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Berichten van 5 februari 2018 tot 6 februari 2018

Annelies Verbeke, Thomas von Steinaecker, Dermot Bolger, Felix Mitterer, Heinz Kahlau, Pramoedya Ananta Toer, John Henry Mackay, Ernst Wilhelm Lotz, Irmgard Keun

De Vlaamse schrijfster Annelies Verbeke werd geboren op 6 februari 1976 in Dendermonde. Zie ook alle tags voor Annelies Verbeke op dit blog.

Uit 30 Dagen

“Hij tilt de bak met sponzen, doeken, rollers en borstels uit de laadruimte en kiest een van de potten verf die hij heeft klaargezet. Pick Nick, uit de Joie de Vivre-collectie, voor de grootste keukenmuur, zijn suggestie, hun goedkeuring.
‘Alphonse!’ hoort hij wanneer hij langs de platte stenen in het korte gras naar de voordeur van een van de huizen wandelt.
Het is de vrouw die hier woont, een mooie vrouw met een zelfzekere stem, die hij heeft ontmoet op de avond dat ze de kleuren kozen. Haar sportkleren zien er nieuw uit, de stoffen tonen geen sporen van inspanning, het zweet parelt enkel op haar slapen, in een rand langs haar in een staart gebonden haren, ze wuift onwennig. Hij zet de verfpot neer zodat hij haar de hand kan drukken.
‘Je was hier toch nog niet lang?’ vraagt ze. ‘Mijn man is onze dochter naar school gaan brengen en ik dacht dat ik nog wel even kon gaan lopen, maar toen stond een stuk van het parcours onder water en raakte ik de weg kwijt.’
‘Ik ben er net’, zegt hij.
Hij zal hun keuken en woonkamer herschilderen, heeft op drie dagen gerekend, maar vermoedt nu dat het sneller kan: ze hebben zich zorgvuldig voorbereid. De gordijnen en de afdekplaatjes van de stopcontacten zijn al verwijderd. De meubels zijn naar het midden van de kamer geschoven en met lakens bedekt, het lange aanrecht is leeg.
Een zwarte hond rent buiten zinnen op hem af, glijdt uit, beukt met zijn kop tegen een tafelpoot, zet zijn tocht niet minder wervelend verder.
‘Björn!’ roept de vrouw.
‘Dag Björn’, zegt hij. Kwispelend besnuffelt de hond zijn uitgestoken hand, laat dan een wind en draait zich er geschrokken naar om.
De vrouw lacht met hem mee, tot Björn weer in razernij ontsteekt en zij het dier bij de halsband naar de aanpalende kamer sleurt, waar ze hem opsluit. ‘Ik denk dat hij een meervoudige persoonlijkheid heeft!’ schreeuwt ze over het radeloze gehuil achter de deur heen. ‘En hij mist de kat! Benny! Benny en Björn! Zoals bij ABBA?!’
Het uiterlijk van de hond doet meer denken aan hardrockers uit de late jaren zeventig, vindt Alphonse.”

 

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Annelies Verbeke (Dendermonde, 6 februari 1976)

 

 

De Duitse schrijver en journalist Thomas von Steinaecker werd geboren op 6 februari 1977 in Traunstein. Zie ook alle tags voor Thomas von Steinaecker op dit blog.

Uit:Die Verteidigung des Paradieses

„Eine Kuh und ein alter Mann mit Schlapphut, grauem Bart und einem knorrigen Stab in der Hand schmiegen die Köpfe aneinander. Vor lauter Seligkeit haben beide ihre Augen zu Schlitzen verengt. Darunter steht ein Wort, von dem ich, obwohl ich noch nicht lesen kann, weiß, was es bedeutet, weil es meiner Mutter so wichtig ist. ARTGERECHT. Nur mal fürs Protokoll: Ich habe niemanden aufgeweckt und bin ganz allein nachts in die Küche geschlichen.
Wenn ich meinen Eltern morgen davon erzähle, werden sie staunen. Vielleicht werden sie stolz auf mich sein. Wie die Zeit vergeht. Genau so sagen sie das manchmal. Ich führe die Kanten des Kartons an den Mund und spüre, wie die Milch durch meinen Körper fließt, durch meine Kehle, meine Brust, jetzt durch mein Herz, weiß und kalt.
Nur in absoluten Ausnahmesituationen rufe ich mir solche Glücksmomente deluxe aus der Voruntergangszeit ins Gedächtnis. Anders als sonst blieb ich also heute Morgen noch auf meiner Matratze liegen, während die anderen schon unten in der Stube rumorten. Jedes einzelne Altwort aus meiner Ich-hole-mir-Milch-aus-dem-Kühlschrank-Erinnerung flüsterte ich vor mich hin. Es ist ein ziemlicher Jammer, dass hier auf unserer Alm keiner mehr all die schönen Wörter braucht. Aber klar, was sollen die anderen auch mit Parkett, was mit Erbstückoder artgerecht anfangen, wenn das, was wirklich zählt, Vorräte, Ernteund Fleischheißt?
Ich stelle mir manchmal vor, die Altwörter wären kleine befellte Wesen und würden sterben, wenn man sich nicht richig um sie kümmert.“

 

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Thomas von Steinaecker (Traunstein, 6 februari 1977)

 

 

De Ierse dichter, schrijver en uitgever Dermot Bolger werd geboren op 6 februari 1959 in Dublin. Zie ook alle tags voor Dermot Bolger op dit blog.

Uit: The Family on Paradise Pier

“Eva thought it was glorious to wake up with this sense of expectation. The entire day would be spent outoors, with her family chattering away on the back of Mr Ffrench's aeroplane cart as Eva dangled her legs over the swaying side and held down her wide-brimmed hat with one hand in the breeze. Surely no other bliss to equal this. Her older sister Maud was asleep in the other bed in the room. Dust particles glistened in the early sunlight, creeping through a slat in the wooden shutters, the thin beam making the white washbowl beside the water jug even whiter. It was barely six o'clock but thirteen-year-old Eva could not stay in bed a moment longer. Nobody else was yet awake in Dunkineely. Soon the endless clank of the village pump would commence, but until then Eva had paradise to herself If she rose quietly she could go walking and be home again before the Goold Verschoyle household rose to prepare for today's picnic. Dressing on tiptoes so as not to wake Maud, Eva slipped downstairs. An old white cat beside the kitchen range lifted his head to regard Eva with a secretive look as she lifted the latch and escaped into the garden. The clarity of light enraptured her, with spider webs sketched by dew. Eva followed a trail of fox pawmarks along the curving path leading to the deserted main street, then took the lane that meandered down to the rocky Bunlacky shore. The sea breeze coming off St John's Point swept away her breath, filling Eva with a desire to shout in praise. She closed her eyes and formal hymns took flight in her mind like a flock of startled crows, with new words like white birds swooping down to replace them. The prayers that meant most were the ones which came unbidden at such moments:
`0 Lord whom I cannot hope to understand or see, maker of song thrush and skylark and linnet. Do with my life what you will. Bring me whatever love or torment will unleash my heart. Just let me be the person I could become if my soul was stretched to its limits.'
Eva opened her eyes, half-expecting white birds to populate the empty sky. Instead a few bushes bowed to the wind's majesty. As son of a Church of Ireland bishop, Father took his task seriously of instructing the boys in religion but Mother claimed that secretly he only went to church to sing.”

 

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Dermot Bolger (Dublin, 6 februari 1959)
Cover 

 

 

De Oostenrijkse schrijver (toneel, hoorspelen en draaiboeken) Felix Mitterer werd geboren op 6 februari 1948 in Achenkirch, Tirol. Zie ook alle tags voor Felix Mitterer op dit blog.

Uit: Krach im Hause Gott

„Als ich beim letzten Abendmahl den Kelch nahm und sagte: „Das ist mein Blut des neuen Bundes, das für viele vergossen wird", da schaute ich sie an, meine Mutter, und ich wußte, dieser Kelch ist ihr Schoß und dieser Wein ist ihr Blut. Ihr Blut genauso wie meines. Unser Blut. Wie soll also Heil entstehen, ohne sie, frage ich dich, Vater? Sie ist die Mutter des Alls, die göttliche Gnade, der Mutterschoß, aus dem alles hervorgeht. Wir müssen wieder zusammenfinden, Vater. Mann, Frau, Kind. Die neue, alte Dreifaltigkeit. So wie im Himmel also auch auf Erden. — Vater!
GOTT: Es stimmt. Es stimmt. Ich wollte allein die Macht. Ich war eifersüchtig auf sie. (Steht auf geht herum, lächelt.) Ich habe mir selbst eine Falle gestellt; kaum zu glauben. Aber — um einen Sohn zu haben, brauchte ich eine Mutter. Ich habe nicht damit gerechnet, daß mit ihr die Göttin zurückkehrt. (Zur Muttergottes:) Du verstehst, daß ich dir aus dem Weg gegangen bin.
SOHN: (umarmt Gott) Oh Vater! Ich bin so froh! Ich bin so froh! Jetzt gehen wir wieder zusammen, nicht wahr? GOTT: Ich weiß nicht, Sohn. Ich fürchte -SATAN: Herr, ich bitte dich! Du weißt genau, was kommen wird! Diesmal wird sie dich töten! Und mit dem Sohn allein herrschen! MUTTERGOTTES: Ich töte nicht, Satan. Ich nicht. Alles geschieht von selbst. Alles ist ein Kommen und Gehen. (Setzt sich.)
SATAN: Da! Hörst du sie? Da spricht die Allmutter. Sie verrät sich schon! Natürlich wird sie dich nicht töten! Sie wird nur dasitzen und still lächeln. Und du wirst vergehen. Und nie mehr wiederkommen. Sie hat ja den Sohn! Du wirst nicht mehr gebraucht! GOTT: Das ist meine Angst, ja. Meine jahrtausendealte Angst. Und doch wollte ich einen Sohn.
SATAN: Wenn du jetzt nachgibst, bist du tot! GEIST: Wir brauchen sie doch nicht, Vater! Ich bin doch da! Sie hat es ja selbst gesagt! Ich bin die weibliche Schöpfungskraft Gottes! Wir brauchen sie nicht!
SATAN: Sie soll sich gefälligst nicht so aufspielen! Als wären die Frauen die alleinig Guten, und wenn die Frau herrscht, dann lebt die Menschheit in Frieden und Freundschaft! Ist doch alles nicht wahr! Schau sie dir an, die Herrscherinnen, die Hetären, die Hausdrachen! Wo unterscheidet sich da bitte die Frau vom Mann? Hinterhältiger ist sie, gemeiner ist sie,…“

 

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Felix Mitterer (Achenkirch, 6 februari 1948)
Scene uit een opvoering in Regensburg, 2016

 

 

De Duitse dichter en schrijver Heinz Kahlau werd op 6 februari 1931 geboren in het dorpje Drewitz. Zie ook alle tags voor Heinz Kahlau op dit blog.

 

Kein Gott(Fragment)

Ich lebe jetzt. Mein Tod ist zu erwarten.
Danach vergehe ich so schnell wie Gras.
Von mir bleibt nur, was andere verwenden
zu ihrem Nutzen und zu ihrem Spaß.

Gedanken, Verse, ein paar Gegenstände,
durch mich entstanden, bleiben in der Welt.
Für eine Weile kann man sie noch brauchen,
bis das, was keinem nützlich ist, zerfällt.

Ich habe keinen Gott. Für alle Taten,
die ich begehe, muss ich Täter sein.
Kein Weltenrichter wartet, mich zu strafen –
für jeden Irrtum steh ich selber ein.

Ich habe keinen Vater, der mich tröstet.
Es gibt kein Wort, das unumstößlich ist.
Mich stützt kein Glaube. Keine weise Fügung
besitzt ein Maß, das meinen Nutzen misst.

Ich denke selbst. Ich habe keine Rettung
vor meinen Zweifeln, wenn die Furcht mich schreckt.
Ich hab die Grenzen meiner Höhn und Tiefen
in meinen eignen Träumen abgesteckt.

Ich hänge ab von der Natur von Menschen,
von allen Kräften für und gegen mich.
Die Welt, in der ich bin, ist gut und böse,
doch weiß ich – alles um mich ändert sich.

Nichts bleibt sich gleich. Wer wagt, sich einzurichten,
der richtet sich für Augenblicke ein.
In einer Welt, bestehend aus Bewegung,
da kann ich selber nur Bewegung sein.

Ich fürchte Menschen. Was sind Eis, was Fluten,
was Pest und Feuer gegen die Gewalt
des Untiers Mensch? Die Schreie seiner Opfer
sind, seit es Menschen gibt, noch nie verhallt.

 

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Heinz Kahlau (6 februari 1931 – 6 april 2012)

 

 

De Indonesische schrijver Pramoedya Ananta Toer werd geboren in Blora op Midden-Java op 6 februari 1925. Zie ook alle tags voor Pramoedya Ananta Toer op dit blog.

Uit: Excuses, in naam van de ervaring (Lezing, vertaald door H. Maier)

“Op 17 augustus 1945 ben ik Indonesisch staatsburger geworden, net als al die tientallen miljoenen andere inwoners van Indonesia destijds. Ik was twintig jaar oud. Etnisch gezien ben ik een Javaan; ik werd geboren en opgevoed om een Javaan te worden; het socio-etnisch mechanisme voerde me naar Javaanse idealen, naar de Javaanse cultuur, naar de Javaanse beschaving. Het dominante en meest omvattende element in zo'n Javaanse opvoeding is de woordkunst, krachtig en sterk, in geschreven en in mondelinge vormen, in toneel, muziek en liederen; daarin worden allerlei fragmenten uit het grote Mahabharata-epos gepresenteerd: een reusachtig bouwwerk van filosofische en moralistische verhalen, religieuze raadgevingen, en uiteraard voorschriften inzake het sociale en politieke leven. Eeuwenlang heeft het Mahabharata energie, creativiteit, conflicten weten te mobiliseren. Door toedoen van het Mahabharata zijn er tempels gebouwd, werden mythen over glorieuze vorsten gecreëerd en werden plaatselijke godheden tot dorpsgoden gedegradeerd. Evenzo in naam van het Mahabharata zijn er in de geschiedenis van mijn volk miljoenen mensen afgeslacht; uiteraard is het niet mogelijk om officiële cijfers te geven. Het Mahabharata vindt uiteindelijk een apotheose in "een buitengewoon bloedige broederkrijg' - en hierbij sluit ik aan bij de woorden van Benedict Anderson, hoogleraar aan Cornell University en kenner van Indonesia. Alle volkeren lijken een periode te moeten doormaken waarin ze door zo'n dorpscultuur, zo'n dorpsbeschaving bijeen worden gehouden. Zij die er in slagen zich te bevrijden uit die omknelling, worden de volkeren die de wereld beheersen.
Aan het begin van de zeventiende eeuw werd er in de Hollandse samenleving geld bijeengebracht om een aantal expedities te financieren; op zoek naar specerijen doorkruiste men de wereldzeeën en bezocht men steden en staten. Een tiental jaren later, om precies te zijn in 1614, vernietigde de sterkste en machtigste vorst van Java, Sultan Agung van Mataram, de grote handelsstad Surabaya, louter en alleen omdat hij zijn macht ook aan de kust erkend wilde zien. Er schuilt een zekere ironie in deze gebeurtenissen in mijn land: terwijl de Hollanders de gehele wereld rond trokken op zoek naar specerijen werd op Java Surabaya, de internationale doorvoerhaven bij uitstek voor diezelfde specerijen, vernietigd door een vorst uit het binnenland.”

 

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Pramoedya Ananta Toer (6 februari 1925 — 30 april 2006)
Cover biografie

 

 

De Duitse dichter, schrijver en anarchist John Henry Mackay werd geboren in Greenock op 6 februari 1864. Zie ook alle tags voor John Henry Mackay op dit blog.

Uit: Der Schwimmer

„Er hieß Franz Felder und war der Sohn sehr braver und sehr armer Eltern in Berlin O, der fünfte unter achten. Alle waren es stämmige Kerle mit dunklen Haaren und klaren Augen, und beide Eltern hatten vollauf zu tun, die hungrigen Mäuler vom Morgen bis zum Abend zu stopfen, von denen mindestens eines immer nach einer Stulle aufgesperrt war. Sie taten es redlich und gern, und zu hungern brauchte keines. Aber damit war auch der Kreis ihrer elterlichen Pflichten geschlossen, und sobald wie nur möglich blieben die Kinder einander und sich selbst überlassen und mußten sich mit durchs Leben helfen, so gut oder so schlecht, wie es eben ging.
Der Älteste lernte eben aus, als der kleine Franz geboren wurde, und nach diesem kamen dann noch drei, die – wie er vordem den vorhergegangenen älteren – so nun seiner Obhut mit anvertraut wurden, sobald er selbst auf den Füßen stehen konnte. Ohne viel Worte und ohne jede Zärtlichkeit herrschte immer ein gutes Zusammenhalten zwischen den Brüdern. Es äußerte sich hauptsächlich ebensowohl in derben Prügeleien, wie in solidarischem Durchhelfen bei allen kleinen und großen Fährlichkeiten ihrer im ganzen und großen recht mühseligen, aber nicht unglücklichen Jugend.
Er hatte das Schwimmen nie »gelernt«; wenigstens konnte er schwimmen, solange er zurückzudenken vermochte, und das war etwa bis in sein viertes Jahr. Damals fiel er auf einer Landpartie, deren Höhepunkt eine Kahnfahrt bildete, ins Wasser – die Frauen kreischten und die Männer fluchten, während er herausgeholt wurde; aber ihm machte die Sache Spaß, und er lachte seelenvergnügt, so daß jemand sagte: »Der fällt uns gleich zu seinem eigenen Vergnügen nochmal hinein...« – was die entsetzte Mutter veranlaßte, ihren Franz für diesen Tag wenigstens nicht mehr von der Seite zu lassen.
Aber das war eine jener Erinnerungen, die nur deshalb so stark in uns zu liegen scheinen, weil wiederholte Erzählungen anderer sie stürzen und halten.
In Wirklichkeit sah sich Franz Felder in seinen Gedanken zuerst als kleinen Jungen von fünf Jahren lange, lange, warme Sommernachmittagsstunden am Ufer der Spree bei Treptow. Seine Eltern wohnten damals in zwei kleinen, heißen Zimmern in einem Hinterhause der Fruchtstraße, aber der Vater hatte es zum großen Jubel der ganzen Familie fertig gebracht, für den Sommer auf einem der Felder am Treptower Bahnhof eine der vielen »Lauben« zu mieten, und man hatte nun ein winziges Stückchen Erde, auf dem man einige Kohlköpfe ziehen und zu dem man hinauspilgern konnte in dem stolzen Gefühl eigenen Besitztums.“

 

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John Henry Mackay (6 februari 1864 - 16 mei 1933)
Cover

 

 

De Duitse dichter Ernst Wilhelm Lotz werd geboren op 6 februari 1890 in Culm. Zie ook alle tags voor Ernst Wilhelm Lotz op dit blog. 

 

Wir fanden Glanz, fanden ein Meer, Werkstatt und uns

Wir fanden Glanz, fanden ein Meer, Werkstatt und uns.
Zur Nacht, eine Sichel sang vor unserem Fenster.
Auf unsern Stimmen fuhren wir hinauf,
Wir reisten Hand in Hand.
An deinen Haaren, helles Fest im Morgen,
Irr flogen Küsse hoch
Und stachen reifen Wahnsinn in mein Blut.
Dann dursteten wir oft an wunden Brunnen,
Die Türme wehten stählern in dem Land.
Und unsre Schenkel, Hüften, Raubtierlenden
Stürmten durch Zonen, grünend vor Gerüchen.

 

 

Kleine Sterne

Die Straße dehnt sich lang in rote Ferne.
Die Lampen glühen prall das Pflaster an.
Ich blick hinauf. Sehr dringend. Doch die Sterne
Sind lichtverwischt und zeigen sich nicht an.

Das macht mich traurig in der lauten Gasse.
Doch ich bin jung und gräme mich nicht gern.
Ich schau umher. Und finde lauter blasse,
Totmatte Augen. Keinen Augenstern.

Entmutigt lasse ich mich vom Strome treiben,
Die Hände tief in Taschen, durch die Stadt.
Und weiß, ich werde heute Verse schreiben,
Verhängt wie Sterne und wie Augen matt.

 

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Ernst Wilhelm Lotz (6 februari 1890 – 26 september 1914)
Culm (Tegenwoordig Chełmno in Polen)

 

 

De Duitse schrijfster Irmgard Keun werd geboren op 6 februari 1905 in Charlottenburg. Zie ook alle tags voor Irmgard Keun op dit blog.

Uit: Nach Mitternacht

„Einen Briefumschlag macht man auf und zieht etwas heraus, das beißt oder sticht, obwohl es kein Tier ist. Heute kam so ein Brief von Franz. »Liebe Sanna«, schreibt er mir, »ich möchte Dich noch einmal sehen, darum komme ich vielleicht. Ich konnte Dir lange nicht schreiben, aber ich habe oft an Dich gedacht, das hast Du sicher gewußt und gefühlt. Hoffentlich geht es Dir gut. Viele herzliche Grüße, meine liebe Sanna. Dein Franz.« Was ist mit Franz geschehen? Ob er krank ist? Vielleicht hätte ich mich gleich auf die Bahn setzen sollen und zu ihm nach Köln fahren. Ich bin nicht gefahren. Den Brief habe ich ganz klein zusammengefaltet und mir in den Ausschnitt gesteckt, da zerkratzt er mir jetzt die Brust. Ich bin müde. Alles war heute so aufregend und anstrengend, wie das ganze Leben jetzt überhaupt. Ich mag nicht mehr denken, ich kann nicht mehr denken — in meinem Gehirn sind nur noch helle Flecke, dunkle Flecke, die kreiseln durcheinander. Gern würde ich in Ruhe mein Glas Bier trinken, aber wenn ich das Wort Weltanschauung höre, weiß ich ja, daß Krach kommt. Die Gerd sollte es lassen, einen SA-Mann zu reizen, indem sie sagt: die Reichswehrleute haben schönere Uniformen und sehen auch sonst schöner aus — und wenn es schon einer von militärischer Rasse sein müsse, dann habe sie lieber einen von der Reichswehr. Natürlich flattern solche Worte wie rasende Hornissen um einen Kurt Pielmann und stechen ihn bis ins Innerste — und wenn er nicht sofort daran stirbt, wird er eben gemein. Man weiß doch Bescheid. Ganz krank sieht der Kurt Pielmann auf einmal aus und war vorher so fröhlich, er kann einem leid tun.“

 

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Irmgard Keun (6 februari 1905 – 5 mei 1982)
Cover

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 6e februari ook mijn blog van 6 februari 2011 deel 2.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2008 en eveneens mijn blog van 6 februari 2009.

Geschreven door Romenu om 19:07 Reageer op dit bericht

Geert Buelens, Ruth Lasters, Jan Prins, William S. Burroughs, Joris-Karl Huysmans, Terézia Mora, Philip Weiss, Rikkert Zuiderveld, Laurens Hoevenaren

De Vlaamse dichter, essayist en columnist Geert Buelens werd geboren in Duffel op 5 februari 1971. Zie ook alle tags voor Geert Buelens op dit blog.

 

Kwartet

Het omslaande blad bevat
de kern: het achteloze diepe
waarin de schacht het zoekt
resoneert
in het verhaal
het is

het buisworden van de geest een
stilgehouden uitrekken
van tamme vezels die zich dan
opwerpen

als een dam
een gespannen vlak
met vier man
op de uitkijk

wat ze samenbrengt
is
een toon.

 

 

Wetten

Er is een droom van duizeligheid die breekt
voor nodig om op het punt
te komen
het recht op nummer staan
op te geven en het gaan

naar wie daar loopt te vragen
aan te vangen. Die opent je
de mond en de slagschaduw valt binnen
bereik. Handen en degens kruisen

tot zich de wending aan-
dient, het vliegwiel los
draait en het vlakke
kraakt. Geslepen

buigt het mes zich in de wand waar
het wacht

tot de dag dat de vos
heerst
als de stilte
onder een tol.

 

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Geert Buelens (Duffel, 5 februari 1971)

 

 

De Vlaamse dichteres en schrijfster Ruth Lasters werd geboren in Antwerpen op 5 februari 1979. Zie ook alle tags voor Ruth Lasters op dit blog.

 

Deken

Ik wikkel deze avond in een deken en draag hem naar een tuin.
Niet naar de jouwe, Lief (gemakzucht is voor een gedicht wat
noorderlicht voor remslaap is). Maar naar een tuin die aan de jouwe

grenst, zo tergend dicht dat jij nooit zeker weten kan of ik mij van
adres vergiste of met opzet fout geleverd heb uit kleine, zachte
wraak. Waarom ook niet

een aarden weg - waarlangs jij nooit - naar míjn middernacht
Smokkelen
van plaatsen dus naar tijdstippen en omgekeerd, voor een

bewust gekoppeld nu en hier, zelf samengesteld heden.

 

 

Co

Jij mag ons hebben deze week, helemaal verzinnen
en daarna ik, co-ouderschap van de verbeelding
Ik geef een nachthemd mee om me gauw aan te
denken als je mijn tepel niet meer weet, vergeet hoe hij

soms op de bedrand valt, verstart. Een sjaal om voor
mijn mond te knopen als het trekken van mijn
bovenlip, trillen van mijn linkermondhoek je
ontbreekt. En je mag ons overal naar mee, Se-

attle, slaapkamers van tandvlees, behalve naar die
dag aan zee. Onverdraaglijk zou ik het vinden
dat je ons uit gemakzucht gewoon
herinnert.

 

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Ruth Lasters (Antwerpen, 5 februari 1979)

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Jan Prins (pseudoniem van Christiaan Louis Schepp) werd geboren in Rotterdam op 5 februari 1876. Zie ook alle tags voor Jan Prins op dit blog.

 

Het licht

Wij zaten aan het kalme plein,
voor 't open venster van ons klein
vertrek, de avond te beschouwen.
Wij zagen hoe de hemel, bleek
en ver, over de gevels week
van de ons omringende gebouwen.

De gave stammen, vast en rond,
van olmen stegen uit de grond
en hoog, om de verspreide kronen,
zagen wij voorjaarsvogels al
de uitgebreide schemerhal
met hunne omzwervingen bewonen.

Wij konden nog het klaar geluid
horen voorbij ons gaan, dat uit
de verte kinderstemmen maken.
Een late zang bereikte ons, die
verliep. Toen zei-je aandachtig: „zie
„o zie het licht over de daken ..."

Wij liepen in de luide stad,
waar onze liefde zoveel had
gevonden en zoveel geleden.

 

 

De Schutsluis

De tjalken schieten aan tussen de strakke dijken
en vullen 't glad kanaal met driftig schuimgedruis,
totdat zij met een vaart hun lange zeilen strijken
en glijdend binnengaan in 't veilig vak der sluis.

Daar dringen zij dooreen: de harde boorden kraken,
zodra een druk rumoer zich opzet in de lucht,
totdat de wachters weer de poorten open maken,
en al dat ongeduld ver in de ruimte vlucht.

Dan lijkt de morgen stil na 't jong geluid, dat heen is
en ons verliet, nog vóór 't zijn volle groei begon,
en in de lege sluis, waar 't licht nu weer alleen is,
drijft enkel nog wat schuim, dat schittert in de zon.

 

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Jan Prins (5 februari 1876 – 9 februari 1948)

 

 

De Amerikaanse schrijver William S. Burroughs werd geboren in Saint Louis (Missouri) op 5 februari 1914. Zie ook alle tags voor William S. Burroughs op dit blog.

 

Advice for Young People

I am sometimes asked if I have any words of advice for young people.
Well, here are a few simple admonitions for young and old, man and beast.

Never interfere in a boy and girl fight.

Beware of whores who say they don't want money. The hell they don't.
What they mean is that they want more money; much more, these are the most expensive whores what can be got.

If you're doing business with a religious son of a bitch, get it in writing; his word isn't worth shit, not with the good Lord telling him how to fuck you on the deal.

If, after having been exposed to someone's presence, you feel as if you've lost a quart of plasma, avoid that presence. You need it like you need pernicious anemia.

We don't like to hear the word "vampire" around here; we're trying to improve our public image. Building a kindly, avuncular, benevolent image; "interdependence" is the keyword -- "enlightened interdependence".

Life in all its rich variety, take a little, leave a little. However, by the inexorable logistics of the vampiric process they always take more than they leave -- and why, indeed, should they take any?

Avoid fuck-ups. Fools, I call them. You all know the type -- no matter how good it sounds, everything they have anything to do with turns into a disaster. Trouble for themselves and everyone connected with them.
A fool is bad news, and it rubs off -- don't let it rub off on you.

Do not proffer sympathy to the mentally ill; it is a bottomless pit. Tell them firmly, "I am not paid to listen to this drivel -- you are a terminal fool!" Otherwise, they make you as crazy as they are.

Above all, avoid confirmed criminals. They are a special malignant strain of fool.

 

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William S. Burroughs (5 februari 1914 – 2 augustus 1997)
Hier met Davis Bowie (links) in 1974

 

 

De Franse dichter en schrijver Charles-Marie-Georges Huysmans werd geboren op 5 februari 1848 in Parijs. Zie ook alle tags voor Joris-Karl Huysmans op dit blog.

Uit: Against The Grain (Vertaald door John Howard)

“The Floressas Des Esseintes, to judge by the various portraits preserved in the Château de Lourps, had originally been a family of stalwart troopers and stern cavalry men. Closely arrayed, side by side, in the old frames which their broad shoulders filled, they startled one with the fixed gaze of their eyes, their fierce moustaches and the chests whose deep curves filled the enormous shells of their cuirasses.
These were the ancestors. There were no portraits of their descendants and a wide breach existed in the series of the faces of this race. Only one painting served as a link to connect the past and present—a crafty, mysterious head with haggard and gaunt features, cheekbones punctuated with a comma of paint, the hair overspread with pearls, a painted neck rising stiffly from the fluted ruff.
In this representation of one of the most intimate friends of the Duc d'Epernon and the Marquis d'O, the ravages of a sluggish and impoverished constitution were already noticeable.
It was obvious that the decadence of this family had followed an unvarying course. The effemination of the males had continued with quickened tempo. As if to conclude the work of long years, the Des Esseintes had intermarried for two centuries, using up, in such consanguineous unions, such strength as remained.
There was only one living scion of this family which had once been so numerous that it had occupied all the territories of the Ile-de-France and La Brie. The Duc Jean was a slender, nervous young man of thirty, with hollow cheeks, cold, steel-blue eyes, a straight, thin nose and delicate hands.
By a singular, atavistic reversion, the last descendant resembled the old grandsire, from whom he had inherited the pointed, remarkably fair beard and an ambiguous expression, at once weary and cunning.”

 

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Joris-Karl Huysmans (5 februari 1848 – 12 mei 1907)
Karikatuur door Coll-Toc (Alexandre Collignon en Georges Tocqueville), 1885.

 

 

De Hongaarse, Duitstalige, schrijfster en vertaalster Terézia Mora werd geboren op 5 februari 1971 in Sopron. Zie ook alle tags voor Terézia Mora op dit blog.

Uit: Der einzige Mann auf dem Kontinent

„(Sie heißen Sascha, auch das gefällt mir an Ihnen. Gleichzeitig erscheinen Sie mir aber auch zwielichtig. Darf ich vielleicht sehen, was drin ist? nein, das darf ich nicht.)
Sie hätte ruhig fragen können. Der gut aussehende Mann hätte ihr bereitwillig das Paket über den Tresen geschoben und gesagt: Geld. Frau Bach hätte es für einen Scherz gehalten oder für etwas Übertragenes, sie hätte gelächelt, hätte den Karton genommen, ihn geschüttelt. Es hätte geraschelt. Papiergeld, hätte der eilige Mann gesagt und auf die Uhr geschaut.
Er schreckte hoch – Ich schlafe nicht! Ich schlafe nicht – schlief wieder ein und erwachte ein zweites Mal. Er lag in seinem Bett, in seinem Schlafzimmer. Ein Doppelbett, ein Schrank, eine Kommode, ein Frisiertisch, ein Herrendiener, ein Wäschekorb. Keine Stockrosen. Die zwei großen Helligkeiten dort sind die Fenster. Sie waren angekippt, die Tür stand offen, es zog ein wenig, unten auf der Straße rauschte der Verkehr. Mehr als um 7, weniger als um 9. – also ist es um 8? Wo ist mein Handy, wo ist meine Uhr? Ist Flora noch da? – aber die Sonne, als stünde sie schon höher. Es wird wieder heiß werden. Ein einfliegendes Flugzeug zog über das Haus hinweg und war, solange es dauerte, lauter als alles andere. (Ja, die Wohnung ist in der Einflugschneise, aber ansonsten ist sie sehr schön: Maisonette, 4 Zimmer, 2 Bäder, eine Terrasse zum Park.) als das Flugzeug vorbei war: Flora?
Keine antwort.
Er seufzte und rollte sich aus dem Bett. Er ist ein korpulenter Mann, 106 Kilo bei 178 cm Körpergröße, zum Glück ist das meiste davon Knochen, der Rest konzentriert sich in der kompakten Halbkugel eines Bauches, fest und glatt wie der Bauch einer Schwangeren, und darüber, leider, einpaar Männertitten, aber siesagt, sie liebt mich, wie ich bin, und es gibt keinen Grund, ihr nicht zu glauben.
Bestimmt ist sie schon auf der Terrasse.“

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Terézia Mora (Sopron, 5 februari 1971)

 

 

De Oostenrijkse schrijver Philip Weiss werd geboren op 5 februari 1982 in Wenen. Zie ook alle tags voor Philip Weiss op dit blog.

Uit: Tartaglia

„Das Weiß der Sprache von den Wänden zu lecken, mit viel Speichel lösen und sachte ablecken und schlucken, in den Tag schlucken mit seinen Schatten, Gewächsen, und immerzu mit Lust schlecken, ohne einem störrischen Schmerz anheimzufallen, einer Melancholie, unmerklich und plötzlich und ohne dabei zu verstummen, sagte er, das wäre das, wovon im Stillen, ganz mit sich selbst, die Rede sei. Eine Harztraube kosten, so sagte er, in diesen Bildern, für mich vage, für ihn eine Genauigkeit in seiner eigensten Vorstellung, sodass ich niemals widersprach. Wie mir auch jetzt erst klar wird, dass er nur in seiner eigenen Sprache die Dinge betrachtete, ertastete in seinen Worten, Feldern, fremd, oft über die Grenzen des Verstehens hinaustastete, in ihren Bedeutungen nur erahnbar für mich und mehr noch für andere, die daran nicht gewohnt waren, ein Spiel, damit kein Mundtod geschieht, so sagte er, kein Klebemund, damit nicht das Harz bereits im Mund erstarrt, an den Zähnen, Lippen, Zungenrand klebt und zur Falle wird. Man muss mit Lust lecken ohne Ende und schichten im Inneren und davon bleich werden, ein Speichellecker, bleich und bleicher und dennoch immer weiterschichten, um an ein Ende zu gelangen oder irgendwohin, sagte er, aber niemals tonlos sein, immer Stimme haben.“

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Philip Weiss (Wenen, 5 februari 1982)

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en zanger Rikkert Zuiderveld werd geboren in Groningen op 5 februari 1947. Zie ook alle tags voor Rikket Zuiderveld op dit blog.

 

Noach

1.
Dit is het moeilijkst: ziende blind te blijven,
horende doof voor al het stom gezeik
van schamperaars die bol staan van gelijk
en arme timmerlui tot wanhoop drijven.

Het was die vreemde stem, toch zo vertrouwd,
die mij in dit ontaarde hout doet zagen.
Ik zwijg terug. De rugpijn zal ik dragen,
het lot van wie aan dromenboten bouwt.

Zij slaan elkaar de gore hersens in,
totdat de hemel naar beneden dondert
en ze verzuipen, niemand uitgezonderd.

Ik neem het hout weer op, bijt op mijn tanden.
Straks word ik oud met de herinnering
van die vervloekte splinters in mijn handen.

 

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Rikkert Zuiderveld (Groningen, 5 februari 1947)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse dichter en schrijver Laurens Hoevenaren uit Brummen werd geboren in 1960. Zie ook alle tags voor Laurens Hoevenaren op dit blog.

 

Laat ons de woorden zien (voor te vroeg gestorven dichters)

ze spoelen aan er is geen horizon
te zien
wanneer men evenwijdig tussen golven
verlaten in de Noordzee zwemt

we lezen op de ruggen van verdronkenen
de namen van onszelf
en zien daar het bestaan in schuim
en bloed of zout gespeld
een draadalg in een vraagteken

de dans stopt niet we wijzen
de patronen aan en snijden oesters open
parels rauw vlees
het is ons om het even

tot iemand zegt is er een god

die met zijn vinger deze mens
beschreven heeft

laat ons een spiegel -

laat ons de woorden
zien
die zijn gebleven

 

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Laurens Hoevenaren (Brummen, 1960)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e februari ook mijn blog van 5 februari 2017 deel 1 en eveneens deel 2.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2008 en eveneens mijn blog van 5 februari 2009.

Geschreven door Romenu om 18:41 Reageer op dit bericht

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