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Berichten van 3 januari 2018 tot 4 januari 2018

Gao Xingjian, Emil Zopfi, David Berman, Hellmuth Karasek, Markus Seidel, Fernand Handtpoorter, Andreas Altmann, Doris Kearns Goodwin, Jacob Grimm

De Chinese schrijver Gao Xingjian werd geboren op 4 januari 1940 in Ganzhou, in de provincie Jiangxi. Zie ook alle tags voor Gao Xingjian op dit blog.

Uit: One Man's Bible (Vertaald door Mabel Lee)

“It was not that he didn't remember he once had another sort of life. But, like the old yellowing photograph at home, which he did not burn, it was sad to think about, and far away, like another world that had disappeared forever. In his Beijing home, confiscated by the police, he had a family photo left by his dead father: it was a happy gathering, and everyone in the big family was present. His grandfather who was still alive at the time, his hair completely white, was reclined in a rocking chair, paralyzed and unable to speak. He, the eldest son and eldest grandson of the family, the only child in the photo, was squashed between his grandparents. He was wearing slit trousers that showed his little dick, and he had on his head an American-style boat-shaped cap. At the time, the eight-year War of Resistance against the Japanese had just ended, and the Civil War had not properly started. The photograph had been taken on a bright summer day in front of the round gateway in the garden, which was full of golden chrysanthemums and purple-red cockscombs. That was what he recalled of the garden, but the photo was water-stained and had turned a grayish yellow. Behind the round gateway was a two story, English-style building with a winding walkway below and a balustrade upstairs. It was the big house he had lived in. He recalled that there were thirteen people in the photograph -- an unlucky number -- his parents, his paternal uncles and aunts, and also the wife of one of the uncles. Now, apart from an aunt in America and himself, all of them and the

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Gao Xingjian (Ganzhou, 4 januari 1940)

 

 

De Zwitserse schrijver Emil Zopfi werd geboren op 4 januari 1943 in Wald. Zie ook alle tags voor Emil Zopfi op dit blog.

Uit: Garibaldis Fuss

„Ich stelle mir vor: ein Tag in Schwanden im Herbst 1890, Zopfys letztem Jahr. Zum Beispiel Samstag, der 27. September, es ist Kirchweih, die traditionelle «Schwander Chilbi».
Sein Mund ist trocken, als er erwacht. Die Zunge fühlt sich rauh und dick an. Mit der rechten Hand tastet er über die Decke, aber da ist nichts. Das Bett neben ihm ist leer. Er wischt sich Tränen aus den Augen, starrt in die Dunkelheit. Seine Lippen bewegen sich. «Anna Maria.» Fahl schimmert das Viereck des Fensters an der Südseite der Kammer. Anna Maria ist tot, dämmert ihm allmählich. Tot, im Himmel, oder wo immer. All seine Arznei und Erfahrung hat ihr nicht helfen können. Wozu denn alles, das Studium, die Praxis, die lebenslange Erfahrung, wenn man seinen Nächsten, seinen Liebsten in ihrem Leiden nicht beistehen kann? Ihren Schmerz nicht einmal lindern, ihre Not nicht besänftigen. Wozu, wozu?
Mit dem Handrücken fährt er sich über die Wangen, die feuchten Stoppeln. Er dreht sich zur Seite, schiebt die Decke weg, tritt mit blossen Füssen auf den kalten Boden. Tastet mit den Zehen nach den Pantoffeln, findet nur den einen. Einer ist besser als keiner. Mit ausgebreiteten Armen wankt er durch die Kammer zur Tür. Sich an den Möbeln abstützend, ertastet er wie ein Blinder den Weg zur Küche. Im Herd glimmt Asche, es riecht nach Bratfett und Kohl. Er streicht ein Zündholz an, die Flamme zittert, verlöscht. Noch eines, dann brennt der Docht des Kerzenleuchters auf dem Tisch. Mit einer Kelle schöpft er Wasser aus dem Kessel neben dem Herd, trinkt und schöpft nach. Das trockene Gefühl im Mund bleibt, die Zunge geschwollen. Über die Laube schlurft er zum Abtritt, hebt den Deckel. Der Geruch, der ihm entgegenschlägt, raubt ihm den Atem. Faule Eier, Ammoniak. Man müsste das Jauchegas in Behältern fassen und verwerten, geht ihn durch den Kopf. Durch eine Öffnung in der Wand des Aborts sieht er über dem Dorf die schwarzen Konturen der Berge, ihre Spitzen und Grate zeichnen sich wie ein Scherenschnitt in den fahlen Himmel. In den Fabriken auf der andern Seite des Flüssleins Sernft brennt schon Licht in einer Reihe von Fenstern. Elektrisches Licht!.”

 

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Emil Zopfi (Wald, 4 januari 1943)

 

 

De Amerikaanse dichter, songwriter en frontman van Silver Jews David Berman werd geboren op 4 januari 1967 in Williamsburg, Virginia. Zie ook alle tags voor David Berman op dit blog.

 

Self-Portrait At 28 (Fragment)

I know it's a bad title
but I'm giving it to myself as a gift
on a day nearly canceled by sunlight
when the entire hill is approaching
the ideal of Virginia
brochured with goldenrod and loblolly
and I think "at least I have not woken up
with a bloody knife in my hand"
by then having absently wandered
one hundred yards from the house
while still seated in this chair
with my eyes closed.

It is a certain hill
the one I imagine when I hear the word "hill"
and if the apocalypse turns out
to be a world-wide nervous breakdown
if our five billion minds collapse at once
well I'd call that a surprise ending
and this hill would still be beautiful
a place I wouldn't mind dying
alone or with you.

I am trying to get at something
and I want to talk very plainly to you
so that we are both comforted by the honesty.
You see there is a window by my desk
I stare out when I am stuck
though the outdoors has rarely inspired me to write
and I don't know why I keep staring at it.

 

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David Berman (Williamsburg, 4 januari 1967)

 

 

De Duitse journalist, schrijver, film- en literair criticus en hoogleraar theaterwetenschap Hellmuth Karasek werd geboren op 4 januari 1934 in Brno, Moravië, Tsjechoslowakije. Zie ook alle tags voor Hellmuth Karasek op dit blog.

Uit:Vom Küssen der Kröten

“Eigentlich küsst man Kröten nicht – man schluckt sie als unangenehme Wahrheiten oder als leider notwendige Bedingungen bei einem Einigungsprozess (zum Beispiel in Politik oder Wirtschaò) hinunter. Nur Frösche küsst man – im Märchen, damit sie sich in Prinzen verwandeln.
In der Realität ist es oò umgekehrt: Da küsst man einen Prinzen oder eine Prinzessin, oder vermeint sie zu küssen, und in Wahrheit ist sie, ist er, Frosch oder Fröschin, jedenfalls froschig, glitschig. Dann möchte man dem zum Frosch Geküssten zurufen: Sei kein Frosch.
Wer Frösche pseudokannibalisch zum Fressen gernhat, buchstäblich, ist Franzose und muss sich in England und vor allem in den USA den Kosenamen Froschesser gefallen lassen. Ist das schöner als »Kraut« (Deutscher) oder »Spaghetti« (Italiener) oder »Frites« (Belgier)? Jedenfalls ist der Mensch, was er isst. Auf einer Karikatur des Zeichners Gross, natürlich Amerikaner, sagt der wach geküsste Prinz, der ohne Beine auf einem Brett mit Rädern sitzt, zu der, die ihn wach geküsst hat und vor ihm steht: »Jetzt tut’s dir leid!«
Wenn der Frosch schwimmt, wirkt er sehr menschlich. Wenn er aber singt, stört er sehr, weshalb empìndsame, hochadelige Damen in feudalistischen Zeiten ihre Leibeigenen auf die Froschteiche einschlagen ließen, während sie dem menschlichen Liebesgequake ihres Galans zur Laute lauschten – »Laut und Luise« nennt das Ernst Jandl.
Der berühmteste betrunkene Frosch ist Gefängniswärter in der »Fledermaus« – ein Lurch bei einem Flattertier.
Wenn einem die Stimme versagt, hat man einen Frosch im Hals, was oò passiert, wenn man eine Kröte schlucken musste. Gegen diesen Frosch hilò Räuspern oder ein Schluck Wasser; auf Englisch nennt man das »die Kehle säubern«, da sieht man’s wieder!
Meine Glossen, die wöchentlich in der »Berliner Morgenpost « und im »Hamburger Abendblatt« erscheinen, hüpfen der Zeit wie im Froschsprung hinterher und sind meist aus der Froschperspektive geschrieben. Das heißt, sie quaken die Welt mit leicht vorquellenden Augen von unten an. Als Ergebnis wünsche ich mir spöttische Leichtigkeit, die klein erscheinen lässt, was sich groß spreizt.
Die Froschperspektive folgt dem lateinischen Sprichwort:
»Quamquam sunt sub aqua, sub aqua maledicere temptant.
« Das ist lautmalerisch, von Ovid und heißt: »Selbst beim Untertauchen oder Untergehen quaken die Frösche üble Nachrede.«
Eben Glossen.“

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Hellmuth Karasek (4 januari 1934 - 29 september 2015)

 

 

De Duitse schrijver Markus Seidel werd geboren op 4 januari 1969 in Wilhelmshaven. Zie ook alle tags voor Markus Seidel op dit blog.

Uit: Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen

„Gestern Abend hatte Axel beschlossen, zu Tanja zu fahren, bevor Suzanne und er für zwei Wochen in den Urlaub an die französische Atlantikküste fahren würden. Tanja war eine Prostituierte, die ihr Appartement im Westen Hannovers hatte, etwa eine Viertelstunde Autofahrt entfernt.
Seit acht Jahren ging er zu Huren. Im Laufe der Zeit hatten sich die Abstände zwischen den Besuchen verkürzt: Hatte er am Anfang alle sechs oder acht Wochen eine Frau aufgesucht, vergingen inzwischen selten mehr als vierzehn Tage, bis er sich wieder auf den Weg machte.
Zu Tanja ging er seit einem halben Jahr. Seit er sie kannte, besuchte er fast ausschließlich sie.
Zuvor war er selten öfter als drei oder vier Mal bei derselben Prostituierten gewesen; er fand es aufregend, eine Frau das erste Mal zu besuchen – sie das erste Mal sprechen zu hören, sich das erste Mal vor ihr auszuziehen und ihr beim Ausziehen zuzusehen. Der Zauber dieser Premiere konnte sich noch in die erste und zweite Wiederholung retten, manchmal in die dritte.
Spätestens dann besuchte er wieder eine andere. Und aufregend war auch die Vorfreude auf sie, die Fahrt zu ihr. Manchmal hätte er schreien können vor glücklicher Ungeduld! Dass da jemand war, der auf ihn wartete und der ihm das erfüllte, was er sich wünschte, das war schlichtweg atemberaubend.
War es am Anfang eine fremde, sonderbare Welt gewesen, in die er da eintrat – eine Welt voll süßer aufdringlicher Parfüms, mit Kuscheltieren auf den Betten, Schlagermusik aus billigen Radios, Fernsehern, in denen ein Musikkanal eingeschaltet war oder ein Pornofilm lief, mit Glasschälchen auf dem Tisch, in denen nicht selten mehrere Dutzend Präservative lagen –, so verlor sich bald die anfängliche Fremdheit, die er gegenüber den Frauen, ihren Wohnungen, ihren Gerüchen, ihrer Nähe spürte.“

 

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Markus Seidel (Wilhelmshaven, 4 januari 1969)
Cover

 

 

De Vlaamse dichter en (toneel)schrijver Fernand Handtpoorter werd geboren in Poperinge op 4 januari 1933. Zie ook alle tags voor Fernand Handtpoorter op dit blog.

 

Risquons tout

Ik weet dat die paarden geen paarden zijn
een reis geen reis geen vrede vrede
kome wat komt mij rukt gij mede
het hachelijk besef ten spijt en spijt de vrede

herkauwend grotendeels en voor de rest onzeker
wantrouwig en verblind en zadelvast in schijn
de zaligheid op zak de zege in de schede
zijn mijn gezellen voos en voos de Rede

hoe bult de waan uit hun verwende nek
en barst de wijn uit hun verwarde reden
de dood is geen bezwaar en uit hun luchtig heden
slaan zij zich trots te paard in eeuwigheid bereden

in dit bestaan bereisd onkwetsbaar in gemoede
want wie zijn hart vergeet vergeet te bloeden

 

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Fernand Handtpoorter (4 januari 1933 - 5 augustus 2007)
Cover 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Andreas Altmann werd geboren in Hainichen (Sachsen) op 4 januari 1963. Zie ook alle tags voor Andreas Altmann op dit blog. Zie ook mijn blog van 8 juni 2009.

 

besuch

das gedächtnis, wenn es eine
nach der anderen erinnerung aufgibt,
erblindet an seinen worten.
in leeren räumen tastest du dich
an der wand, die deine hände ergreift,
über türen, die du nicht öffnest,
ans fenster. blicke, die dunkel
die hell sind, weichen den augen.
an geräuschen formt sich die stimme,
die nicht über das schweigen hinaus
kommt. noch einmal gehst du
mit bodenlosen schritten durchs haus.
licht hat schatten herausgeschnitten,
für die es hier keinen grund gibt.
du kratzt an den rändern die finger auf.
jemand folgt dir verschränkt
mit den armen, dem blick. du bittest,
noch länger zu bleiben. vor dem tor
wartet das auto. der motor springt an.

 

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Andreas Altmann (Hainichen, 4 januari 1963)

 

 

De Amerikaanse schrijfster en biografe Doris Kearns Goodwin werd geboren op 4 januari 1943 in New York. Zie ook alle tags voor Doris Kearns Goodwin op dit blog.

Uit: Lyndon Johnson and the American Dream

“On the north bank of the Pedernales River in Stonewall, Blanco County, Texas, a mile of dirt road connects the ranch house where Lyndon Johnson died to the small farmhouse in which he was born. During his last years, Johnson often ambled the stretch of grassy river bottom, checking on his grazing Herefords, talking the entire way past the shack that once was his grandfather's house, past the low stone wall bordering the family cemetery, to the meticulously restored museum, his birthplace.
There, his talk sometimes turned to his childhood, stories attached to this room or that furnishing. Once, standing at the entrance to his parents' bedroom, where Lyndon slept when his father was away, Johnson described to me a long-remembered ritual: "First my mother washed my hands and face with water, then tucked me in between the cool, white sheets. She crossed then to that old marble dresser on the far side of the room and seated herself on the straw chair in front of the mirror. I watched her take out the long brown pins from her hair. Then she shook her head from side to side, brushing her hair. I used to count, fifty strokes with one arm, fifty with the other. Always the same. Then she emptied a pitcher of water into the washbowl and, with a small yellow cloth, she scrubbed her face, throat, and arms. Then she came back to the bed, said her prayers, and climbed in beside me. Propped against two pillows, she read to me from books she had read with her father long ago ... Browning, Milton, Dickens. I liked it better when she talked about when she was a young girl."
The world Rebekah described, as Johnson remembered it, was very different from the shabby life she was then leading with her husband and children on the bank of the Pedernales. Her parents had money, position, respectability. They lived in a two-story house surrounded by trees, terraced flower gardens, and a white picket fence. Her people — unlike their poor and ignorant neighbors along the Pedernales — were a proper, civilized breed of educators and preachers of European culture. She projected herself to her son as a dreamy young girl who had spent her afternoons reading poetry under the shade of the big trees in those gardens, her evenings discussing literature with her father, Joseph Wilson Baines.”

 

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Doris Kearns Goodwin (New York, 4 januari 1943)
Cover

 

 

De Duitse jurist, taal- en letterkundige Jacob Ludwig Karl Grimm werd geboren in Hanau op 4 januari 1785. Zie ook alle tags voor Jacob Grimm op dit blog.

Uit:Von dem Tischlein deck dich, dem Goldesel

“Es war einmal ein Schuster, der hatte drei Söhne und eine Ziege; die Söhne mußten ihm beim Handwerk helfen, und die Ziege mußte sie mit ihrer Milch ernähren. Damit sie nun alle Tage gut saftig Futter bekäm, sollten die Söhne sie der Reihe nach auf die Weide führen. Der älteste führte sie auf den Kirchhof, ließ sie da herumspringen und fressen; am Abend, als er heim wollte, fragte er: »Ziege, bist du satt?« die Ziege antwortete:
»Ich bin so satt, ich mag kein Blatt meh! meh!«
»Nun so komm nach Haus« sagte er, zog sie in den Stall und band sie fest. Der alte Schuster fragte seinen Sohn, ob die Ziege auch genug zu fressen gekriegt hätte; der Sohn antwortete: »sie ist so satt, sie mag kein Blatt.« Er wollte aber selbst sehen, ob das wahr sey, ging in den Stall und fragte: »Ziege, bist du satt?« die Ziege antwortete:
»Ich bin so satt, ich mag kein Blatt meh! meh!«
»Nun so komm nach Haus« sagte er, zog sie in den Stall und band sie fest. Der alte Schuster fragte seinen Sohn, ob die Ziege auch genug zu fressen gekriegt hätte; der Sohn antwortete: »sie ist so satt, sie mag kein Blatt.« Er wollte aber selbst sehen, ob das wahr sey, ging in den Stall und fragte: »Ziege, bist du satt?« die Ziege antwortete:
»Wovon sollt ich satt seyn?
ich sprang nur über Gräbelein,
und fand kein einzig Blättelein: meh! meh!«
Wie der Schuster das hörte, glaubte er sein Sohn habe ihn belogen, ward zornig, sprang hinauf, nahm seinen Stock von der Wand und prügelte ihn fort. Tags darauf mußte der zweite Sohn die Ziege weiden, er führte sie unter lauter gute Kräuter, die fraß die Ziege alle ab. Am Abend fragte er: »Ziege, bist du satt?«

 

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Jacob Grimm (4 januari 1785 – 20 september 1863)
Illustratie bij “Tischlein deck dich”.

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e januari ook mijn blog van 4 januari 2017 en ook mijn blog van 4 januari 2015 deel 1 en eveneens deel 2 en deel 3.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 4 januari 2007 en ook mijn blog van 4 januari 2008 en eveneens mijn blog van 4 januari 2009.

Geschreven door Romenu om 18:23 Reageer op dit bericht

Peter Ghyssaert, J.R.R. Tolkien, Smith Henderson, Marie Darrieussecq, Alex Wheatle, Cicero, Jean Muno, John Gould Fletcher, Jacob Balde

De Vlaamse dichter Peter Ghyssaert werd geboren op 3 januari 1966 te Wilrijk. Zie ook alle tags voor Peter Ghyssaert op dit blog.

 

De spinnen

Sjaals van zilver zijn de webben
in de rododendrons waar de spinnen
ateliers en woonplaats hebben;
langs de uitgebloeide bollen
hangt het franje van hun werk;
als het warme waaien in
de holtes van een struik, zo is
het weven ingewikkeld voor
de domme prooien die hun lijf
en vleugels op de lijm beproeven,
huiverend de koudste
opperklem voorvoelend; zonder
één geluid verschijnt de spin,
het dodelijk geruis van een blad
stijgt op als een applausje uit
het muffe spookhuis van de struik;
de doden drogen hier in lichte
sarcofagen, blind gedaald
in voorraadkamers die naar schimmel
en voorbije zomers ruiken.

 

 

Het wonderkind

Van doden kende hij de naam,
hij noemde die en maakte hem opmerkzaam
op zijn bestaan.

Hij sprak soms uren met de grond.

Zijn ouders lazen hem uit sprookjesboeken voor.

Hij schreeuwde naar de maan, hij sloeg
zijn vuist stuk op de muur;
het hielp niets:

ze trokken met miljoenen handen
aan zijn naam.

 

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Peter Ghyssaert (Wilrijk, 3 januari 1966)

 

 

De Engelse schrijver J.R.R. Tolkien werd geboren op 3 januari 1892 in Bloemfontein, Zuid-Afrika. Zie ook alle tags voor J.R.R. Tolkien op dit blog.

Uit: The Lord of the Rings (The Hobbit)

“Just before tea-time there came a tremendous ring on the front-door bell, and then he remembered! He rushed and put on the kettle, and put out another cup and saucer, and an extra cake or two, and ran to the door. "I am so sorry to keep you waiting!" he was going to say, when he saw that it was not Gandalf at all. It was a dwarf with a blue beard tucked into a golden belt, and very bright eyes under his dark-green hood. As soon as the door was opened, he pushed inside, just as if he had been expected. He hung his hooded cloak on the nearest peg, and "Dwalin at your service!" he said with a low bow. "Bilbo Baggins at yours!" said the hobbit, too surprised to ask any questions for the moment. When the silence that followed had become uncomfortable, he added: "I am just about to take tea; pray come and have some with me." A little stiff perhaps, but he meant it kindly. And what would you do, if an uninvited dwarf came and hung his things up in your hall without a word of explanation? They had not been at table long, in fact they had hardly reached the third cake, when there came another even louder ring at the bell.
"Excuse me!" said the hobbit, and off he went to the door. "So you have got here at last!" That was what he was going to say to Gandalf this time. But it was not Gandalf. Instead there was a very old-looking dwarf on the step with a white beard and a scarlet hood; and he too hopped inside as soon as the door was open, just as if he had been invited. "I see they have begun to arrive already," he said when he caught sight of Dwalin's green hood hanging up. He hung his red one next to it, and "Balin at your service!" he said with his hand on his breast. "Thank you!" said Bilbo with a gasp. It was not the correct thing to say, but they have begun to arrive had flustered him badly. He liked visitors, but he liked to know them before they arrived, and he preferred to ask them himself. He had a horrible thought that the cakes might run short, and then he—as the host: he knew his duty and stuck to it however painful—he might have to go without. "Come along in, and have some tea!" he managed to say after taking a deep breath. "A little beer would suit me better, if it is all the same to you, my good sir," said Balin with the white beard. "But I don't mind some cake—seed-cake, if you have any." "Lots!"

 

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J.R.R. Tolkien (3 januari 1892 – 2 september 1973)
Filmaffiche

 

 

De Amerikaanse schrijver Smith Henderson werd geboren op 3 januari 1954 in Montana. Zie ook alle tags voor Smith Henderson op dit blog.

Uit: Fourth of July Creek

“The mother called out to him—“Pete! Pete!”—but he shook his head no, and she looked off, pissed and muttering. The son didn’t even glance up, but must’ve suggested something to her because she turned away from him and spat out some words. From where they were, Pete and the cop couldn’t hear what hateful thing she said, and they watched a minute to see if the bickering would flare up. It did not.
Pete affixed the open folder to the clipboard, clicked his pen, and started his incident report. The cop let out his pony-keg belly a little. They always relaxed when the social worker got involved, soothed by the scritching of his pen, relieved that Pete would be taking it from here.
“So what happened?” Pete asked, pen aloft.
The cop snorted contemptuously, lit up another cigarette, and told him. They were at it again, and the neighbor’d finally had it with the two of them broadcasting to the whole row of houses precisely how they’d kill each other, what appendages would be hacked off, and into what orifices they would stick those dismembered parts. There were children about, the neighbor said, so he went over. He pounds on the door. No response. Cups his eyes to see in the window. Sounds like the argument has spilled out the back door of the house. The neighbor jogs around to the side gate, where the boy is standing with his air rifle. The two of them halt at the sight of one another. Then the kid starts crossing and uncrossing his eyes at the neighbor. To unnerve him or because he’d at last gone bonkers, who could say.
“Did he actually threaten the neighbor with the gun?”
The cop blew smoke out his nose.
“This guy, he knows a pellet gun when he sees it.”
“Right.”
“But it ain’t like he pointed the gun at the guy or said anything threatening at him exactly. The neighbor says he was more worried about the kid going after the mother.”

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Smith Henderson (Montana, 3 januari 1954)

 

 

De Franse schrijfster Marie Darrieussecq werd geboren in Bayonne, Pyrénées-Atlantiques, op 3 januari 1969. Zie ook alle tags voor Marie Darrieussecq op dit blog.

Uit: Être ici est une splendeur

« Elle a été ici. Sur la Terre et dans sa maison.
Dans sa maison on peut visiter trois pièces. Leur accès est limité par des rubans de velours rouge. Sur un chevalet, une reproduction de son dernier tableau, un bouquet de tournesols et de roses trémières.
Elle ne peignait pas que des fleurs.
Une porte peinte en gris, fermée à clef, menait à un étage où j’imaginais des fantômes. Et quand on sortait de la maison, on les voyait, Paula et Otto, les Modersohn-Becker. Pas des fantômes mais des monstres, en habit d’époque, très kitsch à la fenêtre de leur maison de morts, par-dessus la rue, par-dessus nos têtes de vivants. Un couple de mannequins de cire, d’une laideur bicéphale à la fenêtre de cette jolie maison de bois jaune.
*
L’horreur est là avec la splendeur, n’éludons pas, l’horreur de cette histoire, si une vie est une histoire : mourir à trente et un ans avec une œuvre devant soi et un bébé de dix-huit jours.
Et sa tombe : elle est horrible. À Worpswede, village confit dans le tourisme. Le Barbizon de l’Allemagne du Nord. L’ami sculpteur, Bernhard Hoetger, qui y va de son monument. Une grande stèle de granit et de briques : une femme à demi nue, allongée, plus grande que nature, un bébé nu assis sur son ventre. Comme si le bébé était mort aussi, mais il n’est pas mort : Mathilde Modersohn a vécu quatre-vingt-onze ans. Le monument est désormais abîmé par le temps, par le vent et la neige de Worpswede.
Paula Modersohn-Becker écrivait dans son journal, le 24 février 1902, cinq ans avant sa mort : « J’ai souvent pensé à ma tombe… Elle ne doit pas avoir de tertre. Il faut juste un rectangle avec des œillets blancs autour. Et autour encore, un modeste sentier de graviers, lui aussi bordé d’œillets, et un treillis de bois, tout simple, pour porter l’abondance de roses. Et il y aurait un petit portail pour que les gens me rendent visite, et au fond un tranquille petit banc pour que les gens s’assoient. Ce serait dans le cimetière de notre église de Worpswede, le long de la haie qui donne sur les champs, dans la partie ancienne, pas à l’autre bout."

 

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Marie Darrieussecq (Bayonne, 3 januari 1969)
Cover Nederlandse uitgave

 

 

De Britse schrijver Alex Wheatle werd geboren op 3 januari 1963 in Londen. Zie ook alle tags voor Alex Wheatle op dit blog.

Uit:Straight Outta Crongton

“`Mum! Why d'you let him take my dinner money?' She was sitting on her bed, tying her dressing gown belt around her waist — it needed washing but I had used the last of the bio capsules to clean my PE kit the previous evening. Sleep clogged up the corners of her eyes. Her mascara now looked as if she'd applied it with a mop. Stupid woman couldn't even wash her freaking make-up off before she went to bed. `Mum!' I repeated. She stretched and yawned before she finally answered me. 'There are a couple of crusty rolls in the kitchen and I think there's a scrape of peanut butter in the cupboard.' Her voice sounded rough, as if she had been eating bristled doormats. `Let him eat the rolls,' I spat. She covered her ears. `Mum. I need some money for school!' `Stop shouting, Mo. Can't hear myself bleeding think; I've got a ringing headache. Get off to school. Aren't you late?' I took my mobile out of my back pocket. Eight-twenty. Cell bells! Holman's gonna bruise my ears again. `I'm going back to bed,' Mum said. She scooped the gunk from her eye with a fingernail and wiped it on her dressing gown before flopping back on to the mattress. 'Take the rolls, Mo, and get off my case, will ya? We didn't get in till after three.' Half of the quilt was on the floor. There was a dent in the mattress where he'd slept. The ashtray was full. The room stank of beer. The bin was full of cans. I swore I'd never drink alcohol. Mum pulled the bedding over her head, turned her back to me and curled up like an unborn baby. Frustration crackled inside me. 'You're freaking useless.' `Soya always say. Can I get some sleep now?' I stood there, arms folded, staring at her, but she didn't move a muscle. I heard a noise from the kitchen. He was still here. I left Mum's room, slamming the door behind me, and turned into the hallway.
He was sitting down at the kitchen table, sipping a mug of tea. He threw me an oh-shit-Mo-hasn't-gone-to-school-yet look. I hoped he burned his lips. Name-brand trainers niced up his feet. (Where'd he got them? He was supposed to be skint.) He wore a too-tight Real Madrid football shirt, number seven on the back. The shape of his man boobs underneath almost made me spew. Jack Sparrow was inked on his fat right bicep. A pirate ship was tattooed on the other. His goatee beard scratched his neck. How could Mum smack tongues with him? I looked at him dead on. 'That five pounds Mum gave you – that's my dinner money.'

 

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Alex Wheatle (Londen, 3 januari 1963)

 

 

De Romeinse schrijver, redenaar, politicus, advocaat en filosoof Marcus Tullius Cicero werd geboren in Arpinum op 3 januari 106 v. Chr. Zie ook alle tags voor Cicero op dit blog.

Uit: De ideale redenaar (Vertaald door A.D. Leeman H.W.A. van Rooijen-Dijkman en A.D Leeman)

“Steeds wanneer ik in mijn gedachten de herinnering aan lang vervlogen tijden terugroep, komt het mij voor, beste broer Quintus, dat de mensen toen wel bijzonder gelukkig zijn geweest. Zij konden immers in de bloeiperiode van onze staat, beloond met eer en roem voor hun daden, een leven leiden, waarin ze ofwel een vooraanstaande rol konden spelen zonder risico's te lopen óf een ambteloos leven konden genieten zonder hun aanzien te verspelen. Er was een tijd, waarin ik verwachtte, dat ook voor mij het ogenblik zou komen — verdiend en mij bijna door allen gegund —, waarop er met het afsluiten van mijn politieke loopbaan en het keerpunt van mijn jaren, een einde zou komen aan de onophoudelijke druk van rechtszaken en de tijdrovende ambtelijke carrière, zodat ik in alle rust mijn aandacht weer zou kunnen gaan richten op ons beider luisterrijke studiegebieden. In deze hoopvolle gedachten en overwegingen kwam ik door de ernstige ontwikkelingen in de algemene situatie én door allerlei persoonlijke tegenslagen bedrogen uit. Want daar waar ik de meeste rust en stille vrede verwachtte, kwamen de grootste zorgenvloed en het onstuimigste noodweer op; en zo werd mij, hoe vurig ik daarnaar ook verlangde, niet het profijt geschonken van de rust om samen met jou terug te keren tot de beoefening van die studiën die ons van jongs af aan zo na aan het hart hadden gelegen. Want zoals ik als jongeman verzeild raakte in de verstoring van de oude politieke orde en tijdens mijn consulaat midden in een beslissende machtsstrijd belandde, zo heb ik mij deze hele periode na mijn consulaat moeten inzetten tegen die vloedgolven die, aanvankelijk door mijn optreden gekeerd voordat ze de staat konden schaden, vervolgens op mijzelf neersloegen. Maar ondanks deze woelige omstandigheden en mijn benauwend tijdsgebrek wil ik toch de roepstem van mijn studiën volgen en alle tijd die de intriges van mijn vijanden, de belangen van mijn vrienden en de staatszaken mij overlaten bij voorkeur aan het schrijverschap wijden. Zeker zal ik jouw aansporingen en verzoeken, broer, niet naast mij neerleggen, want niemands gezag en wensen wegen voor mij zwaarder dan de jouwe. Ik wil dan nu de herinnering ophalen aan een oud gebeuren.”

 

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Cicero (3 januari 106 v. Chr. – 7 december 43 v. Chr.)
Standbeeld voor het paleis van justitie in Rome 

 

 

De Belgische schrijver Jean Muno (pseudoniem van Robert Burniaux) werd geboren in Molenbeek op 3 januari 1924. Zie ook alle tags voor Jean Muno op dit blog.

Uit: Histoires singulières

« Au détour de l’avenue, Walter se trouva devant un décor qui n’avait plus de fond. La chaussée et ses rails luisants creusaient un tunnel rectiligne à travers la nuit. Il dépassa les dernières maisons. Cette obscurité plus épaisse, cette ombre qui s’épanchait dans l’ombre, il crut que c’était le fleuve et qu’il s’engageait sur un pont qu’il ne connaissait pas. Un pont d’une largeur insolite. Il devait être de construction récente, comme l’attestait la blancheur mate de la pierre encore poudreuse. On eût dit une gigantesque construction d’enfant, un échafaudage minutieux et fragile, un piège de craie. À moins que tout cela ne fût qu’un jeu de lignes infinies, celles des rails, des trottoirs et des parapets, convergeant là-bas, en un mystérieux foyer, au plus obscur de l’autre rive. Sur legarde-fou, tous les vingt ou trente mètres, l’architecte avait disposé des lampadaires Belle Époque, comme autant de cierges qui n’éclairaient qu’eux-mêmes. Walter s’arrêta. Ce n’était pas un pont ! Le réverbère qu’il venait de dépasser était le douzième, et il y en avait d’autres devant lui, beaucoup d’autres, qui l’attendaient en une file interminable. Alors ? Une route, une digue… À droite, dans un creux de la nuit, des lumières s’apercevaient, comme les feux d’un bivouac. Mais à gauche, devant, partout ailleurs, régnait l’obscurité la plus totale, au travers de laquelle les lampadaires surannés jetaient une passerelle dérisoire. « Le moment est venu d’oser », pensa Walter.
Il crut entendre la respiration de la mer. Ainsi donc, c’était bien une digue. Voici longtemps, peut-être dans son enfance, il l’avait déjà parcourue. À gauche s’étendait une immense plage dorée qui descendait très doucement vers l’Océan. Il y avait du soleil, on distinguait au loin les dunes vierges. Le nom chantait encore dans sa mémoire :les dunes de Pyla. Pourtant, cette fois-là aussi, il avait renoncé. Pour une raison médiocre, peur de se perdre ou de désobéir, il avait rebroussé chemin. Il s’était promis de revenir, de marcher jusqu’au bout de la digue, jusqu’au pays natal, mais la promesse était restée non tenue, et tout cela, désormais, appartenait au souvenir, au remords, à la nuit. "

 

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Jean Muno (3 januari 1924 - 6 april 1988)
Cover

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver John Gould Fletcher werd geboren op 3 januari 1886 in Little Rock, Arkansas. Zie ook alle tags voor John Gould Fletcher op dit blog.

 

In The City Of Night (Fragment)

City of restlessness, city where I have tramped and wandered,
City where the herded crowds glance at me suspiciously, city where the churches are
locked, the shops unopened, the houses without hospitality,
City of restlessness,
Wrap me in your folds of shadow.
City of sleeplessness, city of cheap airless rooms, where in the gloom are heard snores
through the partition, lovers that struggle, couples that squabble, cabs that rattle,
cats that squall,
City of sleeplessness,
Wrap me in your folds of shadow.
City of feverish dreams, city that is being besieged by all the demons of darkness, city of
innumerable shadowy vaults and towers, city where passion flowers desperately and
treachery ends in death the strong:
City of night,
Wrap me in your folds of shadow.

 

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John Gould Fletcher (3 januari 1886 – 20 mei 1950)
Hier met zijn vrouw, de schrijfster van kinderboeken Charlie May Simon

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Jacob Balde S.J. werd geboren op 3 januari 1604 in Ensisheim in de Elzas. Zie ook alle tags voor Jacob Balde en voor Jacob Balde S.J. op dit blog.

Uit: Oden und Epoden

XXVII.
Lob der seligsten Jungfrau Maria (Fragmentt)

Wo beginnt Dein Sänger das kühne Werk doch,
Hochgepries'ne Frau Du von hundert Zungen!
Preisenswerthe hoch Du mit hundert Zungen!
Alles besingt Dich.

Hier die Berge rings den belaubten Scheitel
Neigen Dir, zum Himmel empor zu tragen;
Dort zu Deinem Lob sich erneut der Quelle
Sanftes Gemurmel.

Hermon's edler Hain, die Gefilde Sibma's
Und Engaddi's, Balhamons Garten,
Karmels hohe Gipfel sich freu'n, den hehren
Gast zu empfangen.

Küssen möchte Dich als behaarte Ceder,
Wie sie ragt auf Libanon's, der Südwest;
Küssen als Platane der Bach mit linder
Welle dich möchte.

Dich als Terebinthe das blonde Thal wünscht,
Die geschloss'ne Flur als Cypresse wünscht Dich:
Allen doch entreißt auf der Burg dich Sion's
Heiliger Felsen.

 

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Jacob Balde (3 januari 1604 – 9 augustus 1668)
Ensisheim

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e januari ook mijn blog van 3 januari 2016 en ook mijn blog van 3 januari 2016 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 3 januari 2007 en ook mijn blog van 3 januari 2008 en eveneens mijn blog van 3 januari 2009.

Geschreven door Romenu om 18:12 Reageer op dit bericht

Dirk Ayelt Kooiman

De Nederlandse schrijver en essayist Dirk Ayelt Kooiman werd geboren in Amsterdam op 3 januari 1946. Kooiman kwam zowel van vaders- als moederszijde uit families van predikanten en was een zoon van prof. dr. Willem Jan Kooiman (1903-1968), luthers predikant en hoogleraar, en Margaretha Alida Wumkes (1902-1996). Zijn moeder was een dochter van hervormd predikant dr. Geert Aeilco Wumkes (1869-1954). Kooiman was met Thomas Graftdijk oprichter en redacteur van Soma (1968-1972). Hij geldt, met Doeschka Meijsing, Nicolaas Matsier en Frans Kellendonk, als een uitgesproken representant van het literair tijdschrift De Revisor, dat als opvolger van Soma door hem en Graftdijk in 1974 werd opgericht en waarvan hij tot 1994 redacteur was. Hij zette in De Revisor zijn opvattingen over literatuur uiteen, die onder meer inhielden dat de anekdote en het realisme niet in de literatuur thuishoorden. Daartegenover stonden hij en zijn medestanders een meer analytische, geconstrueerde schrijfwijze voor, die de Revisor-auteurs de bijnaam 'academisten' opleverde. Kooiman schreef romans en verhalen. Met “Een romance” (1973) bereikte hij een groot publiek. Hij trok ook de aandacht met “De grote stilte” (1975) en “De vertellingen van een verloren dag” (1980). Zijn bekendste boek is de "non-fictieve roman “Montyn” (het levensverhaal van de kunstenaar Jan Montyn) uit 1982. Kooiman schreef ook een aantal film- en televisiescripts, onder meer voor “Prettig weekend, meneer Meijer” van Orlow Seunke (1978) en “De Dream” van Pieter Verhoeff (1985).

Uit: Een romance

“Half acht. Geen zuchtje wind dreef door de wijdgeopende vensters naar binnen. Het was of de atmosfeer, verlamd door de broeierige hitte, iedere beweging smoorde en zelfs te loom was om geluid doortocht te verlenen, want het was onnatuurlijk stil. De vochtige lucht omvatte ons, drukte ons neer, verstikte ons alsof we ondergedompeld lagen in een lauw en troebel bad. De lakens van het bed waren kleverig, ook de geringste aanraking met het lichaam van de ander was onaangenaam en zelfs benauwend. Ik draaide me om, terwijl ik me ertoe wist te dwingen achter mijn rug haar hand in de mijne te nemen om me te verontschuldigen voor deze verwijdering. Zo keek ik door het raam naar buiten.
Het huis stond op de top van een heuvel, die de hoogste van de omtrek was. Scherp omkaderd door het raamkozijn strekte zich een golvend landschap uit, geel en dor als een kokosmat, tot waar de horizon nevelig overvloeide in de lucht. Het licht van de ondergaande zon werd door een dun wolkendek verstrooid. Maar terwijl ik keek, roerloos, zonder veel besef van tijd, vormde zich een langgerekte wolkenformatie, die, nadat de zon bij wijze van afscheid - een dramatisch afscheid, alsof zij niet van plan was ooit nog eens terug te keren - nog een aureool van scherpgebundelde stralen had losgelaten, het vergezicht tenslotte afsloot als een hooggebergte.
Voor het huis was een erf. Rechts ervan stond een schuurtje, opgetrokken uit gehalveerde boomstammetjes en ruwe planken, met een dak van verbrokkeld teerpapier. Naast het schuurtje stonden de restanten van een ploeg, en een met mos begroeide theekist waarop ooit iemand zolang een heggeschaar had neergelegd. Aan de linkerzijde werd het erf beschut door een rijtje struiken, dat, hoewel sommige van top tot teen verdord waren en de overige in onregelmatige pieken opgeschoten, in de verte deed denken aan de heg die hij eertijds gevormd moest hebben. Tussen die voormalige heg en het schuurtje bevond zich een open ruimte, een kale plek, met wat dun gras en miezerig onkruid begroeid alsof de grond daar te hard of te onvruchtbaar was om sappiger gewassen te voeden. Zowel de plaats - tussen heg en schuur - als een lichte glooiing van het terrein wezen er dan ook op dat het erf via die plek eens verbonden moest zijn geweest met een pad - wat de hardheid van de grond ter plaatse zou kunnen verklaren.”

 

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Dirk Ayelt Kooiman (Amsterdam, 3 januari 1946)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Henk van der Waal

De Nederlandse dichter en filosoof Henk van der Waal werd op 3 januari 1960 geboren in Hilversum Van der Waal studeerde filosofie aan de Universiteit van Amsterdam en aan de Sorbonne. In 1995 debuteerde hij als dichter met de bundel “De windsels van de sfinx”, die werd onderscheiden met de C. Buddingh’-prijs. Zijn tweede bundel, “Schuldsanering”, verscheen in 2000 en werd genomineerd voor de Paul Snoek-poëzieprijs. Voor zijn bundel “De aantochtster” (2003) werd hij genomineerd voor de VSB-Poëzieprijs 2004. In 2007 publiceerde hij “Vreemdgang” en in 2010 volgde “Zelf worden”. Die bundel werd genomineerd voor de VSB-Poëzieprijs en be kroond met de Ida Gerhardt Poëzieprijs 2012.

 

cirkel

als het laat is, als de tijd zich
kromt in de schemer, als de
mist de velden bestookt met witte
wijven en de rimpels van het
land langzaam vollopen met een
zilverpapieren zwaarte, trekt de
taal zich terug in zijn doofstomme

cirkel

je speelt nog de troefkaart van
uitstel en lust, vlucht nog in tennis
en voetbal, maar eigenlijk draai je
al rond in de jubel van het totale af
laten weten: kijk maar hoe jij je kijkt
en hoe je al kijkend verhevigd raakt
in de staar van de zuiverste droom

 

 

opwinding

mag ik, hoewel je nu volledig zicht hebt
gekregen op het vergeten en ik tegen beter
weten in de rust waarin je nu gekeerd ligt
beduimel met verdriet, mag ik niettemin
af en toe aanstillen onder je arm van weemoed,
uitrusten onder het strooisel van je liefdesoog,
opleven in de lach die je was, in de

opwinding

waarmee je mij voedde, mag ik niettemin
af en toe nog een eindje met je op en
mag ik bij je als je van verre mij het verre
influistert en mag ik je voelen als je ‘s nachts
in mijn oor bijt om er je weldaad in te gieten
terwijl je tegelijkertijd je vinger drukt op
de vraag die telkens uitglijdt over mijn tong

 

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Henk van der Waal (Hilversum, 3 januari 1960)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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