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Berichten van 11 februari 2018 tot 12 februari 2018

II. Fastnacht, Bern, March 7, 1987 (William Irwin Thompson)

 

Bij Carnaval

 

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Carnival door David Ter-Avanesyan, 2011

 

 

II. Fastnacht, Bern, March 7, 1987
For Ralph Abraham

We, on the other side of dreamless sleep,
Still live out wholly unknown, enormous
Intangent, galactically extended lives;
And we're not supposed to know otherwise.
If only for one night I'd like to be
Other-wise, to see undark and entire
Eros, to look back at Eurydice
To know what other god she beds down.
Earth's flowers cannot twist to see their stems,
Even our moon has its darkness all turned out,
And mind is strapped to know what god intends
On riding the saddle of our time-bound thought.
In the night-time half is there another half,
Nesting like those painted Russian dolls?
Then each half could contain another whole
Half-life relatively timed in fractals.
Well, there's Einstein's House across the street,
And here's the crowd in which I am content
To say farewell to flesh, hello to Lent,
Unmasked, ordinary, not even indiscreet.
If each half of a half is never breached,
For all the other lives inside of me,
Then each creature dreams asymptotically
Until fractal infinity is finely reached.
Coiled in the smallest possible fragments spring,
Abundant in every dream-drenched sod –
den piece of life becoming everything,
The brute fact possible remains of God.
In other words, we're everybody every night
And live all the lives there are at once,
Rich man, poor whore, wise man, and dunce,
And only then come dumb again in light.
When we finally guess who we really con
It's bound to be good for a good long laugh;
Small wonder we like carnival's riff-raff,
Pretending with masks to put each other on.

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William Irwin Thompson (Chicago, 16 juli 1938)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 12e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 09:42 Reageer op dit bericht

Barbara Honigmann, Detlev Meyer, Mariana Leky, Lou Andreas-Salomé, Sabahattin Ali, Friedrich de la Motte-Fouqué, Janwillem van de Wetering, Joachim Meyerhoff, John Hennessy

De Duitse schrijfster Barbara Honigmann werd geboren op 12 februari 1949 in Oost-Berlijn. Zie ook alle tags voor Barbara Honigmann op dit blog.

Uit: Das überirdische Licht

„Touristische Pflichten habe ich mir nicht auferlegt, die habe ich schon bei früheren Besuchen erfüllt. Am Ende meiner Residenzzeit werde ich dann feststellen, daß ich eigentlich nie aus dem Village herausgekommen bin, und meine Dorfgenossen werden mir bestätigen, das geht hier allen so! Weil es ja ein Dorf ist, wenn auch ein größeres, kann man es, wenn man gute Schuhe hat, auch zu Fuß erlaufen, die kleinen Streets hinauf und die mittleren Streets hinunter, und dabei sogar einige Avenues überqueren. Natürlich bleibe ich dauernd stehen, weil ich vieles näher betrachten will, Buchläden, Galerien, Drogerien und ihre customers, ein petshop, in dessen Auslage eine Handvoll ganz kleiner Hunde in einem Körbchen unter einem Infrarotstrahler wachsen. Am Union Square habe ich dann sogar ein ganzes Pet-Kaufhaus, mehrstöckig, mit einer Abteilung für Hundemode im basement entdeckt. Für Katzen gibt es aber keine Modeabteilung, die würden sich so etwas Affiges auch nicht bieten lassen.
Meine Dorfgenossen stehen der Vielgestaltigkeit ihrer Stadtlandschaft in nichts nach, so multiverschieden, multi-ethnisch und multisozial, multiform und multifarbig wie sie sind und ausschauen und dahergehen. Was sie anhaben, tun und wie sie sich benehmen. Manche laufen ganz wild aussehend herum, manche picobello wie vom Laufsteg weg, einige richtig bohèmehaft, andere mehr gepflegt vernächlassigt, viele ganz schön exzentrisch und ein jeder mit dem festen Willen zur Gestaltung, das ist unübersehbar. Deeply superficial, hat Andy Warhol alle diese Leute und sich selbst treffend beschrieben; der hat hier auch irgendwo gewohnt. Richtig Meschuggene, die laut deklarieren und wild gestikulieren, laufen auch mehr als in anderen Städten herum, obwohl sich der Unterschied zu denen, die einfach laut mit ihrem cell herumtelefonieren, verringert haben dürfte. Den Hauptpreis für Exzentrik spreche ich innerlich einer ganz großen, gertenschlanken Frau von tiefschwarzer Hautfarbe zu, die im schneeweißen Pelzmantel mit schneeweißer Pelzkappe und schneeweißen Stiefeletten auf 10 cm hohen Absätzen einher- stöckelt und ihren schneeweißen Pudel spazierenführt.“

 

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Barbara Honigmann (Oost-Berlijn, 12 februari 1949)

 

 

De Duitse schrijver en dichter Detlev Meyer werd geboren op 12 februari 1950 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Detlev Meyer op dit blog.

Uit: Das Sonnenkind

„Es wäre ein Leichtes gewesen, herauszufinden, ob die Großmutter der 1890 geborenen Else Gellen, verheiratete Wol-lin, tatsächlich eine Comtesse von Veltheim war. Schließ-lich hätte man nicht zeit- und geldaufwendige genealogische Exkursionen unternehmen müssen, die zu klären in der Lage gewesen wären, ob das Haus Greifendau zum Bei-spiel erstmals im 11. Jahrhundert und nicht erst im dar-auffolgenden urkundlich erwähnt worden war. Nein, im Falle Gellert/Veltheim hätte man nur zwei, drei Einwohnermeldeämter aufsuchen müssen, um ein-deutig zu klären: Else ist tatsächlich eine Veltheim, der allein wegen des leichtfertigen Naturells ihrer Großmut-ter der schöne Titel und der nicht minder schöne Besitz versagt geblieben waren. Natürlich gibt es in Else Gellerts Geschichte einen feschen Gutsverwalter mit keckem Bärt-chen und feurigen Augen — ein Hallodri —, der die zur Leidenschaft entfachte Comtesse umgarnt und schließlich besessen hatte, im Heu, wie das so üblich war, in einer jener schwülen Sommernächte, die selbst die verknöchertsten Junker und keuschesten Stiftsdamen das Blut in den Adern spüren ließen. Niemand machte also dem aufblühenden Comtesschen den Vorwurf, bewusst und willentlich gegen ihren Stand und dessen Konventionen verstoßen zu haben. Sie war nur einer übermächtigen Natur gefolgt, hatte lediglich im Sinnentaumel die Sehnsucht ihres Herzens und Leibes gestillt. Die Frage, ob sie ihre liebestolle Großmutter gekannt habe, lässt Else Gellen offen. Frag lieber nicht, pflegt sie mit einem Ausdruck mühevoll gezähmten Schmerzes zu antworten, wobei ihr Blick in eine düstere Ferne schweift, in der ein verlaustes Asyl oder Armenhaus steht, letzte Zuflucht einer gewissen Frederieke Karwunke, geborene von Veltheim, Endstation einer Verlorenen und Verstoßenen. Elses Herkunftsgeschichte wird von der Familie akzeptiert, aus liebe, aus Respekt und, das gilt für Elses Mann, Max Wohin, weil sie Teil einer stillen Abmachung ist, die beide verpflichtet, die Geschichten des Partners nicht allzu penibel auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, sie so stehenzulassen, wie sie erzählt werden.“

 

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Detlev Meyer (12 februari 1950 – 30 oktober 1999)
De regenboogvlag bij de U-Bahnhof Nollendorfplatz in Berlijn

 

 

De Duitse schrijfster Mariana Leky werd geboren op 12 februari 1973 in Keulen. Zie ook alle tags voor Mariana Leky op dit blog.

Uit:Die Herrenausstatterin

„Alles hätte gut und gern so weitergehen können, aber dann ist alles zerbrochen, was, wie Blank später sagte, ein sicheres Zeichen dafür ist, dass es eben nicht so habe weitergehen können, auch wenn ich das geglaubt hatte. Was man selber glaubt, ist, auch das sagte Blank später, manchmal unmaßgeblich in der Frage, ob etwas zerbrochen gehört oder nicht.
Morgens, wenn ich aufwachte, war Jakob längst wieder da oder gar nicht weg gewesen. Er lag neben mir in meinem Bett, je nach Jahreszeit unter einem Laken oder einer Decke. Jakob schlief wie ein Toter und brauchte anschließend lange, um richtig wach zu werden. Oft verschlief er und wachte erst auf, wenn die Sprechstundenhilfe anrief und sagte: »Sie müssten jetzt wirklich mal kommen, hier ist alles voller Schmerzpatienten.
« Dann stieg Jakob schlaftrunken in seine Kleider, ging schlaftrunken los, kaufte unterwegs einen Kaffee zum Mitnehmen, er tat das ohne Worte, weil man ihn in der Kaffeebar kannte, er kam schlaftrunken in die Praxis und durchquerte schlaftrunken sein volles Wartezimmer. Seine Sprechstundenhilfe wusste, dass Jakob morgens dankbar war für jedes Wort, das er nicht sagen oder hören musste, deshalb sagte sie nichts, folgte ihm ins Behandlungszimmer, zog ihm dort den zerdrückten Kaffeepappbecher aus der Jackentasche, reichte ihm den frisch gewaschenen Kittel und wies Jakob, kurz bevor der erste Schmerzpatient hereinkam, wortlos auf den Schlaf in seinen Augenwinkeln hin. Es ist beunruhigend, von jemandem behandelt zu werden, der noch Schlaf in den Augen hat.
Jakob war Zahnarzt. Ich lernte ihn kennen, als meine Zähne schlecht waren, deshalb kannte ich mich mit Zahnärzten gut aus und wollte eigentlich keinen neuen mehr kennenlernen.
Ich kannte mich mit den Wartezimmern aus, in denen hauptsächlich Leute sitzen, die aussehen, als kämen sie nur mal so zur Kontrolle. Ich kannte den Zahnarztbegrüßungshandschlag, ein kurzer fester Griff mit einer vom vielen Waschen farblosen und wachsweichen Hand.“

 

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Mariana Leky (Keulen, 12 februari 1973)

 

 

De Russisch-Duitse dichteres en schrijfster Lou Andreas-Salomé werd geboren op 12 februari 1861 in Sint Petersburg. Zie ook alle tags voor Lou Andreas-Salomé op dit blog.

Uit: Aus fremder Seele

»Kurt?« fragte ein Bübchen und drängte sich an ihn, »dein großer Kurt? Darum rennen wir so? O je, können wir den nicht auch gleich wiedersehn?«
»Jetzt gleich lieber nicht. Aber spätestens morgen. Denn er sucht ganz sicher jeden von euch auf und erzählt euch was ihr haben wollt.«
Hinter ein paar armseligen Taglöhnerhäuschen, die aussahen, als hätte man sie aus Lehm und Feldsteinen zusammengeworfen, lag das niedrige Pfarrhaus in einem Garten.
Ein Querbau, wo sich die Küchenräume befanden, verengte den Hof zu einem schrägen Dreieck. Als sie herantraten, sprangeine schlanke weiße Hündin sie freudigbellend an, während aus der Hundehütte der alte, gichtlahme Unkas, der keine Kinder leiden konnte, nur ein verdrossenes Knurren hören ließ.
Im Querbau stand das Küchenfenster offen, und ein feines faltiges Frauengesicht, umrahmt von weißen Flechten, beugte sich lächelnd heraus. Die Kinder ließen die Hand des Pastors los, blieben stehn und machten lange Hälse. Wenn »Tante Babette«, wie sie bei allen hieß, des Pastors langjährige Freundin und Hausgenossin, ihnen zuwinkte, so gab es immer etwas Gutes, – besonders, wenn sie Pfefferkuchen gebacken hatte, solche, die es hierzulande gar nicht gab, denn das verstand sie.
Der Pastor war inzwischen durch den Garten gegangen, aus dem man direkt in seine Arbeitsstube gelangen konnte. Eine breite Glastür verlieh derselben viel Licht und den vollen Blick ins Grüne. An den Wänden standen Bücherregale, und den Boden deckte ein dunkler einfarbiger Teppich.“

 

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Lou Andreas-Salomé (12 februari 1861 – 5 februari 1937)
Katharina Lorenz als Lou Andreas-Salome and Julius Feldmeier als Rainer Maria Rilke in de filmbiografie „Lou Andreas-Salome” uit 2016.

 

 

De Turkse dichter en schrijver Sabahattin Ali werd geboren op 12 februari 1906 in Gümülcine, tegenwoordig, Komotini, Griekenland. Zie ook alle tags voor Sabahattin Ali op dit blog.

Uit: The Madonna in the Fur Coat (Vertaald door David Gramling en Ilker Hepkaner)

“The next day, my first chore was to search for a shop that sold replicas of famous paintings and look for the Arpie Madonna. I found it in a heavy album of Sarto’s work. The badly imprinted copy didn’t reveal much, but the author of the article was right: sitting higher than the others, the holy child in her arms, she looked downward without noticing the bearded man on her right and the young man on her left. The Madonna’s disappointed, irritated expression—observable in her gaze and lips, her face, and how she held her head—was precisely the one in the painting I’d seen the day prior. They were selling this page of the album individually, so I was able to buy the painting and return home. Looking carefully, I realized the painting was of great import from an artistic point of view. It was the first time I had seen such a Madonna: In the illustrations of Mother Mary I had encountered before, there was an expression of innocence, which was emphasized a little bit more than was necessary, and sometimes senselessly so; they either looked like little children who were saying to the baby in their arms, “See what God has bestowed upon me!” or they were housemaids, staring with fixed eyes and smiling in confusion at their sons, whom they had conceived by way of a man these girls could not even name. The Mary in this painting by Sarto was however a woman who had learned how to think, who conveyed all her judgments about the world, and had begun to treat the world with a bit of levity. She wasn’t looking at the saints, standing as if in worship on either side of her. She wasn’t looking at the Messiah in her arms, nor at the sky, but down toward the earth. And it is clear that she saw something there.
I put the image down on the table. I closed my eyes and thought about the painting in the exhibition. At that very moment, it occurred to me that the person depicted there actually existed. Of course this was the case—the painter had made a self-portrait. This spectacular woman was wandering among us, guiding her deep, dark eyes down to earth, or toward the person opposite her, parting her lips to speak, the bottom one a little bigger than the top. She was alive. I could go see her somewhere… The first thing I felt, when I thought about it, was tremendous fear. It would be a genuine disaster if a man like me—someone who had never had any adventures with a woman before—were to have his first time ever with a woman like this.”

 

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Sabahattin Ali (12 februari 1906 – 2 april 1948)

 

De Duitse schrijver Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte-Fouqué werd geboren in Brandenburg an der Havel op 12 februari 1777. Zie ook alle tags voor Friedrich de la Motte-Fouqué op dit blog.

Uit:Undine

“Drinnen saß bei dem Herde, von welchem aus ein spärliches Feuer die dämmernde, reinliche Stube erhellte, auf einem großen Stuhle des Fischers betagte Frau; beim Eintritte des vornehmen Gastes stand sie freundlich grüßend auf, setzte sich aber an ihren Ehrenplatz wieder hin, ohne diesen dem Fremdling anzubieten, wobei der Fischer lächelnd sagte: »Ihr müßt es ihr nicht verübeln, junger Herr, daß sie Euch den bequemsten Stuhl im Hause nicht abtritt; das ist so Sitte bei armen Leuten, daß der den Alten ganz ausschließlich gehört.« – »Ei, Mann«, sagte die Frau mit ruhigem Lächeln, »wo denkst du auch hin? Unser Gast wird doch zu den Christenmenschen gehören, und wie könnte es alsdann dem lieben jungen Blut einfallen, alte Leute von ihren Sitzen zu verjagen?« – »Setzt Euch, mein junger Herr«, fuhr sie, gegen den Ritter gewandt, fort; »es steht dorten noch ein recht artiges Sesselein, nur müßt Ihr nicht allzu ungestüm damit hin und her rutschen, denn das eine Bein ist nicht allzu feste mehr.« – Der Ritter holte den Sessel achtsam herbei, ließ sich freundlich darauf nieder, und es war ihm zumute, als sei er mit diesem kleinen Haushalt verwandt und eben jetzt aus der Ferne dahin heimgekehrt.
Die drei guten Leute fingen an, höchst freundlich und vertraulich miteinander zu sprechen. Vom Walde, nach welchem sich der Ritter einige Male erkundigte, wollte der alte Mann freilich nicht viel wissen; am wenigsten, meinte er, passe sich das Reden davon jetzt in der einbrechenden Nacht; aber von ihrer Wirtschaft und sonstigem Treiben erzählten die beiden Eheleute desto mehr und hörten auch gerne zu, als ihnen der Rittersmann von seinen Reisen vorsprach und daß er eine Burg an den Quellen der Donau habe und Herr Huldbrand von Ringstetten geheißen sei. Mitten durch das Gespräch hatte der Fremde schon bisweilen ein Plätschern am niedrigen Fensterlein vernommen, als sprütze jemand Wasser dagegen. Der Alte runzelte bei diesem Geräusche jedesmal zufrieden die Stirn; als aber endlich ein ganzer Guß gegen die Scheiben flog und durch den schlechtverwahrten Rahmen in die Stube hereinsprudelte, stand er unwillig auf und rief drohend nach dem Fenster hin: »Undine! Wirst du endlich einmal die Kindereien lassen. Und ist noch obenein heute ein fremder Herr bei uns in der Hütte.« – Es ward auch draußen stille, nur ein leises Gekicher ließ sich noch vernehmen, und der Fischer sagte, zurückkommend: »Das müßt Ihr nun schon zugute halten, mein ehrenwerter Gast, und vielleicht noch manche Ungezogenheit mehr, aber sie meint es nicht böse. Es ist nämlich unsere Pflegetochter Undine, die sich das kindische Wesen gar nicht abgewöhnen will, ob sie gleich bereits in ihr achtzehntes Jahr gehen mag.“

 

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Friedrich de la Motte-Fouqué (12 februari 1777 – 23 januari 1843)
Cover

 

 

De Nederlandse schrijver Janwillem Van de Wetering werd geboren in Rotterdam op 12 februari 1931. Zie ook alle tags voor Janwillem van de Wetering op dit blog.

Uit: The Empty Mirror

„After the bathhouse the monks went to the kitchen for breakfast. I saw a wide variety of Japanese delicacies on the tables, radishes, sour plums, seaweed, small bowls with sauces. The head monk put his hand on my shoulder. “Not for you. That’s for us, we like this type of food. You and Gerald have been invited out by Peter; he is waiting for you.”
When I heard the pebbles crunch under my wooden sandals, felt the clean clothes against my skin, and inhaled the smoke of a cigarette, and knew that it was all over, that Rohatsu had faded into the past, I felt such a wave of happiness surge through me that I stopped. Gerald pushed me forward. “Peter has made an American breakfast, mark my words.”
And so it was. There was a neatly laid out table waiting for us, with dishes full of crisp rolls, bacon and eggs, fresh butter, a large pot of coffee, and tins of marmalade and cherry jam. Peter kept on toasting rolls and pouring coffee and frying eggs till we rolled over backwards on the floormats. That day was a holiday. I slept for a few hours and then woke up. The rhythm of my existence was disturbed and I couldn’t go back to sleep. I read till I became drowsy again. The rest of the day I spent sleeping, walking about the gardens, and eating. All stress had gone. The koan rumbled vaguely on the horizon of my consciousness but that was all. It was very quiet in my mind; the only feeling I was aware of was one of intense contentment.”

 

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Janwillem van de Wetering (12 februari 1931 – 4 juli 2008)
Cover

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Duitse schrijver, acteur en regisseur Joachim Philipp Maria Meyerhoff werd geboren in 1967 in Homburg (Saarland). Zie ook alle tags voor Joachim Meyerhoff op dit blog.

Uit:Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

“Mein erster Toter war ein Rentner. lange bevor in meiner Familie ein Unfall. eine Krank-heit und Altenschwäche die nächsten geliebten Menschen verschwinden ließen, lange bevor ich hinnehmen musste, dass der eigene Bruder, der zu junge Vater, die Großeltern, ja selbst der Kindbelts-Hund nicht unsterblich waren, und lange bevor ich in ein zwanghaftes Dauergespräch mit mei-nen Gestorbenen geriet — so heiter, so verzweifelt —, fand ich eines Morgens einen roten Rentner.
Ich war eine Woche zuvor sieben Jahre ah geworden und harte diesem Geburtstag entgegengefiebert, da ich durch ihn endlich das Recht erwarb, den Schulweg allein zurück-zulegen. Von einem Tag auf den anderen durfte ich nun ste-hen bleiben und weitergehen, wann immer mer ich es wollte. Das Gelände der Psychiatrie, in der ich außvuchs, und auch die außerhalb der Anstaltsmauern liegenden Gärten, Häuser, Straßen und Gebüsche waren wie verändert, und ich ent-deckte lauter Dinge, die mir in Begleitung meiner Mutter oder meiner Brüder noch nie aufgefallen waren. Ich machte etwas größere Schritte und kam mir unglaublich erwachsen vor. Dadurch, dass ich ein Einzelner war, vereinzelten sich auch die Dinge um mich herum. Gegenüberstellungen auf Augenhöhe: Die Kreuzung und ich. Der Kiosk und ich. Die Schrottplatz :Mauerund ich. Wie viele Entscheidungen ich plötzlich selbst treffen durfte, überraschte mich. An der Hand meiner Mutter harte ich meist vor mich hin geträumt oder mit ihr geredet und mich, nie auf den Weg achtend, zur Schule bringen lassen wie einen Brief zum Postkasten. Die erste Woche lang war ich brav, wie ich es huch und heilig versprochen haue, den verabredeten Weg gegangen —den Weg, in den mich meine Mutter mit allem Nach-links-und Nach-rechts- und wieder Nach-links-Gucken eingewiesen harre, doch am darauffolgenden Montag beschloss ich, einen kleinen Umweg durch die Sdireberprtensiedlung zu nehmen.“

 

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Joachim Meyerhoff (Homburg, 1967)

 

 

De Amerikaanse dichter John Hennessy werd geboren in 1965 in New Jersey. Zie ook alle tags voor John Hennessy op dit blog.Zie ook alle tags voor John Hennessy op dit blog.

 

Mike Devlin

The dairy light, he called it, in any weather
when he delivered—fog eddies from Arthur Kill,
sun half an hour high over Merck, the morning
divided by smokestack. Temper’s teacup, a man’s
no more than a punter’s error, he liked to say.
He hummed “Ave Maria” through the baritone
kazoo of tracheotomy, circus shadow
of his church choir tenor; for kids, he buzzed
the Yankee Doodle like electric razor
or flexed his arm and blackened ship tattoos
dropped anchor under a war wound’s purple chop.
After the dairy cut his route, he became our oldest
paper-boy. Sack slung around his shoulder
and cradled like a headless cello, we saw him
more often, his walk an economic waltz.
Warm afternoons, he propped a shoe-shine box
beneath the awnings of Truppa’s deli, bullied tips
from all his customers. He slipped his gauze,
pulled the patch off his blow-hole, neck-smoked
a hot-boxed Camel to win the hardest cases.
The night Mike died, men emptied out of Pete’s:
Knights, Vets, Legionnaires, Sons of Italy. They parked
a phonograph on the fire-escape and played
his seventy-eights. Crackling Irish tenors
rose along rusted, ivy-covered slats, zigzag
ladder and window grills, to sing us to sleep.
Later bottles dropped, a pipe burst, the record player
smashed in the alley. Beat-cops broke it up
before morning twilight, his old delivery hour.

 

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John Hennessy (Philadelphia, 1965)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 12e februari ook mijn blog van 12 februari 2017 deel 2 en eveneens deel 3.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 12 februari 2007 en ook mijn blog van 12 februari 2008 en eveneens mijn blog van 12 februari 2009.

Geschreven door Romenu om 09:40 Reageer op dit bericht

Karneval (Ludwig Thoma)

 

Bij Carnaval

 

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Karneval door Fritz Steisslinger, 1934

 

 

Karneval

Väter, hört mich, Mütter, hört die Mahnung,
Jetzt kommt wieder jene Zeit – versteht! –,
Wo so manche Tugend ohne Ahnung
Der Besitzerin abhanden geht.

Beutesuchend schleicht umher das Laster;
Wer ist sicher, daß ihm nichts geschieht,
Wenn man jetzt der Busen Alabaster
Und beim Hofball auch die Nabel sieht?

Von den Blicken kommt es zur Berührung,
Irgendwo zu einem Druck der Hand,
Und so manches Mittel der Verführung
Sei aus Scham hier lieber nicht genannt!

Wenn an hochgewölbte Männerbrüste
Sich das zarte Fleisch der Mädchen drängt,
Regen sich von selbst die bösen Lüste
Und was sonst damit zusammenhängt.

Darum Eltern, wenn die Geigen klingen
Und die Klarinette schrillend pfeift,
Hütet eure Tochter vor den Dingen,
Die sie hoffentlich noch nicht begreift!

 

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Ludwig Thoma (21 januari 1867 – 26 augustus 1921)
Oberammergau, de geboorteplaats van Ludwig Thoma

 

 

Zie voor de schrijvers van de 11e februari ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 10:20 Reageer op dit bericht

Maryse Condé, Else Lasker-Schüler, Kazys Bradūnas, Gerhard Kofler, Roy Fuller, Karoline von Günderrode, Hermann Allmers

De Franse schrijfster Maryse Condé werd op 11 februari 1937 in Pointe-à-Pitre op Guadeloupe geboren. Zie ook alle tags voor Maryse Condé op dit blog.

Uit: Wie Spreu im Wind (Vertaald door Uli Wittmann)

„Abdullahi trat ein. Sein Blick streifte Abdel Salam nur leicht. Und doch wusste das Kind, dass dem Vater nichts entgangen war. Weder die Tränenspuren auf seinen Wangen noch Maryems Verwirrung oder ihre durcheinandergeratenen Schleier. Abdel Salam hob seine Holztafel auf, die er auf den Boden gelegt hatte, und ging hinaus. Als Maryem und Abdullahi allein waren, sagte dieser erbost: »Wenn das so weitergeht, schicke ich ihn zu meinem Bruder nach Daura. Er bittet mich schon seit einem Jahr darum. Aus Schwäche habe ich bisher noch gezögert. Aber du gehst zu weit. Was willst du aus dem Jungen machen? Einen Weichling, der meinem Namen Schande macht?« Maryem nahm die Zurechtweisung demütig hin. Denn sie hatte große Angst davor, ihr Mann könnte seine Drohung wahr machen und sie erneut den Ängsten aussetzen, die sie vierzehn Jahre zuvor ausgestanden hatte, als ihr erster Mann, Tiekoro, sie von ihrem Sohn Mohammed getrennt hatte. Um das zu vermeiden, war sie zu allem bereit und setzte eine Maske völliger Ergebenheit auf. Abdullahi sagte versöhnlicher: »Ich habe unserem Sohn eine bewaffnete Eskorte entgegengeschickt, damit ihm bei all diesen Maradawa3, die die Straßen unsicher machen, nichts zustößt.« Wie aufmerksam Abdullahi doch trotz all seiner Starrheit und Sittenstrenge war! Und wie zartfühlend sein Herz sein konnte! Voller Dankbarkeit fragte sie ihn: »Wann, glaubst du, wird er bei uns sein?« Aber obwohl sie versuchte, sich zu beherrschen, lag auch diesmal noch zu viel Leidenschaft in ihrer Frage, und Abdullahi, erneut verstimmt, entfernte sich mit den Worten: »Das weiß Allah allein!«

 

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Maryse Condé (Pointe-à-Pitre, 11 februari 1937)
Cover

 

 

De Duitse schrijfster en dichteres Else Lasker-Schüler werd geboren in Elberfeld op 11 februari 1869. Zie ook alle tags voor Else Lasker-Schüler op dit blog.

Uit: Freunde – Doktor Benn

„Er steigt hinunter ins Gewölbe seines Krankenhauses und schneidet die Toten auf. Ein Nimmersatt, sich zu bereichern an Geheimnis. Er sagt: »Tot ist tot«. Dennoch fromm im Nichtglauben liebt er die Häuser der Gebete, träumende Altäre, Augen, die von fern kommen. Er ist ein evangelischer Heide, ein Christ mit dem Götzenhaupt, mit der Habichtnase und dem Leopardenherzen. Sein Herz ist fellgefleckt und gestreckt. Er liebt Fell und er liebt Met und die großen Böcke, die am Waldfeuer gebraten wurden. Ich sagte einmal zu ihm, Sie sind allerleiherb, lauter Fels, rauhe Ebene, auch Waldfrieden, und Bucheckern und Strauch und Rotrotdorn und Kastanien im Schatten und Goldlaub, braune Blätter und Rohr. Oder Sie sind Erde mit Wurzeln und Jagd und Höhenrauch und Löwenzahn und Brennesseln und Donner. Er steht unentwegt, wankt nie, trägt das Dach einer Welt auf dem Rücken. Wenn ich mich vertanzt habe, weiß ich nicht, wo ich hin soll, dann wollte ich, ich wäre ein grauer Samtmaulwurf und würfe seine Achselhöhle auf und vergrübe mich in ihr. Eine Mücke bin ich und spiele immerzu vor seinem Angesicht. Aber eine Biene möcht ich sein, dann schwirrte ich um seinen Nabel. Lang bevor ich ihn kannte, war ich seine Leserin; sein Gedichtbuch – Morgue – lag auf meiner Decke: Grauenvolle Kunstwunder, Todesträumerei, die Kontur annahm. Leiden reißen ihre Rachen auf und verstummen, Kirchhöfe wandeln in die Krankensäle und pflanzen sich vor die Betten der Schmerzensreichen an. Die kindtragenden Frauen hört man schreien aus den Kreißsälen bis ans Ende der Welt. Jeder seiner Verse ein Leopardbiß, ein Wildtiersprung. Der Knochen ist sein Griffel, mit dem er das Wort auferweckt.“

 

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Else Lasker-Schüler (11 februari 1869 - 22 januari 1945) 
Lasker Schueler: Der Schlangenanbeter, 1921

 

 

De Litouwse dichter Kazys Bradūnas werd geboren in Kiršai, Rayon Vilkaviškis, op 11 februari 1917. Zie ook alle tags voor Kazys Bradūnas op dit blog.

 

Von Ragnit bis Varniai

Ich blicke zur weißen Wolke in Ragnit
Nach Varniai ziehend
Und es ist mir ruhig.
Dort wundern sich die Brüder beim Zusammentreffen
Doch über die Uneinfachheit einfacher Worte

Wenn sie sich in die Buchstaben verwandelt sprechen,
So höre ich das ganze Litauen,
Wie es "Vaterunser" liest
Mit buchstabewerdendem Wort

 

 

Lithuanian Graves In Siberia

The taiga burns in northern flames.
Graves clutch crosses.
Above them, slowly winging,
Glide hawks, black hawks.

A storm assaults the sky.
Underground blows resound.
The souls of the dead are tranquil,
The homeland voices are calm.

Enough sod for the bones.
Yet easier in ashes.
Blooms a blood red flower
In the palms of eternity.

There is no one around.
No one ever comes.
The earth is equally good,
If in suffering you tired.

Northern flames dim in the taiga.
Graves don't release their crosses.
And upon them, slowly winging,
Settle hawks, black hawks.

 

Vertaald door Jurgis Bradūnas

 

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Kazys Bradūnas (11 februari 1917 - 9 februari 2009)
Op een postzegel uit 2017 

 

 

De Oostenrijkse dichter Gerhard Kofler werd geboren op 11 februari 1949 in Bozen. Zie ook alle tags voor Gerhard Kofler op dit blog.

 

Atemzüge

und von wo
wird das meer eindringen?

ich höre
sein rauschen
und schwimme
ihm entgegen
mit offenen
augen

fisch
in der luft
vogel
auf der welle

das fenster
der matamorphosen
weit geöffnet
trinke ich seine
erinnerungen

atemzug
um atemzug
nehm ich
das meer auf

 

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Gerhard Kofler (11 februari 1949 - 2 november 2005)

 

 

De Engelse dichter en schrijver Roy Fuller werd geboren op 11 februari 1912 Failsworth in Lancashire. Zie ook alle tags voor Roy Fuller op dit blog.

 

The Festival

The natives are singing by the shining arch
Whose whiteness breaks the gazing jeweled sky.
The skin is mirrors; march and counter-march
Display the painted feathers, dazzlingly
The curling snowy wool. The dancers shout,
The priests are gorgeous. The blue plain is dry.
Under the ritual robes the sores break out,
Concealed there are the scars and stumps of war.
The whole and dying move alike in rout:
And the most agile are the lepers or
Most lovely the disfigured; the deficient
Are priests, the temporal leaders, skilled in lore:
In general sloth evil alone efficient.
What squirming grub is in this severed fruit?
Certainly the king, alone within his tent,
Is simple, aging. He plays upon a lute
And looks into a glass to see the lips
That though the dream persists can still stay mute—
The sweating mighty dream in which he grips
A knife, before the people, on a dais,
And throws away his flesh, away.... He sips
A scented cup. He ponders on the ways
In which his innocent life may take the weight
Of the nation's sin, but whereby still it stays
Among the plucked string and the golden plate.
But this is folly: there is no way, none:
For history has crystals which are fate,
And all the tiny accidents upon.

 

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Roy Fuller (11 februari 1912 – 27 september 1991)
Cover

 

 

De Duitse dichteres Karoline von Günderode werd geboren op 11 februari 1780 in Karlsruhe. Zie ook alle tags voor Karoline von Günderode op dit blog.

 

Die Töne

Ihr tiefen Seelen, die im Stoff gefangen,
Nach Lebensodem, nach Befreiung ringt;
Wer löset eure Bande dem Verlangen,
Das gern melodisch aus der Stummheit dringt?
Wer Töne öffnet eurer Kerker Riegel?
Und wer entfesselt eure Aetherflügel?

Einst, da Gewalt den Widerstand berühret,
Zersprang der Töne alte Kerkernacht;
Im weiten Raume hier und da verirret
Entflohen sie, der Stummheit nun erwacht,
Und sie durchwandelten den blauen Bogen
Und jauchzten in den Sturm der wilden Wogen.

Sie schlüpften flüsternd durch der Bäume Wipfel
Und hauchten aus der Nachtigallen Brust,
Mit muthigen Strömen stürzten sie vom Gipfel
Der Felsen sich in wilder Freiheitslust.
Sie rauschten an der Menschen Ohr vorüber,
Er zog sie in sein innerstes hinüber.

Und da er unterm Herzen sie getragen,
Heist er sie wandlen auf der Lüfte Pfad
Und allen den verwandten Seelen sagen,
Wie liebend sie sein Geist gepfleget hat.
Harmonisch schweben sie aus ihrer Wiege
Und wandlen fort und tragen Menschenzüge.

 

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Karoline von Günderode (11 februari 1780 - 26 juli 1806)
Karoline-von-Günderrode-Haus in Freigericht-Somborn

 

 

De Duitse schrijver Hermann Ludwig Allmers werd geboren op 11 februari 1821 in Rechtenfleth aan de Weser. Zie ook alle tags voor Hermann Allmers op dit blog.

 

Dahin

Manch schöne Stunde schlug mir einst,
Ich höre den Klang noch heut,
Der summt und schauert durch mein Gemüth,
Wie verhallendes Glockengeläute.

Und manchen Trost und manchen Traum
Hab' ich zu Grabe getragen;
Ein großer Friedhof ward davon,
Ich sehe die Male ragen.

Nun tret' ich still von Mal zu Mal
Und sinne, was es bedeute,
Im Herzen tief vom verlornen Glück
Das verhallende Glockengeläute.

 

Viel tausend Jahr

Viel tausend Jahr' hat der Himmel gelacht,
Bevor man hat an dich gedacht;
Die Blumen, sie blühten, die Vögel, sie sangen,
Eh' dir ein Frühling aufgegangen;
Von tausend Tagen unendlicher Lust
Hast nichts, o, Menschenkind, gewußt,
Und doch ist's dir nicht eben leid
Um jene nicht genoss'ne Zeit.
Warum willst du dich nun beklagen,
Daß wenn sie dich zu Grabe traben,
Du wieder von viel tausend Jahren
Wirst nichts empfinden und nichts erfahren?

 

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Hermann Allmers (11 februari 1821 - 9 maart 1902)
Gedenkplaat aan de Rudelsburg bij Saaleck

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 11 februari 2007 en ook mijn blog van 11 februari 2008 en eveneens mijn blog van 11 februari 2009.

Geschreven door Romenu om 10:19 Reageer op dit bericht

Rachilde, Johannes van Melle, Lydia Child, Marie-Joseph Chénier, Bernard de Fontenelle, Honoré d'Urfé, Rudolf Hans Bartsch

De Franse schrijfster Rachilde werd geboren als Marguerite Vallette-Eymery in Périgueux op 11 februari 1860. Zie ook alle tags voor Rachilde op dit blog.

Uit: La Tour d'amour

« On ravitaille à Ar-Men. Est-ce que vous savez cela, mon brave ? Moi, je ne savais rien, sinon que j'étais content. — Oh ! que je dis honnêtement, demeurer planté en mer ou s'y promener, c'est toujours la même salaison. Je ne crains pas les corvées, j'en ai vu de plus dures. — Vous avez fait les échelles du Levant, comme chauffeur, avec le capitaine Dartigues ? — Oui, Monsieur. Et je me mis au port d'armes. Il feuilletait mes papiers personnels ; je reconnus, dans ses doigts, mon certificat d'études et mon livret du dernier bord. — Vous aviez une mauvaise tête, parait-il ? Là ! Nous y étions... l'histoire de ma chicane avec le second machiniste, le fameux jour où j'avais été si tellement en ribote. Dire que pour un jour de noce, on nous le reproche toute la vie. — C'est possible, mon commandant, quand je suis un peu pris de boisson. La chose n'a pas été plus loin qu'un coup de cordage. Le camarade a reconnu qu'il était aussi saoul que moi. Nous revenions de loin, et, dame, vous comprenez, on allait voir des personnes du sexe. Sans nous offenser, cela vous met toujours le feu quelque part. On m'a flanqué de la cale plus que ça ne le méritait ; j'ajoutai, tout de suite, me mordant la langue : on a été juste, quoi. — Bien, bien, fit le petit sec. Voici les papiers. Ils sont en règle. Vous rejoindrez votre poste dès demain. À propos, celui que vous remplacez, le compagnon du vieux Mathurin Barnabas, est mort... d accident, et on a dû ouvrir une petite enquête, mais le vieux s'en est tiré à son honneur. C'est un brave homme, je vous le dis pour que vous le sachiez. Pas d'allusion à... l'accident, hein ! — Vous êtes bien aimable, que je répondis, confus. Je ne comprenais rien de rien en ce temps-là, faut croire. Enfin, qu'est-ce que ça pouvait me fiche leurs manigances avec le vieux ? Je venais de chez les Chinois, et tout ce que je voulais c'était de ne plus caboter. J'en avais assez d'éternuer dans leur soute à charbon depuis sept ans. Mon temps était venu de m'implanter en mer ferme. Ah ! malheur de Dieu! »

 

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Rachilde (11 februari 1860 – 4 april 1953)
Met haar echtgenoot rond 1900

 

 

De Zuidafrikaanse-Nederlandse schrijver Johannes van Melle werd op 11 februari 1887 in Goes. Zie ook alle tags voor Johannes van Melle op dit blog.

Uit: Bart Nel, de opstandeling

“Ze ging met haar kop koffie en het beschuit naar binnen en ging bij de tafel zitten. Onderwijl bekeek zij de kamer. Een net vertrek met gebloemd zeil op de vloer en papier op de muren. Er stond een met riempjes gematte bank en verscheidene riempjesstoelen, alle echte boerenstoelen, die Bart zelf gemaakt had. Er waren portretten aan de muren, vergrotingen van haar ouders en schoonouders, ook een portret van generaal Botha. De kamer was schoon en gezellig. Daar waren gordijnen langs de ramen en daar lagen vellen op de vloer en op de bank, een kleedje en een vaas met bloemen op de tafel. Ze zat te bedenken wat zij nog verder zou kunnen doen om de kamer op te vroliken. Als zij het geld ervoor had zou zij het wel weten. Dan was het gemakkelik. Dan zou zij een mooie tafel kopen en een paar gemakstoelen waar je lekker in kon zitten rusten en een groter buffet. Dat wat zij nu had was niet naar haar zin. Te klein en niet mooi genoeg. Ze zou een grotere willen hebben met meer glas en het hout meer bewerkt.
Ze hoorde hoe buiten bij de keuken Bart de grond van zijn schoenen afschopte. Daaraan wist zij, dat hij van Pieter Vermaak kwam, door de landen en door de spruit met zijn zwarte modder.
Toen hij binnenkwam zag zij dadelik dat hij kwaad was.
Het was een lange, sterkgebouwde man, gespierd, maar eenigszins langzaam en zwaar in zijn bewegingen. Hij was in zijn werkhemd, de mouwen opgestroopt en de hals open. Boven zijn wijde borst stond zijn donker hoofd dapper en hoogmoedig, een ietwat somber licht in zijn felle, zwarte ogen.
‘Dag Fransina’, zei hij. Hij smeet zijn hoed op een stoel en ging bij de tafel zitten. Een paar ogenblikken zag zij hem aandachtig aan. Zijn mooi, bruingebrand gezicht, zwaarbenig en gespierd, met de vastbesloten lippen en de bijna zwarte, onversaagde ogen, stond stug en nors. Hij schoor zich en in zijn wangen en kin schemerde zijn baard blauw door.”

 

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Johannes van Melle (10 februari 1887 – 8 november 1953)
Goes, haven

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Lydia Maria Francis Child werd geboren op 11 februari 1802 in Medford, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Lydia Child op dit blog.

Uit: Hobomok

“After repeated assurances, the Indian timidly approached-and the certainty that Brown was indeed alive was more dreadful to him than all the ghosts that could have been summoned from another world.
"You look as if you were sorry your old friend had returned," said the Englishman "but do speak and tell me one thingis Mary Conant yet alive?"
I Hobomok fixed his eyes upon him with such a strange mixture of sorrow and fierceness that Brown laid his hand upon his rifle, half fearful his intentions were evil. At length, the Indian answered with deliberate emphasis,
"She is both alive and well."
"I thank God," rejoined his rival. "I need not ask whether she is married?"
The savage looked earnestly and mournfully upon him, and sighed deeply, as he said,
"The handsome English bird hath for three years lain in my bosom; and her milk hath nourished the son of Hobomok."
The Englishman cast a glance of mingled doubt and despair towards the Indian, who again repeated the distressing truth.
Disappointed love, a sense of degradation, perhaps something of resentment were all mingled in a dreadful chaos of agony within the mind of the unfortunate young man, and at that moment it was difficult to tell to which of the two anguish had presented her most unmingled cup. The Indian gazed upon his rival, as he stood leaning his aching head against a tree; and once and again he indulged in the design of taking his life.
"No," thought he. "She was first his. Mary loves him better than she does me; for even now she prays for him in her sleep. The sacrifice must be made to her."
For a long time, however, it seemed doubtful whether he could collect sufficient fortitude to fulfill his resolution. The remembrance of the smiling wife and the little prattling boy, whom he had that morning left came too vividly before him. It recks not now what was the mighty struggle in the mind of that dark man. He arose and touched Brown's arm, as he said."

 

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Lydia Child (11 februari 1802 - 7 juli 1880)
Cover

 

 

De Franse dichter en schrijver Marie-Joseph Chénier werd geboren op 11 februari 1764 in Constantinopel. Zie ook alle tags voor Marie-Joseph Chénier op dit blog.

 

Chant du 14 Juillet (Fragment)

Soleil, qui, parcourant ta route accoutumée,
Donnes, ravis le jour, et règles les saisons ;
Qui, versant des torrents de lumière enflammée,
Mûris nos fertiles moissons ;

Feu pur, oeil éternel, âme et ressort du monde,
Puisses-tu des Français admirer la splendeur !
Puisses-tu ne rien voir dans ta course féconde
Qui soit égal à leur grandeur !

Que les fers soient brisés ! Que la terre respire !
Que la raison des lois, parlant aux nations,
Dans l'univers charmé fonde un nouvel empire,
Qui dure autant que tes rayons !

Que des siècles trompés le long crime s'expie !
Le ciel pour être libre a fait l'humanité :
Ainsi que le tyran, l'esclave est un impie,
Rebelle à la Divinité.

 

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Marie-Joseph Chénier (11 februari 1764 – 10 januari 1811)

 

 

De Franse dichter en schrijver Bernard le Bovier de Fontenelle werd geboren op 11 februari 1657 in Rouen. Zie ook alle tags voor Bernard de Fontenelle op dit blog.

Uit: Du bonheur

« Celui qui voudrait fixer son état, non par la crainte d'être pis, mais parce qu'il serait content, mériterait le nom d'heureux : on le reconnaîtrait entre tous les autres hommes à une espèce d'immobilité dans sa situation ; il n'agirait que pour s'y conserver, et non pas pour en sortir. Mais cet homme-là a-t-il paru en quelque endroit de la terre ? On en pourrait douter, parce qu'on ne s'aperçoit guère de ceux qui sont dans cette immobilité fortunée ; au lieu que les malheureux qui s'agitent composent le tourbillon du monde, et se font bien sentir les uns aux autres par les chocs violents qu'ils se donnent. Le repos même de l’heureux, s'il est aperçu, peut passer pour être forcé, et tous les autres sont intéressés à n'en pas prendre une idée plus avantageuse. Ainsi l'existence de l'homme heureux pourrait être assez facilement contestée. Admettons-la cependant, ne fût-ce que pour nous donner des espérances agréables : mais il est vrai que, retenus dans de certaines bornes, elles ne seront pas chimériques.
Quoi qu'en disent les fiers Stoïciens, une grande partie de notre bonheur ne dépend pas de nous. Si l'un d'eux, pressé par la goutte, lui a dit : Je n'avouerai pourtant pas que tu sois un mal ; il a dit la plus extravagante parole qui soit jamais sortie de la bouche d’un philosophe. Un empereur de l’univers, enfermé aux petites-maisons , déclare naïvement un sentiment dont il a le malheur d'être plein ; celui-ci, par engagement de système, nie un sentiment très vif, et en même temps l'avoue par l'effort qu'il fait pour le nier. N’ajoutons pas à tous les maux que la nature et la fortune peuvent nous envoyer, la ridicule et inutile vanité de nous croire invulnérables."

 

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Bernard de Fontenelle (11 februari 1657 - 9 januari 1757)

 

 

De Franse dichter en schrijver Honoré d'Urfé werd geboren op 11 februari 1568 in Marseille. Zie ook alle tags voor Honoré d'Urfé op dit blog.

 

Villanelle d'Amidor reprochant une légèreté

À la fin celui l'aura
Qui dernier la servira.
De ce coeur cent fois volage,
Plus que le vent animé,
Qui peut croire d'être aimé
Ne doit pas être cru sage
Car enfin celui l'aura
Qui dernier la servira.

A tous vents la girouette,
Sur le faîte d'une tour,
Elle aussi vers tout amour
Tourne le coeur et la tête
À la fin celui l'aura
Qui dernier la servira.

Le chasseur jamais ne prise
Ce qu'à la fin il a pris,
L'inconstante fait bien pis,
Méprisant qui la tient prise
Mais enfin celui l'aura
Qui dernier la servira.

Ainsi qu'un clou l'autre chasse,
Dedans son coeur le dernier
De celui qui fut premier
Soudain usurpe la place
C'est pourquoi celui l'aura
Qui dernier la servira.

 

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Honoré d'Urfé (11 februari 1568 – 1 juni 1625)
Borstbeeld in Virieu-le-Grand

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Rudolf Hans Bartsch werd geboren op 11 februari 1873 in Graz. Zie ook alle tags voor Rudolf hans Bartsch op dit blog.

Uit:Der Satansgedanke

“Um die Zeit, als die ersten Jünger der Gesellschaft Jesu nach Innsbruck gerufen wurden, um auch dort einer etwas verwilderten Deutschheit, die selten lutherisch bibelfromm, sondern eher heidnisch und ungläubig geworden war, durch ihr, in den ersten Jahrzehnten hinreißendes Beispiel, einen neuen, glühend passionierten Glauben zu erwecken, da lebte im adeligen Damenstift ein altes Fräulein, von dem es hieß, daß es ehedem die schönste Jungfrau in dreien Königreichen gewesen und mit der griechischen Helena verglichen worden war, nach der sie auch hieß.
Sie war die Tochter des Bankmannes und Händlers Manuel Chrysoloras, eines Nachkommen des berühmten Humanisten gleichen Namens.
Dieser Chrysoloras soll ein bis an alle Grenzen gescheiter und kalter Geldmann gewesen sein, der sich übrigens rühmte, das schönste und das widerlichste Menschenkind auf Erden nebeneinander bei sich und zu Diensten zu haben. Und wenn man sich über das letztere, einen schamlosen Knecht, entsetzte,[S. 6] pflegte er lachend zu sagen: „Was wollt ihr? Er ist eben die Materia, ohne allen Umweg menschgeworden. So ist sie, und so sieht sie aus.“
Der war einmal als Troßbube, eine entlaufene Bestie vom Landsknechtsheere, das Rom geplündert hatte, zu ihm gekommen: Klein, krumm, frech, breitmäulig und stark; zu alledem unerhört behende und gewandt, nur zu nichts Gutem. Der trug ihm seine Dienste an. Es wird erzählt, daß ihn der Chrysoloras gefragt: „Was willst du dafür?“
„Eh, Geld,“ hatte der Kerl gegrinst.“

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Rudolf Hans Bartsch (11 februari 1873 – 7 februari 1952)
Hier in kapiteinsuniform in 1914

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 11 februari 2007 en ook mijn blog van 11 februari 2008 en eveneens mijn blog van 11 februari 2009.

Geschreven door Romenu om 10:17 Reageer op dit bericht

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