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Berichten van 23 maart 2016 tot 24 maart 2016

Gethsemane (Annette von Droste-Hülshoff)

 

Bij Witte Donderdag

 

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Christus in de hof van Gethsemane door Eugène Delacroix, 1824- 1827

 

 

Gethsemane

Als Christus lag im Hain Gethsemane
auf seinem Antlitz mit geschloss'nen Augen, -
die Lüfte schienen Seufzer nur zu saugen,
und eine Quelle murmelte ihr Weh,
des Mondes blasse Scheibe widerscheinend, -
das war die Stunde, wo ein Engel weinend

von Gottes Throne ward herabgesandt,
den bittern Leidenskelch in seiner Hand.
Und vor dem Heiland stieg das Kreuz empor;
daran sah seinen eignen Leib er hangen,
zerrissen, ausgespannt; wie Stricke drangen
die Sehnen an den Gliedern ihm hervor.
 
Die Nägel sah er ragen und die Krone
auf seinem Haupte, wo an jedem Dorn
ein Blutestropfen hing, und wie im Zorn
murrte der Donner mit verhaltnem Tone.
Ein Tröpfeln hört' er; und am Stamme leis
herniederglitt ein Flimmern qualverloren.

Da seufzte Christus, und aus allen Poren
drang ihm der Schweiß.
Und dunkel ward die Nacht, im grauen Meer
schwamm eine tote Sonne, kaum zu schauen
war noch des qualbewegten Hauptes Grauen,
im Todeskampfe schwankend hin und her.

Am Kreuzesfuße lagen drei Gestalten;
er sah sie grau wie Nebelwolken liegen,
er hörte ihres schweren Odems Fliegen,
vor Zittern rauschten ihrer Kleider Falten.

O welch ein Lieben war wie seines heiß?
Er kannte sie, er hat sie wohl erkannt;
das Menschenblut in seinen Adern stand,
und stärker quoll der Schweiß.

Die Sonnenleiche schwand, nur schwarzer Rauch,
in ihm versunken Kreuz und Seufzerhauch;
ein Schweigen, grauser als des Donners Toben,
schwamm durch des Äthers sternenleere Gassen;
kein Lebenshauch auf weiter Erde mehr,
ringsum ein Krater, ausgebrannt und leer,
und eine hohle Stimme rief von oben:
"Mein Gott, mein Gott, wie hast du mich verlassen!"

Da weinte Christus mit gebrochnem Munde:
"Herr, ist es möglich, so laß diese Stunde
an mir vorübergehn!"
Ein Blitz durchfuhr die Nacht; im Lichte schwamm
das Kreuz, o strahlend mit den Marterzeichen,
und Millionen Hände sah er reichen,
sich angstvoll klammernd um den blut'gen Stamm,
o Händ' und Händchen aus den fernsten Zonen!

Und um die Krone schwebten Millionen
noch ungeborner Seelen, Funken gleichend;
ein leiser Nebelhauch, dem Grund entschleichend,
stieg aus den Gräbern der Verstorbnen Flehn.
Da hob sich Christus in der Liebe Fülle,
und: "Vater, Vater," rief er, "nicht mein Wille,
der deine mag geschehn!"

Still schwamm der Mond im Blau, ein Lilienstengel
stand vor dem Heiland im betauten Grün;
und aus dem Lilienkelche trat der Engel
und stärkte ihn.

 

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Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)
Het graf van Annette von Droste-Hülshoff vlakbij de Friedhofskapelle in Meerrsburg.

 

 

Zie voor de schrijvers van de 24e maart ook mijn vorige blog van vandaag.



Geschreven door Romenu om 11:56 Reageer op dit bericht

Martin Walser, Peter Bichsel, Dario Fo, Lawrence Ferlinghetti, Jacob van Lennep, Jeroen Mettes, Harry Prenen, Willem van Iependaal

Duitse schrijver Martin Walser werd op 24 maart 1927 geboren in Wasserburg aan de Bodensee. Zie ook alle tags voor Martin Walser op dit blog.

Uit: Ein sterbender Mann

„Sehr geehrter Herr Schriftsteller!
Mehr als schön ist nichts. Diesen Satz sollen Sie gesagt oder geschrieben oder gesagt und geschrieben haben. Es ist der unmenschlichste Satz, den ich je zu lesen bekam.
Ich weiß nicht, wer Sie sind, habe nichts von Ihnen gelesen, aber weil Sie so und so zitiert werden, muss ich annehmen, Sie seien jemand. Also jemand, auf den auch gehört wird. Nur deshalb schreibe ich Ihnen. In der verwegenen Hoffnung, es interessiere Sie, wie, was Sie von sich geben, bei Menschen ankommt.
Ich habe nicht den geringsten Grund, mich schön zu finden, noch nie hat ein Mann oder eine Frau gesagt, ich sei schön, aber noch nie hat jemand gesagt, ich sei hässlich. Wahrscheinlich bin ich unscheinbar. Also ein Weder-noch-Mensch. Also gewöhnlich. Aber: Mehr als schön ist nichts. Also ist schön zu sein das Höchstebeste. Sie haben damit ja nur hingeplaudert, was in jeder Illustrierten und in jeder Fernsehsendung ununterbrochen demonstriert wird: Sie haben eine Allerweltsformel nachgeplaudert.
Mein Gesicht läuft auf ein spitziges Kinn zu. Der Schulkamerad, der deutlich dümmer war als ich, gab mir den Namen Spitzmaus. Deshalb nannten mich Buben und Mädchen dann Spitzmaus. Mein Gebiss ist, wenn Sie das verstehen, prognath. Schauen Sie halt nach, was das heißt. Meine zwei Schneidezähne beherrschen meinen Gesichtsausdruck. Immer schon. Sobald ich lache oder auch nur lächle, weiß ich, dass meine Schneidezähne eine Rolle spielen, die ihnen nicht bekommt. Sie machen mich noch mehr zur Spitzmaus als das auf mein Kinn zulaufende Gesicht. Ich bin also nicht schön. Und: Mehr als schön ist nichts. Diese nicht ganz simple Formulierung hat sich bei mir gleich vergewöhnlicht zu: Wer oder was nicht schön ist, ist nichts. Ich bin also nichts.
Ich wäre nichts gewesen, wenn ich mir das hätte gefallen lassen können. Ich habe mich wehren müssen. Ich habe mich gewehrt. Mit Erfolg. Gleich dazugesagt: Das war einmal. Ich bin jetzt 72. Und am Ende. Aber nicht weil ich 72, sondern weil ich am Ende bin.
Ich war erfolgreich. Ich konnte mir viel leisten. Dass ich jetzt am Ende bin ... Ach, ich glaube nicht, dass ich Ihnen das mitteilen kann.“

 

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Martin Walser (Wasserburg, 24 maart 1927)

 

 

De Zwitserse schrijver Peter Bichsel werd geboren op 24 maart 1935 in Luzern. Zie ook alle tags voor Peter Bichsel op dit blog.

Uit: Die Tochter

„Abends warteten sie auf Monika. Sie arbeitete in der Stadt, die Bahnverbindungen sind schlecht. Sie, er und seine Frau, saßen am Tisch und warteten auf Monika. Seit sie in der Stadt arbeitete, aßen sie erst um halb acht. Früher hatten sie eine Stunde eher gegessen. Jetzt warteten sie täglich eine Stunde am gedeckten Tisch, an ihren Plätzen, der Vater oben, die Mutter auf dem Stuhl nahe der Küchentür, sie warteten vor dem leeren Platz Monikas. Einige Zeit später dann auch vor dem dampfenden Kaffee, vor der Butter, der Marmelade.
Sie war größer gewachsen als sie, sie war auch blonder und hatte die Haut, die feine Haut der Tante Maria. „Sie war immer ein liebes Kind“, sagte die Mutter, während sie warteten.
In ihrem Zimmer hatte sie einen Plattenspieler, und sie brachte oft Platten mit aus der Stadt, und sie wusste, wer darauf sang. Sie hatte einen Spiegel und verschiedene Fläschchen und Döschen, einen Hocker aus marokkanischem Leder, eine Schachtel Zigaretten.
Der Vater holte sich seine Lohntüte auch bei einem Bürofräulein. Er sah dann die vielen Stempel auf einem Gestell, bestaunte das sanfte Geräuschder Rechenmaschine, die blondierten Haare des Fräuleins, sie sagte freundlich „Bitte schön“, wenn er sich bedankte.
Über Mittag blieb Monika in der Stadt, sie aß eine Kleinigkeit, wie sie sagte, in einem Tearoom. Sie war dann ein Fräulein, das in Tearooms lächelnd Zigaretten raucht.
Oft fragten sie sie, was sie alles getan habe in der Stadt, im Büro. Sie wusste aber nichts zu sagen.
Dann versuchten sie wenigstens, sich genau vorzustellen, wie sie beiläufig in der Bahn ihr rotes Etui mit dem Abonnement aufschlägt und vorweist, wie sie den Bahnsteig entlang geht, wie sie sich auf dem Weg ins Büro angeregt mit Freundinnen unterhält, wie sie den Gruß eines Herrn lächelnd erwidert.“

 

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Peter Bichsel (Luzern, 24 maart 1935)

 

 

De Italiaanse regisseur, acteur en toneelschrijver Dario Fo werd geboren in Leggiuno-Sangiamo op 24 maart 1926. Zie ook alle tags voor Dario Fo op dit blog.

Uit: Mistero Buffo (Mary at the Cross, vertaald door Ed Emery)

“SOLDIER: Did you hear that, my good lady? And what am I supposed to do now? For me it's all the same: either you ome down from that ladder, and fast, or I am going to shake the cross.
MARY: No, no... For pity's sake... wait. I'm coming down. Look, here I am, down already.
SOLDIE: So you finally got the message, woman... And don't look at me with those burning eyes. It's not my fault if that young fellow decides to jump up, spread his arms and hang there... No, don't think that I don't feel sorry. I know your pain. The glisten of bloody tears that are now falling from your eyes shows the pain and grief of a mother! But I can't do anything to help. I have my orders. This sentence must be carried out. I have been sentenced to make sure that your son dies, or otherwise I'll end up nailed there myself, with those very same nails.
MARY: Oh kind soldier, gentle soldier, take this; I make you a gift of this silver ring... and of these golden earrings... Take them and keep them in exchange for a favour that you can do me.
SOLDIER: What favour is that?
MARY: Let me take water and a rag to clean the blood off my son, and let me give him a bit of water to dampen his lips, all shrivelled with thirst...
SOLDIER: Is that all you want?
MARY: I also ask you to take this shawl and go up on the ladder and put it round his shoulders, under his arms, so as to help him as he hangs there from the cross...
SOLDIER: Oh lady, you do your son a disservice. Do you really want to keep him alive and living, so that he has to suffer all this terrible pain? In your shoes, I would try and help him die as soon as possible!
MARY: Die? Is my sweet one going to have to die, then? His hands, dead, his mouth, dead, and his eyes... and his hair, dead? Oh, they have betrayed me...!
Oh Gabriel, you young man, you with your sweet face, with your voice like a seductive viol, you were the first; you betrayed me like a trickster: you came to tell me that I would be queen... and blessed... happy, blessed among all women! Look at me! Look at me! See how I am reduced. I end up as the last among women!
You knew it, you knew it... When you brought me the 'annunciation', when you moved me with emotion and left me this child flowering in my belly, and I thought that I was going to be Queen of that fine throne! Queen, with a gentle son, a knight, with two spurs, these two great nails, baned into his feet! Why didn't you tell me this before my dream? Oh, you can be sure, I would never have let myself conceive, never, even if God the Father in person had coe, instead of this pigeon, thise dove, this Holy Ghost, come to wed me...”

 

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Dario Fo (Leggiuno-Sangiamo, 24 maart 1926)
Scene uit een uitvoering van “Mistero Buffo” in Corciano, Italië, 2013

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Lawrence Ferlinghetti werd geboren op 24 maart 1919 in Yonkers, New York. Zie ook alle tags voor Lawrence Ferlinghetti op dit blog.

 

Constantly Risking Absurdity

Constantly risking absurdity
and death
whenever he performs
above the heads
of his audience
the poet like an acrobat
climbs on rime
to a high wire of his own making
and balancing on eyebeams
above a sea of faces
paces his way
to the other side of the day
performing entrachats
and sleight-of-foot tricks
and other high theatrics
and all without mistaking
any thing
for what it may not be
For he's the super realist
who must perforce perceive
taut truth
before the taking of each stance or step
in his supposed advance
toward that still higher perch
where Beauty stands and waits
with gravity
to start her death-defying leap
And he
a little charleychaplin man
who may or may not catch
her fair eternal form
spreadeagled in the empty air
of existence

 

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Lawrence Ferlinghetti (Yonkers, 24 maart 1919)

 

 

De Nederlandse schrijver Jacob van Lennep werd geboren te Amsterdam op 24 maart 1802. Zie ook alle tags voor Jacob van Lennep op dit blog.

Uit: Dagboek van mijne reis (1823)

“De fraaie en zeer bezochte herberg de Nadorst voorbijgegaan zijnde, kwamen wij door het dorp Westerblokker en daarna aan Oosterblokker, waar wij ons verfrischten; het derde dorp is Westwoud, waar de kerk zeer vervallen is. Aan het tolhek naar Medemblik rusteden wij een half uur uit, en traden vervolgens Hoogkarspel en Lutjebroek door. Te Groote Broek rusteden wij weder een kwartier uit en kwamen vervolgens door Bovenkarspel te Enkhuizen. Al de bovengenoemde dorpen zijn aaneengeschakeld en zeer aardig aan den weg gebouwd: de boerenwooningen zijn groot en schoon, meest met zestig à honderd morgen lands voorzien (bij de stad ƒ 300 à ƒ 400, verder wel ƒ6oo à ƒ 1000 waard) doch veelal door de groote weelde der boeren met hypotheken bezwaard.
De stad doorloopen hebbende kwamen wij te 12 ure in de herberg de O. I. Toren aan; waar wij ons goed, dat wij van Amsterdam derwaarts gezonden hadden, vonden, en ons middagmaal bestelden.
Na het gebruik van karbenaden, ons gewoon middagmaal, bezochten wij den Heer DUYVENSZ adv. en notaris, aan wien wij evenals aan den heer PAN door den Hoogleeraar TYDEMAN uit Leyden aanbevolen waren. Het onthaal was zeer vriendelijk. Mev. DUYVENSZ die van haar spraakvermogen beroofd is, schonk ons thee. Na een zeer leerrijk gesprek bezichtigden wij onder geleide van gem. heer het stadhuis, dat buitengemeen fraai is. Al de vertrekken lopen op een groot en prachtig gebeeldhouwd bovenportaal uit. Van den toren leverde ons de zee, welke de uitgestrekte stad bespoelen komt, en de Friessche kust die aan de overzijde uit de wateren zich verhief, een trotsch en bekoorlijk schouwspel op. De stad rondwandelende, vonden wij dezelve in een bedroevend en diep verval.”

 

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Jacob van Lennep (24 maart 1802 – 25 augustus 1868)
Enkhuizen, Spui en Drommedaris op een oude ansichtkaart

 

 

De Nederlandse dichter, essayist en blogger Jeroen Mettes werd geboren in Valkenswaard op 24 maart 1978. Zie ook alle tags voor Jeroen Mettes op dit blog.

Uit: N30

“Ik moest haar bellen, maar was bang voor de voicemail. Als ik iets herhaal betekent dat (misschien wel helemaal) niets. Ik en mijn hand. Nina Brink mag blijven leven. De mislukking is hem naar het hoofd gestegen. Het is ook ‘natuurlijk’ dat de grote vis de kleine vis opeet, maar die laatste kan daar anders over denken. Op 7 november 1920, op de derde verjaardag van de Oktoberrevolutie en middenin een bloedige burgeroorlog, wordt de bestorming van het Winterpaleis in Sint-Petersburg opnieuw in scène gezet. (…) Ik las haar ziel in 1997 en na zestig pagina’s realiseerde ik me dat. Talking too much is Oprah-sive. Het sluiten geschiedt in omgekeerde volgorde. Voetgangers proberen zich staande te houden op de Erasmusbrug in Rotterdam. Just the sight of this girl masturbating herself in her school uniform, a cigarette clamped between her red lips, was almost enough to make me come. Hoe lang is het geleden dat ik heel feministisch was? Waarom zijn er wel massapsychosen maar geen -neurosen? Negen politiewagens kwamen op de oproep af en de vrouw werd overmeesterd en gearresteerd. Zes meesterwerken voor de prijs van één. (…) Help, get me OUT OF HERE! I can’t look at this stuff!!!Mijn kapsel is géén statement. Als je er niet volledig achter staat hoeft je het ook niet te doen. Ik had de esthetiek van ruïnes al vroeg verkeerd (romantisch) begrepen. Ik kijk naar mijn hand die de pen vasthoudt. Een blauwe avond. Khadafi heeft z’n tent meegenomen naar Egypte en aan de overkant van de straat hangt ’n jonge vrouw de was van haar kinderen te drogen en dan doet ze de deur dicht. Onze droom is een wereld vrij van armoede. Plattelandsjongen op de brommer, meisje achterop (haar roze armpjes om zijn middel geslagen). De wilgen lijken kwader (kaler) dan voorgaande jaren. De geliefde kan niet worden bezeten. Begaan met het HEDEN: niet met de beschrijving van actuele feiten maar het ritme en de intense diepte waarin de feiten aan ons verschijnen. Waar zijn we? We kamperen in de woestijn, soms kijken we naar de sterren. Ik kan me al wassen.”

 

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Jeroen Mettes (24 maart 1978 - 21 september 2006)
Cover

 

 

De Nederlandse (gelegenheids)dichter, historicus, geschiedenisleraar, illustrator en journalist Harry Prenen werd geboren in Schoten op 24 maart 1915. Zie ook alle tags voor Harry Prenen op dit blog.

 

Het laatste gesprek

Dit was het schemeruur dat wij te samen zaten
bij ’( haardvuur en de kaars onder de spiegelglans
waarin wij tijd en tel en krijgsrumoer vergaten,
met midden tussen ons een schim: Moeder de Gans.

Daarbuiten lag de tuin bevroren en verlaten:
toen, dwars door het gesprek, zag-zij opeens haar kans
en nam het woord in hem, - muziek achter het praten
alsof de toverfluit ons nodigde ten dans.

De kamer werd kristal zolang zij bezig was
en rakelde in het vuur. De wijn slonk in het glas.
Er viel een dunne sneeuw in ’t donker voor de kim.

Hij wenkte mij nog na en sloot de voordeur weer.
De kaarsvlam is gedoofd. De spiegel blinkt niet meer.
Moeder de Gans is weg. - Nu is hij zelf die schim.

 

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Harry Prenen (24 maart 1915 - 20 oktober 1992)
Hier rechts met Godfried Bomans (midden) in 1942

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Willem van Iependaal werd geboren in Rotterdam op 24 maart 1891. Zie ook alle tags voor Willem van Iependaal op dit blog.

 

Pro Justitia

Toen zonne en vlindertjes deden hun vlijt,
de sschepping volmaakte tot duizeligheid,
sliep Adam, doodmoe van het Adam- zijn, uit.
Onder de glorie van appelefruit.
 
Eens als-ie weer in het welige groen,
languit en snurkend zijn plicht lag te doen.
Riep er: 'Pst, Adam!... Pst, Adam!' een bruid.
'Adam! Pst!...Pst!' in de appelefruit.
 
Eva, zij plukte... en Adam, hij at.
Werd niet blasé, werd niet appelen-zat.
Eva hield aan en Adam hield uit.
Onder de boom met de appelefruit...
 
Maar dan sprak Adam op zekere keer:
'k Geloof Efie, da'k aan fatsoen laboreer!
Ik heb niets aan en jij alles uit!
Wij zijn als waarheid, als appelefruit!'
 
En terwijl Adam te piekere zat,
kwam, getrokke z'n laaiende lat,
een bonkige diender met bars-boeresnuit,
Pro Justitia...inzake het appelefruit.
 
't Was Eden verlaten, op slag en opstoot!
Het zweet van z'n aanschijn, als saus op z'n brood...
De diender naast Eva...En Adam vooruit:
Een proces aan z'n kont en... een blad voor z'n fluit...!

 

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Willem van Iependaal (24 maart 1891 - 23 oktober 1970)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 24e maart ook mijn blog van 24 maart 2013 deel 2.



Geschreven door Romenu om 11:55 Reageer op dit bericht

In Memoriam Johan Cruijf

 

In Memoriam Johan Cruijf

 

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Johan Cruijff (25 april 1947 – 24 maart 2016)

 

 

CRUIJFF

Een gestrekte bal,
een balk door de lucht,
een eerlijk eikenhouten schot:
zo gaat de waarheid op haar doel af.

Of heen en weer
en heen bewegend, de tegenstrever,
de lezer, steeds weer op het verkeerde
been zettend, door een overstapje, een
oversprongetje, elke nieuwe regel
uit leesevenwicht te beginnen,
deze beweeglijkheid, deze fysieke
bewogenheid, god, dit is kunst:

geboren worden en een lichaam hebben
en er dan gedurende een blauwe maandag
Johan Cruijff mee zijn

in een gedicht, een speelveld
van Herman de Coninck.

 

 

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Herman de Coninck (21 februari 1944 - 22 mei 1997)
Mechelen, Grote Markt met Sint Romboutstoren.
Herman de Coninck werd geboren in Mechelen.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Cri Stellweg, Gary Whitehead, Yōko Tawada, Mitch Cullin, Steven Saylor, Roger Martin du Gard, Madison Cawein

De Nederlandse schrijfster en columniste Margaretha Hendrika (Cri) Stellweg (alias Saartje Burgerhart) werd geboren in Nijmegen op 23 maart 1922. Zie ook alle tags voor Cri Stellweg op dit blog en ook mijn blog van 27 november 2006.

Uit: Geef mij maar een klaproosje…

“Wij hebben beiden onze eigenaardigheden, mijn man en ik. Over de meeste daarvan kan en wil ik hier niet uitweiden, doeh van deze ene hebbenlijkheid wil ik u toch deelgenoot maken: wij zijn volslagen verzameldol. Driehonderdvijftig dagen van het jaar verzamelen we thuis en de overige vijftien dagen verzamelen we op vacantie.
Ik voor mij heb in die tijd de boeiende afdeling: bloemen, planten, suikerzakjes, steentjes en grintjes onder mijn beheer. De echtgenoot beweegt zich op het terrein van het springend, kruipend, vliegend en hupsend gedierte‚ De levende have die mijn man tijdens deze periode met zich voert, baart hem veel zorgen en mij kippenvel. Het is echt niet leuk om op de meest onwaarschijnlijke plaatsen in je bagage op doosjes te stuiten, waaruit onheilspellend gekras en geritsel opstijgt. Ik ben er bijvoorbeeld ook nooit zeker van of ik in het hoesje van mijn nagellak inderdaad wel mijn flesje Cutex zal aantreffen of dat er een. op wraak beluste, levensgrote tor met harige poten uit zal schieten.
Maar goed,ik heb geleerd andermans hobby's te eerbiedigen en liet het zo. Doch vorig jaar is het me bepaald te gek geworden, want toen heeft hij namelijk de hand weten te leggen op een zeer bijzonder en zeer angstaanjagend stuk vee. Dat ging zo. Hij had zich in het hoofd gezet een cigale te vangen. Zo‘n lekkere grote cigale uit de Provence. We hàdden er al weleen van een vorig Frans reisje, maar die vonden we zo nietig. Hij wàs al klein toen we hem' vingen en na zijn verscheiden werden zijn afmetingen nog opvallend kleiner, kortom, we hadden er geen schik meer in.'
Een andere dus, een grotere. Op de weg van Toulon naar Fréjus stapten we om de klip-klap,
bogen ter rechter- en linkerzijde het hoofd uit het portier en luisterden aandachtig, met de hand achter de oorschelp, of we ze hoorden in de kurkeiken en dennebomen opzij van de weg. Een paar keer ontdekten we ze inderdaad. We kwamen dan behoedzaam de auto uit en slopen op de tenen in de richting van het getjirp. Helaas, de cigales in kwestie zaten of te hoog, òf we konden het geluid niet localiseren òf ze hielden en bloc hun kaken op elkaar zodra wij een voet buiten de auto zetten.”

 

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Cri Stellweg (23 maart 1922 - 26 november 2006)
 

 

 

De Amerikaanse dichter Gary Joseph Whitehead werd geboren op 23 maart 1965 in Pawtucket, Rhode Island. Zie alle tags voor Gary Whitehead op dit blog.

 

Tumbleweeds

Rolling nests of the prairie,
prickered and denuded and dead,
clutching at clumps, skipping across
asphalt, whole shrubs ripped out
and flung, and clinging together
like herds racing over acres.
I'd only ever seen them

in Spaghetti Westerns tumbling
quaintly across the painted backdrop—
props blown by big fans and collecting
off-camera against some studio wall.
But here, in Nebraska, they roll
for miles unless a fence catches them.
All day they crunched beneath

my wheels like the delicate skeletons
of small animals. One clutched the grille
and flapped there like a giant bird.
And I felt I could join them, easily,
as stripped as I am, as thin as I've become,
as determined as I am to roll onward.
But even as I dodged them, speeding up

or slowing down, I found myself
feeling satisfied when one met me head-on,
the tread turning branches to chafe.
I relished the champ of their blanched
bodies as my machine ground them to dust,
here where chance seemed perfectly arrayed
and where, once, the deer and antelope played.

 

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Gary Whitehead (Pawtucket, 23 maart 1965)

 

 

De Japanse dichteres en schrijfster Yōko Tawada werd geboren op 23 maart 1960 in Tokyo. Zie alle tags voor Yōko Tawada op dit blog.

 

The Flight Of The Moon

I was singing on the toilet
when the moon
came rolling in

bare naked
on a bicycle
racing through a forest of metaphor
the moon came to meet me.

Along the road outside
a beautiful woman walks by, brushing her teeth.
On a park bench
a man in a maternity dress is drinking apple juice.
At the end of the century health is always in full phase.

A hole in the sky drops open.
Distress like the moon, a gloom like the moon are gone
and the likes
fly brightly round and round that hole.

The deep folds of the abyss smooth.
Across the now-blank suffering face
poets start to skate.

The moon... mine... another.

 

Moscow

Don’t give a bouquet to the woman.
Repairing the subway escalator, her fingertips clear to the bone with machine oil.
The motion of the precision joints
ascends in the brains of the commuters.

In her damp hands
the escalator tugged once
and like a serpent      began to rise.
She stood up –
and looked up.

Far beyond the flashing shoes of
the clattering gate
a god was idly pissing.

 

Vertaald door Bruno Navasky

 

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Yōko Tawada (Tokyo, 23 maart 1960)

 

 

De Amerikaanse schrijver Mitch Cullin werd geboren op 23 maart 1968 in Santa Fe, New Mexico. Zie alle tags voor Mitch Cullin op dit blog.

Uit:Whompyjawed

« Usually Doc Wallace says, “Everybody in one piece, huh?” And we’re always quick to answer. He comes into the locker room just grinning, no matter if we've won or lost, with that old black leather medical bag in his hand. And all of us, all the team, we’re scattered around old steel lockers or the wood benches. We’re still sweaty from the game, geared up or let down, with all our pads and jerseys and personal stuff thrown around.
The Claude Tigers. There’s about twenty of us. We got red and black uniforms. Jesus, we’re a mixed bag. Even though we got more white than most, we still got several black players and three Mexican brothers. No matter though. There’s no shit between any of us because, one, it’s stupid, and, two, we don’t win when we’re not all together. l make sure that’s clear. That’s my role in a way. Make sure everyone’s pumped. Make sure we’re together like a swarm of ants or something like that, like a bunch of monkeys or something. When we win, we all just yell and laugh and stuff, but when we lose, we all feel it together and no one says anything for a long time.
Either way, Doc always wanders the locker room after a game kind of checking us over, looking in our eyes for a concussion or something, sometimes pressing on bones here and there. What I find funny about Doc is his long gray hair, which makes him appear like some old hippie or something. We kid him about that and he takes it fine because that’s the kind of man he is, real lively.Some might say jovial, I guess. Sometimes I flash him the peace sign with my fingers and he just shakes his head and smiles.
Tonight Doc goes first to one of our linemen, Harvey, who’s real big and round but not what I’d call fat. Harvey is undressed from the waist up. He’s got sweat and dirt on his face because he hasn’t showered yet. Sometimes hedon’t. Three fingers on one hand are taped together with some raggedy bandage, but with his other hand he’s busy stuffing his jaw full of Red Man. Doc just stares at him for a bit, shaking his head at the amount of chew Harvey is putting in his mouth, then he points at Harvey’s wrapped hand. “Bothering you any?”

 

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Mitch Cullin (Santa Fe, 23 maart 1968)

 

 

De Amerikaanse schrijver Steven Saylor werd geboren op 23 maart 1956 in Port Lavaca Texas. Zie alle tags voor Steven Saylor op dit blog.

Uit: Roma

“She traveled back and forth, up and down the river path. No single place was home. She liked the seaside, where there was always fish to eat, and the gentle lapping of the waves lulled her to sleep at night. She was less fond of the foothills, where the path grew steep, the nights could be cold, and views of great distances made her dizzy. She felt uneasy in the villages, and was often shy around strangers. The path itself was where she felt most at home. She loved the smell of the river on a hot day, and the croaking of frogs at night. Vines grew amid the lush foliage along the river, with berries that were good to eat. Even on the hottest day, sundown brought a cool breeze off the water, which sighed and sang amid the reeds and tall grasses.
Of all the places along the path, the area they were approaching, with the island in the river, was Lara’s favorite.
The terrain along this stretch of the river was mostly flat, but in the immediate vicinity of the island, the land on the sunrise side was like a rumpled cloth, with hills and ridges and valleys. Among Lara’s people, there was a wooden baby’s crib, suitable for strapping to a cart, that had been passed down for generations. The island was shaped like that crib, longer than it was wide and pointed at the upriver end, where the flow had eroded both banks. The island was like a crib, and the group of hills on the sunrise side of the river were like old women mantled in heavy cloaks gathered to have a look at the baby in the crib—that was how Lara’s father had once described the lay of the land.
Larth spoke like that all the time, conjuring images of giants and monsters in the landscape. He could perceive the spirits, called numina, that dwelled in rocks and trees. Sometimes he could speak to them and hear what they had to say. The river was his oldest friend and told him where the fishing would be best. From whispers in the wind he could foretell the next day’s weather. Because of such skills, Larth was the leader of the group.
“We’re close to the island, aren’t we, Papa?” said Lara.“

 

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Steven Saylor (Port Lavaca, 23 maart 1956)
 

 

 

De Franse schrijver Roger Martin du Gard werd geboren op 23 maart 1881 in Neuilly. Zie alle tags voor Roger Martin du Gard op dit blog. 

Uit: Les Thibault, I, Le pénitencier

« Dans la pénombre de l’escalier, Antoine croisa le secrétaire de son père, M. Chasle, qui glissait le long du mur comme un rat, et, le voyant, s’arrêta, l’œil effaré :
— « Ah, c’est vous ? » Il avait pris à son patron cette manie d’apostrophe. « Mauvaise nouvelle ! » chuchota-t-il : « Le clan des universitaires a mis en avant la candidature du Doyen de la Faculté des Lettres : quinze voix de perdues, pour le moins ; avec celles des juristes, cela fera vingt-cinq. Quoi ? C’est ce qu’on appelle la déveine. Le Patron vous expliquera. » Il toussotait sans cesse par timidité, et, se croyant victime d’un catarrhe chronique, tout le long du jour, suçait des pastilles de gomme. « Je me sauve, maman doit s’inquiéter », reprit-il, voyant qu’Antoine ne répondait pas. Il tira sa montre, l’écouta avant de regarder l’heure, releva son col et disparut.
Depuis sept ans, ce petit homme à lunettes était le collaborateur quotidien de M. Thibault, et on ne le connaissait guère mieux qu’au premier jour. Il parlait peu, à voix basse, et n’exprimait que des idées répandues, en accumulant des synonymes. II se montrait ponctuel, occupé de minimes habitudes. Il vivait avec sa mère, pour laquelle il semblait avoir de touchantes prévenances. Ses bottines crissaient toujours. Son prénom était Jules ; mais M. Thibault, par considération pour lui-même, appelait son secrétaire « Monsieur Chasle ». Antoine et Jacques l’avaient surnommé « Boule de gomme » ou « l’Ennuyeux ».

 

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Roger Martin du Gard (23 maart 1881 – 22 augustus 1958)
Malik Zidi (Jacques) en Jean Yanne (Oscar) in de Franse mini-serie « Les Thibault » uit 2003
 

 

 

De Amerikaanse dichter Madison Julius Cawein werd geboren in Louisville, Kentucky, op 23 maart 1865. Zie ook alle tags voor Madison Cawein op dit blog.

 

March

This is the tomboy month of all the year,
March, who comes shouting o'er the winter hills,
Waking the world with laughter, as she wills,
Or wild halloos, a windflower in her ear.
She stops a moment by the half-thawed mere
And whistles to the wind, and straightway shrills
The hyla's song, and hoods of daffodils
Crowd golden round her, leaning their heads to hear.
Then through the woods, that drip with all their eaves,
Her mad hair blown about her, loud she goes
Singing and calling to the naked trees;
And straight the oilets of the little leaves
Open their eyes in wonder, rows on rows,
And the first bluebird bugles to the breeze.

 

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Madison Cawein (23 maart 1865 – 8 december 1914)
Portret door J. Bernard Alberts in de Filson Historical Society, Louisville

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e maart ook mijn blog van 23 maart 2015 deel 1 en eveneens mijn blog van 23 maart 2014 deel 1 en ook deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:30 Reageer op dit bericht

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