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Romenu

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Berichten van 9 december 2017 tot 10 december 2017

St. Peter and the Angel (Denise Levertov)

 

Bij de tweede zondag van de Advent

 

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De bevrijding van de Heilige Petrus door Bartolomé Esteban Murillo, 1665 – 1667

 

 

St. Peter and the Angel

Delivered out of raw continual pain,
smell of darkness, groans of those others
to whom he was chained—

unchained, and led
past the sleepers,
door after door silently opening—
out!
And along a long street’s
majestic emptiness under the moon:

one hand on the angel’s shoulder, one
feeling the air before him,
eyes open but fixed . . .

And not till he saw the angel had left him,
alone and free to resume
the ecstatic, dangerous, wearisome roads of
what he had still to do,
not till then did he recognize
this was no dream. More frightening
than arrest, than being chained to his warders:
he could hear his own footsteps suddenly.
Had the angel’s feet
made any sound? He could not recall.
No one had missed him, no one was in pursuit.
He himself must be
the key, now, to the next door,
the next terrors of freedom and joy.

 

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Denise Levertov (24 oktober 1923 – 20 december 1997)
Valentines Park in Ilford, Essex, de geboorteplaats van Denise Levertov

 

 

Zie voor de schrijvers van de 10e december ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:03 Reageer op dit bericht

Emily Dickinson, Karl Heinrich Waggerl, Reinhard Kaiser Mühlecker, Jorge Semprún, Gertrud Kolmarm, Jacquelyn Mitchard, Nelly Sachs, Cornelia Funke

De Amerikaanse dichteres Emily Dickinson werd geboren op 10 december 1830 in Amherst, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Emily Dickinson op dit blog.

 

On the Paradox of Advent

The Infinite a sudden Guest
Has been assumed to be —
But how can that stupendous come
Which never went away?

 

 

The Savior must have been

The Savior must have been
A docile Gentleman—
To come so far so cold a Day
For little Fellowmen—

The Road to Bethlehem
Since He and I were Boys
Was leveled, but for that 'twould be
A rugged Billion Miles—

 

 

Heaven is so far of the Mind

Heaven is so far of the Mind
That were the Mind dissolved -
The Site - of it - by Architect
Could not again be proved -

‘Tis vast - as our Capacity -
As fair - as our idea -
To Him of adequate desire
No further ’tis, than Here -


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Emily Dickinson (10 december 1830 – 15 mei 1886)
De UMASS-campus in Amherst, de geboorteplaats van Emily Dickinson

 

 

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein. Zie ook alle tags voor Karl Heinrich Waggerl op dit blog.

Uit: Die stillste Zeit im Jahr 

"Am Abend nach dem Essen wurde der Schmuck für den Christbaum erzeugt. Auch das war ein unheilschwangeres Geschäft. Damals konnte man noch ein Buch echten Blattgoldes für ein paar Kreuzer beim Krämer kaufen. Aber nun galt es, Nüsse in Leimwasser zu tauchen und ein hauchdünnes Goldhäutchen herumzublasen. Das Schwierige bei der Sache war, daß man sonst nirgendwo Luft von sich geben durfte. Wir saßen alle in der Runde und liefen blaurot an vor Atemnot, und dann geschah es eben doch, daß plötzlich jemand niesen mußte. Im gleichen Augenblick segelte eine Wolke von glänzenden Schmetterlingen durch die Stube. Einerlei, wer den Zauber verschuldet hatte, das Kopfstück bekam jedenfalls wieder ich, obwohl das nur bewirkte, daß sich der goldene Unsegen von neuem in die Lüfte hob. Ich wurde dann in die Schlafkammer verbannt und mußte Silberpapier um Lebkuchen wickeln, — um gezählte Lebkuchen.
Heutzutage weiß man nicht mehr viel von alten Weihnachtsbräuchen, wie etwa das Anglöckeln einer war. Ich wüßte nicht zu sagen, was für ein tieferer Sinn in dieser Sitte liegen könnte, vielleicht steckt wirklich noch ein Rest von Magie aus der Heidenzeit dahinter, wie manche Gelehrten meinen. Meine Mutter jedenfalls hielt dafür, daß es ein frommer Brauch sei, und deshalb durfte auch ich mit meiner Schwester und dem Nachbarbuben auf die Reise gehen. Was dazu an Verkleidung nötig war, besorgte der Vater mit einer unerschöpflichen Phantasie. Unter seinen Händen verwandelten wir uns in seltsame Zwitterwesen, halb Engel, halb Gespenst. Aber uns machte es weiter kein Kopfzerbrechen, wen wir eigentlich darstellen sollten, die Heiligen Drei Könige oder bloß etliche von den vierzig Räubern. Das Wichtigste an der ganzen Ausrüstung war jedenfalls ein geräumiger Sack. Mit dem zogen wir abends von Tür zu Tür und sangen, was uns gerade einfiel, Heiliges und Unheiliges durcheinander. Manchmal kam gleich ein ungehobelter Hund dazwischen, der uns an die Beine fuhr, statt andächtig zuzuhören, aber gewöhnlich konnten wir mit dem Erfolg zufrieden sein, aus Gründen freilich, die ich damals nicht richtig einschätzte."

 

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Karl Heinrich Waggerl (10 december 1897 – 4 november 1973)
Cover

 

 

De Oostenrijkse schrijver Reinhard Kaiser Mühlecker werd geboren op 10 december 1982 in Kirchdorf an der Krems. Zie ook alle tags voor Reinhard Kaiser Mühlecker op dit blog.

Uit:Roter Flieder

“Wie der rennt«, sagte dieWirtin vor sich hin und drehte langsam den Kopf. Ihr Blickwar aus dem Fenster gerichtet. Keiner der paar vereinzelt stumm Herumhockenden reagierte darauf, niemand achtete darauf, jeder war in seinen eigenen ewigen zwei, drei Gedanken versunken. Aber es fiel derWirtin nicht auf, dass niemand ihr zuhörte, denn sie redete auch gar nicht mit jemandem – bloß mit sich selbst. Jetzt verschwand er hinter der Mauer und tauchte einen Moment später im anderen Fenster wieder auf: ein wehender dunkler Fleck. Er kam näher, lief an den wie mit Gewalt violett blühenden Fliederbüschen vorbei, die den Weg zum Gasthaus an einer Seite säumten. Sie blühten erst seit wenigen Tagen. Sogar die Luft schien violett, und das Gesicht des Burschen, wie dieWirtin über den längst über Zwanzigjährigen dachte, seine weißen Hände, seine dunkle, an allen Enden zu kurze Kleidung ebenso.
Seit Krieg war, herrschte über die Wirtin der Zweifel. Er herrschte wie eine fremde, unbegreifliche Macht. Nie hatte sie zur Nachdenklichkeit geneigt – jetzt war sie nachdenklich, außerdem war sie langsamer geworden; das hing zusammen.
Unter den Füßen des Burschen staubte der Schotter auf und hielt sich in der Luft wie gelber Nebel.
Ja, sie war nachdenklich. Und in diesem Moment, heimgesucht von unzähligen, unbenennbaren Erinnerungen, wurde sie zusätzlich wehmütig, und sie murmelte: »Zum Teufel, nur die Wahnsinnigen rennen mit einer solchen Entschlossenheit.«
Ihre Augen waren durch die ganze Gaststube gewandert, und ihr Blick lag nun auf der Tür und wartete. Als die Tür mit einem dumpfen Laut aufflog, sah ihn die Wirtin nicht sofort; zu sehr blendete sie das noch in der einsetzenden Dämmerung silberweiße Licht, das seit kurzem herrschte und voreilig schon jetzt, Ende April, den Sommer ankündigte. Ein Licht wie ein Versprechen, so kam es derWirtin vor, und sie fiel noch einmal tiefer in die Wehmut hinein. Sie spürte in den Eingeweiden, wie sie fiel.“

 

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Reinhard Kaiser Mühlecker (Kirchdorf an der Krems, 10 december 1982)

 

 

De Spaanse schrijver en politicus Jorge Semprún Maura werd geboren in Madrid op 10 december 1923. Zie ook alle tags voor Jorge Semprún op dit blogen ook mijn blog van 10 december 2010.

Uit: Was für ein schöner Sonntag! (Vertaald door Johannes Piron)

„Aber wir sind nicht mehr im Herbst 1960, am übernächsten Tag, nachdem ich mit Fernand Barizon über den XX. Parteitag der KPdSU gesprochen hatte. Mit nichtssagender Miene, als wäre nichts vorgefallen, als wäre die Zeit nicht vergangen, nicht verflossen wie das Wasser eines Flusses, so stand ich da, erstarrt in einer anderen beschaulichen Unbeweglichkeit: der gleichen. Ein anderes Ich, das gleiche Ich. Ein anderes Bild, das gleiche Bild. Die gleiche Erinnerung an Josef Frank eines Sonntags in Buchenwald.
Wir sind im Jahre 1969, Anfang April.
Gestern hatte ich Jiri Zak wiedergetroffen.
Die Sonne streifte seitlich die Fensterscheiben des Zimmers, in dem wir uns befanden, aber sie kündigte noch keinen Frühling an. Jan Pallach hatte sich selbst verbrannt, und einige Tage danach sollte Alexander Dubcek von der wenigen Macht, die er noch besaß, ausgeschlossen werden. Die Normalisierung konnte beginnen: die Wiedereinführung des Richtigen Denkens, der Zwangsarbeit, der bürokratischen Korrektur. Sicherlich wußten wir, daß es in diesem Jahr noch nicht Frühling werden sollte, trotz jener schrägen Sonne, die schöne Tage anzukündigen schien.
Ich betrachtete Jiri Zak, der inzwischen weiße Haare hatte. Ich betrachtete die Frau in den Sechzigern, die ihn begleitete und die Josef Franks Witwe war.
Ich war an diesem Frühlingsanfang 1969 mit Costa Gavras nach Prag gekommen, der immer noch die Möglichkeit ins Auge faßte, L'Aveu an den Orten zu drehen, an denen sich die Ereignisse abgespielt hatten. Und dann hatte ich, da ich wußte, daß ich nie mehr nach Prag zurückkehren wurde, all die Lieblingsorte meiner Erinnerung an Prag ausgiebig besucht. Morgen wollte ich, kurz bevor ich wieder abflog, zur Nationalgalerie gehen, um ein letztes Mal jenes Bild von Renoir zu betrachten, mit dem mein Leben eng verbunden war.
Aber ich betrachtete Jiri Zak und Josef Franks Witwe. Da habe ich in der Stille, die sich auf uns senkte, so wie die Nacht sich senkt, so wie man die Arme senkt, in jener Stille, nachdem wir nochmals Erinnerungen heraufbeschworen, Fotos ausgetauscht hatten, plötzlich ganz scharf jenes Bild in meinem Gedächtnis wiedergefunden:“

 

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Jorge Semprún (10 december 1923 - 7 juni 2011)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Gertrud Kolmar (pseudoniem van Gertrud Käthe Chodziesner) werd op 10 december 1894 in Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Gertrud Kolmar op dit blog.

 

Wintermorgen

Neig' dich wieder, neig' dich nieder,
Glühendes Gesicht!
Gern erwachen meine Glieder,
Meine Seele nicht.
Ihre Blicke, ihre Küsse
Herzen deinen Traum,
Fallen flimmernd, Silbernüsse,
Ihm vom Sternenbaum.

Sieh! Ich bin der dunkle Quader,
Der vor Schätzen birst;
Du - o meine gold'ne Ader,
Wenn du mich durchirrst!
Wird einst Wahrheit in mich steigen
Mit dem Bergmannslicht?
Woll' dich neigen, froh im Schweigen,
Glühendes Gesicht.

Immer muß ich dich betrachten,
Der mein Tagwerk führt!
Kann ich noch des Windes achten,
Der das Kleid mir rührt?
Schellenrasselnd naht ein Schlitten;
Fordert mich der Schwall?
Seine Fragen, seine Bitten
Finden keinen Hall.

Denn um mich ist Luft gewoben,
Luft aus Schneearom,
Flocken zittern nach von droben,
Weißer, warmer Strom.
Fremde Brunst und Kunst und Schlingen
Sinken hier ins Grab,
Wehn mit starren Schmetterlingen
Lautlos von mir ab.

Grauer Wolkenvogel, schütte
Schwebend weichen Flaum,
Deck' mir meine braune Hütte,
Meinen Tannensaum.
Schwelt doch blaß durch dein Gefieder
Ferner Sonne Licht....
Neig' dich wieder, neig' dich nieder,
Glühendes Gesicht!

 

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Gertrud Kolmar (10 december 1894 – (?) maart 1943)
Het huis in Falkensee, waar Gertrud Kolmar van 1923 tot 1939 met haar vader woonde.

 

 

De Amerikaanse schrijfster Jacquelyn Mitchard werd geboren in Chicago, Illinois, op 10 december 1951. Zie ook alle tags voor Jacquelyn Mitchard op dit blog.

Uit: Christmas, Present 

“Ironically, in just two years' time, if the Amelia of today was not talking, she was sleeping. Honoring his mother, he still sometimes called Amelia "Amy," especially when he was the one putting her into her bed.
Elliott's mother was the one who, by offhand example, had instructed him in the custom that husbands, not wives, were responsible for the construction of the wedding anniversary.
This seemed only fair.
He knew that Laura assumed a titan's share of the engineering of all the other holidays, getting up at four A.M. to wash and baste great birds -- one year jollying her brother, Stephen, late, when the girls were tiny and fuddled with sleep, into appearing at the doorway to their room in red-padded plush and white rabbit fur. Even Annie, the eldest at thirteen, still remained convinced she'd once glimpsed the real Santa.
Celebrating their anniversary was often deferred until New Year's Eve -- with school concerts, shopping, and the arrival of Laura's three siblings, Elliott's father, and sometimes his sister all crowding the week before the holiday. Her sisters and brother stayed with Miranda in the capacious Georgian brownstone she'd occupied alone since their father's death, when Laura was only three. But Laura insisted everyone squeeze into her and Elliott's tiny saltbox for a Christmas Eve feast of seafood and pasta. Laura made everything, from the pasta to the Buche de Noel, by hand, and her labors left her so drained, she could barely nibble at the elaborate annual brunch Miranda had had catered by the Palatial Palate on the following day. Elliott had a dozen photos of Laura, asleep on the couch at Christmas dinner. One year sometime soon, he often thought, he would protest; but he could not bear to interfere with the whispered traditions and sly confidences of the MacDermotts at Christmastime, when even the slightly chilly elder sister, Suzanne, and her precocious little boy seemed to loosen up ...”

 

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Jacquelyn Mitchard (Chicago, 10 december 1951)
Cover

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Nelly Sachs werd op 10 december 1891 in Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Nelly Sachs op dit blog.

 

Hier ist Amen zu sagen

Hier ist
Amen zu sagen
diese Krönung der Worte die
ins Verborgene zieht
und
Frieden
du großes Augenlid
das alle Unruhen verschließt
mit deinem himmlischen Wimpernkranz

du leiseste aller Geburten

 

 

Land Israel

Land Israel,
deine Weite, ausgemessen einst
Von deinen, den Horizont übersteigenden Heiligen.
Deine Morgenluft besprochen von den Erstlingen Gottes,
deine Berge, deine Büsche
aufgegangen im Flammenatem
des furchtbar nahegerückten Geheimnisses.

Land Israel,
erwählte Stemenstätte
für den himmlischen Kuß!

Land Israel, nun wo dein vom Sterben angebranntes Volk
einzieht in deine Täler
und alle Echos den Erzvätersegen rufen
für die Rückkehrer,
ihnen kündend, wo im schattenlosen Licht
Elia mit dem Landmanne ging zusammen am Pfluge,
der Ysop im Garten wuchs
und schon an der Mauer des Paradieses —
wo die schmale Gasse gelaufen zwischen Hier und Dort
da, wo Er gab und nahm als Nachbar
und der Tod keines Emtewagens bedurfte.

Land Israel,
nun wo dein Volk
aus den Weltenecken verweint heimkommt
um die Psalmen Davids neu zu schreiben in deinen Sand
und das Feierabendwort Vollbracht
am Abend seiner Ernte singt —

steht vielleicht schon eine neue Ruth
in Armut ihre Lese haltend
am Scheidewege ihrer Wanderschaft.

 

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Nelly Sachs (10 december 1891 – 12 mei 1970)
Het Nelly Sachs Park in Berlijn-Schöneberg

 

 

De Duitse schrijfster en illustratrice Cornelia Funke werd geboren in Dorsten op 10 december 1958. Zie ook alle tags voor Cornelia Funke op dit blog.

Uit:Steinernes Fleisch / Reckless

„Die Sonne stand schon tief über den Mauern der Ruine, aber Will schlief immer noch, erschöpft von den Schmerzen, die ihn seit Tagen schüttelten.
Ein Fehler, Jacob, nach all den Jahren der Vorsicht. Er richtete sich auf und deckte Will mit seinem Mantel zu.
All die Jahre, in denen er eine ganze Welt sein Eigen genannt hatte. All die Jahre, in denen aus der fremden Welt das Zuhause geworden war. Vorbei. Schon mit fünfzehn hatte Jacob sich für Wochen hinter den Spiegel gestohlen. Mit sechzehn hatte er nicht einmal mehr die Monate gezählt und trotzdem hatte er sein Geheimnis bewahrt. Bis er es einmal zu eilig gehabt hatte. Hör auf, Jacob. Es ist nicht mehr zu ändern.
Die Kratzwunden am Hals seines Bruders waren gut verheilt, aber am linken Unterarm zeigte sich schon der Stein. Die blassgrünen Adern trieben bis hinunter zur Hand und schimmerten in Wills Haut wie polierter Marmor.
Ein Fehler nur.
Jacob lehnte sich gegen eine der verrußten Säulen und blickte hinauf zu dem Turm, in dem der Spiegel stand. Er war nie hindurchgegangen, ohne sich zu vergewissern, dass Will und seine Mutter schliefen. Aber seit ihrem Tod gab es auf der anderen Seite nur noch ein leeres Zimmer mehr, und er hatte es nicht erwarten können, die Hand wieder auf das dunkle Glas zu pressen und fortzukommen. Weit fort.
Ungeduld, Jacob. Nenne es beim Namen.Eine deiner hervor-stechendsten Eigenschaften.
Er sah immer noch Wills Gesicht hinter sich im Spiegel auftauchen, verzerrt von dem dunklen Glas. »Wo willst du hin, Jacob?« Ein Nachtflug nach Boston, eine Reise nach Europa, es hatte viele Ausreden im Lauf der Jahre gegeben. Jacob war ein ebenso einfallsreicher Lügner, wie sein Vater es gewesen war. Doch diesmal hatte seine Hand sich schon auf das kühle Glas gepresst – und natürlich hatte Will es ihm nachgetan.“

 

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Cornelia Funke (Dorsten, 10 december 1958)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 10 december 2008 deel 1 en ook deel 2 en eveneens mijn blog van 10 december 2007 en mijn blog van 20 december 2006

Geschreven door Romenu om 12:02 Reageer op dit bericht

Carolyn Kizer, Pierre Louÿs, Clarice Lispector, Thomas Lux, Ara Baliozian, Christine Brückner, Rumer Godden

De Amerikaanse dichteres Carolyn Ashley Kizer werd geboren op 10 december 1925 in Spokane, Washington. Zie ook alle tags voor Carolyn Kizer op dit blog.

 

Where I've Been All My Life

II.
Move to my room beside the Golden Horn
Where minarets strike fire against the sky.
The architecture: breasts and phalluses.
Where are the words to say that words are lies?
Yeats lied. And here Byzantium lies dead.
Constantinople? Syllables in a text.
Istanbul. Real. Embalmed in dancing dust.

Everywhere the dark-brown past gives way
To the beige of progress, that wide vacant lot.
Turkey without coffee! Endlessly we sip tea
From bud vases, and I lust for the guide,
A sultry, serious, pedantic boy
In a tight brown suit, thirsting to get out
Of the triple city weighing on his mind.

Oh, he was doomed, doomed like the dogs
On Dog Island, in the sea,
Netted and dumped and exiled, left to die,
Then skinned. We heard imaginary canine howls,
Like the rustlings of a thousand gauzy girls,
Film-eyed cattle, perishing of ennui
In abandoned harems where he guided me.

Meanwhile the Faithful, prostrate and intoning,
Stare into the light as blind as death,
Knowing for sure their end is instant Heaven.
We Infidels concede them Paradise,
Having seen heaven-as-harem, a eunuch God
In charge: the virgin slowly fattening to blubber.
Love, become feminized, tickles like a feather.

The saints of Art? Sophia, that vast barn
Holds no small Savior waiting to get born.
The formal scribble on the assaulted walls—
Five hundred years of crossing out His name!
Some famous, glittering pebbles mark the place
As God’s most grandiose sarcophagus.
Decay, decay. And the mind, a fetus, dies.

 

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Carolyn Kizer (10 december 1925 – 9 oktober 2014)

 

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Louÿs werd geboren op 10 december 1870 in Gent. Zie ook alle tags voor Pierre Louÿs op dit blog.

 

Et je m'étais fait une vie

Et je m'étais fait une vie
Si digne d'amour ou d'envie,
Une vie à décourager
Tout coeur qui lutte ou dissimule,
Tout adversaire ou tout émule,
Cerveau pensif ou coeur léger.

Maintenant ma vie est en cendres.
Ses trois merveilles les plus tendres
Ont flambé comme plume au feu
Et ma dernière destinée
Était morte avant d'être née,
Hélas ! faute d'avoir un dieu !

 

 

La pluie

La pluie fine a mouillé toutes choses, très doucement, et en
silence. Il pleut encore un peu. Je vais sortir sous les arbres.
Pieds nus, pour ne pas tacher mes chaussures.

La pluie au printemps est délicieuse. Les branches chargées
de fleurs mouillées ont un parfum qui m'étourdit. On voit briller
au soleil la peau délicate des écorces.

Hélas ! que de fleurs sur la terre ! Ayez pitié des fleurs
tombées. Il ne faut pas les balayer et les mêler dans la boue ;
mais les conserver aux abeilles.

Les scarabées et les limaces traversent le chemin entre les
flaques d'eau ; je ne veux pas marcher sur eux, ni effrayer ce
lézard doré qui s'étire et cligne des paupières.

 

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Pierre Louÿs (10 december 1870 – 6 juni 1925)
Portret door Jacques-Emile Blanche, 1893

 

 

De Braziliaanse schrijfster Clarice Lispector werd geboren op 10 december 1925 in Podolia (Oekraïne). Zie ook alle tags voor Clarice Lispector op dit blog.

Uit: Why This World (Biografie door Benjamin Moser)

“There was an American poet who threatened to commit suicide because I wasn’t interested.” The translator Gregory Rabassa recalled being “fl abbergasted to meet that rare person who looked like Marlene Dietrich and wrote like Virginia Woolf.”
In Brazil today, her arresting face adorns postage stamps. Her name lends class to luxury condominiums. Her works, often dismissed during her lifetime as hermetic or incomprehensible, are sold in vending machines in subway stations
The Internet is alight with hundreds of thousands of her fans, and a month rarely goes by without the appearance of a book examining one side or another of her life and work. Her first name is enough to identify her to educated Brazilians, who, a Spanish publisher noticed, “all knew her, had been to her house, and have some anecdote to tell about her, as the Argentines do with Borges. Or at the very least they went to her funeral.”
The French writer Helene Cixous declared that Clarice Lispector was what Kafka would have been had he been a woman, or “if Rilke had been a Jewish Brazilian born in the Ukraine. If Rimbaud had been a mother, if he had reached the age of fifty. If Heidegger could have ceased being German.” The attempts to describe this indescribable woman often go on in this vein, grasping at superlatives, though those who knew her, either in person or from her books, also insist that the most striking aspect of her personality, her aura of mystery, evades description. “Clarice,” the poet Carlos Drummond de Andrade wrote when she died, “came from one mystery / and departed for another.”
Her indecipherable air fascinated and disquieted all who encountered her
After her death, a friend wrote that “Clarice was a foreigner on earth, going through the world as if she’d arrived in the dead of night in an unknown city amidst a general transport strike.”

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Clarice Lispector (10 december 1925 – 9 december 1977)

 

 

De Amerikaanse dichter Thomas Lux werd geboren op 10 december 1946 in Northampton, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Thomas Lux op dit blog.

 

Pedestrian

Tottering and elastic, middle name of Groan,
ramfeezled after a hard night
at the corpse-polishing plant, slope-
shouldered, a half loaf
of bread, even his hair tired, famished,
fingering the diminished beans
in his pocket—you meet him.
On a thousand street corners you meet him,
emerging from the subway, emerging
from your own chest—this sight’s shrill,
metallic vapors pass into you.
His fear is of being broken,
of becoming too dexterous in stripping
the last few shoelaces of meat
from a chicken’s carcass, of being moved by nothing
short of the Fall of Rome, of being stooped
in the cranium over some loss he’s forgotten
the anniversary of.... You meet him,
know his defeat, though proper
and inevitable, is not yours, although yours also
is proper and inevitable: so many defeats
queer and insignificant (as illustration:
the first time you lay awake all night
waiting for dawn—and were disappointed), so many
no-hope exhaustions hidden,
their gaze dully glazed inward.—And yet we all
fix our binoculars on the horizon’s hazy fear-heaps
and cruise toward them, fat sails
forward.... You meet him on the corners,
in bus stations, on the blind avenues
leading neither in
nor out of hell, you meet him
and with him you walk.

 

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Thomas Lux (Northampton, 10 december 1946)

 

 

De Armeense schrijver Ara Baliozian werd geboren op 10 december 1936 in Athene. Zie ook alle tags voor Ara Baliozian op dit blog.

Uit: Ara Baliozian's blog

THOMAS MANN SPEAKS
Where there is too much talk of love, there will be very little love. Who will dare to disagree with Thomas Mann (who probably wrote more about music than any other major modern writer) when he said: “The past half century has witnessed a regression of humanity, a chilling atrophy of culture, a frightening decrease in civility, decency, sense of justice, loyalty, and faith, and of the most elementary trustworthiness.”

ON MARRIAGE
Even if you marry the most beautiful woman in the world, sooner or later she will stink of garlic. Richard Burton on Elizabeth Taylor in his recently published diary: “She stinks of garlic – who has garlic for breakfast?” He probably stank of booze morning, noon, and night.

AS I SEE IT
There is no such thing as a lovable nation. For every American who loves Armenians there will be at least two or more who love Turks. * I was the most disappointed man on earth when I met my first Turk. He was short, skinny, and timid. No fez. No yataghan. No shalvars. No bloodshot eyes. * When a face in the crowd smiles and says hello, the chances are it’s to the fellow behind you. * Books changed my worldview but music changed my life. I became a church organist. * Where the art of advertisement is developed, the brain will be underdeveloped. * There is an Armenian Christian heresy that believes the world was created not by God but the Devil. The evidence is overwhelming. * A generation of dupes will be followed by another."

 

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Ara Baliozian (Athene, 10 december 1936)
Kersttijd in Athene 

 

 

De Duitse schrijfster Christine Brückner werd geboren op 10 december 1921 in Schmillinghausen bij Bad Arolsen in Hessen. Zie ook alle tags voor Christine Brückner op dit blog.

Uit: Die Quints

„Maximiliane blickt ihrer Tochter abwartend ins Gesicht, mit Schonung hat sie nicht zu rechnen; diese Tochter, die man von klein auf geschont hatte, weil sie dünnhäutig war, schont niemanden, noch immer sieht sie aus wie ein altgewordenes Hippiemädchen, ein Aprilkind, auf das viele Tränen gefallen sind. Irgendwas muß sie bei der Erziehung falsch gemacht haben, aber dasselbe hat sie auch bei ihren anderen Kindern schon gedacht. Viktoria sagt, nachdem sie wieder eine Weile geschwiegen hat: »Bei eurem Familientag, als ihr diese Absteige für die Reichen eingeweiht habt und du uns mit deinem kategorischen >Komm!< hierher beordert hattest, da stand ich zufällig neben jemandem, der nicht wußte, daß ich zum Clan gehöre. Er hat gesagt: >Aus den pommerschen Quints ist nach der Flucht doch nichts Rechtes mehr geworden, aus keinem.<« »Hat er das so gesagt?« »Willst du wissen, wer?« »Nein! Ich weiß ja nicht einmal genau, was das ist: etwas Rechtes.« »Ich auch nicht! Aber irgendwie hast du mir plötzlich leid getan. Am selben Abend habe ich das Angebot in der Industrie angenommen. Die Leute meinen doch alle nur Stellung und Besitz, sonst zählt doch nichts.« »Von mir hast du das nie gehört.« »Du hast zu uns gesagt: >Stehlen ist besser als betteln ...«< »Habe ich das gesagt?« Viktoria zeigt ins Tal, wo man am Ufer der Pegnitz ein paar Dächer erkennen kann. »Unten im Dorf, als wir Äpfel geklaut hatten.« »Damals ist nicht heute, Tora!« »Ich stehle ja auch nicht. Aber ich will nicht mitmachen. Ich will nur weg.« »Weißt du denn auch, wohin?« »Der kommt am weitesten, der nicht weiß, wohin er geht.« »Ich weiß nicht, wo das steht, Tora, aber es ist nicht von dir.« »Von Nietzsche oder Sokrates. Ich weiß es nicht. Sokrates wäre besser! Er lebte in freiwilliger Armut. Diogenes und seine Schüler lebten wie Bettler.« »Wo gebettelt wird, muß es auch jemanden geben, bei dem etwas zu erbetteln ist.« »Du stehst auf der falschen Seite!« »Das Leben hat nicht nur zwei Seiten, Tora, es ist sehr vielseitig.« Als ihre Tochter nicht antwortet, fährt sie fort: »Die Stelle in diesem Werk, ich weiß nicht mehr, wie es hieß, entsprach doch genau deiner Ausbildung?« »Ich wollte für das Wohlergehen der Betriebsangehörigen arbeiten. Aber der Besitzer meinte das Wohlergehen seines Betriebes!«

 

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Christine Brückner (10 december 1921 – 21 december 1996)
Hier met haar man Otto Heinrich Kühner

 

 

De Engelse schrijfster Margaret Rumer Godden werd geboren op 10 december 1907 in Eastbourne, East Sussex. Zie ook alle tags voor Rumer Godden op dit blog.

Uit: The Greengage Summer

“On and off, all that hot French August, we made ourselves ill from eating the greengages. Joss and I felt guilty; we were still at the age when we thought being greedy was a childish fault, and this gave our guilt a tinge of hopelessness because, up to then, we had believed that as we grew older our faults would disappear, and none of them did. Hester of course was quite unabashed; Will—though he was called Willmouse then—Willmouse and Vicky were too small to reach any but the lowest branches, but they found fruit fallen in the grass; we were all strictly forbidden to climb the trees.
The garden at Les Oeillets was divided into three: first the terrace and gravelled garden round the house; then, separated by a low box hedge, the wilderness with its statues and old paths; and, between the wilderness and the river, the orchard with its high walls. In the end wall a blue door led to the river bank.
The orchard seemed to us immense, and perhaps it was, for there were seven alleys of greengage trees alone; between them, even in that blazing summer, dew lay all day in the long grass. The trees were old, twisted, covered in lichen and moss, but I shall never forget the fruit. In the hotel dining-room Mauricette built it into marvellous pyramids on dessert plates laid with vine leaves. ‘Reines Claudes,’ she would say to teach us its name as she put our particular plate down, but we were too full to eat. In the orchard we had not even to pick fruit—it fell off the trees into our hands.”

 

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Rumer Godden (10 december 1907 – 8 november 1998)

 

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 10 december 2008 deel 1 en ook deel 2 en eveneens mijn blog van 10 december 2007 en mijn blog van 20 december 2006

Geschreven door Romenu om 12:01 Reageer op dit bericht

George MacDonald

De Schotse dichter en schrijver George MacDonald werd geboren op 10 december 1824 in Huntly, Aberdeenshire, Schotland als zoon van George Macdonald en Helen MacKay. Hij bezocht er de plattelandsscholen en vervolgens ging hij in 1840-41 en 1844-45 naar de universiteit van Aberdeen, waar hij scheikunde en natuurfilosofie studeerde. Vervolgens werkte hij drie jaar als tutor in Londen. Daarna volgde hij een theologische opleiding aan hett Independent College, Highbury. Hij werd predikant in Arundel in 1850, maar na drie onbevredigende jaren vond hij het nodig om ontslag te nemen. Hij werd predikant in Manchester; maar hij moest omwille van zijn gezonheid ook daar zijn werk neerleggen en vertrok naar Algiers. Toen hij terugkeerde naar Engeland had hij besloten om ​​professioneel schrijver te worden. Zijn gedicht “Within and Without” verscheen in 1855; “Poems” in 1857; en “Phantastes” in 1858. Zijn eerste echte succes kwam echter met zijn romans over het Schotse landleven, “David Elginbrod” (1862), “Alec Forbes” (1865) en “Robert Falconer: (1868). Hij raakte bevriend met Lady Byron, die hem later een erfenis naliet, en ontmoette Ruskin, Arnold, Carlyle, Tennyson, Ruskin en anderen. Hoewel zijn Schotse romans en zijn kinderboeken zoals “At the Back van de North Wind”, “The Princess and the Goblin” en “The Princess and Curdie” succesvol waren, was Macdonalds financiële rendement uit zijn werken niet toereikend om te voorzien in de behoeften van zijn vrouw en familie, en in 1877 werd hem op verzoek van koningin Victoria een pensioen toegekend. Toen zijn dochter in 1877 voor haar gezondheid naar Italië ging - een reis die in haar dood eindigde - vond Macdonald het klimaat zo gunstig voor zichzelf dat hij het grootste deel van elk jaar van 1881 tot 1902 doorbracht in Bordighera, in het huis hij had gebouwd met de hulp van vrienden, Casa Coraggio. Zijn vrouw werd daar organist van de katholieke kerk. De Macdonalds hadden zes zonen en vijf dochters. Een van de zonen, Greville Macdonald, werd later een schrijver. Hij is de auteur van de biografie van zijn vader.

 

The Old Garden

I.
I stood in an ancient garden
With high red walls around ;
Over them grey and green lichens
In shadowy arabesque wound.

The topmost climbing blossoms
On fields kine-haunted looked out ;
But within were shelter and shadow,
With daintiest odours about.

There were alleys and lurking arbours,
Deep glooms into which to dive.
The lawns were as soft as fleeces,
Of daisies I counted but five.

The sun-dial was so aged
It had gathered a thoughtful grace ;
'Twas the round-about of the shadow
That so had furrowed its face.

The flowers were all of the oldest
That ever in garden sprung ;
Red, and blood-red, and dark purple
The rose-lamps flaming hung.

Along the borders fringed
With broad thick edges of box
Stood foxgloves and gorgeous poppies
And great-eyed hollyhocks.

There were junipers trimmed into castles,
And ash-trees bowed into tents
For the garden, though ancient and pensive,
Still wore quaint ornaments.

It was all so stately fantastic
Its old wind hardly would stir ;
Young Spring, when she merrily entered,
Scarce felt it a place for her.

 

 

Love Is Strength

Love alone is great in might,
Makes the heavy burden light,
Smooths rough ways to weary feet,
Makes the bitter morsel sweet:
Love alone is strength!

Might that is not born of Love
Is not Might born from above,
Has its birthplace down below
Where they neither reap nor sow:
Love alone is strength!

Love is stronger than all force,
Is its own eternal source;
Might is always in decay,
Love grows fresher every day:
Love alone is strength!

Little ones, no ill can chance;
Fear ye not, but sing and dance;
Though the high-heaved heaven should fall
God is plenty for us all:
God is Love and Strength!

 

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George MacDonald (10 december 1824 – 18 september 1905)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Thomas Verbogt, Eileen Myles, Michael Krüger, Gioconda Belli, Joe McGinniss, Wolfgang Hildesheimer, Anna Gavalda

De Nederlandse schrijver Thomas Verbogt werd op 9 december 1952 geboren in Nijmegen. Zie ook alle tags voor Thomas Verbogt op dit blog.

Uit: Kleur van geluk

“Wat zal met mij sterven wanneer ik kom te sterven, welke hartroerende of vergankelijke vorm zal de wereld dan verliezen?’ Hierna komt er nog een zin, een lange zin, en dan is het verhaal klaar.
Ik knik en zeg dat het goed is dat hij me dit verhaal leerde kennen. Ik weet zeker dat we vrienden zijn geworden.
We hebben het alleen maar over boeken. Hij vooral over het werk van Kafka, ik over Nabokov, van wie ik een paar jaar eerder voor het eerst iets las, de verhalenbundel Lente in Fialta. Ik sloeg die open in de boekhandel en las daar over de geur die aan een dorp in zee hing. Ik las: ‘De lucht is stil en warm, met een vage branderige geur. Het zout van de zee verdrinkt in een oplossing van regen en de zee zelf is meer grauw dan zeegroen, met golven die te traag zijn om schuimend te breken.’ En ik róók die geur, de geur die in het dorp hing, de geur van de zee. Er gebeurde wat daar stond!
Hij gaat twee keer naar beneden om flessen bier te halen.
Als hij het grote raam achter hem verder openzet, komt er ergens boven in de gordijnen enige beweging en dan maakt zich uit de stof een dier los. Het lijkt een zwarte vogel, maar dat is het niet, het is een groot insect. Het maakt een geluid dat lijkt op twee vellen dik papier die tegen elkaar gewreven worden, met iets metaligs erbij, iets wat je achter je tanden voelt. Het is net alsof het zich traag laat vallen tot halverwege de raamopening, waar het even tot stilstand komt, om vervolgens weg te vliegen. We kijken het na, het verdwijnt achter de hoge heg in de tuin.
‘Heb je ooit zoiets gezien?’ vraag ik.
Hij schudt zijn hoofd, verbaasd, maar ook geamuseerd.
We hebben het er die middag niet meer over. Pas een jaar of tien later, als we samen worden geïnterviewd door een journalist van een regionaal tijdschrift. Die vraagt uiteraard hoe we elkaar hebben leren kennen. Als hij weg is, komt het insect ter sprake.
‘Het was toch een insect?’ zeg ik. ‘Geen vogel.’
‘Het was een insect. Nog nooit zag ik zo’n groot exemplaar.’

 

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Thomas Verbogt (Nijmegen, 9 december 1952)

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Eileen Myles werd geboren in Boston, Massachusetts, op 9 december 1949. Zie ook alle tags voor Eileen Myles op dit blog.

 

Dream

Close to the
door in
my dream the
small signs

I saw a brown
sign with wisdom
on it
I saw a brown
one leaning
with wisdom
on it

fringe of a mirror
my mother
leaning over a pond
cupping water

leaning against
the moulding
cardboard or
wood which materials do you

does your wisdom prefer

which a-
partment in a summer
with someone
I felt brave to
have touched
her love the screen
door and the dogs
and the cats always
getting out. That
was the fear
two signs
fading but recalling
they had faded like words
fade in stone because
of the rain and the days
and waking and the dream
is leaving with every
step leaning over the meat
because I do not want
you to have died in vain
kissing the turkey and
the neck of  my dog
all animals am I.
all dreams, all stone
all message am I.

 

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Eileen Myles (Boston, 9 december 1949)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Michael Krüger werd geboren op 9 december 1943 in Wittgendorf. Zie ook alle tags Michael Krüger op dit blog.

Uit: Das Irrenhaus

„Es kam mir nichts mehr zu Hilfe, meine innere Sehkraft versagte, es blieb nur der leere Blick, dem es nicht gelingen wollte, in einer größeren Tiefe Halt zu finden. Es war bestürzend, an der sogenannten Fleischtheke zu stehen und auf die blassen Hühnerschenkel zu glotzen; und es war lebensvergiftend, zwischen fünfzig verschiedenen Haarwaschmitteln wählen zu sollen. Der Moment der Intensität, den andere verspürten, wenn sie einkaufen gingen, shoppen , war in mir zu einem Klumpen geronnen, der mir den Atem nahm. Es sprach nichts zu meinen Gunsten, das war die einzige Einsicht, zu der ich mich umstandslos bekennen konnte. Aber ich war doch noch am Leben und wollte unbedingt am Leben bleiben!
Ich stellte mir vor, dass die Langeweile, die ich mir verordnet hatte, mich wieder stärken würde, um halbwegs aufrecht durch die Straßen gehen zu können. Ja, ich wollte, wie man so schön leichtfertig sagt, mein Leben ändern, indem ich zunächst einmal alle falsche Vitalität, alles stumpfsinnige Mitmachen aus meinem Körper austreiben wollte. Keine Arbeit, keine Verpflichtung, keine Verantwortung, das war mein Minimalprogramm. Natürlich ist es nicht möglich, sein Leben wirklich zu ändern, so wie es unmöglich ist, aus der Hölle einen Garten Eden zu machen. Aber ich wollte es wenigstens versuchen.“

 

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Michael Krüger (Wittgendorf, 9 december 1943)

 

 

De Nicaraguaanse schrijfster, dichteres en ex-politica Gioconda Belli werd geboren op 9 december 1948 in Managua. Zie ook alle tags voor Gioconda Belli op dit blog.

 

The man who loves me

IV.
The man who loves me
Will not distrust my smile
Nor fear my hair's profusion.
He will respect sorrow, silence.
And with caresses, he will play upon my stomach,
As on a guitar, making pleasure issue from
my body's recesses.

V.
The man who loves me
Will discover I can be
A hammock on which to rest his burdens and cares.
A friend with whom to share intimate secrets.
A lake on which to float,
Without fear that the anchor of his commitment
Will prevent flight
Should it occur to him to be a bird.

VI.
The man who loves me
Will make poetry of his life
Structuring each day
With his gaze set on the future

 

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Gioconda Belli (Managua, 9 december 1948)

 

 

De Amerikaanse schrijver Joe McGinniss werd geboren in New York City op 9 december 1942. Zie ook alle tags voor Joe McGinniss op dit blog.

Uit:The Rogue

« I’d bought a cell phone the previous fall, when I’d spent a month in Anchorage and Wasilla doing research. I turned it off when I left the state and had only just reactivated my account. The missed-calls list showed half a dozen from someone named Catherine Taylor, every three or four weeks, from December through April. My voice mailbox was full because I didn’t know how to empty it, so she hadn’t been able to leave a message. The phone rang on Thursday afternoon.
“This is Catherine Taylor. I’m so glad I finally reached you. Colleen Cottle told me last fall that you’d be coming back in the spring to work on your book about Sarah Palin and that you’d need a place to stay. I’ve got a house in Wasilla that’s available.”
I told her I expected to sign a lease on an Anchorage apartment within hours.
“Oh, that’s too bad, because I thought you might find my place convenient. It’s actually right next door to Todd and Sarah.”
“You’re kidding.”
“No. In fact, they were renting it themselves until October. Todd renovated the whole upstairs.”
“This could be a pretty amazing stroke of luck. Can I come up tomorrow to take a look?”
We arranged to meet at the house at 1:30 pm. Catherine gave me directions: Take the Parks Highway to Wasilla, proceed past all the big-box stores and fast-food outlets to the sign for the Best Western. Turn left, then left again at the stop sign just before the Best Western parking lot. That’s called West Lake Lucille Drive, but it’s only a dirt road, about a hundred yards long. Turn right at the end, just before the fence. Catherine Taylor’s house will be up the short driveway, toward the lake.
At dinner, I tell Tom and Marnie what happened. They find it hard to believe.
“You come back here to work on your book about Sarah and a woman calls up out of the blue and offers to rent you the house right next door?” Tom says.
“Yup.”
“It must be a trick,” Marnie says.
Tom agrees. “It can’t be for real. Nobody could be that lucky.”

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Joe McGinniss (9 december 1942 - 10 maart 2014)

 

 

De Duitse schrijver en schilder Wolfgang Hildesheimer werd geboren op 9 december 1916 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Wolfgang Hildesheimer op dit blog.

Uit: Die sichtbare Wirklichkeit bedeutet mir nichts. Die Briefe an die Eltern

„Ambach, [Donnerstag,] 2. April [1953]

Liebe Leute, nun sind wir also wieder hier, und zu unserem Empfang war gleich herrlichstes Frühlingswetter. Die Freude hier und inMünchenmit unswar sehr gross,undwir sind schon wieder ganz zuhause. Vielen Dank für das Nachschicken der Briefe. Der Brief von Andersch [wegen Besucht die schöne Procegovina] war mir sehr unangenehm, und es muss ein Brief verloren gegangen sein, in demer mir den Termin (24. Feb.) mitteilte, von demich keine Ahnung hatte. Aber es hat sich inzwischen alles geklärt. – Wegen Vatis Lungenentzündung haben wir uns etwas Sorge gemacht. Gut, dass es Pennicilin gibt.DassHeisenberg die Vorrede [zu Die Welt der ungewohnten Dimensionen] schreiben will, finde ich grossartig. Ich bin überzeugt, das Buch wird ihm gefallen. – Silvia und ich fahren in einer Stunde nach München, wo ich eine wichtige Verabredung beim Radio habe. Heute ist ein grosser Tag für mich, denn ich bin gestern nacht mit meinem Roman [Paradies der falschen Vögel] endgültig fertig geworden, nachdem ich zuerst auf dem Schiff, und dann auch noch hier sehr daran gearbeitet habe. Ich habe auch in den Seiten, die Ihr habt, noch einiges wesentlich geändert, und das Ende ist nun auch gut geworden. – An Helmuth Mainz habe ich geschrieben. [–] Leider ist die Sache mit meine mDarm nur dann in Ordnung, wenn ich das Mittel nehme. Sowie ich aufhöre, ist alles so, wie früher. Wenn es so weiter geht, muss ich mich doch noch einmal gründlich untersuchen lassen. –
Ich habe, wie Ihr Euch vorstellen könnt, im Augenblick und noch für Monate voraus wahnsinnig viel zu tun, aber über Ostern schreibe ich Euch einen ausführlichen Brief. Bis dahin viele herzliche Grüsse
Euer Wolf.“

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Wolfgang Hildesheimer (9 december 1916 – 21 augustus 1991)
Cover 

 

 

De Franse schrijfster Anna Gavalda werd geboren op 9 december 1970 in Boulogne-Billancourt. Zie ook alle tags voor Anna Gavalda op dit blog.

Uit: Des vies en mieux

« Et quand ce viatique anxiogène au possible est enfin intégré, digéré, su, répété dans des copies d'examens et reporté dans les statistiques de réussite au baccalauréat, vas-y que je te rajoute par là-dessus quelques années d'études pour que tu ne viennes pas t'engorger trop vite dans les portillons de l'avenir.
Et toi, bon con, tu fais tout comme il faut : les révisions, les examens, les diplômes, les stages.
Les stages pas payés, les stages non rémunérés, les stages sans contrepartie financières, les stages pour l'honneur et ceux pour la gloire. Les CV. Les CV avec la photo qui plaît. Les CV en papier, en ligne, en relief, en vidéo, en veux-tu, en voilà, en n'importe quoi. Les lettres de motivation. Les mails de motivation. Les vidéos de motivation. Les... tout ce fatras de baratin à la con dans lequel tu ne sais même plus quoi inventer tellement tu n'y crois déjà plus, tellement ça te déprime, d'avoir à te battre si dur et si tôt pour avoir le droit de cotiser comme les autres. »
(…)

J'ai cherché l'interrupteur et la lumière était laide. J'ai accroché ma veste à une patère et la patère était laide. Et le miroir, aussi. Le miroir était laid. Le miroir, l'affiche sous verre, le tapis, le canapé, la table basse, tout. Tout était laid.
J'ai regardé autour de moi et je n'ai rien reconnu. Mais qui peut bien vivre ici ? me suis-je étonné, des Playmobil ? les commerciaux d'un appartement témoin ? Pas de bazar, pas de fantaisie, pas de douceur, rien. Juste de la décoration. Pire, même : de la déco. Je suis allé dans la cuisine et je n'y étais pas non plus. Ça ne me rappelait rien. Ça ne racontait aucune histoire. J'ai insisté pourtant. Je me suis accroupi, j'ai ouvert les portes, les placards, les tiroirs, mais décidément, non. Personne.
La chambre peut-être ? J'ai soulevé la couette, saisi un oreiller, l'autre, plongé mon visage dedans, inspecté le drap : que dalle. Rien qui indiquât que des êtres humains se fussent jamais étendus là. Pas la moindre odeur de parfum, de transpiration, de salive et de foutre encore moins. La salle de bains ? Les brosses, la liquette de Mélanie, nos serviettes-éponges : muettes. Mais qui étaient ces zombies et que vivions-nous, à la fin ?"

 

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Anna Gavalda (Boulogne-Billancourt, 9 december 1970)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 9 december 2008 en ook mijn blog van 9 december 2007 en mijn blog van 9 december 2006

Geschreven door Romenu om 10:36 Reageer op dit bericht

Ödön von Horváth, John Milton, Jan Křesadlo, Maksim Bahdanovič, Dalton Trumbo

De Hongaars-Duitse schrijver Ödön von Horváth werd geboren op 9 december 1901 in Fiume. Zie ook alle tags voor Ödön von Horváth op dit blog.

 

Uit: Glaube, Liebe, Hoffnung

„Präparator Da sind Sie ja, Sie Betrügerin Sie! Sie Hochstaplerin Sie! Ihr Vater ist ja gar kein Zollinspektor. Wenn Sie mir das gleich gesagt hätten, daß der kein Zollinspektor ist, sondern bloß so ein Versicherungsinspektor, ja glaubens denn, ich hätte Ihnen hernach eine Existenz verschafft?
Elisabeth Aber das hab ich doch niemals behauptet –
Präparator unterbricht sie: Jawohl haben Sie das behauptet!
Elisabeth Nein! Nie!
Präparator schlägt mit seinem Spazierstock auf der Prantl ihren Schreibtisch, daß die Geschäftspapiere nur so herumflattern und brüllt: Zollinspektor! Zollinspektor! Zollinspektor!
Die Prantl rettet ihre Geschäftspapiere und kreischt: Halt! Halt! Stille.
Präparator verbeugt sich chevaleresk zur Prantl und zur Frau Amtsgerichtsrat hin: Entschuldigens meine Herrschaften, daß ich so aus heiterem Himmel, aber neben einem Versicherungsinspektor ist ja sogar noch ein lumpiger Oberpräparator eine Kapazität und diese gefährliche Person dort hat mir mein gutes bares Geld herausgelockt.
Elisabeth unterbricht ihn: Ist ja garnicht wahr!
Die Prantl Ruhe!
Präparator Ruhe!
Die Prantl droht mit dem Zeigefinger: Fräulein, Fräulein – wer schreit hat unrecht.
Präparator schreit: Unrecht! Jawohl!!“

 

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Ödön von Horváth (9 december 1901 – 1 juni 1938)
Scene uit een opvoering in Neurenberg, 2013

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Milton werd geboren op 9 december 1608 in Londen. Zie ook alle tags voor John Milton op dit blog.

Uit: Paradise Lost (Book I)

So stretched out huge in length the Arch-Fiend lay,
Chained on the burning lake; nor ever thence
Had risen, or heaved his head, but that the will
And high permission of all-ruling Heaven
Left him at large to his own dark designs,
That with reiterated crimes he might
Heap on himself damnation, while he sought
Evil to others, and enraged might see
How all his malice served but to bring forth
Infinite goodness, grace, and mercy, shewn
On Man by him seduced, but on himself
Treble confusion, wrath, and vengeance poured.
Forthwith upright he rears from off the pool
His mighty stature; on each hand the flames
Driven backward slope their pointing spires, and, rowled
In billows, leave i’ the midst a horrid vale.
Then with expanded wings he steers his flight
Aloft, incumbent on the dusky air,
That felt unusual weight; till on dry land
He lights—if it were land that ever burned
With solid, as the lake with liquid fire,
And such appeared in hue as when the force
Of subterranean wind transports a hill
Torn from Pelorus, or the shattered side
Of thundering Ætna, whose combustible
And fuelled entrails, thence conceiving fire,
Sublimed with mineral fury, aid the winds,
And leave a singèd bottom all involved
With stench and smoke. Such resting found the sole
Of unblest feet. Him followed his next Mate;
Both glorying to have scaped the Stygian flood
As gods, and by their own recovered strength,
Not by the sufferance of supernal power.

 

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John Milton (9 december 1608 – 8 november 1674)
Portret van de 62-jarige door William Faithorne, 1670

 

 

De Tsjechische psycholoog, schrijver en dichter Jan Křesadlo (pseudoniem van Václav Jaroslav Karel Pinkava) werd geboren op 9 december 1926 in Praag. Zie ook alle tags voorJan Křesadlo op dit blog.

 

Travesty

1.
Oh hyacinthine rattlesnake
how without warning you did strike
a tongue ablaze, she-dragon-like
a diamond grows in secret ache
My heart, my heart grows violet still
clear glass more see-through by it made
how could I salve with words, well-willed
when in the rock-face wall they fade
Bittersweet green, the poison spreads
within my soul its wingèd span
my last refrain I sing with dread:
In autumn grass the stars aflame
and gone out, gone to wait on game
and in a self-snare caught, a man

2.
Crystalline lute of moonlit night
how bitterly the autumn sounds
before the Milky Way’s hid white
descend, be with the prisoner, bound
With left hand over frets to dart
and with the right to stroke the strings —
a crystal dagger in my heart
where nightingales do roost and sing
The lunar song translucent seeps
and lucid pours down the abyss
a silver fish unfathomed deep
The night is clear and bright this time
my soul a revenant sublime
wailing and crying tears of bliss

 

Vertaald door Václav Z J Pinkava

 

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Jan Křesadlo (9 december 1926 - 13 augustus 1995)

 

 

De Wit-Russische (Belarussische) dichter, journalist en criticus Maksim Bahdanovič werd geboren op 9 december 1891 in Minsk. Zie ook alle tags voor Maksim Bahdanovič op dit blog.

 

In Winter

Hail, frosty evening, ringing, calling,
Hail, crunching crisp, soft spread of snow,
No snowstorm blows, the wind has fallen,
And freely the light sledges go.

Like phantoms, birches whitely hover,
Under night-time's azure quilt,
In the heavens, the stars shiver,
Frozen utterly, frost-chilled.

The moist moon from on high is shedding
A shaft, transparent and aglow,
And with silver cloaks is spreading
The blueing acres of the snow.

With sledges cleave the snow, good horses!
Gay copper bells, ring out with zest!
Forests and fields fly in swift courses, —
Till blood is boiling in the breast!

 

 

To a singer:

Know then, young brother, that hearts in men's breasts,
As if stone-made, are hard, unresponsive,
Always upon them weak verse will be smashed,
Without rousing in them holy conscience.

From steel one must forge, temper flexible verse,
With patience rework it and ply it,
Then when you strike, it will sound like a bell,
From the cold stones the sparks will go flying.

 

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Maksim Bahdanovič (9 december 1891 – 25 mei 1917)
Het Maksim Bahdanovič Museum in Minsk

 

 

De Amerikaanse schrijver en sceenwriter James Dalton Trumbo werd geboren op 9 december 1905 in het plaatsje Montrose in Colorado. Zie ook alle tags voor Dalton Trumbo op dit blog.

Uit: Johnny Got His Gun

„He froze all over stiff and rigid like a dead cat. There was something wrong about this pricking and pulling and friction heat. He could feel the things they were doing to his arm and yet he couldn't rightly feel his arm at all. It was like he felt inside his arm. It was like he felt through the end of his arm. The nearest thing he could think of to the end of his arm was the heel of his hand. But the heel of his hand the end of his arm was high high high as his shoulder.
Jesus Christ they'd cut his left arm off.
They'd cut it right off at the shoulder he could feel it plain now.
Oh my god why did they do a thing like that to him?
They couldn't do it the dirty bastards they couldn't do it. They had to have a paper signed or something. It was the law. You can't just go out and cut a man's arm off without asking him without getting permission because a man's arm is his own and he needs it. Oh Jesus I have to work with that arm why did you cut it off? Why did you cut my arm off answer me why did you cut my arm off? Why did you why did you why did you?
He went down into the water again and fought and fought and then came up with his belly jumping and his throat aching. And all the time that he was under the water fighting with only one arm to get back he was having conversation with himself about how this thing couldn't possibly happen to him only it hadSo they cut myarm off. How am I going to work now? They don't think of that. They don't think of anything but doing it their own way. Just another guy with a hole in his arm let's cut it off what do you say boys? Sure cut the guy's arm off. It takes a lot of work and a lot of money to fix up a guy's arm. This is a war and war is hell and what the hell and so to hell with it. Come on boys watch this. Pretty slick hey? He's down in bed and can't say anything and it's his tough luck and we're tired and this is a stinking war anyhow so let's cut the damn thing off and be done with it.“

 

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Dalton Trumbo (9 december 1905 – 10 september 1976)
Affiche voor de gelijknamige film uit 2009

 

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 9 december 2008 en ook mijn blog van 9 december 2007 en mijn blog van 9 december 2006

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Margot Vanderstraeten

De Belgische schrijfster en journaliste Margot Vanderstraeten werd geboren in Zonhoven op 9 december 1967 Zij ging naar school (kleuter- en lager onderwijs- in Meulenberg, Houthalen. Ging daarna naar drie middelbare scholen, de laatste werd het internaat Agnetendal in Peer. Vanderstraeten deed vervolgens een studie vertaler Frans-Spaans aan het Hoger Instituut voor Vertalers en Tolken in Antwerpen. Aanvankelijk werkte ze freelance voor reclamebureaus en tijdschriften zoals Steps, de Gazet van Antwerpen en Trends, later verschenen haar stukken vooral in De Standaard en De Morgen. Naast haar journalistieke werk schrijft ze fictie. Ze won in 2003 als prominente het Groot Dictee der Nederlandse Taal. Voor haar roman” Alle mensen bijten “ ontving zij in 2003 de Debuutprijs. Haar roman “Mise en Place” werd in 2009 genomineerd voor de Halewijnprijs. In 2014 verscheen “Het vlindereffect”. In 2009 kreeg de schrijfster een column op de voorpagina van dagblad De Morgen, in een beurtrol met Hugo Camps. Haar non-fictieboek "Mazzel Tov" (2017), over haar periode als gouvernante bij een orthodox-joodse familie werd bekroond met De Prijs voor het religieuze boek 2017 van de Vereniging der Uitgevers van de Katholieke Periodieke Pers. Momenteel schrijft zij vooral diepte-interviews voor deze krant. Ook schrijft ze columns voor Feeling, Gentleman en Boekenkrant. Sinds 2009 is ze lid van de raad van de Nederlandse Taalunie.

Uit:Het vlindereffect

“Ze zijn westers gekleed, inclusief honkbalpet en sportieve horloges. De ene draagt een donkere jeans en een zwart t-shirt, de andere een cargobroek en een grijs t-shirt met lange mouwen. Ze hebben het soort vest aan dat je bij de kampeerwinkel kunt kopen en dat zowel duur als winddicht is. Bij hen zal het vooral kogelvrij zijn. Om hun schouders spant een bolle rugzak. Ze klemmen kalasjnikovs vast. Ik weet niet wat er gebeurt. Er gebeurt niets en veel tegelijk. Het is zoals wanneer je de trein neemt. Je zit in je stilstaande wagon. Op het spoor naast je zet een andere trein zich in beweging, en heel even ben je in de war en weet je niet of jij het bent die voor- of achteruitbolt, of het treintoestel naast je. Alleen door je ogen pijlsnel op een vast punt recht voor je te richten, krijg je uitsluitsel. Ik heb geen vast punt. Het ene moment liggen Theo, Jacky en ik te genieten op onze ligbedden, het volgende schieten we rechtovereind. Nog een nanoseconde later zitten we ineengedoken achter een brede struik met dicht loof waaraan botergele bloemen groeien. Vraag me niet of Theo ons naar deze plek achter de ligstoelen, tegen de zijwand van het hotel, heeft getrokken, of dat Jacky of ik de aangever was. Theo heeft in ieder geval nog de reflex gehad om zijn rugzak vanonder zijn stoel te grissen. Die van Jacky, én mijn handtas, liggen nog naast de stoelen, waar ook mijn notitieblokje is achtergebleven. Gehurkt achter de struik, met mijn trillende armen om de jongens heen geslagen, denk ik: wat ik hier zie, is niet echt. We wonen – dat zal het zijn – een filmopname bij zonder dat we daarvan op de hoogte werden gesteld. Mumbai is India’s filmstad en een hotel als dit is het ideale decor voor een vete of romance. Ik ken al deze Bollywood-acteurs en -actrices natuurlijk niet, dat is logisch. Wat weten wij van India, behalve dat het land Gandhi heeft voortgebracht en dat Gandhi dan weer Ben Kingsley heeft voortgebracht?”

 

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Margot Vanderstraeten (Zonhoven, 9 december 1967)

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