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Berichten van 28 maart 2016 tot 29 maart 2016

Geert van Istendael, Wim Brands, Eric Walz, Georg Klein, Ernst Jünger, Yvan Goll

De Vlaamse schrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook alle tags voor Geert van Istendael op dit blog.

 

Groot boerderijdak

Het dak ligt op zijn buik. Nee, haar buik, dak
is moederlijk. Dak mompelt ‘ons’ tot kepers
en vee en kind. Damast of voddenbak,
dak houdt ze droog. Een dak torst zon en regen,
blij en venijn verleent het onderdak.

Gebinte vouwt de vingers tot gebeden.
Als eik zo hard is de arbeid van de boer.
Hij dekt zijn dak. Zijn moeder. Dikke hoer.

 

 

Mand

Van knot gekapt op griend. Geschild. Gekloven.
Gespreid. Geweekt. Door dauw en mist gekust.
Wis laat zich willig buigen, wacht met drogen
tot hij, gevlochten om een leegte, rust
en beidt wat komt. Pak koffie. Uien. Boter.

Kijk toch hoe onze taal dit ding bemint:
korf, mars, ben, paander, gondel, kaar, karbies.
Mand draagt meer namen dan een koningskind.

 

 

De man die naast het frietkot woont

Ik heb het al wel duizend keer gezegd,
tegen de Geoffrey van het frietkot.
Uw afsluiting, da’s niet genoeg,
een plaat beton, dat moet daartegen
of avanceerstenen, ’t is eendert, als ’t maar toe is.
Maar peinst gij dat die luistert?
Hij hoort u nog allengs niet.
Altijd die écouteurs op zijne kop.

Pas op, ’t is nu nog redelijk proper rond zijn kot.
Ge zoudt ‘ne keer de vrijdag moeten komen,
als de jong’ gasten met hun brommers uitgaan,
dan ligt hier ’t een pak friet neffest ’t ander.
Ik ben al zeker drie keer uitgeschoven,
ja, op de mayonaise, op wat anders?
De vierde keer was ’t op een curryworst,
da’s nog te smerig voor een rat mee dood te doen.
En weet ge wat de Geoffrey doet als hem dat ziet?
Die lacht ‘ne keer gelijk als ‘nen onnozele.
Zie, als ’k ik niet zo ‘ne stille mens was,
ik peins da ’k ik zijn tanden uit zijn frank bakkes had geslagen,
dat hem een nieuw salle à manger kost installeren.
Ik wil maar zeggen . . . 
Kom nee, ik zeg niks meer.

 

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Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

 

 

De Nederlandse dichter, journalist en presentator Wim Brands werd geboren in Brummen op 29 maart 1959. Zie ook alle tags voor Wim Brands op dit blog.

 

In de eerste nacht

In de eerste nacht nadat ik had
gehoord dat hij ziek was
schrok ik wakker.

Het waaide buiten. Het waait, zei
jij, die nog geen oog dicht had
gedaan, en je glimlachte.

Ik begreep het pas later.

Wat er ook is, het zal de natuur
een zorg zijn.

Het waait, het waaide – buiten klonk
de troost van de onverschilligheid.

 

 

Ze weet soms nog

Ze weet soms nog waar ze is, als ze voor haar huis danst
meestal, na het dagelijkse voeren van de duiven

maar hoeveel mannen ze zoende, de namen van haar familie,
haar vrienden, haar vriendinnen - ze verdwenen,

zoals elke ochtend de stukken brood die gulzig hemelwaarts
worden gevlogen.

Elke avond zit ze op haar bed en luistert naar
het breken van het oude brood.

 

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Wim Brands (Brummen, 29 maart 1959)

 

 

De Duitse schrijver Ernst Jünger werd geboren in Heidelberg op 29 maart 1895. Zie ook alle tags voor Ernst Jünger op dit blog.

Uit: Kriegstagebuch 1914-1918

„7. I. 15.
Von 9 Uhr ab sollten wir in den Unterständen schlafen. Es war so tropfig, daß wir kein Auge zu tun konnten. Wir spielten Karten (Hachmeiter Janetzki und ich) und vertrieben uns die Zeit, so gut wir konnten. Von 6 Uhr abends bis 8 Uhr morgens wieder das endlose Wachen. Es regnete wieder, Jasnetzki fluchte wie wild.

8. I. 15.
Am Tage hatten wir wieder Grabenwache, Gottseidank werden wir heute abgelöst. 60 Stunden ohne Schlaf in Nässe und Kälte sind endlos. Ich bekomme, wie damals in Algerien ganz and [Rest der Zeile unlesbar, vermutlich: ere] Ideale. Ein solides Studentenleben mit Lehnstuhl und weichem Bett und einem kleinen Freundeskreise ohne Verbindungseseleien, schöne Ausflüge und gute Bücher. Und eine Käfersammlung. Vorher muß ich irgendwie nach Afrika reisen, nur um zu sehen, daß man auch darin nur Phantastereien nachgejagt hat. Heute wurden wir heftig beschossen; die Shrapnells platzten vor und hinter dem Graben. Es machte mir Spaß zu beobachten, wie die Dinger in der Luft krepierten. Trotzdem der Graben offensichtlich beschossen wurde, kam mir doch kein Gefühl der Gefahr hoch. [1 Wort gestrichen, unlesbar] Am diesem Tage schlug eine Granate in die sonst so sichere Faisanderie, tötete den Batallionsadjudanten Lt. Schmidt und verwundete 2 Burschen. Vorgestern ging ein Mann zur Latrine und erhielt, grade in Hockstellung einen Schuß in die Kniekehlen. Am Abend wurden wir Gottseidank abgelöst und gingen nach Oranville zurück. Dort schlief die Kompanie in einer großen, zugigen Scheune.”

 

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Ernst Jünger (29 maart 1895 - 17 februari 1998)
In 1918

 

 

De Duitse schrijver Eric Walz werd geboren op 29 maart 1966 in Königstein im Taunus. Zie ook alle tags voor Eric Walz op dit blog.

Uit: Schwule Schurken (Kaiser Heliogabal)

„Caracalla, der seit fünf Jahren regierende Herrscher, ist ein solcher Sohn aus soldatischem Geschlecht, er ist brutal und argwöhnisch und deshalb von allen gehasst - außer vom Heer, das er großzügig entlohnt. Lange vor Caracalla schon gibt es eine heimliche Rivalität um Einfluss zwischen den Militärs einerseits und der traditionellen Prätorianergarde, der verwöhnten römischen Leibwache der Kaiser andererseits, doch ein kleiner Vorfall lässt aus dern Gerangel einen blutigen Machtkampf werden.
Dem Gardekommandanten Macrinus wird von einem Wahrsager die Kaiserwürde prophezeit, eine gefährliche Weissagung, auf die der harmlose und gar nicht ehrgeizige Macrinus gerne verzichtet hätte, zumal sie durch eine Indiskretion bekannt wird. Wenn er jetzt nicht sofort handelt, das weiß der ältliche Mann, wird der misstrauische, an Verfolgungswahn leidende Caracalla ihn umbringen lassen. Es ist wie bei einem Duell: der Schnellere siegt. Macrinus hetzt im Nu die Prätorianer auf und befiehlt ihnen, den Kaiser zu ermorden. So geschieht es auch, zum Entsetzen der Truppen. Da Caracalla keinen direkten Verwandten hat, keine Geschwister, keine Kinder, gilt die severische Dynastie als ausgestorben, und so erfüllt sich die Prophezeiung: Macrinus lässt sich im April 217 selbst zum Kaiser ausrufen.
Nicht selten jedoch steckt die Tücke im Detail. In der römischen Provinz Syria lebt eine Tante Caracallas, Julia Maesa. Ihr vierzehnjähriger Enkel Avitus, der Sohn ihrer Tochter Soemias, dient als Oberster Priester dem orientalischen Gott Baal; er ist ein strahlender Jüngling, fröhlich und beliebt. Als Sohn der Cousine Caracallas ist diese Verwandtschaft allerdings zu weitläufig, um in dem Knaben einen ernstzunehmenden Erben der severischen Dynastie zu sehen. Daher greift die ehrgeizige Großmutter auf einen ebenso geschickten wie infamen Kniff zurück: Sie behauptet, Avitus entstamme nicht der Ehe ihrer Tochter Soemias, sondern einem Verhältnis der Soemias mit Caracalla.“

 

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Eric Walz (Königstein im Taunus, 29 maart 1966)
The Roses of Heliogabalus (detail) door Lawrence Alma-Tadema, 1888

 

 

De Duitse schrijver Georg Klein werd geboren op 29 maart 1953 in Augsburg. Zie ook alle tags voor Georg Klein op dit blog.

Uit: Die Sonne scheint uns

„Auch das finale Bombardement, fünf perfekt verzahnte anglo-amerikanische Tag- und Nachtangriffe, ein Meilenstein in der Geschichte des Luftkriegs, habe die kümmerlichen Karrees am Salzhafen in einer halb mitleidigen, halb verächtlichen Geste ausgespart. Bloß von einer Handvoll verirrter Sprengbomben, von einem einzigen Phosphorbehälter, seien die häßlichen Backsteinbauten getroffen worden, in denen damals Handwerk, Gewerbe und Familien den Raum bis in den letzten Hinterhofwinkel nutzten. Für mich, den Zugezogenen, verstieg sich der alte Eingeborene zu dem Witz, am Salzhafen habe man nach jenen die Stadt verheerenden Schlägen nur ein paar Kaninchenställe neu zusammennageln müssen.
Heinlein irrte, oder sein Scherz duldete keine Ausnahme. Denn zumindest einen Freiraum haben Blitz und Donner der Westalliierten auch hier bei uns in die verstockte Substanz ge-schlagen. Das Bürohaus, das uns mit Licht und Ausblick verwöhnt, wurde auf einer Bombenlücke, vielleicht der einzigen des Viertels, errichtet. Und da schon bald nach dem Krieg der Denkmalschutz seine bewahrende Hand über die engen Straßen hielt, blieb der zehngeschossige Turm auch in den folgenden Jahrzehnten unangefochten das höchste Bauwerk des Viertels. Noch sonnt er sich in seiner Größe, aber die Scheiben, durch die wir blicken, sind seit Monaten nicht mehr gereinigt worden. Unser Hochhäuschen steht leer, und bald, bald schon, sobald wir es durchstöbert und sein kleines Geheimnis gelüftet haben, soll es als ein unansehnlich gewordenes Gewächs der Zeit mit Stumpf und Stiel ausgerissen werden.
Wir warten auf den Chef. Wir nippen an fünf verschiedenen Getränken. Wir warten, ohne uns gegenseitig ein Wort zu gönnen, auf Gabor Cziffra, unseren Brötchengeber. Wir sind Kollegen auf Zeit. Und vielleicht, wer weiß, bin ich Gabor Cziffras Buchhalter. Gut könnten die anderen vier dies von mir denken, denn ich halte, seit wir beisammen sind, ein schmales Buch unter den rechten Arm geklemmt. Sitzend muß ich in dieser Pose einen komischen Anblick bieten. Jeder vernünftige Mensch hätte das Büchlein auf den Tisch gelegt oder, falls ihm etwas an ihm besonders schützenswert erschiene, auf seinen Schenkeln deponiert. Mir aber bleibt das Selbstverständliche verwehrt.“

 

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Georg Klein (Augsburg, 29 maart 1953)

 

 

De Duits-Franse dichter en schrijver Yvan Goll (eig. Isaac Lang) werd geboren in Saint-Dié-des-Vosges op 29 maart 1891. Zie ook alle tags voor Yvan Goll op dit blog.

 

Karawane der Sehnsucht

Unsrer Sehnsucht lange Karawane
Findet nie die Oase der Schatten und Nymphen!
Liebe versengt uns, Vögel des Schmerzes
Fressen immerzu unser Herz aus.
Ach wir wissen von kühlen Wassern und Winden:
Überall könnte Elysium sein!
Aber wir wandern, wir wandern immer in Sehnsucht!
Irgendwo springt ein Mensch aus dem Fenster,
Einen Stern zu haschen, und stirbt dafür,
Irgendeiner sucht im Panoptikum
Seinen wächsernen Traum und liebt ihn –
Aber ein Feuerland brennt uns allen im lechzenden Herzen,
Ach, und flössen Nil und Niagara
Über uns hin, wir schrien nur durstiger auf!

 

 

Ich lebe nicht, ich liebe

Aus allen Poren strömt mir die Liebe.
Meine Muskeln sind gespeist von Deiner Liebe.
Ich habe nur rote Blutkörperchen vor lauter Liebe.
Mein Haar ist gelockt von der Liebe.
In allen Zungen singe ich, daß ich dich liebe.
Tanzen muß ich immer aus Liebe
Bin ich krank vor Liebe?
Oder gesund aus Liebe?
Ich lebe nicht, ich liebe.
Ich kann nicht sterben, weil ich dich liebe.

 

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Yvan Goll (29 maart 1891 – 27 februari 1950)
Claire en Yvan Goll

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e maart ook mijn blog van 29 maart 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:56 Reageer op dit bericht

Walter van den Broeck, Mario Vargas Llosa, Joost de Vries, Nelson Algren, Marianne Frederiksson

De Vlaamse roman- en toneelschrijver Walter van den Broeck werd geboren in Olen op 28 maart 1941. Zie ook alle tags voor Walter van den Broeck op dit blog.

Uit: Een verliefde monnik

“Het was ook toen dat mijn leeswoede het gezelschap kreeg van een beginnende schrijfwoede, en mijn verlangen naar onsterfelijkheid begon te groeien. Nee, ik wilde geen Methusalem worden, ik wilde sporen achterlaten op deze planeet, die mijn naam zouden spreken als ik niet langer lijfelijk aanwezig was. Ik wilde eerst onsterfelijk worden en dan pas doodgaan.
Doodgaan... Wat erg toch, denk je dan. Maar dat is het pas echt als je beseft geen enkel spoor te hebben achtergelaten, niet te hebben ingegrepen op je tijd en je omgeving, de wereld niet een ietsje beter te hebben achtergelaten dan je hem had gevonden.
En je kinderen dan? Zijn zij niet het levende spoor dat jij zult achterlaten? Je schudt het hoofd, en wat beschaamd ontwijk je de vraag: gaat het om het spoor of om de spoortrekker zelve?
Nog altijd probeer ik te pennen. Nog altijd leg ik sporen. Opdat ik er altijd zal zijn.
Hoelang nog zal ik dit als een noodzaak beschouwen, heren veertigers, vijftigers, zestigers, zeventigers, tachtigers...?
Wie schrijft doet niet meer mee, is verloren voor het leven, maar gewonnen voor de eeuwigheid.
Zoals die West-Vlaamse monnik uit de 11de eeuw.”

 

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Walter van den Broeck (Olen, 28 maart 1941)

 

 

De Peruviaanse schrijver Mario Vargas Llosa werd geboren op 28 maart 1936 in Arequipa. Zie ook alle tags voor Mario Vargas Llosa op dit blog.

Uit: Conversation in the Cathedral (Vertaald door Gregory Rabassa)

“Zoila’s right, at San Marcos he’d lose his contacts,” Popeye’s old lady said. “Boys from good families go to the Catholic University.”
“There are enough Indians at the Catholic University to give you a good scare too, mama,” Popeye said.
“With all the money Fermín’s bringing in now that he’s buddy-buddy with Cayo Bermúdez,the squirt won’t need any contacts,” the senator said. “O.K., Freckle Face, on your way.”
Popeye left the table, brushed his teeth, combed his hair and went out. It was only two-fifteen, it was better to go along marking time. Aren’t we pals, Santiago? come on, give me a little push with Teté. He went up Larco blinking in the sunlight and stopped to look in the windows of the Casa Nelson: those deerskin moccasins with brown shorts and that yellow shirt, wild. He got to the Cream Rica before Santiago, settled down at a table from where he could see the avenue, and ordered a vanilla milk shake. If he couldn’t convince Santiago to go listen to records at his house they would go to the matinee or to gamble at Coco Becerra’s, what was it that Skinny wanted to talk to him about. And at that moment Santiago came in, long face, feverish eyes: his folks had fired Amalia, Freckle Face. The doors of the branch of the Banco de Crédito had just opened and through the windows of the Cream Rica Popeye watched the revolving doors swallow up the people who had been waiting on the sidewalk. The sun was shining, the express buses went by loaded, men and women fought for taxis on the corner of Shell. Why had they waited until now to throw her out, Skinny? Santiago shrugged his shoulders, his folks didn’t want him to think that they were firing her because of the business of the other night, as if he was so stupid. He seemed even thinner with that mournful face, his jet black hair raining over his forehead. The waiter came over and Santiago pointed to Popeye’s glass, vanilla too? yes. After all, it’s not so bad, Popeye cheered him up, she’ll get another job soon, they need maids all over. Santiago looked at his nails: Amalia was a nice person, when Sparky, Teté, or I were in a bad mood they let off steam abusing her and she never told the folks on us, Freckle Face. Popeye stirred his milk shake with the straw, how can I convince you to go listen to records at your place, brother-in-law? he sucked in the froth.”

 

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Mario Vargas Llosa (Arequipa, 28 maart 1936)
Cover

 

De Nederlandse schrijver Joost de Vries werd geboren op 28 maart 1983 in Alkmaar. Zie ook alle tags voor Joost de Vries op dit blog.

Uit: Vechtmemoires

“Door de jaren heen heeft Grunberg de adjectieven van zijn schrijverschap voornamelijk afgeschud: hij is geen cynische of nihilistische schrijver meer, daarvoor zijn er te veel kinderen zijn werk binnengekropen, te veel momenten van oprecht zoeken naar warmte en liefde en geborgenheid. Hij is geen geëngageerde schrijver, want hoeveel van zijn personages door oorlog en terrorisme en andere altijd actuele onderwerpen worden aangeraakt, juist die onderwerpen vormen zijn personages niet. Hun demonen zitten vanbinnen. ‘Kosmopolitisch’ is ook irrelevant want geografische afkomst is nooit van belang geweest in zijn werk. Hij kan niet meer als ‘joodse schrijver’ gelden, want het joodse geloof of de joodse identiteit is nauwelijks nog onderwerp voor hem, het is hooguit een cultuur die hij paraat heeft, als een aas in zijn mouw.
En toch - je kunt je eindeloos buigen over de manier waarop hij zijn humor heeft weten uit te smeren, over hoe zijn stijl is opgedroogd, zijn observaties meer gefocust zijn geraakt, en toch blijft het moeilijk om niet tot de conclusie te komen dat Grunberg de schrijver is van een oeuvre dat al geschreven is: met bijna tien romans en tal van essay- en verhalenbundels, brievenboeken en reportages is het hoogst onwaarschijnlijk dat hij nog met een boek zal komen dat je in onderwerp, toon, stijl, personages of iets anders enorm zal verrassen.
Zijn wereldvisie, tenminste die die hij in zijn romans uiteenvouwt, is uitgekristalliseerd: de mens is een wolf. Wie wil helpen wordt opgegeten. Ook slachtoffers zijn daders. Familie is een valkuil. Liefde is een product dat niet aan de wetten van de vrije markt ontkomt. Zijn romans volgen hetzelfde traject, stevenen altijd af op de publiekelijke en nietsontziende ondergang van zijn serviele, naïeve personages, die het telkens weer met dezelfde abstracte en principiële passiviteit ondergaan. Wie opzoekt hoe het de laatste tien jaar met zijn (mannelijke) personages is verlopen, stuit op een massagraf, of een overbelaste afdeling van de psychiatrische afdeling:...”

 

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Joost de Vries (Alkmaar, 28 maart 1983)

 

 

De Amerikaanse schrijver Nelson Algren werd geboren op 28 maart 1909 in Detroit. Zie ook alle tags voor Nelson Algren op dit blog.

Uit: The Man With the Golden Arm

“Frankie thought it over carefully. ‘In a couple minutes,’ he decided. ‘Half a cup anyhow.’
‘You better,’ Louie counseled him, ‘you’re likely to get so hungry around one o’clock you won’t be able to steal enough for another fix.’
Louie busied himself over the little gas plate in the corner and didn’t look around till he heard the dealer move. Frankie was swaying but he was on his feet and he’d make it fine, all night. All night and maybe the whole week end. It was hard to tell with these joy-poppers. ‘That stuff cost me more than the last batch,’ he said indifferently.
‘I know,’ Frankie grinned, ‘you told me,’ sounding bored while he used a dish towel on his chest beneath the soiled undershirt. ‘Keeps goin’ up all the time, like a kite with the string broke off.’ His eyes were growing heavy, the towel slipped out of his fingers and caught under his arm, hanging there like a flag at half-mast. The junkies’ flag of truce, to guard him as he slept. There beneath a single bulb, flat on his feet, the knees bending a little, the slight body swaying a bit, the flat-bridged nose looking peaked. Hush: he is sleeping the strange light sleep.
“I can’t help it when they up the price on me,” Louie added. “They got me, Dealer, that’s all.”
“The way you got me,” Frankie murmured knowingly. Then he smelled the coffee, got down to the table in front of a cup, took one sip and, smiling softly, started to let his head fall toward his chest. Louie got the cup out of the way of that blond mop before it bent to the table.”

 

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Nelson Algren (28 maart 1909 - 9 mei 1981)
 

 

 

De Zweedse schrijfster Marianne Fredriksson werd geboren in Göteborg op 28 maart 1927. Zie ook alle tags voor Marianne Fredriksson op dit blog en ook alle tags voor M. Fredriksson op dit blog.

Uit: Hanna's Daughters (Vertaald door Joan Tate)

“Johanna's secret world followed the clock. It opened at three in the morning and closed again at dawn.
Her world contained a wealth of images, filled with colors, scents, and voices. Other sounds, too. The roar of the falls, the wind singing in the tops of the maples, and the forest rejoicing with birdsong.
On this night the pictures she sees tremble with excitement. It is summer and early morning, with slanting rays of the sun and long shadows.
"You must be mad,"shouts the voice she knows best, her father's. He's red in the face and frightening in his agitation. She's afraid and flings her arms around his leg. He lifts her up, runs his hand over her head.
"Don't you think, girl?"he says.
But her eldest brother is standing in the middle of the room, handsome, with shiny buttons and high boots, and he's shouting, too.
"To the cave, all of you, and today, too. They might already be here tomorrow."
Then another voice, resourceful.
"Listen now, lad. Would Axel and Ole come here from Moss and would Astrid's lad come here from Fredrikshald to shoot us?"
"Yes, Mother."
"I think you've gone mad," says the voice, but now it's uncertain. And her father looks at the soldier, eye meets eye, and the old man can't mistake the gravity in the young man's eyes.
"Then we'll do as you say."
Then the pictures change, start moving. Feet stomp, burdens are lifted. She sees the earth cellar and store emptied. The great barrel of salt pork is carried out, the herring barrel, the potato bin, the cloudberry jar, the butter in its wooden tub, the hard round slabs of crispbread, all out on the ground, then carried down toward the boat. Sacks filled with blankets and clothes, all the wool in the cottage going the same way, down the slope toward the lake. She sees the brothers rowing. It's heavy going toward the promontory, easier back.“

 

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Marianne Frederiksson (28 maart 1927 – 11 februari 2007)
Cover 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e maart ook mijn twee vorige blogs van vandaag.



Geschreven door Romenu om 11:48 Reageer op dit bericht

Russell Banks, Chrétien Breukers, Maksim Gorki, Bohumil Hrabal, Lauren Weisberger

De Amerikaanse schrijver Russell Banks werd geboren op 28 maart 1940 in Newton, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Russell Banks op dit blog.

Uit: Trailerpark

“What didn't make sense was how someone who seemed slightly cracked, as Flora came quickly to seem, could have stayed in the military long enough to end up collecting a pension for it. Here's how she first came to seem cracked. She sang out loud, in public. That's the first thing. She supposedly was raised here in Catamount, and though she had moved away when she was a girl, she still knew a lot of the old-timers in town, and she would walk into town every day or two for groceries and beer, singing in a loud voice all the way, as if she were the only person who could hear her. But by the time she had got out to Old Road, she naturally would have passed someone in the park who knew her, so she had to be aware that she wasn't the only person who could hear her. Regardless, she'd just go right on singing in a huge voice, singing songs from old Broadway musicals, mostly. She knew all the songs from Oklahoma and West Side Story and a few others as well, and she sang them, one after the other, all the way into town, then up and down the streets of town as she stopped off at the A & P, Brown's Drug Store, maybe Hayward's Hardware, finally ending up at the Hawthorne House for a beer before she headed back to the trailerpark. Everywhere she went, she sang those songs in a loud voice that was puffed up with feeling if it was a happy song or thick with melancholy if it was a sad song. You don't mind a person whistling or humming or maybe even singing to him- or herself under his or her breath while he or she does something else, sort of singing absentmindedly. But you do have to wonder about someone who forces you to listen to him or her the way Flora Pease forced everyone within hearing range to listen to her. Her voice wasn't half-bad, actually, and if she had been singing for the annual talent show at the high school, say, and you were sitting in the audience, you might have been pleased to listen, but at midday in June on Main Street, when you're coming out of the bank and about to step into your car, it can be a slightly jarring experience to see and hear a person who looks like Flora Pease come striding down the sidewalk singing in full voice…”

 

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Russell Banks (Newton, 28 maart 1940)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Chrétien Breukers werd geboren op 28 maart 1965 in het Limburgse Leveroy. Zie ook alle tags voor Chrétien Breukers op dit blog.

 

Kronkelpaden. Onverharde wegen.
Boerderijen in de plooien van het landschap
weggezakt. Silo's. Het notarishuis.
De pastorie. De oude en de nieuwe school.

En daar: geboortehuis. Zo levensecht.
Zo helemaal gebouwd voor een geborene.
Er hangt geen bord. Er staat geen borstbeeld voor.
Toch: er werd met ongekende kracht geworpen.

Bovendien werd er ook achttien jaar geleefd.
Getogen, heet dat dan. Eerder flink verbogen,
maar dat is nu van geen belang. Murmeltalen

klonken in het oor - kraakten uit de radio.
Verre werelden, voor later, vouwden waaiers
open als in stadse dranklokalen. Maar nee:

er zijn geen verre werelden, geen waaiers meer.

 

 

Vlees ben ik

Vlees ben ik. Van hem, van haar, van hen
die voor mij leefden; vlees dat niemand
heeft gezien. Vlees ben ik. En vocht dat
aan volle borsten werd onttrokken.

Vlees en vocht en knokenwit. Duizend
jaar en meer is het geleden dat
mijn ouders zich hier vestigden; het
is mijn ruwe schatting die ik u

vrijblijvend geef. Vlees en vocht, het wit
van knoken en papier. Eeuwige
duisternis! Ik zeg: licht. Er zou licht

zijn, staat geschreven, maar niets gebeurt.
Tot in de gaten van het heelal
donkert het maar door, met man en macht.

 

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Chrétien Breukers (Leveroy, 28 maart 1965)
 

 

 

De Russische schrijver Maksim Gorki (pseudoniem van Aleksej Maksimovitsj Pesjkov) werd geboren in Nizjni Novgorod op 28 maart 1868. Zie ook alle tags voor Maksim Gorki op dit blog.

Uit: Kinderjaren (Vertaald door Peter Charles)

"Waar kom je vandaan en ben je komen lopen?’ vroeg ik haar.
Ze antwoordde: ‘Van boven**, uit Nízjni Nóvgorod. En niet lopend, maar met de boot, want over water kun je niet lopen, gekkie!’
Dat was grappig maar niet te snappen: boven ons woonden   Perzen   met   geverfde   baarden   en   in   het   souterrain woonde een oude, gelige Kalmuk, die schapenhuiden verkocht. Je kon langs de leuning van de trap naar beneden glijden of, als je viel, van de treden tuimelen, dat wist ik maar al te goed. Maar dat had toch niets met water te maken? Allemaal onzin en op een grappige manier verwarrend.
‘Waarom noem je me gekkie?’
‘Waarom zijn de bananen krom...’ antwoordde ze, ook lachend.
Ze sprak liefdevol, vrolijk en begrijpelijk. Vanaf de eerste dag waren we vrienden, maar nu wil ik dat ze zo snel mogelijk met me uit deze kamer weggaat.
Mijn moeder maakt me totaal van streek; door haar tranen en uitroepen onderga ik een onbekend gevoel, een gevoel van onzekerheid en angst. Nooit eerder heb ik haar zo gezien; altijd was ze streng, sprak ze weinig; proper was ze, met een gladde huid en stevig als een paard: een robuuste vrouw met ontzettend sterke handen.
En nu ziet ze er opgeblazen uit, verfomfaaid; alles aan haar is in wanorde: de haren, die altijd onberispelijk als een fraai kleurig hoedje op haar hoofd lagen, hangen gedeeltelijk los over haar blote schouder, vallen voor haar gezicht en de rest is samengevlochten in een vlecht, die heen en weer zwaait en soms ook het gezicht van mijn vader raakt. Een hele tijd sta ik nu al in die kamer, maar ze kijkt geen ogenblik naar me op; aan één stuk huilend, haar tranen opsnuivend, kamt ze mijn vaders haar.”

 

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Maksim Gorki (28 maart 1868 – 18 juni 1936)
Portret door Valentin Serov, 1905

 

 

De Tsjechische schrijver Bohumil Hrabal werd geboren in Brno-´idenice op 28 maart 1914. Zie ook alle tags voor Bohumil Hrabal op dit blog.

Uit: Al te luide eenzaamheid (Vertaald door Kees Mercks)

“En toen werd het zwart voor mijn ogen, want ik die vijfendertig jaar lang stampsel en maculatuur tot balen had geplet, ik dus die niet kon leven zonder die verrassing dat ik elk moment een mooi boek als premie uit dat walgelijke papier kon vissen, ik moest onbevlekt, onmenselijk schoon papier gaan verpakken. Die tijding wierp me op de eerste keldertree en daar zat ik dan als een hansworst, geheel door die tijding uit het veld geslagen, mijn armen hingen slap over mijn knieën, met een gebarsten glimlach blikte ik naar die twee jongelieden die er niets aan konden doen, omdat hun was gezegd dat ze in de Spálená papier moesten pletten, en dus waren ze gegaan, want het was hun brood, hun opdracht, ik zag ze met de mestvork het oud papier in de trog gooien en vervolgens de groene en rode knop indrukken, en ik troostte me met de dwaze hoop dat die machine van me in staking zou gaan, dat die er de brui aan zou geven, dat ze zou veinzen dat haar tandradjes en aandrijfwielen waren vastgelopen, maar ook die mechanische pletpers van me pleegde verraad, ze werkte heel anders, net als toen ze nog jong was, ze daverde op volle toeren en zelfs wanneer ze vlak bij het fatale keerpunt kwam, tinkelde ze even en vanaf de eerste baal tinkelde ze de hele tijd, alsof ze me stond uit te lachen, alsof ze wilde aantonen dat pas onder socialistische handen haar hele capaciteit en potentialiteit ten volle konden gedijen.”

 

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Bohumil Hrabal (28 maart 1914 – 3 februari 1997)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Lauren Weisberger werd geboren op 28 maart 1977 in Scranton, Pennsylvania. Zie ook alle tags voor Lauren Weisberger op dit blog.

Uit:The Devil Wears Prada

“I ordered a Town Car to take me to the dealership, where I turned over a note I'd forged with Miranda's signature that instructed them to release the car to me. No one seemed to care whatsoever that I was in no way related to this woman, that some stranger had cruised into the place and requested someone else's Porsche. They tossed me the keys and only laughed when I'd asked them to back it out of the garage because I wasn't sure I could handle a stick shift in reverse. It'd taken me a half hour to get ten blocks, and I still hadn't figured out where or how to turn around so I'd actually be heading uptown, toward the parking place on Miranda's block that her housekeeper had described. The chances of my making it to 76th and Fifth without seriously injuring myself, the car, a biker, a pedestrian, or another vehicle were nonexistent, and this new call did nothing to calm my nerves.
Once again, I made the round of calls, but this time Miranda's nanny picked up on the second ring.
"Cara, hey, it's me."
"Hey, what's up? Are you on the street? It sounds so loud."
"Yeah, you could say that. I had to pick up Miranda's Porsche from the dealership. Only, I can't really drive stick. But now she called and wants me to pick up someone named Madelaine and drop her off at the apartment. Who the hell is Madelaine and where might she be?"
Cara laughed for what felt like ten minutes before she said, "Madelaine's their French bulldog puppy and she's at the vet. Just got spayed. I was supposed to pick her up, but Miranda just called and told me to pick the twins up early from school so they can all head out to the Hamptons."

 

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Lauren Weisberger (Scranton, 28 maart 1977)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:47 Reageer op dit bericht

Éric-Emmanuel Schmitt, Léon-Gontran Damas, Martien Beversluis, Schack von Staffeldt, Arsène Houssaye

De Franse schrijver en dramaturg Éric-Emmanuel Schmitt werd geboren op 28 maart 1960 in Lyon. Zie ook alle tags voor Éric-Emmanuel Schmitt op dit blog.

Uit: Oscar et la dame rose

«Cher Dieu,
Le petit garçon est mort.
Je serai toujours dame rose mais je serai plus Mamie-Rose. Je ne n’étais que pour Oscar. Il s’est éteint ce matin, pendant la demi-heure où ses parents et moi nous sommes allées prendre un café. Il a fait ça sans nous. Je pense qu’il a attendu ce moment-là pour nous épargner.
Comme s’il voulait nous éviter la violence de le voir disparaître.
C’était lui, en fait, qui veillait sur nous.
J’ai le cœur gros, j’ai le cœur lourd, Oscar y habite et je ne peux pas le chasser. Il faut que je garde encore mes larmes pour moi, jusqu’à ce soir, parce que je ne veux pas comparer la peine à celle, insurmontable, de ses parents.
Merci de m’avoir fait connaître Oscar. Grâce à lui, j’étais drôle, j’inventais des légendes, je m’y connaissais même en catch. Grâce à lui j’ai ri, et j’ai connu la joie. Il m’a aidée à croire en toi. Je suis pleine d’amour, ça me brule, il m’en a tant donnée que j’en au pour toutes les années à venir.
PS: Les trois derniers jours, Oscar avait posé une pancarte sur sa table de chevet. Je crois que cela te concerne. Il y avait écrit : « Seul Dieu a le droit de me réveiller.»
(…)

Plus on vieillit, plus faut faire preuve de goût pour apprécier la vie. On doit devenir raffiné, artiste. N'importe quel crétin peut jouir de la vie à dix ou vingt ans, mais à cent, quand on ne peut plus bouger , faut user de son intelligence. Je sais pas si je les ai bien convaincus. Visite-les. Finis le travail. Moi je fatigue un peu. Oscar"

 

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Éric-Emmanuel Schmitt (Lyon, 28 maart 1960)
Scene uit de gelijknamige film uit 2009

 

 

De Franstalige dichter uit Guyana Léon-Gontran Damas werd geboren op 28 maart 1912 in Cayenne. Zie ook alle tags voor Léon-Gontran Damas op dit blog.

 

Il n'est pas de midi qui tienne
 
Il n'est pas de midi qui tienne
et parce qu'il n'a plus vingt ans
mon coeur
ni la dent dure
de petite vieille

pas de midi qui tienne
je l'ouvrirai
pas de midi qui tienne
je l'ouvrirai
pas de midi qui tienne
j'ouvrirai
pas de midi qui tienne
j'ouvrirai la fenêtre
pas de midi qui tienne
j'ouvrirai la fenêtre au printemps
pas de midi qui tienne
j'ouvrirai la fenêtre au printemps que je veux éternel
pas de midi qui tienne

 

 

Par la fenêtre ouverte à demi

Par la fenêtre ouverte à demi
sur mon dédain du monde
une brise montait
parfumée au stéphanotis
tandis que tu tirais à TOI
tout le rideau

Telle
je te vois
te reverrai toujours
tirant à toi
tout le rideau du poème
où
Dieu que tu es belle
mais longue à être nue

 

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Léon-Gontran Damas (28 maart 1912 – 22 januari 1978)

 

 

De Nederlandse dichter en romanschrijver Martien Beversluis werd geboren in Barendrecht op 28 maart 1894. Zie ook alle tags voor Martien Beversluis op dit blog

 

De Oorlogsidioot III
 
Dit is het levend monument
van den soldaat, die is bekend.
Dit is de grafsteen, die verschanst,
waarop de vlam van 't leven danst.
Dit zijn de bloemen die verbleeken
Dit zijn de letters die nog spreken.

In dezen afgetobden geest
klinkt nóg de angst, die is geweest.
Hier giert de jammer, die verging,
nog levend in d'herinnering.
In hem kreunt al het leed wat voor
en na hem smeekt om uitkomst... hoor!

Het maant! het eischt! het schreit! en vloekt!
het wordt geprofeteerd! geboekt!
Het ritselt in den wind alom...
Men vraagt, men bidt, men schreeuwt er om!
Ik zelf zing het U bevend voor:
Sta stil bij dezen mensch en hoor!

 

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Martien Beversluis (28 maart 1894 – 18 februari 1966)
Martien Beversluis en zijn vrouw. Portret door Han van Meegeren, 1942

 

 

De Deens-Duitse dichter Adolph Wilhelm Schack von Staffeldt werd geboren op 28 maart 1769 in Garz / Rügen. Zie ook alle tags voor Schack von Staffeldt op dit blog.

 

Die Stätte
Sonnet

Se fu beato chi la vide in terra,
Hor che fia dunque a rivederla in cielo!
Petrarca.

Als mich jüngst die Liebe hier beglückte
Und zum Seligsten der Welt erkohr,
Als ich mich am Wonnequell verlohr
Und an meine Brust Phanina drückte,

Weh mir! da erblaßte sie und blickte
Durch der Wehmuth feuchten Nebelflor
Schwärmerisch zum Himmelssitz empor,
Der die Heilige von fern entzückte.

»Diese Stätte wähl' ich mir zum Grabe,
Sterb' ich einst, so fließ' auf meinen Stein
Eine Thräne nur zur Todtengabe.«

Nun ich weinend sie begraben habe,
Senket, gute Götter, mein Gebein
Neben meiner Heiligen hier ein!

 

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Schack von Staffeldt (28 maart 1769 – 26 december 1826)
De Petruskerk in Garz 

 

 

De Franse dichter, schrijver en criticus Arsène Houssaye werd geboren op 28 maart 1815 in Bruyères. Zie ook alle tags voor Arsène Houssaye op dit bl

 

Adieu à Paris

Adieu, Paris, adieu, ville où le cœur oublie !
Je reconnais le chemin vert
Où j'ai quitté trop tôt ma plus douce folie ;
Salut, vieux mont de bois couvert !

J'ai perdu dans ces bois les ennuis de la veille ;
J'ai vu refleurir mon printemps ;
Après un mauvais rêve enfin je me réveille
Sous ma couronne de vingt ans !

C'est au milieu des bois, c'est au fond des vallées,
Qu'autrefois mon âme a fleuri,
C'est à travers les champs que se sont envolées
Les heures qui m'ont trop souri !

Les heures d'espérance ! adorables guirlandes
Qui se déchirent dans nos mains
Quand nous touchons du pied le noir pays des landes
Familier à tous les humains.

Ne trouverai-je pas le secret de la vie,
Seul, libre, errant au fond des bois,
À la fête suprême où le ciel me convie,
À la source vive où je bois ?

Ignorant ! Je lisais gravement dans leur livre ;
Maintenant que je vais rêvant,
Dans la verte forêt mon cœur rapprend à vivre
Et mon cœur redevient savant.

Approchez, approchez, Visions tant aimées ;
Comme la biche au son du cor,
Vous fuyez à ma voix sous les fraîches ramées,
Et pourtant je suis jeune encor.

Vous fuyez ! Et pourtant vous n'êtes pas flétries,
Sous ce beau ciel rien n'est changé :
J'entends chanter encor le pâtre en ses prairies,
Et dans les bois siffler le geai.

Ah ! ne vous cachez pas, ô Nymphes virginales !
Sous les fleurs et sous les roseaux.
Suspendez, suspendez vos courses matinales,
Sirènes, montez sur les eaux !

Amour, Illusion, Chimère, Rêverie,
Sans moi vous allez voyager.
Arrêtez ! Vous fuyez ? Adieu ! Dans ma patrie
Je ne suis plus qu'un étranger.

Il ne s'arrête pas, blondes enchanteresses,
Votre cortège éblouissant.
Heureux sont les amants, heureuses les maîtresses,
Que vous caressez en passant.

 

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Arsène Houssaye (28 maart 1815 – 26 februari 1896)
Borstbeeld op Père Lachaise, Parijs

Geschreven door Romenu om 11:46 Reageer op dit bericht

Der Auferstandene (Rainer Maria Rilke)

 

Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen! 

 

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Noli me tangere door Anton Raphael Mengs, 1770-71

 

 

Der Auferstandene

Er vermochte niemals bis zuletzt
ihr zu weigern oder abzuneinen,
daß sie ihrer Liebe sich berühme;
und sie sank ans Kreuz in dem Kostüme
eines Schmerzes, welches ganz besetzt
war mit ihrer Liebe größten Steinen.
 
Aber da sie dann, um ihn zu salben,
an das Grab kam, Tränen im Gesicht,
war er auferstanden ihrethalben,
daß er seliger ihr sage: Nicht

Sie begriff es erst in ihrer Höhle,
wie er ihr, gestärkt durch seinen Tod,
endlich das Erleichternde der Öle
und des Rührens Vorgefühl verbot,

um aus ihr die Liebende zu formen
die sich nicht mehr zum Geliebten neigt,
weil sie, hingerissen von enormen
Stürmen, seine Stimme übersteigt.

 

 

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Rainer Maria Rilke (4 december 1875 – 29 december 1926)
De Karelbrug in Praag op een vroege morgen. Rainer Maria Rilke werd geboren in Praag.

 

 

Zie voor de schrijvers van de 28e maart ook mijn drie vorige blogs van vandaag.


Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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