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Berichten van 9 januari 2016 tot 10 januari 2016

Antonio Muñoz Molina, Annette von Droste-Hülshoff, Dennis Cooper, Saskia Stehouwer, Adrian Kasnitz, Mies Bouhuys, Harrie Geelen

De Spaanse schrijver Antonio Muñoz Molina werd geboren op 10 januari 1956 in Úbeda in de provincie Jaén. Zie ook alle tags voor Antonio Muñoz Molina op dit blog.

Uit: Die Nacht der Erinnerungen (Vertaald doorWilli Zurbrüggen)

„Ich habe ihn immer deutlicher gesehen, wie er aus dem Nichts auftauchte, aus dem Nirgendwo kommend wie aus einem Gedankenblitz heraus, mit dem Koffer in der Hand und ermüdet vom Hinaufeilen der von den schrägen Schatten der Marmorsäulen schraffierten Treppe, benommen von der maßlosen Weite, in die er eintritt und in der rechtzeitig seinen Zug finden zu können er sich nicht ganz sicher ist. Ich habe ihn unter all den anderen erkannt, unter denen er nicht auffällt in seinem dunklen Anzug, dem gleichfalls dunklen Regenmantel und Hut. Seine Kleidung ist europäischen Schnitts und für die Stadt und die Jahreszeit vielleicht etwas zu formell, genau wie der Koffer in seiner Hand, solide und teuer, aus Leder, doch ziemlich abgenutzt schon nach all dem Reisen, mit Aufklebern von Hotels und Reedereien, mit Kreideresten von Zollabfertigungen; ein Koffer, der schwer in seiner vom Umklammern des Tragegriffs schmerzenden Hand hängt und für eine so lange Reise dennoch unzureichend scheint. Mit der Präzision eines Polizeiberichts oder eines Traums nehme ich alle Einzelheiten der Wirklichkeit wahr.
Ich sehe sie in dem Moment vor mir auftauchen und Gestalt annehmen, als Ignacio Abel mitten im Geschiebe der Menge einen Augenblick stehen bleibt und sich umdreht wie einer, der gehört hat, dass man seinen Namen ruft. Vielleicht hat ihn jemand gesehen und sagt oder ruft seinen Namen, um über dem Tumult gehört zu werden, der von Marmorwänden und Eisengewölben widerhallt, über dem tönenden Wirrwarr von Stimmen, Schritten, kreischenden Lokomotiven, vibrierenden Böden, dem blechernen Echo der Lautsprecherdurchsagen und den Rufen der Zeitungsverkäufer, die die Abendblätter feilbieten. Ich erforsche seine Gedanken genauso wie seine Taschen und das Innere seines Koffers. Ignacio Abel betrachtet die Titelseiten der Zeitungen stets in der Erwartung und der Furcht, eine Schlagzeile zu lesen, in der das Wort Spanien, das Wort Krieg oder der Name Madrid auftaucht.“

 

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Antonio Muñoz Molina (Úbeda, 10 januari 1956)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Annette von Droste-Hülshoff werd op 10 januari 1797 op het slot Hülshoff in Westfalen geboren. Zie ook alle tags voor Annette von Droste-Hülshoff op dit blog.

 

Am ersten Sonntage nach Heilige Drei Könige

Und sieh, ich habe dich gesucht mit Schmerzen,
Mein Herr und Gott, wo werde ich dich finden?
Ach, nicht im eignen ausgestorbnen Herzen,
Wo längst dein Ebenbild erlosch in Sünden:
Da tönt aus allen Winkeln, ruf' ich dich,
Mein eignes Echo wie ein Spott um mich.

Wer einmal hat dein göttlich Bild verloren,
Was ihm doch eigen war, wie seine Seele,
Mit dem hat sich die ganze Welt verschworen,
Daß sie dein heilig Antlitz ihm verhehle;
Und wo der Fromme dich auf Tabor schaut,
Da hat er sich im Tal sein Haus gebaut.

So muß ich denn zu meinem Graun erfahren
Das Rätsel, das ich nimmer konnte lösen,
Als mir in meinen hellen Unschuldsjahren
Ganz unbegreiflich schien, was da vom Bösen,
Daß eine Seele, wo dein Bild geglüht,
Dich gar nicht mehr erkennt, wenn sie dich sieht.

Rings um mich tönt der klare Vogelreigen:
"Horch auf, die Vöglein singen seinem Ruhme!"
Und will ich mich zu einer Blume neigen:
"Sein mildes Auge schaut aus jeder Blume."
Ich habe dich in der Natur gesucht,
Und weltlich Wissen war die eitle Frucht.

Und muß ich schauen in des Schicksals Gange,
Wie oft ein gutes Herz in diesem Leben
Vergebens zu dir schreit aus seinem Drange,
Bis es verzweifelnd sich der Sünd' ergeben:
Dann scheint mir alle Liebe wie ein Spott,
Und keine Gnade fühl' ich, keinen Gott.

Und schlingen sich so wunderbar die Knoten,
Daß du in Licht erscheinst dem treuen Blicke:
Da hat der Böse seine Hand geboten
Und baut dem Zweifel eine Nebelbrücke,
Und mein Verstand, der nur sich selber traut,
Der meint gewiß, sie sei von Gold gebaut.

Ich weiß es, daß du bist, ich muß es fühlen,
Wie eine schwere kalte Hand mich drücken,
Daß einst ein dunkles Ende diesen Spielen,
Daß jede Tat sich ihre Frucht muß pflücken;
Ich fühle der Vergeltung mich geweiht,
Ich fühle dich, doch nicht mit Freudigkeit.

Wo find ich dich in Hoffnung und in Lieben!
Denn jene ernste Macht, die ich erkoren,
Das ist der Schatten nur, der mir geblieben
Von deinem Bilde, da ich es verloren.
O Gott, du bist so mild und bist so licht!
Ich suche dich in Schmerzen, birg dich nicht!

 

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Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Dennis Cooper werd geboren op 10 januari 1953 in Arcadia, Californië. Zie ook alle tags voor Dennis Cooper op dit blog.

 

The Body

Not the kid who dreamt it would be a magician. Not the kid
who thought it could survive anywhere like an astronaut.
Not the kid who would pass out on sidewalks like it was
his sleeping bag. Not the kid who would drug it and try to
escape like its hostage. Not the kid who would plant it in
front of my TV for days at a time like he was a piece of my
furniture. Not the kid who said if he disappeared I wouldn’t
even notice like it was a magician. Not the kid whose dead
body was so unbelievable that I yelled at it, How the fuck
could you do that?

 

 

Pair

His neck was stiff
from cruising any
driver old enough
to buy him.
I came

by around 4 AM
“Nothing?” "I’ve
been nothing all
night," he said. I

couldn’t see why.
He seemed blond
and maybe twenty
with eyes he could

have stolen. Not
like the types on
other corners—
whores so bored

they expect to be
beaten. I would
have paid, but
he needed more

than I had for less
than I wanted. We
waited and waited
until the sunlight

crept up on our
real, ugly bodies.
When cars did-
n’t slow and the

heads wouldn’t
turn, we turned
and walked home
to our darkness.

 

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Dennis Cooper (Arcadia, 10 januari 1953)
In 1984 

 

 

De Nederlandse dichteres Saskia Stehouwer werd geboren op 10 januari 1975 in Alkmaar. Zie ook alle tags voor Saskia Stehouwer op dit blog.

 

inkt

na twee ontsnappingspogingen
liet het huis zijn hoofd hangen
en weigerde te spreken
een theekop de enige getuige
van een traag uitgebraakt lied
rond middernacht

stop voor je de laatste druppel
uit je sinaasappels hebt geperst
en ga zitten

het glijdt door het gras naar je toe
flard verhaal
vliegtuig dat een trein kruist
in de lucht tussen jou en je opdracht
regen tikt mensen aan
die het niet verdienen

je valt in slaap
een wang in de lucht
de ander moeizaam op zoek
naar zijn contouren

ze vonden hem langs de kant
van de weg
diep in gesprek

het was een vuile winter
vol bevroren schapen

 

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Saskia Stehouwer (Alkmaar, 10 januari 1975)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Adrian Kasnitz werd geboren op 10 januari 1974 in Orneta, Polen. Zie ook alle tags voor Adrian Kasnitz op dit blog.

 

bremerhaven 2

der wind trägt den ton fort
ein sirren von der hafenanlage
in lichtkegeln

die gesamte stadt an kurz
werdenden tagen - lichterketten
nach außen gekehrt
um die dunkelheit zu vertreiben
(als ob sie dort wohnte!)

die container wagen sich
mehr und mehr an die dörfer
kräne bugsieren sie dorthin

der deich hält
das bier kalt wie luft

nur die bedienung an der bar
verspricht trost in ihrem ausschnitt

 

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Adrian Kasnitz (Ometa, 10 januari 1974)

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Mies Bouhuys werd geboren op 10 januari 1927 in Weesp. Zie ook alle tags voor Mies Bouhuys op dit blog.

 

Point of no return

En ook als het zou kunnen
- de wind mee, een begaanbaar pad -,
loont het dan wel de moeite
uit de woestijn - want dat bezweer ik je,
dat was het - nieuwe woestijnen in te gaan?
O, ik geef toe, ik heb als iedereen
die tussen buitenlanders leeft...
Leeft? Het woord ontvalt me: verblijft. Verblijven moet.
Hoogstens gedoogd als onkruid tussen stenen -.
geloofd dat het zou kunnen,
dat er een overkant bestaat.
't Was goed er onder het werk - en wie erbij was
weet wat voor werk - over te dromen:
wat of je mee zou nemen,
wie er nog meer zou gaan.
Hoe je zou zingen in je eigen taal
en of het zijn zou zoals je het voor ogen had.
Het maakte de wereld van dwangarbeid
en koppelbazen, van steen op steen
en toch nooit grond onder de voeten,
die meer woestijn is dan woestijn kan zijn,
bij ogenblikken leefbaar.
Maar nu, op het moment dat ik zou moeten zingen,
dronken van vrijheid zijn,
ben ik een niemand. Voel ik niets,
vraag ik me af of ik niet beter
naamloos, zoals ik naamloos heb gezwoegd,
verduurd heb, uitgebuit ben en ben weggetrokken,
een naamloos graf had kunnen vinden
in vreemde grond.
Er hebben teveel voeten over mij gelopen
en teveel ogen mij niet gezien.
De harde woorden die gezegd zijn
blijven mij achtervolgen: ruiters te paard.
Horden. Hoog boven ons. Wij onder. Altijd.
Zolang dat voortduurt zullen wij, waar ook
woestijn temidden van woestijnen zijn,
wachtend op brood dat uit de lucht komt vallen,
wachtend op water. Oerwater
dat alle horden toe zou dekken
en in de diepte dalen doet als steen.
Zolang, zeg ik je
is er geen omkeer.
Geen overkant.

 

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Mies Bouhuys (10 januari 1927 – 30 juni 2008)

 

 

De Nederlandse schrijver, dichter, tekenaar, illustrator, regisseur, animator, en vertaler Harrie Geelen werd geboren in Heerlen op 10 januari 1939. Zie ook alle tags voor Harrie Geelen op dit blog.

 

Als ik kon tekenen wat ik wou (Fragment)

Als ik kon tekenen wat ik wou
dan wist ik wel wat ik deed.
Ik tekende hoe het maanlicht ‘s avonds
laat door het raam thuis binnen gleed.
Als ik kon schilderen, wist ik wel hoe grauw
het plein was als de regen zweeg.

Als ik dan buiten kwam op weg naar jou
leek heel de stad leeg.

Ik kan het gras dat om het huis heen staat
nog horen groeien en ik weet nog waar
ik van de bakker broodjes kreeg
en spelen mocht met lapjes deeg.
Als ik kon tekenen, denk ik, begon ik daar…

Maar ik kan denken wat ik denk
en ik kan voelen wat ik voel.
Ik kan een heel klein beetje zeggen
en bedoel een heleboel.
Maar verder kan ik niet…
Daar houdt het op…

 

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Harrie Geelen (Heerlen, 10 januari 1939)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e januari ook mijn vorige twee blogs van vandaag.



Geschreven door Romenu om 13:23 Reageer op dit bericht

Jared Carter, Yasmina Khadra, Jutta Treiber, Franz Kain, Philip Levine, Renate Schostack, Ingeborg Drewitz

De Amerikaanse dichter Jared Carter werd geboren op 10 januari 1939 in Elwood, een dorpje in Indiana, VS. Zie ook alle tags voor Jared Carter op dit blog.

 

Dark Transit

Always the passing of trains in the night,
The sound becoming a part of sleep, unnoticed,
Until one night you hear the call, and know
That a certain train has come for you at last.

The cars illumined with strange empty light,
The dining room with its starched tablecloths,
Its gleaming chairs, the lanterns swinging
In time with the headlong surge of the wheels.

Diesel engine, steam engine, wood-burner,
It does not matter, it is slowing down now,
And it has come for you, already you can see
How it glides to a stop in the empty station.
 
The stationmaster waves his yellow lantern
And confers with the conductor. 
It is time.
The train has arrived.  You must go forward.
Passengers peer from the clouded windows.

The conductor folds down the steps, he beckons,
It is time, it is time, the whistle calls, the engine
Lets off steam, steam roiling and billowing
Far down the edge of the long dark platform.

 

 

Snow

At every hand there are moments we
cannot quite grasp or understand. Free

to decide, to interpret, we watch rain
streaking down the window, the drain

emptying, leaves blown by a cold wind.
At least we sense a continuity in

such falling away. But not with snow.
It is forgetfulness, what does not know,

has nothing to remember in the first place.
Its purpose is to cover, to leave no trace…

 

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Jared Carter (Elwood, 10 januari 1939)

 

 

De Algerijnse schrijver Yasmina Khadra (pseudoniem van Mohammed Moulessehoul) werd geboren op 10 januari 1955 in Kenadsa. Zie ook alle tags voor Yasmina Khadra op dit blog.

Uit: The Swallows of Kabul (Vertaald door John Cullen)

"Where have you been?" thunders a large-bellied, bearded man stroking a Kalashnikov. "I sent someone to fetch you an hour ago."
Without slackening his gait, Atiq says, "I beg your pardon, Qassim Abdul Jabbar. I wasn't home." Then, in a resentful voice, he adds, "I was at the hospital. I had to take my wife. It was an emergency."
Qassim Abdul Jabbar grumbles, not at all convinced, and puts a finger on the face of his watch, indicating to Atiq that everyone's growing impatient, and all because of him. Atiq hunches his shoulders and heads toward the building, where armed men waiting for him are squatting on either side of the main door. One of them stands up, dusts off his behind, walks over to a pickup truck parked about sixty feet away, climbs inside, guns the motor, and backs up to the prison entrance.
Atiq Shaukat extracts a ring of keys from under his long vest and rushes into the jail, followed by two militiawomen hidden inside their burqas. In a corner of the cell, in a pool of light directly under a small window, a veiled woman has just finished her prayers. The other two women, the ones from the militia, ask the prison guard to withdraw. Once they are alone, they wait for the prisoner to rise to her feet. Then they approach her, unceremoniously command her to keep still, and begin to bind her tightly, pinioning her arms to her sides and trussing her legs together at midthigh. Having verified that the cords are pulled taut and solidly knotted, they envelop the woman in a large sack of heavy cloth and push her ahead of them into the corridor. Atiq, who is waiting at the door, signals to Qassim Abdul Jabbar that the militiawomen are coming. He, in turn, tells the men in front of the jail to move away. Intrigued by the proceedings, a few onlookers form a silent group at some distance from the building. The two militiawomen step out into the street, seize the prisoner by her armpits, push and haul her up into the back of the truck, load her onto the bench, and sit beside her, so close that she's pinned between them."

 

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Yasmina Khadra (Kenadsa, 10 januari 1955)

 

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Jutta Treiber werd geboren op 10 januari 1949 in Oberpullendorf. Zie ook alle tags voor Jutta Treiber op dit blog. 

Uit: Liebe und andere Ungereimtheiten

 

Ich möchte
ehe es zu spät ist
noch einmal etwas
ganz Verrücktes tun
noch einmal über
Licht und Schatten springen
noch einmal laute
Feuerlieder singen
möcht einmal nicht
den Zeigefinger
gegen mich erheben
möcht einen bunten
Lebensteppich weben
noch einmal
über goldne Wasser
schweben
und mich dem Rausch
des schwarzen Lorbeerbaums
hingeben

 

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Jutta Treiber (Oberpullendorf, 10 januari 1949)

 

 

De Oostenrijkse schrijver, journalist en politicus Franz Kain werd geboren op 10 januari 1922 in Goisern, het huidige Bad Goisern. Zie ook alle tags voor Franz Kain op dit blog.

Uit: Auf dem Taubenmarkt

„Statt Milch wurde dem Grieß in der Pfanne süßer Rahm aufgegossen und als Fett durfte nur reine Butter genommen werden. Dadurch wurde der Grieß flaumig und weich. Damit das Gericht eine goldgelbe Farbe bekam, wurden einige Fädchen Safran darüber gestreut. Diese Speise, die am Hochzeitsmorgen zum Frühstück gegessen wird, braucht soviel Butter, daß sie wie Grundwasser unter dem Löffelstich liegt. Diese überreichliche Fettzugabe wurde auch deshalb praktiziert, damit die vielen Gäste nicht gleich einen ganzen Weidling voll fressen können. Er hatte von der Bäuerin das Hochzeitskoch als Belohnung bekommen, weil er das lange Gedicht »dö heilig’ Nocht« aufgesagt hatte, ohne auch nur ein einzigesmal stecken zu bleiben. Als er den Satz rezitierte

»Und waun i stoanold wia,
Dö Nocht vagis i mei Löbtag nia!«

war es auf einmal ganz still in der Bauernstube. Die Bäuerin schluchzte vor Rührung laut auf und die Mutter hatte vor Stolz auf das Gedächtnis des Knaben nasse Augen.
Die Bäuerin war eine bekannte »Zauberin«. Sie murmelte oft unverständliche Sätze und dabei wurde ihr verschmitztes Gesicht böse und drohend. Obwohl evangelisch, hatte sie stets Sehnsucht nach dem Mystischen der Katholiken und Weihwasser hielt sie für ein wirkliches Zaubermittel. Ständig mußte die Mutter Weihbrunn beschaffen, wobei der Vater ganz einfach beim Brunnen eine Bierflasche vollaufen ließ. Wenn die Mutter gegen diesen Betrug aufbegehrte, sagte der Vater nur: Hier gilt das Wort, Weib, dein Glaube hat dir geholfen. Wenn im Dorf von dem kleinen Anwesen, das etwa tausend Meter hoch lag, mit dem Blick auf den Dachsteingletscher und den schwarzen Hallstättersee, die Rede war, wurde stets nur der Name der Bäuerin, nie der ihres Mannes genannt. Der saß meist in der Stube und spaltete aus eingeweichtem Fichtenholz Späne. Der Knabe schaute ihm dabei genau zu, ein wenig ängstlich, denn der alte Mann hatte ein »ausgeronnenes« Auge mit einem weißen Augapfel. Der uralte Mann sprach stets von noch älteren Zeiten.”

 

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Franz Kain (10 januari 1922 – 27 oktober 1997)
 

 

De Amerikaanse dichter Philip Levine werd geboren op 10 januari 1928 in Detroit, Michigan. Zie ook alle tags voor Philip Levine op dit blog.

 

The End Of Your Life

First light. This misted field
is the world, that man
slipping the greased bolt

back and forth, that man
tunneled with blood
the dark smudges of whose eyes

call for sleep, calls
for quiet, and the woman
down your line,

the woman who screamed the loudest,
will be quiet.
The rushes, the grassless shale,

the dust, whiten like droppings.
One blue
grape hyacinth whistles

in the thin and birdless air
without breath.
Ten minutes later

a lost dog poked
for rabbits, the stones
slipped, a single blade

of grass stiffened in sun;
where the wall
broke a twisted fig

thrust its arms ahead
like a man
in full light blinded.

In the full light the field
your eyes held
became grain by grain

the slope of father mountain,
one stone of earth
set in the perfect blackness.

 

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Philip Levine (10 januari 1928 – 14 februari 2015)

 

 

De Duitse schrijfster en journaliste Renate Schostack werd geboren op 10 januari 1938 in Pforzheim. Zie ook alle tags voor Renate Schostack op dit blog.

Uit: Der Chello

„Seine Geschwister, welche die Metzgerei nicht weiterführten, hatten sich von ihm losgesagt. Die Eltern waren tot. An diese erinnere ich mich gut. Sie galten als „bhäb“. Ein unübersetzbares schwäbisches Wort: geizig, engherzig, von kleinlichem Wesen in jedwedem Sinn. Als Kind hatte ich bei den Mürles Leber- und Schinkenwurst gekauft und zugesehen, wie die Metzgerin dicht an den Fingerkuppen die Stücke abschnitt. Oft trugen ihre Hände einen Verband. Sie hatte ein hartes Gesicht mit eingezogenen Lippen. Dass sie lachte, konnte man sich nicht vorstellen. Ganz anders die Tante Emma, die ebenfalls im Laden stand. Eine unverheiratete dralle Blondine mit roten Backen, blauen Augen und fast immer einem Lächeln auf den Lippen.
Der Chello wohnte in der ehemaligen Wurstküche im Hof seines Elternhauses. Es war ein Raum ohne Fenster, spärlichst möbliert, mit einer Glühbirne an der Decke. Betonfußboden und gekachelte Wände. Manchmal verschwand er für einige Tage. Er hatte Geld gespart, das er bei nächtlichen Streifzügen in den Vergnügungsvierteln der nahen Großstädte durchbrachte. Auf einen Tausender mehr oder weniger in einer Nacht kam es ihm nicht an. All dies weiß ich von seinem Betreuer, den er sich in späteren Jahren erwählte: seinem Hausarzt, den er von Kinder- und Schultagen her kannte. Die Praxis lag neben der früheren Metzgerei. Jeden Morgen erschien der Chello am Empfang mit einem heiseren „Mädle, wie geht’s euch?“ Er fragte nach dem Chef, erkundigte sich, was es zu tun gebe. Er leerte den Briefkasten, versah die Gänge zum Postamt, zur Apotheke, stellte die Mülleimer vor die Tür, besorgte er dem Praxisteam den Wurstweck fürs zweite Frühstück. Dass dabei ein Leberwurstbrötchen oder eine Butterbretzel auch für ihn abfiel, nahm er gern an. Aber es war nicht die Bedingung für seine Hilfe. Er wollte unter den Leuten sein, einen Schwatz machen.“

 

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Renate Schostack (Pforzheim, 10 januari 1938)
Pforzheim

 

 

De Duitse schrijfster Ingeborg Drewitz werd geboren op 10 januari 1923 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Ingeborg Drewitz op dit blog.

Uit: Gestern war Heute - Hundert Jahre Gegenwart

„Das Mädchen lässt sie allein. Sie hört Stimmen, sitzt auf der Kiste. Ihr ist elend. Sie würde sich gern waschen. Sie würde gern das Fenster aufklinken, dahinter ein Baum, hellgrüne Blätter. Lächerlicher Wunsch, aufzuräumen: die leeren Konservendosen, die als Aschenbecher dienen, die Zeitungsstapel, die geknäulten Decken auf den Feldbetten und Liegen, die herumstehenden Schuhe, Wäschebündel.
Jemand kommt ins Zimmer, grüßt nicht, greift ein paar Zeitungen, geht. Geflickte Bluejeans, schiefgetretene Ab-sätze, lange, lockige Haare, der Pullover hängt ausgeleiert über dem Hosenbund. Die hier wohnen, haben sicher alle ein Zuhause mit Bett oder Couch, mit Badezimmer, mit Teppichen, Stühlen, Tischen, haben Mütter, die für ihre Wäsche gesorgt haben, ihre Schuhe zum Besohlen gebracht haben. Dasitzen, warten, Fragen stellen, ohne Antworten zu wissen.
Als Renate vor ihr steht, zuckt sie zusammen, hat sie, barfuß, nicht kommen hören. Sie will ihr die Hand geben, aber Renate hat keine Hand bereit. Sie bückt sich, um die Veil-chen aus dem Zeitungspapier zu wickeln. Ich hab da was,Veilchen, die magst du doch. Lass die mal drin, sagt Renate.
Und hier ein bisschen was - für euch alle. Wir brauchen keine Geschenke, sagt Renate.
Dasitzen. Die Plastiktüte wieder abstellen, die Veilchen nicht wieder einwickeln.

 

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Ingeborg Drewitz (10 januari 1923 – 26 november 1986)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:21 Reageer op dit bericht

Robinson Jeffers, Giselher Werner Hoffmann, Jan H. Eekhout, Vicente Huidobro, Aubrey Thomas de Vere, Alexei Tolstoy

De Amerikaanse dichter en schrijver John Robinson Jeffers werd geboren op 10 januari 1887 in Allegheny, nu Pittsburgh, Pennsylvania. Zie ook ook alle tags voor Robinson Jeffers op dit blog.

 

Hurt Hawks

I
The broken pillar of the wing jags from the clotted shoulder,
The wing trails like a banner in defeat,

No more to use the sky forever but live with famine
And pain a few days: cat nor coyote
Will shorten the week of waiting for death, there is game without talons.

He stands under the oak-bush and waits
The lame feet of salvation; at night he remembers freedom
And flies in a dream, the dawns ruin it.

He is strong and pain is worse to the strong, incapacity is worse.
The curs of the day come and torment him
At distance, no one but death the redeemer will humble that head,

The intrepid readiness, the terrible eyes.
The wild God of the world is sometimes merciful to those
That ask mercy, not often to the arrogant.

You do not know him, you communal people, or you have forgotten him;
Intemperate and savage, the hawk remembers him;
Beautiful and wild, the hawks, and men that are dying, remember him.


II
I'd sooner, except the penalties, kill a man than a hawk;
but the great redtail
Had nothing left but unable misery
From the bone too shattered for mending, the wing that trailed under his talons when he moved.

We had fed him six weeks, I gave him freedom,
He wandered over the foreland hill and returned in the evening, asking for death,
Not like a beggar, still eyed with the old
Implacable arrogance.

I gave him the lead gift in the twilight.
What fell was relaxed, Owl-downy, soft feminine feathers; but what
Soared: the fierce rush: the night-herons by the flooded river cried fear at its rising
Before it was quite unsheathed from reality.

 

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Robinson Jeffers (10 januari 1887 – 20 januari 1962)
 

 

 

De Duitstalige, uit Namibië stammende, schrijver Giselher Werner Hoffmann werd geboren op 10 januari 1958 in Windhoek. Zie ook alle tags voor Giselher Werner Hoffmann op dit blog.

Uit: Schattenjäger

„Als es Abend wurde, bog Kondjoura vom Elefantenpfad in den angrenzenden Mopanewald ab. Er schlängelte sich an den knorrigen, im Schatten ruhenden Stämmen vorüber und stieß hinter dem schmalen Laubgürtel auf den Kunene. Frische Rinderfährten und die Spuren von Hirten führten zum Ufer hinunter, und in der Mitte des Grenzflusses zwischen Namibia und Angola strömte das Wasser gurgelnd über eine Felsenbank. Der Kunene war an dieser Stelle nicht mehr als siebzig Schritte breit. Kondjoura legte den Hirtenstab fort, löste den Knoten in seinem Leibriemen, ließ ihn samt den beiden schwarzen, kalbsledernen Lendenschurzen und dem Tragebeutel auf den Boden fallen und schleuderte die Sandalen aus Giraffenleder von seinen Füßen. Dann näherte er sich dem Fluß. Das Ufer war mit rundgeschliffenen Steinen übersät, so daß er sich an dem mannshohen Schilf festhalten mußte. Kaum hatte er einen Schritt in das milchiggrüne Wasser getan, begann der Strom an seinen Beinen zu zerren. Er hockte sich zwischen zwei Felsen und schloß die Augen. Der Fluß belebte ihn, so wie er auch seine Urahnen belebt hatte, als die Herero zu Beginn des 16. Jahrhunderts aus der angolanischen Provinz Mocamedes gen Süden gezogen, den Kunene überquert und ihn auf ihrer Wanderung in das nordwestliche Grenzgebiet des heutigen Namibias zu ihrer Rechten - okunene - gelassen hatten.“

 

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Giselher Werner Hoffmann (Windhoek, 10 januari 1958)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jan H. Eekhout werd geboren op 10 januari 1900 in Sluis. Zie ook alle tags voor Jan H. Eekhout op dit blog en alle tags voor Jan Eekhout op dit blog.

 

Bekentenis

Heer, Heer, den dag lang hijgen onze tochten
voorbij aan U, Die eens ons oogen zochten.
 
Heer, U voorbij vermoedt ons wringend denken,
in armelijken waan, een groot doel wenken.
 
Heer, elk van ons aanschouwt een ijdel wonder
en drijft zichzelven blindelings ten onder.
 
En Gij, Gij zijt in eind'loos droef bezinnen
en huivert, God, om machteloos beminnen.
 
Doch strekkend, Heer, de moegejaagde leden
richt menig onzer nog tot U zijn beden.
 
Gij weet, o God, hun saamgekrampte handen
en bin hun eenzaam hart dat schroeiend branden.
 
Want als de nachtwind ruizelt door het loover
buigt Gij U zacht, Heer, tot mijn leven over.

 

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Jan H. Eekhout (10 januari 1900 – 6 maart 1978)
Hier met echtgenote en schoonmoeder

 

 

De Chileense dichter Vicente García-Huidobro Fernández werd op 10 januari 1893 geboren in Santiago. Zie ook alle tags voor Vincente Huidobro op dit blog.

 

Storm

Stormy night
The darkness bites my head

The devils

who drive the thunder
are having their vacation

No one goes by in the street
She hasn't come

Something
fell in the corner
The clock

stopped

 


Hours

A small town
A train stopped on the plain

Deaf stars sleep
in every puddle
And the water trembles
Curtains to the wind

Night hangs in the grove

A lively drizzle
From the flower-covered steeple
Bleeds the stars

Now and then
Ripe hours

Drop on life

 

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Vicente Huidobro (10 januari 1893 – 2 januari 1948) 

 

 

De Ierse dichter en criticus Aubrey Thomas de Vere werd geboren in Adare, County Limerick, op 10 januari 1814. Zie ook alle tags voor Aubrey Thomas de Vere op dit blog.

 

The 'Washing Of The Feet,' On Holy Thursday, In St. Peter's

Once more the temple-gates lie open wide:
Onward, once more,
Advance the Faithful, mounting like a tide
That climbs the shore.

What seek they? Blank the altars stand today,
As tombstones bare:
Christ of his raiment was despoiled; and they
His livery wear.

Today the puissant and the proud have heard
The 'mandate new':
That which He did, their Master and their Lord,
They also do.

Today the mitred foreheads, and the crowned,
In meekness bend:
New tasks today the sceptred hands have found;
The poor they tend.

Today those feet which tread in lowliest ways,
Yet follow Christ,
Are by the secular lords of power and praise
Both washed and kissed.

Hail, ordinance sage of hoar antiquity,
Which She retains,
That Church who teaches man how meek should be
The head that reigns!

 

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Aubrey Thomas de Vere (10 januari 1814 - 20 januari 1902)
 

 

 

De Russische schrijver Alexei Tolstoy werd geboren op 10 januari 1883 in Sosnovka. Zie ook alle tags voor Alexei Tolstoy op dit blog.

Uit:Ordeal (Vertaald door Ivy en Tatiana Litinov)

"...We are faced with the necessity of carrying out a revolu-tionary socialist task, and there are enormous difficulties in our way. Our epoch is one of bitter Civil War... It is only by defeating the counter-revolution, by pursuing a socialist policy in regard to famine, and by the struggle against it, that we shall conquer both famine and the counter-revolutionaries exploiting famine..."
One of his hands flew out of the armhole of his waistcoat, as if to annihilate an invisible foe, and remained suspended over the audience.
"...When the workers, their wits fuddled by the slogans of the profiteers, clamour for the unrestricted sale of grain, the import of motor lorries and other transport machinery, we reply to them that this means to go to the aid of the kulaks... We will never take that path... We will seek the support of the workers, with whom we gained the victory in October, we will carry our decisions through only by means of imposing proletarian discipline upon all sections of workers. We are faced with a historic task. And we will fulfil it... The most fundamental of all questions - that of bread - is dealt with in the latest decrees. These are all based upon three ruling principles. The first is the principle of centrali-sation, or the combining of all for a single, common task under guidance from the centre... There are many who point out to us that the grain monopoly is being thwarted at every step by private buyers and profiteers. Intellectuals keep saying that the profiteers are doing them a great service, are keeping them alive... Yes, that is so... But the private traders are doing it in the kulak way, the way that will lead to the consolidation, the establishment, the perpetuation of kulak power..."
The hand, with sweeping gesture, wiped out a situation that would never again be tolerated.
"Our second slogan is the unity of the workers. It is they who will rescue Russia from the desperate, stupendous difficulties in which she finds herself. We will call to our aid the organisations of workers' food detachments, of the starving people from the non-agricultural famine areas, it is to them that our Commissariat for Supplies will address itself, and upon them that we will call to join our crusade for bread!"

 

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Alexei Tolstoy (10 januari 1883 – 23 februari 1945)

Geschreven door Romenu om 13:17 Reageer op dit bericht

Bas Heijne, Benjamin Lebert, Wessel te Gussinklo, Simone de Beauvoir, Theodor Holman, Danny Morrison, Kurt Tucholsky

De Nederlandse schrijver, essayist, columnist en vertaler Bas Heijne werd geboren op 9 januari 1960 in Nijmegen. Zie ook alle tags voor Bas Heijne op dit blog.

Uit: Een oord van onderkoelde verschrikking

“Dostojewski en Fitzgerald, verbaasd vinden ze elkaar in het werk van hun nazaat Bret Easton Ellis. Met Dostojewski deelt Ellis een obsessie met de ongrijpbare pathologische inslag van de mens, het duistere binnenste dat een man tussen twee beschaafde zinnen naar een bijl doet grijpen. Met Fitzgerald heeft hij een hartstocht voor wereldsheid gemeen, een hang naar een leven dat enkel en alleen uit glanzende oppervlakten bestaat. Verslaafd is hij aan een cultuur die iedere betekenis heeft afgezworen, die zich volledig aan de roes van het luchtledige heeft overgegeven. Less than zero, American Psycho (zijn meesterwerk), Glamorama, het zijn stuk voor stuk romans geschreven vanuit een obsessie met de wereld als enkel en alleen nog buitenkant. Zijn verslaving uit zich in zijn overvloedige vermelding van de gestroomlijnde glamour van het Amerika van de jonge verwende superrijken, de talloze merken en labels en namen die tezamen een universum van uiterlijkheden vormen.
Dat die verslaving voor misverstanden zou zorgen, was - zeker wanneer je terugkijkt - te verwachten. Less than zero en in mindere mate The rules of attraction waren generatieromans - en generatieromans moeten het altijd hebben van het soort heftige, verdwaasde vereenzelviging waar je op je twintigste behoefte aan hebt. Ellis werd gezien als lid van de Brat Pack, het groepje jonge auteurs dat de gevestigde literaire orde in de jaren tachtig wel even een lesje zou leren. Dat Ellis in die jaren op een hoop werd gegooid met schrijvers als Tama Janowitz en Jay McInerney, het lijkt nu onvoorstelbaar, maar de modieuze kritische oordelen die over deze groep werden geveld, waren onderdeel van hun succes in de media en hun cultstatus bij nieuwe lezers. Zoals iedere verloren generatie - en welke nieuwe generatie is niet voor minstens een paar jaar verloren? - koketteerden ze met de totale zinloosheid en de totale verlorenheid. Ikzelf ergerde me toentertijd juist aan het in mijn ogen al te gemakzuchtige moralisme in Less than zero, de gulzige opeenstapeling van bewijzen van totale gevoelloosheid bij zijn personages, terwijl de schrijver zijn lezers tussen de regels maar bleef porren - of we wel beseften hoe erg het was? Ik hield niet zo van boeken over jongeren die bedoeld waren om ouderen te shockeren. Ellis wilde een generatie laten zien die in verlorenheid alle voorgaande overtrof, en ik vond toen dat hij zich schuldig maakte aan effectbejag - een lijk een vuurtje geven, ja hoor!”

 

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Bas Heijne (Nijmegen, 9 januari 1960)

 

 

De Duitse schrijver Benjamin Lebert werd geboren op 9 januari 1982 in Freiburg im Breisgau. Zie ook alle tags voor Benjamin Lebert op dit blog.

Uit:Kannst du

„Natürlich sagte sie mir auch, was ich einzupacken hatte.
Wir setzten uns in die Küche und tranken Wein. Draußen mischte sich Dunkelheit in den Tag. Eine kleine Kerzenflamme tänzelte in einem Glas auf dem Tisch. Lichtflecken zitterten auf der Tischplatte und auf der Wand. Die Rotweingläser schimmerten. Wir redeten wenig. Unsere Blicke hielten einander nicht lange stand. Gut möglich, dass wir uns beide heimlich fragten, ob es wirklich die richtige Entscheidung gewesen war, sich auf diese Sache einzulassen. Sie hatte zwei Reiseführer mitgebracht, Schweden und Norwegen.
»Damit wir nicht verloren gehen«, meinte sie. Wir legten uns früh schlafen.
Und als Tanja ihr T-Shirt über den Kopf zog, meine Hände nahm und sie zu ihren runden, festen Brüsten führte, da wusste ich:
In dieser Nacht würde ich nicht verloren gehen.
Am Morgen darauf stiegen wir in den Zug nach Rostock. Es schien, als ob sich ganz Berlin in diesem Zug befände. Die Leute drängelten. Wir ergatterten gerade noch zwei einzelne Plätze in einem Großraumabteil. Unsere Rucksäcke quetschten wir zwischen andere Gepäckstücke auf den Gang. Beim ersten Halt kam eine Schulklasse in das Abteil gerauscht. Alle waren ungefähr vierzehn Jahre alt. Sie rauchten, nannten sich Penner und Wichser. Ein fülliges Mädchen wirkte, als wäre es nicht sonderlich beliebt in ihrer Klasse. Zwei Jungen liefen abwechselnd zu ihr hin und flüsterten ihr etwas zu. Sie tippte sich daraufhin mit dem Zeigefinger an die Stirn. Sie tat mir Leid. Später tauchte ein Bundeswehrsoldat auf. Er rauchte am geöffneten Fenster. Der Rauch seiner Zigarette wurde aus dem Spalt gerissen. Er stieg eine Station vor Rostock aus.”

 

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Benjamin Lebert (Freiburg im Breisgau, 9 januari 1982)

 

 

De Nederlandse schrijver Wessel te Gussinklo werd geboren in Utrecht op 9 januari 1941. Zie ook alle tags voor Wessel te Gussinklo op dit blog.

Uit: De kleine welp

“Toen hij de trap afkwam zag hij opeens de zwartleren portemonnee van zijn moeder op de kapstok liggen en meteen bonkte iets in hem en hij bleef roerloos staan zonder dat hij precies wist waarom. Op slag was het van hem afgevallen, het onbehagen, de verveling, het niet herkennen.
Hij had zich al de hele middag rusteloos gevoeld, gespannen, alsof er iets ging gebeuren of veranderde. Hij wist niet wat of hoe. Er ontbrak iets. Er was iets weg. Alles was leeg en koud, niet zichzelf, alsof er onzichtbare stukken afgevallen waren. Ook hijzelf. Hij paste niet meer. Hij kon het niet begrijpen.
Hij was op zijn bed gaan liggen en dacht aan de bijenzwerm die hij zou gaan houden. Maar er schoof iets tussen en het bestond niet meer. En toen hij aan de boom dacht die hij liet groeien zag hij hem niet. Ook het geheim was kleurloos (de afgezaagde tak in een bosje struiken, die hij uitgehold had en waarin hij een cent en een kettinkje gestopt had en daarop een kurk, ingesmeerd met modder, zodat niemand het kon vinden. Alleen zijn beste vriendje mocht het weten en dat was Hennie nu). Of het riviertje dat door de regen gevormd werd in het park en dat hij overdekt had met takjes en daar graspolletjes op, zodat het een onderaards riviertje was geworden dat niemand kon zien, en niemand wist het, niemand wist het, niemand wist het... Meestal tintelde hij bij de gedachte. Of de uitleenbibliotheek, vier cent per boek. Allemaal stripverhalen die hij uit kranten geknipt had en door middel van ijzerdraadjes gebundeld. Eric de Noorman, Tekko Taks, Tom Poes, Kapitein Rob, Ketelbinkie en Panda. Rijer, Hennie, tante To en juffrouw Weber hielpen ook mee. Ze knipten ook stripverhalen uit de krant. De bibliotheek zou steeds groter worden.
Het hielp niet meer, hij voelde het niet. Alle warmte was eruit verdwenen. Als hij naar ze keek waren het alleen nog maar kleine onverschillige dingen met ijzerdraadjes en een bruin kaft. Er was geen beeld meer bij, een gebeuren dat een ding was waarbuiten niets bestond en waarin hij opging. Het waren nietige, weerloze dingen bij alle vormen en dingen en kleuren die oneindig waren, al maar door gingen. Ze waren alleen maar dit: bepaald, begrensd, alleen maar papier, zonder dat daar nog iets bij kwam. En het waren ook nog niet eens echte boekjes, die je kocht.”

 

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Wessel te Gussinklo (Utrecht, 9 januari 1941)

 

 

De Franse schrijfster Simone de Beauvoir werd geboren op 9 januari 1908 in Parijs. Zie ook alle tags voor Simone de Beauvoir op dit blog.

Uit:La Vieillesse

« Cependant, à distance, c’est celle-ci que nous considérons le plus lucidement. Elle fait partie de nos possibilités immédiates, à tout âge elle nous menace ; il nous arrive de la frôler ; souvent nous en avons peur. Tandis qu’on ne devient pas vieux en un instant : jeunes, ou dans la force de l’âge, nous ne pensons pas, comme Bouddha, être déjà habités par notre future vieillesse : elle est séparée de nous par un temps si long qu’il se confond à nos yeux avec l’éternité ; ce lointain avenir nous paraît irréel. Et puis les morts ne sont rien ; on peut éprouver un vertige métaphysique devant ce néant, mais d’une certaine manière il rassure, il ne pose pas de problème. « Je ne serai plus » : je garde mon identité dans cette disparition1. A 20 ans, à 40 ans, me penser vieille, c’est me penser autre. Il y a quelque chose d’effrayant dans toute métamorphose. J’étais stupéfaite, enfant, et même angoissée quand je réalisais qu’un jour je me changerais en grande personne. Mais le désir de demeurer soi-même est généralement compensé dans le jeune âge par les considérables avantages du statut d’adulte. Tandis que la vieillesse apparaît comme une disgrâce : même chez les gens qu’on estime bien conservés, la déchéance physique qu’elle entraîne saute aux yeux. Car l’espèce humaine est celle où les changements dus aux années sont les plus spectaculaires. Les animaux s’efflanquent, s’affaiblissent, ils ne se métamorphosent pas. Nous, si. On a le cœur serré quand à côté d’une belle jeune femme on aperçoit son reflet dans le miroir des années futures : sa mère. (…) Devant l’image que les vieilles gens nous proposent de notre avenir, nous demeurons incrédules ; une voix en nous murmure absurdement que ça ne nous arrivera pas : ce ne sera plus nous quand ça arrivera. Avant qu’elle ne fonde sur nous, la vieillesse est une chose qui ne concerne que les autres. Ainsi peut-on comprendre que la société réussisse à nous détourner de voir dans les vieilles gens nos semblables.
Cessons de tricher ; le sens de notre vie est en question dans l’avenir qui nous attend ; nous ne savons pas qui nous sommes, si nous ignorons qui nous serons : ce vieil homme, cette vieille femme, reconnaissons-nous en eux. Il le faut si nous voulons assumer dans sa totalité notre condition humaine. Du coup, nous n’accepterons plus avec indifférence le malheur du dernier âge, nous nous sentirons concernés : nous le sommes.”

 

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Simone de Beauvoir (9 januari 1908 – 14 april 1986)

 

 

De Nederlandse schrijver, columnist, scenarioschrijver en radiopresentator Theodor Holman werd geboren in Amsterdam op 9 januari 1953. Zie ook alle tags voor Theodor Holman op dit blog.

 

Er is een woning die leeg staat

Er is een woning die leeg staat,
een lichaam dat vreest
en een mens die hunkert
in de liefde verweest.
Er is 'n mond die wil zeggen,
een oor dat liever niet hoort.
Er valt veel uit te leggen
en de lijn is gestoord.
Ik wil niet meer, wil niet meer, 'k wil weg
naar 'n ander, vreemd dat ik dit zeg.
'k Wil naar jou en dan weer terug.
'k Wil naar jou en dan weer terug.
Liefde is dun, liefde is zwaar,
maar alleen wat ik doe, wat ik doe dat is waar.
En de woorden zijn lelijk en m'n gedrag misschien vals,
maar ik kan niet anders, zelfs niet als
'k zeg ik wil jou, ik wil jou, ik wil jou niet meer.
Ik wil jou alleen, jou alleen, jou alleen niet meer.

 

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Theodor Holman (Amsterdam, 9 januari 1953)

 

 

De Noordierse schrijver en journalist Danny Morrison werd geboren op 9 januari 1953 in Belfast. Zie ook alle tags voor Danny Morrison op dit blog.

Uit: Then The Walls Came Down

“Anyway, Pat Sheehan christened him Adrian Mole, aged nineteen-and-three-quarters, after the fictional character, because of his thick glasses and utter innocence. Whilst here he had a lot of exciting entries to make in his diary. This is what happened on his second day in jail. Jim O'Carroll: "Okay, everyone. Saturday afternoon, our turn for the swimming pool! Are you okay, mate?"
Adrian said that he couldn't swim but was told not to worry, he would learn quickly, and one of the other lads had a spare set of shorts and goggles.
Jim said, "And don't forget later to bring your mattress to the canteen for the judo classes."
Davy Clinton shouts from the bottom of the wing to Jim: "Put my name down for swimming!"
Jim replies: "Fuck off, you're barred, you were caught pissing in the pool last week."
Adrian was told to put on his good clothes when the screws called us for the Sunday night disco ("They let a few girls in but there's not enough to go around.")
Yes, Adrian grew up very quickly in here!
On my last visit I had Kevin and Liam up. Liam was moody but when I whispered to him and asked him what was wrong he said he missed me and would love to go back to my cell. So that gave me a lump in my throat. That's the first time whilst I've been in here that he has been openly emotional or, rather, explicit.
Right, I'll go now and speak to you later.
I forgot to say, Roy and I have been charged by the governor after a cell search. The charge reads that, "You, along with prisoner D. McCool A3616, had in your cell a plastic bottle of liquid suspected of being alcohol." But the adjudication has been adjourned until the new year."

 

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Danny Morrison (Belfast, 9 januari 1953)

 

 

De Duitse dichter, schrijver, columnist en journalist Kurt Tucholsky werd geboren in Berlijn op 9 januari 1890. Zie ook alle tags voor Kurt Tucholsky op dit blog.

 

Deutscher Abend

Nun gönnt die Firma stillen Abendfrieden
dem Arbeitsmann, den Mädels, dem Kommis -
nun sitzt ganz Deutschland um den runden, lieben
gedeckten Tisch und sieht aufs Visavis.

Da liegt das Land: ganz schwarz und blau und dunkel.
Es klirrt der Wind im Telegraphendraht.
Ein gelbes Fenster grüßt dich mit Gefunkel:
hier spielt der Förster seinen Dauerskat.

Man hebt die Zeitung, läßt sie wieder sinken,
die Welt, ihr Lieben, geht den alten Lauf -
hieraufbezüglich kann man einen trinken,
die Pfeife qualmt, nun steigt der Mond herauf.

Und hundert Mimen spreizen ihre Glieder,
und hundert Bürger füllen sich mit Bier ...
Und hundert Mädchen summen kleine Lieder,
denn morgen, morgen muß er fort von hier.

O Herr, so wie wir hinieden krauchen,
so segne Land und Leute und Kompott.
Verlaß dich drauf: wir könnens brauchen,
wir könnens brauchen, lieber Gott!


Rosen auf den Weg gestreut

Ihr müsst sie lieb und nett behandeln,
erschreckt sie nicht - sie sind so zart!
Ihr müsst sie Palmen sie umwandeln,
getreulich ihrer Eigenart!
Pfeift eierm Hunde, wenn er sie ankläfft:
küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Wenn sie in ihren Sälen hetzen,
sagt, "Ja und Amen - aber gern!
Hier habt ihr mich - schlagt mich in Fetzen!"
Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
Denn Prügeln ist doch ihr Geschäft!
Küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Und schießen sie: du lieber Himmel,
schätzt ihr das Leben so hoch ein?
Das ist ein Pazifisten-Fimmel!
Wer möchte nicht gern Opfer sein?
Und spürt ihr auch in euerm Bauch
den Hitlerdolch, tief, bis zum Heft:
Küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft!

 

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Kurt Tucholsky (9 januari 1890 - 21 december 1935)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e januari ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:56 Reageer op dit bericht

Pierre Guyotat, Heiner Müller, Pierre Combescot, Gisbert Haefs, Karel Čapek, Klaus Schlesinger, Wilbur Smith

De Franse schrijver Pierre Guyotat werd geboren op 9 januari 1940 in Bourg-Argental. Zie ook alle tags voor Pierre Guyotat op dit blog.

Uit: Coma

"Ou bien, c’est la fusion avec le monde, ma disparition dans tout ce qui me touche, que je vois, et dans tout ce que je ne vois pas encore. Sans doute ne puis-je alors supporter de n’être qu’un seul moi, devant tous ces autres moi et d’être immobile malgré l’effervescence de mes sens, d’être immobile dans cet espace où l’on saute, s’élance, s’envole…
Plutôt mourir (comme peut « mourir » un enfant) que de ne pas être multiple, voire multiple jusqu’à l’infini.
Quelle douleur aussi de ne pouvoir se partager, être, soi, partagé, comme un festin par tout ce qu’on désire manger, par toutes les sensations, par tous les êtres : cette dépouille déchiquetée de petit animal par terre c’est moi… si ce pouvait être moi ! »
(…)

«Malgré mon enjouement –la douleur ou l’avant-douleur provoque toujours en moi une euphorie de verbe et d’empathie-, d’être ainsi marqué, même aux jambes, pris entre l’âge avancé des onze patients et l’obscurité carrelée, vétuste, du lieu dans lequel je vois et sens aussi les espaces du passé : infirmerie de collège, boiseries d’hospice, en quelque sorte mon commencement dans la collectivité humain, j’éprouve –mais à partir de quel « je » déjà ?- et tais à mes proches une sensation, dont j’attends que l’opération me délivre, d’inexistence entre deux vieilleries, de dépouillement, d’échec, d’abandon par la Lumière, d’humiliation froide, d’oubli."

 

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Pierre Guyotat (Bourg-Argental, 9 januari 1940)

 

 

De Duitse theatermaker, schrijver, dichter, regisseur en intendant Heiner Müller werd geboren in Eppendorf (Saksen) op 9 januari 1929. Zie ook alle tags voor Heiner Müller op dit blog.

 

Selbstbildnis zwei Uhr nachts
Am 20. August 1959

An der Schreibmaschine sitzen. Blättern
In einem Kriminalroman. Am Ende
Wissen, was du jetzt schon weißt:
Der glattgesichtige Sekretär mit dem starken Bartwuchs
Ist der Mörder des Senators
Und die Liebe des jungen Sergeanten der Mordkommision
Zur Tochter des Admirals wird erwidert.
Aber du wirst keine Seite auslassen.
Manchmal beim Umblättern ein schneller Blick
Auf das leere Blatt in der Schreibmaschine.
Das wird uns also erspart bleiben. Wenigstens etwas.
In der Zeitung stand: irgendwo ist ein Dorf
Dem Erdboden gleich gemacht worden durch Bomben.
Das ist bedauerlich, aber was geht es dich an.
Der Sergeant ist gerade dabei den zweiten Mord zu verhindern
Obwohl die Admiralstochter ihm (zum erstenmal!)
Die Lippen hinhält, Dienst ist Dienst.
Du weißt nicht, wie viele tot sind, die Zeitung ist weg.
Nebenan träumt deine Frau von ihrer erster Liebe.
Gestern hat sie versucht sich aufzuhängen. Morgen
Wird sie sich die Pulsadern aufschneiden oder wasweißich.
Wenigstens hat sie ein Ziel vor den Augen.
Das sie erreichen wird, so oder so
Und das Herz ist ein geräumiger Friedhof.
Die Geschichte der Fatima im Neuen Deutschland
War so schlecht geschrieben, daß du darüber gelacht hast.
Die Folter ist leichter zu lernen als die Beschreibung der Folter.
Der Mörder ist in die Falle gegangen
Der Sergeant schließt den Preis in die Arme.
Jetzt kannst du schlafen. Morgen ist wieder ein Tag.

 

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Heiner Müller (9 januari 1929 – 30 december 1995)

 

 

De Duitse schrijver en vertaler Gisbert Haefs werd geboren op 9 januari 1950 in Wachtendonk, Nordrhein-Westfalen. Zie ook alle tags voor Gisbert Haefs op dit blog.

Uit:Die Rache des Kaisers

"Als ich die ersten Schüsse hörte, war ich tief im Wald. Ich hatte kaum Erfahrung mit Feuerwaffen und überlegte einige Momente, was dieses ferne Geräusch bedeuten mochte.
Dann erinnerte ich mich an die Soldaten des Kurfürsten, an die Vorführung ihrer neuen Hakenbüchsen, und ich lief los, denn die Schüsse kamen vom Tal her. Vom Dorf, wo die anderen waren, die Eltern und die Geschwister ... Ich dachte nicht mehr. Etwas wie schwerer, klumpiger Brei schien mich auszufüllen, wollte in die Kehle steigen; ich würgte es hinunter, und ohne nachzudenken wußte ich, daß es Angst war. Der Tau auf den Moosflächen, eben noch köstlich frisch zwischen den Zehen, schnitt eisig in die bloßen Füße.
Am flachen Stein unter der Eiche hielt ich an, um die beiden Körbe mit Pilzen und Beeren zu den Schuhen, der Jacke und der kleinen Armbrust zu stellen. Vorhin, beim Ausziehen der Schuhe und der Jacke, hatte ich noch an das teils vorwurfsvolle, teils belustigte Lächeln der Mutter gedacht, als sie die herbstliche Kälte im Wald erwähnte. »Zieh dich wärmer an, Jakko, und zieh nicht gleich wieder alles aus, wenn ich dich nicht mehr sehe.« Die Mutter. Der Vater. Die beiden Schwestern. Der kleine Bruder. Die hundert anderen Männer, Frauen und Kinder im Dorf. Ich unterdrückte das Keuchen und lauschte. Schüsse, kein Zweifel. Waffengeklirr. Und Schreie."

 

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Gisbert Haefs (Wachtendonk, 9 januari 1950)

 

 

De Franse schrijver en journalist Pierre Combescot werd geboren op 9 januari 1940 in Limoges. Zie ook alle tags voor Pierre Combescot op dit blog.

Uit:Les Filles du Calvaire

“J'ai vécu dix fois plus intensément que tout ce qui est vivant et je meurs mille fois plus profondément. J'ai aimé la vie mais ma plus grande joie aura été de la rompre comme, tant de fois, je me suis amusé à briser le silence par le rire. Je ne connais ni le chagrin ni l'allégresse, le plaisir non plus que la douleur, mais je peux pleurer, jubiler, rire et gémir tout à la fois, immensément. Je suis le CIRQUE.”
(…)

« Avec ses guêtres, sa canne en bois d'amourette, ses cheveux finement argentés qu'il gominait avec soin, sa taille encore bien prise, un séducteur des années trente. Pas étonnant donc qu'il fût devenu, de la Bastille à la République, le tombeur des rombières. On le connaissait aussi dans le quartier sous le nom de Chipolata. C'était son nom d'artiste. En effet, il était l'un des derniers clowns tristes, la race était en voie de disparition. »
(…)

«Emma découvrait, à la lueur rose de la lampe du petit guéridon, un monstre. Pire la caricature de
sa vie et de ses amours...
Cette chose molle, décolorée, poisseuse qu'elle avait sentie l'envahir quelques instants auparavant dans la rue, et qui lui était tombée dessus comme un poulpe, avait pris enfin corps, pour devenir cette fille. Cette chair de sa chair dont elle s' était détournée une fois pour toutes avec violence. Un cri de désespoir qu'elle avait cru étouffé au fond d'elle-même:"Arrachez cette enfant de mes entrailles."

 

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Pierre Combescot (Limoges, 9 januari 1940)

 

 

De Tsjechische schrijver Karel Čapek werd geboren op 9 januari 1890 in Malé Svatoňovice, Bohemen, in de toenmalige dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Karel Čapek op dit blog.

Uit: The Absolute at Large (Vertaald door David Wyllie)

« On New Year's Day, 1943, Mister G.H. Bondy, the president of MEAS manufacturing industries, read the newspaper just as he did any other day; he ignored reports about the war, avoided the crisis in the government and, with all sails unfurled (as "The People's News" had long since increased its page size to five times what it had been, so that one sheet of it could have been used as the sail on a ship), went straight to the business section. He cruised along the columns for a good while, then he furled his sails and drifted into reverie.
"Coal crisis," he muttered to himself, "pits exhausted; north Moravian coalfields stop operation for summer. Disaster everywhere. We'll have to import coal from Upper Silesia; now, try and work out how much that'll raise the costs of our products, and they talk to me about competition! We're facing disaster; and if the Germans raise their tariffs we might as well just shut up shop. And bank shares have gone down. Oh God, these are tough circumstances! Straitened circumstances, stupid circumstances, circumstances when it's impossible to produce anything! Damn this crisis!"
Mister G.H. Bondy, president of the board of directors, stopped himself. There was something annoying him, and he could not put it off any longer. He wondered what it could be and looked down at the newspaper he had discarded. On the last page he saw three letters that spelt out ION. It must have been just half a word, as the paper had been folded over just in front of these three letters, but he realised that it was these three letters that had been bothering him so oddly. "My God, that must be something to do with inflation," Bondy surmised, "or creation. Or perhaps refrigeration. Shares in the nitrogen industry must have fallen. More recession, that's awful. Petty, ridiculous straitened times. But that's nonsense, who'd put an advert in the paper about refrigeration ? More likely it's something that's been lost. It'll say something's been lost, yes, that'll be it."
Still in his bad mood, Mister G.H. Bondy opened his paper once again so that he could dispell the annoyance caused by this unpleasant word, and the word was immediately lost in the chessboard of classified advertisements. He looked hurriedly down one column after another; the word was deliberately hiding from him and that made him all the more cross. Now Mister Bondy started again from the bottom, and finally he was looking in the right place. This vexatious ION was in there somewhere.“

 

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Karel Čapek (9 januari 1890 – 25 december 1938)
Hier met zijn broer Josef (links) 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Klaus Schlesinger werd geboren op 9 januari 1937 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Klaus Schlesinger op dit blog.

Uit: David

“Er stand in einer Mauernische, preßte sich eng an die kalte, schmutzige Wand und lauschte den Geräuschen auf der Straße. Sie kamen die Zamenhofa herauf und mußten jetzt auf der Höhe des Gefängnisses sein, also noch zweihundert Schritt von ihm entfernt - aber es konnten auch nur noch fünfzig oder sogar fünfhundert Schritte sein; er konnte es nicht genau ausmachen, denn sein Herz schlug so laut, daß es den Lärm auf der Straße zu übertönen schien. Es gelang ihm nicht, sich zu konzentrieren, so sehr er sich auch Mühe ab. Der Gedanke an seinen Auftrag beherrschte ihn vollkommen.
Er kannte diese Einsätze der Deutschen. Sie riegelten einen ganzen Straßenzug ab und trieben die sich versteckt haltenden Juden zum Umschlagplatz. Er selbst war einmal nur durch Zufall einer solchen Razzia entgangen; seine Eltern und seinen Bruder hatte man mitgenommen und deportiert. Aber das war schon lange her - bald ein Jahre - und er lebte seitdem bei Onkel Dolek und den anderen Organisierten im Bunker.
Sein Standort war nicht sehr günstig, denn der hintere Ausgang des Raumes war von heruntergefallenem Trümmerschutt versperrt, und es blieb ihm nur die Möglichkeit, hier zu warten und zu hoffen, dass man ihn nicht entdecke, oder die gegenüberliegenden Häuser zu erreichen und durch die Kellergänge zu entkommen. Er kannte das komplizierte System der unterirdischen Gänge dank Onkel Dolek recht gut, denn er hatte ihn oft begleitet, wenn der Onkel mit einem Maurertrupp die Kellerwände durchstieß, um die Verbindung zwischen den Bunkern auch unter der Erde zu ermöglichen. Onkel Dolek hatte die Pläne selbst ausgearbeitet, und manchen Abend hatte er dem Onkel dabei über die Schulter geschaut. Er wollte später einmal Brückenbauer werden, wie Onkel Dolek es war, und der Onkel bereitete ihn darauf vor, so gut es ging. Er war auch heute sicher gewesen, durchzukommen, aber er hatte nicht damit gerechnet, dass Zygmunt Bauers Bunker von den Deutschen gesprengt worden war. Keiner hatte es gewußt; der Kommandeur nicht, nicht Onkel Dolek und nicht die anderen Männer vom Stab, die heute morgen im Zimmer waren.“

 

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Klaus Schlesinger (9 januari 1937 – 11 mei 2001)

 

 

De Zuid-Afrikaanse schrijver Wilbur Addison Smith werd geboren in Broken Hill in Zimbabwe (Rhodesië) op 9 januari 1933. Zie ook alle tags voor Wilbur Smith op dit blog.

Uit: River God

“The river lay heavily upon the desert, bright as a spill of molten metal from a furnace. The sky smoked with heat-haze and the sun beat down upon it all with the strokes of a coppersmith's hammer. In the mirage the gaunt hills flanking the Nile seemed to tremble to the blows.
Our boat sped close in beside the papyrus beds; near enough for the creaking of the water buckets of the shadoof, on their long, counter-balanced arms, to carry from the fields across the water. The sound harmonized with the singing of the girl in the bows.
Lostris was fourteen years of age. The Nile had begun its latest flood on the very day that her red woman's moon had flowered for the first time, a coincidence that the priests of Hapi had viewed as highly propitious. Lostris, the woman's name that they had then chosen to replace her discarded baby-name, meant `Daughter of the Waters'.
I remember her so vividly on that day. She would grow more beautiful as the years passed, become more poised and regal, but never again would that glow of virgin womanhood radiate from her so overpoweringly. Every man aboard, even the warriors at the rowing-benches, were aware of it. Neither I nor any one of them could keep our gaze off her. She filled me with a sense of my own inadequacy and a deep and poignant longing; for although I am a eunuch I was gelded only after I had known the joy of a woman's body.
'Taita,' she called to me, `sing with me!' And when I obeyed she smiled with pleasure. My voice was one of the many reasons that, whenever she was able, she kept me near her; my tenor complemented her lovely soprano to perfection. We sang one of the old peasant love songs that I had taught her, and which was still one of her favourites:
My heart flutters up like a wounded quail when I see my beloved's face and my cheeks bloom like the dawn sky to the sunshine of his smile.”

 

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Wilbur Smith (Broken Hill, 9 januari 1933)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e januari ook mijn vorige blog van vandaag.



Geschreven door Romenu om 14:56 Reageer op dit bericht

Brian Friel, August Gailit, Chaim Nachman Bialik, Anne Rivers Siddons, Giovanni Papini, Lascelles Abercrombie, Pierre Garnier, Thomas Warton

De Ierse schrijver Brian Friel werd geboren op 9 januari 1929 geboren in Omagh, Noord-Ierland, in een katholiek onderwijzersgezin. Zie ook alle tags voor Brian Friel op dit blog.

Uit: Fathers and Sons

„Fenichka (laughing) He did not. That's another of your stories.
Dunyasha Cross my heart, (into pram) Hello, Mitya. How are you today, my little darling? Are you well? (She spreads out under the sun.) Beautiful. This most be the hottest May ever. (eyes closed) Is that the big fiddle he's playing?
Fenichka You (mow very well it's called a cello.
Dunyasha Sort of nice, isn't it? Bit lonely - like himself.
Fenichka Is he lonely?
Dunyasha You should know. Not much good for dancing.
Fenichka I heard you were dancing last night.
Dunyasha Five this morning. Oh, that heat's lovely.
Fenichka Any good?
Dunyasha You mean did I click? (She sits up.) Tell me this, Fenichka: remember all those young fellows used to be at the dances when you and I went together - all that laughing and all that fun - remember?
Fenichka Yes.
Dunyasha Well, where in God's name have they gone to, those boys? Or haven't they young brothers? All you see now are half-drunk louts that say things like, 'My God, girl, but you're a powerful armful of meat.'
Fenichka laughs. It's true. That's what a big clodhopper said to me last night. And if it's not the clodhoppers it's the usual old lechers with their eyes half-closed and their hands groping your burn.

She sees Pavel entering left with a book under his arm. She gets quickly to her feet. Pavel is the typical 'Europeanized' Russian of the nineteenth century - wears English clothes, speaks French. His manner is jaded but his emotions function fully and astutely.

Jesus, here comes the Tailor's Dummy! He must have spotted you.”

 

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Brian Friel (Omagh, 9 januari 1929)
Scene uit een opvoering in Londen, 2014

 

 

De Estlandse schrijver August Gailit werd geboren op 9 januari 1891 in Kuiksilla, Sangaste. Zie ook alle tags voor August Gailit op dit blog.

Uit: Toomas Nipernaadi (Vertaald door P. J. A. Boot.)

“Let's put it like this: I have come here tonight just to say a few nice words to you, and listen to your soft breathing. This is a thought that might come to any decent man, and surely there is no harm in it. Alas, the innkeeper himself, old Küüp, is sleeping here too somewhere, he might wake up and hear a strange man talking. He could well think it’s a thief or someone seducing Anne-Mari, and he could take a heavy stick and beat me to death with it. Later he could then publish a little article in the paper about killing a notorious murderer after a fierce shooting. This may indeed happen if you run out of luck. If luck stays with me, however, thing will proceed quite differently. Like this, for example: I sit here, having a nice friendly conversation, suspecting nothing. Suddenly I hear a weak rustling sound, the door opens, a nasty man enters and heads directly towards Anne-Mari. I recognise Küüp himself. Since I love Anne-Mari who is the dearest person to me in the whole world, I immediately attack Küüp, wring his neck, and a few days later the state awards me a medal. If only luck were on my side.
Oh, Anne-Mari, all this is just said in passing, an introduction to a really beautiful story! I am quite impossible today, my head is like a broken sieve, not keeping a single thought.
Perhaps the true story will not begin till I have built a large house for you, and when you run to greet me, smiling all over, arms stretched out. Then I take you in my arms and tell you the real story. It is really not easy to talk to you when you’re so far, I don’t even know where exactly and how you sleep now. I feel as if I'm talking to the walls, indeed I do.”

 

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August Gailit (9 januari 1891 – 5 november 1960)
Toomas Nipernaadi - August Gailit monument in het Säde park, Valga

 

 

De Hebreeuwse dichter, schrijver en vertaler Chaim Nachman Bialik werd geboren in Radi, Oekraïne, op 9 januari 1873. Zie ook alle tags voor Chaim Nachman Bialik op dit blog.

 

Summer Is Dying

Summer is dying in the purple and gold and russet
of the falling leaves of the wood,
and the sunset clouds are dying
in their own blood.

In the emptying public gardens
the last strollers break their walk
to lift their eyes and follow
the flight of the last stork.

The heart is orphaned. Soon
the cold rains will be drumming.
'Have you patched your coat for winter!
Stocked potatoes against its coming?'

 

 

A Long Bough

A bough sank down on a fence, and fell asleep –
so shall I sleep.
The fruit has fallen; and what do I care
for my root and stock?

The fruit has fallen, the flower is long forgotten,
only leaves remain.
One day a storm will rage and they will fall,
casualties, to earth.

Afterwards, terrible nights.
No respite, no sleep.
I wrestle alone in darkness, batter
my head on the wall.

Spring will blossom again. Only I
hang on to my stem –
bald shoot with no bud and no flower
no fruit and no leaf.

 

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Chaim Nachman Bialik (9 januari 1873 – 4 juli 1934)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Anne Rivers Siddons werd geboren op 9 januari 1936 in Atlanta, Georgia. Zie ook alle tags voor Anne River Siddons op dit blog.

Uit: Colony

“I thought. I thought of the slow yellow autumn in the swamp and the high honey sun of spring and the eternal silence of the marshes, and the shivering light on them, and the whisper of the spartina and sweet grass in the wind and the little liquid splashes of who-knew-what secret creatures entering that strange old place of blood-warm half earth, half water. I thought of the song of all the birds that I knew, and the soft singsong of the coffee-skinned women who sold their coiled sweet-grass baskets in the market and on Meeting Street. I thought of the glittering sun on the morning harbor and the spicy, somehow oriental smells from the dark old shops, and the rioting flowers everywhere, heavy tropical and exotic. I thought of the clop of horses' feet on cobblestones and the soft, sulking, wallowing surf of Sullivan's Island in August, and the countless small vistas of grace and charm wherever the eye fell; a garden door, a peeling old wall, an entire symmetrical world caught in a windowpane. Charlestone simply could not manage to offend the eye. I thought of the candy colors of the old houses in the sunset, and the dark secret churchyards with their tumbled stones, and the puresweet bells of Saint Michael's in the Sunday morning stillness. I thought of my tottering piles of books in the study at Belleau and the nights before the fire when my father told me of stars and butterflies and voyages, and the silver music of mathematics. I thought of hot, milky sweet coffee in the mornings, and the old kitchen around me, and Aurelia's gold smile and quick hands and eyes rich with love for me.”

 

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Anne Rivers Siddons (Atlanta, 9 januari 1936)

 

 

De Italiaanse schrijver Giovanni Papini werd geboren op 9 januari 1881 in Florence. Zie ook alle tags voor Giovanni Papini op dit blog.

Uit:Life of Christ (Vertaald door Dorothy Canfield Fisher)

“Foe five hundred years those who call themselves free spirits bemuse they prefer prison life to army service have been try-ing desperately to kill Jesus a second time—to kill Him in the hearts of men. The army of His enemies assembled to bury Him as soon as they thought they heard the death-ratde of Christ's second death. Presumptuous donkeys mistaking libraries for their stables, top-heavy brains pretending to explore the highest heavens in philosophy's drifting balloon, professors poisoned by the fatal strong drink of philology and metaphysics, armed themselves. Paraphrasing the rallying-cry of Peter the Her-mit to the crusaders, they shouted "Man wills itl" as they set out on their crusade against the Cross. Certain of them drew on their boundless imaginations to evolve what they considered proof positive of a fantastic theory that the story of the Gospel is no more than a legend from which we can reconstruct the natural life of Jesus as a man, one-third prophet, one-third necromancer, one-third demagogue, a man who wrought no miracles except the hypnotic cure of some obsessed devotees, who did not die on the cross, but came to Himself in the chill of the sepulcher and reappeared with mysterious airs to de-lude men into believing bat He bad risen from the dead. . . .”

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Giovanni Papini (9 januari 1881 - 8 juli 1956)
Zelfportret

 

 

De Engelse dichter en criticus Lascelles Abercrombie werd geboren op 9 januari 1881 in Ashton upon Mersey. Zie ook ook alle tags voor Lascelles Abercrombie op dit blog.

 

The Stream’s Song

Make way, make way,
You thwarting stones;
Room for my play,
Serious ones.

Do you not fear,
O rocks and boulders,
To feel my laughter
On your broad shoulders?

So you not know
My joy at length
Will all wear out
Your solemn strength?

You will not for ever
Cumber my play:
With joy and son
I clear my way.

Your faith of rock
Shall yield to me,
And be carried away
By the song of my glee.

Crumble, crumble,
Voiceless things;
No faith can last
That never sings.

For the last hour
To joy belongs:
The steadfast perish,
But not the songs.

Yet for a while
Thwart me, O boulders;
I need for laugher
Your serious shoulders.

And when my singing
Has razed your quite,
I shall have lost
Half my delight.

 

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Lascelles Abercrombie (9 januari 1881 – 27 oktober 1938)

 

 

De Franse dichter Pierre Garnier werd geboren op 9 januari 1928 in Amiens. Zie ook alle tags voor Pierre Garnier op dit blog.

 

L'astre noir

Bien trop de sang bien trop de mains
Pour posséder bonne mémoire
Trop de printemps qui prennent faim
Je suis un homme sans Histoire
À qui suffisent les fontaines
Les enfants bleus les perce-neige
Pas de passé et pas d'espoir
Je suis un homme sans Manières
Qui broute sa propre lumière
Comme les astres dans le noir.

 


Beauté

Beauté
Je passe ma vie à t'unifier
Je dis "la rivière" comme on dit "Le Printemps de Botticelli".
Rivière : un violon, un archet
Et la Beauté s'enquiert de moi
Sans cesse elle doute si je suis
Elle est.
Me cherche-t-elle ? Des voix tombent de ses mains :
Qui es-tu?
            Où es-tu?
                      Quand es-tu?

 

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Pierre Garnier (9 januari 1928 – 1 februari 2014)

  

  

 De Engels dichter en literair criticus Thomas Warton werd geboren in Basingstoke, Hampshire, op 9 januari 1728. Zie ook alle tags voor Thomas Warton op dit blog.

 

Ode To Sleep

On this my pensive pillow, gentle Sleep!
Descend, in all thy downy plumage drest:
Wipe with thy wing these eyes that wake to weep,
And place thy crown of poppies on my breast.

O steep my senses in oblivion's balm,
And sooth my throbbing pulse with lenient hand;
This tempest of my boiling blood becalm!
Despair grows mild at thy supreme command.

Yet ah! in vain, familiar with the gloom,
And sadly toiling through the tedious night,
I seek sweet slumber, while that virgin bloom,
For ever hovering, haunts my wretched sight.

Nor would the dawning day my sorrows charm:
Black midnight and the blaze of noon alike
To me appear, while with uplifted arm
Death stands prepar'd, but still delays, to strike.

 

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Thomas Warton (9 januari 1728 – 21 mei 1790)
Portret door Sir Joshua Reynolds, 1784

Geschreven door Romenu om 14:53 Reageer op dit bericht

Nora Bossong

De Duitse dichteres en schrijfster Nora Bossong werd geboren op 9 januari 1982 in Bremen. Bossong kreeg in 2001 een beurs voor het eerste literatuur laboratorium Wolfenbüttel. Zij studeerde literatuur aan het Duitse literatuur Instituut in Leipzig en culturele studies, filosofie en vergelijkende literatuurwetenschap aan de Humboldt Universiteit van Berlijn, de Universiteit van Potsdam en de universiteit La Sapienza in Rome. Bossong heeft poëzie en proza gepubliceerd in bloemlezingen, literaire tijdschriften en in haar eigen boeken. In 2006 debuteerde ze met de roman “Gegend”. Zij publiceerde verder nog de romans "Weber Protocol" (2009) en “36.9 °”(2015). Haar gedichtenbundel gedichten "Sommer vor den Mauern" (2011) werd in 2012 bekroond met de Peter Huchel Prijs.

 

Leichtes Gefieder

Vielleicht zu spät, als eine Krähe
unseren Morgen kappt. Ein Schlag.
Und ob sie fällt und ob sie weiterfliegt –
Ich frag zu laut, ob du noch Kaffee magst.
Dein Blick ist schroff, wie aus dem Tag gebrochen.
Es riecht nach Sand. Du fragst mich, ob ich wisse,
dass Krähen einmal weiß gefiedert waren.
Ich lösch die Zigarette aus, ich wünsch mich
weg von hier, ich möchte niemanden,
ich möchte höchstens einen andern sehen.
Du nennst mich: Koronis. Ich zeig zum Fenster:
Sieh doch, die Aussicht hat sich nicht verändert!
Was gehen dich die Stunden an, die du nicht kennst?
Ich will nur Mädchen sein, nicht in Arkadien leben.
Dein Nagel scharrt noch in der Asche,
doch du bist still, als wärst du fort.
Ich bin zu leicht für deine Mythen.

 

 

Reglose Jagd

Die Ställe hangabwärts, es heißt, den Hasen
habe ein Marder geholt, ein Fuchs, niemand
ist sicher, man lebt hier selten
des Nachts. Das Haus zu groß
für ein Haus, die Menschen zu reich,
nicht aus meiner Zeit. Dennoch gehen wir
auf die Jagd gemeinsam, durch die verwachsenen
Ränder des Familienerbes, kein Tier
knackt das Unterholz, kein Kadaver
legt seinen Geruch wie ein spukender Ahne
an die Grenze des Grundstücks. Ich glaube, alles
hält die Terrasse verborgen, niemand
folgt mir nach, wie sollten sie auch, meine Tage
liegen anderswo. Nur die Seeadler auf den Pfosten
lassen mich nicht aus dem Blick, ich fühle
ihre gefeilten Augen mir in den Nacken starren,
bis ich stürze, doch das ist unwesentlich, nur
eine kurzfristige Veränderung des alten Gebäudes.

 

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Nora Bossong (Bremen, 9 januari 1982)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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