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Romenu

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Berichten van 29 april 2017 tot 30 april 2017

John Greenleaf Whittier, Jeroen Brouwers, Alexander Osang, Ulla Hahn, Luise Rinser, John Boyne

 

Dolce far niente

 

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April, Epping door Lucien Pissarro, 1894

 

 

April

'T is the noon of the spring-time, yet never a bird
In the wind-shaken elm or the maple is heard;
For green meadow-grasses wide levels of snow,
And blowing of drifts where the crocus should blow;
Where wind-flower and violet, amber and white,
On south-sloping brooksides should smile in the light,
O'er the cold winter-beds of their late-waking roots
The frosty flake eddies, the ice-crystal shoots;
And, longing for light, under wind-driven heaps,
Round the boles of the pine-wood the ground-laurel creeps,
Unkissed of the sunshine, unbaptized of showers,
With buds scarcely swelled, which should burst into flowers
We wait for thy coming, sweet wind of the south!
For the touch of thy light wings, the kiss of thy mouth;
For the yearly evangel thou bearest from God,
Resurrection and life to the graves of the sod!
Up our long river-valley, for days, have not ceased
The wail and the shriek of the bitter northeast,
Raw and chill, as if winnowed through ices and snow,
All the way from the land of the wild Esquimau,
Until all our dreams of the land of the blest,
Like that red hunter's, turn to the sunny southwest.
O soul of the spring-time, its light and its breath,
Bring warmth to this coldness, bring life to this death;
Renew the great miracle; let us behold
The stone from the mouth of the sepulchre rolled,
And Nature, like Lazarus, rise, as of old!
Let our faith, which in darkness and coldness has lain,
Revive with the warmth and the brightness again,
And in blooming of flower and budding of tree
The symbols and types of our destiny see;
The life of the spring-time, the life of the whole,
And, as sun to the sleeping earth, love to the soul!

 

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John Greenleaf Whittier (17 december 1807 – 7 september 1892)
Winnekenni Castle, Haverhill. John Greenleaf Whittier werd geboren in Haverhill.

 

 

De Nederlandse schrijver Jeroen Brouwers werd geboren op 30 april 1940 in Batavia, de hoofdstad van het voormalige Nederlands-Indië (tegenwoordig Djakarta, Indonesië). Zie ook alle tags voor Jeroen Brouwers op dit blog.

Uit: De laatste deur

“Ik kwam tot mijn fascinatie voor zelfmoord, vijftig jaar geleden, nadat in een periode van slechts enkele jaren een aantal mensen zelfmoord had begaan, die ikzelf meer dan goed had gekend. Een gewezen geliefde; drie, vier zeer nabije vrienden. Allemaal ten naaste bij van mijn eigen leeftijd en allemaal behoorden ze tot de wereld waarvan ook ikzelf deel uitmaak: de literatuur. Behalve vrienden waren we collega’s, allemaal nog in de beginjaren van onze schrijverij. Van al deze dierbare doden kende en begreep ik de reden van hun zelfmoord, maar tot op de huidige dag stokt mijn verstand en tamelijk grote vermogen tot empathie bij de vraag naar het ultieme waarom.
Liefdes- of ander groot verdriet, maatschappelijke tegenslag, dreiging, ziekte, eenzaamheid, onbegrepenheid (aan te vullen naar believen) zijn zaken die in ieder mensenleven voorkomen, zonder dat het merendeel van het mensdom ten gevolge daarvan een einde aan zijn leven maakt, al is de gedachte aan de mogelijkheid van zelfmoord niemand vreemd.
Wat is het dan dat sommige mensen niettemin doet besluiten zichzelf de dood aan te doen, kennelijk zonder daarmee nog één dag te kunnen wachten, of zelfs maar de tijdspanne die het duurt om één sigaret te roken? Ik zeg maar meteen dat ik het niet weet. Niemand weet het.
Omdat ik het waarom van de zelfmoord van mijn schrijvende vrienden niet begreep, begon ik de romans, gedichten, essays die ze hadden nagelaten aandachtig te herlezen. Met andere aandacht dan ik ze had gelezen toen ze juist waren verschenen. Ik ging erin op zoek naar indicaties die naar de ultieme daad van de schrijver zouden verwijzen, in de hoop de sleutels te zullen vinden waarmee het raadselslot misschien kon worden geopend. Geen sleutel gevonden en het raadsel is het raadsel is het raadsel.
Daarna ben ik de oeuvres en de levensgeschiedenissen van alle Nederlandstalige schrijvers-zelfmoordenaars door de eeuwen heen gaan lezen en bestuderen en vervolgens die van schrijverszelfmoordenaars uit andere literaturen. Daar bleef ik een halve eeuw mee bezig.”

 

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Jeroen Brouwers (Batavia, 30 april 1940)

 

 

De Duitse schrijver en journalist Alexander Osang werd geboren op 30 april 1962 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Alexander Osang op dit blog

Uit: Comeback

“Tom sah auf, als erwache er aus einem Traum.
»Leberwurrrrst«, sagte er. Er lachte, seine Zähne waren makellos.
Sie fragte sich, ob er sich auf die Rolle vorbereitete oder zu einem Mann wurde wie ihr Thüringer Großvater. Ein Mann, der stundenlang nichts sagte und dann plötzlich »Gummistiefel« oder »Einigkeit und Recht und Freiheit – dass ich nicht lache«.
»Was?«, fragte sie.
»Ich hätte gern ein bisschen Wurst zum Frühstück«, sagte Tom. Wurrrst, sagte er. Er lachte immer noch, aber es bedeutete nichts. Er war Schauspieler. Gestern Abend war er mit trockenem Schlamm im Gesicht und an den Armen nach Hause gekommen, als habe er auf dem Bau gearbeitet.
»Tut mir leid«, sagte sie. Er war ja nur nervös. Er würde heute sterben.
»Was?«, fragte er.
»Dass ich dir keine Wurst bieten kann.«
»Ach, Quatsch. Es liegt an der Rolle«, sagte er.
»Method acting?«, fragte sie.
Sein Text heute bestand aus zwei Wörtern, seinen letzten Worten. »Mutter.« Und dann noch mal: »Mutter.« Aber warum sollte sie ihn daran erinnern. Ihr Blutdruck war kaum messbar. Sie schlief noch.
»Blutwurst für Bobby de Niro and me«, sagte Tom und schaufelte sich Obst auf sein Müsli.
Das frische Obst sprach für Kalifornien. Das erzählte sie ihren Freundinnen zu Hause und sich selbst. Der Fisch und das Obst. Der wolkenlose Himmel. Und das Meer vor der Tür.“

 

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Alexander Osang (Berlijn, 30 april 1962)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Ulla Hahn werd geboren op 30 april 1946 in Brachthausen. Zie ook alle tags voor Ulla Hahn op dit blog

 

Er kommt

Einkaufen: Kirschsaft Spinat und
neue Kartoffel Spargel nicht der
ist noch zu teuer oder ach was
zwei Pfund Spargel bitte.
Oh mein Gott: dem Friseur ging
die Farbe aus. Nehm ich statt
Rot Mahagoni nur nicht
vorne so kurz.
Wie angegossen das Kleid: aber
die Jeans sitzt straffer blau
liebt er und schwarz schön
also schwarzblau.
Steht die Uhr: nein noch einmal das
Beethoven Trio im zweiten Satz geht
die Klingel ich öffne die Tür
du schon da?

 

 

Und mich

Wenn du willst
nehme ich alles
zurück meine Tränen
fl ießen mir in die Augen
mein Lachen fl ieht
hinter meine Lippen
scheuen vor deinen
zurück hast du
alles genommen
was will ich
mehr als alles
zurück.
Alle hastigen Züge zu dir
fahre ich zurück durch
die platten Wiesen kaum
Mai. Jede Ankunft
bei dir ein Abschied mehr.
Jedes Wort schlag ich mir
in die Kehle
zurück
nehm ich alles
was du nicht willst
und mich.

 

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Ulla Hahn (Brachthausen, 30 april 1946)

 

 

De Duitse schrijfster Louise Rinser werd op 30 april 1911 in Pitzling geboren. Zie ook alle tags voor Louise Rinser op dit blog

Uit: Die rote Katze

„Es waren so schöne glänzende Dinger. Nachher hab ich dafür einen Wagen mit Frühkartoffeln getroffen, da bin ich ein bißchen drangestoßen, und da sind ein paar runterge- kollert und noch ein paar. Ich hab sie in die Taschen gesteckt und in die Mütze. Wie der Fuhrmann umgeschaut hat, hab ich gesagt: »Sie verlieren Ihre Kartoffeln. « Dann bin ich schnell heimgegangen. Die Mutter war allein daheim, und auf ihrem Schoß, da war die rote Katze. »Himmeldonnerwetter«, hab ich gesagt, »ist das Biest schon wieder da?«—» Red doch nicht so grob«, hat die Mutter gesagt, »das ist eine herrenlose Katze, und wer weiß, wie lange sie nichts mehr gefressen hat. Schau nur, wie mager sie ist. « - »Wir sind auch ma- ger* , hab ich gesagt, »lch hab ihr ein bißchen was von meinem Brot gegeben*, hat sie gesagt und rilich schiefangeschaut. Ich hab an unsere Brote gedacht und an die Milch und an das Weißbrot, aber gesagt hab ich nichts. Dann haben wir die Kartoffeln gekocht, und die Mutter war froh. Aber woher ich sie hab, hat sie nicht gefragt. Meinetwegen hätte sie schon fragen können. Nachher hat die Mut- ter ihren Kaffee schwarz getrunken, und sie haben alle zugeschaut, wie das rote Biest die Milch ausgesoffen hat. Dann ist sie endlich 366 durchs Fenster hinausgesprungen. Ich hab schnell zugemacht und richtig aufgeatmet. Am Morgen, um sechs, hab ich mich für Ge- müse angestellt. Wie ich um acht Uhr heimkomm, sitzen die Klei- nen beim Frühstück, und auf dem Stuhl dazwischen hockt das Vieh und frißt eingeweichtes Brot aus Lenis Untertasse. Nach ein paar Minuten kommt die Mutter zurück, die ist seit halb sechs beim Metzger angestanden. Die Katze springt gleich zu ihr hin, und wie die Mutter denkt, ich geb nicht acht, läßt sie ein Stück Wurst fallen. Es war zwar markenfreie Wurst, so graues Zeug, aber wir hätten sie uns auch gern aufs Brot gestrichen, das hätte Mutter doch wissen müssen. Ich verschluck meinen Zorn, nehm die Mütze und geh. Ich hab das alte Rad aus dem Keller geholt und bin vor die Stadt gefah- ren. Da ist ein Teich, in dem gibts Fische. Ich hab keine Angel, nur so einen Stecken mit zwei spitzen Nägeln drin, mit dem stech ich nach den Fischen. Ich hab schon oft Glück gehabt und diesmal auch. Es ist noch nicht zehn Uhr, da hab ich zwei ganz nette Dinger, genug für ein Mittagessen. Ich fahr heim, so schnell ich kann, und daheim leg ich die Fische auf den Küchentisch. Ich geh nur rasch in den Keller und sags der Mutter, die hat Waschtag. Sie kommt auch gleich mit herauf. Aber da ist nur mehr ein Fisch da und ausgerech- net der kleinere. Und auf dem Fensterbrett, da sitzt der rote Teufel und frißt den letzten Bissen. Da krieg ich aber die Wut und werfein Stück Holz nach ihr, und ich treffsie auch. Sie kollert vom Fenster- brett, und ich hör sie wie einen Sack im Garten aufplumpsen. »So«, sag ich, »die hat genug. «

 

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Luise Rinser (30 april 1911 – 17 maart 2002)

 

 

De Ierse schrijver John Boyne werd geboren in Dublin op 30 april 1971. Zie ook alle tags voor John Boyne op dit blog.

Uit: De jongen in de gestreepte pyjama (Vertaal door Jenny de Jong)

`Ik moet van moeder komen helpen,' zei hij zacht, en Maria knikte en wees naar een grote zak waarin al zijn sokken en hemden en onderbroeken zaten. `Als u dat uitzoekt, kunt u ze daar in die ladekast opbergen,' zei ze, en ze wees naar een lelijke kast die aan de andere kant van de kamer stond naast een spiegel die onder het stof zat. Bruno zuchtte en maakte de zak open die tjokvol ondergoed zat; hij wilde niks liever dan in de zak kruipen en hopen dat hij thuis weer wakker zou worden. `Wat vindt u hier nou van, Maria?' vroeg hij na een lange stilte omdat hij Maria altijd had gemogen en het gevoel had dat ze bij het gezin hoorde, ook al zei vader dat ze maar een dienstmeid was, en nog een duurbetaalde ook. `Waarvan?' vroeg ze. `Nou, dit,' zei hij alsof dat nogal vanzelf sprak. 'Dat we hiernaartoe zijn gegaan. Vindt u niet dat we een grote vergissing hebben gemaakt?' `Daar heb ik niets van te vinden, jongeheer Bruno,' zei Maria. 'Uw moeder heeft u over uw vaders werk verteld en...' `0, ik ben het zat om altijd weer over vaders werk te horen,' viel Bruno haar in de rede. 'We horen nooit iets anders, als je het mij vraagt. Vaders werk zus en vaders werk zo. Nou, als we om vaders werk weg moeten uit ons huis en van de glijleuning en van mijn drie beste vrienden voor altijd, dan vind ik dat vader nog maar eens goed moet nadenken over dat werk, vindt u ook niet?' Precies op dat moment kraakte er iets op de overloop en Bruno keek op en zag de deur van vader en moeders kamer op een kiertje opengaan. Hij bleef stokstijf staan, even niet in staat om te bewegen. Moeder was nog beneden, wat betekende dat vader daarbinnen was en hij had misschien alles gehoord wat Bruno zojuist had gezegd. Hij keek naar de deur en durfde bijna geen adem te halen, hij vroeg zich af of vader door de deur zou komen en hem mee naar beneden zou nemen om een hartig woordje met hem te spreken. De deur ging verder open en Bruno deed een stap achteruit toen er iemand in de deuropening verscheen, maar het was vader niet. Het was een veel jongere man, ook niet zo groot als vader, maar met hetzelfde soort uniform, alleen niet met zoveel versierselen erop. Hij keek heel serieus en zijn pet zat stevig op zijn hoofd.”

 

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John Boyne (Dublin, 30 april 1971)
Cover luisterboek

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 30e april ook mijn blog van 30 april 2016 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 08:24 Reageer op dit bericht

Konstantínos Petros Kaváfis, Rod McKuen, Bernhard Setzwein, Monika Rinck, Alejandra Pizarnik, Walter Kempowski, Bjarne Reuter, Kurt Pinthus, Humphrey Carpenter

De Griekse dichter Konstantínos Petros Kaváfis werd geboren te Alexandrië (Egypte) op 29 april 1863. Zie ook alle tags voor Konstantínos Petros Kaváfis op dit blog.

 

Wroeging

Spreek over deze wroeging om die te verzachten,
edele wroeging, zeker, maar gevaarlijk eenzijdig.
Maak het verleden geen verwijt en kwel je niet zo.
Neem jezelf niet zo serieus.
Het kwaad dat je beging was kleiner
dan je denkt, veel kleiner.
Het goede dat je nu die wroeging bracht,
zat ook toen al diep in je.
Zie hoe een voorval, dat plotseling
in je geheugen weerkeert, een daad
verklaart die je fout
vond, maar nu een rechtvaardiging heeft.
Verlaat je niet helemaal op je geheugen:
je vergat heel wat – ditjes en datjes –
dat is rechtvaardiging genoeg.

En denk niet dat je je slachtoffer
zo goed kende. Hij had vast gaven waarvan je niets wist,
en misschien waren dit andere wonden
dan jij denkt (uit onwetendheid over zijn leven),
geen gevolg van jouw vreselijke klappen.

Verlaat je niet op je zwakke geheugen.
Verzacht de wroeging die altijd
eenzijdig en heel listig tegen je pleit.

 

Vertaald door Mario Molegraaf

 

 

In the Evening            

It wouldn’t have lasted long anyway—
the experience of years makes that clear.
Even so, Fate did put an end to it a bit abruptly.
It was soon over, that wonderful life.
Yet how strong the scents were,
what a magnificent bed we lay in,
what pleasure we gave our bodies.

An echo from my days given to sensuality,
an echo from those days came back to me,
something of the fire of the young life we shared:
I picked up a letter again,
and I read it over and over till the light faded away.

Then, sad, I went out on to the balcony,
went out to change my thoughts at least by seeing
something of this city I love,
a little movement in the street and the shops.

 

 

He Had Come There to Read  

He had come there to read. Two or three books lie open,
books by historians, by poets.
But he read for barely ten minutes,
then gave it up, falling half asleep on the sofa.
He’s completely devoted to books—
but he’s twenty-three, and very good-looking;
and this afternoon Eros entered
his ideal flesh, his lips.
An erotic warmth entered
his completely lovely flesh—
with no ridiculous shame about the form the pleasure took....

 

Vertaald door Edmund Keeley en Philip Sherrard

 

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K. P. Kaváfis (29 april 1863 – 29 april 1923)
De lezer door Ferdinand Heilbuth, 1856

 

 

De Amerikaanse dichter, zanger, singer-songwriter, componist en acteur Rodney Marvin McKuen werd geboren in Oakland, Californië op 29 april 1933. Zie ook alle tags voor Rod McKuen op dit blog.

Uit: Caught In The Quiet

 

Three

What I’ve gained
from being with you
(besides a belly
and a deeper beard),
I couldn’t say -
but any need for knowing
anyone but you
is what I’ve lost.

 

 

Four

Out of the sad mistaken belief
that as a man I must behave
as all men do.
I’ve turned my back
a time too often.
God,
help me keep
a resolution that I make today:
not to walk head high
even one more time
past someone I can help.

 

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Rod McKuen (29 april 1933 – 29 januari 2015)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Bernhard Setzwein werd geboren op 29 april 1960 in München. Zie ook alle tags voor Bernhard Setzwein op dit blog.

Uit: Der neue Ton

„Oben auf der Hügelkuppe weitete sich eine nicht sehr große Lichtung, die von einem hohen Zaun umgrenzt war. Von Spitze zu Spitze der betonierten Zaunpfähle mußte früher ein Stacheldraht gespannt gewesen sein, mittlerweile, vom Rost zerfressen, hingen nur mehr Reste davon herunter. Die Straße führte auf ein Tor im Zaun zu, seine zwei Flügel standen weit offen. Was immer hier einmal abgesperrt und abgeriegelt worden war, es hatte seine Wichtigkeit, seine staatstragende Heimlichkeit verloren.
Im Inneren des Areals standen mehrere langgestreckte, zweigeschossige Wohnbauten, ehedem mit Eternitplatten verkleidet, die ebenso zerschlagen waren wie etliche Scheiben der Sprossenfenster. Das Glas war längst erblindet, und so manche Scheibe hing zersplittert im bröckelnden Fensterkitt. Man hatte sich nicht einmal die Arbeit gemacht, die Scherben vollständig herauszuschlagen, sondern nur ein Stück Pappkarton von innen
Die Häuser standen im Karree um einen Turm herum, der dreimal so hoch wie die Häuser war und ohne Fenster. Sein walzenförmiger Baukörper war vollständig mit Blech verkleidet, er erinnerte, wenn nicht vom Material, so doch von der Gestalt her an den Bergfried einer Burg. Wie bei einem solchen befand sich auch hier der Zugang vier, fünf Meter über Bodenniveau und war über eine Treppe zu erreichen. Im Falle einer Belagerung und bei Entfernen der Treppe müßte man in diesem Turm eigentlich relativ sicher sein, allerdings auch lichtlos eingeschlossen wie in einem senkrechten Grab. Wozu nur hatte der mal gedient, früher?
Vančura steuerte auf einen der Wohnbauten zu, der durch eine Bierreklame an der Hauswand und aufgespannte Werbesonnenschirme als eine Art Gaststätte auszumachen war, außerdem standen aus unbearbeiteten Baumstämmen gezimmerte Bänke und Tische davor. Nur Gäste waren keine da, sah man von einem kleinen Rudel räudiger Hunde ab, die rund um die Tische alles abschnüffelten und aus braunen Wasserpfützen in den Mulden der festgetrampelten Lehmerde tranken.“

 

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Bernhard Setzwein (München, 29 april 1960)

 

 

De Duitse dichteres en essayiste Monika Rinck werd geboren op 29 april 1969 in Zweibrücken. Zie ook alle tags voor Monika Rinck op dit blog.

 

tour de trance
my task, she said, was poisoning time

wie sich alles drehte, wiederholte, dehnte,
und rotierte, die wärme war a space so vast,
so katastrophisch groß, war sie arena
worin die trümmer von objekten trieben,
wilde schläge in der ferne, keiner hörte,
jeder fühlte, die wellen der erschütterung.
wo etwas fehlte, wurde alles größer,
drehte sich, rotierte, kam in's schlingern
und blieb dann in der mitte liegen.
die müdigkeit war eine kur, das gewicht
der atmosphäre, halluzinogene leere
federte, es drehte sich jetzt weniger
als wären die schläge, in dem was sie sind
gegenstand der verdünnung, als würde
die zeit, der reißende raum, präzise und
zärtlich vergiftet, in ihrem gewebe stiege
die chemische schwäche, es schäumte,
erstickte, das weiße lager der krusten,
das sich formierte, wird reicher und toxisch
verrauschten die schläge, es dreht sich,
dreht sich unmerklich, und steht.

 

 

teich

sagt er: das leid ist ein teich.
sag ich: ja, das leid ist ein teich.
weil das leid von fischen durchschossen
in einer mulde liegt und faulig riecht.
sagt er: und die schuld ist ein teich.
sag ich: ja, die schuld auch teich.
weil die schuld in einer senke schwappt
und mir bei hochgerecktem arm bereits
zur aufgedehnten achselhöhle reicht.
sagt er: die lüge ist ein teich.
sag ich: ja die lüge ebenso teich.
weil man im sommer des nachts
am ufer der lüge picknicken kann
und immer dort etwas vergißt.

 

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Monika Rinck (Zweibrücken, 29 april 1969)

 

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Alejandra Pizarnik werd geboren op 29 april 1936 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voorAlejandra Pizarnik op dit blog.

 

Even if she saw me cry…

Even if she saw me cry and clutched me to hear breast, I wouldn’t revive. True, I’d be able to look in her eyes like Van Gogh saw the sun and shattered it in sunflowers—Can “life” be spelled with two “i”s?

Dolls are so cruel. And why shouldn’t they be, when men and beasts and even stones are cruel? In the poem, dolls and other creatures of the night are exposed. Poem, this is night. Have you met the night?

Roses are red in her fiery insatiable hands.

I call night silence. Night emerges from death. Night emerges from life. All absence lives in the night.

Then, in the morning, I cried:

My darling night, my little one, teeming with villains.

My love, call me Sasha. I’m recasting the play as a purely interior tragedy. Everything is an interior.

 

 

Wanted: Dead Or Alive

I forced myself
kicking and screaming
into language

 

 

Only Sign

Please alejandra
open your eyes,
kindle the light
of birth

 

Vertaald door Cole Heinowitz

 

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Alejandra Pizarnik (29 april 1936 – 25 september 1972)
Cover biografie 

 

 

De Duitse schrijver Walter Kempowski werd geboren in Rostock op 29 april 1929. Zie ook alle tags voorWalter Kempowski op dit blog.

Uit: Im Block

„Wie Schaufensterpuppen standen die Posten an der Zentrale. Grinsende Kalfaktoren daneben, irgendwie schadenfroh, in schicken weißen Hosen und mit langen Haaren. Sie machten die Russen auf einzelne von uns aufmerksam: Guck mal den da ... Ein Blick in die fünf Stock hohe Zellenhalle. Ein gußeisernes Kloster?
Über schmale Eisentreppen ging es ganz nach oben: "Beeilung! Beeilung!" Wir kamen allesamt in eine große, leere Zelle. Die Rostocker wuschen sich den Hintern, die hatten's mit der Hygiene. Wann wir endlich was zu essen kriegten, fragten sie die Kalfaktoren. Wir hätten ja Transportverpflegung bekommen, sagten die, hier würden wir noch gar nicht geführt. "Immer langsam mit die jungen Pferde." Und dann lachten sie wieder so schadenfroh.
Dann kamen sechs, acht Russen herein, gingen zwischen uns hin und her und guckten uns an. Wo wir im Krieg gewesen seien, wollten sie wissen. Die Kalfaktoren an der Tür lachten. Plötzlich rissen sie sich die Koppel herunter und schlugen auf uns ein. Obwohl wir durcheinanderliefen, ging es sehr ruhig zu. Einen ledernen Bauern, der nicht ganz richtig im Kopf war, nahmen sie sich gesondert vor. Er lag am Boden. Im Takt droschen sie ihn wie eine Garbe aus. Einer der Posten lutschte am Finger, als er die Zelle verließ. Das war wohl der "Willkomm" gewesen, die Kalfaktoren hatten das natürlich gewusst.
In dieser großen Zelle lagen wir vierzehn Tage. Von hier oben aus hatten wir eine weite Aussicht: in der Feme die Spree mit der gesprengten Autobahnbrücke. Auf dem Hof standen schöne Kastanienbäume, Essenträger mit Holzkübeln an einer Stange kamen aus der dampfenden Küche. Jetzt traten die Spaziergänger heraus, Hunderte, in Achterreihen, alle untergehakt. Wir Neuen durften nicht Spazierengehen, wir seien in Quarantäne, sagten die Kalfaktoren. Die Rostocker repetierten Handwurzelknochen, die ändern stritten sich.”

 

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Walter Kempowski (29 april 1929 – 5 oktober 2007)
 

 

 

De Deense schrijver Bjarne Reuter werd geboren op 29 april 1950 in Brønshøj. Zie ook alle tags voorBjarne Reuter op dit blog.

Uit: Das dunkle Lied des Todes (Vertaald door Gabriele Haefs)

„Die Mozartschule bestand ursprünglich aus fünf Villen, die 1962 zu einer Privatschule für musisch besonders begabte Kinder umgebaut wurden. Die Schule lag im grünen Kern der Innenstadt und hatte ihr stilreines Aussehen mit hohen alten Bäumen und symmetrisch angelegten Wegen behalten. Die Wege verbanden die fünf Pavillons mit dem neuen Verwaltungsgebäude. Wenn man das Gelände betrat, hatte man das Gefühl, sich in eine Zeitnische zu begeben, der Verkehr der Großstadt war nur als fernes Summen zu hören, das sich dem Taktschlag der Metronome und den strikten Tonleitern für Klavier, Cello und Violine unterwarf. Die Schule hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie für eine kleine Elite aus den leistungsstärksten und ehrgeizigsten Schülerinnen und Schülern gedacht war, kurz gesagt, den Auserwählten.
Die mysteriöse Geschichte des verheißungsvollsten Jahrgangs der Schule beginnt an einem Nachmittag Ende Mai. Die Pavillons sind menschenleer und allein das ewige Gurren der Tauben, die einander auf dem Dachfirst den Hof machen, ist zu hören. Eine Frau überquert den Rasen zwischen Straße und Schule. Ihre hohen Absätze versinken im feuchten Gras, und als sie in den Schatten der Rosskastanie tritt, nimmt ihr weites Hemd einen fast unterseeischen Farbton an. Vor der Treppe schiebt sie sich die Sonnenbrille auf die Stirn, rafft Ordner und Ringbuch zusammen und stößt mit dem Rücken die Tür auf. Danach eilt sie durch die Aula, passiert den Wald aus Notenständern und schaut auf die Uhr, als sie die Glockenschläge der Schlosskirche hört. Im selben Moment wird die Tür am gegenüberliegenden Ende des Saals geöffnet. Die Frau lächelt und sagt sich, Pünktlichkeit sei eine Tugend, und Lars Bromsen sehe aus, wie sie sich ihn vorgestellt hatte.
Groß, dünn und energisch, erfüllt von dem oberflächlichen Selbstvertrauen des frisch examinierten Lehrers.“

 

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Bjarne Reuter (Brønshøj, 29 april 1950)
Cover 

 

 

De Duitse schrijver en bloemlezer Kurt Pinthus werd geboren op 29 april 1886 in Erfurt. Zie ook alle tags voor Kurt Pinthus op dit blog.

Uit: Zuvor (Vorrede zur Anthologie 'Menschheitsdämmerung)

„Während im Weltkrieg der gewußte Zusammenbruch sich in der Realität ereignete, war bereits die Dichtung wiederum der Zeit vorangestürmt: Aus den Ausbrüchen der Verfluchung brachen die Schreie und Aufforderungen zur Empörung, zur Entscheidung, zur Rechenschaft, zur Erneuerung [...] Die neue Gemeinschaft wurde gefordert. Und so gemeinsam und wild aus diesen Dichtern Klage, Verzweiflung, Aufruhr aufgedonnert war, so einig und eindringlich posaunten sie in ihren Gesängen Menschlichkeit, Güte, Gerechtigkeit, Kameradschaft, Menschenliebe aller zu allen. [...]
Niemals war das Ästhetische und das L'art-pour-Part-Prinzip so mißachtet wie in dieser Dichtung, die man die 'jüngste" oder 'expressionistische" nennt, weil sie ganz Eruption, Explosion, Intensität ist - sein muß, um jene feindliche Kruste zu sprengen. Deshalb meidet sie die naturalistische Schilderung der Realität als Darstellungsmittel, so handgreiflich auch diese verkommene Realität war; sondern sie erzeugt sich mit gewaltiger und gewaltsamer Energie ihre Ausdrucksmittel aus der Bewegungskraft des Geistes . Sie entschleudert ihre Welt [...] in ekstatischem Paroxismus, in quälender Traurigkeit, in süßestem musikalischen Gesang, in der Simultanität durcheinanderstürzender Gefühle, in chaotischer Zerschmetterung der Sprache, grausigster Verhöhnung menschlichen Mißlebens, in flagellantisch schreiender, verzückter Sehnsucht nach Gott und dem Guten, nach Liebe und Brüderlichkeit. So wird auch das Soziale nicht als realistisches Detail, objektiv etwa als Elendsmalerei dargestellt , sondern es wird stets ganz ins Allgemeine, in die großen Menschheitsideen hingeführt. Und selbst der Krieg, der viele dieser Dichter zerschmetterte, wird nicht sachlich realistisch erzählt; — er ist stets als Vision da , schwelt als allgemeines Grauen, dehnt sich als unmenschlichstes Übel, das nur durch den Sieg der Idee vom brüderlichen Menschen aus der Welt zu schaffen ist.“

 

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Kurt Pinthus (29 april 1886 – 11 juli 1975)
Cover van „Umbrae Vitae“ van Georg Heym, ontworpen door Ernst Ludwig Kirchner. Georg Heym was een van de dichters van het Duitse Expressionisme

 

 

De Britse schrijver en biograaf  Humphrey Carpenter werd geboren op 29 april 1946 in Oxford. Zie ook alle tags voor Humphrey Carpenter op dit blog.

Uit: The Brideshead Generation

“Waugh also resists the temptation of making Hetton an architectural jewel. The house, we are told, 'was entirely rebuilt in 1864 in the Gothic style' and is architecturally deplorable, though 'already it was referred to as "amusing", and a very civil young man had asked permission to photograph it for an architectural review'. Approval by Betjeman was not, in 1934, regarded as a real mark of distinction, and we are meant to assume that Hetton is a burden to Tony rather than an enviable asset. He is doing his duty to his family and its history by keeping it up. On the other hand the 'English Gothic' in which it is built (and which gives the title to the novel's second chapter) has certain moral and narrative overtones, for the rooms have been 'each named from Malory', so that Tony's wife's bedroom is 'Guinevere' — a hint that she will commit adultery later in the novel. By 1934 the Victorian passion for Arthuriana was universally regarded as absurd, but Waugh intends to remind us that chivalry, even in mock-medieval form, is still a reaching-out for permanent and altruistic values. When he discovers his wife's infidelity with John Beaver, Tony at first behaves like a passive Paul Pennyfeather, but then abruptly sets off for Guiana and Brazil in the company of an eccentric explorer, who is searching for a fabulous City supposedly built by the Incas. This quest parallels Tony's search for some evidence of permanence and certainty now that his English Gothic ideals have been smashed: 'A whole Gothic world had come to grief. There was now no armour glittering through the forest glades, no embroidered feet on the green sward; the cream and dappled unicorns had fled....' Ninety-Two Days had anticipated this search for the City. In the passage in which Waugh describes his expectations of Boa Vista, the southernmost point on his journey, where he had expected to find rest and refreshment and to be able to take a boat back to civilization, he writes: 'I had come to regard it as Middle Western Americans look on Paris, as Chekhov peasants on St Petersburg.' And when he actually saw it: 'the Boa Vista of my imagination had come to grief.”

 

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Humphrey Carpenter (29 april 1946 – 4 januari 2005)

Geschreven door Romenu om 10:34 Reageer op dit bericht

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