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Berichten van 28 oktober 2015 tot 29 oktober 2015

Matthias Zschokke, Harald Hartung, Mohsen Emadi, Dominick Dunne, Claire Goll, Zbigniew Herbert, Lodewijk van Oord

De Zwitserse dichter, schrijver en filmmaker Matthias Zschokke werd geboren op 29 oktober 1954 in Bern. Zie ook mijn blog van 29 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Matthias Zschokke op dit blog.

Uit: Der Mann mit den zwei Augen

„Eine rumänische Pflegerin hob den Hörer ab und gab ihn weiter an die Frau im Liegestuhl. Die murmelte: »Io dormo, io dormo.« Der Mann mit den zwei Augen lachte und sagte: »Seit wann können Sie Italienisch? Ich bin’s, hören Sie? Sie schlafen nicht, Sie telefonieren mit mir.« Daraufhin bekam sie einen Hustenanfall, und er verabschiedete sich. Io dormo, io dormo waren ihre letzten Worte gewesen. Am Abend starb sie. Einen Tag vorher war auch ihre einundzwanzigjährige Katze gestorben. Das hatte der Mann ihr eigentlich mitteilen wollen.
Die Katze war ihr als halbwüchsiges, verwildertes Tier zugelaufen und blieb bis zuletzt schmal und scheu. Sie hatte auffallend große, fast durchsichtige Ohren und machte nur selten, völlig unerwartet, zwei, drei Schritte auf Menschen zu, um sich dann ohne übertriebene Eile wieder von ihnen zu entfernen. Den Mann mit den zwei Augen hatte sie grundsätzlich nicht beachtet. Nur ein einziges Mal hatte sie sich ihm vorsichtig genähert, war ihm ums rechte Bein gestrichen und danach mit senkrecht erhobenem Schwanz davongegangen. Wie es dazu gekommen war, lässt sich nicht rekonstruieren. Er freute sich jedenfalls sehr darüber und dachte, nun hätte er sie für sich gewonnen.
Als junges Tier hatte sie eine porzellanzarte, rosarote Nase. Manchmal vergaß sie, die Zungenspitze ins Maul zurückzuziehen. Den Ausdruck ihres Gesichts hätte man dann als leicht besorgt umschreiben können. Sie erweckte ihr ganzes Leben lang den Eindruck, schwere Verantwortung zu tragen zu haben. Was für ein Ernst!
Was für ein zierlicher Körper! Was für kühle, weiche Pfoten! Wer keine Katzen mag, wird verständnislos den Kopf schütteln über diese Zeilen. Der Mann mit den zwei Augen konnte nicht anders, ihm gefielen Tiere. In deren Umgebung war ihm wohl, und die Freude, am Leben zu sein, flammte jeweils kurz in ihm auf. Von Pferden zum Beispiel wusste er, dass sie schlecht schlafen, wenn man sie nachts allein draußen lässt. Pferde bewachen wechselseitig ihren Schlaf. Dies zu wissen beglückte ihn.“

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Matthias Zschokke (Bern, 29 oktober 1954)

 

 

De Duitse schrijver, dichter en literatuurwetenschapper Harald Hartung werd geboren op 29 oktober 1932 in Heme. Zie ook mijn blog van 29 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Harald Hartung op dit blog.

Uit: Der Tag vor dem Abend

„Jemand etwas ins Stammbuch schreiben, ist ein verblasster Ausdruck. Die Sitte, dass man sich zum Namen einen Satz oder Denkspruch in ein eigens dafür vorgesehenes Buch schreiben lässt, ist schon lange aus der Mode gekommen.
Im 16. Jahrhundert verbreitete sich der Brauch der livres d’amis oder libri d’amici über ganz Europa und erlebte im19. Jahrhundert seine Hochblüte. Gunst- oder Freundschaftsbekundung,Rat oder Lebensweisheit – die Freundeschrieben es einander ins Stammbuch, wie auch die Eltern den Kindern und Enkeln oder die Professoren ihren Studenten.
Im Faust richtet der Schüler an Mephisto die Bitte: »Ich kann unmöglich wieder gehn, / Ich muß Euch noch mein Stammbuch überreichen. / Gönn’ Eure Gunst mir dieses Zeichen!«
Widmungsgedichte und Stammbuchverse gehören in die Produktion unserer klassischen und romantischen Dichter.
Auch Achim von Arnim schrieb dergleichen Gelegenheitspoesien. Zu seinen letzten Veröffentlichungen gehörten die »Ausgestreuten Stammbuchblätter« aus dem Berliner Musenalmanach für 1831. Unser Gedicht ist ein Einzelstück aus Arnims Nachlaß. Es wurde nach Bettines Handschrift unter dem Titel »In das Stammbuch eines jungen Kaufmanns« gedruckt. Das originale Stammbuchblatt trug eine Widmung an Leberecht von Guaita, datiert auf den 19.11.1828. Dieser Leberecht, damals ein junger Mann von 14 Jahren, war der jüngere Sohn von Bettines Schwester Meline. Er war mit seiner Familie von Frankfurt Anfang November 1828 nach Berlin gekommen, wo sein älterer Bruder Karl immatrikuliert wurde.
Man kann nicht sagen, daß Arnims kleines Gedicht besondere Rücksicht auf den jungen Adressaten nimmt. Doch heiter und leicht gefügt ist es schon, und man meint jenen »Luftzug von Ironie« in ihm zu erkennen, den Clemens Brentano in Arnims Gedichten sehen wollte.“

 

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Harald Hartung (Herne, 29 oktober 1932)

 

 

De Iraanse dichter en vertaler Mohsen Emadi werd geboren op 29 oktober 1976 in Sari. Zie ook mijn blog van 29 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Mohsen Emadi op dit blog.

 

Death is when the heart

Death is when the heart does not beat and the clock beats.
Love is when the heart beats and the clock does not beat.
Perhaps this simple comparison explains
why you glanced at your watch.
You knew that waiting is the dense endurance of eternity
and love, the miracle of mortals,
makes eternity ashamed,
but death does not wait for anybody.

The long summer afternoon
was going down on coffins and clock towers
the ruins knew
and you did not know
that war makes waiting invalid
and saving life
the whole Truth.

Was she dead?
Had she fled without you?
Or you were not in love anymore?
The dead were not answering.
The living were escaping
and love from then on
beat within
the pulsing of a clock.

 

Vertaald door Lyn Coffin

 

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Mohsen Emadi (Sari, 29 oktober 1976)

 

 

De Amerikaanse schrijver, journalist en filmproducent Dominick Dunne werd geboren 29 oktober 1925 in Hartford, Connecticut. Zie ook alle tags voor Dominick Dunne op dit blog.

Uit: Too Much Money

“A few years ago there was a rumor that I had been murdered at my house in Prud'homme, Connecticut, by a cross-country serial killer of rich older men. Of course, it wasn't true, although it was a rumor that lingered for a while: Gus Bailey was dead. There was indeed a serial killer at the time, who was very much in the news. He had just killed a couturier in Miami who was so famous that Princess Diana and Elton John and his future husband attended the funeral in Milan. I confess now to having been the person who started the rumor. I couldn't figure out how to finish a novel I was writing at the time, and I wanted desperately to leave the next day for the Cannes Film Festival with Stokes Bishop, my editor at Park Avenue magazine, who assured me in advance that I was to be seated between the French film star Catherine Deneuve and Princess Olga of Greece at the magazine's party at the Hôtel du Cap in Antibes. I didn't want to miss that so I just grabbed the headline news of the murder in Miami and added Gus Bailey to the killer's list, thus ending the novel, and I flew to France. Do I regret having done that? Yes.
My name is Augustus Bailey, but I am called Gus Bailey by everyone who knows me. It happens that I am often recognized by strangers on the street, or in public places, and even those people call me Gus. I only use Augustus Bailey on my passport, my driver's license, the covers of the books I write, my monthly diaries for Park Avenue magazine, and the weekly introductions on my cable television series, Augustus Bailey Presents, which I host. I thought it best to tell you a bit about myself before I get into the story that I am about to tell. It should be pointed out that it is a regular feature of my life that people whisper things in my ear, very private things, about themselves, or about others. I have always understood the art of listening.
The characters in all my novels are based on real people, or combinations of real people, and they are often recognizable to the readers. Many of the ones who recognized themselves in the books became livid with me. If you could have heard the way Marty Lesky, the Hollywood mogul, who has since died, yelled at me over the telephone. There was a time when I would have been paralyzed with fear at such a call from Marty Lesky, but that time has passed. It made him more furious that I was not writhing with apologies, but the dynamic between us had changed over the years and I no longer feared him, as I used to fear male authority figures, going all the way back to the terror my father inspired in me as a child, but that's another story. I've lost several friends over my books. One I missed. One I didn't.”

 

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Dominick Dunne (29 oktober 1925 - 26 augustus 2009)

 

 

De Duits – Franse schrijfster Claire Goll werd geboren op 29 oktober 1890 in Nürnberg. Zie ook mijn blog van 29 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Claire Goll op dit blog.

 

Du bist zart

Du bist zart
Wie die Fingerabdrücke
Der Vögel im Schnee.

Du bist traurig
Wie die Pinie am Berg
Mit dem zerzausten Haar.

Du bist süss
Wie die Datteln
Biblischer Palmbäume.

Und ich betrüge dich,
Gerade weil du so sanft bist
Und so vollendet traurig.

 

 

Ich hab den Abendstern

Ich hab den Abendstern
Meinen Lieblingsschmuck
In einem Taxi verloren

Ich hab meinen Geliebten
Auf dem Spielplatz der Engel
Zwischen Mars und Frankreich verloren

Eine Regenzeit beginnt in meinen Augen
Die Raben tragen Trauer
Die jungen Vögel hören auf zu wachsen

Mein Liebster und der Abendstern
Waren ein - und derselbe:
Blumen streikt mit mir: hört auf zu lächeln!

 

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Claire Goll (29 oktober 1890 – 30 mei 1977)
In 1939

 

 

De Poolse dichter, schrijver en essayist Zbigniew Herbert werd geboren op 29 oktober 1924 in Lemberg. Zie ook alle tags voorZbigniew Herbert op ditblog en ook mijn blog van 29 oktober 2009 en ook mijn blog van 29 oktober 2010

 

Pebble

The pebble
is a perfect creature

equal to itself
mindful of its limits

filled exactly
with a pebbly meaning

with a scent that does not remind one of anything
does not frighten anything away does not arouse desire

its ardour and coldness
are just and full of dignity

I feel a heavy remorse
when I hold it in my hand
and its noble body
is permeated by false warmth

--Pebbles cannot be tamed
to the end they will look at us
with a calm and very clear eye

 

 

A Russian Tale

The tsar our little father had grown old, very old. Now he could not even strangle a dove with his own hands. Sitting on his throne he was golden and frigid. Only his beard grew, down to the floor and farther.

Then someone else ruled, it was not known who. Curious folk peeped into the palace windows but Krivonosov screened the windows with gibbets. Thus only the hanged saw anything.

In the end the tsar our little father died for good. The bells rang and rang, yet they did not bring his body out. Our tsar had grown into the throne. The legs of the throne had become all mixed up with the legs of the tsar. His arm and the armrest were one. It was impossible to tear him loose. And to bury the tsar along with the golden throne - what a shame.

 

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Zbigniew Herbert (29 oktober 1924 – 28 juli 1998)
 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse schrijver Lodewijk van Oord werd geboren in Madrid in 1977. Zie ook alle tags voor Lodewijk van Oord op dit blog.

Uit: Albrecht en wij

“Dit is het jasje dat ik draag als het erop aankomt: in de hectiek van de laatste draaidag, bij de pitch van een nieuw scenario, of nu, op de ochtend voor de grote presentatie. Ik neem plaats voor de spiegel en open de voorpanden van het colbertje. In spiegelbeeld ontwaar ik het motto van mijn dierentuin, dat in zwarte letters over de kop van een cartooneske olifant gedrapeerd is.
Terwijl het koffiezetapparaat begint te pruttelen, trek ik de keukendeur open en stap naar buiten. Het ontwaken van de dag, de uren rondom zonsopkomst, daar draait het allemaal om. Ik heb een vaste route die me in een klein uur over mijn favoriete paden zal leiden. Mijn wereldreis voor dag en dauw, of: mijn veldtocht voor het ontbijt. Niet alleen is het een prachtige wandeling, in alle rust en frisheid die de ochtend met zich meebrengt, maar meer nog is het een vorm van leiderschap, een manier om als directeur het bedrijf op de huid te zitten, om als eerste te weten hoe mijn dierentuin erbij staat, hoe de beesten eraan toe zijn.
Schuin tegenover de directeurswoning woont de kleine panda, altijd doezelend in haar eenzame boom. Elke ochtend als ik langsloop klap ik even in mijn handen, waarna de panda kort haar lichtbruine kopje opricht, maar deze ochtend reageert ze niet. Ik klap opnieuw, ditmaal harder, maar zelfs de bonte bruine staart komt niet in beweging. Leuk beest, dat altijd precies doet waar ze zin in heeft. In een draf wandel ik langs kantoorgebouw De Verwachting naar de mensapen.
Sinds ik directeur ben, heb ik over de chimpansee een aantal populaire studies gelezen. De meeste vrouwtjes zijn de afgelopen dagen vruchtbaar geworden, hun aarzen en genitaliën zijn zo roze als het glazuur op een tompouce, gezwollen als een ballon. In het apenhuis zie ik de jonge mannetjes rondspringen als losgeslagen pubers, hun hormonen achterna.”

 

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Lodewijk van Oord (Madrid, 1977)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e oktober ook mijn blog van 29 oktober 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:52 Reageer op dit bericht

Lee Child

De Engelse schrijver Lee Child (pseudoniem van Jim Grant) werd geboren op 29 oktober 1954 in Coventry. Hij groeide echter op in Birmingham, waar hij de school bezocht waar onder andere J.R.R. Tolkien ook leerling geweest was. Hij studeerde rechten, maar ging na zijn studie in het theater werken. Hij werd in dienst genomen door Granada Television in Manchester en werkte in de 18 jaren die volgden onder andere aan series als “Brideshead Revisited”, “The Jewel in the Crown”, “Prime Suspect” en “Cracker”. In 1995 werd hij vanwege een reorganisatie ontslagen en besloot hij in zijn levensonderhoud te voorzien als schrijver. Hij schreef zijn eerste boek met de hand aan de eettafel omdat hij met de aanschaf van een computer wilde wachten tot hij succes had als schrijver. Dat succes kwam met dat eerste boek. “Killing Floor” en sindsdien is Child professioneel schrijver. Hij woont voornamelijk in Manhattan, maar heeft ook een huis in Zuid-Frankrijk. Alle boeken van Lee Child hebben de Amerikaanse ex-militair Jack Reacher als hoofdpersoon. Reacher, die uit eigen beweging het leger heeft verlaten, leidt een zwervend bestaan in de Verenigde Staten, waar hij zijn avonturen beleeft. Cilds roman "One Shot" werd verfilmd onder de titel “Jack Reacher” en de film is eind 2012 première gegaan met Tom Cruise in de rol van Jack Reacher..

Uit: Killing-Floor

“I was arrested in Eno's diner. At twelve o'clock. I was eating eggs and drinking coffee. A late breakfast, not lunch. I was wet and tired after a long walk in heavy rain. All the way from the highway to the edge of town.
The diner was small, but bright and clean. Brand-new, built to resemble a converted railroad car. Narrow, with a long lunch counter on one side and a kitchen bumped out back. Booths lining the opposite wall. A doorway where the center booth would be.
I was in a booth, at a window, reading somebody's abandoned newspaper about the campaign for a President I didn't vote for last time and wasn't going to vote for this time. Outside, the rain had stopped but the glass was still pebbled with bright drops. I saw the police cruisers pull into the gravel lot. They were moving fast and crunched to a stop. Light bars flashing and popping. Red and blue light in the raindrops on my window. Doors burst open, policemen jumped out. Two from each car, weapons ready. Two revolvers, two shotguns. This was heavy stuff. One revolver and one shotgun ran to the back. One of each rushed the door.
I just sat and watched them. I knew who was in the diner. A cook in back. Two waitresses. Two old men. And me. This operation was for me. I had been in town less than a half hour. The other five had probably been here all their lives. Any problem with any of them and an embarrassed sergeant would have shuffled in. He would be apologetic. He would mumble to them. He would ask them to come down to the station house. So the heavy weapons and the rush weren't for any of them. They were for me. I crammed egg into my mouth and trapped a five under the plate. Folded the abandoned newspaper into a square and shoved it into my coat pocket. Kept my hands above the table and drained my cup.
The guy with the revolver stayed at the door. He went into a crouch and pointed the weapon two-handed. At my head. The guy with the shotgun approached close. These were fit lean boys. Neat and tidy. Textbook moves. The revolver at the door could cover the room with a degree of accuracy. The shotgun up close could splatter me all over the window. The other way around would be a mistake. The revolver could miss in a close-quarters struggle and a long-range shotgun blast from the door would kill the arresting officer and the old guy in the rear booth as well as me. So far, they were doing it right. No doubt about that. They had the advantage. No doubt about that, either. The tight booth trapped me. I was too hemmed in to do much. I spread my hands on the table. The officer with the shotgun came near.
"Freeze! Police!" he screamed.”

 

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Lee Child (Coventry, 29 oktober 1954)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Evelyn Waugh, Jan Weiler, JMH Berckmans, John Hollander, Al Galidi, Uwe Tellkamp

De Britse schrijver Evelyn Waugh werd geboren in Londen op 28 oktober 1903. Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Evelyn Waugh op dit blog.

Uit:Brideshead Revisited

'It wasn't one of my party. It was someone from out of college.'
'Well, it's just as nasty clearing it up, whoever it was.'
'There's five shillings on the sideboard.'
'So I saw and thank you, but I'd rather not have the money and not have the mess, any morning.'
I took my gown and left him to his task. I still frequented the lecture-room in those days, and it was after eleven when I returned to college. I found my room full of flowers; what looked like, and, in fact, was, the entire day's stock of a market-stall stood in every conceivable vessel in every part of the room. Lunt was secreting the last of them in brown paper preparatory to taking them home.
'Lunt, what is all this?'
'The gentleman from last night, sir, he left a note for you.'
The note was written in conté crayon on a whole sheet of my choice Whatman H.P. drawing paper: I am very contrite. Aloysius won't speak to me until he sees I am forgiven, so please come to luncheon today. Sebastian Flyte. It was typical of him, I reflected, to assume I knew where he lived; but, then, I did know.

 

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Anthony Anfrews (Sebastian), Diana Quick (Julia) en Jeremy Irons (Charles) in de tv-serie Brideshead Revisited uit 1981

 

'A most amusing gentleman, I'm sure it's quite a pleasure to clean up after him. I take it you're lunching out, sir. I told Mr Collins and Mr Partridge so—they wanted to have their commons in here with you.'
'Yes, Lunt, lunching out.'
That luncheon party—for party it proved to be—was the beginning o f a new epoch in my life.
I went there uncertainly, for it was foreign ground and there was a tiny, priggish, warning voice in my ear which in the tones of Collins told me it was seemly to hold back. But I was in search of love in those days, and I went full of curiosity and the faint, unrecognized apprehension that here, at last, I should find that low door in the wall, which others, I knew had found before me, which opened on an enclosed and enchanted garden, which was somewhere, not overlooked by any window, in the heart of that grey city."

 

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Evelyn Waugh (28 oktober 1903 – 10 april 1966)
 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Jan Weiler werd geboren op 28 oktober 1967 in Düsseldorf. Zie ook alle tags voor Jan Weiler op dit blog.

Uit: Das Pubertier

„Den Rest des Abends verbrachten wir damit, die   Klagen   und   Selbstvorwürfe   unserer   Freunde   entgegenzunehmen.   Ich   lernte:   Kinder,   die du als liebenswürdige Geschöpfe voller Anmut und Charme in Erinnerung hattest, verwandeln sich innerhalb kurzer Zeit in stinkende Monster (Jungs) oder hysterische Amazonen (Mädchen).
Wenn die Familie viel Glück hat, verlassen die Jugendlichen diese danger zone der Eiterpickel und befleckten   Unterwäsche   als   lebenstüchtige   Erwachsene. Einige jedoch verbleiben für immer im Schattenreich der Adoleszenz, machen aber dennoch manchmal Karriere.
Zurück zu unseren armen Freunden, die immer sehr auf ein partnerschaftliches Verhältnis zu ihren Kindern   gebaut   hatten:   Die   Gespräche,   eigentlich sind es Gebrülle, haben bei ihnen herrliche Themen wie Hygiene, Drogen, Umgangsformen, Ernährung und Faulheit. Ich bestand darauf, dass ich auch in Zukunft niemals Sätze sagen würde wie: «Ich kann nicht ertragen, wie du deine Zeit sinnlos verplemperst.» Oder: «Räum endlich diesen Saustall auf.» Ich fand, dass beide Angelegenheiten in das Selbstbestimmungsrecht der Kinder fallen und die Eltern nichts angehen. Mein Freund lachte bitter und goss sich einen Absinth ein.
Auf dem Heimweg schwiegen wir. Ich stellte mir den Besuch von Carlas erstem Freund vor und wie ich ihm die Haustür öffnen würde. Eine Mischung aus Thor, dem Hammergott, und Catweazle steht vor mir und fragt, ob Carla zu Hause ist. Ich sage:
«Aha, Kamerad, erst geht es mal zum Eignungstest.» Dieser beinhaltet Fragen nach dem Beruf des Vaters, dessen politischen Präferenzen und der Marke seines Autos.“

 

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Jan Weiler (Düsseldorf, 28 oktober 1967)

 

 

De Vlaamse schrijver JMH Berckmans (Jean-Marie Henri) werd geboren in Leopoldsburg op 28 oktober 1953. Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor JMH Berckmans op dit blog.

Uit: De wortel in de brievenbus

“Het aller, allereerste ogenblik, toen je uit die bittere, troosteloze kut die bittere, troosteloze aarde werd opgesmeten, bedacht je aan de snelheid van een elektron in een deeltjesversneller dat je er je hele verdere leven zou moeten over doen om die ene enkele metafoor te vinden, nu, met wat meeval een half leven later, maar met wat jij rookt en zuipt en snuift en spuit en neukt zonder kondoom, vorig weekend nog met die straalbezopen pothoer van 't Faboert, zal dat wel niet zo zijn, bon, zegt men hier, soit, veertig jaar later denk je dat er niet die ene enkele metafoor bestaat maar dat er honderdduizend metaforen voor bestaan en dat je ze allemaal moet boekstaven voor het te laat is, voor niemand er nog weet kan van hebben, voor ze nooit nog kunnen worden geopenbaard. Aan de wereld. Aan de mensheid. Aan het nageslacht, al is het niet het jouwe en zal het ook nooit meer het jouwe zijn want jij sterft uit, jij teert weg, jij verpietert zienderogen. Jij gaat zienderogen naar de bom.
Na het avondeten, na het zwelgen van het varken aan de trog, valt mijn vader in slaap op de woonkamerstoel en kijk ik met mijn moeder naar het Rad van Fortuin. Alle dagen kijk ik met mijn moeder naar het Rad van Fortuin, terwijl mijn vader na het zwelgen hangt te slapen aan de woonkamertafel, het hoofd zwengelend van links naar rechts, beurtelings gesteund door z'n linker dan wel z'n rechterhand, af en toe uitbarstend in een apocalyptische hoest- en schetenbui. Maar verder slapen doet hij, nu hij verzadigd is. Hij slaapt en hoest en schijt en heeft nog weet van nougabollen.
We letten er niet meer op. We raden kurketrekker en John Major een hele tijd voor de kandidaten, kurketrekker was makkelijk met al die k's, John Major was iets moeilijker maar we vonden 'em toch. Het woord van de superronde was kernenergie maar de trezebees kwam er niet op. Niks aanbouwkeuken. Morgen opnieuw proberen. Voor de auto of de eetplaats.”

 

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JMH Berckmans (28 oktober 1953 - 31 augustus 2008)

 

 

De Amerikaanse dichter en criticus John Hollander werd geboren op 28 oktober 1929 in New York. Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor John Hollander op dit blog.

 

A Cup Of Tremblings

Facing deep wine raised in the
Tilted, earthen cup, the dark
Opening into further
Dark, eyes wide, he could perceive,
Around the rim of the dark,
Breathings of the afternoon;
As, eyes shuttered, he could see
Sleep, so, opened, they would show
Him death-but now momently
In the heart of the wine, far
Away, the muses of waltz
Moved, as if seen from a height
Down a narrowing defile,
In an unsliadowed meadow.

 


THE SAME QUESTION

1

ONE CREATURE TO BEAR THE WHOLE OF IT?

It is all here. It is all with us:
Pools of water-well, we have our eyes.
Mountains-well, a man is most human
Standing up. Broad meadows-well, we sleep.
Rivers- we do run on, but can come
To join another. Oceans-we can
Remember mothers of our mothers.
Forests-we wander darkly in some
Bright plaza of another; but night
Falls. Sands-seconds of arc in the sets
Of circles nested between our eye
And the rhyming horizon. Deluge-
The first tear of sweat our terror weeps.
Landslide-hear the pestle of thighbonc
Grinding away its mortar socket.

 

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John Hollander (28 oktober 1929 – 17 augustus 2013)
 

 

 

De Nederlandstalige dichter en schrijver Al Galidi (eigenlijk Rodhan Al Khalidi) werd geboren werd in Al-Najaf(een klein dorpje in het Zuiden van Irak). Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Al Galidi op dit blog.

 

Het eerste mislukte begin

Ze hebben de muur bezet,
de zolder gegijzeld,
het dak vermoord
en het raam dichtgetimmerd.
Ze dwongen het balkon
zijn planten
op de stoep te gooien
en zelfmoord
te plegen.
Ze begroeven de kelder,
ze bevalen de schuur haar rommel achter te laten
en te verdwijnen
en
ik
leef nog.
Ik kook voor mijn vrienden,
koop beltegoed voor mijn woorden
en het belangrijkste:
ik kan nog slapen,
minstens zes uur per nacht
en soms zelfs
zonder slaaptabletten.

 

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Al Galidi (Al-Najaf, 1971)

 

 

De Duitse schrijver Uwe Tellkamp werd geboren op 28 oktober 1968 in Dresden. Zie ook mijn blog van 28 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Uwe Tellkamp op dit blog.

Uit: Der Turm

“- Die Bahnhofsuhren in den verästelten Trakten des Anatomischen Instituts ließen die Sekundenzeiger schleichen und auf der Zwölf zögern, bis der Minutenzeiger aus seiner Erstarrung ins nächste Fach fiel, wo er Haftanker auszuschießen schien, in denen er wie betäubt, gestaucht von den Puffern der vergangenen und der bevorstehenden Minute, hängenblieb; Omnia vincit labor, behauptete die Glocke auf dem Kroch-Hochhaus, von zwei Riesen mit Hämmern geschlagen, und die Gelehrten, die sozialistischen Glasperlenspieler, die ludi magistri an der Universität, die als geöffnetes steinernes Buch mit dem Karl-Marx-Kopf als Galions-Totem im Meer schwamm, beugten sich über den Geist der Goethezeit, luden die Revolution in den Zeugenstand, verkündeten das Prinzip Hoffnung, dozierten über das Klassische Erbe im Hörsaal 40, sezierten den menschlichen Körper in den Sälen unter der Liebigstraße: Hier steht der Tod im Dienst des Lebens, Anatomie: Schlüssel und Steuerruder der Medizin
– Suchend, in der Nacht der Strom, ein ermüdetes krankes Tier, träumend in einem Schlafgehäuse, um das die Kälte steigt, und Straßenadern auf den Inseln, schütter beleuchtet, eingezwängt in den Frost und das Schweigen, Menschen mit biegsamen Schatten hasten über die Magistralen, wo am 1. Mai die Banner wehen, Marschmusik aus den Lautsprechermembranen spiralt wie Metallspäne von einem Werkstück in einer Drehbank, Sprengladungen, Meißel, Preßlufthämmer treiben Stollen in den Berg, schälen die Fingerspitzen des Flusses voran, die Stachanow-, die Hennekke-Bewegung, die Tunnelbohrer schürfen unter den Inseln, Zimmerleute fügen die Stützhölzer, der Fluß öffnet Hörrohre
– Die Große Uhr schlug, und das Meer stieg vor den Fenstern, den Zimmern mit den Farntapeten und den Eisblumen an den Leuchtern, den Stuckdecken und schönen Möbeln, ererbt aus verschollener Bürgerlichkeit, worauf die Baskenmützen der Denkmalpfleger anspielten, die gemessenen Gesten törtchenessender Damen in den italienischen Cafés, die blumigen und chevaleresken Grußzeremonien der Dresdner Kunstausübung, die versteckten Zitate, die mandarinhaften, pädagogischen, anspielungsreichen Rituale des Freundeskreises Musik, die gravitätischen Küren schlittschuhlaufender älterer Herren in den Eisparks; übriggeblieben im sanfthügeligen Elbtal in Häusern unterm Sowjetstern, übriggeblieben wie die Hermann-Hesse-Ausgaben der Vorkriegszeit, die zigarrenbraunen Thomas-Mann-Bände des Aufbau-Verlags aus den fünfziger Jahren, eifersüchtig bewacht in Antiquariaten, deren unterseeisches Licht dem Eintretenden Andacht verordnete, Papierschiffe, in denen sich langsam an Erinnerungen vergiftende Fossile hausten, Topfpflanzen hegten und den Kompaß über den knarrenden Parketten unbeirrbar auf Weimar gerichtet hielten, übriggeblieben in den Rosen, die um die Insel wuchsen, über die Ziffernblätter der Uhren, die rosteten, und deren Perpendikel zwischen den Polen Stille und Unstille (es war eine, bloßer »Lärm« oder »Geräusch« war es nicht) durch unsere Leben schnitten.“

 

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Uwe Tellkamp (Dresden, 28 oktober 1968)
 




Zie voor nog meer schrijvers van de 28e oktober ook
mijn blog van 28 oktober 2012 deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:23 Reageer op dit bericht

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