Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
akke.beakke.be

Berichten van 28 april 2016 tot 29 april 2016

Konstantínos Petros Kaváfis, Rod McKuen, Bernhard Setzwein, Monika Rinck, Alejandra Pizarnik, Walter Kempowski, Bjarne Reuter

De Griekse dichter Konstantínos Petros Kaváfis werd geboren te Alexandrië (Egypte) op 29 april 1863. Zie ook alle tags voor Konstantínos Petros Kaváfis op dit blog.

 

Het krantenbericht

De krant schreef ook iets over afpersing.
Zelfs in dit geval benadrukte ze weer
haar diepe verachting voor liederlijke,
zeer schandelijke, verdorven zeden.
 
Verachting... Terwijl hij, in zichzelf treurend,
aan een avond vorig jaar terugdenkt
die ze samen doorbrachten, in een kamer
van wat half hotel, half bordeel was. Nadien hadden ze
elkaar niet meer gezien, niet eens op straat.
Verachting... Terwijl hij aan de zoete lippen
terugdenkt en aan het blanke, buitengewone,
goddelijke lijf dat hij niet genoeg had gekust.
 
Hij las, melancholiek, in de tram, het bericht.
 
Om elf uur's avonds was het lijk gevonden
op de kade. Er bestond geen zekerheid
of er een misdaad was gepleegd. De krant
sprak haar mededogen uit, maar toonde,
vanwege de goede zeden, haar diepe verachting
voor het zeer liederlijke leven van het slachtoffer.


Vertaald door Hans Warren en Mario Molegraaf

 

 

Days of 1901   

The exceptional thing about him was
that in spite of all his loose living,
his vast sexual experience,
and the fact that usually
his attitude matched his age,
in spite of this there were moments—
extremely rare, of course—when he gave the impression
that his flesh was almost virginal.
 
His twenty-nine-year-old beauty,
so tested by sensual pleasure,
would sometimes strangely remind one
of a boy who, somewhat awkwardly, gives
his pure body to love for the first time.

 

 

Before the Statue of Endymion          

I have come from Miletos to Latmos
on a white chariot drawn by four snow-white mules,
all their trappings silver.
I sailed from Alexandria in a purple trireme
to perform sacred rites—
sacrifices and libations—in honor of Endymion.
And here is the statue. I now gaze in ecstasy
at Endymion’s famous beauty.
My slaves empty baskets of jasmine
and auspicious tributes revive the pleasure of ancient days.


Vertaald door Edmund Keeley en Philip Sherrard

 

 1908489-5586bb2b19ed1cdd3cf63b4e45cac2d0.jpg
K. P. Kaváfis (29 april 1863 – 29 april 1923)
Endymion in het Gustaaf III Museum van Oudheden, Stockholm

 

 

De Amerikaanse dichter, zanger, singer-songwriter, componist en acteur Rodney Marvin McKuen werd geboren in Oakland, Californië op 29 april 1933. Zie ook alle tags voor Rod McKuen op dit blog.

Uit: Caught In The Quiet

One

Not by the sun’s arithmetic
or my own
can I make the days
go fast enough.
Yet there are those
who beg God daily
for an extra hour.
I wish for them no solitude,
no time apart from what they love,
and let them have their extra hour.

 

 

Two

In becoming part of someone else
   you lose yourself
      and
that’s the very least that happens.
Lucky are the ones who gain a language
or stumble on a system not yet tried
while they’re giving up
what little independence
there is left in life.

 

 1908489-0325d4e0bf745b1d5a6a4720cc37afeb.jpg
Rod McKuen (29 april 1933 – 29 januari 2015)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Bernhard Setzwein werd geboren op 29 april 1960 in München. Zie ook alle tags voor Bernhard Setzwein op dit blog.

Uit: Das blaue Tagwerk

„Ganz zum Schluß öffnete sich für Franz Kafka die Tür zum Gesetz doch noch. Er durfte eintreten. In dem Saal mit den hohen schwarzverglasten Fenstern und mit dem noch höheren Plafond saß hinter seinem Schreibtisch Reinhard Heydrich.
Außer einer kleinen Schreibtischlampe, die einen Lichtkegel auf Heydrichs Akten warf, war es rabenschwarz in dem Büro für Gesetzesangelegenheiten. Kafka hatte sich draußen vor der Tür eine Ewigkeit lang überlegt, welche Frage er als erstes stellen würde. Zwar etwas kleinlaut vorgebracht, in ihrer Kürze aber radikal direkt, lautete sie:
»Wo ist Ottla?«
Heydrich zählte gerade eine lange Zahlenkolonne aus seinen Akten zusammen und kam auf die Zahl 5 387 634. Es dauerte eine ganze Weile, ehe er antwortete, allerdings ohne dabei aufzusehen.
»Ottla? ... Ottla? ... Ich kenn keine Ottla.«
»Eigentlich Ottilie. Meine kleine Schwester.«
»Noch weniger. Eine Ottilie ist mir noch weniger bekannt.«
»Im August ’42 hat man sie nach Theresienstadt gebracht.«
Heydrick blickte noch immer nicht auf. Er zählte laut weiter.
»5 387 635, 5 387 636, 5 387 637 ... Theresienstadt, sagen Sie, interessant. Warum hat man sie denn nach Theresienstadt gebracht? 5 387 638 ... Wissen Sie, ich muß hier die Zahlen in Ordnung halten. Irgendwann wird eine Prüfungskommission kommen, und dann müssen die Zahlen in Ordnung sein. Es soll doch tatsächlich einige geben, die leugnen diese Zahlen. Die trauen uns das nicht zu«, Heydrich beugte sich noch näher über seine Akten, »dass wir das wirklich geschafft haben: 5 387 639!«
»Sie hat sich von ihrem Mann scheiden lassen«, beantwortete Kafka die Frage, die Heydrich schon längst wieder vergessen hatte. Er blickte tatsächlich zum ersten Mal von seinen Akten auf und Kafka an. Im Tonfall eines Mathematiklehrers, der einen Rechenfehler entdeckt hat, sagte er:
»Das war normalerweise kein Grund, um jemanden nach Theresienstadt zu schicken.«
»Ihr Ehemann war ... wie hieß das bei Ihnen ... Arier!«

 

 1908489-d79c906bed2802d14ed402a873f9b1e6.jpg
Bernhard Setzwein (München, 29 april 1960)

 

 

De Duitse dichteres en essayiste Monika Rinck werd geboren op 29 april 1969 in Zweibrücken. Zie ook alle tags voor Monika Rinck op dit blog.

 

es war vorbei

es war vorbei – der sommer war es sicherlich
die sonne kannte nur noch gegensätze
und wo sie fort war war sie fort.
ab sonntag deutlich kühler, aber
jetzt noch nicht – was für ein licht
das uns verlängerte und die fassaden
in den rechten winkel brachte, harte schatten
geometrisches – ein enggeschnürtes päckchen
war die summe dieses sommers – warte doch
herr doktor benn fegt eben noch
die fetten rosen hin –

 

 

I had a pony (her name was lucifer)

ihr gieriger ponyblick unter züngelnden brauen
so versteinert sie blüten den himmel zu stein
lapislazur und in breitband versteinert sie rotes
korallen zu riffen umkreist von den kellnern
kann sie schon wieder nicht zahlen sie muss
sofort weg hier ein gerangel im rücken
die gäste schauen zu boden in gläser
als sie ein kellner an den haaren herbeizieht
lacht sie kippt fast kennt keine dosierung
ihr erhobener arm fuchtelt toxisch verstärkt
klimpern die billigen klunker wie schlüssel
wie sie jetzt losschreit wie es denn sein könne
dass wir wir alle offenbar komplett vergessen
dass dem hals der von perseus geköpften
medusa ein pferdesöhnchen entsteigt
das blitz bringt und donner dem zeus
der über diese attribute der herrschaft
zuvor überhaupt nicht verfügte -

 

 1908489-f18399487bcdad314d73d1d94be3ec89.jpg
Monika Rinck (Zweibrücken, 29 april 1969)

 

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Alejandra Pizarnik werd geboren op 29 april 1936 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voorAlejandra Pizarnik op dit blog.

 

Fragments for Subduing the Silence

I.
The powers of language are the solitary ladies who sing, desolate, with this voice of mine that I hear from a distance. And far away, in the black sand, lies a girl heavy with ancestral music. Where is death itself? I have wanted clarity in light of my lack of light. Branches die in the memory. The girl lying in the sand nestles into me with her wolf mask. The one she couldn’t stand anymore and that begged for flames and that we set on fire.

II.
When the roof tiles blow away from the house of language, and words no longer keep—that is when I speak.
    The ladies in red have lost themselves in their masks. Though they will return to sob among the flowers.
    Death is no mute. I hear the song of the mourners sealing the clefts of silence. I listen and the sweetness of your crying brings life to my grey silence.

III.
Death has restored to silence its own bewitching charm. And I will not say my poem and I will say it. Even if (here, now) the poem has no feeling, no future.


Vertaald door Yvette Siegert

 

 1908489-418752991a573b98ba8fab0d685b7b27.jpg
Alejandra Pizarnik (29 april 1936 – 25 september 1972)

 

 

De Duitse schrijver Walter Kempowski werd geboren in Rostock op 29 april 1929. Zie ook alle tags voorWalter Kempowski op dit blog.

Uit: Im Block

“Vor dem großen gelben Zuchthaus lagerten wir unter Apfelbäumen. Eine Wand von kleinen Fenstern: der große Zellenbau. Auf den Giebeln wilhelminische Zinnen. Die Anstalt sei um die Jahrhundertwende als Militärgefängnis errichtet worden, sagte einer der Bauräte. Durch die Alleen der gepflegten Anlagen trotteten wohlgenährte Häftlinge mit Axt und Säge. Würde man hier ein Handwerk erlernen können?
Lange warteten wir auf Einlaß. Und lange würde es dauern, bis wir wieder rauskämen. Die Rostocker fragten sich die Knochen des Schädels ab. Endlich durften wir hinein. Mann für Mann zwängten wir uns durch die enge Pforte. Name, Strafmaß, Beruf. Alle Kleidungsstücke angeben, hier geht's ordentlich zu. Ein spitzbärtiger Kalfaktor stieg über uns hinweg. Er verlangte Gold. Kamerad Mohrmann kriegte seinen Ehering nicht ab, er bezog Ohrfeigen und Tritte.
"Das kriegt ihr doch alles wieder!"
Ein anderer Kalfaktor raunte uns zu, wir sollten nach der Registrierung der Sachen nichts mehr verschenken. Wenn uns später was fehlte, gäb's Karzer.
"Halt die Fresse!" schrie der Spitzbart.
Ein Arzt mit Schmissen auf der Backe nahm uns zwischen die Beine. Befühlte die Arme und kniff uns ins Gesäß. Forsch fragten die Rostocker, ob es für sie als Medizin-Studenten hier nichts zu tun gebe.
Schwanz heben wegen Läuse.
Nein, hier gebe es nichts zu tun, sagte er.
Das Portal der vorgelagerten Anstaltskirche war gleichzeitig der Haupeingang des Zuchthauses. Schwerfällig schwankten wir hinüber. Wir dachten: Wundervoll! Nun stehen wir gleich in der Kirche! Aber die Kirche lag im ersten Stock. Unter der Kirche lagen die Büroraume der Verwaltung.“

 

 1908489-f64b05d9165fa6996a294bd07d920298.jpg
Walter Kempowski (29 april 1929 – 5 oktober 2007)
 

 

 

De Deense schrijver Bjarne Reuter werd geboren op 29 april 1950 in Brønshøj. Zie ook alle tags voorBjarne Reuter op dit blog.

Uit: Das Zimthaus (Vertaald door Knut Krüger)

„Der Stoff der Liegestühle ist alt und verschlissen und hat dem Gewicht von Max wenig entgegenzusetzen. Die Stühle wurden während des Ersten Weltkriegs angefertigt, und man sagt, ihre Farbe passe sich der Stimmung ihrer Benutzer an. Gerade jetzt ist mein Stuhl blau.
Weit draußen auf dem Badesteg sitzen drei kleine Seeschwalben und warten auf das Abflauen des Windes. Die Flaggenleine klappert unentschlossen. Max findet, sein Vater könnte endlich die Geburt einleiten. Aus lauter Unruhe gehe ich ums Haus herum und auf die Straße.
Ich betrachte den cremefarbenen Kinderwagen, der schon auf der Veranda bereitsteht, und Otto Nielsen, den man jetzt, nachdem wir trübes Wetter bekommen haben, zum Fensterputzen verdonnert hat. Sein Großvater ist gerade damit beschäftigt, den Haupteingang mit Blumengirlanden zu dekorieren.
"Es wird Regen geben, Elliot", sagt Otto.
Ich antworte ihm nicht und gehe zurück, an den kleinen, scheckigen Platanen entlang. Das Wetter bleibt unverändert. Wir warten alle, auch die Platanen, die Liebesbäume genannt werden und gepflanzt wurden, nachdem die Schwestern auf die Welt kamen.
Ingeborg, die Älteste, hat ihr Haar geflochten1 und es sieht wie Hanf aus. Sie hat eines der altmodischen Kleider angezogen, die sie von ihrer Großmutter, genannt Grande, geerbt hat. Obwohl fraglich ist, ob man damals überhaupt Kleider getragen hat. Max sagt, Grande stamme aus dem finsteren Mittelalter; unten in der Stadt ist sie als Hexe aus dem Zimthaus bekannt.
Ingeborgs Kleid ist lang und ein bißchen zerknittert. Aus irgendeinem Grund knittern alle ihre Kleidungsstücke. Sie sagt, der Stoff habe dieselbe Farbe wie junge Muskatblüte, also scharlachrot.“

 

 1908489-2d3e479858b4fe81253f3d6686c65a6c.jpg
Bjarne Reuter (Brønshøj, 29 april 1950)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e april ook mijn blog van 29 april 2014 en ook mijn blog van 29 april 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:19 Reageer op dit bericht

Zia Haider Rahman, Wim Hazeu, Roberto Bolaño, Gerhard Henschel, Harper Lee, Joop Waasdorp, Karl Kraus, Ğabdulla Tuqay

De Britse schrijver Zia Haider Rahman werd in 1969 geboren op het platteland van Bangladesh in de regio Sylhet. Zie ook alle tags voor Zia Haider Rahman op dit blog.

Uit: In het licht van wat wij weten (Vertaald door Anne Jongeling en Carla Hazewindus)

“Op een ochtend in september 2008 stond er een broodmagere man op de stoep van ons huis in South Kensington. Hij had een donkere huid, scherpe jukbeenderen en een woeste baard. Ik schatte hem achter in de veertig, begin vijftig en hij was ongeveer één meter tachtig, een centimeter of twee kleiner dan ik. Zijn waterdichte jack met een sluiting van klittenband, hing open. De mouwen waren iets te kort, en aan de lichte streep boven zijn rechterhand te zien had daar waarschijnlijk een horloge gezeten. De veters van zijn afgetrapte schoenen waren verschillend van kleur en de zakken van zijn cargobroek puilden uit van allerlei ondefinieerbare zaken. Er hing een rugzakje om zijn schouder en tegen de deurpost stond een canvas plunjezak.
Door zijn manier van spreken maakte hij een enigszins opgewonden indruk, niet warrig maar indringend, en duidelijk niet van zins zich in de rede te laten vallen, alsof hij een onderbroken gesprek hervatte. Ik stond daar maar zonder wat te zeggen terwijl ik mijn best deed om iets aan hem te ontdekken wat me bekend voorkwam, toen ik plotseling getroffen werd door een Duitse naam die ik al bijna twintig jaar niet had gehoord.
Op dat moment drongen de details van wat er gebeurde niet echt tot me door, die kwamen pas later bij me boven, toen ik bezig was alles wat ik me kon herinneren op papier te zetten. Ik heb altijd in de financiële sector gewerkt, een business waarin het om de fijne kneepjes gaat, zoals de kleine bewegingen in de beurskoersen waar het lot van miljoenen dollars, ponden, en zelfs yens van af kan hangen. Maar ik moet eerlijk bekennen dat het succes dat ik in mijn loopbaan heb gehad – als je tenminste kunt spreken van succes – niet zozeer te danken was aan mijn oog voor detail, een veel-voorkomende eigenschap in deze branche, als aan mijn vermogen patronen in het grote geheel te zien waarin zich nieuwe zakelijke mogelijkheden aftekenen.”

 

 1907903-76ce98bc3536faa2187429f2dd0e8d33.jpg
Zia Haider Rahman (Sylhet, 1969)

 

 

De Nederlands schrijver, journalist, radio- en televisieprogrammamaker, uitgever, dichter en biograaf Wim Hazeu werd geboren in Delft op 28 april 1940. Zie ook alle tags voor Wim Hazeu op dit blog.

Uit: Vestdijk, Aafjes, Henriëtte van Eyk en anderen

“Het is hartje oorlog. De ene dichter groet de andere. Zij hebben elkaar nog nooit ontmoet, en zullen elkaar voorlopig niet ontmoeten. Aafjes, teruggetrokken in Friesland, Vestdijk, geïsoleerd in Doorn. Het was voor beiden een gekozen isolement. Voor de argeloze Aafjes, die zich in café's, dus in het openbaar, nogal eens luidkeels beklaagde over de bezetters en hun handlangers, werd Amsterdam te heet onder zijn voeten, en Vestdijk heeft er, na zijn verblijf in het gijzelaarskamp St. Michielsgestel, de gevangenis het Oranjehotel en zijn vrijlating, weinig behoefte aan om zich buiten Doorn en Utrecht te vertonen.
Het is hartje oorlog. Aafjes schrijft voort aan zijn Een voetreis naar Rome, Vestdijk aan zijn De toekomst der religie en aan de zoveelste correctieronde door zijn Gestelsche gedichten. Daarenboven studeert hij in de Universiteitsbibliotheek in Utrecht en leest boeken en documenten die hij voor zijn roman De vuuraanbidders kan gebruiken. Het zoeken naar bronnen en documenten, voor bijna elke grote romanschrijver een noodzakelijkheid, zoals de jonge auteur Thomas Rosenboom onlangs nog eens beaamde in zijn vier lezingen die hij voor de Groningse Universiteit hield en die gebundeld zijn in Aanvallend spel.
Hartje oorlog, twee dichters aan het werk. Zie hier, hoe ik een verhaal opbouw dat verder reikt, breder is, dan alleen de opsomming van levensfasen en -feiten van Vestdijk. Zoals ik deed in de biografieën van Achterberg, Slauerhoff, en Escher. Het gaat mij om Vestdijk, en om Vestdijk tussen de anderen, tussen vier vrouwen, of vijf, of zes, tussen dichters en essayisten en theologen en psychiaters en componisten. Allen staan geschilderd op een groot doek, rondom Vestdijk, of maken deel uit van de tableau de la troupe van de opera van de Doornse kluizenaar, misschien wel operette, zeker zo nu en dan, of ze duiken op in Vestdijks spel met schimmen, personages en herinneringen.”

 

 1907903-c6e95c632973548d74242d33f59b4435.jpg
Wim Hazeu (Delft, 28 april 1940)

 

 

De Chileense dichter en schrijver Roberto Bolaño werd geboren op 28 april 1953 in Santiago de Chile. Zie ook alle tags voor Roberto Bolaño op dit blog.

Uit:The Savage Detectives

“To begin with, we were all there, all seven apprentice poets who'd originally signed up for the workshop. This hadn't happened at any other session. And we were ner-vous. Even Alamo wasn't his usual calm self. For a minute I thought something might have happened at the university, that maybe there'd been a campus shooting I hadn't heard about, or a surprise strike, or that the dean had been assassinated, or they'd kidnapped one of the philosophy professors. But nothing like that was true, and there was no reason to be nervous. No objective reason, anyway. But poetry (real poetry) is like that: you can sense it, you can feel it in the air, the way they say certain highly attuned animals (snakes, worms, rats, and some birds) can detect an earthquake. What happened next was a blur, but at the risk of sounding corny, I'd say there was something miraculous about it. Two visceral realist poets walked in and Alamo reluctantly introduced them, although he only knew one of them personally; the other one he knew by reputation, or maybe he just knew his name or had heard someone mention him, but he introduced us to him anyway.
I'm not sure why they were there. It was clearly a hostile visit, hostile but somehow propagandistic and proselytizing too. At first the visceral realists kept to themselves, and Alamo tried to look diplomatic and slightly ironic while he waited to see what would happen. Then he started to relax, encouraged by the strangers' shyness, and after half an hour the workshop was back to normal. That's when the battle began. The visceral realists questioned Alamo's critical system and he responded by calling them cut-rate surrealists and fake Marxists. Five members of the workshop backed him up; in other words, everyone but me and a skinny kid who always carried around a book by Lewis Carroll and never spoke. This surprised me, to be honest, because the students supporting Alamo so fiercely were the same ones he'd been so hard on as a critic, and now they were revealing themselves to be his biggest supporters.”

 

 1907903-7305007db6f2d70dd5365f87cbf6f6a6.jpg
Roberto Bolaño (28 april 1953 – 15 juli 2003)

 

 

De Duitse schrijver en vertaler Gerhard Henschel werd geboren op 28 april 1962 in Hannover. Zie ook alle tags voor Gerhard Henschel op dit blog.

Uit: Künstlerroman

„Dann trampte ich mit meinen Siebensachen über Haselünne. Löningen und Cloppenburg nach Oldenburg zu Heike. meiner verfiossenen Liebe. und ihrem Malerfreund Matthias Weil am Montag der Nationalfeiertag war. Mußte ich erst am Dienstag wieder in die Fabrik.
Das letzte Stück nahm mich ein Fahrer mit. der permanent -meines Erachtens nach- sagte. »Meines Erachtens nach hat sich der Westen bei den Abrüstungwerhandlungen in eine Sackgasse manövriert.« Oder: -Meines Erachtens nach ist die galoppierende Staatsverschuldung der sicherste Weg in den Untergang.- Oder: -Wenn du zum hinteren Ende der Lindenstraße willst. dann solltest du meines Erachtens nach am Pferdemarkt aussteigen. Von da aus sind's meines Erachtens nach höchstens noch fünf Minuten zu Fuß.«
Meines Erachtens nach wären mir die Ohren abgefallen. wenn er mich bis vor die Haustür gefahren hätte.
Heike und Matthias tischten Sardinen. Reis und geriebene Möhren auf. Und Bier.
-Zum Pudehmhlsein!- rief Matthias.
Das Anstoßen mit Flaschen fand Heike zu unfein. Sie trank ihr Bier aus einem Weinpokal. weil gerade kein anderes sauberes Glas mehr vorrätig war.
Dank meiner Liaison mit Andrea hatte ich dann endlich einmal etwas Gefälligeres zu referieren als die üblichen Liebeskummergeschichten.
-Seit wann seid ihr nochmal zusammen?- fragte Heike.
DSC“ Silvester.«
-Also'n halbes lahr. In unserer heutigen Zeit ist das ja schon fast'ne Ewigkeit! Findest du nicht auch. Matthias? Mein Schnäuzelchen?-“

 

 1907903-4a21212a2630b0c94682a7050f8d58ad.jpg
Gerhard Henschel (Hannover, 28 april 1962)

 

 

De Amerikaans schrijfster Nelle Harper Lee werd geboren in Monroeville op 28 april 1926. Zie ook alle tags voor Harper Lee op dit blog.

Uit: To Kill a Mockingbird

«Dill was a curiosity. He wore blue linen shorts that buttoned to his shirt, his hair was snow white and stuck to his head like duckfluff; he was a year my senior but I towered over him. As he told us the old tale his blue eyes would lighten and darken; his laugh was sudden and happy; he habitually pulled at a cowlick in the center of his forehead.
When Dill reduced Dracula to dust, and Jem said the show sounded better than the book, I asked Dill where his father was: "You ain't said anything about him."
"I haven't got one."
"Is he dead?"
"No..."
"Then if he's not dead you've got one, haven't you?"
Dill blushed and Jem told me to hush, a sure sign that Dill had been studied and found acceptable. Thereafter the summer passed in routine contentment. Routine contentment was: improving our treehouse that rested between giant twin chinaberry trees in the back yard, fussing, running through our list of dramas based on the works of Oliver Optic, Victor Appleton, and Edgar Rice Burroughs. In this matter we were lucky to have Dill. He played the character parts formerly thrust upon me- the ape in ®Tarzan,¯ Mr. Crabtree in ®The Rover Boys,¯ Mr. Damon in ®Tom Swift.¯ Thus we came to know Dill as a pocket Merlin, whose head teemed with eccentric plans, strange longings, and quaint fancies.
But by the end of August our repertoire was vapid from countless reproductions, and it was then that Dill gave us the idea of making Boo Radley come out.
The Radley Place fascinated Dill. In spite of our warnings and explanations it drew him as the moon draws water, but drew him no nearer than the light-pole on the corner, a safe distance from the Radley gate. There he would stand, his arm around the fat pole, staring and wondering.”

 

 1907903-12c93152a13cd3512eeca427e3601b6c.jpg
Harper Lee (Monroeville, 28 april 1926)

 

 

De Nederlandse schrijver en journalist Joop Waasdorp (pseudoniem: Frans Hals) werd geboren in Amsterdam op 28 april 1917. Zie ook alle tags voor Joop Waasdorp op dit blog.

Uit: Het naakte leven

“Na een uur kon ik een plankje en een oude bus onderscheiden en voorts op een niet-verre rots een vette vrouw, blond, lui en lelijk. De eerste vrouw die zich alleen in dit paradijs der naakten had gewaagd?
Maar nee, even verderop hield de bijbehorende mannelijke zeeleeuw de wacht. ‘Kommst du endlich?’ zei de vrouw tegen manlief. Het mag hier dan een Frans eiland zijn, maar de meeste naakten zijn Duitsers.
Het was een dag zonder grote dingen. Wel heb ik genoteerd dat twee Belgische mannen die naast mij kamperen, opvallend vriendelijk doen tegen de vrouwelijke helft van het Zwitserse echtpaar, iets hogerop. Het is een aantrekkelijke brunette en zij pronkt op bestudeerd onschuldige wijze met haar blote achterwerk. Voortdurend klinkt haar zilveren stemmetje, telkens als zij grapjes naar de Belgen teruggooit. Intussen staat haar man achter de tent kwaad te kijken. Maar die ene Belg heeft een manhaftig vierkant baardje, terwijl de Zwitser hier niets tegen in kan brengen dan een oude hoed, zo‘n mottig hopeloos ding dat tien jaar op zolder in Zürich heeft gelegen. Of in Luzern, of Bazel.
Genoeg hierover. Dit stukje verboden geluk verdient ongestoord te kunnen uitbotten. De avond neemt mij in vredige zachte armen, te zamen met het lege bonenblikje in de hoek.”

 

 1907903-e102022241764b237e6b16d828c1267e.jpg
Joop Waasdorp (28 april 1917 - 3 september 1988)
Cover

 

 

De Joods-Oostenrijkse dichter, schrijver en journalist Karl Kraus werd geboren in Jičin, Bohemen, Oostenrijk-Hongarije (thans Tsjechië) op 28 april 1874. Zie ook alle tags voorKarl Kraus op dit blog.

 

Fernes Licht

Fernes Licht mit nahem Schein
wie ich mich auch lenke,
lockt es dich nicht dazusein,
wenn ich an dich denke?

Wo du bist, du sagst es nicht
und du kannst nicht lügen.
Nahen Schein von fernem Licht
läßt du mir genügen.

Wüßt' ich, wo das ferne Licht,
wo es aufgegangen,
naher Schein, er wehrte nicht,
leicht dich zu erlangen.

Fernes Licht mit nahem Schein
mir zu Lust und Harme,
lockt es dich nicht da zu sein,
wenn ich dich umarme?

 

 

Österreichs Beliebtheit

Es scheint uns wieder besser zu geraten,
nicht nötig ist's, die Trübsal zu verlängern:
verdorben wurden wir durch Diplomaten,
gerettet von den Operettensängern.

Mit den zum Führerfach berufnen Fürsten
da hatten wahrlich wir zu wenig Glück.
Wenn schon vertreten von Hanswürsten,
dann, meint die Welt, gleich lieber mit Musik!

Selbst keinen Bismack brauch'mr, fortgeführt
wird sein politisch garstig Lied zum Liedel:
das richtet man sich mit der Fiedel.

 

 

Die Ehrlichen

Man zeigt heute unverhohlen,
was einer dem andern stahl.
Un wer vor den andern gestohlen,
der gilt als Original.

 

 1907903-6c320acc7ff5d898792ec8739575fa5b.jpg
Karl Kraus (28 april 1874 - 12 juni 1936
Op een Oostenrijkse postzegel

 

 

De Tataarse dichter Ğabdulla Tuqay werd geboren op 28 april 1886 in Qoşlawıç in Kazan, Rusland (tegenwoordig Tatarstan). Zie ook alle tags voor Ğabdulla Tuqay op dit blog.

 

Poet

Time will pass, I will age and grow old,
Hunched, enfeebled and nearly bald.
But my soul will stay young, it will never surrender
While I nurture the flames of passion and anger.
They give me strength to lift the heavy rock.
The day is young and through the spring I walk.
A poet knows no winter and no cold.
Let my body age, but not my soul.
I refuse to sit and mumble, and lament,
Allah give me strength, I do not want to bend.
I’ll heat the whole house with my rhymes,
And I’ll be singing when my hour arrives.
Asrail, he cannot silence me.
Yes, I am leaving but you all will be.
I’ll remain a poet ’till I feel death’s blow,
And Allah summons me into the earth below.

 

 

Birds

Foolish birds, let me staunch your fear,
No need to panic while I’m standing near.
I enjoy the language of these birds,
Lord has made them sing without words.
Sing your tunes, don’t fly away or run,
I join you unarmed, I’ve no snare or gun.
In peace I come, without squabble or strife,
I pose no danger to freedom in your life.
Man can be a friend, if you’ll just believe,
After listening quietly, I promise you to leave.

 

 1907903-e07091c84dfb656ec6ac478f11acf277.jpg
Ğabdulla Tuqay (28 april 1886 – 15 april 1913)
Standbeeld in Naberezjnye Tsjelny, Tatarije, Rusland

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e april ook mijn blog van 28 april 2015 en ook mijn blog van 28 april 2013 deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:10 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten