog.

 

lebenslage botanisch

nadelhölzer haben einen anderen geruch
wer sich aufs unterholz einlässt
dem harzen bald die gedanken
genug um sich im schatten zu verorten
ohne zu frieren nach diesem winter
schon lange sind sonne und sterne
nicht mehr durchgebrochen
dass man sich fast trösten
möchte am dämmern
in den ritzen des bambushains

 

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Udo Kawasser (Vorarlberg, 1965)

 

 

De Duitse dichter Levin Westermann werd in 1980 in Meerbusch, Nordrhein-Westfalen, geboren. Zie ook alle tags voor Levin Westermann op dit blog.

 

diese zimmer sind jetzt leer
und diese schritte, wie sie hallen, von den nackten wänden.
wie die buche und der himmel durch das fenster blicken
und den freien platz bewundern, all den raum
zwischen parkett und decke. wie die dinge, die jetzt fehlen,
ihre schatten hinterlassen und ein jedes seinen umriss wirft
mit schwarz. dieses echo, peripher im augenwinkel,
von der zeit belichtetes papier aus netzhaut
und tapete.

 

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Levin Westermann (Meerbusch, 1980)

Geschreven door Romenu om 20:29 Reageer op dit bericht

H. J. Friedericy

De Nederlandse schrijver Herman Jan (Han) Friedericy werd op 8 juni 1900 geboren in Stadskanaal in de gemeente Onstwedde. Hij bracht zijn kinderjaren in het zuiden van Noord-Brabant (Beek-en-Donk, Geldrop) door. Na de HBS, eerst in Helmond, daarna in Eindhoven, studeerde hij vanaf 1918 Indologie aan de Rijskuniversiteit te Leiden. Van 1921-1930 was hij ambtenaar Binnenlands Bestuur op Celebes. In de periode 1930-1933 had hij eerst tien maanden verlof en daarna kreeg hij gelegenheid om in Leiden zijn studie Indologische wetenschappen voort te zetten. Hij promoveerde in 1933 in Leiden op De standen bij de Boegineezen en Makassaren. Van 1933-1938 werkte hij als ambtenaar Binnenlands Bestuur te Palembang (Sumatra) en Batavia (Djakarta, Java) en van 1940-1942 was hij medewerker van het kabinet van de Gouverneur-Generaal. Tijdens de Japanse bezetting van Nederlands-Indië zat hij meer dan drieënhalf jaar in interneringskampen op Java. In 1946 werd hij met een bijzondere opdracht te Singapore geplaatst, van waaruit hij reizen maakte naar Birma, Indo-China, Malakka en Thailand om Indische dwangarbeiders die door de Japanners uit Nederlands-Indië waren gehaald, te laten repatriëren. Van 1946-1947 was hij Chef Politieke Zaken op het Ministerie van Overzeese gebiedsdelen in Den Haag. In 1947 volgde zijn benoeming tot Resident en was hij van 1947-1949 werkzaam als Hoofd Indonesische Afdeling Nederlands Informatiebureau te New York. Na de soevereiniteitsoverdracht aan Indonesië kreeg Friedericy op eigen verzoek eervol ontslag uit de Indische bestuursdienst en werd hij benoemd tot Adviseur voor Nederlands-Indonesische Zaken in de VS. Van 1952-1956 was hij Ambassaderaad voor Pers- en Culturele zaken op de Nederlandse ambassade in Washington, van 1956-1959 bekleedde hij die functie in Bonn, en daarna, vanaf 1959, in Londen. Naast zijn romans en verhalen publiceerde Friedericy artikelen over staats- en adatrecht in het 'Koloniaal Tijdschrift' en politieke artikelen en reisbeschrijvingen in Nederlandse en Amerikaanse periodieken.

Uit: Bendeleider (Onder het pseudoniem H. J. Merlijn)

“Het zal één uur in de middag geweest zijn toen de auto van Toewan Petoro1) Sengkang om de hoek kwam en stopte voor het kantoor van mijn Toewan Petoro. Toewan Petoro Sengkang was pas van verlof terug uit Holland en kende mijn Toewan Petoro nog niet lang. Toch drukten zij elkander hartelijk en lachend de hand. Met de Toewan Petoro Sengkang kwam mee Toewan Petoro Malolo Sengkang. Die ziet er ouder uit dan zijn Toewan. Dit komt misschien omdat hij dik is en een bril draagt. Toewan Petoro Sengkang kent mij nog niet. Toewan Petoro Malolo wel. Die lachte en zei: ‘Tabé Samaila’. Ik ben wel eens met hem op tournee geweest toen bij hier in Watampone woonde en pas uit Holland kwam. Hij is een goede Toewan. Hij wordt niet gauw kwaad en als hij kwaad wordt, heeft hij er meestal reden voor. Standjes geeft hij nooit in het openbaar en hij spreekt al wat Boeginees. En hij houdt van lachen.
Mijn Toewan en de andere heren gingen het kantoor binnen. Zij gingen voor de tafel met het groene kleed zitten en toen riep mijn Toewan mij. Ik moest naar Toewans Njonja toegaan en zeggen, dat de beide gasten bleven eten. En dan moest ik de djongos drie glazen split laten brengen.
Toen ik terug kwam en zei: ‘Njonja bilang baik’2), zag ik dadelijk, dat er iets ernstigs aan de hand was. Mijn Toewan keek voor zich uit op het groene kleed en trok zachtjes aan het lelletje van zijn rechteroor. Toewan Petoro Sengkang praatte. Ik versta niet veel Hollands, maar ik begreep wel, dat er iemand was doodgeschoten. Mijn Toewan hoorde mij niet en ik ging voor de kamer van mijn Toewan op mijn bank zitten. Hij ging telefoneren. Met Toewan Kapten3). Hij telefoneerde heel kort en dadelijk daarop ging aan de overkant van de aloon-aloon4) de deur van het huis van Toewan Kapten open en kwam Toewan Kapten er uit.
Toewan Kapten liep vlug en rechtop. Hij loopt altijd rechtop. Hij is een flinke man om te zien. Hij heeft zwarte ogen en een zwarte snor. Hij leidt een gelukkig leven, geloof ik. Tenminste als hij van zijn gemak houdt. Want veel werk heeft hij niet. Bone is zo rustig, dat het leger wel met pensioen kan gaan. Daarom gaat Toewan Kapten niet eerder dan om negen uur naar de kazerne en om één uur is hij dan weer thuis. Maar ten slotte is Toewan Kapten een soldaat en misschien vindt hij dit leven toch wel niet zo prettig. Het is best mogelijk, dat hij wel eens oorlog wil voeren.”

 

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H. J. Friedericy (8 juni 1900 – 23 november 1962)



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Péter Gárdos

De Hongaarse schrijver en film- en theaterregisseur Péter Gárdos werd geboren op 8 juni 1948 in Boedapest. Na zijn afstuderen aan de universiteit, trad hij toe tot de Newsreel en Documentaire Studio als assistent-directeur, later als directeur. Hij regisseerde een aantal documentaires Met “Koorts in de ochtend” publiceerde hij een debuutroman die tegelijkertijd in negenentwintig landen werd uitgegeven. Bovendien heeft hij deze roman, gebaseerd op een waar verhaal, zelf verfilmd.

Uit: Fieber am Morgen (Vertaald door Timea Tankó)

““s war ein verregneter Sommertag, als mein Vater mit dem Schiff nach Schweden gebracht wurde. Das Kriegsende lag kaum drei Wochen zurück. Ein stürmischer Nordwind wehte, und die Fähre schlingerte durch zwei bis drei Meter hohe Wellen über die Ostsee in Richtung Stockholm.
Mein Vater war auf dem Unterdeck untergebracht worden. Die Menschen lagen auf Strohsäcken, die sie verzweifelt umklammerten, um in dem furchtbaren Auf und Ab Halt zu finden. Seit das Schiff abgelegt hatte, war noch keine Stunde vergangen, als es meinem Vater plötzlich sehr schlecht ging.
Zuerst hustete er nur blutigen Schaum und krümmte sich vor Schmerzen, dann wurde sein Atem immer mehr zu einem Röcheln, so laut, dass es fast das Schlagen der Wellen gegen den Schiffsmmpf übertönte.
Da mein Vater zu den schwereren Fällen gehörte, lag er in der ersten Reihe, unmittelbar neben der Luke. Als es ihm nun so schlecht ging, kamen zwei Matrosen und trugen seinen mageren Körper in die Nachbarkajüte.
Der Arzt zögerte nicht. Es war keine Zeit, sich um Schmerzmittel zu kümmern. Mit einer großen Nadel stach er zwischen zwei Rippen hindurch in den Brustkorb meines Vaters. Er vertraute auf sein Glück, dass die Spritze an der richtigen Stelle landete. Während der Arzt ungefähr einen halben Liter Flüssigkeit aus der Lunge meines Vaters zog, wurde das Absauggerät gebracht. Der Arzt tauschte die Spritze gegen ein Kunststoffröhrchen aus und saugte noch schnell anderthalb Liter Schleim ab.
Bald ging es meinem Vater besser.
Als der Kapitän erfuhr, dass der Arzt einem der Passagiere das Leben gerettet hatte, erwies er meinem Vater eine besondere Gunst: Er durfte in dicke Decken gehüllt auf dem Oberdeck sitzen.
Über dem granitgrauen Wasser sammelten sich dichte Wolken. Der Kapitän stand in seiner makellosen Uniform neben dem Liegestuhl meines Vaters.
Sprechen Sie Deutsch?
Mein Vater nickte.
In besseren Zeiten hätte das vielleicht der Auftakt zu einer aufschlussreichen Unterhaltung sein können. Mein Vater war jedoch nicht in der Verfassung für ein höfliches Gespräch. Er schaffte es gerade so, seine Kooperationsbereitschaft zu signalisieren.“

 

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Péter Gárdos (Boedapest, 8 juni 1948)

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Orhan Pamuk, Monika Mann, Nikki Giovanni, Harry Crews, Louise Erdrich, Mascha Kaléko

De Turkse schrijver Orhan Pamuk werd geboren op 7 juni 1952 in Istanbul. Zie ook alle tags voor Orhan Pamuk op dit blog.

Uit: Istanbul. Herinneringen en de stad

“Ik woonde met mijn vader, moeder en broer, en de familie van mijn vader, zijn moeder, boers, zussen en schoonzussen, op de verschillende etages van een flat van vijf verdiepingen. De riante stenen villa waar ze met z’n allen als een Osmaanse grootfamilie hadden gewoond, werd in 1951, een jaar voor mijn geboorte, verlaten en aan een particuliere lagere school verhuurd, en op het aanpalende perceel werd een ‘moderne’ flat gebouwd, waar ik nu de vierde verdieping bewoon, en waar op de buitendeur, geheel volgens de toen heersende mode, trots de naam Pamuk werd geschilderd. Op iedere verdieping, waar ik de eerste jaren op de arm van m’n moeder kwam, stonden een of twee piano’s. Mijn oom, die in mijn herinnering altijd de krant zit te lezen, was als laatste getrouwd en had zich met zijn vrouw en zijn piano op de eerste verdieping gevestigd, waar hij vervolgens een halve eeuw door zou brengen, kijkend naar de voorbijgangers op straat. Al die piano’s, die geen van alle bespeeld werden, gaven me een gevoel van weemoed en zwaarmoedigheid.
Het was niet alleen dat die piano’s niet bespeeld werden, de buffetkasten, waar het achter de ruitjes propvol stond met Chinees porselein, kopjes, tafelzilver, suikerpotten, snuifdozen, kristallen glazen, flacons voor rozenwater, borden, wierookvaatjes (en een speelgoedautootje dat zich op een dag daartussen had verstopt), zaten ook altijd op slot, de met parelmoer ingelegde koranlessenaars, de standaards voor tulbanden aan de muur werden nooit gebruikt, er was niets wat aan het zicht onttrokken werd door de kamerschermen met art nouveau en Japanse invloeden, de deurtjes van de boekenkasten van mijn oom die naar Amerika was geëmigreerd en dokter was, gingen nooit open en zijn ingebonden medicijnenstudies stonden al twintig jaar achter het glas te verstoffen, en dat alles gaf mij het gevoel dat al die spullen waarmee de woonkamers op iedere verdieping waren volgestouwd, niet waren uitgestald om ermee te leven, maar voor de dood.”

 

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Orhan Pamuk (Istanbul, 7 juni 1952)
Cover

 

 

De Duitse schrijfster Monika Mann werd als vierde kind van Thomas Mann geboren op 7 juni 1910 in München. Zie ook alle tags voor Monika Mann op dit blog.

Uit:Das fahrende Haus

„Ein dort lebender Schriftsteller schrieb mir von den Schönheiten jener Landschaft, von Gewittern und Sonnenpracht, die so dramatische und einmalige Kontraste in sie hineinspielen, und er schrieb mir von der Billigkeit – es ließe sich dort für einen Dollar pro Tag besser leben als irgendwo. Meine magyarischen Maikäfer standen dem Plan nicht entgegen. Ich blätterte in Katalogen mit spanischen Monumenten und Ruinen inmitten einer schroffen und heiligen Landschaft, wo gedrungene braune Männer mit Messern in den Gürteln herrliche Vasen und Teppiche verkauften und auf Stieren ritten. Ich ließ mich gegen Typhus impfen, sorgte für Flugplatz und mexikanische Herberge: Amerika verweigerte mir das Exit-Visum. – Ich beschloß, meinen Ungarpaß einzustampfen, ihm den Garaus zu machen, so oder so. Das war leichter beschlossen als getan. Zum Vernichten gehört viel, zu viel, als daß es mir gelingen wollte. – Wieder in einem fernen Winkel New Yorks. Diesmal in einem hochmodernen Wolkenkratzerbüro einer christlichen Institution, die Nansen-Pässe vergibt. Es muß abgeschworen werden, meine Liebe, Sie sind nicht staatenlos! Der Nansen-Paß dem Staatenlosen. – Ich fuhr zum Abschwören. Aber da mußte Búdápéstí einschreiten und mitwirken, und das würde Mónáté dauern, wenn es überhaupt zu bewerkstelligen war. O mache mich, o mache diese Erde staatenlos, du großer und seltsamer Gott! – Und all dies mit dem Vorzeichen «Frieden» – was war da noch zu hoffen? – Ich fuhr nach New Hampshire und aß baked potatoes den lieben Sommer lang. Dort war auch eine Psychoanalytikerin, deren kühne Verleugnung des Lebens mich den Fall Mexiko vergessen ließ: Sie löste ja das Leben, das Unbegreifliche ins Begreifliche auf oder ins sophistische Nichts.“

 

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Monika Mann (7 juni 1910 – 17 maart 1992)
Thomas, Erika, en Monika Mann in Pacific Palisades

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Nikki Giovanni werd geboren op 7 juni 1943 in Knoxville, Tennessee. Zie ook alle tags voor Nikki Giovanni op dit blog.

 

Choices

If i can't do
what i want to do
then my job is to not
do what i don't want
to do
It's not the same thing
but it's the best i can
do

If i can't have
what i want . . . then
my job is to want
what i've got
and be satisfied
that at least there
is something more to want

Since i can't go
where i need
to go . . . then i must . . . go
where the signs point
through always understanding
parallel movement
isn't lateral

When i can't express
what i really feel
i practice feeling
what i can express
and none of it is equal
I know
but that's why mankind
alone among the animals
learns to cry

 

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Nikki Giovanni (Knoxville, 7 juni 1943)

 

 

De Amerikaanse schrijver Harry Crews werd geboren op 7 juni 1935 in Bacon County, Georgia. Zie ook alle tags voor Harry Crews op dit blog.

Uit: Harry Crews On Writing

“Graham Greene—you’ve probably heard me quote before, because god knows, it’s true—“The writer is doomed to live in an atmosphere of perpetual failure.” There it is. There it is. Nah, you write things and write things—write a book for instance—and write and write and write and write and write, and you know, it’s not—every writer writes with the knowledge that nothing he writes is as good as it could be. Paul Valery: “A poem’s never finished, only abandoned.” The same thing with a novel. It’s never finished, only abandoned. I’ve had any number of novels where I’ve just at some point said to myself, well, unless you’re going to make the career out of this book—spend the rest of your goddamn life chewing on it—you might as well just package it up and send it on to New York. Go on to something else. Because between conception and execution there is a void, an abyss, that inevitably fucks up the conception. The conception never gets translated to the page. It just doesn’t. I don’t think it ever does.
I think [Gustave] Flaubert kept Madame Bovary for nine years. Took him nine years to write it, well, he didn’t write it all in nine years. He could have written it in nineteen years, and he would still have felt the way he felt, and that was that it was a fine piece of work, but it was not as good as it could be. Same old same old.”

 

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Harry Crews (7 juni 1935 – 28 maart 2012)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Louise Erdrich werd geboren op 7 juni 1954 in Little Falls, Minnesota. Zie ook alle tags voor Louise Erdrich op dit blog.

 

Family Reunion (Fragment)

Ray’s third new car in half as many years.
Full cooler in the trunk, Ray sogging the beer
as I solemnly chauffeur us through the bush
and up the backroads, hardly cowpaths and hub-deep in mud.  
All day the sky lowers, clears, lowers again.
Somewhere in the bush near Saint John
there are uncles, a family, one mysterious brother
who stayed on the land when Ray left for the cities.
One week Ray is crocked. We’ve been through this before.  
Even, as a little girl, hands in my dress,
Ah punka, you’s my Debby, come and ki me.

Then the road ends in a yard full of dogs.
Them’s Indian dogs, Ray says, lookit how they know me.  
And they do seem to know him, like I do. His odor—
rank beef of fierce turtle pulled dripping from Metagoshe,  
and the inflammable mansmell: hair tonic, ashes, alcohol.  
Ray dances an old woman up in his arms.
Fiddles reel in the phonograph and I sink apart
in a corner, start knocking the Blue Ribbons down.  
Four generations of people live here.
No one remembers Raymond Twobears.

So what. The walls shiver, the old house caulked with mud  
sails back into the middle of Metagoshe.
A three-foot-long snapper is hooked on a fishline,  
so mean that we do not dare wrestle him in
but tow him to shore, heavy as an old engine.
Then somehow Ray pries the beak open and shoves  
down a cherry bomb. Lights the string tongue.

 

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Louise Erdrich (Little Falls, 7 juni 1954)

 

 

De Duitstalige dichteres Mascha Kaléko (eig. Golda Malka Aufen) werd geboren op 7 juni 1907 in Krenau of Schidlow in Galicië in het toenmalige Oostenrijk-Hongarije, nu Polen. Zie ook alle tags voor Mascha Kaléko op dit blog.

 

The last time

It seems you’ve gone. Your last word
still faintly clinking in my chamber:
the brittlest shimmer lingered
some lovely hours. Gone, then, as before.

Long have I known the sharp increment
of your faltering redoubt.
Long now, unbidden, have I sensed
you seeking my window out,

and often hear unspoken
some muted sinking phrase;
and often the familiar knocking
at the door. Gone, same as always.

Berlin (Charlottenburg district)
44 Mommsen St.
1938

 

 

Leaf in the wind

Let me feel of your heart its tremors,
That I hear not how my own heart knocks.
Open before me all the secret doors,
Since by a bolt my own door locks.

I cannot, my dear, find the words to say,
And my tears abide unspent:
The forces binding us since the advent
Will unravel us at the end of days.

All my pain I drown in kissing.
All my mystery sustain like a child.
I am a leaf, torn too soon from the tree.

Are all lovers so alone in the wild?

 

 

Vertaald door Bill Milner

 

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Mascha Kaléko (7 juni 1907 – 21 januari 1975)
Portret door Günther Fleischmann, z.j.

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 7e juni ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:12 Reageer op dit bericht

Gwendolyn Brooks, Elizabeth Bowen, Fred Endrikat, Amelia Edwards, Charlotte Niese, Geno Hartlaub, Jan Theuninck, Gábor von Vaszary

De Amerikaanse dichteres Gwendolyn Brooks werd geboren op 7 juni 1917 in Topeka, Kansas. Zie ook alle tags voor Gwendolyn Brooks op dit blog.

 

To Be In Love

To be in love
Is to touch with a lighter hand.
In yourself you stretch, you are well.
You look at things
Through his eyes.
A cardinal is red.
A sky is blue.
Suddenly you know he knows too.
He is not there but
You know you are tasting together
The winter, or a light spring weather.
His hand to take your hand is overmuch.
Too much to bear.
You cannot look in his eyes
Because your pulse must not say
What must not be said.
When he
Shuts a door-
Is not there_
Your arms are water.
And you are free
With a ghastly freedom.
You are the beautiful half
Of a golden hurt.
You remember and covet his mouth
To touch, to whisper on.
Oh when to declare
Is certain Death!
Oh when to apprize
Is to mesmerize,
To see fall down, the Column of Gold,
Into the commonest ash.

 

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Gwendolyn Brooks (7 juni 1917 – 3 december 2000)
Borstbeeld door Sara S. Miller, 1994

 

 

De Ierse schrijfster Elizabeth Bowen werd geboren op 7 juni 1899 in Dublin. Zie ook alle tags voor Elizabeth Bowen op dit blog.

Uit: The Last September

“He took up the Spectator, read an article on Unrest and thought of the Empire. Mechanically his hand went up to his tie. He looked ahead to a time when it should be accurately finally fenced about and all raked over. Then there should be a fixed leisured glow, and relaxation, as on coming in to tea from an afternoon's gardening with his mother, in autumn. He turned in thought to confident English country, days like the look in a dog's eye, rooms small in the scope of fire-light, neighborly lights through trees. He thought of a woman, kind and palpable, who should never produce this ache, this absence. . . A door dragged forward its portiére, Lois came in from the dining-room, brushing rain from her frieze coat. He stood for a moment in a kind of despair at her agitation, as though he were trying to take her photograph. Then he stepped forward and kissed her, his hands on her wet shoulders.
"Oh--but look here--" cried Lois.
But she was his lovely woman: kissed. He shone at her, she helpless. She looked out at the hopeless rain.
"I love --"
"Oh but look here --"
"But I love --"
"What are you doing in the drawing room?"
"I've come to lunch"
"Do they know?"
"I haven't seen anyone"
"I don't know who to tell," she said distractedly. "They have all disappeared; they always are disappearing. You'd think this was the emptiest house in Ireland--we have no family life. It's no good my telling Brigid because she forgets, and the parlourmaid is always dressing.
I suppose I had better lay you a place myself--but I don't where were the knives are kept. I can't think why you are being so sudden all of a sudden, in every way; you never used to be. I haven't even done the flowers yet. I do wish you wouldn't Gerald--I mean be so actual. And do be natural at lunch, or I shall look such a goat. You really might have asked me, I never mind talking things over. But now the gong will go at any moment. And how do you know I'm not in love with a married man?

                                       

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Elizabeth Bowen (7 juni 1899 – 22 februari 1973)
Cover

 

 

De Duitse dichter, schrijver en cabaretier Fred Endrikat werd geboren op 7 juni 1890 in Nakel an der Netze. Zie ook alle tags voor Fred Endrikat op dit blog.

 

Motto

Wie aus des Lebens Schattenseiten
oft bricht ein Sonnenstrahl hervor,
so wirkt beim Menschen in ernsten Zeiten
der echte, goldige Humor.

Weil er für einige Sekunden
den bittren Ernst vergessen macht,
wird rasch ein jedes Herz gesunden,
wenn es mal richtig krank sich lacht.

 

 

Die Wühlmaus

Die Wühlmaus nagt von einer „Wurzel“
das „W“ hinfort – bis an die „Urzel“.
Sie nagt dann an der hintren Stell
auch von der „Urzel“ noch das „l“.
Die Wühlmaus nagt und nagt – oh weh –
auch von der „Urze“ noch das „e“.
Sie nagt die Wurzel klein und kurz,
bis aus der „Urze“ wird ein „Urz“.
Die Wühlmaus – ohne Rast und Ruh –
nagt von der „Urz“ auch noch das „U“.
Der Rest ist schwer zu reimen jetzt,
es bleibt zurück nur noch ein „Rz“.
Nun steht die „Rz“ im Wald allein,
die Wühlmäuse sind so gemein.

 

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Fred Endrikat (7 juni 1890 – 12 augustus 1942)
Portretfoto door Josef Breitenbach, 1932

 

 

De Engelse schrijfster en egyptologe Amelia Edwards werd geboren op 7 juni 1831 in Londen. Zie ook alle tags voor Amelia Edwards op dit blog.

Uit: A Thousand Miles Up The Nile

“It is the traveller's lot to dine at many table-d'hôtes in the course of many wanderings ; but it seldom befalls him to make one of a more miscellaneous gathering than that which overfills the great dining-room at Shepheard's Hotel in Cairo during the beginning and height of the regular Egyptian season. Here assemble daily some two to three hundred persons of all ranks, nationalities, and pursuits ; half of whom are Anglo-Indians homeward or outward bound, European residents, or visitors established in Cairo for the winter. The other half, it may be taken for granted, are going up the Nile. So composite and incongruous is this body of Nile-goers, young and old, well-dressed and ill-dressed, learned and unlearned, that the new-comer's first impulse is to inquire from what motives so many persons of dissimilar tastes and training can be led to embark upon an expedition which is, to say the least of it, very tedious, very costly, and of an altogether exceptional interest.
His curiousity, however, is soon gratified. Before two days are over, he knows everybody's name and everybody's business ; distinguishes at first sight between a Cook's tourist and an independent traveller ; and has discovered that nine-tenths of those whom he is likely to meet up the river are English or American. The rest will be mostly German, with a sprinkling of Belgian and French. So far en bloc ; but the details are more heterogeneous still. Here are invalids in search of health ; artists in search of subjects ; sportsmen keen upon crocodiles ; statesman out for a holiday ; special correspondents alert for gossip ; collectors on the scent of papyri and mummies ; men of science with only scientific ends in view ; and the usual surplus of idlers who travel for the mere love of travel, or the satisfaction of a purposeless curiousity.“

 

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Amelia Edwards (7 juni 1831 – 15 april 1892)
Rond 1860

 

 

De Duitse schrijfster Charlotte Niese werd geboren op 7 juni 1854 in Burg auf Fehmarn. Zie ook alle tags voor Charlotte Niese op dit blog.

Uit: Die Geschichte von einem, der nichts durfte

„Die Kleinstädter nannten den alten Grafen den Herrn Darfich. Und der Name war auch sehr bezeichnend, denn wie ein schüchternes Fragezeichen ging der alte Herr durch die Straßen des Städtchens; vorsichtig und mit leisem Tritt schlängelte er sich an den Häusern entlang, und wem er begegnete, dem wich er in weitem Bogen aus. Nicht, wie man anfangs geglaubt hatte, aus Hochmut, sondern aus reiner Bescheidenheit. Dadurch zeichnen sich ja nun die deutschen Grafen gewöhnlich nicht gerade aus; er bildete aber eine Ausnahme von der Regel, ohne daß ihm die Menschen dafür dankbar waren. So ist es immer: die größten Verdienste werden nicht belohnt. Übrigens wäre der alte Graf auch sehr erstaunt gewesen, für irgend etwas Anerkennung zu finden, denn er war nie in seinem Leben gelobt oder belohnt worden. Man erzählte sich, daß er in seiner Jugend nur mit großer Mühe soviel gelernt habe, daß er ein kleines Hofamt bekleiden konnte, und seine Kenntnisse waren immer in sehr bescheidnen Grenzen geblieben. Es gab Leute, die behaupteten, er stünde mit der deutschen Orthographie auf gespanntem Fuße, und, was für einen Grafen ein Kapitalverbrechen war, er verstünde kein Französisch. Jedenfalls versäumte er es, seine Unterhaltung durch Einstreuen kleiner französischer Sätze anmutiger zu machen, was man von einem gewesenen Höfling doch verlangen konnte, und wenn er Fremdwörter gebrauchte, so wandte er sie fast immer verkehrt an. Das war aber entschieden ein Zeichen von Unbildung. Alle die Grafen und Barone, die in der kleinen Stadt auf ihren Lorbeeren ruhten, sagten, man könne mit dem Grafen Darfich nicht umgehen, und die andern Leute sprachen es ihnen nach. So kam es, daß der arme Graf fast gar keinen Umgang hatte, und daß ihm seine große Bescheidenheit, die ihm seinen Beinamen eingetragen hatte, auch nichts half. Und er sprach doch so gern, er hätte doch auch gern in der Weinstube gesessen und mit den Herren über die Tagesfragen geschwatzt: ob der König von Dänemark nach Holstein kommen würde oder nicht, und ob die Gräfin Danner in seiner Begleitung sein oder ob sie zu Hause bleiben würde. Über diese Sachen hätte unser Graf ebensogut reden können wie seine Standesgenossen. Weil aber kein Mensch ihn nach seiner Meinung fragte, so sah er ein, daß er sich an andrer Stelle Freunde suchen müsse, wenn er welche haben wollte. Und so kam denn die Freundschaft mit Krischan.”

 

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Charlotte Niese (7 juni 1854 – 8 december 1935)

 

 

De Duitse schrijfster Geno Hartlaub werd op 7 juni 1915 in Mannheim geboren. Zie ook alle tags voor Geno Hartlaub op dt blog.

Uit: Muriel

„1945
Sie riefen über mich hinweg, mehrere Stimmen zugleich:
«Muriel!» Das bin ich, kann es nicht leugnen, weiB es genau. Es gibt nur wenige Madchen und Frauen in diesem Land, die so heiBen. Sie tun alles, um mir das in Erinnerung zurfickzurufen.
Noch vor kurzem war ich niemand, ein ungeborenes Wesen. Ich schwamm im Fruchtwasser des Todes, in der Dammerung großer Meerestiefen, hoffte, das Tageslicht, das in den Augen blendet, nicht noch einmal erblicken zu miissen. Mißtönend, grell, aus der Nähe, dann wieder von fern, dumpf wie durch Nebel- Oder Watteschichten, klingen die Stimmen der Schwestern, stören mich auf, als ich wieder versinken möchte. Schön war es in dem Land, in dem es keine Menschen, keine Gerausche, Gerüche, nichts, was man schmecken kann, gab, nur noch Bilder mit unscharfen Umrissen, die sich im Zeitlupentempo an mir vorbeibewegten.
Muriel. Alle im Quisisana haben mich immer nur bei meinem Vornamen genannt. Ich kann Sveas singenden schwedischen Tonfall vom Krächzen der Oberschwester und von der tiefen Stimme des Schweizer Oberarztes unterscheiden. Was wollt ihr von mir? Ich gehöre nicht zu euch. Kein Liderzucken, kein Mundwinkelverziehen soll verraten, daß ich nicht mehr bewußtlos bin. Ich will weit weg sein, unerreichbar. Obgleich ihr genug Erfahrung habt, wird niemand das Tauschungsmanéver merken.“

 

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Geno Hartlaub (7 juni 1915 – 25 maart 2007)
Cover

 

 

De Vlaamse dichter en schilder Jan Theuninck werd geboren in Zonnebeke op 7 juni 1954. Zie ook alle tags voor Jan Theunick op dit blog.

 

Yperiet

's avonds laat
vult een mist
de vallei
zonder te beseffen
verstikt hij ons
als een duistere macht
op de velden
liggen onze lijken
en onder het gras
een bruine aarde.

 

 

Tyne Cot

toen jullie
naar het front
trokken
waren jullie
levende helden
en nu
liggen jullie
op de heuvel
waar alleen
papavers bloeien

 

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Jan Theuninck (Zonnebeke, 7 juni 1954)

 

 

De Hongaarse schrijver en draaiboekauteur Gábor von Vaszary werd geboren op 7 juni 1897 in Boedapest. Zie ook alle tags voor Gábor von Vaszary op dit blog.

Uit: Sie

“Paris erlebte einen wunderschönen Morgen. Das Sonnenlicht fiel in goldenen Bündeln ins Zimmer, als ich die Vorhänge zurückschob und die Fenster aufriss. Auf den Straßen unten wirbelte das Leben. Die Menschen kamen und gingen munter, die Laufburschen auf den Fahrrädern huschten lustig pfeifend über den Asphalt mit der überlegenen Wonne von Menschen, die ein Vehikel benutzen können. Im dritten Stock des gegenüberliegenden Hauses putzte ein hübsches Mädchen das Fenster und trat kühn auf das Fenstergesims. Genau unter ihr betrachtete ein Herr mit seinem Hund den Himmel und drehte den Kopf stark nach oben. Der Hund und er sahen sich überraschend ähnlich ...”

 

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Gábor von Vaszary (7 juni 1897 – 22 mei 1985)
Cover

Geschreven door Romenu om 12:02 Reageer op dit bericht

Jan Engelman

De Nederlandse dichter Johannes Aloysius Antonius Engelman werd geboren in Utrecht op 7 juni 1900. Engelman begon als journalist bij het Utrechtse dagblad Het Centrum en werd vervolgens in 1932 redacteur van het dagblad De Tijd, waar hij samen met A. van Domburg en A. van Duinkerken vanaf 1933 de kunstredactie vormde. Samen met Pieter van der Meer de Walcheren verzorgde hij van 1926 tot 1941 de rubriek Kunst en Letteren in het weekblad De Nieuwe Eeuw. In 1953 werd hij docent esthetiek en moderne kunst aan de Jan van Eyckacademie in Maastricht, een functie die hij slechts korte tijd vervulde. Na enkele gedichten te hebben gepubliceerd in tijdschriften, bundelde hij op aandringen van zijn vriend H. Marsman zijn poëzie in “Het roosvenster” (1927), in 1930 gevolgd door de bundel “Sine nomine”. Gedichten hieruit werden opnieuw opgenomen in wat zijn meest belangrijke en meest herdrukte bundel zou worden: ”Tuin van Eros” (1932). Deze bundel werd bekroond met de poëzieprijs van de Maatschappij der Nederlandse Letterkunde. Anders dan veel van zijn rooms-katholieke geloofsgenoten heeft Engelman meegewerkt aan tijdschriften als De Vrije Bladen en Forum. Engelman schreef aanvankelijk voor Roeping en hij was mede-oprichter van De Gemeenschap. Dat laatste blad verliet hij in 1930 vanwege een conflict met de gebroeders Kuitenbrouwer die het blad in zijn ogen in fascistisch vaarwater brachten. Toen die een eigen tijdschrift oprichtten onder de naam De Nieuwe Gemeenschap, keerde Engelman terug in de redactie van De Gemeenschap op aandringen van Anton van Duinkerken. Tijdens WO II verwierf Engelman voldoende kennis van het Grieks om hem in staat te stellen Sophocles' “Oedipus” te vertalen. Hij maakte ook een vertaling van de tekst van Bachs Mattheuspassion (1950). Zijn muzikaliteit maakte hem een ideale partner voor veel musici met wie hij samenwerkte voor opera's en gelegenheidsspelen. Zo schreef hij het libretto voor de opera “Philomela” (1950) van Hendrik Andriessen. Zijn belangstelling voor het oude Griekenland en zijn reizen naar dat land leidde tot de reisbrieven in “Tweemaal Apollo” (1955). In 1960 werd zijn poëzie verzameld in “Verzamelde gedichten”, waarvan in 1972 een heruitgave volgde die werd uitgebreid met “Het Bittermeer”. In 1955 werd aan Jan Engelman de Constantijn Huygensprijs toegekend voor zijn gehele oeuvre.

 

VERA JANACOPOULOS

Cantilene

Ambrosia, wat vloeit mij aan?
uw schedelveld is koeler maan
en alle appels blozen

de klankgazelle die ik vond
hoe zoete zoele kindermond
van zeeschuim en van rozen

o muze in het morgenlicht
o minnares en slank gedicht
er is een god verscholen

violen vlagen op het mos
elysium, de vlinders los
en duizendjarig dolen

 

 

Doorreis

God heeft ons spelende beschreven,
als kindren hulploos gaan wij heen.
Geen heul is ons in 't lest gebleven,
zijn diepe vaderlach alleen.

O bloed, bestijg de broze zomen
van dit gevonnist, schuldig lijf:
gij hebt een koninkrijk ontnomen
en gij alleen rekt ons verblijf.

Maar hoor, wanneer de blauwe velden
der nacht begroeid van sterren staan,
wat aarde, zee en wind niet telden
en laat geen fluist'ring u ontgaan.

 

 

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Jan Engelman (Utrecht 7 juni 1900—Amsterdam 20 maart 1972)
Portret door Piet Vermeulen, 1961



Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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