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Berichten van 13 april 2016 tot 14 april 2016

Tjitse Hofman, Roman Graf, Alexandre Jardin, Péter Esterházy, Landolf Scherzer, Gabriele Stötzer, Charles Lewinsky

De Nederlandse dichter Tjitse Hofman werd geboren in Assen op 14 april 1974. Zie ook alle tags voor Tjitse Hofman op dit blog.

 

Roodvocht

Meer meer
en vooral meer
en dat het mooi

Roodvochtige ijlslaap
van stroom en stoom
dat er bloedsoep kookt

Dat het borrelt
dat wij blootlijf

Koudzweet en warm
rillen en alles willen
alles tegelijk

Dat we dampen
stijgen en hopen
dat het licht uit

Dat het donker -

 

ZOMER

Het gulpt uit
alle poriën

Een beetje plakkerig
aan de zak

Wat zweterig
in de naad ook

Kleffe dreadlocks
in de oksels.

 

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Tjitse Hofman (Assen, 14 april 1974)
Portret door Lammert Joustra, 2006

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Roman Graf werd geboren geboren op 14 april 1978 in Winterthur, Zwitserland. Zie ook alle tags voor Roman Graf op dit blog.

Uit: Niedergang

„Am höchsten hinauf, am weitesten kommt, wer mit der Natur verschmilzt, dachte André; das schlechte Wetter muss man sich zum Verbündeten machen.
Regenschwerer Nebel hatte über Nacht das Tal gefüllt, klebte im Talgrund, hakte sich an Häuserecken, Dachvorsprüngen, Dachrinnen fest, erstickte das Bergdorf. Der Kirchturm und die Giebel der höheren Häuser waren im Nebel verschwunden, wie abgetrennt, nicht mehr Teil dieser Welt. Straße und Trottoir, aber auch der Felsen neben der Bäckerei lagen vom Nieselregen verfärbt. Von unten, dem Bahnhof her, nahte ein gelbes Fahrzeug, ein Postauto, fuhr halb leer vorbei, stach in den Nebel und versank.
André und Louise hatten, auf das Drängen Louises hin, die soeben geöffnete Bäckerei betreten, wo Louise einen Kaffee und ein Croissant kaufte. Nun saßen sie draußen an einem kleinen, wackeligen Tisch auf zwei feuchten, mit den Ärmeln ihrer Regenjacken abgewischten Plastikstühlen, André ungeduldig mit dem Fuß wippend, Louise wie in Zeitlupe kauend. Statt mit einem Schluck Kaffee nachzuhelfen, versuchte sie mehrmals, das trockene Stück hinunterzuwürgen, bis es schließlich gelang. Sie lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und schaute regungslos die Straße hinunter, als sehne sie sich nach dem Heimweg.
Nicht einmal ihre Augenlider bewegte sie.
»Nun?«, fragte André, als Aufforderung, sie möge den Kaffee trinken und den Rest des Croissants aufessen. Er wollte los. Je schneller sie die Nebeldecke unter sich hätten, desto besser. Louises Stimmung würde sich mit dem Tageslicht aufhellen; sie würde später von der Bergwanderung schwärmen.
Er hatte in der Bäckerei nichts gekauft, als Zeichen, dass er mit dieser frühen Einkehr nach einem dreiminütigen Spaziergang durch das Dorf nicht einverstanden war.
Er hätte nicht gewusst, was kaufen. Einen Kaffee brauchte er nicht, weckte einen das feuchte Wetter doch gut genug, zudem regte er die Verdauung an; ein heißer Tee war ebenso ungeeignet, wenn sie später nicht alle zehn Minuten eine Pinkelpause einlegen wollten; für Wasser gedachte er nicht so viel Geld auszugeben.“

 

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Roman Graf (Winterthur, 14 april 1978)

 

 

De Franse schrijver Alexandre Jardin werd geboren in Neuilly op 14 april 1965. Zie ook alle tags voor Alexandre Jardin op dit blog.

Uit: L'île des gauchers

“Le capitaine Renard rêvait de fonder une colonie où les rapports entre les hommes et les femmes seraient la colonne vertébrale de l'organisation sociale, le souci majeur au regard duquel toute règle collective serait arrêtée. Notre utopiste, grand lecteur de Fourier et de Proudhon, voulait établir un ordre social où l'attention aux choses de l'amour et la recherche de la tendresse se substitueraient à l'agressivité, à l'initiative personnelle, à l'émulation économique, à l'instinct de possession - mobiles habituels de notre civilisation. Renard était né gaucher dans un monde de droitiers ; jamais il ne s'était senti à son aise dans cet univers où rien n'était fait pour lui, où tout lui semblait à l'envers, les poignées de porte comme les espérances. Ses camarades rêvaient de trajectoires brillantes, honorables ; lui ne songeait qu'à aimer Hélène, sa femme, et à se préserver des calculs de la vie des carriéristes. Son entourage parisien raillait son goût pour le bonheur, se gaussait de ses naïvetés. Lui n'avait jamais vu d'élégance dans le fait de mariner dans ses désarrois, de s'y complaire en y découvrant une esthétique. Il croyait en la beauté d'un amour illimité, dans un milieu d'officiers républicains où il était de bon ton de sourire de ce genre de mièvrerie. Toujours il s'était senti en porte à faux, décalé. Parfois, il avait le sentiment d'être passé enfant à travers un miroir. Dans sa folie il en était venu à penser qu'un monde de gauchers serait peut-être un univers à l'endroit, et que seule une colonie de gauchers serait à même de jeter les bases d'une civilisation qui placerait l'amour au centre de l'existence. Dès 1884, Auguste Renard fonda la Société géographique des gauchers, à Paris, afin de rallier tous ceux que son utopie tentait. »

 

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Alexandre Jardin (Neuilly, 14 april 1965)

 

 

De Hongaarse schrijver Graaf Péter Esterházy van Galántha werd geboren in Boedapest op 14 april 1950. Zie ook alle tags voor Péter Esterházy op dit blog.

Uit: Esti (Vertaald door Heike Flemming)

„Wenn du in zwei Wochen, in denen du mit Hilfe deiner Tante bei der Aneignung der deutschen Sprache auf dem aus finno-ugrischer Sicht gewiß holprigen Weg so weit vorankommst, in zehn deutschen Sätzen, und seien diese noch so kurz, begründen zu können, warum du die Uhr brauchst, bekommst du sie. Was? Nicht was, niemals was, sondern wie bitte. (Die Uhr hieß Lanco.) 2. Schweiß, nicht Blut. 3. Lacht wie ein Holzhund, diesen Ausdruck verstand niemand. Und ich verstand nicht, was man da nicht verstehen konnte. 4. Das lilafarbene Haar der Deutschlehrerin. 5. Rübenzutzler. Rüamzuzla. 6. Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren etc. Und das Ende des Liedes irgendwie so: drübere druntere aber auch juche (?). 7. Die gothischen Buchstaben! Und: es lebe das scharfe ß! 8. Polter! Polter! (beim Blättern in Fix und Foxi zu Beginn der sechziger Jahre fragt die gestrenge Wiener Tante mit einem Verdacht in der Stimme, was ich denn mache, beziehungsweise womit ich die Zeit verbringe. Ich lerne Deutsch. Gut so, sagt sie und wirft einen kurzen Blick ins Heft, wo auf einer Doppelseite nur zwei Wörter zu sehen sind, in einer Zeichnung rollen Steine herab, und dort steht, wohl für den Klang der rollenden Steine: Polter! Polter! Ich verstehe, sagt die Fürstin eisig und verläßt den Raum. Da verstand ich plötzlich, wie Revolutionen entstehen.) 9. “Und die Deutschen haben auf alles Nutella geschmiert! Richtige Hitler-Jugend!” “Es sind keine Deutschen, sondern Österreicher.” “Das ist egal.” “Es ist nicht egal.” 10. In Polen konnte er entweder Deutsch oder Russisch reden. Das eine war peinlicher als das andere. Er versuchte es mit einem betont schlechten Deutsch. Jetzt ist es natürlich angenehm, ein Ungar zu sein, nicht wahr?! 11. Wessen Sprache, dessen Herrschaft. “Warum hast du sie ungarisch angesprochen?” “Sie haben mir lange deutsche Sätze gesagt. Und ich habe ihnen halt lange ungarische Sätze gesagt.” “Aber so habt ihr einander nicht verstehen können!” “Nein.” 12. Stiftung und Mehrheit, sagte einmal eine Frau ernsthaft, so heiße ein Buch von Goethe. Sie sagte, sie liebe mich.“

 

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Péter Esterházy (Boedapest, 14 april 1950)

 

 

De Duitse schrijver Landolf Scherzer werd geboren op 14 april 1941 in Dresden. Zie ook alle tags voor Landolf Scherzer op dit blog.

Uit:Der Grenzgänger

“Ich solle ein paar Häuser weiter beim alten Hübner vor-beigehen. "Der kann Ihnen erzählen, wie es hier vor 1961 an der Grenze war."Eine alte, freundliche Frau öffnet. Ich frage nach ihrem Mann. Sie bedauert. "Der ist gerade rüber in die Ostzone.""In die Ostzone?""Ja, zu seinem Cousin. Der wohnt in der Ostzone, in Wohlmuthausen.""Haben Sie im Osten noch mehr Verwandte?""Nein, wir haben sonst keine Kontakte nach drüben. Die sind irgendwie anders, die dort in der Ostzone.""Wie anders?""Sie sind eben anders. Wie genau anders? Das kann ich nicht sagen."--------- Nach dem Gewitterregen scheinen die Berge in der klaren Luft zum Greifen nahe, und die Wiesen dampfen. Unter mir liegt das hessische Dippach. Am ersten Haus rechts an der Straße ins thüringische Unterweid stehen polierte Gebrauchtwagen. Der Autohändler, ein junger Mann mit kantigem Gesicht und Drei-Tage-Bart, der gerade vom Hof fahren will, hat nur für ein Fünf-Minuten-Gespräch Zeit. Ich frage ihn nach den ersten Wendejahren, als die Grenze geöffnet war und die Ostdeutschen "ein Westauto" fahren wollten, gleich, wie viel Jahre die "Wagen" auf dem Buckel hatten. Er erinnert sich gern an den "warmen Regen", der auf sie niederging. "Doch der hörte auf, als man sich gerade dran gewöhnen wollte. Unsere Finanzämter filzten damals alle Autohändler an der Grenze und holten sich von denen 'ne volle Flocke."Der Autohändler Hartmut Jacob, ein gelernter Maschinenschlosser, besitzt noch eine Autofiliale in Frankfurt am Main. "Nach der Wende hatte ich manchmal fünfzig Autos im Angebot, aber hier an der ehemaligen Grenze ist der Boom wohl endgültig vorbei. Im Osten fehlt das Geld, und die Leute in den bayerischen und hessischen Orten wechseln ihre Autos genauso selten wie ihre Unterhemden.“

 

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Landolf Scherzer (Dresden, 14 april 1941)

 

 

De Duitse schrijfster Gabriele Stötzer werd geboren op 14 april 1953 in Emleben inThüringen in de toenmalige DDR. Zie ook alle tags voor Gabriele Stötzer op dit blog.

Uit: Ich bin die Frau von gestern

„Sie haben keine Gefühle füreinander. Ihre Eltern hatten keine Zeit, es ihnen zu lehren, und jetzt beschäftigt sich niemand mehr mit ihnen. Sie haben viel Zeit, denn es gibt nichts mehr zu tun. Die Landschaften sind zerstört, es lohnt sich kaum noch zu reisen. Sie setzen sich auf die Tische und machen die Beine breit. Sie sind unkeusch und zügellos, und doch weiß ich nicht, wie sie Liebe machen. Den Nutten fehlen die Freier. Und reißt sich einmal eine die Kleider vom Leib, schaut keiner hin. Vielleicht weil die Musik fehlt.
Er hätte weiter geredet. Er wäre vielleicht noch tiefer gegangen, hätte noch weiter ausgeholt. Er hätte ein terminologisch-philosophisches System aufbauen können. Er hätte mir seine Jugend erzählen können. Aber er sah mir an, dass ich den Kontakt zerbrach. Wir waren noch aus der Zeit, da man sich ohne Worte verstand. Wo ein Blick noch ein Meer war. Wir wussten das Gleiche. Wir hatten Augen, Ohren, Gefühl und Wissen. Wir hatten gehört, gesehen, gefühlt und gelebt. Wir wussten zu allem die richtigen Worte. Wir wussten das Gleiche.
Wir waren stumm.”

 

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Gabriele Stötzer (Emleben, 14 april 1953)

 

 

De Zwitserse schrijver en draaiboekauteur Charles Lewinsky werd geboren op 14 april 1946 in Zürich. Zie ook alle tags voor Charles Lewinsky op dit blog.

Uit:Zehnundeine Nacht

«Es war einmal ein Mann», sagte die Prinzessin, «der hatte zwei Köpfe.»
«Zwei Schwänze wären mir lieber», sagte der König.
«Hast du die nicht?», fragte die Prinzessin, die ihrenKunden zu schmeicheln wusste.
«Das kommt dir nur so vor», sagte der König.
Die Prinzessin verschränkte die Arme hinter dem Kopf und suchte an der Decke nach dem einen Wasserfleck, der immer wieder seine Form wechselte. Manchmal sah er aus wie ein zum Wegfahren gepackter Koffer und manchmal wie ein Sarg. Heute war er ein Schiff, unterwegs nach einem fernen Land. Ein Land ganz weit weg.
«Ein Mann mit zwei Köpfen», erinnerte sie der König.
Er klang nicht einmal ungeduldig. Vielleicht, wenn sie Glück hatte, würde er bald einschlafen.
«Schon beim Ultraschall hatte man etwas Ungewöhnliches bemerkt», sagte sie. «Gleich am Anfang der Schwangerschaft. Ein Geschwür, dachte man. Etwas Überflüssiges auf jeden Fall. Darauf war man vorbereitet. Aber dann waren da zwei Köpfe, und beide völlig gesund. Beide hatten sie blaue Augen. Beide verzogen sie in dem plötzlichen Licht das Gesicht. Und beide schrien sie. Sie mussten sich ein Paar Lungen teilen, aber sie schrien sehr laut.»
«Wie waren sie denn angewachsen?», fragte der König.
«Ich meine: Gab es da zwei Hälse nebeneinander, oder wie war das?»
Die Prinzessin hatte sich diesen Teil der Geschichte vorher nicht überlegt und musste jetzt ganz schnell reden, damit man ihr die Improvisation nicht anmerkte.“

 

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Charles Lewinsky (Zürich, 14 april 1946)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e april ook mijn blog van 14 april 2013.

Geschreven door Romenu om 18:19 Reageer op dit bericht

Nachoem Wijnberg, Alexander Münninghoff, Michael Faber, Jean-Marie Gustave Le Clézio, Samuel Beckett, Seamus Heaney, Tim Krabbé, Eudora Welty

De Nederlandse dichter en schrijver Nachoem Mesoelam Wijnberg werd geboren in Amsterdam op 13 april 1961. Zie ook alle tags voor Nachoem Wijnberg op dit blog.

 

Naar de markt kijken als naar de sterren en naar de staat als de maan in de herfst

Je staat op een leeg toneel
en moet uitleggen wat je ziet.

Zoals: Ik sta nu in een hoek
van een drukke markt.

Nu kun je tot vertegenwoordiger
van de staat op deze markt benoemd worden.

De opzichter die kan zeggen of de gewichten juist zijn
door ze in zijn handen te nemen.

Want je hebt je nooit vergist
in van wie een gedicht was.

 

 

Afspraak

Ach jij, jij
kunt midden op een warme dag
een bad nemen.

Je bent vroeg opgestaan
om op tijd te komen
en je bent alweer terug.

Je hebt geluisterd,
soms met je ogen dicht,
maar niet in slaap.

In alle kleren die je aanhad
was het zo warm
en je wilde zo weinig mogelijk bewegen.

En straks, als
het avond is
drink je thee met wie je
dat afgesproken hebt,
half in de tuin, half ergens anders.

 

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Nachoem Wijnberg (Amsterdam, 13 april 1961)

 

 

De Nederlands schrijver en journalist Alexander Münninghoff werd geboren in Posen op 13 april 1944. Zie ook alle tags voor Alexander Münninghoff op dit blog.

Uit: De stamhouder

“Het Nederlandse vocabulaire van mijn vader was, sinds hij getrouwd was met Mimousse, in korte tijd aanzienlijk verbeterd, en zeker toen ze in de jaren zestig in Brabant gingen wonen, waar mijn vader al snel overstapte op een kolderiek soort zelfbedacht superboerenbroabants, was er, op het eerste gezicht, weinig allochtoons meer aan deze joviale zuiderling te bespeuren. Dat kwam pas aan de oppervlakte als hij thuis de fles ter hand nam en verzonk in zijn eindeloze reservoir aan herinneringen. Maar dan werd het ook vaak meteen heel erg angstaanjagend, zoals die keer dat ik laat thuiskwam en hem in de keuken op verbeten toon vuurbevelen hoorde geven: ‘Zwei Grad nach links, Hohe achtzehn, Feuer! feuer hab ich g’sagt, feuer! Wo bleibt Feuer?! Der Iwan riickt schon vor... ’ Met een verwilderde blik zat hij geheel alleen aan de keukentafel, volkomen van de wereld, vanuit zijn imaginaire, drankdoordesemde waarnemersputje de artillerie naar het doel te geleiden.
Mijn compassie voor mijn vader nam in de loop der jaren af. Ik begreep dat het belangrijk voor hem was dat hij zijn Duitse oorlogshart bij mij zonder gevaar kon luchten, zoals hij op zeker moment steevast elke zondagochtend ging doen. Mimousse vertelde me wel eens dat mijn vader weer schreeuwend en badend in het zweet in het holst van de nacht wakker was geworden omdat allerminst een doekje voor het bloeden. Wat ik toen aanvoelde, zie ik nu, al schrijvend, eindelijk scherp: een vader die niet in mij ge'Interesseerd was en slechts bezeten was door de idee ooit rijker te worden dan de Oude Heer – dan pas zou hij gelukkig kunnen zijn. Een door drie miskramen gefrustreerde stiefmoeder dje mij, bij gebrek aan beter, tot haar levenstaak had verheven en mijn succes in de maatschappij tot graadmeter van haar eigen geluk had gemaakt. Maar dat ze echt van me hield kan ik niet zeggen. Haar liefde gold mijn vader, niet in de eerste plaats het kind dat hij aan een mislukt huwelijk uit een verleden dat zij Wilde uitbannen, had overgehouden.”

 

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Alexander Münninghoff (Posen, 13 april 1944)

 

 

De Schotse, Engelstalige schrijver van Nederlandse herkomst, Michel Faber werd geboren in Den Haag op 13 april 1960. Zie ook alle tags voor Michael Faber op dit blog.

Uit: The Courage Consort

“I was going to say something,” he said.“So say it,” she said.He was quiet, keeping his eyes on the road. In the darkness of the city’s outskirts, there was nothing to see except the tail- lights of other cars in the distance, the endless unfurling roll of tarmac, the giant utilitarian fixtures of the motorway.“God may be disappointed in me for even thinking it,” he said.“Well,” she sighed, “He knows already, so you may as well tell me.”He glanced at her face, to judge what mood she was in as she said this, but the top half of her head, including her eyes, was veiled in a shadow cast by the edge of the windscreen. The bottom half of her face was lunar bright. The sight of her cheek, lips and chin— so intimately familiar to him, so much a part of life as he had known it— made him feel a sharp grief at the thought of losing her.“The world looks nicer with man- made lights,” he said.They drove on in silence. Neither of them could abide the chatter of radio or the intrusion of pre- recorded music. It was one of the many ways they were compatible.“Is that it?” she said.“Yes,” he said. “What I mean is . . . Unspoiled nature is supposed to be the ultimate in perfection, isn’t it, and all the man- made stuff is supposed to be a shame, just cluttering it up. But we wouldn’t enjoy the world half as much if we— man . . . that is, human being..."
(She gave him one of her get- on- with- it grunts.)“ . . . if we hadn’t put electric lights all over it. Electric lights are actu-ally attractive. They make a night drive like this bearable. Beautiful, even. I mean, just imagine if we had to do this drive in total darkness. Because that’s what the natural state of the world is, at night, isn’t it? Total darkness. Just imagine. You’d have the stress of not having a clue where you were going, not being able to see more than a few meters in front of you. And if you were heading for a city— well, in a non- technological world there wouldn’t be cities, I suppose— but if you were heading for a place where other people lived, living there naturally, maybe with a few campfires . . . “

 

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Michel Faber (Den Haag, 13 april 1960)

 

 

De Franse schrijver Jean-Marie Gustave Le Clézio werd geboren op 13 april 1940 in Nice. Zie ook alle tags voor Jean-Marie Gustave Le Clézio op dit blog.

Uit: Désert

“Ils sont apparus, comme dans un rêve, au sommet de la dune, à demi cachés par la brume de sable que leurs pieds soulevaient. Lentement ils sont descendus dans la vallée, en suivant la piste presque invisible. En tête de la caravane, il y avait les hommes, enve­loppés dans leurs manteaux de laine, leurs visages masqués par le voile bleu. Avec eux marchaient deux ou trois dromadaires, puis les chèvres et les moutons harcelés par les jeunes garçons. Les femmes fermaient la marche. C'étaient des silhouettes alourdies, encombrées par les lourds manteaux, et la peau de leurs bras et de leurs fronts sem­blait encore plus sombre dans les voiles d'indigo.
Ils marchaient sans bruit dans le sable, lentement, sans regarder où ils allaient. Le vent soufflait continûment, le vent du désert, chaud le jour, froid la nuit. Le sable fuyait autour. d'eux, entre les pattes des cha­meaux, fouettait le visage des femmes qui rabattaient la toile bleue sur leurs yeux. Les jeunes enfants couraient, les bébés pleu­raient, enroulés dans la toile bleue sur le dos de leur mère. Les chameaux grommelaient, éternuaient. Personne ne savait où on allait. Le soleil était encore haut dans le ciel nu, le vent emportait les bruits et les odeurs. La sueur coulait lentement sur le visage des voyageurs, et leur peau sombre avait pris le reflet de l'indigo, sur leurs joues, sur leurs bras, le long de leurs jambes. Les tatouages bleus sur le front des femmes brillaient comme des scarabées. Les yeux noirs, pareils à des gouttes de métal, regardaient à peine l'étendue de sable, cherchaient la trace de la piste entre les vagues des dunes.
Il n'y avait rien d'autre sur la terre, rien, ni personne. Ils étaient nés du désert, aucun autre chemin ne pouvait les conduire. Ils ne disaient rien. Ils ne voulaient rien. Le vent passait sur eux, à travers eux, comme s'il n'y avait personne sur les dunes. Ils mar­chaient depuis la première aube, sans s'ar­rêter, la fatigue et la soif les enveloppaient comme une gangue. La sécheresse avait durci leurs lèvres et leur langue. La faim les rongeait. Ils n'auraient pas pu parler. Ils étaient devenus, depuis si longtemps, muets comme le désert, pleins de lumière quand le soleil brûle au centre du ciel vide, et glacés de la nuit aux étoiles figées."

 

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Jean-Marie Gustave Le Clézio (Nice, 13 april 1940)

 

 

De Ierse (toneel)schrijver en dichter Samuel Barclay Beckett werd geboren in Foxrock, Dublin op 13 april 1906. Zie ook alle tags voor Samuel Beckett op dit blog.

Uit: Molloy

“As there seemed no measure between what Watt could understand, and what he could not, so there seemed none between what he deemed certain, and what he deemed doubtful.
But our particular friends were the rats, that dwelt by the stream. They were long and black. We brought them such tidbits from our ordinary as rinds of cheese, and morsels of gristle, and we brought them also birds’ eggs, and frogs, and fledgelings. Sensible of these attentions, they would come flocking round us at our approach, with every sign of confidence and affection, and glide up our trouserlegs, and hang upon our breasts. And then we would sit down in the midst of them, and give them to eat, out of our hands, of a nice fat frog, or a baby thrush. Or seizing suddenly a plump young rat, resting in our bosom after its repast, we would feed it to its mother, or its father, or its brother, or its sister, or to some less fortunate relative.
It was on these occasions, we agreed, after an exchange of views, that we came nearest to God.”

 

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Samuel Beckett (13 april 1906 - 22 december 1989)
 

 

 

De Ierse dichter Seamus Heaney werd op 13 april 1939 te County Derry, Noord-Ierland, geboren. Zie ook alle tags voor Seamus Heaney op dit blog.

 

Follower

My father worked with a horse-plough,
His shoulders globed like a full sail strung
Between the shafts and the furrow.
The horse strained at his clicking tongue.

An expert. He would set the wing
And fit the bright steel-pointed sock.
The sod rolled over without breaking.
At the headrig, with a single pluck

Of reins, the sweating team turned round
And back into the land. His eye
Narrowed and angled at the ground,
Mapping the furrow exactly.

I stumbled in his hob-nailed wake,
Fell sometimes on the polished sod;
Sometimes he rode me on his back
Dipping and rising to his plod.

I wanted to grow up and plough,
To close one eye, stiffen my arm.
All I ever did was follow
In his broad shadow round the farm.

I was a nuisance, tripping, falling,
Yapping always. But today
It is my father who keeps stumbling
Behind me, and will not go away.

 

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Seamus Heaney (13 april 1939 – 30 augustus 2013)

 

 

De Nederlands schrijver en schaker Tim Krabbé werd geboren in Amsterdam op 13 april 1943. Zie ook alle tags voor Tim Krabbé op dit blog.

Uit: De veertiende etappe (De man die bijna)

“Zeven jaar lang was een nietszeggend zinnetje uit een nietszeggend zogenaamd dagboek van Hinault, over zijn niet erg betekenisvolle overwinning in de Ronde van Italië van 1982, in mijn hoofd blijven hangen: ‘Laurent Fignon vertrekt als een raket.’
Waarom zou ik dat onthouden hebben? Toen deze Tour begon heb ik het opgezocht.
Het zinnetje bleek afkomstig uit Hinaults beschrijving van de Proloog van die Giro ’82, een ploegentijdrit. Het hele fragment luidde: ‘Laurent Fignon vertrekt als een raket. Het lijkt wel een motorfiets die jongen. De aflossingen lopen gesmeerd. We houden er een goed tempo in, maar we letten er steeds goed op niemand te lossen.’
Hoewel de drie zinnetjes die op het eerste volgen zeker zo nietszeggend zijn, onthullen ze toch iets van het raadsel dat ik ze onthouden heb. Tussen die regels, net boven de hoorgrens, klinkt een valse noot. Die raket, die motorfiets; ze roepen het beeldop van een verstoorde slagorde. Zeker als meteen daarna zo nodig gezegd moet worden hoe goed de aflossingen wel liepen.”

 

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Tim Krabbé (Amsterdam, 13 april 1943)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Eudora Alice Welty werd geboren in Jackson, Mississippi, op 13 april 1909. Zie ook alle tags voor Eudora Welty op dit blog.

Uit: A Curtain of Green (Petrified Man)

"He's forty-two too. That looks like a bad age."
"Who said so, that Mrs. Pike? I bet she's forty-two," said Mrs. Fletcher.
"Naw," said Leota, "Mrs. Pike's thirty-three, born in January, an Aquarian. He could move his head—like this. A course his head and mind ain't a joint, so to speak, and I guess his stomach ain't, either—not yet, anyways. But see—his food, he eats it, and it goes down, see, and then he digests it"—Leota rose on her toes for an instant—"and it goes out to his joints and before you can say 'Jack Robinson,' it's stone—pure stone. He's turning to stone. How'd you like to be married to a guy like that? All he can do, he can move his head just a quarter of an inch. A course he looks just terrible."
"I should think he would," said Mrs. Fletcher frostily. "Mr. Fletcher takes bending exercises every night of the world. I make him."
"All Fred does is lay around the house like a rug. I wouldn't be surprised if he woke up some day and couldn't move. The petrified man just sat there moving his quarter of an inch though," said Leota reminiscently.
"Did Mrs. Pike like the petrified man?" asked Mrs. Fletcher.
"Not as much as she did the others," said Leota deprecatingly. "And then she likes a man to be a good dresser, and all that."
"Is Mr. Pike a good dresser?" asked Mrs. Fletcher sceptically.
"Oh, well, yeah," said Leota, "but he's twelve or fourteen years older'n her. She ast Lady Evangeline about him."
"Who's Lady Evangeline?" asked Mrs. Fletcher.
"Well, it's this mind reader they got in the freak show," said Leota. "Was real good. Lady Evangeline is her name, and if I had another dollar I wouldn't do a thing but have my other palm read. She had what Mrs. Pike said was the 'sixth mind' but she had the worst manicure I ever saw on a living person."

 

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Eudora Welty (13 april 1909 – 23 juli 2001)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van vandaag ook mijn blog van 13 mei 2014 en ook mijn blog van 13 mei 2014 deel 2.

 

Geschreven door Romenu om 18:06 Reageer op dit bericht

K. Michel

De Nederlandse dichter K. Michel werd geboren op 13 april 1958 in Tilburg. Michel studeerde filosofie in Groningen en Amsterdam. Debuteerde in 1989 met de dichtbundel ‘Ja, naakt als de stenen’. Drie jaar later verscheen de verhalenbundel ‘Tingeling & Totus’. In 1994 verscheen zijn tweede dichtbundel ‘Boem de nacht’ die met de Herman Gorter-prijs werd bekroond. In 1999 verscheen de bundel ‘Waterstudies’ waarvoor hij de VSB-poëzieprijs en de Jan Campert-prijs ontving. In datzelfde jaar werd door het Onafhankelijk Toneel een theatervoorstelling gemaakt van de verhalen over Tingeling. In 2004 verscheen de poëziebundel ‘Kleur de schaduwen’, die werd gevolgd door ‘In een handpalm’ (verhalen en beschouwingen, 2008) en ‘Bij eb is je eiland groter’ (poëzie, 2010) waarvoor hij de Awaterprijs kreeg èn de Guido Gezelle-prijs. Michel was redacteur van het literaire tijdschrift Raster. Hij vertaalde ook poëzie van o.a. Octavio Paz, Arthur Sze en Michael Ondaatje en hij stelde bloemlezingen samen uit het werk van John Berger en Stefan Themerson.



Boekhouding

mijn boekhouder komt op bezoek
samen ruimen we een tafel leeg
voor zijn scheve toren van mappen
mijn zus komt binnen
ze doet heel kwaaiig tegen hem
eerst draagt ze een slobberig trainingspak
zoeen als danseressen tijdens het opwarmen dragen
even later een spijkerpak
waarom doe je zo bozig
vraag ik zachtjes op de gang
nou daarstraks was ik bij de huisarts
en die vertelde met veel omhaal dat ik sterven ga
wat een onnozele gast zeg ik
je bent toch allang dood
en we barsten in lachen uit
dan gaat zij naar de stomerij, gordijnen ophalen
en ga ik dit gedicht opschrijven
in de voorkamer, geen idee
waar de accountant is gebleven

iedere nacht hetzelfde de laatste tijd
met dan weer een rolkoffer dan weer een bloemetjesjurk
zo komt de boekhouding nooit op orde

 

Jan op feb af
 
maart staart april wil
droomde dat ik het nieuwe kabinet
moest fotograferen
op de trappen van het decemberpaleis
in diverse formaties
 
gezichten met knikkerogen
gestuukte kaken
een stapeling van schouders
 
rijtjes rijtjes
grijs zwart gebroken wit
als vroeger op het schoolbord
de tafels tot tien
de volledige vervoeging van het werkwoord moeten

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K. Michel (Tilburg, 13 april 1958)

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