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Berichten van 9 september 2017 tot 10 september 2017

Edmund de Waal, Andreï Makine, Franz Werfel, Paweł Huelle, Mary Oliver

De Britse schrijver, keramist en hoogleraar Edmund Arthur Lowndes de Waal werd geboren op 10 september 1964 in Nottingham. Zie ook alle tags voor Edmund de Waal op dit blog.

Uit: The Hare With Amber Eyes: A Hidden Inheritance

`I look up at the second-floor windows where Charles had his suite of rooms, some of which looked across the street to the more robustly classical house opposite, some across the courtyard into a busy roofscape of urns and gables and chimneypots. He had an antechamber, two salons --- one of which he turned into his study – a dining-room, two bedrooms and a ‘petite’. I try to work it out; he and his older brother Ignace must have had neighbouring apartments on this floor, their elder brother Jules and their widowed mother Mina below, with the higher ceilings and grander windows and the balconies on which, on this April morning, there are now some rather leggy red geraniums in plastic pots. The courtyard of the house was glazed, according to the city records, though all that glass is long gone. And there were five horses and three carriages in these stables which are now a perfect bijou house. I wonder if that number of horses was appropriate for a large and social family wanting to make the right kind of impression.
It is a huge house, but the three brothers must have met every day on those black-and-gold winding stairs, or heard each other as the noise of the carriage being readied in the courtyard echoed from the glazed canopy. Or encountered friends going past their door on the way up to an apartment above. They must have developed a way of not seeing each other, and not hearing each other, too: to live so close to your family takes some doing, I think, reflecting on my own brothers. They must have got on well. Perhaps they had no choice in the matter. Paris was work, after all.
The Hôtel Ephrussi was a family house, but it was also the Parisian headquarters of a family in its ascendancy. It had its counterpart in Vienna, the vast Palais Ephrussi on the Ringstrasse. Both the Parisian and Viennese buildings share a sense of drama, of a public face to the world. They were both built in 1871 in new and fashionable areas: the rue de Monceau and the Ringstrasse were so of-the-minute that they were unfinished, untidy, loud and dusty building sites. They were still spaces that were inventing themselves, competitive with the older parts of town with their narrower streets, and spikily arriviste.
If this particular house in this particular streetscape seems a little stagey, it is because it is a staging of intent. These houses in Paris and Vienna were part of a family plan: the Ephrussi family was ‘doing a Rothschild’. Just as the Rothschilds had sent their sons and daughters out from Frankfurt at the start of the nineteenth century to colonise European capital cities, so the Abraham of my family, Charles Joachim Ephrussi, had masterminded this expansion from Odessa in the 1850s. A true patriarch, he had two sons from his first marriage, Ignace and Léon. And then when he remarried at fifty he had continued producing children: two more sons, Michel and Maurice, and two daughters, Thérèse and Marie. All of these six children were to be deployed as financiers or married into suitable Jewish dynasties."

 

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Edmund de Waal (Nottingham, 10 september 1964)

 

 

De Franse schrijver van Russische afkomst Andreï Makine werd geboren in Krasnojarsk op 10 september 1957. Zie ook mijn blog van 10 september 2010. en eveneens alle tags voor Andreï Makine op dit blog.

Uit: Das französische Testament (Vertaald door Holger Fock en Sabine Müller)

`Und plötzlich dieses Foto!
Ich erblickte es, als ich aus reiner Neugier einen großen Umschlag öffnete, der zwischen der letzten Seite und dem Einband herausgerutscht war. Es handelte sich um einen der unvermeidlichen Stapel von Abzügen, die man nicht für wert erachtet, auf den spröden Karton der Albumblätter geklebt zu werden: Landschaften, deren Herkunft man nicht mehr kennt, Gesichter, an denen niemand hängt oder an die sich keiner erinnert. Ein Stapel, den man endlich einmal sichten müsste, um über den Verbleib all dieser armen Seelen zu entscheiden ...
Zwischen diesen Unbekannten und den längst in Vergessenheit geratenen Landschaften sah ich sie. Eine junge Frau, deren Kleidung sich auf eigenartige Weise von der Eleganz der Leute unterschied, die auf den anderen Fotos zu sehen waren. Sie trug eine weite, wattierte Jacke in schmutzigem Grau und eine Tschapka mit heruntergeklappten Ohrenschützern. Sie hatte sich mit einem Baby ablichten lassen, das sie, eingemummt in eine Wolldecke, an die Brust drückte.
»Wie hat sie es nur geschafft«, fragte ich mich, »sich bei diesen Männern und Frauen in Frack und Abendrobe einzuschleichen?« Was hatte sie zwischen all diesen Aufnahmen von Prachtstraßen, diesen Wandelhallen, diesen südländischen Ausblicken zu suchen? Sie schien aus einer anderen Zeit, aus einer anderen Welt, unerklärlich. In ihrer Aufmachung, die heutzutage nur noch Frauen tragen, die im Winter auf den Straßen den Schnee schippen, schien sie ein Eindringling in unserer Ahnengeschichte zu sein ...
Ich hatte meine Großmutter nicht hereinkommen hören.
Sie legte ihre Hand auf meine Schulter. Ich schreckte auf, dann zeigte ich ihr das Foto und fragte: »Wer ist diese Frau?«
Für einen Augenblick blitzte in dem sonst unerschütterlich ruhigen Blick meiner Großmutter Bestürzung auf. Aber fast unbekümmert fragte sie zurück: »Welche Frau?«
Wir hielten beide inne und spitzten die Ohren. Ein eigenartiges Knistern lag im Raum. Meine Großmutter wandte sich um und rief plötzlich und, wie mir schien, voller Freude:
»Ein Totenkopf! Sieh mal, ein Totenkopf!"

 

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Andreï Makine (Krasnojarsk, 10 september 1957)

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Franz Werfel werd op 10 september 1890 in Praag geboren. Zie ook mijn blog van 10 september 2010 en eveneens alle tags voor Franz Werfel op dit blog.

Uit: Lied der Bernadette

`Am dritten Abend seines stummen Krieges mit dem Weibe gibt der Mann sich geschlagen. Es handelt sich nur mehr um die Form, welche er seiner Kapitulation zu verleihen gedenkt. Nach langem Hin und Wider entschließt sich der Kaiser zu einem sehr ungewöhnlichen Schritt. Er vermeidet den bürokratischen Geschäftsgang. Da er sich vor seinen Ministern schämt, umgeht er dieselben. Weder Fould noch Roulland oder Delangle werden verständigt. Der Kaiser wirft eine Depesche an den Präfekten von Tarbes aufs Papier:
»Sie haben den Zugang der Grotte westlich von Lourdes unverzüglich dem Publikum zu öffnen. Napoleon.«
Das ist alles. Die Depesche wandert aufs Telegraphenamt. Mit einer Abschrift wandert der Kaiser zur Kaiserin. Eugénie errötet tief:
»Ich wußte immer, Louis«, sagt sie, »daß du ein großes Herz besitzest, das sich selbst zu überwinden vermag ...«
»Tatsache ist, Madame«, erwidert er auf diese Deklamation äußerst förmlich, »daß die Dame von Lourdes in Ihnen eine vortreffliche Verbündete gefunden hat ...«
Baron Massy hält die Depesche des Kaisers in der Hand. In den ersten Minuten der Bestürztheit, nach einer raschen Anwandlung des Stolzes, unverzüglich seine Demission einzureichen, gewinnt er schnell seine kalte Fassung wieder und beginnt mit gewohntem Scharfsinn die Lage zu analysieren:
Zuvörderst das Telegramm selbst. Der Text ist knapp und trocken wie ein militärischer Befehl. Er widerspricht der Art Louis Napoleons, der seine Weisungen an die zivilen Behörden sonst in Höflichkeit zu kleiden und oft auch zu begründen pflegt. Die Wortkargheit des Textes verrät Unbehagen. Sollte das Telegramm echt sein, so ist es dem Kaiser zweifellos abgerungen worden. Eine Verschwörung Eugénies, der bigotten Hofdamen und etwelcher Soutanen vermutlich, die von Tag zu Tag mehr den propagandistischen Wert der »Apparitionen von Lourdes« zu erkennen scheinen. Einzig der zuständige Bischof bleibt starr nach wie vor. Der übrige Klerus ist seit einiger Zeit in Bewegung geraten wie Flußeis bei Tauwetter. Ein durch erwiesene, aber unerklärbare Heilungen dokumentiertes Wunder bedeutet einen so gewaltigen Einbruch in den offiziellen Deismus und inoffiziellen Nihilismus des Zeitalters, daß sowohl die Sicherheit des Unglaubens als auch die Unsicherheit des Glaubens ins Wanken gerät. Davon ist die Depesche des Kaisers der lebendige Beweis."

 

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Franz Werfel (10 september 1890 – 26 augustus 1945)
Scene uit de Amerikaanse film “The Song of Bernadette” uit 1943 

 

 

De Poolse schrijver Paweł Huelle werd geboren op 10 september 1957 in Gdańsk. Zie ook mijn blog van 10 september 2010 en eveneens alle tags voor Pawel Huelle op dit blog.

Uit: The Last Supper (Vertaald door Antonia Lloyd-Jones)

"Citizen," began the sergeant, "what's going on in here? Making noise again?" As quietly as could be, Mateusz handed them his identity card, then lit his pipe and sat in an armchair, as if Mr and Mrs Zielenko and their entire backstage crew, including the Civic Militia, the Volunteer Reserve, the district Party committee, the allotment owners' club, the village homeowners' circle, the residential committee, the house committee, the Front for National Unity and the parish committee were of no concern to him at all. "Bit of a tussle, was there?" said the sergeant, holding the identity card in two fingers and waving it above the defendant's head. "Should we withhold this document and summons you?" Mateusz did not even deign to make eye contact with the policeman. "Windows flying out, are they?" "Citizen Sergeant," said one of the constables, who while examining the paintings leaning against the wall had come across a picture of a woman's head with a woolly forest of spirally intertwining penises growing out of it, "perverts like this should be sent straight to the camps. Why the bloody hell were they closed down?" "Shut your gob, Rydomski!" said the sergeant, rashly revealing the flatfoot's name to us. "You'd best keep your nose out of politics because you're a bit short on brains. And as for you, gentlemen," he turned to us, "we've had complaints about you singing songs!" "We were singing the Internationale, as usual," I said without hesitating, "and please make a note of it in your report." "Quite so," said Mateusz, breaking his silence from behind clouds of pipe smoke. "The Internationale, in the report, without question!" Just then we heard the mighty thud of the Engineer's footsteps on the stairs. In his own way he proved a genius: to fall onto the lawn and then get up as if nothing had happened, brush down his clothes and make his way to the nearest bar, quickly down a couple of vodkas there and return in even better condition than before to the site of his missionary activities he must have had an undeniably potent categorical imperative driving him. "Fucking hell, man," he said, throwing himself into the sergeant's arms and covering him in soggy kisses. "The avant garde and the police, that's the best coalition!" As if he had a talent for that sort of clowning and some well practised tricks, quick as a flash the same bear hug was performed — actually without any protest — on the other two policemen. Then the Engineer stood in the middle of the studio, spread his arms as if about to fly and declared: "It was me, fuck it, thwough that window! The one and only me! That's what you call an expewiment! Hey, arseholes, don't you get it? Don't like that sort of art, do you? But it's the future! Not that." He nodded towards the partly painted canvases leaning against the wall. "Not that." And he blew his nose in their direction, which was clearly a hit with the policemen.`

 

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Paweł Huelle (Gdańsk, 10 september 1957)

 

 

De Amerikaanse dichteres Mary Oliver werd geboren op 10 september 1936 in Maple Heights, Ohio. Zie ook mijn blog van 10 september 2010 en eveneens alle tags voor Mary Oliver op dit blog.

 

Mushrooms

Rain, and then
the cool pursed
lips of the wind
draw them
out of the ground -
red and yellow skulls
pummeling upward
through leaves,
through grasses,
through sand; astonishing
in their suddenness,
their quietude,
their wetness, they appear
on fall mornings, some
balancing in the earth
on one hoof
packed with poison,
others billowing
chunkily, and delicious -
those who know
walk out to gather, choosing
the benign from flocks
of glitterers, sorcerers,
russulas,
panther caps,
shark-white death angels
in their town veils
looking innocent as sugar
but full of paralysis:
to eat
is to stagger down
fast as mushrooms themselves
when they are done being perfect
and overnight
slide back under the shining
fields of rain.

 

 

The Summer Day

Who made the world?
Who made the swan, and the black bear?
Who made the grasshopper?
This grasshopper, I mean--
the one who has flung herself out of the grass,
the one who is eating sugar out of my hand,
who is moving her jaws back and forth instead of up and down--
who is gazing around with her enormous and complicated eyes.
Now she lifts her pale forearms and thoroughly washes her face.
Now she snaps her wings open, and floats away.
I don't know exactly what a prayer is.
I do know how to pay attention, how to fall down
into the grass, how to kneel in the grass,
how to be idle and blessed, how to stroll through the fields,
which is what I have been doing all day.
Tell me, what else should I have done?
Doesn't everything die at last, and too soon?
Tell me, what is it you plan to do
With your one wild and precious life?

 

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Mary Oliver (Maple Heights, 10 september 1935)
In 1964

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e september mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 10:39 Reageer op dit bericht

Eddy Pinas, Jeppe Aakjær, Viktor Paskov, Hilda Doolittle, Reinhard Lettau, George Bataille

De Surinaamse dichter en schrijver Eddy Louis Pinas werd geboren in Paramaribo op 10 september 1939. Zie ook alle tags voor Eddy Pinas op dit blog.

 

de rivier zal 't weten

de rivier zal 't weten
vanaf de bergen
tot daar waar het
in in-
nig
samenzijn knuffelt met
dorstig zeewater

het brullend
bruizend wezen op
de rug van de
granolosoela
draagt in iedere molecule
de tedere kiem
van wording

ook de zee zal 't weten
en de boodschap
beuken tegen ijzeren rompen
op iedere strand
zal het te lezen zijn

door de branding
zal het geëtst worden
op de klippen
de zon zal het
met bladders neerschrijven
op de gevels
Suriname wordt vrij
maar...

heb ik mijn vaccinatiebewijs
niet vergeten?

 

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Eddy Pinas (Paramaribo, 10 september 1939)

 

 

De Deense dichter en schrijver Jeppe Aakjær werd geboren in Aakjær bij Skive op 10 september 1866. Zie ook alle tags voor Jeppe Aakjaer op dit blog en ook mijn blog van 10 september 2010

Uit: Die Kinder des Zorns (Vertaald door Erich Holm)

„Die beiden Neuangekommenen hatten scheinbar keine Eile. Mit großer Umständlichkeit holte der Armenvorsteher sein Pfeifengeschirr hervor und breitete es auf dem Tische aus. Als er mit dem Stopfen fertig war, warf er die Frage an den Schuhmacher hin: »Hast vielleicht ein Schwefelholz bei dir?«
»Jesus ja!« sagte der Schuhmacher und fuhr mit großer Eilfertigkeit in die Hosentasche.
Der Vorsteher wartete mit der Pfeife in der Hand, indes die Lippen erwartungsvoll eine Saugstellung einnahmen. Der Schuhmacher fingerte an seiner ganzen Person auf der Suche nach einem Zündholz herum. Erst holte er einen schlottrigen Lederbeutel hervor und legte ihn vor sich auf den Tisch, dann zog er aus der Hosentiefe ein altes Schnappmesser, schließlich erwischte er das Ende eines Schusterpechdrahtes, der sich immer weiter und weiter aufwickelte.
»Na, was wird’s damit?« sagte der Vorsteher und sah ihn spöttisch an.
Im selben Augenblick flog das Branntweinglas auf den Steinboden und zerschmetterte in tausend Stücke.
»Na, bist schon so weit gekommen, daß du’s Branntweinglas bei dir im Sack trägst?« höhnte Hans Nielsen. »Da hast du’s wenigstens gleich zur Hand.«
»Aber, Herr Jeses,« keifte die allzeit zankbereite Ann-Marie Kjærsgaard, »jetzt schlägt er das einzige Glas entzwei, das noch im Haus war, der Schußbartel, der. Hättst mich nicht können die Schwefelhölzer suchen lassen?« Mit diesen Worten schleuderte Ann-Marie eine Schachtel dicht an der Nase des Schuhmachers vorbei dem Gemeindevorsteher hin.
»Au, au!« schrie der Schuhmacher und bog den Kopf jäh zurück, um dem Projektil zu entgehen.
Die drei andern lächelten sich hämisch zu.
»Der gehört wohl auch zum Geschäft?« bemerkte nun der Nørhofer, einen Pfropfen in die Höhe haltend, auf den er sich in der Bankecke gesetzt hatte.
»Ach, da ist er ja! Nur her damit, sonst könnt es schief gehen!« rief Kræn Lybsker, in die innere Rocktasche guckend.
»Schau, daß du dem grünen Vogel da den Schnabel stopfst,« lachte Bertel, »sonst fängt er noch zu krähen an."

 

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Jeppe Aakjær (10 september 1866 - 22 april 1930)
Standbeeld op het schiereiland Salling in de Limfjord, Denemarken

 

 

De Bulgaarse schrijver en musicus Viktor Markos Paskov werd geboren in Sofia op 10 september 1949. Zie ook alle tags voor Viktor Paskov op dit blog en ook mijn blog van 10 september 2010

Uit: Autopsie (Vertaald door Alexander Sitzmann)

„So ... jetzt ist es gut ... Jetzt ist alles in Ordnung.
Ich habe den Fusel von letztem Jahr ausgetrunken, den man mir in Sozopol geschenkt hatte. Eine Widerwärtigkeit mit Feigengeschmack.
Nimm den Rasierer und schau dich nicht an!
Rasier dich vorsichtig, stütz die rechte Hand mit der linken ab, damit du dich nicht abschlachtest!
Dieses Gesicht ist nicht meines. Es ist ausgetauscht worden. Höchstwahrscheinlich hat man es in einem dieser geheimnisvoll anmutenden Antiquitätenläden ausgegraben, im Halbdunkel, unter dem schweren Geruch von verrottendem Papier und bedeutungslosen Gegenständen. Meine Mutter würde dieses Gesicht nicht wiedererkennen. Ebenso wenig mein
Vater. Aber sie sind nicht mehr am Leben, und es gibt keinen Grund, warum sie mich wiedererkennen
sollten.
Ich steige in die Wanne: Strafduschen. Heiß-kalt, kalt-heiß. Heiß, bis man schier wahnsinnig wird.
Kalt, bis man schreit. Ich bringe das Bad mit Reinigungsmitteln auf Hochglanz und ordne Rasierzeug,
Cremes, Eau de Cologne und Zahnbürsten unter dem Spiegel an.
Ich habe keine Zigaretten. Ich habe schon wieder keine Zigaretten! Zum wievielten Male wohl habe ich
morgens keine Zigaretten?
Ich gehe in die Unterführung der U-Bahn, kaufe zwei Schachteln Marlboro, es ist ungefähr acht Uhr
Morgens“.

 

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Viktor Paskov (10 september 1949 - 16 april 2009)

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Hilda Doolittle werd geboren in Bethlehem, Pennsylvania, op 10 september 10 1886. Zie ook mijn blog van 10 september 2010 en eveneens alle tags voor Hilda Doolittle op dit blog.

 

Garden

I
You are clear
O rose, cut in rock,
hard as the descent of hail.

I could scrape the colour
from the petals
like spilt dye from a rock.

If I could break you
I could break a tree.

If I could stir
I could break a tree—
I could break you.


II
O wind, rend open the heat,
cut apart the heat,
rend it to tatters.

Fruit cannot drop
through this thick air—
fruit cannot fall into heat
that presses up and blunts
the points of pears
and rounds the grapes.

Cut the heat—
plough through it,
turning it on either side
of your path.

 

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Hilda Doolittle (10 september 1886 – 21 september 1961)

 

 

De Duits-Amerikaanse schrijver Reinhard Lettau werd geboren op 10 september 1929 in Erfurt. Zie ook alle tags voor Reinhard Lettau op dit blog en ook mijn blog van 10 september 2010

Uit: Auftritt Manigs

„Nur daß diese mögliche Erklärung der Ironie der Texte anheimfiele. So könnte der eben zitierte gut und gerne "Die Mitläufer" heißen. Er zeigt den Tanz einer Masse und obendrein den Anführer selbst als Mitläufer. Manig aber läuft jeder Auslegung mühelos davon. Das macht: Er ist figürlich und abstrakt zugleich. Philosophie in diesen Geschichten wird Graphik, aber auch Graphik Philosophie. Wem Identität und Dialektik Fremdwörter bleiben, wer nicht wahrhaben will, daß da vor seinen Augen eins ins andere sich verwandelt und diese oder jene Handlung in ihr Gegenteil umschlägt, kurz, wer seinen Augen nicht traut, an dem sind Lettaus Erfindungen verloren, und verloren ist die verlorene Komik, die statt eines Schattens jeden Schritt Manigs begleitet.
Diese Prosa ist voll trockenster Poesie, und sie ist gearbeitet wie ein Gedicht. Ihre Leichtigkeit trügt, ihre Abläufe sind silbengenau gesetzt. Manig tritt auf dem Hochseil der Sprache auf. Diese Gangart erlaubt keinen Gag und keine Pointe. Hier rächt sich jeder Schritt daneben. Reste surrealistischer Beliebigkeit, wie in den Stücken "Ankunft" und "Manig setzt sich", geben Proben dafür ab. Überhaupt erweist sich die Gefährlichkeit dieser Prosa an ihren Schlüssen. Wie soll Manig, der den Akrobaten in seiner Brust selten verleugnet, von seinem Seil herunterkommen? Seine besten Nummern fallen nicht ab, verlangen weder Verbeugung noch Beifall: Sie enden schwebend.“

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Reinhard Lettau (10 september 1929 - 17 juni 1996)
In 1991

 

 

De Franse dichter, schrijver en filosoof George Bataille werd op 10 september 1897geboren in Billom (Auvergne). Zie ook alle tags voor George Bataille op dit blog en ook mijn blog van 10 september 2010

 

Je rêvais de toucher

Je rêvais de toucher la tristesse du monde
au bord désenchanté d’un étrange marais
je rêvais d’une eau lourde où je retrouverais
les chemins égarés de ta bouche profonde

j’ai senti dans mes mains un animal immonde
échappé à la nuit d’une affreuse forêt
et je vis que c’était le mal dont tu mourais
que j’appelle en riant la tristesse du monde

une lumière folle un éclat de tonnerre
un rire libérant ta longue nudité
une immense splendeur enfin m’illuminèrent

et je vis ta douleur comme une charité
rayonnant dans la nuit la longue forme claire
et le cri de tombeau de ton infinité.”

 

 

Je mets mon vit contre ta joue

Je mets mon vit contre ta joue
le bout frôle ton oreille
lèche mes bourses lentement
ta langue est douce comme l’eau

ta langue est crue comme une bouchère
elle est rouge comme un gigot
sa pointe est un coucou criant,
mon vit sanglote de salive

ton derrière est ma déesse
il s’ouvre comme ta bouche
je l’adore comme le ciel
je le vénère comme un feu

je bois dans ta déchirure
j’étale tes jambes nues
je les ouvre comme un livre
où je lis ce qui me tue.

 

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George Bataille (10 september 1897 – 9 juli 1962)
Cover

Geschreven door Romenu om 10:28 Reageer op dit bericht

Theo Olthuis

De Nederlandse dichter en schrijver Theo Olthuis werd geboren in Amsterdam op 10 september 1941. Hij groeide op en woonde in Amsterdam tot in 1998. Toen verhuisde hij naar Bergen. Olthuis is onderwijzer geweest en thans dramadocent. Vanaf 1978 schrijft hij teksten – zowel voor kinderen als volwassen – voor theater en televisie. Daarnaast schrijft hij liedjes en gedichten. In 1980 debuteerde hij als dichter met de bundel “De jongste dag”. In 1984 verscheen zijn eerste bundel kindergedichten “Een hele grote badkuip vol”. Sindsdien verschenen vele bundels met kindergedichten. In 2007 stelde hij een bloemlezing samen uit al de eerder verschenen kindergedichten getiteld “In je hoofd kun je alles”. Theaterteksten schreef hij onder andere voor Theater Splinter, Theater Spoenk, Platform Gelderland en Theater Gnaffel. Vanaf 1981 schrijft hij (lied)teksten voor kinderen, onder andere voor Sesamstraat, Koekeloere, Het Klokhuis en Samba Salad. Daarnaast schreef hij ook liedteksten voor volwassenen; onder andere voor Herman van Veen, Lori Spee, Willem Nijholt, Eddy Christiani, Robert Paul en Philippe Elan. In 2010 won Olthuis de Rabobank Cultuurprijs

 

Kerkje in Groet

Als ik nou God was
en zag voor het eerst
het witte kerkje in Groet
en hoorde die verfijnde stilte,
soms nog beklemtoond door
een voetstap of een vogel,

één vingerknip
of knipoog
en het was al
tot in eeuwigheid
mijn buitenhuisje.

 

 

Prooi

Zoals een roofdier
hongerig
tegen de wind in
zijn prooi besluipt
en dan
gespannen wacht,
doodstil –

zo nader
de projectontwikkelaar
met dat verschil
dat de maag gevuld
en zijn geduld oneindig.

 

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Theo Olthuis (Amsterdam, 10 september 1941)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

C. O. Jellema, Wim Huijser, Cesare Pavese, Leo Tolstoj, Gentil Th. Antheunis, Gaston Durnez, Edward Upward, Hana Androníková, Bas Jongenelen

De Nederlandse dichter, essayist en germanist C. O, Jellema werd geboren op 9 september 1936 in Groningen. Zie ook mijn blog van 9 september 2010 en eveneens alle tags voor C. O. Jellema op dit blog.

 

Afscheid komt zelf. Dat wat je nemen moet.

Afscheid komt zelf. Dat wat je nemen moet.
Je kunt wel doen alsof het niet bestaat.
't Bestaat ook niet zover het denken gaat.
Hoe kun je anders, alles wat je doet

schuift afscheid op, pas als een schaakstuk slaat
voorbij het denken valt een gat voorgoed.
Nemend wat kwam wordt leegte naam. En hoe't
gebeurde is beschrijfbaar. Maar te laat.

Schrijvend voorbij te zijn. Dat afscheid. Kijk:
voorwerpen om je heen, jouw woord geeft glans
zoals het licht dat doet - zij, onbewogen,

zijn om te zijn en geven jou gelijk.
Benoeming schijnt een overlevingskans:
verdwijnen in een woord. Voor eigen ogen.

 

 

De brief

Er is een glimlach blijven staan
tussen de andere veel grotere lettertekens -

eens toen wij langs de rivier liepen
heb je me met een dove vergeleken
een liplezer. het is zo moeilijk, zei je,
het is zo moeilijk om met jou te praten,
zei je, omdat je kijkt en niets zegt;
wij gaan niet vrijuit. - later
toen ik alleen terugliep en er niets meer
te luisteren viel, het grind niet meer
onder je voeten, de wind niet ritselend door je haar,
toen gaf ik antwoord: luister nu goed,
zei ik, zie je de zon drijven op de rivier?
misschien gaat hij al vannacht de grens over,
dan is het winter morgen, dan is het hier
winter, zei ik, ik houd van je.

nu schrijf je over het boek dat je leest
en over de voorbijgangers die je zien zitten
omdat je de tafel bij het raam geschoven hebt
voor het betere licht; want het is winter,
schrijf je, en daar tussen de andere lettertekens
zie ik je glimlach staan
onooglijk -

 

 

Nazomer
Trakl zum Gedächtnis

onder het zand is het gaan stromen
gaatjes ontstaan een huis hangt ietsje scheef
en uit de oksels van de bomen
druppelt een sterke geur van zweet

wel valt de hamer lichter op de stenen
wanneer de wegen worden omgelegd
de rode zon schijnt rustig naar beneden
een mens wacht of een mens iets zegt

maar in de hemel liggen wolken wit
en roerloos op een blauwe baar
onder het zand rekt een gevaar
als slangen in hun slaap zich uit

en mannen die lang jong bleven en fit
ontwaken op een morgen met grijs haar

 

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C. O. Jellema (9 september 1936 – 19 maart 2003)
Hier bij een portret van hem zelf, geschilderd door Matthijs Röling

 

 

De Nederlandse publicist, schrijver en biograaf Wim Huijser werd geboren op 9 september 1960 in Ridderkerk. Zie ook alle tags voor Wim Huijser op dit blog.

Uit: Dichter bij Dordt. Biografie van C. Buddingh'

“De verwarring rond zijn naam werd nog groter doordat hij in de Encyclopedie voor de wereldliteratuur, die hij zelf samenstelde, zichzelf vermeldt als: ‘Cornelis Buddingh’’. Daarmee droeg hij er zelf toe bij dat over de juiste vermelding van zijn naam altijd onduidelijkheid is blijven bestaan. Wie zijn naam zoveel jaar na zijn dood opzoekt in een personenregister, stuit meestal op het foutieve ‘Cees Buddingh’’, terwijl hij voor vrienden bestemde exemplaren van zijn dichtbundels steevast met ‘Kees Buddingh’ signeerde.
Gevraagd naar de herkomst van zijn bijzondere achternaam met apostrof zou Buddingh’ zich in zijn leven meermalen op het standpunt stellen dat hij niet zo geïnteresseerd was in zijn voorgeslacht, maar meer in zijn nageslacht. Hij heeft zich daarom ook nooit verdiept in zijn familiegeschiedenis. Dat zijn wortels ergens in de Oost-Betuwe lagen vond hij wel voldoende om te weten. Het was echter die merkwaardige apostrof aan het eind, die steeds weer aanleiding gaf tot de vraag: waar die naam eigenlijk vandaan kwam.
De naam zou oorspronkelijk voluit ‘Boetrechtheer’ zijn geweest, legt Buddingh’ in een brief aan Gerrit Borgers uit, in die tijd directeur van het Letterkundig Museum in Den Haag: dit ‘zou dan zijn verbasterd tot Buddingh en voor de verloren gegane “eer” zou de ’ [apostrof ] in de plaats zijn gekomen’. Dat Boetrechtheer zou van Betuwse origine zijn en afkomstig van een rechterschap bij het zogenaamde ‘boetrecht’. Daarmee volgde Buddingh’ de lezing van Derk Buddingh’ die een boek had geschreven over de herkomst van de naam, getiteld Het Boetregt; bevattende een oudheid-, geschied- en letterkundig onderzoek naar den oorsprong en naambeteekenis van het geslacht Buddingh’, benevens de genealogische verspreiding van diens stamboom en zijne takken (1862). De kans is groot dat iemand in de familie het had opgepikt uit de biografie H. J. Budding; leven en arbeid (1883) van J. H. Gunning, over de beroemde Zeeuwse predikant en stichter van afgescheiden ‘Budding- gemeenten’. Dat deze ‘beroemde dominee’ nog een van zijn voorvaderen van vaderszijde was, zoals Buddingh’ later zou menen, blijkt onjuist te zijn.”

 

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Wim Huijser (Ridderkerk, 9 september 1960)
Cover 

 

 

De Italiaanse dichter en schrijver Cesare Pavese werd geboren in Santo Stefano Belbo op 9 september 1908. Zie ook mijn blog van 9 september 2010 en eveneens alle tags voor Cesare Pavese op dit blog.

 

Ontmoeting

Deze harde heuvels die mijn lichaam hebben gemaakt
en het teisteren met zo veel herinneringen, hebben mij het wonder ontsloten
van haar, die niet weet dat zij in mij bestaat en ik kan haar niet begrijpen.

Ik heb haar ontmoet, op een avond: een lichtere vlek
onder de aarzelende sterren, in de zomernevel.
Rondom hing de geur van deze heuvels,
dieper dan het donker, en plotseling klonk er,
alsof zij vanuit de heuvels kwam, een stem, helderder
en schriller tegelijk, een stem uit verloren tijden.

Soms zie ik haar, en is ze levend voor me,
scherp omlijnd, onveranderlijk, als een herinnering.
Ik heb haar nooit kunnen vatten: haar werkelijkheid
ontglipt me telkens en voert me ver weg.
Of ze mooi is, weet ik niet. Onder de vrouwen is zij heel jong:
als ik aan haar denk, overvalt me een vervlogen herinnering
aan mijn kindertijd die ik in deze heuvels doorbracht,
zo jong is ze. Ze is als de morgen. In mijn ogen roept ze
alle verre luchten op van die vervlogen morgens.
En in haar ogen staat een vast voornemen: het helderste licht
dat het ochtendgloren ooit heeft gekend boven deze heuvels.

Ik heb haar geschapen uit het diepst van alle dingen
die mij het dierbaarst zijn, en kan haar niet begrijpen.

 

Vertaald door Willem van Toorn en Pietha de Voogd

 

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Cesare Pavese (9 september 1908 – 27 augustus 1950)
Cover dagboeken

 

 

De Russische schrijver Leo Tolstoj werd geboren op 9 september 1828 op het landgoed Jasnaja Poljana, in de buurt van Toela. Zie ook mijn blog van 9 september 2010 en eveneens alle tags voor Leo Tolstoj op dit blog.

Uit: Boyhood (Vertaald door Leo Wiener)

“Rarely have I spent days so — I will not say merrily, for I was still rather conscience-stricken at the idea of yielding to merriment — but so agreeably, so pleasantly, as the four during which our journey lasted.
I had no longer before my eyes the closed door of mamma's room, which I could not pass without a shudder; nor the closed piano, which no one approached, but which every one regarded with a sort of fear ; nor the mourning garments (we all had on simple traveling suits), nor any of those things, which, by recalling to me vividly my irrevocable loss, made me avoid every appearance of life, from the fear of offending her memory in some way. Here, on the other hand, new and picturesque spots and objects arrest and cftvert my attention, and nature in its spring garb fixes firmly in my mind the cheering sense of satisfaction in the present, and bright hopes for the future.
Early, very early in the morning, pitiless Vasily, who is overzealous, as people always are in new situations, pulls off the coverlet, and announces that it is time to set out, and that everything is ready. Snuggle and rage and contrive as you will to prolong even for another quarter of an hour the sweet morning slumber, you see by Vasily*s determined face that he is inexorable, and prepared to drag off the coverlet twenty times ; so you jump up, and run out into the yard to wash yourself.
The samovar is already boiling in the anteroom, and Mitka, the outrider, is blowing it until he is as red as a crab. It is damp and dark out of doors, as though the steam were rising from an odoriferous, dung-heap ; the sun illuminates with a bright, cheerful light the eastern sky and the straw roofs of the ample sheds surrounding the courtyard, which are sparkling with dew. Beneath them our horses are visible, hitched about the fodder, and the peaceful sound of their mastication is audible.
A shaggy black dog, who has lain down upon a dry heap of manure before dawn, stretches lazily, and be- takes himself to the other side of the yard at a gentle trot, wagging his tail the while. The busy housewife opens the creaking gates, drives the meditative cows into the street, where the tramp, lowing, and bleating of herds is already audible, and exchanges a word with her sleepy neighbor. Philip, with the sleeves of his shirt stripped up, draws the bucket from the deep well, all dripping with clear water, by means of the wheel, and empties it into an oaken trough, about which wide-awake ducks are already splashing in the pool ; and I gaze with pleasure upon Philip's handsome face with its great beard, and at the thick sinews and muscles which are sharply defined upon his bare, hairy arms when he makes any exertion.”

 

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Leo Tolstoj (9 september 1828 – 20 november 1910)
Als jongeman, rond 1848

 

 

De Vlaamse dichter en componist Gentil Theodoor Antheunis werd geboren te Oudenaarde op 9 september 1840. Zie ook mijn blog van 9 september 2010 en eveneens alle tags voor Gentil Th. Antheunis op dit blog.

 

Tirolerlied

Ik vlucht mijn leger, mijn vreedzame dakje;
'k heb hond noch geweer, door de nacht loop ik heen,
Mijn boezem doorwoelt een knagende smart,
En waar ik ook vlucht, zij volgt mijne schreên.
Voor mij geen rust,
Geen hoop in 't verschiet;
Want zij die ik bemin
Bemint mij toch niet.

Hier eenzaam gezeten op 't hoogste der bergen,
Op rotsen zo woest, dat geen wild ze betreedt;
Hier zing ik mijn leed de onpeilbare afgrond,
De spraakloze nacht zing ik 't grievende leed.
De diepte en het duister
Aanhoren mijn lied;
Maar zij, voor wie ik zing,
Zij luistert toch niet.

Daar klimt uit de diepte een geheimvol gefluister:
‘Wat baat u het leven? Kom, rust in mijn schoot.
En zij die gevoelloos uw jeugd zag verkwijnen,
Zoekt morgen met angst en beweent uw dood.’
Heel 't dorp zou mij zoeken
Met klemmend verdriet;
Maar zij, voor wie ik stierf,
Zij komt toch niet.

 

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Gentil Th. Antheunis (9 september 1840 – 5 augustus 1907)
Oudenaarde

 

 

De Vlaamse schrijver, dichter en journalist Gaston Cyriel Durnez werd geboren in Wervik op 9 september 1928. Zie ook mijn blog van 9 september 2010 en eveneens alle tags voor Gaston Durnez op dit blog.

 

Soldatenliedje (Fragment)

In Korea liet ik 't rechter-,
en in Vietnam 't linkerbeen.
'k Wou er ook in Leo laten
maar helaas ik had er geen.
Eén twee! Eén twee!
Op vier wielen
Eén twee! Eén twee!
in de maat
rijd ik in de stoeten mede
voor 't pensioen en voor de vrede.
Eén twee! Eén twee!
Op vier wielen
vraag 'k een aalmoes
op de straat.

Als het nog eens pas zal geven,
generaals, o denkt er aan:
'k heb een hoofd en ook een romp die
nog tot uw beschikking staan.
Eén twee! Eén twee!
Flink marsjeren
Eén twee! Eén twee!
kan ik niet.
Maar ik kan rekruten tonen
hoe zichzelve te verschonen
en te vreten met hun tanden
zonder voeten, zonder handen.
Eén twee! Eén twee!
Op vier wielen
Eén twee! Eén twee!
Kameraad!

 

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Gaston Durnez (Wervik, 9 september 1928)
Cover 

 

 

De Engelse schrijver Edward Falaise Upward werd geboren in Romford op 9 september 1903. Zie ook alle tags voor Edward Upward op dit blog.en ook mijn blog van 9 september 2010

Uit:The Spiral Ascent

“Sooner than Alan expected, at a point where the road rounded a small hill, the bay came into full and close view. To the right was the Britannia public house, mentioned in Richard’s letter, with a balcony supported by wooden Doric pillars. To the left, on a shingle bank, Richard was sitting.
He scrambled up from the shingle and leapt over a low concrete parapet towards the motor-coach, his legs apart and his arms thrown upwards in greeting. He was so demonstratively glad to see Alan that he seemed not merely to be expressing his own feelings about him but also to be welcoming him publicly on behalf of all the bystanders and of all the houses around and of the sea itself.
‘Thank God you’ve come,’ Richard said loudly as the two of them moved off down a sandy side-lane towards his lodgings.
‘Oh boy, it would be impossible for you not to be able to write here. This place is utter heaven. . . . But I ought to have told you in my letter – there are certain complications. I’ll explain later.’
‘I suppose I shall be able to sleep somewhere tonight in this town?’ Alan asked.
‘Oh yes. I’ve fixed all that with my landlady, Miss Pollock. You can stay as long as you like. And when you find the effect it has on your poetry I expect you’ll want to be here for the rest of the summer.’
‘Is yours still going well?“
‘Wonderfully, though I’ve not been attempting any during this last week.’
They came to a small white front-gate over which a hawthorn tree had been trained into an arch. A mossed gravel path curved round an ascending lawn to reach the verandah of the house.
Glass doors wide open to the verandah revealed a shadowy sitting-room in which an oil lamp with a white glass shade stood on a bobble-fringed velvety table-cloth. As Alan stepped after Richard into the room he noted that the ottoman and two armchairs were upholstered in red plush; and over the mantelpiece there was a large gilt-framed mirror with swans in green reeds painted on the lower corners of the glass.
‘It’s marvellous,’ Alan said. ‘Isn’t it?’ Richard agreed with a pleased grin. ‘But you won’t meet Miss Pollock herself till she brings in our tea. She’s never to be seen except at meal-times, and even then only for a moment or so."

 

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Edward Upward (9 september 1903 - 13 februari 2009)
Cover biografie

 

 

De Tsjechische schrijfster Hana Androníková werd geboren op 9 september 1967 in Zlín. Zie ook mijn blog van 9 september 2010.

Uit: The sound of the sundial (Vertaald door David Short)

„Tom came back from work early one day and found the house deserted. He took off his jacket, went into the kitchen, and lifted the lid of the teapot. He raised an eyebrow and let out a sigh. He poured the remaining tea into a cup and looked briefly for the sugar, but mentally he had already abandoned the idea. He headed for the living room, loosened his tie, undid his top button, and sprawled out in an armchair with the Times of India. Having read it, he reached for the week-old paper from Zlín. In March 1936, a headline proclaimed: Germany arms—France has qualms!
Beneath the headline was a cartoon of an arrogant Nazi fully armed with the modern trappings of war, and a cowering Frenchman equipped for an Iron Age encounter. A shiver ran down his spine.
Suddenly Rachel was standing behind him. Immersed in the red-hot news, he hadn’t heard her approach. She placed a hand on his shoulder, bent over him, and inhaled deeply. She loved that smell. His sweat. A mix of cedar and peppermint. And the tobacco that clung to his white shirts. He stretched out his right hand and touched her face above him. She took the long fingers between her palms and put them to her lips. She took another breath. A waft of nicotine between his middle and index fingers. He watched her for a moment, then tipped back his head and pulled her face towards him. He parted his lips as if ready to swallow her.
I stood in the doorway, staring at my parents as they kissed with all the passion of a pair of film stars. I dropped my tennis ball, forgotten in the intensity of the moment, and it rolled across the floor and was lost. My parents shot apart. At first they looked startled, then they burst out laughing.
“Don’t you know how to knock?” said Mommy.
“Come here,” Dad said, with the gesture that so typified him. Beckoning, giving his permission to approach. I sat on his knee. Dad put one arm around my shoulders, slapped his free thigh with the other, and nodded to Mommy that she could sit down too. He winked at me, but my mother was quicker than my father expected and sat right down on his hand. He howled and tried to pull his squashed fingers out. When he was in the mood, he could be very funny.“

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Hana Androníková (Zlín, 9 september 1967)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse dichter Bas Jongenelen werd in 1968 geboren in Roosendaal. Hij studeerde in 1995 in Tilburg af bij prof. dr. Jaap Goedegebuure met de doctoraalscriptie “De Kleine Zenuwlijder – Literatuur en psychologie aan de hand van Gerard Reves Werther Nieland”. Daarna werkte hij enkele jaren als docent Nederlands in het voortgezet onderwijs. Tegenwoordig doceert hij Nederlands aan de Fontys Lerarenopleiding Tilburg en is hij promovendus aan de Radboud Universiteit Nijmegen. Onder begeleiding van prof. dr. Johan Oosterman verricht hij onderzoek naar humor in 1561.

 

Best seller

Er zijn inmiddels vele boeken over
geschreven, maar er kan er altijd wel
nog eentje bij, het liefst een beetje snel.
Zo een met een mooi plaatje op de cover,

zodat eenieder die het ziet een toverslag
voelt, zoals een bliksemschicht zo fel,
een nacht zo koud als in een ijshotel,
opdringerig zoals een Latin lover.

Een boek dat uitermate goed zal lopen,
een boek dat alle mensen willen kopen,
een boek met vele liters rode wijn,

een boek met rozengeur en maneschijn,
een boek met sex and drugs and rock ’n roll,
een boek… maar schenk nu eerst de glazen vol!

 

 

Sonnet

Van grote mondjes, met hun lange staat
van dienst (zoals je zegt in Duitse termen),
daarvan hoor ik het vreselijke kermen,
wanneer de zon hoog langs de hemel gaat.

De Duitsers (meestal wel van groot formaat)
zijn over Zeeuwse stranden aan het zwermen
(verscholen achter wind- en zonne-schermen)
en zijn op zoek naar een fijn strandklimaat.

Ze zitten in de hete zon te bakken,
totdat diezelfde hete zon gaat zakken

en tot het donker wordt en ietsje kouder.
`Och hemel! Kijk eens naar mijn rode schouder!'
\Vat zien zij niet? Die mooie zeenatuur:
de ledjes van de zee in 't avonduur.

 

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Bas Jongenelen (Roosendaal, 1968)

Geschreven door Romenu om 10:30 Reageer op dit bericht

Meyer Sluyser

De Nederlandse schrijver, journalist en radiocommentator Meyer Sluyser (officiële naam luidt: Meijer Sluijser) werd geboren in Amsterdam, 9 september 1901. Sluyser kwam uit het socialistisch Joodse gezin van de diamantslijper Mozes Sluijser en Sara Verdooner. Hij trouwde drie keer. Uit het eerste huwelijk werden een zoon en een dochter geboren. Uit het tweede en derde huwelijk werden geen kinderen geboren. Na een opleiding aan de driejarige mulo en wat baantjes werd hij tolk bij internationale socialistische bijeenkomsten. In 1926 werd hij lid van de VARA. In 1929 werd Sluyser redacteur van het sociaaldemocratische dagblad “Het Volk”. Sluyser bestreed alle vormen van dictatuur: het communisme, het fascisme en, vooral nadat in 1933 in Duitsland Hitler aan de macht kwam, de nazi’s. Na de Duitse inval en de capitulatie wist Sluyser met zijn gezin op 15 mei 1940 vanuit IJmuiden met de Friso naar Engeland te ontkomen. Hij werd er chef van de Radioluisterdienst van de Nederlandse regering in Londen en van het Londense Vrij Nederland. Sluyser werkte ook mee aan radioprogramma's van Radio Oranje. In november 1944 keerde hij terug naar bevrijd Zuid-Nederland. Hij werd één van de oprichters van het dagblad “Het Vrije Volk” en leverde wekelijks Commentaar op het nieuws. Ook bij De Groene Amsterdammer had hij een column. Na zijn terugkeer naar Amsterdam zou hij een reeks van boeken gaan schrijven, vooral over het Joodse verleden van Amsterdam. Hij schreef twee detectives onder het pseudoniem Richard Parridon. In 1965 werd hij officier in de Orde van Oranje-Nassau.

Uit: Voordat ik het vergeet

“Op zaterdagavond trekken de bewoners van de buurt naar de andere delen van de stad. Een week hard werken is teneinde. De rustdag is genoten, de uitgaansavond aangebroken. Ze kuieren naar 'Carré' waar het puik der Italiaanse zoete kelen de opera's van het populaire repertoire kweelt. Ze proppen op de torenhoge galerijen van het circusgebouw. Laat de rijke mensen maar beneden
pralen in de dure stoelen of in de roodpluche presenteerblaadjes één hoog. Wie komt voor de kunst, koopt bij de opkopers vijftig centimeter ruimte op het schellinkje. Daar geniet hij voor één geld van twee zangfestijnen.
Het eerste is het officiële. Het gepatenteerde. Het feest van de onversneden kunst op de planken. Het tweede begint en eindigt in de pauze. Niemand van het schellinkje sloft naar de koffiekamer. Hoogstens wipt hij, secuur voorzien van een pauzekaartje, even naar buiten om bij Moos en Greetje Koopman, in het Komkommerbuurtje haastig een broodje met overbloezend pekelvlees te kopen. Leeftocht in de hand, rept hij zich dan naar zijn plaats terug. Pauze of geen pauze, het zangfestijn gaat voort. Er zijn altijd bezoekers, die ongenood bezwijken voor de onstuimige drang een aria te zingen, een heuse aria met lange uithalen en een gerekte nagalm.
Zullen hun kennissen later van hem zeggen:
' Hij . . . hij heeft in Carré gezongen.' 'Kunsjt. Hij heeft in de pauze op de galerij gezongen.
'Hoor eens, dat is kinnesinne (van kin-ah = ijverzucht, en sin-ah= haat. In dit geval: afgunst). Per slot van rekening is Louis Bouwmeester ook met kleine rolletjes begonnen.'
De kenners op de goedkope rangen luisteren met genegenheid en critische aandacht. Voordracht en dictie zijn voor hen bijzaak. Het boezemt hun hoegenaamd geen belang in of de gezongen tekst klopt met het officiële libretto. Hen boeit alleen de aanwezigheid der melodie en de kracht van het geluid.
Zeggen ze:
'Die jongen heeft een prachtstem. "Wat een 'kol'.'
'Geen wonder. Weet U niet wie zijn grootvader was?'
'Hoe zou ik dat moeten weten? ik ken die hele jongen niet.'
'Kerpel... Kerpel! de grootste zanger, die ooit heeft bestaan.”

 

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Meyer Sluyser (9 september 1901 - 26 januari 1973)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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