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Berichten van 10 februari 2018 tot 11 februari 2018

Karneval (Ludwig Thoma)

 

Bij Carnaval

 

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Karneval door Fritz Steisslinger, 1934

 

 

Karneval

Väter, hört mich, Mütter, hört die Mahnung,
Jetzt kommt wieder jene Zeit – versteht! –,
Wo so manche Tugend ohne Ahnung
Der Besitzerin abhanden geht.

Beutesuchend schleicht umher das Laster;
Wer ist sicher, daß ihm nichts geschieht,
Wenn man jetzt der Busen Alabaster
Und beim Hofball auch die Nabel sieht?

Von den Blicken kommt es zur Berührung,
Irgendwo zu einem Druck der Hand,
Und so manches Mittel der Verführung
Sei aus Scham hier lieber nicht genannt!

Wenn an hochgewölbte Männerbrüste
Sich das zarte Fleisch der Mädchen drängt,
Regen sich von selbst die bösen Lüste
Und was sonst damit zusammenhängt.

Darum Eltern, wenn die Geigen klingen
Und die Klarinette schrillend pfeift,
Hütet eure Tochter vor den Dingen,
Die sie hoffentlich noch nicht begreift!

 

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Ludwig Thoma (21 januari 1867 – 26 augustus 1921)
Oberammergau, de geboorteplaats van Ludwig Thoma

 

 

Zie voor de schrijvers van de 11e februari ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 10:20 Reageer op dit bericht

Maryse Condé, Else Lasker-Schüler, Kazys Bradūnas, Gerhard Kofler, Roy Fuller, Karoline von Günderrode, Hermann Allmers

De Franse schrijfster Maryse Condé werd op 11 februari 1937 in Pointe-à-Pitre op Guadeloupe geboren. Zie ook alle tags voor Maryse Condé op dit blog.

Uit: Wie Spreu im Wind (Vertaald door Uli Wittmann)

„Abdullahi trat ein. Sein Blick streifte Abdel Salam nur leicht. Und doch wusste das Kind, dass dem Vater nichts entgangen war. Weder die Tränenspuren auf seinen Wangen noch Maryems Verwirrung oder ihre durcheinandergeratenen Schleier. Abdel Salam hob seine Holztafel auf, die er auf den Boden gelegt hatte, und ging hinaus. Als Maryem und Abdullahi allein waren, sagte dieser erbost: »Wenn das so weitergeht, schicke ich ihn zu meinem Bruder nach Daura. Er bittet mich schon seit einem Jahr darum. Aus Schwäche habe ich bisher noch gezögert. Aber du gehst zu weit. Was willst du aus dem Jungen machen? Einen Weichling, der meinem Namen Schande macht?« Maryem nahm die Zurechtweisung demütig hin. Denn sie hatte große Angst davor, ihr Mann könnte seine Drohung wahr machen und sie erneut den Ängsten aussetzen, die sie vierzehn Jahre zuvor ausgestanden hatte, als ihr erster Mann, Tiekoro, sie von ihrem Sohn Mohammed getrennt hatte. Um das zu vermeiden, war sie zu allem bereit und setzte eine Maske völliger Ergebenheit auf. Abdullahi sagte versöhnlicher: »Ich habe unserem Sohn eine bewaffnete Eskorte entgegengeschickt, damit ihm bei all diesen Maradawa3, die die Straßen unsicher machen, nichts zustößt.« Wie aufmerksam Abdullahi doch trotz all seiner Starrheit und Sittenstrenge war! Und wie zartfühlend sein Herz sein konnte! Voller Dankbarkeit fragte sie ihn: »Wann, glaubst du, wird er bei uns sein?« Aber obwohl sie versuchte, sich zu beherrschen, lag auch diesmal noch zu viel Leidenschaft in ihrer Frage, und Abdullahi, erneut verstimmt, entfernte sich mit den Worten: »Das weiß Allah allein!«

 

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Maryse Condé (Pointe-à-Pitre, 11 februari 1937)
Cover

 

 

De Duitse schrijfster en dichteres Else Lasker-Schüler werd geboren in Elberfeld op 11 februari 1869. Zie ook alle tags voor Else Lasker-Schüler op dit blog.

Uit: Freunde – Doktor Benn

„Er steigt hinunter ins Gewölbe seines Krankenhauses und schneidet die Toten auf. Ein Nimmersatt, sich zu bereichern an Geheimnis. Er sagt: »Tot ist tot«. Dennoch fromm im Nichtglauben liebt er die Häuser der Gebete, träumende Altäre, Augen, die von fern kommen. Er ist ein evangelischer Heide, ein Christ mit dem Götzenhaupt, mit der Habichtnase und dem Leopardenherzen. Sein Herz ist fellgefleckt und gestreckt. Er liebt Fell und er liebt Met und die großen Böcke, die am Waldfeuer gebraten wurden. Ich sagte einmal zu ihm, Sie sind allerleiherb, lauter Fels, rauhe Ebene, auch Waldfrieden, und Bucheckern und Strauch und Rotrotdorn und Kastanien im Schatten und Goldlaub, braune Blätter und Rohr. Oder Sie sind Erde mit Wurzeln und Jagd und Höhenrauch und Löwenzahn und Brennesseln und Donner. Er steht unentwegt, wankt nie, trägt das Dach einer Welt auf dem Rücken. Wenn ich mich vertanzt habe, weiß ich nicht, wo ich hin soll, dann wollte ich, ich wäre ein grauer Samtmaulwurf und würfe seine Achselhöhle auf und vergrübe mich in ihr. Eine Mücke bin ich und spiele immerzu vor seinem Angesicht. Aber eine Biene möcht ich sein, dann schwirrte ich um seinen Nabel. Lang bevor ich ihn kannte, war ich seine Leserin; sein Gedichtbuch – Morgue – lag auf meiner Decke: Grauenvolle Kunstwunder, Todesträumerei, die Kontur annahm. Leiden reißen ihre Rachen auf und verstummen, Kirchhöfe wandeln in die Krankensäle und pflanzen sich vor die Betten der Schmerzensreichen an. Die kindtragenden Frauen hört man schreien aus den Kreißsälen bis ans Ende der Welt. Jeder seiner Verse ein Leopardbiß, ein Wildtiersprung. Der Knochen ist sein Griffel, mit dem er das Wort auferweckt.“

 

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Else Lasker-Schüler (11 februari 1869 - 22 januari 1945) 
Lasker Schueler: Der Schlangenanbeter, 1921

 

 

De Litouwse dichter Kazys Bradūnas werd geboren in Kiršai, Rayon Vilkaviškis, op 11 februari 1917. Zie ook alle tags voor Kazys Bradūnas op dit blog.

 

Von Ragnit bis Varniai

Ich blicke zur weißen Wolke in Ragnit
Nach Varniai ziehend
Und es ist mir ruhig.
Dort wundern sich die Brüder beim Zusammentreffen
Doch über die Uneinfachheit einfacher Worte

Wenn sie sich in die Buchstaben verwandelt sprechen,
So höre ich das ganze Litauen,
Wie es "Vaterunser" liest
Mit buchstabewerdendem Wort

 

 

Lithuanian Graves In Siberia

The taiga burns in northern flames.
Graves clutch crosses.
Above them, slowly winging,
Glide hawks, black hawks.

A storm assaults the sky.
Underground blows resound.
The souls of the dead are tranquil,
The homeland voices are calm.

Enough sod for the bones.
Yet easier in ashes.
Blooms a blood red flower
In the palms of eternity.

There is no one around.
No one ever comes.
The earth is equally good,
If in suffering you tired.

Northern flames dim in the taiga.
Graves don't release their crosses.
And upon them, slowly winging,
Settle hawks, black hawks.

 

Vertaald door Jurgis Bradūnas

 

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Kazys Bradūnas (11 februari 1917 - 9 februari 2009)
Op een postzegel uit 2017 

 

 

De Oostenrijkse dichter Gerhard Kofler werd geboren op 11 februari 1949 in Bozen. Zie ook alle tags voor Gerhard Kofler op dit blog.

 

Atemzüge

und von wo
wird das meer eindringen?

ich höre
sein rauschen
und schwimme
ihm entgegen
mit offenen
augen

fisch
in der luft
vogel
auf der welle

das fenster
der matamorphosen
weit geöffnet
trinke ich seine
erinnerungen

atemzug
um atemzug
nehm ich
das meer auf

 

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Gerhard Kofler (11 februari 1949 - 2 november 2005)

 

 

De Engelse dichter en schrijver Roy Fuller werd geboren op 11 februari 1912 Failsworth in Lancashire. Zie ook alle tags voor Roy Fuller op dit blog.

 

The Festival

The natives are singing by the shining arch
Whose whiteness breaks the gazing jeweled sky.
The skin is mirrors; march and counter-march
Display the painted feathers, dazzlingly
The curling snowy wool. The dancers shout,
The priests are gorgeous. The blue plain is dry.
Under the ritual robes the sores break out,
Concealed there are the scars and stumps of war.
The whole and dying move alike in rout:
And the most agile are the lepers or
Most lovely the disfigured; the deficient
Are priests, the temporal leaders, skilled in lore:
In general sloth evil alone efficient.
What squirming grub is in this severed fruit?
Certainly the king, alone within his tent,
Is simple, aging. He plays upon a lute
And looks into a glass to see the lips
That though the dream persists can still stay mute—
The sweating mighty dream in which he grips
A knife, before the people, on a dais,
And throws away his flesh, away.... He sips
A scented cup. He ponders on the ways
In which his innocent life may take the weight
Of the nation's sin, but whereby still it stays
Among the plucked string and the golden plate.
But this is folly: there is no way, none:
For history has crystals which are fate,
And all the tiny accidents upon.

 

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Roy Fuller (11 februari 1912 – 27 september 1991)
Cover

 

 

De Duitse dichteres Karoline von Günderode werd geboren op 11 februari 1780 in Karlsruhe. Zie ook alle tags voor Karoline von Günderode op dit blog.

 

Die Töne

Ihr tiefen Seelen, die im Stoff gefangen,
Nach Lebensodem, nach Befreiung ringt;
Wer löset eure Bande dem Verlangen,
Das gern melodisch aus der Stummheit dringt?
Wer Töne öffnet eurer Kerker Riegel?
Und wer entfesselt eure Aetherflügel?

Einst, da Gewalt den Widerstand berühret,
Zersprang der Töne alte Kerkernacht;
Im weiten Raume hier und da verirret
Entflohen sie, der Stummheit nun erwacht,
Und sie durchwandelten den blauen Bogen
Und jauchzten in den Sturm der wilden Wogen.

Sie schlüpften flüsternd durch der Bäume Wipfel
Und hauchten aus der Nachtigallen Brust,
Mit muthigen Strömen stürzten sie vom Gipfel
Der Felsen sich in wilder Freiheitslust.
Sie rauschten an der Menschen Ohr vorüber,
Er zog sie in sein innerstes hinüber.

Und da er unterm Herzen sie getragen,
Heist er sie wandlen auf der Lüfte Pfad
Und allen den verwandten Seelen sagen,
Wie liebend sie sein Geist gepfleget hat.
Harmonisch schweben sie aus ihrer Wiege
Und wandlen fort und tragen Menschenzüge.

 

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Karoline von Günderode (11 februari 1780 - 26 juli 1806)
Karoline-von-Günderrode-Haus in Freigericht-Somborn

 

 

De Duitse schrijver Hermann Ludwig Allmers werd geboren op 11 februari 1821 in Rechtenfleth aan de Weser. Zie ook alle tags voor Hermann Allmers op dit blog.

 

Dahin

Manch schöne Stunde schlug mir einst,
Ich höre den Klang noch heut,
Der summt und schauert durch mein Gemüth,
Wie verhallendes Glockengeläute.

Und manchen Trost und manchen Traum
Hab' ich zu Grabe getragen;
Ein großer Friedhof ward davon,
Ich sehe die Male ragen.

Nun tret' ich still von Mal zu Mal
Und sinne, was es bedeute,
Im Herzen tief vom verlornen Glück
Das verhallende Glockengeläute.

 

Viel tausend Jahr

Viel tausend Jahr' hat der Himmel gelacht,
Bevor man hat an dich gedacht;
Die Blumen, sie blühten, die Vögel, sie sangen,
Eh' dir ein Frühling aufgegangen;
Von tausend Tagen unendlicher Lust
Hast nichts, o, Menschenkind, gewußt,
Und doch ist's dir nicht eben leid
Um jene nicht genoss'ne Zeit.
Warum willst du dich nun beklagen,
Daß wenn sie dich zu Grabe traben,
Du wieder von viel tausend Jahren
Wirst nichts empfinden und nichts erfahren?

 

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Hermann Allmers (11 februari 1821 - 9 maart 1902)
Gedenkplaat aan de Rudelsburg bij Saaleck

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 11 februari 2007 en ook mijn blog van 11 februari 2008 en eveneens mijn blog van 11 februari 2009.

Geschreven door Romenu om 10:19 Reageer op dit bericht

Rachilde, Johannes van Melle, Lydia Child, Marie-Joseph Chénier, Bernard de Fontenelle, Honoré d'Urfé, Rudolf Hans Bartsch

De Franse schrijfster Rachilde werd geboren als Marguerite Vallette-Eymery in Périgueux op 11 februari 1860. Zie ook alle tags voor Rachilde op dit blog.

Uit: La Tour d'amour

« On ravitaille à Ar-Men. Est-ce que vous savez cela, mon brave ? Moi, je ne savais rien, sinon que j'étais content. — Oh ! que je dis honnêtement, demeurer planté en mer ou s'y promener, c'est toujours la même salaison. Je ne crains pas les corvées, j'en ai vu de plus dures. — Vous avez fait les échelles du Levant, comme chauffeur, avec le capitaine Dartigues ? — Oui, Monsieur. Et je me mis au port d'armes. Il feuilletait mes papiers personnels ; je reconnus, dans ses doigts, mon certificat d'études et mon livret du dernier bord. — Vous aviez une mauvaise tête, parait-il ? Là ! Nous y étions... l'histoire de ma chicane avec le second machiniste, le fameux jour où j'avais été si tellement en ribote. Dire que pour un jour de noce, on nous le reproche toute la vie. — C'est possible, mon commandant, quand je suis un peu pris de boisson. La chose n'a pas été plus loin qu'un coup de cordage. Le camarade a reconnu qu'il était aussi saoul que moi. Nous revenions de loin, et, dame, vous comprenez, on allait voir des personnes du sexe. Sans nous offenser, cela vous met toujours le feu quelque part. On m'a flanqué de la cale plus que ça ne le méritait ; j'ajoutai, tout de suite, me mordant la langue : on a été juste, quoi. — Bien, bien, fit le petit sec. Voici les papiers. Ils sont en règle. Vous rejoindrez votre poste dès demain. À propos, celui que vous remplacez, le compagnon du vieux Mathurin Barnabas, est mort... d accident, et on a dû ouvrir une petite enquête, mais le vieux s'en est tiré à son honneur. C'est un brave homme, je vous le dis pour que vous le sachiez. Pas d'allusion à... l'accident, hein ! — Vous êtes bien aimable, que je répondis, confus. Je ne comprenais rien de rien en ce temps-là, faut croire. Enfin, qu'est-ce que ça pouvait me fiche leurs manigances avec le vieux ? Je venais de chez les Chinois, et tout ce que je voulais c'était de ne plus caboter. J'en avais assez d'éternuer dans leur soute à charbon depuis sept ans. Mon temps était venu de m'implanter en mer ferme. Ah ! malheur de Dieu! »

 

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Rachilde (11 februari 1860 – 4 april 1953)
Met haar echtgenoot rond 1900

 

 

De Zuidafrikaanse-Nederlandse schrijver Johannes van Melle werd op 11 februari 1887 in Goes. Zie ook alle tags voor Johannes van Melle op dit blog.

Uit: Bart Nel, de opstandeling

“Ze ging met haar kop koffie en het beschuit naar binnen en ging bij de tafel zitten. Onderwijl bekeek zij de kamer. Een net vertrek met gebloemd zeil op de vloer en papier op de muren. Er stond een met riempjes gematte bank en verscheidene riempjesstoelen, alle echte boerenstoelen, die Bart zelf gemaakt had. Er waren portretten aan de muren, vergrotingen van haar ouders en schoonouders, ook een portret van generaal Botha. De kamer was schoon en gezellig. Daar waren gordijnen langs de ramen en daar lagen vellen op de vloer en op de bank, een kleedje en een vaas met bloemen op de tafel. Ze zat te bedenken wat zij nog verder zou kunnen doen om de kamer op te vroliken. Als zij het geld ervoor had zou zij het wel weten. Dan was het gemakkelik. Dan zou zij een mooie tafel kopen en een paar gemakstoelen waar je lekker in kon zitten rusten en een groter buffet. Dat wat zij nu had was niet naar haar zin. Te klein en niet mooi genoeg. Ze zou een grotere willen hebben met meer glas en het hout meer bewerkt.
Ze hoorde hoe buiten bij de keuken Bart de grond van zijn schoenen afschopte. Daaraan wist zij, dat hij van Pieter Vermaak kwam, door de landen en door de spruit met zijn zwarte modder.
Toen hij binnenkwam zag zij dadelik dat hij kwaad was.
Het was een lange, sterkgebouwde man, gespierd, maar eenigszins langzaam en zwaar in zijn bewegingen. Hij was in zijn werkhemd, de mouwen opgestroopt en de hals open. Boven zijn wijde borst stond zijn donker hoofd dapper en hoogmoedig, een ietwat somber licht in zijn felle, zwarte ogen.
‘Dag Fransina’, zei hij. Hij smeet zijn hoed op een stoel en ging bij de tafel zitten. Een paar ogenblikken zag zij hem aandachtig aan. Zijn mooi, bruingebrand gezicht, zwaarbenig en gespierd, met de vastbesloten lippen en de bijna zwarte, onversaagde ogen, stond stug en nors. Hij schoor zich en in zijn wangen en kin schemerde zijn baard blauw door.”

 

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Johannes van Melle (10 februari 1887 – 8 november 1953)
Goes, haven

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Lydia Maria Francis Child werd geboren op 11 februari 1802 in Medford, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Lydia Child op dit blog.

Uit: Hobomok

“After repeated assurances, the Indian timidly approached-and the certainty that Brown was indeed alive was more dreadful to him than all the ghosts that could have been summoned from another world.
"You look as if you were sorry your old friend had returned," said the Englishman "but do speak and tell me one thingis Mary Conant yet alive?"
I Hobomok fixed his eyes upon him with such a strange mixture of sorrow and fierceness that Brown laid his hand upon his rifle, half fearful his intentions were evil. At length, the Indian answered with deliberate emphasis,
"She is both alive and well."
"I thank God," rejoined his rival. "I need not ask whether she is married?"
The savage looked earnestly and mournfully upon him, and sighed deeply, as he said,
"The handsome English bird hath for three years lain in my bosom; and her milk hath nourished the son of Hobomok."
The Englishman cast a glance of mingled doubt and despair towards the Indian, who again repeated the distressing truth.
Disappointed love, a sense of degradation, perhaps something of resentment were all mingled in a dreadful chaos of agony within the mind of the unfortunate young man, and at that moment it was difficult to tell to which of the two anguish had presented her most unmingled cup. The Indian gazed upon his rival, as he stood leaning his aching head against a tree; and once and again he indulged in the design of taking his life.
"No," thought he. "She was first his. Mary loves him better than she does me; for even now she prays for him in her sleep. The sacrifice must be made to her."
For a long time, however, it seemed doubtful whether he could collect sufficient fortitude to fulfill his resolution. The remembrance of the smiling wife and the little prattling boy, whom he had that morning left came too vividly before him. It recks not now what was the mighty struggle in the mind of that dark man. He arose and touched Brown's arm, as he said."

 

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Lydia Child (11 februari 1802 - 7 juli 1880)
Cover

 

 

De Franse dichter en schrijver Marie-Joseph Chénier werd geboren op 11 februari 1764 in Constantinopel. Zie ook alle tags voor Marie-Joseph Chénier op dit blog.

 

Chant du 14 Juillet (Fragment)

Soleil, qui, parcourant ta route accoutumée,
Donnes, ravis le jour, et règles les saisons ;
Qui, versant des torrents de lumière enflammée,
Mûris nos fertiles moissons ;

Feu pur, oeil éternel, âme et ressort du monde,
Puisses-tu des Français admirer la splendeur !
Puisses-tu ne rien voir dans ta course féconde
Qui soit égal à leur grandeur !

Que les fers soient brisés ! Que la terre respire !
Que la raison des lois, parlant aux nations,
Dans l'univers charmé fonde un nouvel empire,
Qui dure autant que tes rayons !

Que des siècles trompés le long crime s'expie !
Le ciel pour être libre a fait l'humanité :
Ainsi que le tyran, l'esclave est un impie,
Rebelle à la Divinité.

 

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Marie-Joseph Chénier (11 februari 1764 – 10 januari 1811)

 

 

De Franse dichter en schrijver Bernard le Bovier de Fontenelle werd geboren op 11 februari 1657 in Rouen. Zie ook alle tags voor Bernard de Fontenelle op dit blog.

Uit: Du bonheur

« Celui qui voudrait fixer son état, non par la crainte d'être pis, mais parce qu'il serait content, mériterait le nom d'heureux : on le reconnaîtrait entre tous les autres hommes à une espèce d'immobilité dans sa situation ; il n'agirait que pour s'y conserver, et non pas pour en sortir. Mais cet homme-là a-t-il paru en quelque endroit de la terre ? On en pourrait douter, parce qu'on ne s'aperçoit guère de ceux qui sont dans cette immobilité fortunée ; au lieu que les malheureux qui s'agitent composent le tourbillon du monde, et se font bien sentir les uns aux autres par les chocs violents qu'ils se donnent. Le repos même de l’heureux, s'il est aperçu, peut passer pour être forcé, et tous les autres sont intéressés à n'en pas prendre une idée plus avantageuse. Ainsi l'existence de l'homme heureux pourrait être assez facilement contestée. Admettons-la cependant, ne fût-ce que pour nous donner des espérances agréables : mais il est vrai que, retenus dans de certaines bornes, elles ne seront pas chimériques.
Quoi qu'en disent les fiers Stoïciens, une grande partie de notre bonheur ne dépend pas de nous. Si l'un d'eux, pressé par la goutte, lui a dit : Je n'avouerai pourtant pas que tu sois un mal ; il a dit la plus extravagante parole qui soit jamais sortie de la bouche d’un philosophe. Un empereur de l’univers, enfermé aux petites-maisons , déclare naïvement un sentiment dont il a le malheur d'être plein ; celui-ci, par engagement de système, nie un sentiment très vif, et en même temps l'avoue par l'effort qu'il fait pour le nier. N’ajoutons pas à tous les maux que la nature et la fortune peuvent nous envoyer, la ridicule et inutile vanité de nous croire invulnérables."

 

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Bernard de Fontenelle (11 februari 1657 - 9 januari 1757)

 

 

De Franse dichter en schrijver Honoré d'Urfé werd geboren op 11 februari 1568 in Marseille. Zie ook alle tags voor Honoré d'Urfé op dit blog.

 

Villanelle d'Amidor reprochant une légèreté

À la fin celui l'aura
Qui dernier la servira.
De ce coeur cent fois volage,
Plus que le vent animé,
Qui peut croire d'être aimé
Ne doit pas être cru sage
Car enfin celui l'aura
Qui dernier la servira.

A tous vents la girouette,
Sur le faîte d'une tour,
Elle aussi vers tout amour
Tourne le coeur et la tête
À la fin celui l'aura
Qui dernier la servira.

Le chasseur jamais ne prise
Ce qu'à la fin il a pris,
L'inconstante fait bien pis,
Méprisant qui la tient prise
Mais enfin celui l'aura
Qui dernier la servira.

Ainsi qu'un clou l'autre chasse,
Dedans son coeur le dernier
De celui qui fut premier
Soudain usurpe la place
C'est pourquoi celui l'aura
Qui dernier la servira.

 

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Honoré d'Urfé (11 februari 1568 – 1 juni 1625)
Borstbeeld in Virieu-le-Grand

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Rudolf Hans Bartsch werd geboren op 11 februari 1873 in Graz. Zie ook alle tags voor Rudolf hans Bartsch op dit blog.

Uit:Der Satansgedanke

“Um die Zeit, als die ersten Jünger der Gesellschaft Jesu nach Innsbruck gerufen wurden, um auch dort einer etwas verwilderten Deutschheit, die selten lutherisch bibelfromm, sondern eher heidnisch und ungläubig geworden war, durch ihr, in den ersten Jahrzehnten hinreißendes Beispiel, einen neuen, glühend passionierten Glauben zu erwecken, da lebte im adeligen Damenstift ein altes Fräulein, von dem es hieß, daß es ehedem die schönste Jungfrau in dreien Königreichen gewesen und mit der griechischen Helena verglichen worden war, nach der sie auch hieß.
Sie war die Tochter des Bankmannes und Händlers Manuel Chrysoloras, eines Nachkommen des berühmten Humanisten gleichen Namens.
Dieser Chrysoloras soll ein bis an alle Grenzen gescheiter und kalter Geldmann gewesen sein, der sich übrigens rühmte, das schönste und das widerlichste Menschenkind auf Erden nebeneinander bei sich und zu Diensten zu haben. Und wenn man sich über das letztere, einen schamlosen Knecht, entsetzte,[S. 6] pflegte er lachend zu sagen: „Was wollt ihr? Er ist eben die Materia, ohne allen Umweg menschgeworden. So ist sie, und so sieht sie aus.“
Der war einmal als Troßbube, eine entlaufene Bestie vom Landsknechtsheere, das Rom geplündert hatte, zu ihm gekommen: Klein, krumm, frech, breitmäulig und stark; zu alledem unerhört behende und gewandt, nur zu nichts Gutem. Der trug ihm seine Dienste an. Es wird erzählt, daß ihn der Chrysoloras gefragt: „Was willst du dafür?“
„Eh, Geld,“ hatte der Kerl gegrinst.“

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Rudolf Hans Bartsch (11 februari 1873 – 7 februari 1952)
Hier in kapiteinsuniform in 1914

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 11 februari 2007 en ook mijn blog van 11 februari 2008 en eveneens mijn blog van 11 februari 2009.

Geschreven door Romenu om 10:17 Reageer op dit bericht

Johan Harstad, Åsne Seierstad, Marjolijn van Heemstra, Derek Otte, Jac. van Hattum, Simone Trieder, Bertolt Brecht, Boris Paste/nak, Carry-Ann Tjong-Ayong

De Noorse schrijver Johan Harstad werd geboren op 10 februari 1979 in Stavanger. Zie ook alle tags voor Johan Harstad op dit blog.

Uit:Buzz Aldrin, what happened to you in all the confusion? (Vertaald door Deborah Dawkin & Erik Skuggevik)

It is a Tuesday. There can be no doubt. I see it in the light, the traffic outside the windows will continue to stream all day, slowly, disinterestedly, people driving back and forth from habit, rather than necessity. Tuesday. The week’s most superfluous day. A day that almost nobody notices amongst all the other days. I read somewhere, I don’t remember where, that statistics showed there were 34% fewer appointments made on an average Tuesday than on any other day. On a worldwide basis. That’s how it is. On the other hand a considerably greater number of funerals are held on Tuesdays than during the rest of the week. They sort of bunch up, you never get on top of it.”
****

I had a friend.
And had this not been so, I would never have ended up with a large sum of money in my inside pocket, and been almost run over, I would never have rescued a person from the sea or been thrown out of various bars. I would not have come centimetres from jumping eleven hundred metres down from a mountain, I would never have tried building a boat, and last, but not least, I might never have disappeared.
But I had a friend.
Jørn.
Jørn played in a band.
And I’d said yes. It was some weeks ago now. He’d asked me one evening, as we sat in his flat in Storhaug. Jørn and Roar were going over with his band, Perkleiva, at the end of July, together with another Norwegian band, The Kulta Beats from Trondheim, they were going to play at some festival over there, on the Faeroe Isles, a gig they’d been offered through the Stavanger Council, so far as I understood. Stavanger and Tórshavn were twinned towns, and Stavanger wanted to do its bit for the Faeroese National Day, Olsok. Some Danish band, whose name I never remember, were invited too, as well as all the Faeroese artists. That was what I’d been told. More or less. And that I was going with them in the guise of being their soundman. Although it was probably just Jørn’s way of trying to drag me along, drag me out, show me that it could be good doing concerts, playing in a band, he’d never totally abandoned the idea of us two playing together, of me singing. He really wanted me to sing. But I’d kept my mouth shut. Officially, for the organisers, the reason for my coming was Claus. Claus was Perkleiva’s producer, but he and his girlfriend were expecting a baby, it could arrive any minute, so he’d cancelled, understandably, more preoccupied with ultrasound than the sound of guitars. And I was, well yes, I needed a holiday, and sure, I’d always enjoyed travelling, and no, I had no other plans.”

 

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Johan Harstad (Stavanger, 10 februari 1979)
Cover Noorse uitgave

 

 

De Noorse schrijfster en journaliste Åsne Seierstad werd geboren in Oslo op 10 februari 1970. Zie ook alle tags voor Åsne Seierstad op dit blog.

Uit:One of Us: The Story of Anders Breivik and the Massacre in Norway

„His mother talked about things people had told her, rumours she had heard. He talked about the world with which he was obsessed. The book he was writing. Norway, Europe, Islam, the world. His mother did not really like him when he was talking about his book, he was so intense. She eventually started avoiding all subjects that might turn the conversation to politics.
But Anders just plowed on; after all, he only had his mother to talk to. Wenche sometimes thought: This is nonsense, this is madness and it’s got to stop. Things used to be so nice, now he just went on about his book. He suddenly started calling her a feminist with Marxist tendencies, her of all people, who had always voted for the Progress Party (a right-wing party opposed to immigration).
Talking to his mother, he left out the violence. The great thing was that he didn’t have to worry about her snooping about on his computer. She would not even know how to open his files. His sister, on the other hand, would have realized that something was going on if she had come to visit. But she did not come. Still, on the other side of the Atlantic she was worried and wrote in a letter to her mother, “Mum, that’s not normal! He’s 30 years old but all he does is sit in his room!”

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Åsne Seierstad (Oslo, 10 februari 1970)

 

 

De Nederlandse dichteres, schrijfster en theatermaakster Marjolijn (barones) van Heemstra werd geboren in Amsterdam op 10 februari 1981. Zie ook alle tags voor Marjolijn van Heemstra op dit blog.

Uit: En we noemen hem

“D was opgelucht. De mogelijkheid van een meisje joeg hem angst aan. Veel te kwetsbaar. Ik vrees precies het tegenovergestelde. Jongens, las ik ooit, sterven vaker een roekeloze dood – auto’s, alcohol, oorlog, vuurwerk, vechtpartijen.
‘Stil hier,’ mompelt D. Hij steekt de sleutel in het contact en stemt de radio af op 10 Gold, zijn favoriete zender. Als hij de foto heeft gevonden volgt hij met een vinger de contouren van de vlekken en bromt tevreden mee met Elton John. Ik kijk naar mijn handen, naar de dikke gouden ring met de blauwe steen die mijn oma op mijn achttiende verjaardag met een plechtig gezicht om mijn middelvinger schoof, waarbij ze mij liet beloven mijn eerste zoon te vernoemen naar de familieheld van wie de ring afkomstig was. Ze sprak zijn naam uit alsof ze een geheim onthulde. Frans Julius Johan. Het was de eerste keer dat ik zijn echte naam hoorde, ik kende alleen de geuzentitel die de familie hem gaf: bommenneef. De verzetsheld die een jaar na de oorlog een dodelijke aanslag pleegde op een niet-veroordeelde nsb’er omdat hij niet kon leven met de gedachte dat er geen rechtvaardigheid bestond. Zijn laatste wens, zei mijn oma, was zijn ring aan de vinger van een naamgenoot. ‘Dit ding ligt hier al twaalf jaar in de kast. En we kunnen eeuwig wachten tot er in deze familie eindelijk een naamgenoot geboren wordt, maar ik kan hem ook gewoon aan jou geven en afspreken dat jij je eerste zoon vernoemt.’
‘We noemen hem Frans.’ Weer die vreemde, luide stem. ‘Frans Julius Johan.’
D kijkt vrolijk op van het mapje. ‘Horen we niet maandenlang te twijfelen over een naam, laat staan over drie voornamen?’
Ik schud mijn hoofd. Geen twijfel. ‘We noemen hem naar bommenneef. Deze tijd kan wel wat opoffering en moed gebruiken.’
D kijkt me verbaasd aan. ‘Meen je dit echt? Ik dacht dat die vernoeming, die hele bommenneef, meer een’ – hij zoekt naar woorden – ‘een goed verhaal was, voor feestjes en zo. Niet iets wat je echt wilde.’

 

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Marjolijn van Heemstra (Amsterdam, 10 februari 1981)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Derek Otte werd geboren in Rotterdam op 10 februari 1988. Zie ook alle tags voor Derek Otte op dit blog.

 

Toflof

tof toch
lof
voor bijna alles wat je doet
tof joh
lof
man wat doe je dat toch goed
tof zeg
lof
wat heb jij mij entertaint
tof hè
lof
ik ben iemand die het meent
heel tof
lof
om de aandacht draait het toch
tof, lof
heus
alleen status is bedrog

 

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Derek Otte (Rotterdam, 10 februari 1988)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jacob (Jac.) van Hattum werd geboren in Wommels op 10 februari 1900. Zie ook alle tags voor Jac. Van Hattum op dit blog.

 

Adreswijziging

Nu zal ik U mijn nieuw adres opgeven;
mijn oud adres was: Proletariaat;
de naam der woonplaats: Waar Marjanne gaat;
ik dacht, ik zou daar wonen gans mijn leven.

Ik ben verhuisd en moet U dit belijden;
mijn nieuw adres is: ‘Barre Eenzaamheid’;
de naam der woonplaats: ‘Buiten deze tijd’.
- Ik weet niet hoe, maar ik kon niet verder strijden. -

Ik hoop niet, dat Gij mij hier komt bezoeken;
ik denk, dat schuld mij spoedig elders jaagt;
ik zocht de rust; de onrust, die mij plaagt,
en het verwijt grijnzen uit alle hoeken.

 

 

Mijn gedichten

Woorden tussen ons en woorden,
waar geen sylbe van verstomt;
strekkend tussen verste boorden,
en geen roep, die over komt.

En geen sein, dat wordt vernomen,
sindsdien Gij besloten zijt,
niet de oever na te komen,
in Uw starre zekerheid.

En geen krans, door mij gewonden,
dreef Uw verre zomen toe;
elke vogel, uitgezonden,
keerde tilwaarts, wond en moe.

De bedachte, teêre dingen
maakten nooit Uw hardheid mild,
en mijn onafwendbaar zingen
hebt Gij niet voor U gewild.

Door niets kon ik U verplichten
tot het meest bescheiden part,
dingende, in mijn gedichten,
naar de schaduw van Uw hart.

 

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Jac. van Hattum (10 februari 1900 – 19 augustus 1981)

 

 

De Duitse schrijfster Simone Trieder werd geboren op 10 februari 1959 in Quedlinburg. Zie ook alle tags voor Simone Trieder op dit blog.

Uit: Zelle Nr. 18 (Samen met Lars Skowronski)

„Das Kleeblattalbum war ihr kleiner Beitrag. Sie verbündete sich mit Feinden des Naziregimes, mit politischen Häftlingen. Ihre Mutter war im Untersuchungsgefängnis Moabit als Wärterin dienstverpflichtet, und sie erzählte oft von »ihren« Häftlingen. Helga war 16 Jahre alt, als sie erstmals in der Frauenabteilung durch den Türspion in die Zelle 18 schaute und die drei Polinnen sah: das Kleeblatt Sie schrieben sich seitdem, Helga und die drei Gefangenen. Deren Briefe heftete das Mädchen in einem Leitzordner ah Ganz obenauf lag ein Brief ... — Was heißt Brief? Es war ein Zettel, ein grauer schmaler Streifen großkariertes Papier. Die Gefangenen hatten keinen Briefblock und benei-deten Helga um das schöne Briefpapier, auf dem sie schrieb. Helga konnte den Text auswendig: »Lieber guter Sonnenschein, wir haben alles verstan-den. Unsere Dankbarkeit Rk alles, was Sie Rk uns getan haben, können wir gar nicht aussprechen. Wir haben auch oft zwischen uns gesagt, wie es schrecklich für uns wäre, falls Sie durch uns reinfielen. Das könnten wir uns nie verzeihen.« Das war gut, sie verwendeten keine Namen. Sonnenschein war ein schöner Deckname frs die kleine, mollige, freundliche Mama. Helga über-legte, wie sie sich selbst nennen konnte. Während englische Bomben auf Berlin niederIcrachten, schrieb Helga: »Das ist ein schöner Name für meine Mutter. Sonnenschein. Sie ist wirklich ein Sonnenschein. Seid vorsichtig. Wenn sie auffliegt, wandert sie selber in eine Zelle. Und wer bringt euch dann Erbsensuppe,Äpfelchen oder meine Briefe? Ab heute bin ich für euch: Euer Teddy oder Teddybär!« Helga wusste, dass dieser Brief aus Sicherheitsgründen in der Gefängnistoilette verschwinden würde. Das Kleeblatt hatte ihr das Ritual des Briefelesens in der Zelle 18 beschrieben: Eine las ihn laut vor, dann noch einmal jede für sich, schließlich wurde der Brief schweren Herzens zerrissen und in der Toilette hinuntergespült Gut, dass Helga die Briefe der drei aufheben konnte. Sie sollten sie zurückbekommen, wenn das hier alles vorbei war und sie überleben würden. Sie mussten überleben. Jede würde dann ihre eigenen Briefe aus dem Kleeblattalbum bekommen: Krystyna und Maria und Lena. Während Helga im Luftschutzkeller in der Kreuzberger Naunynstraße den Brief schrieb, hatte ihre Mutter Dienst in Moabit, eine Dreiviertelstunde Fußweg entfernt.“

 

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Simone Trieder (Quedlinburg, 10 februari 1959)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Bertolt Brecht werd op 10 februari 1898 in de Zuid-Duitse stad Augsburg geboren. Zie ook alle tags voor Bertolt Brecht op dit blog.

 

Das Lied von der Suppe

Wenn du keine Suppe hast
Willst du dich da wehren?
Da musst du den ganzen Staat
Von unten nach oben umkehren
Bis du deine Suppe hast.
Dann bist du dein eigener Gast.

Wenn für dich keine Arbeit zu finden ist
Da musst du dich doch wehren!
Da musst du den ganzen Staat
Von unten nach oben umkehren
Bis du dein eigener Arbeitgeber bist.
Worauf für dich die Arbeit vorhanden ist.

Wenn man über eure Schwäche lacht
Dürft ihr keine Zeit verlieren
Da müsst ihr euch kümmern drum
Dass alle, die schwach sind marschieren
Dann seid ihr eine große Macht.
Worauf keiner mehr lacht.

 

Sonett der Emigration

Verjagt aus meinem Land muss ich nun sehn
Wie ich zu einem neuen Laden komme, einer Schenke
Wo ich verkaufen kann das, was ich denke
Die alten Wege muss ich wieder gehen.
Die glatt geschliffenen durch den Tritt der Hoffnungslosen!
Schon gehend, weiß ich noch nicht: zu wem?
Wohin ich komme, hör ich: Spell your name!
Ach, dieser "name" gehörte zu den großen!
Ich muss noch froh sein, wenn sie ihn nicht kennen
Wie einer, hinter dem ein Steckbrief läuft
Sie würden kaum auf meine Dienste brennen.
Ich hatt zu tun mit solchen schon wie ihnen
Wohl möglich, dass sich der Verdacht da häuft
Ich möcht auch sie nicht allzu gut bedienen.

 

Ich, der ich nichts mehr liebe

Ich, der ich nichts mehr liebe
Als die Unzufriedenheit mit dem Änderbaren
Hasse auch nichts mehr als
Die tiefe Unzufriedenheit mit dem Unveränderlichen.

 

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Bertolt Brecht (10 februari 1898 – 14 augustus 1956)

 

 

De Russische dichter en schrijver Boris Leonidovich Pasternak werd geboren in Moskou op 10 februari 1890. Zie ook alle tags voor Boris Pasternak op dit blog.

Uit: Doctor Zhivago (Vertaald door Max Hayward and Manya Harari)

“Not one of the books that were later to make Nikolai Nikolaevich famous had yet been written.  But his thoughts were already defined.  He did not know how near his hour was. 
Soon he was to appear among the representatives of the literature of that time, university professors and philosophers of the revolution – this man who had thought over all their themes and who, apart from terminology, had nothing in common with them.  The whole crowd of them held to some sort of dogma and contented themselves with words and appearances, but Father Nikolai was a priest who had gone through Tolstoyism and revolution5 and kept going further all the time.  He thirsted for a wingedly material thought, which would trace a distinct, unhypocritical path in its movement and would change something in the world for the better, and which would be noticeable even to a child or an ignoramus, like a flash of lightning or a roll of thunder.  He thirsted for the new.
Yura felt good with his uncle.  He resembled his mother.  He was a free spirit, as she had been, with no prejudice against anything inhabitual.  Like her, he had an aristocratic feeling of equality with all that lived.  He understood everything at first glance, just as she had, and was able to express his thoughts in the form in which they came to him at the first moment, while they were alive and had not lost their meaning.
Yura was glad that his uncle was taking him to Duplyanka.  It was very beautiful there, and the picturesqueness of the place also reminded him of his mother, who had loved nature and had often taken him on walks with her.  Besides that, Yura was pleased that he would again meet Nika Dudorov, a high-school boy who lived at Voskoboinikov's and probably despised him for being two years younger, and who, when greeting him, pulled his hand down hard and bowed his head so low that the hair fell over his forehead, covering half his face.”

 

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Boris Pasternak (10 februari 1890 - 30 mei 1960) 
Omar Sharif alsDoctor Zhivagoin de gelijknamige film uit 1965

 

 

De Surinaamse dichteres Carry-Ann Tjong-Ayong werd op 10 februari 1941 in Paramaribo, Suriname geboren Zie ook alle tags voor Carry-Ann Tjong-Ayong op dit blog.

Uit: Carolina’s, illusies en verwantschap

“Toen ik oom Henny in zijn lachende ogen keek, zag ik een glimp van oom Johan, oom Robert en mijn vader. De verdwijnende generatie, behalve in onze harten. Want daar leven zij nog steeds.
Wij gingen door de Wicherstraat, waar wij vijf percelen verder een appartementje huren en zagen oom Henny door zijn tuin schuifelen. Niet meer zo flink ter been als vroeger, maar onmiskenbaar een Ferrier in zijn houding. Kennelijk stond hij ons op te wachten, want hij riep de hond bij zich en deed het hek van het slot.
Een stevige brasa…..Ik omhelsde hiermee mijn vader en zijn dierbare vrienden.
“Oom Henny, wat ben ik blij je te zien…!”
Wij waren allebei ontroerd. Wij dachten aan zijn oudste broer Johan, die nauwelijks een maand geleden begraven was. Generaties komen en gaan.
De pijn van het heengaan van mijn ouders is nog voelbaar in al mijn poriën, en dan komt er alweer nieuwe pijn. En geen ds Rudy Polanen voor een troostende discussie….. Ik moet eindelijk volwassen worden.
Met enige acrobatiek ben ik over de waterkering bij het terras geklommen en zie oom Henny in zijn schommelstoel. En beginnen de verhalen.”

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Carry-Ann Tjong-Ayong (Paramaribo, 10 februari 1941)
 

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en eveneens mijn blog van 10 februari 2009.

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e februari mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:46 Reageer op dit bericht

Giuseppe Ungaretti, Fleur Adcock, Joseph Kessel, Charles Lamb, Margarete Hannsmann, Eugène Rellum, Daniel Triller, Thomas Platter de oudere

De Italiaanse dichter en schrijver Giuseppe Ungaretti werd geboren op 10 februari 1888 in Alexandrië, Egypte. Zie ook alle tags voor Giuseppee Ungaretti op dit blog.

 

Pleasure
Versa, February 18, 1917

I feel the fever
of this
burst of light

I pluck this
day like
a fruit that ripens

Tonight
my regret
will be like
a howl
lost
in the desert

 

 

Oh night

The trees unshrouded
By the embrace of dawn's elan.

Painful wakings.
Leaves, sister leaves,
I hear your plaint.

Autumns,
Dying pleasures.

0 youth,
Barely gone's the hour of parting.

Youth's soaring heights,
Unfettered rush.

And I'm already barren.

Lost in this enfolding melancholy.

But night dispels all distances.

Oceans of silence,
Celestial nests of illusions,

0 night.

 

Vertaald door Diego Bastianutti

 

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Giuseppe Ungaretti (10 februari 1888 – 2 juni 1970)
Tijdens WO I

 

 

De Nieuwzeelandse dichteres Fleur Adcock werd geboren op 10 februari 1934 in Papakura, Auckland. Zie ook alle tags voor Fleur Adcock op dit blog.

 

Blow Flies

If you liked them, how your heart might have lifted
to see their neat trapezium shapes studding
the wall like a newly landed flight of jet
ornaments, the intensity of their black
gloss, with secret blues and greens half-glinting through,
and the glass wings, not so unlike those of bees -

if you could bring yourself; if they occupied
a niche in creation nudged fractionally
sideways -
because it's not their present forms, it's
their larval incarnations that you can't stop
heaving into view, white nests moistly seething
in a dead pigeon or a newspaper-wrapped
package leaking beside a path (but enough -
the others will kindly absent themselves, please!)

And wondering what, where - under the floorboards
or behind the freezer - suddenly hatched these.

 

 

Bat Soup

But it's diluted with sky, not water,
the aerial plankton on which they sup.
Our solitary pipistrelle flickers
over her chosen suburban quarter,
echo-locating, to siphon it up.
It nourishes birds as well as bats -
high-flyers that feed on the wing,
swifts, house-martins - this floating gruel
of hymenoptera, midges and gnats,
thunderbugs, beetles, aphids, flies,
moths, mosquitoes, and flying dots
almost too small to be worth naming.
Some of it swirls at a lower level -
a broth of midges over a pool
at dusk or a simultaneous hatch
of mayflies boiling up from Lough Neagh:
swallow-fodder, and also a splotch
to plaster on any passing windscreen,
though even at speed there's never so much
as of yore; bad news for the food-chain,
but somehow ‘où sont les neiges d'antan'
sounds too noble a note of dole
for a sullying mash of blood and chitin.
(And we can't hear what the bats are screaming.)

 

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Fleur Adcock (Papakura, 10 februari 1934)

 

 

De Franse schrijver, journalist en avonturier Joseph Kessel werd geboren op 10 februari 1898 in Clara, Entre Rios, Argentinië. Zie ook alle tags voor Joseph Kessel op dit blog.

Uit: Le lion

« Ce ne fut pas le son de sa voix qui me fit tressaillir, mais le fait qu'elle me rendait à la conscience, à la présence de ma propre personne. Il y avait eu auparavant une minute, ou une seconde, ou même une fraction de seconde - que sais-je et qu'importe -, durant laquelle j'avais cessé d'exister dans les misérables limites humaines et perdu, confondu dans l'univers sans fin, j'étais devenu cet univers et cet univers était moi-même.
(…)

Et puis il vit l'homme sous le fauve. Et, bien que cet homme fût un Noir, c'est à dire une peau abjecte sur une chair sans valeur et que ce Noir eût lu-même voulu et poursuivi sa perte, Bullit fut saisi, et au fond de sa moelle par la solidarité instinctive, originelle, imprescriptible, venue du fond des temps. Dans L'affrontement de la bête et de l'homme, c'est pour l'homme qu'il avait à prendre parti.
Et Bullit se rappela dans le même instant, et sans même le savoir, le contrat qu'il avait passé avec la loi et avec lui-même lorsqu'il avait accepté d'être le maître et le gardien de cette brousse consacrée. Il devait protéger les animaux en toutes circonstances, excepté celle où un animal menaçait la vie d'un homme. Alors, il n'y avait plus de choix. Il l'avait dit lui-même : à la bête la plus noble, son devoir était de préférer l'homme le plus vil.
Et enfin, et surtout, s'éleva chez Bullit l'appel primordial, refoulé, étouffé, et d'autant plus exigeant et avide : le désir du sang. Il y avait eu pendant des années interdiction majeure. Mais, aujourd'hui, il avait le pouvoir, il avait le devoir de lever le tabou. Bull Bullit pouvait et devait, ne fût-ce qu'un instant, renaître à l'existence et connaître de nouveau, ne fût-ce qu'une foie, la jouissance de tuer."

 

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Joseph Kessel (10 februari 1898 – 23 juli 1979)

 

 

De Engelse dichter, schrijver en essayist Charles Lamb werd geboren in Londen op 10 februari 1775. Zie ook alle tags voor Charles Lamb op dit blog.

 

Blindness

In a stage-coach, where late I chanced to be,
A little quiet girl my notice caught;
I saw she looked at nothing by the way,
Her mind seemed busy on some childish thought.

I with an old man's courtesy addressed
The child, and called her pretty dark-eyed maid,
And bid her turn those pretty eyes and see
The wide extended prospect. 'Sir,' she said,

'I cannot see the prospect, I am blind.'
Never did tongue of child utter a sound
So mournful, as her words fell on my ear.
Her mother then related how she found

Her child was sightless. On a fine bright day
She saw her lay her needlework aside,
And, as on such occasions mothers will,
For leaving off her work began to chide.

'I'll do it when 'tis daylight, if you please,
I cannot work, mamma, now it is night.'
The sun shone bright upon her when she spoke,
And yet her eyes received no ray of light.

 

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Charles Lamb (10 februari 1775 - 27 december 1834)
Charles Lamb, gebeeldhouwd door George Frampton, Community House, Edmonton

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Margarete Hannsmann werd geboren op 10 februari 1921 in Heidenheim. Zie ook alle tags voor Margarete Hannsmann op dit blog.

 

Orchomenos

Auf den Stufen des bald wieder
zugewachsenen Theaters
in der Mittagssonne
das Stück heißt Natur
Schauspieler
die Tiere
Schildkröte spricht den Prolog

Unten beim Brunnen
abseits ein paar Häuser
Grundriß des Tempels
für welche Göttin?

Säulenblasen
ein Altarstein
überzogen von jenem atemstockenden
Blau mit dem sie sonst Türen anstreichen

Oder vielleicht haben die dort wohnten
Stoffe auf dem Marmor gefärbt
auch ihr Haus beginnt wieder einzufallen
fort
sagt ein Mann
hier nix Arbeit nix Geld
und läßt sein Maultier trinken

 

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Margarete Hannsmann (10 februari 1921 – 29 maart 2007)

 

 

De Surinaamse dichter Eugène Rellum werd geboren in Paramaribo op 10 februari 1896. Zie ook alle tags voor Eugène Rellum op dit blog.

 

Winti-dans

De laku-drum
huilt zijn genot uit
diep in het bos,
als die nacht gekomen is,
bom ka bom bom.

Wat ogen niet zien
dat ruikt de ziel;
de priester roept
de herten op,
bom ka bom bom.

Sta op,
sta op en dans:
scherpe houwers,
awarapalmen,
vuur, vuur ...
bom ka bom bom.

Als je niet sterk bent
vlucht dan maar weg:

Vrouwen en mannen
verrichten hun riten,
zie ze bezeten zijn,
onvermoeibaar;
bom ka bom bom.

Kwade krachten gaan samen,
doden slaan de apinti
met levende handen ...

Priesters,
aanbidders,
wat weten zij,
wat weten wij,
van de goddelijke wind?

 

Vertaald door Kees van Doorne

 

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Eugène Rellum (10 februari 1896 - 29 juli 1989)
Hier rechts

 

 

De Duitse dichter, schrijver en medicus Daniel Wilhelm Triller werd geboren op 10 februari 1695 in Erfurt. Zie ook alle tags voor Daniel Triller op dit blog.

 

Der Mond und die Sonne

Der Mond sprach einstens zu der Sonne:
„Es dünket mich, dein heißer Schein
Recht wunderlich und fremd zu sein:
Strahlst du auf Wachs, gleich ist’s zerronnen,
Und strahlst du auf den weichen Ton,
So wird er spröd und hart davon;
Die graue Leinwand kannst du bleichen,
Das man sie weiß und blendend schaut,
Hingegen eine weiße Haut
Mit braunen Farben überstreichen;
Noch mehr, du wässerst Mensch und Vieh,
Wenn sie gehäufte Tropfen schwitzen,
Und leckst mit gleicher leichter Müh’
Das Wasser doch aus Bach und Pfützen.
Deswegen nun ersuch ich dich,
Das du, wo möglich, kurz erklärest,
Warum du so veränderlich
In deinen Wirkungen verfährest.“

„Wahr ist es“ , fiel ihr Wort dagegen,
„Es ist also, wie du gesagt,
Doch werd ich unrecht angeklagt,
Die Schuld ist nicht an mir gelegen.
Das meine Wirkung mancherlei,
Liegt vielmehr selber an den Dingen,
In welche meine Strahlen dringen,
Als das ich davon Ursach’ sei;
So, wie ich sie bequem befinde,
Danach riecht ich die Wirkung ein;
Drum muß weich hart und hart gelinde,
Grau weiß und weiß oft schwarzbraun sein.“

Es liegt im menschlichen Gemüte,
Wenn Gottes gleichgesinnte Güte
Nicht immer gleiche Wirkung tut;
Die Absicht zwar ist allzeit gut,
Doch wenn sich ein Erfolg erzeiget,
Den man oft nicht begreifen kann,
Ist unser Herz bloß schuld daran,
Nachdem es bös und gut geneiget.

 

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Daniel Triller (10 februari 1695 – 22 mei 1782)

 

 

De Zwitserse humanistische schrijver en geleerde Thomas Platter de oudere werd geboren op 10 februari 1499 in Grächen in het kanton Wallis. Zie ook alle tags voor Thomas Platter de oudere op dit blog.

Uit: Lebensbeschreibung

„Ich wolt das ouch tůn, und wie ich bein nit glich von einandren datt, warff mich der schnee umb, das ich mit dem kopff uff dem ruggen den berg ab fůr; wer kein wunder gsin, ich wer mit dem kopff an ein boum ztodt gfaren; den do waren kein felsen. Das beschach mier zum dritten mall, das ich mit dem kopff voranhi uff dem ruggen den rein nider schoß und mier der schnee huffechtig uff das antlit fiell; vermeint immerdar, ich wetz alls woll künnen als mine brieder; aber sy hattend der bergen baß gewont den ich.
So fůren wier mit einandren darvon, und bliben sy zwen im Entelbůch, ich aber gieng gan Zürich. Do waß ich zherberg by des wytverriempten, frommen und gelerten herren Růdolphi Gualtheri můtter (der ietz Zürich zů S. Peter pfarherr ist; do lag er in der wiegen, das ich in offt gewaget han) und gieng zum frowen minster in die schůll. Do was ein schůlmeister, der hieß meister Wolffgang Knöwell von Barr by Zug, was magister Parrisiensis, den man zů Paryß genempt hatt Gran Diabell. Er was ein grosser redlich man, hatt aber der schůll nit vill acht, lůgt mer, wo die hüpschen meitlin waren, vor denen er sich kum erweren mocht etc. Ich hette gären gestudiert, dan ich kond verstan, das zyt war.“

 

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Thomas Platter (10 februari 1499 – 26 januari 1582)
Cover

 

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en eveneens mijn blog van 10 februari 2009.

Geschreven door Romenu om 12:44 Reageer op dit bericht

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