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Berichten van 19 maart 2018 tot 20 maart 2018

David Malouf, Katharina Hartwell, Ricus van de Coevering, Roman Libbertz, Jens Petersen, Benoît Duteurtre, Friedrich Hölderlin, Ralph Giordano, Henrik Johan Ibsen

De Australische schrijver David Malouf werd geboren op 20 maart 1934 in Brisbane. Zie alle tags voor David Malouf op dit blog.

Uit: Ransom

„He was five then, six. She was his secret. He floated in the long soft swirlings of her hair.
But she had warned him from the beginning that she would not always be with him. She had given him up. That was the hard condition of his being and of all commerce between them. One day when he put his foot down on the earth he knew at once that something was different. A gift he had taken as natural to him, the play of a dual self that had allowed him, in a moment, to slip out of his hard boyish nature and become eel-like, fluid, weightless, without substance in his mother's arms, had been withdrawn. From now on she would be no more than a faint far-off echo to his senses, an underwater humming.
He had grieved. But silently, never permitting himself to betray to others what he felt.
Somewhere in the depths of sleep his spirit had made a crossing and not come back, or it had been snatched up and transformed. When he bent and chose a stone for his slingshot it had a new weight in his hand, and the sling had a different tension. He was his father's son and mortal. He had entered the rough world of men, where a man's acts follow him wherever he goes in the form of story. A world of pain, loss, dependency, bursts of violence and elation; of fatality and fatal contradictions, breathless leaps into the unknown; at last of death-a hero's death out there in full sunlight under the gaze of gods and men, for which the hardened self, the hardened body, had daily to be exercised and prepared.
A breeze touches his brow. Far out where the gulf deepens, small waves kick up, gather, then collapse, and new ones replace them; and this, even as he watches, repeats itself, and will do endlessly whether he is here or not to observe it: that is what he sees. In the long vista of time he might already be gone. It is time, not space, he is staring into.
For nine years winter and summer they have been cooped up here on the beach, all the vast horde of them, Greeks of every clan and kingdom, from Argos and Sparta and Boeotia, from Euboea, Crete, Ithaca, Cos and the other islands, or like himself and his men, his Myrmidons, from Phthia. Days, years, season after season; an endless interim of keeping your weapons in good trim and your keener self taut as a bowstring through long stretches of idleness, of restless, patient waiting, and shameful quarrels and unmanly bragging and talk.”

 

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David Malouf (Brisbane, 20 maart 1934)

 

 

De Duitse schrijfster Katharina Hartwell werd geboren op 20 maart 1984 in Keulen. Zie ook alle tags voor Katharina Hartwell op dit blog.

Uit: Im Eisluftballon

„Ich habe überhaupt erst einmal einen echten Grashüpfer gese-hen. Den Rest der Zeit stelle ich sie mir bloß vor. Das eine Mal, als ich einen Grashüpfer gesehen habe, da waren wir bei Sarahs Eltern zu Besuch. Oder eher bei Sarahs Mutter. Zwar waren wir losgegangen, Sarahs Eltern zu besuchen, doch als wir ankamen, war nur noch Sarahs Mutter da und Sarahs Vater tot, und darum weinte die Mutter und hielt sich ein durchgeweichtes Taschen-tuch vors Gesicht, und ich wollte ihr ein unbenutztes geben, aber die Mutter sagte: Nein, lass das. Und: Lieber nicht. Sarah saß bloß in der Ecke und sagte nichts, aber das fiel nicht weiter auf; denn ihre Mutter sprach die ganze Zeit und wollte uns die Geschichte von dem Unfall erzählen, nur konnten wir sie nicht verstehen und uns keinen Reim machen auf das, was sie da erzählte oder erzählen wollte. Sie sagte dann immer wieder etwas vor sich hin, was ich zuerst auch nicht verstand, dann aber doch: Das gibt's nicht, dass so etwas passiert, sagte sie. Das gibt es doch nicht, dass jetzt alles so ist. Wir saßen alle im Garten und hörten genau zu, und die Mut-ter hatte wohl gehofft, dass ich etwas Nettes zu Sarah sagen würde oder mit ihr Federball spielen ginge. Das funktionierte allerdings nicht, weil ich mich überhaupt nicht konzentrieren konnte. Hinter Sarah nämlich saß dieser Grashüpfer. Bisher hat-te ich noch nie über Grashüpfer nachgedacht und wie sie einem überall auflauern und einen so plötzlich anspringen können. Aber dann saß er da, auf der Lehne ihres Stuhls, und schaute uns alle so böse an. Seine Augen waren dunkel gesprenkelt und fast so groß wie der Kopf, und der Körper von ätzendem, grellem Grün.“

 

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Katharina Hartwell (Keulen, 20 maart 1984)
Keulen

 

 

De Nederlandse schrijver Ricus van de Coevering werd op 20 maart 1974 in Asten geboren. Zie ook alle tags voor Ricus van de Coevering op dit blog.

Uit: Sneeuweieren 

“Ze staat in haar pyjama voor het raam en wiegt Mozes terwijl ze een slaapliedje voor hem zingt: ‘Kleertjes uit, pyjamaatje aan. De hoogste tijd om naar bed te gaan. Kijk eens op de klok, alle kippetjes zijn al op stok. Ja, we moeten nu slapen gaan... Kleertjes uit, pyjamaatje aan.’
Boven de stokrozen ziet ze een paarse wolkenlucht gloren. Nog even en de zon zal opkomen, net als zes maanden geleden, toen ze in het ziekenhuis aan Davids bed stond. Ze stopt met zingen en mompelt: ‘Varkens...’
Volgende week zal ze Harm weer zien. De gevangenis is een uur reizen en ze ziet er steeds meer tegenop. Ze moet eerst op de fiets naar Ampel en dan met de avondbus naar Hovenbosch. Altijd komt ze voorbij het klooster met de kleine kerk. Gisteravond op de terugweg, nadat Harm zijn toekomstplannen uiteen had gezet, heeft ze de buschauffeur gevraagd of hij wilde stoppen en is ze het binnenplein op gewandeld. In de hoogte waren alle nissen duister, maar door de muren hoorde ze een koor zingen.
‘Ich freue mich auf meinem Tod...’ zong ze zachtjes mee.
De deur was gesloten maar toen ze duwde, draaide hij toch open. De marmeren vloer glansde en haar voetstappen weergalmden. Aan het einde van de gang zag ze een deur openstaan naar de tuin. Ze liep ernaartoe. Buiten glinsterde een grote vijver. Een non in zwart habijt zat te vissen. Olga vroeg: ‘Is het klooster gesloten?’
De non keek opzij. Haar ogen werden groter en zachter toen ze Olga zag. Ze zei: ‘We zijn helaas gesloten ja. Het is al laat.’
‘Ik dacht anders dat ik hoorde zingen.’
‘Engelen zeker.’
De draad aan de hengel werd gespannen en de non haalde een spartelende goudvis op; de schubben glansden. Ze liet de vis in een emmer water glijden.
‘Ik ben op zoek naar een koor om in te zingen,’ legde Olga uit.
‘Aha.’ Op haar gezicht, strak en bleek als was, verscheen een glimlach. ‘Dat komt goed uit. Elke woensdag en zaterdag oefenen we hier de eredienst.’

 

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Ricus van de Coevering (Asten, 20 maart, 1974)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en schilder Roman Libbertz werd geboren op 20 maart 1977 in München. Zie ook alle tags voor Roman Libbertz op dit blog.

Uit: Lieben lassen (Samen met Ariane Sommer)

„Als ich mein Gesicht im Spiegel betrachte, sehe ich plötzlich einen dunklen Schatten neben mir und zucke zusammen. Erst jetzt erkenne ich sein bärtiges Gesicht. Es ist Obi-Wan Kenobi, der weißhaarige Jedi-Ritter aus dem Science-Fiction-Märchen Star Wars mit seinem beigen Leinengewand und der braunen Kutte. Er ist einfach aufgetaucht. Aus dem Nichts. Das geht schon seit Jahren so.
»So sehen wir uns wieder, Tom«, sagt er.
»Was willst du hier? Ich kann jetzt nicht. Ich habe tausend Sachen im Kopf. Ich muss mich konzentrieren. Ich muss was liefern. «
»Du bist wie dein Vater.«
»Du weißt, dass mein Vater tot ist.«
»Ich weiß, mein Junge, aber sag mir, womit hast du die Zeit verschwendet? Zeit ist so ein kostbares Gut.«
»So ein Mädchen vorgestern.«
»Bewegte es dich?«
»Natürlich nicht. Du bist mir gerade keine Hilfe. Ich muss verdammt noch mal nachdenken.«
»Du brauchst nicht mehr zu denken. Es liegt bereits vor dir.«
Wie erschienen, so verschwindet Ben Kenobi wieder. Auch das macht er immer so.
Okay, erster Versuch: LaMain produziert Mode für Teenager. Ich bin schon lange kein Jugendlicher mehr. LaMain, das muss sein!Nein, oh Gott!
Zweiter Versuch: LaMain, da pass ich rein. Nein, zu unsexy!
Dritter Versuch: Ich denke an die achtzehnjährige Gaby von vorletzter Nacht. Wenige Worte, ein Nicken, der Champagner brachte sie in Stimmung. Ich machte ihr Komplimente, ihre Finger spielten mit meinem Yazbukey-Ring, und das weiße Top betonte ihre silikonisierten Brüste. Ich zwang ihr einen weiteren Drink auf, und noch einen."

 

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Roman Libbertz (München, 20 maart 1977)

 

 

De Duitse schrijver en arts Jens Petersen werd geboren op 20 maart 1976 in Pinneberg. Zie alle tags voor Jens Petersen op dit blog.

Uit: Keiner mehr da

„Wenn ich am Wochenende meine Großtanten besuchte, gab es kleine Geschenke.
Anna mit dem perfekten Dutt drückte mir meist ein Fünfmarkstück in die Hand, das wegen der Infektionsgefahr in Aluminiumfolie eingewickelt war. Dabei zwinkerte sie mir verschwörerisch zu, sodass ich jedes Mal erneut an schlechtem Gewissen erkrankte; egal was ich kaufte, Salzlakritze, Gummibärchen oder türkischen Honig, es schmeckte, als hätte ich die arme Frau dafür um ihre spärliche Rente betrogen.
Annas Mann Karl, den alle Kuddel nannten, sah sich als freier Künstler. Als nach dem Zweiten Weltkrieg niemand seine Bilder kaufen wollte, vergoldete er hölzerne Buchstaben und schmückte damit die Gebäude der wieder aufgebauten Hamburger Innenstadt. Er galt als großer Geizhals, erzählte stundenlang von Bismarck, in seinem Mund wuchs eine eitrige Geschwulst, aber er ging nicht zum Arzt, weil er die Behandlungskosten scheute, obwohl er krankenversichert war.
Die beiden wohnten in einem großen Haus am Fluss, das innen grün war wie die Jäger und braun wie die Nazis; sogar der Toilettendeckel im Gästeklo war mit grünem Stoff überzogen, und überall roch es nach Verwesung, ein Eindruck, der intensiver wurde, je näher man Kuddels Geschwulst kam. Das private Badezimmer war ihr Heiligtum, niemand durfte es sehen oder betreten, ich vermutete dort irgendwelche Schweinereien, aber mit meinen damals sieben Jahren hatte ich noch keine konkrete Vorstellung.
Eines Tages ließ sich Anna auf der hölzernen Bank am Fluss die Haare trocknen, als ihr Herz versagte. Sie lächelte noch einmal hinauf zur Sonne und fiel dann ins Gras.
Bevor Kuddel ihr folgte, wurde er mehrere Wochen lang von den stämmigen Frauen der Arbeiterwohlfahrt umsorgt; sie badeten ihn, reinigten sein Gebiss, salbten seinen faltigen Po, quirlten sein Mittagessen zu Brei und fütterten ihn mit silbernen Jugendstil-Löffeln, die er bis zu Annas Tod unter irgendeinem Sofa versteckt hatte."

 

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Jens Petersen (Pinneberg, 20 maart 1976)

 

 

De Franse schrijver Benoît Duteurtre werd geboren op 20 maart 1960 in Saint-Adresse nabij le Havre. Zie alle tags voor Benoît Duteurtre op dit blog.

Uit: La mort de Fernand Ochsé

“C’est devant une armoire normande, chez mes grands-parents, que se sont précisés mes goûts musicaux. Cet imposant meuble en chêne, sur le palier du second étage, était plein de disques 33 tours des années 1950. Plus personne ne les écoutait depuis que la stéréo naissante avait relégué ces lourdes galettes au rayon des antiquités. Après les repas de famille, j’allais seul fouiller parmi ces trésors qui nourrissaient ma curiosité artistique et que j’emportais par sacs entiers. J’avais quatorze ou quinze ans et mon goût s’était fixé d’abord sur les grands musiciens modernes qu’écoutait mon aïeul : Debussy, Stravinski, Ravel… puis sur d’autres, plus proches encore, dont les œuvres m’avaient enchanté : les Saudades du Brésil de Darius Milhaud, dirigées à l’orchestre par le compositeur ; le Concerto pour trompette d’André Jolivet joué par Roger Delmotte ; La Nativité d’Olivier Messiaen en deux disques 25 cm, enregistrés sur les grandes orgues de la Trinité ; les Litanies à la Vierge noire de Francis Poulenc gravées par la maîtrise de la Radiodiffusion française.
Ces compositeurs qui posaient sur les pochettes avaient l’air d’hommes modernes et non d’inaccessibles génies aux chevelures romantiques, soulevées par l’inspiration. L’histoire de la musique m’apparaissait ici comme une aventure proche et familière. L’un de ces disques, spécialement, m’avait saisi par ses airs doucement mélancoliques et ses rythmes de valses. Ce 33 tours Pathé s’intitulait « Hommage à André Messager » – dont le nom m’était déjà apparu au fil des lectures. J’avais en effet une passion pour Debussy et ce même Messager, chef d’orchestre illustre, avait dirigé la création de son opéra Pelléas et Mélisande… ce qui ne l’empêchait pas de composer pour le plaisir des opérettes intitulées Monsieur Baucaire ou Véronique, restée dans les mémoires par son duo « Poussez, poussez l’escarpolette... » Ainsi tout semblait se tenir : la grande musique et la petite, l’art moderne et la chansonnette. Tout cela avait grandi dans un même creuset, n’en déplaise aux ricaneurs qui se croyaient obligés de pouffer à la simple évocation du terme « opérette ».
Ce réflexe prédominait jusque dans ma propre famille que je retrouvais au salon pour le café. Sur un téléviseur passait Discorama, présenté par Denise Glaser qui recevait des chanteurs à textes et ponctuait ses interviews de longs silences comme pour leur donner plus de profondeur. L’heure était au sérieux, pas à la badinerie. Les accordéonistes qui jouaient encore dans les programmes de variétés, le visage figé dans un sourire béat, nous semblaient particulièrement ridicules."

 

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Benoît Duteurtre (Saint-Adresse, 20 maart 1960)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Christian Friedrich Hölderlin werd geboren op 20 maart 1770 in Lauffen am Neckar in het Hertogdom Württemberg. Zie ook alle tags voor Friedrich Hölderlin op dit blog

Uit: Hyperion

„Auf dieser Höhe steh ich oft, mein Bellarmin! Aber ein Moment des Besinnens wirft mich herab. Ich denke nach und finde mich, wie ich zuvor war, allein, mit allen Schmerzen der Sterblichkeit, und meines Herzens Asyl, die ewigeinige Welt, ist hin; die Natur verschließt die Arme, und ich stehe, wie ein Fremdling, vor ihr, und verstehe sie nicht.
Ach! wär ich nie in eure Schulen gegangen. Die Wissenschaft, der ich in den Schacht hinunter folgte, von der ich, jugendlich töricht, die Bestätigung meiner reinen Freude erwartete, die hat mir alles verdorben.
Ich bin bei euch so recht vernünftig geworden, habe gründlich mich unterscheiden gelernt von dem, was mich umgibt, bin nun vereinzelt in der schönen Welt, bin so ausgeworfen aus dem Garten der Natur, wo ich wuchs und blühte, und vertrockne an der Mittagssonne.
O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt, und wenn die Begeisterung hin ist, steht er da, wie ein mißratener Sohn, den der Vater aus dem Hause stieß, und betrachtet die ärmlichen Pfennige, die ihm das Mitleid auf den Weg gab
***

Ich danke dir, daß du mich bittest, dir von mir zu erzählen, daß du die vorigen Zeiten mir ins Gedächtnis bringst.
Das trieb mich auch nach Griechenland zurück, daß ich den Spielen meiner Jugend näher leben wollte.
Wie der Arbeiter in den erquickenden Schlaf, sinkt oft mein angefochtenes Wesen in die Arme der unschuldigen Vergangenheit.
Ruhe der Kindheit! himmlische Ruhe! wie oft steh ich stille vor dir in liebender Betrachtung, und möchte dich denken! Aber wir haben ja nur Begriffe von dem, was einmal schlecht gewesen und wieder gut gemacht ist; von Kindheit, Unschuld haben wir keine Begriffe.
Da ich noch ein stilles Kind war und von dem allem, was uns umgibt, nichts wußte, war ich da nicht mehr, als jetzt, nach all den Mühen des Herzens und all dem Sinnen und Ringen?
Ja! ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist.“

 

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Friedrich Hölderlin (20 maart 1770 – 7 juni 1843)
Cover

 

 

De Duitse schrijver en journalist Ralph Giordano werd op 20 maart 1923 in Hamburg geboren. Zie ook alle tags voor Ralph Giordano op dit blog.

Uit: Mein Leben ist so sündhaft lang

„20. März 2009, Köln Vormittags im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Gespräche über die nächsten Pläne: ein Tagebuch; heute beginnend über exakt ein Jahr hin, Erscheinungstermin: Herbst 2010; danach eine Auswahl meiner Reden, Vorträge, Lesungen der letzten zehn Jahre, Herbst 2011; schließlich das Thema, das immer offener zum Problem Nr. 1 der deutschen Innenpolitik wird, »Migration und Integration - Allah auf leisen Sohlen«, Herbst 2013. Meine Großmutter mütterlicherseits hat, mir noch im Ohr, einmal gesagt: »Der Junge hat was Tollkühnes an sich.« Wie wahr! Würde die Verwirklichung dieser Pläne doch nichts anderes bedeuten, als mich noch als Neunzigjährigen über die Frankfurter Buchmesse humpeln zu sehen ... Der Verlag ist übrigens umgezogen - vom Stadtteil Marienburg in die City. Dagegen ist nichts einzuwenden - die neuen Räume sind licht, man kann ausschreiten und stolpert nicht mehr in engen Zimmern und schmalen Huren über aufgetürmte Büchergebirge, ganz abgesehen vom Anblick auf den geradezu imperialen Hauptbahnhof. Dennoch ist der Ortswechsel für mich nur schwer zu verwinden. Brauchte ich doch über Jahrzehnte hin nur kurze Zeit, um vom Wohnpark Bayenthal durch das Nobelviertel und einen gepflegten Park zum denkmalgeschützten Haus Rondorfer Straße 5 zu gelangen: zehn Minuten zu Fuß, fünf per Rad, dieselbe Postleitzahl: 50968 Köln. Damit ist es nun vorbei. Wie mit den guten Vorsätzen - kein neues Buch mehr, zwanzig genügen. Aber die Welt dreht sich weiter, und ich kann nicht leben, ohne zu schreiben. Also das laufende Jahr unerschrocken unter das Mikroskop meiner späten Tage gelegt. Heute bin ich übrigens sechsundachtzig geworden. 21. März 2009, Köln Das erste, was ich nach dem Erwachen tue: Ich nehme Knuffi-Kirschauge in die Anne, drücke ihm einen Kuß auf die schwarze Nase und bin sprachlos, so inniglich schaut er mich an. Dabei sind seine Augen aus Glas, handelt es sich doch um einen Stoffwelpen, den mir ein alter Freund aus Bremen rechtzeitig zum gestrigen Tag geschenkt hat. Und das in Kenntnis meines lebenslangen, aber bis dato unerfüllt gebliebenen Wunsches nach einem Labrador mit hellem Fell. Rastlosigkeit und Arbeitswut ließen ihn schlicht nicht zu.“

 

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Ralph Giordano (20 maart 1923 – 10 december 2014)

 

 

De Noorse toneelschrijver en dichter Henrik Johan Ibsen werd geboren op 20 maart 1828 in Skien. Zie ook alle tags voor Henrik Ibsen op dit blog.

Uit: Hedda Gabler

„FRÄULEIN TESMAN bleibt innerhalb der Tür stehen, horcht und sagt mit gedämpfter Stimme: Aber nein –! Ich glaube wirklich, sie sind noch nicht auf den Beinen!
BERTE gleichfalls mit gedämpfter Stimme. Das habe ich doch gesagt, Fräulein. Denken Sie doch bloß, wie spät in der Nacht das Dampfschiff angekommen ist! Und dann nachher! Herrjeh, – was die junge Frau nicht alles noch auszupacken hatte, bis sie zu Bett kam!
FRÄULEIN TESMAN. Ja, ja – mögen sie sich nur recht ausschlafen! Aber frische Morgenluft, die sollen sie im Zimmer haben, wenn sie kommen. Sie geht zur Glastür und macht sie weit auf.
BERTE am Tisch, ratlos, mit dem Bukett in der Hand. Wahrhaftigen Gott ja, – ob hier wohl noch ein anständiger Platz ist! – Ich meine, ich setz' es dahin, Fräulein! Stellt das Bukett aufs Piano.
FRÄULEIN TESMAN. Na, jetzt hast Du also eine neue Herrschaft, meine liebe Berte. Der Himmel weiß, wie furchtbar schwer es mir geworden ist, mich von Dir zu trennen.
BERTEweinerlich. Und mir erst, Fräulein! Was soll ich erst sagen? Ich habe doch nun schon so manches liebe Jahr in der Fräuleins Lohn und Brod gestanden.
FRÄULEIN TESMAN. Wir müssen uns drein schicken, Berte. Es bleibt uns weiß Gott nichts anderes übrig. Sieh mal, Jörgen muß Dich in der Wirtschaft haben. Er muß. Von Kindesbeinen an war er ja doch gewöhnt, daß Du für ihn sorgst.
BERTE. Ja Fräulein, aber die kommt mir doch gar nicht aus dem Sinn, die zu Hause liegt. Die Arme, die so ganz hilflos ist! Und nun gar das neue Mädchen! In ihrem ganzen Leben lernt die nicht, es der Kranken recht zu machen.
FRÄULEIN TESMAN Ach, ich werde sie schon noch dazu anlernen. Und die Hauptsache nehme ich selbst auf mich, verstehst Du. Wegen meiner armen Schwester, da brauchst Du Dir keine Sorge zu machen, meine liebe Berte.
BERTE. Ja, aber es ist auch noch etwas andres, Fräulein. Ich bin nämlich ordentlich bange, ich mache es der jungen Frau nicht recht.
FRÄULEIN TESMAN. Na, lieber Gott, – im Anfang kann vielleicht wohl dies oder das –
BERTE. Ach, die ist gewiß sehr heiklich.“

 

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Henrik Johan Ibsen (20 maart 1828 – 23 mei 1906)
Scene uit een opvoering in Londen met Eve Best als Hedda en Benedict Cumberbatch als Georg, 2005

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e maart ook mijn blog van 20 maart 2016 deel 1 en eveneens deel 2 en ook deel 3.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en eveneens mijn blog van 20 maart 2009.

Geschreven door Romenu om 18:14 Reageer op dit bericht

Mano Bouzamour, Hans Mayer, Philip Roth, Noud Bles, Lynne Sharon Schwartz, Lina Kostenko, Kirsten Boie, William Allingham, Ion Barbu

De Nederlandse schrijver Mano Bouzamour werd geboren op 19 maart 1991 in Amsterdam. Zie ook alle tags voor Mano Bouzamour op dit blog.

Uit: Samir, genannt Sam (De belofte van Pisa, vertaald door Bettina Bach)

»Nee? Echt jetz?« Er sah meinen Bruder an: »Soll ich denen mal Bescheid stoßen? Willste das? Ich geh da gleich mal rein, mir doch egal, das macht mich noch ganz meschugge!« Soussi klappte die Sitzbank seines Rollers hoch, steckte den Kopf halb ins Staufach und wühlte darin herum. Mein Bruder fragte: »Was hast du vor? Dem Direktor ins Bein schießen?« »Wenns sein muss.« »Ach, hör doch auf.« »Es sind doch alles nur miese Faschos. Wäre ich bloß mitgekommen, aber nee: >Wart mal kurz<, war die Ansage. Ihr schämt euch wohl für mich!« »Sam hat einen Platz bekommen.« Soussi schaute auf. »Echt?« Ich nickte eifrig. »Wusst ichs doch! Ich hab euch gleich durchschaut. Komm mal her, Kleiner.« Er umarmte mich und sagte: »Das muss gefeiert werden, gehn wir Eis essen?« Soussi schielte schelmisch auf eine Gruppe fröhlich hüpfender Sommerkleider, wahrscheinlich Abiturientinnen, angesichts der Tatsache, dass sie über alle weiblichen Attribute verfügten. »Kannste gleich mal mit dem Eis üben, hier an der Schule wirste die nächsten Jahre garantiert ne Menge lecken, das sag ich dir.« »Bäh«, sagte ich. »Der muss die nächsten Jahre einen Keuschheitsgürtel tragen. Dann kann er sich auf die Schule konzentrieren, stimmt's, Sam?« Soussi ignorierte meinen Bruder und schaute mich an: »Bäh? Magst du kein Eis?« Jetzt erst wandte er sich an meinen Bruder: »Dir sollte man sonen Keuschheitsgürtel oder was umschnallen. Möchte ja gern wissen, wann dein Schwanz mal schlappmacht.« »Dafür sollte man dich lebenslang in eine Zwangsjacke stecken, Soussi. In die Geschlossene gehörst du, aber echt. Du wolltest dich gerade an einer unschuldigen Lehrerin vergreifen.« »Keiner ist unschuldig. Lehrer schon gar nicht. Wozu wären sie sonst Lehrer? Für Sam ist son Keuschheitsgürtel trotzdem ne geile Idee.« »Mann, du bist so versaut«, sagte mein Bruder. »Selber.« »Kein Wunder, dass du immer nur deine rechte Hand vögelst.« »Du kennst mich schon dein ganzes mickriges Leben, du Penner, ich wichse mit links. Aber jetz mal Klartext, wo geht's hin? Pisa oder Venezia?« »Sam darf es sich aussuchen, heute ist sein Tag.« »Fahr bei mir mit, kleiner Tiger«, sagte Soussi, »erzähl ich dir ne krasse Geschichte von deiner zukünftigen Schule.« Ich stieg hinten auf und sagte: »Bei Venezia schmeckt es ekelhaft. Ich will zu Pisa.«
Während wir über den Stadionweg fuhren, drehte sich Soussi immer wieder zur Seite und erzählte mir, im Zweiten Weltkrieg sei der Direktor des Hervormd Lyceum Zuid ein mieser Landesverräter gewesen, ein Faschist. Und dass ich aufpassen sollte, vielleicht wäre der jetzige Direktor ja sein Enkel. »Weißte, was du machst? Du findest raus, ob ers is, und wenn ja, dann fackeln wir sein Auto ab. Mit ihm drin, logo.« Soussi war der Geschichtsexperte schlechthin und total fasziniert vom Zweiten Weltkrieg. Er arbeitete schon seit Jahren für einen bekannten Händler auf dem Albert-Cuyp-Markt. Sein Chef, Benjamin der Jude, erzählte ihm bei der Arbeit faszinierende Geschichten über den Holocaust.“

 

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Mano Bouzamour (Amsterdam, 19 maart 1991)

 

 

De Duitse literatuurwetenschapper, schrijver, criticus, jurist en socioloog Hans Mayer werd geboren op 19 maart 1907 in Keulen. Zie ook alle tags voor Hans Mayer op dit blog.

Uit: Du störst mich nicht (Über Thomas und Heinrich Mann: Briefwechsel 1900-1949)

„Um so weniger, als sie auch keinerlei Aufschluß zu liefern vermögen über die Beziehungen des Verfassers von "Buddenbrooks" zum literarischen Leben der damaligen Zeit. Daß der junge Thomas Mann unberührt blieb von den damals wichtigen neuen Tendenzen der Kunst und Literatur, ist oft betont worden. Der Briefwechsel mit Heinrich unterstreicht es noch.
Heinrich Mann stand im Mittelpunkt der neuen Literatur. Daher seine Freundschaft mit Wedekind, seine Beziehungen zu Schnitzler, seine Bedeutung für die jungen Expressionisten. Thomas suchte die Gesellschaft belangloser Literaten wie Otto Grautoff und Kurt Martens, die sich dazu noch herzhaft reaktionär zu gebärden pflegten. Die späteren "Betrachtungen eines Unpolitischen" besitzen eine lange und nicht erfreuliche geistige und persönliche Aszendenz. Es gibt nur lose Berührungen etwa zu Hofmannsthal. Namhafter als Thomas Manns frühe Freunde sind seine ersten literarischen Gegner: Alfred Kerr oder Theodor Lessing.
Es ist kein Zufall, daß Thomas Mann später in sehr oft ungerechter Weise -- abgelehnt wurde etwa von Musil oder Döblin, Benn und Brecht, Jahnn und Arnold Zweig. In seiner Rede "Meine Zeit" von 1950 äußerte er Stolz darüber, nie einer literarischen Gruppe angehört zu haben. Aber es bestand nicht nur Anlaß zum Stolz. Auch hier war der Antagonismus zwischen Heinrich und Thomas Mann nicht zu überbrücken.
Abermals jedoch geht die Rechnung mit diesen beiden großen Schriftstellern nicht auf. Das eine sind die Gegensätze, das andere die sonderbaren Inkonsequenzen bei jedem von ihnen. Es gibt Überraschungen, welche an Thomas Manns indische Burleske von den "Vertauschten Köpfen" gemahnen.“

 

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Hans Mayer (19 maart 1907 – 19 mei 2001)
Heinrich, Thomas, Carla en Julia Mann rond 1890

 

 

De Amerikaanse schrijver Philip Roth werd geboren op 19 maart 1933 in Newark. Zie ook alle tags voor Philip Roth op dit blog.

Uit: Het complot tegen Amerika (Vertaald door ko Kooman)

“In deze herinneringen regeert de angst, een voortdurende angst.
Natuurlijk kent elke kindertijd wel zijn verschrikkingen, maar toch vraag ik me af of ik als kind minder bangelijk zou zijn geweest als Lindbergh geen president was geworden, of als ik geen joden als ouders had gehad.
Toen de eerste schok zich voordeed, in juni 1940 – de nominatie voor het presidentschap van Charles A. Lindbergh, Amerika’s internationale luchtvaartheld, door de Republikeinse conventie in Philadelphia – was mijn vader negenendertig, een verzekeringsagent met alleen lagere school, die iets minder dan vijftig dollar per week verdiende, genoeg om de belangrijkste rekeningen op tijd te kunnen betalen, maar weinig meer dan dat. Mijn moeder – die graag naar de kweekschool had gewild maar geen geld voor de opleiding had, die na de middelbare school als secretaresse op een kantoor was gaan werken en thuis was blijven wonen, die ervoor gezorgd had dat wij ons zelfs op het dieptepunt van de Grote Depressie niet arm voelden doordat ze de verdiensten die mijn vader haar elke vrijdag overhandigde even bekwaam beheerde als ze het huishouden bestierde – was zesendertig. Mijn broer Sandy, een zesdeklasser met het tekentalent van een wonderkind, was twaalf, en ik, een tweedeklasser die een jaar voor was – en een postzegelverzamelaar in de dop, net als miljoenen andere kinderen geïnspireerd door ’s lands grootste filatelist, president Roosevelt – was zeven.
Wij woonden op de bovenverdieping van een houten tweeënhalf-gezinswoning in een straat met bomen erlangs. Alle huizen hadden een bakstenen portiek, elk van een puntdakje voorzien, en een klein voortuintje omsloten door een lage heg. De wijk Weequahic was even na de Eerste Wereldoorlog gebouwd op landbouwgrond aan de onontgonnen zuidwestrand van Newark, een stuk of zes straten die volgens imperialistisch gebruik naar zegevierende marinecommandanten in de Spaans Amerikaanse oorlog waren genoemd en de plaatselijke bios coop die, naar Franklin D. Roosevelts verre bloedverwant – en Ame rika’s zesentwintigste president – de Roosevelt heette.”

 

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Philip Roth (Newark, 19 maart 1933)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Noud Bles werd op 19 maart 1945 in Vinkeveen geboren. Zie ook alle tags voor Noud Bles op dit blog.

Uit: Het korte avontuur van het leven en de dood

“Aan de buitenkant oogt ons laboratorium niet spectaculair. Toch doen over het onderzoek op de zeven verdiepingen de wildste verhalen in de stad de ronde. Wanneer één procent ervan op waarheid berustte, zou ik me er geen moment vervelen. Maar het onderzoek naar de moleculen van het leven is dodelijk saai en daarom schuimde ik in mijn vrije tijd de straten af en zocht in café’s naar iemand zoals zij.
Voor we het gebouw binnengingen, vroeg ze me mijn mobiele telefoonnummer dat ze in haar gsm’etje opsloeg. ‘Uit veiligheid,’ zei ze.
‘Krijg ik dan ook jouw nummer?’ ‘Beter van niet,’ hield ze af.
Ik wilde haar de experimenten op de zevende verdieping laten zien en mijn collectie ingevroren zaadcellen tonen. Ik heb het zaad van bijna alle diersoorten op aarde. En daarna, schatte ik, werd het tijd voor de inwendige mens. In het keukentje van ons lab staat een magnetron, en een fles wijn kon ik ook tevoorschijn toveren. Vervolgens, hoopte ik, kon ik mijn onderzoek verleggen naar de levensfuncties die zo mooi combineren met de goed gevulde maag. Maar, zover waren wij niet. We stonden op de drempel van ons gebouw en zij wees verschrikt naar het bordje Mortuarium. Ik was gewend aan de rouwkapel op de begane grond. De dood en het leven zijn bij ons nauw met elkaar verbonden. In een flits besefte ik haar aarzeling. Bovendien zag ik in zijn hoog geplaatste loge de portier van de rouwkapel; de man had ons nog niet opgemerkt.
‘Bukken,’ siste ik en ze bukte zich. In het gedempte licht van de hal schoven wij onderlangs het hoge raam, zij voorop. Haar rode haar gloeide boven haar lichte mantel, ze leek een lucifer van dichtbij. In mijn hoofd waren wij een stuk verder, op mijn onderzoekafdeling waar de ultra-kleine dingen het verschil maakten. Daar ging ik grote verhalen vertellen, tegen haar die alles al had meegemaakt.
Te laat. Ze richtte zich te vroeg op en trok de aandacht van de portier.
‘Wat komt u doen?’ kraakte zijn stem door het luidsprekertje.
‘Afscheid nemen van je overleden oma,’ siste ik door mijn knieën zakkend.
‘Afscheid nemen van mijn oma,’ herhaalde ze.
‘Die overleden is,’ siste ik.”

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Noud Bles (Vinkeveen, 19 maart 1945)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Lynne Sharon Schwartz werd geboren op 19 maart 1939 in New York. Zie ook alle tags voor Lynne Sharon Schwartz op dit blog.

Uit: The Golden Rule

“It started innocently enough. Could Amanda pick up a few groceries—it was raining so hard. Mail a letter (addressed in such light pencil that Amanda doubted it would ever arrive)? Program Maria’s new alarm clock—digital, baffling—for the hours of her medication? Amanda thought nothing of it. It was the sort of thing you do for a frail old neighbor. They lived on the same floor of a solid downtown building where Maria, it seemed, had occupied her apartment since the dawn of time. The other neighbors were newer, young families, everyone running off to work and school, the building left to nannies and maids. How could she refuse?
Over the last month or two, though, the phone calls had become more frequent, their tone more pressing. Would Amanda fetch a prescription at the drugstore, have something copied at the local shop? In mid-October, Maria opened her door as Amanda was coming in—she’d taken a rare half-day off to do some shopping—and handed her a set of keys to her apartment. Just in case, she said, her voice obsequious, petulant. “And do you have a minute to come in and call the doctor for me? I can’t cope with his new phone system, pressing all those buttons, and in the end you don’t even get a real person.”
“Sure, I’ll just get rid of these packages and be right back.”
When Amanda and Jack moved in twenty years ago, Maria had been the age Amanda was now, and quite able to manage her own errands as well as attend the nearby church most mornings. Even then she was tiny, birdlike, a bird without feathers or song, who spoke in whispers as if she feared eavesdroppers. She had an unlisted phone number, she’d told Amanda, in a tone that sug­gested lurking menace. She always wore a navy-blue kerchief tied under her chin—Amanda would rather have died than be seen in such a thing—and white Peter Pan-collared blouses, dark skirts and stockings, oxford shoes. Slacks, never, even in the coldest weather. Over the years her costume had remained the same, but her voice had grown weaker, though no less tinged with com­plaint.
Amanda had never been in Maria’s apartment before. Its gloom was startling: moss-colored drapes on the windows, massive dark furniture, and a stale, sequestered smell, reminding her of grot­tos she’d visited in Italy long ago. Bits of paper littered the din­ing room table, jotted notes in a prim, upright handwriting, like a convent schoolgirl’s. The doctor’s phone number, when Maria finally located the scrap of paper, was written in that maddening number four pencil, so faint that Amanda had to read it under one of the fringed lamps.”

 

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Lynne Sharon Schwartz (New York, 19 maart 1939)
New York

 

 

De Oekraïense schrijfster en dichteres Lina Kostenko werd op 19 maart 1930 geboren in Rzhyshchiv. Zie ook alle tags voor Lina Kostenko op dit blog.

 

Et le calme chante comme une sirène

Et le calme chante comme une sirène.
Je n'ai pas besoin de cire, je ne suis pas Ulysse.
Les lions m'attendent et je suis attendu dans l'arène.
La vie ressemble toujours au Colisée.

Les gens tombaient toujours pour leur foi.
Ce sport éternel n'était pas inventé par nous.
C'est l'essentiel de plonger son regard dans les yeux des bêtes
Et tout simplement rester êtres humains.

Quand on me traduira dans l'arène,
Quand on lâchera une bête féroce contre moi,
Moi, je reconnaîtrai votre stupidité sans limite,
Votre rage grosse de vengeance !

C'est en moi qu'elle mûrit, ma révolte sacrée.
Je regarde dans votre brouillard saignant.
A mes bourreaux même à mon dernier instant
Je dirai droit comme ce premier des Chrétiens :

— Vous ne pouvez pas me brûler.
Votre feu est froid, il s'est déjà éteint,
Et vos lions sont à lécher mes pieds,
Et vos serviteurs vous ont trompés.

 

Vertaald door Marie Venhrénivska

 

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Lina Kostenko (Rzhyshchiv, 19 maart 1930)

 

 

De Duitse schrijfster Kirsten Boie werd geboren op 19 maart 1950 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Kirsten Boie op dit blog.

Uit: Verflixt - ein Nix!

„Am nächsten Morgen weckt Papa Jonathan, als er zur Arbeit geht. Zum Glück muss Jonathan erst zur dritten Stunde in der Schule sein. Weil es doch der erste Schultag nach den Ferien ist.
"Aufwachen, Jonathan!", sagt Papa und rüttelt ihn dabei an der Schulter. "Die Schule fängt an!" Und als Jonathan sich überhaupt nicht rührt und nur ein bisschen schnauft, sagt Papa noch: "Und außerdem wartet Arbeit auf dich, Sohn! Was hast du denn da letzte Nacht im Badezimmer angestellt, sag mal? Das wird aber alles noch vor der Schule schön wieder in Ordnung gebracht!"
Jonathan gähnt. "Ich bin wach", murmelt er.
Papa rüttelt ihn noch mal ein kleines bisschen. "Wirklich?" fragt er. "Kann ich mich darauf verlassen? Nicht wieder einschlafen, du!" Jonathan schüttelt den Koppf. "Und du hast doch nicht vergessen, dass ich heute Abend verabredet bin?", fragt Papa. "Hast du das gestern überhaupt mitgekriegt?"
"Manno!", sagt Jonathan erschrocken. Und nun ist er auf einen Schlag wirklich wach.
Aber Papa geht einfach aus der Wohnungstür und fährt zur Arbeit.
Jonathan krabbelt aus dem Bett. "Manno!", murmelt er noch mal. Eigentlich findet er die Schule gar nicht so schrecklich. Eigentlich freut er sich sogar ein bisschen darauf. Vor allem auf Leo. Aber dass man dann immer schon aufstehen muss, wenn man eigentlich noch mitten im Traum ist ...
Jonathan starrt auf seine Hausschuhe. Dass er das schon wieder fast vergessen hat! Letzte Nacht hatte er den verrücktesten Traum, den es gibt, und eigentlich wollte er ihn doch Papa noch erzählen! Und nun ist Papa schon weg. Da erzählt Jonathan seinen Traum nachher eben Leo.
Jonathan gähnt. Als Erstes geht er morgens immer ins Badezimmer, und das tut er heute auch. Tatsächlich, Papa hat Recht, es sieht immer noch ganz chaotisch aus, und das ist nun doch komisch.“

 

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Kirsten Boie (Hamburg, 19 maart 1950)
Cover

 

 

De Ierse dichter William Allingham werd geboren op 19 maart 1824 in Ballyshannon, Donegal. Zie ook alle tags voor William Allingham op dit blog.

 

Daffodil

Gold tassel upon March's bugle-horn,
Whose blithe reveille blows from hill to hill
And every valley rings--O Daffodil!
What promise for the season newly born?
Shall wave on wave of flow'rs, full tide of corn,
O'erflow the world, then fruited Autumn fill
Hedgerow and garth? Shall tempest, blight, or chill
Turn all felicity to scathe and scorn?

Tantarrara! the joyous Book of Spring
Lies open, writ in blossoms; not a bird
Of evil augury is seen or heard:
Come now, like Pan's old crew, we'll dance and sing,
Or Oberon's: for hill and valley ring
To March's bugle-horn,--Earth's blood is stirred.

 

 

Amy Margaret's Five Year Old

Amy Margaret's five years old,
Amy Margaret's hair is gold,
Dearer twenty-thousand-fold
Than gold, is Amy Margaret.
"Amy" is friend, is "Margaret"
The pearl for crown or carkanet?
Or peeping daisy, summer's pet?
Which are you, Amy Margaret?
A friend, a daisy, and a pearl,
A kindly, simple, precious girl, --
Such, howsoe'er the world may twirl,
Be ever, -- Amy Margaret!

 

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William Allingham (19 maart 1824 – 18 november 1889)
Ballyshannon, Donegal

 

 

De Roemeense dichter en wiskundige Ion Barbu (eig. Dan Barbilian) werd geboren op 19 maart 1895 in Câmpulung. Zie ook alle tags voor Ion Barbu op dit blog.

 

The docmatic Egg (Fragment)
The Dogma: And the Spirit of GodMoved above the face of the waters

Forgetful man, and dry,
I bring you this symbol-egg – a seed
To see the Holy Spirit in the sky
Watching live waters without reed.

And not an egg painted in red.
You obtuse man and full of greed,
I wish you now on Easter day
An egg inside with life, as gift:
Raise it against the sun and understand!

*
And mainly you should have a thrill
From that little yellow coin – a clock –
No mechanism to strike the time, and feel
How it alone ordains when egg and world
Come close to their death – a second that will devour,
Be thrilled by that yellow, necessary hour…

The breath of death is there all!

In yolk,
To gnaw the fertile white
Time will engrave in us a wheel
Exactly—it dogma will unlock.

*

And once again:
It is the Egg of sterile men the same,
Its content do not try to sip in vain.
Stop short its inner marriage meaning.
Don't put it either under any hen!
Be it in its own calm beginning.

Because with guilt is all that is already done
And holy only wedding, the uncreated one.

 

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Ion Barbu (19 maart 1895 – 11 augustus 1961)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e maart ook mijn blog van 19 maart 2017 deel 1 en eveneens deel 2.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 19 maart 2007 en ook mijn blog van 19 maart 2008 en eveneens mijn blog van 19 maart 2009 deel 1.

Geschreven door Romenu om 16:29 Reageer op dit bericht

Julie Hausmann

De Baltisch Duitse dichteres Julie Katharina von Hausmann werd geboren in Riga op 19 maart 1826 als vijfde van zes dochters van de middelbare schoolleraar Johannes Michael von Hausmann en zijn vrouw Julie, geb. van Magnus. Haar vader werd op latere leeftijd blind en Hausmann nam tot zijn dood de verzorging op zich. Daarna woonde zij met haar zusters in Zuid-Frankrijk, Duitsland en Sint-Petersburg. Haar kinderjaren en jeugd bracht ze door in Mitau (Lets: Jelgava) in Koerland. Over deze fase van het leven, is weinig bekend, maar wel dat pastor Theodor Neander, die haar bevestigde als lidmaat in de protestantse kerk, de aanzet gaf tot een bewust leven in het christelijk geloof. Olga Karp, een vriendin, bracht haar in contact met de Berlijnse predikant Gustav Knak die haar gedichten, waaronder de beroemde “So nimm denn meine Hände” in 1862 onder de titel “Maiblumen. Lieder einer Stillen im Lande” met succes publiceerde. De opbrengst van de verkoop werd door Julie Hausmann geschonken aan maatschappelijke instellingen in Berlijn en Hong Kong. De meeste gedichten die zij schreef, liet zij bescheidensheidshalve niet onder haar eigen naam publiceren. Daarom is een deel van haar oeuvre ten onrechte toegeschreven aan Gustav Knak die zich op haar verzoek belast had met de bezorging van haar teksten. “So nimm denn meine Hände” is overal ter wereld, in kringen van de reformatie, een populair gezang. De tekst ervan vraagt om goddelijke leiding en barmhartigheid, nu en in het uur van de dood. Het lied werd - in de Duitstalige versie (volgens Huub Oosterhuis "om hem te eren die als Duitser in staat was Nederlandse oorlogswonden te genezen") - gezongen tijdens de uitvaart van de Nederlandse prins-gemaal Claus van Amsberg.

 

So nimm denn meine Hände

So nimm denn meine Hände und führe mich
bis an mein selig Ende und ewiglich.
Ich mag allein nicht gehen, nicht einen Schritt:
wo du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.

In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz
und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz.
Lass ruhn zu deinen Füssen dein armes Kind:
es will die Augen schliessen und glauben blind.

Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht,
du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht:
so nimm denn meine Hände und führe mich
bis an mein selig Ende und ewiglich!

 

 

Der tiefste Schmerz

Doch — hätt' ich je das höchste Glück erkannt,
Wenn ich den tiefsten Schmerz nicht auch empfand?
Der tiefste Schmerz, der auf der Seele brennt, —
Die Trennung ist's vom Lebens-Element.
Ist jede Sünde Trennung nicht von Gott,
Die überall ins Leben bringt den Tod?
Wenn ich von Gottes Antlitz bin verbannt,
Weil ich mich selber von ihm abgewandt;
Wenn mir verhüllt ist Seine Lieb' und Huld,
Und ich mir sagen muß: du selbst bist Schuld!
Getrennt zu sein von Dem, der uns geliebt, -
Das ist ein Schmerz, wie's keinen zweiten gibt:
Das ist der Frost, der auf die Blüte fällt,
Das ist die Nacht, von keinem Stern erhellt.
Mit Ihm und in Ihm trägt sich alles leicht,
Doch — tritt Er ferne, jede Kraft entweicht.
Und sonst auch gibt es keine größ're Pein,
Als von dem liebsten Herzen fern zu sein.
Wenn, was gewiß zusammen doch gehört,
Nun auseinander muß, von Leid verzehrt, —
Wer weiß denn nicht, wie weh, wie weh das tut?
Das trägt nur, wer in Jesu Liebe ruht.
O höchstes Glück, nur wer dich hat erkannt,
Der weiß, wozu der Schmerz ihm ward gesandt.
Noch müssen beide mit einander gehn, —
Kann hier ein Glück wohl ohne Schmerz bestehn?
Doch still! — wir schau'n dahin, wo Gott allein
In Ewigkeit wird Allen Alles sein

 

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Julie Hausmann (19 maart 1826 - 2 augustus 1901)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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