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Berichten van 1 april 2018 tot 2 april 2018

Die Sonne geht im Osten auf (Christian Morgenstern)

 

Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen! 

 

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Vintage Duitse Paaskaart uit een serie van Arthur Thiele, 1905 - 1915

 

 

Die Sonne geht im Osten auf

Die Sonne geht im Osten auf,
der Osterhas´ beginnt den Lauf.
Um seinen Korb voll Eier sitzen
drei Häslein, die die Ohren spitzen.

Der Osterhas´ bringt just ein Ei -
da fliegt ein Schmetterling herbei.
Dahinter strahlt das blaue Meer
mit Sandstrand vorne und umher.

Der Osterhas´ ist eben fertig -
das Kurtchen auch schon gegenwärtig!
Nesthäkchen findet - eins , zwei , drei,
ein rot, ein blau, ein lila Ei.

Ein Ei in jedem Blumenkelche!
Seht, seht selbst hier, selbst dort sind welche!
Ermüdet leicht im Morgenschein
schlief Kurtchen auf der Wiese ein.

Die Glocken läuten bim, bam, baum,
und Kurtchen lächelt zart im Traum.
Di di didl dum dei,
wir tanzen mit unsern Hasen

umgefaßt, zwei und zwei,
auf schönen, grünen Rasen.

 

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Christian Morgenstern (6 mei 1871 – 31 maart 1914)
Pasen in München, de geboortestad van Christian Morgenstern

 

 

Zie voor de schrijvers van de 2e april ook mijn drie vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 08:11 Reageer op dit bericht

Thomas Glavinic, Jay Parini, Anneke Claus, Klaus Ender, Konrad Merz, Ed Dorn, Émile Zola

De Oostenrijkse schrijver Thomas Glavinic werd geboren op 2 april 1972 in Graz. Zie ook alle tags voor Thomas Glavinic op dit blog.

Uit:Unterwegs im Namen des Herrn

„Darunter, kleiner gedruckt: Botschaft der Gospa an Mirjana, am 2. August 2010
Liebe Kinder!
Heute lade ich euch ein gemeinsam, mit mir, zu beginnen, das Himmelreich in euren Herzen zu errichten, zu vergessen, was für euch persönlich ist und, durch das Beispiel meines Sohnes geleitet, an das zu denken, was Gottes ist. Was erwartet er von euch? Erlaubt Satan nicht, euch die Wege des irdischen Wohlergehens zu öffnen, die Wege ohne meinen Sohn. Meine Kinder, sie sind trügerisch und von kurzer Dauer. Denn mein Sohn existiert. Ich biete euch ewiges Glück und den Frieden, die Einheit mit meinem Sohn, mit Gott. Ich biete euch das Reich Gottes. Ich danke euch.
Am österreichischen Grenzübergang gibt es keinen längeren Aufenthalt. Als wir kurz hinter einem anderen Bus zu stehen kommen, klebt Rudi ein riesiges Muttergottesbild vorn auf die Windschutzscheibe. Hinter mir sind seltsame Geräusche zu hören, es klingt, als hätte sich jemand verschluckt. Im Niemandsland zwischen Österreich und Slowenien machen wir Toilettenpause. Der Reiseleiter treibt uns bald wieder mit einem schrillen Pfiff zusammen und fragt schon in kleiner Runde an der Tür, wer sich zum Vorbetten meldet. Alle steigen stumm und mit gesenktem Kopf ein. Während wir im Bus auf Nachzügler warten, greift der Reiseleiter zum Mikrophon.
»An dieser Grenze ist es gewesen, da hat eine Pilgerin einmal eine Erweckung gehabt. Genau da drüben war es. Sie war eine Zweifelnde und Suchende. Sie ist neben mir gestanden. Plötzlich packt sie mich am Arm und sagt: ›Du, ich spüre etwas, und ich möchte wissen, spürst du es auch?‹ Na, ich hab nichts gespürt und ihr das auch gesagt. Sie ist fünf Minuten dagestanden, dann ist sie in Tränen ausgebrochen. Einen Monat später war sie Ordensschwester.«
»Jööööh«, sagt die schöne alte Bäuerin verzückt.
»Wow«, ruft Jim der Amerikaner und klatscht.
»Sie hat zu mir gesagt: ›Eigentlich muss ich nicht mehr mitfahren, denn ich weiß alles, was ich wissen wollte. Aber aus Dankbarkeit fahre ich mit.‹ Schwester Antonia heißt sie jetzt. Vergangenes Jahr war sie zum fünfundzwanzigsten Mal unten.«

 

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Thomas Glavinic (Graz, 2 april 1972)

 

 

De Amerikaanse schrijver, dichter en essayist Jay Parini werd geboren in Pittston op 2 april 1948. Zie ook alle tags voor Jay Parini op dit blog.

Uit: Empire of Self. A Life of Gore Vidal

“My friendship with Gore Vidal began in the mid-eighties, when I lived with my wife and young children in Atrani, a fishing village on the coast of southern Italy.  We had a small villa on a cliff overlooking the sea, with a view to Salerno to the south, and Capri just out of sight to the north.  The bay below us glistened, the sunlight like diamonds scatted on the water, almost too bright to bear, with fishing vessels departing each morning in search of mullet, mussels, mackerel, tuna, and squid that they would unload in the afternoon and sell in wooden barrels by the dock.  I was writing a novel in the mornings at a café in Amalfi itself, walking into town along a stony footpath where a thousand cats seemed to prowl, where sturdy women carried groceries slowly up hundreds of steps, and children kicked footballs in back alleys.  The smell of laundry soap, cat piss, and wild flowers were ubiquitous. 
We had a lovely rooftop terrace, above which rose a lemon grove and high limestone cliffs.  A massive villa – alabaster white, clinging to the rocks like a swallow’s nest – shimmered above us, and we wondered who lived there in such opulence. 
Some Italian nobleman?  A local mafia don?  A film star?  When I asked the tobacconist in town about its resident, he said, “Ah, lo scrittore!  Gore Vidal.  Americano.”  He explained that the writer stopped by his shop almost every afternoon for a newspaper.  He retired to the bar next door for a drink, where he would sit and read for an hour or so before taking the bus up the hill to Ravello.
Already I knew the work of Gore Vidal quite well.  Having been an anti-war activist during the Vietnam era, I admired his fierce political commentaries in Esquire and The New York Review of Books.  I never forgot his fiery debates with William F. Buckley during the presidential conventions of 1968, especially during the siege of Chicago.  He had held his ground, driving Buckley mad with his relentless logic and unflappable manner.  I had read half a dozen of his novels, including Myra Breckinridge, Burr, and Lincoln. Needless to say, I wanted to meet him.
I sent a brief note, telling Gore I was an American writer living at 23 via Torricelli in Atrani, and would like to meet him.” 

 

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Jay Parini (Pittston, 2 april 1948)
Cover

 

 

De Amerikaanse dichter en letterkundige Ed Dorn werd geboren op 2 april 1929 in Villa Grove, Illinois. Zie ook alle tags voor Ed Dorn op dit blog.

 

DARK CEILING

Broad black scar the valley is
and sunday is
where
        in the wide arce
   the small lights of homes come on
in that trough.

   Burnish my heart
   with this mark

Furnish my soul with the hope
Far away and by a river
In the darkness of a walnut stand.

There
         is
no home, no back.

All is this wrong key, the lark
sings
       but his voice trails off
in the snow. He has not
brought his meadow.
The starling's
   insolent whistle
is the truth here—dark smoke

drifts in from the morning fertilizer factory
and men there return lamely
to work, their disputes not settled.

 

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Ed Dorn (2 april 1929 - 10 december 1999)

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Anneke Claus werd geboren op 2 april 1979 in Doetinchem. Zie ook alle tags voor Anneke Claus op dit blog.

 

Schijnbaar willekeurige uiteenzetting

Jazeker, en ook het idee van parallelle universa
omarm ik als idee

omdat een duizelingwekkend aantal mogelijkheden
me geruststelt en jeukt tegelijk - hosanna, hosanna

Robert Crumb, die de slang eerst
met zijn grijpgrage vingers aan de tepel van Eva tekende
terwijl hij zei: Jullie zullen helemaal niet sterven

had hem ook zijn staart tussen haar benen
kunnen laten vleien, maar dat deed hij niet

in de uiteindelijke versie - hosanna, hosanna
staat hij zelfs op veilige afstand van haar tiet
Jullie zullen helemaal niet sterven, wat hovaardig te gebaren

eeuwig zonde, maar vooruit

dit is precies wat ik bedoel, dit raakt de kern
met omtrekkende bewegingen - hosanna, hosanna

Ik ben een camera, herstel, ik heb een camera
die alles ziet, herstel, alles ziet waar het licht
op wil schijnen, herstel, waar ik zijn licht op laat schijnen

herstel, alles waar ik zijn licht op laat schijnen
ziet en niets weet, wat een goede film is dit

dadelijk speel ik hem achterstevoren af
en met neventiteling zoals in China - hosanna, hosanna

De schepping als laatste, en wee de liefdeloze domoor
die daar de schoonheid niet van ziet.

Naar het idee terug, het allereerste. Eerst boom, dan vrucht, fijntjes vastgelegd voor het eeuwig lekkend geheugenvat.
Opnieuw begonnen, van achteren af aan. Wat naast elkaar gezet vergaat.

 

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Anneke Claus (Doetinchem, 2 april 1979)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en fotograaf Klaus Ender werd geboren op 2 april 1939 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Klaus Ender op dit blog.

 

Schaumgeboren

Schaumgeboren glänzen Steine,
wilder Sturm zeigt seine Macht,
Tageslicht mischt sich im Scheine
einer mondscheinklaren Nacht.

Neptuns Reich ist keine Wonne,
wenn von Gischt die Luft erfüllt,
wenn statt milder Abendsonne
nur der Sturm das Meer anbrüllt.

Letzte Sonnenstrahlen tasten
sich durch Wolken übers Meer,
hohe Wellenberge hasten
hin zum Strand, der menschenleer.

Jede Kraft - sie kennt auch Grenzen,
jeder Sturm hört einmal auf,
nach den größten Wellen-Tänzen
bremst die Welle ihren Lauf.

Und als wäre nichts geschehen,
glänzt das Meer - fast seidenweich,
alle Welt hat eingesehen,
auch das Meer ist nur ein Teich

 

 

Der Spross

Ein junger Spross mit Tatendrang,
erblickt das Licht der Erde,
er zeigt: "Es geht auch anders lang"
mit stolzester Gebärde.

Er weiß nicht, dass der Apfelbaum,
aus dem er treibt die Blüte,
einst hatte diesen gleichen Traum,
in dem er sich bemühte.

Jetzt ist er alt und voller Moos,
treibt trotzdem schöne Blüten,
er hält es für das schönste Los,
die Sprossen zu behüten.

 

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Klaus Ender (Berlijn, 2 april 1939)

 

 

De Duits-Nederlandse schrijver Konrad Merz werd geboren op 2 april 1908 in Berlijn als Kurt Lehmann. Zie ook alle tags voor Konrad Merz op dit blog.

Uit: Ein Mensch fällt aus Deutschland

“6.1.34
Brief entcodet. Ilse,
Ich schreibe Dir aus schwerer Besorgnis. Jede Stunde kommt mir her wie ein Gewitter. Und, Ilse, es wird einschlagen, es wird! Ich muß dastehen mit gefesselten Fäusten und darf mir auf die Lippen beißen. Wir werden uns in den kommenden Tagen nicht sehen, denn Heini kann nicht mehr zu Dir mitkommen, und ich kann ihn nicht verlassen, jetzt weniger als je. Damit Du mich verstehst, muß ich Dir genauer schreiben, was geschehen ist. Heini führte mich gestern nacht durch den hinkenden Regen in einen Klempnerkeller. Rechts neben der hinteren Tür schob sich ein Reißbrett zur Seite, und wir krochen in ein Verlies wie in ein Geheimnis. Eine schüchterne rote Lampe stand auf dem Fußboden und flimmerte ein Loch in die Finsternis. Gegen das Licht blickten 6 Gesichter, kaum halb davon beleuchtet. Die Körper dazu lagen auf der Erde. Gruppengenossen von Heini. Der zeigte auf mich: »Mein Freund.« Kopfnicken, und wir lagen zwischen den anderen. Jemand stand auf, stellte zwei Kaffeetassen vor uns und goß sie voll. Ehe ich mich umdrehen konnte, begann einer von ihnen zu reden. Das war Pock. Durch den ja Heini in seine Überzeugung gekommen ist, und der auch mich kannte. Gesicht wie aus einem Baum geschnitzt, knorrig, slawische Backenknochen und eine extrabreite Nase. Seine Stimme kam heiser und dick, sie schob jeden Atem beiseite. Ich weiß seine Worte nicht mehr, aber sie tropften mir schwer auf den Grund, und nur auf vielen Gedankenkrücken konnte ich mich von ihnen lösen. Aber das mußte ich! Denn es ging um einen Mord. Ein einziger Mensch müsse weg, damit Millionen leben können. Diese Tat sei nicht Mord, nicht Töten, sie sei Gebären, Lebenschaffen. Endlich sei es an uns, zu vollbringen, an der Jugend. Das Gesetz, darum ginge es, und das Gesetz seien wir. Die Gesichter waren erst gesunken, und man konnte nichts sehen als diesen Einen, aus dem die Flamme schlug. Dann aber, als er mit erhobener Hand um Entscheidung fragte, hoben sich 6 Fäuste ihm zu.“

 

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Konrad Merz (2 april 1908 – 3 december 1999)
Cover

 

De Franse schrijver Émile Zola werd geboren op 2 april 1840 te Parijs. Zie ook alle tags voor Émile Zola op dit blog.

Uit: La Bête humaine

« Mais ce n’était point commode, la machine dévorante roulait, roulait toujours ; et Barentin fut dépassé, et le train s’engouffra dans le tunnel de Malaunay, qu’ils se tenaient encore étroitement, vautrés dans le charbon, tapant de la tête contre les parois du récipient d’eau, évitant la porte rougie du foyer, où se grillaient leurs jambes, chaque fois qu’ils les allongeaient.
Un instant, Jacques songea que, s’il pouvait se relever, il fermerait le régulateur, appellerait au secours, pour qu’on le débarrassât de ce fou furieux, enragé d’ivresse et de jalousie. Il s’affaiblissait, plus petit, désespérait de trouver maintenant la force de le précipiter, vaincu déjà, sentant passer dans ses cheveux la terreur de la chute. Comme il faisait un suprême effort, la main tâtonnante, l’autre comprit, se raidit sur les reins, le souleva ainsi qu’un enfant.
— Ah ! tu veux arrêter… Ah ! tu m’as pris ma femme… Va, faut que tu y passes !
La machine roulait, roulait, le train venait de sortir du tunnel à grand fracas, et il continuait sa course, au travers de la campagne vide et sombre. La station de Malaunay fut franchie, dans un tel coup de vent, que le sous-chef, debout sur le quai, ne vit même pas ces deux hommes, en train de se dévorer, pendant que la foudre les emportait.
Mais Pecqueux, d'un dernier élan, précipita Jacques ; et celui-ci, sentant le vide, éperdu, se cramponna à son cou, si étroitement, qu'il l'entraîna. Il y eut deux cris terribles, qui se confondirent, qui se perdirent. Les deux hommes, tombés ensemble, entraînés sous les roues par la réaction de la vitesse, furent coupés, hachés, dans leur étreinte, dans cette effroyable embrassade, eux qui avaient si longtemps vécu en frères. On les retrouva sans tête, sans pieds, deux troncs sanglants qui se serraient encore, comme pour s'étouffer.
Et la machine, libre de toute direction, roulait, roulait toujours. Enfin, la rétive, la fantasque, pouvait céder à la fougue de sa jeunesse, ainsi qu'une cavale indomptée encore, échappée des mains du gardien, galopant par la campagne rase. La chaudière était pourvue d'eau, le charbon dont le foyer venait d'être rempli, s'embrasait ; et, pendant la première demi-heure, la pression monta follement, la vitesse devint effrayante. Sans doute, le conducteur chef, cédant à la fatigue, s'était endormi."

 

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Émile Zola (2 april 1840 - 29 september 1902)
Affiche voor de gelijknamige film uit 1938 met Jean Gabin en\ Simone Simon

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 2e april ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008 en eveneens mijn blog van 2 april 2009.

Geschreven door Romenu om 08:10 Reageer op dit bericht

György Konrád, Anne Waldman, Casanova, Hans Christian Andersen, Roberto Arlt, Edgar Hilsenrath, George Fraser

De joods-Hongaarse schrijver György Konrád werd geboren op 2 april 1933 in Berettyóújfalu (bij Debrecen). Zie ook alle tags voor György Konrád op dit blog.

Uit: Das Schweigen der Nachbarn

“Opfer Am 20. März 1944, einem Montag, ging ich wie gewöhnlich zur Schule. Die deutschen Tiger-Panzer auf dem Hauptplatz unserer kleinen Stadt und die darauf sitzenden, in grauen Uniformen steckenden, Zigaretten rauchenden Soldaten waren nicht zu übersehen.
Sie sahen sich um, langweilten sich. Auf der Hauptstraße marschierten in dichter Aufeinanderfolge deutsche Soldaten in feldgrauen Uniformen auf und ab. Die ungarischen Soldaten bewegten sich etwas lockerer. Doch auf die Schmährede von stinkenden Juden verzichteten sie in ihren Gesängen nur selten. Ein Klassenkamerad meinte: »Jetzt steht ihr im Regen.« »Wer?«, fragte ich. »Na, ihr, ihr Hunde«, sagte er lachend und lief weg. Auf die Juden hatte er angespielt und sich nicht geirrt.
Am 15. Mai wurden meine Eltern von schwarz uniformierten Offizieren der Gestapo in Begleitung ungarischer Gendarmen, die einen schwarzen Hut mit herabhängenden schwarzen Hahnenfedern trugen, verhaftet. Sie wurden nach Österreich zur Zwangsarbeit deportiert. Wir Kinder wussten nichts von ihnen.
Wir hatten gehört, dass die Juden aus der Umgebung von Berettyóújfalu, unserer kleinen Stadt, schon vielerorts in Ghettos gesperrt und in überfüllten Viehwaggons ins Ausland transportiert worden waren. Ohne Vater und Mutter, allein auf uns gestellt, auch so konnten wir Kinder leben. Doch es schien ratsam, die Kleinstadt zu verlassen und nach Budapest zu gehen. Dort hatten uns Verwandte eingeladen.
Juden allerdings war die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel verboten. Um dennoch fortgehen zu können, bestach ich, ein Elfjähriger, durch Vermittlung eines rechtsgerichteten Anwalts mit Hilfe des von meinen Eltern gebliebenen und versteckten Geldes im Wert eines größeren Hauses die zuständigen Behörden. Als mich mein Schuldirektor nach der Übergabe der erforderlichen Papiere aufforderte, auch weiterhin ein braver ungarischer Junge zu bleiben, nickte ich.”

 

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György Konrád (Berettyóújfalu, 2 april 1933)) 

 

 

De Amerikaanse dichteres Anne Waldman werd geboren op 2 april 1945 in Millville, New Jersey. Zie ook alle tags voor Anne Waldman op dit blog.

 

HOLY 21st Century (Fragment)

Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy!
Holy! Holy! Holy!
Is the composite world holy?
Holy phonemes holy neurons!
Holy the 5 senses! Holy the aggregates of being!
Holy impermanence! Holy the inter-connectedness of all beings!
Karma of atrocities holy and un-holy!
Is 21st century endless continuation of 20th century war holy?
Environmental degradation continuation
Of 20th century environmental degradation holy?
Every Woman's a holy dakini! Matriot acts holy!
Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy!
Holy! Holy! Holy!
Body parts blown over the charnel ground holy!
Eyes ears nose hands mouth holy!
Manipulated Bible holy? Koran holy? Anarchist tracts holy? Fatwas holy?
Geneva Convention holy? Holy Contract with America,
come on citizens, is that holy?
Star Wars' "Rods from Hod" holy? Daisy cutters holy?
Thermobaric version of the Hellfire Missile that can turn corners
and blast into caves holy?
Allen's Ginsberg's "Mysterious rivers of tears under the sheets" holy!
Holy Kerouac's "tender reward!"
Holy Baghdad! Holy Dharamsala! Holy Columbine!
Holy Kabul! Holy Israel/Palestine! Holy Bosnia! Holy Rwanda!
Holy Manahatta Isle!
Holy Trade Center! Holy East Timor!
Holy Justice! Holy forgiveness! Holy Truth! Holy Accountability!

 

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Anne Waldman (Millville, 2 april 1945)
 

 

De Italiaanse schrijver en avonturier Giacomo Girolamo Casanova werd geboren in Venetië op 2 april 1725. Zie ook alle tags voor Giacomo Casanova op dit blog.

Uit:The memoirs of Jacques Casanova de Seingalt (Vertaald door Arthur Machen)

“Early the next morning, Bettina brought me a band for my neck, and gave me the following letter: "Spurn me, but respect my honour and the shadow of peace to which I aspire. No one from this house must confess to Father Mancia; you alone can prevent the execution of that project, and I need not suggest the way to succeed. It will prove whether you have some friendship for me."
I could not express the pity I felt for the poor girl, as I read that note. In spite of that feeling, this is what I answered: "I can well understand that, notwithstanding the inviolability of confession, your mother's proposal should cause you great anxiety; but I cannot see why, in order to prevent its execution, you should depend upon me rather than upon Cordiani who has expressed his acceptance of it. All I can promise you is that I will not be one of those who may go to Father Mancia; but I have no influence over your lover; you alone can speak to him."
She replied: "I have never addressed a word to Cordiani since the fatal night which has sealed my misery, and I never will speak to him again, even if I could by so doing recover my lost happiness. To you alone I wish to be indebted for my life and for my honour."
This girl appeared to me more wonderful than all the heroines of whom I had read in novels. It seemed to me that she was making sport of me with the most barefaced effrontery. I thought she was trying to fetter me again with her chains; and although I had no inclination for them, I made up my mind to render her the service she claimed at my hands, and which she believed I alone could compass. She felt certain of her success, but in what school had she obtained her experience of the human heart? Was it in reading novels? Most likely the reading of a certain class of novels causes the ruin of a great many young girls, but I am of opinion that from good romances they acquire graceful manners and a knowledge of society.”

 

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Giacomo Casanova (2 april 1725 – 4 juni 1798)
Leonard Whiting als Casanova in de film “Giacomo Casanova: Childhood and Adolescence” uit 1969

 

 

De Deense schrijver en dichter Hans Christian Andersen werd geboren op 2 april 1805 in Odense. Zie ook alle tags voor Hans Christian Andersen op dit blog en ook voor H. C. Andersen.

Uit: De reisgenoot

De arme Johannes was toch zo bedroefd, want zijn vader was erg ziek en kon niet meer beter worden. Ze waren maar met zijn beidjes in hun kleine kamer; de lamp op de tafel was bijna leeggebrand; en het was laat op de avond. "Je was een beste zoon, Johannes!" zei de zieke vader. "Onze Lieve Heer zal je wel verder helpen in de wereld!" En hij keek hem met ernstige, vriendelijke ogen aan, haalde heel diep adem en stierf; het was net of hij lag te slapen.
Maar Johannes huilde, nu had hij helemaal niemand op de wereld, geen vader of moeder, geen zuster of broer. Die arme Johannes! Hij lag op zijn knieën bij het bed en kuste de hand van zijn dode vader, hij huilde vele tranen, maar ten slotte vielen zijn ogen dicht en hij sliep in met zijn hoofd op de harde beddeplank.
Toen droomde hij een wonderlijke droom; hij zag hoe de zon en de maan voor hem bogen, en hij zag zijn vader weer fris en gezond en hoorde hem lachen, zoals hij altijd lachte, wanneer hij bijzonder in zijn schik was. Een lieftallig meisje, met een gouden kroon op het lange, mooie haar, reikte Johannes de hand, en zijn vader zei: "Zie je wat voor bruid je gekregen hebt? Zij is de mooiste op de hele wereld."

 

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Hans Christian Andersen (2 april 1805 - 4 augustus 1875)
Cover luisterboek

 

 

De Argentijnse schrijver Roberto Godofredo Arlt werd geboren op 2 april 1900 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voor Roberto Arlt op dit blog.

Uit: The Mad Toy (Vertaald door Michele McKay Aynesworth)

“The mother of a hideous girl, talking about one of the Irzubeta boys who had exposed himself to this damsel in a fit of lust, would say to another woman: "Listen to me, Setiora, if I ever get my hands on him, he'll be wishing a train had hit him first?' Hipolito's mother, a fat woman with an extremely white face, and always expecting, would say as she took the butcher by the arm, "Take my advice, Don Segundo, don't let them buy on credit, even for laughs. I can't begin to tell you how deep they're into us?'
"Don't worry, don't worry," the burly man would growl, bran-dishing a huge knife as he lanced his way around a lung. Ah! And were they ever jolly, those Irzubetas. If you don't think so, tell the baker who had the nerve to complain about how behind they were in their payments. It was his bad luck to be wrangling with one of the daughters at the door when the police inspector happened by and overheard. This officer, accustomed to resolve all disputes with his boot, and annoyed that the baker was trying to collect what was owed him, tossed him out on his ear. The lesson in manners was not lost, and many preferred not to collect. In short, the life of that family was more full of laughs than a vaudeville farce. The young ladies, past twenty-six and without a boyfriend in sight, amused themselves with Chateaubriand and languished in the company of Lamartine and Cheburliez.n This led them to believe they were part of an intellectual elite, and consequently they referred to poor people as "riffraff?' "Riffraff" they called the grocer who dared to demand payment for his beans; "riffraff," the shopkeeper from whom they had filched a few meters of lace edging; "riffraff," the butcher who raised Cain when he heard them mumble through dosed shutters, "We'll pay you next month for sure?' The three brothers, hairy and thin, glorious bums, took frequent sunbaths during the day, and when the sun went down, suited up and went off to conquer hearts among the loose women at the edge of town. The two old ladies, saintly and surly, would carp incessantly over trifles, or seated in a circle with the daughters in the ancient parlor, would peer through the curtains as they wove their gossip; and since they were descended from an officer who supposedly served in the of Napoleon, many times in the half-light that idealized their bloodless faces I listened to them spinning imperialist myths, evok-ing the musty splendors of nobility, while on the solitary sidewalk the lamplighter, his pole crowned by a violet flame, would light the green gas lantern.”

 

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Roberto Arlt (2 april 1900 – 26 juli 1942)
Cover

 

De Joods-Duitse schrijver Edgar Hilsenrath werd geboren in Leipzig op 2 april 1926. Zie ook alle tags voor Edgar Hilsenrath op dit blog.

Uit: Mein Freund Edgar (Interview door Marko Martin in Welt, 2007)

"Schon seltsam, was", sagt Hilsenrath und zündet sich eine neue Zigarette an. "Ausgerechnet zwei Juden aus Deutschland werden von den Armeniern dafür verehrt, dass sie den Völkermord thematisiert haben. Franz Werfel mit seinem kurz vor Hitlers Machtergreifung 1933 erschienenem Roman ,Die vierzig Tage des Musa Dagh' und meine Wenigkeit."
Und wenn es nicht seltsam wäre, sondern nur logisch, Resultat einer noch im Säkularen wirkungsmächtigen, dem Religiösen dabei eher abgewandten Erinnerungskraft, einem geradezu metaphysischem Vertrauen ins offene, skrupulöse Wort? (Und weg, ganz weit weg in diesem Moment, all die üblichen, lediglich akademischer Profilierung dienenden Besserwisser-Debatten, ob man die Schoah nun mit anderen Genoziden vergleichen dürfe oder nicht.) In seinem Schtetl-Roman "Jossel Wassermanns Heimkehr", 1993 erschienen und erneut im Unterschied zu treudeutschen Kindheitsmustern, fliehenden Bodensee-Pferden und gehäuteten Butts und Zwiebeln kein Teil hiesigen Literaturgedächtnisses, führt ein soeben von der Nazi-Wehrmacht deportierter Rebbe folgendes Gespräch mit dem Wind:
"Ja, du hast vollkommen recht. Die Gojim sind dumm. Sie plündern jetzt unsere Häuser. Und sie glauben, dass wir alles zurückgelassen haben, was wir besaßen. Und sie lachen sich ins Fäustchen. Dabei wissen sie nicht, dass wir das Beste mitgenommen haben."
"Was ist das Beste?", fragte der Wind.
Und der Rebbe antwortete: "Unsere Geschichte. Die haben wir mitgenommen."
Und der Wind sagte: "Aber Rebbe. Das kann doch nicht sein. Die Geschichte der Schtetljuden ist zurückgeblieben."
"Nein", sagte der Rebbe. "Du irrst dich. Nur die Spuren unserer Geschichte sind zurückgeblieben. Wir haben nur das Vergessen zurückgelassen, doch was wir mitgenommen haben, ist das Erinnern."

 

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Edgar Hilsenrath (Leipzig, 2 april 1926)
Cover

 

De Britse schrijver en scenarioschrijver George MacDonald Fraser werd geboren in Carlisle op 2 april 1925. Zie ook alle tags voor George Fraser op dit blog.

Uit: Flashman and the Tiger

“It was through Billy Russell, who you may know was also a Times man and an old chum from India and the Crimea, that I met this tubby prodigy at the time of the Franco-Prussian farce in '70, and we'd taken to each other straight off. At least, Blowitz had taken to me, as folk often do, God help 'em, and I didn't mind him; he was a comic little card, and amused me with his Froggy bounce (though he was a Bohemian in fact), and tall tales about how he'd scuppered the Commune uprising in Marseilles in '71 by leaping from rooftop to rooftop to telegraph some vital news or other to Paris while the Communards raged helpless below, and saved some fascinating Balkan queen and her beau-tiful daughter from shame and ruin at the hands of a vengeful monarch, and been kidnapped when he was six and fallen in love with a flashing-eyed gypsy infant with a locket round her neck—sounded deuced like The Bohemian Girl to me, but he swore it was gospel, and part of his "Destiny," which was a great bee in his bonnet. "You ask, what if I had slipped from those Marseilles roofs, and been dashed to pieces on the cruel cobbles, or torn asunder by those ensanguined terrorists?" cries he, swigging champagne and waving a pudgy finger. "What, you say, if that vengeful monarch's agents had entrapped me—moi, Blowitz? What if the gypsy kidnappers had taken another road, and so eluded pursuit? Ah, you ask yourself these things, cher 'Arree—" "I don't do anything o' the sort, you know." "But you do, of a certainty!" cries he. "I see it in your eye, the burning question! You consider, you speculate, you! What, you wonder, would have become of Blowitz? Or of France? Or the Times, by example?" He inflated, looking solemn. "Or Europe?" "Search me, old Blowhard," says I rescuing the bottle. "All I ask is whether you got to grips with that fascinating Balkan hint and her beauteous daughter, and if so, did you tackle 'em in tan-dem or one after t'other?" But he was too flown with his fat-headed philosophy to listen. "I did not slip, me—I could not! I foiled the vengeful monarch's ruffians—it was inevitable! My gypsy abductors took the road determined by Fate!"

 

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George MacDonald Fraser (2 april 1925 - 2 januari 2008)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 2e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008 en eveneens mijn blog van 2 april 2009.

Geschreven door Romenu om 08:07 Reageer op dit bericht

Hoffmann von Fallersleben, Johann Gleim, Pierre Zaccone, Pietro della Valle, Zwier van Haren, Joanna Chmielewska, Brigitte Struzyk

De Duitse schrijver August Heinrich Hoffmann von Fallersleben werd geboren in Fallersleben op 2 april 1798. Zie ook alle tags voor Hoffmann von Fallersleben op dit blog en ook voor H. von Fallersleben.

 

Der Lerche Klagelied

Ich arme Lerche sitz' im Bauer,
Ich trippele, trappele hin und her;
Ich kann nicht singen vor Gram und Trauer –
Ach, wenn ich doch wieder draußen wär'!

Da draußen möcht' ich im Freien leben,
Wie andre Vögel in Freud' und Lust!
Da draußen hoch in den Lüften schweben
Und singen mein Lied aus voller Brust!

Was hilft's, daß ihr mich speist und tränket?
Das ist für mich nur halbes Glück:
Wenn ihr noch mein in Liebe denket,
So gebt mir meine Freiheit zurück!

 

 

Mein liebes Gärtchen

Der Sommer hat alle Welt beglückt
Und Jedem eine Freude gebracht;
Er hat mein liebes Gärtchen geschmückt
Noch schöner als ich je gedacht,
Mein liebes Gärtchen hinter'm Haus
Wo ich so gern geh' ein und aus.
Wie Alles d'rin von Blumen prangt!
Wie Alles d'rin von Früchten hangt!
Erdbeeren lächeln aus dunklem Grün,
Und daneben Rosen und Lilien blühn.
Doch hat uns auch keine Mühe verdrossen:
Wir haben gesäet, gepflanzt und begossen,
Und fleißig gejätet mit eigener Hand
Und die Wege bestreut mit frischem Sand.
Du liebes Gärtchen, für alle die Mühn
Da lässest du deine Blumen blühn
Und süße Früchte reichst du uns auch
Von manchem Baum und manchem Strauch.
Für all das Lieb' und Gut' empfang'
Nun unsern Dank in Sang und Klang!

 

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Hoffmann von Fallersleben (2 april 1798 – 19 januari 1874)
Monument op Helgoland

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Wilhelm Ludwig Gleim werd geboren op 2 april 1719 in Ermsleben Zie ook alle tags voor Johann Gleim op dit blog.

 

Amor ein Vogel

Sieh’, wie dort ein kleiner Vogel
Auf dem Myrthenzweige sitzt,
Lauschend in die Ferne siehet
Und den Mund zum Pfeifen spitzt!

Denkt er Mädchen, deren Busen
Nicht sein schärfster Pfeil durchdrang,
Hier im Garten zu besiegen
Mit harmonischem Gesang?

O, du holder kleiner Vogel,
Meine Magdalis ist hier:
Pfeif’ ein Liedchen, liebster Vogel,
Und ihr Herz erpfeife mir!

 

 

Der Mensch ist eine Blume

Die Blume blühet und verblüht,
Zu ihres Schöpfers Ruhme;
Wer heut’ noch ihre Schönheit sieht,
Ist morgen schon, wie sie, verblüht:
Der Mensch ist eine Blume.

Und wie die Blume wieder blüht,
Wenn Gottes Auge nieder
Auf sie von seinem Himmel sieht,
Und unter ihr die Erde glüht:
So blüht der Mensch auch wieder!

 

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Johann Gleim (2 april 1719 – 18 februari 1803)
De St. Sixtus Kerk in Ermsleben

 

 

De Franse schrijver Pierre Zaccone werd geboren op 2 april 1817 in Douai. Zie ook alle tags voor Pierre Zaccone op dit blog.

Uit: La dame d'Auteuil

« Que pouvait faire, durant les longues heures de sa solitude, cette enfant ainsi abandonnée à elle-même ?
Appuyée sur le petit balcon de sa fenêtre, elle rêvait... et ce qui occupait sa pensée, ce qui attirait ses regards, ce n’était pas les beaux arbres du Luxembourg ou le magnifique panorama de Paris se déployant au loin.
C’était bien plutôt ces rares promeneurs qui passaient, solitaires et pensifs, sous les allées ombreuses du jardin. C’était encore, aux mille fenêtres qui s’ouvraient de toutes parts, des femmes riches, heureuses, c’est-à-dire parées ; des jeunes filles préparant leur toilette pour le bal du soir.
Pour l’âme jeune, pour le cœur enthousiaste, pour la pensée inquiète et troublée, la solitude a ses dangers, et comme déjà Berthe détestait la vie monotone qu’elle menait, elle s’arrangeait un avenir tout plein de délices et brillant de plaisirs.
Le monde était pour elle quelque chose d’enivrant.
Ce qu’elle en voyait par échappées, ces belles jeunes femmes traversant parfois, au bras de leurs frères ou de leurs maris, les massifs du Luxembourg ; ces voitures qui, par le beau soleil, se découvraient pour laisser voir la soie de leur intérieur ; ces laquais aux livrées éclatantes ; ces plumes que cachaient à demi de petites ombrelles blanches, roses, lilas, tout cela ondoyant : plumes, femmes, or, couleurs, au balancement moelleux des équipages, tout cela la ravissait, la rendait folle.
Puis, quand son regard se reportait sur l’étoffe terne et fanée de sa robe, sur sa petite chaise de paille, sur les pauvres meubles de sa chambre, elle pleurait.
Et cependant, aucune pensée mauvaise n’avait altéré la sérénité de son front ; elle était chaste et naïve encore, comme au sortir des mains de Dieu."

 

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Pierre Zaccone (2 april 1817 - † ? 1895)
Cover

 

 

De Italiaanse (reis)schrijver Pietro della Valle werd geboren op 2 april 1586 in Rome. Zie ook alle tags voor Pietro della Valle op dit blog.

Uit: The Travels Of Sig. Pietro della Valle (The journey to Olaza)

“The truth is, 'tis a most crafty invention of the Devil against the Charity so much preach'd by our Lord Jesus Christ, to put it so in the heads of these people, that they are polluted and become un∣clean, even by touching others of a different Religion; of which superstition, they are so rigorous observers, that they will soon∣er see a person whom they account vile and unclean, (though a Gentile) dye, then go near him to relieve him.
November the four and twentieth, In the Morning before day, the Brachman Nangasà, and the Ambassador's other Men, being in haste, advanc'd before; but I, desirous to go more at my own ease, remain'd alone with my Pulià and the Hackney-master; as I might well enough do, since the High-ways of Venk-tapà Naieka's Country are very secure. The road lay over pleasant clifts of Hills, and through Woods, many great streams likewise occurring. I descended the Mountain Gat by a long precipice, some of which I was fain to walk a foot, my Horse having fallen twice without any disaster, and by a third fall almost broke my Knee to pieces. I din'd, after I had travelled one Gau and a half, in a good Town called Colùr, where there is a great Temple, the Idol whereof, if I mis-understood not, is the Image of a Woman; the place is much venerated, and many resort to it from several parts in Pilgrimage. After dinner, my Horse be∣ing tired, I travelled not above half another Gau; and having gone in all this day but two Gau's, went to lodg at a certain little village, which they said was called Nalcàl.”

 

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Pietro della Valle (2 april 1586 – 21 april 1652)

 

 

De Nederlandse schrijver Onno Zwier van Haren werd geboren in Leeuwarden op 2 april 1713. Zie ook alle tags voor Onno Zwier van Haren op dit blog.

Uit: Pietje en Agnietje, of de doos van Pandora

“Jan de Voerman.
Nu, de voeten jeuken mij. Kom Agnietje, gun mij een dansje. Pietje, daar hebje immers niet tegen?
Pandora,
wenkt intusschen Stijntje en Aagje.
St! St!
Stijntje en Aagje
aan Pandora.
Wij komen! wij komen! Zij gaan naar 't achterste van 't tooneel.
Pietje.
Ik heb er niets tegen, als Agnietje wil.
Agnietje.
O ja!
Jan de Voerman.
Wel speellieden, speel dan eens frischjes op, en dan zal Jan de Voerman nog 'reis doen zien, wat beenen hij heeft, en dat hij van zessen klaar is!
In dit oogenblik doet Pandora de doos open, en zij, Stijntje, en Aagje schreeuwen uit:
O Hemel! o Hemel! o Hemel!
Men ziet alom weêrlicht en hoort zware donder.
Het orkest verzelt dit met overeenkomend muziek.
Alle personen vlieden zeer verschrikt en uitgalmende:
O Hemel! o Hemel!”

 

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Onno Zwier van Haren (2 april 1713 – 2 september 1779)
De Blokhuispoort in Leeuwarden

 

 

De Poolse schrijfster Joanna Chmielewska (eig. Irena Kühn) werd geboren op 2 april 1932 in Warschau. Zie ook alle tags voor Joanna Chmielewska op dit blog.

Uit: Mord ist Trumpf (Vertaald door Anna Junuszewska)

„Ja, ich hatte nicht einmal lesen und schreiben gelernt.
Und das habe ich, und nicht nur das, ich habe sogar vier Rechenarten gelernt, konnte das kleine Einmaleins auswendig, wusste mit Bestimmtheit, dass Ilia Ehrenburg NICHT die letzte Geliebte von Hitler war, und unterschied sicher zwischen Ferment und Firmament. So damlich konnte ich also gar nicht sein, es musste an etwas anderem liegen.
Auf der Mitte der ersten Etage wurde ich plotzlich traurig. Ich wollte doch so schrecklich gerne einen echten Abgott finden und dass dieser eine ubermenschliche Liebe fur mich empfindet! Da der Verzicht auf heftig Gewunschtes uberhaupt nicht zu meinem Charakter passte, entstand mit der Traurigkeit auch die Hoffnung, er konnte in mir doch ein Wunder sehen, in Liebe entflammen, sich vor mich knien und um Verzeihung fur die jahrelange Blindheit flehen … Es hatte doch nur eine komplette innere Verwandlung in ihm stattfinden mussen, aber warum nicht, im Liebeswahn war alles moglich …
Auf der letzten Treppenstufe wusste ich ganz genau, dass daraus nichts werden wurde. Er wurde sich weder verandern noch entflammen oder niederknien. Ich konnte schon oder widerlich, klug oder dumm sein, ganz egal, keine von meinen Tugenden wurde hier helfen, ich sollte die Sache mit ihm ein fur alle Mal abhaken und die bloden Illusionen unter einem Haufen ahnlichen Gerumpels begraben.
Dieses Wissen nun nahm ich nicht zur Kenntnis. Ich lies es wahrscheinlich auf der letzten Stufe liegen und fand mich deswegen in einem mysteriosen, uberraschenden und absolut schrecklichen Geschehen wieder …”

 

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Joanna Chmielewska (2 april 1932 – 7 oktober 2013)
Cover

 

 

De Duitse schrijfster en dichteres Brigitte Struzyk (eig. Brigitte Kraft) werd op 2 april 1946 geboren in Steinbach-Hallenberg/Thüringen. Zie ook alle tags voor Brigitte Struzyk op dit blog.

 

Leben auf der Kippe

Ihr da oben ich da unten schau nicht eben herab
doch Neid ist es nicht was da grünt auch im Tale
Mein lieber Jäger lauf lauf lauf
jage die Zeit meine Zeitgenossen wir kennen uns
aaaaaschon
ihr überrundet mich maßlos und holt mich nicht ein
Ich schmücke den Wagen mit allem was von euch fällt
„Kadergespräche“ – „ich muß mich fügen“ und
„wenn er so rücksichtslos die ganzen Jahre in Interhotels verkehrt hat…“
Die Zeit die Zeit keucht das Altersheim an der Kehle
der neugebaute Horizont steht in Flammen drum
Komm ins Offene, Freund, laß dich heut gehen
fall zu den andern ins Gras
Der Schnitter dengelt die Sense eine rostige Wolke
macht alle gleich
nur in der Kleingartensparte Grönland am Fußball und Lindenberg
hackt Hotte Hein heute hurtiger als all die andern
Doch auf der Schambehaarung des Krieges kugeln die Köpfe
talwärts blättert der Wind die Kapitel blüht eine Lust
in der Senke zerschellte Schlittenkufe Saison Oderbruch
Kippe ich ab und zu den Quellen?
Auf meinem Schoß sitzt das Kind
als wäre es noch nicht geboren
Johanniskraut wie B. schon sagte macht unsichtbar
Die litauischen Genossen wissen ein Lied davon zu singen
Weißdorn und Rotdorn im August blühn die Rosen und überm Keller
über atomsicheren Keller notabene ein Schwalbenpaar
Schiebt übern Parkplatz den Bienenwagen:
Wir Fußgänger grüßen das werktätig fahrende Volk.

 

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Brigitte Struzyk (Steinbach-Hallenberg, 2 april 1946)
Steinbach-Hallenberg, raadhuis

 

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008 en eveneens mijn blog van 2 april 2009.

Geschreven door Romenu om 08:03 Reageer op dit bericht

Preis dem Todesüberwinder! (Friedrich Klopstock)

 

Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen! 

 

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The Resurrection, "Rise to Power", door Benjamin West, 1786

 

 

Preis dem Todesüberwinder!

Preis dem Todesüberwinder!
Sieh, er starb auf Golgatha!
Preis dem Retter aller Sünder!
Was er uns verhieß, geschah.
Laßt des Dankes Harfe klingen,
bis das Herz vor Freude bebt!
laßt uns, mächtig singen dem,
der starb und ewig lebt.

Überwunden, überwunden
hat der Herr der Herrlichkeit.
Sieh, er schlummerte nur Stunden
in des Grabes Dunkelheit!
Singt dem Herrn, singt Ihm mit Psalmen!
Jesus Christus hat gesiegt!
Streut dem Überwinder Palmen,
die ihr bang und weinend schwiegt!

Ich will gerne hier noch wallen,
Herr, solange Du es willst.
Knieen will ich, niederfallen,
flehn, bis Du Dich mir enthüllst.
Jetzt, da ich an Dich nur glaube,
seh ich dunkel und von fern,
ich, ein Wandrer noch im Staube,
Dich die Herrlichkeit des Herrn.

Die Gemeinschaft Deiner Leiden sei
an mir hier stets zu sehn.
Schenke mir die Kraft beizeiten,
Herr, von Deinem Auferstehn,
dass ich mich schon hier recht willig
in des Fleisches Tötung schick,
bis bei Dir mir einst auch völlig
wird zuteil mein ewges Glück!

 

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Friedrich Gottlieb Klopstock (2 juli 1723 — 14 maart 1803)
De St.-Johannis-Kirche in Quedlinburg, de geboorteplaats van Friedrich Klopstock

 

 

Zie voor de schrijvers van de 1e april ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:19 Reageer op dit bericht

Milan Kundera, Sandro Veronesi, Nikolaj Gogol, Arnold Aletrino, Max Nord, Urs Allemann, Rolf Hochhuth, John Wilmot, Deborah Feldman

De Tsjechische schrijver Milan Kundera werd geboren in Brno op 1 april 1929. Zie ook alle tags voor Milan Kundera op dit blog.

Uit:Die Unwissenheit (Vertaald door Uli Aumüller)

»Wieso bist du noch hier?« Ihre Stimme klang nicht böse, aber auch nicht freundlich; Sylvie war verärgert.
»Wo sollte ich denn sein?«, fragte Irena.
»Zu Hause!«
»Willst du damit sagen, dass ich hier nicht mehr zu Hause bin?«
Natürlich wollte Sylvie sie weder aus Frankreich vertrei¬ben noch ihr zu verstehen geben, sie sei eine unerwünschte Ausländerin: »Du weißt schon, was ich meine!«
»Ja, weiß ich, aber hast du vergessen, dass meine Arbeit, meine Wohnung, meine Kinder hier sind?«
»Hör mal, ich kenne Gustaf. Er wird alles tun, damit du in deine Heimat zurückkehren kannst. Und deine Töchter, erzähl mir doch nichts! Sie haben schon ihr eigenes Leben! Mein Gott, Irena, was bei euch vorgeht, ist dermaßen faszi¬nierend! In so einer Situation lassen sich die Dinge immer regeln.«
»Aber Sylvie! Es geht nicht nur um die praktischen Dinge, wie Arbeit, Wohnung. Ich lebe seit zwanzig Jahren hier. Mein Leben ist hier!«
»Bei euch ist Revolution!« Sie sagte es in einem Ton, der keinen Widerspruch duldete. Dann schwieg sie. Mit diesem Schweigen wollte sie Irena sagen, dass man nicht desertie¬ren darf, wenn große Dinge geschehen.
»Aber wenn ich in meine Heimat zurückgehe, sehen wir uns nicht mehr«, sagte Irena, um ihre Freundin in die Zwickmühle zu bringen.
Diese sentimentale Demagogie schlug fehl. Sylvies Stimme wurde warmherzig: »Meine Liebe, ich komme dich besu¬chen! Das verspreche ich, das verspreche ich!«
Sie saßen nebeneinander über zwei lange schon leeren Kaffeetassen. Irena sah Tränen der Rührung in Sylvies Augen steigen; Sylvie beugte sich vor und drückte ihre Hand: »Das wird deine große Rückkehr.« Und noch ein¬mal: »Deine große Rückkehr.«
Durch die Wiederholung bekamen die Wörter eine sol¬che Kraft, dass Irena sie in ihrem Innersten groß geschrie¬ben vor sich sah: Große Rückkehr. Sie begehrte nicht mehr auf: sie wurde von Bildern in Bann geschlagen, die plötzlich aus früher Gelesenem, aus Filmen, aus ihrer eigenen Erin¬nerung und vielleicht auch aus der ihrer Ahnen aufstiegen: der verlorene Sohn, der zu seiner alten Mutter zurückfin¬det; der Mann, der zu seiner Geliebten zurückkehrt, von der das grausame Schicksal ihn einst fortgerissen hat; das Geburtshaus, das jeder in sich trägt; der wiederentdeckte Pfad, in den die verlorenen Schritte der Kindheit eingeprägt geblieben sind; Odysseus, der nach jahrelangen Irrfahrten seine Insel wiedersieht; die Rückkehr, die Rückkehr, der große Zauber der Rückkehr“.

 

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Milan Kundera (Brno, 1 april 1929)

 

 

De Italiaanse schrijver Sandro Veronesi werd geboren in Florence op 1 april 1959. Zie ook alle tags voor Sandro Veronesi op dit blog.

Uit: Fluchtwege (Vertaald door Michael von Killisch-Horn)

“Heute ist das Thema des Tages der Krebsalarm. Es steht in allen Zeitungen, nicht nur auf den römischen Lokalseiten, sondern auch auf den nationalen. Die Killerkrebse aus Louisiana. Alle sprechen mit großer Sorge darüber, da es sich um eine ganz besondere Spezies handelt, die vor fünfzehn Jahren von einem Züchter vom Lago di Bracciano aus Louisiana eingeführt worden war und die sich aufgrund ihrer ungeheuren Fähigkeit zur Vermehrung, wie sie sagen, über ganz Latium verbreitet hat. Von Graben zu Graben, von Kanal zu Kanal sind sie zur Mülldeponie von Malagrotta gewandert, und von dort aus haben sie, immer den Zeitungsberichten zufolge, zum Angriff auf Rom geblasen, indem sie die Via Aurelia auf der Höhe von Kilometer dreizehn überquerten und beträchtliche Probleme bereiteten. Eine Massenkarambolage von Autos, die auf dem Asphalt, das von diesen roten Monstern bedeckt war, nicht mehr bremsen konnten. Laut den Zeitungen bereitet
die Provinz eindrucksvolle Einzäunungen vor, die Verkehrspolizei ist vor Ort, und die Umweltschützer sind um das Gleichgewicht des Ökosystems besorgt, während weitere Angriffe in den nächsten
Tagen befürchtet werden. Soweit die Zeitungen.
Nun will der Zufall, dass ich an genau diesem Kilometer dreizehn der Aurelia draußen vor meinem Büro sitze. Es ist ein wunderschöner sonniger Morgen, die Schwalben kreischen am Himmel, und ein lauer Wind streichelt die Haare auf meinen Armen, während ich die Arbeiter in ihrer orangefarbenen Kleidung beobachte, die tatsächlich an der Straße hundert Meter von mir entfernt eine Einzäunung aufstellen – die, offen gesagt, alles andere als eindrucksvoll ist. Vor allem aber, ich war auch gestern morgen um halb sechs hier – ich wollte nach einer durchfeierten Nacht meine Hausschlüssel holen – und habe mit meinen eigenen Augen gesehen, wie ein Lieferwagen mit ausländischem Kennzeichen –
rumänisch vielleicht, vielleicht polnisch – ins Schleudern geriet und mit der Seite an der Leitplanke entlangschrammte, die Hecktür sich plötzlich öffnete und eine Lawine von Krebsen auf den Asphalt schwappte.“

 

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Sandro Veronesi (Florence, 1 april 1959)

 

 

De Russische schrijver Nikolaj Vasiljevitsj Gogol werd geboren in Poltawa, Oekraïne, op 1 april 1809. Zie ook alle tags voor Nikolaj Gogol op dit blog.

Uit: De neus (Vertaald door Arie van der Ent)

“Waar heb jij die neus afgesneden, stuk verdriet?’ schreeuwde ze woedend uit. ‘Schavuit! Dronkaard! Ik geef je aan bij de politie. Wat een bandiet! Ik heb nu al van drie mensen gehoord dat je onder het scheren zo aan hun neus zit te friemelen dat hij ternauwernood blijft staan.’
Ivan Jakovlevitsj voelde zich meer dood dan levend. Hij besefte dat die neus van niemand minder was dan van college-asessor Kavelsmit, die hij elke woensdag en zondag placht te scheren.
‘Wacht, Praskovja Osipovna! Ik doe hem in een lapje en leg hem in een hoekje. Laat hem daar maar even liggen, dan breng ik hem later wel weg.’
‘Geen denken aan! Dat ik het goed zou vinden dat ik een afgesneden neus in de kamer heb liggen..? Geroosterde boterham! Kan alleen een scheermes over een riem halen, maar zijn plicht ho maar, nog even, de sloerie, de lapzwans! Dat ik mij voor jou tegenover de politie moet verantwoorden..? Vuile viespeuk, vuile domkop! Weg ermee! Wegwezen!
Wegbrengen! Ik wil hem niet meer zien!’
Ivan Jakovlevitsj was totaal beduusd. Hij dacht eens na, dacht nog eens na – en wist niet wat hij ervan moest denken.
‘Joost mag weten hoe dat is gegaan,’ zei hij ten slotte en hij krabde zich achter zijn oor. ‘Of ik gisteren dronken thuis ben gekomen of niet kan ik niet meer met zekerheid zeggen. Maar aan alle kentekenen te oordelen gaat het om een onmogelijk voorval: want dit brood is gebakken en deze neus helemaal niet. Ik snap er niets van..!’
Ivan Jakovlevitsj zweeg. De gedachte dat de politie de neus bij hem zou opsporen en hem in staat van beschuldiging zou stellen maakte hem totaal buiten zinnen. Hij zag reeds de bloedrode, fraai met zilver geborduurd kraag, de degen... en hij beefde over zijn hele lijf. Eindelijk pakte hij zijn onderkleren en zijn laarzen, trok de hele rommel aan, wikkelde de neus onder ernstige vermaningen van Praskovja Osipovna in een lapje en stapte de deur uit.
Hij wilde het zaakje ergens neerleggen, in een bloemperk, onder een poort, of hem per ongeluk laten vallen en dan gauw een zijstraat inslaan. Maar tot overmaat van ramp liep hij telkens een bekende tegen het lijf die meteen vroeg: ‘Waar ga jij heen?’ of ‘Wie ga jij zo vroeg scheren?’ – zodat
Ivan Jakovlevitj absoluut geen geschikt moment kon vinden. Eén keer had hij hem al helemaal laten vallen, maar toen wees een wachtagent reeds uit de verte met zijn hellebaard en zei: ‘Oprapen! Je hebt iets laten vallen!’ En Ivan Jakovlevitsj moest de neus oprapen en in zijn zak stoppen.”

 

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Nikolaj Gogol (1 april 1809 – 4 maart 1852)
Portret door Fyodor Moller, 1840

 

 

De Nederlandse schrijver Arnold Aletrino werd geboren in Amsterdam op 1 april 1858. Zie ook alle tags voor Arnold Aletrino op dit blog

Uit: Gasthuis-schetsen

“De eerste keer had hij er voor teruggeschuwd en hij herinnerde zich hoe hij een lichte weekte voelde in zijn knieën toen hij bij 't bed stond en 't laken aanpakte waaronder de omtreklooze vorm lag. Daarna had hij 't zooveel gedaan; hij was er aan gewoon geraakt en meestal ging hij naar bed, denkend aan andere dingen, onverschillig voor 't lichaam dat hij achter liet in 't duister van 't schut dat om 't bed stond, afgezonderd van de andere.
Nu, van avond, kon hij zich niet losmaken van 't lijk dat hij had gezien, 't Was een jonge man geweest dien hij een paar maanden onder behandeling had gehad met een vergevorderde tering. Nooit had hij hem anders gezien dan bleek, achteroverliggend in de kussens, met het dikke, rosse haar over zijn vermagerd gezicht en een vreedzame, lijdende uitdrukking in de oogen die iets teêrs hadden met hun blauwachtig wit en hun geöpenden glans.
Waarom hij voor dien patient meer sympathie had gehad dan voor de andere, wist hij niet, maar 't was zoo geweest van den eersten dag dat hij hem op de zaal had gekregen. Op een ochtend had de jongen hem naar zich toe getrokken en had hem fluisterend, bijna onhoorbaar gevraagd: zou ik nog beter worden, dokter? En toen hij zich had opgericht in 't bed, waarover hij gebogen stond, had hij een oogenblik gestaard naar buiten, waar de boomen groen waren en de zon vroolijk scheen en daarna op het vermagerd gezicht van den patient. En hij had neiging gevoeld alles te laten zooals 't was en weg te loopen van zijn zaal, ver, heel ver weg, bang voor de smart om hem heen, met een gevoel van plotselinge krankzinnige angst voor al de ellende die hem later te wachten stond. En elken ochtend als hij bij den jongen kwam, was 't te zien dat hij minder werd en 't was of elke hoestbui een gedeelte van het leven afblies. Deze laatste dagen had hij hem zien sterven, langzaam, stil en zwijgend met dezelfde tevreden oogen die doffer en doffer werden. Van avond was hij eindelijk dood.
En terwijl hij voortslenterde over de plaats was 't hem of hij telkens 't lijk weêr zag, uitgeteerd en bleek, met de armen langs de zij en 't was hem of hij weêr de fluisterende stem hoorde vragen: zou ik beter worden?
De maan stond alleen en stil in de groote vlakte van den hemel, helder en glanzend met haar groen licht. Rustig tintelden sterren, onbewegelijk ver in de lucht zwevend. Heel in de verte boven de huizen kwam een groote, donkere massa wolken opstijgen, langzaam groeiend en breeder wordend, onmerkbaar voortbewegend over den lichten hemel.”

 

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Arnold Aletrino (1 april 1858 - 17 januari 1916)
Portret door D.A. Bueno de Mesquita, z.j.

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en journalist Max Nord werd geboren in Gorinchem op 1 april 1916. Zie ook alle tags voor Max Nord op dit blog.

Uit: De duizendvoudige tong (Over de poëzie van Simon Vestdijk)

“Men is hier onweerstaanbaar geneigd aan de passage uit Monsieur Teste van Valéry te denken, waarin gesproken wordt van het ‘atome important entre nos atomes’, dat in elk van ons zou bestaan, ‘constitué par deux grains d'énergie qui voudraient bien se séparer. Ce sont des énergies contradictoires mais indivisibles. La nature les a jointes pour toujours, quoique furieusement ennemies. L'une est l'éternel mouvement d'un gros électron positif, et ce mouvement inépuisable engendre une suite de sons graves où l'oreille intérieure distingue sans nulle peine une profonde phrase monotone: Il n'y a que moi. Il n'y a que moi. Il n'y a que moi, moi, moi.... Quant au petit électron radicalement négatif, il crie à l'extrême de l'aigu, et perce et reperce de la sorte la plus cruelle le thème égotiste de l'autre: Oui, mais il y a un tel.... Oui, mais il y a un tel.... Tel, tel, tel. Et tel autre!.... Car le nom change assez souvent....’ Dit is, met verontschuldigingen voor dit lange citaat, de situatie van de dichter Vestdijk in optima forma. Het negatieve electroon tracht het positieve met alle macht te bereiken... ‘quoique furieusement ennemies’!
Ter Braak, van wie men nog steeds wil volhouden dat hij geen gevoel voor poëzie had, was weer een der zeer weinigen die deze gedichten op hun waarde wisten te schatten in de tijd dat Vestdijk ook als prozaïst nog maar nauwelijks erkenning vond en zelfs zijn rang nog verdedigd moest worden. Hij zag de integratie waarvan ik sprak echter vooral als een - voor Vestdijk kenmerkend - vampierachtig element, dat hij uitgedrukt vond in ‘De parasiet’, de zes openingsverzen van Berijmd palet, waarvan hij een strofe uit het vierde vers aanhaalde:

Men noemt mij liefde. 'k Vreet door alles heen,
Als beet, als paring, als 't venijnig groeien
Der vrucht, als zuigeling; dampend obsceen
Drink ik het bloed, dat om mijn werk moet vloeien.

Maar daarmee heeft hij toch naar mijn gevoel te eenzijdig de nadruk gelegd op wat niet anders is dan één van de talloze bij Vestdijk optredende vormen van integratie en ziet hij een deel voor het geheel aan.”

 

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Max Nord (1 april 1916 - 28 februari 2008)
Portret van Simon Vestdijk door Edgar Fernhout, 1958

 

 

De Zwitserse schrijver en dichter Urs Allemann werd geboren op 1 april 1948 in Schlieren. Zie ook alle tags voor Urs Allemann op dit blog.

 

Italienisch die erste

Statt abzuspritzen fing er an zu weinen.
Das Zimmer sagte: Ich verlass das Haus.
Ameisen Wörter auf der blossen Haut.
Die Sphinx im Puff erspart zur Nacht den Freier.

Der sah wie das in den und die sich teilte.
Im Spiegel kroch ein Mann durch eine Frau.
War Wurzeldreck flog oben aus dem Baum.
Um Rumpf als Kopf um Kopf als Aug muss kreisen.

Glückt Schalenbildung wird die Träne Ei.
Insekten Sätze fräss das Fleisch das faule.
Über der Haustür stand: Hau ab dein Leib.

Er wollte ihr dass es ihn gab gern glauben.
Wunschzettel-Jokes: Der das die Raum Ich Zeit.
Steig Lachfirst dem im Trauerkeller schaudert.

 

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Urs Allemann (Schlieren, 1 april 1948)
Schlieren, Gereformeerde Kerk 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Rolf Hochhuth werd geboren op 1 april 1931 in Eschwege. Zie ook alle tags voor Rolf Hochhuth op dit blog en ook mijn blog van 1 april 2011.

Uit: Essayistische Prosa und Gedichte (Der Fliehende Holländer)

„Fünfzehnjähriger : Wo liegt denn Norwegen? Da kommen welche!
Ein SS-Mann und ein einheimischer Polizist treten an die Fußballernden heran, der Holländer ruft holländisch:
Polizist : Kommt mal her, ihr zweie da!
Die Armbewegung, die er dazu macht, ist verständlich auch denen, die sein Holländisch nicht verstehen. Die Jungen gehen den Uniformierten entgegen.
Polizist : Wie lange spielt ihr schon hier?
Siebzehnjähriger : Viertelstunde – weiß nicht, warum?
Polizist, er hat eine Liste in der Hand, offenbar Namen, Adressen.
Polizist : Habt ihr auch andere Kinder hier gesehen?
Siebzehnjähriger : In der Sandkiste, ja!
Polizist : Und die kennt ihr?
Fünfzehnjähriger : Nein – ich nicht.
Siebzehnjähriger : ’türlich, Nachbarn!
Polizist : Welche spielten denn hier?
Siebzehnjähriger : Nur drei, die Brüder Staecker und die Agnes Cohn.Wurden aber weggeholt von ihrer Mutter.
Polizist – zu dem Deutschen, den er sogar brüderlich amUnterarm berührt, auf holländisch:
Polizist : Haben wir schon! Agnes Cohn. Er zeigt ihm den Namen auf der Liste, sagt dem Siebzehnjährigen:
Polizist : Und wo wohnen die Staecker?“

 

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Rolf Hochhuth (Eschwege, 1 april 1931) 
Eschwege

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Wilmot 2e graaf van Rochester werd geboren in Ditchley, Oxfordshire, op 1 april 1647. Zie ook alle tags voor John Wilmot op dit blog.

 

Love And Life

All my past life is mine no more,
The flying hours are gone,
Like transitory dreams giv'n o'er,
Whose images are kept in store
By memory alone.

The time that is to come is not;
How can it then be mine?
The present moment's all my lot;
And that, as fast as it is got,
Phyllis, is only thine.

Then talk not of inconstancy,
False hearts, and broken vows;
If I, by miracle, can be
This live-long minute true to thee,
'Tis all that Heav'n allows

 

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John Wilmot (1 april 1647 – 26 juli 1680)
Johnny Depp als Wilmot in de film “The Liberine (The story of John Wilmot)”, 2004

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Amerikaanse schrijfster Deborah Feldman werd geboren in 1986 in de chassidische gemeenschap van Satmar in Williamsburg, Brooklyn, New York. Zie ook alle tags voor Deborah Feldman op dit blog.

Uit: Unorthodox

“I have secrets too. Maybe Bubby knows about them, but she won't say anything about mine if I don't say anything about hers. Or perhaps I have only imagined her complicity; there is a chance this agreement is only one-sided. Would Bubby tattle on me? I hide my books under the bed, and she hides hers in her lingerie, and once a year when Zeidy inspects the house for Passover, poking through our things, we hover anxiously, terrified of being found out. Zeidy even rifles through my underwear drawer. Only when I tell him that this is my private female stuff does he desist, unwilling to violate a woman's privacy, and move on to my grandmother's wardrobe. She is as defensive as I am when he rummages through her lingerie. We both know that our small stash of secular books would shock my grandfather more than a pile of chametz, the forbidden leavening, ever could. Bubby might get away with a scolding, but I would not be spared the full extent of my grandfather's wrath. When my zeide gets angry, his long white beard seems to lift up and spread around his face like a fiery flame. I wither instantly in the heat of his scorn. "Der tumeneh shprach!" he thunders at me when he overhears me speaking to my cousins in English. An impure language, Zeidy says, acts like a poison to the soul. Reading an English book is even worse; it leaves my soul vulnerable, a welcome mat put out for the devil. I'm not myself today, which explains my slip of the tongue. There's something new under my mattress this week, and soon (when Bubby doesn't need my help with the kreplach) I will shut the door to my room and retrieve it, the wonderful leather-bound volume with its heady new-book smell. It's a section of the Talmud, with the forbidden English translation, and it's thousands of pages long, so it holds the promise of weeks of titillating reading. I can't believe I will finally be able to decode ancient Talmudic discourse designed specifically to keep out ignoramuses like me. Zeidy won't let me read the Hebrew books he keeps locked in his closet: they are only for men, he says; girls belong in the kitchen. But I'm so curious about his learning, and what exactly is written in the books he spends so many hours bent over, quivering with scholarly ec-stasy. The few bits of watered-down wisdom my teachers supply in school only make me hunger for more. I want to know the truth about Rachel, Rabbi Akiva's wife, who tended her home in poverty for twelve years while her husband studied Torah in some foreign land. How could the spoiled daughter of a rich man possibly resign herself to such misery? My teachers say she was a saint, but it has to be more complicated than that.”

 

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Deborah Feldman (New York, 1986)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 1e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008 en eveneens mijn blog van 1 april 2009.

Geschreven door Romenu om 11:18 Reageer op dit bericht

Maria Polydouri, Edgar Wallace, Carl Sternheim, Edmond Rostand, Armel Guerne, Friedrich Güll, Antoine Prévost, Josep de Maistre

De Griekse dichteres Maria Polydouri werd geboren op 1 april 1902 in Kalamata. Zie ook alle tags voor Maria Polydouri op dit blog.

 

Young man

Young man, with the colorless glance, with the tight lips
Your sorrow has made my dark heart blossom.
But I did not dare reach to you then and now I do not dare
And thus I’ve followed the familiar path into my darkness.

Some other hopes I see happily dance around you;
A sweet smile full of promises you carry.
But farther away all the time I drift, so no one will be able to see
In my telling eyes my vain secret.

And if she took me not onto her light wings
The belief of joy, so that I could dream,
I can see you sweetly smile to her call
And I wish that that was not but an illusion.

Your melancholy that I have loved, I wish to never see
Against you rise as an inevitable catastrophe,
And, my futile love, as a joy of the wind I wish
It will again someday be and of an unappeased mania’s the fuel.


Vertaald door Lakis Fourouklas

 

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Maria Polydouri (1 april 1902 – 30 april 1930)
Kalamata

 

 

De Engelse journalist en schrijver Edgar Wallace werd geboren in Greenwich op 1 april 1875. Zie ook alle tags voor Edgar Wallace op dit blog.

Uit: The Clue of the Twisted Candles

"And now he is so disobliging," drawled Kara. "That is a way which moneylenders have, my dear man; you were very foolish to go to him at all. I could have lent you the money."
"There were reasons why I should not borrow money from you,", said John, quietly, "and I think you yourself have supplied the principal reason when you told me just now, what I already knew, that you wanted to marry Grace."
"How much is the amount?" asked Kara, examining his well-manicured finger-nails.
"Two thousand five hundred pounds," replied John, with a short laugh, "and I haven't two thousand five hundred shillings at this moment."
"Will he wait?"
John Lexman shrugged his shoulders.
"Look here, Kara," he said, suddenly, "don't think I want to reproach you, but it was through you that I met Vassalaro so that you know the kind of man he is."
Kara nodded.
"Well, I can tell you he has been very unpleasant indeed," said John, with a frown, "I had an interview with him yesterday in London and it is clear that he is going to make a lot of trouble. I depended upon the success of my play in town giving me enough to pay him off, and I very foolishly made a lot of promises of repayment which I have been unable to keep."
"I see," said Kara, and then, "does Mrs. Lexman know about this matter?"
"A little," said the other.
He paced restlessly up and down the room, his hands behind him and his chin upon his chest.
"Naturally I have not told her the worst, or how beastly unpleasant the man has been."
He stopped and turned.
"Do you know he threatened to kill me?" he asked.”

 

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Edgar Wallace (1 april 1875 – 10 februari 1932)
Cover

 

 

De Duitse schrijver Carl Sternheim werd als zoon van een joodse bankier geboren op 1 april 1878 in Leipzig. Zie ook alle tags voor Carl Sternheim op dit blog.

Uit: Napoleon

„Mit einem Ragout vom Hammel in einer Burgunderweinsoße beginne man und gehe, alle falschen Vorspiegelungen verschmähend, geradezu auf ein wundervolles, halbblutiges Rindslendenstück zu, an das er englische Gurken und Zwiebeln habe braten lassen. Als das Essen aufgetragen war, wies er sie, die Bissen langsam zu kauen und ohne Zukost von Brot zu schlucken. Er ruhte nicht, bis das letzte Teilchen auf der Schüssel vertilgt war, und befahl ihr und sich selbst ein Gläschen Schnaps zu besserem Bekommen an. Da nach Tisch sie draußen im Gras lagen, breitete er Arme und Beine von sich und riet ihr, ein gleiches zu tun. Er sei ein schmächtiger Bursch gewesen und nur durch vernünftige Nahrung und angemessene Verdauung sein Gewebe fest und kräftig geworden. Dabei ließ er durch Beugung die Muskeln der Arme und Waden zu kleinen Bällen schwellen, worauf sie, in der Eitelkeit verletzt, auch ihre Glieder spielen ließ und ihm zur Prüfung der festen Beschaffenheit einlud. Doch bestritt er alles von vornherein, meinte, es sei bei ihrer bisherigen Ernährung gar nicht möglich und forderte sie auf, in Zukunft nach seinen Vorschriften zu leben. Dann werde, was nicht da sei, kommen. Er gefiel ihr. Dieser nüchterne Sinn machte Eindruck auf sie, und sie bemühte sich, seine Erwartungen zu erfüllen. Bei den nächsten Ausflügen blieb sie plötzlich stehen, bäumte den Arm auf und ließ seine Hände die Anschwellung fühlen. Doch kam durch Wochen nichts als ein Schnalzen von ihm, das ihr immerhin bedeutete, sie sei auf dem rechten Weg. Bis eines Tages beim Versuch, sich ein gelöstes Schuhband zu knüpfen, sie ihm ein so mächtiges Rückenstück entgegenhob, daß eine runde Anerkennung seinen Lippen entfuhr. Gleich lag sie an seiner Brust, bot ihm den Mund zum Kuß.
Der Besitzer der Taverne starb, und Napoleon wurde Inhaber des Speisehauses. Er konnte nun schalten, wie er wollte, und entfernte vollends alle Spielereien von der Karte. Die gleichbleibende Kundschaft, er selbst und Suzanne waren gewichtig auftretende Personen geworden, die eine Rede deutlich in den Mund nahmen. Es gab in seinen Räumen kein Getuschel, sondern zu schallenden Worten dröhnendes Lachen. Ein forsches Zugreifen und Fortstellen. Überzeugte Meinungen und Entschlüsse für kühne Taten. Napoleons Vaterunser und Einmaleins hieß: in allen Molekülen drängende Kraft. Von Suzannes Kind, das sie von ihm unter dem Herzen trug, rechnete er, es müsse nach Menschenermessen ein Herkules werden.“

 

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Carl Sternheim (1 april 1878 – 3 november 1942)
Cover Franse uitgave

 

 

De Franse schrijver Edmond Eugène Alexis Rostand werd geboren in Marseille op 1 april 1868. Zie ook alle tags voor Edmond Rostand op dit blog.

Uit: La dernière nuit de Don Juan

"DON JUAN.
Arabella... Lucinde... Isabelle... Isabeau...
SGANARELLE.
Les dix ans sont passés, monsieur.
DON JUAN.
Comme il fait beau !
Je viens du Grand Canal.
SGANARELLE.
Ah ?
DON JUAN.
Sur l’eau rose et brune,
Chaque bateau traîne un tapis, et la lagune,
Comme une Putiphar qui voit fuir un manteau,
Semble par son tapis retenir le bateau.
Mais, dans ce coin désert, l’eau verte et plus sournoise
Sommeille sous un ciel de soufre et de turquoise,
Comme, avant mon passage, une glauque vertu.
J’ai toujours eu le goût de l’eau qui dort. Sais-tu
Pourquoi l’Adriatique à ce point m’intéresse ?
SGANARELLE.
Non.
DON JUAN.
Elle est mariée.
SGANARELLE.
Ah ?
DON JUAN.
Elle est Dogaresse.
Le Doge est son mari ; moi, je suis son amant.
C’est moi qui te comprends, Lagune !
SGANARELLE.
Évidemment !
DON JUAN.
Je veux, pour qu’avec moi cette onde se débauche
Lui jeter une bague, aussi... de la main gauche !
[Il lance la bague dans la mer.]
SGANARELLE, avec effroi.
Le rubis?"

 

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Edmond Rostand (1 april 1868 – 2 december 1918)
Illustratie van « La dernière nuit de Don Juan »door Auguste Leroux

 

 

De Zwitserse dichter, schrijver en vertaler Armel Guerne werd geboren in Morges op 1 april 1911. Zie ook alle tags voor Armel Guerne op dit blog.

 

Froid

La lumière est trop claire pour le temps qu’il fait,
Aiguisée ou cruellement douce,
D’une lucidité trop agile ou trop nue,
Trop subtile de fil et trop lisse de grain,
Et le ciel est trop bleu, d’un azur trop épais
Pour un soleil si haut, rayonnant et heureux.
Lisse comme un acier et blanche comme une arme
Illuminante, illuminée, on ne sait trop
Si son chant invisible et qui perce les ombres
Monte ou descend, s’il anticipe ou s’il retarde ;
Mais quand novembre vrai nous tombera dessus,
Cette musique en nous radieuse et légère
Laissera sa magie et son parfum d’été
Pour récuser les vents mouillés et les jours gris.

 

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Armel Guerne (1 april 1911 – 9 oktober 1980)

 

 

De Duitse dichter Friedrich Güll werd geboren op 1 april 1812 in Ansbach. Zie ook alle tags voor Friedrich Güll op dit blog.

 

Winterrätsel

Ich falle vom Himmel
in wirrem Gewimmel.
Ich schimmre
und flimmre
und decke das Land
zahllos wie Sand.

Doch unversehens
im Sonnenschein
schleich ich
und weich ich
und schlüpf ins Dunkel
der Erde hinein.

 

 

Abendglöcklein

Glöcklein, Abendglöcklein, läute
Frieden, Freude
Allen Menschen zu!
Helle laß dein Lied erschallen
Und bring' allen
Eine sanfte Ruh!
Ruhe dem, der sorgt und weint,
Ruh' dem Freund und auch dem Feind.
Allen Lieben bringe du
Ruhe, und mir auch dazu!

 

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Friedrich Güll (1 april 1812 – 24 december 1879)
Illustratie bij „Abendglöcklein“ in de bundel Kinderheimat

 

 

De Franse schrijver Antoine François Prévost werd geboren op 1 april 1697 in Hesdin, Artois. Zie ook alle tags voor Antoine Prévost op dit blog.

Uit: Manon Lescaut (Vertaald door D. C. Moylan)

“I turned towards the corner of the room, where this young man was seated. He seemed buried in a profound reverie. Never did I behold a more affecting picture of grief. He was plainly dressed; but one may discover at the first glance a man of birth and education. As I approached him he rose, and there was so refined and noble an expression in his eyes, in his whole countenance, in his every movement, that I felt an involuntary impulse to render him any service in my power. "I am unwilling to intrude upon your sorrows," said I, taking a seat beside him, "but you will, perhaps, gratify the desire I feel to learn something about that beautiful girl, who seems little formed by nature for the miserable condition in which she is placed."
He answered me candidly, that he could not communicate her history without making himself known, and that he had urgent reasons for preserving his own incognito. "I may, however, tell you this much, for it is no longer a secret to these wretches," he continued, pointing to the guards,—"that I adore her with a passion so ardent and absorbing as to render me the most unhappy of human beings. I tried every means at Paris to effect her liberty. Petitions, artifice, force—all failed. Go where she may, I have resolved to follow her—to the extremity of the world. I shall embark with her and cross to America.
"But think of the brutal inhumanity of these cowardly ruffians," he added, speaking of the guards; "they will not allow me to approach her! I had planned an open attack upon them some leagues from Paris; having secured, as I thought, the aid of four men, who for a considerable sum hired me their services. The traitors, however, left me to execute my scheme single-handed, and decamped with my money. The impossibility of success made me of course abandon the attempt, I then implored of the guards permission to follow in their train, promising them a recompense. The love of money procured their consent; but as they required payment every time I was allowed to speak to her, my purse was speedily emptied; and now that I am utterly penniless, they are barbarous enough to repulse me brutally, whenever I make the slightest attempt to approach her. It is but a moment since, that venturing to do so, in spite of their threats, one of the fellows raised the butt-end of his musket. I am now driven by their exactions to dispose of the miserable horse that has brought me hither, and am preparing to continue the journey on foot."

 

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Antoine Prévost (1 april 1697 – 23 december 1763)
Cover

 

 

De Franse politicus, schrijver en filosoof Joseph, comte de Maistre werd geboren in Chambéry op 1 april 1753. Zie ook alle tags voor Joseph de Maistre op dit blog.

Uit: Essai sur le principe générateur des institutions politiques

« XLVIII. Il y a quelques années que les Français s'avisèrent d'établir à Paris certaines courses qu'on appela sérieusement dans quelques écrits du jour, feux olympiques. Le raisonnement de ceux qui inventeront ou renouvelèrent ce beau nom, n'était pas compliqué. On courait, diront-ils, à pied et à cheval, sur les bords de l’Alphée ; on court à pied et à cheval sur les bords de la Seine : donc c'est la même chose. Rien de plus simple; mais, sans leur demander pourquoi ils n'avaient pas imaginé d'appeler ces jeux parisiens, au lieu de les appeler olympiques, il y aurait bien d'autres observations à faire. Pour instituer les jeux olympiques, on consulta les oracles : les dieux et les héros s'en mêlèrent ; on ne les commençait jamais sans avoir fait des sacrifices et d'autres cérémonies religieuses : on les regardait comme les grands comiques de la Grèce, et rien n'était plus auguste. Mais les Parisiens, avant d'établir leurs courses renouvelées des Grecs, allèrent-ils à Rome ad limina Apostolorum, pour consulter le pape? Avant de lancer leurs casse-cous, pour amuser des boutiquiers, faisaient-ils chanter la grand'messe? A quelle grande vue politique avaient-ils su associer ces courses? Comment s'appelaient les instituteurs? — Mais c'en est trop : le bon sens le plus ordinaire sent d'abord le néant et même le ridicule de cette imitation. »

 

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Joseph de Maistre (1 april 1753 – 26 februari 1821)
Portret door Carl Christian Vogel von Vogelstein.ca 1810

 

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008 en eveneens mijn blog van 1 april 2009.

Geschreven door Romenu om 11:15 Reageer op dit bericht

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